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Kategorie: Sport

Sporthalle An der Jägerbäk übergeben

Schulte: Modernste Unterrichtsbedingungen für 2.800 Schülerinnen und Schüler

Rostock – Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte hat am Freitag (03.03.) gemeinsam mit der Rostocker Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger die neue Sporthalle An der Jägerbäk der Beruflichen Schule Technik in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock offiziell eingeweiht.

„Rund 2.800 Schülerinnen und Schüler erhalten in Rostock ihr berufliches Rüstzeug, um als Fachkräfte die Wirtschaft im Land zu verstärken. Eine hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein bedeutender Standortfaktor, auch für die Ansiedlung neuer und die Erweiterung bestehender Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Lernorte gut ausstatten.

Dazu gehören neben modernen Klassenräumen, Werkstätten und Laboren auch zeitgemäße Sporteinrichtungen. Mit der neuen Sporthalle wird der Sportunterricht an modernste Unterrichtsbedingungen angepasst“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Jochen Schulte vor Ort.

Für die neue Sporthalle wurde das in unmittelbarer Nähe gelegene brachliegende Gelände genutzt, das früher der Betriebssportplatz der BSG FIKO Rostock (Betriebssportgemeinschaft Fischkombinat Rostock) war.

Die nun fertiggestellte neue Schulsportanlage besitzt unter anderem eine 200-Meter-Rundlaufstrecke mit drei Bahnen, zwei Weitsprunganlagen, zwei Kugelstoßanlagen sowie ein multifunktionales Kleinspielfeld, auf dem Fußball, Basketball und Volleyball gespielt werden können. In der Sporthalle selbst ist ein knapp 1.000 Quadratmeter großes Spielfeld entstanden, das mittels Trennwänden in bis zu drei separate Spielfelder teilbar ist.

Auf dem Dach der Sporthalle wurde eine PV-Anlage installiert. „Bislang mussten die jährlich rund 3.400 Sportunterrichtsstunden an unterschiedlichen Sportanlagen absolviert werden. Diese Übergangslösung ist nun beendet. Für Lehrende sowie die Schülerinnen und Schüler verbessern sich damit die Lernbedingungen erheblich“, sagte Schulte.

Die Gesamtinvestition betrug 8,53 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von 7,67 Millionen Euro.

In den vergangenen vier Jahren wurden für Bauvorhaben an beruflichen Schulen in Rostock Fördermitteln in Höhe von rund 44,66 Millionen Euro bei Gesamtinvestitionen von 58,1 Millionen Euro bewilligt.

Das Regionale Berufliche Bildungszentrum – Technik (RBZ) befindet sich in Trägerschaft der Hansestadt- und Universitätsstadt Rostock (HRO) mit rund 2800 Schülerinnen und Schülern in rund 30 Bildungsgängen (davon 15 Vollzeit- und 26 Teilzeitbildungsgängen). Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen in den Berufsgruppen Bautechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung, Holztechnik, Informationstechnik, Metalltechnik, Seefahrt, Berufsvorbereitung (Teilzeit als Berufsschule, Vollzeit als Fachgymnasium, Fachoberschule und Fachschule).

Sportlergala des Landessportsportbundes

Schwesig: Wir sind stolz auf die Sportlerinnen und Sportler aus M-V

Linstow – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute bei der Sportlergala des Landessportsportbundes die erfolgreichsten Athletinnen und Athleten des Jahres 2022 gewürdigt.

„Was war das für ein erfolgreiches Sportjahr für Mecklenburg-Vorpommern! Ich denke beispielsweise an den Aufstieg der Rostock Seawolves in die 1. Basketball-Bundesliga oder die Medaillen von Lea Sophie Friedrich und Claudine Vita bei Welt- und Europameisterschaften. Wir sind stolz auf die Sportlerinnen und Sportler aus unserem Land und gratulieren zu herausragenden Leistungen“, sagte Schwesig.

