Situation auf der Peene-Werft

Schwerin – Im Landtag ist am Donnerstag die Situation auf der Peene-Werft diskutiert worden. „Die Landesregierung ist sich ihrer Verantwortung für Vorpommern voll und ganz bewusst. Wir setzen uns als gemeinsam handelnde Koalition mit einem gemeinsamen Ziel auf allen Ebenen für eine tragfähige Lösung für die Peene-Werft in Wolgast ein“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag im Landtag. Die Peene-Werft ist Teil der Lürssen-Schiffbaugruppe. Das Kerngeschäft liegt im Neubau, Umbau und der Reparatur von Marine- und Behördenschiffen.

Wirtschaftsminister Glawe erläuterte, dass auf Bundesebene und mit der Werft selbst zahlreiche Gespräche im Sinne der Beschäftigten auf der Peene-Werft geführt wurden. „Und wir lassen nicht locker, diese Gespräche werden wir weiterführen, solange wie es erforderlich ist. Wirtschaftsministerium und Staatskanzlei setzen sich dafür ein, dass die Schiffe, die derzeit nicht nach Saudi-Arabien geliefert werden dürfen, anderen Verwendungen zugeführt werden. Hierzu zählen beispielsweise die Deutsche Marine oder Bundesbehörden. Damit handelt die Landesregierung im Interesse der Beschäftigten am Wolgaster Standort der Lürssen-Gruppe – und zwar handeln wir miteinander und nicht gegeneinander“, machte Glawe weiter deutlich.

Gegenwärtig sind auf der Peene-Werft rund 300 Mitarbeiter inklusive Auszubildende beschäftigt, davon sind gegenwärtig unter 50 in Kurzarbeit. „Hier stehen wir dem Unternehmen unterstützend zur Seite ebenso wie bei der Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Das Ausfuhrmoratorium wurde durch den Bundessicherheitsrat am 31. März 2019 verlängert. „Inwiefern der Baustopp ab September 2019 wieder ausgesetzt und die Produktion danach fortgesetzt werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar“, so Glawe.

Abschließend machte Glawe im Landtag deutlich: „Die Peene-Werft taugt nicht zum Wahlkampf. Hier sollten wir gemeinsam und parteiübergreifend alle an einer Lösung arbeiten. Wir haben die Beschäftigung der Mitarbeiter auf der Werft im Fokus. Entscheidend ist zu wissen, wohin die Reise künftig genau hingehen wird. Hier ist zunächst der Bund gefordert. Wir stehen weiter für Gespräche bereit, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Neues Löschfahrzeug für die Rollwitzer Feuerwehr

Rollwitz – Für die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (HLF 20 mit Sonderausstattung) für die Freiwillige Feuerwehr Rollwitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) stellt das Innenministerium 267.000 EUR als Sonderbedarfszuweisung zur Verfügung. Minister Lorenz Caffier übergab den Förderbescheid heute während eines Besuches persönlich an den Bürgermeister der Gemeinde Herrn Frank Marquardt.

„Mit der vorhandenen Technik würde die Feuerwehr ihre Aufgaben künftig nicht mehr wie erforderlich wahrnehmen können, das alte Fahrzeuge vom Typ W50 ist über 30 Jahre alt. Da die Rollwitzer Feuerwehr auch ein unverzichtbarer Faktor bei der überörtlichen Gefahrenabwehr im Landkreis ist, sind die Investitionen gut angelegtes Geld in die Sicherheit der Menschen der Region“, sagte der Minister in seinem Gespräch mit dem Bürgermeister.

Die Freiwillige Feuerwehr Rollwitz übernimmt Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung in der Gemeinde und im Landkreis. Besondere Gefahrenschwerpunkte sind über das übliche Maß hinaus die Bundesautobahn A20 und die Bundesstraße B109.

