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Kategorie: Veranstaltungen / Termine

Drese zum CSD in Neustrelitz

„Wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen“ / Sozialministerin bekräftigt Solidarität mit der queeren Community

Neustrelitz – Drei Wochen nach dem tödlichen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) setzt Mecklenburg-Vorpommern in Neustrelitz heute ein entschlossenes Zeichen für Freiheit, Vielfalt und ein selbstbestimmtes Leben. Beim dortigen Christopher Street Day war am Sonnabend auch Sozialministerin Stefanie Drese zu Gast und bekräftigte die Solidarität der Landesregierung mit den Teilnehmenden.

„Dieser CSD ist heute nicht nur ein Gedenk- und Demonstrationstag, sondern auch ein Symbol unserer Freiheit und Ausdruck unserer Entschlossenheit und Solidarität“, sagte Drese. „Wir sind hier, weil wir uns nicht einschüchtern lassen. Wir sind hier, weil wir uns unsere Freiheit nicht nehmen lassen. Und wir sind hier, weil queeres Leben zu Mecklenburg-Vorpommern gehört – auf unsere Straßen, in unsere Städte und mitten in unsere Gesellschaft“, rief Drese den Teilnehmenden zu.

Der Berliner CSD war am 25. Juli von einem tödlichen Anschlag überschattet worden. Ein Fahrzeug fuhr im Tiergarten in eine Menschenmenge; eine Frau wurde getötet, 31 Menschen verletzt. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Terroranschlag aus.

„Mein tiefes Mitgefühl gilt der Frau, die ihr Leben verloren hat, ihrer Familie und allen Angehörigen. Meine Gedanken sind ebenso bei den mehr als 30 Verletzten und bei allen Menschen, die diese grausame Tat unmittelbar miterleben mussten. Die Bilder und das Erlebte werden viele Menschen noch lange begleiten. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir heute hier in Neustrelitz zusammenstehen“, so Drese.

Die Ministerin betonte, dass der Anschlag weit über Berlin hinauswirke. „Wer heute queere Sichtbarkeit lebt, lebt leider nicht mehr überall selbstverständlich sicher. Beschmierte Regenbänke, heruntergerissene Regenbogenflaggen, Angriffe auf queere Einrichtungen und CSDs unter massivem Polizeischutz sind keine Einzelfälle. Hass und Hetze haben zugenommen. Und der Anschlag in Berlin hat auf erschütternde Weise gezeigt, dass die Eskalation eine neue Dimension erreichen kann“, hob Drese hervor.

Sie habe deshalb auch großen Respekt vor allen, die trotzdem nach Neustrelitz gekommen sind und betonte, wie wichtig diese Antwort der Community und ihrer Unterstützer nun sei: „Das zeigt: Wir geben nicht nach. Wir räumen Extremisten, Radikalen und Menschen, die unsere freiheitliche Gesellschaft zerstören wollen, keinen Raum ein. Wir lassen uns weder unser freies Leben noch unsere Liebe nehmen“, so die Ministerin in ihrer Ansprache.

Auch die Landesregierung stehe dabei an der Seite der Community. „Toleranz und Gleichberechtigung sind schließlich keine freundlichen Bitten. Sie sind Werte, die wir als Politik, als Staat, entschlossen verteidigen müssen.“ Dazu gehörte aus ihrer Sicht auch die Reform des Artikels 3 des Grundgesetzes und die vollständige rechtliche Gleichstellung von Regenbogenfamilien. „Gleiche Würde muss sich auch in gleichen Rechten widerspiegeln“, unterstrich Drese.

Auch Mecklenburg-Vorpommern setze auf mehr Schutz, Sichtbarkeit und Akzeptanz. Drese verwies unter anderem auf den erweiterten Landesaktionsplan Vielfalt, die Förderung queerer Jugendverbandsarbeit, Fortbildungs- und Sensibilisierungsangebote sowie die TIN-Beratungsstelle für transidente, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen. Auch die erweiterten Möglichkeiten zur Beflaggung mit der Regenbogenflagge seien wichtig für mehr Sichtbarkeit.

