Neues Vereinsgebäude für Schweriner SC

Schwerin – Der Schweriner Sportclub e.V. erhält eine Zuwendung des Landes in Höhe von 500.000 Euro. Sportministerin Stefanie Drese übergab den Förderbescheid für den Neubau eines Vereinsgebäudes am Wochenende an Michael Evers von der Teamleitung des Vereins.

„Das Vorhaben ist für den SSC von großer Bedeutung. Ich freue mich, dass wir mit unserer Förderzusage einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des Projektes beitragen können“, sagte Ministerin Drese.

Für das geplante neue Vereinsgebäude am Lambrechtsgrund in Schwerin sind Gesamtkosten in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Das für Sportangelegenheiten zuständige Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung genehmigte Anfang Juli das Raum- und Funktionsprogramm aus sportfachlicher Sicht. Damit kann nun die Landesförderung von 500.000 Euro durch das Landesförderinstitut ausgereicht werden.

Neuer Kunstrasenplatz

Demmin – Endlich kann der Fußball auf dem neuen Kunstrasenplatz in der Hansestadt Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) rollen. Der Platz auf der „Friesenhöhe“ ist ganzjährig bespielbar und auf ihn haben die großen und kleinen Kicker lange gewartet.

„Es ist gut investiertes Geld, denn Sport leistet viel mehr, als nur Bewegung und Spiel. Er stärkt den Zusammenhalt und die Gemeinschaft nicht nur im Verein sondern in der Stadt und der Region“, sagte Innenminister Caffier heute bei der Eröffnung der Sportstätte in Demmin. „Ich wünsche den Sportlerinnen und Sportlern auf dieser Anlage viel Spaß und immer faire Spiele.“

Neben der Hansestadt Demmin und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das 173.000 Euro Fördermittel bereitstellte, beteiligte sich auch das Ministerium für Inneres und Europa mit rund 280.000 Euro. an der Finanzierung des Kunstrasenplatzes.

Umgestaltung des Domumfeldes

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig übergab heute einen Zuwendungsbescheid zur Umgestaltung des Domumfeldes in der Landeshauptstadt in Höhe von etwa 260.000 Euro an Oberbürgermeister Rico Badenschier und Domprediger Volker Mischok. Mit den Mitteln sollen Bürgersteige, Zugänge und Grünflächen erneuert werden. Dabei wird die Barrierefreiheit verbessert. Außerdem wird mit Blick auf die Bewerbung Schwerins um die Aufnahme ins Weltkulturerbe dem Denkmalschutz besondere Bedeutung zugemessen.

„Der Dom ist ein Wahrzeichen Schwerins. Er ist Heimat der Domgemeinde und Sitz der Nordkirche, worauf wir als Land sehr stolz sing. Und er gehört zu den Gebäuden, mit denen wir uns bei der UNESCO um die Aufnahme in das Welterbe bewerben. Der Schweriner Dom und sein Umfeld haben Bedeutung nicht nur für Schwerin, sondern für ganz Mecklenburg-Vorpommern als Land zum Leben, als Tourismusland, als Land mit einer reichen Kultur und Geschichte“, betonte die Ministerpräsidentin bei der Übergabe.

Schwesig: „Ich freue mich sehr, dass die Stadt Schwerin und Kirche jetzt damit beginnen, das Domumfeld zu sanieren. Das Land fördert diese Maßnahme sehr gern. Schon in diesem Jahr soll das Domumfeld sichtbar und spürbar schöner und besser zugänglich sein. Im nächsten Jahr feiern wir 850 Jahre Domweihe. Ich finde die Idee sehr gut, zu diesem Anlass das Umfeld zu erneuern. Das ist beispielsweise auch für ältere Menschen wichtig, die künftig besser zum Dom gelangen können. Vielen Dank an alle am Bau Beteiligten, die Stadt und die Domgemeinde.“

M-V: aktuelles zur Corona Pandemie

Schwerin – Heute wurden aus den Landkreisen und kreisfreien Städten in MV insgesamt 21 COVID19-Fälle an das LAGuS gemeldet.

Diese verteilen sich wie folgt:

Die Mehrzahl der positiv getesteten Personen betrifft Reiserückkehrer beziehungsweise Teilnehmende an familiären Feiern.

