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Kategorie: KiTa / Bildung / Schule / Uni / Ausbildung

Qualitätsoffensive in der Kindertagesförderung

Oldenburg: Kinder und Fachkräfte profitieren von besseren Rahmenbedingungen

Schwerin – Ministerin Simone Oldenburg hat bei der Landespressekonferenz Pläne des Bildungsministeriums dargestellt, um die Qualität in der Kindertagesförderung weiter zu verbessern. „Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Betrachtungen. Wurde in der Vergangenheit intensiv in die Teilhabe investiert, ist es weiterhin verstärkt unser Ziel, die Rahmenbedingungen für das Personal und die individuelle Förderung der Kinder auszubauen“, hob die Bildungsministerin hervor.

Zu den Neuerungen in den kommenden Monaten gehören:

  • Erzieherinnen und Erzieher für 0 – 10-Jährige werden 2023 ab dem 1. Ausbildungsjahr nicht mehr auf den Fachkraft-Schlüssel angerechnet; im Jahr 2024 folgt dann das 2. Ausbildungsjahr.
  • Ausbildungswege werden flexibler.
  • Pädagogische Fachkräfte werden durch Assistenzkräfte sowie Alltagshelferinnen und Alltagshelfer stärker entlastet.

„Um die Erzieherinnen und Erzieher, die eine großartige Arbeit leisten, u. a. stärker bei der Umsetzung der Hygiene-Konzepte oder bei den organisatorischen Aufgaben zu entlasten, können sie auch weiterhin von Alltagshelferinnen und Alltagshelfern unterstützt werden. So können sich die Fachkräfte wieder besser auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren.“ Aus diesem Grund wird das Programm über 2022 hinaus verstetigt. Vorgesehen ist nun, Assistenzkräften, Alltagshelferinnen und Alltagshelfern Angebote zur Qualifizierung zu unterbreiten.

Laut Ministerin ziele die zweite Säule der Qualitätsoffensive auf die verstärkte individuelle Förderung der Kinder. „In diesem Jahr haben wir die Bildungskonzeption fortgeschrieben und um das Kapitel „Elementares mathematisches Denken, Welterkundung sowie technische und naturwissenschaftliche Grunderfahrung“ erweitert. Ende dieses Jahres folgt das Kapitel zur Umweltbildung“, informierte Oldenburg. Damit würde man einen deutlichen Fokus auf die Zukunftsthemen setzen.

Weitere Pläne des Bildungsministeriums sollen den Übergang von der Kita zur Schule erleichtern: mit Informationsmaterial und mit der optionalen Übergabe des Kita-Portfolios an die Eltern zur Weiterleitung an die Grundschulen.

Zusammenarbeit von Schule und Sport

Neue Wege für Schülerinnen und Schüler in den Basketball-Sport

Rostock – Bildungsministerin Simone Oldenburg und Tamás Ignácz, Vize-Präsident des Basketballverbandes (BVMV), unterzeichneten heute in Rostock eine Kooperationsvereinbarung. „Basketball-Sport hat nicht zuletzt mit dem grandiosen Einzug der Rostock Seawolves in die 1. Liga eine wachsende Bedeutung in unserem Land. Mit der neuen Kooperation setzen wir ein starkes Signal für eine gelingende Zusammenarbeit von Schule und Sportverbänden. Die Sport-Angebote für Schülerinnen und Schüler werden gestärkt und gleichzeitig findet sich sportlicher Nachwuchs“, sagte Oldenburg am Montag (den 8. August).

„In Mecklenburg-Vorpommern gibt es neben den Rostock Seawolves oft nur kleinere Basketballmannschaften. Diese Mannschaften wollen wir dabei unterstützen, die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Vereinen, Akteurinnen und Akteuren zu intensivieren. Damit schaffen wir Interesse am Basketballsport und fördern die sportlichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler“, ergänzte Tamás Ignácz.

Die Ministerin informierte, dass zur Umsetzung dieser Aufgaben erstmals ein Schul- und Verbandssportentwickler eingesetzt wird.

