WEMAG richtet Servicestation im Roggendorfer Dorfladen ein

Energieversorger stattet Dorfläden als Servicepartner für Strom und Gas aus

Roggendorf – Ab sofort können die Kunden der WEMAG und alle, die sich für die Ökostrom- und Erdgasprodukte des kommunalen Energieversorgers interessieren, bei ihrem Einkauf im Dorfladen in Roggendorf auch den Service der WEMAG nutzen. Denn in der Gemeinde im Landkreis Nordwestmecklenburg ist seit dem 13. Oktober die vierte WEMAG-Servicestation eröffnet. „In einer Flächenregion wie Mecklenburg-Vorpommern ist es gar nicht immer einfach, seine Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären“, weiß Jenny Wrobel, Ansprechpartnerin für Privat- und Gewerbekunden bei der WEMAG. „Mit der Servicestation bieten wir Interessenten die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert in ihrer Nähe über die Angebote der WEMAG zu informieren und unsere Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen.“

Geschäftsinhaberin Sylvia Illgen und WEMAG-Mitarbeiterin Jenny Wrobel (v.l.) bestücken den Dorfladen in Roggendorf mit Informationsmaterial für Strom- und Gaskunden Foto @ WEMAG/Fabian Franz

Zur Eröffnung in Roggendorf hat Jenny Wrobel Ladeninhaberin Sylvia Illgen mit Informationsmaterialien rund um die Themen Ökostrom, Erdgas und Energiesparen ausgestattet. Aber auch Vordrucke zur Zählerstandsmitteilung, Abschlagsanpassung oder Neuanmeldung liegen im Lebensmittelmarkt bereit. Die Post an die WEMAG können die Roggendorfer nun auch im Geschäft abgeben. „So halten wir den kurzen Draht zu unseren Kunden“, so Wrobel weiter.

„Mit den Servicestationen schafft die WEMAG Kontaktmöglichkeiten auch in kleineren Ortschaften. So müssen die Leute vor Ort keine weiten Wege mehr in Kauf nehmen und können quasi während des Einkaufens die Serviceleistungen der WEMAG in Anspruch nehmen“, sagt Ladeninhaberin Sylvia Illgen. Sie freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit der WEMAG und in dem Zusammenhang auch auf mehr Kunden in ihrem Geschäft.

Im Roggendorfer Dorfladen findet sich nun der vierte Servicepunkt der WEMAG. In Grebs bei Eldena, Marnitz und Warnow wurden bereits weitere Lebensmittelmärkte mit Servicematerialien von der WEMAG ausgestattet. Noch einige weitere sollen im gesamten regionalen Versorgungsgebiet bis zum Jahresende folgen.

Neben Servicepunkten stehen Kunden natürlich auch weiterhin die Türen zum Kundencenter in Schwerin offen. Auch die mobile Kundenberatung, das WEMAG-Infomobil, bleibt weiter im Einsatz. Zu insgesamt 185 Terminen an 32 Standorten war es im Jahr 2016 für Einwohner vor Ort.

Alle Kunden bekommen wieder Strom

Sturmtief Xavier hat die bislang schwersten Schäden in der WEMAG-Geschichte verursacht/Krisenstab bleibt bestehen

Schwerin- Im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH (WNG) werden wieder alle Kunden mit Strom versorgt. „Die letzten Reparaturarbeiten können am Sonntag abgeschlossen werden“, sagte Netz-Geschäftsführer Andreas Haak. Er dankte allen Mitarbeitern, Partnerunternehmen sowie den Einsatzkräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk, die an der Beseitigung der Sturmschäden beteiligt waren.

Das Sturmtief Xavier hat mit seinem Eintreffen im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH in den Nachmittagsstunden des 5. Oktober alle auf die Probe gestellt – den Netzbetreiber, die Mitarbeiter, die Einsatzkräfte und die Kunden. Mit Blick auf die Wetterlage wurde durch den WNG-Geschäftsführer Andreas Haak umgehend der Krisenstab einberufen. Der Sturm verursachte in schneller Folge an unterschiedlichen Stellen sehr viele Störungen. Die noch Laub tragenden Bäume boten in dem regennassen Boden eine große Angriffsfläche. Das führte zu zahlreichen Entwurzelungen der Bäume nicht nur an den Bundesstraßen, sondern entlang der Landesstraßen und in den Waldgebieten. Das Sturmtief Xavier hat die bislang schwersten Schäden an den elektrischen Anlagen in der Geschichte der WEMAG verursacht.

