Badewasserkarte 2017 Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin – In Schwerin hat der Wirtschafts- und Gesundheits-Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph im Rahmen der Landespressekonferenz (LPK) die Badewasserkarte 2017 vorgestellt. „Saubere Badegewässer sind wichtig für uns als Einheimische und vor allem auch für unsere Gäste, die Urlaub bei uns in Mecklenburg-Vorpommern machen. Umso mehr freue ich mich, dass die Qualität des Badewassers in Mecklenburg-Vorpommern mit zu der besten Badewasserqualität in Deutschland gehört. Touristen und Einheimische können sich auch in diesem Jahr auf einen Badeurlaub bei uns im Land freuen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph am Dienstag.

Deutschland hat insgesamt, nach Zypern, Malta, Griechenland, Italien und Kroatien, die meisten Badegewässer, die in Europa mit über 90 Prozent als ausgezeichnet und gut eingestuft sind. Allein in Mecklenburg-Vorpommern wurden im vergangenen Jahr 493 Badestellen mit insgesamt 2.604 Badegewässerproben analysiert. In 11 Proben wurden die Höchstwerte für Indikatorkeime (E.coli und Enterokokken) überschritten; allerdings waren die Nachproben unauffällig. Im Ergebnis sind 479 (97,5 Prozent) Badestellen als „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet worden (89,5 Prozent „ausgezeichnet“).

Die Bewertungen basieren auf einem statistischen Mittelwert der Wasserproben aus den jeweils vergangenen vier Jahren. Das heißt, eine Badestelle, die im Jahr 2016 als mangelhaft eingestuft wurde, kann durchaus großartiges Badewasser haben. 11 Badestellen erhielten ein „ausreichend“, lediglich drei Badegewässer wurden mit „mangelhaft“ bewertet. Wann eine Badestelle als „mangelhaft“ eingestuft wird, ergibt sich aus den Richtlinien der Europäischen Union.

Nach einer Auswertung des Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus (2016) entscheidet sich die Mehrzahl der Gäste für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, weil sie Landschaft und Natur mögen (71,9 Prozent); die gute Luft und das gesunde Klima genießen wollen (59,6 Prozent); die Erholungsmöglichkeiten nutzen (53,1 Prozent) und weil die Gäste die Strand-(-bäder) und Bademöglichkeiten sowie die Seen sehr schätzen (50 Prozent). „Das legt die Messlatte an die Badewasserqualität unseres Urlaubslandes hoch. Wer in Mecklenburg-Vorpommern baden will, erwartet Badewasser in hoher Qualität in unseren Seen und an der Ostsee. Diesen Erwartungen gilt es gerecht zu werden. Deshalb werden jährlich über 170 Badestellen an rund 1.700 Kilometern Ostseeküste sowie etwa 320 Badestellen an ca. 250 Seen untersucht. Das trägt dazu bei, dass wir uns unverändert guten Gewissens auch jedes Jahr neu als Badeland touristisch empfehlen können“, sagte Rudolph.

Im Jahr 2016 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 7,6 Millionen Ankünfte und 30,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die touristische Wertschöpfung beträgt 4,1 Milliarden Euro und bildet damit 12 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Mecklenburg-Vorpommern ab. Davon werden 3,3 Milliarden Euro Wertschöpfung von Tourismusunternehmen (z.B. Hotels und Restaurants) und Unternehmen, die direkte Umsätze durch Gäste erzielen (z.B. Freizeiteinrichtungen), erbracht. Damit liegt die Bruttowertschöpfung des Tourismus bei 9,6 Prozent.

Staatssekretär Rudolph dankte den Kommunen und allen Partnern, die durch ihr Engagement dafür Sorge tragen, dass eine hohe Wasserqualität als Voraussetzung für gutes Badewasser vorhanden ist, die Badestellen gepflegt sind und dass die Badegewässer regelmäßig überprüft werden. Zugleich wies er darauf hin, dass Urlauber und Einheimische für die eigene Sicherheit unbedingt auf die Einhaltung der Baderegeln und vor allem auf die Beflaggung am Strand achten sollten, um möglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. „Unsere Gäste sollen ihren Aufenthalt in Mecklenburg-Vorpommern genießen und erholt nach Hause zurückkehren, um mit Freude wiederzukommen. Es ist aus diesem Grund unabdingbar, auf die Baderegeln zu achten und vor allem den Hinweisen der Rettungsschwimmer zu folgen. Das kann Leben retten“, sagte Rudolph.

Die Ergebnisse sind auf der Badegewässerkarte auf dem Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums, einsehbar (http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/badewasserkarte/).

Zu jeder untersuchten Badestelle ist ein Kurzprofil hinterlegt, das die wichtigsten Informationen zusammenfasst, unter anderem auch Hinweise zu behindertengerechten Badegewässern. Unter http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/gesundheitsland-mv/badewasser/ führt ein Link zur Badewasser-App, die in den gängigen Stores zum Download bereitsteht. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von einem Meter 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

SEETELHOTELS feiert 25jähriges Bestehen

Insel Usedom – Das Unternehmen SEETELHOTELS mit Sitz im Seebad Heringsdorf (Insel Usedom) hat am Sonnabend sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Hotelgruppe der Familie Seelige-Steinhoff gehören 16 Hotels, Residenzen und Villen auf der Insel Usedom sowie ein Hotel in Santa Ponsa (Mallorca). „Das familiengeführte Unternehmen SEETELHOTELS hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Hotelgruppe stetig um weitere Übernachtungsmöglichkeiten erweitert und das Angebot für die Gäste vielfältig ergänzt. Diese Erfolgsgeschichte ist geprägt durch das unermüdliche Engagement der Gründerfamilie. Heute gehört SEETELHOTELS zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in Vorpommern. 450 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl ihrer Gäste“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Hotelgruppe verfügt über mehr als 950 Zimmer, die Angebote reichen dabei vom Drei-Sterne-Familienresort bis zum Fünf-Sterne-Luxushotel. Insgesamt hat die Unternehmerfamilie an den Standorten Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck und Trassenheide in den vergangenen 25 Jahren mehr als 100 Millionen Euro investiert. Das Wirtschaftsministerium hat die Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit knapp 27 Millionen Euro unterstützt. Zuletzt wurden das Hotel Kaiserstrand Beachhotel und die Villa Gerda in Bansin eröffnet. Zu den SEETELHOTELS gehört auch die Privatbrauerei zu Heringsdorf. In dem Usedomer Brauhaus werden vier verschiedene Biere mit einer Gesamtkapazität von über 2.400 Hektolitern pro Jahr gebraut sowie edle Brände destilliert und Liköre kreiert.