„Wer mit offenen Augen durchs Land fährt, stellt fest, dass in die Bereiche Brandschutz und technische Hilfeleistung schon viel Geld geflossen ist, zahlreiche Fahrzeuge wurden beschafft, viele Gebäude saniert oder neu errichtet. Aber unbestritten sind die Bedarfe an Investitionen der Gemeinden in ihre Feuerwehren nach wie vor groß“, so der Minister. „Die Regierungspartner haben sich deshalb im Februar 2019 auf ein 50 Millionen-Programm „Zukunftsfähige Feuerwehr“ verständigt. Ziel ist es, den Fuhrpark der Feuerwehren landesweit abgestimmt, mit Schwerpunkt auf die überörtlich tätigen Feuerwehren zu modernisieren, um dauerhaft einen flächendeckenden Brandschutz sicherzustellen.

14. Mecklenburg-Vorpommern-Tag

Ministerpräsidentin mit Innen­minister auf dem MV-Tag 2018 in Rostock

Ministerpräsidentin mit Innen­minister auf dem MV-Tag 2018 in Rostock

Greifswald – Der 14. Mecklenburg-Vorpommern-Tag wird vom 18. bis 20. September 2020 in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald gefeiert.

Der Chef der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern Staatssekretär Reinhard Meyer als Veranstalter und der Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder begrüßten gemeinsam die Entscheidung für den Termin.

Staatssekretär Meyer: „Das wird ein großes Landesfest in der Universitätsstadt mit ihrer reichen Geschichte und lebendigen Gegenwart. Das Land kann sich auf einen MV-Tag freuen, der Zeichen für die Zukunft setzen wird. So wollen wir ein CO2-neutrales Landesfest organisieren.“

Der Greifswalder Oberbürgermeister betont: „Unsere Stadt kann es kaum erwarten, im September 2020 Gastgeberin des MV-Tages zu sein. Ich bin sicher, dass nicht nur die Verwaltung, sondern auch unsere Unternehmen, die Universität, unsere Vereine und Verbände und die Greifswalder Stadtgesellschaft engagiert zum Gelingen des Festes beitragen werden.“ Die Vorbereitungen auf Arbeitsebene haben bereits begonnen.

Neues Löschfahrzeug für Feuerwehr Jatznick

Innenminister Caffier: 234.000 EUR Fördermittel entlasten Gemeindehaushalt

Jatznick – „Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Jatznick (Landkreis Vorpommern-Greifswald) beweisen, dass das Ehrenamt lebendig ist“, sagte Innenminister Lorenz Caffier heute bei einem Besuch in der Gemeinde. Anlass war die Übergabe eines Förderbescheids an den Bürgermeister Herrn Peter Fischer Die Gemeinde will in ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 20) mit Sonderausstattung investieren. Dafür gibt das Land 234.000 EUR als Sonderbedarfszuweisung dazu.

Minister Lorenz Caffier: „Die Feuerwehr muss in Notfällen oder bei Gefahren schnell einsatzbereit sein und Hilfe leisten, sei es beim Löschen von Bränden oder Retten von Menschen aus Gefahrensituationen. Im Ernstfall kommt es darauf an, mit möglichst vielen Einsatzkräften und moderner Technik schnell am Ort des Geschehens zu sein. Deshalb investiert das Land in eine moderne Ausstattung der Feuerwehren.“ Der Minister verwies darauf, dass die Angehörigen der Feuerwehren Menschen oft unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Dafür dankte er den Einsatzkräften. Die Bereitstellung moderner Technik diene daher nicht nur dem Schutz der Bevölkerung sondern auch dem der ehrenamtlichen Kräfte.

Die Feuerwehr Jatznick erfüllt Aufgaben des örtlichen Brandschutzes sowie der technischen Hilfeleistung in der Gemeinde. Besondere Gefahrenschwerpunkte im Ausrückebereich sind verschiedene Gewerbeunternehmen, eine Schule, eine Kita, Objekte des betreuten Wohnens, eine Biogasanlage, die Bundesstraße 109 sowie eine Bahnstrecke im Fernverkehr. Die Waldgebiete der Gemeinde sind als Gebiet mit einem hohen Risiko von Waldbränden eingestuft.

Großprojekt für Vorpommern: Ikareum kommt

Anklam – Das Ikareum in Anklam wird eines der von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in ihrer Regierungserklärung angekündigten Großprojekte für Vorpommern. Das erklärte der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann heute am Rande der Landtagssitzung in Schwerin.

