Radweg an der B 104 freigegeben

Schönberg – Ein neuer straßenbegleitender Radweg im Zuge der Bundesstraße 104 zwischen dem Ortsausgang Schönberg und der Anschlussstelle Schönberg der A 20 im Landkreis Nordwestmecklenburg ist fertiggestellt und für den Radverkehr freigegeben. Der 840 Meter lange Radweg wurde aus Bundesmitteln in Höhe von 322.000 Euro finanziert.

Der Abschnitt ist Teil der Gesamtmaßnahme Schönberg – A 20 – Roduchelstorf mit einer Gesamtlänge von etwa 1,3 Kilometern.

Für den zweiten Teilabschnitt von der Brücke über die Autobahn, die bereits über einen Radweg verfügt, bis zum Ortseingang Roduchelstorf muss zunächst der notwendige Grunderwerb abgeschlossen werden.

Neubau eines Radwegs in Boizenburg/Elbe

Boizenburg – Die Stadt Boizenburg/Elbe erhält vom Land Mecklenburg-Vorpommern für den Bau eines Radwegs Fördermittel in Höhe von 87.303,42 Euro (Fördersatz 75 Prozent). Die geplanten Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 125.960,75 Euro.

Die Mittel werden gemäß der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Kommunale Radbaurichtlinie) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gewährt. Damit sollen die Radwege-Infrastruktur verbessert, die Verkehrssicherheit erhöht und Mecklenburg-Vorpommern für Radfahrer noch attraktiver werden.

Der ca. 555 Meter lange Radweg verläuft entlang des Gewerbegebiets im Ortsteil Bahnhof und soll den Radweg am Ende der Wohnbebauung mit dem an der Kreuzung Berliner Straße/Gülzer Straße verbinden.

Flüge aus Österreich und der Schweiz starten in Kürze

Insel Usedom – Am Sonnabend fand auf dem Heringsdorfer Flughafen (Insel Usedom) die traditionelle Saisonauftaktfeier mit Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe statt. „Der Flughafen hat sich gut entwickelt. Er ist ein wichtiger Faktor für die Tourismus- und Wirtschaftsregion Insel Usedom und Vorpommern. Wir haben noch deutliches Potenzial für mehr ausländischen Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Insofern ist es gut, wenn wir die Möglichkeiten der Erreichbarkeit der Gäste für unser Land auch weiter verbessern“, sagte der Wirtschaftsminister Glawe.

„Der Saisonauftakt mit unseren Mitstreitern in der Region aus der Tourismusbranche, Politik und Verwaltung ist immer eine gute Gelegenheit, über die neuesten Entwicklungen und Zukunftschancen bezüglich des Flughafens Heringsdorf ins Gespräch zu kommen. Auch in diesem Jahr haben wir einige Abläufe neu gestaltet, verbessert und uns viel vorgenommen“, betonten Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel und Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Raulin.

Der Wirtschaftsminister nutze das Treffen, um die mit Unterstützung des Landes neu angeschafften Vorfeldmaschinen sowie die Feuerwehr und die umgesetzten Investitionsmaßnahmen im Linienbetrieb in Augenschein zu nehmen. „Mit der erfolgten Anpassung der Sicherheitstechnik an die geltenden Standards und den weiteren noch anstehenden Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung des Flughafens Heringsdorf werden wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des internationalen Tourismus in der Region und somit auch für den Erhalt bestehender und die Ansiedlung neuer Betriebe geschaffen“, so Glawe weiter.

So haben sich seit Saisonstart am 8. April schon die neue 18stufige Passagiertreppe, die Ground Power Unit, eine Bodenstromversorgung für Flugzeuge, ein Elektrokleinschlepper für Bodengeräte und Gepäckhänger sowie eine Gepäckförderanlage zur Verladung in Luftfahrzeuge bestens bewährt. Die Verbesserungsmaßnahmen am Inselairport unterstützte das Wirtschaftsministerium mit einem Zuschuss von 1,15 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf 1,54 Millionen Euro.

Der Linienverkehr startete in Heringsdorf am 8. April mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich wieder mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines auch wieder die Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. Im Spätsommer ab dem 2. September folgt die Germania mit einem Flugangebot aus Dortmund, das von Usedom aus zum direkten Weiterflug nach Palma de Mallorca genutzt werden kann. Im vergangenen Jahr nutzten insgesamt 42.160 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 22.497 Linienflugpassagiere.

Die Insel Usedom konnte 2016 nach Angaben des Statistischen Amtes 1.08 Millionen Ankünfte (+6,3%) und 5.36 Millionen Übernachtungen verzeichnen (+4,7%). Sie kann damit an den positiven Trend des Vorjahres (Ankünfte +5,5%; Übernachtungen +2,8%) anknüpfen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von 4,0 Nächten.

Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Ausgezeichnet: Moritz Stemmlers Siegerfoto ziert Schülerferienticket 2017

Schwerin – Sieben Jungs und Mädchen im Teenager-Alter, die vor der Kulisse des Wismarer Hafens ihre Beine von der Kaikante baumeln lassen, werden in diesem Sommer das Schülerferienticket zieren. Das Foto hat Moritz Stemmler aus Wismar eingereicht und damit den ersten Platz im Kreativwettbewerb der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg- Vorpommern (VMV) belegt.

Ziel dieses Wettbewerbs, der zum ersten Mal stattfand, war es, die Nutzer des Tickets in dessen Gestaltung einzubeziehen: Schülerinnen und Schüler in ganz Mecklenburg-Vorpommern waren aufgerufen, sich mit einer Lieblingsmomentaufnahme des vergangenen Sommers zu bewerben – gemalt, fotografiert, illustriert oder auf andere Weise selbst gestaltet. Mit dieser Aufnahme sollten sie ein grob vorgegebenes Layout gestalten. Über den Wettbewerb informiert wurden sie über die Internetseite www.sft-mv.de, Facebook und Instagram sowie über Rundfunksender im Land.

Aus 104 eingesandten Vorschlägen wählte eine Jury aus Vertretern von Bildungs- und Verkehrsministerium sowie Vertretern der Verkehrsunternehmen drei Motive aus. Von diesen machte am Ende das Foto des 17-jährigen Moritz Stemmler das Rennen um Platz eins. „Sein Entwurf hat uns überzeugt, weil die Atmosphäre auf dem Foto das Gefühl von Sommerträumen und Ferienwünschen vermittelt. Um diese Wünsche verwirklichen zu können, möchten wir den Schülerinnen und Schülern in den Sommerferien mit dem Angebot des Schülerferientickets entgegenkommen“, so Detlef Lindemann, Geschäftsführer der VMV, bei der Preisverleihung am Donnerstag (11. Mai 2017) im Fürstenzimmer des Schweriner Hauptbahnhofs.

Das Foto von Moritz Stemmler wird auf allen Plakaten und Broschüren zum Schülerferienticket 2017 einschließlich dem Ticket selbst zu sehen sein. Außerdem hat er für sich und seine Schulkameraden einen 1000-Euro-Gutschein für eine Klassenfahrt in eine Jugendherberge in M-V inklusive Anreise mit Bus und Bahn gewonnen. „Moritz Stemmlers Foto ist wirklich ein hervorragendes Motiv fürs Schülerferienticket. Junge Leute, Ferien, der Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern – alles da“, lobte Verkehrsminister Christian Pegel, der den Preis mit Steffen Freiberg, Staatssekretär im Bildungsministerium, überreichte. Beide Ministerien hatten den Wettbewerb unterstützt. „Es ist eine schöne Idee, die jungen Leute das Ticket mitgestalten zu lassen, das ja schließlich für sie gedacht ist“, so Steffen Freiberg. „Und dass sie tolle Ausflüge für die ganze Klasse gewinnen können, gefällt mir mindestens ebenso gut“, fügte Christian Pegel hinzu.

Unter den ersten Dreien waren auch Jette Kadenbach (10 Jahre) aus Schwerin sowie Anna Lena Exner (16 Jahre) aus Dorf Mecklenburg. Sie und ihre Klassenkameraden dürfen sich über einen Tagesausflug mit der Klasse ins Alpincenter Wittenburg bzw. ins Ozeaneum nach Stralsund freuen. Die Preise wurden zur Verfügung gestellt vom Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks, der Hotel Hamburg-Wittenburg van der Valk GmbH sowie der Ozeaneum Stralsund GmbH.

Seit 2000 wird jährlich in den Sommerferien ein landesweit einheitliches Schülerferienticket angeboten. Dieses Gemeinschaftsticket der Verkehrsunternehmen aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern wird von Anfang an durch das Landesverkehrsministerium und die VMV begleitet und finanziell unterstützt. Für 32 Euro können Schüler bis zum 21. Lebensjahr in den Sommerferien alle öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Mecklenburg-Vorpommern nutzen. Eingeschlossen sind auch je eine Hin- und Rückfahrt (mit den Nahverkehrszügen, 2. Klasse) nach Berlin und Hamburg. Das Schülerferienticket wird ab dem 26. Juni bei allen teilnehmenden Verkehrsunternehmen und sowie online über www.sft-mv.de verkauft.v

Dobrindts Luftverkehrskonzept ist Dokument politischen Versagens und Verweigerns

Berlin- „Ein peinliches Dokument des Versagens und Verweigerns“, so nannte der BUND-Luftverkehrsexperte Werner Reh die heute von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegten „Eckpunkte des Luftverkehrskonzepts“. Nach inzwischen drei Jahren der Konzepterstellung gemeinsam mit Bundesländern und Verbänden sowie mehreren aufwändigen Studien lege Dobrindt lediglich ein „dünnes und nicht ressortabgestimmtes Eckpunktepapier“ vor.

Reh: „Wieder einmal liefert Verkehrsminister Dobrindt ein abschreckendes Beispiel für schlechtes Regierungshandeln. Mit der Verweigerung der Abstimmung seines Luftfahrtkonzeptes mit anderen Ministerien missachtet er nicht nur die Geschäftsordnung der Bundesregierung. Wie schon bei der Erstellung des Bundesverkehrswegeplans 2030 ignoriert er erneut demokratische Grundregeln und die Standards zur umfassenden Beteiligung von Verbänden und Bundesländern.“

Oberstes Ziel des Dobrindtschen Konzeptes sei die Steigerung eines fragwürdigen Wachstums im Luftverkehr. Dazu würden staatliche Subventionen für diesen Sektor, die jetzt schon bei elf Milliarden Euro pro Jahr lägen, weiter erhöht.

„Das von Dobrindt angestrebte Wachstum des Flugverkehrs macht diesen eher früher als später zum globalen Klimakiller Nummer 1. Sein Luftverkehrskonzept sieht weder wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz noch zur Lärmminderung vor. Auch hier zeigt sich die inzwischen sprichwörtliche Dobrindtsche Verweigerungshaltung gegenüber dem Umweltschutz. Nach Dieselgate versagt der Bundesverkehrsminister erneut auf ganzer Linie“, sagte Reh.

Der BUND-Experte forderte die Verlagerung von rund 200000 Kurzstreckenflügen auf die Schiene, wenn es dazu passende Bahnangebote mit einer Fahrzeit unter vier Stunden gibt, die Schließung unwirtschaftlicher Regionalflughäfen und Maßnahmen gegen das Lohndumping bei Billigflug-Gesellschaften.

Bereits im Sommer 2015 hatte ein breites Bündnis deutscher Umweltorganisationen ein eigenes Luftverkehrskonzept vorgestellt, das Vorschläge zur Effizienzsteigerung des Flughafensystems, zur Verkehrsverlagerung auf die Schiene, zur Lärmminderung, für mehr Klimaschutz und für Maßnahmen gegen das Lohndumping enthält.

Das Luftverkehrskonzept der Umweltorganisationen finden Sie im Internet unter:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/mobilitaet/mobilitaet_ngo_luftverkehrskonzept.pdf

Radweg an der B 104 Rossow-Löcknitz wird für Verkehr freigegeben

Löcknitz – Infrastrukturminister Christian Pegel wird am Donnerstag (04.05.2017) zusammen mit Vertretern des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Gemeinden den Radweg entlang der Bundesstraße B 104 zwischen Rossow und Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) freigeben. Treffpunkt ist um 14.40 Uhr, Rastplatz B 104 an der ehemaligen Gleisquerung (ca. 1,1 km westlich von Löcknitz).

Der Radweg wurde entlang der Nordseite der B 104 auf einer Länge von 4,16 Kilometern in einer Breite von 2,50 Metern überwiegend in Asphaltbauweise errichtet. Davon verlaufen 83 Meter an der Ortsdurchfahrt Löcknitz. In Löcknitz sowie wegen der Baugrundverhältnisse auch auf einzelnen kleineren Abschnitten außerorts wurde der Radweg gepflastert.

Die Gemeinden Rossow und Löcknitz sowie die dazwischen liegenden Einzelgehöfte an der B 104 wurden durch den neuen Radweg an das überregionale Radwegenetz angeschlossen. Durch den neuen Radweg erhöht sich die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer in diesem Straßenabschnitt, auf dem durchschnittlich etwa 6.500 Kfz pro Tag verkehren.

Voraussichtlich 2018 wird auch der Radweg zwischen Zerrenthin und Rossow fertiggestellt sein. Wenn hier die Verkehrsfreigabe erfolgt ist, kann auf insgesamt etwa 20 Kilometer Länge durchgehend auf einem straßenbegleitenden Radweg entlang der B 104 gefahren werden.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 923.000 Euro. Davon trägt der Bund 885.000 Euro und die Gemeinde Löcknitz 38.000 Euro.

Bauarbeiten an A 20 bei Jarmen ab 2. Mai nach enger Abstimmung mit Tourismusverband Usedom

Jarmen – Ab 2. Mai wird die A 20 an der Peene-Brücke bei Jarmen erneuert. Im ersten Bauabschnitt bis voraussichtlich 30. Juni wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck saniert. Ab 11. September folgt der zweite Bauabschnitt in der Gegenrichtung. Die dringend erforderlichen Baumaßnahmen wurden durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr geplant und mit Tourismus-Vertretern so abgestimmt, dass die Bauarbeiten außerhalb der Haupt-Urlaubssaison erfolgen können.

Ab 2. Mai wird die Richtungsfahrbahn in Richtung Lübeck gesperrt. Somit kann der Verkehr zum verlängerten 1. Mai-Wochenende von und nach Usedom uneingeschränkt rollen. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit einer Spur je Richtung über die Fahrbahn in Richtung Stettin geführt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird in diesem Zeitraum auf 80 km/h begrenzt. Auf der Brücke über die Peene ist eine Reduzierung auf 40 km/h erforderlich.

Die Anschlussstellen (AS) Gützkow und Jarmen werden teilgesperrt. Dort ist während der Baumaßnahme zunächst nur die Auffahrt auf die A 20 in Richtung Stettin und die Abfahrt aus Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge auf der A 20 aus Richtung Stettin mit Ziel Usedom müssen die Autobahn an der AS Anklam verlassen. Von dort werden sie über die L 35 zur B 111 nahe der AS Gützkow geführt – bis voraussichtlich 01. Juni. Ab dann soll der Verkehr wieder zweistreifig über die Bahnbrücke Anklam auf der B 109 rollen, an der zurzeit gebaut wird. Sobald die zwei Fahrstreifen befahrbar sind, erfolgt die Umleitung zur Insel Usedom über die B 199. Alternativ ist ab diesem Zeitpunkt eine Abfahrt von der A 20 an der AS Pasewalk-Süd und die Anreise nach Usedom über die B 109 über Anklam möglich.

Fahrzeuge aus Richtung Usedom in Richtung Lübeck können über die B 109 zur AS Greifswald und dort auf die A 20 auffahren.

Die Fahrbahn auf der A 20 in Richtung Stettin wird im zweiten Bauabschnitt nach Saisonende ab 11. September bis voraussichtlich 30. November erneuert. Dann ist an den AS Gützkow und Jarmen nur das Verlassen der A 20 aus Richtung Stettin sowie das Auffahren in Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge aus Richtung Lübeck mit Ziel Usedom fahren an der AS Greifswald ab und über die Bundesstraßen B 109 – B 110 – B 111 zur Insel. Fahrzeuge von Usedom in Richtung Stettin können über die B 109 und B 199 zur AS Anklam und dort auf die A 20 fahren.

Im Rahmen des Bauvorhabens werden an der Jarmener Brücke alle Übergangskonstruktionen komplett erneuert. Auf insgesamt 7,5 Kilometern Länge werden die Fahrbahnen in kompletter Breite in beiden Fahrtrichtungen gefräst und es wird die Binder- und Deckschicht erneuert. Zurzeit erfolgen bereits Arbeiten zur Ertüchtigung der Fahrbahnübergänge an der Brücke in Richtung Stettin, damit der Umleitungsverkehr ab 02.05.2017 möglich ist. Bis zum 2. Mai steht in dieser Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Für die Planer ebenso wie für die Bauausführenden stellt dieses Bauvorhaben eine große Herausforderung dar. Die umfangreichen Bauarbeiten können nur in frostfreien Perioden durchgeführt werden und zudem in Abhängigkeit von der Fertigstellung der Arbeiten an der Bahnbrücke Anklam.

Der zeitliche Rahmen für die Bauarbeiten ist mit den Tourismusvertretern der Insel Usedom abgestimmt worden. Anfang März hatte die Straßenbauverwaltung den Tourismusverband der Insel über die erforderlichen Bauarbeiten informiert. Bei einem Treffen am 15. März mit dem Vorstand des Verbands sowie Vertretern von Infrastrukturministerium und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Autobahn wurden dann die Anregungen der Tourismusexperten und ihre Umsetzbarkeit besprochen. Dank akribischer Planungen kann nun der Wunsch, dass die Bauarbeiten nicht die Urlauberströme in der Hauptsaison beeinträchtigen, erfüllt werden.

Auch der Wunsch nach einer Umleitungsbeschilderung, die an- und abreisenden Gästen der Insel die optimalen Reiserouten gut erkennbar anzeigt, wurde erfüllt.

Dazu wurde der Beschilderungsplan für den ersten Bauabschnitt mit dem Tourismusverband abgestimmt.

Es wurde zudem vereinbart, dass die Gastgeber auf der Insel ihren Gästen mit der Buchungsbestätigung die Anregungen zu den An- und Abfahrtsrouten während der Bauzeit übermitteln, die die Straßenbauverwaltung erarbeitet hat. Außerdem veröffentlicht der Tourismusverband diese Informationen zu den einzelnen Bauphasen auf seiner Internetseite www.tviu.de/aktuelles

Vorstandsvorsitzender Sebastian Ader bewertete die Einbeziehung seines Tourismusverbands als äußerst positiv. „Diese Vorgehensweise haben wir bereits bei den Baumaßnahmen an der Bahnbrücke Anklam gut praktiziert. Bei dieser immer noch bestehenden Maßnahme können wir allen Befürchtungen zum Trotz von einem reibungslosen Verlauf sprechen. Hierbei war insbesondere der abgestimmte Zeitplan und die hochmoderne Ampelanlage, welche das Verkehrsaufkommen aus beiden Richtungen erkannte und berücksichtigte, verantwortlich.“

Zu erneuernde Fahrbahnlänge: 7,5 km auf kompletter Breite und beiden Richtungsfahrbahnen 1. Bauabschnitt: 2. Mai bis voraussichtlich 30. Juni 2. Bauabschnitt: 11. September bis vorauss.30. November

Kosten: 9,87 Mio. Euro (Bundesmittel) Ausführendes Unternehmen (Hauptauftragnehmer): Arbeitsgemeinschaft der Eurovia VBU GmbH Neubrandenburg mit der Strabag AG Neubrandenburg

Automatisierte Fahrsysteme heute auf allen Ebenen vorbereiten

Schwerin – Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) begrüßt die Diskussion zur VSMK zum Umgang mit Technologie der Zukunft: „Entwicklung nicht aufhalten, aber steuern“

„Die Zukunft ist digital. Die Entwicklung der Automatisierung ist auch im Straßenverkehr nicht mehr aufzuhalten. Umso wichtiger ist es, verantwortungsbewusst diese Entwicklung zu beeinflussen. Das ist das Signal, das von der Verbraucherschutzministerkonferenz in Dresden an den Bund ausgehen sollte. Verstärkt werden muss zudem die Forschung darüber, wie sich die Automatisierung auf unser Leben auswirkt“, sagt Justizministerin Hoffmeister kurz vor der Konferenz (VSMK). Die Justizministerin ist für den wirtschaftlichen Verbraucherschutz zuständig.

„Jede Technologie birgt Chancen und Risiken. Das gilt vor allem auch für die Tatsache, dass der Verkehr immer stärker automatisiert wird. Viele können sich das noch gar nicht vorstellen. Die Entwicklung der selbstfahrenden Fahrzeuge ist jedoch sehr weit vorangeschritten. Ich bin mir sicher, in den nächsten fünf Jahren sprechen wir nicht mehr über das ‚ob‘, sondern über das ‚wie viele‘. Darum müssen wir heute so wichtige Fragen klären wie die Fragen nach Haftung, Versicherungsrecht und Datenschutz.

Wir stecken die rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Innerhalb der EU brauchen wir eine gemeinsame Linie, wie die Vernetzung grenzübergreifend garantiert werden kann und mit den Daten von automatisierten Fahrzeugen umzugehen ist. Verhindern sollten wir im Vorfeld, dass sowohl beim Bau von Fahrzeugen als auch beim technischen Ausbau zum Beispiel der Straßen eine Monopolisierung der Software-Systeme möglich ist. Andererseits müssen die Menschen bereits jetzt aufgeklärt werden, was die Technologien bedeuten und worauf wir achten müssen. Sie können unser Leben und den Alltag aber auch erleichtern, denn ältere oder auch mobil eingeschränkte Menschen könnten fahrerlos wieder an der Mobilität teilhaben“, so die Ministerin.

Dahlemann lobt Barth und spricht sich für Darß-Bahn aus

Barth – Die Stadt Barth feiert jedes Jahr ihr Stadtjubiläum mit einem Empfang. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann gratulierte Barth heute zum 762-jährigen Bestehen.

