Menü Schließen

Tag: 25. August 2026

Schwesig: Wir stehen auf der Seite der Peene-Werft

Wolgast – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute an einer Betriebsversammlung auf der Peene-Werft in Wolgast teilgenommen.

Im Anschluss an die Veranstaltung erklärte die Ministerpräsidentin: „Die Landesregierung steht an der Seite der Beschäftigten auf den Werften und in der maritimen Zulieferindustrie. An nahezu allen Werftstandorten haben wir aktuell eine positive Entwicklung. Auch die maritime Zulieferindustrie profitiert davon. In Wolgast gibt es hingegen aktuell Sorgen, weil das Projekt Fregatte 126 gestoppt wurde. Dadurch ist eine Lücke bei den Aufträgen entstanden, die dringend geschlossen werden muss“, erklärte die Ministerpräsidentin.

„Die Werft in Wolgast hat sich zu einem der modernsten Schiffbaustandorte entwickelt. Sie hat in den letzten Jahren beim Bau von Zollbooten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie erstklassigen Schiffbau abliefert. Die Werft ist von Bedeutung für Wolgast und für ganz Vorpommern. Sie hat deshalb auch weiter unsere volle Unterstützung“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Ich habe heute in Wolgast deutlich gemacht: Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass andere Aufträge des Bundes nach Wolgast kommen, um die Lücke zu schließen. Konkret setzen wir uns dafür ein, dass die Peene-Werft beim Bau von Fregatten des Typs MEKO oder bei einem 4. Flottendienstboot berücksichtigt wird. Wir sind dazu in guten Gesprächen mit der Bundesregierung. Gut ist auch, dass der Haushaltsausschuss des Bundes beschlossen hat, dass bei der Beschaffung der MEKO-Fregatten die infolge des Projektabbruchs F126 freiwerdenden und bislang direkt für das Projekt F126 vorgehaltenen Kapazitäten der Industrie und der Werftstandorte in Deutschland berücksichtigt werden. Das gilt auch für Wolgast“, sagte die Ministerpräsidentin.

M-V sagt dem Krebs den Kampf an

Landesbeirat Onkologie berät Landespolitik und stärkt den Kampf gegen Krebs

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern geht den nächsten Schritt im Kampf gegen Krebs. Dabei geht es sowohl um die beste Versorgung als auch um Forschung und Prävention. Alle Beteiligten der Krebsforschung, der Krebsbehandlung, der Patientenvertreterinnen und -vertreter und der Kostenträger werden künftig in einem Landesbeirat Onkologie zusammenarbeiten und zusätzlich die Landesregierung beraten.

Bereits vor sechs Jahren wurden das Comprehensive Cancer Center (CCC-MV) mit zwei Standorten in Greifswald und Rostock gegründet. Das CCC-MV erreicht mit seinen Versorgungs-, Beratungs- und Forschungsangeboten rund 60 Prozent der onkologischen Patientinnen und Patienten in Mecklenburg-Vorpommern. Nun wurde der neue Landesbeirat Onkologie gegründet. Die Mitglieder wurden gestern berufen, die konstituierende Sitzung erfolgt in der kommenden Woche.

Wissenschaftsministerin Bettina Martin wird dem Beirat vorsitzen. Gesundheitsministerin Stefanie Drese gehört dem Gremium ebenfalls an. Aufgabe des Beirates ist es, die Perspektiven der zentralen Akteure der Krebsmedizin aus Forschung und Versorgung, von Betroffenen, Kostenträgern und Politik an einen Tisch zu bringen. Die breite Besetzung des Beirats durch Vertreterinnen und Vertreter aller Beteiligten ist bundesweit einzigartig.

„Die Erforschung von Krebserkrankungen und der Kampf gegen den Krebs ist und bleibt eine der großen Herausforderungen medizinischer Forschung“, sagte Ministerin Martin am Dienstag in Schwerin. „Die Landesregierung hat hier einen seiner Schwerpunkte gelegt. Mit dem CCC-MV und seinen Standorten an den Universitätsmedizinen in Greifswald und Rostock ist das Land sehr gut aufgestellt. Jetzt geht es arum, alle Beteiligten miteinander zu vernetzen, die bestehenden Strukturen noch besser zu nutzen und die Ergebnisse der Forschung durch die beratende Funktion des Beirates direkt in politisches Handeln miteinzubeziehen.

