Städtebaufördermittel für Kirche St. Marien in Greifswald

Greifswald – Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Landesbauministerium Städtebaufördermittel in Höhe von rund 660.000 Euro für die Modernisierung der Kirche St. Marien. Die Gesamtkosten betragen rund eine Million Euro.

In den Jahren 2007 bis 2018 erfolgte bereits eine umfassende Außensanierung der stadtbildprägenden Kirche St. Marien. Nun soll die Marienkapelle erneuert und die Gestaltung der Außenanlagen abgeschlossen werden. Zudem ist geplant, mit ersten wichtigen Maßnahmen in der Marien- und der Annenkapelle zu beginnen.

Unter anderem sollen die Außenwandflächen sowie das Dach der Marienkapelle saniert werden. Der Fußboden soll abgesenkt und mit Kalksteinplatten befestigt werden. Oberhalb des Südportals in der Annenkapelle werden die Fenster neu gestaltet. Vorgesehen ist auch, die Orgelempore aufzuarbeiten und mit einem Anstrich zu versehen. Zudem sollen die Heizungsanlage sowie die Elektroinstallation erneuert werden. Außerdem wird der Außenbereich neu gepflastert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich in diesem Jahr starten und Ende 2020 abgeschlossen sein.

Das Vorhaben trägt dazu bei, das baukulturelle Erbe der Universitäts- und Hansestadt für seine Bewohner und Besucher zu erhalten.

Meiersberger Geschichte in Fotos

Ferdinandshof – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann eröffnet morgen in Meiersberg im Landkreis Vorpommern-Greifswald zwischen Ferdinandshof und Ueckermünde die Fotoausstellung „In Meiersberg zu Hause – 68 Porträts und ein Dorf“.

„Ich finde die Ausstellung mit den Fotos und Geschichten der 68 Meiersberger wunderbar. Zeigt sie doch eindrucksvoll, wie die Menschen hier sind und wo sie zu Hause sind. Ihre Geschichten machen eben den besonderen Reiz des Dorfes, das auch gern Kultdorf genannt wird, aus. Wir freuen uns, dass wir das Projekt mit 1 800 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützen konnten. Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Dörfer in unserer Region dem Beispiel der Meiersberger folgen und die Geschichten ihrer Bewohnerinnen und Bewohner aufarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen“, betonte Dahlemann bei der Eröffnung.

Die Ausstellung zeige, dass neben Arbeit, Kinderbetreuung und medizinischer Versorgung weitere Faktoren für ein gutes Leben im ländlichen Raum eine wichtige Rolle spielen. Dahlemann: „Vor allem gesellschaftlicher Zusammenhalt und die regionale Identität sind zwei Aspekte, die mir dabei besonders am Herzen liegen. Ob Feuerwehr oder Feste, Konzerte, Kino oder wie jetzt diese Ausstellung, immer ist im Dorf etwas los. Bürgermeister Gerhard Seike betont immer wieder, dass das kulturelle Leben das ganze Dorf zusammenhält. Dem kann ich nur zustimmen.“

Ulrike Zincke und Tilman Lohse hatten die Idee für dieses Projekt. Sie sind 2006 von Darmstadt nach Meiersberg gezogen und haben sich hier schnell wohlgefühlt. Ihre Fotos sind bis zum 17. März jeweils sonntags von 14 bis 16 Uhr in der eigenen Scheune in Meiersberg zu sehen.

Freiwillige Feuerwehr Peenemünde bekommt neues Löschfahrzeug

Insel Usedom – Mit der Umsetzung des regionalen Entwicklungskonzepts für Peenemünde aus dem Jahr 2012 steht auch die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde vor größeren Herausforderungen. Der im Konzept „Peenemünde 2020“ festgeschriebene Ausbau der Infrastruktur bedeutet für die ehrenamtlichen Brandschützer auch umfangreichere Aufgaben für den Schutz von Leben, Gesundheit sowie Hab und Gut von Einwohnern und Urlaubern. Deshalb will die Gemeinde das derzeitige Löschfahrzeug, einen W 50 und eines der letzten von der DDR gebauten Feuerwehrfahrzeuge, durch ein modernes Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) ersetzen. Das Innenministerium unterstützt die Gemeinde dabei finanziell und stellt rund 149.000 Euro als Sonderbedarfszuweisung dafür zur Verfügung.

