SchülerFerienTicket 2017: Verkauf startet am Montag

Schwerin – Schüler fahren in den Sommerferien wieder besonders günstig durchs Land: Von Montag (26.6.) an können sie das SchülerFerienTicket 2017 kaufen. Es kostet 32 Euro und gilt vom 22. Juli bis zum 3. September. Sechs Wochen lang dürfen sie damit in allen Straßenbahnen sowie Stadt- und Linienbussen der beteiligten Verkehrsunternehmen fahren. Ausgenommen sind die Fernbusse.

Das Ticket gilt zudem in den Nahverkehrszügen (2. Klasse), auf den Fähren der Weißen Flotte in Warnemünde und der Antaris Seetouristik und Wassersport in Rostock sowie auf den Linien im Müritz-Nationalpark. Eingeschlossen sind auch eine einmalige Hin- und Rückfahrt zum Hamburger Hauptbahnhof mit dem Regionalzug RE 1 sowie eine einmalige Hin- und Rückfahrt zum Berliner Hauptbahnhof mit den Regionalzügen RE 2, RE 3 und RE 5. Die Hin- und Rückfahrt ist innerhalb von sieben Tagen möglich.

„Mit dem SchülerFerienTicket können die Schüler bequem und günstig Mecklenburg-Vorpommern erkunden und sogar noch Abstecher in die Hauptstadt Berlin und nach Hamburg unternehmen. Es ermöglicht attraktive Ferienaktionen für eine mobile Generation“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. „Darüber hinaus erhalten die Schüler in vielen Freizeiteinrichtungen interessante Vergünstigungen.“

Auf den Tickets, den Plakaten und Broschüren ist das Gewinnermotiv des Kreativwettbewerbs zu sehen, an dem sich Schüler Anfang des Jahres beteiligen konnten. Unterstützt wurde er vom Infrastrukturministerium und vom Bildungsministerium.

Das SchülerFerienTicket gibt es bei allen beteiligten Verkehrsunternehmen, in den Reisezentren und an den Automaten der Deutschen Bahn sowie an den Ticket-automaten der Rostocker Straßenbahn und des Nahverkehrs Schwerin, außerdem in den Zügen der DB Regio, der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG), der Hanseatischen Eisenbahn (Hans) und der Pressnitztalbahn (Press), bei den Busfahrern und in den Mobilitätszentralen Vorpommerns und der Mecklenburgischen Seenplatte. Auch übers Internet ist das Ticket erhältlich: www.sft-mv.de

Benutzen dürfen es Schüler öffentlicher, staatlich genehmigter oder staatlich anerkannter privater allgemeinbildender Schulen sowie von Fachgymnasien und Fachoberschulen ohne Berufsabschluss, gegen Vorlage eines Schülerausweises oder eines vergleichbaren Berechtigungsnachweises. In allen Fällen gilt: Die Schüler dürfen zu Beginn der Ferien nicht älter als 21 Jahre sein.

Vergünstigungen gibt es mit dem SchülerFerienTicket im Freizeitbad Wonnemar in Wismar, im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl in Sassnitz, im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund, in den Jugendherbergen und auf den Zeltplätzen des Deutschen Jugendherbergswerks, bei Madame Tussauds, im Dungeon und beim AquaDom in Berlin, beim phanTECHNIKUM in Wismar, beim Vogelpark Marlow, für den Wasserski-Lift in Zachun, im Hamburger Dungeon, bei der Sommermodellbahn in Bad Doberan, im Zoo Rostock und bei der Hanse Sail 2017. Die Reederei Hiddensee bietet ermäßigte Fahrausweise an für die Strecken Schaprode-Hiddensee und Stralsund-Hiddensee.

Weitere Informationen zum SchülerFerienTicket sind im Internet abrufbar unter www.sft-mv.de, auf Facebook und auf Instagram.

Das Schülerferienticket wie auch Informationsflyer und -Plakate dazu sind in diesem Jahr erstmals mit einem Foto von Moritz Stemmler versehen. Er hat den ersten Kreativwettbewerb zum Schülerferienticket gewonnen.

Neue Deckschicht für A 19 bei Malchow

Malchow – Die Autobahn 19 zwischen den Anschlussstellen Linstow und Malchow unmittelbar vor der Abfahrt Malchow in Fahrtrichtung Berlin wird wegen einer Vielzahl von Asphaltschäden kurzfristig saniert. Mit diesen Arbeiten soll die Befahrbarkeit noch vor den Sommerferien vollständig wiederhergestellt werden.

