Premiere beim Filmkunstfestival M-V

Dokumentation „Status Mensch – eine Frage der Zeit“

Schwerin – Der Dokumentarfilm „Status Mensch – eine Frage der Zeit“ wird am Donnerstag, den 02. Mai 2019, erstmals auf dem Filmkunstfest MV in Schwerin gezeigt. Dokumentarfilm-Regisseur, Autor und Produzent Dieter Schumann aus Basthorst bei Ludwigslust hat zwei Jahre lang Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern filmisch begleitet. „Die berufliche und gesellschaftliche Integration von Geflüchteten ist eine Aufgabe, für die alle Beteiligten Offenheit, Mut und Engagement benötigen. Neben Integrationskursen und Berufsqualifizierungsmaßnahmen spielen auch psychische, soziokulturelle und soziale Faktoren eine wesentliche Rolle für eine erfolgreiche Integration. Der Dokumentarfilm zeigt exemplarisch drei Lebenswege in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Der Film wird im Kino „Capitol“ am Donnerstag, den 02. Mai 2019, um 19 Uhr im Kino 1 und am Samstag, den 04. Mai 2019, um 12.30 Uhr im Kino 2 gezeigt.

Der Film „Status Mensch“ basiert auf einer Langzeitvideodokumentation mit dem Arbeitstitel „Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten“. Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat der Regisseur sieben Flüchtlinge besucht und unterschiedliche Entwicklungen festgehalten. Die 90-minütige Filmfassung zeigt drei Beispiele: Familie Olexandr und Vera Kalabukow (Schreiner und Maurer sowie Schneiderin) aus der Ukraine mit sieben Kindern, Dr. Naela Nebu Syrerin (Kurdin), Lebensmittelchemikerin sowie Familie Saedo und Almas Yalki (Jesiden) aus dem Irak, Automechaniker. Die Dreharbeiten wurden aus Landesmitteln in Höhe von 152.600 Euro gefördert (Projektzeitraum 01.12.2016 bis 30.11.2018). Direkt im Anschluss an die Premiere, an der die Familie Yalki und Dr. Naela Nebu teilnehmen werden, ist im Capitol-Kino in Schwerin eine Diskussionsrunde zum Film vorgesehen.

An der Diskussionsrunde nehmen teil:

Jens Matschenz, Geschäftsführer Wirtschaft und Arbeit der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Sigrid Müller, stellvertretende Leiterin des Jobcenters Ludwigslust-Parchim
Prof. Dr. Gesine Witt, Prodekanin der Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg
Susanne Hilbert, AWO Ludwigslust, Integrationshelferin.

„Um ihren Bedarf an Arbeitskräften zu decken, sollten die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern alle Möglichkeiten zur Besetzung ihrer offenen Stellen nutzen. Das Wirtschaftsministerium unterstützt Betriebe und Geflüchtete auf diesem Weg“, sagte Glawe.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und die Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit haben eine Vereinbarung zur Beschleunigung und Verbesserung der beruflichen Integration von Migranten geschlossen. Vereinbart wurde die Unterstützung der Jobcenter durch die Finanzierung von 22 Joblotsen durch das Wirtschaftsministerium. Aufgabe der Joblotsen ist die individuelle Unterstützung der Geflüchteten bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, aber auch nach einem Praktikum oder Ausbildungsplatz bzw. einer Einstiegsqualifizierung. Ebenfalls leisten sie Unterstützung bei der erfolgreichen betrieblichen Integration von geflüchteten Menschen sowie Begleitung der geflüchteten Menschen, wie beispielsweise zu Ausländerbehörden, Jugend- und Schulämtern. Die Joblotsen werden vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium für die Dauer von zwei Jahren mit rund 2,7 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

