Nachtbaustelle auf der Autobahn 19

Malchow – Aufgrund dringend nötiger Bauarbeiten wird die Bundesautobahn 19 ab Montag, 23.September 2019, 20 Uhr, in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Linstow und Malchow voll gesperrt. Um die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten, werden die Sanierungsarbeiten ausschließlich in den Nachtstunden durchgeführt.

Die Sperrung wird jeweils morgens um 6 Uhr wieder aufgehoben. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am 25. September 2019 bis 6 Uhr abgeschlossen werden. In den Nachtstunden wird der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin ab der Anschlussstelle Linstow über die ausgeschilderte Umleitung U22 zur Anschlussstelle Malchow geleitet.

In der Nacht vom 25. zum 26. September 2019 wird die Strecke zwischen den Anschlussstellen Linstow und Krakow am See in Fahrtrichtung Rostock von 20 Uhr bis 6 Uhr vollgesperrt. Der Verkehr wird ab der Anschlussstelle Linstow über die ausgeschilderte Umleitung U11 zur Anschlussstelle Krakow am See geleitet.

Im Rahmen der Arbeiten werden sämtliche Betonplatten in beiden Bereichen ausgetauscht. Die Sanierung ist dringend notwendig, da die Platten Abplatztungen und erhebliche Risse aufweisen. Der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin wird ab der Anschlussstelle Linstow über die ausgeschilderte Umleitung U11 zur Anschlussstelle Malchow geleitet. Die Kosten belaufen sich auf ca.100.000 Euro und werden vom Bund getragen. Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Ausbau von Radwegen

Dahlemann: Radwege sind Erholung, Sicherheit und Daseinsvorsorge

Ferdinandshof – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt heute einen Zuwendungsbescheid für den Neubau eines Radweges zwischen den Ferdinandshofer Ortsteilen Louisenhof und Sprengersfelde an Bürgermeister Gerd Hamm.

„Dieser neue Radweg wird dafür sorgen, dass die Einwohner der Ortsteile sicherer und schneller Ferdinandshof erreichen. Vor allem für die Kinder, die mit dem Rad zur Schule fahren, wird der neue Radweg eine tolle Erleichterung sein. Zudem erfolgt mit dem Bau der Anschluss an den überregionalen Fernradweg “Mecklenburger Seenradweg“. Darüber freue ich mich sehr“, sagte der Staatsekretär im Vorfeld.

Der Neubau des Weges wird aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert. Die Zuwendung beträgt insgesamt rund 210.000 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde Ferdinandshof als Baulastträger beträgt etwa 28.700 Euro. Durch die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahme Beginns kann die Gemeinde die Errichtung des ca. 800 Meter langen Weges zügig in Auftrag geben.

„Ich bin sehr froh darüber, dass dieser Radwegebau schnell umgesetzt werden kann und wir wieder einen Schritt zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur in Vorpommern gemacht haben. Das ist echte Daseinsvorsorge. Gleichzeitig stärken wir damit auch die touristische Erschließung entlang des Fernradwegenetzes in der Region. Die Mittel aus dem EU-Fonds sind hier sehr gut eingesetzt. Der straßenbegleitende Radweg an der B109 wird jetzt noch wichtiger. Daran und auch am Lückenschluß zwischen Rieth und Neuwarp arbeiten wir sehr intensiv“, betonte Dahlemann.

Fit für den Winter

A 20-Behelfsbrücke bei Tribsees wird einen Tag gesperrt

Tribsees – Am Mittwoch, 18. September 2019, wird die Autobahn 20 im Bereich der Behelfsbrücke bei Tribsees von 8 bis ca. 18 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung ist notwendig, um in Hinblick auf die kommenden Wintermonate erforderliche Arbeiten an dem Bauwerk durchzuführen.

Unter anderem sollen Teile der Fahrbahnübergänge zwischen den Segmenten der Behelfsbrücke ausgetauscht und die Verschraubungen zwischen den einzelnen Brückenelementen nachgezogen werden. Außerdem stehen Unterhaltungsarbeiten an der Brücke an. Die Arbeiten werden vorsorglich durchgeführt, um eine störungsfreie Befahrbarkeit der Behelfsbrücke während der Wintersaison sicherzustellen.

