Ausbau des Haubenwegs in Pastow

Broderstorf – Die Gemeinde Broderstorf (Landkreis Rostock) erhält vom Infrastrukturministerium für den Ausbau des Haubenwegs in Pastow 160.000 Euro Fördermittel. Die Zuwendungen wurden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Es ist vorgesehen, den Haubenweg vom Ortsausgang bis zum Anschluss an die Bundesstraße 110 in Asphaltbauweise in einer Breite von 5,50 Metern auszubauen. Dies ist infolge des stetig wachsenden Verkehrs auf dem unbefestigten Weg in Richtung B 110 dringend erforderlich. Zeitgleich baut das Straßenbauamt Stralsund die Kreuzung B 110/Haubenweg aus, so dass die Gemeindestraße regelgerecht ans übergeordnete Straßennetz angeschlossen wird.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 380.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im zweiten Quartal beginnen und im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

A 20 bei Wismar wird weiter erneuert

Wismar – Zwischen Wismar-Mitte und Zurow wird zurzeit in vier Bauabschnitten einer der ältesten und meistbefahrenen Abschnitte der Autobahn 20 saniert. In den vergangenen Wochen wurde bereits die Fahrbahndecke zwischen dem Autobahnkreuz Wismar und der Anschlussstelle (AS) Zurow in Fahrtrichtung Stettin erneuert. Diese Arbeiten können voraussichtlich bis Freitag, 24. Mai 2019, abgeschlossen werden. Von Ende Mai bis September 2019 nimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit dem dritten Bauabschnitt nun die Fahrbahn in Richtung Lübeck in Angriff.

Dabei wird die Fahrbahndecke zwischen der AS Zurow und dem Autobahnkreuz Wismar auf einer Strecke von 5,84 Kilometern grundhaft erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die Fahrbahnübergangskonstruktionen an der Talbrücke „Greese“ instandgesetzt. Dafür wird ab Montag, 27. Mai 2019, die entsprechende Baustellenabsicherung hergestellt. In dieser Zeit wird der Verkehr in Richtung Lübeck auf einer Spur an der Baustelle vorbeigeführt.

Sobald die Baustellensicherung steht, wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck auf einer Spur gesperrt und dafür ein zusätzlicher Fahrstreifen auf der anderen Hälfte der A 20 in Richtung Stettin eingerichtet. Damit ist gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen der Sanierung der Strecke kommt es voraussichtlich im Juli/August 2019 zu einer vorübergehenden Sperrung der Abfahrten im Zuge des Autobahnkreuzes Wismar. Die Umleitung von der A 20, AS Zurow, über die Bundesstraße 192/L 101 zur A 14, AS Jesendorf, ist ausgeschildert.

Im Anschluss, ab September 2019, wird dann die Fahrbahn in Richtung Stettin auf rund vier Kilometern vom Autobahnkreuz Wismar zur Anschlussstelle Wismar-Mitte erneuert. Die Arbeiten sollen im Dezember 2019 abgeschlossen werden. Um die Gesamtheit der Arbeiten vor der Wintersaison 2019/2020 abschließen zu können, muss während der Sommerferien an diesem Autobahnabschnitt gearbeitet werden. Auch während dieser Arbeiten wird eine Befahrbarkeit der A20 bei Wismar auf je zwei – eingeengten – Spuren pro Richtung sichergestellt sein.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Bei Asphaltuntersuchungen wurden starke Schäden festgestellt, die Bitumenschichten weisen Risse auf. Dieser Abschnitt der A20, im Jahr 1997 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 35.000 bis 40.000 Fahrzeugen.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von knapp 21 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

A 24-Anschlussstelle Suckow in Richtung Hamburg wird erneuert

Suckow – Täglich nutzen ca. 26.000 Fahrzeuge die Autobahn 24 bei Suckow. Um die Verkehrssicherheit dort langfristig sicherzustellen, werden die Rampen sowie die Ein- und Ausfahrstreifen der Autobahn im Bereich der Anschlussstelle (AS) ab Ende Mai in Fahrtrichtung Hamburg erneuert. Dabei werden Frostschutzschicht, Schottertragschicht sowie Asphalttrag-, -binder- und -deckschicht neu aufgetragen.

Die Arbeiten an der AS Suckow in Richtung Hamburg beginnen am Montag, 27. Mai 2019, um zwölf Uhr. Abgeschlossen werden sie voraussichtlich am 12. Juli 2019. In dieser Zeit werden die Auf- und Abfahrt zur Autobahn voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke über die AS Putlitz ist ausgeschildert. Die AS Suckow in Fahrtrichtung Berlin ist von den Arbeiten nicht betroffen.

Bei der Maßnahme handelt es sich um die dritte Erneuerung einer Anschlussstelle der A 24 im Bereich Parchim und Suckow. Die Anschlussstelle Parchim in Fahrtrichtung Hamburg wurde bereits vollständig saniert und für den Verkehr freigegeben. In Fahrtrichtung Berlin können die Arbeiten voraussichtlich Anfang Juni abgeschlossen werden. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurden die drei betroffenen Anschlussstellen weitestgehend nacheinander erneuert.

Insgesamt liegen die Arbeiten deutlich vor dem ursprünglichen Zeitplan, der eine Fertigstellung aller Maßnahmen bis Ende August vorsah. Die Kosten für die Maßnahmen liegen insgesamt bei ca. 1,64 Millionen Euro. Diese trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Verkehrsfreigabe für neuen Radweg

Schwerin – Am 21. Mai 2019 gibt Verkehrsminister Christian Pegel mit Schwerins Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier den neuen Radweg zwischen der Kleingartenanlage „Am Fernsehturm“ an der Plater Straße in Schwerin und der Gemeinde Plate für den Verkehr frei.

Der 2,50 Meter breite und ca. 1,5 Kilometer lange Asphaltradweg beginnt an der Kleingartenanlage „Am Fernsehturm“ und endet an der Stadtgrenze zum Ortsteil Consrade der Gemeinde Plate. Er wurde innerhalb von drei Monaten gebaut und verläuft straßenbegleitend entlang der Westseite der Plater Straße.

Mit dem neuen Radweg wird die letzte Lücke in der Radwegverbindung zwischen Schwerin – Großer Dreesch und der Autobahnbrücke über die Autobahn 14 geschlossen.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 557.000 Euro. Diese werden nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit ca. 418.000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert.

Radweg-Lückenschluss

Strohkirchen – Heute übergibt Verkehrsminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von ca. 508.000 Euro an Stefan Sternberg, Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, für den Bau des dritten und letzten Bauabschnitts des insgesamt etwa 6,4 Kilometer langen Radwegs an der Kreisstraße K 22 zwischen Picher, Strohkirchen und Moraas.

Der Neubau des straßenbegleitenden Radweges wird nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert.

Der neue Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Strohkirchen und Moraas an der K 22 hat eine Breite von 2,25 Metern und eine Länge von knapp zwei Kilometern. Mit dem Bauabschnitt wird nicht nur die letzte Lücke im Radweg zwischen Picher, Strohkirchen und Moraas geschlossen, sondern auch im Radwegnetz zwischen Hagenow und Ludwigslust. Der Radweg leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Insbesondere Schüler der Theodor-Körner-Schule in Picher können diesen künftig nutzen.

Die Gesamtkosten für den Neubau des dritten Bauabschnitts sind mit ca. 684.000 Euro veranschlagt. Damit betragen die Kosten für den gesamten Radweg zwischen Picher, Strohkirchen und Moraas voraussichtlich etwa 1,6 Millionen Euro.

Verkehrsfreigabe für neuen Radweg

Prohn – Am 15. Mai 2019 gibt Verkehrsminister Christian Pegel mit Vorpommern-Rügens Landrat Dr. Stefan Kerth den neuen straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße 213 zwischen Prohn und Groß Mohrdorf frei.

Der 5,5 Kilometer lange und 2,50 Meter breite Asphaltweg beginnt am Ortsausgang Groß Mohrdorf und endet am Ortseingang Prohn. Er wurde in einer Bauzeit von knapp zehn Monaten errichtet und verläuft abschnittsweise nördlich und südlich der L 213.

Bisher mussten Radfahrer dort die Fahrbahn der L 213 nutzen, deren Verkehrsbelastung von 2010 bis 2015 um 88 Prozent auf 5.074 Fahrzeuge pro Tag gestiegen ist. Mit dem neuen Radweg ist eine durchgehende, sichere Radwegeverbindung zwischen Groß Mohrdorf und der Hansestadt Stralsund entstanden.

Die Kosten in Höhe von ca. 1,58 Millionen Euro werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln finanziert. Die Maßnahme ist Bestandteil des Lückenschlussprogramms für Radwege an Landesstraßen.

Zwei neue Straßen für Teldau

Teldau – Die Gemeinde Teldau bei Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) bekommt zwei neue Straßen.

„Mit den geplanten Maßnahmen werden die innerörtlichen Straßenverhältnisse und damit auch die Verkehrssicherheit verbessert“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute bei der Übergabe der Fördermittelbescheide an die Bürgermeisterin Angelika Voß im Dorfgemeinschaftshaus in Vorderhagen.

Die Straße „An den Schaalwiesen“ wird auf einer Länge von 340 Metern ausgebaut. Dazu gehören ein neuer Straßenbelag aus Asphalt, befahrbare Seitenstreifen, eine Mulde zur Niederschlagsentwässerung und die Anbindung von Hofzufahrten. Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 90.000 Euro und werden aus der Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung und aus der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ bezuschusst.

Die Straße „Am Kohlhof“ wird auf einem Längenabschnitt von 190 Metern nach gleichen Kriterien ausgebaut und erhält darüber hinaus einen Wendehammer am Ende der Wohnbebauung. Die Kosten dafür betragen etwa 61.000 Euro.

„Gute gestaltete und verkehrssichere Straßen sind ein wichtiger Bestandteil, wenn es darum geht, unsere Dörfer attraktiv und sicher zu gestalten. Straßen prägen das Erscheinungsbild des Ortes und das Erleben durch die Menschen, die dort wohnen, arbeiten und unterwegs sind. Sie können zur Identifizierung mit der Gemeinschaft im Sinne von „meiner Straße“ beitragen und verbessern die Lebensqualität der Menschen vor Ort auf nicht zu unterschätzende Weise“, so Backhaus.

Modernisierte Bahnstation Bad Kleinen wird eingeweiht

Bad Kleinen – Am 09. Mai 2019 durchschneiden Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel, Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn und Joachim Wölm, Bürgermeister der Gemeinde Bad Kleinen, feierlich ein Band zur Inbetriebnahme des modernisierten Bahnhofs. Neu sind unter anderem zwei neue Inselbahnsteige, Wetterschutzeinrichtungen, ein blindengerechtes Wegeleitsystem und eine Fahrradabstellanlage auf dem Bahnhofsvorplatz.

Die Station Bad Kleinen nutzen täglich ca. 5.100 Reisende. Die Modernisierungsmaßnahmen an der Station dauerten von September 2016 bis Dezember 2018. Nun konnte auch die Gestaltung des Bahnhofsumfelds abgeschlossen werden.

In die Neugestaltung von Bahnhof und Bahnhofsumfeld haben Bund, Land, Stadt und Bahn insgesamt knapp 13 Millionen Euro investiert.

Erster Radschnellweg in M-V

Rostock – Am 09. Mai 2019 erfolgt im Beisein von Infrastrukturminister Christian Pegel und Rostocks Bausenator Holger Matthäus der symbolische erste Spatenstich zum Bau eines Radschnellwegs in der Universitäts- und Hansestadt. Es wird der erste Radschnellweg in Mecklenburg-Vorpommern. Zu diesem Anlass übergibt der Minister auch den Zuwendungsbescheid in Höhe von ca. 820.000 Euro für die Umsetzung des ersten Bauabschnitts.

Der ca. 1,2 Kilometer lange und drei Meter breite erste Abschnitt des Radwegs beginnt an der Kreuzung Satower Straße/Südring und verläuft zum größten Teil entlang der Eisenbahnschienen in Richtung Hauptbahnhof bis zur Erich-Schlesinger-Straße. Er ist der erste Teil eines insgesamt 28 Kilometer langen Radschnellwegnetzes mit der Hauptachse Hauptbahnhof-Warnemünde.

Das Infrastrukturministerium fördert die Maßnahme nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes anteilig mit 820.000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Voraussichtlich im Sommer 2020 soll dieser Abschnitt fertiggestellt sein.

