Schlossfestspiele Schwerin starten

Schwerin – Das Mecklenburgische Staatstheater startet am Abend in die diesjährige Sommersaison. Auf dem Alten Garten in Schwerin hat das Musical „Anatevka“ Premiere. Im Schlossinnenhof wird von kommender Woche an die romantische Komödie „Cyrano de Bergerac“ gezeigt. Bis Samstag, 20. Juli 2019, können die Besucherinnen und Besucher Theater unter freiem Himmel erleben. Kulturministerin Bettina Martin wird die Premiere von „Anatevka“ besuchen.

„Mit ‚Anatevka‛ zeigt das Mecklenburgische Staatstheater ein Musical, das ein hochaktuelles Thema behandelt“, sagte Kulturministerin Bettina Martin. „‚Anatevka‛ sorgt für einen unterhaltsamen Theaterabend, lässt den Zuschauerinnen und Zuschauern aber auch Raum zum Nachdenken. Die Schlossfestspiele Schwerin sind ein Highlight im Spielplan des Mecklenburgischen Staatstheaters. Auch viele andere Theater im Land haben Sommer-Open-Airs in ihre Programme aufgenommen. Sie ziehen in Mecklenburg-Vorpommern ein großes Publikum an und sorgen bei Einheimischen und Touristen für besondere Theaterstunden“, so Martin.

Exkursion zur Kunstmühle nach Schwaan

Stralsund – Der Kunstverein Stralsund e. V. bietet allen Interessierten die Möglichkeit , Dienstag, den 25.06.2019 bei einem Ausflug in die Kunstmühle Schwaan zu der landesweiten Kunstschau „Vom Groben zum Feinen – durch die Mühle gejagt“ dabei zu sein. Es gibt eine Führung durch die Ausstellung, mit Herrn Brunner, dem Leiter des Museums, um 13:00 Uhr.

In über 90 Werken geben die Mitglieder des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK einen Überblick zum aktuellen Kunstgeschehen im Bundesland. Von Malerei, Zeichnung, Grafik und Objektkunst, bis hin zu Fotografie und Videoinstallationen sind sämtliche künstlerischen Medien vertreten. Die Kunstmühle Schwaan bietet mit ihren historischen Räumen eine besondere Atmosphäre. Auch der weiträumige Park wird mit Skulpturen und Installationen in die Ausstellung mit einbezogen.

Die landesweite Kunstschau wird jährlich an einem anderen Ort im Bundesland ausgerichtet. Dabei ist das Kunstmuseum Schwaan neben seiner zentralen Lage in Mecklenburg-Vorpommern besonders interessant, da es selbst eine ehemalige Künstlerkolonie ist. Der im Jahr 1990 gegründete Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK zählt rund 300 Mitglieder und vertritt die Interessen der professionellen Kunstschaffenden des Landes.

Ort: Treffpunkt Bahnhof Stralsund 9:40 Uhr
Verbindliche Anmeldungen an Eva-Maria Lemke bis Sonntag, 23.06.19 an eva-maria.lemke@web.de oder Tel. 03831-4834800

700 Jahre Stadt Garz

Insel Rügen – 700 Jahre Stadt Garz – wahrlich ein historisch bedeutsamer Grund zum Jubilieren. Aus diesem Anlass lädt das Ernst-Moritz-Arndt-Museum zu einer Reise in die Vergangenheit ein:

ZeitSPRÜNGE

1319 Stadt- und Museumsgeschichte 2019

Die neue Sonderausstellung richtet ab Freitag, dem 21. Juni 2019, den Blick auf die wechselvolle Garzer Historie. Neben überlieferten Dokumenten und Schriftstücken präsentiert die Schau vor allem historische Fotografien und Ansichtskarten der Stadt und ihrer Wahrzeichen und lässt damit ganz anschaulich Vergangenes wieder lebendig werden sowie Neues entdecken. Begleitend zur Ausstellung untermalt und vertieft die umfangreiche Festschrift „700 Jahre •Stadt Garz •Rügen •1319-2019“ die Auseinandersetzung mit der ältesten Stadt der Insel Rügen.

