Saisonverkehr der Bahn auf Usedom wird bis 7. Oktober verlängert

Insel Usedom – Die Züge zwischen Wolgast bzw. Trassenheide und Swinemünde Centrum werden bis einschließlich 7. Oktober tagsüber im Halbstundentakt fahren. Die Landesregierung hat den Vertrag mit der Deutschen Bahn über den Saisonfahrplan, der ursprünglich bis zum 23. September galt, entsprechend verlängert.

„Wir folgen damit den Hinweisen der Usedomer, dass auch im Monat September noch viele Urlauber auf der Insel sind, die besonders stark die Bahn nutzen. Da die Züge auch in den vergangenen Jahren meist bis Anfang Oktober verdichtet eingesetzt wurden, haben wir die DB Regio beauftragt, dies auch in diesem Jahr zu tun“, sagt Verkehrsminister Christian Pegel.

Der Saisonfahrplan im Rahmen des Verkehrsvertrags Usedom begann in diesem Jahr aufgrund des sehr frühen Himmelfahrttermins am 10. Mai früher als in den Vorjahren und hätte daher regulär auch früher geendet. „Die Deutsche Bahn fährt nun 14 Tage länger als ursprünglich vereinbart – und deckt damit auch noch die Woche um den 3. Oktober herum ab“, so Christian Pegel. Knapp 170.000 Euro nimmt die Landesregierung für diese Verlängerung in die Hand.

Für den Jahresfahrplan 2019 ist geplant, dass die Saisonregelung auf Usedom vom 25. Mai bis zum 6. Oktober 2019 gilt.

Sperrung der A 19 bei Röbel

Röbel – Die Deutsche Bahn baut eine neue Bahnbrücke über die Autobahn 19. Die Baustelle befindet sich zwischen den Autobahnanschlussstellen Röbel und Wittstock auf brandenburgischer Seite. Für den Aufbau einer Kabelhilfsbrücke, den Rückbau der alten Brücke und das Einheben der neuen muss dieser Autobahnabschnitt in den kommenden Wochen etappenweise voll gesperrt werden.

Diese Vollsperrungen sind geplant für den

– 12. September, 18 Uhr bis 15. September, ca. 6 Uhr
– 19. September, 18 Uhr bis 21. September, ca.0 Uhr
– 15. Oktober, 18 Uhr bis 18. Oktober, ca. 6 Uhr
– 29. Oktober, 18 Uhr bis 31. Oktober, ca. 6 Uhr

Eine Umleitung über die U 1 bzw. U 28 ist ausgeschildert. Weitere Informationen zur Baumaßnahme erteilt die Deutsche Bahn.

Straßenersatzverkehr: Zusätzliche Züge während Bauarbeiten auf Rügen

Insel Rügen – Der „Rasende Roland“ fährt an den Abenden vom 10. bis 14. September einmal zusätzlich zwischen Göhren und Binz hin und zurück. Außerdem dürfen Reisende mit Tickets der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen (VVR) in diesem Zeitraum abends zwischen Serams, Binz und Göhren zwei Fahrten der Schmalspurbahn nutzen, für die üblicherweise ein separater Fahrschein erforderlich ist.

Grund: In diesem Zeitraum wird von jeweils 20 bis 4 Uhr die Bundesstraße 196 zwischen Göhren und Serams abschnittsweise gesperrt, um den Asphalt zu konservieren. Dies führt dazu, dass auch die Busse der vom Landkreis beauftragten VVR auf dieser Strecke in diesem Zeitraum nicht fahren können.

„Wir haben entschieden, an dieser Stelle mit Zügen auszuhelfen – Straßenersatzverkehr auf der Schiene als Äquivalent zum geläufigeren Schienenersatzverkehr auf der Straße“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel und fügt hinzu: „Damit kommt die Landesregierung dem Wunsch von Bürgern nach, die diesen an den Dampfzugbetreiber Rügener Bäderbahn herangetragen hatten.“ Kurzfristig stellt das Land dafür 2.500 Euro bereit.