„Jedes Jahr mit Stolz auf seine Heimatstadt den Stadtgeburtstag zu feiern, das ist eine hervorragende Idee“, lobte Dahlemann. Barth habe sich seit 1990 sehr gut entwickelt. „Wenn ich heute nach Barth komme, mir den Hafen und die liebevoll restaurierte Altstadt ansehe, dann habe ich bei allem, was noch zu tun bleibt, den klaren Eindruck: Sie haben diese Umwälzung insgesamt sehr gut gemeistert. Barth ist heute wieder eine echte Perle Vorpommerns.“

Der Parlamentarische Staatssekretär ging in seiner Rede auch auf die Debatte um die Bahnstrecke von Velgast nach Barth und eine mögliche Verlängerung auf den Darß ein. „Ich finde es gut, dass sich viele Menschen in Barth für den Erhalt der Bahnstrecke einsetzen. Und ich sage ganz offen: Ich würde mich freuen, wenn es gelingt, die Strecke zu erhalten und bis auf den Darß zu verlängern. Das würde die Region für Urlauber und auch für die Einheimischen attraktiver machen“, sagte Dahlemann.

„Der Ministerpräsident hat in seiner Regierungserklärung angekündigt, dass wir in dieser Wahlperiode drei bis vier Zukunftsprojekte für Vorpommern entwickeln wollen. Die Darßbahn könnte das Zukunftsprojekt für diese Region sein. Das setzt voraus, dass sich die Akteure hier in der Region gemeinsam hinter dieses Projekt stellen und es mit auf den Weg bringen. Nicht nur hier in Barth, sondern auch auf dem Darß und im Kreis insgesamt“, sagte Dahlemann. Eine große Herausforderung bestehe darin, die Investitionskosten für die Verlängerung aufzubringen, die gerade für den Tourismus von Bedeutung sei.

Christian Pegel übergibt Zuwendungsbescheide in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten – Energieminister Christian Pegel übergibt am Freitag (21.04.2017) zwei Zuwendungsbescheide in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen).

Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 302.865,90 Euro für den Ausbau der Straße Klosterteich nimmt der Bürgermeister der Stadt Ribnitz-Damgarten Frank Ilchmann entgegen. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für die Maßnahme betragen 403.821,21 Euro. Die Mittel werden zur Förderung der Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß der Stadtentwicklungsförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Das Vorhaben umfasst die Erneuerung der Straßenbefestigung sowie einen asphaltierten Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern am Böschungsfuß zu den Klosterwiesen. Für die Straße sind zwei Ausweichstellen vorgesehen. Die Fahrbahn wird in einer Breite von 3,50 bis 5 Meter mit Asphalt befestigt. Der einseitige Gehweg wird mit Klinkerpflaster versehen. Zudem erhält der Geh- und Radweg eine Straßenbeleuchtung.

Ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 27.000 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die Umrüstung der Beleuchtung in den Ausstellungsräumen der Galerie auf LED-Technik geht an die Leiterin der Galerie im Kloster des Kunstvereins Ribnitz-Damgarten e.V. Gabi Raskop. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Bisher sind Halogenleuchten mit jeweils 160 Watt installiert. Durch die Ausstattung mit LED-Leuchten wird der Energieverbrauch gesenkt. Pro Jahr können knapp zwei Tonnen Kohlendioxid und 3.200 Kilowattstunden Strom eingespart werden.

Im Sommer 2016 wurde gemeinsam mit dem Bildungsministerium (BM) die „LED-Förderinitiative für kulturelle Einrichtungen“ ins Leben gerufen. Dies ist nun das erste Vorhaben, bei dem gemeinsam mit dem BM die Umrüstung auf LED-Beleuchtung unterstützt wird.

Erneuerung der Kreisstraße zwischen Käselow und Hohen Sprenz

Rostock – Der Landkreis Rostock steht vor der Aufgabe, die verschiedenen Teile der früheren Landkreise Güstrow und Bad Doberan verkehrstechnisch besser zu verbinden. Dabei spielen die Kreisstraßen zwischen den Gemeinden und als Zubringer zu den Fernstraßen eine bedeutende Rolle, so auch die Kreisstraße GÜ 18 als Nord-Süd-Verbindung und Verknüpfung der beiden Altkreise. Die Straße wird als kürzeste Verbindung in diesem Raum sowie als Ausweichstrecke bei Störungen im Fernstraßennetz häufig genutzt, ist aber in einem sehr schlechten Zustand.

Der Landkreis Rostock ist in absehbarer Zeit finanziell nur in der Lage, den Abschnitt zwischen Strenz nach Käselow zu erneuern. Hier ist zwischen 2017 und 2020 ein grundhafter Ausbau geplant. Für den ca. 4,8 km lange Abschnitt zwischen Käselow und Hohen Sprenz hatte der Landkreis für die Erneuerung der Trag- und Deckschicht eine Sonderbedarfszuweisung beantragt, 1,14 Mio. EUR sind nun freigegeben worden.

Innenminister Lorenz Caffier: „Die beantragten Mittel wurden auch bewilligt, weil der Landkreis sich intensiv um einen Haushaltsausgleich bemüht. Die erfolgreichen Anstrengungen zur Wiederherstellung einer geordneten Haushaltsführung werden durch das Innenministerium deshalb in Form finanzieller Unterstützung angemessen gewürdigt.“

Minister Caffier wünscht gute Fahrt auf der Bahnhofstraße in Penzlin

Schwerin – Rund 54.000 Euro Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung hatte das Innenministerium für die Sanierung der Bahnhofstraße in Penzlin zur Verfügung gestellt, heute wurde sie offiziell für den Verkehr freigegeben. Mit den Kofinanzierungsmitteln hat sich der Eigenanteil, den die Stadt zur Finanzierung der Baumaßnahmen tragen musste, deutlich verringert. „Das so eingesparte Geld verschaffte finanzielle Spielräume für andere Projekte“, sagte Lorenz Caffier in Penzlin.

Ein Unwetter hatte die Straße im Juni 2014 stark geschädigt. 80 bis 90 Liter Regen fielen damals pro Quadratmeter und unterspülten das Pflaster in der Bahnhofstraße völlig. Die Schäden waren so groß, dass eine Reparatur der Straße nicht mehr reichte. Deshalb hat die Stadt die Fahrbahn grundhaft erneuern lassen. Der Wechsel des Straßenbelages von Pflaster- zu Asphaltbauweise soll auch die künftigen Unterhaltungskosten senken.

Angler gefährden Verkehr auf neuer Rügenbrücke – Angelverbot unumgänglich

Stralsund – Aus Sicherheitsgründen kann das Angeln von der Nordwestseite des alten Rügendamms in Richtung Rügenbrücke zumindest in diesem Jahr nicht mehr geduldet werden. Im Laufe dieser Woche werden deshalb dort Angelverbotsschilder aufgestellt. Dies ist bis zur Errichtung einer baulichen Schutzvorrichtung erforderlich, um Verkehrsteilnehmer auf der parallel verlaufenden Rügenbrücke vor zu schwungvoll ausgeworfenen Angelhaken und -gewichten zu schützen.

Bereits seit 2010 werden Angler mit Hinweisen auf Schildern am Rügendamm sowie mit Informationsblättern zur Angelkarte darauf aufmerksam gemacht, dass sie beim Auswerfen der Angeln Verkehrsteilnehmer nicht gefährden dürfen und die benachbarte neue Rügenbrücke berücksichtigen müssen. „Der überwiegende Teil der Angelfreunde hält sich daran. Aber es gibt leider immer wieder schwarze Schafe, die dies nicht tun“, sagt Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamts Stralsund. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter der zuständigen Straßenmeisterei bei den regelmäßigen Streckenkontrollen Angelhaken und Bleigewichte von der neuen Brücke sammeln. Nachdem nun ein Autofahrer moniert, sein Wagen sei von solch‘ einem Angelgewicht beschädigt worden, haben sich Landwirtschafts- und Verkehrsministerium gemeinschaftlich zu einem vorübergehenden Angelverbot auf der Nordwestseite des Damms entschlossen.

„Grundsätzlich ist das Angeln auf dem alten Rügendamm eine Sondernutzung, für die eine extra Erlaubnis beantragt werden muss. Bislang haben wir das Angeln auf dem Rügendamm jedoch auch ohne solche Extraerlaubnisse geduldet in dem Wissen, dass der Strelasund darunter ein hervorragendes Angelrevier und Mecklenburg-Vorpommern auch ein Land der Angler und Angelurlauber ist. Wenn aber das Verhalten einzelner Angler dazu führt, dass die Verkehrssicherheit gefährdet wird, sind wir gezwungen, Schutzmaßnahmen für die Rad-, Motorrad- und Autofahrer zu ergreifen“, begründet Verkehrsminister Christian Pegel die Entscheidung.

„Als passionierter Angler weiß ich, dass es keine Freude macht, auf ein beliebtes Angelrevier zu verzichten – wenn auch nur vorübergehend. Auch ist es bedauerlich, dass viele ausbaden müssen, was wenige verzapfen. Ich muss aber auch ganz klar sagen: Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf der Rügenbrücke hat Vorrang. Ich bitte daher um Verständnis, dass das Land entsprechende Maßnahmen ergreifen muss, um die offenbar vorhandene Gefahrenlage zu beseitigen“, sagt der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus.

