Zuschuss für Ausbau des Möskenwegs in Zinnowitz

Insel Usedom – Für den Ausbau des Möskenwegs im Ostseebad Zinnowitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält die Gemeinde vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 630.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Die Gemeinde Ostseebad Zinnowitz plant, den Möskenweg in zwei Bauabschnitten grundhaft auszubauen. Die Fahrbahn soll in acht Metern Breite mit Asphalt befestigt werden. An den Rändern werden zum Schutz der Radfahrer 1,50 Meter breite Schutzstreifen markiert. Die beidseitigen Gehwege werden in einer Breite von mindestens zwei Metern mit Betonrechteckpflaster hergestellt. Zudem wird die Straßenentwässerung komplett erneuert. Im Bereich der Zufahrten zu den Supermärkten wird die Fahrbahn aufgeweitet und mit Linksabbiegefahrsteifen und Mittelinsel versehen. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben des knapp 425 Meter langen zweiten Bauabschnitts vom Bahnübergang bis zum Gnitzer Weg liegen bei knapp einer Million Euro. Die Gesamtausgaben betragen rund zwei Millionen Euro.

Der Möskenweg ist die Hauptzufahrtsstraße von der Bundesstraße B 111 in den Ortskern und zur Promenade von Zinnowitz. Die 6,50 Meter breite Fahrbahn weist Spurrinnen, Asphaltausbrüche und Flickstellen auf.

Geh- und Radweg in der Dierkower Allee in Rostock wird erneuert

Rostock – Für die Erneuerung des Geh- und Radwegs entlang der Dierkower Allee erhält die Hansestadt Rostock vom Bauministerium rund 180.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 330.000 Euro.

Der in Dierkow gelegene Geh- und Radweg weist derzeit erhebliche Schäden auf und ist nicht barrierefrei. Um dies zu beheben, will die Hansestadt die Oberfläche mit Betongehwegplatten befestigen. Außerdem wird ein Randstein mit einer Anlaufkante gesetzt, die als Tastkante für Blinde und sehschwache Menschen dient. Im Bereich der Berringerstraße 1 entsteht zudem eine Feuerwehrzufahrt. Im Einmündungsbereich Theodor-Heuss-Straße / Kurt-Schumacher-Ring wird der Geh- und Radweg an den bereits vorhandenen Weg angepasst.

Die Dierkower Allee ist aufgrund der nahe gelegenen Straßenbahnhaltestelle von großer Bedeutung für die Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil. Der Ausbau des Geh- und Radwegs verbessert die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich. Gleichzeitig wird der Stadtteil als Wohngebiet gestärkt.

Das Vorhaben soll im dritten Quartal 2018 begonnen werden und voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres fertig gestellt werden.

Minister Pegel tauft auf Rügen Kleinbahn „Felicitas“

Insel Rügen – Infrastrukturminister Christian Pegel hat am 16.07.2018 mit Roger Pieniak, Geschäftsführer der Jagdschlossexpress und Ausflugsfahrten GmbH, die rote Elektrokleinbahn „Felicitas“ getauft. Die Bahn wird künftig ab Binz mit Haltepunkten bei den Störtebeker-Festspielen Ralswiek, in Prora und in Sellin eingesetzt.

Sie bietet Platz für 84 Passagiere, darunter drei Stellplätze für Rollstuhlfahrer. Die Lok wurde im Vergleich zur Vorgängerbahn verstärkt, so dass sie künftig Berge mit Steigungen von bis zu 24 Prozent bewältigen kann – bisher war dies nur bis zu 18 Prozent möglich. Mit einer Ladung kann sie eine Wegstrecke von 200 Kilometern zurücklegen. Damit kann „Felicitas“ bei normalem Einsatz zwei Tage ohne Nachladen fahren.

