Sellering: Wirtschaftskontakte mit Russland weiter ausbauen

Schwerin – Ministerpräsident Erwin Sellering hat heute die Kritik des Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg an der Ernennung eines Repräsentanten des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Russland als „unsachlich und unsinnig“ zurückgewiesen.

„Ich setze mich nun wirklich seit vielen Jahren für gute Kontakte unseres Landes nach Russland ein. Dazu hat die Landesregierung zwei Russlandtage ausgerichtet und mehrere Delegationsreisen in unsere Partnerregion unternommen. Wir haben bereits auf dem Russlandtag im Mai angekündigt, dass Herr Tischendorf künftig als Repräsentant des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Russland tätig sein wird. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er diese wichtige Aufgabe ehrenamtlich übernimmt. Es geht darum, die Wirtschaftskontakte zu Russland weiter auszubauen“, sagte Sellering heute in Schwerin.

„Für mich ist das ein typisches Rehberg-Manöver. Mit unsachlicher Kritik wird versucht, schlechte Stimmung im Land zu machen. Ich kann mich noch gut erinnern, als Herr Rehberg uns 2014 immer wieder gedrängt hat, den Russlandtag abzusagen. Es hat sich als richtig herausgestellt, dass die Landesregierung damals standhaft geblieben ist und am Russlandtag festgehalten hat“, erinnerte der Ministerpräsident. „Es ist wohl zu viel verlangt, dass Herr Rehberg seinen damaligen Irrtum öffentlich eingesteht. Anstatt immer wieder Sand ins Getriebe zu streuen, sollte er als Bundestagsabgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern lieber daran mitarbeiten, dass Deutschland und Russland wieder zu einer engen Partnerschaft zurückfinden.“

Dr. Norbert Nieszery: Rehbergs Russland-Kritik schadet den Interessen Mecklenburg-Vorpommerns

Die Kritik aus Reihen der CDU zur Ernennung eines ehrenamtlichen Repräsentanten des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Russland stößt auf scharfe Kritik beim Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Norbert Nieszery: „Die Ernennung von Falk Tischendorf ist ein weiterer Mosaikstein für eine bessere Kontaktpflege mit Russland. Das ist politisch und wirtschaftlich vernünftig und gut für unser Land. Gerade in schwierigen Zeiten ist es richtig, den Gesprächsfaden mit Russland aufrecht zu erhalten und auf Dialog statt Konfrontation zu setzen. Dafür steht Erwin Sellering seit Beginn der Russland-Krise und hat damit Haltung bewiesen.

Während unser Ministerpräsident seit Jahren auf einen klaren Kurs zur Entschärfung der Krise in den Beziehungen zu Russland setzt, befindet sich der Rostocker CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg offensichtlich im Kalten Krieg und befeuert damit weiter den Konflikt. Seine Russland-Kritik schadet den Interessen der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Und er leistet Wirtschaft und Arbeitsplätzen in unserem Land damit einen Bärendienst. Da hilft auch sein billiges Ablenkungsmanöver mit Wolgast nicht. Rehberg ist der Letzte, der sich Sorgen um die sozialdemokratische Solidarität mit der Peene-Werft machen muss.“

Haushalt des Landkreises Vorpommern-Greifswald genehmigt

Innenminister fordert Haushaltsverbesserungen

Schwerin – Das Ministerium für Inneres und Sport hat über die genehmigungspflichtigen Teile der Haushaltssatzung 2016 des Landkreises Vorpommern-Greifswald entschieden. Die Haushaltsgenehmigung ist, wie schon in den vergangenen Jahren, mit Auflagen erteilt worden.

„Der Landkreis ist bemüht, seine finanzielle Lage zu verbessern und konnte so seine jahresbezogenen Defizite erneut reduzieren. Es besteht dennoch ein großes strukturelles Defizit. Der Landkreis muss weiterhin hart daran arbeiten, dieses zu beseitigen“, betont Innenminister Lorenz Caffier.

Der im Haushalt ausgewiesene Fehlbetrag von rund 13,3 Mio. EUR soll um mindestens 3,1 Mio. EUR verringert werden. Neben den hohen Krediten, die zur Sicherstellung der Liquidität benötigt werden, ist insbesondere der bestehende Schuldenberg von etwa 165 Mio. EUR besorgniserregend. „Der Ernst der Lage duldet keinen Aufschub des Konsolidierungsprozesses und erfordert einen breiten Konsens über Fraktionsgrenzen hinweg. Wenn der Landkreis unverändert auf dem beschrittenen Weg bleibt und damit unter Beweis stellt, dass die Haushaltskonsolidierung nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, wird ein wenigstens jahresbezogen ausgeglichener Haushalt in absehbarer Zeit erreichbar sein“, führt Caffier weiter aus.

