Erster Spatenstich für neuen Radweg zwischen Gramkow und Beckerwitz

Gramkow – Am Montag, 18. März 2019, nimmt Infrastrukturminister Christian Pegel mit Jan van Leeuwen, Bürgermeister der Gemeinde Hohenkirchen, den Spatenstich zum Bau des neuen Radwegs entlang der Kreisstraße K 44 (Landkreis Nordwestmecklenburg) vor. Die neue Verbindung wird die Lücke zwischen dem straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße (L) 01 und dem Ostseeküsten-Radfernweg schließen.

Zu diesem Anlass übergibt der Minister auch den Zuwendungsbescheid in Höhe von ca. 810.000 Euro für die Umsetzung dieses Vorhabens.

Der neue Radweg wird über 1.590 Meter vom Abzweig Gramkow entlang der Kreisstraße 44 bis zur Kreuzung Moorweg/In der Krim in Beckerwitz führen und dort an den Ostseeküsten-Radfernweg anschließen. Fertigstellung ist für den Oktober 2019 geplant.

In den Ortsdurchfahrten Gramkow und Beckerwitz soll der Radweg zudem eine energiesparende Beleuchtung erhalten.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen voraussichtlich ca. 1,2 Millionen Euro. Das Infrastrukturministerium übernimmt davon nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern 810.000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Ab Dezember in Spitzenzeiten mehr Züge im Teilnetz Westmecklenburg

Schwerin – Am 1. März 2019 wurde der Zuschlag für den Verkehrsvertrag „Teilnetz Westmecklenburg“ erteilt: Auch nach dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird die Ostdeutsche Eisenbahn (ODEG) die Eisenbahnlinien RB 13: Rehna – Gadebusch – Schwerin – Parchim sowie RB 14: Parchim – Ludwigslust – Hagenow Land – Hagenow Stadt bedienen.

„Mit dem neuen Verkehrsvertrag wird nicht nur der bisherige Takt beibehalten, sondern punktuell ausgebaut“, kündigt Landesverkehrsminister Christian Pegel an und erläutert: „Die Züge fahren auf beiden Strecken in einem zweistündlichen Grundtakt, der montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten auf einen Stundentakt verdichtet wird. Neu ist, dass von und nach Rehna in der ,Frühspitze‘ zwischen fünf und neun Uhr ein Stundentakt sowie zwei zusätzliche Verbindungen spätabends angeboten werden.“

Im Zuge des veränderten, insbesondere auf Pendler ausgerichteten Fahrplans mit Durchfahrt bis nach Rehna entfallen künftig an den Werktagen zwischen Gadebusch und Schwerin zur sehr schwach genutzten Vormittagszeit die stündlichen Verdichtungen zwischen 9 und 13 Uhr, so dass die Züge regulär zweistündlich verkehren.

Um bessere Anschlüsse vom und an den Fernverkehr in Schwerin-Hauptbahnhof zu erreichen, werden einzelne Fahrzeiten von und nach Parchim angepasst.

„Zudem sieht der Vertrag eine Ausstattung der Züge mit WLAN vor – so wie in allen neu abzuschließenden Verkehrsverträgen (im Öffentlichen Schienenpersonennahverkehr“, sagt Christian Pegel.

Mit dem neuen Verkehrsvertrag steigt der Leistungsumfang gegenüber der letzten Vergabe 2014 leicht von 1,26 auf 1,33 Millionen Zugkilometer pro Jahr.

Der Verkehrsvertrag kostet das Land jährlich rund 15,5 Millionen Euro.

Fahrgastbeteiligung zum Bahn-Fahrplan 2020 startet heute

Schwerin – Auch in diesem Jahr können sich Nutzerinnen und Nutzer des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Land zu den Fahrplanentwürfen fürs kommende Jahr äußern. Im Auftrag des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung beteiligt die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) die Fahrgäste zum bereits dritten Mal an der Vorbereitung des Jahresfahrplans. Ab heute (19. Februar 2019) sind die Entwürfe dazu im Internet unter www.fahrplan2020mv.de einzusehen. Über ein Kontaktformular direkt auf der Webseite oder per Post an die VMV, Schloßstraße 37 in 19053 Schwerin können Fahrgäste bis zum 31. März 2019 ihre Anmerkungen und Hinweise übermitteln.

