R ü g e n und M e e (h) r

Neues und Interessantes aus dem Ostseeraum und Meck-Pomm

Ahlbeck – Gegen 07:00 Uhr brannte heute der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Ahlbeck. Die Anwohner, zwei Frauen (47 und 69 J.) sowie ein Mädchen (14 J.) befanden sich beim Ausbruch des Feuers noch im Haus und riefen die Polizei.

Trotz Einsatzes von insgesamt fünf Feuerwehren konnte das Ausbrennen des gesamten Gebäudes nicht verhindert werden.

Die Schadenshöhe wird auf fast 250.000 Euro geschätzt.

Die Anwohner kamen nicht zu Schaden und werden derzeit durch Mitarbeiter der Gemeinde anderweitig untergebracht.

Die Ermittlungen des Brandursachenermittlers dauern momentan noch an. Ein technischer Defekt kann nach ersten Erkenntnissen nicht ausgeschlossen werden.

r - u - m am Mittwoch, 22. Februar 2012 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – Die Betriebe des Bauhauptgewerbes erzielten im Jahr 2011 einen baugewerblichen Umsatz von 1,9 Milliarden EUR. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes waren dies 15,1 Prozent mehr als im Vorjahr (2010: + 7,3 Prozent, 2009: – 7,5 Prozent). Im Jahresdurchschnitt 2011 waren 16 267 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt; das entspricht im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von rund 300 Arbeitsplätzen (+ 1,8 Prozent; 2010: + 1,3 Prozent, 2009: – 3,1 Prozent).

Der baugewerbliche Umsatz ist sowohl im Hochbau als auch im Tiefbau stark angewachsen (+ 17,2 bzw. + 12,0 Prozent). Neben dem Wohnungsbau (+ 16,2 Prozent) hat sich der baugewerbliche Umsatz im gewerblichen Hochbau (+ 20,8 Prozent) und im öffentlichen Hochbau (+ 14,3 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr sehr positiv entwickelt.

Im Jahr 2011 sind bei den Baubetrieben mit 20 und mehr Beschäftigten insgesamt Aufträge von 850,9 Millionen EUR eingegangen, das waren 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr (2010: + 1,2 Prozent, 2009: – 8,3 Prozent). Dabei sind die Auftragseingänge im Hochbau um 17,3 Prozent angestiegen, besonders stark im Wohnungsbau (+ 25,5 Prozent) und im gewerblichen Hochbau (+ 21,0 Prozent). Im Tiefbau sind die Aufträge dagegen um 0,4 Prozent zurückgegangen.

r - u - m am Mittwoch, 22. Februar 2012 | Abgelegt unter: MeckPomm,Welt der Statistik,Wirtschaft | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Greifswald – Die Greifswalder Universitätsmedizin gewinnt nach Einschätzung von Ministerpräsident Erwin Sellering weiter an Bedeutung für die medizinische Versorgung im Land. Im vergangenen Jahr seien 151.000 und damit mehr Patienten als jemals zuvor im Klinikum behandelt worden. "Das Klinikum zählt heute zu den wichtigsten Gesundheitsanbietern in Norddeutschland", erklärte der Ministerpräsident auf dem Neujahrsempfang der Greifswalder Universitätsmedizin.

"Sie haben sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, Vorpommern zu einer Modellregion für die Gesundheitsversorgung der Zukunft zu machen", sagte Sellering weiter. "Es geht darum, kreative Ideen zu entwickeln und neue Wege auszuprobieren." Dazu gehörten die Kooperation zwischen Kliniken, die Zusammenarbeit von Klinikärzten und niedergelassenen Ärzten, mobile Versorgungskonzepte wie die Gesundheitsschwester AGnES oder auch der Ausbau der Telemedizin. "Greifswald gehört damit zu den Vorreitern in Deutschland", lobte der Ministerpräsident.

Das Universitätsklinikum in Greifswald stehe außerdem für  exzellente Forschung. "Wir brauchen solche Leuchttürme, mit denen Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland und international Aufmerksamkeit und Anerkennung findet", sagte Sellering. "Auch aus diesem Grund ist es hervorragend, dass es Ihnen gelungen ist, die Individualisierte Medizin als zentrales und nachhaltiges Zukunftsthema in Greifswald zu positionieren."