Mit Blick auf die kommenden CSDs im Land appellierte Drese deshalb auch: „Bleibt laut. Bleibt unnachgiebig. Bleibt bunt und lebensfroh. Bleibt solidarisch. Lasst uns denjenigen, die Angst und Hass verbreiten wollen, die einzige Antwort geben, die sie nicht besiegen können: Nämlich dass wir zusammenstehen.“

Olympischer Vormittag zur Hanse Sail

Bewegung, Spiel und olympische Begeisterung für die Jüngsten

Warnemünde – In Rostock-Warnemünde haben heute rund 70 Kinder und Fachkräfte der Rostocker Kindertagesstätten einen Olympischen Vormittag voller Spiel, Sport und Spaß erlebt.  Mit der Veranstaltung am Warnowufer würdigten die Sportjugend des Landessportbundes, der Stadtsportbund Rostock und das Sportministerium MV das Engagement der Rostocker Kindertageseinrichtungen und Sportvereine, die sich im Kooperationsprogramm „KinderBewegungsLand“ gemeinsam für mehr Bewegung im Kita-Alltag einsetzen.

„Mit dem KBL-Programm bringen wir seit vielen Jahren Sportvereine und Kitas zusammen und schaffen so wöchentliche Bewegungsangebote an mittlerweile 185 beteiligten Kitas, mit denen wir rund 4.400 Kinder erreichen. Ein enormer Erfolg, denn regelmäßige Bewegung ist bereits im Kindesalter entscheidend für ein gesundes Aufwachsen“, betonte Sport- und Gesundheitsministerin Stefanie Drese bei Ihrem Besuch vor Ort.

So warteten auf der Freifläche des Straßensport e.V. Rostock auch heute verschiedenste Bewegungsparcours und Spielstationen auf die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Neben den motorischen Fähigkeiten, die so geschärft werden, bietet der Sport aber auch noch weitere Vorteile. Er stärkt etwa für das Selbstvertrauen, fördert die Entwicklung von sozialen Kompetenzen und vermittelt Werte wie Teamarbeit, Fairness und gegenseitigen Respekt. Gerade deshalb investieren wir auch als Land jährlich rund 500.000 Euro in Programme wie das KinderBewegungsLand und ‚Schule und Verein‘“, erklärte die Ministerin.

Möglich seien diese Angebote in der Umsetzung aber nur durch das große Engagement und die enge Zusammenarbeit der beteiligten Sportvereine und Kitas. „Dafür wollen wir mit der heutigen Veranstaltung vor der besonderen Kulisse der Hanse Sail einmal ausdrücklich danke sagen“, unterstrich die Ministerin.

Gleichzeitig wollen die Partner den Olympischen Vormittag dazu nutzen, um die Olympiabewerbung Rostock-Warnemündes als Segelstandort weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. „Vielleicht stehen einige der Kinder bei den Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 ja sogar selbst als Athletinnen und Athleten am Start, engagieren sich als Volunteers oder erleben die Spiele als begeisterte Zuschauer“, so Drese. Ein eigenes ‚KinderBewegungsLand meets Olympia‘-T-Shirt bleibt allen heutigen Teilnehmenden bis dahin als Erinnerung – oder wahlweise auch als Ansporn.

Eröffnung der Hanse Sail 2026

Dr. Wolfgang Blank: „Die Hanse Sail verbindet maritime Geschichte mit den Zukunftschancen des Wirtschaftsstandortes Mecklenburg-Vorpommern.“

Rostock – Mit der heutigen Eröffnung der 35. Hanse Sail steht Rostock bis Sonntag ganz im Zeichen der maritimen Tradition Meck­lenburg-Vorpommerns. Als eines der größten Feste Europas werden mehr mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher und zahlreiche Traditionsschiffe aus aller Welt erwartet.

