A 20 bei Rostock wird nach Bauarbeiten für Verkehr freigegeben

Rostock – Die Arbeiten an der A 20 bei Rostock stehen kurz vor dem Abschluss. Die Abfahrten am Kreuz Rostock sind bereits heute (16.11.2018) wieder befahrbar. Ab Montag (19.11.2018) erfolgt der Rückbau der Baustellensicherung. Dafür muss tagsüber eine der Fahrbahnen in Richtung Lübeck gesperrt werden. Die Autobahn wird voraussichtlich am Freitag (23.11.2018) für den Verkehr freigegeben.

„Die Sanierung der Fahrbahn war dringend erforderlich, weil die Bitumenschichten auf der Strecke tiefe Risse aufwies“, sagt Landesverkehrsminister Christian Pegel. Das sei nicht ungewöhnlich angesichts dessen, dass dieser Autobahnabschnitt 18 Jahre alt und mit täglich 40.000 bis 45.000 Fahrzeugen einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V ist. „Mein Dank gilt den Autofahrern, die den Bauarbeiten und den damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen zumeist mit Verständnis begegnet sind.“ Außerdem lobt der Minister die zügige Umsetzung der Maßnahme, die eine Woche vor dem geplanten Fertigstellungstermin abgeschlossen wird.

Die Erneuerung der Fahrbahndecke auf den 8,8 Kilometern der Autobahn 20 zwischen dem Autobahnkreuz Rostock und der Anschlussstelle (AS) Rostock Südstadt wurde in insgesamt vier Bauabschnitten geplant und durchgeführt, um die Strecke jeweils in der Haupturlaubssaison von Bauarbeiten freizuhalten Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von knapp 15 Millionen Euro trägt der Bund.

Integrierter Landesverkehrsplan nun auch online einzusehen

Schwerin – Nachdem das Kabinett den Integrierten Landesverkehrsplan Mecklenburg-Vorpommern (ILVP) beschlossen hat, ist dieser nun auch für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger online einsehbar. Unter www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Infrastruktur/Landesverkehrsplan/ können die Lösungsvorschläge der Landesregierung zu den Herausforderungen im Bereich Mobilität nachgelesen werden.

„Drei zentrale Themen bestimmen den ILVP: die demografischen Entwicklungen im dünn besiedelten Flächenland Mecklenburg-Vorpommern, die begrenzten Ressourcen für die Verkehrsinfrastruktur – finanziell, personell, aber auch bei Bauunternehmen und Planungsbüros – und die strengeren Anforderungen an ein ressourcenschonendes Verkehrssystem“, fasst Landesverkehrsminister Christian Pegel den Plan zusammen.

Der ILVP stellt die Kombination und Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger Bahn, Bus, Taxi, Fahrrad und Fußgänger in den Vordergrund. Basis sollen das Verbessern der Infrastruktur unter anderem durch Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen, des Services beispielsweise durch die bessere Abstimmung der Fahrpläne von Bus und Bahn und der Kommunikation vor allem durch verkehrsträgerübergreifende Fahrplanauskünfte bilden.

Neu ist, dass der ILVP verkehrsträgerübergreifende Themen wie die Mobilität in ländlichen Räumen, die touristische Mobilität sowie die Nutzung alternativer Kraftstoffe oder Antriebe losgelöst von der traditionellen Aufteilung nach Verkehrsträgern betrachtet.

„Die Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum sollte laut ILVP verstärkt durch regionale Konzepte mit bisher unkonventionellen Lösungsansätzen bestimmt werden“, so Christian Pegel. So könnten zunehmend Fahrzeuge einbezogen werden, die ohnehin unterwegs sind und Menschen mitnehmen können. Gemeint seien damit nicht nur geschäftliche Fahrten, sondern auch ,solidarische Mobilität‘, also das Mitnehmen im privaten PKW.

Der Plan liefert auch Handlungsempfehlungen für die Entwicklung der Mobilität. „Dabei geht es nicht um verpflichtende Vorgaben, sondern um Empfehlungen an die verschiedenen Akteure, die im Verkehrsbereich Verantwortung tragen, vor allem die Landkreise und Gemeinden“, so Minister Pegel. Es gelte vielmehr, die Maßnahmen in den kommenden Jahren gemeinsam zu konkretisieren und bestmöglich für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen.

Ausbau B 96: Zweites Baulos der Ortsumfahrung Neubrandenburg ist beauftragt

Neubrandenburg – Der Auftrag für das zweite Baulos der Ortsumfahrung (OU) Neubrandenburg ist erteilt. Eine Firma aus Cottbus wird die Maßnahme umsetzen, die im Wesentlichen aus der Beseitigung des Bahnübergangs Sponholzer Straße sowie dem Ersatzneubau einer Brücke über die Bahngleise im Zuge der B104n besteht.