Gleichzeitig seien all diese Leistungen im Spitzensport ohne den Breitensport und die vielen Ehrenamtlichen nicht möglich, betonte die Ministerpräsidentin. „Die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass es in M-V tollen und vielfältigen Breitensport gibt. Die Sportvereine in Mecklenburg-Vorpommern haben mehr als 260.000 Mitglieder. Und das ist das Fundament, auf dem Spitzen- und Profisport aufbauen.“

Sport sei eben nicht nur Bewegung, sondern wichtig für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. „Auch deshalb stehen wir dem Sport bei uns im Land zur Seite. Wir haben die Sportfördermittel dauerhaft auf 11,92 Millionen Euro im Jahr erhöht. Und in der Corona-Pandemie haben wir die Sportvereine- und verbände besonders unterstützt. Das machen wir jetzt auch in der Energiekrise. Wir haben im Härtefallfonds des Landes in der Energiekrise 2,5 Millionen Euro für den Sport eingeplant“, sagte die Ministerpräsidentin.

 „Mit diesen Mitteln wollen wir Vereine und Verbände unterstützen, die mit deutlich gestiegenen Energiekosten für ihre Sportstätten, Vereinsheime oder Geschäftsstellen zu kämpfen haben. Wir werden diese Hilfen für den Sport demnächst im Kabinett auf den Weg bringen“, kündigte die Ministerpräsidentin an. Die Abwicklung der Hilfen erfolge über den Landessportbund. „Der Sport leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt. Deshalb unterstützen wir den Sport gerade auch in schwierigen Zeiten.“

Bis 14. April für Präventionspreis bewerben

Schwerin – Den Startschuss zur Bewerbung um den Landespräventionspreis haben heute Innenminister Christian Pegel als Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung, Sportministerin Stefanie Drese und der Präsident des Landessportbundes (LSB) Andreas Bluhm in Schwerin gegeben. Ausgezeichnet werden sollen Vereine, die sich um das Thema „Sport statt Gewalt – Hass, Sexismus, Extremismus entgegentreten“ verdient gemacht haben.

„Der Sonderpreis ,Sport statt Gewalt‘ wird seit dem Jahr 2020 vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und dem Landessportbund vergeben, denn Sportvereine stehen in unserem Land als gesellschaftlicher Integrationsfaktor – gerade auch für unsere Jugend – ganz oben“, sagt der Minister. Ausgezeichnet werden Sportvereine aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich über ihre eigentliche sportliche Tätigkeit hinaus in besonderer und nachahmenswerter Weise auch um die Vorbeugung und Verhinderung von Gewalt und Kriminalität verdient machen.

„Der Sport ist der Integrationsmotor unserer Gesellschaft“, betont Ministerin Drese. „Was im Alltag oft schwierig ist, gelingt im Sport – gerade der organisierte Sport mit seinen fast 1.900 Vereinen und über 270.000 Mitgliedern in Mecklenburg-Vorpommern überwindet Distanz und schafft Nähe und Gemeinsinn“, so Drese.

Dennoch müsse sich auch der Sport mit dem Thema Gewalt auseinandersetzen: mit sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt, mit Extremismus und Rassismus sowie mit Gewalt auf und neben dem Platz. Drese: „Deshalb ist es wichtig, unsere Sportvereine im Bereich der Gewaltprävention zu stärken und herausragendes Engagement zu würdigen.“

 Mit der Verleihung des Sonderpreises „Sport statt Gewalt“ beim 12. Landespräventionstag am 22. Juni 2023 im Ostseestadion erhält die Auszeichnung eine besondere Bedeutung.

Der Fokus liegt auf drei Schwerpunktthemen: sexualisierte Gewalt, Sport und Extremismus sowie Gewalt im Amateurfußball. „Jeder – ob Privatperson, Verein, Kommunaler Präventionsrat, um nur einige Beispiele zu nennen – kann Vorschläge zu einem der Schwerpunktthemen einreichen. Und hierzu möchte ich alle ermutigen“, appelliert Innenminister Christian Pegel und bedankt sich bei den Vereinen im Land: „Die Erfahrung der zurückliegenden Jahre hat mir gezeigt, dass gerade in unseren Sportvereinen unglaublich engagierte und gute Arbeit geleistet wird, sich viele aktiv in und mit ihren Vereinen für die Kriminalitätsvorbeugung – und dies oft ehrenamtlich – einsetzen.“

„Rund 274.000 Menschen sind in rund 1.850 Sportvereinen in Mecklenburg-Vorpommern sportlich aktiv. Für viele bedeutet die Mitgliedschaft im Sportverein aber mehr als ,nur‘ das reine Sportreiben. Der Verein ist ihnen ein Zuhause, gibt Halt und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, sorgt für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, ermöglicht Integration und Freundschaften“, sagt Landessportbundpräsident Andreas Bluhm und zählt auf:

„Sportvereine leisten einen unbezahlbaren Beitrag zum Zusammenhalt und zur Gesundheit der Gesellschaft. Unter ihnen gibt es Sportvereine, die sich über das normale Maß hinaus verpflichtet fühlen. Sie entwickeln neue Ideen und Projekte, nehmen sich aktueller Problemlagen an und machen einfach.

Der LSB ist stolz auf dieses meist ehrenamtliche außerordentliche Engagement – und dankbar. Dankbar auch dafür, dass wir mit dem Sonderpreis des Landesrats für Kriminalitätsvorbeugung unsere große Anerkennung ausdrücken können.“

Die Preisträger erhalten beim 12. Landespräventionstag einen Pokal, Urkunden und – Geldprämien in Höhe von insgesamt 6.000 Euro. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury.

Vorschläge mit Namen, Anschrift des Vereins oder Gremiums (inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse) und Begründung können per E-Mail an lfk@kriminalpraevention-mv.de gesendet werden. Wichtig sind für eine erfolgreiche Bewerbung auch die Absenderangaben (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail). Einsendeschluss ist der 14. April 2023.

Erstes pferdesportliches Highlight der Saison

Redefin – Die Pferdesportsaison wird in Mecklenburg-Vorpommern traditionell im Landgestüt Redefin eröffnet. Die Hallenchampionate erwarten die ersten Gäste und so werden vom 24. – 26.02.2023 die Wettbewerbe des Springsports bis zur schweren Klasse in der Portalhalle in Redefin den Anfang machen. Eine Woche später dann sind die Dressurreiter am Start und werden in harmonischer Weise die Grundgangarten ihrer Pferde präsentieren.

Am 22.02. sind dazu die jungen Pferde im Parcours. Pferde, die in ihre sportliche Karriere starten oder es auch bereits sind und von ihren Ausbildern in Springpferdeprüfungen auf ihre Eignung vorgestellt werden. Rundum ein Start nach Maß mit vielen Highlights für Besucher und Teilnehmer. Beginnen werden die Wettbewerbe jeweils ab 8:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das erwartete Zuchtjahr wird darüber hinaus mit einer Hengstschau von über 30 Hengsten am 25.02.2023 ab 18:00 Uhr gestartet. Die Redefiner Hengste des Jahres 2023 werden den Züchtern und interessierten Besuchern präsentiert. Ob Dressur- oder Springhengst, ob Pony oder Kaltblüter, lassen Sie sich von den Zuchthengsten des Landgestüts begeistern.

Moderiert und anschaulich kommentiert, werden die Hengste den Besuchern vorgestellt. Eine interessante Show mit tollen Pferden, begeisterten Reitern und einem interessierten Publikum. In der beheizten Reithalle erwartet Sie ein angenehmes Ambiente und auch für das leibliche Wohl ist durch unsere Partner gesorgt. Auch hier ist der Eintritt frei und wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Neben diesem Auftakt wird es weitere Highlights in diesem Jahr geben. So werden z.B. die Pferdebuch­autoren, Trainer und Pferdefachfrauen Anja Beran und Julie von Bismarck mit Ihren Programmen zum Umgang mit dem Pferd im Sport, der Freizeit und auch der Show die Besucher zu begeistern wissen. Informieren Sie sich gern unter   www.landgestuet-redefin.de.