Darüber hinaus wurden „Koordinatoren zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten“ im Rahmen einer Projektgruppe des Wirtschaftsministeriums eingesetzt. Ein Landeskoordinator und vier Regionalkoordinatoren kümmern sich um die berufliche Integration von Migranten an den Standorten Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Stralsund. Die Koordinierung bezieht Arbeitgeber und Arbeitgebervertreter ein und fördert die Transparenz der regionalen Angebote beruflicher Integration. Weiterhin stehen die Koordinatoren Arbeitgebern und anderen Akteuren im Bereich der Integrationsarbeit als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Arbeitsaufnahme zur Verfügung. Gleichfalls bieten die Koordinatoren für Schutzsuchende offene Gesprächsrunden „Talk the Job“ an, um sie bei dem Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Durch das Wirtschaftsministerium werden darüber hinaus drei Integrationsfachdienste Migration (IFDM) gefördert. Diese beraten, begleiten und unterstützen flächendeckend an rund dreißig Standorten im Land erwachsene Migranten individuell zu Fragen beruflicher Integration. Dies reicht von einer individuellen Kompetenzfeststellung, über Beratung bezüglich der nächsten Integrationsschritte (Sprachförderung, Maßnahmen bei Trägern, Integrationsprojekte, Praktika) bis hin zur Einarbeitungsbegleitung. Über die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Richtlinie zur „Förderung von Integrationsprojekten“ werden Projekte unterstützt, die arbeitslose Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam an den Arbeitsmarkt heranführen und eine Arbeitsaufnahme erleichtern sollen. Das Wirtschafts- und Arbeitsministerium unterstützt die IFDM aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von insgesamt rund 2,2 Millionen Euro für die Jahre 2016 bis 2018.

Einen besonderen Stellenwert für die Gewinnung von Fachkräften im Bereich Medizin und Pflege für das Land Mecklenburg Vorpommern hat das Projekt „Health and Care Office“ (HCO). Das HCO hilft zugewanderten Ärzten, Apothekern, Pflegekräften und weiteren Gesundheitsberuflern dabei, die notwendigen Voraussetzungen für ihre berufliche Anerkennung zu erfüllen. Mit Unterstützung der Krankenhausgesellschaft, der berufsständischen Kammern und anderen Akteuren wird eine Beschäftigung dieser Fachkräfte in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, medizinischen Versorgungszentren, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie Praxen vornehmlich in Mecklenburg-Vorpommern angestrebt. Mit dem HCO gibt es damit eine zentrale Anlaufstelle in Mecklenburg-Vorpommern für Personen aus Gesundheitsberufen mit Migrationshintergrund und für Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Im März 2019 waren nach Angaben der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit 5.850 Zugewanderte arbeitslos, 250 (4 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat und 350 (5,4 Prozent) weniger als im Vormonat. Etwa 3.200 von ihnen waren Arbeitslose im Kontext Fluchtmigration, hierunter 900 Frauen. Im September 2018 (aktuellste Daten) waren 2.028 Personen – rund 50 Prozent (673) mehr als im Vorjahresmonat – aus den Asylherkunftsländern sozialversicherungspflichtig beschäftigt (ohne Tätigkeiten als Auszubildende).

Zu Ostern Altes neu entdecken

„Blutiges Gold“ in Groß Raden ist wieder komplett

Groß Raden – Nachdem ausgewählte Fundstücke der Ausstellung „Blutiges Gold“ zeitweilig im Berliner Gropius-Bau als Teil der Sonderausstellung „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland“ zu sehen waren, sind sie seit einigen Wochen zurück in Groß Raden. Auch zu Ostern und noch bis zum 13. Oktober 2019 ist die komplette „Blutiges Gold“-Schau wieder geöffnet.

Das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden präsentiert die Funde vom bronzezeitlichen Schlachtfeld im Tollensetal und versetzt seine Besucherinnen und Besucher weit zurück in die Vergangenheit, etwa 3.200 Jahre. Damals wurde entlang der Tollense gekämpft: Mit Pfeil und Bogen, Lanzen, Schwertern und Keulen sind dort viele hundert junge Männer aufeinander losgegangen.

Ihren Ursprung hat die Ausstellung vor 21 Jahren, als ein ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger die ersten Spuren der Gewalt fand: eine hölzerne Keule und einen Oberarmknochen, in dem eine Pfeilspitze aus Feuerstein steckte. Die daraus resultierende Forschung und ihre Erkenntnisse waren gleichzeitig eine kleine Revolution – eine Revolution des Bildes, das wir von der Bronzezeit hatten.

„Blutiges Gold“ folgt den Fährten, welche die gezeigten Stücke dem bisherigen Erkenntnisstand hinzugefügt haben, ohne alle Fragen beantworten zu können. Sie lädt ihre Besucher dazu ein, entlang der Funde ebenfalls auf Spurensuche zu gehen.