Das Land fördert das CCC und hat jeweils zwei zusätzliche Professuren an den Universitätsmedizinen in Greifswald und Rostock finanziert. Der Kampf gegen den Krebs ist auch das Schwerpunktthema der diesjährigen Norddeutschen Wissenschaftskonferenz, deren Vorsitz aktuell Mecklenburg-Vorpommern inne hat. Die norddeutsche Zusammenarbeit in der Krebsforschung ist mir ein wichtiges Anliegen, denn wir wollen gerade in der Krebsforschung unsere Expertise bundesweit noch stärker einbringen.“

Ein weiteres Ziel des jetzt gegründeten Beirates ist es auch, die Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten im ländlichen Raum zu sichern. Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist es wichtig, den Zugang zu modernen Versorgungsangeboten und Innovationen für alle Betroffenen zu stärken.

Die Einrichtung des Beirates orientiert sich an ähnlichen Einrichtungen in Baden-Württemberg und Niedersachsen. Neben Wissenschaftsministerin Bettina Martin wird auch Gesundheitsministerin Stefanie Drese Mitglied des Beirates sein.

„Aus gesundheitspolitischer Sicht ist für mich besonders wichtig, dass Fortschritte in der Krebsmedizin bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Genau hier setzt der neue Landesbeirat Onkologie an. Wir wollen die Expertise aus Medizin, Wissenschaft, Versorgung und die Perspektive der Betroffenen stärker zusammenbringen. Wir wollen vorhandene Expertise besser nutzen, regionale Strukturen stärken und Forschung stärker für die Versorgung nutzbar machen“, hob Gesundheitsministerin Drese hervor.

Eine besondere Bedeutung komme dabei dem Krebsregister Mecklenburg-Vorpommern zu. „Wir verfügen mit dem integrierten Krebsregister über eine wichtige Datengrundlage zum Krankheits- und Versorgungsgeschehen in unserem Land. Drese: „Daraus ergibt sich für mich ein klarer gesundheitspolitischer Auftrag: wir wollen, dass Menschen mit Krebs in Mecklenburg-Vorpommern bestmöglich versorgt werden – unabhängig davon, wo sie leben und unabhängig davon, welche Unterstützung sie benötigen.“

Von medizinischer Seite werden Vertreterinnen und Vertreter des Comprehensive Cancer Center MV an den Standorten Greifswald und Rostock, der onkologischen Zentren des Klinikums Südstadt Rostock und des Klinikums Neubrandenburg vertreten sein. Ebenso Vertreterinnen und Vertreter der onkologischen Pflege sowie aus unterstützenden Bereichen wie der Psychoonkologie und Kinderpalliativmedizin. Auch Patientenvertretungen und Kranken- und Rentenversicherungen sind beteiligt.

„Der neue Landesbeirat wird wichtige Impulse liefern, um Versorgung, Forschung und Innovation noch stärker an den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten auszurichten“, sagte Prof. Dr. Jörg Haier, Direktor des CCC-MV Campus Rostock an der Universitätsmedizin Rostock. „Unser Anspruch ist es, wissenschaftliche Fortschritte möglichst schnell und flächendeckend in die Versorgung zu übertragen.“

Jedes Jahr sterben etwa 6.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern an bösartigen Tumorerkrankungen. Ungefähr jeder vierte Todesfall im Land ist unmittelbare Folge einer Krebserkrankung.

Der Landesbeirat tagt erstmals am Dienstag, den 1. September.

„Fußfessel“ soll künftig Schutz vor häuslicher Gewalt verbessern

Justizministerin Jacqueline Bernhardt und Innenminister Christian Pegel legen im Kabinett den Entwurf eines Staatsvertrags vor.

Schwerin – Das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Inneres und Bau haben heute gemeinsam den Staatsvertrag über die Durchführung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung durch die Gemeinsame Überwachungsstelle der Länder ins Kabinett eingebracht. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wird gebeten, den Staatsvertrag zu unterzeichnen.

Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt: „Die elektronische Aufenthaltsüberwachung, kurz elektronische Fußfessel, kann künftig auch zum Schutz vor häuslicher Gewalt eingesetzt werden. Dafür wurde die bundesgesetzliche Grundlage gelegt. Ab dem 1. Juli 2027 können dann Familiengerichte die so genannte Fußfessel anordnen, um Abstands- und Kontaktverbote nach dem Gewaltschutzgesetz wirksamer durchzusetzen. Dieser bedeutende Schritt zu einem besseren Schutz von Betroffenen vor häuslicher Gewalt ist mir sehr wichtig. Denn die Zahlen zeigen, wie notwendig er ist. Bundesweit werden jährlich mehr als 250.000 Fälle häuslicher Gewalt gemeldet. Der Großteil der Betroffenen sind Frauen. Die elektronische Aufenthaltsüberwachung kann dann in Hochrisikofällen dazu beitragen, gerichtliche Schutzanordnungen zeitgenau zu überwachen. Wer sich einem geschützten Bereich nähert oder gegen eine gerichtliche Anordnung verstößt, kann dadurch schneller erkannt werden“, so Ministerin Bernhardt nach der Sitzung des Kabinetts in Schwerin.