Laut der für den Bau verantwortlichen Projektmanagementgesellschaft Deges wird das beauftragte Unternehmen wie bei solchen Bauwerken üblich zunächst eine Ausführungsplanung erstellen. Dies nimmt voraussichtlich ca. zwei Monate in Anspruch. Die ersten bauvorbereitenden Maßnahmen erfolgen zum Jahresbeginn 2019. Voraussichtlich im Frühling kann dann mit den ersten Brückenbauarbeiten wie der Baugrubenherstellung für die Fundamente begonnen werden.

Die OU Neubrandenburg ist Bestandteil des Ausbaus der Bundesstraße 96 von der A 20 bis zur brandenburgischen Grenze. Sie ist im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 als „Vordringlicher Bedarf“ eingeordnet.

„Die B 96 ist als kürzeste Anbindung der Metropolregion Berlin an die beiden größten deutschen Urlaubsinseln Rügen und Usedom touristisch sehr bedeutsam. Sie verbindet die Hauptstadt außerdem über den Fährhafen Sassnitz mit dem skandinavischen Raum und gehört damit zu den wichtigen internationalen Fernstraßenverbindungen“, unterstreicht Verkehrsminister Christian Pegel die Bedeutung der gesamten Strecke. Aus diesem Grund haben Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ein gemeinsames Um- und Ausbaukonzept für die B 96 vom Berliner Ring bis zur A 20 erarbeitet und dem Bundesverkehrsministerium vorgestellt.

„Vorrangiges Ziel des Ausbaus vor allem zwischen Neubrandenburg und der Landesgrenze ist es, den Verkehr sicherer zu machen“, sagt Christian Pegel. Dazu sollen u. a. die Zahl der Knotenpunkte reduziert, Überholmöglichkeiten und Sichtverhältnisse verbessert werden. Zudem sollen Ortschaften vom Durchgangsverkehr und der damit einhergehenden Lärm- und Schadstoffbelastung befreit werden. „Nach dem Ausbau der B 96 in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gehen wir zudem von einer Zeitersparnis und einer Entspannung des Verkehrs vom Berliner Ring bis zur A 20 aus“, nennt Christian Pegel einen weiteren Effekt, den der Ausbau der Bundesstraße bewirken soll.

„Alle Abschnitte von Neubrandenburg bis zur A 20 und von der Landesgrenze bis nach Neubrandenburg sind mit unterschiedlichen Arbeitsständen in der Bearbeitung“, so der Minister. Neben den bereits im BVWP aufgeführten Ortsumgehungen für Weisdin, Usadel und Warlin sind mehrere Streckenabschnitte zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz für einen dreistreifigen Ausbau vorgesehen. Diese OU sowie der Ausbau der freien Strecke zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz soll durch die Projektgruppe Großprojekte geplant und umgesetzt werden. Diese 2018 speziell für den Neubau von Fernstraßen gegründete Projektgruppe der Landesstraßenbauverwaltung übernimmt die Aufgabe vom bisher zuständigen Straßenbauamt Neustrelitz.

Die Deges ist an zwei Streckenabschnitten beteiligt. Neben der OU Neubrandenburg ist dies der Abschnitt Neustrelitz-Neubrandenburg. Für diesen plant die Deges zurzeit den Verlauf. Sobald dieser feststeht, übernimmt die Projektgruppe die weitere Planung.

Mit Abschluss des zweiten Bauloses voraussichtlich Ende 2020 soll die OU Neubrandenburg fertig sein. Christian Pegel sieht dem Bauende erwartungsvoll entgegen: „Die Umfahrung bringt einerseits eine große Erleichterung für die Anwohner der bisherigen Ortsdurchfahrt. Auf der anderen Seite wird damit ein Nadelöhr im Zuge der B96 beseitigt und der Verkehr sicherer und flüssiger.“

Die Meistereien sind gerüstet – der Winter kann kommen

Ein Solesprühfahrzeug beim Test auf dem Betriebshof der Autobahnmeisterei Fahrbinde.

Ein Solesprühfahrzeug beim Test auf dem Betriebshof der Autobahnmeisterei Fahrbinde.

