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Kategorie: Sport

FC Hansa forstet auf

Heiligendamm – Den Waldanteil in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Tabellenkeller holen: Der FC Hansa Rostock und Plant for Future beteiligen sich zum wiederholten Mal an einer Baumpflanzaktion im Rahmen des Landesprogramms „Unser Wald in Mecklenburg-Vorpommern“. Dafür pflanzen Spieler, Trainer, Funktionäre und Gäste des Vereins in Heiligendamm zusammen einen neuen Wald. Forstminister Dr. Backhaus freut sich über die prominente Unterstützung:

„Die gemeinsamen Pflanzevents sorgen nicht nur für Abwechslung und eine Menge Spaß, sondern wir mehren damit tatsächlich die Waldfläche in MV und tun etwas gegen den Klimawandel. Zusätzlich können wir durch die Bekanntheit des FC Hansa Rostock auf die Bedeutung des Walderhalts und der Waldmehrung in MV aufmerksam machen“, so Backhaus.

Auf der insgesamt 1,69 Hektar großen Aufforstungsfläche in Heiligendamm werden nun 6.825 Gehölze gepflanzt, davon allein während des Events eine Fläche von 0,89 Hektar mit rund 4.950 Pflanzen.

Die Aufforstung in Heiligendamm ist ein Teil der Initiative „Unser Wald in Mecklenburg-Vorpommern“, das aktuell größte Aufforstungsprojekt deutschlandweit. Der Minister rechnet vor: „Bei der Pflanzfläche handelt es sich um eine Waldmehrungsfläche. Das bedeutet, dass hier ein ganz neuer Wald entsteht. Neuer Wald, der in Zukunft Kohlenstoffdioxid aus der Luft binden wird. Denn ein Hektar Wald speichert im Durchschnitt jährlich 8 Tonnen CO2. Das entspricht in etwa den Emissionen von 84.000 Fahrkilometern.“ (PKW stößt 20kg CO2 pro 100 km aus)

Backhaus resümiert die Erfolge der Kampagne: „Bisher konnten wir rund 1.500 Hektar aufforsten, oft unter Beteiligung von Vereinen, Verbänden und Schulklassen – und auch der FC Hansa sowie Plant for Future sind inzwischen seit Jahren feste Partner unserer Aufforstungskampagne. Ich bin überzeugt davon, dass wir in der diesjährigen Pflanzsaison auch nochmal ordentlich Boden gut machen und viele Hektar neuen Wald entstehen lassen werden.“

Am 04.04.2024 folgende Gehölze gepflanzt:

  • Stieleiche (0,49 Hektar)         950 Stk.
  • Rotbuche (0,16 Hektar)         275 Stk.
  • Hainbuche (0,1 Hektar)         300 Stk.
  • Vogelkirsche (0,14 Hektar)    425 Stk.

Die Fußballer von Hansa Rostock wollten ursprünglich im Dezember zusammen mit Plant for Future diese Pflanzaktion zur Waldmehrung durchführen. Der Pflanztermin musste allerdings aufgrund der Witterungsbedingungen (Schnee, Frost) kurzfristig verschoben werden.

Deutsche Meister im Nachwuchsbereich

Drese würdigt 127 Deutsche Meister im Nachwuchsbereich aus M-V und wirbt für Warnemünde als Austragungsort olympischer Segelwettbewerbe

Schwerin – Gemeinsam mit der Sportjugend im Landessportbund M-V zeichnete Sportministerin Stefanie Drese heute in Schwerin die Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterinnen und -meister sowie international erfolgreiche Nachwuchssportlerinnen und -sportler des Jahres 2023 aus Mecklenburg-Vorpommern aus.

„Ich bin begeistert über die große Anzahl von Spitzenathletinnen und Spitzenathleten im Nachwuchsbereich. Es ist beeindruckend, dass 127 junge Menschen aus unserem Land im vergangenen Wettkampfjahr einen Deutsche Meistertitel gewinnen konnten. Hinzu kommen 51 Titel bzw. herausragende Platzierungen auf internationalem Parkett. Das zeigt die hohe Leistungsfähigkeit unserer jungen Sportlerinnen und Sportler“, sagte Drese anlässlich der Auszeichnungsfeier.

Drese betonte, dass diese großen sportlichen Erfolge auch ein Aushängeschild für das Sportland Mecklenburg-Vorpommern seien und dem Breitensport wichtige Impulse geben würden. Die Ministerin würdigte neben den erfolgreichen Aktiven auch die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer sowie die weiteren meist ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer in den Vereinen und Verbänden, deren engagiertes und unermüdliches Wirken den Weg zu sportlichen Erfolgen geebnet habe. und aus Träumen und Hoffnungen Realität werden ließ.