„Ich habe mich sehr über die Resonanz im vergangenen Jahr gefreut. Mehr als 500 Hinweise sind zum jetzt gültigen Fahrplan eingegangen. Mehrere Hinweise konnten bereits in den aktuell gültigen Fahrplan aufgenommen werden. Zusätzlich werden für rund eine Million Euro ab dem kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2019 beziehungsweise im Jahresfahrplan 2020 einzelne zusätzliche Züge auf den Linien RB 17 zwischen Wismar und Ludwigslust und RE 1 zwischen Schwerin und Hamburg bestellt“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel.

Auch das Angebot zwischen Rostock und Stralsund erfährt im Jahresfahrplan 2020 eine deutliche Verbesserung. „Die im Juni 2018 nach der ersten Bürgerbeteiligung neu eingeführte Spätverbindung zwischen Rostock und Stralsund wird bereits gern in Anspruch genommen. Je ein zusätzliches Zugpaar vormittags und nachmittags werden das Angebot auf dieser wichtigen Strecke verbinden“, so Christian Pegel.

Plakate werden die Fahrgäste wieder darauf hinweisen, dass sie ihre Anregungen zum neuen Fahrplan einbringen können. Sie werden ab Mitte Februar sukzessive in den Zügen des Schienenpersonennahverkehrs sowie auf den Bahnhöfen in Mecklenburg-Vorpommern ausgehängt.

„Wir rechnen wie in den Vorjahren allein aufgrund der hohen Nachfrage auf der RE1 zwischen Rostock und Hamburg mit vielen Wortmeldungen zu dieser Linie“, sagt VMV-Geschäftsführer Detlef Lindemann. Daneben könnte aufgrund der umfangreichen baubedingten Veränderungen des Fahrplans die RE5 von Rostock/ Stralsund über Neustrelitz nach Berlin erneut ein Schwerpunkt der Wortmeldungen werden.

„Wir sind bestrebt, dass möglichst viele unserer Fahrgäste von dieser Beteiligungsmöglichkeit erfahren, damit sie sie überhaupt nutzen können. Diese Fahrgastbeteiligung ist ein wichtiger Schritt, um noch kundenfreundlicher zu werden. Ich rufe deshalb alle Bahnreisenden auf: Bitte machen Sie mit“, so der VMV-Chef.

Nach Abschluss der Fahrgastbeteiligung wird es voraussichtlich Anfang des vierten Quartals 2019 eine gesammelte Stellungnahme zu den Hinweisen geben. Die Anregungen werden gründlich geprüft und in der Fahrplangestaltung für 2020 oder Folgejahre berücksichtigt, soweit es nach Abwägung der Vor- und Nachteile zweckmäßig erscheint.

Unabhängig von dieser Fahrgastbeteiligung werden auch in diesem Jahr Kreise und Verbände an der Fahrplangestaltung beteiligt. Dazu findet am 7. März 2019 wieder die alljährliche Fahrplankonferenz statt.

Stavenhagen erhält Förderung für Straßenausbau

Stavenhagen – Die Reuterstadt Stavenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium für Ausbau, Sanierung und Begrünung der Niels-Stensen-Straße Fördermittel in Höhe von 311.000 Euro. Die Fördermittel wurden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Die Stadt Stavenhagen plant, die Niels-Stensen-Straße im Sanierungsgebiet „Historische Altstadt“ auf einer Gesamtlänge von 226 Metern mit einer Breite von 5,60 Metern auszubauen sowie Gehwege und Pkw-Stellflächen zu erneuern. Der anliegende Regenwasserkanal wird als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Wasser-Zweckverband Malchin Stavenhagen errichtet.