„Wir gehen jetzt den ersten entscheidenden Schritt zur Realisierung des Ikareum-Projekts. Der Begleitausschuss zum Interreg 5A-Programm hat den Weg freigemacht, ein gemeinsames Projekt des Otto-Lilienthal-Museums und dem Experimentarium, dem technischen Museum der Stadt Stettin, umzusetzen. Damit stehen insgesamt mehr als 2,5 Millionen Euro für beide Projekte zur Verfügung. Die Anklamer können mit dem Ausbau des Innenraums der Nikolaikirche starten.“

Das Ikareum sei wichtig für die Stadt Anklam. „Die Frage, was aus der Nikolaikirche wird, beschäftigt die Anklamerinnen und Anklamer schon seit vielen Jahren. Es ist viel Kraft in die Wiederherstellung der zerstörten Kirche gesteckt worden. Jetzt besteht die Chance, das Gebäude wieder mit Leben zu erfüllen. Der Flugpionier Otto Lilienthal ist einer der berühmtesten Landeskinder Vorpommerns – damit würdigt die Stadt Anklam diesen herausragenden Tüftler und weltweit bekannten Erfinder.“

Die Bedeutung reiche aber weit über die Stadtgrenzen hinaus. „Hier soll eine neue Attraktion für ganz Vorpommern entstehen. Eine Einrichtung, die unsere Urlaubsgäste und die Einheimischen gleichermaßen anzieht. Deshalb soll das Ikareum eines der Großprojekte für Vorpommern sein. Wir arbeiten daran, die weitere Finanzierung sicherzustellen. Mehrere Förderanträge dazu laufen.

Die Bewilligung der Förderung aus dem Interreg-Programm zeige, dass sich die Zusammenarbeit mit Polen für das Land auszahle. „Wir erhalten diese Mittel, weil hier zwei Museen aus Deutschland und Polen zusammenarbeiten. Das ist kluge Zusammenarbeit über Grenzen hinweg und trägt zum Zusammenwachsen in der Metropolregion Stettin bei.“

Greifswalder Startup Advocado zählt zu innovativsten Unternehmen Deutschlands

Greifswald – Das renommierte Wirtschaftsmagazin Brand eins hat das Greifswalder Start-up Advocado zu einem der innovativsten Unternehmen Deutschlands gekürt. Digitalisierungsminister Christian Pegel gratuliert dem Unternehmen, das eine Online-Rechtsberatung aufgebaut hat und betreibt, zu diesem erneuten Erfolg.

„Dies ist ein weiterer großer Ritterschlag für das junge Unternehmen. Nachdem es ihm im vergangenen Sommer schon gelungen ist, Geldgeber zu gewinnen, die 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen stecken, ist dies nun vor allem ein wichtiger Gewinn fürs Firmenimage“, sagt Christian Pegel, Landesminister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Er fügt hinzu: „Advocado ist ein schönes Beispiel dafür, dass M-V mehr zu bieten hat als eine schöne Natur vor Haus- und Bürotür.“

Im Innovationsreport 2019 von Brand eins, der vergangene Woche veröffentlicht wurde, wird Advocado in der Branche „Professional Services und Outsourcing“ neben 25 weiteren Unternehmen deutschlandweit aufgeführt. Unter den insgesamt 542 innovativsten deutschen Unternehmen aus 20 Branchen erscheinen zwei weitere aus Mecklenburg-Vorpommern: Das Rostocker Kreuzschifffahrtunternehmen Aida im Bereich Gastronomie, Tourismus und Freizeit sowie die Centogene AG, ebenfalls aus Rostock, im Bereich Chemie, Pharma und Biotechnologie.

