Sieg mit Zukunftszeitung

GINGSTER WELLE holt Platz 1 im Schülerzeitungswettbewerb M-V

Insel Rügen – Voller Erfolg! Mit ihrer Zukunftszeitung holen die Redakteure der GINGSTER WELLE in diesem Jahr den ersten Platz im Schülerzeitungswettbewerb des Landes. Die von Lehrerin Christiane Müller angeleitete Redaktion landete in der 13-jährigen Geschichte des Wettstreits erstmals ganz oben. „Wir sind so glücklich mit diesem super Ergebnis“, sagte sie gleich nach der Preisverleihung am Donnerstag in Schwerin. „Alle freuen sich mit uns, dass eine so gute Gemeinschaftsarbeit von Schülern und Lehrern in Gingst ausgezeichnet wird.“

Daumen hoch auf den Sieg. Lore Bellmann vom Jugendmedienverband M-V gratuliert den Gingster Redakteuren Maris Hoppe, Nele Westphal, Lotta Hoffmann, Anna Christine Beuch und Victoria Nagel. Foto @ André Farin

Lore Bellmann vom Jugendmedienverband M-V bewunderte in ihrer Laudatio die vorgelegte Arbeit von 10 Redakteuren und 5 freien Mitarbeitern des Blattes: „Hier werden hohe Ansprüche in einer fantastischen Vielfalt an Themen bedient.“ Sie bescheinigt mit solchen Attributen wie wunderbar, sorgfältig recherchiert oder großartig gestaltet das entstandene Produkt. Die mehrköpfige Expertenjury war sich einig, dass sich „Zeit und Arbeit … mehr als gelohnt haben.“

Bewusst hatten sich die Zeitungsmacher im vergangenen Herbst das Zeitungsthema Zukunft ausgesucht. Sie wollten zusammen mit ihren Mitschülern darüber nachdenken, wie ihre Schule wohl im Jahr 2050 aussehen könnte. Damit verbanden sie den Wunsch einer baldigen Sanierung von Hauptgebäude, Turnhalle und Außenanlage, um wirklich zukunftsfähig zu sein. Moderne Technik und freies WLAN im Schulgebäude, Roboter für als Hausaufgabenhilfe oder ein Mensaessen aus dem 3-D-Drucker waren einige der Zukunftsideen für die Schule. Andere überlegten, welche Zukunft Zeitung und Bücher bei Jugendlichen haben und schrieben zweisprachige Artikel darüber. Der „blaue Strahl der Zukunft“ mit einem Blick in alle Zukunftsbereiche durchzog die 36-seitige Ausgabe und erhielt ein besonderes Lob.

M-V Bildungsministerin Birgit Hesse ließ es sich nehmen, den Gewinnern zu gratulieren. Sie lobte die Arbeit der Schülerzeitungsmacher, denn in unserer Zeit gehöre Information zu den wichtigsten Gütern. Dabei sollten vor allem Schüler lernen, kritisch mit allen möglichen Informationen in der Vielzahl der Medien umgehen und nie Neugierde für Neues und Veränderungen verlieren. „Ich bin wirklich stolz auf euch“, meinte sie in ihren Grußworten vor über 100 jungen Redakteuren aus Grund-, Förder- und Regionalschulen sowie von Gymnasien des Landes. Sie ermutigt alle Teilnehmer, die von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet wurden, weiter zu machen und neben einer Zeitung auch über digitale Informationsmöglichkeiten nachzudenken. (Von André Farin)

2006 kam die erste GINGSTER WELLE heraus. Mit Nr. 35 holt die Redaktion den 1. Platz im SZ-Wettbewerb M-V. 15 Schüler arbeiten an den vier Ausgaben im Schuljahr. 450 Euro Preisgeld werden für neue Laptops, USB-Sticks und Kamerataschen verwendet. Die GINGSTER WELLE findet man online in der Infothek auf www.schulegingst.de

Games-Charts: „Far Cry 5“ bleibt ungeschlagen

In den offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ist auch in Woche drei kein Ende der „Far Cry 5“-Dominanz in Sicht. Ganz im Gegenteil: Das Action-Adventure behält auf PS4, Xbox One und PC nicht nur die Oberhand, sondern schiebt seine „Gold Edition“ zurück von vier auf zwei der Xbox One-Auswertung. Auf PS4 landet die „Gold Edition“ hinter „Minecraft“ an dritter Stelle.

Ein einzelner Neuzugang betritt die PC Games-Hitliste: das Wimmelbild-Adventure „Dark Dimensions: Der Klingenmagier“ (Rang sieben). Silber sahnt wie gehabt „Die Sims 4“ ab. PS3- und Xbox 360-Abstauber sind „Minecraft“ und „FIFA 17“ bzw. „Call of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“.