„Besonders hervorzuheben ist auch das starke Engagement des Unternehmens für die Region. Neben der Unterstützung kultureller und kulinarischer Veranstaltungen übernimmt das Unternehmen auch Klassenpatenschaften, geht Schulkooperationen ein und fördert die heimischen Vereine. Das zeigt die hohe Identifikation mit der Insel Usedom und ihren Menschen“, sagte Glawe.

Gemeinsam mit anderen Hoteliers der Insel Usedom unterstützt die SEETELHOTELS-Gruppe die Entwicklung des Flughafens Heringsdorf. Die Unternehmer übernehmen Garantien für den Flugticketverkauf, um so regelmäßige Flüge aus verschiedenen Quellgebieten zu ermöglichen. Am Flughafen startete am 8. April der Linienverkehr mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. „Die Kooperation zwischen dem Flughafen und den Hotels trägt entscheidend dazu bei, die Attraktivität der Urlaubsregion weiter zu erhöhen und auch in der Vor- und Nachsaison eine gute Auslastung zu sichern“, sagte Glawe.

Auf der Insel Usedom gab es im Jahr 2016 mehr als eine Million Ankünfte (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und über 5,3 Millionen Übernachtungen (+4,7 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. 2016 wurden im Seeheilbad Heringsdorf (Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf) mehr als 479.000 Ankünfte (+5 Prozent) und mehr als 2,3 Millionen Übernachtungen (+4,6 Prozent) gezählt.

In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt gab es im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord: Die Marke von 30 Millionen Übernachtungen wurde erstmals überschritten. Insgesamt gab es 30,3 Millionen Übernachtungen (+2,8 Prozent) und 7,6 Millionen Ankünfte (+2,3 Prozent).

Sichtbare Präsenz in der Hauptsaison

Waren/Müritz – Im feierlichen Rahmen eröffnete der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, in Waren an der Müritz am Yachthafen den Bäderdienst der Landespolizei 2017.

Vom 15. Mai bis zum 12. September 2017 werden insgesamt 202 Mitarbeiter der Landespolizei den Bäderdienst im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Rostock wahrnehmen.

Dies erfolgt durch die Umsetzung von 122 eigenen Beamten und mit Unterstützung von 80 Bereitschaftspolizisten in den Urlaubsregionen.

„Dank der engagierten Beamtinnen und Beamten, die für den Bäderdienst teilweise auf ihren eigenen Sommerurlaub verzichten, ist es uns möglich, die Streifentätigkeit für die Hauptsaison zu verstärken. Durch zusätzlich eingerichtete Wachen, patrouillierende Fahrradstreifen oder durch das Info-Mobil der Polizei sind wir schon rein optisch präsent. Wir sind durch das zusätzliche Personal aber auch in der Lage, falls nötig, unverzüglich spezielle Einsatzgruppen einzusetzen“, so Caffier.

Neben der konsequenten Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen zielt das Konzept der Landespolizei darauf ab, mögliche Straftaten wie Sachbeschädigungen und Diebstahl, Körperverletzungen oder Landfriedensbruch durch sichtbare Präsenz vielfach schon im Vorfeld zu verhindern.

„Die sichtbare Präsenz vor Ort, z.B. auf unseren Campingplätzen und Uferpromenaden sowie an unseren Stränden sehe ich als eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei im Bäderdienst. Die Erfahrungen der Vorjahre zeigen, dass es uns hierdurch möglich ist, Straftaten zu verhindern oder sie gegebenenfalls sofort erkennen und schnell reagieren zu können“, erklärte der Minister in seiner Rede.

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Polizeiinspektionen, den Kommunalbehörden und Präventionsräten sowie den regionalen Saisonräten, Campingwirten und anderen Akteuren der Tourismusbranche, welche bereits lange vor Saisonbeginn anfange, habe sich das detaillierte Sicherheitskonzept bereits über 25 Jahre bewährt, führte Caffier aus. Der guten Vorbereitung und vertrauensvollen Zusammenarbeit sei es zu verdanken, dass statt besonderer Vorkommnisse im Rahmen des Bäderdienstes vielmehr zahlreiche positive Reaktionen auf die Bäderpolizei zurückgemeldet würden.

Neben dem Minister waren auch höchste Vertreter der Landespolizei und zahlreiche Besucher zur feierlichen Eröffnung erschienen. Traditionell wartete auch wieder ein buntes Rahmenprogramm auf alle Gäste. So stand nicht nur Möwe Clara als Fotomotiv, sondern auch ein Teil der Diensthundestaffel und eine Technikschau für Vorführungen bereit. Interessierte konnten sich zusätzlich an zahlreichen Ständen über die Landespolizei und ihre Arbeit informieren.

Die Veranstaltung wurde von den Klängen der Dixieland-Jazz-Band des Landespolizeiorchesters untermalt, welches den Anlass dazu nutzte, dem Minister die neue Musik-CD des Landespolizeiorchesters offiziell zu übergeben.

Verkehrssituation am Gewerbepark Vierow muss sich entspannen

Vierow – Die Gemeinde Vierow im Landkreis Vorpommern-Greifswald plant die weitere Erschließung des Gewerbestandortes am Hafen Vierow. Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph informierte sich am Montag über den Gewerbestandort und bestätigte vor Ort die Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium für die geplanten Erweiterungsmaßnahmen.

„Der Hafen Vierow hat eine beeindruckende Entwicklung vorzuweisen. Das bringt allerdings auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen für den Gewerbepark mit sich. Um die Zufahrtsstraße zu entlasten, die Abfertigung auf Straße und Schiene zu effektivieren und die Verkehrssicherheit zu verbessern, muss dringend neue Logistikfläche für ansässige Firmen ertüchtigt werden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph.

Nach Angaben der Hafen-Betreibergesellschaft lag der durchschnittliche Jahresumschlag in den letzten Jahren zwischen 600.000 und 800.000 Tonnen. An den zwei Liegeplätzen des Hafens beträgt die Wassertiefe siebeneinhalb Meter, so dass Schiffe mit bis zu 8.000 tdw (tdw = „tons deadweight all told“, bezeichnet die Gesamt-Tragfähigkeit eines Handelsschiffes) beladen werden können. Um den zunehmenden Lieferverkehr besser zu leiten, ist unter anderem vorgesehen, öffentliche Logistikfläche für bis zu 40 LKW, Sanitäranlagen für die Fahrer sowie eine Schleuse für die Reinigung von Reifen zu errichten.