Innenminister Christian Pegel: „Die alarmierenden Zahlen im Bereich häuslicher Gewalt und das Allzeithoch dieses Deliktsbereichs seit 1990 erfordern entschlossenes Handeln. Im Rahmen der SOG-Novelle wurden konkrete Befugnis-Erweiterungen für wirksame Kontakt- und Näherungsverbote gesetzlich geregelt. Diese greifen, bevor etwas Schlimmeres passiert. Unser Ziel ist es, die Betroffenen effektiv zu schützen und Wiederholungstaten konsequent zu verhindern“, erklärte Minister Pegel und verdeutlichte: „Mit der Einführung der elektronischen Fußfessel für Intensivtäter häuslicher Gewalt sowie dem sogenannten Spanischen Modell wird zusätzlicher Schutz geschaffen. Wenn sich ein Täter trotz Verbot annähert, muss das Opfer sofort gewarnt werden können. So schaffen wir Sicherheit, bevor es zu neuen Übergriffen kommt.“

Justiz- und Gleichstellungsministerin Bernhardt erklärt weiter: „Wir haben eine vorhandene Struktur der elektronischen Aufenthaltsüberwachung, zum Beispiel für die Führungsaufsicht. Die Gemeinsame Überwachungsstelle der Länder, kurz GÜL, übernimmt bereits seit 2011 die Aufgaben der elektronischen Aufenthaltsüberwachung im strafrechtlichen Bereich. Um die Struktur auf den zivilrechtlichen Gewaltschutz und den Bereich der polizeilichen Gefahrenabwehr zu erweitern, brauchen wir einen neuen Staatsvertrag. Damit schaffen wir eine bundesweit einheitliche, professionelle und technisch leistungsfähige Lösung, an der wir uns nach Königsteiner Schlüssel beteiligen.“ Die Ministerin weist darauf hin, dass die elektronische Fußfessel nur ein zusätzliches Instrument sein könne, um insbesondere Frauen in Hochrisikosituationen besser vor weiterer Gewalt zu schützen. „Sie ersetzt weder die Beratung noch Frauenschutzhäuser, Polizei oder konsequente Täterarbeit. Aber sie schließt eine wichtige Schutzlücke zwischen gerichtlicher Anordnung und ihrer tatsächlichen Durchsetzung.“

Gesundheitskommission MV zieht Bilanz

Gemeinsam für eine Gesundheitsversorgung entlang der Lebensphasen

Schwerin – Die Gesundheitskommission zieht nach knapp vier Jahren Arbeit eine positive Bilanz. Das Expertengremium hat seit seiner Einrichtung zentrale Fragen der Gesundheitsversorgung beraten und konkrete Konzepte für eine zukunftsfeste Versorgung im Land entwickelt. Die beiden Vorsitzenden der Kommission, Ministerin Stefanie Drese und Professor Dr. Steffen Fleßa Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement der Universität Greifswald, stellten im Rahmen der (heutigen) Landespressekonferenz wesentliche Ergebnisse vor.

Im Mittelpunkt standen vier Arbeitsaufträge: ein guter Start ins Leben, Gesundheitsförderung und Prävention, eine gut vernetzte Versorgung unabhängig vom Wohnort sowie ein möglichst selbstbestimmtes und gesundes Älterwerden.

„Gesundheitspolitik darf nicht erst beginnen, wenn Menschen krank sind. Wir müssen Gesundheit über den gesamten Lebensverlauf hinweg erhalten, fördern und schützen“, betonte Gesundheitsministerin Stefanie Drese. „Die Gesundheitskommission hat dafür einen wichtigen Perspektivwechsel vollzogen: Wir haben nicht in Zuständigkeiten gedacht, sondern danach gefragt, was die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich brauchen. Aus Empfehlungen sind konkrete Zielbilder, Strategien und neue Strukturen entstanden. Diese gemeinsame Arbeit wollen wir fortsetzen“, so Drese.