„Gerade Ende Januar konnte ich hier in Peenemünde einen Förderbescheid für die Sanierung des Trafoanbaus im Historisch-Technische Museum Peenemünde übergeben, heute geht es um die bessere Ausstattung der Feuerwehr Peenemünde“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Auch das ist ein Beleg dafür, dass die Landeregierung die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde im Blick hat und Projekte mit wirtschaftlichen und touristischen Perspektiven unterstützt.“

Besondere Gefahrenschwerpunkte im eigenen Ausrückebereich der Peenemünder Feuerwehr sind derzeit der Hafen, ein Energiepark, zahlreiche touristische Institutionen und Einrichtungen, eine Bahnlinie sowie ausgedehnte Kiefernwaldgebiete.

Neues Löschfahrzeug für die Zinnowitzer Feuerwehr

Insel Usedom – Die Freiwilligen Feuerwehr des Ostseebads Zinnowitz bekommt ein neues Löschfahrzeug (TLF 4000). Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern stellt dafür rund 133.000 Euro zur Verfügung, der Landkreis Vorpommern-Greifswald steuert 113.000 Euro bei. Mit der Neuanschaffung wird die Gemeinde ein altes Fahrzeug mit Baujahr 1982 ersetzen.

Innenminister Lorenz Caffier übergab heute an den Bürgermeister Peter Usemann einen Bewilligungsbescheid und dankte bei dieser Gelegenheit den Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement. „Anerkennung ist die wichtigste Währung, mit der Ehrenamt entgolten wird. Deshalb kann man es gar nicht oft genug hervorheben, was in den Feuerwehren wie hier in Zinnowitz geleistet wird.“

Die Freiwillige Feuerwehr ist in der Gemeinde mit ihrer touristische Infrastruktur, vier Tiefgaragen, einer Gastrasse, vielen hohen Gebäuden sowie die Bundesstraße B 111 sehr gefordert. In Teilen des Gemeindegebiets werden die Vorgaben zur Löschwasserbereitstellung nicht erreicht. Auch aus diesem Grund ist ein Tanklöschfahrzeug mit einem großen Wassertank unerlässlich.

Die Zinnowitzer Feuerwehr erfüllt darüber hinaus Aufgaben des überörtlichen Brandschutzes sowie der technischen Hilfeleistung im Amtsgebiet Usedom-Nord. Mit über ihren über 30 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist sie personell gut aufgestellt und kann auch die Tageseinsatzbereitschaft sicher gewährleisten.

Bildungszentrum Wolgast-Torgelow

Torgelow – Anlässlich des Schulfestes, das morgen in der Beruflichen Schule Torgelow stattfindet, hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Bedeutung der Bildungseinrichtung für die Stadt und die Region hervorgehoben: „Der Umbau des ehemaligen Kopernikus-Gymnasiums und die damit verbundenen Investitionen von rund sieben Millionen Euro haben sich wirklich gelohnt – für die Stadt und für die ganze Region – vor allem aber für die Auszubildenden und die Lehrerinnen und Lehrer.“

Es sei wichtig gewesen, dass alle – Politik, Verwaltung und Unternehmen – an einem Strang gezogen hätten. „So ist einer der modernsten zentralen Berufsschulstandorte in Vorpommern entstanden, den wir dringend brauchen, um die nächste Generation Fachkräfte auszubilden. Eine solch attraktive Schule ist eine wichtige Voraussetzung, um junge Leute zu ermuntern, hier in ihrer Heimat eine Ausbildung zu absolvieren. Und morgen können wir den schönen Campus noch einmal kräftig feiern“, so Dahlemann.