„Der Jagdschlossexpress setzt mit seinem bewussten Einsatz von Elektromobilen einen neuen Standard für das Naturland Mecklenburg-Vorpommern, mit dem der Osten der Insel Rügen besonders klima- und umweltfreundlich erkundet werden kann“, lobte Energieminister Pegel. „Ich wünsche allzeit gute Fahrt!“

Zirchower Geschwindigkeitsreduzierung kommt

Schwerin – Nach mehrfachen Gesprächen, u.a. mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Verkehrsminister Christian Pegel und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am Rande der Landtagssitzung im Mai, vor Ort mit Ministeriumsvertretern und zuletzt während der Sommertour Dahlemanns am vergangenen Montag ist nun entschieden worden, dass die zulässige Geschwindigkeit auf der Durchfahrtsstraße im Ort reduziert wird.

„Das ist wichtig für die Lebensqualität und Sicherheit der Menschen in Zirchow. Ich freue mich, dass ich dem Bürgermeister heute mitteilen konnte, dass es zusammen mit dem Straßenbauamt gelungen ist, diese Geschwindigkeitsreduzierung umzusetzen. Somit konnten wir unser Versprechen einlösen, den Einwohnerinnen und Einwohnern zu helfen. In der nächsten Woche werden entsprechende Schilder montiert.“

Die Landesregierung werde weiter an meinem zweiten Schritt arbeiten. Dahlemann: „Wir brauchen hier dringend eine Ortsumgehung. Alle notwendigen Anträge sind beim Bund gestellt. Wir werden gemeinsam mit den Zirchowerinnen und Zirchowern dranbleiben, denn Engagement lohnt sich“, bekräftigte Dahlemann.

Weiterer Abschnitt der Kreisstraße von Badegow nach Bülow wird ausgebaut

Badegow – Der Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält für den grundhaften Ausbau eines Teilabschnitts der Kreisstraße LUP 111 von Badegow nach Bülow einen Zuschuss in Höhe von 284.000 Euro vom Infrastrukturministerium. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen 568.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Der Landkreis hat zwischen Badegow und Bülow von 2014 bis 2018 bereits mehrere Abschnitte der Kreisstraße LUP 111 grundhaft erneuert. Nun soll der 555 Meter lange Abschnitt auf freier Strecke, der sich in einem sehr schlechten Zustand befindet, in einer Breite von sechs Metern in Asphaltbauweise einschließlich Entwässerungsanlagen, Beschilderung und Markierung sowie Neupflanzung einer Baumreihe ausgebaut werden.

Ausbau der Hafenstraße in Neukalen

Neukalen – Die Peenestadt Neukalen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhält vom Innenministerium für den weiteren Ausbau der Hafenstraße Fördermittel in Höhe von 59.500 Euro.

Mit der Erneuerung der Hafenstraße setzt die Stadt Neukalen die begonnene gestalterische und funktionelle Aufwertung der Straßenzüge im Stadtgebiet fort. Ein weiterer Teilabschnitt der Hafenstraße, die Kanalstraße, wird nun saniert.

„Neukalen hat sich als Teil der Mecklenburgischen Seenplatte zu einer florierenden Region entwickelt, viele Investitionen in die städtische und touristische Infrastruktur haben dazu beigetragen“, lobte Innenminister Lorenz Caffier heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids in Neukalen.

Die Hafenstraße bildet den äußeren östlichen Ring um die historische Altstadt. Sie dient u.a. der Ortsdurchfahrt, bei Bedarf als Umgehungsstrecke. Nicht nur die Straße, sondern auch der Gehweg ist in einem schlechten Zustand. Schlaglöcher und Verwerfungen, auch aufgrund vernachlässigter Oberflächenentwässerung, durch die vielen durchgeführten Tiefbaumaßnahmen und durch die Extrembelastungen in der Funktion als Umleitungsstrecke machen eine Sanierung erforderlich. Ein weiteres Problem ist auch die Führung der Fußgänger über Plattenbeläge aus Beton mit sehr großen Verwerfungen und Schäden. Mit dem Ausbau dieses Straßenabschnittes soll die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich verbessert werden.

Dahlemann sagt Zirchow Unterstützung zu

Insel Usedom – Mit fünf Terminen auf der Insel Usedom startet der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute in seine Vorpommerntour.

Erste Station war am Morgen die Gemeinde Zirchow, in der sich viele Bürgerinnen und Bürger für den Bau einer Ortsumgehung einsetzen. „Die Landesregierung unterstützt diesen Wunsch. Zirchow ist schon heute durch den Durchgangsverkehr stark belastet. Diese Belastung wird vermutlich noch steigen, wenn der Tunnel in Swinemünde eröffnet wird. Es geht hier um Lebensqualität und um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, vor allem der Kinder im Ort“, erklärte Dahlemann im Anschluss an das Gespräch.

Deshalb seien zwei Dinge wichtig. „Wir brauchen eine Ortsumgehung. Der Bau wird nur möglich sein, wenn der Bund eine Ausnahme erteilt. Dazu ist das Land in guten Gesprächen mit dem Bund. Wir hoffen demnächst auf eine schriftliche Zusage vom Bundesverkehrsminister. Ich bin allen sehr dankbar, die das auf ihrer Ebene unterstützten. Und es gibt den Wunsch, dass bis zum Bau der Ortsumgehung die Verkehrsgeschwindigkeit in Zirchow auf Tempo 30 herabgesetzt wird. Dazu bin ich mit dem Landkreis und dem Verkehrsministerium im Gespräch“, sagte der Staatssekretär.

Mit seinem Besuch vor Ort löste Dahlemann eine Zusage ein, die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Vorpommern-Staatssekretär der Bürgerinitiative bei einer Demonstration vor dem Schweriner Landtag gegeben hatten.

Am Nachmittag übergibt Dahlemann einen Fördermittelbescheid in Höhe von 17.000 Euro an die Interessengemeinschaft Neeberg „Krumminer Wieck e.V.“. Mit diesen Mitteln sollen die Hafenbefestigung und der Badesteg an der Krumminer Wieck saniert werden. „Hafen und Steg werden von Einheimischen und zunehmend auch von Touristen genutzt. Mit der Sanierung leisten wir auch einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft auf Usedom“, so der Staatssekretär.

Pasewalker Kalandstraße wird umgestaltet

Pasewalk – Für die Umgestaltung der Kalandstraße in Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält die Stadt Städtebaufördermittel in Höhe von rund 460.000 Euro. Die Gesamtausgaben des Vorhabens betragen etwa 1,1 Millionen Euro.

Die Stadt Pasewalk beabsichtigt, die Kalandstraße auf einer Länge von 245 Metern zwischen der Schul- und Gartenstraße neu zu gestalten. Die Fahrbahn und die Gehwege sollen aufgrund ihres schlechten Zustands ausgebaut werden. Auch die Beleuchtung wird erneuert. Zudem werden Bänke, Fahrradständer und Abfallbehälter aufgestellt. Im Rahmen dieser Maßnahme erneuert der Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Pasewalk die Entwässerungsanlagen. Zwischen Schul- und Großer Kirchenstraße wird entsprechend dem Sanierungskonzept der Stadt Naturstein-Großpflaster eingebaut. Im Bereich bis zum Baustellenende an der Gartenstraße wird die Fahrbahn in Asphaltbauweise hergestellt. Die Gehwege werden mit Betonsteinpflaster befestigt. Zur Aufwertung der öffentlichen Flächen werden zwischen Am Markt und der Große Kirchenstraße Sträucher und Bodendecker gepflanzt.

Voraussichtlich im Sommer 2018 soll die Maßnahme begonnen und im zweiten Quartal 2019 fertig gestellt werden.

