Meyer: „Neue Saison, neue Ideen: Mehr Mut zum Tourismus!“

Stralsund – Der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer hat anlässlich des Saisonauftakts der Tourismuswirtschaft heute in Stralsund dazu aufgerufen, optimistisch in die neue Saison zu gehen: „Mecklenburg-Vorpommern ist in guter Form und blickt optimistisch auf eine erfolgreiche Sommersaison 2018.“

Auf der ITB habe sich das Land hervorragend präsentiert. „Mecklenburg-Vorpommern hat sich dem internationalen Publikum von seiner besten Seite gezeigt. Wir haben unser Ziel erreicht, Mecklenburg-Vorpommern als ein modernes, freundliches und weltoffenes Land zu zeigen, in dem es sich nicht nur gut Urlaub machen lässt, sondern in dem es eine attraktive Tourismusbranche mit guten Chancen gibt.“

Aber gute Messeauftritte allein genügten nicht. „Tourismus zukunftsfähig zu machen heißt nicht, immer nach neuen Rekorden zu schielen. Wichtig ist es, in Qualität zu investieren, den Service weiter zu verbessern, gutes Personal zu finden und mit neuen Ideen und Angeboten zu punkten“, so Meyer, der auch Präsident des Deutschen Tourismusverbandes ist.

Meyer: „Wir brauchen mehr Mut und dürfen uns nicht auf das verlassen, was in den vergangenen Jahren funktioniert hat. Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern muss mehr innovative Impulse senden. Dem dient auch die Landestourismuskonzeption, die die Fortschreibung der Tourismuskonzeption aus dem Jahr 2010 ersetzt und sich gegenwärtig in der Abstimmung befindet.“ Sie solle dazu beitragen, Potenziale der Branche gemeinsam besser nutzen zu können.

Der Staatssekretär plädierte dafür, offen über ein Tourismusgesetz für Mecklenburg-Vorpommern zu diskutieren. „Wir wären die ersten in Deutschland, die damit der herausragenden Bedeutung des Tourismus in unserem schönen Bundesland gerecht würden.“ Tourismusregionen wie Kärnten und Südtirol nutzen dieses Instrument bereits erfolgreich.

„Müritz rundum“-Ticket: Kurkarte gilt als Busfahrschein für Müritz-Region

Waren(Müritz) – Als „beispielgebend“ würdigte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt MV, Dr. Till Backhaus, auf dem Tausend-Seen-Forum des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte das am 1. April 2018 gestartete Projekt der LEADER-geförderten Lokalen Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte-Müritz. Das Schlüsselprojekt mit dem mit dem Titel „Müritz rundum“ ermöglicht Gästen des Landkreises das kostenlose Busfahren mit der Kurkarte. Übernachtungsgäste in Waren (Müritz), Klink, Röbel/Müritz und Rechlin können ihre gültige Kurkarte als Freifahrtticket für ca. 90 Buskilometer im Stadtverkehr und rund um die Müritz nutzen. Die vier Kurorte erhöhten ihre Kurtaxe dafür um 50 Cent.

Für das „Müritz rundum“-Ticket, das vom 1. April bis zum 30. Oktober gilt, wurde das Bus-Liniennetz verdichtet und erweitert; in Waren (Müritz) wurde eine Stadtbuslinie eingerichtet. Die Verkehrsbetriebe wurden mit Fahrradanhängern, Kartenlesegeräten und Fahrgastinformationssystemen ausgestattet; das Regionalmanagement der Lokalen Aktionsgruppe erhielt einen Mobilitätsmanager, der Tourismusverband MSE wird personell und finanziell gestärkt.

„Ziel des Projektes ist es, Touristen und auch Einheimische dafür zu gewinnen, ihre Fahrzeuge öfter stehen zu lassen und den Nahverkehr zu nutzen. Damit wird die touristische Mobilität in der Region rund um die Müritz verbessert. Auch der Müritz-Nationalpark ist jetzt besser zu erreichen“, erklärte der Minister.

Bei der weiteren Umsetzung des Projektes – geplant ist die Ausweitung des Freifahrttickets in weitere Regionen der Mecklenburgischen Seenplatte – sei auch die Politik gefragt, so Minister Backhaus. Er erneuerte seine Forderung an den Bund nach einem „grünen Soli“, einem angemessenen Kostenausgleich für Mecklenburg-Vorpommern, das als finanzschwaches Bundesland mit 2 Prozent der Landesfläche den höchsten Flächenanteil an Nationalparks zu unterhalten hat; der Bundesschnitt liegt bei 0,6 Prozent. Er schlug außerdem eine Öffnung und Weiterentwicklung des Kommunalabgabegesetzes für Gemeinden vor, die derzeit keine Kurabgabe erheben können.

Backhaus unterstrich die Bedeutung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte als „eine der tragenden Urlaubsregionen des Landes Mecklenburg-Vorpommern“. Der flächenmäßig größte Landkreis in MV – er ist gut doppelt so groß wie das Saarland – verfügt mit der Mecklenburgischen Seenplatte über 1117 natürliche und weitgehend miteinander vernetzte Seen. Der im Landkreis gelegene Müritz-Nationalpark mit dem UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder“ ist der größte landseitige Nationalpark Deutschlands; vier Naturparks bieten insgesamt mehr als 1.500 Streckenkilometer Rad- und Wanderwege. 30 Prozent der Fläche des Landkreises – das entspricht 166.600 Hektar – sind Landschaftsschutzgebiet. 19.000 Hektar des Landkreises sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen.

„Dieses Gesamtpaket der Naturlandschaften ist das Aushängeschild der Region und bietet die wesentliche Grundlage für den naturgebundenen Tourismus“, so Minister Backhaus. „Unsere Naturlandschaften tragen maßgeblich zum Erfolg der Tourismusbranche bei.“

Im Jahr 2016 kamen die Beherbergungsbetriebe im gesamten Land insgesamt auf rund 7,6 Millionen Gäste mit mehr als 30 Millionen Übernachtungen. Eine bundesweit beachtete Studie der Universität Würzburg belegt allein für die drei Nationalparks in MV jährlich über 5,8 Millionen Besucher, die einen Umsatz von 357,7 Millionen Euro generieren. 185,6 Millionen Euro davon verbleiben als direkte Einkommenseffekte in den Nationalparkregionen, das entspricht rund 1.630 Euro je Hektar Nationalparkfläche.

Tausend Seen Forum in Rechlin

Rechlin – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat in Rechlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Umsetzung eines kurkartengestützten Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) begrüßt. „Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat hier eine Vorreiterrolle übernommen und geht mit gutem Beispiel voran. Es ist eine kluge Idee, wenn Gäste und Einheimische verstärkt auch ohne Auto die Region erkunden können. Mit dem Nahverkehr sowie dem Fahrrad stehen hervorragende Alternativen zur Verfügung. Das macht den Urlaub insgesamt noch mobiler und schont auch die Umwelt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag im Rahmen des Tausend Seen Forums.

Seit Anfang April gibt es die kurkartenfinanzierte Gästekarte „Müritz rundum“. Gäste in Waren, Klink, Röbel und Rechlin erhalten nach Zahlung der Kurabgabe diese Gästekarte vom Vermieter beziehungsweise vom jeweiligen Beherbergungsbetrieb ausgehändigt. Sie können damit kostenlos per Bus die Müritz umrunden sowie den Stadtverkehr von Waren nutzen. „Eine Ausdehnung des Geltungsbereiches dieser Gästekarte auf weitere Regionen der Mecklenburgischen Seenplatte ist ein nachhaltiges Ziel“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Außerdem wird ein weiteres Bus- und Bahnticket mit einer Gültigkeit von April bis Oktober eingeführt. Das Ticket gilt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen und kostet 17,00 Euro. „Es bündelt eine durchgehende, touristische Basismobilität zwischen Feldberg und Malchow und trägt damit zu einer Entlastung des Verkehrs bei“, so Glawe. Auch auf Fischland-Darß-Zingst sowie auf der Insel Rügen wird an Mobilitätslösungen gearbeitet. Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden im vergangenen Jahr 978.300 Ankünfte (-0,5 Prozent im Vergleich zu 2016) und rund 3,5 Millionen Übernachtungen (+0,3 Prozent) verzeichnet.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte beim Wirtschaftsministerium einen Antrag auf Unterstützung von Regionalmanagement zur Förderung der Infrastruktur gestellt. „Durch das Regionalmanagement sollen die konzeptionell untersetzten und regionalbedeutsamen Maßnahmen in Projektstrukturen überführt und durch Koordinierung von Regionalinitiativen zur Umsetzung gebracht werden. Auch um das neue kurkartenfinanzierte System etablieren zu können, wird ein Mobilitätsmanager benötigt. Hier wollen wir unterstützen“, so Glawe weiter. Der Minister hat vor Ort eine Zusicherung für das Regionalmanagement übergeben. Hierbei geht es zum einen um die Entwicklung und Vermarktung touristischer Mobilität sowie um das Standortmarketing für Gewerbe- und Industrieflächen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit dem Schwerpunkt Konversionsmanagement. Die Gesamtkosten belaufen sich etwa auf 600.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben voraussichtlich mit rund 450.000 Euro.

Thema war auch die stärkere Zusammenarbeit im Wassertourismus in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Beide Bundesländer verfügen zusammen mit über rund 5.000 Seen über das größte verbundene Wassersportrevier Europas. In Brandenburg sorgt der Wassertourismus derzeit für einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro. In Mecklenburg-Vorpommern beträgt der Bruttoumsatz rund 474 Millionen Euro. „Bootstouristen sorgen für rund 600.000 Übernachtungen im Jahr. Rund 75 Prozent aller Bootsvercharterungen finden in Mecklenburg-Vorpommern statt. Nirgendwo anders sind Vielfalt, Möglichkeiten und Angebot für wasserbezogenen Tourismus größer als in Deutschlands größtem Wassernetzwerk“, sagte Glawe.

Mit der Kampagne „Deutschlands Seenland“ und einem gemeinsamen Internetauftritt (Internet: www.deutschlands-seenland.de) erfolgt eine Fortsetzung der Kooperation mit Brandenburg im Wassertourismus. Unter dem Motto „Dein Sommer – Unser Element“ soll beispielsweise ein Magazin in einer Auflage von mehr als 500.000 Exemplaren bundesweit verteilt werden.

Das Tausend Seen Forum ist eine touristische Fachmesse für die Mecklenburgische Seenplatte, welche die Zusammenarbeit und Kooperation von touristischen Akteuren in der Region vorantreiben soll. Ziel ist es auch, eine noch bessere Vernetzung der vielfältigen Angebote der Mecklenburger Seenplatte zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. In Fachvorträgen und Workshops werden jährlich an wechselnden Veranstaltungsorten neuste Themen und Ideen präsentiert.

Neues Seminarhotel am Plauer See

Fünfseen – Im Ortsteil Lenz-Süd in der Gemeinde Fünfseen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) entsteht derzeit ein neues Tagungshotel. Bauherr und Betreiber ist die Lentzik Domizil GmbH mit Sitz in der Gemeinde Fünfseen. „Mit dem Hotel Lentzik soll sich am Plauer See ein neuer Treffpunkt für spezialisierte Seminare etablieren. Mit einem breit gefächerten Kursprogramm wollen die Betreiber vor allem die Themenbereiche Gesundheit und Kultur in den Mittelpunkt rücken. Mit der Eröffnung des Hotels entstehen mindestens vier neue Arbeitsplätze vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Das Unternehmen baut derzeit die ehemalige Ferienanlage des VEB SKET Magdeburg am Ostufer des Plauer Sees um. Die Anlage gliederte sich ursprünglich mit großem Speisesaal, einem Hauptgebäude über zwei Etagen und steht seit 1994 leer. Das Vorhaben beinhaltet die Sanierung und den Umbau des vorhandenen Gebäudes unter Beachtung einer bestmöglichen Bestandserhaltung. Geplant ist die Inbetriebnahme des Objektes als Seminarhotel (garni) mit insgesamt 17 Zimmern und einem Multifunktionssaal. Die angebotenen Schulungen betreffen den Gesundheitsbereich (Anti-Stress- und Fastenkurse), Motivationstraining und Themen im Kulturbereich (Kunstausstellungen, Vorlesungen, Theaterworkshops). Die Eröffnung ist nach Angaben des Unternehmens für Mai vorgesehen. „Mit dem Hotel wird das Angebot in der Mecklenburgischen Seenplatte um eine attraktive Komponente erweitert. Die Kursteilnehmer lernen während der Schulungen die Region kennen und kommen später vielleicht als Urlauber zurück. Das stärkt den Tourismus in ländlichen Regionen“, sagte Glawe.

Im Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis November 2017 knapp 1,2 Millionen Ankünfte und mehr als 4,1 Millionen Übernachtungen. In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt wurden im gleichen Zeitraum knapp 7,2 Millionen Ankünfte und knapp 28,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet.

Die Gesamtinvestition des Errichtungsvorhabens beträgt knapp 1,3 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 383.000 Euro.

Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausbauen

Dobbertin – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat sich am Sonnabend in Dobbertin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) für eine stärkere Vermarktung im ländlichen Raum eingesetzt.

„In der touristischen Entwicklung unseres Landes stehen die Küste und das Binnenland gleichermaßen vor der Herausforderung, Gäste von ihrer Region zu überzeugen. Für alle gilt: hohe Qualität, qualifizierte Fachkräfte sowie ein breites, ressort- und branchenübergreifendes Zusammenarbeiten sind dabei die wichtigsten Eckpunkte für touristischen Erfolg. Wir können noch stärker für Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern werben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins „Landurlaub Mecklenburg-Vorpommern“. Der Verein bündelt für den ländlichen Tourismus als Koordinator die Angebote, Produkte und Dienstleistungen der Anbieter.

Im Jahr 2016 wurden im ländlichen Raum (Gemeinden unter 5.000 Einwohnern, ohne prädikatisierte Orte) nach Angaben des Statistischen Amtes rund 5,54 Millionen Übernachtungen erfasst. Das entspricht rund 18 Prozent aller Übernachtungen im Jahr 2016. „Inzwischen erfolgt fast jede fünfte Übernachtung im ländlichen Raum. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Hier ist insgesamt noch Luft nach oben“, macht Glawe deutlich. „Im ländlichen Raum steht vor allem die Stärkung der Region und die Identifikation mit ihr im Vordergrund. Allerdings liegt hierin gerade noch viel Potential, um neue Zielgruppen für eine Region zu begeistern. Das kann durch attraktive Urlaubs­angebote und die Betonung von Alleinstellungsmerkmalen noch deutlicher herausgestellt werden“, forderte Wirtschaftsminister Glawe.

„Wandern, Angeln, Reiten und kulturelle Erlebnisse in der malerischen Natur erfahren, dabei regionale Spezialitäten probieren und die Ruhe genießen – dafür steht Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Wir unterstützen die regionalen Anbieter, diese attraktiven Urlaubsangebote einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen“, sagte Glawe.

Das Wirtschafts- und Tourismusministerium fördert drei Kooperationsnetzwerke für den ländlichen Tourismus – „Aktiv in der Natur“ mit den Themen Wandern/Angeln und Fischen, „Erlebnis Landwirtschaft“ mit den Themen Typisch Regional, Reiten und Fahren sowie „Kulturelles Erbe“ mit den Themen Romantik und Brauchtum in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Die Unterstützung erfolgt aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). „Mit Hilfe der Netzwerke sollen aus touristischer Sicht zukunftsträchtig Entwicklungsschwerpunkte gesetzt und unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden“, sagte Glawe.

Landschaft und Natur sind die wichtigsten Urlaubskriterien für Reisende in Mecklenburg-Vorpommern (72 Prozent), gefolgt von guter Luft/gesundem Klima (59 Prozent) und den Erholungsmöglichkeiten (53 Prozent). Mit 47 Prozent ist auch Ruhe als Besuchsgrund unter den „TOP-10“ der Urlauber zu finden (Quelle: Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2015/16). Fast jeder dritte Gast bezeichnet seinen Urlaub hierzulande unter anderem als Natururlaub (31 Prozent; Mehrfachnennungen möglich, Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2015/16).

18,7 Prozent aller inländischen Natur-Urlaubsreisen (ab 5 Tagen) gingen im Jahr 2016 nach Mecklenburg-Vorpommern. Das entspricht rund 1,35 Millionen Urlaubsreisen (Quelle: FUR, Reiseanalyse 2017).

Bilanz zur weltgrößten Reisemesse ITB Berlin

Berlin – Am Sonntag ist die weltgrößte Reisemesse, die ITB Berlin, zu Ende gegangen. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister hat am letzten Messetag eine insgesamt positive Bilanz zur Präsentation des Landes gezogen. Mecklenburg-Vorpommern ist als erstes Bundesland in Deutschland überhaupt Partnerland der ITB Berlin gewesen.

„Das Gesamtpaket Mecklenburg-Vorpommern hat in seiner touristischen Vielfalt und Abwechslung die Besucher der Messe erreicht. Der MV-Abend, die gesamte Messegestaltung und die Präsenz durch Aktionen und Veranstaltungen kamen vor Ort an. Das wurde in vielen Gesprächen und Reaktionen der Besucher deutlich. Die Messe hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auf sich aufmerksam zu machen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe in Berlin. „Wir sagen Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen unvergesslichen Auftritt des Landes ermöglicht haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr.“ Der gesamte Auftritt wurde federführend vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern organisiert.

Im Gesamtjahr 2017 hat Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Statistischen Amtes bei den Ankünften und Übernachtungen das zweitbeste Ergebnis in der Landesgeschichte erzielen können. 7,52 Millionen Gäste (-0,5 Prozent) buchten 29,75 Millionen Übernachtungen (-1,8 Prozent). „Ein Ergebnis der ITB-Berlin ist, dass wir weiter nachhaltig für unsere touristischen Stärken und Vorzüge werben müssen. In Deutschland gibt es noch Potential viele Gäste für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern, gute Wachstumschancen bestehen vor allem bei ausländischen Gästen. Im skandinavischen Raum können wir beispielsweise die Marke ´Ostseeurlaub´ noch stärker vermarkten. Wir werben auch in unseren Zielmärkten, wie zum Beispiel im deutschsprachigen Ausland, wie Österreich und der Schweiz für Mecklenburg-Vorpommern. Es gilt die internationale Wahrnehmbarkeit von Mecklenburg-Vorpommern insgesamt weiter ausbauen“, machte Wirtschaftsminister Harry Glawe deutlich. Bei der Anzahl der ausländischen Gäste liegt Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Statistischen Amtes mit rund 382.000 im leichten Plus (+0,6 Prozent). Die Übernachtungen sind rückläufig. Sie liegen bei rund 998.000 Gästen (-3,5 Prozent).