Nintendo Switch-Fans setzen mit „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Super Mario Odyssey“ ebenso auf die Top-Titel der Vorwoche wie Nutzer der Wii („Mario Kart Wii Selects“, „Mario Party 9 Selects“). Einzig auf 3DS gibt’s ein bisschen Abwechslung: Hier entthronen die beiden „Pokémon“-Ausgaben „Ultrasonne“ und „Ultramond“ den Dauerbrenner „Super Mario 3D Land Selects“ (jetzt auf drei).

Bundesgerichtshof: Angebot des Werbeblockers AdBlock Plus nicht unlauter

Urteil vom 19. April 2018 – I ZR 154/16

Karlsruhe – Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat hat entschieden, dass das Angebot des Werbeblockerprogramms AdBlock Plus nicht gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstößt.

Die Klägerin, ein Verlag, stellt ihre redaktionellen Inhalte auch auf ihren Internetseiten zur Verfügung. Dieses Angebot finanziert sie durch Werbung, also mit dem Entgelt, das sie von anderen Unternehmen für die Veröffentlichung von Werbung auf diesen Internetseiten erhält.

Die Beklagte vertreibt das Computerprogramm AdBlock Plus, mit dem Werbung auf Internetseiten unterdrückt werden kann. Werbung, die von den Filterregeln erfasst wird, die in einer sogenannten Blacklist enthalten sind, wird automatisch blockiert. Die Beklagte bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Werbung von dieser Blockade durch Aufnahme in eine sogenannte Whitelist ausnehmen zu lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Werbung die von der Beklagten gestellten Anforderungen an eine „akzeptable Werbung“ erfüllt und die Unternehmen die Beklagte am Umsatz beteiligen. Bei kleineren und mittleren Unternehmen verlangt die Beklagte für die Ausnahme von der automatischen Blockade nach eigenen Angaben keine Umsatzbeteiligung.

Die Klägerin hält den Vertrieb des Werbeblockers durch die Beklagte für wettbewerbswidrig. Sie hat beantragt, die Beklagte und ihre Geschäftsführer zu verurteilen, es zu unterlassen, ein Computerprogramm anzubieten, das Werbeinhalte auf näher bezeichneten Webseiten unterdrückt. Hilfsweise hat sie das Verbot beantragt, ein solches Computerprogramm anzubieten, wenn und soweit Werbung nur nach von der Beklagten vorgegebenen Kriterien und gegen Zahlung eines Entgelts der Klägerin nicht unterdrückt wird.

In erster Instanz hatte die Klage keinen Erfolg. Das Berufungsgericht hat das mit dem Hilfsantrag begehrte Verbot erlassen. Im Übrigen hat es die Klage abgewiesen. Der Bundesgerichtshof hat auf die Revision der Beklagten das Berufungsurteil aufgehoben und die Klage auch hinsichtlich des Hilfsantrags abgewiesen.

Das Angebot des Werbeblockers stellt keine gezielte Behinderung im Sinne des § 4 Nr. 4 UWG dar. Eine Verdrängungsabsicht liegt nicht vor. Die Beklagte verfolgt in erster Linie die Beförderung ihres eigenen Wettbewerbs. Sie erzielt Einnahmen, indem sie gegen Entgelt die Möglichkeit der Freischaltung von Werbung durch die Aufnahme in die Whitelist eröffnet. Das Geschäftsmodell der Beklagten setzt demnach die Funktionsfähigkeit der Internetseiten der Klägerin voraus.

Die Beklagte wirkt mit dem Angebot des Programms nicht unmittelbar auf die von der Klägerin angebotenen Dienstleistungen ein. Der Einsatz des Programms liegt in der autonomen Entscheidung der Internetnutzer. Die mittelbare Beeinträchtigung des Angebots der Klägerin ist nicht unlauter. Das Programm unterläuft keine gegen Werbeblocker gerichteten Schutzvorkehrungen des Internetangebots der Klägerin. Auch die Abwägung der Interessen der Betroffenen führt nicht zu dem Ergebnis, dass eine unlautere Behinderung der Klägerin vorliegt. Der Klägerin ist auch mit Blick auf das Grundrecht der Pressefreiheit zumutbar, den vom Einsatz des Programms ausgehenden Beeinträchtigung zu begegnen, indem sie die ihr möglichen Abwehrmaßnahmen ergreift. Dazu gehört etwa das Aussperren von Nutzern, die nicht bereit sind, auf den Einsatz des Werbeblockers zu verzichten.

Es liegt auch keine allgemeine Marktbehinderung vor, weil keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür bestehen, dass das Geschäftsmodell der Bereitstellung kostenloser Inhalte im Internet zerstört wird.

Das Angebot des Werbeblockers stellt auch – anders als das Berufungsgericht angenommen hat – keine aggressive geschäftliche Handlung gemäß § 4a UWG gegenüber Unternehmen dar, die an der Schaltung von Werbung auf den Internetseiten der Klägerin interessiert sind. Es fehlt an einer unzulässigen Beeinflussung dieser Marktteilnehmer, weil die Beklagte eine ihr durch das technische Mittel des Werbeblockers etwaig zukommende Machtposition jedenfalls nicht in einer Weise ausnutzt, die die Fähigkeit der Marktteilnehmer zu einer informierten Entscheidung wesentlich einschränkt.

