Radweg von Garz nach Glewitz offiziell freigegeben

Insel Rügen – Auf der Insel Rügen (Landkreis Vorpommern-Rügen) haben am Mittwoch Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe und Infrastrukturminister Christian Pegel den Radweg entlang der Landesstraße 30 vom Abzweig Groß Schoritz bis Garz offiziell freigegeben.

„Wir haben eine weitere Radweglücke schließen können. Mit Abschluss der Gesamtmaßnahme steht den Radfahrern nunmehr ein durchgehender straßenbegleitender Radweg zwischen der Glewitzer Fähre und dem Stadtrand von Garz von etwa 9,5 km zur Verfügung. Die Verkehrssicherheit für Einheimische und Gäste wurde nun deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Neben der touristischen Nutzung der Strecke ist der Abschnitt auch durch einheimische Radfahrer, unter anderem auch Schüler der Garzer Schule, stark befahren. Der Wirtschafts- und Tourismusminister dankte alle Beteiligten für ihr Engagement vor Ort. „Ich habe mein Versprechen gehalten. Am Ende haben wir ein Ergebnis, was sich sehen lassen kann.“

Das Projekt war bei der Priorisierung für das Lückenschlussprogramm des Landes vom Landkreis auf eine Position gesetzt worden, die eine Realisierung erst deutlich nach 2016 bedeutet hätte. Infrastrukturminister Pegel betonte daher: „Ich freue mich, dass der Radweg durch die gemeinsame Anstrengung des Infrastruktur- und des Wirtschaftsressorts nun doch schneller als ursprünglich möglich realisiert werden konnte. Dank der Finanzierung durch das Wirtschaftsministerium und die fachliche Vorbereitung und Umsetzung der Maßnahme durch die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern können wir heute den neuen Radweg einweihen. Die Attraktivität und die Verkehrssicherheit hier in der Region erfährt damit eine weitere Steigerung.“

Der am Mittwoch freigegebene Radweg (2. Bauabschnitt) der Gesamtmaßnahme Radweg Glewitzer Fähre – Garz führt entlang der L 30. Auf 3,9 Kilometern Länge ist mit dem zweiten Bauabschnitt ein neuer straßenbegleitender Radweg entstanden. Er schließt die Lücke zwischen dem bereits vorhandenen Radweg zwischen der Glewitzer Fähre und dem Abzweig der K 13 bei Groß Schoritz und Garz (1. Abschnitt). Die Landesstraße zwischen der Glewitzer Fähre und Garz ist vor allem in den Sommermonaten stark frequentiert. Die Fährverbindung Stahlbrode – Glewitz führt zu stoßweise auftretenden Fahrzeugkolonnen auf der L 30, die eine erhöhte Unfallgefahr für die auf der Straße fahrenden Radfahrer darstellen. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 1,1 Millionen Euro.

Ahlbeck, Binz, Zingst und Boltenhagen – AOK AKTIV STRAND geht erstmals „ON TOUR“

Einladung zu Spiel, Spaß und Sport an der Ostsee

Faul in der Sonne liegen und nichts tun? Oder doch lieber mit Freunden und Familie neue Sportarten ausprobieren und an der frischen Ostseeluft Spaß bei gemeinsamem Spiel und Bewegung haben? Dann aufgemerkt, es wird sportlich am Ostsee-Strand und genau das ist das Konzept des AOK AKTIV STRANDES, der erstmals auf Tour geht.

Usedomer und Besucher können vor der einzigartigen Kulisse der Ostsee viele verschiedene Trendsportarten wie beispielweise Beachsoccer, Beachhandball oder Beachvolleyball auf ihren Funfaktor testen. Neben ihrem festen Standort im Ostseebad Kühlungsborn schlägt die AOK AKTIV STRAND SPIEL- UND SPORTARENA ihre Zelte nun auch auf Usedom in Ahlbeck (22. Juli), auf Rügen in Binz (5. August), auf Fischland-Darß in Zingst (12. August) und im Ostseebad Boltenhagen (19. August) auf. Dazu sind alle sportbegeisterten Ostseebewohner und Gäste der Region recht herzlich eingeladen. Geleitet wird der AOK AKTIV STRAND vom ehemaligen Bundesligatrainer des FC Hansa Rostock, Andreas Zachhuber.

„Wir wollen die Ostseefans anstecken mit unserer Idee eines AKTIV STRANDES, an dem der gemeinsame Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht“, betonte Matthias Auth, Leiter Sport und Gesundheit der AOK Nordost. „Insofern sehen wir uns als Sportkasse und Impulsgeber für eine gesunde Lebensweise, die die regelmäßige Aktivität und eine ausgewogene Ernährung in den Mittelpunkt stellt.“

Volles Programm in Ahlbeck

Gestartet wird am Sonnabend, dem 22. Juli im Kaiserbad Ahlbeck. In Zusammenarbeit mit der Tourist Information Ahlbeck lädt die SPIEL- & SPORTARENA – der AOK AKTIV STRAND ON TOUR von 11 bis 21 Uhr zu aktiver Erholung mit Beachsoccer, Beachvolleyball und weiteren Sportarten am feinen Sandstrand in Ahlbeck ein (Strandaufgang 1y1z/Grenzstraße/Rathenaustraße). Direkt an der Ostsee können vier Spielfelder mit erstklassiger Ausrüstung und einem qualifizierten Trainerteam, das bis 17 Uhr zur Verfügung steht, frei genutzt werden. Sportgeräte können von 10 bis 18 Uhr gegen Pfand ausgeliehen werden.

