Menü Schließen

Kategorie: Veranstaltungen / Termine

Was muss Politik jetzt leisten?

Diskutieren Sie mit Sozialministerin Stefanie Drese in Bad Doberan

Bad Doberan – Die Sozialministerin Stefanie Drese lädt alle Interessierten in der kommenden Woche zu einem Bürgerforum nach Bad Doberan ein. Unter dem Titel „Was muss Politik jetzt leisten?“ können Bürgerinnen und Bürger im Kornhaus ihre Fragen an die Ministerin richten, die Arbeit des Ministeriums kennenlernen und gemeinsam mit ihr diskutieren.

„Gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich befinden wir uns derzeit mitten im Umbruch. Wie geht es weiter mit der Krankenhausreform im Land? Wie bewertet Mecklenburg-Vorpommern die Pläne zur Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung? Und warum braucht es gerade im Bereich der Pflege mehr politischen Gestaltungswillen und echte Reformen? Solchen Fragen wollen wir unter dem Titel „Was muss Politik jetzt leisten“ einen Raum geben“, erklärte Drese im Vorfeld der Veranstaltung.

Selbstverständlich können aber auch Fragen zu allen anderen Themen des Hauses, zu denen zum Beispiel auch das Ehrenamt, die Familienpolitik oder der Sport gehören, gestellt werden.

„Mir geht es vor allem darum, miteinander und auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen. Fragen Sie, was Sie schon immer mal von einer Ministerin wissen wollten, geben Sie uns mit was in Ihrer Region vielleicht schon gut läuft oder wo Sie selbst noch Probleme sehen. Denn gerade in herausfordernden Zeiten ist es mir wichtig, miteinander statt übereinander zu sprechen“, hob Drese hervor.

Das Bürgerforum in Bad Doberan findet im Kornhaus (Klosterhof 1, 18209 Bad Doberan) statt und beginnt am Montag, den 15. Juni 2026 um 18:00 Uhr. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Aus organisatorischen Gründen wird deshalb um Anmeldung unter https://t1p.de/BadDoberan  oder per Mail an pressestelle@sm.mv-regierung.de gebeten. Auch Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Gefangenenbus und viel Blattgold zum Welterbetag

„EinBlick in die Landesregierung“ am 7. Juni 2026: Das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz präsentiert sich.

Neustädtisches Palais

Schwerin – Am 7. Juni 2026 wird auch das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz einen „EinBlick in die Landesregierung“ geben. Ministerin Jacqueline Bernhardt: „Wir werden historisch Führungen durch das Neustädtische Palais anbieten.

Zu erleben sein wird der Goldene Saal, die Goldene Treppe, der ehemalige Wohnbereich des Palais, in dem heute Büros untergebracht sind. Wir öffnen auch unsere Dachterrasse für einen großartigen Blick über die Schelfstadt von Schwerin.“

Melden Sie sich per Klick ->hier für Führungen an.

„EinBlick in die Landesregierung bedeutet neben der Nutzung des Welterbes auch die Präsentation unserer Arbeit. Vor dem Ministerium wird der JVA-Bus stehen.

Bedienstete der Justizvollzugsanstalt Bützow werden Auskunft geben. Besucherinnen und Besucher können sich über die Berufsbilder der Justiz informieren.

Die Leitstelle für Frauen und Gleichstellung wird ihre wichtige Arbeit vorstellen und präsentieren, warum in allen Bereichen des Lebens Chancengleichheit und Gleichstellung bedeutend sind.

Die Verbraucherzentrale sowie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mit ihrer Sektion MV werden beraten.

Der Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen wird am Sonntag ebenfalls dabei sein. Wir laden Sie herzlich ein, besuchen Sie das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz im Teil der Schweriner Welterbes, dem Neustädtischen Palais“, so Ministerin Jacqueline Bernhardt.

Sonntag, 7. Juni 2026, 10 Uhr bis 16, Puschkinstr. 19-21 in Schwerin.

Internationaler Kindertag am 1. Juni

Drese zum Internationalen Kindertag: Einsatz für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen darf niemals beendet sein

Schwerin – Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni spricht sich Sozialministerin Stefanie Drese für die Stärkung von Kinderrechten und verlässlicher Unterstützungssysteme für junge Menschen aus. „Jedes Kind soll mit den besten Voraussetzungen großwerden. Mecklenburg-Vorpommern hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um diesen Anspruch zu erfüllen“, erklärte Drese am Wochenende.

Die Ministerin hob hervor, dass sich das Land auf vielfältige Weise für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und positive Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen im Land eingesetzt habe. Eine zentrale Rolle spiele hierbei das erste Kinderschutzgesetz des Landes, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat.