Sheeran, Trump, „Far Cry” und „Es“ waren Entertainment-Bestseller im ersten Quartal 2018

Welche Songs, Bücher, Spiele und Filme haben die Deutschen in den ersten drei Monaten des Jahres am meisten unterhalten? Aufschluss darüber gibt eine Sonderauswertung von GfK Entertainment. Der offizielle Chartermittler hat die Topseller des ersten Quartals 2018 aus vier verschiedenen Entertainment-Bereichen zusammenfasst.

Im Musik-Segment führt auch im neuen Jahr kein Weg an Ed Sheeran vorbei. Der britische Superstar landet nicht nur den erfolgreichsten („Perfect“) und dritterfolgreichsten Song („River“, mit Eminem) im Zeitraum Januar bis März, sondern auch das zweitbeliebteste Album („÷“). Ganz oben bei den Longplayern steht die Südtiroler Rockband Frei.Wild, deren jüngstes Werk „Rivalen und Rebellen“ erst seit ein paar Wochen auf dem Markt ist. Peter Maffay bringt sein „MTV Unplugged“ an dritter Stelle unter.

Der Belletristik-Buchmarkt wird von Regionalkrimis wie „Kaiserschmarrndrama“ (Rita Falk, eins) und „Ostfriesenfluch“ (Klaus-Peter Wolf, drei) geprägt. Während bei den Ratgebern mit John Streleckys „Das Café am Rande der Welt“ ein über zehn Jahre alter Titel abräumt, ist bei den Sachbüchern ein brandaktuelles Werk gefragt: Michael Wolffs Portrait „Feuer und Zorn“ über US-Präsident Donald Trump, das hervorragende Absätze verzeichnet.

Eine der erfolgreichsten Spielereihen aller Zeiten geht mit „Far Cry 5“ in die nächste Runde. Der Action-Kracher ist für Rang zwei auf PC und Konsole verantwortlich. Davor rangieren nur „Die Sims 4“ (PC) bzw. „Monster Hunter: World“ (Konsole). Für die plattformübergreifende Auswertung wurden Titel sämtlicher aktueller Konsolen zusammengefasst.

Die Neuverfilmung des Horrorfilms „Es“ überzeugt DVD- und Blu-ray-Fans gleichermaßen. In der Quartalsauswertung treibt Horror-Clown Pennywise an dritter (DVD) bzw. zweiter Stelle (Blu-ray) sein Unwesen. Nicht zum Gruseln bringt er allerdings die beiden erfolgreichsten DVDs „Fack Ju Göhte 3“ und „Fifty Shades of Grey 2 – Gefährliche Liebe“ sowie den Blu-ray-Gott Thor aus „Thor: Tag der Entscheidung“

Norddeutsche Konzerne liefern Waffen in alle Welt

Hamburg – Von deutschen Rüstungsexporten profitieren Unternehmen aus dem Norden ganz erheblich. In den Jahren 2014 bis 2017 genehmigte die Bundesregierung norddeutschen Konzernen Ausfuhren im Wert von insgesamt 5,4 Milliarden Euro. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen Bundestags-Abgeordneten Katja Keul hervor, die dem Radiosender NDR Info exklusiv vorliegt.

Der Wert der Einzelgenehmigungen für Rüstungsgüter inklusive Kriegswaffen für die Jahre 2014 bis 2017 lag für alle Unternehmen aus Deutschland bei knapp 25 Milliarden Euro. Auf norddeutsche Unternehmen entfiel demnach ein Anteil von rund 22 Prozent. Die Anfrage berücksichtigte Genehmigungen für Konzerne aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg.

„Aus dieser Antwort der Bundesregierung kann man sehr schön entnehmen, dass eben nicht nur – wie häufig verbreitet – Bayern oder Baden-Württemberg und Süddeutschland an Rüstungsexporten beteiligt sind“, sagt Katja Keul, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Niedersachsen. „Gerade auch Unternehmen aus dem norddeutschen Raum profitieren in nicht unerheblichem Masse von Kriegswaffenexporten gerade auch in Drittstaaten.“

Als Drittstaaten werden Länder bezeichnet, die nicht der NATO oder der Europäischen Union angehören. Niedersächsische Unternehmen erhielten 2016 etwa die Genehmigung zum Export von Lenkflugkörpern, Torpedos, Treibladungen für Waffen und Zielsuchköpfen nach Algerien. Auch Kriegsschiffe für Malaysia und – 2017 – Maschinenkanonen für Jordanien wurden exportiert. Für schleswig-holsteinische Firmen wurde zwischen 2014 und 2017 der Export von U-Booten nach Israel und Ägypten genehmigt.