Christian Pegel: „Es ist kein zweites Tribsees-Desaster zu befürchten“

A 20 bei Neubrandenburg; Foto: Landesamt für Straßenbau und Verkehr

A 20 bei Neubrandenburg; Foto @ Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Schwerin – Als „unnötige und unbegründete Panikmache“ kritisiert Infrastrukturminister Christian Pegel Medienberichte von heute zu einer Gefährdung der A 20 bei Neubrandenburg und Sanitz.

„Es bestand und besteht keine Gefahrenlage an einem der beiden Streckenabschnitte. Ein Grundbruch wie an der A 20 bei Tribsees ist an keinem der beiden Autobahnabschnitte zu erwarten“, so der Minister und begründet: „Dort herrschen völlig andere geologische Verhältnisse. Die A 20 bei Sanitz und bei Neubrandenburg liegt auf Torfschichten mit einer Stärke von maximal einem Meter. Bei Tribsees gründet die Autobahn dagegen auf bis zu 15 Meter dicken Moor- und Torfschichten.“

Auch die Bauweise der verschiedenen Bereiche der Küstenautobahn ist nicht vergleichbar. Bei Tribsees war die Autobahn auf so genannten CSV-Säulen gegründet. Diese stabförmige Tragsystem war beim ursprünglichen Bau in die moorige Torfschicht eingebracht worden und auf diesen Stäben der Damm gelagert. „Hingegen war es wegen der sehr viel schmaleren Torfschichten bei Neubrandenburg und Sanitz überhaupt nicht notwendig, besondere Gründungsverfahren anzuwenden“, so der Minister.

Dort sind 65 Zentimeter dicke Asphaltschichten auf eine bis zu 15 Zentimeter verfestigte Kiesschicht aufgebracht, die wiederum auf einer mit Weißfeinkalk oder Zement verfestigten Feinsandschicht von einer Dicke zwischen 1,50 und 3 Metern ruhen. „Das ist ein sehr stabiler Straßendamm“, sagt Ronald Normann, Leiter der Autobahnabteilung im Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Er erklärt, was unter der Autobahn bei Neubrandenburg und Sanitz passiert ist: „Die extreme Trockenheit im vergangenen Jahr hat zu einer Austrocknung der Torfschichten darunter geführt. Die Eigenlast der Autobahn mitsamt den darauf liegenden Verkehren führte dann zu den leichten Setzungen im Zentimeterbereich.“ Normann fügt hinzu: „Solche Setzungen treten bei üblichen Straßengründungen immer wieder mal auf und sind überhaupt nicht kritisch für die Verkehrssicherheit. Überschreiten sie ein Maß von ca. zehn bis zwölf Zentimetern, kann das mit dem Aufbringen von Ausgleichsschichten einfach korrigiert werden.“

Für den A20-Abschnitt bei Sanitz geht er davon aus, dass das Setzungsverhalten bereits abgeklungen ist. „In diesem Bereich konnten wir zwei aufeinanderfolgende Nullmessungen feststellen. Das bedeutet, die Setzungen sind seit mehreren Monaten unverändert geblieben. Es wird voraussichtlich nicht einmal erforderlich sein, Ausgleichsschichten aufzubringen.“

Bei Neubrandenburg traten bislang Setzungen von bis zu fünf Zentimetern auf. „Auch das ist absolut im Rahmen und macht noch nicht einmal Ausgleichsmaßnahmen erforderlich“, so Ronald Normann. Da aber nicht auszuschließen ist, dass der Setzungsvorgang dort noch nicht abgeschlossen ist, wurde die Höchstgeschwindigkeit in diesem Abschnitt aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 130 Kilometer pro Stunde begrenzt.

„Wir überwachen die Entwicklung an den Streckenabschnitten bei Sanitz und bei Neubrandenburg vorsorglich weiter regelmäßig, einmal im Quartal“, kündigt der Autobahnexperte an, betont aber nochmals: „Es handelt sich hier um vollkommen übliche Vorgänge, wie sie an ähnlich gegründeten Straßen bei uns im Land und auch darüber hinaus immer wieder auftreten. Von einem zweiten und dritten Tribsees kann hier keine Rede sein.“

Ausbau des Karbower Wegs in Neu Boltenhagen

Neu Boltenhagen – Die Gemeinde Neu Boltenhagen im Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte beim Innenministerium für ihre Wegebaumaßnahme Karbower Weg Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, damit die Gemeinde ihren Eigenanteil finanzieren kann und somit für diese Maßnahme in den Genuss von EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung kommt.