„Auch ihnen gratuliere ich von Herzen“, sagt Christian Pegel und wünscht sich: „Es wäre schön, wenn es künftig noch mehr Unternehmen aus unserem Land in diese Liste schaffen. Vielleicht auch dank der neuen digitalen Innovationszentren, die wir zurzeit in Wismar, Rostock, Greifswald, Neubrandenburg, Stralsund und Schwerin aufbauen.“

„Seitdem wir Advocado 2014 gegründet haben, ist uns die Landesregierung stets ein zugewandter Ansprechpartner. Vor allem für digitale Themen hat sie stets ein offenes Ohr”, lobt Maximilian Block. Der Gründer und Geschäftsführer von Advocado besuchte zum Beispiel im vergangenen Sommer mit Christian Pegel und der Unternehmensdelegation aus M-V gemeinsam die Innovationsmesse Cebit. „Das war eine gute Gelegenheit, sich nicht nur potenziellen neuen Geschäftspartnern vorzustellen, sondern sich vor allem auch mit anderen Gründern aus unserem Bundesland auszutauschen“, so Maximilian Block.

Die Auszeichnung durch „Brand eins“ ist nicht die erste für die Greifswalder Online-Rechtsberatungs-Plattform: 2016 war sie Landessieger beim GründerChampions-Award der Kreditanstalt für Wiederaufbau, 2017 und 2018 zwei Jahre in Folge Testsieger bei Focus Money im Bereich Online-Rechtsberatung. 2018 zeichneten die Zeitung „Die Welt“ und die Beratungsgesellschaft „Service Value“ Advocado als Service-Champion 2018 aus.

Das Unternehmen beschäftigt heute knapp 40 Mitarbeiter in Greifswald und Stralsund. Der Umsatz stieg von 2017 auf 2018 um mehr als 500 Prozent. „Aufgrund des anhaltenden überdurchschnittlichen Wachstums planen wir fest weitere attraktive Arbeitsplätze für Fachkräfte“, sagt Geschäftsführer Block.

Christian Pegel regt angesichts all dieser Erfolge an: „Es ist wohl allmählich an der Zeit, bei Advocado von der Bezeichnung ,Start-up aus Mecklenburg-Vorpommern‘ zu ,etabliertes Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern’ überzugehen. Ich wünsche Advocado weiterhin viel Erfolg.“

Advocado bietet Rechtsberatung von erfahrenen Anwälten zu jedem juristischen Problem – unabhängig von Zeit und Ort sowie vollständig digital. Mithilfe seines geprüften Anwaltsnetzwerks aus mehr als 350 Partnerkanzleien hat Advocado bereits mehr als 35.000 Mandanten aus ganz Deutschland und dem Ausland geholfen. Maximilian Block und Jacob Saß gründeten das Legal-Tech-Unternehmen 2014.

Städtebaufördermittel für Kirche St. Marien in Greifswald

Greifswald – Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Landesbauministerium Städtebaufördermittel in Höhe von rund 660.000 Euro für die Modernisierung der Kirche St. Marien. Die Gesamtkosten betragen rund eine Million Euro.

In den Jahren 2007 bis 2018 erfolgte bereits eine umfassende Außensanierung der stadtbildprägenden Kirche St. Marien. Nun soll die Marienkapelle erneuert und die Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen werden. Zudem ist geplant, mit ersten wichtigen Maßnahmen in der Marien- und der Annenkapelle zu beginnen.

Unter anderem sollen die Außenwandflächen sowie das Dach der Marienkapelle saniert werden. Der Fußboden soll abgesenkt und mit Kalksteinplatten befestigt werden. Oberhalb des Südportals in der Annenkapelle werden die Fenster neu gestaltet. Vorgesehen ist auch, die Orgelempore aufzuarbeiten und mit einem Anstrich zu versehen. Zudem sollen die Heizungsanlage sowie die Elektroinstallation erneuert werden. Außerdem wird der Außenbereich neu gepflastert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich in diesem Jahr starten und Ende 2020 abgeschlossen sein.

Das Vorhaben trägt dazu bei, das baukulturelle Erbe der Universitäts- und Hansestadt für seine Bewohner und Besucher zu erhalten.

Meiersberger Geschichte in Fotos

Ferdinandshof – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann eröffnet morgen in Meiersberg im Landkreis Vorpommern-Greifswald zwischen Ferdinandshof und Ueckermünde die Fotoausstellung „In Meiersberg zu Hause – 68 Porträts und ein Dorf“.