Die Gesamtkosten liegen bei rund 590.000 Euro. Das Vorhaben soll voraussichtlich von März bis November 2019 realisiert werden.

Geh- und Radweg Gutenbergstraße in Dierkow wird erneuert

Rostock – Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erhält vom Bauministerium Städtebaufördermittel in Höhe von knapp 255.000 Euro für die Erneuerung des Geh- und Radwegs Gutenbergstraße im Fördergebiet „Dierkow“. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. 450.000 Euro.

Die Wege zwischen den Straßenbahnhaltestellen „Dierkow-Zentrum“ und „Katerweg“ und weiter bis zur Berringerstraße sollen neu gestaltet werden. So wird der parallel zu „Katerweg“ und Straßenbahngleisen verlaufende Geh- und Radweg neu asphaltiert. Auch der Zaun und die Beleuchtung werden ersetzt. Der Gehweg aus Richtung „Dierkow-Zentrum“ soll mit Pollern versehen werden, um Falschparken zu verhindern. Der Weg von der Haltestelle „Katerweg“ in Richtung Berringerstraße soll ebenfalls neu angelegt und mit einer Beleuchtung versehen werden.

Das Vorhaben wird voraussichtlich im ersten Halbjahr dieses Jahres realisiert. Damit wird das Gesamtbild des Stadtteils aufgewertet.

A 20 bei Wismar wird weiter erneuert

Wismar – Zwischen Wismar-Mitte und Zurow wird zurzeit in vier Bauabschnitten einer der ältesten und meistbefahrenen Abschnitte der Autobahn 20 saniert. Im vergangenen Herbst wurde bereits die Fahrbahndecke zwischen der Anschlussstelle (AS) Wismar-Mitte und dem Autobahnkreuz Wismar in Fahrtrichtung Stettin erneuert. Von Mitte Februar bis Juni 2019 nimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit dem zweiten Bauabschnitt erneut die Fahrbahn in Richtung Stettin in Angriff.

Dabei wird die Fahrbahndecke zwischen dem Autobahnkreuz Wismar-Mitte und der AS Zurow auf einer Strecke von 5,84 Kilometern grundhaft erneuert. Dafür wird ab Montag, 11. Februar 2019, eine Mittelstreifenüberfahrt mit entsprechender Baustellenabsicherung hergestellt. In dieser Zeit wird der Verkehr in Richtung Stettin auf einer Spur an der Baustelle vorbeigeführt.

Ab Ende Februar – sobald die Baustellensicherung steht – wird die Fahrbahn in Richtung Stettin auf einer Fahrspur gesperrt und dafür ein zusätzlicher Fahrstreifen auf der anderen Hälfte der A 20 in Richtung Lübeck eingerichtet. Damit ist gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Sanierung der Strecke kommt es voraussichtlich im April/Mai 2019 zu einer vorübergehenden Sperrung der Abfahrten im Zuge des Autobahnkreuzes Wismar. Die Umleitung von der A 20, AS Zurow, über die Bundesstraße 192/L 101 zur A 14, AS Jesendorf, ist ausgeschildert.

Im Anschluss, ab Juni 2019, wird dann die Fahrbahn in Richtung Lübeck in diesem Abschnitt erneuert. Die Arbeiten erfolgen äquivalent zum Vorgehen auf der Gegenfahrbahn in zwei Abschnitten und sollen im Dezember 2019 abgeschlossen werden.

