Neue LED-Straßenbeleuchtung

Malliß – Die Gemeinde Malliß (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss über 41.150,20 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Es ist geplant, in den Ortsteilen Malliß, Conow und Bockup die vorhandenen Natrium- und Quecksilberdampfleuchten durch neue hocheffiziente LED-Leuchten zu ersetzen. Auch die Maste werden erneuert. Im Ortsteil Bockup werden in der Probstwooser Straße zudem fünf neue Stahlmaste anstelle der bisherigen Freileitungsmaste sowie ein Mast mit Leuchte an der bisher unbeleuchteten Bushaltestelle errichtet. Nach der Umrüstung sind insgesamt 137 LED-Leuchten vorhanden. Zudem werden 400 Meter Kabel erneuert.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Einsparung von ca. 17.000 Kilowattstunden Strom können rund neun Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Dömitz – Die Stadt Dömitz (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 48.853 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der 190 vorhandenen Natrium- und Quecksilberdampfleuchten in Dömitz sowie den Ortsteilen Groß Schmölen und Klein Schmölen auf hocheffiziente LED-Leuchten.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Einsparung von ca. 36.000 Kilowattstunden Strom können rund 20 Tonnen Kohlendioxid im Jahr eingespart werden.

IPPC-Bericht belegt: Landwirtschaft muss sich ändern

Berlin – Den Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) „Klimawandel und Landsysteme“ kommentiert Christian Rehmer, Leiter Agrarpolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Mit dem IPCC schlägt zum wiederholten Male ein internationaler Akteur Alarm in der Klimakrise. Der aktuelle Bericht sagt klar, dass es in der Landwirtschaft so nicht weitergehen kann. Zum Schutze unseres Klimas muss die Politik endlich die überfällige Agrarwende vollziehen sowie Wälder weltweit vor Abholzung schützen und nachhaltig nutzen. Statt weiter die energie- und rohstoffintensiven industriellen Modelle der Agrarindustrie am Leben zu erhalten, sind die Staaten aufgerufen, lokale, angepasste Lösungen zu finden. Nachhaltige Landnutzung und eine die natürlichen Ressourcen schonende Landwirtschaft sind unverzichtbar für einen effektiven Klimaschutz. Das gilt auch für Deutschland. Der Ausbau des Ökolandbaus auf 20 Prozent im Jahr 2030 muss deshalb auch finanziell gesichert sein. Dazu braucht es – statt nach neuer Gentechnik zu rufen – die Förderung klimaschonender Agrarsysteme.

Die bisherigen Vorschläge von Bundesagrarministerin Julia Klöckner reichen bei weitem nicht aus, um die Pariser Klimaziele einzuhalten. Und ausgerechnet die größten Baustellen in der Agrarpolitik geht das Landwirtschaftsministerium nicht oder nur viel zu zögerlich an: eine deutliche Reduzierung der Nutztierbestände sowie den Schutz und die Wiedervernässung von Moorstandorten. Beide Baustellen kosten viel Geld und benötigen politischen Mut, an dem es bislang im Hause Klöckner fehlt. Die Renaturierung beziehungsweise die Vernässung von landwirtschaftlich genutzten Moorböden hat ein enormes CO2-Minderungspotenzial. Und auch die deutliche Reduzierung des Tierbestandes bedeuten weniger Treibhausgase.

Die in Deutschland gehaltenen Nutztiere und die dafür angebauten Futtermittel verursachen fast 70 Prozent der Treibhausgasemissionen der hiesigen Landwirtschaft. Um Klima und Umwelt zu schützen und die Tiere artgerechter zu halten, muss der Tierbestand in Deutschland bis 2050 um die Hälfte reduziert werden. Dazu müssen eine flächengebundene Tierhaltung sowie eine standortbezogene Obergrenzen in allen Regionen Deutschlands rechtlich verankert werden. Die Flächenbindung nur an das Förderrecht zu binden, wie Julia Klöckner vorschlägt, ist zu wenig. Es darf keine Hintertür geben, dass man durch Umgehung des Förderrechts große Bestände halten darf.