Die Gesundheitskommission wurde als Konsequenz aus den Empfehlungen der Landtags-Enquete-Kommission „Zukunft der medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern“ eingerichtet. Sie bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Ärzteschaft, Krankenhäusern, Krankenkassen, Kommunen, Wissenschaft, Praxis und Patientenvertretungen sowie Politik und Verwaltung zusammen. Damit schafft sie nach Einschätzung von Prof. Fleßa ein Forum, in dem unterschiedliche Perspektiven gebündelt und gemeinsame Lösungen entwickelt werden können.

Guter Start ins Leben

Mit dem Zielbild „Geburtshilfe und Pädiatrie 2030“ hat die Gesundheitskommission Leitlinien für eine wohnortnahe, vernetzte, sektorenübergreifende und familienorientierte Versorgung entwickelt. Die Umsetzung wird unter anderem durch das Koordinierungsgremium und das Netzwerk „Rund um die Geburt“ begleitet. Auch innovative Versorgungsmodelle wie Tandempraxen werden erprobt.

Gesundheit erhalten

Die Gesundheitskommission hat außerdem die Landesstrategie für Gesundheitsförderung und Prävention auf den Weg gebracht. Schwerpunkte sind Bewegungsförderung, psychische Gesundheit, Suchtprävention und Gesundheitskompetenz. Gesundheit soll dabei noch stärker dort gefördert werden, wo Menschen leben, lernen und arbeiten. Für die Umsetzung stehen im Doppelhaushalt 2026/2027 insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. Die Strategie wurde im Oktober 2025 beschlossen.

Gut versorgt – unabhängig vom Wohnort

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Ziel ist, dass alle Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern miteinander Telekonsile durchführen können. Medizinische Expertise soll dadurch schneller und unabhängig vom Standort verfügbar werden. Gemeinsam mit Schleswig-Holstein werden entsprechende länderübergreifende Strukturen vorbereitet.

Neuer Geriatrieplan als Grundlage für gute Versorgung im Alter

Einen besonderen Schwerpunkt bildet der neue Geriatrieplan MV. Die Gesundheitskommission hat den Plan im April 2026 beschlossen. Er enthält konkrete Handlungsempfehlungen sowie strategische Ziele für die geriatrische Versorgung bis 2040.

„Älter zu werden ist keine Krankheit. Unser Ziel muss vielmehr sein, dass Menschen möglichst lange selbstständig, gesund und mitten in der Gesellschaft leben können“, sagte Drese. „Der neue Geriatrieplan stellt deshalb nicht die einzelne Diagnose, sondern den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Prävention, ambulante Versorgung, Krankenhaus, Rehabilitation, Pflege sowie Hospiz- und Palliativversorgung müssen besser zusammenspielen. Der Grundsatz lautet dabei klar: ambulant vor stationär und Rehabilitation vor Pflege.“

Der Geriatrieplan berücksichtigt die besonderen demografischen Herausforderungen Mecklenburg-Vorpommerns. Der Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung hat sich zwischen 2000 und 2024 nahezu verdoppelt und liegt inzwischen bei 28 Prozent. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter.

Prof. Dr. Fleßa sieht in dem neuen Plan eine wichtige Grundlage für die kommenden Jahre: „Wir müssen die geriatrische Versorgung als Gesamtsystem betrachten und stärker vernetzen. Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern reicht es nicht aus, einzelne Angebote auszubauen. Entscheidend sind funktionierende Übergänge zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, Rehabilitation, Pflege und sozialen Unterstützungsangeboten. Der Geriatrieplan beschreibt dafür konkrete Ziele und gibt den Akteuren im Land eine gemeinsame Orientierung bis 2040.“

Gesundheitskommission soll weiterarbeiten

In ihrer vorerst letzten Sitzung im Juni 2026 sprachen sich die Mitglieder der Gesundheitskommission einstimmig dafür aus, die Zusammenarbeit im bewährten Format fortzusetzen. „Gerade in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen im Gesundheitswesen brauchen wir Orte des Austauschs, des Vertrauens und der gemeinsamen Verantwortung. Die Gesundheitskommission hat gezeigt, dass ein solcher Ort im Land gebraucht wird und funktioniert. Wir wollen deshalb auf dieser Zusammenarbeit aufbauen und die entwickelten Konzepte gemeinsam weiter in die Umsetzung bringen“, betonte Fleßa.