„Das Regionale Berufliche Bildungszentrum Wolgast-Torgelow ist ein Aushängeschild für Vorpommern insgesamt“, so Dahlemann weiter. „Wir müssen weiter daran arbeiten, dass die Gesellen nach der Ausbildung gute Arbeitsplätze mit guten Löhnen hier in der Region bekommen. Da sehe ich Politik, Wirtschaft und die Gewerkschaften gleichermaßen in der Pflicht.“

Sanierung des Trafoanbaus im HTM Peenemünde

Insel Usedom – Ein Besuchermagnet auf der Insel Usedom ist das Historisch-Technische Museum Peenemünde (HTM) auf dem Gelände der ehemaligen Heeresversuchsanstalt. Geschichte aufzuarbeiten ist das Ziel. Die Ausstellung dokumentiert die Arbeit der Peenemünder Raketenforscher, die verheerenden Folgen der neuen Waffen und deren Weiterentwicklung bei Militär und Raumfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg. Darüber hinaus ist das HTM eine internationale Begegnungs- und Kulturstätte.

„Die Gemeinde Peenemünde hat ein historisches Erbe zu schultern, nicht nur im ideellen Sinne sondern auch im materiellen. Große Gebäude und Anlagen müssen baulich erhalten oder saniert werden, so aktuell das Transformatorenanbaus des ehemaligen Kraftwerkes. Dabei unterstützen wir die Gemeinde finanziell mit rund 98.004,67 EUR aus dem Kofinanzierungsfonds“ so Innenminister Lorenz Caffier. „Das Nachdenken über die Geschichte ist an diesem Ort besonders eng verbunden mit der Frage der Verantwortung von Wissenschaft und Technik für die Menschen.“

Die Bausubstanz des Transformatorenanbaus ist wegen Mängeln an Dach und Wänden stark gefährdet, Teile der Decke drohen einzustürzen. Deshalb muss kurzfristig gehandelt werden. Geplant sind Betonsanierung, Sanierung Mauerwerk, Dachdecker- und Bauklempnerarbeiten sowie Arbeiten für den Blitzschutz.

Hauptzuwendungsgeber ist das Bildungsministerium über die Richtlinie für die Bewilligung finanzieller Zuwendung zur Erhaltung von Denkmalen in M-V. Darüber hinaus erhält die Gemeinde Peenemünde auch eine Zuwendung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Fachkräftesicherung für die Region Uecker-Randow und den Landkreis Vorpommern-Greifswald

Greifswald – Das Projekt Koordinierungsbüro Förderinitiative „Bundeswehr & Wirtschaft – Fachkräftepotential der Zukunft“ engagiert sich im Rahmen des Netzwerkes „Arbeitskreis SCHULE – WIRTSCHAFT – BUNDESWEHR“ für eine Fachkräftesicherung in der Region Uecker-Randow und im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Dafür wird ein Koordinator eingesetzt, der in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Partnern Veranstaltungen organisiert, über Karrieremöglichkeiten informiert und Kontakt zu Unternehmen hält. Jetzt haben Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann gemeinsam einen Zuwendungsbescheid und eine Fördermittelzusage an den Unternehmerverband Vorpommern e.V. zur Fortführung der Arbeit übergeben.

„Fachkräfte zu gewinnen und zu halten ist ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Stärke eines Unternehmens. Dafür engagiert sich der Unternehmerverband Vorpommern e.V. intensiv und baut Brücken zwischen Schülern, die auf dem Weg der beruflichen Orientierung sind, ausscheidenden Zeitsoldaten, die ihre berufliche Heimat in Mecklenburg-Vorpommern suchen, und den Unternehmen der Region, die auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind. Das ist eine wertvolle Arbeit für die Stärkung der Wirtschaft in Vorpommern“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

„Das wichtigste Thema in Vorpommern und erst recht in der Uecker-Randow-Region ist weiterhin die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen. Hier sind wir in den letzten Jahren deutlich vorangekommen. Auch mit der hochmodernen Torgelower Berufsschule sind wir hier gut aufgestellt. Doch der Fachkräftebedarf ist enorm. Deshalb ist es wichtig, dass wir Schulabgängerinnen und Schulabgängern und ausscheidenden Soldatinnen und Soldaten dabei unterstützen, sich eine Zukunft bei uns in Vorpommern aufzubauen. Deshalb fördern wir sehr gern dieses wichtige Projekt des Unternehmerverbandes Vorpommern. Formate wie die große Ausbildungsmesse in der Torgelower Stadthalle, sind ein Erfolgsmodell und müssen unbedingt fortgeführt werden. Unser Dank gilt den zahlreichen Unterstützern, Lehrern und Unternehmen, sowie der Stadt Torgelow.“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern bei der Übergabe.