Im Zuge dieser Arbeiten werden zusätzlich die Fahrbahnübergangskonstruktionen an der Talbrücke „Greese“ instandgesetzt. Eine Routine-Überprüfung im vergangenen Jahr hatte ergeben, dass diese weitaus stärker verschlissen sind als erwartet und möglichst schnell erneuert werden müssen. Um die Gesamtheit dieser Arbeiten vor der Wintersaison 2019/2020 abschließen zu können, muss auch während der Sommerferien an diesem Autobahnabschnitt gearbeitet werden. Auch während dieser Arbeiten wird eine Befahrbarkeit der A20 bei Wismar auf je zwei – eingeengten – Spuren pro Richtung sichergestellt sein.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Bei Asphaltuntersuchungen wurden starke Schäden festgestellt, die Bitumenschichten weisen Risse auf. Dieser Abschnitt der A20, im Jahr 1997 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 35.000 bis 40.000 Fahrzeugen.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von knapp 21 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

ODEG bedient künftig beide M-V-Strecken im Netz Elbe-Spree

Schwerin – Mit der Erteilung des Zuschlags wurde in dieser Woche das größte Vergabeverfahren im deutschen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) beendet. Im Rahmen dieses Verfahrens waren auch die Linien RE2 Wismar-Berlin sowie RB17/18 Wismar-Ludwigslust ausgeschrieben worden. Der Zuschlag für die Linien ging an die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG). Somit wird diese die RE2 über den aktuellen Verkehrsvertrag hinaus nach Dezember 2022 weiterbetreiben. Die RB17/18 übernimmt die ODEG im Dezember 2024 von der DB Regio.

Die Linie RE2 wird ab Dezember 2022 unter der Bezeichnung RE8 unterwegs sein. Die Doppelstockzüge, die bereits auf diesen Strecken fahren, werden zum Start des neuen Verkehrsvertrags modernisiert und unter anderem mit WLAN und einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet.

Für die RB17/18 wird die ODEG die Züge der DB Regio durch neue Triebzüge des Herstellers Siemens ersetzen, die ebenfalls über WLAN und ein zeitgemäßes Fahrgastinformationssystem verfügen werden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Fahrzeugbeschaffung mit einer Wiedereinsatzgarantie.

Die Linie RE8 wird bis zur Inbetriebnahme der so genannten Dresdner Bahn in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre nach seiner Fertigstellung auch den Berliner Großflughafen BER bedienen. Bis dahin wird es also alle zwei Stunden eine Direktverbindung von Wismar über Dorf Mecklenburg, Bad Kleinen, Lübstorf, Schwerin Hbf, Schwerin Mitte, Schwerin Süd, Holthusen, Sülstorf, Rastow, Lüblow(Meckl), Ludwigslust und Grabow und weiter durch Brandenburg dorthin geben. Ab Betrieb der Dresdner Bahn soll die RE8 über Berlin-Südkreuz nach Elsterwerda/Finsterwalde fahren.

Im Rahmen des Vergabeverfahrens hat das Land Mecklenburg-Vorpommern dafür Sorge getragen, dass die ODEG Mitarbeiter der DB Regio, die bislang auf der Linie RB17/18 eingesetzt werden und dies wünschen, im Dezember 2024 übernimmt.

Der neue Verkehrsvertrag gilt bis Dezember 2034.

Mit dem Netz Elbe-Spree wurden 18 Linien an zwei unterschiedliche Bieter für rund 28 Milionen Zugkilometer in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Ihnen gemeinsam ist die Anbindung an Berlin. Deshalb hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg im Auftrag der SPNV-Träger der vier Bundesländer das Verfahren durchgeführt. M-V wurde von der landeseigenen Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) vertreten. Im Rahmen dieses Verkehrsvertrags werden im Nordosten künftig 1,2 Millionen Zugkilometer pro Jahr bedient.

Sanierung der Klüschenbergstraße in Burg Stargard

Burg Stargard – Die Stadt Burg-Stargard im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte beim Innenministerium für ihre Straßenbaumaßnahmen in der Klüschenbergstraße Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, damit sie ihren Eigenanteil finanzieren kann und somit für diese Maßnahme in den Genuss von Mitteln zur Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung kommt. Über den Antrag hatte das Ministerium auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv entschieden, nun ist dem Bürgermeister ein Bewilligungsbescheid über rund 157.000 Euro zugesandt worden.

„Dieses für die Kleinstadt wichtige Straßenbauvorhaben wäre ohne Unterstützung aus dem Kofinanzierungsprogramm nur schwer umsetzbar gewesen. Mit den Kofinanzierungsmitteln wollen wir erreichen, dass auch Kommunen investieren können, die finanziell nicht so gut dastehen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Der für die Stadt verbleibende Eigenanteil ist jetzt deutlich geringer und das so eingesparte Geld verschafft finanzielle Spielräume für andere Vorhaben“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Die Sanierungsarbeiten in der Klüschenbergstraße in Burg Stargard sind im vollen Gange. Insgesamt umfasst das Bauvorhaben drei Bauabschnitte. Mit der Fertigstellung des Bauabschnittes bis zur Regionalen Schule wird im Frühjahr dieses Jahres gerechnet. Danach folgen noch zwei weitere Abschnitte bestehend aus dem Kreuzungsbereich zur Klüschenbergzufahrt und des Anschlusses an das Sanierungsgebiet in Höhe des Rathauses. Mit dem Ausbau der Klüschenbergstraße wird u.a. mit den Gehwegen der Schulweg für Kinder der Grund- und Gesamtschule in Burg Stargard sicherer.

Erneuerung der Rigaer Straße in Wismar

Wismar – Die Hansestadt Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Bauministerium für die Erneuerung und Umgestaltung der Rigaer Straße innerhalb des Fördergebiets Ost-Kagenmarkt einen Zustimmungsbescheid zum Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von knapp 100.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 260.000 Euro.

Die Rigaer Straße schließt im Norden an den zweiten Bauabschnitt der Professor-Frege Straße an und endet in einem Wendekreis. Sie wurde vor etwa 40 Jahren hergestellt und verfügt über eine mit Beton befestigte Fahrbahn, die einseitig von einem Gehweg begleitet wird. Die Wendeanlage ist für heutige Ansprüche zu gering bemessen, so dass Borde und Nebenanlagen regelmäßig von größeren Fahrzeuge überfahren werden. Niederschlagswasser kann nur bedingt abfließen. Außerdem wurde der Beton aufgrund zahlreicher Schadstellen mehrfach mit Asphalt ausgebessert.

Im Zuge der Maßnahme soll die Fahrbahn 4,75 Meter breit in Asphaltbauweise ausgebaut werden und einseitig einen 2,30 Meter breiten Gehweg in Betonpflasterbauweise erhalten. Der befahrbare Innenring der Wendeanlage soll mit Granitpflaster befestigt werden. Die Mittelinsel der Wendeanlage soll mit einem Laubbaum und mit Bodendeckern begrünt werden. Das Vorhaben macht das Wohngebiet attraktiver.

Diese Maßnahme wurde im vierten Quartal 2018 begonnen und soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 fertig gestellt werden.

Ausbau der Straße Kloster in Malchow

Malchow – Die Inselstadt Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium für den Ausbau der Straße Kloster 167.600 Euro Fördermittel. Die Zuwendungen wurden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Stadt Malchow plant die Straße Kloster im zweiten Bauabschnitt vom Ende des ersten Bauabschnitts bis zur Einmündung in die Bundesstraße192 grundhaft zu erneuern. Die Fahrbahn soll auf einer Länge von 415 Metern und in einer Breite von 5,50 Metern hergestellt werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 495.600 Euro. Die Bauausführung ist von Ende 2018 bis Mitte 2019 vorgesehen.

Neue Brücke über die Stadtautobahn nach Evershagen

Rostock – Im Februar wird der erste Abschnitt des Umbaus des Verkehrsknotens Evershagen im Zuge der Bundesstraße B 103 (Stadtautobahn) abgeschlossen. Die neue Anbindung von der B 103 in Richtung Jägerbek und Schmarler Damm sowie die neugebaute Brücke über die Stadtautobahn von Schmarl nach Evershagen werden für den Verkehr freigegeben.

