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Kategorie: Kunst und Kultur

Neue Ausstellung mit Werken von Schülerinnen und Schülern

Einblicke in das Schaffen des Künstlerischen Sommerkurses Ostseeküste e. V. im Bildungsministerium

Schwerin – Im Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung wird die neue Ausstellung „MAL SEEN – Künstlerischer Sommerkurs Ostseeküste“ eröffnet. Das Bildungsministerium präsentiert Werke von Schülerinnen und Schülern, die am Künstlerischen Sommerkurs Ostseeküste 2025 teilgenommen haben.

„Kunst eröffnet jungen Menschen Räume, in denen sie ihre Gedanken und Gefühle sichtbar machen können. Sie stärkt Selbstvertrauen, Kreativität und Ausdrucksfähigkeit – Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinaus von großer Bedeutung sind. Der Künstlerische Sommerkurs Ostseeküste zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig kulturelle Bildung sein kann“, sagte Ministerin Simone Oldenburg im Vorfeld.

Die Ministerin dankte insbesondere den engagierten Kursleiterinnen und Kursleitern des Künstlerischen Sommerkurses Ostseeküste e. V. für ihre kontinuierliche Arbeit. Seit 1994 engagieren sich die Mitglieder des Vereins dafür, Kinder und Jugendliche für die Kunst zu begeistern.

Der Künstlerische Sommerkurs, der vom 27. Juli bis zum 6. August 2025 in Malchow stattfand, brachte 28 Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren zusammen. In dieser intensiven Arbeitsphase entstanden zahlreiche Werke, von denen nun eine Auswahl im Ministerium präsentiert wird. Die Ausstellung zeichnet sich durch eine große künstlerische Vielfalt aus. Die gezeigten Arbeiten umfassen grafische, malerische und plastische Techniken. Neben klassischen Ausdrucksformen wie Zeichnung und Malerei finden sich auch moderne Ansätze wie Mixed Media, Fotografie und Video. Ergänzt wird das Spektrum durch Metallarbeiten, Schmuckgestaltung und textile Kunst.

Die Ausstellung kann im Anschluss an die Eröffnung im Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung besichtigt werden. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiger Einblick in die kreative Arbeit der Schülerinnen und Schüler.

Ausstellung im Foyer

14. April bis 1. September 2026
Montag – Freitag | 9:00 – 17:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann zu den angegebenen Zeiten besucht werden. Die Werke in den beiden angrenzenden Beratungsräumen sind nur zugänglich, wenn in den Räumlichkeiten keine Besprechungen stattfinden.

Eine Karte für alle Ausstellungen

Kulturforum und Stiftung Mecklenburg führen gemeinsame Jahreskarte ein

Schwerin – Kunst- und Kulturliebhaber können das im Schleswig-Holstein-Haus beheimatete städtische Kulturforum und die Stiftung Mecklenburg künftig mit einer einzigen Jahreskarte für sämtliche Ausstellungen besuchen. Das Ticket zum Preis von 25 Euro ist ab sofort erhältlich. Aktuell ermöglicht es zum Beispiel auch den Besuch der wöchentlichen Lesungen in der gerade eröffneten Foto-Ausstellung „Arbeiter des Meeres“.

„Zu einem absolut fairen Preis bieten Stadt und Stiftung den Bürgerinnen und Bürgern mit dieser Jahreskarte die Möglichkeit, alle im Schleswig-Holstein-Haus stattfindenden Sonder- und Dauerausstellungen so oft sie es wollen zu besuchen. Die beiden Kulturpartner sichern damit kulturelle Teilhabe und sorgen sicherlich auch für wachsende Besucherzahlen in beiden Einrichtungen“, begrüßt Kulturdezernent Silvio Horn das neue Angebot.

Das Kulturforum der Landeshauptstadt Schwerin zeigt im Schleswig-Holstein-Haus im Laufe eines Jahres rund zehn Ausstellungen zu Positionen zeitgenössischer Kunst oder historischen Themen. Die Stiftung Mecklenburg, ebenfalls im Schleswig-Holstein-Haus beheimatet, präsentiert neben ihrer Dauerausstellung ebenfalls mehrere Sonderausstellungen im Jahr zu Themen der mecklenburgischen Kunst- und Kulturgeschichte.

