Menü Schließen

Kategorie: LK Vorpommern-Greifswald

Aufnahme der Schuhproduktion

Inbetriebnahmeprüfung der Schuhproduktion der Firma Birkenstock am Standort Pasewalk erfolgreich abgeschlossen

Pasewalk – Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte hat am 29. August 2023 das Vorliegen aller Voraussetzungen für die Aufnahme der Schuhproduktion bei der Firma Birkenstock am Standort Pasewalk bestätigt und die Inbetriebnahme frei gegeben.

Sie bezieht sich zunächst auf einen Teil der Produktionslinien, die auf dieser Grundlage aus dem Probe- in den regulären Betrieb übergehen können. Die Vervollständigung der genehmigten Produktionslinien erfolgt sukzessive und wird ebenfalls durch die zuständigen Behörden nach Abschluss des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens begleitet.

Im Ergebnis sondierender Vorgespräche wurde der Genehmigungsantrag für die Industrieanlage am 7. März 2022 gestellt. Bereits am 1. Juli 2022, nach einem knapp viermonatigen, sowohl vom Antragsteller als auch seitens der zu beteiligenden Behörden sehr konstruktiv geführten Verfahren, wurde die Genehmigung durch das StALU MS erteilt.

Es schlossen sich während der Bauphase Überwachungen und Vor-Ort-Gespräche gemeinsam mit anderen zuständigen Behörden an, in denen offene Punkte konsequent angesprochen und durch die Verantwortlichen des Schuhproduzenten zuverlässig abgearbeitet wurden. Auch Änderungen des ursprünglichen Antrages, wie beispielsweise die Umstellung der Anlagenbeheizung von Verbrennung auf Wärmepumpe, wurden zeitgerecht bewältigt.

Der Probebetrieb einzelner Produktionslinien war seit dem 1. August 2023 durch das StALU MS zugelassen worden. In diesem Rahmen erfolgte das Einfahren und die technische Einstellung der ersten Produktionsanlagen sowie die Einarbeitung der ersten Mitarbeiter.

Die Firma Birkenstock betreibt somit in Pasewalk von nun an eine Anlage mit einer Kapazität von bis zu 6.400.000 Paar Schuhen pro Jahr auf der Basis von Polyurethan einschließlich Endbearbeitung und Verpackung.

Neubau der Notaufnahme am Klinikum Karlsburg

Karlsburg – Gesundheitsministerin Stefanie Drese übergab heute einen Fördermittelbescheid des Landes in Höhe von zehn Millionen Euro an das Klinikum Karlsburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald). Die Mittel stammen aus dem MV-Schutzfonds und sind für die Errichtung einer Notaufnahmestation vorgesehen.

„Investitionen in unsere Krankenhäuser sind Investitionen in die Zukunft“, betonte Drese bei ihrem Besuch am (heutigen) Donnerstag in Karlsburg. „Wir sorgen damit für eine qualitativ hochwertige und moderne Gesundheitsversorgung.“

Mit dem Neubau einer Notaufnahmestation werden nach Angaben der Ministerin die räumlichen und baulichen Voraussetzungen geschaffen, um die Aufnahme der Patientinnen und Patienten zentral in einer Station durchzuführen. Bisher müssen sämtliche Notfallpatienten direkt auf die Intensiv- oder auf die Allgemeinstation aufgenommen werden.

Bestandteil der Notaufnahme ist auch eine Holding-Area. „Hierbei handelt es sich um einen kombinierten Halte- und Aufwachraum, der dazu dient, dass alle Patienten vor Verlegung auf die Intensivstation oder die Allgemeinstation dort in Dringlichkeits- oder Gefährdungskategorien eingeteilt werden können“, so Drese.

„Mit der Etablierung einer Holding-Area entfallen die Freihaltung von Zimmern bzw. Betten für diese Patienten“, verdeutlichte Drese. Durch die Verfügbarkeit einer Notaufnahmestation könne zudem ein konsequentes Hygiene-Management nicht nur in Bezug auf Corona, sondern auch im Hinblick auf das Auftreten multiresistenter Keime besser realisiert werden.