In den Jahren 2014 bis 2017 hat die Bundesregierung Aufträge für norddeutsche Unternehmen im Wert von insgesamt 5,4 Milliarden Euro genehmigt. 2017 betrug der Wert 1,2 Milliarden Euro.

„Die Schiffe schlagen natürlich kostenmäßig besonders zu Buche“, sagt die Grünen-Abgeordnete Katja Keul, „da ein U-Boot bereits eine halbe Milliarde kostet und auch die Kriegsschiffe der Lürssen-Werft ein großer Posten sind.“ Die Lürssen-Werft baut auch für die deutsche Marine Schiffe. Das Unternehmen mit Sitz in Bremen produziert auch in Mecklenburg-Vorpommern Patrouillenboote für Saudi-Arabien. In Schleswig-Holstein baut TKMS (Thyssen Krupp Marine Systems) U-Boote.

Games-Charts: Die Monster sind zurück

Dinos, Drachen und Riesenvögel sind nur einige der Bestien, die Capcoms „Monster Hunter: World“ bevölkern. In den offiziellen deutschen Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, finden die Ungetüme nun zu alter Stärke zurück und verdrängen Vorwochensieger „Kingdom Come: Deliverance“ an die zweite Stelle. Auch auf PS4 rangiert das Jagdspiel vor dem Mittelalter-RPG.

Meistverkaufter PC-Titel ist aktuell „Die Sims 4“. Silber holt „Kingdom Come: Deliverance“. Als einziger Neuzugang erreicht das Wimmelbild-Abenteuer „Vermillion Watch: Die Rote Queen“ Rang 14.

In einer veröffentlichungsarmen Woche vermelden die übrigen Hitlisten keinen weiteren New Entry. Die beiden Spitzenpositionen besetzen auf den Nintendo-Konsolen jeweils „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Super Mario Odyssey“ (Switch), „Pokémon Ultrasonne“ und „Super Mario 3D Land Selects“ (3DS) sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ (Wii). Auf PS3 haben die Legacy Edition von „FIFA 18“ und „FIFA 17“ die Nase vorn; auf Xbox 360 siegen „Minecraft“ und „Call of Duty: Black Ops 2“.

Games-Charts: „Kingdom Come: Deliverance” festigt seine Macht

Auch in der zweiten Woche ist am Mittelalter-RPG „Kingdom Come: Deliverance“ kein Vorbeikommen – zumindest nicht in den offiziellen deutschen Xbox One- und PC-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Dort sitzt der Deep Silver-Titel fest auf dem Thron und hat für „Monster Hunter: World“ bzw. „Die Sims 4“ nur die Silbermedaille übrig. Die Xbox One-Kracher „Metal Gear Survive“ und „Sword Art Online: Fatal Bullet“ kämpfen sich an die dritte und fünfte Stelle vor. Computerspieler gehen in Punkto Neuerscheinungen leer aus.

Einzig im PS4-Ranking muss „Kingdom Come: Deliverance“ das Zepter abgeben und sich hinter „Monster Hunter: World“ einordnen. „Metal Gear Survive“ und „Sword Art Online: Fatal Bullet“ kommen auf den Positionen fünf und sechs aus den Startlöchern.

Für Nintendo-Fans bricht der „Payday 2“ an. Die Switch-Version des 2013er-Ego-Shooters, bei dem bis zu vier Freunde gemeinsam Banküberfälle verüben, erreicht Rang neun. Unbeeindruckt von diesen Verbrechen bleibt „Mario Kart 8 Deluxe“ an der Pole-Position. Die weiteren Nintendo-Gewinner heißen „Pokémon Ultrasonne“ und „Pokémon Ultramond“ (3DS) sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Just Dance 2018“ (Wii).

König Fußball dominiert die PS3-Tabelle dank „FIFA 17“ und „FIFA 18“. Auf Xbox 360 dribbelt „FIFA 18“ hinter „Minecraft“ an die zweite Stelle.

Nord Stream 2 spaltet nicht, sondern verbindet

Thomas Krüger: Für einen fairen Handel mit Russland im Sinne von Frieden und Entspannung

Schwerin – Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion MV, Thomas Krüger, hat die heute in der FAZ veröffentlichte Kritik einiger Europapolitiker von CDU, CSU, FDP und GRÜNEN an der Ostseepipeline Nord Stream 2 zurückgewiesen. Der Vorwurf, die Pipeline würde Europa spalten, weil die Pipeline in den baltischen Staaten, in Polen, der Slowakei, der Ukraine sowie in Dänemark und Schweden auf Widerstand stoße, bediene vielleicht gewisse Ressentiments, habe aber mit der Realität nichts zu tun. Es könne aus Krügers Sicht auch nicht Aufgabe der EU sein, die Beziehungen zu Russland zu verschärfen, sondern die EU müsse diese langfristig wieder entspannen – wirtschaftlich und politisch.