Christian Pegel hofft, dass nicht nur die Bus-Fahrgäste dieses Angebot nutzen. „Das ist eine Gelegenheit auch für Autofahrer, die die B 196 wegen der Bauarbeiten nachts nicht nutzen können, einmal den Nahverkehr zu testen. Einheimische wie Urlauber könnten zum Beispiel ihr Auto an einem der Bahnhöfe stehen lassen und mit den Öffentlichen an ihr Ziel fahren.“

Radweg-Lücke zwischen Pasewalk und Polen geschlossen

Zerrenthin – Heute wurde der Radweg entlang der Bundesstraße 104 zwischen Zerrenthin und Rossow für den Verkehr freigegeben. Mit dem rund 2,85 Kilometer langen straßenbegleitenden Abschnitt ist der Radweg zwischen Pasewalk und der polnischen Grenze nun bis auf einen kurzen Abschnitt in Rossow fertiggestellt.

Die B 104 ist eine wichtige überregionale West-Ost-Fernstraße, die Mecklenburg-Vorpommern mit der Metropolregion Stettin verbindet. Wegen der hohen Verkehrsbelegung von ca. 6.175 Kraftfahrzeugen pro Tag, davon 644 Lkw, zwischen Löcknitz und Pasewalk (Stand 2015) war die Einrichtung des straßenbegleitenden Radwegs für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dringend erforderlich. Zum zusätzlichen Schutz wurden Schutzplanken am Fahrbahnrand errichtet.

Der Radweg wurde in 2,50 Metern Breite überwiegend in Asphaltbauweise errichtet. In Zerrenthin und in einem weiteren kleinen Abschnitt wurde der Radweg wegen der Baugrundverhältnisse gepflastert.

Als Ausgleichsmaßnahme werden in den kommenden Wochen 303 Winterlinden als durchgehende Allee gepflanzt, dazu weitere 54 Bäume als Ausgleich für den bereits fertiggestellten Abschnitt zwischen Rossow und Löcknitz. Dort war nicht genug Platz für die Ausgleichspflanzung.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt knapp 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Radweg Hirschburg-Klockenhagen wird freigegeben

Klockenhagen – Infrastrukturminister Christian Pegel wird am Montag (03.09.2018) mit dem Leiter des Straßenbauamtes Stralsund, Ralf Sendrowski, dem Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen, Ralf Drescher, und dem Bürgermeister der Stadt Ribnitz-Damgarten, Frank Ilchmann, den Radweg entlang der Landesstraße 22 zwischen Hirschburg und Klockenhagen für den Verkehr freigeben.

Die L 22 hat in diesem Bereich eine hohe touristische Bedeutung. In der Sommersaison verdoppelt sich die Verkehrsbelastung auf etwa 6.000 Fahrzeuge in 24 Stunden. Der neue straßenbegleitende Radweg verbessert die Verkehrssicherheit für Radtouristen in Richtung Rostocker Heide, Graal-Müritz und Ostsee, aber auch für Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule nach Ribnitz-Damgarten entscheidend.

Der rund 2,2 Kilometer lange Radweg erstreckt sich vom Parkplatz der Gaststätte in Hirschburg bis zur Kreuzung Altheider Weg – Mecklenburger Straße in Klockenhagen und schließt dort an den bereits vorhandenen Geh- und Radweg an. Der Radweg wurde in einer Breite von 2,50 Metern überwiegend in Asphaltbauweise hergestellt. In der Ortslage Klockenhagen erfolgte der Ausbau in Pflasterbauweise.

Der unerwartete Fund mehrerer großer Findlinge beim Bau einer Spundwand an einem Teich hatte die Fertigstellung um mehr als ein Jahr verzögert.

Die Gesamtkosten, die hauptsächlich durch das Land Mecklenburg-Vorpommern getragen werden, belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Die Stadt Ribnitz-Damgarten beteiligt sich daran mit knapp 500.000 Euro für die innerörtlichen Gehweganteile.