Von 11 bis 13 Uhr findet ein Beachsoccer-Training ­und ­-Turnier mit den erfolgreichen und mehrfachen Deutschen Meister der Rostocker Robben statt. Wer lieber pritscht und baggert, sollte sich das Beachvolleyball-Training mit dem Lokalmatador des HSV Insel Usedom von 14 bis 17 Uhr vormerken. Gleichzeitig wird von 14 bis 17 Uhr für die Handballfreunde ein Training im Beachhandball­ angeboten. Und auch das geht auf der Sommersonneninsel – „Eishockey“­ mit den ­Rostocker­ Nasenbären­ von 11 – 14 Uhr. Ab 18 bis 21 Uhr wird zum sportlichen Match am Ahlbecker Strand auch noch chillige Musik aufgelegt. Herzlich willkommen.

Neubau Parkplatz Hafenstraße in Lubmin

Lubmin – Für den Bau des Parkplatzes Hafenstraße erhält die Gemeinde Lubmin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Bauministerium Finanzhilfen im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von rund 48.000 Euro. Die Gesamtausgaben betragen ca. 180.000 Euro.

Die Gemeinde Lubmin plant im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Ortskern“ den Neubau eines Parkplatzes im nördlichen Bereich der Hafenstraße. Es sollen insgesamt 23 Stellplätze entstehen. Zurzeit ist der Parkplatz unbefestigt. Diese Baumaßnahme verbessert das Erscheinungsbild des Ortes und ermöglicht ein geordnetes Parken.

Der Baubeginn ist für September 2017 vorgesehen. Fertiggestellt wird die Maßnahme voraussichtlich im vierten Quartal 2017.

Unternehmens-Netzwerk RUN wird unterstützt

Malchin – Das Land unterstützt den weiteren Ausbau der Aktivitäten für das „Regionale Unternehmensnetzwerk Mecklenburgische Schweiz e.V. (RUN)“. „Ziel ist es, durch das Netzwerk das wirtschaftliche Potential in der Mecklenburgischen Schweiz, vor allem in der Region des Amtsbereiches Malchin und um den Kummerower See, zu stärken und auszubauen. Durch das gemeinsame unternehmerische Engagement im Netzwerk muss es gelingen, die Rahmenbedingungen für attraktive Arbeits-, Wohn- und Freizeitangebote weiter zu verbessern. Nur so werden Fachkräfte und Jugendliche in ihrer Heimat eigene Perspektiven besser erkennen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph in Malchin. Mitglieder und Unterstützer des Netzwerkes sind über 40 Unternehmen der Region.

Wirtschaftsstaatssekretär Rudolph regte an, dass sich die regionalen Unternehmen untereinander sowie mit ortsansässigen Vereinen noch stärker vernetzen. „Fachkräfte- und Nachwuchssicherung, die Entwicklung des Tourismus und die Verbesserung der Lebensqualität sind Herausforderungen, die sich gemeinsam viel besser lösen lassen. Das Idealbild eines attraktiven Wirtschaftsstandortes ist geprägt durch eine wirtschaftsfreundliche Infrastruktur, attraktive Arbeit und durch ein motivierendes Lebens- und Wohnumfeld. Standortfaktoren wie zeitgemäße und qualitativ hochwertige Betreuung und Ausbildung aller Kinder, attraktive Freizeitangebote, moderner und bezahlbarer Wohnraum für alle Generationen sind unabdingbar. Sport- und Sozialvereine leisten für Lebensqualität und Identifikation einer Region einen unverzichtbaren Beitrag“, erläuterte Rudolph weiter. Als eine Herausforderung nannte der Wirtschaftsstaatssekretär auch die Integration von Flüchtlingen in die regionale Wirtschaft. Wertschöpfungspotenzial besteht darüber hinaus in der wachsenden touristischen Vermarktung der Region „Kummerower See“.

Die Gesamtausgaben für Personal und Sachkosten für das Netzwerk belaufen sich auf rund 316.000 Euro. Das Land unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von rund 190.000 Euro. Die Laufzeit beträgt drei Jahre.

Von Januar bis April sind die Gäste und Übernachtungen in der Tourismusregion Mecklenburgische Seenplatte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden in den ersten vier Monaten des Jahres rund 236.177 Ankünfte (+5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und 751.178 Übernachtungen (+5,0 Prozent) erzielt. „Der Tourismus ist in der Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir werden touristische Maßnahmen, vor allem die, die der Saisonverlängerung und der Qualitätssicherung touristischer Angebote dienen, nach Möglichkeit unterstützen“, sagte Rudolph abschließend.

