Ansiedlung des Helmholtz-Instituts

Greifswald – Heute kam unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern Patrick Dahlemann die Lenkungsgruppe Vorpommern zu ihrer 11. Sitzung in der Staatskanzlei zusammen. Erster Schwerpunkt der Beratungen war die geplante Ansiedlung des Helmholtz-Instituts in Greifswald.

Das Institut soll sich – als Außenstelle des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung Braunschweig (HZI) – dem Themenspektrum Infektionsbiologie und molekulare Infektionsforschung widmen.

Nach vorliegenden Informationen beträgt die Förderung des Bundes für 2020 2,5 Mio. Euro und 41,3 Mio. Euro als Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre bis 2024. Die Finanzkulisse für die laufenden Betriebs- und Investitionsausgaben wird nach dem 90:10-Prinzip (Bund und Land) gestaltet; die einmaligen Errichtungs- und Ausbau­investitionen teilen sich Bund und Land je zur Hälfte.

„Die Landesregierung ist mit der Universität Greifswald intensiv im Gespräch. Unser Ziel ist natürlich, eine belastbare Aussage über den Landesanteil für diese wichtige Investition treffen zu können. Beratungen mit Bildungs-, Finanzministerium und Staatskanzlei sind vereinbart. Denn die Ansiedlung stärkt den Wissenschaftsstandort Greifswald und fördert damit nachhaltig die Wirtschaftsstruktur Vorpommerns“, so der Staatssekretär.

Ein weiterer Schwerpunkt der Beratung war die Vorstellung zur Vorpommern-Strategie. Staatssekretär Dahlemann stellte den Prozess der Erarbeitung der Vorpommern-Strategie des Vorpommern-Rates mit Bilanz und Ausblick vor. Dieser Prozess findet mit wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Akteuren statt. Dazu gibt es einen Beteiligungsprozess mit 7 Vor-Ort-Veranstaltungen. Gemeinsam mit der Körber-Stiftung wird der Prozess durchgeführt und auch eine Online-Plattform entwickelt.

Dahlemann: „Wir haben in dieser Legislaturperiode den Landesteil Vorpommern besonders im Blick und eine Vielzahl von Projekten realisiert und angestoßen. Der Vorpommern-Rat erarbeitet Handlungsempfehlungen für die nächste Legislaturperiode. Dabei wollen wir die Menschen aktiv einbeziehen. Jede gute Idee ist herzlich willkommen. Dazu laden wir herzlich ein.“

Auch für den Dreier-Archivstandort Greifswald gibt es gute Nachrichten. „Vorbehaltlich der finalen Zustimmung der Kirchengremien haben wir positive Signale der Kirche erhalten. Dann können 2021 die Planungsleistungen beauftragt und im Jahr 2022 der Bau beginnen. Gemeinsam mit Kirche und Stadt ziehen wir in dieser wichtigen Frage an einem Strang. Das stärkt die Archivlandschaft Vorpommerns nachhaltig.“

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