Beide Ministerien hatten sich 2010 darauf geeinigt, das Angeln auf dem Damm in der Herings- und Hornfischsaison vom 15. März bis 15. Juni jedes Jahres als eine Sondernutzung zu dulden. Ihre gemeinschaftlich verfassten Hinweise an die Angler enden stets mit der Warnung: „Soweit eine Gefährdung des Verkehrs nicht verhindert werden kann, muss das Angeln vom Rügendamm zukünftig verboten werden.“ Dass dies nun zumindest vorübergehend in die Tat umgesetzt werden muss, bedauern Till Backhaus und Christian Pegel vor allem für all‘ jene Angler, die sich an die Regeln halten.

Auf der Suche nach einer alternativen Lösung haben sich beide Häuser auf die Konstruktion einer Schutzvorrichtung auf der Nordwestseite verständigt. Diese soll die Angler am weiten Ausholen mit ihrer Angel hindern. „Diese Konstruktion muss geplant und beschafft werden, was sich nicht von heute auf morgen realisieren lässt. Sobald sie angebracht ist, werden wir das Angelverbot wieder aufheben“, kündigen die Minister gemeinschaftlich an.

Beim Landesanglerverband (LAV) Mecklenburg-Vorpommern trifft ihre Entscheidung auf Verständnis. „Wir setzen uns seit Jahren in Verhandlungen und Gesprächen vor Ort für den Erhalt dieses einzigartigen Angelerlebnisses ein. Aber da es leider immer wieder zu Zwischenfällen kommt, ausgelöst von einigen wenigen Anglern, ist diese vorübergehende Einschränkung für uns ganz klar nicht abzuwenden“, sagt LAV-Präsident Prof. Karl-Heinz Brillowski und fügt hinzu: „Es ist sehr bedauerlich, dass nun die Petrijünger, die sich an die Regeln halten – und das ist die große Mehrheit – für das Fehlverhalten einiger weniger die Konsequenzen mittragen müssen. Gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt sind wichtig für die Mitglieder unseres Verbands und alle Angeltouristen im schönen Mecklenburg-Vorpommern.“

Ausbau der Ortsdurchfahrt Siggelkow

Siggelkow – Für den Ausbau der Kreisstraße K 122 im Zuge der Ortsdurchfahrt Siggelkow erhält der Landkreis Ludwigslust-Parchim Fördermittel in Höhe von 277.000 Euro. Das sind 65 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Förderung erfolgt gemäß der Kommunalen Straßenbaurichtlinie Mecklenburg-Vorpommern.

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim plant, die Fahrbahn auf einer Länge von ca. 428 Metern grundhaft in Asphaltbauweise zu erneuern. Zudem werden ein neuer Gehweg gebaut und die Regenentwässerung erneuert.

Die Fahrbahn der Kreisstraße K 122 weist Schäden und Flickstellen auf. Auch die ordnungsgemäße Entwässerung ist stark beeinträchtigt.

Die Kreisstraße K 122 ist eine verkehrswichtige zwischenörtliche Straße. Die Baumaßnahme dient der nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

Landkreis Rostock erhält Fördermittel für Brückenneubau und weitere Straßenbaumaßnahme

Rostock – Der Landkreis Rostock erhält vom Infrastrukturministerium für zwei Maßnahmen gemäß der Kommunalen Straßenbau-Richtlinie Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 652.000 Euro.

Für den Ersatzneubau der Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn AG im Zuge der Kreisstraße DBR 06 bei Stülow beträgt die Zuwendung 589.900 Euro. Das sind 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Eine Brückenprüfung der 90 Jahre alten Brücke im Jahr 2011 ergab, dass eine Instandsetzung nicht wirtschaftlich ist. Deshalb erfolgt ein Ersatzneubau einschließlich Straßenanbindung.

Die Kreisstraße DBR 06 befindet sich südlich der Stadt Bad Doberan. Sie verbindet über die Kreisstraße DBR 05 die Bundesstraße B 105 in Bad Doberan und die Landesstraße L 10 bei Satow.

Weitere 61.900 Euro Fördermittel (75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben) werden für die Instandsetzung der 400 Meter langen Asphaltdeckschicht im Bereich der Brücke über die Warnow bei Rühn sowie eine Fahrbahnverbreiterung im Kurvenbereich bereitgestellt.

Die Kreisstraße GÜ 07 befindet sich südwestlich der Stadt Bützow. Sie verbindet über die Kreisstraße GÜ 04 die Landesstraße L 14 über die L 141 mit der L 11 und schafft so eine Umfahrung der Stadt Bützow in Richtung Westen bzw. Süden.