Der Landkreis nach Veröffentlichung der Haushaltssatzung beginnen, seine für 2016 geplanten Vorhaben umzusetzen. Hierfür werden Kreditaufnahmen im Umfang von rd. 12 Mio. EUR genehmigt, die vor allem für den Abbau des Investitionsstaus im Bereich Straßenbau und an Schulen verwendet werden sollen.

Wirtschaftsbericht 2016 vorgestellt

Schwerin – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat in Schwerin im Rahmen der Landespressekonferenz (LPK) den Wirtschaftsbericht 2016 vorgestellt. „Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern kommt voran – mit Innovationen und Investitionen zu mehr Wertschöpfung und Beschäftigung. Wir erleben derzeit einen wirtschaftlichen Aufschwung im Land, der nahezu alle wirtschaftlichen Bereiche erreicht hat. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe und in den Dienstleistungsbereichen wachsen Umsätze und Beschäftigung. Wachstumstreiber sind darüber hinaus das Handwerk, der Tourismus und die Gesundheitswirtschaft“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag. „Kein Grund sich auszuruhen. Es gibt noch viel zu tun. Die Herausforderungen gilt es gemeinsam anzugehen.“

2015 wurde mit rund 39,9 Milliarden Euro das historisch höchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes erzielt. Gegenüber 2011 ist das BIP real um +2,7 Prozent gestiegen. Die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe wächst, 2015 zu 2011: +11,8 Prozent (preisbereinigt). „Mecklenburg-Vorpommern hat sich zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort für Investoren entwickelt, dies belegen die vielen Ansiedlungen und Erweiterungen. Dies ist auch ein Ergebnis der Standortoffensive im Ausland“, so Glawe weiter.

Die Arbeitsmarktlage in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. „Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt machen sich auch bei den Jobs bemerkbar – Unternehmen sichern ihr Personal oder stellen neu ein“, so Glawe weiter. Betrug die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011 rund 107.500, lag sie im Jahresdurchschnitt 2015 bei 86.100 Arbeitslosen. Das sind rund 21.400 Arbeitslose oder rund 20 Prozent weniger als vor vier Jahren.

Der Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat, den wir seit 2006 verzeichnen, ist ungebrochen. Seit März 2011 sind im Saldo (bis März 2016) rund 30.000 Beschäftigte (+5,5 Prozent) hinzugekommen. „Das ist ein deutliches Plus. Der Trend hält weiter an“, betonte Glawe. Allein im Jahr 2015 gab es im Saldo einen Zuwachs von rund 9.000 Beschäftigten (+1,7 Prozent). Die aktuelle Zahl liegt hier – April-Daten – bei 553.500. Das ist besonders erfreulich, weil es auch zeigt, dass Unternehmen mehr einstellen. Die Perspektiven, im eigenen Land einen Ausbildungsplatz oder einen Arbeitsplatz zu finden, haben sich deutlich verbessert. Die Förderpolitik wurde konsequent auf die Schaffung von Arbeitsplätzen ausgerichtet.

Im Jahr 2015 sind nach Angaben des Statistischen Amtes Waren im Wert von 8,0 Milliarden Euro exportiert worden. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um ca. 12 Prozent. Die Hauptexportmärkte waren die Niederlande (740,9 Millionen Euro), Polen (649,4 Millionen Euro) und Saudi Arabien (412,8 Millionen Euro). „Trotz der international teilweise nicht einfachen Lage haben die Unternehmen das historisch höchste Ergebnis erzielt. Es geht darum, mutig weiter neue Märkte zu erobern. Mit Blick auf die demografische Lage und die schrumpfenden Binnenmärkte kommt dem überregionalen Geschäft für Mecklenburg-Vorpommern künftig eine noch größere Bedeutung zu. Hier gilt es vorausschauend zu planen“, sagte Glawe weiter. Der deutschsprachige Raum wie die Schweiz und Österreich sowie Russland oder Iran bieten Chancen für die heimische Wirtschaft. „Das internationale Werben macht sich bemerkbar und zahlt sich im Entstehen von Arbeitsplätzen aus. Der Prozess bis zu Ansiedlungsentscheidung braucht Zeit. Es ist oft ein Bohren dicker Bretter“, sagte Glawe.

