Salzmuseum in Bad Sülze feiert 65jähriges Jubiläum

Bad Sülze – „65 Jahre Salzmuseum – eine Reise durch die wechselvolle Geschichte des Museums“ – unter diesem Motto stand der Festakt zum Jubiläum des Salzmuseums in Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen).

„Das Salzmuseum zeigt anschaulich und lebensnah die Geschichte der Salzgewinnung, die Entwicklung des Kurwesens in Bad Sülze und informiert über die Badegepflogenheiten früherer Jahrhunderte. Die interessante historische Aufbereitung und Pflege der Exponate ist dem Kultur- und Heimatverein zu verdanken. Die Ehrenamtlichen kümmern sich engagiert und kenntnisreich um den Erhalt des historischen Erbes“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der Kultur- und Heimatverein Bad Sülze e.V. mit seinen mehr als 30 Mitgliedern hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst, Kultur- und Heimatverbundenheit, Volksbildung, Wissenschaft, Heimatkunde sowie Landschaftspflege in der Kur- und Dahlienstadt Bad Sülze und Umgebung zu pflegen. Die Mitglieder führen unter anderem das Salzmuseum sowie die Touristinformation und haben seit 2003 die Ausrichtung des Dahlienfestes inne. Zum Salzmuseum gehören auch ein Café und ein Souvenirshop. Seit kurzem besteht die Möglichkeit, im Museumsgarten zu heiraten – das Bad Sülzer Standesamt hat dort eine Außenstelle eingerichtet.

„Die Stadt Bad Sülze ist mit ihrem Salzmuseum ein attraktives Ausflugsziel für Gäste und Einwohner. Die Region hat jedoch noch viel mehr zu bieten – beispielsweise den Vogelpark Marlow und das Freilichtmuseum Klockenhagen. Sportliche Urlauber können mit dem Fahrrad auf dem östlichen Backsteinrundweg die Stadt Bad Sülze samt Umgebung erkunden. Das umfangreiche touristische Angebot wird bereits von vielen Gästen genutzt“, sagte Glawe.

Bad Sülze gehört zum Reisegebiet Vorpommern. Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es in Vorpommern von Januar bis Juli 2018 insgesamt knapp 1,3 Millionen Ankünfte (+0,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und mehr als 5,4 Millionen Übernachtungen (+1,1%). In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum mehr als 4,4 Millionen Ankünfte (+2%) und knapp 17,2 Millionen Übernachtungen (+1,7%). „Vorpommern erweist sich als verlässliche Größe in der touristischen Entwicklung unseres Landes“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Buchpreis-Gewinnerin Mahlke stürmt Bestsellerliste

Dem Gewinn des „Deutschen Buchpreises“ folgt der Verkaufserfolg auf dem Fuße: Inger-Maria Mahlke, vor einer Woche mit Deutschlands wichtigster Branchenauszeichnung geehrt, erobert nun Platz vier der Hardcover-Belletristik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Die Geschichte ihres Familienromans „Archipel“ (Verlag: Rowohlt) erstreckt sich über mehrere Generationen und spielt auf der Kanareninsel Teneriffa.

Neuer Spitzenreiter der Hitliste ist das Autorenduo Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt („Die Opfer, die man bringt“). Die beiden Schweden beauftragen Kriminalpsychologe Sebastian Bergman bereits mit seinem sechsten Fall. Auch die Positionen zwei und fünf besetzen Krimispezialisten, und zwar Charlotte Link („Die Suche“) und Elizabeth George („Wer Strafe verdient“).

Im Sachbuch/Ratgeber-Ranking halten sich Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht gegenseitig den Rücken frei. Ihr Selbsthilfebuch „Deutschland hat Rücken“ klettert von zehn auf eins. Dahinter stehen die Ärzte Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch („Die bessere Hälfte“) sowie Enthüllungsjournalist Bob Woodward („Furcht“).

Neuer Treffpunkt für Künstler und Kulturinteressierte in Krakow am See

Foto: Luftkurort Krakow am See - Kulturladen

Luftkurort Krakow am See – Kulturladen. Der Kulturladen bietet Künstlern der Region eine zentrale Anlaufstelle und die Möglichkeit, ihre Werke anzubieten.

Krakow am See – Der Luftkurort Krakow am See (Landkreis Rostock) plant, seine Innenstadt weiter zu beleben und dabei verstärkt auf kulturelle Angebote zu setzen. Zentraler Anlaufpunkt soll der Kulturladen sein. „In Krakow am See entsteht ein Ort, an dem sich Kulturschaffende und Kunstinteressierte begegnen und über die Angebote der Region austauschen können. Zugleich soll eine Möglichkeit für Gäste und Einheimische geschaffen werden, Kunst- und Handwerkswaren von lokalen Produzenten zu erwerben. Der Kulturladen wird das Einkaufserlebnis in dem Luftkurort erheblich aufwerten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Vernetzung der Künstler untereinander, um überregional präsenter aufzutreten. Außerdem sind Workshops für Einheimische und Touristen gleichermaßen geplant, die ihnen die Kunst erlebbar machen sollen. Ziel ist es zudem, im Kulturladen selbst produzierte Waren vertreiben zu lassen, um so für eine nachhaltige Belebung der Innenstadt zu sorgen, die auf die ganze Region ausstrahlen kann.