Die Schwerpunkte des Projektes liegen in der Beratung von Schülern in regionalen Schulen und Gymnasien im Rahmen ihrer Berufsorientierung, der Teilnahme an Ausbildungs- und Berufsmessen, der Sensibilisierung heimischer Unternehmen für die Herausforderungen der Fachkräftesicherung (z. B. Bereitstellung von Praktikumsstellen, Integration von Flüchtlingen) und in der Durchführung von Unternehmerstammtischen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zur Gewinnung ausscheidender Soldaten als neue, qualifizierte Arbeitskräfte für die Region. Dabei stehen auch noch aktive Soldaten im Fokus, die für ihre Ehe- / Lebenspartner eine neue berufliche Herausforderung in der neuen Umgebung suchen.

Über das Projekt konnten in den vergangenen Jahren durch enge Zusammenarbeit mit der militärischen Führung der Panzergrenadierbrigade 41, der Agentur für Arbeit und mit Unternehmen der regionalen Wirtschaft zielorientiert Gespräche zur Eingliederung von ausscheidenden Soldaten geführt und erfolgreich Zeitsoldaten in regionale Unternehmen vermittelt werden. „Gerade bei den gut ausgebildeten und qualifizierten Bundeswehrangehörigen, die aus dem Dienst ausscheiden, sehe ich großes Potenzial, ihnen eine berufliche Perspektive in Mecklenburg-Vorpommern anzubieten. Wichtig ist, dass auch die Unternehmen bestehende Beratungsangebote bestmöglich nutzen und so die Zusammenarbeit aller Beteiligten noch weiter verbessert wird“, sagte Rudolph.

Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 82.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben in Höhe von 33.750 Euro aus Mitteln der Standortoffensive, aus dem Vorpommernfonds erfolgt eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro. Zudem tragen die Stadt Torgelow, die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern und der Unternehmerverband Vorpommern die Kosten mit.

Erneuerung der Gutsstraße in Trissow

Görmin – Die Gemeinde Görmin im Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte beim Innenministerium für ihre Straßenbaumaßnahmen im Ortsteil Trissow Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, damit die Gemeinde ihren Eigenanteil finanzieren kann und somit für diese Maßnahme in den Genuss von EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung kommt.

Über den Antrag hatte das Ministerium auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv entschieden, nun ist dem Bürgermeister ein Bewilligungsbescheid über rund 66.700 EUR zugesandt worden. Hauptzuwendungsgeber ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt.

„Dieses für die Gemeinde wichtige Straßenbauvorhaben wäre ohne Unterstützung aus dem Kofinanzierungsprogramm nicht umsetzbar gewesen. Mit den Kofinanzierungsmitteln wollen wir erreichen, dass auch Kommunen investieren können, die finanziell nicht so gut dastehen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Der für die Gemeinde verbleibende Eigenanteil ist jetzt deutlich geringer und das so eingesparte Geld verschafft finanzielle Spielräume für andere Vorhaben“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Die Kopfsteinpflasterstraße in Trissow ist in einem desolaten Zustand und der Gehweg ist nur teilweise vorhanden. Im Zuge einer grundlegenden Sanierung entsteht eine drei Meter breite Asphaltstraße mit Entwässerungsrinne und befahrbarem Gehweg.