„Die Hanse Sail ist weit mehr als ein maritimes Volksfest. Sie macht sichtbar, was Mecklenburg-Vorpommern aus­zeichnet: eine starke maritime Tradition, leistungsfähige Häfen, inno­vative Unternehmen und hervorragende Perspek­tiven für Wachstum und Beschäftigung. Sie ist damit zugleich eine Bühne für die Leistungsfähigkeit unseres Wirtschafts­standortes und ein Aushängeschild unseres Landes“, sagte Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, zum Auftakt der Veranstaltung.

Die maritime Wirtschaft zählt zu den Schlüsselbranchen Mecklenburg-Vorpommerns. Mit dem Rostocker Hafen verfügt das Land über den größten deutschen Ostseehafen. Rund 31 Millionen Tonnen Güter wurden dort im vergangenen Jahr umgeschlagen – so viel wie nie zuvor. Als Kernnetzhafen im Transeuropäischen Verkehrsnetz und logistischer Knoten­punkt für Verkehre nach Skandinavien und ins Baltikum kommt dem Hafen eine zentrale Bedeutung für Wirtschaft, Versorgungssicherheit und die Energiewende zu.

Um diese Entwicklung weiter voranzutreiben, investiert das Land konsequent in die maritime Infrastruktur. In der laufen­den Legislaturperiode wurden in Rostock sechs Infrastruktur­vorhaben mit maritimem Bezug im Rahmen der Gemein­schaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschafts­struktur“ mit rund 113 Millionen Euro unterstützt und damit Investitionen von insgesamt knapp 160 Millionen Euro ermög­licht. Zu den wichtigsten Projekten gehören der Ausbau der Hafeninfrastruktur sowie die Entwicklung des ehemaligen Werftbeckens Warnemünde zu einem Maritimen Gewerbe­park für nachhaltige Energietechnologien.

„Investitionen in die Hafeninfrastruktur sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Sie schaffen die notwendigen Voraussetzungen dafür, dass neue Technologien entwickelt, Unternehmen angesiedelt und hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden“, betonte Minister Dr. Blank. „Die aktuellen Entwicklungen, wie der Bau der Offshore-Konvertrerplattform, zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern seine maritime Kom­petenz erfolgreich mit den Zukunftsthemen Offshore-Wind­energie, Wasserstoffwirtschaft und industrieller Transfor­mation verbindet. So schaffen wir langfristige Perspektiven für neue Wertschöpfung und zusätzliche Beschäftigung in unserem Land.“

Darüber hinaus wächst die Bedeutung Mecklenburg-Vorpom­merns als Standort der Sicherheits- und Verteidigungs­industrie. „Mit leistungsfähigen Werften und starken Zuliefer­unternehmen bietet Mecklenburg-Vorpommern hervorragende Voraussetzungen, um von den steigenden Investitionen in diesem Bereich zu profitieren und zusätzliche Wertschöpfung im Land zu schaffen“, betonte Minister Dr. Blank.

Auch der Ocean Technology Campus in Rostock entwickelt sich zu einem wichtigen Innovationsstandort für Unterwasser- und Meerestechnologien. Die Ansiedlung des Bundeskom­petenzzentrums zur Bergung von Altmunition in Nord- und Ostsee stärkt Mecklenburg-Vorpommern als führenden Stand­ort der Unterwasserforschung und stärkt die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand.

„Auf der Hanse Sail wird deutlich, dass wir die Zukunft unserer Küstenregion aktiv gestalten – mit Investitionen, Innovationen und einer leistungsfähigen maritimen Wirtschaft. Diese Ver­bindung aus Tradition und Fortschritt ist eine große Stärke unseres Landes und ein entscheidender Standortvorteil im internationalen Wettbewerb“, sagte Minister Dr. Blank.

Landesregierung und Landeszooverband laden zum Landeszootag

Schwerin – Freier Eintritt für alle Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren und einen besonderes Programm in den Zoos und Tierparks des Landeszooverbandes – das ist der Landeszootag 2026, der morgen (10.Juli) stattfindet.