Schwerin – Noch sieht es nicht nach Schnee und Eis aus. Doch die 24 Straßenmeistereien und sieben Autobahnmeistereien in Mecklenburg-Vorpommern sind bereits auf den Winterdienst eingestellt. Die Salzlager im Land werden bis Anfang November mit 36.800 Tonnen Streusalz aufgefüllt. Daneben wurden 156,9 Kilometer Schneezaunmaterial bereitgestellt. Zudem sind in der gesamten Straßenbauverwaltung M-V die Einsatzpläne aufgestellt, die Winterdienstfahrzeuge vorbereitet und die Abstimmung mit den Winterdienstvertragspartnern getroffen worden.

„Von uns aus kann der Winter kommen. Die 738 Kolleginnen und Kollegen in den Straßen- und Autobahnmeistereien im Land sind darauf vorbereitet. Bei entsprechender Witterung sind die Meistereien rund um die Uhr besetzt“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. Die Autobahn- und Straßenmeistereien erhalten mehrmals täglich die aktualisierten Wettervorhersagen des Deutschen Wetterdienstes. Darauf basierend werden die Personal-Einsatzpläne konkretisiert und bei Bedarf Winterdienstvertragspartner eingesetzt.

195 Streu- und Räumfahrzeuge stehen in den Meistereien für den Winterdienst parat. Sie werden durch 256 Fahrzeuge von Vertragspartnern ergänzt, die mit landeseigenen Schneepflügen und Streutechnik ausgestattet werden. Insgesamt betreuen die Meistereien damit ein Straßennetz von 1.987 Kilometern Bundesstraße, 3.370 Kilometern Landesstraße und 1.255 Kilometern Kreisstraße sowie 564 Kilometern Bundesautobahn.

Zum Schutz der Umwelt wurde im vergangenen Jahr erstmals eine neue Sprühtechnik mit einer Sole-Lösung eingesetzt. „Sie kommt auch in diesem Jahr wieder zum Einsatz aufgrund ihrer großen Vorteile bei Glätte bei deutlich geringerem Salzeinsatz“, kündigt Christian Pegel an. Mit der eingesetzten Sprühtechnik konnte die Sole-Lösung schneller auf die Fahrbahn aufgetragen werden und mit einer deutlich längeren Liegedauer überzeugen. Allerdings kann sie nicht bei schnee- und eisbedeckter Fahrbahn und bei sehr niedrigen Temperaturen verwendet werden.

„Die Kollegen in den Meistereien werden mit allen Kräften für freie Straßen im Land sorgen“, sagt Christian Pegel und appelliert zugleich an die Autofahrer: „Es liegt aber auch an jedem Verkehrsteilnehmer, sich im Straßenverkehr den Wetterverhältnissen entsprechend zu verhalten. Wintergerechte Reifen und vor allem auch eine angepasste Fahrweise sind geboten.“

Christian Pegel zu Bahnstrecken-Entscheidung: Die Freude überwiegt

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel ist zufrieden mit der Entscheidung, die das Bundesverkehrsministerium zu den Bahnstrecken im „Potenziellen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 getroffen hat.

„Es freut mich sehr, dass die für unser Land so wichtigen Strecken von Stralsund über Greifswald, Züssow, Anklam und Pasewalk nach Berlin sowie von Schwerin über Grevesmühlen nach Lübeck vom potenziellen in den vordringlichen Bedarf hochgestuft wurden. Für beide Strecken hat sich das Land bereits bei der ursprünglichen Anmeldung stark gemacht. Der Bund hat nun unsere Einschätzung, dass die Projekte wirtschaftlich sind, bestätigt“, sagt Christian Pegel und fügt hinzu: „Beide Strecken sind sowohl für Touristen als auch für Pendler von großer Bedeutung. Und je besser das Angebot, desto größer auch die Chance, mehr Menschen zum Umstieg vom Auto in die Bahn zu bewegen.“ Zudem erfülle die Strecke Stralsund – Pasewalk – Berlin eine wichtige Rolle im Seehafenhinterlandverkehr der vorpommerschen Häfen.

Der Minister geht auch auf die strategische Bedeutung der heutigen Entscheidung in Berlin ein: „Der Ausbau beider Strecken ist eine wichtige Voraussetzung zur Weiterentwicklung des Integralen Taktfahrplans und des Fernverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern. Auch der vorgesehene Ausbau des Eisenbahnknoten Hamburg ist dabei für Mecklenburg-Vorpommern von großer Wichtigkeit.“

Mit dem Ausbau und der Elektrifizierung der Verbindung Lübeck – Schwerin inklusive der neuen Verbindungskurve Bad Kleinen werde die Reisezeit zwischen den beiden Oberzentren künftig deutlich verkürzt, da beispielsweise das bislang erforderliche Umsteigen in Bad Kleinen entfällt. „Gleichzeitig ergeben sich neue Potenziale für eine Fernverkehrsverbindung von Berlin über Schwerin und Lübeck nach Kopenhagen, wie sie der Bund bereits im aktuellen Entwurf für den Deutschlandtakt 2030 vorgesehen hat“, so Christian Pegel. Er hoffe nun, dass die Deutsche Bahn diese Vorhaben möglichst zügig umsetze.