Und nicht zu vergessen, der Höhepunkt der Saison am 26. und 27.08. sowie am 03.09.2023. Die Redefiner Pferdetage mit den klassischen Hengstparaden und vielem mehr, werden mit einem außergewöhnlichen Programm aufwarten. Von Westernpferden in Aktion, über die edelsten Pferde der Welt, den Arabern, oder dem pulsierenden Auftritt unserer Hengste in den verschiedensten Schaunummern. Es wird spannend, actiongeladen und emotional – Hengste des Landge­stüts bei der traditionellen Hengstparade. Sichern Sie sich bereits jetzt die Karten für Ihren Besuch bei den Redefiner Pferdetagen.

Neben den vielen hippologischen Themen und Veran­staltungen sind darüber hinaus aber auch weitere Termine im Landgestüt zu beachten. Ob die klassischen Konzerte der Musikfestspiele, der Messe Lebensart, dem SVZ-Firmenlauf oder dem in diesem Jahr einmal ganz anders gestalteten Weihnachtsmarkt vom 16. – 17.12.2023. Es wird ein spannendes Jahr mit unzähligen Terminen hier auf der wunderschönen Gestütsanlage in Redefin.

Und auch für die Caravanfreunde ist mit Saisonbeginn ab Mai 2023 gesorgt. Denn wir haben für Sie gebaut und verfügen über eine moderne Caravanstellplatz­anlage für bis zu 10 Fahrzeuge für einen kurzen Trip ins wunderschöne Landgestüt. Duschen und WC sind inklusive. Nähere Informationen erhalten Sie kurzfristig auf unserer Homepage.

Das Landgestüt begrüßt Sie und Ihre Angehörigen inmitten von historischer Architektur, wunderschönen Pferden und den Mitarbeitern des Landgestüts, in unberührter Natur am Rande des Nationalparks Lübtheener Heide.

Kommt die Goalball-WM nach Rostock?

Startschuss für die Bewerbung um die WM 2026

Rostock – Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock hat sich gemeinsam mit dem Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern (VBRS M-V) und dem RGC Hansa als Zentrum des Goalballs in Deutschland und Europa etabliert. Nun soll mit der IBSA Goalball Weltmeisterschaft ein ganz großes Sportereignis nach Mecklenburg-Vorpommern geholt werden.

„Wir wollen die WM 2026 in Rostock“, sagte Sozial- und Sportministerin Stefanie Drese nach einem ersten konkreten Bewerbungsgespräch mit Oberbürgermeisterin Eva Maria Kröger, dem Landessportbund (LSB M-V), dem VBRS sowie Silke Schrader, Leiterin des staatlichen Schulamtes Rostock und Dr. Heiko Lex, Leiter des Amtes für Sport, Vereine und Ehrenamt.

„Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist ein hervorragend geeigneter Austragungsort, der über die notwendige Sportinfrastruktur verfügt“, so Drese. Der Standort Rostock sei bundesweit der einzige paralympische Bundesstützpunkt in der Sportart Goalball und wird von Bund, Land und Kommune sowie dem Olympia-Stützpunkt und dem LSB durch vielfältige Fördermaßnahmen unterstützt.

Bereits 2019 fand die Europameisterschaft im Goalball in Rostock statt. “Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und erntete viel internationales Lob. Die Stimmung war fantastisch und mitreißend“, verdeutlichte Drese, die mehrmals an den Spieltagen vor Ort war.

Tausende Zuschauer besuchten damals die OSPA-Arena und insbesondere die Rostocker StadtHalle. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen erreichte die EM eine Einschaltquote von 3,9 Millionen Zuschauern. Highlight war natürlich der 13. Oktober, der Tag an dem die deutschen Frauen völlig überraschend die Bronzemedaille gewannen und wenige Stunden später die deutschen Männer, rund um den Rostocker Reno Tiede, den Titelgewinn feierten.

