Oldenburg: Wir nehmen Ängste und Sorgen der Schülerinnen und Schüler ernst
Schwerin – Konflikte im Alltag, Ängste und Sorgen über die Zukunft oder auch Zweifel an sich selbst – all das sind Themen, die Schülerinnen und Schüler beschäftigen und belasten können. Um Betroffene frühzeitig zu unterstützen, bietet der Zentrale Fachdienst für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) des Bildungsministeriums zukünftig eine digitale Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler an. Die erste Sprechstunde ist für Mittwoch, den 22. April 2026, von 13:00 bis 15:00 Uhr geplant. Sie soll 14-tägig angeboten werden.
„Ob Streit mit den Eltern oder Angst vor Prüfungen – Kinder und Jugendliche stehen in verschiedenen Lebensphasen vor unterschiedlichen Belastungen. Wir nehmen ihre Ängste und Sorgen ernst. In der Sprechstunde können sie mit erfahrenen Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sprechen, direkte Unterstützung erhalten oder es werden ihnen weitere Möglichkeiten aufgezeigt, wo sie Hilfe finden können“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Schülerinnen und Schüler, die an der Sprechstunde teilnehmen möchten, melden sich vorab mit ihrem Anliegen telefonisch (0385 588 7777) oder per E-Mail (leitstelle-zds@bm.mv-regierung.de) jeweils bis montags vor dem Termin bei der Leistelle des ZDS an. Für jede angemeldete Person ist ein Zeitfenster von 30 Minuten vorgesehen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 können gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten an der Sprechstunde teilnehmen.
Die 14-tägige Sprechstunde für Schülerinnen und Schüler ergänzt das Angebot der Leitstelle des ZDS. Für Eltern und Erziehungsberechtigte sowie für Lehrkräfte bietet der ZDS bereits digitale Sprechstunden an.