Bedauern äußert der Landesverkehrsminister zur Streichung der Strecke von Stralsund über Neubrandenburg und Neustrelitz in die Bundeshauptstadt aus dem BVWP. „Dass dieser Strecke ein so schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigt wurde, erstaunt mich. Ein Ausbau dieser Strecke hätte für die Region wichtige Impulse gebracht.“ Christian Pegel stellt in diesem Zusammenhang klar: „Das Aus für den aktuellen BVWP bedeutet nicht den Verzicht auf dieses Vorhaben. Wir werden uns im Rahmen der regulären Bestandsnetzinvestitionen und bei der Aufstellung des nächsten Bundesverkehrswegeplans mit aller Kraft erneut für die Aufnahme dieser Strecke einsetzen.“

Straßensanierung in Höltingsdorf

Höltingsdorf – Die Dorfstraße im Ortsteil Höltingsdorf der Gemeinde Passee (Nordwestmecklenburg) ist die einzige Zufahrtsstraße und schon seit langem sanierungsbedürftig. Die Gemeinde allein kann die Kosten nicht tragen und hatte deshalb einen Antrag auf eine Sonderbedarfszuweisung beim Innenministerium gestellt. Heute übergab Minister Lorenz Caffier an den Bürgermeister der Gemeinde Passee Herrn Adolf Wittek einen Bewilligungsbescheid über 77.830,00 Euro.

„Die großen Schäden drohten die Verkehrssicherheit erheblich zu beeinträchtigen, deshalb unterstützen wir die Gemeinde an dieser Stelle auch finanziell“, sagte der Minister bei seinem vor-Ort-Termin.

Die Sanierung der Straße ist nicht nur im Interesse der Einwohner oder von Rettungsdienst und Feuerwehr, sondern auch für eine ortsansässige Firma, die sich dort gut etabliert hat und nachgefragt ist, so dass auch viele Kunden und Besucher dorthin fahren. Nicht zuletzt wird die Straße von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben regelmäßig genutzt.

Bauarbeiten für Rastanlage an A 19 bei Linstow beginnen

Linstow – Ende Oktober beginnen die Arbeiten an der Rastanlage „Kiether Berg“, die im Zuge der A 19 ca. einen Kilometer südlich der Anschlussstelle Linstow in beiden Fahrtrichtungen errichtet wird. Täglich nutzen ca. 15.000 Fahrzeuge je Richtung die Autobahn in diesem Bereich, darunter jeweils knapp 2.000 Lastkraftwagen. Mit der Rastanlage wird für die Reisenden eine Erholungsmöglichkeit geschaffen sowie Kraftfahrern mit einer weiteren Parkmöglichkeit die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten erleichtert.

Es entstehen beidseitig jeweils 17 Stellplätze für LKW, 23 Stellplätze für PKW, zwei Bushalteflächen sowie zwei Behindertenparkplätze. Außerdem werden je ein WC-Gebäude mit Toiletten für Damen, Herren und Behinderte sowie die notwendigen Anlagen zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung errichtet.

Die Arbeiten im Zuge der Rastanlage „Kiether Berg“ beginnen am 30. Oktober und werden voraussichtlich im Oktober 2019 abgeschlossen. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von ca. vier Millionen Euro trägt der Bund.

Es ist sichergestellt, dass während der gesamten Bauzeit zwei Spuren je Fahrtrichtung nutzbar sind. Teilweise ist jedoch mit Behinderungen auf dem Standstreifen sowie mit Fahrbahneinengungen zu rechnen. Die Autofahrer werden um Verständnis für die Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Moped-Führerschein mit 15 bei Jugendlichen sehr gefragt

Schwerin – Allein in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr bis zum 1. August 249 Jugendliche die Prüfung für den Führerschein mit 15 abgelegt. Das sind mehr als zehnmal so viele wie für den Führerschein mit 16, für den 23 Prüflinge an den Start gingen. Dieser Trend ist in allen fünf Bundesländern zu verzeichnen, die sich am Modellversuch „Führerschein mit 15“ beteiligen.

„Das ist ein deutliches Signal für die hohe Akzeptanz dieses Angebots. Unsere Hoffnung war, damit die selbstbestimmte Mobilität von Jugendlichen vor allem in ländlichen Räumen zu erhöhen. Sie scheint sich zu erfüllen“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel.