„Der Hafen in Vierow und seine angrenzenden Industrie- und Gewerbeflächen bieten den Nutzern gute Möglichkeiten für den reibungslosen Gütertransport zu Wasser und zu Land. Vor allem Dank der direkten Lage an der Bundeswasserstraße, dem eigenen Gleisanschluss für Güterzüge sowie der durchgehenden Zugänglichkeit ohne Brücken und Schleusen für Schiffe bestehen vor Ort grundsätzlich gute Standortbedingungen für Umschlag und Lagerung von Getreide, Ölsaaten, Futtermitteln und anderen Ernährungsgütern. Jetzt gilt es, die Bedingungen vor Ort zu optimieren und zukunftsfest zu machen“, sagte Rudolph.

Die Gesamtinvestition beträgt rund 1,4 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro.

Flüge aus Österreich und der Schweiz starten in Kürze

Insel Usedom – Am Sonnabend fand auf dem Heringsdorfer Flughafen (Insel Usedom) die traditionelle Saisonauftaktfeier mit Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe statt. „Der Flughafen hat sich gut entwickelt. Er ist ein wichtiger Faktor für die Tourismus- und Wirtschaftsregion Insel Usedom und Vorpommern. Wir haben noch deutliches Potenzial für mehr ausländischen Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Insofern ist es gut, wenn wir die Möglichkeiten der Erreichbarkeit der Gäste für unser Land auch weiter verbessern“, sagte der Wirtschaftsminister Glawe.

„Der Saisonauftakt mit unseren Mitstreitern in der Region aus der Tourismusbranche, Politik und Verwaltung ist immer eine gute Gelegenheit, über die neuesten Entwicklungen und Zukunftschancen bezüglich des Flughafens Heringsdorf ins Gespräch zu kommen. Auch in diesem Jahr haben wir einige Abläufe neu gestaltet, verbessert und uns viel vorgenommen“, betonten Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel und Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Raulin.

Der Wirtschaftsminister nutze das Treffen, um die mit Unterstützung des Landes neu angeschafften Vorfeldmaschinen sowie die Feuerwehr und die umgesetzten Investitionsmaßnahmen im Linienbetrieb in Augenschein zu nehmen. „Mit der erfolgten Anpassung der Sicherheitstechnik an die geltenden Standards und den weiteren noch anstehenden Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung des Flughafens Heringsdorf werden wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des internationalen Tourismus in der Region und somit auch für den Erhalt bestehender und die Ansiedlung neuer Betriebe geschaffen“, so Glawe weiter.

So haben sich seit Saisonstart am 8. April schon die neue 18stufige Passagiertreppe, die Ground Power Unit, eine Bodenstromversorgung für Flugzeuge, ein Elektrokleinschlepper für Bodengeräte und Gepäckhänger sowie eine Gepäckförderanlage zur Verladung in Luftfahrzeuge bestens bewährt. Die Verbesserungsmaßnahmen am Inselairport unterstützte das Wirtschaftsministerium mit einem Zuschuss von 1,15 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf 1,54 Millionen Euro.

Der Linienverkehr startete in Heringsdorf am 8. April mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich wieder mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines auch wieder die Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. Im Spätsommer ab dem 2. September folgt die Germania mit einem Flugangebot aus Dortmund, das von Usedom aus zum direkten Weiterflug nach Palma de Mallorca genutzt werden kann. Im vergangenen Jahr nutzten insgesamt 42.160 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 22.497 Linienflugpassagiere.

Die Insel Usedom konnte 2016 nach Angaben des Statistischen Amtes 1.08 Millionen Ankünfte (+6,3%) und 5.36 Millionen Übernachtungen verzeichnen (+4,7%). Sie kann damit an den positiven Trend des Vorjahres (Ankünfte +5,5%; Übernachtungen +2,8%) anknüpfen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von 4,0 Nächten.

Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Gutshaus-Hotel in Parin erweitert Wellness-Angebot

Parin – Die Hotel Gutshaus Stellshagen Cordes KG hat an ihrem Standort in Parin (Landkreis Nordwestmecklenburg) das Angebot für ihre Gäste erweitert. Ein neugeschaffener Schwimmteich mit Liegeterasse ergänzt den Wellnessbereich. „Das Hotel hat sich über die Region hinaus mit seinen Angeboten einen guten Namen erarbeitet. Spezialisiert auf die Themen Gesundheit, Ökologie, Nachhaltigkeit und biologische Ernährung werden passende Seminare und Weiterbildungslehrgänge angeboten; die Lebensmittel für die Restaurants stammen aus ökologischem Anbau. Der Naturbadeteich steht jetzt Urlaubern und Tagesgästen zur Verfügung. Mit der Investition werden 18 Arbeitsplätze gesichert und zwei neue Jobs geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Der Badeteich bietet einen Schwimmbereich von knapp 25 Metern Länge und zehn Metern Breite mit einer Wassertiefe von 1,35 Metern. Am Rande des Teiches laden Grünflächen, Holzdecks und ein kleiner Sandstrand mit Strandkörben zum Verweilen ein. Am Ufer des Teichs und direkt neben dem hoteleigenen TAO Gesundheitszentrum steht ein Saunahaus. Es beherbergt drei Saunen (1 Biosauna mit Dampf bis ca. 60 Grad, 1 Finnische Sauna, trocken, bis ca. 90 Grad Celsius, 1 Tecaldarium bis ca. 45 Grad Celsius), Wärmebänke, ein Ruheraum und ein Bistro. Im Außenbereich sind zusätzlich zwei Whirlpools aufgestellt worden. Die Hotel Gutshaus Stellshagen Cordes KG betreibt zwei Bio-Hotels (in Stellshagen und in Parin) mit eigener Bio-Landwirtschaft, Bio-Backstube, Wäscherei und Bio-Bistros. Bisher haben die Gäste in Parin die Einrichtungen des benachbarten Gutshauses Stellshagen genutzt. „Für die Gäste, die nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, spielen neben dem Erlebnisfaktor die Themen Gesundheit und Entspannung eine immer größere Rolle“, so Wirtschafts- und Tourismusminister Glawe weiter.