Es ist folgender Ablauf vorgesehen: Baubeginn ist am Montag (26.06.2017) um sechs Uhr. In Richtungsfahrbahn Berlin werden die Standspur sowie der rechte Fahrstreifen auf einer Länge von 2.500 Metern gesperrt. Die Überholspur ist frei. Ab voraussichtlich 28.06.2017 wird dann die Überholspur gesperrt. Wegen der Bauarbeiten wird die Geschwindigkeit in diesem Bereich auf 60 km/h reduziert. Mit größeren Verkehrsbeeinträchtigungen ist nicht zu rechnen, da eine Fahrspur immer befahrbar bleibt.

Voraussichtlich am 29.06.2017 gegen 22 Uhr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dies ist jedoch vom Baufortschritt und vom Wetter abhängig.

Neugestaltung des Busbahnhofs in Plau am See

Plau am See – Die Stadt Plau am See (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 435.000 Euro für die barrierefreie Neugestaltung des Busbahnhofs. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 580.000 Euro.

Die Fördermittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen und Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Vorgesehen ist, drei Bushaltestellen mit Fahrgastunterstand sowie Parkflächen für Pkw und Busse zu errichten. Auch die Gehwege, die Entwässerungsanlagen sowie die Beleuchtung werden erneuert bzw. umgestaltet.

1. Bauabschnitt geschafft: Ausbau der B96 auf Rügen geht voran

Insel Rügen – Die B96 von Strüßendorf bis Ralswiek wird von 2017 bis 2019 auf insgesamt 2,8 Kilometern Länge grundhaft ausgebaut. Der erste der drei Bauabschnitte von der Kreuzung Jarnitz bis zur Kreuzung Ralswiek wurde am 09.06.2017 vorfristig fertiggestellt. In der vergangenen Woche wurden auch die Restarbeiten abgeschlossen.

„Mein Dank gilt allen Beteiligten – der Straßenbauverwaltung ebenso wie den beauftragten Firmen. Durch sorgfältige Planung, kontinuierliche Abstimmungen und eine zügige Arbeitsweise kann der Verkehr nun noch vor dem errechneten Termin und weit vor den Sommerferien wieder fließen“, so Infrastrukturminister Christian Pegel.

Die B96 bildet auf der Insel Rügen die wichtigste Nord-Süd-Verbindung von der Hansestadt Stralsund bis zum Mukran Port. Um dem Verkehr auf der Strecke gerecht zu werden und insbesondere auch die Anbindungsbedingungen an den Fährhafen weiter zu verbessern, werden die Fahrbahn auf 3,50 Meter je Fahrstreifen verbreitert sowie beidseitig Randstreifen und je 1,5 Meter breite Bankette angelegt. Die Kurvenradien der Straße werden verändert. Das Oberflächenwasser der Fahrbahn wird künftig in das teilweise bereits vorhandene Grabensystem geleitet, daneben wird ein neues Entwässerungssystem hergestellt.

An der Kreuzung Jarnitz wird eine Linksabbiegespur eingerichtet, im Bereich der Kreuzungen Strüßendorf und Jarnitz werden beidseitig Busbuchten angelegt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden zudem auf der gesamten Strecke Schutzplanken entlang des westlichen Fahrbahnrandes sowie im Bereich einer Böschung vor der Kreuzung Jarnitz aufgestellt. Die Kosten der Baumaßnahme in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro trägt der Bund.

Im nun fertiggestellten ersten Bauabschnitt wurden zunächst die Asphaltschichten entfernt. Danach wurde der Untergrund mit einer sogenannten Zementverfestigung hergestellt und das Entwässerungssystem angepasst. Abschließend wurden die Asphaltschichten aufgetragen. Allein eine Zementverfestigung muss zwei bis drei Wochen lang abbinden.

Der zweite Bauabschnitt von der Kreuzung Prisvitz bis Strüßendorf sowie von Strüßendorf bis zu den Chausseehäusern wird im Zeitraum September 2017 bis Juni 2018 realisiert. Der dritte Bauabschnitt von den Chausseehäusern bis Jarnitz wird von September 2018 bis Juni 2019 sowie September 2019 bis Dezember 2019 gebaut werden. Die Arbeiten finden jeweils unter Vollsperrung statt.