Zuschuss für Radweg in der Ortsdurchfahrt Feldberg

Feldberg – Die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft erhält für den Bau eines straßenbegleitenden Rad- und Gehwegs in der Ortsdurchfahrt Feldberg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) im Zuge der Landesstraße 34 vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 41.200 Euro. Die Gesamtausgaben betragen für die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft 70.000 Euro, die förderfähigen Ausgaben rd. 63.500 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Der Radweg soll auf einer Länge von 310 Metern drei Meter breit mit Betonpflaster befestigt werden. Die Feldberger Seenlandschaft ist eine Tourismushochburg im südöstlichen Mecklenburg. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, ist ein straßenbegleitender Geh- und Radweg erforderlich.

Zuschuss für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Brunn

Schwerin – Für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Brunn (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) an der Landesstraße L 28 einschließlich der Gehwege erhält die Gemeinde Brunn vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 96.700 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen ca. 232.000 Euro, die zuwendungsfähigen Ausgaben knapp 150.000 Euro.

Die Ortsdurchfahrt Brunn wird auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern ausgebaut. Da die Gehwege marode sind, werden sie im Rahmen der Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt Neustrelitz zum Teil verbreitert und mit Betonsteinpflaster befestigt.

Durch die direkte Anbindung an die Bundesautobahn 20 – die Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord ist ca. einen Kilometer entfernt – hat die Landesstraße 28 eine große Bedeutung für den Verkehr.

Förderzusage für Ausbau der Kreisstraße von Kankel bis Scharstorf

Schwerin – Der Landkreis Rostock erhält vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung für den Ausbau der Kreisstraße DBR/GÜ 13 zwischen Kankel und Scharstorf einschließlich der Ortslage Scharstorf bis zur Kreisstraße DBR 19 Fördermittel in Höhe von 635.600 Euro. Die zuwendungsfähigen Ausgaben betragen knapp 1,3 Millionen Euro, die Gesamtkosten 1,33 Millionen Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Der auszubauende Abschnitt der Kreisstraße wird von 3,50 Meter auf 5,50 Meter verbreitert. In der Ortslage Scharstorf ist zudem eine neue Straßenentwässerung vorgesehen. Derzeit ist die Fahrbahn in schlechtem Zustand. Die Fahrbahnränder sind ausgefahren und die Straßenentwässerung funktioniert nicht.

Zwei Zuwendungsbescheide für Schwerin

Schwerin – Bauminister Christian Pegel übergibt am Freitag (06.07.2018) in Schwerin dem Bürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Rico Badenschier, zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Städtebaufördermittel in Höhe von 558.000 Euro stehen zur Verfügung, um für das künftige Bildungs- und Bürgerzentrum an der Hamburger Alle 124 und das sonderpädagogische Förderzentrum „Am Fernsehturm“ an der Hamburger Allee 126 einen zentralen gemeinsamen Eingang zu schaffen. Die Gesamtausgaben dafür liegen bei rund 750.000 Euro. Für die Sanierung des Schlachtermarktes und der anliegenden Zufahrtsstraßen stehen rund 959.000 Euro aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderprogramms zur Verfügung bei Gesamtkosten von etwa 1,6 Millionen Euro.

An der Hamburger Allee 124 im Stadtteil Mueßer Holz wird zurzeit das ehemalige Schliemann-Gymnasium zum BBZ umgebaut, das künftige Domizil der Stadtteil-Volkshochschule, des Stadtteilbüros sowie von Kulturvereinen und sozialen Diensten sein wird. Nach der noch für dieses Jahr geplanten Einweihung wird der zweite Gebäudeteil an der Hausnummer 126, der das Schulförderzentrum beherbergt, saniert. Mit Hilfe der Städtebaufördermittel sollen beide Gebäude einen gemeinsamen zentralen Eingangsbereich sowie neue Außenanlagen mit Rasenflächen, Pflanzen, Wegen, und Fahrradabstellplätzen erhalten. Damit sollen die Zugangsströme geordnet und Barrierefreiheit geschaffen werden.