„Wir müssen alles daran setzen, unsere Gäste immer wieder mit neuen Angeboten neugierig auf unser Land zu machen. Neben der unverwechselbaren Natur haben wir auch ein vielfältiges Angebot an touristischen Übernachtungsmöglichkeiten. Von Camping bis zu Fünf-Sterne-Hotels ist die Bandbreite von der Seenplatte bis zur Ostseeküste groß. Touristisches Potential besteht vor allem in der Vor- und Nachsaison bei uns im Land. Kernziel ist es, weiter in saisonunabhängige Angebote zu investieren. Wir müssen attraktiv sein – egal, ob es regnet, schneit oder die Sonne scheint. Die Gäste wollen neben der klassischen Erholung und Entspannung auch touristische Unterhaltung und Erlebniswelten“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Hierzu zählen unter anderem touristische Einrichtungen, wie das Ozeaneum in Stralsund, das Müritzeum in Waren (Müritz) oder das Darwineum im Rostocker Zoo.

Wirtschaftsminister Harry Glawe hat zum Abschluss der ITB Berlin feierlich einen symbolischen Strandkorb (circa 35 cm breit und 60 cm hoch) an das Partnerland der Messe im kommenden Jahr, Malaysia, übergeben. Glawe machte deutlich, dass Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Beziehung zu Malaysia hat. Der malayische Genting-Konzern hat die ehemaligen Nordic-Werften in Mecklenburg-Vorpommern vor zwei Jahren übernommen. Nach Unternehmensangaben sind bislang mehr als 200 Millionen Euro in die Werftstandorte Rostock, Stralsund und Wismar investiert worden. „Wir haben die Landsleute als zuverlässige und strategisch schnell agierende Partner kennengelernt. Wir drücken die Daumen für einen besonderen touristischen Messeauftritt von Malaysia im kommenden Jahr“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Mecklenburg-Vorpommern hat mit insgesamt 26 Ausstellern in der Norddeutschland-Halle geworben. Die Gesamtausstellungsfläche war mit knapp 1.000 Quadratmetern größer als je zuvor. Hinzu kamen rund 400 Quadratmeter im Außenbereich der Messe. Zum Start der Messe hat Mecklenburg-Vorpommern sich am Dienstag-Abend (06. März) mit einer großen Eröffnungsgala und einer Mischung aus Mode, Musik und Akrobatik vor über 3.000 Gästen präsentiert. „Tradition und Moderne sind hier auf wunderbare Art und Weise deutlich geworden“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Internationaler Star des Abends war der weltweit erfolgreiche DJ und Musikproduzent Felix Jaehn.

Höhepunkte der Gastrolle Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB Berlin waren unter anderem die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment sowie die Auftritte beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration, bei Fachforen wie dem ITB-Kongress.

Seit 1990 wurden vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich des gewerblichen Tourismus und im Bereich der touristischen Infrastruktur Fördergelder in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bewilligt. Damit konnte ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 6,88 Milliarden Euro ausgelöst werden. Die Mittel sind nach der Wende beispielsweise in den Bau von Hotels, Promenaden, Campingplätzen, Radwege, barrierefreie Strandzugänge, Wasserwanderrastplätzen sowie Sportboothäfen geflossen.

Im Frühjahr wird die neue multifunktionale Veranstaltungsarena in Rostock (StadtHalle Rostock) offiziell vollständig in Betrieb gehen. Im September soll die neue Erlebnis- und Bildungsstätte „Polarium“ des Rostocker Zoos eröffnet werden. Darüber hinaus entstehen neue Hotels, wie beispielsweise in Waren (Müritz) das Müritzpalais. Es liegt direkt an Deutschlands größtem Binnensee, der Müritz. Eröffnung ist voraussichtlich im Frühjahr. In Rövershagen entsteht das Upcycling-Hotel in Karls Erlebnishof, die Seefahrtschule in Wustrow wird ein Feriendomizil mit Ferienapartments. Auf der Insel Usedom entsteht das Beachhouse Bansin, welches Ferienwohnungen ab dem Sommer 2018 für seine Gäste anbieten möchte.

Reiseanalyse 2018: M-V bleibt beliebtestes Reiseziel der Deutschen

Ostsee vor Alpen / Nordosten punktet auch bei Kurzreisen

Berlin – Gute Nachrichten am ersten Messetag der Internationalen Tourismusbörse in Berlin: Nachdem Mecklenburg-Vorpommern als offizielles Partnerland mit einer fulminanten Eröffnungsgala am Vorabend der ITB Berlin rund 3.000 Vertreter aus 110 Ländern beeindruckte, konnte Mecklenburg-Vorpommern erneut seinen Platz als beliebtestes Inlandsziel der Deutschen behaupten.

Nirgendwo anders in Deutschland verbrachten im Jahr 2017 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Das geht aus der Reiseanalyse 2018 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor, die am ersten Tag der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Die Reiseanalyse ist Beleg für die positive Entwicklung der Branche insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig ist sie auch Ansporn. Denn: Wer Erster bleiben will, muss eine Menge dafür tun, um im Wettbewerb mit anderen weiter vorn mithalten zu können. Die Mischung aus wetterunabhängigen Freizeitangeboten, unberührter Natur und abwechslungsreichen Übernachtungsmöglichkeiten macht unser Land unverwechselbar. Daran werden wir gemeinsam mit der Branche weiterarbeiten. Die überregionale und internationale Vermarktung unseres Bundeslandes sowie die Unterstützung wetterunabhängiger Angebote sind Schwerpunkte unserer touristischen Weiterentwicklung.“

Nach Angaben der Reiseanalyse ist Deutschland mit 28 Prozent aller Urlaubsreisen weiterhin das wichtigste Reiseziel der Deutschen. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Marktanteil von 5,1 Prozent an allen 2017 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,2 Prozentpunkte vor Bayern an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Schleswig-Holstein (4,5 Prozent) und Niedersachsen (3,4). „Die Erfolgsgeschichte, die das Urlaubsland seit 1990 geschrieben hat, setzt sich fort. Jetzt müssen wir am Ball bleiben und den Schwung von der ITB Berlin mitnehmen. Gleichzeitig wird es in Zukunft noch mehr darum gehen, qualitative und nachhaltige Entwicklungen zu befeuern, denn der Tourismus der Zukunft sollte verträglich, vernetzt und vielseitig sein“, sagte Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Darüber hinaus konnte sich Mecklenburg-Vorpommern auch einen Platz unter den Top 10 der beliebtesten Kurzreiseziele sichern. In diesem Segment belegt das Urlaubsland den sechsten Platz. Weiterhin ist Mecklenburg-Vorpommern Marktführer bei Erholungsreisen und Entspannungsurlaub, Badeurlaub und Strandurlaub sowie bei Familienurlaub.

Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter dem Spitzenreiter Spanien (13,1 Prozent), Italien (8,3 Prozent) und Türkei (5,7 Prozent) liegt der Nordosten auf dem vierten Platz.

Die Reiseanalyse wird seit 48 Jahren durchgeführt und gilt als eine der detailliertesten und renommiertesten Untersuchungen des deutschen Reisemarktes.

Wirtschaftsminister Glawe wirbt auf der ITB für mehr Urlaubsgäste in M-V

Berlin – Die ITB Berlin ist offiziell gestartet: Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich bis Sonntag (11. März) auf der weltweit größten Reisemesse, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB Berlin). M-V ist das erste Bundesland in Deutschland, welches Partnerland der Messe ist. „Wir werben mit unseren natürlichen Schönheiten unseres Landes und setzen auf den Ausbau der touristischen Infrastruktur im Land. Mecklenburg-Vorpommern wird auch in der Vor- und Nachsaison gut nachgefragt. Hier müssen wir weiter arbeiten. Egal, ob es schneit, regnet oder die Sonne schneit, wir müssen alles daran setzen, unsere Gäste immer wieder mit neuen Angeboten neugierig auf unser Land zu machen. Der Fokus der touristischen Unterstützung geht klar in die Richtung von saisonverlängernden Maßnahmen. Gästepotential besteht vor allem auch in der Vor- und Nachsaison“, machte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe deutlich.

„Ein weiterer strategischer Schwerpunkt werden Angebote sein, die in die touristischen Strategien zur Entwicklung des ländlichen Raumes passen und unterschiedlichste Gästegruppen ansprechen. Hierzu zählen beispielsweise Wandern, Angeln, Reiten, kulturelle und Landerlebnisse. Neben der Küste haben wir noch ein wunderbares Binnenland“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Seit 1990 wurden vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern im Bereich des gewerblichen Tourismus und im Bereich der touristischen Infrastruktur Fördergelder in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bewilligt. Damit konnte ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 6,88 Milliarden Euro angeschoben werden. Die Mittel sind nach der Wende beispielsweise in den Bau von Hotels, Promenaden, Campingplätzen, Radwege, barrierefreie Strandzugänge, Wasserwanderrastplätze sowie Sportboothäfen geflossen.