„Am Landeszootag sind alle Kinder bis zu 14 Jahren eingeladen, kostenlos einen der Zoos und Tierparks in unserem Land zu besuchen. Das soll ein kleines Dankeschön an die Familien am Land sein. Und gleichzeitig wollen wir damit für die tollen Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern werben. Es gibt jede Menge zu entdecken. Da lohnt sich ein Besuch nicht nur am Landeszootag, sondern im ganzen Jahr“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Vorfeld der Veranstaltung.

Die folgenden Zoos und Tierparks wirken an der Aktion mit.

  • Zoo Rostock
  • Zoo Schwerin
  • Zoo Stralsund
  • Deutsches Meeresmuseum Stralsund (Ozeaneum, Meeresmuseum und Natureum)
  • Müritzeum in Waren
  • Tiererlebnispark Müritz in Grabowhöfe
  • Tiergarten Neustrelitz
  • Tierpark Grimmen
  • Tierpark Greifswald
  • Tierpark Sassnitz
  • Tierpark Ueckermünde
  • Tierpark Wismar
  • Tierpark Wolgast
  • Tropenzoo Bansin
  • Vogelpark Marlow
  • Wildpark MV in Güstrow

Auch die Landesregierung ist stark auf dem Landeszootag vertreten. Ministerpräsidentin Schwesig besucht morgen (14.00 Uhr) den Schweriner Zoo. Landwirtschaftsminister Backhaus und der Chef der Staatskanzlei Patrick Dahlemann sind bereits am Morgen im Tierpark Ueckermünde zu Gast. Bildungsministerin Simone Oldenburg ist mit einer Kita-Gruppe aus Proseken in Wismar unterwegs. Mit dabei sind auch Innenminister Pegel in Greifswald, Justizministerin Bernhardt in Waren und Vorpommern-Staatssekretär Miraß in Sassnitz.

Landeszootag: Backhaus tauft Rote Pandas in Ueckermünde

Ueckermünde – Die Zoos, Tier- Wildparks des Landeszooverbandes Mecklenburg-Vorpommern laden anlässlich des Landeszootages am morgigen Freitag, dem 10. Juli, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr zum kostenlosen Besuch in allen 18 im Landeszooverband zusammengeschlossenen Zoos und tiergärtnerischen Einrichtungen ein. Pünktlich zum Start in die Sommerferien erwartet die jungen Gäste und ihre Familien ein buntes Programm mit Tierbegegnungen, Führungen, Mitmachaktionen und spannenden Einblicken in den Natur- und Artenschutz. Landesweit werden bis zu 20.000 Gäste erwartet.

Anlässlich des Landeszootages besuchen Zoominister Dr. Till Backhaus und Staatskanzlei-Chef Patrick Dahlemann morgen früh den Tierpark Ueckermünde, wo sie unter anderem im Beisein von Kita-Kindern zwei Rote Pandas taufen.

„Noch nie waren Zoos so vielfältig wie heute. Noch nie waren sie ein so wirksames und so dringend benötigtes Instrument zur Bewahrung der Artenvielfalt. Sie bieten auf 560 Hektar naturnahe Erholung. Auch in den Schwerpunktbereichen Naturschutz, Bildung für Nachhaltigkeit, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit engagieren sich die Zoologischen Gärten MVs vorbildlich.

Besonders ihre Bedeutung für Umweltbildung, als außerschulischer Lernort sowie für die Forschung, aber auch für die touristische Entwicklung in den ländlichen Räumen und als Wirtschafts- und Standortfaktor kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Jährlich besuchen rund drei Millionen Menschen die zoologischen Einrichtungen unseres Landes, darunter allein 60.000 Schülerinnen und Schüler. Seit 2020 investiert das Land rund 29 Millionen Euro in die Tiergärten und Zoos des Landes“, sagt Backhaus.

