Radweg zwischen Schaprode und Trent wird freigegeben

Insel Rügen – Am Dienstag, 23. Juli 2019, gibt Landesverkehrsminister Christian Pegel mit Vorpommern-Rügens Landrat Dr. Stefan Kerth den neuen straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße 302 zwischen Schaprode und Trent frei.

Der etwa 5,5 Kilometer lange und mindestens 2,50 Meter breite Asphaltweg beginnt am Ortsausgang Schaprode und endet am Ortseingang Trent. Er wurde in einer Bauzeit von zehn Monaten errichtet. Bisher mussten Radfahrer dort die Fahrbahn der L 302 nutzen, die als einzige Straßenverbindung zur Hiddenseefähre ab Schaprode ein hohes Verkehrsaufkommen aufweist, aber nur eine Fahrbahnbreite von sechs Metern hat. Mit dem neuen Radweg ist eine durchgehende, sichere Verbindung zwischen Schaprode und Trent entstanden, die als Bestandteil sowohl des Ostseeküstenradwegs als auch des Rügen-Rundwegs künftig nicht nur Pendler sondern auch Touristen nutzen werden.

Die Kosten in Höhe von ca. 3,65 Millionen Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln finanziert. Die Maßnahme ist Bestandteil des Lückenschlussprogramms des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Radwege an Landesstraßen.

Radwege und Straßen teilen sich in der Zuständigkeit auf verschiedene Beteiligte auf. An Bundes- und an Landesstraßen ist das Land zuständig. An Kreis- und Gemeindestraßen sowie losgelöst von Straßen sind es die Kommunen. Ziel der Landesregierung für die Bundes- und Landesstraßen ist es, die vorhandene Radwegeinfrastruktur zu einem bedarfsgerechten und sicheren Gesamtnetz weiterzuentwickeln. Das Radwegenetz dient sowohl dem Alltags- als auch dem touristischen Radverkehr. Je nach Verkehrszweck müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Radfahrenden berücksichtigt werden. So ist im Alltagsverkehr die Anbindung des Umlands an Zentrale Orte mit kurzen Fahrstrecken besonders wichtig, während für den touristischen Radverkehr landschaftlich reizvolle Strecken vorrangig sind.

Für den Radverkehr investiert das Land in die Radwege- infrastruktur, betreibt den Radnetzplaner M-V und unterstützt die Kommunen beim Aufbau einer Arbeitsgemeinschaft für fahrradfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt hat das Land für den Radwegebau an Landesstraßen seit 2012 knapp elf Millionen Euro investiert. Für den Bau von Radwegen an Bundesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern hat der Bund im selben Zeitraum insgesamt ca. 55,6 Millionen Euro investiert. Daneben wurden in der laufenden Förderperiode (2014 bis 2020) EU-Mittel in Höhe von rund 22,6 Millionen Euro für den Radwegebau an Landesstraßen und die kommunale Radinfrastruktur bewilligt.

„Der Topf für kommunale Radwegprojekte ist noch nicht ausgeschöpft“, sagt Landesinfrastrukturminister Christian Pegel und appelliert an die Kommunen, für den Neu- oder Ausbau von Radwegen des Alltags- und des touristischen Verkehrs auch diese Finanzierungsquelle zu berücksichtigen.

Abfahrten gesperrt

Abfahrten am Autobahnkreuz Wismar in Fahrtrichtung Lübeck gesperrt

Wismar – Im Rahmen der Erneuerung der A 20 bei Wismar werden ab Ende Juli die rechte Fahrspur und der Standstreifen in Fahrtrichtung Lübeck erneuert. Dafür müssen die Abfahrt des Autobahnkreuz‘ Wismar aus Rostock kommend sowie die Auffahrt in Richtung Lübeck vorübergehend gesperrt werden. Zwischen Wismar-Mitte und Zurow wird zurzeit in vier Bauabschnitten einer der ältesten und meistbefahrenen Abschnitte der Autobahn 20 saniert.

Die Arbeiten beginnen am 29. Juli 2019, ca. 8 Uhr und sollen voraussichtlich bis Mitte September 2019 abgeschlossen werden. Die Umleitungen über die U 1 von der A 20, Anschlussstelle (AS) Zurow, über die Bundesstraße 192/L 101 zur A 14, AS Jesendorf, sowie in die Gegenrichtung über die U 2 sind ausgeschildert.

