Schwesig: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss nah bei den Menschen sein

Schwerin – Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig hat sich erfreut darüber gezeigt, dass sich die Konferenz der Regierungschefs der Länder auf neue Regeln für die öffentlich-rechtlichen Sender im Internet verständigt hat.

„Wir brauchen einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dazu müssen die Sender da sein, wo auch die Menschen sind. Also auch im Internet und in den sozialen Medien. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir uns heute auf einen neuen Telemedienauftrag geeinigt haben“, erklärte Schwesig nach der Konferenz in Berlin.

„Es ging uns darum, zeitgemäße Regeln für die öffentlich-rechtlichen Sender im Internet zu schaffen, ohne dass eine direkte Konkurrenz zu den Online-Angeboten der Verlage entsteht. Dazu gehört beispielsweise eine längere Verweildauer von Beiträgen in den Mediatheken, die immer intensiver genutzt werden. Im Gegenzug muss der Schwerpunkt der Online-Angebote der Sender auf Bewegtbild und Ton liegen“, erläuterte Schwesig.

In den Games-Charts ist die Hölle los: „Agony“ erobert Top 5

Der höchste Neuzugang der offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, macht der Konkurrenz die Hölle heiß. In totaler „Agony“ durchwandern Spieler das Fegefeuer und bekommen es mit allerlei finsteren Kreaturen und Dämonen zu tun. Während auf PS4 und PC die fünfte Position drin ist, erobert das Horror-Adventure im Xbox One-Ranking den Silberplatz. Nur die nicht minder gruseligen Zombies aus „State Of Decay 2“ zeigen dem Höllenspaß seine Grenzen auf. Die „Tennis World Tour“ betritt an fünfter Stelle den Xbox One-Court.

Retro-Fans werden auf PS4 gleich doppelt unterhalten. Die zum 30-jährigen Jubiläum von Kultkonsole („SEGA Mega Drive Classics“) und Prügler-Reihe („Street Fighter – Anniversary Collection“) erschienenen Sonderausgaben zeigen an siebter und achter Stelle, dass sie längst nicht zum alten Eisen gehören. Die Spitzenreiter „Detroit: Become Human“ und „God Of War“ verkaufen sich allerdings noch eine Spur besser.

In den PC-Charts erobert „Die Sims 4“ den Thron von „Overwatch“ zurück, dessen Game Of The Year Edition jetzt Silber holt. Auf Nintendo Switch und Wii heißen die Wochengewinner abermals „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Donkey Kong Country: Tropical Freeze“ bzw. „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“. Gold und Silber des 3DS-Rankings halten „Pokémon Ultramond“ und „Pokémon Ultrasonne“ in ihren Händen. PS3- und Xbox 360-Spieler kommen an „FIFA 17“ und „Minecraft“ bzw. „Minecraft“ und „Call Of Duty: Black Ops 2“ nicht vorbei.

„Detroit: Become Human” auf Platz eins der PS4-Charts

Nicht nur Bestsellerautor Frank Schätzing beschäftigt sich derzeit intensiv mit den Herausforderungen von künstlicher Intelligenz. Auch im Videospielemarkt ist das Thema hochaktuell. Der interaktive Sci-Fi-Film „Detroit: Become Human” kreiert Androiden, die menschlicher als der Mensch sind und ihren gerechten Platz in der Gesellschaft suchen. In den offiziellen deutschen PS4-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, haben sie diesen bereits gefunden und steigen direkt an der Spitze ein.

Unbestritten eines der besten Spiele aller Zeiten ist „Dark Souls“, das nun eine Neuauflage erlebt und in der Remastered-Version vor „God Of War“ (drei) die PS4-Silbermedaille holt. Im Xbox One-Ranking erreicht der RPG-Klassiker ebenfalls die zweite Position. Ganz oben herrschen weiterhin die Untoten aus „State Of Decay 2“.

Meistverkaufter PC-Titel ist die Game of the Year Edition von „Overwatch“. Die übrigen Medaillen schnappen sich „Die Sims 4“ und „Far Cry 5“. Neu dabei sind das Wimmelbild-Adventure „Mystery of the Ancients: Versiegelt und Vergessen“ (vier) sowie das „The Elder Scrolls Online“-Add-on „Summerset“ (sieben).