„Wenn man im Spielertunnel steht und merkt, dass die Fans in die Halle strömen und sogar der Oberrang geöffnet werden muss, dann weiß man, es ist ein ganz besonderer Tag für uns, die Sportart und den gesamten Para Sport.“ erinnert sich Tiede an die emotionalsten Momente seiner Karriere.

Der 32-Jährige ist seit Jahresbeginn kommissarischer Geschäftsführer des VBRS M-V und warb gemeinsam mit dem Landestrainer und LLZ-Leiter Mario Turloff sowie dem VBRS-Präsidenten Friedrich Wilhelm Bluschke für die WM 2026.

„Wir sind überwältigt von der Dynamik, den Ideenreichtum und der Kraft, die beim ersten Sondierungstreffen entstand. Alle Beteiligten haben sich sofort zur Bewerbung bekannt und sich mit Ideen eingebracht. Wir wollen die WM nutzen, um die Themen Sport mit Handicap, Inklusion im und durch Sport sowie den Para Sport insgesamt voranzubringen.“ so VBRS-Präsident Friedrich Wilhelm Bluschke.

Vereinbart wurde, dass eine Arbeitsgruppe die Bewerbung inhaltlich vorbereitet. Der VBRS wird diese dann noch in diesem Jahr beim Deutschen Behindertensportverband (DBS) einreichen. Der Spitzenverband entscheidet daraufhin, ob dieser beim Weltverband, der IBSA, eine entsprechende Bewerbung zur Ausrichtung der IBSA Goalball-WM 2026 in Rostock einreichen wird.

Neues Wahrzeichen für Warnemünde

Warnemünde – Als „neues, landesweites Wahrzeichen mit überregionaler Strahlkraft“ bezeichnet Sportministerin Stefanie Drese den Neubau der Sportschule Warnemünde in Trägerschaft des Landessportbundes (LSB). Am heutigen Freitag fand das Richtfest für die Sportschule mit Sport- und Bootshalle auf dem attraktiven Standort Mittelmole in Warnemünde statt.

„Die Sportschule wird mit ihrem modernen Seminarzentrum beste Möglichkeiten für die Aus- und Fortbildung des LSB bieten“, zeigte sich Drese überzeugt. Nach Fertigstellung finden die Fachverbände und Sportvereine professionelle Bedingungen für Tagungen, Seminare, Trainingslehrgänge und Wettkämpfe vor, so die Ministerin. Die Sportschule werde zudem weiterhin eine Unterkunft für Sportler, Trainer und Betreuer sein.

Der Neubau der LSB-Sportschule ersetzt die alte, sowohl in ihrer Funktion, als auch im Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigte Sportschule an der gleichen Stelle in Rostock-Warnemünde. Neben dem Hauptgebäude der neuen Sportschule entstehen ein Kraftraum und eine Sporthalle. Die Bootshalle und Trockenräume bieten zukünftig für den Bundesstützpunkt Segeln die erforderlichen Bedingungen.

Die Gesamtkosten belaufen sich nach Baukostensteigerungen auf gut 27 Millionen Euro. Der Landtag hatte im vergangenen Jahr entschieden, dem Landessportbund insbesondere durch die gegenwärtig steigenden Baupreise in Deutschland und im internationalen Wirtschaftsraum zusätzliche 6,5 Mio. Euro bereitzustellen, um die Fertigstellung des Projekts nicht zu gefährden.

Neben der Förderung durch das Sportministerium stellt das Land Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Auch der Bund beteiligt sich am Bauvorhaben für den Teil des Bundesstützpunktes Segeln.

Drese: „Auf die neue, attraktive Sportschule mit ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten können sich die Vereine und Mitglieder des Landessportbundes freuen.“

Sportplakette des Landes verliehen

Rostock – Sportministerin Drese hat anlässlich der 27. Landesturnschau in Rostock die Resilienz und das Engagement der Sportvereine während der vergangenen Pandemiejahre gelobt. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit, die Sport- und Bewegungsförderung vor allem bei Kindern und Jugendlichen nun vermehrt in den Fokus zu stellen.