„Ich finde die Ausstellung mit den Fotos und Geschichten der 68 Meiersberger wunderbar. Zeigt sie doch eindrucksvoll, wie die Menschen hier sind und wo sie zu Hause sind. Ihre Geschichten machen eben den besonderen Reiz des Dorfes, das auch gern Kultdorf genannt wird, aus. Wir freuen uns, dass wir das Projekt mit 1 800 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützen konnten. Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Dörfer in unserer Region dem Beispiel der Meiersberger folgen und die Geschichten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner aufarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen“, betonte Dahlemann bei der Eröffnung.

Die Ausstellung zeige, dass neben Arbeit, Kinderbetreuung und medizinischer Versorgung weitere Faktoren für ein gutes Leben im ländlichen Raum eine wichtige Rolle spielen. Dahlemann: „Vor allem gesellschaftlicher Zusammenhalt und die regionale Identität sind zwei Aspekte, die mir dabei besonders am Herzen liegen. Ob Feuerwehr oder Feste, Konzerte, Kino oder wie jetzt diese Ausstellung, immer ist im Dorf etwas los. Bürgermeister Gerhard Seike betont immer wieder, dass das kulturelle Leben das ganze Dorf zusammenhält. Dem kann ich nur zustimmen.“

Ulrike Zincke und Tilman Lohse hatten die Idee für dieses Projekt. Sie sind 2006 von Darmstadt nach Meiersberg gezogen und haben sich hier schnell wohlgefühlt. Ihre Fotos sind bis zum 17. März jeweils sonntags von 14 bis 16 Uhr in der eigenen Scheune in Meiersberg zu sehen.

Freiwillige Feuerwehr Peenemünde bekommt neues Löschfahrzeug

Insel Usedom – Mit der Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzepts für Peenemünde aus dem Jahr 2012 steht auch die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde vor größeren Herausforderungen. Der im Konzept „Peenemünde 2020“ festgeschriebene Ausbau der Infrastruktur bedeutet für die ehrenamtlichen Brandschützer auch umfangreichere Aufgaben für den Schutz von Leben, Gesundheit sowie Hab und Gut von Einwohnern und Urlaubern. Deshalb will die Gemeinde das derzeitige Löschfahrzeug, einen W 50 und eines der letzten von der DDR gebauten Feuerwehrfahrzeuge, durch ein modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) ersetzen. Das Innenministerium unterstützt die Gemeinde dabei finanziell und stellt rund 149.000 Euro als Sonderbedarfszuweisung dafür zur Verfügung.

„Gerade Ende Januar konnte ich hier in Peenemünde einen Förderbescheid für die Sanierung des Trafoanbaus im Historisch-Technische Museum Peenemünde übergeben, heute geht es um die bessere Ausstattung der Feuerwehr Peenemünde“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Auch das ist ein Beleg dafür, dass die Landeregierung die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde im Blick hat und Projekte mit wirtschaftlichen und touristischen Perspektiven unterstützt.“

Besondere Gefahrenschwerpunkte im eigenen Ausrückebereich der Peenemünder Feuerwehr sind derzeit der Hafen, ein Energiepark, zahlreiche touristische Institutionen und Einrichtungen, eine Bahnlinie sowie ausgedehnte Kiefernwaldgebiete.

Neues Löschfahrzeug für die Zinnowitzer Feuerwehr

Insel Usedom – Die Freiwilligen Feuerwehr des Ostseebads Zinnowitz bekommt ein neues Löschfahrzeug (TLF 4000). Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern stellt dafür rund 133.000 Euro zur Verfügung, der Landkreis Vorpommern-Greifswald steuert 113.000 Euro bei. Mit der Neuanschaffung wird die Gemeinde ein altes Fahrzeug mit Baujahr 1982 ersetzen.

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute an den Bürgermeister Peter Usemann einen Bewilligungsbescheid und dankte bei dieser Gelegenheit den Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement. „Anerkennung ist die wichtigste Währung, mit der Ehrenamt entgolten wird. Deshalb kann man es gar nicht oft genug hervorheben, was in den Feuerwehren wie hier in Zinnowitz geleistet wird.“

Die Freiwillige Feuerwehr ist in der Gemeinde mit ihrer touristische Infrastruktur, vier Tiefgaragen, einer Gastrasse, vielen hohen Gebäuden sowie die Bundesstraße B 111 sehr gefordert. In Teilen des Gemeindegebiets werden die Vorgaben zur Löschwasserbereitstellung nicht erreicht. Auch aus diesem Grund ist ein Tanklöschfahrzeug mit einem großen Wassertank unerlässlich.