Touristischer Infopoint und Schwimmbad in Kirch-Baggendorf eröffnet

Kirch-Baggendorf – In Kirch-Baggendorf (Gemeinde Gransebieth, Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Sonnabend feierlich die Eröffnung des Tourismus-Informationspunktes (Info-Point) und des Schwimmbades in Kirch-Baggendorf begangen worden. „Das ist eine spannende Kombination: Besucher können sich informieren und gleichzeitig auch abkühlen. Die Gäste erhalten interessante Informationen zu bestehenden touristischen und kulturellen Angeboten der Recknitz-Trebel-Region am touristischen Informationspunkt. Wer mag, kann sich anschließend mit einem Bad abkühlen oder vor Ort noch verweilen. Mit dem neuen Vorhaben ist ein attraktives Angebot für das Küstenvorland entstanden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe anlässlich der Eröffnung.

Der Minister war am Sonnabend nicht vor Ort. Er hat an den Trauerfeierlichkeiten für den Bundeskanzler a.D., Dr. Helmut Kohl, im Dom zu Speyer (Rheinland-Pfalz) sowie am sich anschließenden „Großen militärischen Ehrengeleit“ teilgenommen.

Es ist ein Tourismus-Informationspunkt (Info-Point) als Mehrzweckgebäude neu entstanden. Dieser dient auch als Eingang zum Schwimmbad. Bestehende bauliche Anlagen wurden abgerissen. Bei dem Vorhaben wurde das ca. 54 x 33 Meter große Schwimmbad modernisiert und erneuert. „Mit der Inbetriebnahme kann die Region noch besser mit anderen touristischen Angeboten vernetzt werden. So können sich Radfahrer über Beherbergungsmöglichkeiten informieren. Das ist gerade für die stark zunehmende Zahl der Radtouristen von Bedeutung. Diese sind oft individuell unterwegs, das heißt, bei mehrtägigen Radreisen werden keine Unterkünfte vorgebucht, sondern sie entscheiden sich zum Teil spontan, wo sie am nächsten Abend nächtigen möchten“, sagte Wirtschaftsminister Glawe weiter.

Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe warb vor Ort auch für die Gedenkstätte des Naturforschers, Afrikareisenden und Sammlers Alexander von Homeyer. „Der einzige Ort in Mecklenburg-Vorpommern, wo an Forscher erinnert wird, ist die kleine Gedenkstätte in Kirch-Baggendorf“, sagte Glawe. Aktuell bekommt die Gedenkstätte eine Leihgabe von der Müritzeum GmbH aus Waren. Es handelt sich dabei um 21 vom Sammler akribisch aufbereitete Skelette von verschiedenen Wirbeltieren, etwa aus der Zeit um 1850, die in extra dafür angefertigten Glas-/Holzkästchen untergebracht sind. Die Sammlung wurde vor Jahren im Elternhaus von Alexander von Homeyer in Vorland bei Grimmen gefunden.

Die Gesamtinvestition für das Vorhaben beträgt rund 1,2 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit rund 1,08 Millionen Euro. Das Innenministerium stellt aus dem Kofinanzierungsprogramm des Landes Mittel in Höhe von rund 31.500 Euro bereit.

Minister Backhaus mahnt: Fleisch- und Wurstwaren sind keine Souvenirs!

Schwerin – „Im Hinblick auf die beginnende Urlaubs- und Feriensaison bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes eindringlich darum, keine Fleisch- oder Wurstwaren aus den Gebieten mitzubringen, die von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind. Auch die Menschen, die von dort zu uns nach Mecklenburg-Vorpommern kommen um zu arbeiten, bitte ich um entsprechende Achtsamkeit“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus.

Die für den Menschen ungefährliche Tierseuche ist jetzt von Osteuropa sprunghaft weiter nach Westen vorgedrungen und hat Tschechien erreicht. Da der Reiseverkehr von der Tschechischen Republik und anderen Mitgliedstaaten nach Deutschland nicht mehr der Einfuhruntersuchung an einer Grenzkontrollstelle unterliegt, ist das Risiko der Einschleppung, insbesondere entlang des Fernstraßennetzes, durch Fahrzeuge oder Personen nach wie vor hoch.

„Der ASP- Erreger kann sogar einige Zeit in Brühwürsten überleben und ist somit eine potentielle Gefahr für die Schweine und das Schwarzwild in Mecklenburg-Vorpommern, wenn die Tiere Zugang zum Beispiel zu weggeworfenen Wurstbroten bekommen“, so der Landwirtschaftsminister.

„Ich werde die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter bitten, noch aktiver als bisher den Zoll und die Bundespolizei fachlich zu unterstützen. Die Bundesbehörden finden auch im Ministerium jederzeit kompetente Ansprechpartner, wenn im Rahmen von Kontrollen Fragen zu klären sind“, betonte Dr. Backhaus.

