Menü Schließen

Schwesig: Wir brauchen eine Lösung im Interesse der Kinder

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Karin Prien begrüßt, bei den geplanten Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss nachverhandeln zu wollen.

„Es ist und bleibt falsch, ausgerechnet bei Alleinerziehenden und ihren Kindern zu kürzen. Ich habe als Bundesfamilienministerin in der Regierung von Bundeskanzlerin Merkel den Unterhaltsvorschuss auf bis zu 18 Jahre ausgeweitet.

Das war auch richtig so, denn auch Kinder mit 16 oder 17 Jahren haben Bedürfnisse. Sie dürfen nicht allein gelassen werden, wenn ihre Väter oder auch Mütter nicht zahlen. Wir brauchen eine Lösung im Interesse der Kinder“, sagte die Ministerpräsidentin heute in Schwerin.

„Anstatt bei den Kindern zu kürzen, sollten säumige Eltern, in der Regel Väter, stärker herangezogen werden. Zum Beispiel auch durch Maßnahmen wie Führerscheinentzug. Das haben wir bei Bildung der heutigen Bundesregierung gemeinsam so beschlossen. Der Unterhaltsvorschuss ist wichtig für viele Alleinerziehende und ihre Kinder“, sagte Schwesig weiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert