Achtung, Schulstart!

Schwerin – In wenigen Tagen beginnt in Mecklenburg-Vorpommern für insgesamt 13.800 Mädchen und Jungen die Schule. „Die Erstklässler, die sich ab dem 12. August 2019 täglich auf den Schulweg machen, sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr und bedürfen besonderer Rücksichtnahme“, sagte Innenminister Lorenz Caffier.

„Für Kinder stellt der Straßenverkehr insgesamt eine große Herausforderung dar, denn die Sechs- bis Siebenjährigen können Gefahrensituationen noch nicht umfassend erkennen oder einschätzen. Die Erstklässler haben ein geringeres Sichtfeld als Erwachsene. Sie können nicht über Autos hinweg schauen und werden aufgrund ihrer Größe selbst auch schlechter bzw. später wahrgenommen“, erläuterte Caffier.

Gerade in den ersten Wochen gilt es für die Schulanfänger, den täglichen Schulweg zu meistern. Um die Sicherheit für die ABC-Schützen zu gewährleisten, setzt die Landespolizei bei ihren Bemühungen auch in diesem Jahr wieder auf Vorbeugung und Kontrollen. Neben der Schulwegsicherung werden aber auch das richtige Angurten der Kinder in den Fahrzeugen sowie die Einhaltung der zulässigen Fahrgeschwindigkeit im Mittelpunkt stehen.

Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt die Wichtigkeit dieser Maßnahmen. Die Verkehrsunfallbilanz Mecklenburg-Vorpommerns weist aus, dass 2018 insgesamt 510 (2017: 519) Kinder im Alter von 6-14 Jahren bei Verkehrsunfällen auf unseren Straßen verunglückten, davon drei Kinder tödlich. 77 Kinder wurden schwer- und 430 Kinder leichtverletzt.

Bei Verkehrsunfällen auf dem Weg zur oder von der Schule, stieg dagegen die Anzahl der verunglückten Kinder um über 60 Prozent an. Bei 61 Verkehrsunfällen wurden 16 Kinder schwer und 44 Kinder leichtverletzt. Unter den Verletzten waren acht Kinder im Alter zwischen 6 und 7 Jahren zu beklagen (2017: fünf Kinder).

„Unsere Kinder wollen und sollen lernen, den Schulweg alleine zu meistern. Dazu orientieren sie sich an Vorbildern die dafür sorgen sollten, dass sie sicher in die Schule kommen. Lassen Sie uns gemeinsam Vorbild sein!“, so Innminister Lorenz Caffier.

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