„Ich freue mich sehr, als Schul- und Verbandssport-entwickler zur nachhaltigen Entwicklung des Basketballs in Mecklenburg-Vorpommern beitragen zu können und noch mehr Menschen, insbesondere Kinder- und Jugendliche, für Sport und Bewegung zu begeistern“, sagte Clemens Schütz, neuer Schul- und Verbandssportentwickler des BVMV.

Im Fokus dieser Tätigkeit steht die Kommunikation zwischen den Vereinen und der landesweite Kontakt mit den Schulen.

Oldenburg: „Konkret geht es zum Beispiel um den Aufbau einer landesweiten Schul-Basketballliga, das Aufbauen neuer Schul-Arbeitsgemeinschaften, die Zusammenarbeit bei den Wettbewerben „Jugend trainiert für Olympia“ sowie um Lehrerfortbildung und Lehrergewinnung als Übungsleiterin oder Übungsleiter.“

Mit der Schaffung der Stelle eines Schul- und Verbandssportentwicklers soll die Professionalisierung des Basketballs im Nordosten für die Zukunft vorbereitet werden. Dazu zählt auch die langfristige Präsenz im Ganztagsbereich der Schulen und die stetige Weiterbildung von Lehrkräften sowie der Austausch und enge Kontakt mit den örtlichen Vereinen.

Die Kooperation umfasst die Schaffung einer Vollzeitstelle, die durch den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern, den Deutschen Basketballbund und das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern bis 31.07.2025 gefördert wird.

Das Ministerium beteiligt sich mit 31.000 Euro pro Jahr. Die Aufgaben umfassen einerseits Tätigkeiten in der Verbandsarbeit (Kommunikation, Vereinsberatung, Öffentlichkeitsarbeit) andererseits Schwerpunkte im Bereich Schule.

Nachwuchsförderung im Bauingenieurwesen

Kooperationsvereinbarung zwischen Land und Hochschule Wismar geschlossen

Wismar – Zur Nachwuchsförderung hat die Straßenbau- und Verkehrsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Bauunternehmen, Ingenieurbüros und der Hochschule Wismar ein neues Traineeprogramm entwickelt. Statt des klassischen Praktikums in einem Bereich lernen Studierende nach dem sechsten Fachsemester des Bachelorstudienganges Bauingenieurwesen alle Berufsfelder des Straßen- und Brückenbaus kennen.

Sie arbeiten während des 20-monatigen Programms in einem Straßenbauamt, in einem Bauunternehmen und in einem Ingenieurbüro. Zur Einbindung der Trainees in den Studienprozess unterzeichneten am Montag die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse und der Rektor der Hochschule Wismar Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister in Schwerin eine Kooperationsvereinbarung.

„Fachkräftesicherung ist eines der Kernthemen für Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb müssen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um jungen Menschen attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven zu bieten. Die Kooperation zwischen der Hochschule Wismar und dem Land zur Qualifizierung von Bauingenieuren ist dabei ein richtiger Schritt. Die Studierenden haben jetzt bereits während des Studiums die Möglichkeit, eine qualifizierte Begleitung durch Ingenieure in der Praxis zu erlangen und gleichzeitig eine erste Orientierung für den weiteren beruflichen Weg zu erhalten“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse vor Ort.

„Als Rektor der Hochschule Wismar freue ich mich sehr über den Abschluss der Vereinbarung zum Traineeprogramm, die uns Gelegenheit gibt, das Land in einem wichtigen Aufgabenfeld im Rahmen der Nachwuchsgewinnung zu unterstützen. Als regional verankerte Hochschule für angewandte Wissenschaften sehen wir darin eine gute Möglichkeit, unsere breit gefächerte Expertise – hier im Bereich des Bauingenieurwesens – auch und gerade zum Nutzen unseres Landes einzubringen und andererseits unseren Studierenden noch bessere Studienbedingungen und Karrierechancen bieten zu können“, sagte Bodo Wiegand-Hoffmeister.