Die Zinnowitzer Feuerwehr erfüllt darüber hinaus Aufgaben des überörtlichen Brandschutzes sowie der technischen Hilfeleistung im Amtsgebiet Usedom-Nord. Mit über ihren über 30 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist sie personell gut aufgestellt und kann auch die Tageseinsatzbereitschaft sicher gewährleisten.

Bildungszentrum Wolgast-Torgelow

Torgelow – Anlässlich des Schulfestes, das morgen in der Beruflichen Schule Torgelow stattfindet, hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Bedeutung der Bildungseinrichtung für die Stadt und die Region hervorgehoben: „Der Umbau des ehemaligen Kopernikus-Gymnasiums und die damit verbundenen Investitionen von rund sieben Millionen Euro haben sich wirklich gelohnt – für die Stadt und für die ganze Region – vor allem aber für die Auszubildenden und die Lehrerinnen und Lehrer.“

Es sei wichtig gewesen, dass alle – Politik, Verwaltung und Unternehmen – an einem Strang gezogen hätten. „So ist einer der modernsten zentralen Berufsschulstandorte in Vorpommern entstanden, den wir dringend brauchen, um die nächste Generation Fachkräfte auszubilden. Eine solch attraktive Schule ist eine wichtige Voraussetzung, um junge Leute zu ermuntern, hier in ihrer Heimat eine Ausbildung zu absolvieren. Und morgen können wir den schönen Campus noch einmal kräftig feiern“, so Dahlemann.

„Das Regionale Berufliche Bildungszentrum Wolgast-Torgelow ist ein Aushängeschild für Vorpommern insgesamt“, so Dahlemann weiter. „Wir müssen weiter daran arbeiten, dass die Gesellen nach der Ausbildung gute Arbeitsplätze mit guten Löhnen hier in der Region bekommen. Da sehe ich Politik, Wirtschaft und die Gewerkschaften gleichermaßen in der Pflicht.“

Sanierung des Trafoanbaus im HTM Peenemünde

Insel Usedom – Ein Besuchermagnet auf der Insel Usedom ist das Historisch-Technische Museum Peenemünde (HTM) auf dem Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt. Geschichte aufzuarbeiten ist das Ziel. Die Ausstellung dokumentiert die Arbeit der Peenemünder Raketenforscher, die verheerenden Folgen der neuen Waffen und deren Weiterentwicklung bei Militär und Raumfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus ist das HTM eine internationale Begegnungs- und Kulturstätte.

„Die Gemeinde Peenemünde hat ein historisches Erbe zu schultern, nicht nur im ideellen Sinne sondern auch im materiellen. Große Gebäude und Anlagen müssen baulich erhalten oder saniert werden, so aktuell das Transformatorenanbaus des ehemaligen Kraftwerkes. Dabei unterstützen wir die Gemeinde finanziell mit rund 98.004,67 EUR aus dem Kofinanzierungsfonds“ so Innenminister Lorenz Caffier. „Das Nachdenken über die Geschichte ist an diesem Ort besonders eng verbunden mit der Frage der Verantwortung von Wissenschaft und Technik für die Menschen.“

Die Bausubstanz des Transformatorenanbaus ist wegen Mängeln an Dach und Wänden stark gefährdet, Teile der Decke drohen einzustürzen. Deshalb muss kurzfristig gehandelt werden. Geplant sind Betonsanierung, Sanierung Mauerwerk, Dachdecker- und Bauklempnerarbeiten sowie Arbeiten für den Blitzschutz.