„Mit einer stärkeren fachübergreifenden Zusammenarbeit, verpflichtenden Qualifizierungen von Fachkräften und mit der Entwicklung von Kinderschutzkonzepten durch alle Träger von Einrichtungen, Diensten oder Angeboten sorgen wir dafür, dass Kinderschutzbelange überall entsprechend berücksichtigt werden“, betonte Drese. Auch strukturell seien neuen Weichen gestellt worden. So wurde das Landesjugendamt zurück in die Landesverwaltung überführt, um Bedarfe künftig schneller zu erkennen und aus einer Hand bearbeiten zu können.

Neben dem Recht auf Schutz habe die junge Generation aber auch einen Anspruch auf Beteiligung. „Ich freue mich deshalb sehr, dass es nicht nur gelungen ist, das aktive Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre herabzusetzen, sondern, dass die Rechte junger Menschen auf kommunaler Ebene gestärkt wurden“, führte Drese mit Bezug auf das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz aus. Dadurch können sich Kinder und Jugendliche besser einbringen und ihre Interessen vertreten und sind bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, zu beteiligen, so Drese weiter.

Für Kinder, Jugendliche und Eltern wurden außerdem neue Beratungsangebote geschaffen. Ein Beispiel sei die Anlaufstelle KipsFam, die speziell Kinder aus psychisch- oder suchtbelasteten Familien unterstützt. Besonders frühzeitig setzen außerdem die neu geschaffenen Kinder- und Familienzentren an, die an Kitas angegliedert sind. Sie verbinden Kinderbetreuung mit zusätzlichen Beratungs-, Informations- und Unterstützungsangeboten auch in schwierigen Lebenslagen direkt im vertrauten Umfeld der Kita.

„Der Einsatz für das Wohlbefinden und den Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine Daueraufgabe, die niemals beendet sein darf. Auch daran erinnert uns der Internationale Kindertag“, verdeutlichte Drese.

Fachtag Gleichstellung in Güstrow

„KI birgt Risiken und Chancen für ein gerechtes Leben.“ / Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt eröffnet den Fachtag Gleichstellung in Güstrow.

Güstrow – „Für das Erreichen des Verfassungsziels der Gleichstellung sind die Gleichstellungsbeauftragten von großer Bedeutung. Dank ihres Engagements sind wir mittlerweile ein gutes Stück vorangekommen. Sie sorgen dafür, dass Gleichstellung nicht nur ein gesetzlicher Auftrag bleibt, sondern im Alltag von Verwaltungen tatsächlich gelebt wird.

Daher ist es gut, dass an dem Fachtag hier in Güstrow erstmals auch die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten teilnehmen. Der Fachtag bietet Raum für Begegnung, für kollegiale Vernetzung, aber auch für neue fachliche Impulse“, begrüßt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt die Teilnehmenden des Fachtags Gleichstellung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow.

„Das Thema Künstliche Intelligenz greift auch in die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten. Denn längst geht es nicht mehr nur um technische Abläufe. Die KI birgt Risiken für ein Leben, das gerecht sein soll. Sie verändert Entscheidungsprozesse, Kommunikation, Arbeitsorganisation und damit auch die Bedingungen, unter denen Gleichstellung gestaltet wird. KI übernimmt bestehende gesellschaftliche Muster und Ungleichheiten, weil sie aus vorhandenen Daten im Internet lernt.

Solche Daten können verzerren und bestehende Diskriminierungen festigen oder sogar verstärken. Betroffen sind Bereiche wie Bewerbungsverfahren, automatisierte Vorauswahlen oder Sprachmodelle, die bestimmte Rollenbilder reproduzieren. Fragen der Fairness, Transparenz und Chancengleichheit müssen daher von Anfang an mitgedacht werden“, so Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt.

„Künstliche Intelligenz mahnt uns zu handeln. Persönlichkeitsrechte müssen geschützt, digitale Gewalt muss bekämpft und diskriminierende Auswirkungen verhindert werden. Hochaktuell ist unser Kampf gegen sogenannte Deepfakes, also manipulierte Bilder, Videos oder Audiodateien, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt werden.

Gerade Frauen sind hiervon überdurchschnittlich häufig betroffen, etwa durch sexualisierte oder pornografische Deepfakes, die ohne Zustimmung verbreitet werden. Es ist gut, dass sich der Bundesrat im März eine Entschließung auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns gefasst hat mit dem Ziel, sogenannte Deepfakes unter Strafe zu stellen. Somit unterstützen wir aktiv wir die Initiative der Bundesministerin der Justiz für einen Schutz vor sexualisierter digitaler Gewalt“, so Justizministerin Bernhardt weiter.