Darüber hinaus wird am Sonntag, dem 23. Juni 2019, ein musikalisch-literarischer Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart gezogen. Der Abendsalon, eine Veranstaltungsreihe von Ines Kristian Maria Hinz, gastiert im Museum und der Saal wird zur Bühne:

Es begab sich zu einer Zeit …“

700 Jahre Garz von der Stadtgründung bis heute – Biografien, Texte und Musik
Christiane Reiling – Cello
Jens Ruge/Ines Kristina Maria Hinz/
Barb und Karl Zerning – Rezitation und szenisches Spiel

23. Juni 2019 16 Uhr

Das Museum ist an diesem Konzert-Sonntag bei einer Tasse Kaffee ab 14 Uhr geöffnet und lädt zum Ausstellungs-rundgang ein. Um Reservierung wird gebeten.

Die Sonderausstellung ist bis zum 31. August 2019 zu besichtigen: Dienstag bis Samstag von 10-16 Uhr (Eintritt Dauerausstellung + Sonderausstellung EUR 2,00), Parkplätze befinden sich direkt vor dem Museum.

Projekt „künstler für schüler“ wird 20

Ministerin Martin: Kunst gemeinsam entstehen lassen und sie gemeinsam erleben

Schwerin – Das landesweite Projekt „künstler für schüler – Kreative Workshops an Schulen“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Bei der diesjährigen Abschlussveranstaltung in der ehemaligen Hauptpost heute in Schwerin haben die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten präsentiert, die sie gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern entwickelt haben. „künstler für schüler“ ist ein Projekt des KULTURWERKs des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und findet seit dem Jahr 2000 regelmäßig an allgemein bildenden Schulen statt.

„Künstler für Schüler holt Kunst nicht nur direkt in die Schule, sondern vor allem in die Herzen der Kinder und Jugendlichen“, sagte Bildungs- und Kulturministerin Bettina Martin bei der Abschlussveranstaltung. „Bei diesem Projekt geht es nicht nur darum, etwas über Kunst zu lernen, sondern Kunst gemeinsam entstehen zu lassen und sie gemeinsam zu erleben. Künstlerinnen und Künstler kommen direkt in die Schule und arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern zusammen. Die Ausstellung in der ehemaligen Hauptpost zeigt, dass dabei wirklich Sehenswertes entstanden ist“, so Martin.

Wegen des großen Interesses der Schulen gab es in diesem Jahr nicht nur 35, sondern erstmals 50 Workshops. Das Land finanziert „künstler für schüler“ in jedem Jahr vollständig über die Kulturförderung. In diesem Jahr stand eine Förderung in Höhe von 102.500 Euro bereit. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 22.500 Euro wegen des erweiterten Angebotes. „künstler für schüler“ ist im Rahmen der Initiative „Kultur gegen Gewalt“ entstanden und war eine Reaktion auf die Tendenz zu Gefühlsarmut und Gewaltbereitschaft an Schulen. Das Projekt hat sich über die Jahre zu einer festen Größe in der Schullandschaft entwickelt.

„Mich überzeugt das Motiv, aus dem heraus dieses Projekt gewachsen ist“, betonte die Bildungs- und Kulturministerin. „Kindern und Jugendlichen wird ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander vermittelt. Empathie und Selbstvertrauen werden gestärkt. Kunst vermag das zu leisten, erst recht, wenn die Schülerinnen und Schüler sie gemeinsam schaffen. Für das Engagement des Künstlerbundes, den motivierten Einsatz der Künstlerinnen und Künstler und der Lehrerinnen und Lehrer möchte ich herzlich danken“, sagte Martin.

Guts- und Herrenhäuser vernetzen sich stärker

Schwerin – Das Kulturerbe der geschichtsträchtigen Schlossanlagen Mecklenburgs will der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. als regionaler Tourismusverband mit verschiedenen Events bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannter machen. Hierzu sollen die beeindruckenden Bauten stärker als bisher an die touristischen Zentren der Region Rostock angebunden werden.