Den Schlachtermarkt mit den Zufahrtsstraßen Landesrabbiner-Holdheim-Straße, Schlachterstraße und Domstraße will die Landeshauptstadt Schwerin grundhaft erneuern lassen. Damit sollen die Wohn- und Lebensqualität sowie die Verkehrssicherheit verbessert werden. Das historische Wegenetz, die Quartierstrukturen und die historischen Baumstandorte werden im Sinne des Denkmalschutzes berücksichtigt. Die Maßnahme soll kurzfristig beginnen und bis voraussichtlich Ende September 2019 abgeschlossen sein.

2,6 Millionen Euro für Neugestaltung der Claus-Jesup-Straße in Wismar

Wismar – Für die Neugestaltung der Claus-Jesup-Straße in Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält die Hansestadt Wismar vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von knapp 2,6 Millionen Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie zur Förderung der Integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für diese Maßnahme betragen rund 3,4 Millionen Euro.

Die Hansestadt Wismar beabsichtigt, die Claus-Jesup-Straße einschließlich Nebenanlagen neu zu gestalten und dabei den Lärm zu reduzieren. Durch die barrierefreie Erschließung wird eine uneingeschränkte und sichere Nutzung durch Fußgänger, Radfahrer und Verkehrsteilnehmer mit Handicap ermöglicht. Gleichzeitig wird die Mittelpromenade die sich zwischen den Straßenzügen befindet, als „grüne Lunge“ neu hergerichtet. Auch die Straßen- und Promenadenbeleuchtung wird entsprechend des Stadtbilds angepasst.

Gehweg-Ausbau an der Semmelweisstraße in Neustrelitz

Neustrelitz – Für den Ausbau der Gehwege an der Semmelweisstraße entlang der Landesstraße L 25 erhält die Stadt Neustrelitz vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von 152.500 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Die Gesamtausgaben für die Stadt Neustrelitz liegen bei ca. 250.000 Euro. Die zuwendungsfähigen Ausgaben betragen rund 234.700 Euro.

Im Zuge des Ausbaus der L 25 im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt Neustrelitz und den Stadtwerken Neustrelitz werden die Gehwege grundhaft mit Betonsteinpflaster ausgebaut. Für diese Maßnahme wurde ein vorzeitiger Baubeginn genehmigt. Daher haben die Arbeiten bereits begonnen. Sie sollen voraussichtlich im November abgeschlossen sein.

Neuer Bahnübergang „Rennbahn“ in Bad Doberan wird freigegeben

Bad Doberan – Am Mittwoch (04.07.2018) werden der neu gestaltete Bahnübergang „Rennbahn Bad Doberan“ und der neu gebaute Ersatzweg durch Infrastrukturminister Christian Pegel, den Landrat des Landkreises Rostock, Sebastian Constien und den Bürgermeister von Bad Doberan, Thorsten Semrau freigegeben.

Der zwischen Bad Doberan und Heiligendamm gelegene Bahnübergang „Rennbahn“ stellte bei Veranstaltungen auf der Doberaner Pferderennbahn einen Unfallschwerpunkt dar. Die Aufstellfläche zwischen den Gleisanlagen des Molli und der parallel verlaufenden Landesstraße waren für Lkw und Pkw mit Anhänger nicht gegeben, sodass diese Fahrzeuge wegen Gewährung der Vorfahrt gegenüber dem Verkehr auf der Landesstraße teilweise auf dem Bahnübergang stehen bleiben mussten.

Bei Annäherung eines Zugs fuhren sie weiter ohne die Vorfahrt zu gewähren. Aufgrund dessen wurde der Bahnübergang für den Kraftfahrzeugverkehr geschlossen und der auf der Rennbahnseite parallel zum Gleis des Molli vorhandene Privatweg zur öffentlichen Straße ausgebaut. Fußgänger und Fahrradfahrer können die Bahnstrecke auch weiterhin an der bisherigen Stelle queren.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen 600.000 Euro, das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich daran mit 490.000 Euro.