„KI bietet aber auch Chancen. Sie kann Verwaltungsprozesse erleichtern, Wissen besser zugänglich machen und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Die neuen Möglichkeiten machen aber auch Dinge sichtbar, die ohne KI vielleicht verborgen geblieben wären. Am heutigen Fachtag hier in Güstrow zeigt die Ausstellung ‚Versäumte Bilder‘ genau das.

Das Projekt macht Wissenschaftlerinnen und Pionierinnen sichtbar, deren Leistungen häufig zu wenig Beachtung gefunden haben. Gleichstellung und Digitalisierung gehören zusammen. Wenn wir die digitale Zukunft gestalten, müssen wir sie gerecht gestalten. Dafür braucht es starke, engagierte und gut vernetzte Gleichstellungsbeauftragte“, sagt Ministerin Jacqueline Bernhardt.

Ausschreibungsstart für das Referendariat ab 1. Oktober 2026

Oldenburg: In Mecklenburg-Vorpommern erhält jede zulassungsfähige Bewerbung ein Einstellungsangebot

Schwerin – Lehramtsabsolventinnen und -absolventen können sich bis zum 8. Juni 2026 für ein zum 1. Oktober 2026 beginnendes Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern bewerben. Die freien Stellen sind auf dem Karriereportal für den Schuldienst www.lehrer-in-mv.de ausgeschrieben. „In Mecklenburg-Vorpommern erhält jede zulassungsfähige Bewerbung auch ein Einstellungsangebot für den Vorbereitungsdienst“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Die Absolventinnen und Absolventen können sich auf landesweite oder schulbezogene Stellen bewerben. Bei schulbezogenen Stellen ist die zukünftige Ausbildungsschule bereits in der Ausschreibung festgelegt. Bewerben können sich Personen, die neben dem erforderlichen Lehramt auch das entsprechende Bedarfsfach oder die Bedarfsfachrichtung studiert haben. Ein Abschluss im Zweitfach bzw. in der zweiten Fachrichtung erhöht die Chancen der Bewerberinnen und Bewerber, eine Zusage für die Wunschstelle zu bekommen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Bei landesweiten Stellen ist die Ausbildungsschule zum Zeitpunkt der Bewerbung noch offen. Sie wird nach Ablauf der Bewerbungsfrist anhand der Fächerkombination und des Bedarfs im Bundesland individuell gesucht und zugewiesen. Bei der Bewerbung auf eine landesweite Stelle können Wünsche hinsichtlich konkreter Schulen, Orte, Landkreise oder Schulamtsbereiche geäußert werden. Diese werden im Verteilungsverfahren nach Möglichkeit berücksichtigt. Erfahrungsgemäß werden bei rund 80 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber auf eine landesweite Stelle die Wünsche bei der Zuweisung umgesetzt.

„Um den Referendarinnen und Referendaren mehr Planungssicherheit für ihre Zukunft zu bieten, gibt es in Mecklenburg-Vorpommern die Übernahmegarantie“, so Simone Oldenburg. „Diese ermöglicht es den Absolventinnen und Absolventen, nach Abschluss ihres Vorbereitungsdienstes ohne ein erneutes Bewerbungsverfahren an ihrer Ausbildungsschule zu verbleiben oder in einem landesinternen Verfahren Wünsche für Schulen auszusprechen. So können sie nahtlos in den Schuldienst des Landes einsteigen.“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsministeriums informieren regelmäßig über das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern. In Vorträgen an den Universitäten und in digitalen Informations-Veranstaltungen geben sie einen Einblick in den Ablauf des Referendariats und liefern hilfreiche Informationen für die Bewerbung. Lehramtsstudierende haben dabei die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

Die nächsten Vortragstermine:

  • Dienstag, 2. Juni 2026, 17:15 – 18:45 Uhr, Universität Rostock, Arno-Esch-Hörsaal 2, Ulmencampus
  • Donnerstag, 8. Juli 2026, 16:15 – 17:45 Uhr, Universität Greifswald, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 2
  • Mittwoch, 9. September 2026, digitale Informations-Veranstaltung zum Referendariat ab 1. Februar 2027
  • Mittwoch, 11. November 2026, digitale Informations-Veranstaltung zum Referendariat ab 1. April 2027

Weitere Informationen zum Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern sowie alle freien Stellen sind unter https://www.lehrer-in-mv.de/referendariat zu finden.

Deutsche Jugend-Motocross-Meisterschaft eröffnet

Tessin – Am heutigen Montag richtet der MCC Tessin e.V. bereits zum 68. Mal das Pfingstrennen im Motocross am Echoberg aus. In zwei Jugendklassen wird dabei um die deutsche Meisterschaft gefahren, in zwei weiteren um die Landesmeisterschaft. Sportministerin Stefanie Drese eröffnete das Rennen heute und hob in ihrer Ansprache die Tradition des Motorsports in Mecklenburg-Vorpommern und die hervorragende Jugendarbeit des MCC Tessin hervor.