„Nach nur wenigen Besuchen in unserem Haus hat sich der Preis der Jahreskarte schon rentiert und bietet ein Jahr lang unbegrenzten Zugang zu allen Ausstellungen, das ist top“, freut sich der Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, Dr. Florian Ostrop. Und die Leiterin des Kulturforums Dörte Ahrens ergänzt: „Unser gemeinsames Jahresticket macht Lust auf mehr – auf Mehrfachbesuche von Ausstellungen, die einem besonders gefallen haben und auf Neuentdeckungen.“

Land fördert Theaterbesuche von Schülerinnen und Schülern

„Theater in Sicht“ startet mit vielfältigem und abwechslungsreichem Programm in die nächste Saison

Schwerin – Hinfahren, zuschauen, mitmachen: Die Theater in Mecklenburg-Vorpommern wollen auch in diesem Jahr viele Schülerinnen und Schüler für ihre Inszenierungen begeistern. Das Land fördert das Projekt „Theater in Sicht“ im Jahr 2026 mit 10.000 Euro. Außerdem werden Schulklassen bei den Reisekosten unterstützt.

„Das Theater ist ein besonderer Lernort, an dem Kinder und Jugendliche Neues entdecken, über sich und andere nachdenken und die Welt aus verschiedenen Perspektiven betrachten können“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. Organisiert wird das Projekt, das in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet, von der Fachstelle Kulturelle Bildung in Rostock.

„Theater in Sicht“ bietet Schulen aber nicht nur einen Besuch der Vorstellungen an. Theaterpädagogische Projekte und die Möglichkeit, auf individuelle Art und Weise mit den beteiligten Theatern zu kooperieren, gehören ebenfalls zum Angebot. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstüzung von Schulen in ländlichen Regionen. Deshalb werden Fahrten zu den Theatern finanziell unterstützt.

„So sollen alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Chancen haben, Theater und Kultur zu erleben, ganz gleich, wo sie wohnen“, so die Bildungsministerin weiter. „Beim Theaterbesuch setzen sich Kinder und Jugendliche mit Darstellungsformen, Medien und Texten auseinander, die in den Bildungsstandards für das Unterrichtsfach Deutsch verankert sind und Thema in den Unterrichtsfächern Musik, Kunst und Gestaltung sowie Theater sind. Schule und Theater stehen in enger Verbindung.“

Im vergangenen Jahr stieß „Theater in Sicht“ bei den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern auf großes Interesse. So konnten die bereitgestellte Landesförderung von 12.500 Euro vollständig genutzt werden. 1.250 Schülerinnen und Schüler von 19 Schulen haben die Angebote wahrgenommen. Hinzu kommen Schülerinnen und Schüler, die an den Workshops teilgenommen haben. Den größten Anteil machten Grundschulen und Regionale Schulen aus. Aber auch Gymnasien haben Theaterfahrten unternommen.

„Theater ist ein Ort an dem Demokratie gelebt und erlebt werden kann. Er verbindet Tanz, Sprache, Bildung, Musik, Kreativität, Freude und das Miteinander auf vielfältige Weise“, sagte Oldenburg. „Ich hoffe, dass sich auch in diesem Jahr viele Schulen wieder auf den Weg ins Theater machen.“

Bei „Theater in Sicht“ wirken folgende Häuser mit: das Theater Vorpommern, das Volkstheater Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater, die Vorpommersche Landesbühne, die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, das Ernst-Barlach-Theater in Güstrow und die Deutsche Tanzkompanie in Neustrelitz.

Filmförderung in M-V bleibt unverändert

Schwerin – Beim Empfang des Landes Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der diesjährigen Berlinale sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Filmland mit Tradition. Wir engagieren uns seit langem dafür, dass Filme und Geschichten erzählt werden, die mit unserem Land verbunden sind.

Mit der Filmförderung haben wir Festival-, Film- und Kinoförderung seit 2020 unter einem Dach. Als Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Filmbranche in unserem Land. Mit mehr Förderung. Mit mehr Angeboten und Service.“ Wie erfolgreich die Filmförderung des Landes ist, sei daran abzulesen, dass fünf vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderte Produktionen im Jahr 2025 erfolgreich beim wichtigen Nachwuchsfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken vertreten waren. Der diesjährige Eröffnungsfilm der Berlinale, die internationale Koproduktion „No Good Men“ wurde u.a. in Rostock gedreht.

Sie betonte, die Landesregierung wolle Geschichten aus MV und das Land selbst sichtbar machen und es Filmschaffenden gleichzeitig ermöglichen, ihre Geschichten zu erzählen. Schwesig sagte: „Wir unterstützen Filme aus Mecklenburg-Vorpommern, Filme, die in Mecklenburg-Vorpommern gedreht werden, und wir unterstützen unsere Kinos, unsere lebendige Film- und Kinokultur.

Es gibt konkrete finanzielle Unterstützung für Film- und Serienproduktionen, für Filmfestivals und Investitionsmaßnahmen von Kinos. Trotz schwieriger Haushaltslage. Auch im aktuellen Doppelhaushalt bleibt die Filmförderung unverändert.“ Seit 2024 wird die MV Filmförderung GmbH jährlich mit 3,5 Mio. Euro vom Land finanziert.