Während der Sperrung wird der Verkehr aus Richtung Rostock an der Anschlussstelle Bad Sülze über die Umleitung U 39 zur Anschlussstelle Tribsees geführt. Der Verkehr aus Richtung Stralsund wird von der Anschlussstelle Tribsees über die U 38 an der Anschlussstelle Sanitz wieder auf die Autobahn geleitet. Die Maßnahme ist mit dem Bürgermeister der Gemeinde Lindholz, durch die der Umleitungsverkehr führt, abgestimmt.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Planung B 96 Neustrelitz-Neubrandenburg

Neustrelitz – Der Ausbau der Bundesstraße 96 zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg geht in die nächste Phase. „Nachdem das Bundesverkehrsministerium Anfang des Monats der Linienführung für die Ortsumgehungen Weisdin und Usadel zugestimmt hat, konnte unser Haus nun die Vorzugsvarianten für die beiden Ortsumgehungen bestätigen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel und fügt hinzu: „Damit ist der Planungsauftrag der Deges abgearbeitet. Die Planungshoheit geht nun an die Projektgruppe Großprojekte in unserer Landesstraßenbauverwaltung über. Diese übernimmt die weitere Planung für die beiden Ortsumgehungen sowie die dazwischen liegenden Ausbauabschnitte der B 96.“

Die Orte Weisdin und Usadel, die von der B 96 gequert werden, sollen durch Ortsumgehungen entlastet werden (den geplanten Verlauf der beiden Ortsumgehungen entnehmen Sie bitte den beigefügten Zeichnungen). Zudem sollen die übrigen Abschnitte der ca. 21 Kilometer langen Strecke zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg dreistreifig ausgebaut werden. Dies ist erforderlich, da die vorhandene Straße nicht den aktuellen Anforderungen an Straßenbreite und Trassierung entspricht. Deshalb gibt es kaum Überholmöglichkeiten und eine steigende Zahl von Unfällen, auch aufgrund zunehmender Verkehrsmengen. Um eine Reisegeschwindigkeit zu erreichen, die der Bedeutung dieser wichtigen Nord-Süd-Trasse entspricht, sollen zudem nachgeordnete Straßen nur an wenigen Knotenpunkten an die Bundesstraße angebunden werden.

„Sobald die Deges der Projektgruppe die Akten übergeben hat, wird diese die weiteren Planungsphasen ausschreiben“, kündigt Christian Pegel an. Aufgrund des Umfangs wird dafür ein EU-weites Vergabeverfahren erforderlich. Nach der Vergabe wird das beauftragte Ingenieurbüro die Entwurfsplanung erstellen, auf deren Grundlage das Bundesverkehrsministerium die Maßnahme haushaltsrechtlich anerkennen kann. Anschließend führt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr als zuständige Behörde das Planfeststellungsverfahren durch, das erforderlich ist, um Baurecht zu erlangen. Nach dessen Abschluss werden voraussichtliche Baukosten und Bauzeit seriös kalkulierbar sein.

Christian Pegel weist in diesem Zusammenhang auf eine öffentliche Veranstaltung der Projektgruppe am 26. September 2019 von 17 bis 21 Uhr in der Grundschule Groß Nemerow hin: „Dort können die Teilnehmer im Rahmen einer freiwilligen Bürgerbeteiligung Anregungen zur bisherigen Deges-Planung geben. Die Projektgruppe wird diese im weiteren Planungsprozess prüfen und – wenn umsetzbar – berücksichtigen.“

A 20 zwischen Strasburg und Friedland

Strasburg – Bereits im August 2002 wurde die Bundesautobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Pasewalk Nord und Friedland für den Verkehr freigegeben. Nun stehen auf einem der ältesten Abschnitte der Autobahn Sanierungsarbeiten an: Zwischen den Anschlussstellen Strasburg und Friedland wird Mitte September die aus Betonplatten bestehende Fahrbahn in Fahrtrichtung Lübeck erneuert.

Um die Sicherheit der Arbeiter und der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, muss die Strecke für die anstehenden Arbeiten ab Montag, 16. September 2019, ab ca. 9 Uhr voll gesperrt werden. Abgeschlossen werden diese voraussichtlich am Freitag, 20. September 2019, am späten Nachmittag. Während der Vollsperrung wird der Verkehr in Fahrtrichtung Lübeck von der Anschlussstelle Strasburg über die Umleitung U 12 zur Anschlussstelle Friedland geleitet.