„In der Region gibt es eine Vielzahl wertvoller Häuser, die ihr kulturhistorisches Erbe gern einer breiten Öffentlichkeit noch stärker zugänglich machen möchten. Nun soll durch ein breitgefächertes Angebot an kulturellen Veranstaltungen die Vielfalt der Häuser einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Auf diese Weise entstehen noch mehr ganzjährige attraktive Angebote für Urlauber und Gäste. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der ländlich geprägten Tourismusräume“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe. In den vergangenen zehn Jahren hat sich beispielsweise die Veranstaltung Mittsommerremise – die lange Nacht der Guts- und Herrenhäuser – bereits als Vorzeigeprojekt für M-V etabliert.

Der Verband Mecklenburgische Ostseebäder e.V. (VMO) vertritt aktuell 63 Mitglieder in den Regionen vom Ostseebad Boltenhagen bis zum Ostseebad Graal-Müritz und im Binnenland bis zum Schweriner See und Güstrow. Ziel ist es, in Verbindung mit den touristischen Anbietern von der Ostseeküste ein Netzwerk der Guts- und Herrenhäuser zu etablieren, um gemeinsame kulturelle Angebote zu etablieren. Die Vernetzung soll zunächst südwestlich von Rostock, vom Satower Land über das Salzhaff hin nach Wismar sowie bis ins Sternberger Seenland und über Bützow bis nördlich von Güstrow erfolgen. Ein Netzwerkmanager unterstützt die Akteure vor Ort bei der Organisation der Veranstaltungen.

Seit Projektbeginn haben sich mittlerweile knapp 30 Häuser dem gerade entstehenden Online-Vertriebs-Netzwerk angeschlossen, das die Angebote deutlich sichtbarer gestalten soll, als es herkömmliche Vertriebswege bisher getan haben. Dabei soll es weniger um eine Konkurrenz zu den etablierten Beherbergungsmöglichkeiten der Region gehen, sondern vielmehr darum, zielgruppenspezifisch thematische Schwerpunkte wie etwa das Thema Hochzeit zu setzen. Hierfür wurde auf ostseeferien.de eine neue Unterseite zu diesem Thema geschaffen, wo sich alle Heiratswilligen zentral über die Angebote im Verbandsgebiet informieren können. „Mecklenburg-Vorpommern hat in allen Regionen für Urlauber und Gäste attraktive Angebote. Manche müssen erst entdeckt werden. Potenzial besteht vor allem im ländlichen Raum. Deshalb gehen die Verbandsmitglieder den richtigen Weg, um gemeinsam eine höhere Bekanntheit zu erreichen“, sagte Glawe.

Einhergehend mit der Vermarktung der Herrenhäuser als Veranstaltungsorte sollen gleichzeitig auch regionale Produkte sowie traditionelle Gerichte aus der Region in den Fokus rücken. „Angesichts des derzeitigen Trends einer neuen Ländlichkeit können die geschichtsträchtigen Bauten ihre historische Rolle als Dorfmitte wieder erlangen und damit für die Infrastruktur in den einzelnen Gemeinden einen immensen Wertzuwachs bedeuten. Teilweise sind sie seit Jahrhunderten in Familienbesitz und erzählen die Geschichten alter Adelsgeschlechter. Wenn nun vermehrt interessierte Tagesgäste zu uns ins Land kommen, profitieren die Gutbesitzer und weitere Anbieter vor Ort. Eine derartige Dienstleistungskette kann vielerorts eine stärkere Verzahnung von kulturellen und wirtschaftlichen Angeboten bedeuten“, so Glawe weiter.

In den vergangenen Monaten wurde deshalb mit dem Aufbau der digitalen Vertriebsstruktur begonnen. Auch für die MittsommerRemise haben sich seither zehn weitere Häuser angeschlossen. Zudem konnte eine gemeinsame Tagung aller Akteure bereits als wichtiger Schritt, eine gemeinsame Identität zu schaffen, gegangen werden.

Im Förderzeitraum von Dezember 2018 bis November 2019 betragen die Gesamtkosten des Projektes knapp 36.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von knapp 22.000 Euro.

Mit der Neugründung des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. am 24. Mai 1991 im Seebad Heiligendamm wurde die Philosophie des historischen Vorbildes wieder aufgegriffen und erweitert: Stärkung des Fremdenverkehrs durch Bündelung von touristischen Aufgaben, Interessenvertretung der Mitglieder, Mitarbeit in Gremien und Arbeitsgruppen, strategisches und zielgruppenorientiertes Marketing, Präsentation der Mitglieder auf touristischen Messen, Ausstellungen und Veranstaltungen, Zusammenarbeit mit dem Landesverband und weiteren sieben Regionalverbänden in Mecklenburg-Vorpommern, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Koordination von Projekten, Lobbyarbeit.