Das Klinikum Karlsburg ist ein renommiertes Herz- und Diabeteszentrum und ist mit 236 Betten in den Fachabteilungen Anästhesiologie und Intensivmedizin, Innere Medizin, Herzchirurgie und Kinder- und Jugendmedizin in den Krankenhausplan des Landes Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen.

Das Klinikum Karlsburg ist eine interdisziplinäre Schwerpunktklinik für die Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen, Erkrankungen des Herzmuskels und der Herzklappen sowie sämtlicher Formen des Diabetes mellitus und seiner Komplikationen inklusive Kinder- und Jugenddiabetes. Es nimmt 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche an der Notfallversorgung teil.

Forschungsstandort Vorpommern

Anklam – „Der ländliche Raum – Vielfalt ist seine Stärke“. Unter diesem Motto hat der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, heute seine Sommertour durch Mecklenburg-Vorpommern gestartet.

„Klimawandel, Energiewende, Ernährungssicherheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt – das sind die Schlagworte und Themen, über die in unserer Gesellschaft aktuell intensiv diskutiert wird und die sich teilweise vermeintlich ausschließen. Dem ländlicen Raum kommt hierbei eine ganz besondere Rolle zu, denn dort werden unsere Lebensmittel letztlich produziert und auch Anlagen zur Erzeugung und Nutzung von erneuerbaren Energien werden in weiten Teilen in ländlichen Gegenden implementiert.

Für mich ist deshalb klar, die Zukunft liegt im ländlichen Raum. Hier fallen Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung in besonderem Maße zusammen. Von der Sommertour verspreche ich mir, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, um sie in Entscheidungsprozesse einzubinden. Ich möchte erfahren, welche Herausforderungen es vor Ort konkret gibt, welche Lösungsideen bereits existieren und wie man diese weiterentwickeln kann.

Es geht mir nicht darum zu zeigen, was alles nicht geht, sondern die vielen innovativen Projekte, die hierzulande u.a. in den Bereichen Agrarfoschung, Küstenschutz, Umweltbildung und erneuerbarer Energien bereits auf den Weg gebracht wurden, zu unterstützen“, sagte der Minister zum Auftakt seiner Sommertour auf der Insel Riems bei Greifswald. Dort besuchte er zunächst das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Bundesinstitut für Tiergesundheit, um dann ins Bioökonomiezentrum Anklam weiterzureisen.

„Der erste Tag meiner Sommertour nimmt den Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern in den Blick. Kaum einer weiß, dass sich unser Land in den vergangenen Jahren zu einem anerkannten Hochschul- und Forschungsstandort entwickelt hat“, sagte Minister Backhaus und würdigte in diesem Zusammenhang das FLI als einen seit Jahren starken Partner und Berater des Landes. Die intensive Zusammenarbeit hat sich insbesondere während der BSE-Krise 2000, dem Ausbruch der Geflügelpest 2006 und der Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest, die 2021 erstmals M-V erreichte, bewährt.

„Sofern die Europäische Kommission unserem Ersuchen, die ASP-Sperrzonen im Landkreis LUP aufzuheben zustimmt, wäre es in Deutschland erstmals gelungen ASP-Sperrzonen vollständig aufzuheben. Ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität in den betroffenen Gemeinden.“

Im Bioökonomiezentrum Anklam informierte sich Minister Backhaus über die Produkte und Projekte der 16 dort ansässigen Firmen, die u.a. an einem Mittel gegen Demenz und Diabetes aus Rohstoffen der Landwirtschaft, Kraftstoffen aus organischen Abfällen, medizinischem Hanf oder dem Recycling von Klärschlamm zur Gewinnung von Dünger forschen.

„Die Bioökonomie leistet die Transformation von einer Erdöl-basierten Wirtschaft hin zu einer Wirtschaft, in der fossile Ressourcen durch verschiedene nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Sie ist zentral für die künftige globale Ernährungs­sicherung und stellt nachwachsende Rohstoffe für vielfältige Anwendungsbereiche bereit. Bioökonomie und Bioökologie sind die Wachstumsmotoren der Zukunft.