Die Arbeiten sind dringend erforderlich, da die Betonplatten bereits starke Risse und Abplatzungen aufweisen. Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten im Zweischichtsystem durchgeführt. Die Kosten in Höhe von 370.000 Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend notwendige Maßnahme und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen gebeten.

Radweg zwischen Volzrade und Jessenitz wird freigegeben

Jessenitz – Am Mittwoch, 11. September 2019, gibt Landesverkehrsminister Christian Pegel mit dem Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, und dem Leiter des Straßenbauamtes Schwerin, Stefan Anker, den Radweg an der Landesstraße L 06 zwischen dem Ortsausgang Volzrade und dem Ortseingang Jessenitz für den Verkehr frei.

Der etwa 1,1 Kilometer lange Asphaltradweg stellt einen Teil des Lückenschlusses zwischen Vielank und Lübtheen an der L 06 dar. Täglich verkehren auf dieser Strecke mehr als 1.500 Kraftfahrzeuge. Radfahrerinnen und Radfahrer können künftig zwischen Jessenitz und Volzrade sicherer unterwegs sein.

Der Radweg verläuft parallel westlich zur Landesstraße und hat eine Breite von 2,50 Metern. Die Kosten in Höhe von rund 230.000 Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung des Lückenschlussprogramms für den Radwegebau an Landesstraßen finanziert.

Sanierung der A 20 bei Wismar

Wismar – Zwischen Wismar-Mitte und Zurow wird zurzeit in vier Bauabschnitten einer der ältesten und meistbefahrenen Abschnitte der Autobahn 20 saniert. Im Rahmen der Erneuerung wird ab Ende September die Fahrbahn in Richtung Lübeck zwischen dem Autobahnkreuz Wismar und der Anschlussstelle Wismar Mitte saniert.

Am Freitag, den 13. September 2019 wird voraussichtlich am Nachmittag das Kreuz Wismar wieder freigegeben und ist somit in alle Richtungen befahrbar.

Ab Montag, 16. September 2019, wird die vorhandene Baustellensicherung auf der Richtungsfahrbahn Rostock umgebaut. Der Umbau wird ca. zwei Wochen in Anspruch nehmen. Dabei kommt es tagsüber zu Einschränkungen, da der Verkehr in Richtung Rostock zum Teil einspurig an den Arbeiten vorbeigeführt werden muss.

Ab 26. September 2019 wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck gesperrt. Der Verkehr wird dann auf jeweils zwei verengten Spuren auf der Fahrbahn in Richtung Rostock an der Baustelle vorbeigeleitet. Abgeschlossen werden sollen die Arbeiten voraussichtlich im Dezember 2019.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Bei Asphaltuntersuchungen wurden starke Schäden festgestellt, die Bitumenschichten weisen Risse auf. Dieser Abschnitt der A 20, im Jahr 1997 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 35.000 bis 40.000 Fahrzeugen.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Bahn-Bauarbeiten in Warnemünde

Warnemünde – Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat am Freitag (30. August 2019) im Auftrag der Landesregierung die DB Regio AG Nordost beauftragt, einen Schienenersatzverkehr für die Zeit der Vollsperrung der Bahn-Strecke zwischen Warnemünde und Warnemünde-Werft ab 30. September 2019 zu bestellen. Bis voraussichtlich 16. Mai 2020 werden dort wegen Bauarbeiten auch keine S-Bahnen fahren.

In dieser Zeit sollen täglich zwischen 4 und 24 Uhr Ersatzbusse zwischen beiden Bahnhöfen fahren. Vorgesehen sind Verbindungen im 15-Minuten-Takt mit Anschluss an die S-Bahnen, die in Warnemünde-Werft enden und starten. Nur in den „Randzeiten“ von 22 bis 24 Uhr verkehren die Ersatzbusse – so wie die S-Bahnen im regulären Betrieb – alle 30 Minuten.

„Uns ist sehr bewusst, wie wichtig der S-Bahn-Anschluss für die Einwohner Warnemündes, aber auch die Gäste des Ostseebads ist. Um die Beeinträchtigungen durch die von allen sehnlich erwarteten Bauarbeiten, mit denen die Deutsche Bahn die Strecke und den Warnemünder Bahnhof ertüchtigt, so gering wie möglich zu halten und möglichst ohne Zeitverzug beginnen zu können, haben wir uns entschieden, den aus Regionalisierungsmitteln finanzierten Ersatzverkehr zu beauftragen“, kündigte Infrastrukturminister Christian Pegel heute an.