Elektronisches Hinweissystem an der A 20 wird installiert

Tribsees – Ab 30.08.2018 werden die Anzeigetafeln installiert, die die Verkehrsteilnehmer bei der Wahl ihrer Route zur Umfahrung der A-20-Großbaustelle bei Tribsees unterstützen sollen. Das elektronische System dahinter ermittelt permanent die aktuelle Passierdauer für die A20-Umleitung über Langsdorf und diejenige über die Entlastungsstrecke B 110 Demmin nach Grimmen mit Fahrtziel Rügen sowie nach Jarmen mit Fahrtziel Usedom und andersherum. Die Hinweistafeln zeigen die errechneten Daten den A20-Nutzern an.

„Die Fahrerinnen und Fahrer sehen sozusagen in Echtzeit, über welche Strecke sie gerade schneller an ihr Ziel kommen. Wir wollen ihnen damit die Entscheidung erleichtern, welche Route sie wählen“, nennt Infrastrukturminister Christian Pegel den Zweck dieses Informationssystems.

Die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Rostock kommen, werden in Höhe Tessin über das Verkehrsaufkommen informiert. Aus der Gegenrichtung kommend werden zwei Schilder im Zuge der A 20 bei der Anschlussstelle Grimmen Ost sowie an der Kreuzung der Bundesstraßen 109 und 111 bei Mönckeberg errichtet.

„Die Geräte erfassen mittels Sensoren kontinuierlich das Verkehrsaufkommen jeweils auf der A 20 und der B 110, rechnen diese Werte um und weisen auf dieser Basis die aktuelle Passierdauer aus“, erklärt Ronald Normann, Abteilungsleiter im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Um die reibungslose Funktion der Hinweistafeln sicherzustellen, müssen zunächst Programmierungsarbeiten und die Feinabstimmung vorgenommen werden. „Wir gehen davon aus, dass wir für die Feinjustierung ca. vier Wochen benötigen. Anfang Oktober sollen die Anzeigetafeln in den Regelbetrieb übergehen“, so Normann. Die Kosten in Höhe von knapp 950.000 Euro für dieses aufwändige High-Tech-System trägt der Bund.

Ausschließlich im Falle einer Vollsperrung der Autobahn, beispielsweise durch einen Unfall, greift die Verkehrsmanagementzentrale in Malchow aktiv in die Steuerung ein. „Sie schaltet sich dann ins System ein und meldet über der Anzeigetafeln ein Durchfahrtsverbot für die Autobahn, so dass die Autofahrer auf die Entlastungsstrecke ausweichen müssen“, erläutert Normann, fügt aber hinzu: „Im Regelfall laufen die Anzeigetafeln autark.

Auch nach der Fertigstellung der Behelfsbrücke an der A20-Schadstelle wird das Hinweissystem von Nutzen sein. Christian Pegel verdeutlicht: „Die Brücke wird die Verkehrssituation deutlich entlasten. Aber dort steht bis zur Fertigstellung der Dauerlösung nur eine Spur je Richtung zur Verfügung, so dass wir in Spitzenverkehrszeiten mit Verkehrsstockungen rechnen müssen. Auch dann wird das neue Hinweissystem zur Entlastung beitragen – so lange, bis die Autobahn an dieser Stelle mit einer neuen Brücke komplett und dauerhaft instand gesetzt ist.“