Eine Gästebefragung im Auftrag des Tourismusverbandes MV ergab unter anderem, dass die Entscheidung für Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsregion insbesondere aufgrund der natürlichen Vorzüge des Landes fällt. Drei Viertel der Befragten (72,5 Prozent) fühlen sich von Landschaft und Natur angezogen. Geschätzt werden auch Luft und Klima (59,4 Prozent) sowie Strände und Seen (51,0 Prozent). Ruhe ist fast jedem Zweiten (46,6 Prozent) ein wichtiges Bedürfnis. Den Gästewünschen entsprechen die Urlaubsarten: Zwei Drittel der MV-Reisenden (66,3 Prozent) verbringen einen Erholungsurlaub; danach folgen Natururlaub (31,2 Prozent) und Badeurlaub (29,4 Prozent). (Quelle: Face-to-face Befragung mit standardisierten Fragebögen für Urlaubsgäste & Geschäftsreisende, Befragungszeitraum: Mai 2015 bis Juli 2016, wissenschaftliche Begleitung dwif Consulting GmbH & MANOVA). „Unsere Gäste schätzen vor allem die Abwechslung, die Natur und Ruhe sowie zunehmend auch gesundheitstouristische Angebote. Das wollen wir weiter ausbauen“, sagte Glawe.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Entwicklung eines interaktiven Marktplatzes für gesundheitstouristische Angebote in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel sind unter anderem die Bündelung der vorhandenen Angebote, eine gemeinsame Produktentwicklung und die Einrichtung einer zentralen Datenbank als Kontakt- und Servicestelle für interessierte Urlauber. Die Leitung des bis 2018 laufenden Projektes hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. übernommen; die Gesamtkosten betragen mehr als eine Million Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von 981.000 Euro.

Das Land unterstützt das Vorhaben in Parin aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) mit 42.625 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf 330.000 Euro.

Seit 1996 betreibt die Hotel Gutshaus Stellshagen Cordes KG in Stellshagen ein Bio- und Gesundheitshotel. In dem denkmalgeschützten Gebäude befinden sich ein Restaurant, ein Café sowie mehre Gästezimmer und Suiten. 2009 wurde in Parin das historische Herrenhaus ebenfalls baubiologisch gestaltet. Direkt neben dem historischen Gutshaus mit seinem Park und dem naturbelassenen Gutshausteich befindet sich ein weiteres Gebäude mit zwei Seminarräumen und mehreren Gästezimmern.

Caravanstellplatz in Ludwigslust wird neu gestaltet

Ludwigslust – Die Stadt Ludwigslust plant die Neugestaltung ihres Caravanstellplatzes in der Naumann-Allee. „Die Stadt Ludwigslust hat sich zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel entwickelt. Die barocke Schönheit des Schlosses mit dem beeindruckenden Park, das Naturmuseum Natureum, die Kirchen und insbesondere das umfangreiche kulturelle Angebot locken Besucher an. Das derzeitige Stellplatzangebot in Ludwigslust entspricht aber nicht mehr den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen. Deshalb soll jetzt der bestehende Caravanplatz aus- und umgebaut werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Um vor allem den Caravan-Touristen die Möglichkeit zu bieten, einen längeren Zeitraum in Ludwigslust zu bleiben, ist jetzt vorgesehen, auf dem Platz ein neues Betonsteinpflaster in Natursteinoptik aufzutragen, eine neue Elektrosäule zu installieren und die vorhandene Beleuchtung auszubessern. „Direkt im Zentrum der Stadt gelegen, mit Blick auf das Ludwigsluster Schloss und den direkt angrenzenden Schlosspark, bietet der Stellplatz optimale Bedingungen für Urlauber. Nach Abschluss der geplanten Maßnahmen ist ein Aufenthalt mit dem Caravan deutlich attraktiver“, sagte Glawe.

In der Stadt Ludwigslust gab es im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Amtes mehr als 14.800 Ankünfte (+9,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und über 26.200 Übernachtungen (+7,8 Prozent). Im gesamten Reisegebiet Westmecklenburg wurden im gleichen Zeitraum rund 562.600 Ankünfte (-2,9 Prozent) und mehr als 1,4 Millionen Übernachtungen (-2,0 Prozent) gezählt. 2016 wurden auf den Campingplätzen im Reisegebiet Westmecklenburg mehr als 45.600 Ankünfte (+0,3 Prozent) und rund 156.000 Übernachtungen (-1,6 Prozent) verzeichnet. Insgesamt gab es in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2016 auf den Campingplätzen 4,95 Millionen Übernachtungen +(7,1 Prozent) bei 1,04 Millionen Ankünften (+4,4 Prozent). „Immer mehr Gäste entdecken die Barockstadt Ludwigslust als abwechslungsreiches Ausflugsziel“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition für die Errichtung des Caravanstellplatzes beträgt 161.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 121.000 Euro.

„Müritz rundum“ steigert Attraktivität des Müritz-Nationalparks

Federow – „Mit der Erweiterung des Müritztickets wird ein Beitrag zur Regionalentwicklung durch die Erhöhung der Attraktivität für die Gäste geleistet. Damit werden noch mehr Besucher angelockt und die Region kann mit guten Voraussetzungen in den Wettbewerb mit anderen Urlaubsregionen treten. Jedes Ticket heißt: ein Auto weniger im Nationalpark, weniger Lärm, weniger Emissionen und ein großer Beitrag für den Klimaschutz“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus heute in Federow anlässlich der Saisoneröffnung der Nationalparklinie 2017 und der damit verbundenen Vorstellung des naturverträglichen öffentlichen Personennahverkehrs im Müritz-Nationalpark.

Mit dem Nationalpark-Ticket kommen die Besucherinnen und Besucher auf direktem Weg in den Nationalpark. Auf einer Strecke von 30 km fahren Busse mit Fahrradanhänger im Stundentakt von Waren nach Boek, Bolter Kanal, Rechlin und Hafendorf Müritz. Die Schiffe sind auf den Strecken Waren, Klink, Röbel, Bolter Kanal, Rechlin, Hafendorf Müritz sowie Malchow, Untergöhren und waren unterwegs.

„Die Kombination von Bus und Schiff, mit der Möglichkeit, das Fahrrad mitzunehmen, ist abwechslungsreich“, so Minister Backhaus. Seit der Einführung des Nationalpark-Tickets vor 20 Jahren wurden fast 680.000 Tickets verkauft. Mit dem Konzept „Müritz rundum“ wird dieses Angebot ausgeweitet und verbessert und die Region weiterentwickelt. Zukünftig ist eine Finanzierung über einer Tourismusabgabe der Anliegergemeinden geplant. So kann der Service von jedem Gast in Anspruch genommen werden. Des Weiteren soll ein Liniennetzplan für die Region erstellt werden. Anfang des Monats hat das Ministerium einen LEADER-Antrag des Fördervereins Müritz-Nationalpark zum Marketingkonzept von Müritz-Rundum für eine Zuwendung in Höhe von 45.550 € bewilligt. Bei einer Gesamtinvestition von knapp 59.000 € soll die touristische Mobilität durch die Entwicklung eines Corporate Designs, eines Kommunikationskonzeptes sowie die Erstellung von Layoutvorlagen für Werbung und Information in den Medien und die Ausstattung von 30 Haltestellen und Verknüpfungspunkten, verbessert werden.

Das Projekt dient der Verbesserung der touristischen Mobilität in der Region rund um die Müritz mit dem Schwerpunkt der besseren Erreichbarkeit des Müritz-Nationalparks. Darüber hinaus wird hier auch etwas für den ländlichen Raum getan, da die Anbindung der Anwohner garantiert wird. Schließlich gehört die Linie auch zum regulären Netz des Öffentlichen Personen Nahverkehrs.

Fünf Bahnhöfe binden den Nationalpark an den überregionalen Verkehr an und bringen die Besucherinnen und Besucher in die Natur. Hinzu kommen zwei Kanu-Wanderstrecken ohne Motorbootverkehr und ein Wegenetz von 720 Kilometern. Davon sind fast 450 km Wanderwege und rund 260 km Radwanderweg.

Jährlich werden im Müritz-Nationalpark 650.000 bis 750.000 Besucher begrüßt. Im vergangenen Jahr haben über 100.000 Gäste an Führungen, Veranstaltungen und Projekttagen teilgenommen.

Bauarbeiten an A 20 bei Jarmen ab 2. Mai nach enger Abstimmung mit Tourismusverband Usedom

Jarmen – Ab 2. Mai wird die A 20 an der Peene-Brücke bei Jarmen erneuert. Im ersten Bauabschnitt bis voraussichtlich 30. Juni wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck saniert. Ab 11. September folgt der zweite Bauabschnitt in der Gegenrichtung. Die dringend erforderlichen Baumaßnahmen wurden durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr geplant und mit Tourismus-Vertretern so abgestimmt, dass die Bauarbeiten außerhalb der Haupt-Urlaubssaison erfolgen können.

Ab 2. Mai wird die Richtungsfahrbahn in Richtung Lübeck gesperrt. Somit kann der Verkehr zum verlängerten 1. Mai-Wochenende von und nach Usedom uneingeschränkt rollen. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit einer Spur je Richtung über die Fahrbahn in Richtung Stettin geführt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird in diesem Zeitraum auf 80 km/h begrenzt. Auf der Brücke über die Peene ist eine Reduzierung auf 40 km/h erforderlich.

Die Anschlussstellen (AS) Gützkow und Jarmen werden teilgesperrt. Dort ist während der Baumaßnahme zunächst nur die Auffahrt auf die A 20 in Richtung Stettin und die Abfahrt aus Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge auf der A 20 aus Richtung Stettin mit Ziel Usedom müssen die Autobahn an der AS Anklam verlassen. Von dort werden sie über die L 35 zur B 111 nahe der AS Gützkow geführt – bis voraussichtlich 01. Juni. Ab dann soll der Verkehr wieder zweistreifig über die Bahnbrücke Anklam auf der B 109 rollen, an der zurzeit gebaut wird. Sobald die zwei Fahrstreifen befahrbar sind, erfolgt die Umleitung zur Insel Usedom über die B 199. Alternativ ist ab diesem Zeitpunkt eine Abfahrt von der A 20 an der AS Pasewalk-Süd und die Anreise nach Usedom über die B 109 über Anklam möglich.

Fahrzeuge aus Richtung Usedom in Richtung Lübeck können über die B 109 zur AS Greifswald und dort auf die A 20 auffahren.

Die Fahrbahn auf der A 20 in Richtung Stettin wird im zweiten Bauabschnitt nach Saisonende ab 11. September bis voraussichtlich 30. November erneuert. Dann ist an den AS Gützkow und Jarmen nur das Verlassen der A 20 aus Richtung Stettin sowie das Auffahren in Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge aus Richtung Lübeck mit Ziel Usedom fahren an der AS Greifswald ab und über die Bundesstraßen B 109 – B 110 – B 111 zur Insel. Fahrzeuge von Usedom in Richtung Stettin können über die B 109 und B 199 zur AS Anklam und dort auf die A 20 fahren.

Im Rahmen des Bauvorhabens werden an der Jarmener Brücke alle Übergangskonstruktionen komplett erneuert. Auf insgesamt 7,5 Kilometern Länge werden die Fahrbahnen in kompletter Breite in beiden Fahrtrichtungen gefräst und es wird die Binder- und Deckschicht erneuert. Zurzeit erfolgen bereits Arbeiten zur Ertüchtigung der Fahrbahnübergänge an der Brücke in Richtung Stettin, damit der Umleitungsverkehr ab 02.05.2017 möglich ist. Bis zum 2. Mai steht in dieser Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Für die Planer ebenso wie für die Bauausführenden stellt dieses Bauvorhaben eine große Herausforderung dar. Die umfangreichen Bauarbeiten können nur in frostfreien Perioden durchgeführt werden und zudem in Abhängigkeit von der Fertigstellung der Arbeiten an der Bahnbrücke Anklam.

Der zeitliche Rahmen für die Bauarbeiten ist mit den Tourismusvertretern der Insel Usedom abgestimmt worden. Anfang März hatte die Straßenbauverwaltung den Tourismusverband der Insel über die erforderlichen Bauarbeiten informiert. Bei einem Treffen am 15. März mit dem Vorstand des Verbands sowie Vertretern von Infrastrukturministerium und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Autobahn wurden dann die Anregungen der Tourismusexperten und ihre Umsetzbarkeit besprochen. Dank akribischer Planungen kann nun der Wunsch, dass die Bauarbeiten nicht die Urlauberströme in der Hauptsaison beeinträchtigen, erfüllt werden.