„Nord Stream 2 ist aus diesem Grund nicht nur aus energiepolitischer Sicht eine wichtige Verbindung nach Russland, sondern auch aus politischer Sicht. Solange Nationen fair miteinander handelten, gibt es auch Chancen für Entspannung in anderen Bereichen. Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb ein großes Interesse, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland wieder zu normalisieren und ein friedliches Nebeneinander der der EU mit den benachbarten Nicht-EU-Mitgliedern anzustreben.

Im Übrigen gibt es derzeit andere Themen, die eine weit größere Gefahr der Spaltung Europas bedeuteten. Ich erinnere nur an die aktuellen politischen Entwicklungen in Ungarn und Polen sowie die mangelnde innereuropäische Solidarität einiger Staaten in der Flüchtlingsfrage“, so Krüger abschließend.

PS4-Charts: Gipfeltreffen der Giganten

Das PS2-Abenteuer „Shadow of the Colossus“ gilt mit seiner künstlerischen Gestaltung, den anspruchsvollen Rätseln und der emotionalen Geschichte als eines der besten Videospiele aller Zeiten. Nun hat der Publikumsliebling eine Generalüberholung erhalten und liefert sich in den offiziellen deutschen PS4-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ein wahrhaft kolossales Duell mit „Monster Hunter: World“. Am Ende setzt sich der Vorwochensieger durch, der den Neueinsteiger an die zweite Stelle verweist.

Auch auf Xbox One bleibt „Monster Hunter: World“ das Maß der Dinge. „Call of Duty: WWII“ holt erneut Silber. In der PS3- und Xbox 360-Tabelle ist „FIFA 18 – Legacy Edition“ und „Minecraft“ bzw. „Minecraft“ und „Call of Duty: Black Ops 2“ nicht beizukommen.

Einen einzigen New Entry vermelden die PC Games-Charts auf Rang zehn. Dort wird „Die Legende der Elfen 4: Die unglaubliche Reise“ erzählt. Oben stehen abermals „Die Sims 4“ und „GTA V“.

Kreativität, Fleiß und Ausdauer zeichnet die „Dragon Quest Builders“ aus, die ihre Heimat nach dem Angriff eines Drachenfürsten neu aufbauen müssen. Im Nintendo Switch-Ranking ragen ihre Gebäude bis in den vierten Stock empor. Das Podium besetzen „Mario Kart 8 Deluxe“, „Super Mario Odyssey“ und „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“.

Auf 3DS tauschen die „Pokémon“-Games „Ultramond“ (jetzt auf eins) und „Ultrasonne“ (jetzt auf zwei) die Führung. Meistverkaufte Wii-Titel sind einmal mehr „Mario Kart Wii Selects“ und „Just Dance 2018“.

Polen fordert Landsleute in Deutschland zur Denunziation auf

Hamburg – In einem dreiseitigen Schreiben fordert der polnische Senatsmarschall Stanislaw Karczewski die im Ausland lebenden Polen auf, vermeintliche anti-polnische Äußerungen an polnische Botschaften und Konsulate zu melden. Wörtlich heißt es: „Bitte dokumentieren Sie alle anti-polnischen Äußerungen, Darstellungen und Meinungen, die uns schaden, und reagieren Sie darauf. Informieren Sie unsere Botschaften, Konsulate und Honorarkonsulate über jede Verleumdung, die den guten Ruf Polens beeinflusst.“

Das Schreiben wird weltweit über die Botschaften und Konsulate verbreitet.

Anlass für den Brief ist das umstrittene Holocaust-Gesetz, das Präsident Duda in der vergangenen Woche trotz Kritik unterzeichnet hat. Das Gesetz droht denjenigen eine Strafe von bis zu drei Jahren an, „die öffentlich und wahrheitswidrig dem polnischen Volk oder Staat“ eine Mitschuld an Verbrechen zuweisen, die durch das NS-Regime begangen wurden.

Für Stanislaw Karczewski sind Polen im In- und Ausland seit vielen Jahren „konfrontiert mit der schmerzhaften, ungerechten– und vor allem – faktisch nicht richtigen Formulierung ‚polnische Todeslager‘ ebenso wie mit der Beschuldigung, Polen sei in den Holocaust involviert gewesen“. Dies sei eine Kränkung der nationalen Würde und des nationalen Stolzes, schreibt der polnische Senatsmarschall. Auf NDR-Anfrage teilte der polnische Botschafter in Berlin Andrzej Przylebski mit, bei dem Aufruf, anti-polnische Äußerungen zu dokumentieren und den Botschaften und Konsulaten zu melden, handele es sich um „die üblichen Aufgaben einer diplomatischen bzw. konsularischen Vertretung“.

Auf die Frage des NDR, wie die diplomatischen Vertretungen mit solchen Meldungen umgehen wollen und ob Maßnahmen zur Strafverfolgung vorgesehen sind, teilte der polnische Botschafter mit, es gebe noch keine Ausführungsbestimmungen für das Gesetz.