Bevor der Verkehr auch in Fahrtrichtung Schmarl über das neue Bauwerk rollen kann, muss die Zufahrt zur Brücke in Evershagen ertüchtigt werden. Dafür wird unter anderem ein Kreisverkehr westlich der B 103 im Wohngebiet Evershagen errichtet, um die Verkehre möglichst ohne Einschränkungen auf die Brücke zuzuleiten. Geplant ist, dass die Querung der Bundesstraße im vierten Quartal 2019 in beiden Fahrtrichtungen genutzt werden kann.

Zudem wird nach der Freigabe der neuen Abfahrt im Februar die bisherige Abfahrt von der Stadtautobahn in Richtung Schmarl für den Verkehr gesperrt. Sie wird zurückgebaut und an gleicher Stelle ein Radweg errichtet.

Die gesamte Umgestaltung wird voraussichtlich zum Sommer 2020 abgeschlossen. Dann sollen die im Durchschnitt 55.000 Fahrzeuge, die täglich diesen Knoten passieren, ohne Lichtsignalanlagen und somit ohne verkehrssteuerungsbedingten Stopp von der Autobahn 20 nach Warnemünde bzw. andersherum durchfahren.

Die Kosten für den Umbau in Höhe von 13 Millionen Euro tragen der Bund und die Hansestadt Rostock.

Bahnhof Neubrandenburg nach Umbau feierlich eingeweiht

Nebrandenburg – Landesinfrastrukturminister Christian Pegel hat heue mit Neubrandenburgs Bürgermeister Silvio Witt und Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Mecklenburg-Vorpommern, den Bahnhof Neubrandenburg nach Abschluss der umfassenden Umbauarbeiten feierlich eingeweiht.

Im Rahmen der Bauarbeiten wurde der Bahnhof grunderneuert. Neue Bahnsteigdächer und –anlagen wurden installiert. Es wurden zwei Mittelbahnsteige mit je 140 Meter langen Bahnsteigkanten errichtet, um die im Verkehrsknotenpunkt Neubrandenburg haltenden Regionalverkehre auch künftig erfolgreich zu empfangen. Außerdem wurden neue Treppen und Aufzüge installiert, die den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichen.

In der neuen, verlängerten Personenunterführung wurde ein zusätzlicher Ein- und Ausgang aus Richtung Norden angelegt. Damit ist der Bahnhof barrierefrei aus der Neubrandenburger Nordstadt und der Ihlenfelder Vorstadt erreichbar.

Das Infrastrukturministerium förderte das Projekt mit rund acht Millionen Euro. Insgesamt wurden knapp17 Millionen Euro investiert.

Fördermittel für neue Gehwege in Friedland

Friedland – Die Stadt Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 145.000 Euro für die Erneuerung der Gehwege entlang der Landesstraße 28 in Friedland. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Im Zuge des Ausbaus der Molkereistraße und der Salower Straße sollen die beidseitigen Gehwege auf einer Länge von 900 Metern ausgebaut werden. Zudem werden die bestehenden Parkflächen und die Straßenentwässerung erneuert. Die Stadt Friedland hat für das Vorhaben Ausgaben in Höhe von rund 406.800 Euro veranschlagt.

Geplant ist, im zweiten Halbjahr 2019 mit der Baumaßnahme zu beginnen.

Radweg-Lückenschluss an der B104

Cölpin – Zwischen Sponholz und Canzow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist entlang der Bundesstraße 104 ein straßenbegleitender Geh- und Radweg geplant. Die Gesamtlänge beträgt ca. 15 Kilometer. Die B 104 führt in diesem Abschnitt durch mehrere Orte, u.a. die Gemeinde Cölpin. Diese erhält vom Infrastrukturministerium 23.600 Euro Fördermittel für ihren Anteil am neu zu bauenden Geh- und Radweg.