In der heutigen Struktur betreut der Verband über 60 Mitglieder innerhalb des Verbandsgebietes, das sich geographisch vom Ostseebad Boltenhagen bis zum Ostseeheilbad Graal-Müritz erstreckt. Dazu gehören der Landkreis Nordwestmecklenburg und der Alt-Kreis Bad Doberan, alle Ostsee(heil)bäder, die Hansestadt Wismar, die Insel Poel, die Städte Kröpelin, Tessin, Neukloster und Neubukow, die Ostseegemeinde Börgerende-Rethwisch, der Klützer Winkel, das Satower Land, Fremdenverkehrsvereine und Touristinformationen sowie privatwirtschaftliche Unternehmen der Tourismusindustrie und anderer Wirtschaftszweige.

Gartenpracht, Musikgenuss und Gaumenfreude

15. Juni 2019 – Landsdorfer Sommerkonzert

Landsdorf – Am Samstag, dem 15 Juni, öffnet der Landsdorfer Gutspark wieder einmal seine Pforte. Insbesondere Musik liebende Gartenfreunde sind an diesem Tag eingeladen, ab 16:00 Uhr durch die Anlage zu flanieren. Der etwa sieben Hektar große Landschaftspark erfreut in diesen Junitagen durch die beeindrucken Fülle des Staudengartens und die Blütenpracht sowohl der – in diesen Breiten seltenen – Magnolia macrophylla als auch der üppigen Marguerite Hilling Hecke. Der Buchenwald spendet in den warmen Stunden angenehmen Schatten.

Ab 17:00 wird auf der Sonnenterrasse des nahe gelegenen Kornspeicher Cafés ein erfrischender Aperitif angeboten. Eine Auswahl an handwerklich hergestellten Sirupen der Genussmanufaktur Rosenlöwe scheint den Frühling eingefangen zu haben und rundet den Spaziergang auf wunderbare Weise ab. Manch ein Gast wird die eben noch im Gutspark wahrgenommenen Düfte nun kosten können.

Um 18:00 Uhr konzertiert das Duo Dell’ Aqua – Gesang und Klavier – von Greta und David Behnke. Für das Landsdorfer Sommerkonzert hat das Paar einen crossover von Pop, Chanson, Jazz, und Musicals zusammengestellt. Nach Abschluss ihres künstlerischen Gesangstudiums sang die Sopranistin u.a. bei den internationalen Barockfestspielen in Ljubljana.

Der Pianist und studierte Dirigent ist seit Februar 2017 Studienleiter am Theater Vorpommern. Er dirigierte in der Vergangenheit u.a. „La Boheme“, „Die Zauberflöte“, „Hänsel und Gretel“, „L’elisir d’amore“, „West Side Story“, „Kiss me Kate“. Zu den aktuellen Inszenierungen gehört auch „Jesus Christ Superstar“.

Genießer können den abwechslungsreichen Tag im Rahmen eines 3-Gänge-Menue ausklingen lassen. Somit verspricht der 15. Juni Gartenpracht, Musikgenuss und Gaumenfreude in Landsdorf.

Eintritt Konzert inkl. Aperitif: 19,00 € | 3-Gänge Menue im Anschluss (nach Voranmeldung): 35,00 € zzgl. Getränke

Wiederbelebung auf Zeit

Rostock – Mit der Ausstellung „Palast der Republik – Utopie, Inspiration, Politikum“ öffnet die Kunsthalle Rostock heute den Blick auf ein architektonisch wie politisch vielseitig genutztes Bauwerk. Kulturministerin Bettina Martin zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung beeindruckt von der Idee, eine solche Ausstellung in der Kunsthalle zu präsentieren.