Anders als bei der Klassischen Schweinepest (KSP), die in Mecklenburg-Vorpommern nach einigen Jahren der Bekämpfung erst durch die Impfung der Wildschweine getilgt wurde, kann gegen die ASP kein wirksamer Impfschutz erzielt werden.

„Wir wollen gemeinsam vermeiden, dass das ASP-Virus in den Schwarzwildbestand beziehungsweise in Hausschweinehaltungen eingeschleppt wird“, so Minister Backhaus.

Greifswald verzeichnet im 1. Quartal Übernachtungsplus von 15,8 Prozent

Greifswald – Greifswald hat sich im ersten Quartal 2017 als Tourismusmagnet erwiesen. Wie der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mitteilte, konnte Greifswald bei den Übernachtungszahlen um 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen. Den vorläufigen Zahlen zufolge wurden von Januar bis März insgesamt 32.103 Übernachtungen gezählt. Vor allem deutsche Urlauber besuchten die Stadt.

Während deren Übernachtungszahlen sogar um 19,7 Prozent zulegten, ging die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste um 16,4 Prozent zurück. Die Aufenthaltsdauer betrug durchschnittlich 2,2 Tage. Die Zahl der Ankünfte stieg um 22,2 Prozent auf 14.591. Verglichen mit den anderen sechs großen Städten in MV kann Greifswald den größten Zuwachs verzeichnen.

„Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, freut sich der Abteilungsleiter für Wirtschaft und Tourismus, Fabian Feldt: „Dass gerade in der nicht so attraktiven Urlaubszeit so viele Gäste nach Greifswald kommen, spricht für die Attraktivität der Stadt, ihrer Einrichtungen und Angebote. Wir hoffen natürlich, dass die Nachfrage auch über die Sommermonate anhält“. Auch für den Geschäftsführer der Greifswald Marketing GmbH, Maik Wittenbecher, ist das ein wirklich guter Start ins Jahr. „Es zeigt sich, dass Greifswald auch in der Nebensaison bei den Deutschen immer beliebter wird.“

Neubau des Hauptrettungsturmes in Koserow

Insel Usedom – Im Ostseebad Koserow auf der Insel Usedom soll ein neuer Hauptrettungsturm gebaut werden. Der Turm entsteht am Haupteingang zum Strand. Der jetzige Rettungsturm befindet sich direkt über der Seebrücke. Der Zugang ist nur über die Seebrücke möglich. „Bei hohem Besucheransturm kann dies zu Konflikten führen. Um einen sicheren Strandbetrieb zu ermöglichen und die Badegäste zeitgemäß zu betreuen, muss hier gehandelt werden. Der Rettungsturm muss neugebaut werden. Daran führt kein Weg vorbei. Das Vorhaben ist auch ein Beitrag, die Badesicherheit der Gäste optimal zu gewährleisten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Mit den Bauarbeiten ist bereits begonnen worden. Die Ausbauarbeiten und die Verlegung der Leitungen sind erfolgt. In den kommenden Tagen werden die Restarbeiten vorgenommen werden. „Der neue Hauptrettungsturm soll noch im Juni fertiggestellt und übergeben werden. Das wäre hervorragend, damit pünktlich zum Start der Hauptsaison und dem Beginn der Sommerferien beste Bedingungen für Einheimische und Gäste am Strand von Koserow vorhanden sind“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe weiter.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 240.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur mit einem Zuschuss in Höhe von rund 192.000 Euro.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes für die Insel Usedom rund eine Million Ankünfte (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und mehr als 5,4 Millionen Übernachtungen (4,7 Prozent) registriert worden. „Usedom ist eine verlässliche Größe der touristischen Entwicklung im Land. Wir werden den Ausbau der touristischen Infrastruktur im Land weiter bestmöglich unterstützen“, so Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten.

Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen lockt mit neuen Attraktionen

Rövershagen – Karls Erdbeerhof in Rövershagen (LK Rostock) lädt am morgigen Samstag, dem 3. Juni 2017, um 10 Uhr, zum Erdbeerfest und lockt mit neuen Highlights: Für 2 Mio. Euro ließ Geschäftsführer Robert Dahl eine 100 Meter lange Erdbeerpromenade, mit 13 Meter Höhe und 30 Meter Länge das weltgrößte Erdbeerschälchen sowie 5 große Klettererdbeeren für Kinder errichten. Zur Einweihung der neuen Attraktionen wird auch der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus erwartet.

„Es ist beeindruckend, wie sich Karls Erdbeerhof immer wieder neu erfindet und die Besucher mit immer neuen Ideen und Attraktionen in Staunen versetzt. Im Zentrum steht jedes Mal die Erdbeere. Das ist für mich als Landwirtschaftsminister natürlich der entscheidende Anknüpfungspunkt. Auch freut es mich, zu sehen, dass die Erlebnisdörfer in Rövershagen sowie auf Rügen und Usedom unser Bundesland bereichern, Arbeitsplätze schaffen und den ländlichen Raum beleben“, so der Minister mit Blick auf das Wochenende.