Nintendo Switch-Fans schalten einen Gang höher und hieven „Mario Kart 8 Deluxe“ zurück an die Pole-Position. Vorwochensieger „Hyrule Warriors – Definitive Edition“ ergattert hinter „Donkey Kong Country: Tropical Freeze“ Bronze. 3DS-Sieger sind abermals die „Pokémon“-Games „Ultrasonne“ und „Ultramond“; Super Mario dominiert dank „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ die Wii-Charts.

Im Vorfeld der Fußball-WM zocken PS3-Spieler gerne selbst eine Runde und greifen bei „FIFA 17“ am häufigsten zu. Für Xbox 360-Anhänger ist „Minecraft“ das Maß der Dinge.

Neuer „Räuber Hotzenplotz“ ist ein Verkaufserfolg

Über 55 Jahre nach seiner Geburt begeistert „Räuber Hotzenplotz“ die Leser noch immer. Das aus dem Nachlass von Otfried Preußler stammende, neue Abenteuer „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ (Verlag: Thienemann-Esslinger) legt in der deutschen Belletristik-Bestsellerliste, ermittelt von GfK Entertainment, einen Raketenstart hin und schießt direkt auf Platz zwei. Nur ein Roman verkauft sich noch besser: „Save Me“, der zweite Band von Mona Kastens romantischer „Maxton Hall“-Trilogie (Verlag: LYX).

Frank Schätzing verlässt vorerst die Spitze, bleibt mit „Die Tyrannei des Schmetterlings“ (drei) aber auf dem Podium. Die übrigen Neuzugänge kommen aus dem Krimi-Segment. Der von Donna Leon mit seinem 27. Fall beauftragte Commissario Brunetti („Heimliche Versuchung“) nimmt die Ermittlungen an vierter Stelle auf; Capitaine Roger Blanc ist in Cay Rademachers Provence-Buch „Dunkles Arles“ auf Rang sechs einer üblen Verschwörung auf der Spur.

Die Sachbücher bzw. Ratgeber stehen ganz im Zeichen der Ernährung. Bas Kasts „Der Ernährungskompass“, Petra Brachts „Intervallfasten“ sowie „Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode“ von Dr. med. Anne Fleck und Su Vössing stellen aktuell die meistverkauften Titel. Wie sich Frau und Mann auf Augenhöhe begeben und als „Königin und Samurai“ ein gesundes Selbstverständnis erlangen können, das erklären Veit und Andrea Lindau als höchste Neueinsteiger auf Platz fünf.

Games-Charts: „State Of Decay 2” und „Hyrule Warriors” in Front

Angsthasen sollten jetzt lieber wegschauen. Denn mit „State Of Decay 2“ betritt eine riesige Horde furchteinflößender Zombies die offiziellen deutschen Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Langsam, aber mit klarem Ziel vor Augen, schlurfen die Untoten direkt auf Rang eins. Die Ultimate Edition des Open World-Schockers erobert zusätzlich den Silberplatz. Muskelprotz „Conan Exiles“ fällt hinter „Far Cry 5“ an die vierte Stelle zurück.

Auf PS4 gibt es zwei Neuzugänge. „Dragon’s Crown Pro – Battle Hardened Edition“, die überarbeitete Version des 2013er-Rollenspiel-Hits, erreicht Platz sieben; der Ballsportspaß „AO International Tennis“ liefert ganz großes Tennis auf Position neun. In Führung liegen „God Of War“ und „Far Cry 5“. Auf dem PC Games-Podium tauschen „Die Sims 4“ (eins) und „Far Cry 5“ (zwei) die Medaillen.

Tausende Gegner müssen in „Hyrule Warriors – Definitive Edition“ besiegt werden – pro Schlacht. Trotz dieser Anstrengungen bringt der Hack and Slay-Titel noch die Kraft auf, das Nintendo Switch-Ranking einzunehmen. „Donkey Kong Country: Tropical Freeze“ notiert dahinter. Die New Entries „Battle Chasers: Nightwar“ (sieben) und „Nintendo Labo: Toy-Con 01 Multi-Set” (acht) haben ebenfalls ein Wörtchen mitzureden.