Auch der Wunsch nach einer Umleitungsbeschilderung, die an- und abreisenden Gästen der Insel die optimalen Reiserouten gut erkennbar anzeigt, wurde erfüllt.

Dazu wurde der Beschilderungsplan für den ersten Bauabschnitt mit dem Tourismusverband abgestimmt.

Es wurde zudem vereinbart, dass die Gastgeber auf der Insel ihren Gästen mit der Buchungsbestätigung die Anregungen zu den An- und Abfahrtsrouten während der Bauzeit übermitteln, die die Straßenbauverwaltung erarbeitet hat. Außerdem veröffentlicht der Tourismusverband diese Informationen zu den einzelnen Bauphasen auf seiner Internetseite www.tviu.de/aktuelles

Vorstandsvorsitzender Sebastian Ader bewertete die Einbeziehung seines Tourismusverbands als äußerst positiv. „Diese Vorgehensweise haben wir bereits bei den Baumaßnahmen an der Bahnbrücke Anklam gut praktiziert. Bei dieser immer noch bestehenden Maßnahme können wir allen Befürchtungen zum Trotz von einem reibungslosen Verlauf sprechen. Hierbei war insbesondere der abgestimmte Zeitplan und die hochmoderne Ampelanlage, welche das Verkehrsaufkommen aus beiden Richtungen erkannte und berücksichtigte, verantwortlich.“

Zu erneuernde Fahrbahnlänge: 7,5 km auf kompletter Breite und beiden Richtungsfahrbahnen 1. Bauabschnitt: 2. Mai bis voraussichtlich 30. Juni 2. Bauabschnitt: 11. September bis vorauss.30. November

Kosten: 9,87 Mio. Euro (Bundesmittel) Ausführendes Unternehmen (Hauptauftragnehmer): Arbeitsgemeinschaft der Eurovia VBU GmbH Neubrandenburg mit der Strabag AG Neubrandenburg

Bädertag 2017 im Seebad Ueckermünde

Ueckermünde – Im Seebad Ueckermünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am Donnerstag der 23. Bädertag Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Das Motto in diesem Jahr lautete „Wohin geht die Reise?“. „Die See- und Heilbäder in Mecklenburg-Vorpommern sind echte Leuchttürme in der touristischen und der Erholungslandschaft. Sie müssen jedoch besser eingebettet sein in überörtliche Infrastruktur und Angebote – vom Radwegenetz über die Erreichbarkeit per Bahn und Bus, die digitale Netzanbindung bis zum abgestimmten Konzert-, Kultur- und Veranstaltungskalender. In einigen Bereichen können wir Potenziale noch besser ausschöpfen und die Zusammenarbeit miteinander weiter ausbauen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe zum Auftakt am Donnerstag. Die zweitägige Veranstaltung wurde vom Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. organisiert.

Herausforderungen wie die Digitalisierung, die Erreichbarkeit/Mobilität, die Übertragbarkeit von Angeboten und Leistungen, die gegenseitige Anerkennung von Kurkarten, die Pflege überörtlicher Infrastrukturen (Radwege, Wanderwege, Strände) sind wichtige Aufgaben, die es zu meistern gilt. „Dem Gast ist egal, ob er diesseits oder jenseits einer Gemeindegrenze nächtigt. Es muss ihm gefallen, was er vorfindet, und er wird, wenn die Leistung stimmt, auch bereit sein dafür zu zahlen. Nicht egal ist aber, wenn er via Kurtaxe doppelt dafür herangezogen würde“, sagte Tourismusminister Glawe weiter.

Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag vereinbart, das Kurortgesetz entsprechend der Marktentwicklung den aktuellen Erfordernissen anzupassen. „Die Prädikatisierung von Kur- und Erholungsorten ist weiter nötig. Nachprüfbare und nachgewiesene Qualitätsmerkmale sind unabdingbare Voraussetzung für das Vertrauen der Gäste und Kunden. Allerdings gibt es bei Anforderungen an die Infrastruktur, die medizinischen Angebote, die Erreichbarkeit – auch die digitale – oder die Servicequalität moderne Profile, die auch genutzt werden müssen. Kur- und Heilbäder befinden sich nicht mehr in geschützten Räumen, sie sind mehr und mehr Marktteilnehmer, und das mehr und mehr im internationalen Maßstab“, sagte Glawe.

Die über 60 staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorte in MV sind touristische, medizinische und therapeutische Zentren mit hochwertiger kommunaler und verkehrlicher Infrastruktur. „Die Nutzung der ortsgebundenen natürlichen Heilmittel wie beispielsweise Kreide, Sole, Salz, Meer und Moor sowie die Verknüpfung mit Kunst, Kultur, landschaftlicher Attraktivität, den Naturräumen sowie der historischen Bädertradition prägen das Image dieser Standorte nachhaltig. Diese Gesundheits- und Tourismuszentren bieten somit beste Voraussetzungen für eine weitere Profilierung des Landes im Gesundheitstourismus“, forderte Glawe. Rund sechs Millionen Deutsche können sich einen Gesundheitsurlaub im Nordosten vorstellen (Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V [FuR]). Beim Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus haben fast 60 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich von dem gesunden Klima und der gesunden Luft angezogen fühlen.

Der Bäderverband M-V e.V. (BV) wurde 1992 als einer von 12 deutschen, regionalen Heilbäderverbänden unter dem Dach des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV) gegründet. Hauptaufgabe ist die Interessenvertretung seiner Mitglieder, zu denen anerkannte Kur- und Erholungsorte, Rehabilitationseinrichtungen und Kurmittelhäuser sowie gesundheitstouristische Beherbergungsbetriebe in MV zählen. Darüber hinaus vertritt er die Interessen des Bundeslandes im Deutschen Heilbäderverband und ist Mitglied im Europäischen Heilbäderverband. Der Bäderverband verfolgt den Zweck, die Kurortmedizin, die Kurortwissenschaften und die Bäderwirtschaft zu fördern und sich für die Nutzung der natürlichen Heilmittel des Klimas, des Meeres und des Bodens zur Prävention und Rehabilitation zu engagieren.

Rügen-Markt wieder in Thiessow und Lietzow

Insel Rügen – Ab Dienstag, dem 02. Mai, heisst es wieder „Rügen-Markt Dienstag, Donnerstag in Thiessow“. Doch das bekannte Rügen-Markt-Lied ist nicht auf dem neusten Stand.