Games-Charts: „EA Sports UFC 3” erkämpft sich Top 5-Position

Mixed Martial Arts ist ein Wettkampfsport, der Techniken unterschiedlicher Disziplinen wie Boxen, Karate, Ringen, Judo und Taekwondo kombiniert. Populär wurden Veranstaltungen dieser Art durch die in den USA beheimatete Ultimate Fighting Championship, die auch als Namenspatron für „EA Sports UFC 3“ dient. Der neueste Teil der Simulationsreihe wartet mit authentischen Kämpferbewegungen auf und erobert aus dem Stand die Plätze vier (PS4) und fünf (Xbox One) der offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Monstermäßig Spaß macht weiterhin die Nummer eins beider Hitlisten, das Urzeit-Spektakel „Monster Hunter: World“. Silber sichern sich die „Dragon Ball FighterZ“ (PS4) bzw. „Call Of Duty: WWII“ (Xbox One). Die größten Helden und Bösewichte aus 30 Jahren „Final Fantasy“ treffen in „Dissidia Final Fantasy NT“ aufeinander, das an zehnter Stelle des PS4-Feldes debütiert.

Die PC-Spitzenreiter spielen Bäumchen-wechsle-dich und treten nun in der Reihenfolge „Die Sims 4“ – „GTA V“ – „Goldgräber Simulator“ auf den Plan. Einziger Neuzugang ist der siebtplatzierte Wimmelbild-Titel „Grim Façade: Die Rote Katze“. Auf PS3 und Xbox 360 regieren die gleichen Bestseller wie vor sieben Tagen: „FIFA 18 – Legacy Edition“ und „Minecraft“ bzw. „Minecraft“ und „Call Of Duty: Black Ops 2“.

Etwas ruhiger geht’s bei der „Mario Party: The Top 100“ zur Sache, die ihre 3DS-Führung an die „Pokémon“-Games „Ultrasonne“ und „Ultramond“ abgibt. Die weiteren Nintendo-Tabellenführer heißen „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Super Mario Odyssey“ (Switch) sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Just Dance 2018“ (Wii).

Antibiotika-resistente Keime in Gewässern nachgewiesen

Hamburg – Gefährliche Keime, gegen die viele Antibiotika nicht mehr wirken, finden sich in Deutschland in Bächen, Flüssen und Badeseen. Das zeigen Wasser- und Sedimentproben, die der NDR exemplarisch an zwölf verschiedenen Orten in Niedersachsen genommen hat. „Das ist wirklich alarmierend“, sagt der Antibiotika-Experte Dr. Tim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut zu den Funden. „Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausmaß, das mich überrascht.“

Klar war zwar bislang, dass Antibiotika-resistente Erreger in der Umwelt zu finden sind und sich dort ausbreiten können. Wie stark Gewässer belastet sind, ist allerdings weitgehend unbekannt, da es bislang keine systematischen Kontrollen auf solche Erreger gibt.

Die Proben, die der NDR genommen hat, wurden von renommierten Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung am Universitätsklinikum Gießen untersucht. Von den Ergebnissen zeigten auch sie sich überrascht. Sie wiesen in den Proben von allen Orten multiresistente Erreger nach – und auch Resistenzen gegen wichtige Reserve-Antibiotika. Der Gewässerforscher Prof. Thomas Berendonk von der Technischen Universität Dresden sagte in einem Interview für die NDR Sendung „Panorama – die Reporter“, die Funde bereiteten ihm Sorge. Wenn ein Mensch mit einem solchen Bakterium kolonisiert sei, könne dies ein Problem sein.

Bei den gefundenen Keimen handelt es sich um sogenannte multiresistente gram-negative Bakterien (MRGN). Sie bereiten Ärzten seit einigen Jahren größere Sorgen als die bekannten MRSA-Erreger. Denn sie können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, die schwer zu behandeln sind. Und die Zahl der Infektionen durch solche Erreger steigt. Besonders gefährdet sind vorerkrankte Menschen, aber auch Ältere und Neugeborene.

Immer mehr Patienten, die zu ihnen in die Klinik kämen, würden solche multiresistenten Erreger in sich tragen, schon bevor sie aufgenommen würden, sagt Prof. Trinad Chakraborty vom Gießener Universitätsklinikum. „Es gibt eine Quelle für Resistenzen außerhalb der Klinik, und das ist ein Problem, das uns zunehmend interessiert.“

Dass multiresistente Keime in der Umwelt grundsätzlich ein Risiko darstellen, ist unumstritten. „Die Gefahr ist, dass sie sich ausbreiten und es dann auf den Menschen zurückschlägt“, sagt Tim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut.