„Der Palast der Republik spielt mit seiner so vielschichtigen Geschichte eine immer noch wichtige Rolle in der Erinnerungskultur der Menschen in beiden Teilen der Hauptstadt. Die Rückschau löst dabei bei vielen ambivalente Empfindungen aus“, sagte Martin. Das greife die Ausstellung auf. „Sie ist eine Hommage an ein Bauwerk, das selbst Kunst war, das Kunst und Künstlichkeit beherbergte und das in vielerlei Hinsicht Licht und Schatten bis in die Gegenwart wirft. Und diese Ausstellung fordert uns heraus, uns gerade im Jubiläumsjahr 30 Jahre friedliche Revolution auch einmal kritisch mit den Jahren nach der Wiedervereinigung und dem Umgang mit ostdeutscher Geschichte auseinanderzusetzen.“

Die Ministerin wies auf die Parallelen der Geschichte beider Häuser hin: Der opulente Symbolbau als „Haus des Volkes“ in Berlin, der 2006 nach jahrelangen Debatten und Protesten abgerissen wurde, und der einzige DDR-Museumsneubau in Rostock als Zuhause zeitgenössischer Kunst, das er bis heute ist.

„Auch die Kunsthalle ist ein Zeitzeugnis, nach der Wiedervereinigung sah auch ihre Zukunft zunächst düster aus. Immer wieder drohte die Schließung“, erklärte Martin. Sie betonte, es sei besonders dem Engagement des Direktors, Dr. Jörg-Uwe Neumann, zu verdanken, dass die Kunsthalle Rostock erhalten blieb und sich zu einem renommierten Museum entwickelt hat.

Die Eröffnungsveranstaltung nutzte die Ministerin auch dazu, Neumann den Bescheid über die jährliche Landesförderung von 150.000 Euro zu überreichen.

Die Ausstellung „Palast der Republik – Utopie, Inspiration, Politikum“ ist vom 1. Juni bis zum 13. Oktober 2019 in der Kunsthalle Rostock zu sehen. Sie zeigt zum einen Kunstwerke, die im Palast der Republik ausgestellt wurden, und Nachbauten des Interieurs. Zum anderen setzt sie sich künstlerisch mit dem Abriss des Gebäudes auseinander.

Immergut-Festival in Neustrelitz

Neustrelitz – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute das Immergut-Festival in Neustrelitz besucht. Sie nahm dort zunächst an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Festivals in MV – Was macht ein Festival mit der Region?“ teil und unternahm anschließend einen Rundgang über das Festivalgelände.

„Ich finde es großartig, dass es bei uns im Land eine ganze Reihe beliebter Festivals gibt. Dazu kommen junge Gäste aus ganz Deutschland zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern, um für ein paar Tage eine gute Zeit zu verbringen. Auch bei den Jugendlichen bei uns im Land sind viele dieser Veranstaltungen fest im Kalender eingeplant. Die Festivals sind eine Bereicherung für das kulturelle Leben bei uns in Mecklenburg-Vorpommern. Sie stärken den Zusammenhalt im Land“, sagte die Ministerpräsidentin in Neustrelitz.

Schwesig hob hervor, dass der Trägerverein des Festivals, der immergutrocken e.V., im vergangenen Jahr mit dem Kulturförderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet worden ist. „Ich bin sehr beeindruckt, was hier im ehrenamtlichen Engagement jedes Jahr auf die Beine gestellt wird. Deshalb bin ich gerne der Einladung gefolgt, mir das Festival selbst einmal anzusehen“, so die Ministerpräsidentin.

Das Immergut-Festival findet 2019 zum zwanzigsten Mal statt. Noch bis Sonnabend finden in Neustrelitz Konzerte und ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

Kulturschuppen Garz präsentiert Dirk Ende

Insel Rügen – Am 15.06. gibt es das nächstes Konzert in dem Kulturschuppen in der Stadt Garz. Der Sänger Dirk Ende wird den Abend …. Hoch hinauf ….mit seiner Musik und Lyrics gestalten.

Dirk Ende ist ein Vollblutmusiker der seine Musik nicht einfach spielt, sondern lebt. Inspiriert durch wunderbare Songs von Weltklassekünstlern wie Simon & Garfunkel, Leonard Cohen, Cat Stevens, Reinard Mey, Westernhagen und vielen anderen, schreibt er die meisten seiner Titel selbst.