Das Europa-Debüt gelingt der Redux-Version des japanischen Sci-Fi-Klassikers „Shin Megami Tensei Strange Journey“ auf Rang vier der 3DS-Hitliste. Besser verkaufen sich nur die „Pokémon“-Spiele „Ultrasonne“ und „Ultramond“ sowie „Super Mario 3D Land Selects“. Die Wii-Spitzenreiter lauten abermals „Mario Kart Wii Selects“ sowie „Just Dance 2018“.

Auf PS3 kommt an „FIFA 17“ und „Minecraft“ niemand vorbei. „Call Of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ heißen die Gewinner der Xbox 360-Charts.

PC-Charts: „Total War” ist Thronfolger

Angelsachsen, Gälen, Wikinger: Der Kampf um die Vorherrschaft Britanniens ist in vollem Gange. Bereits entschieden ist dagegen das Rennen um Platz eins der offiziellen deutschen PC Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. „Total War Saga: Königreiche Britanniens“, das neueste Abenteuer der Strategiespiel-Reihe, macht keine Gefangenen und reißt die Krone an sich. Ex-König „Far Cry 5“ rutscht hinter „Die Sims 4“ an die dritte Stelle. Von der alten in die neue Welt geht’s mit „Adelantado 4: Aztec Skulls“, das auf Rang zehn debütiert

Der „God Of War“ behält vor „Far Cry 5“ die Kontrolle über die PS4-Hitliste, das heißt konkret über die Positionen eins (Day One Edition), drei (Standard Edition) und vier (Limited Edition). Conan der Barbar lässt in „Conan Exiles – Day One Edition” an achter Stelle seine Muskeln spielen. Im Xbox One-Ranking besucht „Minecraft“ dank dem Explorer’s Pack noch einmal den Silberrang. An „Far Cry 5“ kommt der Dauerbrenner aber nicht vorbei.

Ein echter Affenspaß ist „Donkey Kong Country Tropical Freeze“, das Schwing- und Spring-Stunts im Sekundentakt bietet. Kein Nintendo Switch-Titel verkauft sich derzeit häufiger. „Mario Kart 8 Deluxe“ überlässt dem agilen Neuling das Feld und nimmt mit Platz zwei vorlieb. „Pokémon Ultrasonne“ und „Pokémon Ultramond“ sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ bilden wie gehabt die 3DS- und Wii-Vorhut. „FIFA 17“ und „Minecraft“ bzw. „Call of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ dominieren auf PS3 und Xbox 360.

ITB Berlin 2018: Mehr als eine Milliarde potenzielle Urlauber durch Medien erreicht

Partnerland Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet bisher beste Medienbilanz in der Geschichte der weltgrößten Reisemesse

Schwerin – Noch nie zuvor in der Geschichte der ITB Berlin, der weltweit größten Reisemesse, hat ein Partnerland einen so großen medialen Erfolg erzielen können wie Mecklenburg-Vorpommern: Laut einer Resonanzanalyse des Medienbeobachters Argus Data Insights wurden von Oktober 2017 bis Mai 2018 allein im Messbereich Deutschland mehr als 4.500 Berichte über Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Davon entfielen 2.259 auf Printmedien, 1.848 auf Online-Medien, 345 auf Radio- und 176 auf TV-Sender.

Zusammen ergibt dies eine Bruttoreichweite von mehr als einer Milliarde (1,01 Mrd.) – das heißt, so häufig hatten Menschen in Deutschland potenziell Zugriff auf die Berichterstattung über Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Reisemesse. Um dieses Ergebnis zu erzielen, hätten knapp 13 Millionen Euro investiert werden müssen (Anzeigen-Äquivalenzwert). Mit diesem Ergebnis rangiert Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze aller bisherigen Partnerländer der ITB Berlin. In den vergangenen fünf Jahren bewegten sich die Bruttoreichweiten der Partnerländer im Bereich zwischen 200 und 300 Millionen.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe sagte: „Die ITB Berlin hat gezeigt, wie enorm wichtig es ist, dass Mecklenburg-Vorpommern auf die touristischen Vorzüge vor allem auch international aufmerksam macht. Intensives Marketing ist ein elementarer Baustein für den Erfolg des Tourismus. Wir müssen stetig um neue Gäste werben und auch Gründe zum Wiederkommen liefern. Deshalb werden wir auch weiter überregional für unser Land werben. Die große Resonanz ist ein Erfolg intensiver Anstrengungen. Dafür danke ich allen Beteiligten.“

Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, fügte hinzu: „Das Medienecho zur ITB Berlin war enorm und ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: Erst wenn Mecklenburg-Vorpommern auf den Radaren der Reiseveranstalter und Tourismusexperten erscheint, kann sich überhaupt ein Widerhall ergeben.“

Die Bandbreite der Medienpräsenz reichte von der Live-Berichterstattung des NDR-Fernsehens von der Eröffnungsgala am Vortag der Reisemesse, an der unter anderem die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der neue Generalsekretär der World Tourism Organization (UNWTO), Zurab Pololikashvili, die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, der DJ und Musikproduzent Felix Jaehn und der Percussionist und Komponist teilnahmen, über Reiseberichte etwa in der Berliner Morgenpost zu Geheimtipps zwischen Ostseeküste und Seenplatte bis hin zum Länderreport bei DLF Kultur. Anlässe für die Berichterstattung waren weiterhin die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe in Verbindung mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment, die Auftritte Mecklenburg-Vorpommerns beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration sowie bei Fachforen wie dem ITB Kongress oder dem „ITB Buyers Circle“.

„God Of War” herrscht über PS4-Charts

Ein Prophet geht, ein Gott kommt: In den offiziellen deutschen PS4-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, räumt Sektenführer Joseph das Feld für Kriegsherrscher Kratos. Der „God Of War“ macht seinem Namen alle Ehre und gebietet über vier Positionen gleichzeitig – Day One Edition (eins), Standard Edition (zwei), Limited Edition (drei) und Collector’s Edition (fünf) sei Dank. „Far Cry 5“ muss auf Rang vier ausweichen.

Zwischen Widersacher weichprügeln und Windeln wechseln spielt sich der Alltag von Kazuma Kiryu ab. Der mittlerweile deutlich gealterte „Drache von Dojima“ muss neuerdings die Verantwortung über ein Baby übernehmen, bleibt in Japans Unterwelt aber eine große Nummer. Mit der Essence of Art Edition sowie der After Hours Premium Edition von „Yakuza 6: The Song of Life“ erobert er die Plätze sechs und sieben der PS4-Auswertung.

Xbox One- und PC-Fans können von „Far Cry 5“ nicht genug bekommen. Am zweithäufigsten griffen sie in der aktuellen Woche zu „Monster Hunter: World“ (Xbox One) bzw. „Die Sims 4“ (PC). Die Gold- und Silbermedaillen der Nintendo-Konsolen gehen erneut an „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Super Mario Odyssey“ (Switch), „Pokémon Ultrasonne“ und „Pokémon Ultramond“ (3DS) sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ (Wii).

Bei PS3-Spielern stehen „FIFA 17“ und „Minecraft“ an der Tagesordnung. „Call of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ machen ihre Sache auf Xbox 360 am besten.

Sieg mit Zukunftszeitung

GINGSTER WELLE holt Platz 1 im Schülerzeitungswettbewerb M-V

Insel Rügen – Voller Erfolg! Mit ihrer Zukunftszeitung holen die Redakteure der GINGSTER WELLE in diesem Jahr den ersten Platz im Schülerzeitungswettbewerb des Landes. Die von Lehrerin Christiane Müller angeleitete Redaktion landete in der 13-jährigen Geschichte des Wettstreits erstmals ganz oben. „Wir sind so glücklich mit diesem super Ergebnis“, sagte sie gleich nach der Preisverleihung am Donnerstag in Schwerin. „Alle freuen sich mit uns, dass eine so gute Gemeinschaftsarbeit von Schülern und Lehrern in Gingst ausgezeichnet wird.“

Daumen hoch auf den Sieg. Lore Bellmann vom Jugendmedienverband M-V gratuliert den Gingster Redakteuren Maris Hoppe, Nele Westphal, Lotta Hoffmann, Anna Christine Beuch und Victoria Nagel. Foto @ André Farin

Lore Bellmann vom Jugendmedienverband M-V bewunderte in ihrer Laudatio die vorgelegte Arbeit von 10 Redakteuren und 5 freien Mitarbeitern des Blattes: „Hier werden hohe Ansprüche in einer fantastischen Vielfalt an Themen bedient.“ Sie bescheinigt mit solchen Attributen wie wunderbar, sorgfältig recherchiert oder großartig gestaltet das entstandene Produkt. Die mehrköpfige Expertenjury war sich einig, dass sich „Zeit und Arbeit … mehr als gelohnt haben.“