„Gute Gesundheitspolitik fragt nicht zuerst: Wer ist zuständig? Sie fragt: Was brauchen die Menschen?“, so Drese. „Genau diesen Ansatz wollen wir in Mecklenburg-Vorpommern weiterverfolgen – vom guten Start ins Leben bis zu einem selbstbestimmten Leben im Alter.“

Land hat bislang 690 Lehrkräfte eingestellt

Oldenburg: Ich freue mich über jede Lehrkraft, die sich für eine Schule bei uns im Land entscheidet

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern hat trotz der angespannten Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt seit Jahresbeginn 690 unbefristete und befristete Lehrkräfte eingestellt. „Die Einstellungszahlen bewegen sich damit auf hohem Vorjahresniveau. Allerdings dürfen sie nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir auch in den kommenden Jahren einen Mangel an Lehrkräften zu verzeichnen haben“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Wir stellen das ganze Jahr über Lehrkräfte ein, um freie Stellen möglichst schnell zu besetzen.“ Derzeit sind weitere 51 Stellen im Karriereportal für den Schuldienst unter www.lehrer-in-mv.de öffentlich ausgeschrieben.

Zum neuen Schuljahr beginnen 500 Lehrerinnen und Lehrer ihren Schuldienst. Darunter sind vier Personen, die über das Lehrkräfteaustauschverfahren nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen sind. 136 Referendarinnen und Referendare sind nach ihrem Vorbereitungsdienst direkt in den Schuldienst übernommen worden. „Die Übernahmegarantie ist ein Erfolg, weil wir ausgebildeten Lehrkräften einen nahtlosen Berufseinstieg ermöglichen und eine verlässliche Perspektive bieten. Eine erneute Bewerbung ist nicht notwendig, weil sie nach ihrer Ausbildung an ihrer Schule weiterbeschäftigt werden. Ich freue mich über jede Lehrkraft, die sich für eine Schule bei uns im Land entscheidet und wünsche allen Lehrerinnen und Lehrern einen guten Start ins neue Schuljahr“, so die Bildungsministerin weiter.

173 der neu eingestellten Personen im August 2026 sind Lehrkräfte im Seiteneinstieg. Die Quote hat sich zum zweiten Mal in Folge leicht verringert und liegt zum Start des Schuljahres bei 34,6 Prozent. Im Schuljahr 2025/2026 waren es zum gleichen Zeitpunkt 36 Prozent. „Wir stellen wieder mehr grundständig ausgebildete Lehrkräfte ein. Das ist ein gutes Zeichen. Dennoch brauchen wir dringend Lehrkräfte im Seiteneinstieg, weil es bundesweit zu wenige Lehramtsabsolventinnen und Lehramtsabsolventen gibt“, sagte Oldenburg. „Wichtig ist, dass wir Lehrkräfte im Seiteneinstieg weiterhin umfassend qualifizieren und in der Schule gut begleiten.“

In Mecklenburg-Vorpommern absolvieren Lehrkräfte im Seiteneinstieg eine dreimonatige Vorqualifizierung, bevor sie das erste Mal unterrichten. Vor drei Jahren hat das Land die Ausbildung von Lehrkräften im Seiteneinstieg neu aufgestellt. Als Bestandteil einer insgesamt 15-monatigen Grundlegenden Pädagogischen Qualifizierung (GPQ) enthält die Vorqualifizierung sowohl theoriegeleitete als auch schulpraktische Ausbildungsteile. Daran schließt sich eine dreijährige Modularisierte Qualifizierungsreihe (MQR) an, die mit einer Prüfung endet. Die Ausbildung dauert insgesamt über vier Jahre.

Allein in den kommenden fünf Jahren müssen rechnerisch etwa 3.600 Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern eingestellt werden. Von diesen 3.600 Lehrkräften, die für die Absicherung des Unterrichts notwendig sind, bildet das Land ca. 2.700 selbst aus. Das bedeutet, dass Mecklenburg-Vorpommern ca. 900 Personen einstellen muss, die die Qualifizierung für Lehrkräfte im Seiteneistieg absolvieren. „Geändert werden kann die Situation nur, wenn wieder mehr Lehramtsstudierende die Hochschulen mit einem Abschluss verlassen. Es ist gut, dass die Landesregierung in dieser Wahlperiode umgesteuert hat“, sagte Oldenburg.