Die Ersatzbusse halten in Warnemünde am Bahnhofsvorplatz, in Warnemünde-Werft an der dortigen Bushaltestelle gleichen Namens. Dort besteht auch Anschluss an die regulären Buslinien der Rostocker Straßenbahn AG – die Linien 36 und 37.

S-Bahn-Fahrgäste von und nach Warnemünde sollten in Folge des SEV 10 bis 15 Minuten mehr Fahrzeit einplanen. Das Unternehmen, das den Schienenersatzverkehr übernimmt, wird von der Deutschen Bahn bestellt. Diese wird auch die Wege zwischen S-Bahn und Ersatzhaltestellen ausschildern. Die Hansestadt Rostock wird die Befahrbarkeit der direkten Verbindung zwischen beiden Bahnhöfen über die Straße am Zollamt gewährleisten.

Für die Vollsperrung der gesamten Strecke vom Hauptbahnhof bis Warnemünde am 28. und 29. September 2019 ist der Schienenersatzverkehr ebenfalls gesichert. Zur gesamten Baumaßnahme, den anstehenden Sperrungen und den Schienenersatzverkehr informiert die Deutsche Bahn am Dienstag, 3. September 2019 bei einer Veranstaltung von 13.30 bis 18 Uhr im Baubüro Warnemünde im ehemaligen Empfangsgebäude, Am Bahnhof 5 (Zugang über Bahnsteig 4).

A 19: Anschlussstelle Malchow wird erneuert

Malchow – Die Autobahn 19 bei Malchow ist eine der am stärksten befahrenen Strecken im Land. Um dort langfristig die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, werden ab Mittwoch, 4. September 2019, die Rampen sowie die Ein- und Ausfahrstreifen der Anschlussstelle Malchow 19 in Fahrtrichtung Berlin saniert. Dabei werden Asphaltbinder- und -deckschicht aufgetragen.

Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 4. September 2019, gegen 14 Uhr. Abgeschlossen werden sie voraussichtlich am Freitag, 13. September 2019, im Laufe des Nachmittags. In dieser Zeit werden die Auf- und Abfahrt zur und von der Autobahn sowie tagsüber der rechte Fahrstreifen der A 19 im Bereich der Anschlussstelle voll gesperrt. Die Sperreinrichtungen auf der Autobahn werden abends zurückgebaut.

Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Linstow und ist ausgeschildert. Die Kosten für die Maßnahme liegen bei ca. 250.000 Euro und werden vom Bund getragen.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Straßenwärter beenden Ausbildung erfolgreich

Teterow – Landesinfrastrukturminister Christian Pegel nahm heute mit Dr. René Firgt, Direktor des Landesamts für Straßenbau und Verkehr M-V, die Freisprechung von 20 Straßenwärterinnen und Straßenwärtern im Festsaal des Rathauses in Teterow (Landkreis Rostock) vor. Alle Auszubildenden der Straßenbauverwaltung des Landes werden übernommen.

„Straßenwärterinnen und Straßenwärter haben eine große Verantwortung. Sie sorgen dafür, dass die Straßen und Brücken das ganze Jahr über sicher befahren werden können“, betonte Minister Pegel.

Sie betreuen ein Straßennetz von rund 7.200 Kilometern – 1.931 Kilometer Bundesstraßen, 3.370 Kilometer Landesstraßen und 1.255 Kilometer Kreisstraßen – sowie zusätzlich 578 Kilometer Bundesautobahnen. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem regelmäßige Zustandsüberprüfungen und kleinere Ausbesserungsarbeiten an Straßen und Brücken, das Beschildern und Markieren, das Absichern von Arbeits- und Gefahrenstellen, das Anlegen und Pflegen von Grünflächen sowie der Winterdienst. Bei Streckenkontrollen prüfen sie wöchentlich das gesamte Straßennetz auf seinen verkehrssicheren Zustand. Dabei erfassen sie Schäden und Mängel und sorgen dafür, dass diese schnellstmöglich abgestellt bzw. abgesichert werden.

„Die Kolleginnen und Kollegen der Straßen- und Autobahnmeistereien in M-V sind täglich unterwegs, damit wir alle unsere Ziele sicher und zügig erreichen. Ohne sie geht nichts auf unseren Straßen“, so Pegel.