Die Aufgabe, die Filmförderung bundesweit zielgerichteter aufzustellen sei noch nicht gelöst. Sie sagte dazu: „Die Reform der Filmförderung beim Bund ist noch unvollständig. Wir werden als Land die Entwicklung aufmerksam verfolgen, auch im Interesse unserer Filmwirtschaft und unserer Filmschaffenden.“

Chefin der Festspiele MV im Podcast „Macherinnen“

Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt spricht mit Ursula Haselböck über Frauen in der Musikszene und Familienförderung

Schwerin – „Eine weitere beeindruckende Frau, die in Mecklenburg-Vorpommern wirkt, ist Ursula Haselböck. Sie ist die Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und damit die erste Frau an der Spitze des über die Landesgrenzen hinaus beliebten Festivals. Die gebürtige Wienerin hat über viele Jahrzehnte ihren Weg nach Mecklenburg-Vorpommern gefunden und erzählt von der Schönheit unseres Bundeslandes.

Die Branche der Kunst und Kultur ist nach wie vor männerdominiert. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit zeigten die Festspiele M-V somit viel Mut, eine junge Mutter zur ersten Intendantin zu machen. Sie erzählte mir, wie wichtig ihr der Familienbezug bei den Konzerten ist. Durch eine angebotene Kinderbetreuung schafft sie für die Eltern zum einen eine Atmosphäre des Genießens und zum anderen auch eine Art Nachwuchsgewinnung für künftige Musikerinnen und Musiker“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt zum Start der Folge 24 des Podcasts „Macherinnen“.

Seit mittlerweile gut zwei Jahren ist der Podcast „Macherinnen“ online. An jedem achten Tag eines Monats wird eine neue Folge veröffentlicht. Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt: „Mir geht es vor allem darum, Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Geschichten und mit ihrem Wirken hörbar zu machen.

Ich bin mir sicher, dass es viele Frauen gibt, die nur eine Initialzündung brauchen, um selbst voranzugehen. So kommen wir Schritt für Schritt der Gleichstellung näher.“ Der Podcast „Macherinnen“ ist auf allen gängigen Podcast-Portalen abrufbar oder auf der Internetseite www.frauen-in-mv.de/podcast.

Land stellt 8 Millionen Euro für Theater Anklam bereit

Anklam – Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die dringend notwendige Sanierung des Theaters in Anklam mit bis zu acht Millionen Euro unterstützen. Damit setzt das Land ein wichtiges Signal für den Erhalt der Vorpommerschen Landesbühne und die kulturelle Infrastruktur in der Region. Voraussetzung für die Landesförderung ist ein Eigenanteil der Stadt Anklam von rund 2 Millionen Euro.

Die notwendigen Sanierungen werden sich nach derzeitiger Planung auf drei Bauabschnitte verteilen. Die Gesamtkosten werden auf ca. 15 Millionen Euro geschätzt. Mit den in Aussicht gestellten Landesmitteln kann die Finanzierung der ersten beiden Bauabschnitte gemeinsam mit der Stadt abgesichert werden. Land und Stadt streben an, auch den dritten Bauabschnitt gemeinsam umzusetzen.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erklärte dazu: „Die Vorpommersche Landesbühne leistet eine enorm wichtige Arbeit für die Kultur und den sozialen Zusammenhalt im Osten unseres Landes. Wir haben die Vorpommersche Landesbühne deshalb konsequent unterstützt, vor allem durch die Aufnahme in den Theaterpakt. Jetzt geht es um dringend notwendige Investitionen. Das stärkt die Wirtschaft und sichert ein beliebtes Theater.“

Kulturministerin Bettina Martin machte deutlich, dass das Land damit die wertvolle Arbeit des Theaters in Anklam unterstützt. „Wir investieren bewusst in den Standort Anklam der Vorpommerschen Landesbühne. Die Landesbühne ist in der Region fest verankert. Mit unendlich viel Engagement und Kreativität schafft die Vorpommersche Landesbühne nicht nur kulturelle Identität, sondern bringt Theaterkunst und Unterhaltung auf die Bühne“, so Martin. „Wir investieren als Land in das Theater und die Region. Das Angebot des Theaters bleibt so erhalten. Mit der nun möglichen Sanierung wird der Spielbetrieb gesichert.“

Finanzminister Dr. Heiko Geue und die Staatssekretärin im Kulturministerium Susanne Bowen übergaben heute in Anklam die Inaussichtstellung der Mittel an das Theater: „Das Theater Anklam ist ein wichtiger kultureller Anker in der Region. Wenn wir kulturelle Infrastruktur dauerhaft erhalten wollen, braucht es solide Investitionen und verlässliche Partnerschaften. Das Land ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und einen wesentlichen Beitrag zu leisten, sofern sich auch die Stadt angemessen beteiligt. So sichern wir den Spielbetrieb und schaffen eine Perspektive für die kommenden Jahre“, so Geue.