Aus allen Netzdienststellen waren WEMAG-Mitarbeiter in den besonders stark betroffenen Gebieten im Raum Hagenow und Ludwigslust sowie der Prignitz permanent im Einsatz, um die Kunden so schnell wie technisch möglich, wieder mit Strom zu versorgen. Dabei konzentrierten sie sich zunächst auf die Mittelspannungsleitungen, über die besonders viele Kunden versorgt werden.

In einigen Waldgebieten konnten die erforderlichen Reparaturfahrzeugen nur mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks die Freileitungen erreichen. Die THW-Einsatzkräfte beseitigten die Bäume, die aus dem feuchten Boden gerissen wurden und die Wege versperrten. Außerdem entfernten sie die in die Stromleitungen gefallenen Bäume.

„In den nächsten Tagen und Wochen kann es noch zu unangekündigten Stromabschaltungen kommen, damit der Normalzustand des Netzbetriebs wieder hergestellt werden kann“, kündigte Andreas Haak an. Ob der Krisenstab aufgelöst werden könne, werde erst nach einer Lagebesprechung am Montagvormittag entschieden.

Für den Fall dass es in den nächsten Tagen zu vereinzelten Störungsfällen durch weitere herunterfallende Äste in Stromleitungen kommt, erreichen Kunden das Störungsmanagement der WEMAG Netz GmbH unter der Rufnummer 0385 755-111.

Sturmtief Xavier: Zur aktuellen Situation im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH

10.000 Kunden weiter ohne Strom

Schwerin – Sturmtief Xavier verursachte am 5. Oktober 2017 im gesamten Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH zahlreiche Störungen in allen Netzebenen.

Aktuell können rund 10.000 Kunden nicht mit Strom versorgt werden. Vor allem Kunden in der Prignitz, im Hagenower Umland und im Bereich Brahlstorf-Vellahn-Boizenburg sind noch betroffen.

Die Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststellen sind mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz, um die Störungen so schnell wie möglich zu beseitigen und die Versorgung wieder herzustellen.

Schäden an technischen Anlagen können dem Störungsmanagement der WEMAG Netz GmbH gemeldet werden.

Rufnummer des Störungsmanagements: 0385 755-111

Trauerbeflaggung in M-V aus Anlass des Terroranschlags in Manchester

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier hat für heute, Mittwoch, den 24.05.2017, aus Anlass des Terroranschlags im britischen Manchester die Trauerbeflaggung der Dienstgebäude der Landesverwaltung, der Dienstgebäude der Kommunalverwaltungen und der Dienstgebäude der sonstigen Träger öffentlicher Verwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern angeordnet.

„Die Trauerbeflaggung soll ein Zeichen der öffentlichen Anteilnahme am Schicksal der Opfer und Hinterbliebenen des Terroranschlages sein“, so der Minister und ergänzt: „Die beste Antwort auf diese feigen Anschläge auf unsere Freiheit in Europa ist, den Weg einer freien Gesellschaft und Demokratie weiter zu beschreiten und sich den freiheitlichen Lebensstil nicht zerstören zu lassen.“

Drese: Alle Menschen sollen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung gleichberechtigt sein

Schwerin – Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Homophobie spricht sich Gleichstellungsministerin Stefanie Drese für ein tolerantes, weltoffenes und vielfältiges Mecklenburg-Vorpommern aus.

„Alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung gleichberechtigt sein und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung leben können. Um diesen Anspruch zu erfüllen, ist auch zukünftig die gesellschaftliche Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in unserem Land ein Schwerpunkt der Familienpolitik“, so die Ministerin.