Parkplatz am Müritz-Nationalpark wird erweitert

Kargow – Die Gemeinde Kargow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte plant die Erweiterung des Parkplatzes am Nationalpark-Informationsgebäude in Federow. „Der Parkplatz ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Gäste der Region. Vor allem in den Sommermonaten gibt es einen großen Bedarf an Parkplätzen. Ab Federow haben Besucher die Möglichkeit, ihren eigenen fahrbaren Untersatz sicher abzustellen und mit dem Bus, per Fahrrad oder zu Fuß die Region zu entdecken. Mit der Vergrößerung der Parkfläche wird die touristische Qualität vor Ort weiter gesteigert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die Nationalpark-Information in Federow liegt etwa sieben Kilometer südöstlich von Waren (Müritz) und hat sich seit der Eröffnung im April 1998 zu einem Ausgangspunkt für Erkundungen in den Müritz-Nationalpark entwickelt. Auf dem Gelände des Informationsgebäudes befinden sich ein Streichelzoo und ein Spielplatz. Jetzt ist vorgesehen, den Parkplatz um 40 PKW-Stellplätze, 16 Caravan-Stellplätze und fünf Busstellplätze zu vergrößern. In diesem Zusammenhang soll die Verkehrsführung angepasst werden, um den Ort Federow zu entlasten. „Mit dem Ausbau des Parkplatzes an der Grenze zum Müritz-Nationalpark wird die touristische Infrastruktur im ländlichen Raum weiter gestärkt“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition für die Baumaßnahmen betragen rund 741.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Maßnahme in Höhe von rund 654.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Kargow gehört zum Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte. Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es in der Region von Januar bis Mai diesen Jahres rund 390.000 touristische Ankünfte und mehr als 1,2 Millionen Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum mehr als 2,4 Millionen Ankünfte und rund 8,4 Millionen Übernachtungen.

Radweg zwischen Spornitz und Parchim wird freigegeben

Parchim – Infrastrukturminister Christian Pegel wird am Mittwoch (29.08.2018) den Radweg entlang der Bundesstraße B 191 zwischen Spornitz und Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim) freigeben.

Den Radfahrerinnen und Radfahrern steht nunmehr ein 5,3 Kilometer langer Radweg zwischen dem Ortsausgang Spornitz und dem Ortseingang Parchim zur Verfügung. Der 2,50 Meter breite Radweg in Asphaltbauweise verläuft größtenteils über Acker- und Wiesenflächen parallel zur Bundesstraße. Im Rahmen der Baumaßnahme sind im Bereich südlich des Flughafens Parchim umfangreiche Munitionssondierungen und -bergungsarbeiten durchgeführt worden. Die Kosten für die Munitionsbergung betrugen rund 113.000 Euro. Für den Radweg lagen sie bei 863.000 Euro. Die Kosten trägt der Bund.

Mit der Freigabe des Radwegs wird eine Lücke im bestehenden Radwegenetz zwischen Alt Brenz und Parchim entlang der B 191 weiter reduziert. Der noch fehlende Abschnitt in Parchim befindet sich in der Vergabe und soll zeitnah in Angriff genommen werden.

Ortsdurchfahrt Ribnitz-Damgarten wird ausgebaut

Ribnitz-Damgarten – Der Landkreis Vorpommern-Rügen erhält für den Ausbau der Kreisstraße NVP 2 in der Ortsdurchfahrt Ribnitz-Damgarten, Ortsteil Damgarten vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 330.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für das Vorhaben betragen rund 510.000 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 730.000 Euro.

Im auszubauenden Bereich der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Damgarten zwischen der Wasserstraße und der Waldstraße sind Setzungsschäden sowie Risse an der Fahrbahn und am Gehweg aufgetreten. Diese sollen beseitigt werden. Auf beiden Seiten der neuen sechs Meter breiten Straße werden zudem Gehwege in einer Breite von zwei bzw. zweieinhalb Metern Breite angelegt. Ebenso wird im Rahmen dieser Maßnahme die Straßenentwässerung erneuert.

Deckenerneuerung der Kreisstraße von Karstädt bis Grabow

Grabow – Für die Erneuerung der Deckschicht der Kreisstraße LUP 39 erhält der Landkreis Ludwigslust-Parchim vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 197.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben für diese Maßnahme betragen rund 260.000 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 270.000 Euro.

Auf einer Länge von rund 1,9 Kilometern soll die Deckschicht der LUP 39 auf der freien Strecke zwischen Karstädt und Grabow erneuert werden. Die Baumaßnahme verbessert die Verkehrsverhältnisse in diesem Bereich nachhaltig.