„Vom Wesen der Linie“ – neue Ausstellung auf Schloss Güstrow

Ministerin Hesse: Einen besonders reizvollen Aspekt der Sammlung entdecken

Güstrow – Schloss Güstrow gewährt vom Wochenende an ungewohnte Einblicke in die Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die neue Ausstellung „Vom Wesen der Linie“ zeigt von Samstag, 13. April 2019, bis Sonntag, 21. Juli 2019, Druckgrafiken wie Radierungen und Kupferstiche. Die menschliche Figur, literarisches Erzählen und die Darstellung der überwiegend mecklenburgischen Landschaft sind ebenso anzutreffen wie ungegenständliche Abbildungen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

„Arbeiten auf Papier machen den größten Teil des Bestandes der Kunstsammlung des Landes aus“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Allerdings können diese Kunstwerke nur für eine bestimmte Zeit öffentlich präsentiert werden, wenn sie keinen Schaden nehmen sollen. Grafiken sind lichtempfindlich. Umso mehr lohnt ein Besuch auf Schloss Güstrow während der Ausstellung. Die 45 Blätter, die dort arrangiert sind, laden ein, einen besonders reizvollen Aspekt der Sammlung zu entdecken“, sagte Hesse.

Die Kunst in der DDR hat auf dem Gebiet der Druckgrafik einen besonderen Beitrag zur deutschen Kunstgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geleistet. Druckgrafik war erschwinglich, fand leicht ihr Publikum, war als Kleinformat in der Themenwahl freier als andere Sparten und geeignet, die Beherrschung künstlerischer Techniken zu demonstrieren. Die Grundlagen verdanken die Künstlerinnen und Künstler zumeist der Ausbildung an den renommierten Kunsthochschulen in Berlin, Dresden oder Leipzig. Doch auch junge Künstlerinnen und Künstler bedienen sich noch immer dieser traditionellen Techniken.

Zu sehen sind Arbeiten von Jutta Albert, Klaus-Joachim Albert, Rudolf Austen, Andreas Barth, Falko Behrendt, Paul Eisel, Wieland Förster, Gerd Frick, Sabina Grzimek, Ulrich Hachulla, Hartwig Hamer, Horst Holinski, Matthias Jaeger, Inge Jastram, Joachim John, Philipp Mayer, Thea Kowar, Ute Laux, Britta Matthies, Udo Rathke, Adelheid Sandhof, Claus Müller-Schloen, Detlev Schwarz, Anne Sewcz, Christin Wilcken, Michael Wirkner, Winfried Wolk, Miro Zahra und Thomas Ziegler.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Im Schoß der Wespe – Malerei, Grafik, Skulptur

Ausstellung vom 21. April bis 1. September 2019 – Öffentliche Ausstellungseröffnung am 20. April 2019, 15.00 Uhr

Insel Rügen – Im zweiten Jahr nach Neueröffnung zeigt die Galerie Uhleck.Hagen eine große Gruppenausstellung mit dem Titel „Im Schoß der Wespe“. Eingeladen sind etwa 15 befreundete und geschätzte Künstler der Galeriebetreiber Sabine Korneli und Thomas K. Müller.

Eine Besonderheit dieser Ausstellung liegt unter anderem darin, dass man sich bei allen gezeigten Bilder und Skulpturen auf das „kleine Format“ beschränkt. So werden die Exponate eine Größe von 50 cm nicht überschreiten.

Die Idee dieser Ausstellung ist, wie deren Titel „ Im Schoß der Wespe“ andeutet, zum einen das Angenehme, das Erotische, das Beheimatetsein in einem Schoß, aber auch das Trügerische, Gefährliche ihrer Besitzerin der Wespe zu zeigen. Das Trügerische kommt oft im Mantel des Schönen daher. Zu spät merken wir, wenn wir der Verlockung folgen, dass wir einer faden Illusion aufgesessen sind. Oder das Thema Eros und Tod. In jedem Schönen, Aufblühenden wohnt bereits deren Verfall, deren Sterben. Diese Dualität versucht die Ausstellung möglichst umfänglich, vielstimmig zu beleuchten.

Es wird klassische Malerei ebenso vertreten sein, wie Zeichnung, Druckgrafik und die vielen sogenannten Mischtechniken – was auf eine Kombination verschiedener künstlerischer Mittel hinweist.