„Dass die Sportvereine in Mecklenburg-Vorpommern glücklicherweise insgesamt ihre Mitgliederzahlen in der Corona-Zeit stabil halten konnten, spricht für die Qualität und Wichtigkeit dieser Angebote. Ich möchte mich bei den vielen Ehrenamtlichen im Sportbereich ganz herzlich dafür bedanken, dass Sie ihre Vereine und Trainingsgruppen gut durch die Krise gesteuert haben“, betonte Drese.

Dennoch habe die Pandemie sichtbare Dellen hinterlassen, so Drese. „Wir beobachten einen zunehmenden Sport- und Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen. Hier müssen wir jetzt verstärkt aktiv werden. Die Erhöhung der Zuwendungen für die allgemeine Sportförderung von zuletzt 8,95 Millionen Euro auf nun 11.92 Millionen Euro sowie der erstmals am kommenden Dienstag stattfindende nationale Bewegungsgipfel sind wesentliche Schritte auf dem Weg dorthin.“

Denn Vereine fördern nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern auch Bewegungsfreude, Leistungsbereitschaft und soziale Teilhabe, erklärte die Ministerin. Auch für eine gelingende Integration sei Sport enorm wichtig.

Die Sport- und Bewegungsangebote müssen aber erstmal geschaffen werden, betonte die Ministerin. Sie bedürfen Personen, die sich der Aufgabe annehmen und sie mit Fachkenntnis und Herzblut leiten, durchführen und aufrechterhalten.

Drese: „Ich freue mich daher sehr, heute die Sportplakette des Landes an Frau Petra Richter vom TSV Schwerin überreichen zu dürfen. Als Trainerin der rhythmischen Sportgymnastik zeigt sie seit mehr als drei Jahrzehnten, wie Spitzensport gefördert, Begeisterung für Sport erzeugt und Integration durch Sport vorangetrieben werden kann. Für dieses Engagement, von dem die Sportlerinnen und Sportler, die Stadt aber auch das gesamte Land profitieren, danke ich Ihnen zutiefst“, sagte Ministerin Drese in ihrer Laudatio zur Übergabe der Landessportplakette.

Nikolaussportfest für Familien mit Kindern

Drese beim Nikolaussportfest: Sportangebote für Kinder wichtiger denn je

Schwerin – Sportministerin Stefanie Drese besuchte am Sonnabend das Nikolaussportfest für Familien mit Klein- und Vorschulkindern in Schwerin und zeigte sich begeistert von den vielfältigen Spiel- und Bewegungsangeboten und kreativ gestalteten Stationen.

„Gerade Kinder haben unter den vielen coronabedingten Einschränkungen gelitten. Umso schöner und wichtiger ist es, dass Veranstaltungen wie die Nikolaussportfeste in diesem Jahr wieder stattfinden können. Mein Dank geht vor allem an die Sportjugend MV mit ihren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für die hervorragende Organisation“, sagte Drese in der Palmberg-Arena.

Die Nikolaussportfeste bilden traditionsgemäß den Jahresabschluss des Programms „KinderBewegungsLand (KBL)“ und finden landesweit statt. Im Jahr 2022 gab es im Rahmen von KBL193 Kooperationen von 100 Sportvereinen mit 171 Kitas. Damit erhielten ca. 4.000 Kinder ein zusätzliches wöchentliches Bewegungsangebot. Das Programm KBL wird jährlich durch das Sozialministerium in Höhe von 120.000 Euro gefördert, in den Jahren 2021 und 2022 zusätzlich noch mit Bundesmitteln aus dem Programm „Aufholen nach Corona“. Die Sportfeste werden auch über das Programm finanziert.

Das Nikolaussportfest in Schwerin ist eines von vielen Sportfesten im gesamten Land, die durch die jeweiligen Sportjugenden organisiert werden.