Ein vierjähriges Rote-Panda-Weibchen aus Italien und ein einjähriges Weibchen aus Polen leben seit April im Tierpark Ueckermünde. Er beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Rote Pandas. Dank der Zusammenarbeit mit dem Europäischen Verband für Zoos und Aquarien beherbergt der Tierpark nun zwei dieser Tiere. Sie gehören zu den gefährdeten Arten und stammen ursprünglich aus Asien (Himalaya, China).

In freier Wildbahn leben noch 10.000 dieser rötlichbraunen Tiere. Das Gehege in Ueckermünde wurde für rund 100.000 Euro extra für sie gebaut. Jedes Jahr zählt der Ueckermünder Tierpark rund 100.000 Gäste. Etwa ein Drittel davon kommt aus dem Nachbarland Polen.

Tag der Geodäsie 2026: Einblicke in den Arbeitsplatz Erde

Schwerin – Am 7. Juli leuchten die großen Plätze in Schwerin, Rostock und Stralsund wieder orange.

Unter dem Motto „Vermessung & Geoinformation – entdecken, ausprobieren und begeistert sein” wird den Besucherinnen und Besuchern ein vielfältiges Berufsfeld vorgestellt. Von 9 bis 15 Uhr sind unter anderem Laserscanner, satellitengestützte Vermessungsverfahren und weitere Messmethoden in Aktion zu erleben. Es wird anschaulich gezeigt, wie Geodaten erfasst und verarbeitet werden. An verschiedenen Stationen haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, diese Verfahren kennenzulernen und selbst auszuprobieren.

Innenminister Christian Pegel: „Geodaten bilden die Grundlage zahlreicher Planungs- und Verwaltungsaufgaben. Sie werden unter anderem für den Bau von Straßen und Gebäuden, den Küstenschutz sowie den Ausbau der Energieinfrastruktur benötigt. Präzise Vermessungsdaten schaffen die Voraussetzungen für fundierte Entscheidungen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens.“

Der Tag der Geodäsie wird gemeinsam von Vermessungsbüros, Geoinformations- und Vermessungsbehörden sowie Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen durchgeführt. Ziel der Veranstaltung ist es, das Berufsfeld einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und insbesondere junge Menschen für eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich der Geodäsie und Geoinformation zu begeistern.

„Die Geodäsie verbindet Arbeiten im Gelände mit digitalen Anwendungen. Sie bietet abwechslungsreiche Aufgaben und eröffnet gute berufliche Perspektiven – sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft. Gesucht werden zukünftige Fachkräfte, die präzise arbeiten und technische Zusammenhänge verstehen.“, so der Minister.

Das Interesse an den Angeboten für Schulklassen ist auch in diesem Jahr groß. Viele Termine sind bereits vergeben. Schulen, die diesmal nicht teilnehmen können, haben im kommenden Jahr erneut die Gelegenheit, den Tag der Geodäsie zu besuchen. Traditionell findet er in Mecklenburg- Vorpommern am letzten Dienstag vor den Sommerferien statt.

Eckdaten:

Termin:   Dienstag, 07. Juli 2026

Zeit:   9 bis 15 Uhr

Ort:   Alter Markt Stralsund, Westlich Kröpeliner Tor Rostock und Alter Markt Schwerin

Nationalparkamt Müritz sagt Empfang wegen Waldbrandes ab

Schwerin – Vor 15 Jahren wurden fünf wertvolle alte Buchenwaldgebiete in Deutschland in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen – darunter Serrahn im Müritz Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses schöne Jubiläum hätte morgen in Neustrelitz gefeiert werden sollen, erklärt Forstminister Dr. Till Backhaus. Doch die Veranstaltung werde nun abgesagt, so der Minister.

„Mit Sorge schauen wir seit Mittwoch auf den Waldbrand bei Neustrelitz. Es wäre nicht verantwortbar, einen Festakt zu begehen, während praktisch nebenan Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr im Einsatz sind, um unseren Wald vor weiteren Schäden zu beschützen.