Die Anregung zu seiner Musik holt er sich im Alltag ebenso wie in Traumwelten. Sie ist gekennzeichnet von jenen wunderbaren Melodien und anspruchsvollen Texten, die Musik zu einem zeitlosen Erlebnis machen. Seine Songs überdauerten alle Trends, weil die Melodien unverwechselbar sind und ihr moderner Sound verhalf ihnen zu einer nie gekannten Intensität. Jeder seiner Songs erzählt eine Geschichte mit eigenem Flair und Charisma. So kommt es, dass seine Musik ein echtes Sammelsurium von Liedern ist, die man nicht erwartet.

Dirk Ende, geborener Saalfelder (Thüringen), konnte von jeher seiner Leidenschaft für das Spielen auf der Gitarre nicht entkommen. Während er viele eigene Lieder geschrieben und komponiert hat, interpretiert er auch immer wieder bekanntere Lieder neu. – Bekannte Lieder, die den Hörern immer im Gedächtnis bleiben sollten, denn die Schönheit der musizierenden Kunst kennt kein Alter.

Und so viel Seele er in die Interpretationen anderer Werke webt, so voller Seele und Erlebnisse sind auch seine eigenen Lieder. Der Ein oder Andere wird sich sicherlich in seinen Texten wiederfinden, ganz sicher aber wird man von seiner Präsenz auf der Bühne mitgerissen sein!

Die Themenvielfalt seiner Lieder reicht von Liebe über Leid bis hin zur augenzwinkernden Selbstironie, facettenreich wie das wahre Leben. Dirk Ende, er verzaubert und fasziniert mit seinen gefühlvollen Songs.

Beginn, wie immer 19.30 Uhr. Eintritt frei.Um eine Spende für den Künstler wird gebeten.
Für gute Laune, anregende Gespräche und so weiter seit Ihr dann selbst verantwortlich.
Anmeldung ist erforderlich, da wir immer mehr nette Gäste bekommen und die Plätze aber begrenzt ( 45 ) bleiben.
038304-829745
baltik-kulturhg@gmx.de

Vorpommern-Tage der Festspiele

Torgelow – 2019 laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erstmals im Rahmen des Festivals zu Vorpommern-Tagen ein. Heute wurde in Torgelow das Programm vorgestellt.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erstmals Vorpommern-Tage in ihr Programm aufgenommen haben. Das ist ein Gewinn für alle: für die Spielorte, für die Festspiele, für Vorpommern und vor allem für die Besucherinnen und Besucher der sehr abwechslungsreichen Veranstaltungen“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Vorstellung des Programms.

Auf dem Programm der vom 5. bis zum 7. Juli dauernden „Konzert- und Kulturreise“ durch den Landesteil Vorpommern stehen drei große Konzertveranstaltungen in der Kirche in Benz auf der Insel Usedom, in der Haferscheune des Gutshauses Stolpe und in der Eisengießerei Torgelow. Hinzu kommen eine musikalische Schifffahrt auf der Peene und eine Landpartie in den Botanischen Garten Christiansberg.

Die Veranstaltungsreihe soll mit 13.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds gefördert werden. „Mit dem Fonds unterstützen wir auch Projekte, mit denen die kulturelle Identität in Vorpommern gestärkt wird. Die Festspiele tragen dazu mit dieser Veranstaltungsreihe auf doppelte Weise bei: Sie bringen erstklassige Konzertveranstaltungen in ländliche Orte, die sonst nicht so sehr im Fokus stehen. Und sie machen hervorragende Werbung für Vorpommern, weit über die Grenzen unseres Landes hinaus“, so Dahlemann.

Schwesig würdigt Rostocker Kunsthalle

Rostock – Die Kunsthalle sei der erste und einzige Neubau eines Kunstmuseums in der DDR gewesen. „In den 60er Jahren sollte ein Haus entstehen, das für die Biennale der Ostseeländer ein Fenster in die Welt öffnet“, erinnerte Schwesig. „Schnell hat sich das Ausstellungsgebäude mit seiner besonderen Architektur, mit den offenen, ineinanderfließenden Ausstellungsräumen zu einem der wichtigsten Orte zeitgenössischer Kunst in der DDR entwickelt.“