Mit dem in der letzten Legislaturperiode beschlossenen Landesaktionsplan hat die Landesregierung nach Aussage von Drese Konzepte und Maßnahmen entwickelt, mit denen Vorurteile gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, Transgender und intersexuellen Menschen abgebaut werden sollen. Dieser Landesaktionsplan muss nun aktiv umgesetzt und bei Bedarf aktualisiert werden, so die Ministerin.

Drese: „Ich wünsche mir, dass in unserer Gesellschaft andere Lebensformen nicht als Bedrohung oder als störend empfunden werden, sondern als Bereicherung. Eine wichtige Rolle dabei spielen Sensibilisierung und Aufklärung. Hierzu wollen wir auch die Kompetenz der Zielgruppen nutzen und weiter einbinden“, verdeutlicht Drese. Außerdem sollen zusätzliche Unterstützerinnen und Unterstützer vor allem in den Kommunen und in der Arbeitswelt gewonnen werden, um Diskriminierung konsequent entgegenzutreten.

Auf Bundesebene ist für Ministerin Drese die rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben überfällig. „Die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare und ein verändertes Adoptionsrecht wären wichtige Schritte, um die auch in Deutschland noch bestehenden rechtlichen Ungleichbehandlungen zu beseitigen“, so Drese.

Umweltschützer und Imker fordern nationalen Bienenaktionsplan

Berlin – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Aurelia Stiftung haben umfassende Maßnahmen zum Schutz bestäubender Insekten wie Bienen und Hummeln gefordert. Angesichts schwindender Bestände bei den zur Befruchtung von Nutz- und Wildpflanzen wie Obstbäumen, verschiedenen Gemüsesorten, Kräutern und Blumen unverzichtbaren Bestäuberinsekten müsse Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt endlich seine Zusagen für mehr Bienenschutz umsetzen.

„Vor allem die industrielle Landwirtschaft ist für den Rückgang und das Aussterben von immer mehr Insektenarten verantwortlich. Pestizide, Monokulturen und die reduzierte Pflanzenvielfalt gefährden Bestäuber wie Honigbienen, Wildbienen und Hummeln. Wird der Artenverlust bei den Insekten nicht gestoppt, gefährdet dies nicht nur die biologische Vielfalt, sondern auch die Nahrungsmittelproduktion“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Thomas Radetzki, Vorsitzender der Aurelia Stiftung, der seit langem vor dem Europäischen Gerichtshof für ein Verbot von Pestiziden wie den bienengefährdenden Neonikotinoiden und Glyphosat eintritt, forderte die Umsetzung des Verursacher- und Vorsorgeprinzips. „Pestizide sind mitverantwortlich für das Bienenvölkersterben. Es geht nicht an, dass die EU-Kommission von den Imkern fordert, ihre Bienenvölker andernorts aufzustellen, wenn mit einer erhöhten Pestizidbelastung zu rechnen ist. Die Tatsache, dass im Honig erhebliche Rückstände von Pestiziden nachweisbar sind, ist höchst beunruhigend für Imker und Verbraucher“, sagte Radetzki.

Werner Kratz, Ökotoxikologe und Privatdozent an der Freien Universität Berlin, wies auf umfangreiche wissenschaftliche Belege für die Schädlichkeit von Pestiziden hin. „Wissenschaftliche Untersuchungen haben die massive Schädigung von Bienen durch zugelassene Mittel wie Neonikotinoide und Glyphosat bewiesen. Damit umweltschädliche Stoffe künftig rechtzeitig identifiziert und verboten werden können, muss das Zulassungsverfahren für Pestizide dringend reformiert werden. Zulassungsprüfungen dürfen nicht länger den antragstellenden Herstellerfirmen überlassen, sondern müssen von unabhängigen Instituten durchgeführt werden“, sagte Kratz.

Zu den vom BUND und der Aurelia Stiftung empfohlenen Maßnahmen für einen nationalen Bienenaktionsplan zählen neben der Reform des Zulassungsverfahrens für Pestizide auf nationaler und internationaler Ebene ein verbesserter Schutzstatus für Bestäuber, die Erhaltung und Wiederherstellung vielfältiger Lebensräume, die ökologische Ausrichtung der Landwirtschaft sowie die Einführung eines Langzeit-Monitorings der Insektenbestände.