Die Landesregierung hat zudem viele Maßnahmen ergriffen, um den Schuldienst attraktiver zu gestalten und Lehrkräfte schneller einzustellen. „Wir haben die Bewerbungsverfahren gestrafft, sodass vom Zeitpunkt der Bewerbung bis zur Aushändigung des Arbeitsvertrages in der Regel nur sechs Wochen vergehen. Mit der Übernahmegarantie sorgen wir dafür, dass Referendarinnen und Referendare nach ihrer praktischen Ausbildung direkt in den Schuldienst einsteigen können. Referendarinnen und Referendare erhalten Zuschläge, wenn sie ihren Vorbereitungsdienst an einer Schule im ländlichen Raum absolvieren.“

Neben den Lehrkräften beschäftigt das Land 817 unterstützende pädagogische Fachkräfte (upF), 29 multiprofessionelle Fachkräfte, 48 Verwaltungsfachkräfte und 231 Alltagshilfen, die bei organisatorischen Tätigkeiten unterstützen. „An unseren Schulen arbeitet heute viel mehr Personal als noch vor einigen Jahren. Wir setzen dabei verstärkt auf multiprofessionelle Teams. Schritt für Schritt bauen wir diese Teams weiter aus. Damit reagieren wir auf gestiegene Anforderungen, die über den eigentlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag hinausgehen. Multiprofessionelle Teams tragen dazu bei, dass sich Lehrkräfte auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können“, sagte die Bildungsministerin.

Das Schuljahr 2026/2027 beginnt mit weiteren Neuerungen und Verbesserungen, auf die sich die Schulen seit Längerem vorbereitet haben.

  •  Lebenspraxis an Grundschulen vermitteln

Zum neuen Schuljahr startet an den Grundschulen das Unterrichtsangebot „Lebenspraxis“. Mädchen und Jungen lernen praxisnah den Umgang mit alltäglichen Dingen. In dem neuen Angebot sollen Fragen aufgegriffen werden, wie zum Beispiel „Warum wackeln meine Zähne?“ oder „Welche Zutaten brauche ich, um einen Geburtstagskuchen zu backen?“. Im Themenbereich „Ohne Moos nichts los” geht es um den richtigen Umgang mit Geld. Projekte im Umgang mit Gefühlen wie Wut und Trauer und Übungen zur Stressbewältigung gehören ebenfalls dazu. Das Unterrichtsangebot kann zwei- bis dreimal im Schuljahr im regulären Unterricht integriert werden. Möglich sind auch Projekttage oder Schulwanderungen.

  •  Mit Schule und Betrieb zum Schulabschluss

An 32 Regionalen Schulen und Gesamtschulen gibt es das neue Bildungsangebot „Praxisorientierte Berufsreife“. Das Land hat damit das „Produktive Lernen“ und die „Berufsreife dual“ zusammengeführt. Die „Praxisorientierte Berufsreife“ ist ein zweijähriges Bildungsangebot der flexiblen Schulausgangsphase. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die praxisbezogen besser lernen. Das Angebot verbindet schulisches Lernen mit Erfahrungen aus der Arbeitswelt und motiviert Jugendliche auf diese Weise. Im neuen Schuljahr besuchen 350 Schülerinnen und Schüler das Angebot der „Praxisorientierten Berufsreife“.

  •  Bessere Rahmenbedingungen für Ganztagsangebote

Außerschulische Kooperationspartner, die Angebote an Ganztagsschulen im ländlichen Raum gestalten, können einen Fahrtkostenzuschuss erhalten. Weite Wege und dadurch hohe Fahrtkosten erschweren es ganztägig arbeitenden Schulen im ländlichen Raum, Kooperationspartner zu finden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, zahlt das Land außerschulischen Kooperationspartnern ab dem 15. Entfernungskilometer einer einfachen Fahrt einen Zuschuss von fünf Euro je durchgeführtem Angebot. Ab dem 50. Entfernungskilometer beträgt der Zuschuss zehn Euro je Angebot.

  •  Ausbildungschancen für Jugendliche weiter verbessern

Mit Beginn des neuen Schuljahres ist in Mecklenburg-Vorpommern das neue Bildungsangebot „Ausbildungsvorbereitung dual“ (AVdual) gestartet. An zunächst 11 beruflichen Schulen erhalten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich gezielt auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Voraussichtlich 640 Jugendliche werden dieses Angebot wahrnehmen. AVdual richtet sich an berufsschulpflichtige Jugendliche mit oder ohne Schulabschluss, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Der einjährige Bildungsgang verbindet Unterricht mit intensiver betrieblicher Praxis. Das Land führt den neuen Bildungsgang zunächst modellhaft ein und will ihn schrittweise ausbauen.