Offenbar sei der Anreiz höher, den Führerschein mit 15 zu machen und mindestens zwei Jahre davon zu profitieren, bis der Autoführerschein mit 17 erworben werden kann. „Bei den 16-Jährigen kann ich mir vorstellen, dass sie das Geld lieber noch ein Jahr zurücklegen und dann gleich den Autoführerschein machen“, so Christian Pegel.

Der demographische Wandel, nicht kürzer werdende Schul- oder Ausbildungswege und die finanziellen Grenzen, die einem uneingeschränkten Bus- und Bahnverkehr rund um die Uhr gesetzt sind, setzen der Mobilität gerade von jungen Menschen auf dem Land, die noch keinen Führerschein machen dürfen, Grenzen. „Das Modellvorhaben ,Mopedführerschein mit 15‘ ist ein Versuch, selbstbestimmte Mobilität vor allem im ländlichen Raum früher möglich zu machen. Die Zahlen sprechen dafür, dass dies funktioniert“, sagt Minister

Das Modellprojekt „Mopedführerschein mit 15“ läuft seit 2013 in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 2017 kamen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hinzu. Es war bis Ende April 2018 befristet und wurde nochmals um zwei Jahre verlängert.

In Mecklenburg-Vorpommern erteilt die Dekra seit dem 12. Oktober 2017 Bewerbern im Alter von 15 Jahren nach bestandener Fahrschulprüfung den Führerschein AM 15 für Mopeds mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h.

Studien zur Verkehrssicherheit und zum Mobilitätsverhalten begleiten den Versuch. „Dabei wird natürlich betrachtet, ob sich die 15-jährigen Mopedfahrer auf die Verkehrssicherheit auswirken und wenn ja, wie. Diese Auswirkungen müssen nicht zwangsläufig negativ sein“, sagt Christian Pegel und argumentiert: „Der Moped-Führerschein mit 15 erfordert eine vollwertige Fahrschulausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung. Das ist der gravierende Unterschied zum Mofa, das 15-Jährige schon heute fahren dürfen. Dafür müssen sie nur eine sehr viel leichter zu erwerbende Prüfbescheinigung nachweisen.“

Für das Mopedfahren mit 15 bestehe die begründete Hoffnung, dass die jungen Fahrerinnen und Fahrer durch die Fahrschulen erheblich intensiver auf die Anforderungen, aber auch auf die Gefahren des Straßenverkehrs – vor allem im Zusammenhang mit den gegenüber dem Radfahren höheren Geschwindigkeiten – vorbereitet werden.

A 20 bei Tribsees: Montage der Behelfsbrücke beginnt

Tribsees – Am Montag, 15. Oktober 2018, werden die ersten drei Teile der Behelfsbrücke montiert, die nebeneinander gelegt das erste 7,5 Meter breite Fahrbahnsegment mit zwei Spuren ergeben. Insgesamt 27 dieser Segmente, also 81 einzelne Teile, werden die Autobahn 20 bei Tribsees voraussichtlich ab Dezember wieder passierbar machen.

Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel wird das Auflegen der ersten Brückenelemente vor Ort verfolgen.

Die ersten drei Brückenteile werden direkt im Anschluss an die Trebeltalbrücke aufgelegt. 12 der 81 Schwertransporte mit jeweils einem Brückenteil aus den Niederlanden sind bereits an der Großbaustelle eingetroffen, die Brückenteile am Fahrbahnrand gelagert. Sie werden nun sukzessive in Richtung Westen verbaut, während parallel die übrigen Brückenelemente angeliefert werden.

Zahlen und Fakten zur Behelfsbrücke

Länge: 692,45 m westlich der Trebeltalbrücke und 80,99 m östlich = 773,44 m Gesamtlänge
Bestandteile: 27 Segmente, die aus 81 Einzelteilen bestehen, die jeweils zu dritt nebeneinander jeweils eine komplette Fahrbahn bilden werden.
Maße: Einzellängen von 21, 24, 27, 31,5 und 33 Metern. Bei 2,5 Metern Breite eines Einzelteils ergeben drei davon nebeneinander jeweils die Fahrbahnbreite von 7,5 Metern.
Gewicht: 27,3 Tonnen bei 21 Metern Länge bis 42,5 Tonnen bei 33 Metern Länge
Material: Stahl
Miete: 153.000 Euro/Monat (brutto) für zwei Jahre
Gesamtkosten (inkl. Gründung): ca. 50 Millionen Euro

Radweg zwischen Ludwigslust und Schwerin jetzt durchgehend befahrbar

Wöbbelin – Verkehrsminister Christian Pegel wird am Donnerstag (04.10.2018) in Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) die beiden noch fehlenden Neubauabschnitte des straßenbegleitenden Radwegs an der Landesstraße 072 für den Verkehr freigeben. Damit besteht ab sofort ein durchgehender Radweg zwischen beiden Städten.