Erdbeeren sind bei den Deutschen sehr beliebt. 2014/2015 verzehrte jeder etwa 3,4 Kilogramm. Und das ist gut so, schließlich sind sie besonders gesund. Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen und bestehen zu über 90 % aus Wasser. Der hohe Gehalt an Folsäure und Eisen ist wirksam gegen Blutarmut, der hohe Calcium-Gehalt schützt vor Osteoporose, Kalium und Magnesium schützen das Herz und die Salicylsäure lindert Gicht und Rheuma.

Die Erdbeeranbaufläche in Deutschland betrug im Jahr 2016 etwa 12.300 ha, die Gesamterntemenge belief sich auf über 143.000 t, bei einem Ertrag von ca. 115 dt/ha. Im Vergleich dazu betrug die Anbaufläche in Mecklenburg-Vorpommern 2016 rund 790 ha, die Gesamterntemenge belief sich auf knapp 8.000 t bei einem mittleren Ertrag von ca. 102 dt/ha.

„Leider ist die Anbaufläche im Vergleich zu 2015 um 2,4 % und der Anteil der Erdbeeren an der Obsterzeugung in MV um 3,7 % auf 14,8 % gesunken“, informiert Backhaus. Hauptursache seien die deutlich geringeren Erträge aufgrund massiver Frosteinbrüche gewesen. „Ich hoffe sehr, dass wir das in diesem Jahr wieder wett machen können. Bisher stehen die Zeichen gut“, sagt er weiter. Die Bestände in den Betrieben seien kräftig und gut entwickelt. Die Ernte erster Früchte in unter Vlies-Folien-Doppelabdeckung habe begonnen. Die frühen Erdbeersorten im Freiland ohne Abdeckung seien in Vollblüte.

„Die Luft- und Bodenfrostereignisse in der zweiten Aprilhälfte haben den Erdbeeren in Mecklenburg-Vorpommern kaum Schaden zugefügt, denn die meisten Betriebe haben vor den kritischen Nächten mit Vlies-Folien-Bedeckung einen ausreichenden Frostschutz erreichen können. Das rechtzeitige Bedecken der Bestände ist jedoch eine große Herausforderung und für die Mitarbeiter ein gewaltiger Kraftakt, wurde aber erfolgreich gemeistert. Hier stand die Ernte eines ganzen Jahres auf dem Spiel“, betont der Minister abschließend.

Rostock: Förderbescheide für Schule und Radweg

Rostock – Infrastrukturminister Christian Pegel hat Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling zwei Förderbescheide übergeben. Das Geld fließt in die Sanierung einer Schule und in den Bau eines Radwegs.

„Mit beiden Maßnahmen machen wir die größte Stadt des Landes noch lebenswerter und anziehender, nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger dort, sondern auch für potenzielle Zuzügler“, sagte Minister Christian Pegel in Rostock. Oberbürgermeister Roland Methling betonte: „Bildung und Mobilität sind wesentliche Kriterien für die Attraktivität Rostocks.“

In den Bau des Radwegs an der Hinrichsdorfer Straße fließen Fördermittel in Höhe von rund 236.000 Euro. Insgesamt betragen die Investitionen rund 735.000 Euro. Die Mittel werden gemäß der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast des Landes gewährt in Verbindung mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel ist, das Radwegenetz zu verbessern, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Kohlendioxid-Emissionen zu verringern und Mecklenburg-Vorpommern für Radfahrer noch attraktiver zu machen. „Damit leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Minister Christian Pegel.

Der neue rund 870 Meter lange Radweg verläuft parallel zur Hinrichsdorfer Straße von der Gutenbergstraße bis zum Kurt-Schumacher-Ring und ist Teil des geplanten Geh- und Radwegs zwischen Dierkower Damm und Dierkower Allee.

Der zweite Förderbescheid dient der Sanierung des Schulgebäudes an der Maxim-Gorki-Straße. Die Förderung beläuft sich auf gut 3,9 Millionen Euro. Das sind 75 Prozent der Gesamtkosten. Die betragen rund 5,5 Millionen Euro. Die Mittel kommen aus der Städtebauförderung und dem EFRE-Fonds. „Investitionen in Schulen sind ein guter Beitrag zur Zukunftssicherung“, sagte Minister Christian Pegel.

Zum Beginn des Schuljahres 2018/19 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Dann zieht das Förderzentrum Lernen dort ein, das bisher an der Danziger Straße untergebracht ist. Das Haus an der Danziger Straße ist nicht mehr sanierungsfähig. Das Förderzentrum kommt mit rund 210 Kindern in 20 Klassen und mehr als 30 Lehrerinnen und Lehrern, einer Schulsozialpädagogin und zwei Berufseinstiegsbegleiterinnen.

Aktuell steht das Schulgebäude an der Maxim-Gorki-Straße leer. Dort war zuletzt die Berufliche Schule für Technik untergebracht, bis sie ins Regionale Berufliche Bildungszentrum für Metall-, Elektro- und Bautechnik (RBBZ) An der Jägerbäk umzog.