Tausende junge Aale erobern die Recknitz

Landesanglerverband und WEMAG setzen sich für Erhalt bedrohter Tierart ein

Marlow – Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LAV) und der Energieversorger WEMAG engagieren sich auch in diesem Jahr wieder gemeinsam für den Schutz und den Bestand des europäischen Aals. Dazu traf sich LAV-Vizepräsident Rüdiger Schülke mit WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart und WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann in Marlow, einer Kleinstadt im Westen des Landkreises Vorpommern-Rügen.

Dort entließen sie rund 120 Kilogramm Jungaale in die Warnow. Die angefütterten Aale wiegen jeweils rund 10 Gramm und sind 15 bis 20 Zentimeter lang. Jetzt tummeln sich etwa 15.500 Jungaale vor allem im Schilfbereich des Flusses. Die Recknitz mündet bei Ribnitz-Damgarten in den Saaler Bodden, einem Nebengewässer der Ostsee.

Insgesamt 120 kg vorgestreckte Aale sind mit Unterstützung der WEMAG bei Marlow in die Recknitz eingesetzt worden. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer
Insgesamt 120 kg vorgestreckte Aale sind mit Unterstützung der WEMAG bei Marlow in die Recknitz eingesetzt worden. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Im Vorfeld hatte das kommunale Energieunternehmen wieder Aalaktien des LAV im Wert von 5.000 Euro erworben. Mit ihrem Engagement unterstützt die WEMAG die Aktion des Landesanglerverbandes „Rettet den europäischen Aal“, die den Erhalt und Bestandsaufbau der bedrohten Tierart zum Ziel hat.

„Die Aalaktie gehört seit mehreren Jahren zu unseren ökologischen Projekten, mit denen wir den Natur- und Umweltschutz in der Region fördern. Wir wollen dazu beitragen, das ökologische Gleichgewicht zu stabilisieren und die Artenvielfalt zu erhalten“, erklärte WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart. „Für jede Kundin und jeden Kunden, die sich für unser Erdgasprodukt entscheiden, investieren wir zehn Euro, um diese Projekte zu unterstützen.

Dazu gehören neben der Waldaktie und den Moor Futures-Zertifikaten auch die Wildtierhilfe MV sowie die Erhaltung, Revitalisierung und Neuanlage von Streuobstwiesen, die zu den artenreichsten Biotopen Europas gehören“, ergänzte WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann und kündigte eine Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation mit dem Landesanglerverband an, um den europäischen Aal nachhaltig zu schützen und den natürlichen Lebensraum Wasser weiter zu sichern.

Am 22. Oktober 2018 hatten der LAV und die WEMAG eine Vereinbarung unterzeichnetet, nach der das kommunale Energieunternehmen jährlich 3.500 Euro für den Aalbesatz zur Verfügung stellte. Es folgte eine weitere Vereinbarung, nach der die WEMAG ab 2020 jährlich 5.000 Euro in den Aalbesatz investiert.

„Die kontinuierliche und gute Zusammenarbeit mit der WEMAG ist für uns inzwischen eine verlässliche Größe im jährlichen Besatzprogramm des LAV. Zur Arterhaltung und Unterstützung des gefährdeten europäischen Aals bringen wir seit nunmehr rund 3 Jahrzehnten Jungaale im Wert von jährlich mehr als einhunderttausend Euro in unsere Gewässer ein. Der Erfolg ist bereits sichtbar“, sagte Rüdiger Schülke, Vizepräsident des Landesanglerverbandes.

Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. organisiert 49.000 Mitglieder in über 600 Vereinen. Er ist in M-V der größte Naturschutzverband. Mit rund einer viertel Million ehrenamtlicher Arbeitsstunden im Jahr leisten Anglerinnen und Angler umfangreiche Fischhege-, Gewässerpflege- und Umweltschutzarbeiten. Zu den wahrgenommenen Aufgaben gehört eben auch der Artenschutz. Seit drei Jahrzehnten besetzt der LAV jährlich Aale, inzwischen im Wert von mehr als 100.000 Euro.

Ein Teil der Gesamtsumme wird über EU-Mittel im Rahmen des EMFAF und das Land M-V finanziert. Der LAV bietet Vereinen, Regionalverbänden wie auch Privatpersonen oder Geschäftskunden die Möglichkeit, Aalaktien zu erwerben. Diese werden in ihrer finanziellen Aufwendung zu 100 % in den Kauf von Jungtieren eingebracht. Die vorgestreckten Aale aus dem Spendenerlös wiegen etwa sieben Gramm bei 10 bis 15 Zentimeter Länge, sind kräftig, stabil und munter. In großen Bassins werden sie zu geeigneten Seen gefahren und dort eingesetzt. Dort verbringen sie ihr Aal-Leben mit meist guten zehn bis sogar dreißig Jahren.