„Einen großen Anteil an den Erfolgen haben zudem die Eltern und Familien. Sie begleiten die jungen Sportler auf ihrem Weg, investieren dabei weit mehr als nur ihre Zeit, hoffen und bangen mit Ihnen“, so Drese.

Sportministerin Drese sprach sich im Rahmen der Ehrung für eine Bewerbung Deutschlands als Ausrichter Olympischer und Paralympischer Spiele im Jahr 2036 oder 2040 aus. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung sei ein großer Rückhalt in der Bevölkerung. Ein elementarer Baustein für eine deutsche Bewerbung muss nach Ansicht von Drese die Nachhaltigkeit sein. Deshalb sei es auch unter finanziellen Aspekten unabdingbar, die bestehenden, international erprobten Sportstätten in Deutschland möglichst vollständig zu nutzen. „Wir wollen Spiele mit Charme, statt Spiele des Gigantismus“, verdeutlichte Drese.

Als prädestiniert für die Austragung olympischer Segelwettbewerbe warb Drese für Rostock-Warnemünde. Die Bedingungen für Segelwettbewerbe sind in Warnemünde einmalig, betonte Drese. „Das Segelrevier bietet auf und an der Ostsee exklusive Bedingungen für hochkarätige Segelveranstaltungen. Zahlreiche erfolgreich ausgerichtete Welt- und Europameisterschaften haben dies eindeutig bewiesen“, so Drese.

Europa-Turnier der Justiz in M-V

Justizministerin lost Gruppen aus – Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „35 Teams werden in Rostock zum 40. Europäischen Fußballturnier der Bewährungshilfe erwartet.“

Rostock – „Wie könnte der Zeitpunkt des 40. Europäischen Fußballturniers der Bewährungshilfe in Mecklenburg-Vorpommern besser gewählt sein als in diesem Jahr. Die EURO 2024 startet in Deutschland. Ich freue mich daher, Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer sowie Justizbedienstete aus ganz Europa zu einem kleinen Vorgeschmack des großen europäischen Fußball-Events in Rostock begrüßen zu können.

Das Europäische Fußballturnier der Bewährungshilfe ist ein sportlicher Vergleich unter Kolleginnen und Kollegen. Es dient auch zum Erfahrungs- und Informationsaustausch oder einfach nur dazu, sich kennen zu lernen. Sich kennenlernen bedeutet auch, den Respekt füreinander in den Vordergrund zu stellen.

Daher habe ich sehr gern die Lose der zwei Frauengruppen und vier Männergruppen gezogen“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt. Sie stiftet den Siegerinnen-Pokal der Frauen. Der Pokal für die Männer wird von der Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Eva-Maria Kröger gestiftet.

Die Auslosung der 35 Teams im Schweriner Goldenen Saal sehen Sie im Video. Klicken Sie auf diesen ->Link.

„Die Vorbereitungen für das Fußballturnier laufen auf Hochtouren. Der Großteil wird ehrenamtlich organisiert. Das ist eine fantastische Leistung der Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer aus unserem Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit.

Ich freue mich wirklich sehr, dass ich zusammen mit der Rostocker Oberbürgermeisterin die Schirmherrschaft für diesen interessanten sportlichen Wettbewerb übernehmen durfte. Denn dieses Turnier hat sich zu einer wahren Tradition entwickelt. Seit 1983 sind immer mehr Mannschaften aus ganz Europa dazugekommen.

Ich drücke allen die Daumen. Egal auf welchem Platz eine Mannschaft am Ende stehen wird, alle werden nach einem hoffentlich wunderbaren Turnier etwas für sich als Gewinn mitnehmen können“, so die Justizministerin.

Erhöhung der Sportförderung

Schwesig bei Sportgala: Landesregierung hat Sportförderung um 1 Mio. Euro erhöht

Linstow – Bei der Sportgala des LSB im Van der Valk Resort in Linstow hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die verbindendende Wirkung des Sports hervorgehoben: „Sport hält nicht nur gesund und fit. Er verbindet auch. Ob für den Mannschaftssport, für sachkundige Anleitung, für gegenseitige Motivation oder einfach für Begegnungen mit anderen: Unsere Sportvereine verbinden Menschen und machen den Sport damit noch attraktiver. Egal in welchem Alter, egal wie fit – jeder und jede kann mitmachen – auf dem Land genauso wie in der Stadt.“

Dass die Vereinslandschaft in Mecklenburg-Vorpommern so vielfältig ist, sei vor allem den Ehrenamtlichen zu verdanken, betonte die Ministerpräsidentin und gratulierte denjenigen, die am Vormittag für ihre Arbeit mit der Sportplakette des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus wünschte sie „allen Sportlerinnen und Sportler aus MV, die zu den Olympischen Spielen nach Paris fahren, viel Erfolg und Spaß“.