Der NDR hat auch an zwei Badestränden Proben genommen – an der Thülsfelder Talsperre und am Zwischenahner Meer. Dort fanden sich ebenfalls multiresistente Erreger. Unklar ist aber, wie hoch mögliche Gesundheitsgefahren für Badende sind. Bei gesunden Menschen führen solche Erreger in der Regel nicht zu einer Infektion. Bei einer offenen Wunde oder einer eventuell nötigen Operation können sie aber zum Problem werden. Es besteht zudem das Risiko, dass die Bakterien beispielsweise in Kliniken oder Pflegeheime weitergetragen werden.

In den Proben aus Niedersachsen seien einige Keime dabei gewesen, die ihm größere Sorgen bereiten würden, sagt der Mediziner Dr. Can Imirzalioglu vom Universitätsklinikum Gießen. „Wir haben Erreger gefunden, die bei bestimmten Patienten durchaus schwerwiegende Infektionen verursachen können und auch schon als sehr virulente, also sehr gefährliche Erreger beschrieben worden sind.“ Das habe er so nicht erwartet.

Besonders kritisch sehen die Wissenschaftler Funde des sogenannten mcr-1-Gens an fünf der zwölf Probenorte. Bakterien, die solch ein Gen in sich tragen, sind resistent gegen das besonders wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin. Das Notfallmedikament wird nur in lebensbedrohlichen Situationen eingesetzt, wenn alle anderen Antibiotika versagen.

Wissenschaftler halten es für wahrscheinlich, dass das Resistenzgen aus der Tierhaltung stammt, denn dort wird Colistin im Gegensatz zur Humanmedizin auch in größeren Mengen eingesetzt.Resistente Erreger können aus Ställen beispielsweise über Gülle auf Felder und so in die Umwelt gelangen. Auch Tiere wie Insekten, Vögel oder Hunde können die Keime verbreiten.

Außerdem sind Kläranlagen in Deutschland derzeit nicht darauf ausgerichtet, multiresistente Bakterien komplett herauszufiltern. Das aufbereitete Wasser wird in Bäche oder Flüsse eingeleitet. Die NDR Reporter haben auch an solchen Stellen teils gefährliche und extrem resistente Keime gefunden – etwa in dem Fluss Hase, kurz hinter dem Ausfluss des kommunalen Klärwerks von Osnabrück.

Der NDR hat mehrere Ministerien zu den Funden befragt. Das Bundesgesundheitsministerium erklärte sich für nicht zuständig und verwies auf das Bundesumweltministerium. Dies wiederum schrieb dem NDR, das Wissen zur Verbreitung von Resistenzen über die Umwelt sei „nicht ausreichend“. Es spricht sich daher für systematische Untersuchungen aus. „Handlungsbedarf besteht zum Beispiel in Badegewässern“, meint das Bundesumweltministerium. Auch eine weitergehende Abwasserreinigung sei zumindest in einigen Gebieten erforderlich. Doch für die Umsetzung verweist das Berliner Ministerium an die Bundesländer.

Zumindest in Niedersachsen schätzen die zuständigen Landesministerien das Gesundheitsrisiko allerdings als gering ein und sehen keinen besonderen Handlungsbedarf. Sie verweisen auf bestehende Vorschriften und Kontrollen. Eine Untersuchung der Gewässer auf Antibiotika-resistente Keime wird als nicht erforderlich angesehen.

Das Umweltministerium in Hannover teilte zu den Kläranlagen mit, sie erfüllten die gesetzlichen Vorgaben. Die Einführung einer zusätzlichen Reinigungsstufe sei „daher derzeit grundsätzlich nicht vorgesehen“. Das Umweltministerium hält lediglich eine Behandlung von Dünger für „zielführend“, um den Eintrag von resistenten Erregern in die Umwelt zu reduzieren. Doch dafür sei Niedersachsens Landwirtschaftsministerium zuständig. Dies wiederum hält eine solche Maßnahme nicht für gerechtfertigt.

Schätzungen zufolge sterben in Deutschland mehrere Tausend Menschen jährlich an Erkrankungen durch multiresistente Keime. Weltweit gelten Antibiotika-Resistenzen als eine der größten Gesundheitsgefahren und als Bedrohung für die gesamte moderne Medizin. In einem aktuellen Bericht warnen die Vereinten Nationen explizit vor den Risiken durch eine Verbreitung von resistenten Keimen in der Umwelt und fordern die Staaten auf, endlich zu handeln.

In Deutschland läuft derzeit ein großes Forschungsprojekt zur Verbreitung Antibiotika-resistenter Erreger durch Abwasser, finanziert vom Bundesforschungsministerium. Ergebnisse des Projekts mit dem Namen HyReKA, an dem auch die TU Dresden beteiligt ist, liegen noch nicht vor.

Tipp: Mehr zu diesem Thema gibt es in der Sendung „Panorama – die Reporter“ am Dienstag, 6. Februar, um 21.15 Uhr im NDR Fernsehen.