Nach Abschluss der Arbeiten an der rechten Fahrspur und dem Standstreifen wird die A 20 in Fahrtrichtung Lübeck zwischen dem Autobahnkreuz Wismar und der AS Wismar Mitte erneuert. Die gesamte Maßnahme soll voraussichtlich im Dezember 2019 abgeschlossen werden.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Bei Asphaltuntersuchungen wurden starke Schäden festgestellt, die Bitumenschichten weisen Risse auf. Dieser Abschnitt der A 20, im Jahr 1997 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 35.000 bis 40.000 Fahrzeugen.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Ausbau Kreisstraße 26

Kratzeburg – Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte plant den Ausbau der Kreisstraße 26 zwischen Kratzeburg und Dalmsdorf in der Gemeinde Kratzeburg.

„Die Kreisstraße dient insgesamt als zentrale Zufahrt nach Kratzeburg und Dalmsdorf. Derzeit ist die Strecke zwischen Kratzeburg und Dalmsdorf noch in einem schlechten Zustand. Mit dem Ausbau werden sich die Bedingungen für Anwohner, Gäste und die regionalen Gewerbetreibenden erheblich verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die Gemeinde Kratzeburg liegt mit ihren Ortsteilen innerhalb des Müritz-Nationalparks und wird nur über die Kreisstraße 26 an den überregionalen Verkehr (B 193) angeschlossen. Geplant ist jetzt unter anderem, den Kreisstraßenabschnitt zwischen Kratzeburg und Dalmsdorf auf einer Länge von 685 Metern auszubauen und entlang dieser Strecke 95 Meter Radweg neu zu errichten. Neben touristischen Anbietern sind in der Gemeinde auch Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft sowie aus dem metallverarbeitenden Gewerbe tätig.

„Mit der Straßenmodernisierung binden wir die gewerblich-touristischen Unternehmen der Region besser an das überregionale Straßennetz an. Das verbessert die wirtschaftlichen Standortbedingungen für die Betriebe vor Ort“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition beträgt rund 418.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 377.000 Euro.

Barrierefreie Bushaltebucht

Neubrandenburg – Die Stadt Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern für den Neubau einer barrierefreien Bushaltebucht an der Mirabellenstraße einen Zuschuss in Höhe von rund 94.000 Euro. Die Gesamtkosten betragen rund 120.000 Euro.

Im Rahmen des Sonderprogramms „Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern“ gewährt das Infrastrukturministerium einen erhöhten Fördersatz von 80 Prozent. Ziel des Programms „Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern“ ist es, zu einer barrierefreien Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote beizutragen. Hierzu werden Kommunen und Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bei der barrierefreien Umgestaltung von Haltestellen und Verkehrsstationen gezielt unterstützt.

Auch die Schulkinder eines naheliegenden und wachsenden Wohngebiets profitieren von dem Neubau. Der gegenwärtige Weg zur nächstliegenden Bushaltestelle von 700 Metern verkürzt sich erheblich.

Die Fördermittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen und Maßnahmen ÖPNV aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

A-20-Umleitung bei Tribsees

Tribsees – Ab Dienstag, 23. Juli 2019, wird die Kreisstraße K 9 vom Ortsausgang Breesen in Richtung Langsdorf bis zum Anschluss an die Landesstraße L 19 erneuert. Sie diente von Oktober 2017 bis zur Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke im Dezember 2018 als Umleitungsstrecke für die abgesackte Autobahn 20 bei Tribsees. Aufgrund des schlechten Zustands der Strecke wird nun eine neue Asphaltdeck- und Binderschicht aufgetragen.

Für die anstehenden Arbeiten muss die Strecke für ca. zwei Wochen voll gesperrt werden. Voraussichtlich ab dem 5. August kann die K 9 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 500.000 Euro. Diese trägt der Bund. Autofahrer, Anwohner und Anlieger werden um Verständnis für die dringend notwendige Straßenbaumaßnahme und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Mit Abschluss dieser Arbeiten sind alle Schäden, die durch die Umleitung des Autobahnverkehrs nach dem Absacken der A20 durch die Gemeinde Langsdorf entstanden sind, beseitigt. Die Sanierungsarbeiten an der Landesstraße 19 waren im Auftrag des Straßenbauamts Stralsund bereits vor Beginn der Sommerferien abgeschlossen worden.