Zu dem Geschehen nach einer Trauerkundgebung der türkisch-islamischen Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim wurden heute acht weitere Fälle gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten in diesem Zusammenhang auf insgesamt 11 Fälle.

Aufgrund zweier gemeldeter Infektionen in Schulen im Landkreis Rostock und Ludwigslust-Parchim wurden diese vorsorglich geschlossen.

„Wir bewegen uns derzeit auf einem zu erwartenden Niveau des Anstiegs der Corona-Infektionen, weil wieder mehr Menschen aufeinandertreffen dürfen. Obwohl die Infektionen in MV im Vergleich zu den anderen Bundesländern weiterhin auf einem niedrigen Niveau liegen, zeigt die Entwicklung der epidemiologischen Situation in den vergangenen Tagen die Bedeutung der konsequenten Einhaltung der empfohlenen AHA-Regeln (Abstand/ Hygiene/ Alltagsmasken). Auch der strikten Befolgung der von den kommunalen Gesundheitsämtern verordneten Quarantäneanweisungen kommt eine besondere Bedeutung zu“, sagte der Erste Direktor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Dr. Heiko Will.

Corona: Wachsendes Infektionsgeschehen

Schwerin – Aufgrund des wachsenden Infektionsgeschehens im Rahmen der Corona-Pandemie hat Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Harry Glawe weiter für eine verstärkte Aufmerksamkeit im Umgang mit der Corona-Pandemie -auch vor dem zu erwartenden heißen Wochenende- aufmerksam gemacht:

„Wir lassen wieder mehr Alltag zu. Menschen treffen verstärkt aufeinander. Sie gehen ihrer Arbeit nach, kaufen ein, kommen aus dem Urlaub zurück oder treffen sich auch bei Familienfeiern. Das ist richtig so und auch wichtig, dass dies gesellschaftlich wieder stattfinden kann.

Dennoch appelliere ich, dass wir uns alle an die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften halten. Wir müssen weiter umsichtig sein, um die Pandemie einzudämmen. Es geht darum, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen. Gerade beim Aufeinandertreffen bei Feiern, Veranstaltungen oder beispielsweise auch am Strand ist weiter viel Selbstdisziplin von jedem Einzelnen gefragt. Bei allen Aktivitäten ist es wichtig, an sich und vor allem auch an die Mitmenschen zu denken“ sagte Gesundheitsminister Glawe.

Minister Glawe dankte abschließend allen Akteuren. „Das Landesamt für Gesundheit und Soziales, die Gesundheitsämter, Labore, Krankenhäuser und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte arbeiten mit großem Einsatz und über das normale Maß hinaus an der Bekämpfung der Pandemie. Das verdient unser aller Respekt. Sie alle tragen dazu bei, den Menschen eine bestmögliche Versorgung zu ermöglichen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe.

US-Drohungen gegen Hafen Mukran

Insel Rügen – Gestern Abend (6. August) ging im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung eine Kopie des Schreibens ein, in dem drei US-Senatoren Vorstand, Mitarbeitern und Gesellschaftern des Fährhafen Sassnitz mit Sanktionen drohen, sollte der Hafen weiterhin als ein Ausgangspunkt für den Bau der Erdgasleitung Nord Stream 2 zur Verfügung stehen.

„Dieser Drohbrief geht gar nicht! Die USA mischen sich in einer Weise in zentrale europäische Infrastrukturfragen ein, die sie ihrerseits als Einmischung niemals akzeptieren würden. Nachdem sie bereits seit längerem versuchen, die Souveränität der europäischen Energiepolitik zu unterminieren, greifen sie nun unverfroren ein deutsches Unternehmen an. Damit ist eine neue, erschreckende Eskalationsstufe erreicht“, erzürnt sich Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel.

Er wiederholt seinen Standpunkt: „Die Sanktionen, mit denen die US-Administration allen droht, die am europäischen Nord Stream 2-Projekt als Lieferanten, Zulieferer oder Finanzierer beteiligt sind, sind nicht hinnehmbar und nach meiner Überzeugung ein Bruch mit internationalen Regeln. Vor allem aber ist dies ein weiterer Versuch, die europäische Energieversorgungssicherheit zu gefährden.“

Das jüngste Drohschreiben an den Hafen Mukran „setzt dem nun die Krone auf. Der Tonfall und die Art, wie hier einzelne Senatoren europäische Unternehmen massiv bedrohen und einzuschüchtern versuchen, ist Wildwestmanier. Ich habe eine entfernte Ahnung, wie die USA reagieren würden, wenn dies umgekehrt europäische Parlamentarier mit US-Unternehmen täten.“