Im Frühjahr wird die neue multifunktionale Veranstaltungsarena in Rostock offiziell vollständig in Betrieb gehen. Im September soll die neue Erlebnis- und Bildungsstätte „Polarium“ des Rostocker Zoos eröffnet werden. Darüber hinaus entstehen neue Hotels, wie beispielsweise in Waren (Müritz) das Müritzpalais. Es liegt direkt an Deutschlands größtem Binnensee, der Müritz. Eröffnung ist voraussichtlich im Frühjahr. In Rövershagen entsteht das Upcycling-Hotel in Karls Erlebnishof, die Seefahrtschule in Wustrow wird ein Feriendomizil mit Ferienapartments. Auf der Insel Usedom entsteht das Beachhouse Bansin, welches Ferienwohnungen ab dem Sommer 2018 für seine Gäste anbieten möchte.

Im Gesamtjahr 2017 hat Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Statistischen Amtes bei den Ankünften und Übernachtungen das zweitbeste Ergebnis in der Landesgeschichte erzielen können. 7,52 Millionen Gäste (-0,5 Prozent) buchten 29,75 Millionen Übernachtungen (-1,8 Prozent). „Die Zahlen sind kein Beinbruch. Trotz des eher durchwachsenen Sommers haben wir ein insgesamt gutes Ergebnis erreichen können. Uns fehlten die kurzentschlossenen Gäste. Hier macht sich vor allem auch das Wetter bemerkbar“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe weiter.

Die ITB Berlin läuft vom 07. März bis zum 11. März. Insgesamt werden an den Messetagen 10.000 Aussteller aus 184 Staaten und 120.000 Fachbesucher an den ersten drei Messetagen sowie 60.000 potenzielle Reisende am Wochenende erwartet. Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich mit insgesamt 26 Ausstellern in der Norddeutschland-Halle. Höhepunkte der Gastrolle Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin sind darüber hinaus die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment sowie die Auftritte beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration und bei Fachforen wie dem ITB-Kongress. Die Gesamtausstellungsfläche ist größer als je zuvor; sie beträgt knapp 1.000 Quadratmeter. Hinzu kommen rund 400 Quadratmeter im Außenbereich der Messe.

Schwesig: ITB ist für MV als Partnerland eine tolle Chance

Berlin – „Mecklenburg-Vorpommern ist ein großartiges Urlaubsland. Wir wollen hier auf der ITB Lust auf Urlaub bei uns im Land machen: An unserer 2.000 Kilometer langen Ostseeküste, an einem unserer mehr als 2.000 Seen. Wir haben attraktive Angebote für Familien und Ältere, für Städtereisende und Naturfreunde“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Eröffnung des Messestandes des Landes auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin.

„Der MV-Stand ist die Herzkammer unserer Präsentation. Hier steht Mecklenburg-Vorpommern im Schaufenster der Tourismuswelt. Hier kann das Publikum unser schönes Bundesland in seiner ganzen Vielfalt noch besser kennenlernen“, betonte die Regierungschefin.

Mecklenburg-Vorpommern habe im Tourismus seit 1990 eine Erfolgsgeschichte auf den Weg gebracht, mit einer modernen touristischen Infrastruktur von den malerischen Seebrücken bis zur liebevoll restaurierten Bäderarchitektur. In den vergangenen Jahren seien Übernachtungszahlen von rund 30 Millionen erreicht worden. „Jetzt ist es wichtig, auf diesen starken Grundlagen weiterzumachen, weiter in Qualität zu investieren, in gutes Personal, in ganzjährige Angebote und damit ganzjährige Beschäftigungsmöglichkeiten“, so die Regierungschefin.

Wichtig sei auch, „um ein internationales Publikum zu werben. Die ITB mit Mecklenburg-Vorpommern als Partnerland ist wie gemacht dafür. Sie ist eine tolle Chance, uns zu präsentieren und auch, um zu schauen, welche Anregungen wir mit nach Mecklenburg-Vorpommern nehmen können, damit die gute Entwicklung weitergehen kann“.

Auf der ITB werde gezeigt, wie schön Mecklenburg-Vorpommern sei. „Wir blicken mit Stolz auf das, was wir geleistet haben. Und wir schauen gleichzeitig nach vorn“, sagte Schwesig.

Startschuss für die ITB Berlin

Berlin – Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich bis Sonntag (11. März) als erstes Partnerland in Deutschland auf der weltweit größten Reisemesse, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB Berlin). „Der Reisetreffpunkt der Welt liegt für fünf Tage in Berlin. Eine bessere Möglichkeit für Mecklenburg-Vorpommern, die Aufmerksamkeit in so kurzer Zeit bei so vielen nationalen und internationalen Besuchern zu wecken, gibt es kaum. In Deutschland gibt es noch Potential viele Gäste für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern, gute Wachstumschancen bestehen vor allem bei ausländischen Gästen. Im skandinavischen Raum können wir beispielsweise die Marke ´Ostseeurlaub´ noch stärker vermarkten. Wir werben auch in unseren Zielmärkten, wie zum Beispiel im deutschsprachigen Ausland, wie Österreich und der Schweiz für Mecklenburg-Vorpommern. Wir müssen die internationale Wahrnehmbarkeit von Mecklenburg-Vorpommern insgesamt weiter ausbauen“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der ITB Berlin.

Bei der Anzahl der ausländischen Gäste liegt Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben des Statistischen Amtes mit rund 382.000 im leichten Plus (+0,6 Prozent). Die Übernachtungen sind rückläufig. Sie liegen bei rund 998.000 Gästen (-3,5 Prozent). „Die Zahlen zeigen, wir müssen weiter intensiv daran arbeiten, um international mehr Gäste für unser Land zu gewinnen. Die ITB Berlin ist hierfür ein wichtiger und konsequenter Schritt für uns. Wir wollen darüber hinaus das Interesse bei nationalen und internationalen Reiseveranstaltern wecken. Entscheidend ist es, potenzielle Gäste von den Vorzügen unseres Bundeslandes von der Seenplatte bis zur Ostseeküste zu überzeugen“, forderte Glawe weiter.

Wirtschaftsminister Glawe hat auch für eine stärkere Fokussierung auf den Kreuzfahrttourismus geworben. „Das ist ein noch relativ junger und wachsender Markt in Mecklenburg-Vorpommern. Hier können wir auch durch Veranstaltungen stärker auf uns aufmerksam machen. Oftmals sind diese Gäste Tagesausflügler. Natürlich wäre es toll, wenn sie im nächsten Urlaub für mehrere Tage in unser Bundesland kommen. Das muss perspektivisch das Ziel sein“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

In Rostock soll erstmals vom 14. bis 16. September 2018 das „Rostock Cruise Festival“ ausgerichtet werden. 2017 wurden mit 190 Schiffsanläufen und 892.000 Passagieren Bestmarken aufgestellt. Auch die Hansestadt Wismar entwickelt sich im Kreuzfahrttourismus weiter. Voraussichtlich 14 Kreuzfahrtschiffe werden von Mitte April bis Mitte Dezember in Wismar anlegen.

Gäste aus Schweden bilden die größte Gruppe ausländischer Gäste vor Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden. „Insbesondere auch in der Schweiz und Österreich ist weiter ein verstärktes Marketing nötig, um diese Gästeklientel für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern“, so Glawe. Mit rund 141.000 Übernachtungen (+6,2 Prozent) erzielten die schwedischen Gäste die meisten Übernachtungen in 2017, gefolgt von den Dänen mit rund 133.000 Übernachtungen (-5,5 Prozent) und den Schweizern mit rund 158.000 Übernachtungen (-3,9 Prozent). Die niederländischen Gäste erzielten nach Angaben des Statistischen Amtes rund 143.000 Übernachtungen (-15,6 Prozent) und die Österreicher rund 77.500 Übernachtungen (-2,9 Prozent).

Die ITB Berlin öffnet ab dem 7. März für Fachleute und dann am 10. und 11. März auch für Besucher. Insgesamt werden an den Messetagen 10.000 Aussteller aus 184 Staaten und 120.000 Fachbesucher an den ersten drei Messetagen sowie 60.000 potenzielle Reisende am Wochenende erwartet. Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich mit insgesamt 26 Ausstellern in der Norddeutschland-Halle. Höhepunkte der Gastrolle Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin sind darüber hinaus die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment sowie die Auftritte beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration und bei Fachforen wie dem ITB-Kongress. Die Gesamtausstellungsfläche ist größer als je zuvor; sie beträgt knapp 1.000 Quadratmeter. Hinzu kommen rund 400 Quadratmeter im Außenbereich der Messe.

Partnerland M-V freut sich auf die ITB Berlin

Schwerin – Mit der Botschaft „Urlaub ist unsere Natur“ („The spirit of nature“) präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern als erstes Partnerland auf der weltweit größten Reisemesse, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB Berlin). „In rasend kurzer Zeit wurde eine Menge auf die Beine gestellt. Jetzt kann es losgehen. Wir haben Abwechslung im Gepäck. Wir freuen uns auf spannende Gäste, intensive Gespräche sowie unterhaltsame Veranstaltungen vor Ort. Wir wollen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und präsentieren unser Land mit seiner unverwechselbaren touristischen Vielfalt“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe am Montag.

„Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich auf der ITB Berlin mit dem Besten, was das Urlaubsland zu bieten hat. Die rund 200 Organisatoren, Künstler und Tourismusexperten aus dem Land haben einen Auftritt auf die Beine gestellt, der ein internationales Publikum begeistern wird. Ziel ist es, eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen, um die nächste Entwicklungsstufe im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern einzuleiten. Bühne frei für das beliebteste Reiseland der Deutschen“, betonte Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Messe läuft von Mittwoch, den 07. März, bis Sonntag, den 11. März. Bereits am Dienstag, den 06. März, findet die Eröffnungsgala des Partnerlandes Mecklenburg-Vorpommern statt. Geplant ist ein abwechslungsreicher Abend mit Mode, Musik und Akrobatik. „Im Mittelpunkt stehen Menschen, die aus Mecklenburg-Vorpommern stammen oder eine enge Beziehung zu unserem Bundesland haben“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter. Internationaler Star des Abends wird der weltweit erfolgreiche DJ und Musikproduzent Felix Jaehn sein. Er ist im Klützer Winkel bei Wismar an der Ostseeküste aufgewachsen. Der internationale Durchbruch gelang ihm mit dem Remix des Songs „Cheerleader“ des jamaikanischen Sängers Omi.

Die Gesamtausstellungsfläche ist größer als je zuvor; sie beträgt knapp 1.000 Quadratmeter. Hinzu kommen rund 400 Quadratmeter im Außenbereich der Messe. Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich mit insgesamt 26 Ausstellern in der Norddeutschland-Halle. Das Außengelände der Reisemesse wird zu einem Drittel MV-geflaggt sein, zudem besetzt Mecklenburg-Vorpommern eine Reihe von Werbeflächen auf der Messe. „Diese zusätzlichen Elemente machen Mecklenburg-Vorpommern auf der Messe deutlich sichtbarer als in den Jahren zuvor“, betonte Wirtschaftsminister Glawe. Die Rügener Kreidefelsen und das Schweriner Schloss sind die beiden bildhaften Kernmotive.

Rund 10.000 Aussteller aus mehr als 180 Ländern sowie bis zu 120.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und 60.000 potenzielle Reisende werden am anschließenden Wochenende erwartet. Höhepunkte der Gastrolle Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin sind darüber hinaus die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment sowie die Auftritte beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration, bei Fachforen wie dem ITB-Kongress oder dem „ITB Buyers Circle“ sowie die Präsenz der Themen Nachhaltigkeit, Gesundheitsreisen und Aktivtourismus in den Hallen 4.1, 21b und 22b.

Dem Ziel Darßbahn wieder ein Stück näher gekommen

Schwerin – Der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt besuchte mit Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel und Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann den Darß. Nach einer Zugfahrt auf der Strecke Velgast-Barth tauschten sich die Politiker mit Bürgerinnen und Bürgern der Darßgemeinden über die Bedeutung der Wiedererrichtung der Bahnstrecke von Barth nach Zingst aus.

Nach der Besichtigung der Eisenbahnausstellung im Barther Bahnhof sagte Christian Schmidt: „Ich spüre hier große Dynamik und großes Interesse. Der Bund hat bereits grundsätzlich zugesagt, sich an der Darßbahn zu beteiligen mit den Möglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen – und die er wohlwollend nutzen wird.“ Er verwies zudem auf die neue Koalitionsvereinbarung, der zufolge das Thema Bahn im ländlichen Bereich stärker fokussiert werden soll. Christian Schmidt präzisierte aber: „Dies ist noch nicht mit Förderzusagen unterlegt. Wie das konkret aussehen wird, wird Thema der neuen Bundesregierung sein.“ Er versprach jedoch: „Der Bund wird einen guten und nennenswerten Beitrag zur Darßbahn leisten. Dafür muss das Vorhaben nun vor allem mit Zahlen unterlegt werden.“

Christian Pegel, Infrastrukturminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, sagte: „Ich bin dem Bundesverkehrsminister sehr dankbar für das Bekenntnis, seine Möglichkeiten wohlwollend auszunutzen. Es ist nun an unseren Arbeitsebenen, dem Bund hinreichend Gründe zu bieten, damit er eine konkrete Entscheidung treffen kann.“

„Land und Bund ziehen beim Thema Darßbahn an einem Strang. Damit wird die wirtschaftliche Entwicklung Vorpommerns weiter gestärkt. Ich danke vor allem auch der Bürgerinitiative und den Bürgermeistern, die dieses Thema seit Monaten so engagiert und sachlich begleiten. Wir sind der Realisierung mit dem heutigen Termin wieder ein ganzes Stückchen näher gekommen“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

Nationale Naturlandschaften zogen 2017 über 700.000 Besucher an

Schwerin – Fast ein Fünftel der Landesfläche Mecklenburg-Vorpommerns gehört zu den geschützten Nationalen Naturlandschaften (NNL). Die drei Nationalparks, die drei Biosphärenservate und die sieben Naturparks Mecklenburg-Vorpommerns nehmen rund 545.700 Hektar der Landesfläche ein. „Zusammen mit den Naturschutz- und den Landschaftsschutzgebieten kommt unser Land sogar auf fast 1 Million Hektar Schutzgebietsfläche. Das sind 32,1 Prozent unserer Landesfläche“, berichtete Umweltminister Dr. Till Backhaus auf dem heutigen Forum Nationale Naturlandschaften mit dem Titel „Wunsch oder Wirklichkeit – wie weiter mit unseren grünen Schätzen?“

Die Nationalen Schutzgebiete, die die wertvollsten Landschaftsbereiche von MV verkörpern, leisten „einen bedeutenden Beitrag der zum Erhalt artenreicher Kulturlandschaften und zur Entstehung großräumiger Wildnisgebiete“, sagte der Minister.

Zugleich würdigte er die immense Bedeutung der Nationalen Naturlandschaften für Tourismus und Regionalentwicklung. Das umfängliche Besucherlenkungs- und -betreuungssystem in den NNL mit insgesamt 24 Besucherinformationssystemen, 53 Lehr- und Erlebnispfaden, 115 Beobachtungspunkten und 5517 Kilometern Fuß- und Radwanderwegen sowie 1263 Kilometern Reit- und Kutschwegen trage wesentlich zum Erlebnis- und Bildungswert und damit zur regionalen Wertschöpfung bei. „Im Jahr 2017 wurden in Infozentren, bei Führungen oder Veranstaltungen fast 700.000 Besucher persönlich betreut. Die Gesamtzahl der Besucher in den NNL liegt noch erheblich höher“, so der Minister.

Auch die Beherbergungsbetriebe profitierten von den Nationalen Naturlandschaften. „Eine Studie der Universität Würzburg für unsere drei Nationalparke stellt fest, dass deren jährlich über 5,8 Millionen Besucher einen Umsatz von 357,7 Millionen Euro generieren. Davon verbleiben 185,6 Millionen Euro als direkte Einkommenseffekte in den Nationalparkregionen. Das entspricht 1630 Euro je Hektar Nationalparkfläche. Hinzu kommen die Effekte der Biosphärenreservate und Naturparks“, rechnete Dr. Backhaus vor.

Auch für den Bildungsbereich haben die NNL einen hohen Stellenwert. Bei speziellen Führungen für Kinder und Jugendliche, Junior-Ranger-Ausbildungen, Projekttagen und Camps wurden im Jahr 2016 fast 20.000 Teilnehmer gezählt. Derzeit leiten Betreuer in den NNL 30 Junior-Ranger-Gruppen an; in den Schutzgebieten gibt es 15 Einsatzstellen für Teilnehmer eines Freiwilligen ökologischen Jahres.

„Die Kehrseite der Medaille ist der hohe Aufwand für die qualitativ hochwertige Besucherbetreuung und die Unterhaltung der Besucherinfrastruktur“, so Dr. Backhaus. Er regte neue Wege der Finanzierung und eine Beteiligung des Bundes, etwa über einen angemessenen Kostenausgleich in Gestalt eines „grünen Soli“ an. „MV gehört zu den finanzschwächsten Bundesländern. Zugleich haben wir mit 2 Prozent den höchsten Flächenanteil an Nationalparks. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 0,6 Prozent“, begründete er. Auch das Land MV müsse neue Finanzierungsmöglichkeiten für die Nationalen Naturlandschaften erschließen.

Denkbar sei eine Öffnung der Kurabgabe oder die Weiterentwicklung des Kommunalabgabengesetzes. Ein gutes Beispiel für ein neues Finanzierungsmodell sei die Entwicklung des Müritz-Nationalparktickets. Beherbergungsbetriebe in Waren und den Anliegergemeinden des Müritz-Nationalparks erheben für die Linie des Nationalparkbusses über die Kurtaxe 50 Cent pro Übernachtung. Dafür können Kurkarten-Inhaber den Bus kostenlos nutzen.

„Die Nationalen Naturlandschaften sind bedeutende Aushängeschilder für ihre Region. Unsere drei Biospärenreservate sowie Teile der Nationalparks Jasmund und Müritz besitzen sogar die Unesco-Anerkennung als Weltnaturerbe-Gebiete. Und seit 2016 sind die 1000-jährigen Ivenacker Eichen als erstes Nationales Naturmonument in Deutschland festgesetzt worden. Darauf können wir stolz sein“, schloss Minister Backhaus.

