Ausbau der Barthestraße

Barth – Für Um- und Ausbau der Barthestraße zwischen Bleicherwall und Dammtor in der Stadt Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) stellt das Landesbauministerium der Stadt Städtebaufördermittel in Höhe von rund 90.000 Euro bereit. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen ca. knapp 120.000 Euro.

Da die derzeitige Verkehrssituation sehr unübersichtlich ist, soll der Bereich vom Bleicherwall bis zum Dammtor verkehrstechnisch an die neue Trasse der westlichen Altstadtumfahrung angeschlossen werden. Dabei soll auch der Fußgänger- und Radverkehr neu geordnet und behindertengerecht gestaltet werden. Materialien kommen in Anlehnung an die bereits fertig gestellte Dammstraße zum Einsatz. Im Zuge des Vorhabens wird auch die Beleuchtung insektenfreundlich erneuert.

Es ist geplant, die Maßnahme im September zu beginnen und Ende dieses Jahres fertigzustellen.

Förderung mehrerer Vorhaben

Stralsund – Das Land unterstützt mit der Übergabe von Fördermittelbescheiden durch Innenminister Caffier an den Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, Herrn Dr. Alexander Badrow gleich vier Vorhaben.

Das „Stralsund Museum“ mit seinen Räumlichkeiten im Katharinenkloster, in der ehemaligen Ernst-Moritz-Arndt-Schule und im Gebäude Mönchstraße 25 soll in den nächsten Jahren saniert und zu einem attraktiven Museumsstandort und Sitz der Museumsverwaltung barrierefrei in zwei Bauabschnitten umgebaut werden. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf rund 5,86 Mio. Euro. Neben Städtebaumitteln des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung i.H.v. rund 3,2 Mio. Euro, unterstützt auch das Innenministerium diese Investition mit 1,2 Mio. Euro Sonderbedarfszuweisung.

Die Hansestadt will außerdem ein altes Tanklöschfahrzeug Typ „TATRA“, Bj. 1977, welches aufgrund technischer Mängel außer Dienst gestellt werden musste, ersetzen. Für die Anschaffung eines neuen Spezialfahrzeuges (Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter – WLF), steuert das Innenministerium 200.000,00 Euro als Sonderbedarfszuweisung dazu. Damit ist die Stralsunder Berufsfeuerwehr für technische Hilfeleistungen und Hilfeleistungen bei Gefahrgutunfällen besser gerüstet.

Eine weitere Maßnahme sieht einen grundhaften Neubau der „Sport- und Trainingsanlage an der Kupfermühle“ auf den Flächen des bereits vorhandenen und stark sanierungsbedürftigen „Stadions an der Kupfermühle“ vor. Es ist geplant, das Projekt in mehreren Bauabschnitten zu sanieren. Die Gesamtkosten dafür betragen rund 4,7 Mio. Euro. Für die Finanzierung des 1. Bauabschnittes erhält Stralsund aus dem Innenministerium eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 300.000,00 Euro. „Ich freue mich, dass durch die Sanierung der Sportanlage, die Frei- und Sportflächen multi-funktional genutzt werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier bei der Übergabe.

Die Hansestadt Stralsund will auch die Digitalisierung ihrer Verwaltung weiter voranbringen, um zukünftig einen einfacheren Kontakt mit Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen zu ermöglichen. Auch dafür überreichte Innenminister Lorenz Caffier eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 150.000,00 Euro an den Oberbürgermeister.

Lorenz Caffier: „Als Kommunal- und Feuerwehrminister ist es mir besonders wichtig, die Entwicklung der Infrastruktur in der Hansestadt zu fördern“.

Sonderbedarfszuweisung für Meßtechnik

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier übergab heute in Stralsund eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 160.125,00 Euro für einen neuen Messkraftwagen und Messtechnik an den Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen, Herrn Dr. Stefan Kerth.

„Der Ersatz der Messausrüstung und die damit verbundene Anpassung an neue technische Anforderungen gewährleisten einen durchgängigen automatisierten Datenfluss bei Liegenschaftsvermessungen und sichern die Qualität des Liegenschaftskatasters“, sagte Innenminister Caffier bei der Übergabe.