Heute werden bereits mehr als 800 Mrd. Euro Umsatz im Jahr mit diesen Produkten in Europa  gemacht. Wir haben gute Ausgangsbedingungen und müssen entschieden agieren, um den Wohlstand für die künftigen Generationen zu sichern. Ich möchte Mecklenburg-Vorpommern als Standort sowohl für die Grundlagenforschung im Bereich Bioökonomie entwickeln wie auch die Anwendung der gewonnen Erkenntnisse und damit Wertschöpfung im Land schaffen“, sagte Backhaus.

Im Bereich Ernährung und nachwachsende Rohstoffe wurden im Rahmen der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation im Zeitraum von 2015 bis 2022 insgesamt 29 Projekte mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt über 17 Millionen Euro bewilligt.

Im Verbundvorhaben „UltraPulp – Extraktion von Zuckerrüben-Pektin-Oligo-Sacchariden“ des Unternehmens Suiker Unie GmbH Anklam und dem Zentrum für Ernährung und Lebensmitteltechnik (ZELT) gGmbH geht es zum Beispiel darum, aus dem Restsaft der Rüben spezifische Substanzen zu gewinnen, um diese  etwa als Pulver für Backwaren einzusetzen. Die Zuckerrübe hat wertvolle Inhaltsstoffe, die bisher nicht genutzt werden, und erfährt damit eine Aufwertung.

Im Verbundvorhaben „FermMixDrink – Innovative, malzbasierte, alkoholfreie Getränke“ des Unternehmens Störtebeker Braumanufaktur GmbH, Stralsund, und dem ZELT soll eine neue alkoholfreie, durstlöschende Getränkeserie entwickelt werden.

Weitere relevante außeruniversitäre Forschungseinrichten, die sich der Bioökonomie widmen, sind hierzulande das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN), das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie sowie das Leibniz-Institut für Ostseeforschung.

An der Universität Rostock befasst sich insbesondere die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät mit bioökonomischen Themen und auch die Universität Greifswald tritt unter anderem als Partner im Norddeutschen Zentrum für Mikrobielle Genomforschung (NZMG) in Erscheinung. Anfang März diesen Jahres erfolgte die Inbetriebnahme des Zentrums für Life Science und Plasmatechnologie am Greifswalder Campus. Seit dem Wintersemester 2022/2023 bietet die Universität Greifswald einen Bioökonomie-Masterstudiengang an.

Straßensanierungen in Greifswald

Greifswald – Nachdem der städtische Haushalt für das Haushaltsjahr 2023 durch das Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung M- V genehmigt wurde, lässt die Stadt mehrere Straßenabschnitte instand setzen. Mit der Maßnahme werden vor allem Löcher und Absatzaufbrüche beseitigt, die durch den Frost während des vergangenen Winters entstanden sind. Fahrzeugführer müssen mit zeitweisen Beeinträchtigungen rechnen.

Friedrich-Loeffler-Straße

Vom 31. Juli bis 4. August wird die Straßenführung der Friedrich-Loeffler-Straße zwischen Weißgerber Straße und Kapaunenstraße geändert. Wegen der Bauarbeiten wird die Straße halbseitig gesperrt und in Richtung Wollweberstraße als Einbahnstraße geführt.

Die Loeffler-Straße ist demnach in Fahrtrichtung Hansering von der Kapaunenstraße aus nicht befahrbar! Es kommt zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Tiefgarage Dompassage! Zudem werden in diesem Zeitraum einige Haltestellen im Streckenverlauf nicht bedient. Weitere Infos hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Stadtwerke Greifswald: https://www.sw-greifswald.de/Aktuelles#1147

Straße an der Mühle

Vom 8. bis 10. August wird die Straße an der Mühle in Eldena abschnittsweise bis zur Wiecker Brücke instand gesetzt. Am 8. August wird die Straßenoberfläche abgefräst, am 9. und 10. August erfolgt bereits der Asphalteinbau.

Während der Arbeiten wird der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Wiecker Brücke ist während der Baumaßnahme nur für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Mit Beeinträchtigung ist zu rechen.

In den nächsten Wochen wird zudem die Kreuzung Wolgaster Straße/Karl-Liebknecht-Ring instand gesetzt. Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten in der Marienstraße, in der Straße Am Gorzberg, sowie in der Neumorgenstraße.