Best-of Mecklenburg-Vorpommern auf der ITB Berlin

Berlin – Mit einem Best-of dessen, was Mecklenburg-Vorpommern touristisch zu bieten hat, und der Botschaft „Urlaub ist unsere Natur“ („The spirit of nature“) präsentiert sich das beliebteste Urlaubsland der Deutschen als Partnerland auf der weltweit größten Reisemesse, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB). Dazu werden zwischen dem 7. und 11. März rund 10.000 Aussteller aus mehr als 180 Ländern sowie bis zu 120.000 Fachbesucher an den ersten drei Tagen und 60.000 potenzielle Reisende am anschließenden Wochenende erwartet. Dazu Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „Mecklenburg-Vorpommern ist in diesem Jahr als erstes Bundesland überhaupt Partnerland auf der ITB. Das ist eine große Ehre für uns und natürlich auch eine besondere Anerkennung für Mecklenburg-Vorpommern als Tourismusland. Die Internationale Tourismusbörse ist eine hervorragende Chance, um in Deutschland und auch international für Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Diese Chance wollen wir gemeinsam nutzen.“

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hob die Bedeutung der ITB Berlin für das Land hervor: „Der Reisetreffpunkt der Welt liegt für fünf Tage in Berlin. Eine bessere Möglichkeit für Mecklenburg-Vorpommern, die Aufmerksamkeit in so kurzer Zeit bei so vielen Besuchern zu wecken, gibt es kaum. Wir wollen darüber hinaus das Interesse bei nationalen und internationalen Reiseveranstaltern wecken. Entscheidend ist es, potenzielle Gäste von den Vorzügen unseres Bundeslandes von der Seenplatte bis zur Ostseeküste zu überzeugen. Wir arbeiten mit der Branche gemeinsam intensiv an der Steigerung von Service, Qualität und Kundenorientierung. Der Wettbewerbsdruck in der Branche ist groß, deshalb unterstützen wir saisonverlängernde Maßnahmen weiter.“

„Von der ITB Berlin soll eine Aufbruchstimmung ausgehen, um die nächste Entwicklungsstufe im Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern einzuleiten“, erklärte Wolfgang Waldmüller, Präsident des mit der Umsetzung des Partnerlandauftrittes betrauten Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Die ITB Berlin soll ein Schwungrad im Getriebe der Tourismusentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern werden. Wir werden in einer großen Vielfalt in so vielen Hallen mit so vielen Themen und Akteuren auf der ITB Berlin präsent sein wie nie zuvor. Mecklenburg-Vorpommern möchte sich auf der touristischen Leitmesse freundlich, modern, weltoffen und bunt präsentieren und damit seine Chancen für mehr Bekanntheit, Sympathie und eine neue Stufe in der Tourismusentwicklung nutzen“, so Waldmüller weiter.

Höhepunkte der Gastrolle Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin sind die Eröffnungsgala am 6. März mit viel Prominenz, die Platzierung von 100 Strandkörben auf der Messe mit der Social-Media-Aktion #mymvmoment sowie die Auftritte beim 1. Berlin Travel Festival für die junge Reisegeneration, bei Fachforen wie dem ITB-Kongress oder dem „ITB Buyers Circle“ sowie die Präsenz der Themen Nachhaltigkeit, Gesundheitsreisen und Aktivtourismus in den Hallen 4.1, 21b und 22b. Die Gesamtausstellungsfläche ist größer als je zuvor; sie beträgt knapp 1.000 Quadratmeter. Hinzu kommen rund 400 Quadratmeter im Außenbereich der Messe.

Den Auftakt in Berlin bildet die Eröffnungsgala am 6. März, bei der Mecklenburg-Vorpommern in einem Feuerwerk aus Musik, Mode, Akrobatik und Impressionen bis zu 3.500 Gäste in den Bann ziehen will. Im Zentrum stehen dabei Akteure, die aus Mecklenburg-Vorpommern stammen oder eine enge Beziehung zu dem Land haben.

Das Publikum bilden Gäste aus Politik, Wirtschaft und Tourismus aus rund 110 Ländern. Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird ebenso erwartet wie Zurab Pololikashvili, neuer Generalsekretär der World Tourism Organization (UNWTO). Aus Mecklenburg-Vorpommern wird die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zugegen sein. Überschrieben wird der Abend mit dem Titel „Urlaub ist unsere Natur“ („The spirit of nature“).

Internationaler Star des Abends wird der weltweit erfolgreiche DJ und Musikproduzent Felix Jaehn sein, der im Klützer Winkel bei Wismar an der Mecklenburgischen Ostseeküste aufwuchs und mit dem Remix des Songs „Cheerleader“ des jamaikanischen Sängers Omi seine internationale Karriere begründete. Jaehn hat mit seinen Songs bereits in rund 70 Ländern die Hitlisten angeführt und soeben seine erste Platte veröffentlicht.

Mit dabei ist weiterhin der Percussionist und Komponist Alexej Gerassimez, der eine enge Beziehung zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und zum Land pflegt. Unter dem Titel „The Sound of Silence“ wird das mit dem Usedomer Musikfestival und der Ostseeinsel verbundene Baltic Sea Philharmonic Ensemble unter der Leitung von Kristjan Järvi, der live aus Shanghai dirigieren wird, und die Band „3-Satz deluxe und Friends“ das Publikum begeistern. Zudem wird es einen Shanty-Wettstreit zwischen den Chören „Breitlings“ und den jungen „The Blowboys“ geben. In einer Fashion-Show zeigt das in Rostock geborene Star-Model Franziska Knuppe Bademoden von „Prachtstück“, einem Label, das unter anderem eine Bademoden-Sonderedition für die Kaiserbäder auf der Insel Usedom entwickelte.

Besondere Aufmerksamkeit bei der MV-Show sollen auch die neu produzierten und eigens ins Englische synchronisierten Imagefilme mit dem Titel „Endlich Ruhe!“ (“Peace and quiet“) erzeugen, die das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern lässig, charmant und selbstironisch in einer fünfteiligen Web-Serie filmisch in Szene setzen. Protagonisten sind die beiden Grimme-Preisträger Anneke Kim Sarnau und Hinnerk Schönemann sowie Olaf Schubert (u. a. „Heute Show“), der als Sachse schon mit Kindesbeinen in der Ostsee stand.

Gast des Abends ist überdies auch die Designerin Jette Joop, die derzeit ihre Expertise in die Erstellung einer Modekollektion, die die klassische Trachtenmode im Nordosten neu interpretiert, einfließen lässt.

Moderiert wird die Veranstaltung durch die Fernsehmoderatorin Judith Rakers und den stellvertretenden Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Tobias Woitendorf. In einem anschließenden Get-together wird der beste Koch des Landes, Ronny Siewert aus dem Grand Hotel Heiligendamm, dem Büffet aus regionalen Produkten eine besondere Note verleihen.

Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich mit insgesamt 26 Ausstellern in der Norddeutschland-Halle mit einem offenen Stand von 400 Quadratmetern Größe, der die Kernthemen des Urlaubslandes widerspiegelt. Anders als in den Jahren zuvor wird das Außengelände der Reisemesse zu einem Drittel MV-geflaggt sein, zudem besetzt Mecklenburg-Vorpommern eine Reihe von Werbeflächen auf der Messe – eine Präsenz, die die Rolle als Partnerland deutlich sichtbar macht. Dabei sind die Rügener Kreidefelsen und das Schweriner Schloss die beiden Kernmotive.

Zudem lädt in Halle 4.1 das „Gläserne Klassenzimmer“ zum Besuch ein. Hier stellen sich Einrichtungen vor, in denen Familien mit Kindern gern gesehene Gäste sind und deren Angebote auf Nachhaltigkeit setzen. In Halle 21b (Medical Tourism Pavillon) stellt Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Projekt „Gesundes MV“ und vier Ausstellern die Vorzüge als Gesundheitsland heraus. In Halle 22b wird es einen Kinderparcours geben, auf dem sich die kleinen Besucher einen Entdeckerpass erspielen können, der ihnen Vorteile in zahlreichen Erlebniseinrichtungen im Nordosten gewährt. Im Marshall-House wirbt der Nordosten bei internationalen Einkäufern für das Urlaubsland und bietet noch von der ITB Berlin aus drei Markterkundungsreisen an, die in die Ostseebäder und Hansestädte, auf die Inseln Rügen und Usedom sowie in die Mecklenburgische Seenplatte führen. Außerdem trägt Mecklenburg-Vorpommern drei Themen – zur transnationalen Zusammenarbeit in Europa und im Ostseeraum, zur Fachkräftesicherung und zur Qualitätssicherung – zum Fachformat ITB Kongress bei.

Mit drei Partnern und einem mehr als 150 Quadratmeter großen Stand ist Mecklenburg-Vorpommern auch ein Pionier beim 1. Berlin Travel Festival, das die nächste Generation von Reisenden ansprechen will und vom 9. bis 11. März – parallel zur ITB Berlin – in der Arena Berlin in Kreuzberg veranstaltet wird. Das junge Urlaubsland repräsentieren hier das Dock-Inn-Hostel Rostock-Warnemünde mit zwei Containern, das Pangea Festival mit einer Mini-Festival-Ausgabe sowie das Umweltfotofestival „horizonte Zingst“ mit einer Reihe von Aktionen.