Die neueste Ansiedlung: Das Medizintechnikunternehmen Ypsomed aus der Schweiz (Burgdorf) plant in Schwerin die Eröffnung einer Produktionsstätte für die Herstellung von Injektionssystemen – zum Beispiel Insulin-Pens für die Selbstmedikation bei Diabestes-Patienten. Das geplante Investitionsvolumen für die Halle und die Maschinen für die hochautomatisierte Fertigung beträgt über 50 Millionen Euro. In den kommenden sechs Jahren werden rund 200 Arbeitsplätze entstehen.

Das Schweizer Unternehmen Nestlé hat in Schwerin eine der modernsten Kaffeekapselfabriken Europas gebaut. 450 Arbeitsplätze sind nach Fertigstellung aller Produktionslinien in der Landeshauptstadt zu erwarten.

Die ZIM Flugsitz GmbH aus Markdorf in Baden-Württemberg investiert in Schwerin in die Produktion von Flugsitzen (64 Arbeitsplätze).

Ebenfalls in Schwerin hat sich das Unternehmen FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG (FVH) angesiedelt (30 Arbeitsplätze).

Die Deutsche Großwälzlager GmbH, ein Unternehmen mit russischer Beteiligung der Kirov-Gruppe, hat sich in Rostock angesiedelt. Die Firma produziert Rollen- und Kugeldrehverbindungen sowie Zahnkränze (22 Arbeitsplätze).

Die Deutsche Bogenn GmbH, eine Tochterfirma der türkischen MIR Technologie Holding, baut im Fährhafen Sassnitz-Mukran ein neues Werk zur Herstellung von Rohren (65 Arbeitsplätze).

Der Hamburger Arzneimittelhersteller AqVida GmbH in Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg) baut eine Betriebsstätte zur Entwicklung und Herstellung von pharmazeutischen Produkten auf (26 neue Arbeitsplätze).

Die Investitionsförderung mit finanziellen Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) stellt das wichtigste Förderinstrument für die gewerbliche Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern dar. Im Jahr 2015 wurden zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft im Rahmen der GRW in 93 Förderfällen Zuschüsse von insgesamt rund 63,8 Millionen Euro bewilligt. Dadurch konnten Investitionen in Höhe von rund 256,5 Millionen Euro realisiert werden. Durch die geförderten Investitionen konnten in Mecklenburg-Vorpommern ca. 740 neue Arbeitsplätze entstehen und ca. 2.200 bereits bestehende Arbeitsplätze gesichert werden. „Neben einigen Neuansiedlungen haben auch viele Unternehmen erweitert. Arbeitsplätze werden gesichert beziehungsweise neue Jobs zusätzlich geschaffen. Durch ihre Erweiterungsinvestitionen wird ebenso die regionale Wirtschaftskraft gestärkt“, sagte Glawe.

Als Beispiel nannte der Wirtschaftsminister z.B. die biosanica Manufaktur GmbH in Süderholz (zwischen Grimmen und Greifswald): sie erweitert gerade zum zweiten Mal – 41 Mitarbeiter werden nach Abschluss der Investitionen (Gesamtinvestitionsvolumen 12,2 Millionen Euro) dort einen Arbeitsplatz haben. Oder die Deutsche Ölwerke GmbH in Lubmin wächst weiter. Auch hier läuft die zweite Erweiterung. Die Gesamtmitarbeiterzahl nach Fertigstellung der neuesten Erweiterungsinvestition liegt dann bei 76 Mitarbeitern (Gesamtinvestitionsvolumen 30,2 Millionen Euro.)

Die maritime Wirtschaft leistet nach wie vor einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes. Das Engagement der Genting Hong Kong-Gruppe in Wismar, Rostock und Stralsund ist ein wichtiges Bekenntnis für den Schiffbaustandort Mecklenburg-Vorpommern. „Seit langem haben wir erstmals einem Investor, der Aufträge mitbringt, die für Auslastung und Arbeit an den Standorten sorgen sollen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter.

„Wir müssen sowohl unsere wirtschaftlich entwickelten Bereiche wie das verarbeitende Gewerbe, die Ernährungswirtschaft, den Handel, den Tourismus sowie das Handwerk weiter unterstützen. Aber es muss gleichzeitig auch gelingen, die wirtschaftlich noch jungen Bereiche voran zu bringen. Hierzu zählen beispielsweise die Gesundheitswirtschaft sowie Forschung, Entwicklung und Innovation“, so Glawe.

