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Autor: Rügenbote

M-V stärkt Ostseeschutz

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus tauscht sich am Nachmittag mit dem Geschäftsführer der Firma Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Eyk-Uwe Pap intensiv zu aktuellen umweltrelevanten Themen aus. Im Mittelpunkt steht die Munitionsräumung vor Boltenhagen, neue technische Ansätze zur Sanierung von Gewässern sowie Fragen der Ölwehrvorsorge in der Ostsee.

Munitionsräumung vor Boltenhagen: bundesweit einmalige Lösung

Die Bergung von Altmunition vor Großklützhöved bei Boltenhagen im Rahmen eines Sofortprogramms ders Bundesregierung stellt einen wichtigen Schritt für den Schutz der Ostsee dar. Erstmals konnte in Mecklenburg-Vorpommern eine rechtssichere Lösung für den Seetransport geborgener Altmunition zum Zweck des Umweltschutzes umgesetzt werden. Möglich wurde dies durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesbehörden.

Im Zeitraum von August bis September 2025 wurde  in MV erstmals Altmunition aus einem Munitionsversenkungsgebiet geborgen. Ein Teil der Munition konnte an Land verbracht und einer fachgerechten Vernichtung zugeführt werden. Die Arbeiten wurden durch ein umweltwissenschaftliches und biologisches Monitoring begleitet. Die gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen für zukünftige Maßnahmen zur Altlastenbeseitigung in der Ostsee.

Umweltminister Dr. Till Backhaus betont: „Die Munitionsräumung vor Boltenhagen zeigt, dass wir mit fachlicher Kompetenz, enger Kooperation und rechtlicher Klarheit konkrete Fortschritte beim Schutz unserer Meeresumwelt erzielen können.“

Gewässersanierung: Wissenschaftliche Grundlage ist Voraussetzung

Im Gespräch wird auch eine neue Technologie zur Sanierung von Gewässern thematisiert, die ursprünglich in Norwegen entwickelt wurde. Das Umweltministerium macht deutlich, dass der Einsatz neuer Verfahren in natürlichen Gewässern nur auf Grundlage belastbarer wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgen kann. Die bislang vorliegenden Daten reichen für einen Einsatz in Seen Mecklenburg-Vorpommerns nicht aus. Fachliche Bewertungen durch Wissenschaftseinrichtungen kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass weitere Forschung unter kontrollierten Bedingungen erforderlich ist. Das Land setzt hier auf Vorsorge und den Schutz bestehender Ökosysteme. „Innovationen sind wichtig – sie müssen aber wissenschaftlich fundiert und ökologisch verantwortbar sein“, so Minister Backhaus.

Ölwehr Ostsee: Verlässliche Strukturen für den Ernstfall

Mecklenburg-Vorpommern verfügt gemeinsam mit seinen Partnern über bewährte Strukturen zur Bekämpfung von Meeresverschmutzungen. Die Vorhaltung von Ölwehrkapazitäten sowie bestehende Verträge mit Einsatzorganisationen und Firmen gewährleisten die Einsatzfähigkeit in der Ostsee. Aktuelle Ausschreibungen und Ersatzbeschaffungen sichern diese Leistungsfähigkeit auch für die Zukunft.

Robuste Wirtschaftsdaten bestätigen Kurs in Mecklenburg-Vorpommern

Jochen Schulte: „Mit nachhaltigen Investitionen, robustem Wachstum und guten Jobs stärken wir den Wirtschafts- und Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern“

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern startet mit positiven wirtschaftlichen Signalen in das neue Jahr. Aktuelle Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten sowie konkrete Investitionen in industrielle Arbeitsplätze unterstreichen die robuste Entwicklung des Landes. Jochen Schulte, Wirtschaftsstaatssekretär und Industriebeauftragter des Landes, sieht darin eine Bestätigung des eingeschlagenen wirtschaftspolitischen Kurses.