Der Strandkorb, das typisch norddeutsche Sitzmöbel, wird dem Urlaubsland MV in unterschiedlicher Weise Präsenz verleihen: auf unzähligen Werbeflächen auf der Messe und in Berlin, in zehn zur ITB veröffentlichten Strandkorbgeschichten oder als Souvenir aus dem 3D-Drucker. Bereits beim Betreten des Messegeländes fällt er den Besuchern ins Auge. Rund 100 Exemplare, die aus vielen Orten auf die Messe geschafft wurden, stehen vor dem Eingang Süd sowie in den Hallen, in denen Mecklenburg-Vorpommern präsent ist (unter anderem 6.2a, 4.1, 21b, 22b) für Mußestunden im Messetrubel bereit. Wer sich darin ausruhen möchte, nimmt Platz, schießt ein Foto und postet dieses unter #mymvmoment. Auf einer so genannten Social-Media-Wall ist der Schnappschuss im Strandkorb dann am Mecklenburg-Vorpommern-Stand in Halle 6.2a und in den sozialen Medien im Internet zu sehen.

Vor dem Eingang Süd wird darüber hinaus ein 70 Quadratmeter großes Kuppelzelt ins Auge stechen. In dem so genannten Dom Rügen wird ein 360-Grad-Film gezeigt, der Deutschlands größte Insel aus der Vogelperspektive zeigt. Flankiert wird der Dom durch eine Motoryacht, die auf die ausgezeichneten Bedingungen für Wassertourismus speziell in der Mecklenburgischen Seenplatte aufmerksam machen soll. Eine Elektrobahn aus dem Ostseebad Binz wird Besucher im Sinne nachhaltiger Mobilität über das Messegelände zu ihrem gewünschten Ort bringen.

Unzählige weitere Aktionen sollen am so genannten Besucherwochenende am 10. und 11. März auf einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern einstimmen. So steht der Besuchersamstag im Zeichen der Familie, während der Schwerpunkt am Sonntag auf dem Thema Kultur liegt. Die zentralen Aktionen des Partnerlandes sind in einem Flyer zu finden, der in Kürze auf der Webseite der ITB und unter www.auf-nach-mv.de/aktuell zu finden ist.

Überdies erwartet die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns im Rahmen der ITB Berlin die Ergebnisse vieler maßgeblicher Studien und Analysen, so zum Beispiel die Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen, den Reisemonitor des ADAC oder das Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes. „Wir hoffen und sind optimistisch zugleich, dass wir weiterhin an der Spitze der beliebtesten Reiseziele der Deutschen stehen“, sagte Wolfgang Waldmüller. In den vergangenen Jahren lieferte sich das Urlaubsland ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Bayern, das Mecklenburg-Vorpommern im letzten Jahr knapp für sich entscheiden konnte.

An den drei Fachbesuchertagen der Messe wird es insbesondere Gespräche zum Ausbau der internationalen Beziehungen geben: unter anderem mit großen Veranstaltern aus der Schweiz und Österreich sowie zum Ostseetourismusforum, das im November in Riga/Lettland stattfindet, und die Themen Innovationen, Authentizität und Tourismusfinanzierung in den Fokus stellt. Auch barrierefreier Tourismus, Ansätze für nachhaltigen Tourismus, Gesundheitstourismus oder Kooperationen mit großen Verlagen spielen auf der ITB eine Rolle.

Die bislang in diesem Jahr veröffentlichten Studien und Prognosen sind ein Indiz dafür, dass die Tourismusbranche auf ein erfolgreiches Jahr hoffen kann. So bleibt Deutschland laut der 34. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen das beliebteste Reiseziel der Deutschen im Jahr 2018. Mit 7,5 Prozent der Inlandsurlaube ist Mecklenburg-Vorpommern dabei hinter Bayern die beliebteste Ferienregion Deutschlands.

Nach Angaben des Deutschen Tourismusverbandes hat die Zahl der Übernachtungen in Deutschland zum achten Mal in Folge einen neuen Spitzenwert erreicht: Rund 459 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland zählten Deutschlands Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze nach einer Prognose des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2017. Das sind voraussichtlich drei Prozent mehr Übernachtungen als 2016.

Die Ostsee ist zudem die gastfreundlichste Urlaubsregion Deutschlands. Diese Auszeichnung wurde kürzlich in Form des Destination Brand Awards auf dem „fvw Destination Germany Day“ anlässlich der Urlaubsmesse CMT Stuttgart verliehen. Der Preis stützt sich auf die Ergebnisse der Studienreihe Destination Brand, die im Auftrag des Tourismusberatungsunternehmens „inspektour GmbH“ jährlich durchgeführt wird und zum dritten Mal nach 2011 und 2014 Profileigenschaften deutscher Reiseziele beurteilen lässt. Deutschlandweit wurden dafür Einschätzungen und Bewertungen von mehr als 17.000 in Privathaushalten lebende, deutschsprachige Personen im Alter von 14 bis 74 Jahren online erhoben. In der Kategorie „Gastfreundlichkeit“ belegte die Ostsee dabei den ersten Platz. Insgesamt 63 Prozent der Befragten bestätigten der Ostseeküstenregion diese Eigenschaft.

Strandkörbe, Shantys & Schnellzeichner

Das erleben Gäste am Besucherwochenende auf der ITB Berlin / Facettenreiches Programm Mecklenburg-Vorpommerns nimmt am 10. Und 11. März Familien und Kulturinteressierte ins Visier

Berlin – Erstmals in der Geschichte der ITB Berlin, der weltweit bedeutendsten Reisemesse, übernimmt ein Bundesland die Partnerschaft: Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern hat sich seit 1990 touristisch hervorragend entwickelt und als beliebtestes Urlaubsreiseziel in Deutschland (Reiseanalyse 2017) unzählige Möglichkeiten zum Übernachten, Genießen, Entspannen, Entdecken und Erleben aufgebaut. Mit der Botschaft „Urlaub ist unsere Natur“/“The spirit of nature“ will Mecklenburg-Vorpommern nun auch den Weg hin zu mehr Internationalität beschreiten – einem Bereich, in dem noch viel Potenzial steckt. Dabei soll die Präsentation des Urlaubslandes auf der ITB Berlin ein Baustein sein, zu dem sich in den folgenden Jahren weitere fügen. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Die Messe ist eine Riesenchance, um für Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Wir stehen als Partnerland an den Messetagen im internationalen Rampenlicht der Reisebranche. Wir wollen neugierig machen auf das, was Mecklenburg-Vorpommern ausmacht. Als Land zum Leben, Arbeiten und Urlaubmachen möchten wir unser Bundesland den Besuchern auf der ITB Berlin vorstellen. Wir zeigen die touristische Vielfalt des Landes von der Seenplatte bis zur Ostseeküste. Unsere Zielstellung für die touristische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern ist die Steigerung der Wertschöpfung pro Gast und die Erhöhung der Qualität des Angebotes im Land. Ein wichtiger Schritt dorthin ist intensives Marketing, denn die Konkurrenz im globalen Reisemarkt ist groß. In Berlin wollen wir neue Maßstäbe in der überregionalen Bewerbung von Mecklenburg-Vorpommern setzen.“

Dass Mecklenburg-Vorpommern die Rolle als offizielles Partnerland übernimmt, ist erst im Herbst 2017 vereinbart worden. Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, glaubt trotz der kurzen Vorbereitungszeit an ein erfolgreiches Gastspiel an der Spree: „Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern plant mit den touristischen Regionen, Orten und vielen Unternehmen aus dem Nordosten mit voller Kraft einen eindrücklichen Auftritt. Wir werden in so vielen Hallen mit so vielen Themen und Akteuren präsent sein wie nie zuvor. Hinzu kommt der Auftritt auf dem 1. Berlin Travel Festival als Treffpunkt der jungen Generation von Reisenden. MV möchte sich auf der touristischen Leitmesse freundlich, modern, weltoffen und bunt präsentieren und seine Chancen für mehr Bekanntheit, Sympathie und eine neue Stufe in der Tourismusentwicklung nutzen.“ Die ITB könne dabei Initialwirkung haben, erklärte Waldmüller.

Die genauen Planungen für die drei Fachbesuchertage (7.-9. März 2018) sowie für die große Eröffnungsveranstaltung mit mehr als 3.000 Teilnehmern aus aller Welt (6. März 2018) werden bei Medienterminen am 27. Februar (Landespressekonferenz Schwerin) sowie am 6. März (Eröffnungspressekonferenz ITB) vorgestellt.

Für Gäste am offiziellen Besucherwochenende am 10. und 11. März hat das Urlaubsland eine ganze Reihe von Aktionen zusammenstellt. An den unterschiedlichen Ständen des Nordostens können sie sich über die allgemeintouristischen Themen und alle Regionen (MV-Stand Halle 6.2a), über Jugendreisen und Nachhaltigkeit (4.1), über Gesundheitsreisen (Medical Wellness Pavillion), über Aktivtourismus in der Seenplatte (Eingang Süd) oder über die nächste Generation des Reisens (Berlin Travel Festival) informieren. Im Zentrum steht der Strandkorb als Symbol für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Auch andere Themen und Besonderheiten wie Naturerlebnisse, die norddeutsche Romantik, Bernstein, Sanddorn, Bier, Shantys, Stand-up-Paddeln, Kreuzfahrt oder Zeesboote tragen Facetten Mecklenburg-Vorpommerns zur Messe bei. In Gewinnspielen werden Reisen in den Nordosten verlost. Alle Veranstaltungen Mecklenburg-Vorpommerns sind im Partnerland-Flyer der ITB aufgeführt. Dieser ist auf der Messe erhältlich und kann auf der ITB-Internetseite heruntergeladen werden.