Wirtschaftsminister Glawe nannte die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte und Herausforderungen. „Wir müssen die Basis unserer Wirtschaft durch Ansiedlungen und Erweiterungen stärken – wir werben aktiv um Investoren. Weitere Aufgaben sind die industrielle Wertschöpfung im Land zu erhöhen, die Innovationsfähigkeit zu stärken und mehr wissensbasierte Arbeitsplätze zu schaffen, den Mittelstand und das Handwerk weiter zu unterstützen, den Infrastrukturausbau sowie den Städte- und Wohnungsbau wirksam zu fördern. Die Nachwuchs- und Fachkräftesicherung stellt eine wachsende Herausforderung für unsere heimische Wirtschaft dar. Vor allen Dingen im touristisch wichtigen Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes werden Fachkräfte gesucht. Beispielsweise im Gastgewerbe müssen die Unternehmen neue Wege gehen, um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und im Unternehmen zu halten. Ganzjahresverträge sind ein richtiger Schritt, um Arbeitskräfte auch in saisonal abhängigen Branchen zu halten“, machte Glawe deutlich.

Gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern wirbt das Wirtschaftsministerium mit der Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV“ unter www.durchstarten-in-mv.de für Ausbildung und Karrierestart in Mecklenburg-Vorpommern. Im Azubi-Atlas der Kampagne „Durchstarten in MV“ sind derzeit rund 1.300 Unternehmen mit über 3.100 Ausbildungsangeboten in rund 300 Berufen vertreten. Die Umkreissuche ermöglicht die gezielte Suche in meiner Heimatregion, die Informationen zu den Unternehmen zeigen an, ob es sich um einen TOP-Ausbildungsbetrieb handelt oder auch, ob Praktikumsplätze angeboten werden und vieles mehr. Über 700 Praktikumsangebote für die verschiedensten Berufe sind ebenso zu finden.

Fördermittel für neue Beachvolleyballanlage in Schwerin

Schwerin – Das Ministerium für Inneres und Sport unterstützt den Neubau einer Beachvolleyballanlage in Schwerin/Lambrechtsgrund. Rund 223.000 EUR aus Mitteln zur Förderung des Sportstättenbaus fließen in dieses Vorhaben. Sportminister Lorenz Caffier ist froh, dass mit der neuen Anlage der Bundesstützpunkt Volleyball in Schwerin gestärkt wird.

„Der Stützpunkt ist ein wichtiger Baustein der Nachwuchsförderung des Deutschen Volleyballverbandes, an dem langfristig Jugend- und Junioren-Nationalspieler und –spielerinnen für die A-Nationalmannschaft der Bundesrepublik ausgebildet werden. Der Bau der Beachvolleyballanlage ist für die Gesamtbewertung und Attraktivität des Standortes Schwerin in dieser Sportart von großer Bedeutung. Daher hat die Maßnahme auch meine volle Unterstützung.“

Neben dem täglichen Technik-, Taktik- und Athletiktraining in der Halle gewinnt die kombinierte Ausbildung immer mehr an Bedeutung. In der Phase der Regeneration ist das „Sandtraining“ wichtig für die Reduzierung der Gelenkbelastung und der Verletzungsgefahr.

500 Euro für Kids Kenia

Gingster Grundschüler spenden am Musical-Abend für afrikanisches Kinderheim

Insel Rügen – Das ist Solidarität. Die über 120 Jungen und Mädchen der Gingster Grundschule erliefen in ihrem diesjährigen Spendenlauf über 3.500 Euro und übergaben davon 500 Euro an den gemeinnützigen Verein Kids Kenia aus Lübeck. Dessen Vorsitzenden Andreas Möschl ist die Begeisterung ins Gesicht geschrieben, als er kurz vor dem Grundschul-Musical „Vier-Farben-Land“ den Scheck aus den Händen der zwei besten Spendensammlern erhielt. Für Jette Jalas und Lukas Donde war es wie für alle ihre Mitschüler eine Ehrensache, auch etwas für benachteiligte Kinder in Afrika zu tun.