Polizei wirbt auf Streifenwagen um mehr Nachwuchs

Schwerin – Mit neuen Aufklebern an Streifenwagen wirbt die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern künftig um mehr Nachwuchs. Innenminister Lorenz Caffier präsentierte heute in Anklam die im Rahmen einer Nachwuchskampagne ausgesuchten Motive zur Gewinnung von neuen Bewerberinnen und Bewerbern für den Polizeidienst in unserem Bundesland.

Beklebung von Funkstreifenwagen zu Zwecken der Nachwuchsgewinnung

„In der Bevölkerung herrscht immer noch die Meinung, wir würden mit Bewerbungen zugeschüttet, doch dem ist nicht so“, erklärte Innenminister Lorenz Caffier. „Es ist nicht immer einfach, qualifizierte Bewerber zu finden. Die aktuelle Personalkampagne haben wir vor allem mit Blick auf die demographische Entwicklung in unserem Bundesland gestartet.“

Die Kampagne betont unter dem Motto „Verstärkung dringend gesucht! Bewirb dich! Jetzt!“ den Aufruf, eine Bewerbung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow einzureichen. Insgesamt werden 25 VW Passat und 25 Mercedes Vito aus den Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg beidseitig beklebt und die Werbekampagne ins Land tragen. Die Kosten hierfür liegen bei 4.200 EUR.

Die Bevölkerungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass das Bewerberpotenzial für den Polizeiberuf in den nächsten Jahren stagniert. In den kommenden zwei Jahren sollen jeweils 112 zusätzliche Einstellungen für das Studium und die Ausbildung für den Polizeivollzugsdienst realisiert werden. Insgesamt sind in den Jahren 2017 und 2018 jeweils 288 Neueinstellungen geplant. Während es im Jahr 2010 noch 2.272 Bewerbungen für 96 Einstellungen gab, so kamen im vergangenen Jahr auf 237 Ausbildungs- bzw. Studienplätze nur noch 1.901 Bewerbungen. Für die geplanten Neueinstellungen in diesem Jahr haben bisher 1.665 potentielle Anwärterinnen bzw. Anwärter eine Bewerbung in Güstrow eingereicht.

Neben der Beklebung von Polizeifahrzeugen zu Zwecken der Eigenwerbung und Nachwuchsgewinnung setzt die Polizei auch auf Anzeigenschaltung in Printmedien, Radiowerbung und Bewerbungsaufrufen in Sozialen Medien sowie vordergründig auf den direkten Kontakt mit möglichen Interessenten. Dazu führen die Beamtinnen und Beamten des Zentralen Einstellungsdienstes der Fachhochschule in Güstrow auch regelmäßige Besuche auf Messen durch.

„Darüber hinaus werden wir auch mehr die Behörden der Landespolizei in die Berufswerbung mit einbeziehen“, kündigt Innenminister Caffier an. „Dazu müssen wir das Angebot an Praktika in der Polizei ausbauen, also die Polizei selbst zum Werbeträger machen.“

Wer Polizistin oder Polizist in Mecklenburg-Vorpommern werden will, muss in erster Linie in persönlicher, gesundheitlicher und fachlicher Hinsicht fit sein und die Gewähr dafür bieten, dass er jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes eintritt. Nähere Informationen zum Polizeiberuf und zu den Einstellungsvoraussetzungen können h i e r abgerufen werden.

Sellering: Wir gedenken der Opfer des Anschlags in St. Petersburg

Schwerin – Zum Anschlag auf die U-Bahn in St. Petersburg erklärte Ministerpräsident Erwin Sellering heute in Schwerin: „Das sind schreckliche und traurige Nachrichten aus St. Petersburg. Ich war mehrfach als Ministerpräsident in dieser wunderschönen Stadt zu Gast, die gestern durch einen blutigen Anschlag so hart getroffen wurde. Es kann niemals eine Rechtfertigung für solche menschenverachtenden Verbrechen geben.