Ebenso wiederholt der Minister seine Erwartung, dass Bundesregierung und vor allem EU-Kommission die europäische Souveränität gegenüber der US-Administration sehr klar verteidigen und mit spürbaren und ernstzunehmenden Gegenmaßnahmen reagieren: „Da muss – bei allem Respekt für diplomatische Gepflogenheiten – jetzt mit den transatlantischen Gesprächspartnern Klartext geredet werden.“

Ebenso erwarte er, dass sich angesichts der um sich greifenden Wildwestmentalität einzelner US-Parlamentarier die Parlamentsgruppen des Deutsche Bundestag, die sich besonders um die deutsch-amerikanischen Beziehungen bemühen, ihre Gesprächs- und Kontaktmöglichkeiten für unmissverständliche Hinweise an die US-amerikanische Parlamentarierseite nutzen. „Ihnen muss gesagt werden, dass dieses Vorgehen inakzeptabel ist und sich das US-Parlament von solchen Einzelaktionen deutlich distanzieren sollte.“

Insgesamt halte er es für unverantwortlich, ein Infrastrukturprojekt der europäischen Energiewirtschaft zum politischen Spielball machen zu wollen. „Wir brauchen eine gesicherte Gasversorgung in Europa. Deshalb halten wir am Bau der Gaspipeline Nord Stream 2, die in rechtsstaatlichen Verfahren in mehreren europäischen Ländern genehmigt wurde, ausdrücklich fest. Und wir brauchen einen vernunftgetragenen wirtschaftlichen Dialog mit den russischen Partnern. Auch in politisch bewegten Zeiten bedarf es solcher Projekte und eines aufrechterhaltenen Gesprächsfadens, der auch über solche gemeinsamen wirtschaftlichen Projekte erhalten wird.“

Zu guter Letzt gibt der Minister zu bedenken: „Wir haben weltweit mit der Bekämpfung des Coronavirus und seiner Folgen für die Weltwirtschaft zu tun. Da brauchen wir nicht auch noch sinnlose wirtschaftliche Blockaden und die damit einhergehenden weiteren Gefahren für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung.“

Digitalisierung: neue Produkte und Arbeitsplätze

Stralsund – Die Landesregierung hat 2018 eine Digitale Agenda für Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. Ein wesentlicher Punkt dabei: der Aufbau von sechs digitalen Innovationszentren, die digitale Start-ups bei den ersten Schritten begleiten und etablierte Unternehmen bei der Erschließung digitaler Geschäftsfelder unterstützen. Heute haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann und Oberbürgermeister Alexander Badrow den Makerport, das digitale Innovationszentrum in Stralsund offiziell eröffnet.

„Gerade die letzten Monate, in denen das Corona-Virus unseren Alltag und unser Arbeitsleben stark eingeschränkt hat, haben uns deutlich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung gerade in schwierigen Zeiten ist. Denn sie macht uns zeit- und ortsunabhängiger. Sie eröffnet uns viele, neue Möglichkeiten, macht Arbeitsprozesse effizienter, schafft neue Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Um die Chancen der Digitalisierung nutzen zu können, bräuchten Start-ups wie etablierte Unternehmen Beratung und Zusammenarbeit. „Gut ist, wenn man dann kompetente Ansprechpartner vor Ort hat, die Fragen beantworten, die zeigen, was möglich ist, die Raum und Platz bieten, um Ideen zu entwickeln“, sagte Schwesig. Genau dies sollen der Makerport und die anderen digitalen Innovationszentren im Land leisten.

„Ich bin überzeugt: die Digitalisierung ist ein Zukunftsmotor“, bekannte die Ministerpräsidentin. Die Landesregierung investiere 1,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung des Landes, insbesondere in schnelles Internet. „Lassen Sie uns gemeinsam die neuen Möglichkeiten nutzen.“

Die Waldbrandgefahr steigt

Schwerin – Der Hochsommer hält in den nächsten Tagen weiterhin Einzug. „Die Hitze breitet sich über das gesamte Land aus. Auch in der kommenden Woche ist nicht mit Niederschlägen zu rechnen. Damit spitzt sich die Lage zu. Für das gesamte Bundesland steigt die Waldbrandgefahr“, mahnt Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern.