Insgesamt sind etwa 750 Straßenwärter in den 24 Straßenmeistereien und sieben Autobahnmeistereien des Landes für die Unterhaltung der Landes- und Bundesstraßen sowie der Autobahnen und Teile der Kreisstraßen zuständig.

Ausbau des Ostseeküstenradweges

Mesekenhagen – Das Wirtschaftsministerium unterstützt den weiteren Ausbau des Ostseeküstenradweges im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat für den Bau des 1. Abschnitts im Amtsbereich Landhagen (Gemeinden Mesekenhagen, Neuenkirchen und Wackerow) am Freitag einen Zuwendungsbescheid übergeben.

„Ein gut ausgebautes Radwegenetz ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern enorm wichtig. Hier wird konkret vor Ort ein Beitrag dafür geleistet. Eine weitere Lücke im Radwegenetz kann geschlossen werden. Unsere Region ist gekennzeichnet von einem großen Erholungs- und Naturerlebniswert. Wer neue Gäste gewinnen will, muss sich im Angebot fortwährend weiterentwickeln – auch Radwege zählen hierzu“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag in Mesekenhagen.

Die Gesamtstrecke von ca. 6.300 Metern im Amtsbereich Landhagen wurde in vier Abschnitte unterteilt. Die geplante Anlage wird sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ortslagen als Radverkehrsanlage, Fahrradstraße und im Mischverkehr nahezu parallel zur B 105 im Zweirichtungsverkehr geführt werden. Es entsteht größtenteils ein asphaltgebundener Radweg. Der Weg ist mindestens 2,5 Meter breit. „Die Region wird als Ganzes für Nutzer des Radweges noch besser erlebbar“, so Glawe weiter.

Das Land unterstützt den Ausbau des Radweges auf 6.300 Metern Länge mit rund drei Millionen Euro. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Das Innenministerium beteiligt sich ebenfalls an der Investitionsmaßnahme. Über 304.000 Euro Kofinanzierungshilfe werden bereitgestellt. „Wir werden auch künftig in die touristische Infrastruktur investieren, um das Angebot für Einheimische und Gäste stetig weiter zu verbessern“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Der Ostseeküstenradweg führt von Swinemünde entlang der deutschen Ostseeküste über Wolgast, Greifswald, Bergen, Stralsund, Barth, Zingst, Warnemünde, Lübeck, Fehmarn, Flensburg bis nach Dänemark. Er umfasst eine Länge von rund 798 Kilometern und gehört zu den beliebtesten deutschen Radfernwegen (laut ADFC Radreiseanalyse 2014) sowie zu den meistbefahrenen Radwegen in Deutschland.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Ausbau der Barthestraße

Barth – Für Um- und Ausbau der Barthestraße zwischen Bleicherwall und Dammtor in der Stadt Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) stellt das Landesbauministerium der Stadt Städtebaufördermittel in Höhe von rund 90.000 Euro bereit. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen ca. knapp 120.000 Euro.

Da die derzeitige Verkehrssituation sehr unübersichtlich ist, soll der Bereich vom Bleicherwall bis zum Dammtor verkehrstechnisch an die neue Trasse der westlichen Altstadtumfahrung angeschlossen werden. Dabei soll auch der Fußgänger- und Radverkehr neu geordnet und behindertengerecht gestaltet werden. Materialien kommen in Anlehnung an die bereits fertig gestellte Dammstraße zum Einsatz. Im Zuge des Vorhabens wird auch die Beleuchtung insektenfreundlich erneuert.

Es ist geplant, die Maßnahme im September zu beginnen und Ende dieses Jahres fertigzustellen.

Ausbau der Kreisstraße MSE 90

Dabelow – Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte baut derzeit die Kreisstraße MSE 90 (alt MST 14) von Comthurey bis zum Abzweig Brückentinsee an der Landesgrenze zu Brandenburg aus.

„Die MSE 90 liegt in der beeindruckenden Seen- und Waldlandschaft am südöstlichen Rand des Müritz-Nationalparks. Die Straße war in einem schlechten baulichen Zustand, so dass für Anwohner und Gäste der Region etwas zur Verbesserung der Situation getan werden musste. Mit der Erneuerung der Strecke wird die Infrastruktur vor Ort verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit vor Ort bei Übergabe eines Fördermittelbescheides.