Momentan befinden sich beispielsweise Keramik, Schmuck, Deko-Elemente aus Holz oder Seifen im Angebot, die allesamt in Handarbeit vor Ort gefertigt wurden. Langfristig sollen regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie beispielsweise Ausstellungen, Konzerte und Feste etabliert werden. „In Verbindung mit dem Buchdruckmuseum und dem Kulturort Alte Synagoge hat sich in Krakow eine attraktive Kunst- und Kulturszene entwickelt. Bislang fehlte jedoch ein Angebot, um hochwertige, lokale Produkte in breiter Auswahl zu erwerben. Das kann sich im Kulturladen künftig etablieren, der dann auch als Galerie für Kunst mit Bezug zur Region fungieren kann“, so Glawe.

Im Förderzeitraum von März 2018 bis Februar 2019 betragen die Gesamtkosten des Projektes rund 35.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von knapp 25.000 Euro.

Im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns, umgeben von der zauberhaften Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte, liegt Krakow am See zwischen drei Naturparks, mehreren Natur- und Landschaftsschutzgebieten und mehr als 1000 Seen. Der Name Krakow ist slawischen Ursprungs. „Kraca“ bedeutet Raben- oder Dohlenort. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 21. Mai 1298. Das Stadtwappen zeigt einen Stierkopf mit roter heraushängender Zunge, goldener Krone und silbernen Hörnern in einem goldenen Feld. Im Mittelalter war die Stadt Zentrum des Fürstentums Werle-Güstrow und sogar Tagungsstätte des Landesfürsten von Mecklenburg. In der typischen Ackerbürgerstadt in unmittelbarer Lage direkt am See spielte neben Wollweberei, Handwerk und Gewerbe die Fischerei eine große Rolle. Die umliegenden Wälder waren die Holzlieferanten für den Schiffbau. Die heute bestehende Stadt hat ihren Kleinstadtcharakter bewahrt und zählt neben 10 Ortsteilen knapp 3600 Einwohner.

Jazz in den Ministergärten 2018 lockt mit handgemachter Musik von der Ostsee

Berlin – Am Freitag, den 12. Oktober 2018, laden die Landesvertretungen in den Berliner Ministergärten zur inzwischen 17. Auflage des Mehr-Länder-Musikfestival „Jazz in den Ministergärten“ ein. Mit nur einem Ticket sind auf fünf Bühnen fünfzehn Bands, Ensembles, Solistinnen und Solisten aus sieben Ländern zu erleben. Dazu locken die bunt illuminierten Landesvertretungen mit kulinarischen Genüssen und regionaltypischen Getränken.

In der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern treten ab 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) das Johann Putensen Trio aus der Universitäts‑ und Hansestadt Greifswald und aus der schwedischen Partnerregion Skåne das Performance-Duo Filip Jers und Henrik Hallberg auf. Der Botschafter des Königreichs Schweden in Deutschland Per Thöresson wird den schwedischen Beitrag um 20:15 Uhr gemeinsam mit der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin präsentieren.

Filip Jers ist ein international erfolgreicher Mundharmonikaspieler aus Stockholm. Jers verbindet Jazz und traditionelle Folkmusik in ein zeitgenössisches Jazzensemble, in dem die Mundharmonika in den Vordergrund rückt. Begleitet wird Filip Jers von Henrik Hallberg mit der Gitarre. Stilistisch prägend ist dessen melodische, lyrische und kommunikative Herangehensweise an das Gitarrenspiel.

Johann Putensen ist Pianist, Saxofonist, Sänger und Komponist. Er lebt und arbeitet in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Zusammen mit Phillip Krätzer (piano) und Ravindra Della Bina (drums) lässt das Trio eine kompositorische Mixtur erklingen, in der viele Genres eine Heimat finden und miteinander verbunden werden. In den eigenen Kompositionen des Trios steht immer die musikalische Idee im Vordergrund, die so einfach und natürlich wie möglich zum Leben erweckt wird.

Tickets zum Preis von 25,00 € (zzgl. Vorverkaufsgebühren) sind im Vorverkauf über Ticketmaster.de zu beziehen sowie montags bis freitags zwischen 14.00 und 17.00 Uhr direkt vor Ort an der zentralen Vorverkaufsstelle in der Landesvertretung Niedersachsen erhältlich.