Bewusst hatten sich die Zeitungsmacher im vergangenen Herbst das Zeitungsthema Zukunft ausgesucht. Sie wollten zusammen mit ihren Mitschülern darüber nachdenken, wie ihre Schule wohl im Jahr 2050 aussehen könnte. Damit verbanden sie den Wunsch einer baldigen Sanierung von Hauptgebäude, Turnhalle und Außenanlage, um wirklich zukunftsfähig zu sein. Moderne Technik und freies WLAN im Schulgebäude, Roboter für als Hausaufgabenhilfe oder ein Mensaessen aus dem 3-D-Drucker waren einige der Zukunftsideen für die Schule. Andere überlegten, welche Zukunft Zeitung und Bücher bei Jugendlichen haben und schrieben zweisprachige Artikel darüber. Der „blaue Strahl der Zukunft“ mit einem Blick in alle Zukunftsbereiche durchzog die 36-seitige Ausgabe und erhielt ein besonderes Lob.

M-V Bildungsministerin Birgit Hesse ließ es sich nehmen, den Gewinnern zu gratulieren. Sie lobte die Arbeit der Schülerzeitungsmacher, denn in unserer Zeit gehöre Information zu den wichtigsten Gütern. Dabei sollten vor allem Schüler lernen, kritisch mit allen möglichen Informationen in der Vielzahl der Medien umgehen und nie Neugierde für Neues und Veränderungen verlieren. „Ich bin wirklich stolz auf euch“, meinte sie in ihren Grußworten vor über 100 jungen Redakteuren aus Grund-, Förder- und Regionalschulen sowie von Gymnasien des Landes. Sie ermutigt alle Teilnehmer, die von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet wurden, weiter zu machen und neben einer Zeitung auch über digitale Informationsmöglichkeiten nachzudenken. (Von André Farin)

2006 kam die erste GINGSTER WELLE heraus. Mit Nr. 35 holt die Redaktion den 1. Platz im SZ-Wettbewerb M-V. 15 Schüler arbeiten an den vier Ausgaben im Schuljahr. 450 Euro Preisgeld werden für neue Laptops, USB-Sticks und Kamerataschen verwendet. Die GINGSTER WELLE findet man online in der Infothek auf www.schulegingst.de

Games-Charts: „Far Cry 5“ bleibt ungeschlagen

In den offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ist auch in Woche drei kein Ende der „Far Cry 5“-Dominanz in Sicht. Ganz im Gegenteil: Das Action-Adventure behält auf PS4, Xbox One und PC nicht nur die Oberhand, sondern schiebt seine „Gold Edition“ zurück von vier auf zwei der Xbox One-Auswertung. Auf PS4 landet die „Gold Edition“ hinter „Minecraft“ an dritter Stelle.

Ein einzelner Neuzugang betritt die PC Games-Hitliste: das Wimmelbild-Adventure „Dark Dimensions: Der Klingenmagier“ (Rang sieben). Silber sahnt wie gehabt „Die Sims 4“ ab. PS3- und Xbox 360-Abstauber sind „Minecraft“ und „FIFA 17“ bzw. „Call of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“.

Nintendo Switch-Fans setzen mit „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Super Mario Odyssey“ ebenso auf die Top-Titel der Vorwoche wie Nutzer der Wii („Mario Kart Wii Selects“, „Mario Party 9 Selects“). Einzig auf 3DS gibt’s ein bisschen Abwechslung: Hier entthronen die beiden „Pokémon“-Ausgaben „Ultrasonne“ und „Ultramond“ den Dauerbrenner „Super Mario 3D Land Selects“ (jetzt auf drei).

Bundesgerichtshof: Angebot des Werbeblockers AdBlock Plus nicht unlauter

Urteil vom 19. April 2018 – I ZR 154/16

Karlsruhe – Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat hat entschieden, dass das Angebot des Werbeblockerprogramms AdBlock Plus nicht gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstößt.

Die Klägerin, ein Verlag, stellt ihre redaktionellen Inhalte auch auf ihren Internetseiten zur Verfügung. Dieses Angebot finanziert sie durch Werbung, also mit dem Entgelt, das sie von anderen Unternehmen für die Veröffentlichung von Werbung auf diesen Internetseiten erhält.