Kultur- und Kulturförderpreis M-V vergeben

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigt Preisträger des Kultur- und Kulturförderpreises

Schwerin – Die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute den Kulturpreis und den Kulturförderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern verliehen: „Mit diesen Preisen hebt die Landesregierung herausragende kulturelle und künstlerische Leistungen in unserem Land und damit Persönlichkeiten oder Initiativen hervor, die auf einzigartige Weise die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern mitgestalten.“

Mit dem Kulturpreis des Landes wurde die Fantasia AG ausgezeichnet. „Die Fantasia AG hat sich mit ehrgeizigen Projekten und mutigen Konzepten in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus einen Namen gemacht. Als Kultur- und Bildungsanbieter, als Ort der Inklusion und Teilhabe, der Kreativität und Gemeinschaft,“ würdigte die Ministerpräsidentin. Die Fantasia AG zeige eindrucksvoll, wie sich Kultur- und Bildungsarbeit verbinden lasse, mache Kultur seit 30 Jahren erlebbar und setze Zeichen für Inklusion und Gleichstellung. „Sie bieten Tanzkurse an, Theater, Musik und Bewegung, Projekttage für Kitas und Schulen – kreativ, offen, integrativ,“ so Schwesig weiter.

Der Kulturförderpreis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Kilian Heck, Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Universität Greifswald. In ihrer Rede betonte die Ministerpräsidentin seine Verdienste: „Sie zeigen, wie Forschung, Lehre und Praxis Hand in Hand gehen. Sie leiten das Projekt „Herrenhauszentrum des Ostseeraums“ mit dem Ziel, die Herrenhäuser und Gutsanlagen im Ostseeraum als zentralen Bestandteil der gemeinsamen Kulturlandschaft zu dokumentieren, zu erforschen und digital zugänglich zu machen. Das ist ein wichtiger Beitrag für die kulturelle Identität unseres Landes und ein wichtiger Beitrag auch zum Schutz unseres kulturellen Erbes.“ Prof. Dr. Heck war Mitglied im Kooperationsrat demokratischer Ostseeraum und setzte sich außerdem als Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender des „Ukraine Art Aid Centers“ für den Denkmal- und Kulturgutschutz in der Ukraine ein.

„Sie bewahren bauliche und kunsthistorische Zeugnisse. Sie bewahren damit Erinnerung, kulturelle Identität und Zukunft,“ sagte die Ministerpräsidentin.

In ihrer Rede verdeutlichte sie auch den Stellenwert der Kultur für die Landesregierung: „Kunst und Kultur sind wichtig für unser Selbstverständnis und für unser Verständnis von Gesellschaft insgesamt, denn sie geben Anstöße, um über gesellschaftliche Entwicklungen zu diskutieren. Kultur heißt Ideen wecken und Perspektiven öffnen. Kultur heißt auch: Menschen zusammenbringen, im Museum, im Theater oder im Zirkus.“ So wie sich die Landesregierung für eine starke Wirtschaft, gute Arbeitsplätze und den sozialen Zusammenhalt einsetze, so gelte dies auch für die Kultur im Land. „Trotz angespannter Haushaltslage bleibt das Land Mecklenburg-Vorpommern ein verlässlicher Partner für die Kultur in unserem Land,“ sagte sie.

Verleihung des Kulturpreises und Kulturförderpreises des Landes

Schwerin – Die Fantasia AG wird in diesem Jahr mit dem Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. „Die Fantasia AG hat sich mit ehrgeizigen Projekten und mutigen Konzepten in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus einen Namen gemacht. Als Kultur- und Bildungsanbieter, als Ort der Inklusion und Teilhabe, der Kreativität und Gemeinschaft,“ begründet die Ministerpräsidentin die Auszeichnung.

Die Laudatio auf die Fantasia AG hält Jan Holze, Gründungsvorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Der Kulturförderpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern geht an Prof. Dr. Kilian Heck, Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Universität Greifswald. „Prof. Dr. Kilian Heck zeigt, wie Forschung, Lehre und Praxis Hand in Hand gehen. Als Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender des „Ukraine Art Aid Centers“ setzt er sich für den Denkmal- und Kulturgutschutz in der Ukraine ein“, würdigt die Ministerpräsidentin das besondere Engagement.

Die Laudatio auf Prof. Dr. Kilian Heck hält der Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, S.E. Oleksii Makeiev.

Der Landeskulturpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, der Kulturförderpreis mit 5.000 Euro.