Land will Drehstandort M-V stärken

Wiek – „Das Naturfilmfestival gehört zu den wichtigsten Festivals im Bereich Naturfilm in Deutschland. Erfolgreich auch deshalb, weil das Festival mitten in einer bedeutenden Naturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns stattfindet. Man muss nicht immer die großen Städte für Medienpreise wählen. Das Festival gehört zum Darß und der Darß zu den großen Naturattraktionen unseres Landes“, betonte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer heute bei der Preisverleihung auf dem Darßer NaturfilmFestival in Wiek.

Umso schöner sei es, dass der wichtigste deutsche Naturfilmpreis auf der Halbinsel verliehen würde. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, auf das die Festivalmacher stolz sein können.“ Eine ganze Reihe von Festivals mache aus Mecklenburg-Vorpommern ein Filmland: „Das FilmkunstFest MV in Schwerin, das FiSH-Festival im Rostocker Stadthafen, das Filmfest Wismar, das DokumentArt in Neubrandenburg und zuletzt auch das Rügen International Filmfestival und viele weitere Aktivitäten begeistern ihr Publikum im ganzen Land.“

Die Festivals sorgten für zusätzliche touristische Anziehungskraft auch in der Nebensaison, zögen aber vor allem Filmemacher aus dem In- und Ausland an. „Und sie bieten die Möglichkeit, auf den Drehstandort Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam zu machen und die Filmbranche im Land zu stärken.“ In diesem Zusammenhang kündigte Meyer die Umstrukturierung im Bereich der Filmförderung an: „Wir werden eine kulturwirtschaftliche Filmförderung mit einer zusätzlichen Produktionsförderung auch unter der Beteiligung von öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten einführen. Bereits in diesem Jahr stehen aus dem Strategiefonds zusätzliche Mittel zur Verfügung, um geeignete Produktionen zu unterstützen, vor allem, damit sie einen leichteren Zugang zu den großen Fördertöpfen vor allem des Bundes ermöglichen.“

Gewinner im Filmwettbewerb stehen fest

Rosenfestival, Mosaikdorf Swobnica, Europabrücke Siekierki-Neurüdnitz und deutsch-polnisches Mediencamp

Schwerin – Die Gewinner stehen fest: Beim Filmwettbewerb „Entwicklung der deutsch-polnischen Nachbarschaft an Oder und Ostsee“ sind die Sieger ausgezeichnet worden. „Das grenzüberschreitende Programm Interreg lässt die Menschen in den Regionen enger zusammenwachsen, fördert das gegenseitige Verständnis und lädt zu Begegnungen ein. Dabei sind eine Vielzahl spannender gemeinschaftlicher Projekte entstanden. Die im Wettbewerb entstandenen Filme dokumentieren dies anschaulich“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Ziel des Wettbewerbs war eine aussagekräftige Darstellung von Ergebnissen des Interreg V A-Programms zu folgenden Projektthemen: Wirtschaft und Wissenschaft, Infrastruktur und Transport, Zusammenarbeit von Institutionen, Bildung, Umweltschutz und Wiederherstellung der Biodiversität, Tourismus, Gesundheit, Kultur. Teilnehmen konnte jeder Interessierte – insgesamt 38 Beiträge wurden eingereicht und von einer deutsch-polnischen Jury, bestehend aus einem Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern sowie den Mitarbeitern des Gemeinsamen Sekretariats und der Regionalen Kontaktstellen in Szczecin und Eberswalde, bewertet. Die Sieger erhielten Urkunden und Sachpreise aus dem Kooperationsprogramm Interreg V A. „Wir werden auch weiterhin die Zusammenarbeit im deutsch-polnischen Grenzbereich ausbauen. Das grenzüberschreitende Programm Interreg V A leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zum europäischen wirtschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Glawe.

Die Preisträger

Den ersten Platz errang ein Beitrag über das deutsch-polnisches Rosenfestival in Dobra 2018 von Wojciech Trukszyn (TF.Studio).

Der Film präsentiert das sechste Deutsch-Polnischen Rosenfestival. Während des Festivals wurden floristische Installationen und Gemäldeausstellungen ausgestellt; als Höhepunkt ist eine Rosenkönigin gekürt worden. Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit der Einwohner der Partnergemeinden Blankensee und Dobra zu stärken und sich der gemeinsamen Geschichte bewusst zu werden. Die Veranstaltung ist auf das Ende des neunzehnten Jahrhunderts ausgerichtet – die Zeit, in der in den gegenwärtigen Partnergemeinschaften die bekannte englische Schriftstellerin und die preußische Gräfin Elizabeth von Arnim ihre Werke geschrieben hat. Das Projekt „Deutsch-polnisches Rosenfestival“ wurde im Rahmen des Fonds für Kleine Projekte des Kooperationsprogramms Interreg V A gefördert.