Die Gesamtbauzeit ist durch zwei Faktoren bedingt. Zum einen die umfangreichen Arbeiten. Zum anderen wurde bei der Planung der Bauzeiten ein Augenmerk auf die touristische Hochsaison und hier insbesondere die Störtebeker Festspiele gelegt. Um den Verkehr während der Spielzeit nicht zu beeinträchtigen, werden von Mitte Juni bis Mitte September jeden Jahres keine Arbeiten durchgeführt. Die Baustelle muss dafür jeweils vor den baufreien Monaten geräumt sowie anschließend wieder neu eingerichtet werden. In den für die Arbeiten verbleibenden Zeiträumen sind die Wetterlagen und die in den kälteren Monaten kürzere helle Tageszeit entscheidende Faktoren, die zu der Bauzeit bis Ende 2019 führen.

Landkreis übernimmt Bahnlinie Waren (Müritz)-Malchow

Waren/Müritz – Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben eine gemeinsame Lösung für den weiteren Betrieb der Bahn zwischen Waren (Müritz) und Malchow gefunden. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember wird der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für zehn Jahre Aufgabenträger für die Strecke Waren (Müritz) – Malchow sein.

Infrastrukturminister Christian Pegel und Landrat Heiko Kärger hatten seit Oktober 2016 Gespräche geführt, um bis zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2017 vorbereitet zu sein. Das Land unterstützt den Landkreis bei der Finanzierung. Dazu werden Land und Landkreis einen Finanzierungsvertrag und einen Vertrag zur Aufgabenübertragung an den Landkreis abschließen. Vom ersten bis zum dritten Jahr stehen dafür jährlich 650.000 Euro und vom vierten bis zum zehnten Jahr jährlich 420.000 Euro zur Verfügung. Die Beteiligten gehen dabei davon aus, dass zu Beginn zusätzliche Infrastrukturinvestitionen erforderlich sein werden, die in der Folge zu einer Senkung der Betriebskosten beitragen, so dass ein erhöhter Betrag nur in den ersten drei Jahren erforderlich ist.

„Das Weiterbetreiben der Strecke zwischen Waren (Müritz) und Malchow war für uns ein erklärtes Ziel. Vor dem Hintergrund begrenzter Haushaltsmittel war jedoch in den vergangenen Monaten die Frage zu beantworten, inwieweit dennoch Anpassungen im Streckenangebot des Schienenpersonennahverkehrs vorgenommen werden müssen. Mit der nun erzielten Einigung haben wir meiner Meinung nach eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel. „Neben der jährlichen Finanzierung werden wir darüber hinaus Investitionszuschüsse für die Bahninfrastruktur in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung stellen“, fügte er hinzu.

„Grundsätzlich bedauere ich es sehr, dass das Land diese Strecke nicht weiter bestellt. Aber wir haben eine Möglichkeit gefunden, um weiter Züge fahren zu lassen“, betont Landrat Heiko Kärger. „Mit dem Kreistagsbeschluss zum Nahverkehrsplan war im Oktober 2016 für uns als Landkreis das Ziel klar formuliert: Wir setzen uns weiter für attraktive umweltfreundliche Schienenverkehrsanbindungen ein. Vor allem geht es uns um unsere Berufs- und Ausbildungspendler und die Einwohner in der Region, die mit der Bahn von Waren (Müritz) in Richtung Berlin und Rostock kommen möchten. Und natürlich erhalten wir damit auch ein wichtiges Angebot für die Touristen.“

Den Verträgen zum weiteren Betrieb der Strecke muss der Kreistag Mecklenburgische Seenplatte nun in der Sitzung am 3. Juli 2017 zustimmen.

Auch die Strecke Mirow – Neustrelitz wird für weitere zehn Jahre durch den Landkreis getragen. Das Land unterstützt hierbei mit 300.000 Euro jährlich in den ersten drei Jahren sowie 320.000 Euro ab dem vierten Jahr.

Ausbau der Gemeindestraße zwischen Mallin und Passentin

Penzlin – Die Gemeinde Mallin wurde 2012 Ortsteil von Penzlin. Gegenstand der damaligen Fusionsgespräche war auch der Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Mallin und Passentin. Geplant ist, die Gemeindestraße zu verbreitern, auch die Straßenbefestigung wird erneuert. Die Gesamtkosten für den Straßenausbau betragen rund 224 100 Euro. Das Straßenbauamt Neustrelitz beteiligt sich mit 161 400 Euro und aus dem Innenministerium kommen 22 900 Euro als Sonderbedarfszuweisung dazu.