Tatsächlich findet der Markt ab Mittwoch, dem 03. Mai, zusätzlich jeden Mittwoch am Strand von Lietzow statt.
Bis Ende Oktober herrscht nun an 3 Wochentagen jeweils 9 bis 16 Uhr reges Markttreiben auf der Insel. Von den mehr als 100 Produzenten und Kunsthandwerkern ziehen jeden Mittwoch ca. 70 an den Großen Jasmunder Bodden. Sie übertragen das bewährte Rügen-Markt-Motto „regional – köstlich – kunterbunt“ auf die idyllische Lietzower Strandpromenade.

Was 2007 als kleiner, aber feiner Markt an der Traditionsräucherei Lietzow begann, hatte sich in 10 Jahren zu einem der größten Touristenmagneten der Insel entwickelt. Zunächst noch abwechselnd in Thiessow und Lietzow, wurde der Hafen von Thiessow ab 2010 zum festen Domizil für den Rügen-Markt. 2016 begrüßte man dort an 52 Markttagen mehr als 200.000 Besucher. Der beschauliche Badeort im äußersten Zipfel der Halbinsel Mönchgut war an die Grenzen seiner Kapazität gestoßen.

Veranstalter Jürgen Kasüske suchte neue Lösungen zur Erweiterung. Beim Lietzower Bürgermeister Jürgen Böhnig stieß er auf offene Ohren. Dieser erinnert sich noch gut an das ehrliche Geschäftsverhältnis und die belebenden Auswirkungen des Marktes für den Ort. Gemeinsam planten sie die örtlichen Anpassungen.

Mit dem neuen Standort am Strand in Lietzow gewinnt der Rügen-Markt nicht nur eine atemberaubende Kulisse. Auch die Infrastruktur stimmt. So können Marktbesucher hier zusätzlich zu Auto, Bus und Fahrrad, auch die deutsche Bahn nutzen. Stündlich fahren Züge nach Bergen, Sassnitz und Binz.

Auf der Website www.Ruegen-Markt.de finden interessierte Urlauber bereits einen kleinen Überblick über die Vielfalt der angebotenen Kreationen und Spezialitäten. Doch das bunte Treiben auf dem Rügen-Markt tatsächlich erleben, kann man nur bei einem persönlichen Besuch vor Ort.

Sonderöffnungszeiten: Ostern in den Staatlichen Schlössern und Gärten

Schwerin – Aufgrund von Sonderöffnungszeiten können die Staatlichen Schlösser und Gärten auch an den Osterfeiertagen besucht werden.

Die Galerie Alte und Neue Meister sowie die Schlösser in Schwerin und Ludwigslust haben Karfreitag von 10 Uhr bis 17 Uhr, an Ostersonntag und Ostermontag sogar von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Die Schlösser Mirow, Bothmer und Güstrow sowie das Jagdschloss Granitz haben von Karfreitag bis Ostermontag von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Auf Schloss Bothmer erwartet die Besucher am Ostersonntag zudem noch ein buntes Frühlingsfest: Auf dem gesamten Schlossgelände wird es ein buntes Programm für Groß und Klein mit Stationen zum Mitmachen sowie ein Puppenspiel mit Uli Schlott geben. In den Seitenflügeln wird die Schlossgastronomie festlich geschmückte Veranstaltungsräume und das Veranstaltungsprogramm für die Saison 2017 präsentieren.

Pünktlich zum Saisonstart zu Ostern – erster großer touristischer Belastungstest des Jahres

Insel Usedom – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Donnerstagmittag in Zempin auf der Insel Usedom zum touristischen Saisonauftakt zu Ostern Zusicherungen in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro an Bürgermeister der Gemeinden Zempin, Koserow, Loddin und Benz zur Beseitigung der Sturmflutschäden übergeben. Bereits am Morgen hatte der Minister in der Gemeinde Sundhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) im Amt Miltzow eine Zusicherung für ein touristisches Vorhaben in Höhe von rund 179.000 Euro überbracht. „An der Küste wurde ordentlich aufgeräumt. Die Strandzugänge sind vielerorts befreit und die gröbsten Schäden beseitigt worden. Unsere Botschaft ist: Wir heißen alle Gäste an der Küste und im Binnenland herzlich willkommen. Unser Land ist touristisch zum Saisonauftakt zu Ostern gut vorbereitet. Die Ferien- und Feiertage zu Ostern sind der erste große Belastungstest für die Tourismusbranche. Jetzt kann es losgehen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe in Zempin.

Der Minister ermunterte die Gemeinden, die Planungen für die von der Sturmflut geschädigten Vorhaben weiter zügig voranzutreiben und umzusetzen. „Wir lassen die Gemeinden nicht im Regen stehen. Die Grundlage für die Umsetzung vieler geplanter Vorhaben ist mit den Zusicherungen des Wirtschaftsministeriums vorhanden. Wir investieren weiter in die touristische Wiederherstellung der Infrastruktur für unsere Einheimischen und Gäste“, betonte Glawe vor Ort.

Wirtschaftsminister Glawe hat mit Familie Hofmann den durch die Sturmflut bekannt gewordenen Kiosk in Zempin (Insel Usedom) zum Saisonstart gemeinsam an einem neuen Standort in Betrieb genommen. „Wir haben eine mobile Lösung für einen Imbisswagen gefunden. Unser Ziel war es, dass wir Familie Hofmann zu Ostern noch eine Möglichkeit bieten, den Kioskbetrieb wieder zu ermöglichen. Das ist gemeinsam gelungen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe weiter. Er dankte auch der Gemeinde und den beteiligten Behörden, die eine Übergangslösung am neuen Standort Promenadenplatz in Zempin ermöglicht haben. Der Bau eines neuen dauerhaften Imbisswagens wurde bereits beauftragt.

Neben dem Kioskbetrieb ist der knapp 13 Kilometer lange Strandabschnitt zwischen Zempin und Ückeritz zwischenzeitlich von Gefahrenstellen geräumt worden. Insgesamt sind gut 3.000 Tonnen angespülten Materials und frei gespülten bzw. abgestürzten Beton- und Steinteilen, zerstörten Spielgeräten geborgen und entsorgt worden. Allein in Zempin wurden 316 Bäume entsorgt. „Diese waren zum Teil aufgrund des Sturmhochwassers abgestürzt bzw. mussten gefällt werden, da sie abzustürzen drohten. Die Arbeiten dauerten knapp einen Monat an“, sagte Glawe.