Über den Antrag hatte das Ministerium auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv entschieden, nun ist dem Bürgermeister ein Bewilligungsbescheid über rund 41.900 EUR zugesandt worden. Hauptzuwendungsgeber ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit einer Förderung in Höhe von rund 189.000 EUR.

„Die Zuwendungen aus Mitteln des Kofinanzierungsfonds sind ein gutes Beispiel dafür, wie es kommunalen Investitionsträgern ermöglicht wird, ihren Eigenanteil zu erbringen, um wie in diesem Fall von EU-Fördermitteln zu profitieren“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Der für die Gemeinde verbleibende Eigenanteil ist jetzt deutlich geringer und das so eingesparte Geld verschafft finanzielle Spielräume für andere unabweisbare Vorhaben.“

Der unbefestigte, stark ausgefahrene Waldweg zwischen den Ortsteilen Neu Boltenhagen und Karbow wird als ländlicher Weg auf ca. 650 m mit Beton-Spurbahn ausgebaut. Mit dem 3. Bauabschnitt wird die straßenmäßige Anbindung des Ortsteiles Karbow an den Hauptort Neu Boltenhagen und das weiterführende Straßennetz fertiggestellt.

Straßenbaumaßnahmen in Groß Ernsthof

Rubenow – Der „Apfelweg“ im Ortsteil Groß Ernsthof der Gemeinde Rubenow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand, der bei Regen und Schnee das Befahren und Begehen der Straße noch weiter erschwert. Deshalb soll die Straße in einer Länge von 520 m und in einer Breite von 3,00 m ausgebaut werden und eine zusätzliche Ausweichstelle erhalten sowie an die K 22 angeschlossen werden. Die Deckschicht wird aus Bitumen bestehen.

Aus eigener Kraft kann die Gemeinde Rubenow die Investitionskosten i.H.v. rund 184.000 EUR nicht tragen. Daher hat der Bürgermeister Fördermittel beim Land beantragt. Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt wird aus EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung eine Zuwendung i.H.v. rund 138.000 EUR gewähren. Für den verbleibenden Eigenanteil hat die Gemeinde beim Innenministerium einen Antrag auf Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm gestellt. Auch dieser Antrag wurde positiv beschieden, so dass dem Bürgermeister nunmehr ein Bewilligungsbescheid des Innenministers über 23.048 EUR zugesandt worden ist.

„Mit dem Ausbau des „Apfelwegs“ werden sich die Bedingungen für die Anwohner verbessern“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Investitionen in zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen und gezielte Wegebaumaßnahmen sind gerade für den ländlichen Raum wichtig. Deshalb freue ich mich, die Gemeinde bei der Durchführung der Investitionsmaßnahme unterstützen zu können.“

Neue Buswendeschleife in Groß Wüstenfelde

Groß Wüstenfelde – Die Verkehrssituation vor dem Mehrzweckgebäude in Groß Wüstenfelde im Landkreis Rostock soll entschärft werden. Dort gibt es derzeit nur einen einfachen Bushaltepunkt ohne jegliche bauliche Anlagen und ohne Wendemöglichkeit für die Schülerbusse. Um die Gefahren für die Kinder aus der Grundschule, aus dem Hort und aus der Kindertagesstätte zu minimieren, soll eine neue Buswendeschleife mit Befestigung aus Asphalt sowie mit einer Haltestelle an der Kindertagesstätte in Groß Wüstenfelde gebaut werden.

Die Gemeinde hatte beim Innenministerium Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, damit sie ihren Eigenanteil finanzieren kann und somit in den Genuss von EU-Fördermitteln kommt.

Über den Antrag hatte das Ministerium für Inneres und Europa auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv entschieden, nun ist dem Bürgermeister ein Bewilligungsbescheid über 10.000 EUR zugesandt worden. Hauptzuwendungsgeber ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit EU-Mitteln zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung in Höhe von rund 60.000 EUR.