Entlang der Ortsdurchfahrt Cölpin besteht bereits beidseitig der Fahrbahn in Abhängigkeit von der vorhandenen Bebauung ein gemeinsamer Geh- und Radweg. Der neu geplante gemeinsame Geh- und Radweg wird daran angeschlossen. Am Bau dieser jeweils ca. 100 Meter langen innerörtlichen Anbindebereiche am Ortsein- und -ausgang muss sich die Gemeinde mit 50 Prozent für die Erschließung des Gehwegs beteiligen. Die restlichen 50 Prozent für die Radweganbindung trägt das Land als Straßenbaulastträger.

Derzeit befindet sich der zweite Bauabschnitt vom Ortsausgang Pragsdorf bis zum Ortseingang Cölpin mit einer Länge von ca. 2,5 Kilometern im Bau. Die Kosten dafür sind mit ca. 675.000 Euro veranschlagt. Davon übernimmt die Gemeinde die Kosten für die Gehwegerschließung in den Anbindebereichen. Die restlichen Kosten trägt das Land.

Der dritte Bauabschnitt zwischen Ortsausgang Cölpin und Ortseingang Alt Käbelich ist für 2020/21 geplant. Bereits vorher, 2019/2021, soll der vierte Bauabschnitt vom Ortsausgang Alt Käbelich bis nach-Canzow umgesetzt werden.

Die Förderung wurde nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die B 104 ist eine wichtige überregionale West-Ost-Fernstraße, die Mecklenburg-Vorpommern mit der Me-tropolregion Stettin verbindet. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens von ca. 3.100 Kraftfahrzeugen pro Tag ist die Einrichtung des straßenbegleitenden Radwegs für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dringend erforderlich.

Erweiterung des Seehafens Wismar abgeschlossen

Wismar – Infrastrukturminister Christian Pegel, der Bürgermeister von Wismar, Thomas Beyer und der Geschäftsführer des Seehafens Wismar, Michael Kremp, geben morgen (21.12.2018) den zweiten Bauabschnitt der Hafenerweiterung des Seehafens Wismar frei.

Im Rahmen der Erweiterung wurden eine Kaianlage mit einer Länge von 332 Metern Länge, eine Fläche von ca. 41.500 Quadratmetern mit Gleisanschluss und eine Verbindungsstraße von der vorhandenen Hafenstraße zum neuen Terminal gebaut.

Mit der Erweiterung stehen zusätzliche 110 Hektar für Dienstleistungs-, Gewerbe- und Logistikunternehmen sowie für Industrieansiedlungen zur Verfügung. Die neue Kaikante wurde auf 11,5 Meter Wassertiefe ausgelegt. Sie ermöglicht Schiffen mit einer Länge von bis zu 294 Metern an den beiden zusätzlich geschaffenen Liegeplätzen festzumachen.

Die Erweiterung der Umschlag- und Lagerflächen erhöhen die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit des Seehafens. Ferner soll der Seehafen von Wismar strategisch für den Umschlag von Gütern zur Erzeugung erneuerbarer Energien wie Palmölnüsse und Holzhackschnitzel ausgebaut werden.

Die Plan- und Baumaßnahmen beider Bauabschnitte der Hafenerweiterung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 44 Millionen Euro wurden mit mehr als 30 Millionen Euro aus Bundes-und Landesmitteln gefördert. Die Realisierung erfolgte von 2015 bis Dezember 2018.

Der Seehafen in Wismar hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund seiner günstigen geografischen Lage zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort im Land entwickelt. Er ist eine bedeutende Verbindung für die Ostseeverkehre zwischen Skandinavien und Mitteleuropa, aber auch für Ost-West-Verkehre aus Richtung Russland und dem Baltikum. Zudem hat sich der Seehafen als Logistikalternative zwischen den beiden größten deutschen Ostseehäfen Rostock und Lübeck etabliert. Mit einem Jahresumschlag von etwas mehr als drei Millionen Tonnen ist er der zweitgrößte Umschlaghafen in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Seehafen Rostock (26,9 Millionen Tonnen im Jahr 2017).