Die Waldbrandgefahr hat sich im Laufe der Woche bereits erhöht. Mecklenburg-Vorpommern ist laut Gefährdungslage dreigeteilt. Im gesamten Westen des Landes besteht eine mittlere Waldbrandgefahr (WGST 3). Im westlichen Teil Vorpommerns ist die Lage mit einer geringen Waldbrandgefährdung (WGST 2) noch verhältnismäßig entspannt, während jetzt im Osten des Landes die höchste Waldbrandgefahr (WGST 5) besteht.

„Gerade jetzt läuft die Ernte auf Hochtouren. Die Landwirte müssen alle erforderlichen Brandschutzmaßnahmen treffen“, appelliert der Minister. Sie müssen unter anderem Wasserwagen mit der Zugmaschine bereitstellen, alle an der Ernte beteiligten Maschinen mit Handfeuerlöschern ausstatten, alle Maschinen besonders gründlich auf Schäden und Defekte prüfen, die zu Funkenschlag führen könnten und diese ggf. beseitigen. Weiterhin sind die Landwirte dazu angehalten, notwendige Reparaturarbeiten an den Maschinen auf besonders vor Brandgefahr gesicherten Flächen auszuführen, deutlich höhere Abstände zu benachbarten Flächen durch das Beernten breiterer Vorgewende einzuhalten und einzelne Flächen durch Tellern oder Schälen schwer entflammbar zu machen, um ein Übergreifen auf andere Teilflächen bzw. den ganzen Schlag zu verhindern. An Feldrandgebieten ist ab Waldbrandgefahrenstufe 4 ein sechs Meter breiter Wundstreifen anzulegen, wenn der Abstand zum Wald weniger als 50 Meter beträgt.

Die Waldbrandbereitschaftsdienste der Forstbehörden sind aktiviert. Bei akuter Gefahr kann die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen durch die untere Forstbehörde zur Gefahrenabwehr nicht ausgeschlossen werden. In diesem Jahr gab es bereits 37 Waldbrände auf einer Gesamtfläche von rund fünfeinhalb Hektar.

„Dass der Schaden nicht größer ausgefallen ist, liegt unter anderem an der Waldbrandzentrale in Mirow. Von dort aus werden etwa die Hälfte der Wälder in Mecklenburg-Vorpommern und gleichzeitig die besonders waldbrandgefährdeten Gebiete durch 22 hochmoderne Kamerasysteme überwacht, so dass eine schnelle Früherkennung und Bekämpfung von Waldbränden gegeben ist“, sagt der Minister.

In den kommenden Tagen ist der Aufenthalt in der Natur mit besonderer Vorsicht zu verbinden. Alle Bürger und Touristen, die den Wald wegen seiner kühlenden Wirkung besuchen, sollten sich unbedingt an die gängigen Verhaltensregeln halten.

  • Rauchen Sie nicht im Wald und in der Feldflur!
  • Werfen Sie keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto!
  • Im und am Wald (Mindestabstand 50 Meter) darf kein Feuer entzündet werden!
  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Waldparkplätzen! Trockene Bodenvegetation an Waldrändern kann sich am Katalysator entzünden und einen Waldbrand verursachen. Ermöglichen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Lösch- und Rettungskräften eine rasche und ungehinderte Zufahrt zum Brandherd, indem Sie die Waldwege freihalten!
  • Melden Sie alle Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110)!

Krafttrainingsanlage für Olympiastützpunkt

Rostock – Als „klares und erneutes Bekenntnis der Landesregierung zum Leistungssport in Mecklenburg-Vorpommern“ bezeichnet Sportministerin Stefanie Drese die neue Kraftraumanlage im Sportforum der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

„Der Kraftraumkomplex bietet optimale Trainings-Bedingungen und soll Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie jungen Talenten unseres Landes als Trainingsort bei der Erfüllung ihrer leistungssportlichen Ziele unterstützen“, sagte Drese heute bei der Eröffnung.

Die Kraftraumanlage hat eine Nutzfläche von 250 Quadratmetern und wurde mit 200.000 Euro vollständig vom Land aus Sportfördermitteln finanziert. Sie ist eingebunden in die Gesamtbaumaßnahme „Sanierung und Ausbau der Komplexhalle im Sportforum Rostock“.