A 14: Sanierung der Eldetalbrücke

Grabow – Nachdem gestern (15. Juli 2019) auf der Autobahn A 14 zwischen den Anschlussstellen Grabow und Ludwigslust der mit Kakao beladene Anhänger eines Lastkraftwagen in Brand geraten ist, dauern die Reparaturarbeiten an. Deshalb bleibt die Strecke in Fahrtrichtung Schwerin aus Gründen der Verkehrssicherheit weiterhin vollgesperrt.

„Der Unfall ereignete sich auf der Eldetalbrücke zwischen den Anschlussstellen Grabow und Groß Warnow und wurde von den Einsatzkräften vor Ort zügig unter Kontrolle gebracht. Das benötigte Löschwasser und die Rückstände der Ladung füllen nun jedoch die Regenrückhaltebecken und die Leitungssysteme der Brücke“, erklärt Ronald Normann, Abteilungsleiter Autobahn im Landesamt für Straßenbau und Verkehr M-V und sagt weiter: „Da das Wasser mit Plastik und weiteren chemischen Stoffen kontaminiert ist, kann es nicht einfach abgelassen werden, sondern muss fachmännisch abgesaugt und entsorgt werden.“ Bevor der Verkehr wieder über die Brücke rollen kann, müssen diese Becken geleert und die Strecke gereinigt werden. Andernfalls droht durch die überfüllten Rückhaltebecken bei weiteren Niederschlägen eine Überschwemmung der Brücke durch Regenwasser und damit verbunden die Gefahr des Aquaplanings.

Nach Absaugen des Löschwassers kann die A 14 in Fahrtrichtung Schwerin über die Eldetalbrücke voraussichtlich bis zum Wochenende einspurig und mit reduzierter Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde für den Verkehr freigegeben werden. Normann erklärt: „Grundsätzlich ist die Tragfähigkeit der Brücke durch den brennenden Anhänger nicht beeinträchtigt worden. Die hohe thermische Belastung hat jedoch Schäden insbesondere an der Fahrbahndecke und den seitlichen Begrenzungen der Brücke hinterlassen, die wir dringend beheben müssen.“

Die Reparaturarbeiten an Fahrbahnbelag und den sogenannten Übergangskappen, die die Brücke seitlich begrenzen, sollen kurzfristig beginnen und werden voraussichtlich mehrere Monate andauern. Die Gegenfahrbahn in Richtung Dresden ist von den Arbeiten nicht betroffen. Die entstehenden Kosten werden dem Unfallverursacher in Rechnung gestellt.

Autofahrer werden um Verständnis für die dringend notwendige Maßnahme und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Straßenerneuerung in Grabow

Grabow – Die Stadt Grabow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Bauministerium für die grundhafte Erneuerung der Ludwigsluster Chaussee und der Straße „Am Irrgarten“ Fördermittel in Höhe von rund 670.000 Euro.

Die Fördermittel kommen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) und dienen der Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung in kleinstädtisch geprägten Gemeinden.

Aufgrund des schlechten Zustands der Ludwigsluster Chaussee und der Straße „Am Irrgarten“ beabsichtigt die Stadt Grabow diese grundhaft zu sanieren. Dabei werden auch die Entwässerungsanlagen erneuert. In der Straße „Am Irrgarten“ wird zudem eine neue Gehwegbeleuchtung installiert.

Die Arbeiten laufen bereits seit Anfang Juni 2019 aufgrund der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2020 geplant.

Ausbau Kreisstraße VG 107

Wilhelminenthal – Der Landkreis Vorpommern-Greifswald erhält vom Infrastrukturministerium für den Ausbau des zweiten Bauabschnitts der Kreisstraße VG 107 Völschow-Kartlow-Kruckow vom Ortsausgang Wilhelminenthal bis zum Ortseingang Kartlow Fördermittel in Höhe von knapp 400.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Fahrbahn soll auf einer Länge von 1,4 Kilometern in einer Breite von sechs Metern in Asphaltbauweise hergestellt werden. Die Kreisstraße stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Landesstraße L 35 und der Bundesstraße B 110 dar. Die Straße ist sehr uneben, hat viele Flickstellen, Risse sowie lokale Absackungen und ist nicht frostsicher.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Juli 2019 beginnen und im vierten Quartal abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. 830.000 Euro.