A 20 bei Wismar wird erneuert

Wismar – Einer der ältesten und meist befahrenen Abschnitte der Autobahn 20 wird ab kommender Woche saniert. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten und vor allem die Sommerferien von den Bauarbeiten freizuhalten, wird die Fahrbahndecke auf den 9,6 Kilometern zwischen Autobahnkreuz Wismar und Anschlussstelle (AS) Wismar Mitte in vier Bauabschnitten erneuert.

Bei den ersten beiden Abschnitten wird zunächst die Fahrbahn in Richtung Stettin saniert. Dafür wird ab Mittwoch, 29.08.2018, die Baustellensicherung aufgebaut. In dieser Zeit wird der Verkehr in Richtung Stettin auf einer Spur an der Baustelle vorbeigeführt. Ab Mitte September – sobald die Baustellensicherung steht – wird die Fahrbahn in Richtung Stettin voll gesperrt. Beide Fahrstreifen werden dann auf der anderen Hälfte der A 20 in Richtung Lübeck an der Baustelle vorbeigeführt. Damit wird gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Bis Ende November soll die erste Bauphase in Richtung Stettin abgeschlossen sein. Im Winter können wegen der niedrigen Temperaturen keine Bauarbeiten stattfinden.

Von März bis Juni 2019 nimmt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit dem zweiten Bauabschnitt erneut die Fahrbahn Richtung Stettin in Angriff. Dafür wird diese halbseitig gesperrt und eine zweite Spur über die Gegenfahrbahn geleitet, so dass wiederum zwei Spuren je Richtung zur Verfügung stehen.

Nach den Sommerferien, ab September 2019, wird dann die Fahrbahn in Richtung Lübeck in diesem Abschnitt erneuert. Die Arbeiten erfolgen äquivalent zum Vorgehen auf der Gegenfahrbahn in zwei Abschnitten und sollen im Juni 2020 abgeschlossen werden.

Es ist somit sichergestellt, dass während der Bauzeit zwei Spuren je Fahrtrichtung nutzbar sind. Lediglich für den Auf- und Abbau der Verkehrssicherung muss die Verkehrsführung aus Sicherheitsgründen kurzzeitig einspurig erfolgen.

Die Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Bei Asphaltuntersuchungen wurden starke Schäden festgestellt, die Bitumenschichten weisen Risse auf. Dieser Abschnitt der A20, im Jahr 1997 fertiggestellt, ist einer der höchstbelasteten Straßenabschnitte in M-V mit täglich 35.000 bis 40.000 Fahrzeugen.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme in Höhe von knapp 21 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Dahlemann: Tutow wird ein Stück attraktiver für Einheimische und Gäste

Tutow – Die Begegnungsstätte „Weiße Schule“ wird im Außenbereich saniert. Dafür hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute an Bürgermeister Roland Heiden einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 9 600 Euro übergeben. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 13 400 Euro. Mit dem Geld werden die Außenanlagen und der dazugehörige Festplatz gestaltet. Außerdem wird eine neue Zuwegung von der Dammstraße geschaffen, die mit einem Zaun vom Kitagelände getrennt wird.

„Mit der Sanierung der Außenanlage wird das Gemeindehaus noch ein Stückchen attraktiver für die Einwohner und die Gäste der Gemeinde. Das ist nicht nur gut für Tutow, sondern für ganz Vorpommern. In Tutow geben sich viele Menschen große Mühe, ihren Ort liebenswerter zu gestalten. Vom Bürgermeister, über die Gemeindevertreter bis hin zu vielen anderen Ehrenamtlichen wird großartige Arbeit geleistet. Besonders danke ich der Landtagsabgeordneten Jeannine Rösler. Auf ihr Engagement können alle gemeinsam stolz sein“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Nordwestmecklenburg erhält Zuschuss für Digitalisierung im ÖPNV

Schwerin – Infrastrukturminister Christian Pegel hat am Montag einen Zuwendungsbescheid für die Digitalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Nordwestmecklenburg an Landrätin Kerstin Weiss übergeben. Das Land unterstützt das Vorhaben mit 81.000 Euro (Fördersatz 75 Prozent). Die Mittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen und Maßnahmen im ÖPNV aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt.