Der zweite Platz ging an Teresa Sadowska (Gmina Banie) für einen Beitrag über das Mosaikdorf Swobnica, eine Film-, Foto- Journalisten- und Mosaikwerkstätte

Der Film präsentiert die 2. Deutsch-Polnische Mosaikwerkstatt in Swobnica (Gemeinde Banie) ein Begegnungsprojekt für Jugend und Kinder. Die Idee vom Mosaikdorf stammt vom kulturellen Akteur Andrzej Łazowski. Die Workshops wurden von der Künstlerin Joanna Hanć geleitet. Das Leitmotiv der Arbeiten war ein Schmetterling. Es wurde ein buntes Mosaik in einer Grundschule in Swobnica errichtet. Das Projekt „Das Mosaikdorf Swobnica – Film-, Foto-, Journalisten- und Mosaikwerkstätte“ wurde im Rahmen des Fonds für Kleine Projekte des Kooperationsprogramms Interreg IV A gefördert.

Die Herrichtung der Europabrücke Siekierki – Neurüdnitz für den touristischen Verkehr stand im Mittelpunkt des Filmbeitrags von Dorota Janicka (Zespół Parków Krajobrazowych Województwa Zachodniopomorskiego), die den dritten Platz errang. Die grenzüberschreitende Brücke ist seit 75 Jahren außer Betrieb. Ziel des geförderten Projektes ist die Nutzung der Europabrücke für Einwohner und Besucher als grenzüberschreitende touristische Verbindung, Kulturdenkmal und Zeuge der Geschichte. Die Freigabe der Brücke schließt eine Lücke im Radwegenetz. Das Projekt „Herrichtung der Europabrücke Siekierki – Neurüdnitz für den touristischen Verkehr“ wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen gefördert.

Ein Sonderpreis für künstlerische Gestaltung ging an Monigue Herdam (Latücht Film & Medien e.V. / Medienwerkstatt) für die Dokumentation über ein deutsch-polnisches Mediencamp. „Ich packe meinen Koffer und nehme mit….. gute Laune, Vorfreude, Interesse, Unsicherheit, sicher auch ein paar Vorurteile und jede Menge Aufregung“. Unter diesem Motto findet jährlich wechselnd auf deutscher Seite und polnischer Seite ein deutsch-polnisches Mediencamp statt. Zehn deutsche und zehn polnische Jugendliche trafen sich, um gemeinsam Filme unter professioneller Anleitung zu produzieren. In insgesamt 6 Teams wurden die Ideen entwickelt, Drehbücher geschrieben und gedreht. Auf diese Weise entstand auch der Film „Liebe über alles“, in dem es dem deutsch-polnischen Team gelang, die Geschichte von Romeo und Julia in die heutige, digitale Zeit zu transportieren. Das Projekt „Deutsch-polnisches Mediencamp“ wurde im Rahmen des Fonds für Kleine Projekte des Kooperationsprogramms Interreg IV A gefördert.

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der Europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung.

Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm.

Schwesig: Usedomer Musikfestival ist eine Erfolgsgeschichte in unserem Land

Insel Usedom – „25 Jahre Usedomer Musikfestival – das ist eine wahrhafte Erfolgsgeschichte, auf die alle, die dran beteiligt waren und sind, stolz sein können. Es ist ein Festival, das mit seiner Ausrichtung auf den Ostseeraum unter den Musikfestivals einzigartig ist. Ein Festival, das jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher auf die wunderschöne Insel Usedom bringt und damit zu einem hervorragenden kulturellen Botschafter unseres Landes geworden ist“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim Eröffnungskonzert des 25. Usedomer Musikfestivals im Kraftwerk in Peenemünde.

 Jedes Jahr werde die wunderbare Möglichkeit geboten, „uns mit der Musik und den Künstlerinnen und Künstlern des Ostseeraums bekannt zu machen und die Länder rund um unser gemeinsames Meer durch die Musik und Begegnungen noch besser kennenzulernen. Das Usedomer Musikfestival leistet so einen wichtigen und sehr wertvollen Beitrag für das kulturelle Leben in Vorpommern und im Land insgesamt.“ Ob Ahlbecker Kirche, das Stolper Schloss oder eben das Kraftwerk in Peenemünde – ohne Übertreibung könne man sagen, dass „das Festival in den vergangenen 25 Jahren ein Taktgeber für die Region geworden ist“.