Es handelt sich um eines der wichtigsten Neubauvorhaben von Radwegen an Landesstraßen in Westmecklenburg. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer war diese Maßnahme dringend erforderlich. Mit einer Verkehrsbelastung von mehr als 10.000 Kraftfahrzeugen und etwa 800 Lkw pro Tag (Stand Verkehrszählung 2015) ist die L 072 eine der am stärksten genutzten Straßen in ganz Mecklenburg-Vorpommern.

An der L 072 im Landkreis Ludwigslust-Parchim wurde in acht Monaten auf insgesamt etwa 7,1 Kilometern Länge ein Radweg in Asphaltbauweise gebaut. Dabei handelt es sich um den 4,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Abzweig Weselsdorf und dem knapp 2,9 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Ortseingang Wöbbelin sowie dem Abzweig Fahrbinde und der Kreuzung Goldenstädt (Kreisstraße K 12). Die Baukosten von insgesamt 1,49 Millionen Euro hat das Land Mecklenburg-Vorpommern aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

Als Ausgleichsmaßnahme wurden u. a. in der Gemarkung Moraas 0,6 Hektar und in Zapel Dorf 2,3 Hektar Laubwald aufgeforstet. In der Gemarkung Pulverhof werden 42 Obstbäume gepflanzt und auf 1,6 Hektar Fläche ein Stieleichenwald angelegt.

Autobahnbrücke bei Neuhof wird erneuert

Neustadt-Glewe – Die A 24 bei Neustadt-Glewe ist einer der am stärksten befahrenen Streckenabschnitte im Land. Um die Verkehrssicherheit auf der Strecke langfristig sicherzustellen, wird ab Oktober 2018 die Autobahnbrücke bei Neuhof erneuert. Diese liegt nahe der Anschlussstelle Neustadt-Glewe und führt die Autobahn über die eingleisige Bahntrasse zwischen Ludwigslust und Waren. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Brücke in zwei Bauabschnitten erneuert.

Ab Mitte September richtet das beauftragte Bauunternehmen die Baustraße ein. Diese verläuft neben der Autobahn, so dass der Autobahnverkehr davon nicht beeinflusst wird.

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt beginnen in der zweiten Oktoberwoche. Dabei wird die Brückenhälfte in Richtung Hamburg abgerissen und ersetzt. Ab Montag, 8. Oktober, wird die Baustellensicherung aufgebaut. Im Anschluss wird die Fahrbahn in Richtung Hamburg im Bereich der Brücke voll gesperrt. Beide Fahrstreifen werden auf die andere Brückenhälfte in Richtung Berlin verlegt und so an der Baustelle vorbeigeführt. So wird gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrspuren zur Verfügung stehen. Bis Oktober 2019 soll der erste Bauabschnitt fertig gestellt sein.

Im Anschluss beginnt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Autobahn, mit dem zweiten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Berlin. Dafür wird diese voll gesperrt und der Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet, so dass wiederum zwei – eingeengte – Spuren je Richtung zur Verfügung stehen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im September 2020 abgeschlossen werden.

Die Erneuerung der knapp 40 Jahre alten Brücke ist dringend erforderlich. Die Brücke ist Teil eines der höchstbelasteten Straßenabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern, den täglich etwa 27.000 Fahrzeuge passieren, und weist erhebliche Schäden auf.

Die Bahntrasse unterhalb der Brücke kann während der Bauzeit größtenteils in Betrieb bleiben. Sie muss nur für einige Arbeiten kurzzeitig gesperrt werden, unter anderem für den Abbruch der Brückenwiderlager sowie den Auf- und Abbau des Trägergerüsts. Weitere Informationen dazu erteilt die Deutsche Bahn.

Die Kosten für die gesamte Brückenbaumaßnahme in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

A20 bei Tribsees: Gründungsarbeiten für Behelfsbrücke abgeschlossen

Tribsees – Heute wird der letzte der 301 Gründungspfähle für die Behelfsbrücke gesetzt, die den abgesackten Autobahndamm an der Autobahn 20 bei Tribsees überbrücken wird. Die Pfahl-Achsen werden seit Anfang vergangener Woche jeweils mit einem Beton-Überbau versehen, auf den dann die Behelfsbrücke montiert werden kann.