Die Beklagte vertreibt das Computerprogramm AdBlock Plus, mit dem Werbung auf Internetseiten unterdrückt werden kann. Werbung, die von den Filterregeln erfasst wird, die in einer sogenannten Blacklist enthalten sind, wird automatisch blockiert. Die Beklagte bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Werbung von dieser Blockade durch Aufnahme in eine sogenannte Whitelist ausnehmen zu lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Werbung die von der Beklagten gestellten Anforderungen an eine „akzeptable Werbung“ erfüllt und die Unternehmen die Beklagte am Umsatz beteiligen. Bei kleineren und mittleren Unternehmen verlangt die Beklagte für die Ausnahme von der automatischen Blockade nach eigenen Angaben keine Umsatzbeteiligung.

Die Klägerin hält den Vertrieb des Werbeblockers durch die Beklagte für wettbewerbswidrig. Sie hat beantragt, die Beklagte und ihre Geschäftsführer zu verurteilen, es zu unterlassen, ein Computerprogramm anzubieten, das Werbeinhalte auf näher bezeichneten Webseiten unterdrückt. Hilfsweise hat sie das Verbot beantragt, ein solches Computerprogramm anzubieten, wenn und soweit Werbung nur nach von der Beklagten vorgegebenen Kriterien und gegen Zahlung eines Entgelts der Klägerin nicht unterdrückt wird.

In erster Instanz hatte die Klage keinen Erfolg. Das Berufungsgericht hat das mit dem Hilfsantrag begehrte Verbot erlassen. Im Übrigen hat es die Klage abgewiesen. Der Bundesgerichtshof hat auf die Revision der Beklagten das Berufungsurteil aufgehoben und die Klage auch hinsichtlich des Hilfsantrags abgewiesen.

Das Angebot des Werbeblockers stellt keine gezielte Behinderung im Sinne des § 4 Nr. 4 UWG dar. Eine Verdrängungsabsicht liegt nicht vor. Die Beklagte verfolgt in erster Linie die Beförderung ihres eigenen Wettbewerbs. Sie erzielt Einnahmen, indem sie gegen Entgelt die Möglichkeit der Freischaltung von Werbung durch die Aufnahme in die Whitelist eröffnet. Das Geschäftsmodell der Beklagten setzt demnach die Funktionsfähigkeit der Internetseiten der Klägerin voraus.

Die Beklagte wirkt mit dem Angebot des Programms nicht unmittelbar auf die von der Klägerin angebotenen Dienstleistungen ein. Der Einsatz des Programms liegt in der autonomen Entscheidung der Internetnutzer. Die mittelbare Beeinträchtigung des Angebots der Klägerin ist nicht unlauter. Das Programm unterläuft keine gegen Werbeblocker gerichteten Schutzvorkehrungen des Internetangebots der Klägerin. Auch die Abwägung der Interessen der Betroffenen führt nicht zu dem Ergebnis, dass eine unlautere Behinderung der Klägerin vorliegt. Der Klägerin ist auch mit Blick auf das Grundrecht der Pressefreiheit zumutbar, den vom Einsatz des Programms ausgehenden Beeinträchtigung zu begegnen, indem sie die ihr möglichen Abwehrmaßnahmen ergreift. Dazu gehört etwa das Aussperren von Nutzern, die nicht bereit sind, auf den Einsatz des Werbeblockers zu verzichten.

Es liegt auch keine allgemeine Marktbehinderung vor, weil keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Geschäftsmodell der Bereitstellung kostenloser Inhalte im Internet zerstört wird.

Das Angebot des Werbeblockers stellt auch – anders als das Berufungsgericht angenommen hat – keine aggressive geschäftliche Handlung gemäß § 4a UWG gegenüber Unternehmen dar, die an der Schaltung von Werbung auf den Internetseiten der Klägerin interessiert sind. Es fehlt an einer unzulässigen Beeinflussung dieser Marktteilnehmer, weil die Beklagte eine ihr durch das technische Mittel des Werbeblockers etwaig zukommende Machtposition jedenfalls nicht in einer Weise ausnutzt, die die Fähigkeit der Marktteilnehmer zu einer informierten Entscheidung wesentlich einschränkt.