Die Idee des vielstimmigen Chores findet auch Ausdruck in der Ausstellungsgestaltung – es wird eine als „Petersburger Hängung“ bekannte Variante gewählt, wobei die Bilder eng beieinander und auch übereinander gehängt werden. Jedenfalls können wir uns auf eine interessant, vielfältige Ausstellung freuen. Zu deren Eröffnung am Samstag, dem 20. April 2019 um 15 Uhr wir Sie schon jetzt herzlich einladen möchten.Es wird etwas Musik, ein kleines Büffet und kühle Getränke geben. Die Sabine Korneli und Thomas K. Müller.

Mecklenburgisches Staatstheater startet Mitarbeiterbefragung

Staatssekretär Schröder: Sich einbringen, um die Situation gemeinsam zu verändern

Schwerin – Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier die Beschäftigten des Mecklenburgischen Staatstheaters aufgerufen, sich an der heute gestarteten Mitarbeiterbefragung zu beteiligen. Bei dem Auftaktgespräch wurden den Beschäftigten die Einzelheiten zur Mitarbeiterbefragung wie Dauer und Methodik vorgestellt. Die Befragung ist anonym und freiwillig. Innerhalb der nächsten fünf Wochen haben die Beschäftigten die Gelegenheit, einen Fragebogen auszufüllen. Wer möchte, kann in Gesprächen mit den Beraterinnen und Beratern Kritikpunkte persönlich äußern.

„Das Mecklenburgische Staatstheater ist ein kultureller Leuchtturm und besitzt Strahlkraft in der Region“, betonte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder. „Die Gesellschafter wissen allerdings auch, dass die Stimmung am Mecklenburgischen Staatstheater momentan nicht besonders gut ist. Ich halte es deshalb für wichtig, dass sich alle Beteiligten einbringen, um die Situation gemeinsam zu verbessern“, sagte Schröder. „Das Potential dafür ist vorhanden.“

Am Mecklenburgischen Staatstheater gab es in der Vergangenheit zahlreiche Veränderungen: „Die Zusammenführung der Theater in Schwerin und Parchim hat Auswirkungen auf alle Betriebsabläufe gehabt“, signalisierte Schröder Verständnis. „Hinzu kommt der erste Intendantenwechsel seit Jahrzehnten. Nicht zuletzt erschwert die bauliche Situation die tägliche künstlerische Arbeit.“

Durch die Mitarbeiterbefragung haben alle Beschäftigten die Chance, ihre Sorgen zu äußern. Aus den Ergebnissen der Befragung sollen konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die die Situation spürbar verbessern. „Mit dem Theaterpakt werden sich hierfür gute Möglichkeiten bieten“, warb Schröder. „Damit es dazu kommt, ist wichtig, dass sich viele an der Befragung beteiligen.“

Landesweite Fotoausstellung „Swedish Dads“ macht Station in Grimmen

Drese: Elternzeit partnerschaftlich aufteilen

Grimmen – Die Gleichstellungsbeauftragte und Schirmherrin der Kommunikationsoffensive „Apropos Partnerschaft – Macht’s gemeinsam“, Stefanie Drese, besucht am Montag, den 1. April, die vierte regionale Ausstellung „Swedish Dads“ in Grimmen. „Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf müssen wir gesamtgesellschaftlich wesentlich stärker forcieren. Darum unterstützte ich dieses Kooperationsprojekt, welches vom Landeszentrum für Gleichstellung und Vereinbarkeit in M-V initiiert wird“, so Gleichstellungsministerin Drese.

„Die Ausstellungen werden sehr erfolgreich angenommen. Ich freue mich sehr darüber, denn es ist ein Indiz dafür, dass das Thema die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bewegt“, erklärte Drese. Allein in Anklam, zum Start der Offensive, kamen fast 550 Interessierte, um die Arbeiten des schwedischen Künstlers Johan Bävman kennenzulernen. In persönlichen Porträts erfahren die Besuchenden Hintergründe und Gedanken zum Elternsein aus Vatersicht.

Im Landkreis Vorpommern-Rügen werden nun eine große Zahl an Begleitveranstaltungen organisiert. Ganz nach dem Motto „Macht´s gemeinsam!“ bietet der Landkreis in den kommenden Wochen interessante Vorträge, Workshops, Filmvorführungen, Familienaktivitäten und vieles mehr rund um die Themen Partnerschaft, Vereinbarkeit und Vaterschaft.

Die am 1. April eröffnete Ausstellung wird noch bis zum 15. April in Grimmen zu sehen sein. Parallel kann sie an zwei weiteren Standorten in der Region besucht werden: Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Im Anschluss folgen fünf weitere Stationen in anderen Städten und Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, z.B. Rostock, Grevesmühlen und Ludwigslust.