Der Messkraftwagen und die Messtechnik werden für die Durchführung von Liegenschaftsvermessungen eingesetzt, die auf Antrag von Grundstückseigentümern sowie Erwerbern oder von Amts wegen zur Qualitätsverbesserung und Fehleruntersuchung vorgenommen werden. Mit der einheitlichen Messtechnik, die mit dem Spezialfahrzeug transportiert wird, werden amtliche Daten zur Führung und Erneuerung des Liegenschaftskatasters erfasst.

Zum Einsatz kommen hierbei neben klassischen Technologien auch satellitengestützte Vermessungsverfahren, die eine hochpräzise Positionsbestimmung ermöglichen. Die moderne, technische Ausrüstung wird auch für die Ausbildung des dringend benötigten Berufsnachwuchses im amtlichen Vermessungs- und Geoinformationswesen eingesetzt.

Der Messkraftwagen wurde bereits im Jahr 2005 beschafft und war zunehmend reparaturanfällig. Die zu ersetzende Messtechnik war in den Jahren 2006, 2009 und 2011 beschafft worden und entspricht in technischer Hinsicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

Barrierearmer und -freier Umbau von Wohnungen

Stralsund – Die Wohnungsbaugenossenschaft „Volkswerft“ in Stralsund erhält vom Bauministerium aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung Zuwendungen über ca. 380.000 Euro. Die Fördermittel dienen dem barrierearmen und -freien Umbau von 30 Wohnungen sowie dem Einbau von drei Personenaufzügen in ein Wohngebäude an der Wolfgang-Heinze-Straße.

Das sechsgeschossige Wohngebäude aus dem Jahr 1974 mit 30 Wohnungen soll saniert und modernisiert werden. Neben der Modernisierung werden zeitgleich bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Gebäude umgesetzt. Dazu gehört zum einen der Einbau von drei innenliegenden Personenaufzügen, verbunden mit Grundrissänderungen in den 15 angrenzenden Wohnungen.

Außerdem sollen 14 Wohnungen barrierefrei umgestaltet werden. Eine weitere Wohnung wird so umgebaut, dass sie künftig uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar ist. Die Arbeiten werden für die Mieter nachhaltig zur Verbesserung des Wohnkomforts beitragen.

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf ca. 4,6 Millionen Euro.

Spatenstich zum Ausbau des Hafens Lauterbach

Insel Rügen – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Freitag den ersten Spatenstich für den Ausbau des Hafens Lauterbach (Insel Rügen) gesetzt.

„Der Hafen in Lauterbach ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf der gesamten Insel. Ab Mole geht es mit der Schmalspurbahn nach Binz, Sellin, Gören und Baabe oder per Schiff zur Insel Vilm. Um künftig das Angebot für Gäste und Anwohner noch attraktiver zu gestalten, wird der Hafen jetzt umfangreich ausgebaut“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der Hafen Lauterbach wurde seit seinem Bau in den Jahren 1901/1902 vorrangig als Wirtschafts- und Fischereihafen genutzt. In jüngster Zeit ist die touristische Nutzung stärker nachgefragt. Mit Ausflugsschiffen können Besucher in den Sommermonaten Fahrten um die Insel Vilm, in den Greifswalder Bodden und zum Ostseebad Baabe unternehmen. Auch die Haltestellen der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ und der Groß-Bahn befindet sich direkt auf der Lauterbacher Mole. Zudem befinden sich im Hafen Anleger für Sportboote und Großsegler.

Jetzt beginnen die Arbeiten für einen umfangreichen Ausbau. Vorgesehen ist, die vorhandene Anlegestelle für Flusskreuzfahrtschiffe auszubauen. Im Bereich „Westlicher Kai“ entstehen zwei neue Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe der sogenannten 120-Meter-Klasse, die über neue Versorgungssäulen mit Strom und Trinkwasser ausgestattet sind. Weiterhin sollen beide Fahrrinnen auf fünf Meter Wassertiefe ausgebaggert werden. Auch der Bau eines rund 100 Quadratmeter großen Informationszentrums ist geplant.

„Mit der Erweiterung des Hafens und dem Ausbau der touristischen Infrastruktur wird die gewerbliche touristische Wirtschaft der Region gestärkt“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Vorhabens betragen rund fünf Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Durch das Innenministerium wird eine Kofinanzierungshilfe in Höhe von rund 546.000 Euro bereitgestellt.