Grundschüler spenden für Kids Kenia

Jette Jalas (vorne links) und Lukas Donde (vorne rechts) überreichen im Namen aller Grundschüler den Scheck an Andreas Möschl und Sahra Stracke (links) vom Kids Kenia e. V. Foto @ André Farin

„Wir können jeden Cent gebrauchen“, erklärt der Aktivist, der sich für das Kiaragana Children Home, ein Kinderheim im Distrikt Embu engagiert. „Wir finanzieren neben den Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern, alle Schulkosten der Primary-KIDS sowie die Gehälter der Angestellten für das Heim.“ In seiner Präsentation sprach er von den Lebensumständen der 3- bis 18-jährigen Kinder und Jugendlichen, die hier im Nordosten Nairobis aufgenommen und versorgt werden. Bildung sei für diese Jungen und Mädchen ein wichtiger Baustein im Alltag des Vereinsprogramms, das unter dem Motto „…because oft he children!“ steht. Die Finanzen aus Gingst werden für wichtige Utensilien in der Schule sowie als Anteil der Schulkosten eingesetzt.

„Dieses Engagement hat an unserer Schule Tradition“, sagt Silke Luther, eine der Grundschullehrerinnen, die mit ihrer Klasse an dem Lauf teilnahm. Bereits im Vorfeld von Lauf und Scheckübergabe sprachen sie und ihre Kolleginnen mit den Schülern über das diesjährige Anliegen. Sie spürten dabei das Interesse für Not und Elend der Gleichaltrigen auf dem afrikanischen Kontinent. Dort unterstützen sie in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte mit ihrem Geld, das sinnvoll eingesetzt werden konnte. Die Gingster Grundschüler verfolgten aktiv, was mit „ihrem“ Geld passierte. Das haben sie sich jetzt auch für das Kenia-Projekt vorgenommen.

Mit der Premiere ihres Musicals an dem Spendenabend bewiesen die Schüler außerdem, dass sie eines der grundsätzlichen Anliegen der heutigen Zeit verstehen: eine Leben in Frieden und Freiheit sowie mit Toleranz gegenüber jedem Mitmenschen. In beeindruckender Weise zeigten sie unter der Leitung von Grundschullehrerin Grete Hesemann, wie sich junge Leute aus vier unterschiedlichen und verfeindeten Vier-Farben-Landesteilen zu einer großen friedlichen Gemeinschaft entwickelten. „In den Proben und jetzt in der Premiere haben wir gemerkt, wie gut die Kinder die Botschaft des Stücks verstanden haben“, findet die leidenschaftliche Musiklehrerin. Das erlebten natürlich auch die fast 400 zuschauenden Lehrer, Eltern, Großeltern und Gäste in der Turnhalle der Gingster Schule. (André Farin)

Weitere Information zu dem Projekt unter www.kids-kenia.de.

Spiegel der so noch nie gesehenen Welt

Anneliese Hoge zeigt große Werkschau im Schleswig-Holstein-Haus

Schwerin – Eine große Retrospektive der 1945 geborenen Künstlerin Annelise Hoge wird am kommenden Freitag, den 29. Juli, um 18 Uhr im städtischen Kultur- und Ausstellungsforum Schleswig-Holstein-Haus eröffnet. Die umfangreiche Werkschau kam auf Initiative des Schweriner Kunst- und Museumsvereins zustande, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Die Ausstellung wurde von der künstlerischen Leiterin des Vereins, der Kunstwissenschaftlerin Dr. Hela Baudis, kuratiert und zeigt etwa 140 Werke aus einem Zeitraum von 1975 bis in die Gegenwart.

Die in Bergen auf Rügen lebende Malerin und Grafikerin Annelise Hoge vertritt seit langem mit poetischer Bildsprache eine unverwechselbare Position innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Nach dem Studium an der Hochschule der Bildenden Künste in Dresden absolvierte sie von 1982 bis 1985 eine Meisterschülerzeit bei Werner Stötzer an der Akademie der Künste in Berlin und wurde mehrfach mit Preisen bei Grafikwettbewerben geehrt.

Ihre subtilen Holzschnitte, brillanten Aquarell- und Teebeuteldrucke, ihre Gemälde sind weit entfernt von traditionellen Gestaltkonventionen. Sie faszinieren durch originelle Formerfindungen, eine reiche Skala reiner und gebrochener Farben und ein spezielles Angebot an optischen Überlagerungen, Überblendungen. Der Betrachter blickt in den Spiegel einer bisher so noch nicht gesehenen Welt, in der Schönheit, Freude, Trauer und die Rätsel des Lebens überraschend eigenwillig aufgehoben sind.