Dahlemann: Kunst und Kultur sind für Vorpommern wichtig

Stralsund – Auf der regionalen Kulturkonferenz in Stralsund hat der Parlamentarische Staatssekretär die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu aufgerufen, sich rege an der Erarbeitung und Diskussion der Kulturpolitischen Leitlinien des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu beteiligen: „Machen Sie mit, mischen Sie sich ein. Jede gute Idee ist gefragt. Wir wollen die Zusammenarbeit der verschiedenen Ebenen und Träger erleichtern und weiter voranbringen und die Qualität der Kulturförderung bei uns im Land weiterentwickeln. Dazu brauchen wir die Akteure vor Ort, auch hier in Vorpommern.“

Gerade im ländlichen Raum sei es wichtig, die Kultur- und Kunstszene, insbesondere die freie, weiterzuentwickeln, „denn Kunst und Kultur leisten einen entscheidenden Beitrag für ein gutes Zusammenleben auf dem Dorf. Es ist wichtig, hier Talente zu fördern und Möglichkeiten für eine kulturelle Betätigung zu erschließen. Das fördert Kreativität und schweißt zusammen. Die Kulturpolitischen Leitlinien werden eine wichtige Leitplanke sein, wie künftig in unserem Land Kulturpolitik laufen wird“, so Dahlemann weiter.

Die Regionalkonferenzen in Schwerin, Güstrow, Neubrandenburg und nun in der Hansestadt seien das Dialogforum, um den Leitlinien die richtige Richtung zu geben. Dahlemann: „Ich freue mich, dass der Landeskulturrat und der Kreiskulturrat bei dieser wichtigen Aufgabe für die Landesregierung verlässliche Partner sind. Mit der Vereinfachung der Kulturförderrichtlinie unterstützen wir diese Akteure.“

Kommission begrüßt Votum des Europäischen Parlaments für Urheberrechtsreform

Brüssel – Das Europäische Parlament hat heute (Dienstag) der Reform des digitalen Urheberrechtsschutzes zugestimmt. Die Abgeordneten haben die Richtlinie mit 348 Ja-Stimmen bei 274 Gegenstimmen und 36 Enthaltungen angenommen. Damit wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Interessen aller Akteure – Nutzer, Kreativschaffende, Urheber und Presse – gewährleistet; gleichzeitig werden angemessene Verpflichtungen für Online-Plattformen eingeführt. Den Text müssen nun noch die Mitgliedstaaten im Rat billigen. Nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt haben die Mitgliedstaaten zwei Jahre Zeit, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

Andrus Ansip‚ Vizepräsident für den digitalen Binnenmarkt und Digitalkommissarin Mariya Gabriel haben die Annahme der Richtlinie begrüßt: „Diese Richtlinie schützt die Kreativität im digitalen Zeitalter und stellt sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger der EU vom breiteren Zugang zu Inhalten und von neuen Garantien zum Schutz ihrer Meinungsfreiheit im Netz profitieren. Die neuen Vorschriften werden unsere kreativen Branchen stärken, die für 11,65 Millionen Jobs und 6,8 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung stehen.“

Die Urheberrechtsrichtlinie schützt die Meinungsfreiheit, einen Grundwert der Europäischen Union. Sie legt strenge Schutzvorkehrungen für die Nutzer fest, die deutlich machen, dass überall in Europa die Nutzung bestehender Werke für Zitate, Kritik, Rezensionen, Karikaturen und Parodien ausdrücklich erlaubt ist.

Dies bedeutet, dass Memes und ähnliche Parodien frei verwendet werden können. Die Interessen der Nutzer werden außerdem durch wirksame Mechanismen geschützt, so dass sie eine ungerechtfertigte Entfernung ihrer Inhalte durch die Plattformen rasch beanstanden können.

Gleichzeitig verbessert die Richtlinie die Position der Kreativschaffenden in ihren Verhandlungen mit großen Online-Plattformen, die umfassenden Nutzen aus ihren Inhalten ziehen. Schriftstellern, Journalisten, Sängern, Musikern und Schauspielern wird es leichter fallen, bessere Verträge mit ihren Verlagen oder Produzenten auszuhandeln.

Die neuen Vorschriften werden auch Forschungseinrichtungen, Universitäten, Schulen, Bibliotheken und Museen erlauben, mehr Online-Inhalte zu nutzen.