Minister Lorenz Caffier übergab heute in Mallin den Förderbescheid an den Bürgermeister Sven Flechner. „Jetzt, wo die Finanzierung gesichert ist, sollte einem erfolgreichem Abschluss der Arbeiten nichts mehr im Wege stehen und auch die eine oder andere Vollsperrung oder Umleitung nehmen alle sicher in Kauf, denn endlich erfüllt sich der Wunsch für die Einwohner, die schon lange auf eine neue Straße gehofft hatten“, sagte Innenminister Caffier bei seinem Ortstermin. „Auch Besucher, die zum Slawendorf Passentin wollen, dürften sich über das Ende der Holperstraße freuen.“

Land fördert Gehwegausbau im Weinbergsweg Burg Stargard

Burg Stargard – Mit einem Zuschuss in Höhe von 77.600 Euro unterstützt das Infrastrukturministerium den Ausbau des Gehwegs im Weinbergsweg in Burg Stargard (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Die Gesamtbaukosten des Vorhabens betragen rund 220.000 Euro. Davon sind etwa 120.000 Euro zuwendungsfähig. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Die Stadt Burg Stargard plant, den Weinbergsweg zwischen Hermann-Löns-Weg und Messweg auf einer Länge von 370 Metern grundhaft mit Betonsteinpflaster in einer Breite von 1,80 Metern auszubauen. Ebenfalls mit Betonsteinpflaster sollen neun Stellflächen für Pkw entstehen.

Der Weinbergsweg ist eine wichtige innerörtliche Straße, die direkt an die Landesstraße 33 anbindet. Sie ist die einzige Zufahrtstraße aus der Stadt zu Norddeutschlands einziger Höhenburg. Auch für Fußgänger, vor allem vom Bahnhof aus, ist der Weinbergsweg eine wichtige Verbindung zur Burganlage. Der Gehweg ist derzeit stark verschlissen und sehr uneben. Da Geh- und Stellflächen nicht abgegrenzt sind, wird ungeordnet geparkt.

Ludwigslust-Parchim erhält Zuschüsse für Kreisstraßenausbau

Ludwigslust – Der Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält für den Ausbau der Kreisstraße LUP 32 im Zuge der Ortsdurchfahrt Vielank einen Zuschuss in Höhe von 337.000 Euro. Für den Ausbau des zweiten Bauabschnitts der Kreisstraße LUP 111 zwischen Badegow und Bülow beträgt der Zuschuss 251.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

Die Fahrbahn der Kreisstraße LUP 32 in der Ortsdurchfahrt Vielank weist Schäden und Flickstellen auf. Auch die Entwässerung der Fahrbahn ist stark beeinträchtigt. Der Landkreis plant, die Fahrbahn grundhaft auf einer Länge von ca. 480 Metern in Asphaltbauweise zu erneuern. Zudem sollen Regenwasserkanalisation und Gehweg gebaut werden. Die Kreisstraße LUP 32 ist eine verkehrswichtige zwischenörtliche Straße. Die Baumaßnahme trägt zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse bei. Für das Vorhaben sind 518.600 Euro zuwendungsfähig. Die Gesamtausgaben betragen 672.700 Euro.

Die Kreisstraße LUP 111 zwischen Badegow und Bülow befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Daher beabsichtigt der Landkreis Ludwigslust-Parchim den grundhaften Ausbau auf einer Länge von ca. 900 Metern mit einer Breite von sechs Metern in Asphaltbauweise. Die Entwässerung soll ebenfalls im Rahmen der Baumaßnahme erneuert werden. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 502.000 Euro.

Bürgerbahnhof Grevesmühlen eingeweiht

Grevesnühlen – Am Montag (19. Juni 2017) wurde feierlich der Bürgerbahnhof Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) eingeweiht. Das als besonders erhaltenswert eingestufte ehemalige Bahnhofshauptgebäude wurde umfassend, denkmalgerecht und barrierefrei saniert – und ist künftig weit mehr als ein Bahnhof: Es dient vor allem als Kinder- und Jugendzentrum mit Kultursaal für öffentliche und private Veranstaltungen. Das Haus beherbergt Proberäume sowie Räume für soziale Dienstleistungen. Aber auch ein Bistro, in dem Bahnfahrkarten verkauft werden, ein öffentliches WC und ein Wartebereich sind entstanden.