Ministerin Drese hob besonders den inklusiven Charakter des Kraftraumes hervor: „Die Anlage wurde für den olympischen und paralympischen Sport gleichermaßen konzipiert und ausgestattet. Wir sind damit bundesweit vorbildlich bei der Umsetzung der Bund-Länder-Vereinbarung zur Leistungssportreform aus dem Jahr 2018.“ Darin bekennen sich Bund und Länder zur Gleichstellung des olympischen und des paralympischen Sports. Für den paralympischen Spitzensport wird ein deutlicher Ausbau der Strukturen angestrebt. „Mit der neuen Kraftraumanlage erfüllen wir dieses Bekenntnis in ganz hervorragender Weise“, so die Ministerin.

Drese betonte zudem in ihrem Grußwort: „Ich kämpfe weiter dafür, dass alle Spitzensportvereine und unsere Spitzensportlerinnen und Spitzensportler die Corona-Folgen so gut es geht überstehen. Darauf können Sie sich verlassen.“

Vorpommern besser machen

Regierung und Stiftungen starten Beteiligungsprojekt

Liepen – Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern setzt in dieser Wahlperiode einen besonderen Schwerpunkt auf den Landesteil Vorpommern. Dazu wurde unter anderem ein Vorpommern-Rat mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Kommunen berufen. Die wichtigste Anregung aus dem Gremium: Für Vorpommern soll eine Zukunftsstrategie erarbeitet werden. Hierzu startet die Landesregierung gemeinsam mit der Körber-Stiftung, der Landeszentrale für Politische Bildung und der Ehrenamtsstiftung MV ein Bürgerbeteiligungsprojekt.

Die Bürgerinnen und Bürgern in Vorpommern sind herzlich eingeladen, in 7 Veranstaltungen in ganz Vorpommern über Zukunftsideen für den östlichen Landesteil zu diskutieren und eigene Ideen einzubringen. Die Körber-Stiftung, die Landeszentrale für die Politische Bildung und die Ehrenamtsstiftung MV unterzeichneten heute in Liepen gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann dazu eine Absichtserklärung.

„Wir feiern in diesem Jahr 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern. Der östliche Landesteil hatte es aufgrund seiner geografischen Lage vor allem in den ersten Jahren nach 1990 oft schwerer als andere Regionen unseres Landes. In den letzten Jahren hat aber auch Vorpommern deutlich an Stärke und Selbstbewusstsein gewonnen. Ich bedanke mich beim Vorpommern-Rat für die hervorragende Idee, eine Zukunftsstrategie für den östlichen Landesteil zu erarbeiten. Und ich freue mich, dass die Körber-Stiftung, die Landeszentrale für Politische Bildung und die Ehrenamtsstiftung daran mitwirken“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

„Ich bin sehr gespannt auf die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger. Wir haben in Vorpommern in den letzten Jahren gemeinsam viele gute Ideen auf den Weg gebracht. Ich möchte, dass sich das Landesteil auch dauerhaft gut entwickelt. Dafür brauchen wir eine Zukunftsstrategie für Vorpommern“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann. Die Veranstaltungen sollen in kleineren Orten stattfinden. „Wir haben die Veranstaltungsreihe als Scheunen-Tour angelegt und freuen uns über alle, die daran mitwirken.“

Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung Körber-Stiftung: „Die Körber-Stiftung leistet mit ihren Programmen Beiträge zu einer lebendigen Bürgergesellschaft in Deutschland. Um Zusammenhalt, Engagement und Beteiligung zu stärken führen wir das Format „Meine Stadt besser machen“ an verschiedenen Orten durch. Wir freuen uns sehr, in Vorpommern unter der Schirmherrschaft des Parlamentarischen Staatssekretärs Patrick Dahlemann und in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsstiftung und der Landeszentrale für politische Bildung „Vorpommern besser machen – die Vorpommern-Strategie“ ausrichten zu können. Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich zu beteiligen und ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.“

Hannelore Kohl, Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement MV: „Das Ziel, Vorpommern besser zu machen, kann nur gelingen, wenn Bürgerinnen und Bürger es zu ihrer Sache machen und dafür gemeinsam aktiv werden. Nur dann wird die Vorpommern-Strategie auch mit Leben gefüllt. Diese Veranstaltungsreihe will dazu beitragen, einen konstruktiven Austausch unter den Akteuren herzustellen und die Ideen zusammenzubringen. Daran wirkt die Ehrenamtsstiftung MV sehr gern mit und unterstützt dabei, diese Ideen zu verwirklichen.“