Die ersten Stahlsegmente der Brücke werden ab Ende dieses Monats angeliefert, auf der Autobahn gelagert und ab dem 15. Oktober sukzessive montiert. Dazu eine Vorankündigung: Am 1. Oktober gibt es einen Fototermin für Medienvertreter vor Ort. Die Einladung mit den Details folgt.

„Wenn alles reibungslos läuft, können wir die Behelfsbrücke voraussichtlich Anfang Dezember in Betrieb nehmen. Dann rollt der Verkehr, zunächst auf einer Spur pro Richtung, wieder über die Autobahn. Kraftfahrer und vor allem die Anwohner der Umleitungsstrecke können aufatmen“, sagt Landesverkehrsminister Christian Pegel. Für ihn ist das Anlass, sich nochmals für die Geduld und das Verständnis der Betroffenen zu bedanken. „Und auch für die konstruktive Zusammenarbeit vor allem mit dem Bürgermeister der Gemeinde Lindholz, Hartmut Kolschewski.“

Dass nach wenig mehr als einem Jahr nach dem überraschenden Einbruch der Autobahn im Herbst 2017 der Verkehr wieder über diese geführt werden kann, ist vor allem Verdienst der Autobahnabteilung des Landesamts für Straßenbau und Verkehr. „Auch den Kolleginnen und Kollegen dort gebührt mein Dank – und mein Respekt. Mit Engagement, Kreativität und vielen Überstunden haben Sie diese im Vergleich zu üblichen Planungs- und Bauverfahren sehr schnelle Lösung gefunden und nun auch bald umgesetzt.“

Ab morgen (21. September 2018) nimmt zudem nach vier Wochen Testbetrieb das elektronische Hinweissystem den Betrieb auf, welches den Kraftfahrern anzeigt, wie lange sie über die A20-Umleitung und wie lange sie über die Entlastungsstrecke B110/Demmin benötigen.

Innenminister Lorenz Caffier: Hände weg vom Handy

Bundesweite Verkehrssicherheitsaktion zum Thema: Ablenkung im Straßenverkehr

Logo - Bundesweite Verkehrssicherheitsaktion - Ablenkung -

Demmin – Anlässlich des heute stattfindenden ersten bundesweiten Aktionstages der Länder zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ unter der Kampagne „sicher.mobil.leben“ besuchte Innenminister Lorenz Caffier heute in Demmin eine der insgesamt 82 von der Landespolizei heute eingerichteten Kontrollstellen.

„Auch wenn es sich nach einem schweren Unfall oftmals nicht mehr nachweisen lässt, gehen wir bei vielen Verkehrsunfällen davon aus, dass die Fahrer beispielsweise durch ein Smartphone abgelenkt waren“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier. „Deshalb wird die Landespolizei auch in Zukunft auf Streifenfahrten und bei speziellen Kontrollen konsequent darauf achten, ob Verkehrsteilnehmer widerrechtlich ihr Smartphone nutzen.“

Beispielsweise führt die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern im aktuellen Monat September im Rahmen der landeseigenen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ die themenorientierten Verkehrskontrollen unter dem Motto: „Aufschauen statt draufschauen!“ durch. 7.863 ‚Handy-Sünder‘ am Steuer wurden in Mecklenburg-Vorpommern bis heute allein in diesem Jahr festgestellt. Ihnen drohen 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. 2017 waren es landesweit 10.021 (2016: 9.056).

Wie Innenminister Caffier erläuterte, sind die verstärkten Kontrollen notwendig, da häufig die notwendige Einsicht fehlt. „Schnell mal die Mails gecheckt, den Beitrag eines Bekannten geteilt oder kurz eine Nachricht versendet – selbst wenige Sekunden Unaufmerksamkeit am Steuer können schwerste Verkehrsunfälle verursachen“, warnte der Minister. „Es hat sich zu einer regelrechten Unsitte entwickelt, im Straßenverkehr ständig das Smartphone nutzen zu müssen. Das betrifft Autofahrer und Lkw-Fahrer genauso, wie Fahrradfahrer und auch Fußgänger, die teilweise so beschäftigt mit ihrem Handy sind, dass sie vom Verkehrsgeschehen um sich herum gar nichts mehr mitbekommen.“

Die Landespolizei setzt aber nicht nur auf intensivierte Kontrollen, sondern auch auf eine breite Aufklärungskampagne über die Gefahren von Smartphone und Co am Steuer. Deshalb werden die Kontrollstellen der Landespolizei oftmals durch Präventionsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter unterstützt , die mit Infoständen auf die Gefahren der Nutzung von Mobiltelefonen und anderen der Kommunikation dienenden Geräten hinweisen. Mit praktischen Übungen, Aufklärungsgesprächen und Informationsmaterialien zum Thema „Ablenkung“ sollen so Fahrzeugführer und interessierte Bürger für die Thematik sensibilisiert werden.