Deutliche Fortschritte gebe es bei den Baumaßnahmen. Der 2. Bauabschnitt des Klinikums sei 2011 komplett fertig gestellt worden, ebenso der 6. Bettenturm und das neue Zentrum für Arzneimittelforschung (C_DAT). "Die Bauarbeiten gehen nun auf die Zielgerade", sagte Sellering. Der Bau des neuen Diagnostikzentrums komme gut voran.

r - u - m am Mittwoch, 22. Februar 2012 | Abgelegt unter: Gesundheit,MeckPomm | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

In den Gemeinden Ahrenshoop, Dierhagen, Wustrow, Born und Hiddensee ist mit dem Einsammeln der Paraffinklumpen, die gestern an die Küste gespült worden sind, begonnen worden. Im Einsatz sind insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Ämter und Gemeinden sowie des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen koordiniert das Vorgehen mit den Ämtern und Gemeinden sowie mit dem Land und dem Havariekommando Cuxhaven, das als maritimes Führungszentrum bei komplexen Schadenslagen die Einsatzführung insgesamt übernommen hat. Im Laufe des Tages wird voraussichtlich auch das Technische Hilfswerk noch zum Einsatz kommen.

r - u - m am Dienstag, 21. Februar 2012 | Abgelegt unter: LK Vorpommern-Rügen | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Wegen zu feuchtem, matschigem Boden konnte ein 50-jähriger Sternberger am heutigen Tag nicht mit seinem Lkw MAN den Bauplatz leicht unterhalb der Straße verlassen.

Die Antriebsräder hatten keine Haftung. Aus diesem Grund spannte ein 46-jähriger Barther gegen 10 Uhr seinen Lkw MAN hinter den im Schlamm steckenden und zog ihn rückwärts fahrend heraus.

Als der gezogene Lkw festen Grund unter die Räder bekam, setzte er plötzlich zurück und beschädigte das Fahrerhaus des ziehenden Lkws stark.

Zur Bergung des beschädigten, nicht mehr fahrbereiten Lkws musst die B105 an der Unfallstelle für zwei Stunden halbseitig gesperrt werden. Bei dem Manöver wurde ein Schaden von 60000 Euro verursacht.

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"WiesenWelten" im Vorfeld des Jubiläums-Kinder-Umwelttages

Auf der 19. zentralen Landesveranstaltung anlässlich des Welt-Umwelttages feiern wir ein kleines Jubiläum, denn wir richten die Veranstaltung bereits zum 5. Mal zusammen mit dem Natur- & Umweltpark Güstrow (NUP) aus.", erklärte Minister Dr. Till Backhaus.

Thematischer Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung "Kinder-Umwelttag" am 5. Juni 2012 im Natur- & Umweltpark Güstrow sind die "WiesenWelten".

"Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltungen der letzten Jahre. 2008 habe ich den ersten Spatenstich für den Bau des WiesenWelten-Zentrums im NUP gemacht. In den darauf folgenden drei Jahren wurden ein Foto- und ein Schreibwettbewerb dazu ausgerufen. Daraus entstand dann später die Broschüre Wiesen-Geschichten.", so der Minister.

"Schulklassen, Familien, Urlauber und natürlich alle Einwohnerinnen und Einwohner der Barlachstadt Güstrow dürfen schon gespannt sein, aus welchen Blickwinkeln wir diesmal den vielfältigen Lebensraum Wiese betrachten werden.", erläuterte der Geschäftsführer des NUP Klaus Tuscher. "In diesem Jahr sollen speziell zu diesem Thema passende umweltpädagogische Angebote den Tag prägen."

"Auch jetzt gibt es im Vorfeld des Umwelttages wieder einen gemeinsamen Wettbewerb des Ministeriums und des NUP. Er richtet sich an Umweltpädagogen aus der ganzen Bundesrepublik. Vereinfacht gesagt geht es darum, zum Lebensraum Wiese die besten bereits verwirklichten oder als umsetzbare Idee vorliegenden Bildungskonzepte zu finden und auszuzeichnen.", erläuterte Minister Backhaus.

"Wir hoffen auf viele Teilnehmerbeiträge die das Thema in einem möglichst weiten und kreativen Sinne beleuchten.", ergänzte der Geschäftsführer des NUP. "Damit werden wir unserem Ziel wieder ein Stück näher kommen, Wiesen als besonderen Lebensraum in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken."

Die Auszeichnung findet direkt am 5. Juni statt. Preisgelder sind in Höhe von insgesamt 1.500 Euro vorgesehen.

Auf alle Eintrittspreise wird am Umwelttag ein Rabatt von 10 % gewährt.

Nähere Infos zur Veranstaltung und die Wettbewerbsunterlagen sind zu finden unter www.umwelttag.de

Hintergrund

Der Lebensraum Wiese wurde bereits mehrfach auf Umwelttagen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, denn obwohl Wiesen die Landschaft in M-V stark prägen, sind ihre facettenreichen Lebensgemeinschaften aus zahlreichen Tieren und Pflanzen oft kaum bekannt. So kommen beispielsweise auf einer Wiese allein mehr als 3.000 Tierarten vor und sie sind u.a. ein wichtiger Brutraum für viele Vogelarten.