„Kurz: Das ist ein Haus für alle, für Jung und Alt, für Reisende, Gäste und Einheimische“, sagt Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern und lobt: „Der Bürgerbahnhof Grevesmühlen ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie alte Bahnhofsgebäude sinnvoll genutzt werden können. Möglich war dies, weil alle Beteiligten – von Stadt und Land über die Planer und bauausführenden Firmen bis hin zu den künftigen Nutzern – an einem Strang gezogen haben.“

Das Land und der Bund haben das Vorhaben mit etwa 1,15 Millionen Euro aus der Städtebauförderung für den Wiederaufbau des Dachstuhls und die Dachdeckung, die Sanierung historischer Fliesen und Gusssäulen sowie den Innenausbau unterstützt. Hinzu kamen rund 480.000 Euro aus Fördermitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Die Bauzeit betrug gut zweieinhalb Jahre.

Petersdorfer Brücke: Fortsetzung der Sperrungen am Montag

Malchow – Die Petersdorfer Brücke wird am Montag (19.06.2017) und Dienstag (20.06.2017) erneut mehrfach kurzzeitig voll gesperrt.

Aufgrund der auch zeitlich anspruchsvollen Vorbereitungsarbeiten zu den Aushüben schwerer Einzelteile aus dem westlichen Brückenbauwerk waren in dieser Woche nur am Donnerstag Sperrungen für Aushübe erfolgt. Die Arbeiten werden nun am Montag und Dienstag fortgesetzt. Am Wochenende erfolgen keine Sperrungen.

Um den Anforderungen des Verkehrs einerseits und den Anforderungen an die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer andererseits gerecht zu werden, werden erneut dynamische Vollsperrungen durchgeführt. Dazu wird die Polizei jeweils kurz vor den einzelnen lastkritischen Aushüben von den Anschlussstellen Malchow und Waren bis direkt vor die Brücke fahren und direkt vor dem Widerlager die Fahrbahnen sperren. Der Verkehr wird dann für etwa 20 Minuten gestoppt, bis der Kran das Bauteil aus dem Brückenbereich ausgeschwenkt hat. An den Anschlussstellen Röbel und Malchow werden Hinweistafeln auf die kurzzeitigen Vollsperrungen und Umleitungsalternativen hinweisen.

Soweit die Arbeiten ohne Verzögerungen gelingen, können die restlichen Hübe ab Mittwoch ohne Sperrung erfolgen.

Verkehrsunfall auf der Rügenbrücke/B 96

Stralsund – Am 15.06.2017, gegen 07:55 Uhr, ereignete sich auf der Rügenbrücke ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person ist leicht verletzt worden.

Der 21-jährige Fahrer eines Pkw Mazda befuhr die Rügenbrücke von Rügen kommend in Richtung Stralsund. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Mazda-Fahrer aus Stralsund von der rechten Fahrbahn ab, überfuhr die gesperrte Mittelspur, stieß mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Fahrzeugs zusammen und prallte gegen eine Schutzplanke. Durch die Kollision wurde der 21-Jährige leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Stralsunder Krankenhaus gefahren. Der 55-jährige Fahrer des in Richtung Rügen fahrenden Lkw mit Anhänger (Mercedes Benz) blieb unverletzt.

Pkw und Anhänger waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten sind durch eine Firma aufgenommen worden. Aufgrund dieser erforderlichen Maßnahmen war die Rügenbrücke für beide Fahrtrichtungen bis ca. 11:00 Uhr komplett gesperrt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 22.000 Euro geschätzt.

Petersdorfer Brücke: Kranarbeiten werden fortgesetzt

Malchow – Die Petersdorfer Brücke wird ab Mittwoch (14.06.2017) bis voraussichtlich Freitag (16.06.2017) mehrfach kurzzeitig voll gesperrt.

Als Teil des Abrisses des westlichen Brückenbauwerks über den Petersdorfer See im Zuge der A 19 werden derzeit die Randfelder des Stahlüberbaus abgetragen. In dieser Woche soll das nördliche Brückenrandfeld zunächst in Teile geschnitten werden. Ab Mittwoch sollen die einzelnen Teile von einem Kran ausgehoben werden.

Der Aushub der ersten Stücke ist aufgrund der hohen Gewichte der Teile und der maximalen Länge des Kranauslegers am kritischsten. Um den Anforderungen des Verkehrs einerseits und den Anforderungen an die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer andererseits gerecht zu werden, werden dynamische Vollsperrungen durchgeführt.