Sheeran, Trump, „Far Cry” und „Es“ waren Entertainment-Bestseller im ersten Quartal 2018

Welche Songs, Bücher, Spiele und Filme haben die Deutschen in den ersten drei Monaten des Jahres am meisten unterhalten? Aufschluss darüber gibt eine Sonderauswertung von GfK Entertainment. Der offizielle Chartermittler hat die Topseller des ersten Quartals 2018 aus vier verschiedenen Entertainment-Bereichen zusammenfasst.

Im Musik-Segment führt auch im neuen Jahr kein Weg an Ed Sheeran vorbei. Der britische Superstar landet nicht nur den erfolgreichsten („Perfect“) und dritterfolgreichsten Song („River“, mit Eminem) im Zeitraum Januar bis März, sondern auch das zweitbeliebteste Album („÷“). Ganz oben bei den Longplayern steht die Südtiroler Rockband Frei.Wild, deren jüngstes Werk „Rivalen und Rebellen“ erst seit ein paar Wochen auf dem Markt ist. Peter Maffay bringt sein „MTV Unplugged“ an dritter Stelle unter.

Der Belletristik-Buchmarkt wird von Regionalkrimis wie „Kaiserschmarrndrama“ (Rita Falk, eins) und „Ostfriesenfluch“ (Klaus-Peter Wolf, drei) geprägt. Während bei den Ratgebern mit John Streleckys „Das Café am Rande der Welt“ ein über zehn Jahre alter Titel abräumt, ist bei den Sachbüchern ein brandaktuelles Werk gefragt: Michael Wolffs Portrait „Feuer und Zorn“ über US-Präsident Donald Trump, das hervorragende Absätze verzeichnet.

Eine der erfolgreichsten Spielereihen aller Zeiten geht mit „Far Cry 5“ in die nächste Runde. Der Action-Kracher ist für Rang zwei auf PC und Konsole verantwortlich. Davor rangieren nur „Die Sims 4“ (PC) bzw. „Monster Hunter: World“ (Konsole). Für die plattformübergreifende Auswertung wurden Titel sämtlicher aktueller Konsolen zusammengefasst.

Die Neuverfilmung des Horrorfilms „Es“ überzeugt DVD- und Blu-ray-Fans gleichermaßen. In der Quartalsauswertung treibt Horror-Clown Pennywise an dritter (DVD) bzw. zweiter Stelle (Blu-ray) sein Unwesen. Nicht zum Gruseln bringt er allerdings die beiden erfolgreichsten DVDs „Fack Ju Göhte 3“ und „Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe“ sowie den Blu-ray-Gott Thor aus „Thor: Tag der Entscheidung“

Norddeutsche Konzerne liefern Waffen in alle Welt

Hamburg – Von deutschen Rüstungsexporten profitieren Unternehmen aus dem Norden ganz erheblich. In den Jahren 2014 bis 2017 genehmigte die Bundesregierung norddeutschen Konzernen Ausfuhren im Wert von insgesamt 5,4 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen Bundestags-Abgeordneten Katja Keul hervor, die dem Radiosender NDR Info exklusiv vorliegt.

Der Wert der Einzelgenehmigungen für Rüstungsgüter inklusive Kriegswaffen für die Jahre 2014 bis 2017 lag für alle Unternehmen aus Deutschland bei knapp 25 Milliarden Euro. Auf norddeutsche Unternehmen entfiel demnach ein Anteil von rund 22 Prozent. Die Anfrage berücksichtigte Genehmigungen für Konzerne aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg.

„Aus dieser Antwort der Bundesregierung kann man sehr schön entnehmen, dass eben nicht nur – wie häufig verbreitet – Bayern oder Baden-Württemberg und Süddeutschland an Rüstungsexporten beteiligt sind“, sagt Katja Keul, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Niedersachsen. „Gerade auch Unternehmen aus dem norddeutschen Raum profitieren in nicht unerheblichem Masse von Kriegswaffenexporten gerade auch in Drittstaaten.“

Als Drittstaaten werden Länder bezeichnet, die nicht der NATO oder der Europäischen Union angehören. Niedersächsische Unternehmen erhielten 2016 etwa die Genehmigung zum Export von Lenkflugkörpern, Torpedos, Treibladungen für Waffen und Zielsuchköpfen nach Algerien. Auch Kriegsschiffe für Malaysia und – 2017 – Maschinenkanonen für Jordanien wurden exportiert. Für schleswig-holsteinische Firmen wurde zwischen 2014 und 2017 der Export von U-Booten nach Israel und Ägypten genehmigt.