Innenminister Lorenz Caffier kündigt an, dass das Thema ‚Ablenkung im Straßenverkehr‘ auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit der Landespolizei sein wird. Neben der zunehmenden Ablenkung im Straßenverkehr stehe für die Landespolizei auch weiterhin der Kampf gegen Raser im Mittelpunkt.

Schwesig: Ortsumgehung Plau am See ist Grund zu großer Freude

Plau am See – „Die Freigabe der Ortsumgehung Plau am See ist für alle Plauerinnen und Plauer ein großer Freudentag. Auch wenn sie nur 2,7 Kilometer lang ist: Sie hält den Verkehr aus der Innenstadt heraus und sorgt für weniger Lärm und bessere Luft. Das ist gut für Plau als Tourismus- und Wohnort“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Donnerstag anlässlich der Freigabe der Ortsumgehung.

„Die Umgehungsstraße wird einen Großteil des Durchgangsverkehrs, der sich bislang über die B 191 durch den Ort zog, aus Plau heraushalten. Wir gehen davon aus, dass sich die Verkehrsbelastung um mehr als 40 Prozent verringern wird, die Belastung durch den LKW-Verkehr gar um 70 Prozent“, sagte Enak Ferlemann. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur war für diesen Termin aus Berlin angereist. Der Bund hatte die Baukosten von etwa 11,4 Millionen Euro für den Straßenneubau bereitgestellt.

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern würden die generelle Entwicklung in der Infrastruktur im Land als positiv empfinden. „Sie wollen aber weitere konkrete Verbesserungen, am besten in ihrer Heimatregion, in ihrer Stadt, vor ihrer Haustür. So ist es auch mit dieser Ortsumgehung. Sie ist ein tolles Beispiel dafür, dass wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern etwas erreichen“, so die Ministerpräsidentin weiter.

Die Ministerpräsidentin dankte dem Bund für die Unterstützung, dem Straßenbauamt für die sorgfältige Vorbereitung und Begleitung des Projektes und den ausführenden Unternehmen und Ingenieurbüros für die gute Zusammenarbeit. Schwesig: „Besonders danke ich dem Einsatz der Menschen vor Ort. Dieser Dank geht einerseits an die Eigentümer, die ihre Grundstücke verkauft haben, und andererseits an die Einwohnerinnen und Einwohner, die sich viele Jahre für den Bau der Ortsumgehung engagierten. Sie haben nicht nachgelassen und gemeinsam mit der Stadt und den Abgeordneten aus Land und Bund so viel Druck gemacht, dass wir die Straße heute für den Verkehr freigeben können. Herzlichen Dank für diesen großartigen Einsatz.“

Saisonverkehr der Bahn auf Usedom wird bis 7. Oktober verlängert

Insel Usedom – Die Züge zwischen Wolgast bzw. Trassenheide und Swinemünde Centrum werden bis einschließlich 7. Oktober tagsüber im Halbstundentakt fahren. Die Landesregierung hat den Vertrag mit der Deutschen Bahn über den Saisonfahrplan, der ursprünglich bis zum 23. September galt, entsprechend verlängert.

„Wir folgen damit den Hinweisen der Usedomer, dass auch im Monat September noch viele Urlauber auf der Insel sind, die besonders stark die Bahn nutzen. Da die Züge auch in den vergangenen Jahren meist bis Anfang Oktober verdichtet eingesetzt wurden, haben wir die DB Regio beauftragt, dies auch in diesem Jahr zu tun“, sagt Verkehrsminister Christian Pegel.

Der Saisonfahrplan im Rahmen des Verkehrsvertrags Usedom begann in diesem Jahr aufgrund des sehr frühen Himmelfahrttermins am 10. Mai früher als in den Vorjahren und hätte daher regulär auch früher geendet. „Die Deutsche Bahn fährt nun 14 Tage länger als ursprünglich vereinbart – und deckt damit auch noch die Woche um den 3. Oktober herum ab“, so Christian Pegel. Knapp 170.000 Euro nimmt die Landesregierung für diese Verlängerung in die Hand.

Für den Jahresfahrplan 2019 ist geplant, dass die Saisonregelung auf Usedom vom 25. Mai bis zum 6. Oktober 2019 gilt.