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Energie-Tüftler in mobiler Technik-Werkstatt

Gingster Schüler bauen mit EWE-Experten an Kurbelleuchten und Mini-Windrädern

Insel Rügen – Das EWE-Mobil aus Oldenburg hat für zwei Schulwochen Station in Gingst gemacht. An einem von drei Standorten in unserem Bundesland, wo Schüler sich an einem Projekttag mit den Themen erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und Technik beschäftigen. „Das sind Energie-Stunden mit hohem Lerneffekt“, meint Schulleiter André Farin. Die Organisatoren des rollenden Bildungsprojekts haben nicht nur großes Interesse beobachtet, sondern Talente vor allem in den handwerklichen Teilen des Unterrichts gefunden.

Nach dem Vortragsbesuch im Mobil auf dem Schulhof wechselten die Jungen und Mädchen aus den 7. und 8. Klassen in die eigens für sie eingerichtete Technikwerkstatt. „Bei vielen Kindern reicht ein kurzer Input am Anfang eines Auftrages“, sagt Axel Warnken, ein Experte aus dem EWE-Team. „Andere können super gut mit den Anleitungen umgeben und die Leuchte oder das Windrad zusammenbauen.“ Er freue sich immer auf die Tage, die er die Schüler der Insel betreuen kann. Die Rüganer seien sehr aufgeschlossen für das Vorhaben „Deine Energie für morgen“.

Tamia Manfraß (links) und Axel Warnke in der mobilen Technik-Energie-Werkstatt. Foto: Martina Zabel
Tamia Manfraß (links) und Axel Warnke in der mobilen Technik-Energie-Werkstatt. Foto: Martina Zabel

Die Gingster haben sich für zwei Zukunftsmodelle entschieden. Vielen bauten Mini-Windräder und erlebten sie als kleine, funktionstüchtige Windkraftanlagen zur Stromerzeugung. Andere probierten die Kurbelleuchten mit einem anderen Lerneffekt: Die manuell betriebenen Taschenlampen verdeutlichten ganz simpel das Prinzip der mechanischen Energiewandlung.

„Ich finde solche Stunden sehr gut“, sagt Ben Messing aus der 8. Klasse. Er interessiert sich für handwerkliche Aufgaben, die er auch in der Holzwerkstatt der Schule erledigt. Das sei mal etwas ganz anderes als im normalen Unterricht. Er bekam sogar ein Lob für sein geschicktes Arbeiten und die Hilfe, die er seinen Mitschülern unaufgefordert angeboten hat.

Über 5.000 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 7 bis 10 nutzen das EWE-Projekt jährlich im schulischen Projektrahmen. „Das sind Kinder und Jugendliche in den EWE-Regionen Niedersachen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern“, erklärt Claudia Döring von der EWE AG. Das spreche für die mobile Erfolgsidee.

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