„Für uns ist heute ein wichtiger Tag. Gemeinsam arbeiten wir mit der Hochschule, den Bauunternehmen und den Ingenieurbüros daran, den sehr gut ausgebildeten Bauingenieurnachwuchs in Mecklenburg-Vorpommern zu halten“, betont Dr. Firgt, Direktor des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern. Die Ingenieursausbildung an der Hochschule hat eine lange Tradition und genießt einen guten Ruf. Die Absolventen sollen nun auch verstärkt im Land gehalten werden. „Wir wollen die jungen Fachkräfte frühzeitig abholen und zeigen, dass es in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur tolle Projekte gibt, sondern auch attraktive Arbeitgeber“, sagt Dr. Firgt.

Die Studierenden erhalten durch das Traineeprogramm bereits während des Studiums erste fundierte Praxis-Einblicke in alle Felder des Straßenbaus. Gleichzeitig können sie erkunden, welcher Bereich am besten zu ihnen passt. Für die Planungsbüros und die Baufirmen bietet sich die Möglichkeit, potenzielle künftige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennen zu lernen und durch gezielte Unterstützung den Lernerfolg der Studierenden zu erhöhen.

Start des Traineeprogramms ist der 01. September 2022. Die Bachelorthesis wird zum Programmende im dritten Trainee-Semester geschrieben. Danach besteht die Option, mit einer Tätigkeit in einem der beteiligten Unternehmen oder in der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern zu beginnen. Mit der Kooperationsvereinbarung wird das Traineeprogramm als Praktikum gemäß der Praktikumsordnung der Hochschule Wismar anerkannt. Auch wird die Teilnahme an Mastermodulen ermöglicht.

In diesem Jahr nehmen die Studierenden Casey-Jane Lange und Jessica Hack an dem Traineeprogramm teil. Beteiligte Unternehmen sind die GP Verkehrswegebau GmbH, die TSS Tief- und Straßenbau Schwerin GmbH, das iBL Schwerin – Ingenieurbüro Leirich GbR und das Ingenieurbüro Küchler GmbH.

Land unterstützt Azubis bei Fahrtkosten

Oldenburg: Von den neuen Regelungen werden viele Jugendliche profitieren

Schwerin – Das neue Ausbildungsjahr beginnt mit einer guten Nachricht für die Jugendlichen. „Wir haben die Richtlinie für die Zuschüsse für Fahrt- und Unterbringungskosten für die Azubis neu geregelt. Die Grenze der Ausbildungsvergütung, bis zu der Zuschüsse beantragt werden können, wurde auf 750 Euro angehoben. Davon können fast 40 Prozent der Auszubildenden profitieren. Sie werden pro Jahr mit 280 Euro Fahrtkostenzuschuss durch das Land entlastet, wenn die Strecke, die sie von ihrem Wohnort zum Berufsschulort zurücklegen, maximal 300 Kilometer beträgt“, erklärte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Auszubildende, die einen längeren Anfahrtsweg haben, können einen Zuschuss von 560 Euro erhalten. Auch erhalten die Jugendlichen, wenn sie während ihrer Ausbildung zeitweise in einem Internat wohnen, pauschal einen Zuschuss von 350 Euro.

„So entlasten wir, gerade auch in dieser für viele finanziell schwierigen Zeit, die Jugendlichen und vermeiden so hoffentlich auch Ausbildungsabbrüche“, sagte Oldenburg.

Ausgenommen von den Fahrtkostenzuschüssen sind Jugendliche, die das vom Land mitfinanzierte Azubi-Ticket auch für die Fahrt von ihrem Wohnort zum Berufsschulort in Mecklenburg-Vorpommern nutzen oder diejenigen, die ihre Ausbildung mehr als zwei Mal unterbrochen haben oder Sozialleistungen beziehen.

Das Land hat für den Zuschuss in diesem und im vergangenen Jahr jeweils rund 339.000 Euro bereitgestellt.

Im Schuljahr 2021/2022 hat das Land insgesamt lediglich 81.000 Euro an Zuschüssen für Fahrt- und Unterbringungskosten von Auszubildenden ausgezahlt. „Wir erhoffen uns von der neuen Regelung, dass wir mehr Auszubildende unterstützen können“, so die Ministerin.

Rechtspflegerstudium in M-V

Schwerin – Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt hat jetzt darauf hingewiesen, dass die Neufassung der Rechtspflegerausbildungs- und Prüfungsordnung seit 1. August 2022 gültig ist.