Ich habe mich heute an den Gouverneur unserer Partnerregion, die unmittelbar an St. Petersburg angegrenzt, gewandt und unser Mitgefühl ausgesprochen. Wir gedenken der Opfer des Anschlags, trauern mit den Hinterbliebenen und hoffen, dass alle Verletzten wieder vollständig gesund werden. Mecklenburg-Vorpommern steht gerade heute an der Seite der Menschen in St. Petersburg und im Leningrader Gebiet.“

A 24: Vollsperrung am Wochenende

Schwerin – Die A 24 wird an diesem Wochenende (01. – 02.04.2017) zeitweise gesperrt werden.

Für eine Brückenbaumaßnahme wird die Autobahn beidseitig von Samstag, 19.00 Uhr, bis Sonntag, 5.00 Uhr, zwischen den Anschlussstellen (AS) Neustadt-Glewe und Suckow für den Verkehr gesperrt.

Grund ist der Neubau einer Brücke, mit der die Kreisstraße 58 über die Autobahn geführt wird. Am Wochenende sollen auf den bereits fertiggestellten Unterbau der neuen Brücke große Betonfertigteile gehoben werden.

Der Verkehr in Richtung Berlin wird an der Anschlussstelle Neustadt-Glewe von der Autobahn abfahren und über die ausgeschilderte Umleitung U 9 an der Anschlussstelle Suckow wieder auf die Autobahn geleitet.

Der Verkehr in Richtung Hamburg wird an der AS Suckow von der Autobahn geführt und über die Umleitung U 2 bis zur AS Neustadt-Glewe und dort wieder auf die Autobahn geleitet.

Mit dem Ersatzneubau der Brücke wurde im vergangenen Herbst begonnen. Die Bauzeit wird insgesamt rund ein Jahr betragen. Die Kosten in Höhe von etwa 1,9 Mio. Euro trägt der Bund.

Beirat für Heimatpflege und Niederdeutsch hat sich konstituiert

Ministerin Hesse: Neukonstituierung des Beirates ist mehr als eine Umbenennung

Schwerin – Im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin ist der neue Beirat für Heimatpflege und Niederdeutsch zusammengekommen. Bei der konstituierenden Sitzung hat sich das Gremium über die Förderung der niederdeutschen Sprache und die Heimatpflege in Mecklenburg-Vorpommern ausgetauscht. Kulturministerin Birgit Hesse hatte zuvor die Mitglieder berufen.

„Die niederdeutsche Sprache ist ein wichtiger Teil unserer Landeskultur und spielt in der Heimatpflege eine große Rolle“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Ich halte es daher für sinnvoll, den bisherigen Niederdeutschbeirat um Vertreterinnen und Vertreter zu erweitern, die sich seit vielen Jahren in der Heimatpflege engagieren. Die Neukonstituierung des Beirates ist daher mehr als eine bloße Umbenennung. Wie beim Landesheimatprogramm verfolgen wir auch bei diesem Beirat einen ganzheitlichen Ansatz. Ich werde mich auch für eine stärkere Vermittlung der Heimatkunde in Kita und Schule einsetzen. Mit der ‚Heimatkiste‛ wollen wir beispielsweise allen Kindertagesstätten Material zur Verfügung stellen, um schon die Kleinsten für ihre Heimat zu begeistern. Den Mitgliedern des Beirates danke ich für ihre Bereitschaft, in diesem Gremium mitzuarbeiten“, sagte Hesse.

Mit dem Landesprogramm „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ hat das Land sein Engagement in der Heimatpflege verstärkt. Bis zum Jahr 2020 stehen insgesamt 7,5 Millionen Euro für verschiedene Projekte der Heimatpflege zur Verfügung. Ein Schwerpunkt liegt auch hier in der Förderung der niederdeutschen Sprache.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Deutsche Sprache und des Instituts für niederdeutsche Sprache aus dem Jahr 2016 finden 84,5 Prozent der Befragten, es solle mehr für Plattdeutsch getan werden. 63,8 Prozent der Bürgerinnen und Bürger gaben an, dass dies in der Schule geschehen solle. Telefonisch befragt wurden insgesamt 1.632 Personen aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Aktuelle Wetterlage

Schwerin – In Mecklenburg-Vorpommern kann es infolge der aktuellen Wetterlage zu Einschränkungen bei der Schülerbeförderung kommen.