In den Jahren 2014 bis 2017 hat die Bundesregierung Aufträge für norddeutsche Unternehmen im Wert von insgesamt 5,4 Milliarden Euro genehmigt. 2017 betrug der Wert 1,2 Milliarden Euro.

„Die Schiffe schlagen natürlich kostenmäßig besonders zu Buche“, sagt die Grünen-Abgeordnete Katja Keul, „da ein U-Boot bereits eine halbe Milliarde kostet und auch die Kriegsschiffe der Lürssen-Werft ein großer Posten sind.“ Die Lürssen-Werft baut auch für die deutsche Marine Schiffe. Das Unternehmen mit Sitz in Bremen produziert auch in Mecklenburg-Vorpommern Patrouillenboote für Saudi-Arabien. In Schleswig-Holstein baut TKMS (Thyssen Krupp Marine Systems) U-Boote.

Games-Charts: Die Monster sind zurück

Dinos, Drachen und Riesenvögel sind nur einige der Bestien, die Capcoms „Monster Hunter: World“ bevölkern. In den offiziellen deutschen Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, finden die Ungetüme nun zu alter Stärke zurück und verdrängen Vorwochensieger „Kingdom Come: Deliverance“ an die zweite Stelle. Auch auf PS4 rangiert das Jagdspiel vor dem Mittelalter-RPG.

Meistverkaufter PC-Titel ist aktuell „Die Sims 4“. Silber holt „Kingdom Come: Deliverance“. Als einziger Neuzugang erreicht das Wimmelbild-Abenteuer „Vermillion Watch: Die Rote Queen“ Rang 14.

In einer veröffentlichungsarmen Woche vermelden die übrigen Hitlisten keinen weiteren New Entry. Die beiden Spitzenpositionen besetzen auf den Nintendo-Konsolen jeweils „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Super Mario Odyssey“ (Switch), „Pokémon Ultrasonne“ und „Super Mario 3D Land Selects“ (3DS) sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ (Wii). Auf PS3 haben die Legacy Edition von „FIFA 18“ und „FIFA 17“ die Nase vorn; auf Xbox 360 siegen „Minecraft“ und „Call of Duty: Black Ops 2“.

Games-Charts: „Kingdom Come: Deliverance” festigt seine Macht

Auch in der zweiten Woche ist am Mittelalter-RPG „Kingdom Come: Deliverance“ kein Vorbeikommen – zumindest nicht in den offiziellen deutschen Xbox One- und PC-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Dort sitzt der Deep Silver-Titel fest auf dem Thron und hat für „Monster Hunter: World“ bzw. „Die Sims 4“ nur die Silbermedaille übrig. Die Xbox One-Kracher „Metal Gear Survive“ und „Sword Art Online: Fatal Bullet“ kämpfen sich an die dritte und fünfte Stelle vor. Computerspieler gehen in Punkto Neuerscheinungen leer aus.

Einzig im PS4-Ranking muss „Kingdom Come: Deliverance“ das Zepter abgeben und sich hinter „Monster Hunter: World“ einordnen. „Metal Gear Survive“ und „Sword Art Online: Fatal Bullet“ kommen auf den Positionen fünf und sechs aus den Startlöchern.

Für Nintendo-Fans bricht der „Payday 2“ an. Die Switch-Version des 2013er-Ego-Shooters, bei dem bis zu vier Freunde gemeinsam Banküberfälle verüben, erreicht Rang neun. Unbeeindruckt von diesen Verbrechen bleibt „Mario Kart 8 Deluxe“ an der Pole-Position. Die weiteren Nintendo-Gewinner heißen „Pokémon Ultrasonne“ und „Pokémon Ultramond“ (3DS) sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Just Dance 2018“ (Wii).

König Fußball dominiert die PS3-Tabelle dank „FIFA 17“ und „FIFA 18“. Auf Xbox 360 dribbelt „FIFA 18“ hinter „Minecraft“ an die zweite Stelle.