„Der Landkreis und das kommunale Verkehrsunternehmen Nahbus planen, sämtliche Verkehrsleistungen zu digitalisieren. Mit einer App für Nordwestmecklenburg soll den Fahrgästen des ÖPNV eine Auskunftsplattform angeboten werden, dank derer sie per Smartphone schnell und unkompliziert die gewünschten Auskünfte erhalten. Ich begrüße die Initiative, im Nahverkehr neue Wege einzuschlagen und unterstütze dieses Vorhaben gern“, sagt Minister Pegel.

Die App soll Fahrgästen ab dem Frühjahr 2020 unter anderem Anschlussmöglichkeiten an den Schienenpersonennahverkehr, Anschluss- und Bestellmöglichkeiten für den flächendeckenden Anrufbus und die Ankünfte und Abfahrten der Busse in Echtzeit anzeigen. Außerdem sollen die Nutzerinnen und Nutzer wichtige Informationen, zum Beispiel zu witterungsbedingten Änderungen oder Ausfällen des ÖPNV, direkt auf ihr Smartphone erhalten.

Autofahrer aufgepasst! – Montag ist Schulbeginn

Schwerin – Nach sechs Wochen neigen sich die Sommerferien dem Ende zu. Am Montag (20.08.2018) beginnt in Mecklenburg-Vorpommern das neue Schuljahr. Mit der Einschulung am Wochenende starten die ABC-Schützen in einen neuen Lebensabschnitt, in dem sie sich auch im Straßenverkehr zunehmend alleinzurecht finden müssen.

„Aus diesem Grund bitte ich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere im Bereich von Schulen und Kitas“, appelliert Verkehrsminister Christian Pegel. Damit richtet er sich ausdrücklich nicht nur an diejenigen am Steuer: „Es ist wichtig, dass alle, vor allem auch die Eltern, den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr vorleben. Kindern frühzeitig und wiederholt zu zeigen, wie wichtig richtiges Verhalten im Straßenverkehr ist, ist von größter Bedeutung.“

Um den Schulanfängern dies zu erleichtern, haben Erzieherinnen und Erzieher in vielen Kitas im Land in den vergangenen Wochen mit den Erstklässlern intensiv das richtige Verhalten im Straßenverkehr geübt.

„Kinder nehmen die Umwelt und damit auch den Straßenverkehr anders wahr als Erwachsene. Sie können schlecht einschätzen, wann wo welche Gefahren im Straßenverkehr lauern“, sagt Christian Pegel. Auch seine jüngste Tochter wird am Sonnabend eingeschult. „Gerade die Kleinsten sind in den ersten Tagen der Schule besonders aufgeregt. Ich wünsche den Erstklässlern auf ihrem neuen Schulweg ein sicheres Ankommen in der Schule und einen sicheren Heimweg.“

Zentraler Omnibusbahnhof in Wismar wird barrierefrei

Wismar – Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt am Dienstag (14.08.2018) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 65.000 Euro (Fördersatz: 80 Prozent) an den Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Thomas Beyer. Damit soll der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) der Hansestadt barrierefrei umgestaltet werden. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung barrierefreier Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Hansestadt Wismar beabsichtigt, den ZOB barrierefrei umzugestalten. Dafür sollen die Blindenleiteinrichtungen sowie die Bordhöhen angepasst und die Haltestellenbeschilderung versetzt werden. Außerdem bekommt der Zugang zum Servicebereich des ZOB eine elektrische Türöffnungsanlage.

Die Gesamtkosten des Vorhabens sind mit rund 81.000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme soll im Frühjahr 2019 abgeschlossen werden.