„Die Sicherheit unserer Kinder hat oberste Priorität und gerade im Straßenverkehr sind sie nicht nur auf die Vorsicht und die besondere Aufmerksamkeit der Erwachsenen angewiesen, sondern auch auf optimale bauliche Gegebenheiten“, sagte Innenminister Caffier. „Deshalb haben wir das Investitionsvorhaben der Gemeinde mit der Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten unterstützt.“

Saisonvorbereitung: A 20 bei Tribsees einen Tag gesperrt

Tribsees – Am Mittwoch, 8. Mai 2019, wird die A 20 im Bereich der Behelfsbrücke bei Tribsees von 7 bis ca. 20 Uhr voll gesperrt. Die Sperrung ist notwendig, um in Hinblick auf die kommende Urlaubssaison erforderliche Arbeiten an dem Bauwerk durchführen zu können. Unter anderem sollen die Asphaltdecke in den Übergangsbereichen zur Behelfsbrücke erneuert und die Fahrbahnmarkierungen im gesamten Brückenbereich aufgefrischt werden.

Zudem werden zwei Fahrbahnübergangsbleche zwischen Segmenten der Behelfsbrücke ausgetauscht und die Verschraubungen zwischen den einzelnen Brückenelementen nachgezogen. Die Arbeiten werden vorsorglich durchgeführt, um eine störungsfreie Befahrbarkeit der Behelfsbrücke während der Hauptsaison mit ihren Urlauberverkehren sicherzustellen.

Während der Sperrung wird der Verkehr aus Richtung Rostock an der Anschlussstelle Bad Sülze über die U 39 zur Anschlussstelle Tribsees geführt. Der Verkehr aus Richtung Stralsund wird von der Anschlussstelle Tribsees über die U 38 an der Anschlussstelle Sanitz wieder auf die Autobahn geleitet. Die Maßnahme ist mit dem Bürgermeister der Gemeinde Lindholz, die der Umleitungsverkehr betrifft, abgestimmt.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Sandverwehungen in MV: Appel an Landwirte erneuert

Schwerin – Am Dienstag kam es auf Grund der teils starken Winde zu kurzzeitigen Sandverwehungen von ausgetrockneten oder oberflächlich abgetrockneten Äckern. Besonders anfällig sind leichte sandige Oberböden. Diese befinden sich beispielsweise nördlich des Autobahndreiecks Wittstock/Dosse beidseitig der Autobahn, wo heute teils starke Verwehungen beobachtet wurden.

Deshalb erneuert der Staatssekretär im Landwirtschafts­ministerium, Dr. Jürgen Buchwald, den Appell des Ministers an die Landwirte des Landes, Bodenbearbeitungs- und Bestellmaßnahmen den Witterungsbedingungen anzupassen. Arbeiten, die das Austrockenen der Bodenoberfläche begünstigen und eine ebene, trockene Bodenoberfläche schaffen, sollten bei diesen Witterungsverhältnissen insbesondere in der Nähe von Straßen und Ortschaften unterlassen werden. Entsprechende Bewirtschaftungs­empfehlungen sind von der landwirtschaftlichen Beratung des Landes ausgereicht worden.

Die Landesforschungsanstalt stellt den Landwirten zudem tagesaktuelle Information zur Winderosions­gefährdung im „Informationssystem für die Agrarmeteorologische Beratung der Landwirtschaft“ (ISABEL) des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung.

www.landwirtschaft-mv.de/Service/Agrarmeteorologie/isabel

Seit dem verheerenden Verkehrsunfall auf der A 19 am 8. April 2011, der durch Winderosion ausgelöst wurde, wurden Maßnahmen zum vorsorgenden Schutz der landwirtschaftlichen Flächen vor Bodenerosion durch Wasser und Wind in Mecklenburg-Vorpommern ergriffen.

So wird in Mecklenburg-Vorpommern ein landesweites Erosionsereigniskataster (EEK) geführt. Dieses Kataster ist bundes- und sogar europaweit einmalig. Seit Einführung des Katasters im Jahres 2011 bis März 2019 wurden 48 Wasser- und 47 Winderosionsereignisse erfasst und ausgewertet. Die Auswertungen erfolgten unmittelbar in Zusammenarbeit mit den betroffenen Landwirten, so dass ganz gezielt Maßnahmen zur Abwendung erneuter Erosionsereignisse in den betroffenen Flächen­bereichen umgesetzt werden können. Die Meldung von Erosionsereignissen kann von jedermann auch per Internet erfolgen.