Sanierung und Umbau in der Kita „Bärenhaus“ in Güstrow

Glawe: Attraktives Lern- und Spielparadies entsteht am Glockenberg
Bedingungen vor Ort verbessert

Güstrow – In Güstrow (Landkreis Rostock) soll die Kindertagesstätte „Bärenhaus“ umfassend saniert und umgebaut werden. Derzeit werden mehr als 100 Kinder von Montag bis Freitag in der Einrichtung betreut. „Am Güstrower Glockenberg entsteht nach Fertigstellung der umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen ein Lern- und Spielparadies für die Jungen und Mädchen. Die Bedingungen vor Ort werden weiter verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Montag.

Sanierung und Umbau des Gebäudes

Das 1989/1990 in Plattenbauweise errichtete Gebäude liegt in einem Wohngebiet am westlichen Stadtrand von Güstrow. Zunächst soll das Gebäude saniert werden; unter anderem sollen Brand- und Wärmeschutz verbessert sowie die Fassade und die Außenbereiche neu gestaltet werden. Im Anschluss ist ein umfangreicher Umbau geplant: der Krippenbereich kommt ins Erdgeschoss neben einem Multifunktionsraum mit Küche. Im Obergeschoss finden künftig sechs Gruppen aus dem Kindergartenbereich Platz. Das Untergeschoss des Gebäudes soll umgebaut werden zu einer Senioren-Begegnungsstätte. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Träger der Kita ist der DRK-Kreisverband Güstrow e.V., der im Landkreis Rostock insgesamt sieben Kindertagesstätten und einen Hort unterhält. „Eine gute Kinderbetreuung in angemessenen Räumen ist ein wesentlicher Bestandteil für die Attraktivität einer Region. Die Stadt Güstrow wird für Familien jetzt noch attraktiver als Lebensmittelpunkt“, so Glawe weiter.

Land unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition für die Baumaßnahme betragen rund 1,7 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von rund 659.000 Euro. Mit Unterstützung der Städtebauförderung konnten in Güstrow bereits zahlreiche Erschließungsanlagen erneuert (beispielsweise Baustraße, Lange Straße Pferdemarkt, Schnoienstraße) sowie eine Vielzahl von privaten, teilweise denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftsgebäuden umfassend saniert werden. Zudem wurde mit Mitteln der Städtebauförderung unter anderem die Sanierung der Kerstingschule sowie der Umbau der Domschule zum Haus 3 der John-Brinckman-Schule realisiert.