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Großgewerbestandort für den Verkehr freigegeben

Hornstorf – Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank hat heute gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Hornstorf, der Hansestadt Wismar und des Landkreises Nordwestmecklenburg das Großgewerbe- und Industriegebiet Wismar-Hornstorf für den Verkehr freigegeben. Das Land unterstützt die Erschließung des Hornstorfer Teils mit mehr als 32,3 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Mit den Mitteln wurden unter anderem Erschließungsstraßen sowie Geh- und Radwege, Anlagen für Trink-, Schmutz- und Niederschlagswasser, Strom- und Gasversorgung, Breitbandinfrastruktur und Straßenbeleuchtung geschaffen. Die Gesamtausgaben für die Erschließung des Hornstorfer Teils belaufen sich auf rund 39 Millionen Euro.

„Heute geben wir nicht einfach nur neue Straßen für den Verkehr frei. Wir geben einen Standort für seine eigentliche Aufgabe frei: Unternehmen Raum für Investitionen, Produktion und neue Arbeitsplätze zu bieten. Aus einer Fläche auf dem Plan ist ein real nutzbarer Wirtschaftsstandort geworden. Jetzt geht es darum, weitere Unternehmen für diesen Standort zu gewinnen, die investieren, Wertschöpfung schaffen und gute Arbeitsplätze in die Region bringen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank.

Der Standort verfügt mit der unmittelbaren Lage am Autobahnkreuz von A 14 und A 20, der Nähe zum Seehafen Wismar und zum Hochschulstandort über wichtige Voraussetzungen für größere Industrie- und Gewerbeansiedlungen. Der erste Spatenstich für die Erschließung erfolgte im September 2021.

Im Hornstorfer Projektgebiet stehen rund 45,5 Hektar Baugebietsfläche zur Verfügung, davon 15,1 Hektar als Industrie- und 30,4 Hektar als Gewerbegebiet. Rund 24 Hektar sind bereits verkauft oder reserviert. Auf einer ersten Fläche haben Ende Juli konkrete Bauarbeiten für eine Unternehmensansiedlung begonnen. Weitere Ansiedlungsanfragen liegen vor.

„Das Interesse zeigt, dass der Standort am Markt wahrgenommen wird. Wir wollen insbesondere industrielle und produzierende Unternehmen gewinnen, die hohe Wertschöpfung schaffen, gute Beschäftigung bieten und die besonderen Potenziale dieses Standortes nutzen – allen voran die Nähe zum Seehafen Wismar“, so Blank.

Die Gemeinde Hornstorf, die Hansestadt Wismar und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg bauen derzeit eine gemeinsame Vermarktung des Standortes auf. Ein gemeinsamer Internetauftritt soll spätestens im Oktober online gehen. Im September startet zudem die Arbeit an einem gemeinsamen Vertriebs- und Marketingkonzept. Das Land und Invest in MV wollen die Partner bei der nationalen und internationalen Investorenansprache unterstützen.

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