Nach der Deutschen Einheit habe die Kunsthalle zunächst eine schwere Zeit durchlebt. 2009 sei denn ein „toller Neustart“ gelungen. „Der Erfolg der letzten zehn Jahre hat gute Gründe: Die Kunsthalle knüpft gezielt an die Traditionen des Hauses an – mit ostdeutscher und osteuropäischer Kunst, auch durch die Arbeit mit der reichen Sammlung. Sie wagt immer wieder das, was andere Museen nicht tun: Sie hat den Mut, schwierige Präsentationen zu zeigen. Ausstellungen, die etwas riskieren. In einem weiten Blick auf die Vielfalt der Kunst. Und die Kunsthalle ist ganz dem Publikum verpflichtet, hat sich konsequent geöffnet, spricht jede und jeden Einzelnen an“, sagte die Ministerpräsidentin

Der Erfolg sei ganz maßgeblich auf die Arbeit des Leiters der Kunsthalle Dr. Uwe Neumann zurückzuführen. „Sie haben die Kunsthalle wieder zu einer der wichtigsten Adressen in der Kunstszene des Landes gemacht“, sagte Schwesig an Neumann gewandt. „Mit der Unterstützung des Fördervereins ist es Ihnen eindrucksvoll gelungen, die moderne, zeitgenössische Kunst wieder in der Mitte der Stadt, in der Mitte der Gesellschaft zu verankern“

Die Landesregierung stehe hinter der Kunsthalle und der Stadt Rostock. „Mit der BUGA, dem Neubau für das Volkstheater und dem Archäologischen Landesmuseum setzen wir einen deutlichen Akzent für die Stadtentwicklung. Drei Projekte, die Rostock gerade als lebendige Kulturstadt für die Zukunft prägen werden“, sagte Schwesig mit Blick auf die am Dienstag getroffene Vereinbarung zwischen Landesregierung und den Spitzen der Hanse- und Universitätsstadt.

94. Bachfest eröffnet

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in der Rostocker Nikolaikirche das 94. Bachfest eröffnet: „Ich begrüße Sie alle sehr herzlich zum Eröffnungskonzert des Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft. Es ist für Mecklenburg-Vorpommern eine große Ehre, das 94. Bachfest 2019 in Rostock auszurichten. Das Land hat sich sehr gern daran beteiligt, das möglich zu machen. Ich freue mich, dass wir diesen Auftakt hier in der Nikolaikirche geben: Beim letzten Bachfest in Rostock im Jahr 1995 war sie schon ein zentraler Aufführungsort, kurz nachdem sie 1994 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Seitdem ist sie aus dem kulturellen Leben der Hansestadt nicht mehr wegzudenken.“

Der Komponist Max Reger habe gesagt „Bach ist Anfang und Ende aller Musik.“ Das würden viele Menschen auf der ganzen Welt so sehen: „Bachs Musik begeistert in Japan genauso wie in Amerika. Bach überschreitet Grenzen: Weder Sprache noch Kultur stehen Bachs Musik im Weg. Die Begeisterung für sein Werk ist universal“, so Schwesig weiter. „Bachs Musik hat viele Zeitgenossen oder Komponisten späterer Zeiten inspiriert. All das ist auf dem Bachfest zu erleben.“

Kaum eine Veranstaltung habe eine so lange Tradition wie das Bachfest der Neuen Bachgesellschaft. Schwesig: „An immer wechselnden Orten ist das Fest ideal geeignet, um Bach in ganz Deutschland im Gespräch zu halten. Um seine Musik einer immer wieder nachwachsenden Generation nahezubringen. Eine tolle Gelegenheit, um zu erleben, wie lebendig und aktuell Musik sein kann, die vor mehr als einem Vierteljahrtausend geschrieben wurde.“

Bach habe Kraft und begeistere. „Genau das können wir alle heute und in den kommenden Tagen erleben. In den vielen Konzerten des reichen Programms. Gleichzeitig können wir dankbar sein, wie Bach die Menschen auf dem Weg zu diesem Bachfest begeistert hat. Deshalb will ich danke sagen: Für das große Engagement aller, die an der langjährigen Vorbereitung beteiligt waren. Vor allem denen, die im Bachverein Rostock mitarbeiten.“

Mecklenburgisches Staatstheater soll echtes Staatstheater werden

Schwerin – Das Mecklenburgische Staatstheater soll in vollständige Trägerschaft des Landes übergehen. Darauf haben sich heute das Land, die Städte Schwerin und Parchim und der Landkreis Ludwigslust-Parchim verständigt. Der Kreistag und die Stadtvertretungen müssen dieser Entscheidung noch zustimmen. Die bisherigen Gesellschafter setzen damit die Eckpunkte um, auf die sie sich im Theaterpakt im Juni 2018 verständigt haben.