Games-Charts: „Monster Hunter: World“ besiegt „Dragon Ball FighterZ”

Schluss mit Winterschlaf! Die offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, geben ab dieser Woche wieder Vollgas. Insgesamt neun verschiedene Neuveröffentlichungen besiedeln die Hitlisten, darunter das heiß ersehnte „Monster Hunter: World“. Der Rollenspiel-Gigant aus dem Hause Capcom lädt zur globalen Großtierjagd und macht sich auf PS4 und Xbox One an der Spitze breit.

Die „Dragon Ball FighterZ“ kämpfen bis zum Umfallen, müssen sich in beiden Rankings aber mit Silber begnügen. Vor sieben Tagen noch an vorderster Front, verlagert das Kriegsepos „Call Of Duty: WWII“ seine Stellung jeweils auf Rang drei. Der PS4-Schocker „The Inpatient“ geht den mysteriösen Geschehnissen in einer Nervenheilanstalt an achter Stelle auf den Grund.

Computerspieler haben die Qual der Wahl – entweder mit Bagger und Bohrer nach Goldnuggets suchen oder mit der Dampflok pfeilschnell durch die Prärie heizen. Während der „Goldgräber Simulator“ vor „Die Sims 4“ (zwei) standesgemäß Gold holt, erstreckt sich das „Railway Empire“ über die vierte Position.

Um die Macht des Gedächtnisses geht es bei „Lost Sphear“, dessen Welt komplett aus Erinnerungen besteht. Das kreative Japan-RPG erobert Platz fünf der Nintendo Switch-Charts. Noch besser verkaufen sich u.a. „Mario Kart 8 Deluxe“ (eins) und „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ (zwei).

Konstante Spitzenreiter gibt’s dank „Mario Party: The Top 100“, „FIFA 18 – Legacy Edition“ bzw. „Minecraft“ auf 3DS, PS3 und Xbox 360. Bei den Wii-Titeln geben sich „Mario Party 9 Selects“ (jetzt auf eins) und „Just Dance 2018“ (zwei) wieder einmal die Klinke in die Hand.

PS4-Charts: „Digimon Story: Cyber Sleuth“ neu auf zwei

Die „Digimon Story“ ist längst nicht auserzählt: Mit „Digimon Story: Cyber Sleuth – Hacker’s Memory” geht das RPG von Bandai Namco Entertainment in die nächste Runde und dringt noch tiefer ins Virtual Reality-Paradies „Eden“ vor. Dort gibt es neben mysteriösen Hackertruppen und spannenden Quests auch mehr als 320 Digimon zu entdecken. In den offiziellen deutschen PS4-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, macht sich die VR-Welt an zweiter Stelle breit – zwischen „Call Of Duty: WWII“ und „FIFA 18“.

Xbox One-Spieler bleiben ihren Favoriten aus der Vorwoche treu: „Call Of Duty: WWII“ und „Assassin’s Creed Origins“. Auf PS3 („FIFA 18“ vor „Minecraft“) und Xbox 360 („Minecraft“ vor „Call Of Duty: Black Ops 2“) bleibt ebenfalls alles wie gehabt.

Super Mario hält sich auf den Nintendo-Konsolen 3DS und Switch an der Macht – dank „Mario Party: The Top 100“ und „Mario Kart 8 Deluxe“. In der Wii-Tabelle reicht es für „Mario Party 9 Selects“ hinter „Just Dance 2018“ dagegen nur zum Vizesieg.

Der Mönchengladbacher Publisher astragon Entertainment schneidet in den PC Games-Charts noch erfolgreicher als vor sieben Tagen ab und ist nun für die Hälfte aller Platzierungen in der Top 20 verantwortlich. Highlights sind der New Entry „Dark Tales: Der Rabe von Edgar Allan Poe“ auf fünf sowie der „Landwirtschafts-Simulator 17“, der hinter „Die Sims 4“ und „GTA V“ Bronze einfährt.

LandWild: Neues Medienformat erlebt Premiere auf der Grünen Woche

Schwerin/Berlin – „LandWild“ lautet der Titel eines neuen Medienformates, das auf der Grünen Woche Premiere hatte. Fernsehjournalist und Filmemacher Ulrich Koglin und Dr. Florian Asche, Vorsitzender der Stilftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern, entwickelten das Format, das auf eine Idee von Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus auf der Grünen Woche 2017 zurückgeht.

Die journalistisch unabhängig produzierten Filmbeiträge von 3 und 12 Minuten Länge drehen sich um das Leben im ländlichen Raum, um Themen aus Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft und werden ausschließlich über soziale Netzwerke verbreitet.

„Damit betreiben wir zum einen Imagewerbung für unser Land. Zum anderen erreichen die inhaltlich anspruchsvoll aufbereiteten Informationen jene 97 Prozent der Bevölkerung in MV, die nicht im land- oder forstwirtschaftlichen Bereich tätig sind“, sagte Minister Backhaus. „LandWild verbindet die konkrete Welt der ländlichen Regionen mit der digitalen Welt von Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und Co.“

Pilotfolgen zu Wolf und Nandu sind bereits im Internet abrufbar.