Schon jetzt haben wir bei Adamsdorf 131 Hektar Sukzessionsfläche an die Flammen verloren und das Feuer ist noch nicht gelöscht. Zwar gibt es kein offenes Feuer mehr auf der Fläche – aber es gibt noch immer mehrere Rauchnester. In der Nacht wurde intensiv weitergearbeitet und die Verteidigungslinie an die voraussichtliche Windlage angepasst. Die Landwirtschaft wurde gebeten, den Wassertransport zu bzw. auf die Fläche zu unterstützen.

Es bleibt heiß und wir rechnen damit, dass der Wind zeitweise auffrischt und auf Norden dreht. Alle Kräfte sind motiviert und wir sind guter Dinge, dass wir das Feuer in Zaum halten können. Es ist aber davon auszugehen, dass weitere Waldbereiche innerhalb der gesicherten Fläche abbrennen werden.

Als Dankeschön für das große, kräftezehrende Engagement haben wir beschlossen, das für morgen bestellte Catering an die Einsatzkräfte an der Waldbrandfläche zu liefern. Ich denke, das ist das Mindeste, was wir tun können“, so der Forstminister.

Minister würdigt Landesverkehrswacht zum 35-jährigen Jubiläum

Dr. Wolfgang Blank: „Mehr Verkehrssicherheit erreichen wir nur gemeinsam – mit starken Partnern wie den Verkehrswachten und den vielen Ehrenamtlichen vor Ort“

Schwerin – Anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat Verkehrsminister Dr. Wolfgang Blank  in Schwerin das jahrzehntelange Engagement der Landesverkehrswacht und der örtlichen Verkehrswachten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gewürdigt. Auf der Festveranstaltung in der Industrie- und Handelskammer dankte der Minister den zahlreichen Ehrenamtlichen und Partnern für ihren Einsatz in der Verkehrssicherheitsarbeit.

„Seit 35 Jahren setzt sich die Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen und Partnern dafür ein, Menschen für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Ob bei der Schulwegvorbereitung, der Radfahrausbildung, der Arbeit mit jungen Fahrerinnen und Fahrern oder Angeboten für Seniorinnen und Senioren: Die Verkehrswachten leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Rücksicht und Sicherheit auf unseren Straßen“, so Minister Dr. Blank.

Rund 400 Mitglieder engagieren sich in 18 örtlichen Verkehrswachten in Mecklenburg-Vorpommern. Sie unterstützen die Verkehrssicherheitsarbeit vor Ort und sind ein wichtiger Partner der Landesregierung bei der Umsetzung des Integrierten Konzepts zur Verkehrssicherheit in Mecklenburg-Vorpommern bis 2030 („Mit Sicherheit MV“). Die Landesverkehrswacht ist Mitglied der Verkehrssicherheitskommission und war eng in die Entwicklung des Konzepts eingebunden.

Das Land unterstützt die Arbeit der Landesverkehrswacht und der örtlichen Verkehrswachten auch finanziell. Für das Jahr 2026 stellt das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit der Landesverkehrswacht eine institutionelle Förderung von rund 330.000 Euro bereit. Darüber hinaus stehen für Verkehrsaufklärungsmaßnahmen der Landesverkehrswacht und der örtlichen Verkehrswachten mehr als 210.000 Euro zur Verfügung.

„Verkehrssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Politik kann Rahmenbedingungen schaffen und Programme auflegen – gelebt wird Verkehrssicherheit aber jeden Tag vor Ort: in Schulen, auf Straßen, in Vereinen und durch das Engagement vieler Ehrenamtlicher. Für diesen Einsatz danke ich allen Mitgliedern der Verkehrswachten sehr herzlich“, betonte Minister Dr. Blank. Mit Blick auf die Zukunft warb der Minister dafür, das ehrenamtliche Engagement in den Verkehrswachten weiter zu stärken: „Die Arbeit der Verkehrswachten ist wertvoll und sinnstiftend. Gerade angesichts des demografischen Wandels brauchen wir Menschen, die sich für dieses wichtige Thema einsetzen und Verantwortung übernehmen.“