„In Mecklenburg-Vorpommern ist die Rechtspflegerausbildungs- und Prüfungsordnung vom 17. Juni 1994 nun neugefasst. Sie ist mit dem 23. Juli 2022 in Kraft getreten. Die Anpassungen wurden erforderlich, da sich die Anforderungen an die Ausbildung und Prüfung geändert haben. Der fachtheoretische Prüfungsteil ist nun erweitert und an das Studienmodell der meisten Bundesländer angeglichen worden.

Somit erhalten die Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Justizdienst zur Verwendung im Rechtspflegerdienst eine bessere Vergleichbarkeit ihres Studiums mit den anderen Ländern. Auch wird für das Ablegen der schriftlichen und mündlichen Prüfungsleistungen eine Regelung zum angemessenen Nachteilsausgleich bei prüfungsunabhängigen Beeinträchtigungen aufgenommen.

Weitere Änderungen sind bei der Bewertung der Prüfungsleistungen vorgesehen. Mit der Neufassung wird die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Verordnung auch sprachlich zum Ausdruck gebracht“, so die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Bernhardt.

Das Rechtspflegestudium wird in Mecklenburg-Vorpommern an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow angeboten. Zum 1. August 2022 wird ein neuer Jahrgang das Studium aufnehmen.

Die Voraussetzungen für die Befähigung zur Rechtspflegerin / zum Rechtspfleger regelt § 2 des Rechtspflegergesetzes. Die Befähigung wird im Rahmen eines dreijährigen Vorbereitungsdienstes und durch das Bestehen der Rechtspflegerprüfung erworben. § 2 des Rechtspflegergesetzes schreibt bundeseinheitlich Fachstudienzeiten an einer Fach­hochschule und berufspraktische Studienabschnitte bei einem Ausbildungsgericht bzw. einer Ausbildungsstaatsanwaltschaft vor.

Einzelheiten wie die Gliederung des Vorbereitungsdienstes, die Studieninhalte oder die Prüfung werden durch die von den Ländern erlassenen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen geregelt.

Erlangen der Berufsreife

Oldenburg: Mehr Jugendliche haben die Chance auf einen anerkannten Schulabschluss

Schwerin – Um den Schulabschluss der Berufsreife in Mecklenburg-Vorpommern zu erlangen, gibt es für Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2023/2024 zusätzliche unterstützende Angebote. Bildungsministerin Simone Oldenburg informierte darüber, dass vom Schuljahr 2023/2024 an die Möglichkeiten für Jugendliche, einen anerkannten Schulabschluss zu erlangen, am Bedarf ausgerichtet und flächendeckend angeboten werden sollen.

„Das Bildungsangebot 9+ wird ab dem Schuljahr 2023/2024 eingestellt. Es wurde von den Schülerinnen und Schülern kaum genutzt und hat nicht dazu beigetragen, wesentlich mehr Jugendliche zu einem Schulabschluss zu führen.

Deshalb werden die Angebote des ‚Produktiven Lernens‛ sowie der ‚Berufsreife dual‛ künftig gestärkt“, erklärte die Ministerin. „Gleichzeitig wird das freiwillige 10. Schuljahr von den Förderschulen Lernen an die Regionalen Schulen und Gesamtschulen angegliedert. Somit haben weitaus mehr Jugendliche die Chance, einen anerkannten Schulabschluss zu erlangen“, sagte Oldenburg.

Das derzeit noch bestehende Bildungsangebot 9+ wird letztmalig im Schuljahr 2022/2023 an Schulen mit noch bestehenden Lerngruppen durchgeführt und läuft am 31. Juli 2023 aus. Das Angebot 9+ richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die die 9. Jahrgangsstufe besucht, aber nicht erfolgreich absolviert haben.

Im Schuljahr 2022/2023 gibt es das freiwillige 10. Schuljahr an 24 Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Insgesamt werden 27 Klassen gebildet, in denen die Jugendlichen die Berufsreife anstreben.