Ein solcher Umbau der Nutztierhaltung würde die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft deutlich reduzieren. Hier muss der Fokus auf der Schweine- und die Geflügelhaltung liegen, denn Kühe und andere Wiederkäuer haben eine wichtige klimapolitische Funktion: Sie fressen Gras und schützen damit das kohlenstoffbindende Grünland.“

Jury für landesweiten Klimaschutzwettbewerb

Schwerin – Energieminister Christian Pegel hat die Expertenjury für den kreativen Klimaschutzwettbewerb „KlimaSichten“ berufen: Wie im Vorjahr wählen Sabine Matthiesen, Geschäftsführerin des Filmbüros M-V, Stephan Latzko, Klimaschutzbeauftragter der Hansestadt Stralsund, Stefanie Riech, Künstlerische Leiterin der Medien- und Informatikschule Greifswald (zurzeit in Elternzeit), und Peter Kranz, Leiter des Landesmarketings, erneut die besten Beiträge aus. Im landesweiten Wettbewerb des Energieministeriums Mecklenburg-Vorpommern gibt es Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro zu gewinnen.

„Unsere Jury ist bereit für die neue Runde des Klimaschutzwettbewerbs. Sie steht bald wieder vor der Herausforderung, die besten Werke aus allen Einsendungen zu ermitteln. Ich bin gespannt, wie die Bewerber die Themen Klima und Klimaschutz aufgreifen und freue mich auf vielfältige Wettbewerbsbeiträge“, sagt Christian Pegel.

Der Wettbewerb richtet sich an Bürgerinnen und Bürger wie auch an Einrichtungen und Institutionen aus Mecklenburg-Vorpommern. Einzelpersonen können sich ebenso bewerben wie Gruppen, beispielsweise Schulklassen. Er soll dazu anregen, sich kreativ mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel auseinanderzusetzen. Eingereicht werden können künstlerische Beiträge in den Kategorien Foto, Plakat/Collage, Malerei/Grafik und Kurzfilm. Erstmals gibt es dieses Jahr einen eigenen Kinder- und Jugendpreis.

„Ich bin gern Mitglied der Jury und danke für die Berufung, weil der Klimaschutz eben kein ‚Ein-Tags-Thema‘ ist“, betont Peter Kranz. „In Mecklenburg-Vorpommern zeigen viele Menschen nicht nur Sorge um, sondern auch Einsatz für das Klima. Der Wettbewerb gibt dem eine wichtige Stimme und Ausdrucksmöglichkeit.“

Stephan Latzko betont die Aktualität des Wettbewerbs: „Nicht zuletzt durch die ‚Fridays for Future‘-Bewegung ist der Begriff Klimaschutz in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion angekommen und verlangt nach konkreten Lösungen. Dadurch ist nicht mehr das ‚Ob‘, sondern vielmehr das ‚Wie‘ in Fragen Klimaschutz in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung gerückt“.

„Aktuell ist die junge Generation auf der Straße und macht Vorschläge für Alternativen in der Lebensführung“, sagt Stefanie Riech und fügt hinzu: „Auf der ‚Scientists for Future‘-Kundgebung in Greifswald gab es eine ergreifende Rede zum Thema Verantwortung. Damit können wir bei uns selbst beginnen: Wir inspirieren nachfolgende Generationen durch das, was wir vorleben. Der Wettbewerb kann Anstöße geben zu neuen Sichtweisen und bietet Potenzial, sich mit den Teilnehmern aus ganz M-V auszutauschen.“