Die Kreisstraße erschließt in der Region neben anliegenden Wohnsiedlungen und touristischen Erholungszielen auch gewerbliche Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen. Das Bauvorhaben umfasst insgesamt fünf Bauabschnitte auf einer Gesamtlänge von rund 4,1 Kilometern: den Ausbau von Dabelow zum Abzweig Brückentinsee auf 1.220 Metern, den Ausbau der Ortsdurchfahrt Comthurey auf 240 Metern, den Ausbau vom Abzweig Brückentinsee zur Landesgrenze auf rund 1.600 Metern, den Ersatzneubau der Brücke der Kreisstraße MSE 90 über den Mühlenfließ bei Dabelow und den Ausbau in der Ortsdurchfahrt Dabelow auf mehr als 1.000 Metern.

Die ersten beiden Bauabschnitte sind bereits fertiggestellt. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen sein. „Mit der Straßenmodernisierung binden wir die gewerblich-touristischen Unternehmen der Region besser an das überregionale Straßennetz an. Das stärkt die wirtschaftlichen Standortbedingungen für die Betriebe vor Ort“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition für den Straßenausbau beträgt rund 3,8 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro.

Altstadtstraßen werden saniert

Grevesmühlen – Die Stadt Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Infrastrukturministerium für die Sanierung mehrerer Straßen in der Altstadt Fördermittel in Höhe von rund 910.000 Euro. Die Zuwendung wurde nach der Richtlinie zur Förderung der Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Stadtentwicklungsförderrichtlinie – StadtentwFöRL M-V) bewilligt. Die Gesamtausgaben betragen ca. 1,2 Millionen Euro.

Das Vorhaben umfasst den Ausbau der Straßen Mönchhof, Neustadt und Kleine Alleestraße sowie die Anbindung des Bürgerparks. Die Fahrbahnen werden größtenteils in Asphaltbauweise und die Anbindungsbereiche in Pflasterbauweise entsprechend des Gestaltungsplans erneuert. Da die Fahrbahnen teilweise sehr eng sind, werden die Gehwege als überfahrbare Flächen gestaltet.

Die Entwässerung erfolgt über zweireihige Entwässerungsrinnen, die an das vorhandene Entwässerungssystem angeschlossen werden. Im Bereich der Parkanlage Bürgerpark werden die Wege in wassergebundener Bauweise befestigt.

Die Arbeiten haben bereits begonnen. Sie sollen voraussichtlich Ende September 2021 abgeschlossen sein.

A 20 wird erneuert

Rostock – In zwei Bauabschnitten wird die Fahrbahndecke auf den 3,2 Kilometern der Autobahn 20 zwischen den Anschlussstellen (AS) Rostock Südstadt und Bad Doberan erneuert. Im Zuge der Arbeiten werden zudem die Auf- und Abfahrtsrampen der AS Rostock West instandgesetzt.

Zunächst wird die A 20 im genannten Abschnitt in Fahrtrichtung Lübeck saniert. Dafür wird ab Montag, 26. August 2019, die Baustellensicherung aufgebaut. Ab 16. September 2019 wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck gesperrt. Der Verkehr wird dann auf jeweils zwei verengten Spuren auf der Fahrbahn in Richtung Rostock an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Anschlussstelle Rostock West in Fahrtrichtung Lübeck ist während der Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die U 25 bzw. 52 ab der AS Bad Doberan über die Landesstraßen 10 und 13 und ist ausgeschildert. Bis Ende November sollen die Arbeiten auf diesem Abschnitt der A 20 in Richtung Lübeck abgeschlossen sein.

Von März bis Juni 2020 nimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr die Fahrbahn in Richtung Stettin in Angriff. Äquivalent zum ersten Bauabschnitt wird dann die Richtungsfahrbahn Stettin gesperrt und der gesamte Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet. Dann wird die Anschlussstelle Rostock West in Fahrtrichtung Stettin gesperrt. Die Umleitung erfolgt analog zur Sperrung der Gegenseite.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich, weil die Asphaltbinder- und Deckschichten tiefe Risse aufweisen. Bei Asphaltuntersuchungen im vergangenen Jahr wurden diese starken Schäden festgestellt. Dieser Abschnitt der A 20, im Jahr 2000 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 40.000 bis 45.000 Fahrzeugen. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von knapp 4,9 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.