 Die Ministerpräsidentin ging auf die Geschichte des Spielortes ein: „Der Name Peenemünde ist ein Mahnmal eines menschenverachtenden, zügellosen Expansions- und Vernichtungswillens und zugleich des menschlichen Forscherdrangs und technischen Fortschritts. Diesen Widerspruch, dieses schwierige Erbe und seine Geschichte angemessen darzustellen, ist für uns in Mecklenburg-Vorpommern sehr wichtig. Umso mehr freuen wir uns, dass es dem Land und dem Bund gemeinsam gelungen ist, die Neugestaltung der Dauerausstellung zu finanzieren: Mit jeweils fünf Millionen Euro von Land und Bund.“ Peenemünde soll mehr als ein Gedenkort sein, betonte Schwesig. „Peenemünde soll ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik sein. Mit dem Museum, mit Ausstellungen, Projekttagen und Workshops.“

Dahlemann: Lenkungsgruppe billigt Konzept für Prora

Insel Rügen – Der Aufbau eines Bildungs- und Dokumentationszentrums in Prora, die Entwicklung der Stadt Anklam und der Vorpommern-Fonds waren heute die wichtigsten Themen in der Sitzung der Lenkungsgruppe Vorpommern.

„Der Bund und das Land werden in den nächsten Jahren jeweils 3,4 Millionen Euro in den Aufbau eines Bildungs- und Dokumentationszentrums in Prora investieren. Uns ist heute die Eckpunkte der Umsetzungsstudie für dieses Vorhaben vorgestellt worden. Der Plan ist, dass jeweils auf den Etagen des Blocks V in Prora die NS-Geschichte und die DDR-Geschichte des Ortes vorgestellt werden. Außerdem soll eine Aussichtsplattform entstehen. Wir unterstützen diesen Ansatz“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann im Anschluss an die Sitzung. „Prora ist ein Ort mit einer besonderen Geschichte. Es ist wichtig, dass wir diese Geschichte an die nachkommenden Generationen weitergeben. Ich bin allen Akteuren sehr dankbar, dass es dieses Konzept jetzt gibt.“

Dahlemann bekräftigte das Angebot der Landesregierung an die Stadt Anklam, rund 50 Millionen Euro in den Schulcampus der Hansestadt, die Sanierung der örtlichen Schwimmhalle und das Projekt „Ikareum“ zu investieren. „Wir wollen Anklam in seiner Entwicklung unterstützen. Deshalb hoffen wir sehr, dass unser Angebot angenommen wird“, sagte Dahlemann. Der Aufbau des Ikareums sei eine Chance für ganz Vorpommern.

Turnusmäßig wurde in der Sitzung eine aktuelle Bilanz zum Vorpommern-Fonds gezogen. „Ich bin sehr dankbar, dass wir den Fonds haben. Wir können damit viele gute Ideen in Vorpommern verwirklichen. Es gibt inzwischen 302 genehmigte Projekte mit einer Gesamtfördersumme von etwas mehr als 3 Millionen Euro. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte der Staatssekretär.

Konzertsommer der Festspiele neigt sich dem Ende

Ministerin Hesse: Die Festspiele machen MV im doppelten Sinne bekannt

Wismar – Mit dem Abschlusskonzert in der St.-Georgen-Kirche in Wismar ist am Sonntag, 16. September 2018, der diesjährige Konzertsommer der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Ende gegangen. Kulturministerin Birgit Hesse hat das Orchesterkonzert mit Igor Levit und der NDR Radiophilharmonie besucht. Von Juni bis September haben die Festspiele klassische Musik in Kirchen, Scheunen, Schlossparks und Industriehallen gebracht. Das Land unterstützt die Festspiele in diesem Jahr über die Kulturförderung mit 175.000 Euro.

„Die Festspiele zählten in dieser Saison wieder viele begeisterte Besucherinnen und Besucher“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse in ihrem Grußwort. „Das ist nicht nur eine großartige Nachricht für Dr. Markus Fein und sein Team, sondern auch für Mecklenburg-Vorpommern und seine Kulturszene, aus der die Festspiele nicht mehr wegzudenken sind. Die Festspiele machen MV im doppelten Sinne bekannt: Sie locken Musikerinnen und Musiker sowie Besucherinnen und Besucher von überall her nach Mecklenburg-Vorpommern. Durch die Vielzahl der Spielorte entdeckt man auch als Einheimische oder als Einheimischer neue Ecken unseres schönen Landes“, erläuterte Hesse.

„Wenn eine Veranstaltungsreihe mit einem qualitativ hochwertigen An- und Aufgebot so gut ankommt, dann beweist es zudem, dass Kultur zieht. Gut gemacht ist sie ein Bindeglied für Generationen und Nationalitäten. Sie erweitert Horizonte, öffnet Augen und Herzen. Das sind die Klänge, die über eine Spielzeit hinaushallen“, betonte Ministerin Hesse. „Mit diesem Abschlusskonzert wird es sich hoffentlich verhalten, wie mit einem guten Buch, bei dem man bedauert, wenn man auf der letzten Seite angekommen ist. Umso mehr können wir uns auf den Nachfolger freuen.“

Karneval ist wichtige Säule ehrenamtlichen Engagements in M-V

Sozialministerin Drese Gast auf der Hauptversammlung des Bundes Deutscher Karneval in Neubrandenburg

Neubrandenburg – Heute nahm Sozialministerin Stefanie Drese für die Landesregierung an der Eröffnung der 25. Hauptversammlung des Bundes Deutscher Karneval (BDK) in Neubrandenburg teil. Erstmals ist die Vier-Tore-Stadt und ist Mecklenburg-Vorpommern insgesamt Tagungsort für den BDK. In ihrem Grußwort betonte Drese die enorme gesellschaftliche Bedeutung des Karnevals, denn sie sei eine der wichtigsten Säulen des Ehrenamts.