Die meisten Wiesen hat der Mensch durch Rodung der Wälder geschaffen und nur durch seinen Einfluss bleiben sie bestehen. Dazu müssen sie betreut und geschützt sowie einmal oder mehrfach im Jahr geschnitten werden. Ansonsten würden sie sich in eine Wildnis aus Bäumen und Sträuchern verwandeln.

r - u - m am Dienstag, 21. Februar 2012 | Abgelegt unter: Bildung/Schule,MeckPomm,Natur und Umwelt | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Qualitätssiegel für vorbildliche Präventionsarbeit an Schulen

Schwerin -  Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, die sich durch eine vorbildliche Präventionsarbeit gegen Gewalt, Kriminalität und Unfallgefahren auszeichnen, werden in diesem Jahr erstmals mit einem besonderen Qualitätssiegel geehrt.

Der Leitfaden für das Siegel "Sicherheit macht Schule" wurde heute in Schwerin gemeinsam von Innenminister Lorenz Caffier und Bildungsminister Matthias Brodkorb vorgestellt.

Vorgeschlagen und entwickelt wurde das Konzept von einer Arbeitsgruppe des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung. Mitgewirkt haben daran neben Mitarbeitern aus den Ministerien für Inneres und Sport sowie Bildung, Wissenschaft und Kultur auch Vertreter  der Landespolizei  und der Unfallkasse, des Städte- und Gemeindetages und des Landkreistages sowie von Kommunalen Präventionsräten.

"Eine erfolgversprechende gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit ist ohne die Ideen und das Engagement der Schulen vor Ort undenkbar", betonte Innenminister Caffier, der zugleich auch Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung ist. "Mit ihren vielfältigen Ideen und ihrem Engagement in der Präventionsarbeit tragen viele Schulen bereits heute nicht nur unmittelbar zur persönlichen Sicherheit der Schüler und Lehrer bei. Sie beeinflussen oft auch die gesellschaftliche Atmosphäre in ihrem gesamten örtlichen Umfeld sehr positiv. Das sollte noch stärker gewürdigt werden."

Bildungsminister Mathias Brodkorb: "Es muss in unserem  Interesse liegen, Gewalt, Kriminalität und Unfallgefahren auch in der Schule  vorzubeugen. Mit dem Qualitätssiegel sollen jene Schulen besonders gewürdigt werden, die sich diesen wichtigen Herausforderungen stellen."

Mit dem Qualitätssiegel "Sicherheit macht Schule" werden künftig einmal im Jahr solche Schulen ausgezeichnet, die sich zusätzlich zu ihren Pflichtaufgaben in besonderer Weise in der Präventionsarbeit engagieren. Ihre Leistungen sollen öffentlich anerkannt und zugleich zur Nachahmung empfohlen werden.

Ein entsprechender Antrag der Schulleitung kann jeweils zum 30. Juni des Jahres beim Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung eingereicht werden. Antragsberechtigt sind alle Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unabhängig vom Schultyp.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury anhand eines 45 Punkte umfassenden Kriterienkataloges, der z.B. die Zusammenarbeit mit Eltern, außerschulischen Partnern, Projekte zur Gewaltprävention, Verkehrserziehung, Ersten Hilfe, Gesundheitserziehung und Suchtprävention umfasst. Eine besondere Rolle spielt auch die Schülerstreitschlichtung.

Die ausgezeichneten Schulen und die Schulträger können das Qualitätssiegel im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit aber nach eigenem Ermessen verwenden. Das Siegel ist grundsätzlich fünf Jahre gültig, kann aber bei groben Verstößen gegen die Qualitätskriterien wieder entzogen werden.

Geldzuwendungen sind mit der Verleihung des Qualitätssiegels nicht verbunden.

Erhältlich ist der Leitfaden mit dem Antragsformular  kostenlos bei allen Schulämtern, den Kommunalen Präventionsräten und beim Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (Tel. 0385-5882504). Veröffentlicht ist er auch im Internet unter www.kriminalpraevention-mv.de sowie auf dem Bildungsserver unter www.bildung-mv.de.

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Barth – Am gestrigen späteren Nachmittag (20.2.) gegen 17 Uhr informierte eine 36-Jährige Bartherin Einsatzkräfte des Polizeireviers Bath über eine, derzeit in ihrer Gartenlaube nächtigende männliche Person. Ihr 39-jähriger Mann war beim Gartenhäuschen geblieben. Auf dem Weg zur Kleingartenanlage "Sommerfreude" traf die Streifenbesatzung in der August-Bebel-Straße auf einen bewaffneten Mann. Das war der ungebetene Gast, dem der 39-jährige Mann der Mitteilenden gefolgt war. Auf Anweisung warf der Gast das Messer mit 18cm langer Klinge und den Hammer sofort weg.