Jochen Schmidt, Landeszentrale für Politische Bildung MV: „Demokratie lebt vom Mitmachen, von der Beteiligung und vom gegenseitigen Austausch. Dies ist aktive politische Bildung und stärkt die Demokratie insgesamt. Mit dem DemokratieLaden Anklam ist die Landeszentrale für politische Bildung seit Jahren in der Region präsent und bringt die Menschen miteinander ins Gespräch. Wir freuen uns deshalb, diese Erfahrungen beim Projekt „Vorpommern besser machen: die Vorpommern-Strategie“ einbringen zu können.“

Die Auftaktveranstaltung der Scheunen-Tour findet am 20. August 2020 im Brandstall in Ferdinandshof statt. Hier die weiteren Scheunen-Tour-Termine im Überblick:

31.08. Schloss Bröllin
17.09. KulturStall Burg Klempenow
21.09. Kunstscheune Gutshaus Vaschvitz
28.09. Kunstscheune im Skulpturenpark Katzow
01.10. Landwert-Hof Stahlbrode

Am 26. Oktober 2020 findet schließlich die zentrale Abschlussveranstaltung in der Scheune des Gutshauses Landsdorf statt, bei der die Teilnehmenden gemeinsam ihre zuvor gesammelten Ideen präsentieren und weiterentwickeln.

Rekordstrecke im Jagdjahr 2019/20

Schwerin – Im Jagdjahr 2019/20 wurde mit 96.559 Stück Schwarzwild ein Rekordergebnis erzielt. Die hohen Streckenergebnisse des Jagdjahres 2017/18 mit 85.949 erlegter Wildschweine und 2018/19 mit 73.177 Stück wurden weit übertroffen.

„Dieses Ergebnis ist angesichts der zurzeit herrschenden Absatzprobleme umso erfreulicher. Somit zeigt die 2017 eingeführte „Pürzelprämie“ deutlich Wirkung. Ich bedanke mich bei allen Jägerinnen und Jägern für dieses Ergebnis zum Wohle der Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern“, so der Minister. Die Jägerinnen und Jäger hätten damit deutlich ihren Anteil zur Verringerung des Risikos für einen Eintrag des ASP-Virus geleistet.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jagdjahr (1. April 2019 bis 31. März 2020) insgesamt 181.439 Stück Schalenwild erlegt. Das Streckenergebnis liegt damit um ca. 25.300 höher als im Vorjahr.

Beim Rotwild wurden im abgelaufenen Jagdjahr 8.004 Stück erlegt. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre (7.537 Stück). Es zeigt sich in den vergangenen sechs Jahren eine deutliche Streckenzunahme.

Beim Damwild wurde ein Streckenergebnis von 14.614 Stück erzielt; das sind rd. 750 Stück mehr als im vergangenen Jagdjahr. Die Streckenergebnisse beim Damwild in den letzten fünf Jagdjahren zeigen einen kontinuierlichen Aufwärtstrend in den Abschusszahlen.

Muffelwild spielt in Mecklenburg-Vorpommern nach wie vor eine nur untergeordnete Rolle. Nach dem Streckenanstieg der vergangenen fünf Jahren ist jedoch ein deutlicher Rückgang der Jagdstrecke zu verzeichnen. Es wurden 253 Stück erlegt.

Die Rehwildstrecke mit 62.009 Stück weist eine Steigerung von rd. 2000 Stück im Vergleich zum Vorjahr auf und zeigt ein steigendes Niveau der Vorjahre.

eim Raubwild wirkten sich die Krankheitsverläufe von Räude, Staupe und Parvovirose in den Jahren von 2009 bis 2012 deutlich aus. Die Streckenergebnisse von 2011/12 mit den geringsten Strecken beim Fuchs, Waschbär und Marderhund sind im Jagdjahr 2019/20 wieder deutlich gestiegen.

So wurden beispielsweise mit 20.982 Füchsen, 7.261 Marderhunden und 20.773 Waschbären wieder zum Teil deutlich höhere Strecken als in den vergangenen Jahren erzielt.