Dazu wird die Polizei jeweils kurz vor den einzelnen lastkritischen Aushüben von den Anschlussstellen Malchow und Waren bis direkt vor die Brücke fahren und direkt vor dem Widerlager die Fahrbahnen sperren. Der Verkehr wird dann für etwa 20 Minuten gestoppt, bis der Kran das Bauteil aus dem Brückenbereich ausgeschwenkt hat. An den Anschlussstellen Röbel und Malchow werden Hinweistafeln auf die kurzzeitigen Vollsperrungen und Umleitungsalternativen hinweisen.

Bahnübergang Büdnerweg in der Gemeinde Wiendorf soll sicherer werden

Wiendorf – Der Büdnerweg in der Gemeinde Wiendorf (Landkreis Rostock) kreuzt die zweigleisige, elektrifizierte Eisenbahnstrecke von Bützow nach Rostock. Der vorhandene Bahnübergang entspricht in seinem äußeren Erscheinungsbild nicht den gesetzlichen Bestimmungen und auch aus Gründen der Sicherheit ist es erforderlich, die jetzige Sicherungsanlage durch eine rechnergestützte Halbschranke zu ersetzen.

Um die Gemeinde bei der Finanzierung ihres zu leistenden Eigenanteils zu unterstützen, hat das Innenministerium Fördermittel in Höhe von rund 56.000 EUR als Sonderbedarfszuweisung bereitgestellt.

Innenminister Lorenz Caffier: „Bahnübergänge sind überall potenzielle Gefahrenquellen. Hier muss bestmögliche Vorsorge getroffen werden, um sowohl für die Sicherheit der Menschen als auch für einen störungsfreien Zugverkehr zu sorgen.“

Erneuerung der Kreisstraße Carlsruhe-Dammerstorf

Stralsund – Für die Erneuerung der Kreisstraße NVP 7 Carlsruhe-Dammerstorf erhält der Landkreis Vorpommern-Rügen vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Fördermittel in Höhe von 625.500 Euro. Das sind 75 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Förderung erfolgt gemäß der Kommunalen Straßenbau-Richtlinie Mecklenburg-Vorpommern.

Die sanierungsbedürftige Kreisstraße NVP 7 soll ab der Anbindung an die Landesstraße L 182 bei Carlsruhe bis zum Ortseingang Neu Steinhorst auf einer Länge von rund einem Kilometer grundhaft in der vorhandenen Breite von 5,50 Metern ausgebaut werden. In den Jahren 2015 und 2016 wurden die ersten beiden Bauabschnitte realisiert. Nach Fertigstellung des dritten Bauabschnitts ist die Kreisstraße NVP 7 komplett erneuert, sodass die bestehende Belastungsbeschränkung auf der Strecke aufgehoben werden kann.

Die Kreisstraße liegt im westlichen Bereich des Landkreises Vorpommern-Rügen und verbindet die Landesstraßen L 182 und L 19.

Ausbau der Treptower Straße in Demmin abgeschlossen

Demmin – Am Mittwoch (07.06.2017) um 10 Uhr erfolgt Am Marienhain die feierliche Verkehrsfreigabe der Stavenhagener Straße/Treptower Straße in der Ortsdurchfahrt Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) im Zuge der Bundesstraße B 194.

Die Baumaßnahme umfasste den Bereich vom Ortseingang aus Richtung Stavenhagen bis zur Einmündung in die Clara-Zetkin-Straße, an der B 110. Die Baulänge betrug ca. 2,2 Kilometer. Der Ausbau der B 194 erfolgte in einer Fahrbahnbreite von 6,50 Meter.

Durch den Umbau des Knotenpunktes mit der Deutsch Kroner Straße zum Kreisverkehr wurde dessen Leistungsfähigkeit wesentlich verbessert. Vorhandene Geh- und Radwege, die wegen der erforderlichen Behelfsfahrbahn abgebrochen werden mussten, sind im Zuge der Herstellung der Nebenanlagen wieder erneuert worden. Die Gehwege ab dem Knotenpunkt Treptower Straße/Deutsch Kroner Straße bis zur Clara-Zetkin-Straße wurden im Auftrag der Hansestadt Demmin neu hergestellt.

Die vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Demmin/Altentreptow wurden in großen Teilen durch neue Leitungen ersetzt.

Ab der Einmündung Bleicherstraße bis zur Clara-Zetkin-Straße ist im Auftrag der Stadtwerke Demmin eine Fernwärmeleitung verlegt worden. Ebenfalls durch die Stadtwerke ist im gesamten Bauabschnitt LED- Straßenbeleuchtung installiert worden.

Die Gesamtbaukosten betragen ca. 4,4 Millionen Euro.