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Schwesig: Menschen mit Krebs nicht allein lassen

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf dem Krebsinformationstag die Arbeit der Krebsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern in den letzten 35 Jahren gewürdigt. „Das diesjährige Motto „Gemeinsam für ein Ziel – 35 Jahre Krebsgesellschaft M-V“ bringt es wunderbar auf den Punkt. Es steht für das, was die Krebsgesellschaft seit 35 Jahren leistet: Menschen mit Krebs nicht allein zu lassen, Wissen zu vermitteln, Prävention zu stärken, Beratung zu ermöglichen und gemeinsam immer bessere Wege in der Krebsversorgung zu gehen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem besonderen Jubiläum“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Die Gesellschaft richte alljährlich den Krebsinformationstag aus. „Dieser Tag ist ein besonderer Termin im Jahr – für Betroffene, für Angehörige, für Fachleute und für alle, die mehr über Krebserkrankungen und den aktuellen Stand wissen möchten, Fragen haben oder Unterstützung suchen. Es ist ein Tag des Zuhörens, des Austauschs, der Information und vor allem der Zuversicht“, sagte Schwesig weiter.

Außerdem sei die vom Verein getragene Mobile Ambulante Krebsberatung. Nach fünf Jahren gebe es drei Standorte in Rostock, Greifswald und Parchim und acht mobile Beratungsstellen. „Im letzten Jahr gab es über 5.000 qualifizierte Beratungen – und jede einzelne war wichtig. Denn wer hier Rat sucht, findet Fachkompetenz, aber auch Herz“, sagte die Ministerpräsidentin. Das Land unterstütze das Projekt mit rund 210.000 Euro.

Ziel der Landesregierung sei es, der Krebsversorgung weiter zu verbessern. „Unsere fünf onkologischen Zentren – in Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin und zweimal in Rostock – bilden das Rückgrat der Behandlung. Dazu kommen zertifizierte Organkrebszentren, die höchste Qualität sichern.“ Die Möglichkeiten der Telemedizin würden genutzt, zum Beispiel in Form von Tumorkonferenzen. „Und das gemeinsame Comprehensive Cancer Center der Unikliniken in Rostock und Greifswald fördern wir mit jährlich 2 Millionen Euro – damit neueste Forschung schnell bei den Menschen ankommt.“

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