„Karneval ist soziale Begegnung. Ich kenne keinen anderen Bereich, in dem alle Altersklassen, Geschlechter und soziale Schichten sich treffen, miteinander Spaß haben und ihre regionale Tradition pflegen. Im Karneval sind alle Menschen wirklich gleich. Er ist vor allem auch bunt und tolerant. Das ist er immer schon gewesen und diese große integrative Kraft ist heute wichtiger denn je“, erklärte die Ministern in Neubrandenburg.

Sie verwies zudem auf die die aktuellen, politischen Geschehnisse und dankte den freiwillig Engagierten für ihre herausragende Leistung: „Sie leisten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen bedeutenden Beitrag zur Integration und zum sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Das ist angesichts der zunehmenden Fliehkräfte, der fremdenfeindlichen Populisten ein ganz wichtiger Punkt.“

Der Karneval oder auch Fasching ist in Mecklenburg-Vorpommern zu 100 Prozent ehrenamtliche Arbeit. Rund 7.000 Närrinnen und Narren sind in 84 Vereinen aktiv. Zu den Hochburgen zählen u.a. Richtenberg, Banzkow, Sternberg oder Neukalen.

Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin – Für die Filmförderung stehen in diesem Jahr erstmals 250.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes zur Verfügung. Die Landesregierung, der MV Film e. V, die Filmland gGmbH, dem Berufsverband der Film- und Medienproduzenten Mecklenburg-Vorpommern e.V. und der NDR haben sich dazu auf neue Fördergrundsätze verständigt.

„Ich freue mich, dass wir bereits in diesem Jahr zusätzliche Mittel aus dem Strategiefonds für die Filmförderung einsetzen können. Mit den neuen Fördergrundsätzen wollen wir neben der bisherigen kulturellen Filmförderung vor allem kinotaugliche Produktionsvorhaben aus Mecklenburg-Vorpommern dabei unterstützen, Zugang zu weiteren Fördermitteln von Bund oder EU zu erhalten“, informierte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Reinhard Meyer.

Antragsberechtigt sind in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Filmhersteller. Auswärtige Filmhersteller können als Antragsteller zugelassen werden, wenn mit dem Filmprojekt ein herausragender kulturwirtschaftlicher Beitrag für das Land Mecklenburg-Vorpommern geleistet wird. „Es gibt viele großartige Filmprojekte. Wir wollen die Besten unterstützen“, so Meyer.

Die Fördergrundsätze für die kulturwirtschaftliche Produktionsförderung sollen zunächst nur für das laufende Jahr gelten. „Unser Ziel ist es, neue Strukturen für die Filmförderung zu schaffen. Dazu sind wir in intensiven Gesprächen mit allen Akteuren hier im Land. Wir haben uns darauf verständigt, dass die Gesellschaft für Strukturentwicklung und Arbeitsmarktentwicklung Vorschläge entwickeln soll. Wenn die neuen Strukturen stehen, müssen auch die Fördergrundsätze noch einmal überprüft werden“, erläuterte Meyer.

Anträge auf Förderung können bis zum 21. September an das Filmbüro MV gestellt werden. Auf der Internetseite www.filmbuero-mv.de sind die neuen Fördergrundsätze und Antragsformulare abrufbar. Die Entscheidung darüber, welche Filmprojekte gefördert werden, soll im November durch eine fachkundige Jury getroffen werden.

9. ParkLand-Jazz vom 22. – 23. September 2018 im Mecklenburger ParkLand

Kulturelles Leben hat sich in den letzten Jahren mit Veranstaltungen wie der Mittsommer Remise etabliert in den alten Gemäuern und sorgte dafür, dass diese bezaubernde Region sich in das Gedächtnis vieler Besucher eingeprägt hat. Zum nunmehr neunten Mal findet vom 22.-23.09.2018 der „Parkland-Jazz“ statt.

Tessin – Das Mecklenburger ParkLand, gelegen zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien ist geprägt durch die Zeugen der jahrhundertealten Gutswirtschaft: Parks, Bauernkaten, Kirchen, Gutshäuser und eine weitgehend intakte Natur, welche wie ein großer englischer Landschaftspark anmutet.