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis Mai 2019 mehr als 410.000 Ankünfte (+6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und rund 1,7 Millionen Übernachtungen (+10,5 Prozent). In ganz Mecklenburg-Vorpommern wurden im gleichen Zeitraum rund 2,6 Millionen Ankünfte (+7,2 Prozent) und rund 9,3 Millionen Übernachtungen (+9,8 Prozent) gezählt.

Digitale Transformation

Ribnitz-Damgarten – Am Donnerstag, 15. August 2019, übergibt Digitalisierungsminister Christian Pegel in Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 15.660 Euro an Petra Rackow, Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgenossenschaft „Am Bodden“. Die Förderung wird nach der Richtlinie zur Förderung der digitalen Transformation vergeben.

Mit Hilfe der Fördermittel wird die Genossenschaft ein Dokumenten-Management-System und eine digitale Archivierung einführen. Gleichzeitig sollen diese ans hauseigene Geschäftsressourcenplanungssystem angebunden werden. Im Rahmen der digitalen Transformation werden Anlagenbuchhaltung, Immobilienverwaltung sowie Finanzbuchhaltung und Zahlungsverkehr vollständig automatisiert. Damit werden die Arbeitsbedingungen für die zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimiert und mögliche Fehlerquellen durch händische Erfassung minimiert.

Die digitale Transformation stellt potenzielle Gründer, Start-ups und insbesondere kleine und Kleinst- sowie mittlere Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern vor neue Herausforderungen. Um die Wirtschaft im Land auf dem Weg in die Digitalisierung zu begleiten und bei der zukunftsfähigen Aufstellung der Unternehmen zu helfen, hat das Energieministerium die Richtlinie zur Förderung der digitalen Transformation, kurz DigiTrans-Richtlinie, aufgelegt.

Fördermittel von bis zu 10.000 Euro und in Ausnahmefällen bis zu 50.000 Euro können Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten und entweder einem Jahresum-satz von bis zu 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro beantragen. Unterstützung in Form von nicht rückzahlbaren Zu-schüssen gibt es für den Aufbau neuer, digitaler Geschäftsmodelle oder die Umstellung von analogen auf digitale Prozesse. Außerdem sind Investitionen in die IT-Sicherheit und den Datenschutz zur Erhöhung des Digitalisierungsgrads förderbar.

Zurzeit liegen beim Landesförderinstitut bereits 76 Anträge auf Förderung im Rahmen der DigiTrans-Richtlinie vor. Anträge sind vor Beginn des Vorhabens beim Landesförderinstitut zu stellen. Die dafür notwendigen Unterlagen können auf der Internetseite des LFI heruntergeladen werden.

Sanierung der Warmwasseranlage

Insel Rügen – In den Jahren 1997/1998 wurde in Garz auf Rügen eine Turnhalle für den Schulsport gebaut. Mittlerweile ist die Halle über 20 Jahre alt und die Technik veraltet. Die Wasserqualität in den Rohren entspricht nicht den gesetzlichen Vorschriften. Nur durch Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Warmwasserversorgungsanlage und Erweiterung des Trinkwasserrohrsystems mit Warmwasser- und Zirkulationsrohrleitung kann Trinkwasser in guter Qualität bereitgestellt werden.

Ein Problem ist auch die Beheizung der Turnhalle. Diese erfolgt mittels Fußbodenheizung und Lüftungsanlage. Die Regelung bzw. Steuerung ist defekt und kann nicht repariert werden. Das hat zur Folge, dass auch in den Sommermonaten die Heizung nicht komplett ausgeschaltet werden kann, weil dann die Warmwasserversorgung nicht mehr gewährleistet wird. Die Folge ist, dass auch bei höheren Außentemperaturen hohe Heizkosten entstehen.

Die Stadt Garz als Schulträger hat deshalb um Unterstützung gebeten und einen Antrag auf Fördermittel gestellt.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Stadt an dieser Stelle mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 34.460,70 Euro unterstützen können, damit die Sanierungsmaßnahme so schnell wie möglich durchgeführt werden kann und der Schulsport in der Turnhalle abgesichert wird“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. Der Bewilligungsbescheid wurde dem Bürgermeister der Stadt Garz zugesandt.