Radweg Penkun – Wollin wird ausgebaut

Meyer: Gravierende Schadstellen beseitigen für uneingeschränkten Radverkehr

Penkun – Im Landkreis Vorpommern-Greifswald soll an der Kreisstraße VG 85 Penkun – Wollin ein Radweg um- und ausgebaut werden. „Derzeit gibt es auf der Strecke gravierende Schadstellen. Mit dem Um- und Ausbau wird der Radweg wieder uneingeschränkt und ohne Gefahr für den Alltags-, Freizeit- und Schülerverkehr nutzbar sein“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Das Vorhaben umfasst den Ausbau des straßenbegleitenden Radweges entlang der VG 85 von der Ortslage Wollin bis etwa zum Ortseingang Penkun auf einer Länge von rund 1.366 Metern. Es ist geplant, die vorhandene Pflasterdecke umzubauen in eine neu herzustellende zweischichtige Asphaltbefestigung mit einer Verbreiterung des Radweges auf zweieinhalb Meter.

WiDie Gesamtkosten betragen rund 490.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 426.000 Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Als Bestandteil des Klimaschutzprogramms 2023 stellt der Bund Ländern und Kommunen Mittel für den Ausbau eines sicheren und lückenlosen Radnetzes zur Verfügung.

Seit 2022 umfassten die Maßnahmenschwerpunkte zusätzlich die Ertüchtigung der Radinfrastruktur und Fahrradparken mit Lademöglichkeit an den Schnittstellen zum öffentlichen Personennahverkehr mit Bus und Bahn.

Fischerteppiche in Kulturerbeliste

Freest – Die Kultusministerkonferenz der Länder hat die in Vorpommern beheimatete Tradition des Knüpfens von Fischerteppichen auf Empfehlung der Deutschen UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Aus diesem Anlass hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Vorpommern-Greifswald Michael Sack und dem Bürgermeister der Gemeinde Kröslin Holger Dinse am Sonnabend zu einem Festempfang nach Freest eingeladen.

„Ich freue mich sehr, dass den Vorpommerschen Fischerteppichen diese Ehre zuteil geworden ist. Glückwunsch und einen herzlichen Dank all denen, die sich um die Pflege der Tradition des Knüpfens dieser wundervollen Kunstwerke verdient gemacht haben“, so der Staatssekretär.

Vorpommersche Fischerteppiche sind handgeknüpfte, schafwollene Teppiche mit maritimen Motiven aus der Region. Als Nebenerwerbsmöglichkeit für notleidende Fischer entstand diese Tradition vor fast 100 Jahren. Unter Anleitung und Federführung des österreichischen Textilgestalters Rudolf Stundl widmeten sich zwischenzeitlich über 50 Knüpferinnen und Knüpfer diesem Kunsthandwerk.

Aufgrund ihres ursprünglichen Entstehungsortes, des Fischerdorfs Freest am Peenestrom, wurden sie zu DDR-Zeiten als Freester Fischerteppiche vermarktet, obwohl sie sowohl in den umliegenden Dörfern Lubmin, Spandowerhagen, Kröslin als auch in den Städten Greifswald, Wolgast, Lassan und Usedom geknüpft wurden und teilweise noch heute werden.

Peene-Werft in Wolgast

Schwesig: Peene-Werft ist wichtig für die Region Vorpommern und das Land M-V

Wolgast – Seit 75 Jahren fest in Vorpommern verankert: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigte heute in Wolgast die Bedeutung der Peene-Werft für die Region und das Land.

„Die Werften in Mecklenburg-Vorpommern gehören zu unserer Identität. Jeder kennt irgendjemanden, der im Schiffbau arbeitet oder gearbeitet hat“, sagte Schwesig. Die Peene-Werft sei seit 75 Jahren Teil dieser Tradition, „als starker Industriekern für Vorpommern, als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb. Sie ist leistungsstarker Partner der Marine und der maritimen Industrie in unserem Land. Ich gratuliere herzlich zu diesem Firmenjubiläum“.

Nicht immer seien die Zeiten auf der Peene-Werft leicht gewesen – trotz jahrzehntelanger Erfahrung und einer leistungsfähigen Belegschaft. „Seit der Übernahme durch der NVL-Gruppe vor zehn Jahren aber hat die Werft wieder Perspektiven“, sagte die Ministerpräsidentin.