Diese Künstlerin ist im besten und weitesten Sinne eine Spurensucherin; das betrifft ihre feine Hinwendung zu allem Kreatürlichen, das Entdecken und Verfolgen vergangener Kulturen, ebenso das achtungsvolle Auffinden alltäglicher Dinge. Durch ideenreiches, direktes Einfügen gewöhnlicher Materialien in den Arbeitsprozess erfährt das meisterliche druckgrafische Werk ständig eine ästhetisch-sinnliche Erweiterung. Alle aufgenommenen Gegenstände führen zu einer gewandelten Sichtbarkeit, zu neuer Wahrnehmung und widersetzen sich perfekte Wirklichkeitsansichten. Unikate Handdrucke, zum Teil auf selbst geschöpften Papieren, tragen ganze Verszeilen, magische Worte, auch fotografische Details und zeugen von ungebrochener Experimentierfreudigkeit.

In Annelise Hoges malerischen und grafischen Kompositionen strukturiert eine nuancenreiche Farbigkeit sensibel den Bildraum und weist darin architektonischen, figürlichen oder floralen Formelementen einen Platz zu. Das OEuvre spiegelt Sinnfragen des Lebens, berührt Probleme zwischen den Geschlechtern und Generationen, zwischen Mensch und Natur. Vielen Arbeiten von Annelise Hoge ist ein Stück Welterfahrung, ein Stück Kulturgeschichte, ein lyrisches Element eigen. Manches Blatt ist Lebensphilosophie, manches getragen von melancholischer Gestimmtheit oder meditativer Stille.

Die Künstlerin ist zur Eröffnung anwesend.

Erneute staatliche Anerkennung der Musikschule Stralsund

Stralsund – Mit einer Urkunde hat der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern der Musikschule der Hansestadt Stralsund die Genehmigung erteilt, sich für weitere fünf Jahre „Staatlich anerkannte Musikschule in Mecklenburg-Vorpommern“ nennen zu dürfen.

Nachdem die Hansestadt den Antrag auf staatliche Anerkennung ihrer Musikschule im Frühjahr gestellt hatte, konnte das Ministerium jetzt sein positives Votum mitteilen, da die Musikschule alle Anforderungen zur staatlichen Anerkennung erfüllt.

Wichtige Kriterien sind hier:

  • die Musikschule arbeitet kontinuierlich und pädagogisch planmäßig,
  • die Musikschule ist gemeinnützig,
  • die Musikschule arbeitet auf Grundlage einer Bildungskonzeption und des Lehrplanwerkes des Verbandes deutscher Musikschulen und
    sie führt regelmäßig Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Evaluation durch, die Lehrkräfte und die Leitung bringen alle musikpädagogischen und Managementbefähigungen mit. 

Unter den fast 930 Schülerinnen und Schülern, die von 38 Lehrkräften unterrichtet werden, sind sie es, die das Bild der Musikschule ausmachen: vom Kind in der Kita bis hin zum jugendlichen Musiker und Tänzer in der Vorbereitung auf ein Musikstudium, vom Bewohner eine Behinderteneinrichtung bis zum Senior, der eine sinnvolle Freizeitgestaltung sucht.

Ein Netzwerk an Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten, mit Hochschulen und dem Theater, sowie viele und vielgestaltige Veranstaltungen, Projekten, Ballettabenden und Konzerten, ist es, was die Musikschule mit der Region verbindet.

„Wir freuen uns, dass die Auszeichnung noch vor den Sommerferien in der Musikschule angekommen ist!“, ist Musikschuldirektor Wolfgang Spitz glücklich über diesen Schuljahresabschluss.

Ferienzeit ist Handwerkerzeit an vielen Schulen

Rostock – Ferienzeit ist Handwerkerzeit an Rostocker Schulen und Sportstätten. In insgesamt 16 Objekten werden die kommenden Ferienwochen genutzt, um kleinere und größere Instandsetzungen auszuführen. Darüber informiert der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock. Allein in diesem Jahr stehen dafür rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon entfallen etwa 1,5 Millionen Euro auf geplante und eine Million Euro auf laufende Instandhaltungen, insbesondere Kleinst- und Schönheitsreparaturen.

So erfolgen Abdichtungsarbeiten an der Borwinschule Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik sind in der Schule am Margaretenplatz geplant. In der Heinrich-Schütz-Schule wird eine Feuerlöschleitung erneuert. Am Musikgymnasium „Käthe Kollwitz“ werden Fenster ertüchtigt und Fußböden erneuert. Instandhaltungsarbeiten sind in der Krusensternschule, in der Beruflichen Schule Wirtschaft, in der Beruflichen Schule Dienstleistungen und Gewerbe sowie in der Paul-Friedrich-Scheel-Schule geplant. Boden- und Malerarbeiten erfolgen in der Otto-Lilienthal-Schule, Betonwerksarbeiten auf dem Schulcampus Evershagen sowie in der Hundertwasserschule. Im Hallenschwimmbad „Neptun“ wird die Sanierung der Keller fortgesetzt, in der Sporthalle 603 am Warnowufer wird das Parkett aufgearbeitet. Nachdem bereits im letzten Jahr an der St.-Georg-Schule Kellerräume saniert wurden, erfolgt nun der Austausch der etwa 250 Fenster des Gebäudes. An der Schule am Schwanenteich hat die Sanierung der Außenanlagen bereits begonnen. Insgesamt werden dort etwa eine Million Euro investiert.

Einen Schwerpunkt bildet in diesem Sommer die Sanierung des ehemaligen Berufsschulgebäudes in der Erich-Schlesinger-Straße 37 A. Es soll zukünftig als erweiterter Schulstandort von der Kooperativen Gesamtschule Südstadt genutzt werden. Dazu erfolgen umfangreiche Sanierungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen an der Außenhülle und im Inneren des Gebäudes. Danach wird das Gebäude um ein Foyer erweitert und zur Absicherung der Barrierefreiheit mit einem Aufzug ausgestattet. Insgesamt werden etwa 5,4 Millionen Euro investiert.

EU-Kommission zu den Gewalttaten in Deutschland

Brüssel – „Mein Mitgefühl ist bei den Hinterbliebenen und Angehörigen, sowie den Bürgerinnen und Bürgern“, erklärte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Wochenende nach der Gewalttat von München. „Meine Dankbarkeit gilt den Sicherheits- und Rettungskräften, die sofort im Einsatz waren, um Menschenleben zu schützen.“ Ähnlich äußerte sich ein Kommissionssprecher am Montag nach den Attacken von Reutlingen und Ansbach.

„Europas Türen sind offen für diejenigen, die Krieg und Verfolgung fliehen und Asyl suchen. Aber wir werden uns gegen die Angriffe auf unsere Lebensweise verteidigen. Unser Mitgefühl wird nicht und darf nicht auf Kosten unserer Sicherheit gehen“, sagte ein Kommissionssprecher am Montag. „Wir werden unsere Grenzen kontrollieren, die Beschaffung von Waffen weiter erschweren und die Zusammenarbeit der Sicherheits- und Nachrichtendienste weiter verbessern.“

In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, einen Brief an den bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer und einem Brief an den Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter drückte Juncker seine Bestürzung über die Gewalttat in München aus.

Darin betonte er: „Wir müssen unsere Sicherheit und unsere Freiheit mit allen zu Gebote stehenden Mitteln verteidigen, auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Die Europäische Kommission steht an Ihrer Seite.“

Als Zeichen der Anteilnahme nach der Gewalttat in München setzte die EU-Kommission die Flaggen auf Halbmast.

Die EU-Kommission hat im Rahmen ihrer Europäischen Sicherheitsagenda im November letzten Jahres Vorschläge zur verschärften Kontrolle von Feuerwaffen gemacht. Darin sind auch strengere Regeln vorgesehen, um deaktivierte Waffen auf Dauer unbrauchbar zu machen.

Die EU unterstützt eine Reihe von Aktivitäten zur Bekämpfung von illegalen Aktivitäten im sogenannten Darknet und finanziert Projekte, die diese anonymen Marktplätze untersuchen und die Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden verbessern sollen. Auch Europol koordiniert Operationen gegen illegale Aktivitäten im Darknet.

Agrar-Förderprogramme zeigen: „In die Umwelt investieren, lohnt sich!“

Schwerin – Damit Landwirte freiwillig zur Erreichung der Umweltziele der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik beitragen können, bietet das Land Mecklenburg-Vorpommern eine breite Palette an förderfähigen Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (AUKM). Dass die aktuellen Förderprogramme – darunter auch die Förderung des ökologischen Landbaus – gut angenommen werden, zeigt die Auswertung der Agraranträge für die ersten beiden Antragsjahre der aktuellen Förderperiode (2015-2020), die Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute in Schwerin vorstellte. Sein Fazit: „Unsere Umweltprogramme greifen. Die Zahlen belegen: In die Umwelt investieren, lohnt sich!“

In 2016 sind beim Land rund 950 Anträge auf Förderung für die Umsetzung von AUKM auf einer Fläche von rund 38.000 ha eingegangen. Nimmt man beide Antragsjahre 2015 und 2016 zusammen, werden in M-V derzeit auf einer Fläche von 270.000 ha (über 20 % der Landwirtschaftsfläche in M-V) AUKM umgesetzt. „Mit Freude nehme ich zur Kenntnis, dass immer mehr Landwirte bereit sind, freiwillig einen Beitrag zum Klimaschutz, zum Erhalt oder zur Steigerung der biologischen Vielfalt sowie zur Verringerung der Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinträge zu leisten – das ist ein großer Erfolg“.