Der Fischereistandort in Zempin ist behelfsmäßig wiederhergestellt worden, die Fischer können arbeiten. „Die Böschung vor der Betriebsstätte der Fischerei soll weiter hergerichtet werden. Ebenso sind fast alle Strandaufgänge wieder begehbar“, sagte Glawe. Wirtschaftsminister Glawe hat eine Zusicherung für die am Standort geplanten Infrastrukturmaßnahmen an die Gemeinde übergeben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,74 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 4,06 Millionen Euro.

Die zwei Holztreppen am Streckelsberg in Koserow wurden repariert und sind für die Saison nutzbar gemacht worden. Darüber hinaus wird eine durch Sturmwasser zerstörte Treppe an der Steilküste durch einen neue Strandtreppe ersetzt. „Ziel ist eine dauerhafte Lösung vor Ort. Um mehr Barrierefreiheit zu ermöglichen, wird ein öffentlicher Treppenlift installiert“, so Glawe. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf etwa 1,02 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 892.000 Euro.

In der Gemeinde Loddin werden die Strandanlagen vor Ort hergerichtet. Geplant ist eine Wiederaufschiebung und Stabilisierung der Strandaufgänge. „Für die Eisentreppe in Stubbenfelde ist die Ausschreibung für die Reparaturarbeiten erfolgt. Für die Instandsetzung der Strandaufgänge in Kölpinsee wurde ein Auftrag bereits erteilt“, erläuterte Tourismusminister Glawe.

Die Gesamtkosten liegen bei rund 254.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 149.000 Euro.

In der Gemeinde Benz (Ortsteil Neppermin) wird ein Seesteg erneuert. „Der Seesteg wurde infolge des Sturms erheblich beschädigt. Damit er gefahrlos betrieben werden kann, ist es notwendig, die Unterkonstruktion, den Belag sowie das Geländer zu erneuern“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe. Er hat für das Vorhaben eine Zusicherung an die Gemeinde Benz übergeben. Die Gesamtkosten hat die Gemeinde mit etwa 50.000 Euro beziffert. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 45.000 Euro.

In der Gemeinde Sundhagen ist im Ortsteil Stahlbrode der Strandbereich über drei Treppen erreichbar. Diese sind aufgrund der Sturmflut stark zerstört worden. „Um den Strand zu erreichen, müssen die gesperrten Treppen dringend erneuert werden“, so Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben der Gemeinde Sundhagen (Amt Miltzow) belaufen sich auf etwa 179.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 161.000 Euro.

Binz lädt zur Woche der Bäderarchitektur ein

Beliebte Reihe wird am 1. Mai mit dem traditionellen Anbaden eingeläutet

Insel Rügen – Einen Blick in die Bädervillen von Binz gibt es für Gäste des Ostseebades vom 1. bis zum 7. Mai. Dann nämlich lädt die Kurverwaltung zur Woche der Bäderarchitektur in den mondänen Ort ein. In Binz finden sich unzählige Beispiele dieses Architekturstils, der streng genommen ein Mix aus Klassizismus, Neobarock und Jugendstil ist. Erker, Balkone und Veranden schmücken die Villen, die wie Perlen an einer Kette aufgereiht an der Strandpromenade alle Blicke auf sich ziehen.

Führungen zur Geschichte der Bäderarchitektur, Foto-Spaziergänge mit dem Titel „Binzer Villen im Abendlicht“ und Vorträge stehen auf während der Woche der Bäderarchitektur auf dem Programm. Darüber hinaus können sich Gäste im Besucherzentrum des Kleinbahnhofes beispielsweise die Ausstellung „Binzer Villen gestern und heute“ ansehen. Zudem gibt es am 5. und 6. Mai eine Klang- und Lichtinstallation am Kurplatz.

Zum Auftakt treffen sich Einheimische und Gäste am 1. Mai zum traditionellen Anbaden am Strand unterhalb des Kurplatzes. Das Programm ist unter www.binz.de zu finden. Unterkünfte vermittelt die Tourismuszentrale Rügen unter www.ruegen.de.

Dahlemann: Flughafen Heringsdorf gut für Usedom und Vorpommern insgesamt

Insel Usedom – Beim heutigen Saisonstart des Flughafens Heringsdorf hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Rolle des Airports für die Entwicklung des Tourismus im östlichen Landesteil gewürdigt: „Im vergangenen Jahr sind mehr als 42 000 Gäste hier angekommen, darunter weit über 22 000 Linienflugpassagiere. Das sind erfreuliche Zahlen. Ich drücke die Daumen, dass es 2017 mindestens genauso gut läuft.“ Mit der neuen Saison übernehme der Flughafen zudem erstmals die Abfertigung der Passagiere selbst „Damit sind anspruchsvolle neue Arbeitsplätze im Unternehmen entstanden, eine wirklich schöne Entwicklung.“

Insgesamt sieben Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden in diesem Jahr per Linienverkehr bedient. Darüber hinaus gibt es eine Verbindung von Dortmund über Heringsdorf nach Palma de Mallorca und Landemöglichkeiten für Privatflugzeuge. „Insbesondere in Österreich und der Schweiz hat sich die Schönheit der Sonneninsel mit ihren wunderbaren Stränden, den vielfältigen Kulturangeboten und attraktiven Unterkünften herumgesprochen. Das ist gut für Usedom und das ist gut für Vorpommern insgesamt“, betonte Dahlemann.

Der Parlamentarische Staatssekretär hob das Engagement der Hoteliers in der Region hervor, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Heringsdorf und der Usedom Tourismus GmbH sehr viel dafür tun würden, um Gäste mit dem Flugzeug auf die Insel zu holen: „Der Flughafen steht und fällt mit den ansässigen Hoteliers, die entscheidend zur Auslastung des Flughafens beitragen.“ Darüber hinaus lobte Dahlemann das Engagement des Landkreises Vorpommern-Greifswald, der als Eigner des Flughafens mit seinen regelmäßigen Betriebskostenzuschüssen einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Tourismus in ganz Vorpommern leiste.

„Ich freue mich, dass wir als Land dieses große Engagement vor Ort unterstützen können, z.B. mit Investitionszuschüssen für ein Gepäckförderband, eine neue Gangway oder die dringend benötigte Modernisierung des Rollfeldes“, so Dahlemann abschließend.