Der Strandkorb, das typisch norddeutsche Sitzmöbel, wird dem Urlaubsland MV in unterschiedlicher Weise Präsenz verleihen: auf unzähligen Werbeflächen auf der Messe und in Berlin, in zehn zur ITB veröffentlichten Strandkorbgeschichten, als Souvenir aus dem 3D-Drucker oder im sportlichen Wettstreit.

Bereits beim Betreten des Messegeländes fällt er den Besuchern ins Auge. Rund 100 Exemplare, die aus vielen Orten auf die Messe geschafft wurden, stehen vor dem Eingang Süd sowie in den Hallen, in denen Mecklenburg-Vorpommern präsent ist (6.2a, 4.1, 21b, 22b) für Mußestunden im Messetrubel bereit. Wer sich darin ausruhen möchte, nimmt Platz, schießt ein Foto und postet dieses unter #mymvmoment.

Auf einer so genannten Social-Media-Wall ist der Schnappschuss im Strandkorb dann am Mecklenburg-Vorpommern-Stand in Halle 6.2a und in den sozialen Medien im Internet zu sehen.

Am Samstag stehen alle Aktionen im Zeichen der Familie. Laut Reiseanalyse 2017 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen behauptet Mecklenburg-Vorpommern seinen Status als Deutschlands beliebtestes Familienreiseziel. Der Untersuchung zufolge führten 28 Prozent aller inländischen Familienreisen 2016 in den Nordosten. Grund genug, Besuchern die Vielfalt des Landes in diesem Bereich zu präsentieren. Auf einem Kinderparcours in Halle 22b können sich Besucher unter anderem ihren persönlichen „Entdeckerpass MV“ durch das Lösen kniffliger Aufgaben erspielen. Damit können sie dann mehr als 30 Freizeitangebote im Nordosten für zwei Jahre kostenlos besuchen.

In Halle 4.1. am Stand 110 lädt das so genannte „Gläserne Klassenzimmer“ zum Besuch ein. Hier stellen sich Einrichtungen vor, in denen Familien mit Kindern gern gesehene Gäste sind und deren Angebote auf Nachhaltigkeit setzen. Das Ozeaneum aus Stralsund gibt Einblicke in die Kaltwassermeere, das Nationalpark-Zentrum Rügen informiert über die Ostsee, die Kreidefelsen und den Jasmund Nationalpark, die Jugendherbergen stimmen mit dem Projekt „Ostseekiste“ auf das Thema Naturschutz ein, und das Naturerbe Zentrum Rügen stellt Survival-Kurse vor.

Mit von der Partie ist auch das Erlebnismuseum Müritzeum, das am größten deutschen Binnensee, der Müritz, zum Entdecken der heimischen Tier- und Pflanzenwelt einlädt und nicht zuletzt durch Deutschlands größtes Süßwasserbecken tausende Besucher in die Mecklenburgische Seenplatte lockt.

Eine weitere Besonderheit in der Halle ist das so genannte Sleeperoo – eine neue Art des Übernachtens ab der Saison 2018. Die maßgeblich in MV entwickelten „Design|sleep Cubes“ – würfelförmige und nach dem Steckbauprinzip unkompliziert aufzubauende Übernachtungsstätten – ermöglichen es Gästen, eine besondere Nacht an außergewöhnlichen Orten zu verbringen – in Innenbereichen oder an frischer Luft.

Geschicklichkeit und Kraft sind am Samstag bei der Strandkorb-WM am Stand von Mecklenburg-Vorpommern gefragt. Die Aktion ist angelehnt an ein jährlich stattfindendes sportlich kurioses Event auf der Insel Usedom, bei dem ein Team einen Strandkorb über eine ausgewiesene Strecke im Sprint transportieren muss. Und wer sich fragt, wie die Sitzmöbel hergestellt werden, besucht den Strandkorbflechter am MV-Stand, der in sein Handwerk einführt. Dazu erklingt „Shanty´n´Roll“ der Band Kudde und die Kudders aus Rostock.

Kultur ist Trumpf am Sonntag, 11. März, denn auch bei Gästen des Urlaubslandes steht sie hoch im Kurs. Jeder dritte Reisende besucht laut Reiseanalyse 2017 während des Aufenthaltes in Mecklenburg-Vorpommern kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten und Museen. Ein kultureller Höhepunkt 2018 ist das Jubiläum der Hochzeitsreise von Caroline und Caspar David Friedrich. Vor 200 Jahren heiratete der in Greifswald geborene Romantiker Caspar David Friedrich (1774-1840) seine Caroline in Dresden und begab sich anschließend mit ihr auf Hochzeitsreise in seine Heimat. Dabei besuchte das Paar unter anderem Greifswald, Neubrandenburg und die Insel Rügen. Nicht Friedrich, dafür ein Schnellzeichner, bringt auf der ITB Friedrichs Motive aufs Papier – vor der romantischen Kulisse der Rügener Kreidefelsen entstehen Landschaftsbilder zum Mitnehmen. Anlässlich des Jubiläums wird in dieser Saison eine dreiteilige angelegte Ausstellung – in Greifswald, Putbus und im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl – des japanischen Künstlers Hiroyuki Masuyama zu sehen sein. Dabei handelt es ich um Interpretationen von Friedrichs Werken mit besonderem Bezug auf die Stationen der Hochzeitsreise 1818.

Ein weiterer Höhepunkt in dieser Saison ist der 800. Geburtstag der Hansestadt Rostock mit den vom 21. bis zum 24. Juni an der Warnow veranstalteten und auf der ITB beworbenen Internationalen Hansetagen: Unter dem Titel „Einfach handeln! – Hanse damals und heute“ nimmt ein Rostocker Stadtwächter Besucher mit auf eine Reise in die Hansezeit und unterhält mit kurzweiligen Anekdoten. Sehnsucht nach einer Segelpartie in Mecklenburg-Vorpommerns Boddengewässern wird die Fotoshow von Rika Harder erwecken. In ihrem Fokus: Zeesboote. Die besonderen Boote mit den rostbraunen Segeln, die einst als Fischereifahrzeuge dienten, tragen bis heute zum unverwechselbaren Flair des Urlaubslandes bei.

Weitere Höhepunkte für Besucher sind Verkostungen regionaler Biere der Störtebeker Braumanufaktur und eine „Rostock Cruise Festival-Fotobox“. Diese soll Lust machen auf eine Premiere: das Rostock Cruise Festival vom 14. bis 16. September, bei dem die Hansestadt im 800. Jahr nach Verleihung des Stadtrechts mit einer Lasershow, einer Parade und einem Feuerwerk auf den Kreuzfahrthafen aufmerksam machen will, der in diesem Jahr erstmals mehr als 200 Anläufe zählt.

Vor dem Eingang Süd wird ein 70 Quadratmeter großes Kuppelzelt ins Auge stechen. In dem so genannten Dom Rügen wird ein 360-Grad-Film gezeigt, der Deutschlands größte Insel aus der Vogelperspektive zeigt. Zudem gibt es ein Stück Ostsee zum Mitnehmen für Groß und Klein: Ein Bernsteinschleifer aus Mecklenburg-Vorpommern verlegt seine Werkstatt auf die ITB, um Gästen Kniffe und Tricks zur Herstellung von Bernsteinschmuck zu zeigen. Einen Glückbringer aus Bernstein gibt es obendrein.

Mit drei Partnern und einem mehr als 150 Quadratmeter großen Stand ist Mecklenburg-Vorpommern auch beim 1. Berlin Travel Festival dabei, das vor allem junge Reisende ansprechen soll und vom 9. bis 11. März – parallel zur ITB Berlin – in der Arena Berlin in Kreuzberg veranstaltet wird. Das Dock Inn, Gewinner des Deutschen Tourismuspreises, wird eigens drei Container mit originalgetreuer Einrichtung auf das Festival bringen, das Umweltfotofestival „horizonte“ informiert über Fotoworkshop im Ostseeheilbad Zingst, und der Rostocker Veranstalter Supremesurf stellt das Pangea Festival vor, dessen Devise „Never stop playing“ an Besucher jedes Alters gerichtet ist.

Berlin und Brandenburg bilden zusammen den wichtigsten Herkunftsmarkt für Mecklenburg-Vorpommern. Jeder fünfte Urlauber stammt aus einem dieser beiden Bundesländer; für rund jeden zweiten Berliner und Brandenburger kommen in den kommenden Jahren Reisen in den Nordosten in Frage.

Der Reiseanalyse 2017 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen zufolge betrug der Anteil von Berlinern an allen Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer in den Nordosten 12,8 Prozent. Rund 54 Prozent der Berliner interessieren sich in den nächsten drei Jahren für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern. Ebenfalls hoch ist das Interesse von Brandenburgern an einem Urlaub zwischen Ostseeküste und Seenplatte. 8,2 Prozent der Urlaubsreisen führten 2016 in Deutschlands beliebtestes Reiseziel. 44 Prozent der Brandenburger haben Interesse, das Urlaubsland in den kommenden Jahren zu besuchen.