Einbau von Personenaufzügen wird gefördert

Stralsund – Die Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH erhält vom Bauministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung einen Zuwendungsbescheid über 118.800 Euro für den Einbau von zwei Personenaufzügen im Wohngebäude an der Straße „An der Kupfermühle“ 18 und 20.

Um Barrieren zu reduzieren, sollen je Aufgang neben dem Treppenhaus innenliegende Aufzüge mit Haltestellen im Kellergeschoss, am Hauseingang sowie auf den Wohnebenen errichtet werden. Damit werden alle Wohnungen stufenlos erreichbar sein.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf ca. 530.000 Euro.

Straße in Elmenhorst freigegeben

Elmenhorst – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Donnerstag eine neu gebaute Straße in der Gemeinde Elmenhorst (Landkreis Vorpommern-Rügen) offiziell freigegeben.

„Die Straße Neu Elmenhorst ist eine wichtige Zuwegung für das örtliche Gewerbe, Dienstleister und Anwohner. Allerdings entsprach der Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit dem Neubau werden sich die Bedingungen für alle erheblich verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Straße „Neu Elmenhorst“ war in den 70er Jahren als ländlicher Weg mit Platten errichtet worden. Er dient als Anbindung eines landwirtschaftlichen Betriebes an das regionale Verkehrsnetz sowie der Erschließung von Einzelgehöften und landwirtschaftlichen Nutzflächen. Weiterhin wird der Weg als Zufahrt beispielsweise für die Müllentsorgung und den Pflegedienst benötigt.

Jetzt ist die Straße auf einer Länge von über 1.600 Metern und einer Breite von drei Metern zuzüglich Schotterbefestigung beidseitig mit Betonfahrspuren ausgebaut worden. Die Bauzeit betrug rund vier Monate. „Jetzt kann auch die Buslinie Stralsund – Grimmen wieder unkompliziert in Elmenhorst Station machen“, sagte Glawe.

Die Kosten des Straßenneubaus betrugen knapp 498.000 Euro. Die Landesregierung hat die Investition unterstützt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in Höhe von insgesamt 373.200 Euro sowie aus Kofinanzierungshilfen beim Ministerium für Inneres und Europa.

Kirchenmusiksommer 2019

Im Rahmen des „Kirchenmusiksommers 2019“ mit Fontanes Gedichten musikalisch unterwegs! / Fontane-Konzert (in Vorfreude auf den 200. Geburtstag am 30.12.2019) Glück|Wunsch

Insel Rügen – Gedichte – in Kompositionen von Norbert Fietzke – Anekdoten von und über Theodor Fontane und seine(n) Zeitgenossen (z. B. „Herr von Ribbeck“, „Alles still“, „So und nicht anders“, „In Hangen und Bangen“, den Zyklus „Strandbilder“, „Ausgang“, „Der Kranich“)

Norbert Fietzke hat die Kompositionen verschiedener Fontane-Gedichte seiner Frau, der Sopranistin Liane Fietzke, auf den Leib geschrieben, und dabei entstanden grandiose Melodien für ihren warmen, lyrischen und natürlichen Gesang. Erleben Sie mit dem Duo ›con emozione‹, ein Konzert, in dem das Besondere, das Überraschende, das Berührende passieren kann, ganz und gar dem Namen des Duos entsprechend: ›con emozione‹. Mit im Gepäck haben sie ihre neue CD Theodor Fontane in Wort und Musik.

Donnerstag, 25. Juli 2019, 20 Uhr

Ev. Kirche, Bahnhofstraße 1, 18609 Binz/Rügen

Ausführende Künstler:
Duo ›con emozione‹
Liane Fietzke, Sopran/Lesung/Moderation
Norbert Fietzke, Piano
https://www.con-emozione.de

Duo >con emozione< - Foto @ Andreas Dornheim

Duo >con emozione< – Foto @ Andreas Dornheim

Das Duo ›con emozione‹, Liane Fietzke (geb. in Lutherstadt Wittenberg) und Norbert Fietzke (geb. in Döbern), arbeitet seit vielen Jahren professionell musikalisch zusammen. Sie erhielten beide ihre Ausbildung an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Weitere Studien folgten nach Köln und Weimar. Mit ihrer glockenhellen, reinen Gesangsstimme begeisterte Liane Fietzke gemeinsam mit ihrem Mann Norbert Fietzke, der perfekte Liedbegleiter, am Klavier bereits sehr viele Konzertbesucher mit ihren unterschiedlichen Programmen.