In den letzten zwanzig Jahren hat sich in dieser Region einiges getan: es kamen Menschen mit Optimismus und Visionen, viele der ehemaligen Gutshäuser werden heute wieder genutzt, ein sanfter Tourismus entwickelte sich neben der Landwirtschaft, von Jahr zu Jahr finden mehr Feriengäste hier Ruhe und Erholung – das Modewort Entschleunigung scheint hier erfunden…

Das Mecklenburger ParkLand lädt ein zur Jazz-Partie in die Sommerfrische. Verbinden Sie doch einen Spaziergang durch einen unserer zahlreichen Gutsparks mit einem anschließenden Essen im Café, am Feuer im Park oder im Gutshaus. Unsere Gastgeber erwarten Sie zum:

  1. ParkLand Jazz
  • auf Gut Wardow am 22.09.2018, 19.00 Uhr
  • auf Schloss Duckwitz am 23.09.2018, 11.00 Uhr

Swing & Jazz zu Gast im Mecklenburger ParkLand

Auf zwei besonderen Anwesen des Mecklenburger Parklandes wird stilvolle Jazzkultur präsentiert. In diesem Jahr sind Gastgeber dieses besonderen musikalischen Erlebnisses das Gut Wardow und das Schloß Duckwitz

In diesem Jahr erwarten Sie Live-Musiker und Gastgeber, um Ihnen musikalisch Freude zu bereiten mit Swing & Jazz zum Mitschnippsen, Mitklatschen, Mitswingen und Mitwippen. Genießen Sie die Musik im Ambiente der Herrenhäuser gepaart mit Kulinarischem & Weinseligem.

Swing mit Genuss in Wardow am Samstag

Am 22.09.2018 ist das Gut Wardow ein offener Hof der diesjährigen landesweiten Bio-Landpartie mit der ausdrücklichen Aufforderung: Erleben Sie Bio-Landwirtschaft hautnah und schauen Sie einmal hinter die Kulissen der ökologischen Landwirtschaft.

Und weil der Tag noch lange nicht zu Ende ist, gibt es etwas für die Ohren: ParkLand Jazz 2018 auf Gut Wardow! Wir freuen uns, Kerzel´s Ragtime Band am 22. September ab 19:00 Uhr zu Gast zu haben! Die Jungs entführen uns musikalisch in 20er Jahre. Oldtime Jazz, Ragtime und Swing stehen auf dem Programm. Launisch und kenntnisreich moderiert vom Chef der Combo. Mit Banjo, Klarinette, Bass, Klavier und Stimme bringen die Jungs richtig Schwung in die Bude.

Wir wollen an diesem Abend natürlich alle Sinne ansprechen. Aus der Gutsküche gibt es kleine Leckereien vom Les Bleus Huhn, vom Lamm und vom Wasserbüffel. Die passenden Getränke haben wir natürlich auch bereitgestellt.

Für die Köstlichkeiten aus der Gutsküche ist die Gutsherrin selbst verantwortlich. Übrigens: Auf Gut Wardow ist „Swing mit Genuss“ der krönende Abschluss des Bio-Landpartie-Tages, ein ganzer Tag … mit Genuss, frisch und belebend 😉

Reservieren Sie sich einen Sitzplatz, denn es wird voll und unterhaltsam. Eintritt: 12,00 Euro

Kontakt: Gut Wardow, Schulstrasse 2, 18299 Wardow

Tel. 0171-3109402, info@gut-wardow.de

Jazz Frühschoppen in Duckwitz am Sonntag

Herzlich willkommen am 23.09.2018 ab 11 Uhr am Schloss Duckwitz!

„Schlafen Sie aus und starten Sie beschwingt in den Sonntag mit Kind und Kegel. Bleiben Sie gern, so lange Sie mögen …“, empfehlen die Gastgeber Edda und Joachim Krüger.

Mit Swing, Jazz und alten Schlagern unterhalten die Musiker Thomas Braun (ViolineFlügelhornGesang), Marian Hoffmann (PianoGesang) und AnneWiebke Willsch (GesangFlöteSaxofon) auf der Bühne im Schlosspark oder im Schloss bei Regenwetter.

Am leckeren Büffet können Sie sich stärken und auch an Wein vom Baltic Wein Kontor aus Rostock wird es nicht fehlen. Der Eintrittspreis beträgt 12 € – die Leckereien bezahlen Sie direkt am Buffet.

Kontakt: Schloss Duckwitz, 17179 Duckwitz

039972-51435, info@ferien-am-schloss.de

Freuen Sie sich auf ein herrliches Jazz-Wochenende im Mecklenburger ParkLand!

Partner dieses besonderen Festivals ist der Landschaftspflegeverband Mecklenburger Agrarkultur e.V., der sich für den Erhalt und die Entwicklung der historischen Kulturlandschaft und die Etablierung des Landtourismus einsetzt.