Zeugnisse für Referendarinnen und Referendare

Oldenburg: Land hat wieder neue Nachwuchslehrkräfte ausgebildet

Schwerin – Bei einer Festveranstaltung am Freitag, 29. Juli 2022, im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais in Schwerin haben 123 Referendarinnen und Referendare für den Schuldienst ihre Zeugnisse der Zweiten Staatsprüfung erhalten. Von den Referendarinnen und Referendaren haben acht das Lehramt für Sonderpädagogik, 24 das Lehramt an Grundschulen, 15 das Lehramt an Regionalen Schulen, 73 das Lehramt an Gymnasien und drei das Lehramt an beruflichen Schulen erworben.

„Ich gratuliere den Referendarinnen und Referendaren, dass sie ihre praktische Ausbildung unter den besonders herausfordernden Pandemiebedingungen gemeistert haben,“ beglückwünschte Bildungsministerin Simone Oldenburg die Nachwuchslehrkräfte. „Für ihr Berufsleben, die ‚dritte Phase‛ der Lehrerbildung, das lebenslange ‚learning by doing‛ und das Herausbilden ihrer Lehrerpersönlichkeit wünsche ich ihnen von Herzen viel Erfolg und Freude.“

Mit der Feierstunde begeht das Bildungsministerium ein besonderes Ereignis: den erfolgreichen Abschluss des Referendariats, für dessen Organisation und inhaltliche Gestaltung das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) verantwortlich ist. Zeugnisse, Blumen und kleine Präsente hat Dr. Uwe Viole, Direktor des IQ M-V und Leiter der Abteilung Lehrkräftebildung und Digitalisierung des Ministeriums, überreicht.

87 der Absolventinnen und Absolventen werden nahtlos zum 1. August 2022 unbefristet in den Schuldienst des Landes übernommen – 85 davon ohne ein erneutes Bewerbungsverfahren über die Übernahmegarantie des Landes. Fünf Lehrkräfte starten an beruflichen Schulen und 82 an allgemein bildenden Schulen (davon 13 an einer Grundschule, 21 an einer Regionalen Schule, 22 an einer Gesamtschule, 20 an einem Gymnasium und sechs an einer Förderschule).

„Ich freue mich, dass sich so viele Nachwuchslehrkräfte für unsere Schulen entschieden haben und in Mecklenburg-Vorpommern bleiben“, sagte die Bildungsministerin. „Das zeigt zum einen, dass die Übernahmegarantie der richtige Weg ist. Für die Referendarinnen und Referendare bedeutet sie einen nahtlosen Übergang in den Beruf und für die Schulen Bürokratieabbau und erhöhte Planungssicherheit. Die hohe Übernahmequote zeigt zum anderen, dass das Land mit seinen Schulen ein attraktiver Arbeitgeber ist“, betonte Oldenburg.

Bauvorhaben am Bildungscampus Löcknitz

Löcknitz – Das Innenministerium gewährt für den Neubau der Regionalen Schule am Bildungscampus Löcknitz eine Sonderbedarfszuweisung über 1,5 Millionen Euro und hat dem Bürgermeister der Gemeinde Löcknitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald, Detlef Ebert einen entsprechenden Zuwendungsbescheid übersandt.

Löcknitz liegt nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt und verfügt über das einzige deutsch-polnische Gymnasium im Nordosten, an dem etwa 500 Schülerinnen und Schüler lernen.

Mit dem Neubau der Regionalen Schule entsteht als dritte und letzte neue Bildungseinrichtung auf dem Campus, eine Schule mit spezifischer Kompetenz auf die Förderschwerpunkte Hören und Sehen und körperlich-motorische Entwicklung.

Die neue Schule wird eine sogenannte Clusterschule. Jedes Cluster ähnelt einer Schule im Kleinformat, in dem Lern- und Unterrichtsräume mit Aufenthalts- und Erholungsbereichen zu einer Einheit gebündelt sind. Dafür werden drei nahezu quadratische Pavillons (jeweils ein Cluster) errichtet, die versetzt ineinandergreifen.

Nach diesem Modell können sich Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Leistungsstufen einen festgelegten Bereich im Gebäude teilen. Das Schulgebäude ist zweigeschossig und kann mit dem zentral angeordneten Innenhof auch als „Grünes Klassenzimmer“ genutzt werden.