Das Duo ›con emozione‹ lebt und arbeitet im Havelland und feiert 2019 sein 25-jähriges Bestehen mit vielen hochkarätigen Konzerten und Lesungen, so u. a. mit ihrem Jubiläumskonzert Mitte April im Gewandhaus zu Leipzig.

Karten für € 12,-/ € 8,- nur an der Abendkasse und Einlass, ab 19.15 Uhr
Veranstalter: Ev. Kirche Binz/Rügen

Neue Fußgängerbrücken für Prerow

Prerow – In der Gemeinde Ostseebad Prerow (Landkreis Vorpommern-Rügen) soll umfassend in die touristische Infrastruktur investiert werden. Neben der Erneuerung von zwei Fußgängerbrücken über den Prerowstrom sind unter anderem auch Modernisierungen im Kurpark vorgesehen.

„Der ehemalige Fischer- und Seefahrerort Prerow blickt auf eine langjährige Tradition als Badeort zurück. Auch dank des fünf Kilometer langen Sandstrandes erfreut sich die Gemeinde bei Gästen und Anwohnern großer Beliebtheit, das zeigen die steigenden Tourismuszahlen. Die jetzt geplanten Investitionen tragen dazu bei, die touristische Infrastruktur erheblich zu verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Bereits im Jahr 1878 sind zwei Fußgängerbrücken über den Prerowstrom rechts und links des Haupt-Strandzuganges errichtet worden, um eine Zuwegung zur Ostsee zu ermöglichen. Nun müssen diese komplett erneuert werden, da die Standsicherheit nicht mehr gegeben war. Bis zur Fertigstellung der neuen Brücken stehen Anwohnern und Gästen derzeit Behelfsbrücken über den Altarm des Prerowstroms zur Verfügung. Zudem soll der Kurpark modernisiert werden, vor allem die Freilichtbühne mit Konzertmuschel. Des Weiteren sind im Altarm des Stromes die Errichtung einer Steganlage sowie der Ausbau eines touristischen Naturlehrpfades geplant.

„Neben der beeindruckenden Natur der Region und den umfangreichen Wassersportmöglichkeiten suchen Urlauber auch nach kulturellen Veranstaltungen. Mit der vorgesehenen Überdachung der Sitzplätze an der Freilichtbühne wird es künftig möglich sein, bei jedem Wetter Musik, Tanz und Theater zu genießen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Glawe.

Die Gesamtinvestition für die Erneuerung von zwei Fußgängerbrücken über den Prerowstrom beträgt knapp 1,4 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ in Höhe von knapp 1,3 Millionen Euro.

Für die Modernisierung des Kurparks plant das Wirtschaftsministerium bei Vorlage aller Unterlagen eine Unterstützung in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Die Gesamtinvestitionen betragen rund 2,6 Millionen Euro.

Radweg zwischen Schaprode und Trent wird freigegeben

Insel Rügen – Am Dienstag, 23. Juli 2019, gibt Landesverkehrsminister Christian Pegel mit Vorpommern-Rügens Landrat Dr. Stefan Kerth den neuen straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße 302 zwischen Schaprode und Trent frei.

Der etwa 5,5 Kilometer lange und mindestens 2,50 Meter breite Asphaltweg beginnt am Ortsausgang Schaprode und endet am Ortseingang Trent. Er wurde in einer Bauzeit von zehn Monaten errichtet. Bisher mussten Radfahrer dort die Fahrbahn der L 302 nutzen, die als einzige Straßenverbindung zur Hiddenseefähre ab Schaprode ein hohes Verkehrsaufkommen aufweist, aber nur eine Fahrbahnbreite von sechs Metern hat. Mit dem neuen Radweg ist eine durchgehende, sichere Verbindung zwischen Schaprode und Trent entstanden, die als Bestandteil sowohl des Ostseeküstenradwegs als auch des Rügen-Rundwegs künftig nicht nur Pendler sondern auch Touristen nutzen werden.