Der 49-Jährige erzählte, dass er in der zurückliegenden Woche auf der Suche nach Quartier und Nahrung in 4-5 Gartenhäuschen einstieg. Unter anderem auch in Velgast. Dort hatten Barther Polizisten letzte Woche zwei Einbrüche in Gartenlauben dokumentiert.

Gemeinsam mit der Kriminalpolizei konnten während der Begehung der Gartenalge "Sommerfreude" mehrere, mit einem Hammer eingeschlagene Scheiben verschiedener Lauben festgestellt werden. Das Gartenhäuschen des Barther Paares hatte der 49-Jährige mit Kerzen erleuchtet und eine Satellitenempfangsanlage mit Teilen aus anderen Gärten in Betrieb gesetzt.

Der 49-Jährige war seit dem 11. Februar 2012 vermisst. Nach einem Aufenthalt in einer Klinik in Rostock Gehlsdorf sollte er in Ribnitz-Damgarten weiter therapiert werden. Er wurde jedoch gegenüber dem Personal tätlich und des Hauses verwiesen und ist seit dem obdachlos.

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Rostock – Mit einer Bierflasche ist in der Nacht zum 19.02.2012 ein Taxi im Rostocker Hansaviertel beworfen worden.

Der Fahrer des Taxis befuhr mit seinem Fahrzeug die Dethardingstraße. Gegen 01:55 Uhr passierte er eine Gruppe von mehreren Personen, die auf dem Gehweg standen. Aus dieser Personengruppe wurde das Fahrzeug dann unvermittelt von einem Tatverdächtigen mit einer Bierflasche beworfen. Bei dem Aufprall wurde die Frontscheibe des Taxis zerstört. Der Fahrer und ein Fahrgast, der auf der Beifahrerseite saß, wurden nicht verletzt.

Der 53-jährige Taxifahrer informierte die Polizei. Nach einer sofort eingeleiteten Fahndung, konnten die Beamten die Personengruppe noch in der Nähe feststellen.

Nach ersten Ermittlungen vor Ort konnte ein 24-Jähriger als Tatverdächtiger gestellt werden. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem Rostocker ergab einen Wert von 2,27 Promille.

Das Kriminalkommissariat Rostock hat die Ermittlungen übernommen.

r - u - m am Dienstag, 21. Februar 2012 | Abgelegt unter: Polizeiberichte | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare

Schwerin – Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist nach Ansicht von Ministerpräsident Erwin Sellering die wichtigste Aufgabe der Akteure auf dem Arbeitsmarkt. "In Zukunft kommen nicht mehr auf jeden Ausbildungsplatz und jede Arbeitsstelle eine Vielzahl von Bewerbern. Stattdessen werden gute Fachkräfte die Wahl zwischen mehreren Angeboten haben", sagte der Ministerpräsident auf dem Arbeitsmarktfrühstück der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin. 

Deshalb müssten die Unternehmen im Land "attraktive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen" bieten. Dazu zähle beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Vor allem aber gehört dazu eine leistungsgerechte und gute Bezahlung. Wenn die wirtschaftliche Entwicklung gut ist, müssen die Beschäftigten davon profitieren. Auch da wird es mehr Wettbewerb geben. Wenn die Menschen anderswo das Doppelte verdienen, dann gehen sie weg aus Mecklenburg-Vorpommern", sagte Sellering und erneuerte seine Forderung nach höheren Löhnen.

Ein weiterer Schwerpunkt müsse die Gewinnung von qualifiziertem  Nachwuchs sein. Eine gute Schulbildung sei die beste Startvoraussetzung für junge Menschen, sagte Sellering und warb für den von der Landesregierung initiierten Schuldialog. Nach der Schule müsse es einen guten Übergang in die Ausbildung geben, auch für Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten mit ihrem Abschluss haben. "Deshalb müssen die Betriebe in den Schulen werben. Sie müssen Praktika anbieten, Anreize setzen. Und sie müssen bereit sein, bei der Vermittlung der Fähigkeiten und Kenntnisse mitzuhelfen, die dem einzelnen Jugendlichen für die konkrete Ausbildung bei ihnen noch fehlen", ermunterte Sellering.

Es gebe viele positive Beispiele zur Fachkräftesicherung im Land. So engagieren sich einige Unternehmen und Verbände für junge Menschen, die beim Übergang von der Schule in die Ausbildung eine besondere Unterstützung brauchen. Andere Unternehmen würden gute Leistungen von Auszubildenden mit einer Übernahmegarantie honorieren. "Die Beispiele sind da. Übernehmen Sie, was sie brauchen. Und entwickeln Sie weiter neue gute Ideen", forderte Sellering die Teilnehmer des Arbeitsmarktfrühstücks auf.

r - u - m am Dienstag, 21. Februar 2012 | Abgelegt unter: Gesellschaft,MeckPomm,Wirtschaft | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
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