Die Verantwortung jungen Menschen gegenüber bewegt auch Sabine Matthiesen: „Die Klimaprobleme unseres Planeten können wir nicht oft genug in den Fokus stellen, insbesondere für künftige Generationen. Themen wie Klima, Nachhaltigkeit und der ressourcenschonende Umgang mit unserem Planeten sind überlebenswichtig für uns alle. Dafür setze ich mich persönlich ein.“ Sie ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf: „Gerade in der Kategorie Kurzfilm können sich viele Menschen dank der modernen, leicht zu handhabenden Technik mit einer guten Idee ohne großen Aufwand beteiligen.“

Schirmherr des Wettbewerbs ist der in Mecklenburg-Vorpommern heimische Schauspieler Hinnerk Schönemann. Beiträge zum Wettbewerb „KlimaSichten – Mit Weitblick in die Zukunft“ können noch bis zum 31. August 2019 eingereicht werden.

Pegel: CO2-Steuer muss Lebensverhältnisse der Länder berücksichtigen

Schwerin – Zur aktuellen Diskussion um die Einführung einer CO2-Bepreisung betont Landesenergieminister Christian Pegel heute (2. August 2019): „Den vom Bundesumweltministerium vorgebrachten Vorschlag der Einführung einer Umweltsteuer auf die Emission von Kohlendioxid und gegebenenfalls auch anderen Treibhausgasen haben wir landesseitig bislang konstruktiv begleitet.“

„Im Bund besteht zwar scheinbar bereits Konsens, die Steuer einzuführen. Dennoch kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Einführung einer Steuer allein nicht zur zwingend erforderlichen Verringerung der Kohlendioxid-Emmissionen führt“, sagt Christian Pegel und fährt fort: „Die Einführung der Steuer verändert aber die volkswirtschaftlichen und sozialen Parameter in Deutschland grundlegend, sodass die nachteiligen Folgen unbedingt verhindert und gleichzeitig der Einsatz klimafreundlicher Alternativen vorangetrieben werden müssen.“

„Wir brauchen deshalb ein klares Bekenntnis der Bundesregierung, dass die zusätzlichen Einnahmen aus einer Abgabe für Kohlendioxid eins zu eins zurückgegeben werden: An betroffene Pendlerinnen und Pendler sowie Geringverdienende und Mittelstandshaushalte, um Mehrbelastungen abzufangen und keine sozialen Verwerfungen zu erzeugen. Außerdem brauchen wir Fördertöpfe, die Unternehmen und Privathaushalten ermöglichen, energieeffiziente und klimafreundlichere Maschinen und Haushaltsgeräte überhaupt erst anzuschaffen“, fordert Pegel und sagt weiter: „Wer eine CO2-Steuer mit Lenkungseffekt will, darf nicht auf Mehreinnahmen spekulieren, sondern muss diese sozial ausgewogen gestalten und Mehreinnahmen reinvestieren – um den Lenkungszweck zu erreichen und um soziale Unwuchten von Anfang an auszuschließen“, so Pegel.

Wichtig sei ihm dabei, dass der Bund die sehr divergierenden Lebensverhältnisse in den Bundesländern bei anstehenden Entscheidungen berücksichtigt. „Für die Einführung einer Abgabe auf Kohlendioxid braucht es vor allem die Akzeptanz der Menschen bundesweit. Es darf dabei niemand aufgrund seines Wohnorts oder Einkommens benachteiligt werden“, so Pegel. Der Minister machte in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Mecklenburg-Vorpommern deutschlandweit das am dünnsten besiedelte Flächenland ist. Eine Folge davon ist, dass viele Menschen täglich zur Arbeits- oder Ausbildungsstätte sowie zu Fachärzten und kulturellen oder sozialen Einrichtungen pendeln.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Groß Godems – Die Gemeinde Groß Godems (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 44.301,61 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßen- und Gehwegbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das geplante Vorhaben umfasst die Umrüstung der 81 Natrium- und Quecksilberdampfleuchten auf LED-Technik einschließlich der Maste. Es werden auch 180 Meter Kabel erneuert.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Einsparung von ca. 22.000 Kilowattstunden Strom können rund 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Tessin rüstet Straßenbeleuchtung um

Tessin – Die Stadt Tessin (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 36.534,83 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Vorgesehen ist, die 98 vorhandenen Quecksilberdampflampen durch hocheffiziente LED-Leuchten zu ersetzen. Die Kabel werden weiter verwendet. Unter anderen werden beispielsweise 55 Leuchten in der Rostocker Chaussee, zehn Am Wiesengrund, elf in der Straße Klein Tessin, jeweils fünf Am Wäldchen und Am Erlenbruch ausgetauscht.

Durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung können pro Jahr rund 32.000 Kilowattstunden Strom sowie knapp 19 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Fernwärmeleitung zur Reha-Klinik

Lohmen – Für Bau und Betrieb einer Fernwärmeleitung erhält das Unternehmen „Lohmen Fernwärme GmbH“ vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 298.890 Euro. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Der Wärmeversorger will die Reha-Klinik „Garder See“ in Lohmen (Landkreis Rostock) mit Wärme versorgen, die als Abwärme in der nahegelegenen Biogasanlage der Produktionsgenossenschaft Gerdshagen entsteht. Dafür soll eine 2100 Meter lange Fernwärmeleitung gebaut werden.

An den Kosten in Höhe von 729.000 Euro beteiligt sich das Energieministerium mit einer Förderung von 41 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit dieser Investition wird die Wärmeversorgung in der Reha-Klinik regenerativ und zugleich vor Ort produzierte Energie dafür genutzt.

Nach Fertigstellung der Fernwärmeleitung können damit pro Jahr rund 530 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

LED-Straßenbeleuchtung in Groß Polzin

Groß Polzin – Die Gemeinde Groß Polzin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 196.716 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in Groß Polzin und den Ortsteilen. Die vorhandenen 191 Leuchten werden durch 218 neue ersetzt. Im Rahmen dieser Maßnahme werden auch 86 Maste sowie die Kabel erneuert. In Groß Polzin wird es künftig 67, im Ortsteil (OT) Quilow 43, im OT Konsages 25, im OT Pätschow 50, im OT Vitense 18 und im OT Polzin 15 neue Leuchten geben.

Durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung können pro Jahr rund 67.000 Kilowattstunden Strom sowie knapp 40 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Fördermittel für LED-Umrüstung

Carlow – Die Gemeinde Carlow (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 51.412,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Beabsichtigt ist, in den Ortsteilen Neschow und Carlow sowie in Klein Molzahn, Kuhlrade und Samkow die Straßenbeleuchtung energieeffizient umzurüsten. Dabei werden 59 Leuchten inklusive Maste und Kabel ausgetauscht. Bei 16 Leuchten kann der Mast weiterhin genutzt werden, so dass nur der Leuchtenkopf ersetzt wird. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 102.825 Euro.

Durch den Umtausch der Leuchten können pro Jahr knapp 20.000 Kilowattstunden Strom und ca. zwölf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Zuschuss für Biomasseheizung an Nahwärme Ahrensboek GmbH

Cambs – Die Nahwärme Ahrensboek GmbH in Cambs (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 328.772,89 Euro. Mit diesen Mitteln sollen eine Biomasseheizung und ein Nahwärmenetz zur Versorgung umliegender Haushalte und landwirtschaftlicher Betriebe mit Wärmeenergie in Cambs, Ortsteil Ahrensboek errichtet und betrieben werden.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen 727.024 Euro.

Geplant ist, ein Nahwärmenetz, das auf Basis von Biomasse betrieben wird, mit einer Länge von 935 Metern zu errichten. Als Wärmelieferant werden Holzhackschnitzel aus der Region dienen, die in einer Anlage bestehend aus zwei 200 Kilowatt-Kesseln verarbeitet werden. Alle anzuschließenden Gebäude erhalten Hausanschlussstationen.

Durch diese Maßnahmen können jährlich rund 140 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

LED-Straßenbeleuchtung

Graal-Müritz – Die Gemeinde Graal-Müritz im Landkreis Rostock erhält einen Zuwendungsbescheid über 40.000 Euro für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der gesamten Gemeinde. Dabei werden insgesamt 110 Leuchten, davon 34 inklusive neuer Maste, umgerüstet.

Mit der Umstellung auf die LED-Beleuchtung können ca. 18 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Weiterhin werden der Energieverbrauch um etwa 33.000 Kilowattstunden und die Betriebskosten um ca. 8.300 Euro jährlich gesenkt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf 80.000 Euro.

Deutscher Energiesparmeister 2019

Wismar – Die Schülerinnen und Schüler der evangelischen Schule „Robert Lansemann“ in Wismar sind deutscher Energiesparmeister. Im Finale des bundesweiten Wettbewerbs der Schulen in Berlin setzte sich der Landessieger aus Mecklenburg-Vorpommern gegen alle anderen Bundesländer durch.

„Ich freue mich sehr mit den und für die Grundschülerinnen und -schüler und ihre Lehrer. Ihr Antimüllmonster-Projekt mit dem Ziel, keinen Müll mehr in den Brotdosen zu haben, hat bei der Online-Abstimmung die meisten Klicks bekommen“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel.

Die sieben bis neun Jahre alten Schüler aus Nordwestmecklenburg holte mehr als 6.50 der 50.000 Stimmen, die insgesamt für alle 16 Landessieger vergeben worden waren. Mit knapp 50 Stimmen weniger sicherte sich das Hildegardis-Gymnasium Kempten aus Bayern den zweiten Platz. Platz drei ging mit knapp 6.350 Stimmen an die Grundschule Adelby aus Flensburg in Schleswig-Holstein.

Christian Pegel bedankt sich zugleich bei allen, die für die Lokalmatadoren aus Mecklenburg-Vorpommern geklickt haben. „Dank Ihrer Unterstützung ist unsere Energiesparmeister-Schule republikweit in aller Munde. Das ist auch eine schöne Werbung für unser Bundesland“, so Christian Pegel.

Neben den drei Finalisten wurden auch alle anderen regionalen Gewinner im Berliner Bundesumweltministerium ausgezeichnet. Die 16 Landessieger erhalten jeweils 2.500 Euro für ihr Klimaschutzengagement, der Bundessieger aus Wismar kann sich noch einmal über dieselbe Summe freuen. kann sich über zusätzliche 2.500 Euro freuen. Ein Sonderpreis über 1000 Euro ging nach Dresden.

Neue Straßenbeleuchtung in Carlow

Carlow – Die Gemeinde Carlow im Landkreis Nordwestmecklenburg erhält vom Energieministerium einen Zuwendungsbescheid über ca. 40.000 Euro für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik für den Ortsteil Klocksdorf, im Zuge der Sanierung der Kreisstraße 9. Dabei werden die vorhandenen Leuchten durch 21 sparsame LED Leuchten inklusive Masten und Kabel ersetzt.

Mit der Umstellung auf die LED-Beleuchtung können ca. 4,6 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Weiterhin wird der Energieverbrauch um etwa 7.800 Kilowattstunden jährlich gesenkt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf ca. 80.000 Euro.

Förderung für neue Straßenbeleuchtung

Dolgen am See – Die Gemeinde Dolgen am See im Landkreis Rostock erhält einen Zuwendungsbescheid über 81.250 Euro für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der Straßen- und Gehwegbeleuchtung auf LED-Technik in Dolgen am See sowie in den Ortsteilen Friedrichshof, Striesdorf und Groß Lantow. Insgesamt werden 81 Leuchten mit moderner LED-Reflektortechnik ausgestattet. Von diesen werden 11 inklusive Masten ausgetauscht.

Mit der Umstellung auf die LED-Beleuchtung können ca. 8,4 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Weiterhin wird der Energieverbrauch um etwa 14.205 Kilowattstunden jährlich gesenkt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf ca. 162.500 Euro.