„Das Mecklenburgische Staatstheater mit seinen Spielstätten in Schwerin und Parchim sorgt für ein großes kulturelles Angebot in der Region und hat eine hohe Anziehungskraft“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Gespräche heute waren wichtig, damit wir die vollständige Übernahme der Gesellschafteranteile vorbereiten können. Das ist aufgrund der komplexen Struktur ein aufwändiges Verfahren und nimmt Zeit in Anspruch. Das Land steht zu seinen Zusagen und verpflichtet sich, 100-prozentiger Gesellschafter zu werden, die von den anderen Gesellschaftern bisher geleisteten Zuschüsse zu übernehmen und nach den Vorgaben des Theaterpakts zu dynamisieren“, bekräftigte Hesse.

„Wir haben uns heute auch darauf verständigt, dass sich das Land am Umbau der Eldemühle am Theaterstandort Parchim mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten beteiligen wird“, erklärte die Ministerin. „Im Mecklenburgischen Staatstheater soll zudem ein Fachbeirat eingerichtet werden, in dem Vertreterinnen bzw. Vertreter der Landeshauptstadt Schwerin, der Stadt Parchim und des Landkreises Ludwigslust-Parchim einen ständigen Sitz erhalten. Das Land wird als künftiger, alleiniger Gesellschafter darauf hinwirken, einen Spielplan zu entwickeln, der auf die Region und auf das Publikum des Theaters ausgerichtet ist“, erläuterte sie.

Volkstheater Rostock: Der Theaterpakt steht

Rostock – Das Land und die Hansestadt Rostock haben heute die Gespräche über den Theaterpakt abgeschlossen und sich auf die genaue Umsetzung verständigt. Im Kern geht es um eine nachhaltige und finanzierbare Struktur für das Volkstheater Rostock, in der für die Sparten Schauspiel, Tanz und Musiktheater eine tarifgerechte Vergütung zum 1. Juni 2019 möglich ist. Auch das Orchester ist im Bestand gesichert.

„Die Einigung bei den Theatergesprächen ist ein gutes Signal für das Volkstheater Rostock“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Wir setzen den Theaterpakt konsequent um und verschaffen dem Volkstheater Planungssicherheit für das nächste Jahrzehnt. Das ist auch ein gutes Signal für die Beschäftigten, die sich wieder ganz auf ihre künstlerische Arbeit konzentrieren können. Ich danke vor allem Oberbürgermeister Roland Methling für die konstruktiven Gespräche“, sagte Hesse.

„Heute ist ein guter Tag für das Volkstheater Rostock“, freute sich auch Oberbürgermeister Roland Methling. „Im Theaterpakt ist verankert, dass unser Volkstheater selbstständig bleibt. Heute kann ich sagen, dass die Autonomie unseres Theaters sogar gestärkt wird. Vielfältige und hochwertige Theaterangebote sind für Rostock wichtig. Der dafür notwendige Rahmen ist gesteckt“, so Methling.

Der Theaterpakt für die Jahre 2018 bis 2028 sieht vor, dass der Gesamtzuschuss an die Mehrspartentheater in Mecklenburg-Vorpommern von 2019 an um jeweils jährlich 2,5 Prozent erhöht wird. Die Mehrkosten tragen das Land zu 55 Prozent und die kommunalen Träger zu 45 Prozent. Das Land bietet an, Tarifsteigerungen gegebenenfalls schrittweise bis zum Flächentarifvertrag anteilig zu finanzieren (Land: 55 Prozent, Träger: 45 Prozent).

Gleichzeitig übergab Kulturministerin Birgit Hesse Oberbürgermeister Roland Methling einen ersten Fördermittelbescheid in Höhe von 4,6 Millionen Euro für das laufende Jahr.