Besonders hoch im Kurs steht die Förderung vielfältiger Kulturen. Mit insgesamt 241 Anträgen in 2015 und 2016 und einer Förderfläche von nunmehr 93.500 ha übertrifft diese Maßnahme schon jetzt den für die aktuelle Förderperiode bis 2020 anvisierten Flächenumfang von 50.000 ha. Besonders optimistisch stimmte den Minister der hohe Flächenanteil der Betriebe, die in der Fruchtfolge mindestens 10% großkörnige Leguminosen (Hülsenfrüchte) wie Erbsen oder Bohnen anbauen: „So kommen wir im Sinne der Eiweißpflanzenstrategie unserem landespolitischen Ziel näher, mehr Futterpflanzen vor Ort zu produzieren, die Abhängigkeit von Importfuttermitteln zu reduzieren und die regionalen Wertschöpfungsketten zu stärken.“

Auch die Förderung für das Anlegen von Blühstreifen und Blühflächen wurde von den Landwirten im zweiten Antragsjahr sehr gut in Anspruch genommen. Wurden 2015 bei dieser Maßnahme 440 Anträge auf Förderung gestellt, kamen 2016 weitere 124 hinzu. Die Förderfläche stieg um ca. 475 ha (23,1 %) auf derzeit 2.050 ha. „Da viele kleine Tiere nur geringe Distanzen zurücklegen können, lassen sich mit Blühstreifen und Blühflächen wichtige Lebensräume vernetzen“, unterstrich Dr. Backhaus die Bedeutung dieser Maßnahme.

Positiv hob er zudem die neuausgerichtete Obst- und Gemüseförderung hervor. So gehören Verpflichtungen, die in der Vergangenheit gefördert wurden, mittlerweile zum Standard. Stattdessen ziele die Maßnahme nun auf den Erhalt und die Steigerung der Biodiversität ab. Förderfähig sind beispielsweise das Anlegen wertvoller Landschaftselemente wie Hecken, Blumenwiesen oder Nistkästen. Mit insgesamt 35 Antragstellern (18 mehr als in der alten Förderperiode) und einem Flächenumfang von fast 4.100 ha (+1,3 % zum ersten Antragsjahr) sei die Maßnahme sehr gut angenommen worden.

Im Öko-Landbau, so der Minister, spielt M-V bundesweit in der Ersten Liga! Im Vergleich zu 2014 hat das Land 2015 etwa 6.500 ha Öko-Fläche hinzugewonnen. Aktuell werden hierzulande insgesamt 125.500 Hektar (9,3%) landwirtschaftliche Fläche ökologisch bewirtschaftet. Damit liegt M-V nicht nur deutlich über dem Bundesschnitt von 6,5 %, sondern konnte im Ländervergleich gegenüber 2015 nach Bayern im Öko-Landbau am meisten zulegen.

In 2016 haben 91 Betriebe einen Antrag auf Öko-Förderung gestellt, darunter 54 Einführer mit einer Fläche von 4.600 ha. Weitere 37 Landwirtschaftsbetriebe haben Förderanträge auf Flächenerweiterung gestellt, der Flächenumfang beträgt 1.507 ha. Damit können wir in der Öko-Förderung in M-V für 2016 einen Flächenzuwachs von rund 6.100 ha verzeichnen.

„Wir in M-V setzen nicht auf einen Wettlauf der Prämien!“, betonte Minister Backhaus. Die Erhöhung der Fördersätze allein trage nicht zur Umstellung von konventionell auf ökologisch bei, das Gesamtpaket sei entscheidend. Das zeige ein Blick in andere Bundesländer. So musste beispielsweise Nordrhein-Westfalen trotz höherer Fördersätze für den ökologischen Landbau einen Rückgang der Öko-Fläche von über 700 ha in 2015 hinnehmen. In M-V werde gemäß der landesweiten Ökostrategie „Ökokompetenz Mecklenburg-Vorpommern 2020“ auch auf Beratung, Forschung und Vernetzung gesetzt.

Potenziale sieht der Minister bei der Anlage von Gewässer- und Erosionsschutzstreifen sowie Schonstreifen an Alleen.