Hauptzuwendungsgeber ist das Bildungsministerium über die Richtlinie für die Bewilligung finanzieller Zuwendung zur Erhaltung von Denkmalen in M-V. Darüber hinaus erhält die Gemeinde Peenemünde auch eine Zuwendung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Fachkräftesicherung für die Region Uecker-Randow und den Landkreis Vorpommern-Greifswald

Greifswald – Das Projekt Koordinierungsbüro Förderinitiative „Bundeswehr & Wirtschaft – Fachkräftepotential der Zukunft“ engagiert sich im Rahmen des Netzwerkes „Arbeitskreis SCHULE – WIRTSCHAFT – BUNDESWEHR“ für eine Fachkräftesicherung in der Region Uecker-Randow und im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dafür wird ein Koordinator eingesetzt, der in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern Veranstaltungen organisiert, über Karrieremöglichkeiten informiert und Kontakt zu Unternehmen hält. Jetzt haben Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann gemeinsam einen Zuwendungsbescheid und eine Fördermittelzusage an den Unternehmerverband Vorpommern e.V. zur Fortführung der Arbeit übergeben.

„Fachkräfte zu gewinnen und zu halten ist ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Stärke eines Unternehmens. Dafür engagiert sich der Unternehmerverband Vorpommern e.V. intensiv und baut Brücken zwischen Schülern, die auf dem Weg der beruflichen Orientierung sind, ausscheidenden Zeitsoldaten, die ihre berufliche Heimat in Mecklenburg-Vorpommern suchen, und den Unternehmen der Region, die auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind. Das ist eine wertvolle Arbeit für die Stärkung der Wirtschaft in Vorpommern“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

„Das wichtigste Thema in Vorpommern und erst recht in der Uecker-Randow-Region ist weiterhin die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen. Hier sind wir in den letzten Jahren deutlich vorangekommen. Auch mit der hochmodernen Torgelower Berufsschule sind wir hier gut aufgestellt. Doch der Fachkräftebedarf ist enorm. Deshalb ist es wichtig, dass wir Schulabgängerinnen und Schulabgängern und ausscheidenden Soldatinnen und Soldaten dabei unterstützen, sich eine Zukunft bei uns in Vorpommern aufzubauen. Deshalb fördern wir sehr gern dieses wichtige Projekt des Unternehmerverbandes Vorpommern. Formate wie die große Ausbildungsmesse in der Torgelower Stadthalle, sind ein Erfolgsmodell und müssen unbedingt fortgeführt werden. Unser Dank gilt den zahlreichen Unterstützern, Lehrern und Unternehmen, sowie der Stadt Torgelow.“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern bei der Übergabe.

Die Schwerpunkte des Projektes liegen in der Beratung von Schülern in regionalen Schulen und Gymnasien im Rahmen ihrer Berufsorientierung, der Teilnahme an Ausbildungs- und Berufsmessen, der Sensibilisierung heimischer Unternehmen für die Herausforderungen der Fachkräftesicherung (z. B. Bereitstellung von Praktikumsstellen, Integration von Flüchtlingen) und in der Durchführung von Unternehmerstammtischen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zur Gewinnung ausscheidender Soldaten als neue, qualifizierte Arbeitskräfte für die Region. Dabei stehen auch noch aktive Soldaten im Fokus, die für ihre Ehe- / Lebenspartner eine neue berufliche Herausforderung in der neuen Umgebung suchen.

Über das Projekt konnten in den vergangenen Jahren durch enge Zusammenarbeit mit der militärischen Führung der Panzergrenadierbrigade 41, der Agentur für Arbeit und mit Unternehmen der regionalen Wirtschaft zielorientiert Gespräche zur Eingliederung von ausscheidenden Soldaten geführt und erfolgreich Zeitsoldaten in regionale Unternehmen vermittelt werden. „Gerade bei den gut ausgebildeten und qualifizierten Bundeswehrangehörigen, die aus dem Dienst ausscheiden, sehe ich großes Potenzial, ihnen eine berufliche Perspektive in Mecklenburg-Vorpommern anzubieten. Wichtig ist, dass auch die Unternehmen bestehende Beratungsangebote bestmöglich nutzen und so die Zusammenarbeit aller Beteiligten noch weiter verbessert wird“, sagte Rudolph.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 82.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben in Höhe von 33.750 Euro aus Mitteln der Standortoffensive, aus dem Vorpommernfonds erfolgt eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro. Zudem tragen die Stadt Torgelow, die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und der Unternehmerverband Vorpommern die Kosten mit.