„Der Echoberg gehört nicht umsonst zu den bekanntesten Rennstrecken im Land. Bereits seit 1991 werden hier auf 1450m Strecke Landes-Meisterschaften in allen Klassen ausgetragen“, erklärte Drese. Bis zu 40 Solomaschinen finden so zeitgleich Platz, 2500 regelmäßig vollständig belegte Zuschauerplätze und eine neu gestaltete Kindercrossbahn runden das Angebot ab.

„Diese schafft beste Bedingungen für die starke Kinder- und Jugendarbeit, die sich der Verein auf die Fahnen geschrieben hat. Und das äußerst eindrucksvoll, so gehören den jungen Sparten mehr als 100 Mitglieder an“, erklärte Drese. Zudem veranstalte der MCC Tessin regelmäßig Sommercamps sowie kostenlose Schnuppertrainings, bei denen Interessierte den Motorsport selbst ausprobieren können.

„Die Ergebnisse dieser intensiven Arbeit können sich sehen lassen. Allein im letzten Jahr sind 34 Fahrer des Vereins bei Landesmeisterschaften angetreten – der jüngste davon im Alter von nur fünf Jahren“, so Drese weiter. Auch über die Landesgrenzen hinaus habe sich der MCC so Rang und Namen gemacht.

Drese freue sich deshalb, dass zuletzt auch das Land mit einer Förderung aus dem Bürgerfonds für einen WC-Container zur Attraktivitätssteigerung des Vereins beigetragen könnte. „Dieser sorgt für eine enorme Verbesserung der Bedingungen für Training und Wettkämpfe. Denn gerade im Nachwuchsbereich sind längere Trainingseinheiten ohne ein WC nur mangelhaft umsetzbar“, verdeutlichte die Ministerin.

Drese brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass der Verein nun noch weiter wächst und noch mehr Kindern den Motorsport näherbringt. „Veranstaltungen wie das Pfingstrennen tragen dazu mit ihrer Strahlkraft sicherlich weiterhin bei“, erklärte Drese. Die Ministerin wünschte allen Fahrerinnen und Fahrern faire und erfolgreiche Wettkämpfe sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern noch viele spannende Rennen am Echoberg.

Jugendgruppen üben für den Ernstfall

Drese besucht Länderjugendlager des Technischen Hilfswerkes

Stralsund – Einmal im Jahr treffen sich die Jugendgruppen des Technischen Hilfswerks (THW) der Nordländer abwechselnd in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zum traditionellen Länderjugendlager. Gemeinsam gestalten sie das kommende Wochenende in Stralsund mit verschiedenen Ausflügen und Workshops, etwa zur Ersten Hilfe oder zum richtigen Retten aus Höhen und Tiefen.

Sozialministerin Stefanie Drese besuchte die Teilnehmenden heute am ersten Tag des Jugendlagers und hob die große Bedeutung des Ehrenamtes für den Bevölkerungsschutz hervor. „Das THW zeigt eindrucksvoll, wie wichtig engagierte Menschen für unsere Gesellschaft sind. Gerade junge Menschen übernehmen hier früh Verantwortung, lernen Teamgeist und Hilfsbereitschaft. Das stärkt nicht nur den Katastrophenschutz, sondern auch den solidarischen Zusammenhalt“, erklärte sie.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Ministerin vom Engagement der Jugendlichen und Betreuenden, die ihre Freizeit investieren, um sich auf Einsätze und Notlagen vorzubereiten. „Statt eines freien Pfingstwochenendes stehen hier die Grundsätze der Ersten Hilfe und verschiedene Rettungsmethoden auf dem Plan. Ganz praxisnah werden die Teilnehmenden also zu echten Lebensretterinnen und Lebensrettern, stärken aber auch ihr Selbstvertrauen und das eigene Verantwortungsbewusstsein“, so Drese.

Damit würden die Teilnehmenden wichtige Fähigkeiten erwerben, die auch fernab der Veranstaltung in den mittlerweile 18 Jugendgruppen (Ortsgruppen) des THW in Mecklenburg-Vorpommern vermittelt werden. Das Eintrittsalter liegt dabei in der Regel bei 10 Jahren. „Manche Ortsgruppen bieten aber auch sogenannte Minigruppen für Interessierte Kinder ab sechs Jahren an“, hob die Ministerin hervor.

Sie hoffe, dass die länderübergreifenden Jugendlager dazu beitragen, die Mitgliedschaft im THW noch attraktiver zu machen. „Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen brauchen junge Menschen Orte, an denen sie Gemeinschaft erleben, sich bewegen, sich weiterentwickeln und aktiv einbringen können“, erklärte Drese und dankte allen, die an der Organisation mitgewirkt haben.