Die Landesregierung habe immer hinter den Werften und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestanden. Es sei ein gutes Zeichen und ein klares Bekenntnis, dass der Marineschiffbau vom Bund zur nationalen Schlüsseltechnologie erklärt worden ist. „Dafür haben wir uns als Land eingesetzt.“

In der maritimen Wirtschaft schlage das industrielle Herz Mecklenburg-Vorpommerns – auf den Werften, bei den Zulieferern und in den Häfen. Schwesig: „Die Zukunft bringt uns Chancen, dass es so bleibt. Der Spezialschiffbau hier in Wolgast ist ein gutes Beispiel, auch die erneuerbaren Energien werden künftig eine große Rolle spielen.“

All das sei nur möglich mit gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sagte Schwesig. „Eine Werft ist viel mehr als ihre Hallen, Maschinen und Auftragsbücher. Sie lebt von ihren Arbeitskräften, ihrem Wissen und ihrer Begeisterung. Sie ziehen an einem Strang und setzen sich ein für eine gute und stabile Entwicklung der Peene-Werft. Darauf können Sie alle miteinander stolz sein.“

Landessportspiele Mecklenburg-Vorpommern

Ministerin Drese: „Hiermit erkläre ich die 1. Landessportspiele in Mecklenburg-Vorpommern für eröffnet“

Insel Usedom – Sportministerin Stefanie Drese eröffnete heute die ersten Landessportspiele Mecklenburg-Vorpommerns auf der Insel Usedom. „Damit feiern wir heute eine ganz besondere Premiere, bei der wir Menschen aller Altersklassen zusammenbringen, um gemeinsam die Freude an der Bewegung zu fördern“, betonte die Ministerin zum Start der Spiele.

Organisiert wurde das Sportfest durch den Landessportbund M-V, den Kreissportbund Vorpommern-Greifswald, die Landesfachverbände, die Sportvereine der Region und die Verwaltung der Kaiserbäder. Insgesamt werden rund 3.000 Sportlerinnen und Sportler entlang der Strandpromenade der Gemeinden Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin erwartet.

„Besonders angesichts der zurückliegenden Corona-Jahre, die das Vereinsleben teils stark beeinträchtigt und den Bewegungsmangel insgesamt weiter verschärft haben, ist das Landessportfest eine gute Möglichkeit, wieder mit der Vielfalt der Sportangebote im Land in Berührung zu kommen“, erklärte Drese. So würden entlang der Aktivmeile unzählige Angebote des Breiten-, Gesundheits- und Trendsports die Besucherinnen und Besucher zum Ausprobieren und Mitmachen animieren.

Die Ministerin hob hervor, dass der Sport in Mecklenburg-Vorpommern gut durch die Corona-Pandemie gekommen sei. „Dafür gilt mein Dank vor allem dem Landessportbund“, sagte Drese. So gewannen die Sportvereine im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr 12.808 neue Mitglieder dazu und liegen damit deutlich über den Zahlen vor Corona.

Drese: Insgesamt sind im Landessportbund aktuell über 274.000 Sportler und Sportlerinnen in 1.830 Vereinen organisiert. Damit sind 17 Prozent der Bevölkerung in unserem Land Mitglied in einem Sportverein.“

Dass Mecklenburg-Vorpommern überhaupt auf eine so lebendige Vereinswelt blicken könne, sei der Verdienst von zumeist ehrenamtlich aktiven Personen, die bereit seien ihre Zeit zu investieren und Verantwortung für die Vereinsorganisation zu übernehmen, betonte Drese.

„Ich freue mich daher sehr, heute auch zwei besonders Aktive mit der höchsten sportlichen Würdigung des Landes ehren zu dürfen“, so Drese. „Herrn Peter Müller, der seit mehr als 30 Jahren ehrenamtlich im Gewichtheber- und Kraftsportverband M-V aktiv ist und auch im Alter von 87 noch immer Kinder und Jugendliche für die Sportart Gewichtheben begeistert und Herr Rainer Sbach, der als Trainer verschiedenster Sparten seit nunmehr 60 Jahren die Vereinsgeschichte des Ueckermünder Turnvereins von 1861 e. V. prägt. Für dieses besondere Engagement darf ich Ihnen heute voller Freude die Sportplakette des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Verdienste um den Sport überreichen.“