In der Richtlinie werden neue Technologien berücksichtigt, mit denen sichergestellt werden soll, dass die Forscher Text- und Datenmining in vollem Umfang nutzen können. Wir danken allen Beteiligten und insbesondere den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und den Mitgliedstaaten für ihre Bemühungen, diese für die Zukunft Europas entscheidende Reform zu ermöglichen.“

Die EU-Kommission hatte 2016 nach umfangreichen Konsultationen einen Vorschlag zur Reform des europäischen Urheberrechts vorgelegt. Er ist Teil einer umfassenden Initiative, mit der die EU-Urheberrechtsvorschriften an das digitale Zeitalter angepasst werden sollen.

Im Dezember 2018 einigten sich die EU-Mitgesetzgeber auf neue Regeln, um es den europäischen Rundfunkanstalten zu erleichtern, bestimmte Programme in ihrem Live-Fernsehen oder ihren Nachholdiensten online verfügbar zu machen.

Und seit dem 1. April 2018 können Europäer, die in ihrem Herkunftsmitgliedstaat Filme, Sportsendungen, Musik, E-Books und Spiele kaufen oder abonnieren, auf diese Inhalte zugreifen, wenn sie reisen oder sich vorübergehend in einem anderen EU-Land aufhalten.

Liedermacherin Ines Reintzsch im Kulturschuppen Garz

Insel Rügen – Am 6.April begrüßen wir Ines Reintzsch mit Ihrem aktuellen Programm:“Alle Tage meines Lebens“.Ines Reintzsch ist eine Liedermacherin mit einer klassischen Musikausbildung und schreibt über sich: „Obwohl ich eine klassische Ausbildung durchlief, spielte ich „heimlich“ die Lieder der bekannten und weniger bekannten Liedermacher von der Schaltplatte nach, natürlich mangels Noten in dem einen Teil Deutschlands, in dem ich aufwuchs.

Andere Zeiten – heute verdiene ich mit der Klassik mein Geld, und nach der reichlichen Hälfte meines Lebens habe ich „Nahrung“ und Erfahrungen gesammelt, die ich in Texten und Tönen für mich festgehalten habe.“

Ines wurde 1965 in Leipzig geboren, studierte Musik im Fach Gitarre und im Fach Gesang an der Hochschule für Musik Leipzig/Magdeburg und hatte bisher viele Rollen an verschiedenen Bühnen in Deutschland.

2013 erschien ihre erste CD „Tunnelblick“. Die zweite CD „Alles hat seine Zeit“ kam 2018 auf den Markt. Wir freuen uns auf einen Abend mit Ines Reintzsch!

Der Eintritt ist wie immer frei, um eine Spende für die Künstler wird aber gebeten. Platzreservierung ist auf Grund der begrenzten Kapazität im Kultschuppen wie immer erforderlich und können unter: baltik-kulturhg@gmx.de oder telefonisch unter 038304 829745 vorgenommen werden.“

Dahlemann: Leidenschaft für Schauspiel begeistert Massen

Schwerin – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute den Vorstandsvorsitzenden des Landesverbandes Spiel und Theater MV e.V. Jan Holten besucht und sich über zukünftige Projekte informiert. So beginnt Ende April eine berufsbegleitende Weiterbildung zum „BuT-anerkannten Spielleiter“.

„Mehr als 25 Jahre Amateurtheater und Theaterpädagogik haben ganz entscheidend zur kulturellen Bildung in der Region beigetragen und die Identität mit dem östlichen Landesteil gestärkt. Darüber hinaus wirkt sich Theaterspielen positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung aus“, betonte der Staatssekretär. Inzwischen seien mehr als 1 000 Menschen – junge und ältere – mit dabei. Heute gebe es so viele Amateurtheatergruppen wie nie zuvor. Dahlemann: „Das ist eine ganz positive Entwicklung. Zeigt sie doch, dass viele Spaß am Theaterspielen haben und sich auf ein treues Publikum verlassen können. Ich bin selbst ein großer Fan des Open-Air-Theaters „Die Peene brennt“. Es ist beeindruckend, wie Laien und Profis miteinander ihre Theaterleidenschaft auf die Bühne bringen. Die Theatermacher werden unterstützt.“

Der Staatssekretär lobte die ehrenamtliche Arbeit des Landesverbandes Spiel und Theater Mecklenburg-Vorpommern: „Die eigene Freizeit herzugeben, um andere Menschen zu unterhalten und ihnen Freude zu bringen – diese Haltung verdient großen Respekt und Anerkennung. Ich danke allen, die im Verein mitmachen. Ehrenamtliche Arbeit, gerade im kulturellen Bereich, kann man gar nicht hoch genug bewerten.“

Im vergangenen Jahr wurde die Veranstaltungsreihe „RegioLudi“ des Landesverbandes Spiel und Theater mit 2.750 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt, das anlässlich des 25jährigen Bestehens von Amateurtheater und Theaterpädagogik in Vorpommern stattfand.