Beim Waschbär ist ein stetiger Anstieg der Strecke zu verzeichnen. In den letzten Jahren gab es hier von Jahr zu Jahr einen überdurchschnittlichen Streckenanstieg. Vor 10 Jahren wurden ca. 1.000 Waschbären in Mecklenburg-Vorpommern zur Strecke gebracht.

Die Strecke beim Feldhasen (1.139 Stück) ist leicht gestiegen. Beim Wildkaninchen (52 Stück) liegt die Strecke unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre. Die Bestände bewegen sich insgesamt auf sehr niedrigem Niveau.

Die Zahlen der erlegten Wildgänse (3.306 Stück) und Wildenten (6.342 Stück) liegen auf ca. gleichem Niveau des letzten Jahres.

Zum 1. September 2017 wurden weitere Tierarten dem Jagdrecht unterstellt. Auf dieser Grundlage wurden acht Nilgänse, 585 Nebelkrähen, 854 Rabenkrähen, 766 Elstern und 5.522 Nutrias erlegt.

Eigenes Hoheitszeichen

Stolpe – Ein eigenes Hoheitszeichen wird von heute an die weitere Entwicklung der Gemeinde Stolpe an der Peene (Landkreis Vorpommern-Greifswald) und ihre Einwohner begleiten.

Innenminister Lorenz Caffier überreichte dem Bürgermeister der Gemeinde, Herrn Marcel Falk, die Urkunde für das Gemeindewappen mit der Wappengenehmigung und dem Eintragungsnachweis für die amtliche Wappensammlung des Landes sowie die Genehmigung der Flagge.

„Wappen sind wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen wie Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein zu fördern. Auch anhand des Stolper Gemeindewappens wird deutlich, dass ein modernes Gemeinwesen auf Symbole nicht verzichten kann. Sie spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider und können deshalb als repräsentatives Aushängeschild für die Aktivitäten der Gemeinde dienen“, so Caffier.

Die Farben Silber und Blau in dem Wappen nehmen Bezug auf die Lage Stolpes in Pommern. In Stolpe wurde 1153 das älteste Kloster im südlichen Ostseeraum gegründet. Die Reste der einstigen Klosterkirche stellen auch heute noch ein markantes und signifikantes Merkmal des Ortes dar. Die Geschichte des Ortes wurde im Mittelalter maßgeblich von den dort ansässigen Mönchen geprägt, und noch heute sind die Reste der Abtei ein touristischer Anziehungspunkt. Die verwendeten heraldischen Symbole nehmen unmittelbaren Bezug auf das Kloster, das zunächst von Benediktinern besiedelt wurde.

Das Wappen der Gemeinde Stolpe an der Peene wird in der Wappengenehmigung wie folgt beschrieben:

Geteilt, oben in Silber ein beringtes, blaues Tatzenkreuz, unten in Blau eine doppelreihig in Rot und Silbern geschachtelte Leiste. Das blaue Weihekreuz (beringtes oder nimbiertes Tatzenkreuz) steht für den ältesten dort in Stein errichteten Sakralbau Pommerns. Die in Rot und Silber geschachtelte Leiste verweist auf den Orden der Zisterzienser. Im Jahre 1304 nahmen die Mönche die Regel des Zisterzienserordens an.

Die Flagge der Gemeinde Stolpe an der Peene ist gleichmäßig längs gestreift in Blau und Weiß. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des weißen und des blauen Streifens übergreifend das Gemeindewappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3 zu 5.

Moderne Ausstattung für Chor

Grimmen – Der Stadtchor Grimmen e.V. will in eine moderne Ausstattung investieren. „Der Stadtchor ist der Region bekannt für seine hervorragende Arbeit. Er genießt ein hohes Ansehen bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Das ehrenamtliche Engagement der Chormitglieder ist nicht hoch genug wertzuschätzen. Der Chor möchte sich nun mit den geplanten Anschaffungen ihrer jahrzehntelang gelebten Tradition einen frischen Anstrich geben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag in Grimmen bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Der Stadtchor Grimmen möchte unter anderem das Mobiliar im Probenraum erneuern. Hierzu zählen unter anderem der Erwerb eines E-Pianos, die Anschaffung neuer Chormappen, neuer Stühle, Tische sowie Notenständer. Darüber hinaus sollen neue Hemden angeschafft werden. „Damit kann der Chor auch in einem optisch modernen und einheitlichen Gesamtbild auftreten“, so Glawe weiter.