Zu guten Leistungen im Sport gehören auch gute Bedingungen. Schwesig: „Deshalb erhöhen wir die Sportförderung für 2023 um eine Million Euro auf 12,8 Mio. Euro jährlich. Außerdem steigern wir die Zuwendungen des Landesprogramms „Gemeinsam Sport in Schule und Verein“ auf 380.000 Euro. Wir fördern auch den Bau oder die Instandhaltung von Sportstätten. Ich freue mich sehr, dass die Schweriner Radsporthalle gebaut wird. In Rostock ist die neue Segelsportschule bald fertig“ so die Regierungschefin. Beide würden für die jeweilige Sportart das Training und die Vorbereitung auf eine neue Stufe heben.

Schwesig: „Ich wünsche allen, die im Leistungssport aktiv sind und sich mit anderen messen, viel Erfolg. Allen, die sich in unseren Sportvereinen fithalten, die mitmachen und sich engagieren, wünsche ich ein schönes, verletzungsfreies Sportjahr mit viel Freude an Bewegung und Gemeinsamkeit.“

Sportplakette des Landes verliehen

Ehrenpräsent des Sportministeriums für Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach

Linstow – Sportministerin Stefanie Drese würdigte heute im Rahmen der gemeinsamen Sportlerehrung der Landesregierung und des Landessportbundes in Linstow zehn Vertreterinnen und Vertreter des Vereinssports aus Mecklenburg-Vorpommern für beispielgebendes ehrenamtliches Engagement und herausragende sportliche Erfolge.

Die zum Teil seit über 50 oder sogar 60 Jahren ehrenamtlich Aktiven wurden mit der Sportplakette des Landes geehrt. Die Sportplakette ist die höchste Auszeichnung in Mecklenburg-Vorpommern, die im Bereich des Sports verliehen wird.

„Mit dieser Sportlerehrung wollen wir Menschen Danke sagen, die oft über Jahrzehnte hinweg in ihrem Verein und darüber hinaus hoch engagiert, kompetent und zuverlässig als Trainerinnen und Trainer, im Vorstand oder bei der Organisation, Betreuung und Durchführung von sportlichen Ereignissen Überdurchschnittliches geleistet haben“, sagte Sportministerin Stefanie Drese anlässlich der Übergabe der Sportplakette.

Drese: „Es ist keinesfalls selbstverständlich, nach getaner Arbeit, an den Wochenenden, ja selbst an Feiertagen in einer verantwortungsvollen ehrenamtlichen Funktion im Interesse des organisierten Sports viele Stunden unterwegs zu sein. Ebenso wenig ist es selbstverständlich, im Ergebnis internationaler Wettkämpfe und Turniere auf einem Siegerpodest zu stehen.“

Mit der „Sportplakette des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ wurden gewürdigt:

  • Birgit Seebe vom SG Empor Rostock
  • Gerald Wergin vom Wolgaster Schwimmverein „Baltic“
  • Johanna Scholze vom VfL Schwerin 1990
  • Oskar Männer vom PSV Wismar
  • Sylvia Scheller von der DLRG-Ortsgruppe Fischland e.V.
  • Rolf Günther vom Reit- und Fahrverein Redefin
  • Grete Jungnitsch vom ESV Waren (Müritz)
  • Horst Zierzow von der SG Traktor Groß Kiesow

Für besondere sportliche Erfolge erhielten die Sportplakette:

  • Neele Labudda vom Hanse Sportverein Rostock (Para-Schwimmen)
  • Malte Winkel vom Schweriner Yacht-Club (Segeln)

Neben den Sportplaketten des Landes erhielt der Bürgermeister von Ludwigslust und vormalige Vorsitzende des Kreissportbundes Ludwigslust Reinhard Mach das „Ehrenpräsent für beispielhaftes Engagement in der Förderung des Sports“. Diese Auszeichnung wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport im Sport verliehen. Reinhard Mach habe in seinen Funktionen und Ämtern enorm viel für die Entwicklung des Sports in der Region getan, sagte Drese.