Kulturpreis des Landes 2019 ausgelobt

Ministerin ruft auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger zu machen

Schwerin – Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt in diesem Jahr einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch die Ministerpräsidentin verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 30. April 2019 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.

„In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele Menschen, die sich seit Jahren im Kulturbereich engagieren – viele von ihnen hauptberuflich, andere wiederum in ihrer Freizeit“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit dem Landeskulturpreis sollen jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen ins Scheinwerferlicht rücken. Wir wollen sie ehren, weil sie das Kulturleben in unserem Land in außerordentlicher Art und Weise bereichern. Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich einen Kultur- und Förderpreis“, erläuterte Hesse.

Mit dem Kulturpreis werden die künstlerischen oder kulturellen Leistungen einer Persönlichkeit oder einer Gruppe aus allen Bereichen von Kunst und Kultur gewürdigt. Für die Verleihung kann ein einzelnes Werk oder das Gesamtschaffen maßgeblich sein. Der Hauptpreis und Förderpreis sollen Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert.

Die Vorschläge können unter folgender Adresse eingereicht werden:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung Kultur und Sport
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.

Im letzten Jahr wurde der Landeskulturpreis an die Musikschuldirektorin Christiane Krüger verliehen. Den Förderpreis erhielt der Verein „immergutrocken“. Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen im Internet unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturpreise“.

Kulturangebote im ländlichen Raum stärken

Ministerin Hesse: Länder werden darauf achten, dass ihre Interessen gewahrt werden

Berlin – Kulturministerin Birgit Hesse hat in Berlin an der ersten Sitzung der Kulturministerkonferenz teilgenommen. Seit dem 1. Januar 2019 führen die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder unter dem Dach der Kultusministerkonferenz (KMK) eigene Beratungen durch. Die Kulturministerkonferenz behandelt Angelegenheiten von überregionaler Bedeutung. Ziel ist es, die gemeinsamen Anliegen der Länder gegenüber der Bundesregierung stärker zu vertreten. Die Kulturministerkonferenz kommt im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres zusammen.

„Bei unserem ersten Treffen haben wir uns auch über Kulturangebote im ländlichen Raum ausgetauscht“, berichtete Kulturministerin Birgit Hesse. „Dieses Thema ist für Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Viele Menschen bei uns im Land leben im ländlichen Raum. Wir müssen dafür sorgen, dass es dort kulturelle Angebote gibt und die Menschen Zugang zu ihnen haben. Gleichzeitig ist der ländliche Raum für viele Kulturschaffende attraktiv, weil sie sich hier voll und ganz auf ihr Schaffen konzentrieren können. Ruhe und Freiraum für Ideen – dies sind Pfunde, mit denen wir wuchern können“, betonte Hesse.

„Positiv sind die Signale, dass der Bund Kulturangebote und kulturelle Bildung in ländlichen Regionen stärker unterstützen will. Der Koalitionsvertrag geht darauf bereits ein. Letztlich ist das ein weiterer wichtiger Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Ich begrüße auch, dass der Bund die Kulturförderung verstärkt mit den Ländern absprechen will. Wir Länder werden darauf achten, dass unsere Interessen gewahrt werden. Letztlich geht es doch darum, dass die Fördermittel den Kulturschaffenden zu Gute kommen“, sagte Hesse.

Dritte Regionale Kulturkonferenz

Staatssekretär Schröder: Vorschläge aus dem Osten des Landes aufnehmen

Neubrandenburg – Halbzeit bei den Regionalen Kulturkonferenzen: Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Landeskulturrat haben am Dienstag, 12. März 2019, zur dritten Regionalen Kulturkonferenz in das Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg eingeladen. Auf den Regionalen Kulturkonferenzen soll ein breiter Dialog über die Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien für Mecklenburg-Vorpommern geführt werden. Am Donnerstag, 28. März 2019, soll es die vierte und letzte Veranstaltung dieser Art in Stralsund geben.