Informationen und Kartenreservierung:

Gut Wardow, Schulstrasse 2, 18299 Wardow, Tel. 0171-3109402, info@gut-wardow.de

Schloss Duckwitz, 17179 Duckwitz, 039972-51435, info@ferien-am-schloss.de

Kunst im FM: Regina Böhm präsentiert ihre „Erinnerungen“

Schwerin – Im Finanzministerium ist eine neue Ausstellung der Reihe „Kunst im FM“ eröffnet worden. Unter dem Titel „Erinnerungen“ zeigt die in Meißen geborene Künstlerin Regina Böhm Einblicke in ihr umfangreiches Schaffen.

Vor zwei Jahren ist Böhm von Dresden nach Schwerin gezogen und hat inmitten der Schweriner Schelfstadt ein Atelier gefunden. Dabei hatte sie mit dem Malen eigentlich schon abgeschlossen, seither lebte die Leidenschaft jedoch wieder auf. Zum Glück: Böhms Werke sind vielschichtig, nur schwer lässt sie sich auf einen bestimmten Stil festlegen, sie probiert sich in unterschiedlichsten Genres aus. Häufig abstrakt, aber auch immer wieder figürlich bleiben die ausgestellten Werke dem Material stets treu: Öl auf Leinwand.

Die Ausstellung kann noch bis Dezember dieses Jahres während der Geschäftszeiten des Finanzministeriums besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Dahlemann: Auf der Gorch Fock I sollen wieder die Segel gesetzt werden

Stralsund – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergab heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro an den Betreiberverein des ehemaligen Segelschulschiffes.

„Das Schiff wieder unter Segeln zu sehen, das ist der große Traum des Vereins Tall-Ship Friends e.V. als Betreiber der Gorch Fock I. Mit Mitteln aus dem Vorpommernfonds will die Landesregierung helfen, diesen Traum wahr werden zu lassen“, sagte Dahlemann bei der Übergabe des Bescheides.

Das Schiff befindet sich seit 2003 im Besitz des Vereins. Seitdem haben Vereinsmitglieder und Freiwillige aus ganz Deutschland das Schiff im Stralsunder Heimathafen zu einem Museum umgebaut. Die Ehrenamtlichen arbeiten schon sehr lange an der Wiederinbetriebnahme unter deutscher Flagge. Eine Genehmigung ist von den zuständigen Behörden in Aussicht gestellt worden. Bis es soweit ist, muss das Schiff umfassend saniert werden.

„Die Gorch Fock hat eine lange Geschichte an der Ostsee. Die Zuwendung fördert einerseits den Erhalt des Schiffes und seiner Geschichte, andererseits stärkt sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die regionale Identität bei uns in Vorpommern“, so Dahlemann.

Sonderprogramm 2019 für kulturelle Investitionen aufgelegt

Ministerin Hesse: Kulturszene in bestimmten Bereichen besser unterstützen

Schwerin – Das Land will auch im kommenden Jahr Kulturschaffende, kulturelle Einrichtungen, Kommunen und Kulturverbände in Mecklenburg-Vorpommern bei besonderen Investitionen in die kulturelle Infrastruktur unterstützen. Dazu hat das Land ein Sonderförderprogramm aufgelegt. Das Investitionsprogramm 2019 umfasst eine halbe Million Euro. Die Empfehlungen für die Förderschwerpunkte stammen vom Landeskulturrat.

„Für das vergangene Jahr hatten wir erstmals Sonderförderprogramme aufgelegt. Bei den Kulturschaffenden kam das gut an, weil für notwendige Investitionen oft das Geld fehlt“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit dem Investitionsprogramm können wir Schwerpunkte setzen und die Kulturszene in bestimmten Bereichen besser unterstützen. Bis zum 1. Oktober 2018 können entsprechende Förderanträge im Ministerium gestellt werden.“

Im kommenden Jahr sind vier Förderschwerpunkte vorgesehen: „Wir wollen Musikschulen und Musikvereine beim Ankauf von Instrumenten unterstützen und uns bei der Ausstattung der Kinder- und Jugendkunstschulen engagieren“, erläuterte Kulturministerin Hesse. „Kommunen und kulturelle Landesverbände können eine Unterstützung bei der Digitalisierung erhalten. Außerdem ist eine finanzielle Beteiligung an der Ausstattung für Outdoor-Angebote möglich, zum Beispiel bei der Anschaffung von Veranstaltungszelten oder bei der Anschaffung von Bühnen- und Tontechnik“, so Hesse.

Schwerpunkte und vorgesehene Fördermittel:

  1. Ankauf von Musikinstrumenten: 50.000 Euro (Vollfinanzierung möglich)
  2. Ausstattung von staatlich anerkannten Kinder- und Jugendkunstschulen: 100.000 Euro (Vollfinanzierung möglich)
  3. Digitalisierung: 300.000 Euro (grundsätzlich Anteilfinanzierung: 50 Prozent)
  4. Ausstattung kultureller Outdoor-Angebote 50.000 Euro (grundsätzlich Anteilfinanzierung: 50 Prozent)