Erneuerung der Gutsstraße in Trissow

Görmin – Die Gemeinde Görmin im Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte beim Innenministerium für ihre Straßenbaumaßnahmen im Ortsteil Trissow Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, damit die Gemeinde ihren Eigenanteil finanzieren kann und somit für diese Maßnahme in den Genuss von EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung kommt.

Über den Antrag hatte das Ministerium auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv entschieden, nun ist dem Bürgermeister ein Bewilligungsbescheid über rund 66.700 EUR zugesandt worden. Hauptzuwendungsgeber ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.

„Dieses für die Gemeinde wichtige Straßenbauvorhaben wäre ohne Unterstützung aus dem Kofinanzierungsprogramm nicht umsetzbar gewesen. Mit den Kofinanzierungsmitteln wollen wir erreichen, dass auch Kommunen investieren können, die finanziell nicht so gut dastehen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Der für die Gemeinde verbleibende Eigenanteil ist jetzt deutlich geringer und das so eingesparte Geld verschafft finanzielle Spielräume für andere Vorhaben“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Die Kopfsteinpflasterstraße in Trissow ist in einem desolaten Zustand und der Gehweg ist nur teilweise vorhanden. Im Zuge einer grundlegenden Sanierung entsteht eine drei Meter breite Asphaltstraße mit Entwässerungsrinne und befahrbarem Gehweg.

3. KOSEROWER KUNSTBÖRSE

Mit Benefiz-Tombola und Schätzservice

Insel Usedom – Kunstfreunde aus nah und fern werden zum Jahresende traditionell zur „Koserower Kunstbörse“ eingeladen. Sie erwartet auch diesmal ein wahres Feuerwerk hochkarätiger Kunst. Gezeigt wird Regionales aus über 150 Jahren. Darunter befinden sich farbenfrohe Öl- und Acrylmalereien zeitgenössischer Künstler ebenso, wie Neuerwerbungen historischer Kunstwerke, die nach erfolgter Restaurierung erstmals dem Publikum vorgestellt werden können. Tom Beyer, Marie Hager, Hans Hartig, Otto Manigk oder Lokalmatador Otto Niemeyer-Holstein sind nur einige der klangvollen Namen, deren Werke neben rund 200 anderen gezeigt werden. Von Hugo Scheele, dem Zempiner Maler und Grafiker, der sich schon um 1920 dauerhaft auf Usedom niederließ, kann ein extrem seltener Zyklus früher Linolschnitte angeboten werden. Andere Werke geben schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Frühjahrs- und Herbstauktionen 2019.

Besuchern der Veranstaltungen wird an zwei Standorten (Koserower Kunstsalon bzw. Veranstaltungsräume der Kurverwaltung) bis zum 5.Januar wieder einiges geboten: So können Besitzer von Kunstwerken ihre Objekte (Gemälde, Druckgrafik oder Plastiken) vorstellen und herausfinden, ob sich unter Sammlungs-/Erbstücken oder Flohmarktfunden eventuell ungeahnte Schätze befinden.

Es gibt auch in diesem Jahr eine Benefiz-Tombola mit tollen Preisen. Zum wiederholten Male beteiligt sich der Koserower Kunstsalon an der OZ Spendenaktion „Helfen bringt Freude“. Der Erlös aus dem Verkauf von Losen kommt vollständig dieser Aktion zugute. Unter dem Motto „Rette sich, wer’s kann“ soll in diesem Jahr Kindergartenkindern ermöglicht werden, vor Schulbeginn schwimmen zu lernen. Als Preise winken Theater- und Museumsgutscheine, Kunstbücher und -plakate, Kinder-Malbücher und DVDs. Für großzügige Spenden danken wir der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, der Unternehmensgruppe Schmetterlingsfarm und der Volksbank Wolgast.

Geöffnet sind die beiden Ausstellungen bis zum 5.1.2019 täglich von 10 bis 18 Uhr, sogar – mit leichten Einschränkungen – an den Weihnachtstagen (24.12.10-14 Uhr, 25./26.12. jeweils 14-18 Uhr).