Alle Ausgezeichneten stünden stellvertretend für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich im und für den Sport engagieren, so die Ministerin. „Es ist hauptsächlich Ihrem Engagement zu verdanken, dass die Sportvereine in unserem Land so großen und überdurchschnittlichen Zulauf erhalten. Das ist großer Sport und enorm wichtig für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in unserer Gesellschaft. Sport verbindet und spaltet nicht. Allein daran wird die riesige Bedeutung des Sports für unsere Gesellschaft deutlich“, hob Drese hervor.

Mit der Turn-Quali nach Berlin

Gingster Schüler qualifizierten sich zum dritten Mal als MV-Landessieger für das Bundesfinale „Jugend trainiert“

Insel Rügen – Die Turnriege der Schule Gingst erkämpfte sich nun schon zum dritten Mal den Sieg im MV-Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“. Damit holten sie sich zugleich die Tickets für das Bundesfinale des Wettbewerbs in Berlin. „Aufregung und Jubel waren richtig groß“, erzählt Sportlehrerin Birgit Eicke, die mit elf Jungen und Mädchen die Herausforderungen in der Sporthalle von Ribnitz-Damgarten aufgenommen hatte.

Die erfolgreichen Landessieger aus der Gingster Turnriege haben sich für das diesjährige Bundesfinale „Jugend trainiert“ in Berlin qualifiziert. Foto @ Birgit Eicke
Die erfolgreichen Landessieger aus der Gingster Turnriege haben sich für das diesjährige Bundesfinale „Jugend trainiert“ in Berlin qualifiziert. Foto @ Birgit Eicke

„Im Wettkampf zeigten alle Mitstreiter Kampfgeist und Teamfähigkeit“, sagt die stolze Chefin der erfolgreichen Turnriege. Bei der Wettkampfform „Turnen an Gerätebahnen“ sei nämlich das gesamte Team gefragt. Die Gingster Jungenmannschaft bewies, wie stark sie in dieser Disziplin auftreten kann. Beachtung finde man in Turnerkreisen immer wieder, dass auch Jungen in der Schule zum Turnen begeistert werden können. „Das ist eindeutig ein Verdienst unseres Turntalents“, lobt Schulleiter André Farin seine Kollegin. Birgit Eicke habe mit ihrer Begeisterung für das Turnen viele Schüler und Lehrer seiner Schule angesteckt.

Neben der Jungenmannschaft kämpfte ebenso eine Mädchenmannschaft um den Sieg. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Schülerinnen des Wossidlo-Gymnasiums Ribnitz-Damgarten und den Gingster Mädchen waren Spitzenleistungen gefragt. Die Siege in zwei Gerätebahnen und im abschließenden Staffellauf reichten für die Gingsterinnen schließlich für eine wohlverdiente Silbermedaille. Sie drücken dem Jungenteam die Daumen für die erlebnisreichen Berlintage im April.

Zum Teamerfolg trugen in diesem Jahr die zwei Schülerbetreuerinnen Leonie Heidenreich und Jennifer Lewandowski aus der 8b, Falco Eicke als weiterer Kampfrichter und das Busunternehmen „Boys Tour“ mit einer reibungslosen Beförderung der Teilnehmer bei.

Kids-EM 2024: Anmeldung jetzt möglich

Logo der Kids-EM

Schwerin – Mit der Fußball-Europameisterschaft steht Deutschland in diesem Sommer ein sportliches Highlight bevor. In Mecklenburg-Vorpommern wird dieses Event durch eine eigene Kids-EM für Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren begleitet, die der Landesfußballverband durchführt.

„Bis zum 29. Februar 2024 können interessierte Vereine ihre Teams für eines der an sechs Orten stattfinden Turniere anmelden“, teilte Sportministerin Stefanie Drese am Mittwoch in Schwerin mit.

„Rund 1.500 Kinder können so ihren großen Vorbildern nacheifern, wenn sie gekleidet in den Trikots der EURO 2024-Mannschaften um den Sieg spielen“, so Drese.

Die Kids-EM sei damit ein innovatives Leuchtturmprojekt, um Kinder nachhaltig für den Fußball- und Vereinssport im Land zu begeistern.

Der Auftakt der Kids-EM erfolgt am 07. April in Waren. Weitere Turniere sind in Lübtheen (13. April), Neukloster (14. April), Teterow (20. April) und Bergen (27. April) geplant.

Den Abschluss bildet das Turnier in Anklam am 01. Mai. Interessierte Vereine können sich jeweils für den Turnierstandort innerhalb des eigenen Fußballkreises anmelden.