Die Kosten in Höhe von ca. 3,65 Millionen Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln finanziert. Die Maßnahme ist Bestandteil des Lückenschlussprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Radwege an Landesstraßen.

Radwege und Straßen teilen sich in der Zuständigkeit auf verschiedene Beteiligte auf. An Bundes- und an Landesstraßen ist das Land zuständig. An Kreis- und Gemeindestraßen sowie losgelöst von Straßen sind es die Kommunen. Ziel der Landesregierung für die Bundes- und Landesstraßen ist es, die vorhandene Radwegeinfrastruktur zu einem bedarfsgerechten und sicheren Gesamtnetz weiterzuentwickeln. Das Radwegenetz dient sowohl dem Alltags- als auch dem touristischen Radverkehr. Je nach Verkehrszweck müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Radfahrenden berücksichtigt werden. So ist im Alltagsverkehr die Anbindung des Umlands an Zentrale Orte mit kurzen Fahrstrecken besonders wichtig, während für den touristischen Radverkehr landschaftlich reizvolle Strecken vorrangig sind.

Für den Radverkehr investiert das Land in die Radwege- infrastruktur, betreibt den Radnetzplaner M-V und unterstützt die Kommunen beim Aufbau einer Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt hat das Land für den Radwegebau an Landesstraßen seit 2012 knapp elf Millionen Euro investiert. Für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern hat der Bund im selben Zeitraum insgesamt ca. 55,6 Millionen Euro investiert. Daneben wurden in der laufenden Förderperiode (2014 bis 2020) EU-Mittel in Höhe von rund 22,6 Millionen Euro für den Radwegebau an Landesstraßen und die kommunale Radinfrastruktur bewilligt.

„Der Topf für kommunale Radwegprojekte ist noch nicht ausgeschöpft“, sagt Landesinfrastrukturminister Christian Pegel und appelliert an die Kommunen, für den Neu- oder Ausbau von Radwegen des Alltags- und des touristischen Verkehrs auch diese Finanzierungsquelle zu berücksichtigen.

Ehrenamtsstiftung und Vorpommern-Fonds

Insel Rügen – Mit dem „Ehrenamtstag“ hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann seine Vorpommerntour fortgesetzt. Dabei besuchte er gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stiftung für Ehrenamt und Bürgerliches Engagement Jan Holze den Förderverein des Theaters Putbus e.V. und die Jam GmbH in Ribnitz-Damgarten. Anschließend ging es zum Backstein Geist- und Garten e.V. nach Starkow. Am Nachmittag besuchte Dahlemann den T30 e.V. in Demmin und übergab einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 25.000 Euro aus Mitteln des Vorpommern-Fonds.

„Die Initiative des T30 e.V. ist ein herausragendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement in der Hansestadt Demmin. Darüber freue ich mich sehr. Es ist schön, dass es Menschen gibt, die Visionen haben und diese auch gemeinsam mit anderen umsetzen wollen. Sehr gern hat die Landesregierung das Projekt des Begegnungs- und Lernbüros mit Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt. Hier können Konzepte entstehen und neue Projekte in der Stadt vorangebracht werden. Dabei ziehen wir mit der Ehrenamtsstiftung an einem Strang“, sagte Dahlemann im Anschluss an den Besuch.

Das Projekt des Begegnungs- und Lernbüros umfasst ein Gemeinschaftsbüro mit Werkstatt, Atelier und Seminarraum, das von Vereinen und gemeinnützigen Akteuren zu Veranstaltungen genutzt werden kann.

Den Abschluss des Tages bildete die Übergabe eines Zuwendungsbescheides mit dem Innenminister des Landes Lorenz Caffier für die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Torgelow im Ortsteil Torgelow Holländerei. „Für mich ist die Verbesserung der Ausrüstung unserer Feuerwehren schon immer von großer Wichtigkeit. Nur so können wir sicherstellen, dass auch künftig der Brandschutz in den Ortsteilen und kleinen Orten gewährleistet ist. Gerade auch der verheerende Brand in Ueckermünde hat gezeigt, wie wichtig eine gute technische Ausstattung unserer Wehren ist“, so der Staatssekretär.

Der Abend klang mit einem gemeinsamen Grillen an der Feuerwehr aus.