Kühlungsborn-West: „Baltic-Park“ wird neu gestaltet

Kühlungsborn – Die Stadt Kühlungsborn plant die Erneuerung des Baltic Parks im Westteil des Ostseebades. Das Ministerium für Infrastruktur M-V hat jetzt dem Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von 450.000 Euro zugestimmt.

Weitere Fördermittel für Tourismusförderung in Höhe von 594.000 Euro zum Schultern des insgesamt gut 1,4 Millionen Euro teuren Vorhabens will die Stadt Kühlungsborn zudem beim Wirtschaftsministerium beantragen.

Geplant ist, den Park an der Strandpromenade nach historischem Vorbild neu zu gestalten, um ihn als Freizeit- und Begegnungsstätte nutzen zu können. Aktuell sei der Park durch Einbauten komplett überformt und erfülle nicht mehr die Funktion eines Parks. Durch die Maßnahme sollen die Wege, Flächen und der Teichbereich saniert, Kunst installiert und der Pflanzenbestand gepflegt und erweitert werden.

Seit 1991 wurde die Gesamtmaßnahme „Ost-/Westteil“ in Kühlungsborn durch Programme der Städtebauförderung von Bund und Land in Höhe von 7,13 Millionen Euro gefördert. So wurden unter anderem die Sporthalle Herrmannstraße für knapp 3,9 Millionen Euro neu gebaut und der Lindenpark mit dem Wasserkunstbrunnen „Sagen der Kühlung“ für insgesamt 1,2 Millionen Euro umgestaltet.

Das für den Zeitraum 2017/2018 geplante Vorhaben „Baltic-Park“ schließt die Gesamtmaßnahme ab.

Rastplatz mit Aussichtsplattform entsteht am Tollensesee

Neubrandenburg – Die Stadt Neubrandenburg errichtet derzeit am Nordufer des Tollensesees einen neuen Rastplatz mit Aussichtsplattform. Gleichzeitig wird die bestehende Aussichtsplattform saniert. „Der Tollensesee ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wassersportler, Spaziergänger und Radfahrer. Mit dem Bau des Rastplatzes entsteht ein attraktiver Pausenort mit malerischem Ausblick. Zusammen mit der sanierten Aussichtsplattform wird die Region dadurch touristisch erheblich aufgewertet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Direkt am Belvedere – einem Haus in Form eines griechischen Tempels mit dorischen Säulen – sollen der Pavillon mit Sitzgruppe, eine neue Treppe mit Rampensteinen und einer gepflasterten Zuwegung sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen. Der Rastplatz wird behindertengerecht gebaut. „Besonders erfreulich ist, dass die Arbeiten von einem Unternehmen aus Neubrandenburg ausgeführt werden. So bleibt die Wertschöpfung in der Region“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Vorhabens betragen rund 212.000 Euro. Das Land unterstützt die Errichtung des Rastplatzes in Höhe von rund 169.000 Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Der Tollenseseeradrundweg startet an der Nordspitze des Tollensesees in Neubrandenburg und führt auf einer Strecke von 173 Kilometern über Mühlenhagen, Demmin, Prillwitz und Alt Rehse. Der mecklenburgische Seenradweg beginnt in Lüneburg (Niedersachsen) und führt auf einer Strecke von 640 Kilometern über Dömitz, Plau am See, Neustrelitz und Neubrandenburg bis nach Wolgast. In Mecklenburg-Vorpommern stehen insgesamt neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Radfahrer können im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen.

Badewasserkarte 2017 Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin – In Schwerin hat der Wirtschafts- und Gesundheits-Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph im Rahmen der Landespressekonferenz (LPK) die Badewasserkarte 2017 vorgestellt. „Saubere Badegewässer sind wichtig für uns als Einheimische und vor allem auch für unsere Gäste, die Urlaub bei uns in Mecklenburg-Vorpommern machen. Umso mehr freue ich mich, dass die Qualität des Badewassers in Mecklenburg-Vorpommern mit zu der besten Badewasserqualität in Deutschland gehört. Touristen und Einheimische können sich auch in diesem Jahr auf einen Badeurlaub bei uns im Land freuen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph am Dienstag.

Deutschland hat insgesamt, nach Zypern, Malta, Griechenland, Italien und Kroatien, die meisten Badegewässer, die in Europa mit über 90 Prozent als ausgezeichnet und gut eingestuft sind. Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jahr 493 Badestellen mit insgesamt 2.604 Badegewässerproben analysiert. In 11 Proben wurden die Höchstwerte für Indikatorkeime (E.coli und Enterokokken) überschritten; allerdings waren die Nachproben unauffällig. Im Ergebnis sind 479 (97,5 Prozent) Badestellen als „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet worden (89,5 Prozent „ausgezeichnet“).