„Auch unter schwierigen globalen Rahmenbedingungen zeigt sich die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern robust. Mit dem stärksten Wirtschaftswachstum aller Bundesländer, einer stabilen Lage am Arbeitsmarkt und spürbaren Impulsen aus der Industrie wird deutlich: Unser Land ist auf einem guten Weg – die Landesregierung auf dem richtigen Kurs“, sagte Staatssekretär Schulte. „Dabei kommt unseren Häfen eine besondere Bedeutung zu. Das zeigen auch die aktuellen Entwicklungen bei TKMS in Wismar: Gute Jobs und Wertschöpfung vor Ort stärken den Standort Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig und machen das Land zukunftsfest.“

Nach aktuellen Zahlen verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern im dritten Quartal 2025 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent. Damit lag das Land deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 0,3 Prozent und an der Spitze aller Bundesländer.

Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt stabil. Zwar stieg die Zahl der Arbeitslosen im Dezember 2025 im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt an. Im Vorjahresvergleich ist die Zahl der Arbeitslosen jedoch um 0,5 Prozent gesunken.

Ein besonders starkes Signal für den Industriestandort Mecklenburg-Vorpommern kommt aus Wismar: Zum Jahresbeginn 2026 hat thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) 140 neue Mitarbeitende am Standort eingestellt. Der weitere Aufbau des Standortes ist fest eingeplant. Bis zum Jahr 2029 sollen dort bis zu 1.500 Arbeitsplätze entstehen – unter anderem für den Bau von U-Booten, Marineschiffen und des Forschungsschiffes „Polarstern II“.

„Die Entwicklungen bei TKMS in Wismar sind ein Gewinn für den Standort, für die Region und für die maritime Industrie in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt“, betonte Staatssekretär Schulte. „Hier entstehen zukunftssichere Arbeitsplätze und langfristige industrielle Wertschöpfung. Das ist eine positive Entwicklung für Mecklenburg-Vorpommern und eine Bestätigung für den wirtschaftspolitischen Kurses der Landesregierung.“

Bewerbungsfrist für Medienkompetenzpreis MV endet am 15. Januar

Sozialministerium stiftet Preis in der Kategorie Freizeit und Teilhabe

Schwerin – Seit nunmehr zwei Jahrzehnten zeichnet die Landesmedienanstalt jährlich Projekte aus, die sich erfolgreich und kreativ der Medienbildung und des Erlernens von entsprechenden Kompetenzen verschrieben haben. Der Medienkompetenzpreis Mecklenburg-Vorpommern wird in mehreren Kategorien verliehen. Die Projekte können aus allen Bereichen der Medienarbeit stammen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport stiftet auch in diesem Jahr einen der Preise. So werden zwei Projekte in der Kategorie Freizeit und Teilhabe ausgezeichnet. Das Preisgeld hierfür beträgt insgesamt 1.500 Euro.

„Bewerben können sich Medienprojekte, die in Jugendzentren, Kitas, Einrichtungen der Jugendhilfe und der Familienbildung, in Begegnungs- oder Stadtteilzentren, Medienwerkstätten, Seniorenbüros, Vereinen, im Bereich der freien Jugendarbeit und anderen Einrichtungen angesiedelt sind“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese am Donnerstag in Schwerin.

„Für die gesellschaftliche Teilhabe in der digitalen Welt ist es von hoher Bedeutung, Medien kritisch und verantwortungsvoll nutzen zu können – also nicht nur technisch zu wissen, wie man sie bedient“, verdeutlichte Drese den Stellenwert von Medienkompetenz. Es gehe darum, Inhalte zu verstehen, zu bewerten (z.B. Fake News zu erkennen), eigene Inhalte zu gestalten und die gesellschaftlichen Auswirkungen zu reflektieren.

Drese hofft deshalb auf rege Bewerbungen. „Das kann zum Beispiel ein Videoprojekt des Sportvereins, ein Podcast, der sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen beschäftigt, die Entwicklung einer App, ein gutes medienpädagogisches Konzept oder die Vermittlung von Medienkompetenz im Rahmen einer Veranstaltungsreihe sein“, sagte Drese.

Dabei gehe es nicht um die Erstellung hoch professioneller Beiträge, sondern im Fokus steht der Erarbeitungsprozess und die innovative Medienarbeit selbst, so Drese weiter.

Die Einsendung von Projekten aus den Jahren 2024 bis 2026 ist noch bis zum 15. Januar bei der Medienanstalt MV möglich. Bewerbungen können ganz einfach online unter www.medienkompetenzpreis-mv.de oder per Post eingereicht werden.

Neben der Kategorie „Freizeit und Teilhabe“ werden außerdem auch Projekte aus den Bereichen Schule und Bildung sowie in der Kategorie „Nachgehakt“ gesucht. Zudem wird ein Projekt des Jahres gekürt. Die feierliche Preisverleihung findet am Donnertag, den 23. April 2026, am Eröffnungstag des FiSH Filmfestivals Rostock im Volkstheater Rostock statt.

Förderung für die Rostocker Nasenbären

Rostock – Seit 2021 baut der 1. Inline Hockey Club Rostocker Nasenbären e.V. in mehreren Ausbaustufen seine eigene Trainings- und Wettkampfhalle. Durch eine Förderung des Landes in Höhe von 50.000 Euro aus dem Bürgerfonds wird nunmehr die komplette Nutzung der Halle gewährleistet.

Sportministerin Stefanie Drese, die den Zuwendungsbescheid am Mittwoch persönlich übergab, hob die tolle Entwicklung des gemeinnützigen Vereins vor allem im Kinder- und Jugendbereich hervor. „Die Nasenbären sind in den vergangenen Jahren eine feste Größe im Rostocker Sport geworden und vermitteln einer wachsenden Zahl von jungen, aber auch älteren Menschen den Spaß am Inlinehockey“, sagte Drese bei ihrem Besuch.

Der Verein hat den Hallenbau zu rund 90 Prozent selbst finanziert. Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Landesförderung kann die obere Etage fertiggestellt und damit die Nutzung der Tribüne (inklusive Cafeteria und Seminarraum für Ausbildungszwecke) ermöglicht werden.

„Durch diese Maßnahmen profitieren sowohl die Sportlerinnen und Sportler als auch die Zuschauer“, betone Drese. Dazu gehören auch der Bau eines den Brandschutzauflagen genügenden Treppenhauses und einer Stahl-Fluchtwegtreppe.

Drese: „Für jegliche Veranstaltungen kann somit ein größeres Publikum Zutritt zur Halle finden und ist ein besserer Komfort gesichert. Darüber hinaus wird die Halle auch anderen Vereinen oder Institutionen zur Verfügung gestellt.“

Regelungen für den Schulbetrieb in der Winterzeit

Schulen sichern für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen Unterricht ab

Schwerin – Laut Wettervorhersage kann es in Mecklenburg-Vorpommern in dieser Woche zu kräftigem Neuschnee, Glätte und Sturm kommen. Das Bildungsministerium weist für die gesamte Winterzeit auf die bestehenden Regelungen für die Schulen hin:

  • Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht für alle Jahrgangsstufen findet statt. Die Organisation übernehmen die Schulleitungen.
  • Sollten Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten haben, zur Schule zu kommen, melden ihre Erziehungsberechtigten sie telefonisch oder per E-Mail ab. Volljährige Schülerinnen und Schüler melden sich selbst ab. Sie sind damit entschuldigt.
  • Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden.
  • Darüber hinaus informieren die Landkreise und kreisfreien Städte über Einschränkungen im Schülerverkehr.

Ein Transporter für moderne Jugendarbeit

Drese übergibt Fördermittelbescheid an gemeinnützige Jugendhilfe in Rostock

Rostock – Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene in Rostock und im nordöstlichen Umkreis profitieren jedes Jahr von den Angeboten des gemeinnützigen Vereins „Jugendhilfe Stadt und Land e.V“. Ob in Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, in Projekten der Jugendsozialarbeit, in der Berufsfrühorientierung oder auf einem der zahlreichen Ausflüge – der Verein unterstützt, berät und fördert soziale Kompetenzen. Damit hiervon künftig noch mehr junge Menschen profitieren können, hat Sozial- und Jugendministerin Stefanie Drese dem Verein heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 26.800 Euro übergeben.

Mit den Mitteln aus dem Bürgerfonds des Landes soll der Kauf eines Transporters ermöglicht werden. „Denn Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe. Gerade Jugendliche aus ländlichen oder strukturschwachen Regionen sind häufig darauf angewiesen, dass Angebote zu ihnen kommen oder sie zuverlässig zu Bildungs-, Freizeit- und Beteiligungsformaten gebracht werden können“, erklärte Drese bei der Übergabe.