Brückenersatzneubau über die Warnow

Bülow – Der Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält vom Infrastrukturministerium für den Brückenersatzneubau im Zuge der Kreisstraße LUP 111 über die Warnow bei Bülow Fördermittel in Höhe von knapp 430.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Kreisstraße LUP 111 kreuzt bei Bülow die Warnow mit einer Brücke, die sich in einem kritischen Zustand befindet. Der Landkreis plant einen Neubau an der freien Strecke der LUP 111. Im Zuge des Brückenneubaus wird auch die LUP 111 auf einer Länge von 170 Metern grundhaft ausgebaut.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. 730.000 Euro.

Deckenerneuerung zwischen Groß Stove und Biestow

Papendorf – Die Gemeinde Papendorf (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Infrastrukturministerium für die Deckenerneuerung zwischen Groß Stove und Biestow bis an die Gemeindegrenze zur Hansestadt Rostock Fördermittel in Höhe von ca. 270.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die viel befahrene Straße, die auch als Umfahrung der Landesstraße L 132 genutzt wird, ist stark verschlissen. Die vorhandenen Durchlässe müssen ebenfalls erneuert werden. Auf dem Gebiet der Hansestadt ist die Straße bereits bis in die Gemeinde Biestow erneuert worden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 390.000 Euro. Die zuwendungsfähigen Ausgaben betragen rund 360.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im dritten Quartal 2019 beginnen und im vierten Quartal abgeschlossen sein.

Ausbau der Ortsdurchfahrt Neuenkirchen

Insel Rügen – Der Landkreis Vorpommern-Rügen erhält vom Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern für den Ausbau des zweiten Bauabschnitts der Kreisstraße RÜG 05 zwischen Neuenkirchen und Grubnow Fördermittel in Höhe von ca. 610.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Es ist geplant, die Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt Neuenkirchen von 4,50 Meter auf 5,50 Meter zu verbreitern. Zudem sollen die Stellflächen für die Bushaltestellen neu angelegt werden. Im Zuge des Straßenausbaus wird der Zweckverband der Insel Rügen das vorhandene Abwassernetz erneuern. Dadurch verbessert sich auch die Straßenentwässerung. Die Kreisstraße im Norden der Insel bindet als einzige Zufahrt die Orte Vieregge, Neuenkirchen, Neuendorf und Silenz an die Landesstraße L 30 an. Die Straße ist marode und erneuerungsbedürftig.

Die Gesamtausgaben für die Maßnahme betragen knapp 980.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im dritten Quartal 2019 beginnen und im vierten Quartal 2020 abgeschlossen sein.

Der erste Bauabschnitt auf der freien Strecke zwischen Neuenkirchen und Grubnow wurde bereits in den Jahren 2017/18 realisiert.

Deckenerneuerung der Plauer Chaussee

Güstrow – Die Barlachstadt Güstrow (Landkreis Rostock) erhält vom Infrastrukturministerium für die Erneuerung der Deckschicht der Plauer Chaussee Fördermittel in Höhe von ca. 270.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Plauer Chaussee soll vom Abzweig GÜ 21 Bölkower Chaussee bis zur Anbindung Barlachweg mit einer Asphaltdeckschicht erneuert werden. Die Oberfläche der Straße ist stark verschlissen und muss dringend aufgrund der hohen Verkehrsbelastung erneuert werden. Im Zuge der Deckenerneuerung werden auch desolate Straßeneinläufe und Borde ausgetauscht.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 370.000 Euro. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Sie sollen zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

Brückenneubau über Bahngleise

Ludwigslust – Die Stadt Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Infrastrukturministerium für den Ersatzneubau der Brücke im Zuge des Eichkoppelwegs über die Gleise der Bahnstrecke Hamburg – Berlin Fördermittel in Höhe von ca. 1,4 Millionen Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Stadt Ludwigslust plant, die Brücke innerhalb des Stadtgebiets durch ein neues Bauwerk aus Stahlbeton mit einer Stützweite von 15,80 Metern zu errichten. Eine Bauwerksprüfung hat ergeben, dass sich die 1969 errichtete Feldbrücke in einem kritischen Zustand befindet. Dadurch sind Stand- und Verkehrssicherheit beeinträchtigt.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen 2,8 Millionen Euro. Aufgrund der Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn haben die Arbeiten begonnen. Voraussichtlich im Oktober 2020 soll die Brücke fertiggestellt sein.