Die Bewertungen basieren auf einem statistischen Mittelwert der Wasserproben aus den jeweils vergangenen vier Jahren. Das heißt, eine Badestelle, die im Jahr 2016 als mangelhaft eingestuft wurde, kann durchaus großartiges Badewasser haben. 11 Badestellen erhielten ein „ausreichend“, lediglich drei Badegewässer wurden mit „mangelhaft“ bewertet. Wann eine Badestelle als „mangelhaft“ eingestuft wird, ergibt sich aus den Richtlinien der Europäischen Union.

Nach einer Auswertung des Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus (2016) entscheidet sich die Mehrzahl der Gäste für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, weil sie Landschaft und Natur mögen (71,9 Prozent); die gute Luft und das gesunde Klima genießen wollen (59,6 Prozent); die Erholungsmöglichkeiten nutzen (53,1 Prozent) und weil die Gäste die Strand-(-bäder) und Bademöglichkeiten sowie die Seen sehr schätzen (50 Prozent). „Das legt die Messlatte an die Badewasserqualität unseres Urlaubslandes hoch. Wer in Mecklenburg-Vorpommern baden will, erwartet Badewasser in hoher Qualität in unseren Seen und an der Ostsee. Diesen Erwartungen gilt es gerecht zu werden. Deshalb werden jährlich über 170 Badestellen an rund 1.700 Kilometern Ostseeküste sowie etwa 320 Badestellen an ca. 250 Seen untersucht. Das trägt dazu bei, dass wir uns unverändert guten Gewissens auch jedes Jahr neu als Badeland touristisch empfehlen können“, sagte Rudolph.

Im Jahr 2016 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 7,6 Millionen Ankünfte und 30,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die touristische Wertschöpfung beträgt 4,1 Milliarden Euro und bildet damit 12 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern ab. Davon werden 3,3 Milliarden Euro Wertschöpfung von Tourismusunternehmen (z.B. Hotels und Restaurants) und Unternehmen, die direkte Umsätze durch Gäste erzielen (z.B. Freizeiteinrichtungen), erbracht. Damit liegt die Bruttowertschöpfung des Tourismus bei 9,6 Prozent.

Staatssekretär Rudolph dankte den Kommunen und allen Partnern, die durch ihr Engagement dafür Sorge tragen, dass eine hohe Wasserqualität als Voraussetzung für gutes Badewasser vorhanden ist, die Badestellen gepflegt sind und dass die Badegewässer regelmäßig überprüft werden. Zugleich wies er darauf hin, dass Urlauber und Einheimische für die eigene Sicherheit unbedingt auf die Einhaltung der Baderegeln und vor allem auf die Beflaggung am Strand achten sollten, um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. „Unsere Gäste sollen ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern genießen und erholt nach Hause zurückkehren, um mit Freude wiederzukommen. Es ist aus diesem Grund unabdingbar, auf die Baderegeln zu achten und vor allem den Hinweisen der Rettungsschwimmer zu folgen. Das kann Leben retten“, sagte Rudolph.

Die Ergebnisse sind auf der Badegewässerkarte auf dem Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums, einsehbar (http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/badewasserkarte/).

Zu jeder untersuchten Badestelle ist ein Kurzprofil hinterlegt, das die wichtigsten Informationen zusammenfasst, unter anderem auch Hinweise zu behindertengerechten Badegewässern. Unter http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/gesundheitsland-mv/badewasser/ führt ein Link zur Badewasser-App, die in den gängigen Stores zum Download bereitsteht. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von einem Meter 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

SEETELHOTELS feiert 25jähriges Bestehen

Insel Usedom – Das Unternehmen SEETELHOTELS mit Sitz im Seebad Heringsdorf (Insel Usedom) hat am Sonnabend sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Hotelgruppe der Familie Seelige-Steinhoff gehören 16 Hotels, Residenzen und Villen auf der Insel Usedom sowie ein Hotel in Santa Ponsa (Mallorca). „Das familiengeführte Unternehmen SEETELHOTELS hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Hotelgruppe stetig um weitere Übernachtungsmöglichkeiten erweitert und das Angebot für die Gäste vielfältig ergänzt. Diese Erfolgsgeschichte ist geprägt durch das unermüdliche Engagement der Gründerfamilie. Heute gehört SEETELHOTELS zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in Vorpommern. 450 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl ihrer Gäste“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Hotelgruppe verfügt über mehr als 950 Zimmer, die Angebote reichen dabei vom Drei-Sterne-Familienresort bis zum Fünf-Sterne-Luxushotel. Insgesamt hat die Unternehmerfamilie an den Standorten Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck und Trassenheide in den vergangenen 25 Jahren mehr als 100 Millionen Euro investiert. Das Wirtschaftsministerium hat die Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit knapp 27 Millionen Euro unterstützt. Zuletzt wurden das Hotel Kaiserstrand Beachhotel und die Villa Gerda in Bansin eröffnet. Zu den SEETELHOTELS gehört auch die Privatbrauerei zu Heringsdorf. In dem Usedomer Brauhaus werden vier verschiedene Biere mit einer Gesamtkapazität von über 2.400 Hektolitern pro Jahr gebraut sowie edle Brände destilliert und Liköre kreiert.