„Die Regionalen Kulturkonferenzen kommen in der Kulturszene sehr gut an“, bilanzierte Staatssekretär Sebastian Schröder in Neubrandenburg. „Unter den Kulturschaffenden zeichnen sich wiederkehrende Themen ab. So geht es immer wieder um eine größere Sichtbarkeit kultureller Aktivitäten, beispielsweise durch ein eigenes Landesfestival oder eine bessere Vernetzung durch Regionale Kulturbüros. Wir werden uns alle Ideen anschauen und prüfen, ob sie in ein Leitlinienpapier passen und ob sie dem Zweck dienlich sind“, betonte Schröder.

Im Mittelpunkt bei der Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien soll die freie Szene stehen, aber auch Einrichtungen in Landes- und kommunaler Trägerschaft sollen in den Blick genommen werden. Ziel ist es, 10 bis 20 Leitlinien zu entwickeln, die von der Mehrheit getragen werden und mit denen sich die kulturell Engagierten identifizieren. „Nach zwei Regionalen Kulturkonferenzen im Westteil des Landes ist es uns wichtig, auch die Vorschläge aus dem Osten des Landes aufzunehmen. Erst sie ergeben ein vollständiges Ideenbild von einer aktiven Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Schröder.

Künstlerhaus Lukas begeht drei Jubiläen

Staatssekretär Schröder: Kreativen Geist in Ahrenshoop lebendig halten

Ahrenshoop – Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat heute die Veranstaltungsreihe „FÜNFUNDZWANZIG DIALOGE – für RESPEKT und VERANTWORTUNG“ im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop eröffnet. Die 25 Dialogveranstaltungen finden als Jubiläumsprojekt des Künstlerhauses Lukas statt. Das alte Haus in der Dorfstraße feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Seit 25 Jahren gibt es zudem das Internationale Stipendienprogramm des Künstlerhauses und ebenso lange wird zeitgenössische Kunst im Neuen Kunsthaus ausgestellt.

„Drei Jubiläen in einem Jahr sind drei gute Gründe zu feiern“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder bei der Eröffnung. „In den Anfangsjahren residierten Malschülerinnen in dem Haus, das der Maler und Gründer der Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff, erbauen ließ. Heute kommen Künstler, Autoren, Komponisten und Tanzperformer aus Deutschland und aus Nordeuropa in das traditionsreiche Haus auf dem Darß. Sie finden dort den Freiraum, sich ganz auf ihre Werke und ihr künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Das Land unterstützt das Künstlerhaus Lukas seit vielen, vielen Jahren, weil es wichtig ist, solche Freiräume zu schaffen“, betonte Schröder.

In den Jahren 2016 bis 2018 hat das Künstlerhaus eine jährliche Förderung von 150.000 Euro erhalten, mit dem der laufende Betrieb und das Stipendiatenprogramm finanziert werden konnten. Auch für 2019 ist eine Förderung von 150.000 Euro vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurden erstmals Stipendien für Gastkuratorinnen und Gastkuratoren ausgeschrieben, mit dem Ziel, die Präsentation der Werke der Stipendiatinnen und Stipendiaten zu verbessern. Außerdem hat das Künstlerhaus Lukas 17.000 Euro aus dem Landesinvestitionsprogramm der Kulturförderung erhalten, um die Ausstattung der Wohnateliers der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Das Land hat sich auch dafür eingesetzt, dass eine Bundesförderung in Höhe von 35.000 Euro über das Programm „InvestOst“ zur Werterhaltung der Wohnateliers möglich wurde.

„Künstlerinnen und Künstler kommen gerne nach Ahrenshoop. Sie finden dort die notwendige Ruhe und schöpfen Energie. Von einigen lesen wir später in den Feuilletons. Viele, die schon dort waren, erzählen noch lange danach begeistert von ihrem Aufenthalt“, sagte Kulturstaatssekretär Schröder. „Das Künstlerhaus Lukas zählt zu den wichtigen Stätten der Künstlerkolonie, an denen noch heute in guter Tradition künstlerische Arbeiten entstehen. Das ist nicht nur ein Wert an sich, sondern sorgt dafür, den kreativen Geist in Ahrenshoop lebendig zu halten und ist Ausdruck der kreativen Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, so Schröder.