Schwesig: Straßenbau statt Urlaubsstau

Insel Rügen – Freie Fahrt auf der B96n zwischen Samtens und Bergen: Heute gab Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Landesinfrastrukturminister Christian Pegel und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann den letzten noch fehlenden Abschnitt auf dem Rügenzubringer von der A 20 bis auf die Insel Rügen für den Verkehr frei. „Wir wollen, dass auf der schönen Insel Rügen alle gut vorankommen. Deshalb lautete unser Motto hier: Straßenbau statt Urlaubsstau“, erklärte die Ministerpräsidentin bei der offiziellen Verkehrsfreigabe.

Die B 96n sei von großer wirtschaftlicher Bedeutung für die Insel. „Gute Straßen bringen Arbeitsplätze und wirtschaftliche Chancen. Die Tourismuswirtschaft hat sich für den Ausbau der B 96n stark gemacht, damit Feriengäste entspannter ans Ziel kommen und die einheimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser vorwärtskommen. Und auch der Hafen Mukran profitiert. Wir verschiffen dort gut 2 Millionen Tonnen im Jahr: von Getreide bis zu Stahlrohren für die Nord Stream-Gaspipeline. Für die Offshore-Windparks in der Ostsee ist Sassnitz-Mukran die Basis an Land“, sagte Schwesig weiter.

Schwesig erinnerte daran, dass der Bau der B 96n von Umweltschützern kritisiert worden sei. „Wir haben Wert daraufgelegt, möglichst viele Eingriffe in die Landschaft wieder auszugleichen. Es wurden Bäume gefällt – es wurden aber auch neue Bäume gepflanzt. Und es gibt eine Wildbrücke, damit Tiere die B 96n überqueren können“, sagte die Ministerpräsidentin.

„In unserem ländlich geprägten Bundesland brauchen wir die Natur – und wir brauchen Straßen. Straßen sind Zugänge zu Geschäften, Ärzten oder Krankenhäusern. Sie verbinden und ermöglichen Teilhabe“, sagte die Ministerpräsidentin. Deshalb werde das Land auch weiter in den Bau und in die Modernisierung von Autobahnen und Straßen investieren. Auf Rügen sei der Bau der Ortsumgehung Bergen das nächste Projekt.

Mängelbeseitigung an der A 20

Neubrandenburg – Am Mittwoch, 26. Juni 2019 werden von 9 bis 15 Uhr sechs der acht Zu- und Abfahrten auf die und von der Autobahn 20 in der Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost voll gesperrt. An ihnen werden – außerhalb des Berufsverkehrs und parallel, um die Beeinträchtigung für die Autobahnnutzer möglichst gering zu halten – Baumängel beseitigt.

Im vergangenen Jahr waren die Fahrbahnen in der gesamten Anschlussstelle erneuert worden. Nach der Winterperiode, im Mai dieses Jahres, hatte die Streckenkontrolle Mängel an der Fahrbahn, den Regeneinläufen und den Anschlussnähten festgestellt. Diese Mängel wurden der Baufirma übermittelt mit der Maßgabe, sie sofort abzustellen. Dies erfolgt nun in dieser Woche.

Für die Arbeiten werden die sechs betroffenen Auf- und Abfahrten voll gesperrt. Nicht betroffen sind die Abfahrt aus Richtung Lübeck in Richtung Friedland und die Zufahrt aus Richtung Friedland in Richtung Stettin – sie bleiben während der Bauarbeiten befahrbar. Die Vollsperrung der anderen Fahrbahnen ist erforderlich, da die Fahrbahnbreite bei diesen Arbeiten nicht ausreicht, um den Verkehr daran vorbeifahren zu lassen und zugleich die Sicherheit der Bauarbeiter zu gewährleisten.

Der Verkehr wird während der Bauarbeiten über die Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord, Neddemin und die L 35 umgeleitet.