Im Altersbereich der F-Jugend stehen pro Turnierstandort insgesamt 24 Startplätze für Teams mit einer Stärke von jeweils bis zu fünf Spielerinnen und/oder Spielern zur Verfügung.

Vereine können maximal zwei Teams anmelden. In der E-Jugend sind jeweils 16 Startplätze mit maximal acht Spielerinnen oder Spielern pro Team vorgesehen. Eine Mehrfachanmeldung von Vereinen ist in dieser Altersklasse nicht möglich.

Drese: „Schon die Ankündigung der Kids-EM traf auf reges Interesse bei unseren Vereinen im Land. Ich rechne also mit spannenden Turniertagen, fesselnden Spielen unserer Nachwuchssportlerinnen und -sportler und natürlich viel EM-Begeisterung bei Klein und Groß.“

Das Land unterstützt das Vorhaben mit Mitteln in Höhe von gut 60.000 Euro. Weitere Informationen zur Kids-EM 2024 sowie zur Anmeldung finden Interessierte auf der Internetseite des Landesfußballverbandes unter www.lfvm-v.de/kids-em.

„Aqua-Kitas“ bieten Wassergewöhnungskurse

Oldenburg: Wenn Kinder möglichst früh die Angst vor dem Wasser verlieren, fällt ihnen das Schwimmenlernen leichter

Schwerin – Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern, die sich an dem Modellprojekt „Aqua-Kitas“ beteiligen wollen, können sich bereits heute darauf vorbereiten. Voraussetzung für eine Förderung ist geschultes pädagogisches Personal. Das Land bietet in Kooperation mit der Stiftung Deutschland Schwimmt eine entsprechende Qualifizierung an, in der sich Fachkräfte zu Assistenzschwimmlehrerinnen und Assistenzschwimmlehrern ausbilden lassen können. Anmeldungen sind bis Donnerstag, 15. Februar 2024, möglich. Die erste Ausbildungsperiode startet im April 2024.

„Wenn Kinder möglichst früh die Angst vor dem Wasser verlieren, fällt ihnen das Schwimmenlernen leichter. Das zeigen die Erfahrungen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Eltern haben hier eine große Verantwortung. Schon früh können sie Kinder an das Wasser gewöhnen. Kindertageseinrichtungen können unterstützen, damit Kinder später das Schwimmen angstfrei lernen. Pädagogische Fachkräfte müssen dafür qualifiziert werden. Genau hier setzen die Schulungen an“, so Oldenburg.

Die Stiftung Deutschland Schwimmt bereitet Fachkräfte in einer 30-stündigen Online-Schulung auf diese Aufgabe vor. Die Kurse umfassen 20 Theorie-Einheiten via Lehrbriefe per Zoom. Zusätzlich absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Praxistag, um das theoretische Wissen umzusetzen. Im Anschluss erhalten sie ein Zertifikat „geprüfte/r Schwimmlehrer/in BASIS“ des Deutschen Schwimmverbandes. Die Ausbildungskosten übernimmt die Stiftung Deutschland Schwimmt. Für die pädagogischen Fachkräfte ist die Teilnahme damit kostenlos.

Nach der Ausbildung können die Assistenzschwimmlehrerinnen und Assistenzschwimmlehrer eine Hospitation bei einem ortsansässigen Schwimmkursanbieter (Schwimmverein, Schwimmschule oder der DLRG) absolvieren, um das erworbene Fachwissen umzusetzen.

Ziel des Modellprojektes „Aqua-Kitas“ ist es, möglichst viele Kindergartenkinder an das Element Wasser heranzuführen und ihnen eine leichtere Schwimmfähigkeit zu ermöglichen. Das Land stellt pro Jahr 15.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel sind für bis zu zehn Einrichtungen vorgesehen, die mit jeweils 1.500 Euro gefördert werden können. Derzeit werden die Fördergrundsätze und die Regelungen für das Zuwendungsverfahren erarbeitet.

„Im Badeparadies Mecklenburg-Vorpommern mit seinen vielen Seen und der Ostsee ist es überlebenswichtig, dass viele Kinder möglichst früh schwimmen können“, betonte die Bildungsministerin. „Mit dem Modellprojekt unterstützten wir Kindertageseinrichtungen, die Kindern diese Fähigkeit vermitteln und leisten eine Anschubfinanzierung, damit die Kitas Wassergewöhnungskurse anbieten können“, so Oldenburg.

Kontakt für Anmeldungen zur Online-Schulung: 

Stiftung Deutschland Schwimmt, Alexander Gallitz, E-Mail: alexander.gallitz@deutschlandschwimmt.com