Bisher besaß der Verein lediglich ein kleineres Auto mit zu wenig Sitzplätzen, so dass es regelmäßig zu Mehrfachfahrten und logistischen Herausforderungen kam. „Nun können die Angebote der Jugendarbeit endlich flexibler und größer gestaltet werden, wenn das Hindernis der Mobilität aus dem Weg geräumt ist und mehr junge Menschen gemeinsam an Ausflügen oder Veranstaltungen teilnehmen können“, hob die Ministerin hervor. Auch Messebesuche oder die Inanspruchnahme von Weiterbildungsangeboten werden so besser möglich.

Drese: „Für die rund 300 Jugendlichen, die die Angebote der Jugendhilfe Stadt und Land e.V jedes Jahr in Anspruch nehmen, wird das ein riesiger Zugewinn sein und ich freue mich sehr, dass wir sie und die regionale Jugendarbeit auf diesem Wege mit Landesmitteln unterstützen können.“

Arbeitsmarkt im Dezember 2025

Nürnberg – „Dem Arbeitsmarkt fehlt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind. Auch zum Jahresende hält daher die schwache Entwicklung an.“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im Dezember: +23.000 auf 2.908.000
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +101.000
Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent

Mit der einsetzenden Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 um 23.000 auf 2.908.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie gegenüber dem Vormonat um 3.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Verglichen mit dem Dezember des letzten Jahres liegt die Arbeitslosenzahl um 101.000 höher. Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte erhöht.

Die vom Statistischen Bundesamt nach dem ILO-Erwerbskonzept ermittelte Erwerbslosenquote belief sich im November auf 3,7 Prozent. Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt im Dezember gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Mit 3.572.000 lag sie um 3.000 niedriger als vor einem Jahr.

Vor Beginn von Kurzarbeit müssen Betriebe eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall erstatten. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschließlich 29. Dezember für 41.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Oktober 2025 zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 203.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 15.000 mehr als im Vormonat, aber 56.000 weniger als im Oktober des Vorjahres.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) im November 2025 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat geringfügig um 1.000 gesunken. Mit 46,19 Millionen Personen ist sie im Vergleich zum Vorjahr um 49.000 geringer. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat sich von September auf Oktober 2025 nach Hochrechnungen der BA saisonbereinigt nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr lag sie mit 35,23 Millionen Beschäftigten um 11.000 niedriger. 7,61 Millionen Personen hatten im Oktober 2025 eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, 25.000 weniger als im Vorjahresmonat. Davon waren 4,06 Millionen ausschließlich und 3,55 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt beschäftigt.

Im Dezember waren 619.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 35.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – stieg im Dezember 2025 um 1 Punkt auf 101 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um 5 Punkte geringer aus.

1.033.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im Dezember 2025 Arbeitslosengeld, 102.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet im Dezember auf 3.824.000. Gegenüber Dezember 2024 war dies ein Rückgang um 122.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Schwesig würdigt Hospizarbeit des Neubrandenburger Dreikönigsvereins

Neubrandenburg – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat  beim Benefizabend des Dreikönigsvereins Neubrandenburg dessen Arbeit gewürdigt. „Der Dreikönigsverein Neubrandenburg zeigt, wie viel Herz, Verantwortung und Solidarität bewegen können“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Schwesig lobte insbesondere die Hospizarbeit des Vereins: „Sie schenken Menschen in ihrer letzten Lebensphase etwas, das unbezahlbar ist: Würde, Nähe und Geborgenheit.“ Schwesig hatte vor dem Benefizabend gemeinsam mit Landesbischof Tilman Jeremias und Regina Prachtl das Dreikönigshospiz in Neubrandenburg besucht. „Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die dort geleistet wird. Sie unterstützen die Schwerstkranken ebenso wie ihre Angehörigen.“ Jede Spende für die Hospizarbeit sei wichtig.

Die Hospize und Hospizdienste im Land würden eine unverzichtbare Arbeit für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen leisten. „Die Landesregierung hilft, wo besondere Lücken geschlossen werden müssen, wie aktuell beim ersten Kinder- und Jugendhospiz in Stralsund. Gleichzeitig schauen wir darauf, wie die Einrichtungen besser zusammenarbeiten können. So wächst mit jedem Schritt ein Netz, das den Menschen in allen Regionen unseres Landes noch besser zur Seite stehen soll.“