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur weist für die gesamte Winterzeit auf folgende Regelungen hin:

  • Kinder und Jugendliche, die ihre Schule wegen widriger Witterungsverhältnisse nicht erreichen können, sind grundsätzlich entschuldigt.
  • Bei schwierigen Witterungssituationen in den verschiedenen Regionen entscheiden letztendlich die Eltern, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht.
  • Die Schulen sind grundsätzlich geöffnet. Der Unterricht findet statt.

Weitere Informationen können bei den Schulen oder bei den Landkreisen bzw. den kreisfreien Städten eingeholt werden. Darüber hinaus informieren die Landkreise über Einschränkungen im Schülerverkehr.

Sturmtief „Egon“ bringt Winter zurück

Schneelasten und umstürzende Bäume verursachen Schäden an Freileitungen

Schwerin – Durch Sturmtief „Egon“ ist der Winter zurückgekehrt. Starker Schneefall verursacht Störungen in der Mittel- und Niederspannungsebene (20 kV/0,4 kV). Aktuell sind bis zu 5.000 Kunden in der Netzregion um Perleberg, Neuhaus und Brüel nicht mit Strom versorgt. Die überwiegende Zahl der Kunden konnte zeitnah wieder versorgt werden. In den Bereichen Krakow am See, Wittenberge, Perleberg, Neuhaus, Brüel und weiteren Regionen dauern die Arbeiten zur Wiederversorgung noch an.

Der größte Teil der Störungen wird durch nassen Schnee auf Bäumen und Ästen verursacht, die sich unter der Last neigen. Die Reparaturarbeiten gestalten sich zum Teil schwierig. Unsere Spezialisten in den Netzdienststellen sind zusammen mit den Fachfirmen in der Region zur Beseitigung der Schäden im Einsatz.

Im Laufe des Tages kann es durch den anhaltenden Schneefall zu weiteren Störungen kommen. Laufende Reparaturarbeiten und notwendige Umschaltungen können immer wieder zu Unterbrechungen der Stromversorgung führen.

Neuer „Harry Potter“ ist meistverkauftes Buch 2016

Baden-Baden – Mit ihrer „Harry Potter“-Serie führte Joanne K. Rowling bereits die offiziellen deutschen Bestsellerlisten der Jahre 2000, 2001, 2003, 2005 und 2007 an. Nun räumt die Kultautorin erneut ab: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist hierzulande das meistverkaufte Buch 2016 und erobert Platz eins der Belletristik-Jahrescharts, ermittelt von GfK Entertainment. Die englischsprachige Originalausgabe, „Harry Potter and the Cursed Child“, notiert zusätzlich an dritter Stelle.

Insgesamt sechs der Top 10-Romane wurden von Frauen verfasst. Besonders erfolgreich ist die ebenfalls aus Großbritannien stammende Jojo Moyes. Dank ihren Büchern „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ (zwei), „Ein ganzes halbes Jahr“ (vier) und „Ein ganz neues Leben“ (sieben) ist sie starke drei Mal im Ranking platziert, das Hardcover- und Taschenbuch-Titel gleichermaßen berücksichtigt. Krimi-Spezialistin Rita Falk („Leberkäsjunkie“) komplettiert das Podium.

Im Sachbuch- und Ratgeber-Bereich führt kein Weg am „Bürgerlichen Gesetzbuch“ vorbei. Die Silbermedaille sichert sich Motivations-Coach John Strelecky, der in „Das Café am Rande der Welt“ über den Sinn des Lebens nachdenkt. Forstwirt Peter Wohlleben holt zum Doppelschlag aus: Seine Naturbeobachtungen „Das geheime Leben der Bäume“ und „Das Seelenleben der Tiere“ rangieren auf den Positionen drei und zehn. Der Sieger der beiden Vorjahre, „Darm mit Charme“ (Giulia Enders, vier), verkauft sich weiterhin prima.

Basis der Jahresauswertung sind die Kalenderwochen 01.2016 bis einschließlich 50.2016.