„Besonders hervorzuheben ist auch das starke Engagement des Unternehmens für die Region. Neben der Unterstützung kultureller und kulinarischer Veranstaltungen übernimmt das Unternehmen auch Klassenpatenschaften, geht Schulkooperationen ein und fördert die heimischen Vereine. Das zeigt die hohe Identifikation mit der Insel Usedom und ihren Menschen“, sagte Glawe.

Gemeinsam mit anderen Hoteliers der Insel Usedom unterstützt die SEETELHOTELS-Gruppe die Entwicklung des Flughafens Heringsdorf. Die Unternehmer übernehmen Garantien für den Flugticketverkauf, um so regelmäßige Flüge aus verschiedenen Quellgebieten zu ermöglichen. Am Flughafen startete am 8. April der Linienverkehr mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. „Die Kooperation zwischen dem Flughafen und den Hotels trägt entscheidend dazu bei, die Attraktivität der Urlaubsregion weiter zu erhöhen und auch in der Vor- und Nachsaison eine gute Auslastung zu sichern“, sagte Glawe.

Auf der Insel Usedom gab es im Jahr 2016 mehr als eine Million Ankünfte (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und über 5,3 Millionen Übernachtungen (+4,7 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. 2016 wurden im Seeheilbad Heringsdorf (Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf) mehr als 479.000 Ankünfte (+5 Prozent) und mehr als 2,3 Millionen Übernachtungen (+4,6 Prozent) gezählt.

In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt gab es im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord: Die Marke von 30 Millionen Übernachtungen wurde erstmals überschritten. Insgesamt gab es 30,3 Millionen Übernachtungen (+2,8 Prozent) und 7,6 Millionen Ankünfte (+2,3 Prozent).

Sichtbare Präsenz in der Hauptsaison

Waren/Müritz – Im feierlichen Rahmen eröffnete der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, in Waren an der Müritz am Yachthafen den Bäderdienst der Landespolizei 2017.

Vom 15. Mai bis zum 12. September 2017 werden insgesamt 202 Mitarbeiter der Landespolizei den Bäderdienst im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Rostock wahrnehmen.

Dies erfolgt durch die Umsetzung von 122 eigenen Beamten und mit Unterstützung von 80 Bereitschaftspolizisten in den Urlaubsregionen.

„Dank der engagierten Beamtinnen und Beamten, die für den Bäderdienst teilweise auf ihren eigenen Sommerurlaub verzichten, ist es uns möglich, die Streifentätigkeit für die Hauptsaison zu verstärken. Durch zusätzlich eingerichtete Wachen, patrouillierende Fahrradstreifen oder durch das Info-Mobil der Polizei sind wir schon rein optisch präsent. Wir sind durch das zusätzliche Personal aber auch in der Lage, falls nötig, unverzüglich spezielle Einsatzgruppen einzusetzen“, so Caffier.

Neben der konsequenten Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen zielt das Konzept der Landespolizei darauf ab, mögliche Straftaten wie Sachbeschädigungen und Diebstahl, Körperverletzungen oder Landfriedensbruch durch sichtbare Präsenz vielfach schon im Vorfeld zu verhindern.

„Die sichtbare Präsenz vor Ort, z.B. auf unseren Campingplätzen und Uferpromenaden sowie an unseren Stränden sehe ich als eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei im Bäderdienst. Die Erfahrungen der Vorjahre zeigen, dass es uns hierdurch möglich ist, Straftaten zu verhindern oder sie gegebenenfalls sofort erkennen und schnell reagieren zu können“, erklärte der Minister in seiner Rede.

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Polizeiinspektionen, den Kommunalbehörden und Präventionsräten sowie den regionalen Saisonräten, Campingwirten und anderen Akteuren der Tourismusbranche, welche bereits lange vor Saisonbeginn anfange, habe sich das detaillierte Sicherheitskonzept bereits über 25 Jahre bewährt, führte Caffier aus. Der guten Vorbereitung und vertrauensvollen Zusammenarbeit sei es zu verdanken, dass statt besonderer Vorkommnisse im Rahmen des Bäderdienstes vielmehr zahlreiche positive Reaktionen auf die Bäderpolizei zurückgemeldet würden.

Neben dem Minister waren auch höchste Vertreter der Landespolizei und zahlreiche Besucher zur feierlichen Eröffnung erschienen. Traditionell wartete auch wieder ein buntes Rahmenprogramm auf alle Gäste. So stand nicht nur Möwe Clara als Fotomotiv, sondern auch ein Teil der Diensthundestaffel und eine Technikschau für Vorführungen bereit. Interessierte konnten sich zusätzlich an zahlreichen Ständen über die Landespolizei und ihre Arbeit informieren.

Die Veranstaltung wurde von den Klängen der Dixieland-Jazz-Band des Landespolizeiorchesters untermalt, welches den Anlass dazu nutzte, dem Minister die neue Musik-CD des Landespolizeiorchesters offiziell zu übergeben.