3. KOSEROWER KUNSTBÖRSE

Mit Benefiz-Tombola und Schätzservice

Insel Usedom – Kunstfreunde aus nah und fern werden zum Jahresende traditionell zur „Koserower Kunstbörse“ eingeladen. Sie erwartet auch diesmal ein wahres Feuerwerk hochkarätiger Kunst. Gezeigt wird Regionales aus über 150 Jahren. Darunter befinden sich farbenfrohe Öl- und Acrylmalereien zeitgenössischer Künstler ebenso, wie Neuerwerbungen historischer Kunstwerke, die nach erfolgter Restaurierung erstmals dem Publikum vorgestellt werden können. Tom Beyer, Marie Hager, Hans Hartig, Otto Manigk oder Lokalmatador Otto Niemeyer-Holstein sind nur einige der klangvollen Namen, deren Werke neben rund 200 anderen gezeigt werden. Von Hugo Scheele, dem Zempiner Maler und Grafiker, der sich schon um 1920 dauerhaft auf Usedom niederließ, kann ein extrem seltener Zyklus früher Linolschnitte angeboten werden. Andere Werke geben schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Frühjahrs- und Herbstauktionen 2019.

Besuchern der Veranstaltungen wird an zwei Standorten (Koserower Kunstsalon bzw. Veranstaltungsräume der Kurverwaltung) bis zum 5.Januar wieder einiges geboten: So können Besitzer von Kunstwerken ihre Objekte (Gemälde, Druckgrafik oder Plastiken) vorstellen und herausfinden, ob sich unter Sammlungs-/Erbstücken oder Flohmarktfunden eventuell ungeahnte Schätze befinden.

Es gibt auch in diesem Jahr eine Benefiz-Tombola mit tollen Preisen. Zum wiederholten Male beteiligt sich der Koserower Kunstsalon an der OZ Spendenaktion „Helfen bringt Freude“. Der Erlös aus dem Verkauf von Losen kommt vollständig dieser Aktion zugute. Unter dem Motto „Rette sich, wer’s kann“ soll in diesem Jahr Kindergartenkindern ermöglicht werden, vor Schulbeginn schwimmen zu lernen. Als Preise winken Theater- und Museumsgutscheine, Kunstbücher und -plakate, Kinder-Malbücher und DVDs. Für großzügige Spenden danken wir der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, der Unternehmensgruppe Schmetterlingsfarm und der Volksbank Wolgast.

Geöffnet sind die beiden Ausstellungen bis zum 5.1.2019 täglich von 10 bis 18 Uhr, sogar – mit leichten Einschränkungen – an den Weihnachtstagen (24.12.10-14 Uhr, 25./26.12. jeweils 14-18 Uhr).

Breitbandausbau in Vorpommern-Greifswald

Gützkow – Landesinfrastrukturminister Christian Pegel übergibt am Donnerstag (20. Dezember 2018) zwei Zuwendungsbescheide für den Breitbandausbau in zwei Projektgebieten im Landkreis Vorpommern-Greifswald an Landrat Michael Sack. Mithilfe der Fördermittel beauftragt der Landrat anschließend die Landwerke MV Breitband GmbH mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Die Fördermittel dienen dem Ausbau der digitalen Infrastruktur unter anderem in Lubmin, Züssow, Gützkow, und Stolpe sowie in weiteren Gemeinden der Amtsbereiche Züssow, Züssow Land, Anklam Land, Lubmin und am Peenestrom.

Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau des schnellen Internets in diesen beiden Projektgebieten ca. 19,5 Millionen Euro bereit. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Landkreises für beide Maßnahmen liegt bei etwa 2,8 Millionen Euro und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur erfolgt in beiden Projektgebieten größtenteils bis zum Gebäude mit Glasfaser, also mit sogenannter FTTB-Technologie. Diese ermöglicht die Versorgung der Nutzer mit Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) oder mehr im Download. Von den noch ausstehenden Arbeiten profitieren insgesamt rund 7.500 Haushalte sowie 480 Unternehmen und Institutionen.

Um deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojekts. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit. Der Eigenanteil der Landkreise beträgt zehn Prozent. Dieser wird aus dem Kommunalen Aufbaufonds finanziert und belastet deshalb nicht die einzelnen Kommunen. Das Land finanziert diese Ausgaben des Kommunalen Aufbaufonds aus der Haushaltsrücklage des Landes vor.

Sämtliche 93 Projektgebiete, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden ist, erhielten den Zuschlag vom Bund. Damit konnten rund 832 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Das Land wird aus der Haushaltsrücklage eine knappe halbe Milliarde Euro als Kofinanzierung des Landes sowie für den kommunalen Eigenanteil beitragen. Damit stehen insgesamt ca. 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung.

Sanierung der Annenkapelle

35.000 Euro aus Strategiefonds für St. Marien Kirche in Greifswald überreicht

Greifswald – Justizministerin Hoffmeister hat in Greifswald als zuständige Ministerin für Kirchenangelegenheiten der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien einen Zuwendungsbescheid über 35.000 Euro überreicht. „Das Geld aus dem Strategiefonds wird für einen internationalen Künstlerwettbewerb zur Neugestaltung des Portals und des darüber liegenden Fensters der Annenkapelle eingesetzt.

Die Kapelle aus dem 14. Jahrhundert ist ein gotisches Kleinod in unserem Land und auf jeden Fall erhaltenswert. Wenn die Zuwendung aus dem Strategiefonds dazu beitragen kann, einen der wichtigsten und baugeschichtlich bedeutendsten Räume der Marienkirche in Greifswald wieder erlebbar zu machen, ist es gut investiertes Geld“, so Justizministerin Hoffmeister bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids.

Das Justizministerium als zuständiges Ministerium für die Kirchenangelegenheiten prüft und bewilligt Förderanträge der Kirchengemeinden. Die evangelische St. Marien-Kirche in Greifswald ist die älteste Stadtkirche der Hansestadt.

Koserow: Christian Pegel übergibt Zuwendungsbescheid für LED

Koserow – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Ostseebad Koserow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) übergibt Energieminister Christian Pegel am Mittwoch (19.12.2018) dem Bürgermeister der Gemeinde René König einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 301.292,75 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 706 Quecksilber- und Natriumdampfleuchten im Ortsteil Koserow sollen durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt werden. Von dieser Maßnahme profitieren beispielsweise folgende Straßen: Siemenstraße (68 Leuchten), Hauptweg (90), Hauptstraße (106), Waldstraße (22), Kurplatz (32), Zentrum (176) und Promenade (32). Teilweise werden zudem vorhandene Maste durch verzinkte Stahlmaste ersetzt sowie Kabel erneuert.

Durch diese Maßnahme können jährlich 232.489 Kilowattstunden Strom sowie rund 137 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neubau der Bahnüberführung bei Charlottenhof

Charlottenhof – Der Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält für den Neubau der Bahnüberführung über die Kreisstraße 68 bei Charlottenhof vom Infrastrukturministerium Fördermittel in Höhe von 459.400 Euro. Diese werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald beabsichtigt, mit der DB-Netz AG das vorhandene Bauwerk abzureißen und durch einen Stahlbetonhalbrahmen mit einer Weite von 9,6 Metern und einer Höhe von 4,5 Metern zu ersetzen. Geplant ist, die Kreisstraße unter der Unterführung auf sechs Meter zu verbreitern und die Böschungen und Entwässerungseinrichtungen an das neue Bauwerk anzupassen.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen Ende 2019 abgeschlossen werden.

Ein Gewinn für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums

Blankensee – Der Minister für Landwirtschaft- und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, hat heute auf einem kleinen Festakt in Blankensee (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die Gemeinde Blankensee zur vollständigen Integration in den Naturpark Am Stettiner Haff beglückwünscht. Seit der Neufestsetzung des Naturparks am 22. Oktober diesen Jahres ist die Gemeinde mit ihrer gesamten Fläche bis hin zur polnischen Grenze im Naturpark. Dadurch erweiterte sich der Naturpark um rund 16 Quadratkilometer.

„Sie haben erkannt, dass Schutzgebiete nicht nur ein Gewinn für die Natur, sondern auch für die Menschen und für eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus im ländlichen Raum sind“, sagte Backhaus. Er bedankte sich bei Bürgermeister und Gemeindevertretung, dass sie trotz der langwierigen Verfahrensdauer hartnäckig auf die Naturparkerweiterung gedrängt haben.

Backhaus erinnerte daran, dass es seit 2017 möglich ist, für infrastrukturelle Vorhaben zur Besucherlenkung in den Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu beantragen. Davon hat auch der Naturpark Am Stettiner Haff Gebrauch gemacht. So wurde der im Oktober eröffnete Naturerlebnispfad am Eggesiner See mit europäischen Mitteln gefördert. In Planung ist ein Aussichtsturm auf dem Fuchsberg, der eine fantastische Sicht in die Landschaft der Brohmer Berge und auf den Galenbecker See ermöglicht. Ebenfalls bereits bewilligt sind neue Ausstellungsmodule für die Naturparkausstel­lung in Eggesin.

Vorreiter ist der Naturpark Am Stettiner Haff auch mit seinen Naturpark-Schulen. Nachdem 2014 die Kleine Grundschule auf dem Lande Mewegen die erste Naturpark-Schule Mecklenburg-Vorpommerns wurde, darf nun auch die Kleine Grundschule auf dem Lande Ahlbeck diese Bezeichnung führen. Sie dokumentiert eine feste und dauerhafte Kooperation der Grundschulen und des Naturparks und unterstützt die Erhaltung dieser kleinen Schulen auf dem Lande. „Es ist aus meiner Sicht äußerst wichtig, Kinder schon in frühem Alter für unsere Natur, unsere Landschaft und Lebensräume zu begeistern“, so der Minister.

Der Naturpark Am Stettiner Haff ist chronologisch der sechste von sieben Naturparks Mecklenburg-Vorpommerns. Er wurde 2004 festgesetzt. Blankensee gehörte zu den Gründungsgemeinden. Sie konnte zum Zeitpunkt der Festsetzung des Naturparks jedoch nur mit einer Teilfläche in den Naturpark aufgenommen werden. Denn ein Naturpark muss flächenmäßig zu mindestens 50 Prozent aus Schutzgebieten bestehen.

Nachdem 2008 der Landkreis das 4.200 Hektar große Landschaftsschutzgebiet Am Randow Bruch zwischen Rothenklempenow und dem Blankenseer Ortsteil Pampow ausgewiesen hatte, strengte die Gemeinde eine vollständige Integration in den Naturpark an und stellte 2013 einen entsprechenden Antrag.

Die Erweiterung des Naturparks um rund 16 Quadratkilometer bis zur Grenze zu Polen erfolgte mit der zweiten Landesverordnung zur Änderung der Landesverordnung zur Festsetzung des Naturparks Am Stettiner Haff vom 22.10.2018. Der Anteil der Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete am Naturpark beträgt nun 57,6 Prozent.

Förderung der Kunstwerkstätten e.V. in Greifswald

Greifswald – „Mit dem Vorpommern-Fonds wollen wir gerade auch die kulturelle Entwicklung in Vorpommern zusätzlich unterstützen. Das sind Projekte, für die sich Menschen mit viel Herzblut einsetzen. Das kann man hier bei den Greifswalder Kunstwerkstätten erleben. Ich danke allen Engagierten sehr herzlich“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute anlässlich der Übergabe eines Zuwendungsbescheids an die Kunstwerk­stätten e.V.

Der Bescheid umfasst 90.000 Euro an Projektfördermitteln aus dem Ministerium für Bildung, Wissen­schaft und Kultur des Landes sowie 10.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds. Er ist für Projekte der Jugendkunst­arbeit vorgesehen, z.B. für Kurse, Projekte und Workshops oder Kooperationen im Rahmen der Ganztagsschule.

Dahlemann weiter: „Kultur und Kunst dienen der Persön­lichkeitsentwicklung. Die Fördermittel sind deshalb in den Kunst­werk­stätten in Greifswald ausgezeichnet angelegt. Jugendliche können hier bereits früh Erfahrungen machen, die über das Alltagswissen hinausgehen. Kunst kann Kreativität wecken, einen auf gute Ideen bringen und dabei helfen, Begabun­gen zu entdecken. Davon werden unsere Jugendlichen auf ihrem Lebensweg immer profitieren – unabhängig davon, ob sie in die Welt hinaus gehen oder hier bei uns in Vorpommern die guten Chancen nutzen.“