Die Gesamtkosten betragen rund 22.400 Euro. Aus dem Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden für den Stadtchor Grimmen e. V. 15.000 Euro bereitgestellt. Darüber hinaus beteiligen sich an der Förderung unter anderem die Stadt Grimmen (3.000 Euro) und die Ehrenamtsstiftung MV (1.000 Euro).

Der Stadtchor Grimmen wurde vor mehr als 35 Jahren gegründet. Er hat seine Wurzeln im Gesundheitswesen. Es singen in dem Chor noch zahlreiche aktive und ehemalige Fachkräfte aus diesem Bereich – von der Krankenschwester bis zur Ergotherapeutin.

„Wer Freude am Singen hat, ist beim Grimmener Chor herzlich willkommen. Das Alter spielt beim Singen keine Rolle. Ob Jugend oder Senioren – der Chor freut sich über neue Mitglieder, die natürlich auch aus dem Umland kommen können“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Regionale Schule feierlich übergeben

Woldegk – Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, hat die Regionale Schule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk feierlich übergeben.

Haus 1, in dem sich die Realschule befindet, wurde zwischen August 2019 und Mai 2020 saniert. Es wurden unter anderem Wände gestrichen, Fußbodenbeläge und Türen erneuert sowie ein Sonnenschutz und eine Akustikdecke eingebaut. Ebenso wurden die EDV, die Beleuchtung und die Elektroanlage modernisiert. Im Werkraum wurden Lüfter eingebaut, eine Teilfläche auf dem Hof wurde gepflastert, auf dem Dach befindet sich nun ein Schneefanggitter.

„Wegen der vielen Mängel war der Schulbetrieb nicht mehr bedarfsgerecht und zeitgemäß. Hier musste dringend etwas getan werden“, erklärt Backhaus. „Mit der Sanierung verbessern wir nicht nur die Lern- und Arbeitsbedingungen für die rund 300 Schüler und 30 Lehrer, sondern wir sichern gleichzeitig auch den Schulstandort Woldegk langfristig“, bekräftigt der Minister. „Gute Schulen und Kitas sind eine wichtige Investition in die Zukunft des Landes und zentrale Voraussetzung, um den ländlichen Raum gerade für junge Familien attraktiv zu gestalten und so einer Abwanderung entgegenzuwirken.“

Die Gesamtkosten der Sanierung lagen bei rund einer Million Euro. Rund 767.000 Euro stammen aus Mitteln des Bundes aus dem Sonderrahmenplan für die integrierte ländliche Entwicklung. Die Stadt Woldegk beteiligte sich mit rund 255.000 Euro.

M-V schließt zwei Schulen

Corona-Virus: Ostseegrundschule Graal-Müritz und Goethe-Gymnasium Ludwigslust schließen

Rostock/Ludwigslust – In Mecklenburg-Vorpommern schließen die örtlichen Gesundheitsämter zwei Schulen wegen Corona-Infektionen. Dabei geht es um die Ostseegrundschule Graal-Müritz im Landkreis Rostock und das Goethe-Gymnasium Ludwigslust im Landkreis Ludwigslust-Parchim.

„Wir haben von Anfang an gesagt, dass es Verdachtsfälle in den Schulen geben wird. Solange das Corona-Virus noch nicht bekämpft ist und es keinen Impfstoff gibt, müssen wir damit rechnen. Wichtig ist, dass in diesen Fällen sofort reagiert und gehandelt wird. Der Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten steht an erster Stelle“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin.

„In Graal-Müritz und Ludwigslust haben die Gesundheitsämter sofort punktgenaue Maßnahmen ergriffen und darüber informiert. Die Schülerinnen und Schüler werden für eine begrenzte Zeit nicht zur Schule gehen. Unser Schutzkonzept in MV hat das Ziel, dass bei einem Verdachtsfall in einer Schule zielgenau und begrenzt reagiert wird, ohne dass es wieder zu flächendeckenden Schulschließungen kommen muss“, betonte die Bildungsministerin.

„Der Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen ist eine große Herausforderung. Das Corona-Virus ist noch da. Wir müssen alle gemeinsam dafür sorgen, dass es nicht von außen in die Schulen hereingetragen wird. Ich appelliere deshalb an alle, sich an die Regeln zu halten, denn das ist der beste Schutz für die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in den Schulen“, so Martin.