Der Weg der Aale: Mit dem Golfstrom gelangen winzige Glasaale, leichter als ein Gramm, aus der Sargassosee an die Atlantikküste Europas. Vor Spanien, Frankreich und England werden sie gefischt und dann in Holland auf Aalfarmen aufgezogen. Über den Handelsweg gelangen sie nach Deutschland, werden hier eingekauft und in hiesige Gewässer eingesetzt. Diese weiten Wege schaffen diese Tiere ohne Hilfe nur sehr schwer und in geringer Population.

Deshalb werden sie seit 3 Jahrzehnten durch LAV-Besatzaktionen unterstützt. So bleibt diese Art in Mecklenburg-Vorpommern erhalten und hat ein breites Spektrum an Gewässern europaweit zur Verfügung. Selbst wenn Havarien oder Naturgewalten in einigen Gebieten für sie lebensbedrohlich werden, können sie in anderen weiter existieren – das ist Artenschutz in höchster Form.

Schwesig: Der Vergabemindestlohn steigt auf 15,27 Euro

Schwerin – Der Vergabemindestlohn wird zum 1. Oktober von 14,68 Euro auf 15,27 Euro erhöht. Er gilt immer dann, wenn bei einer öffentlichen Auftragsvergabe des Landes oder der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern kein einschlägiger Tarifvertrag vorliegt. Die Höhe des Vergabemindestlohns ist an die Lohnentwicklung gekoppelt. Er wird jährlich zum 1. Oktober angepasst. Die jetzt anstehende Erhöhung erfolgt aufgrund der Lohnentwicklung von Frühjahr 2025 bis Frühjahr 2026.

„Die Landesregierung steht dafür, dass für gute Arbeit auch faire Löhne gezahlt werden. Das muss insbesondere bei öffentlichen Aufträgen gelten, die aus Steuergeld finanziert werden. Deshalb haben wir die Vergabe öffentlicher Aufträge in dieser Wahlperiode daran gekoppelt, dass bei ihrer Erfüllung Tariflohn oder tarifgleicher Lohn gezahlt werden muss.

Wo es keinen Tarifvertrag gibt, gilt der Vergabemindestlohn. Kommunen und Land zahlen für diese Aufträge den höheren Vergabemindestlohn oder den geltenden Tariflohn.  Damit setzen wir ein Signal für höhere Löhne. Und wir schützen die vielen Unternehmen im Land, die ihren Beschäftigten schon heute gute Löhne zahlen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig heute im Anschluss an die Kabinettssitzung.

Förderung des PSV Rostock

Drese beim PSV Rostock: „Starke Vereine brauchen starke Strukturen“

Rostock – Sportministerin Stefanie Drese hat am Montag dem Polizeisportverein Rostock e.V. einen Zuwendungsbescheid über 48.000 Euro aus Mitteln des Bürgerfonds des Landes übergeben. Mit dem Geld wird das Vorhaben „Nähe schafft Stärke – Umbau zur effektiveren Förderung von Sportlern und Ehrenamtlichen“ unterstützt.

„Der PSV Rostock ist der größte Kinder- und Breitensportverein in Mecklenburg-Vorpommern mit mannigfaltigen Angeboten für Klein und Groß. Er bringt Menschen zusammen, schafft Gemeinschaft und fördert Gesundheit und Bewegung“, sagte Drese bei ihrem Besuch in Reutershagen. „Das funktioniert nur durch das große Engagement vieler Ehrenamtlicher. Deshalb unterstützen wir den PSV dabei, seine Strukturen weiterzuentwickeln und bessere Rahmenbedingungen für Sportlerinnen und Sportler sowie für die ehrenamtlich Engagierten zu schaffen“, so die Sportministerin.

Kern des Vorhabens ist die räumliche Zusammenführung von Geschäftsstelle und Trainingsstätte. In einem ersten Schritt werden bestehende Umkleidekabinen umgebaut und geeignete Räumlichkeiten für die Sportlerinnen und Sportler geschaffen. Dadurch sollen die Betreuung und die Zusammenarbeit im Verein effizienter organisiert werden.

Die Maßnahme schafft zugleich einen zentralen Anlaufpunkt für Vereinsverwaltung, Training und Ehrenamt. „Kurze Wege und mehr Möglichkeiten für Austausch und Zusammenarbeit stärken nicht nur den Verein selbst, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und den sozialen Zusammenhalt“, so die Sportministerin.