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Tag: 15. Juni 2026

Schwesig: Grundschule am Mueßer Berg bekommt neues Hortgebäude

Schwerin – In Schwerin ist heute der Grundstein für das neue Hortgebäude „Future Kids“ der Grundschule am Mueßer Berg in Schwerin gelegt worden.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig betonte in ihrer Rede, dass seit 1992 insgesamt rund 41 Millionen Euro in den Schulbau in den Stadtteilen Neu-Zippendorf und Mueßer Holz investiert worden seien. „Wir haben den Campus am Turm saniert und umgebaut. Im Zentrum von Neu Zippendorf entsteht das neue Regionale Berufliche Bildungszentrum für Gesundheit und Sozialwesen.

Die Sporthalle der Grundschule am Mueßer Berg ist saniert, die Schulsportanlage auf dem Außengelände ist völlig neu gestaltet worden. Hier beim Hort stecken Bund und Land weitere 8,45 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung in den Neubau“, erläuterte Schwesig. Insgesamt werde mit Baukosten von 9,5 Millionen Euro gerechnet. Die Schule profitiere zudem vom Startchancen-Programm des Bundes und der Länder.

Der Bau des neuen Hortgebäudes sei von besonderer Bedeutung. „Mecklenburg-Vorpommern erfüllt bereits heute den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Wir gehen sogar über die Vorgaben des Bundes hinaus und ermöglichen eine Betreuung von bis zu 50 Stunden“, sagte die Ministerpräsidentin. „Und wir wollen die Hortbetreuung weiter verbessern.

Schon in der ersten Stufe des Zukunftsplans, auf den wir uns mit Kommunen, Trägern, Gewerkschaften und dem Landeselternrat im Mai geeinigt haben, sinkt das Fachkraft-Kind-Verhältnis im Hort ab August 2027 auf 1:21“, kündigte Schwesig an. Dies solle noch in dieser Wahlperiode gesetzlich festgeschrieben werden.

Grundsteinlegung auf dem Schulcampus Grevesmühlen

Oldenburg: moderne Grundschule verbindet gute Lernbedingungen, Inklusion und Nachhaltigkeit

Grevesmühlen – In Grevesmühlen ist heute der Grundstein für den Neubau der Grundschule auf dem Schulcampus gelegt worden. Der Neubau stärkt den Bildungsstandort, an dem künftig rund 900 Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen werden. Als nächster Entwicklungsschritt ist ein Zentralgebäude geplant, das den Campus als Ort für Lernen, Begegnung und Gemeinschaft ergänzen wird. Bund, Land und Europäische Union fördern das Gesamtvorhaben mit mehr als 22 Millionen Euro.

„Mit der heutigen Grundsteinlegung wird sichtbar, wie konsequent Grevesmühlen in die Bildungszukunft der Kinder und Jugendlichen investiert“, so Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Hier entsteht eine moderne Grundschule, die gute Lernbedingungen, Inklusion und Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Gleichzeitig wächst ein Schulcampus, der Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten bietet, die Gemeinschaft fördert und Grenzen überwindet.“

Auf dem Schulcampus Grevesmühlen sind mit der Regionalen Schule und der Mosaikschule, einer staatlich anerkannten Ersatzschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, bereits zwei moderne Schulgebäude entstanden. Mit der neuen Grundschule und dem geplanten Zentralgebäude wird die Entwicklung des Standortes fortgesetzt. Künftig lernen hier Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Voraussetzungen an einem gemeinsamen Campus. Sowohl die neue Grundschule als auch die Regionale Schule werden als Schulen mit spezifischer Kompetenz geführt.

Bei dem Neubau der Grundschule werden neben modernen pädagogischen Anforderungen auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. So sind unter anderem ökologische Baustoffe, Photovoltaikanlagen und begrünte Dachflächen geplant. Das spätere Zentralgebäude bildet das Herzstück des Campus und wird Räume für Unterricht, Begegnung, Bewegung und kulturelle Angebote enthalten. Barrierefreie Außenanlagen ergänzen das Konzept.

Dem Projekt ist ein langjähriger Beteiligungs- und Planungsprozess vorausgegangen. Bereits frühzeitig hatte die Stadt Grevesmühlen eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Schulen, Elternschaft, Diakonie und weiteren Einrichtungen gemeinsam die Zukunft des Schulstandortes entwickelt haben. Wissenschaftlich begleitet wurde der Prozess durch die Universität Rostock.

„Grevesmühlen zeigt beispielhaft, wie Schulentwicklung gelingen kann, wenn alle Beteiligten frühzeitig eingebunden werden und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Stadt hat mit Weitblick und Ausdauer einen Schulcampus entwickelt, der den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen gerecht wird und weit über die Stadtgrenzen hinaus Strahlkraft besitzt“, sagt Simone Oldenburg und dankt allen Beteiligten, die das Projekt über viele Jahre begleitet und vorbereitet haben.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Schulträger weiterhin bei Investitionen in eine moderne Bildungsinfrastruktur. Über das Sondervermögen des Bundes stehen im Rahmen des „MV-Plans 2035“ in den kommenden zwölf Jahren weitere 600 Millionen Euro für Schulbauinvestitionen zur Verfügung. „Gute Schulen sind eine gemeinsame Aufgabe von Land und Kommunen. Deshalb schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Schülerinnen und Schüler überall im Land moderne Lernbedingungen vorfinden. Investitionen in Schulen sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes“, betont die Bildungsministerin.

Neue Förderrichtlinie

Wissenstransfer und Informations­maßnahmen in der Agrar- und Forstwirtschaft

Schwerin – Das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt startet zum 15. Juni 2026 neue Programme zur Förderung von Wissenstransfer und Informationsmaß­nahmen in der Agrar- und Forstwirtschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern (WissAgrarFöRL M-V).

Im Mittelpunkt der Vorhaben stehen insbesondere die Vermittlung von Kenntnissen zur Nutzung innovativer Technologien, zur qualitativen Ausrichtung auf die Marktgegebenheiten sowie zu Anforderungen an den Umwelt- und Verbraucherschutz, zum Klima- und Ressourcenschutz, zur Qualitätssicherung, zur nachhaltigen Tierproduktion und Landbewirtschaftung.

In den Bereichen Qualifizierung, Demonstrationstätigkeiten und Wissensaustausch soll den Endbegünstigten (Teilnehmer der Maßnahmen) die Möglichkeit geboten werden beispielsweise die Fahrschulausbildung der Klasse T zu absolvieren oder neue Erkenntnisse in den Bereichen Unternehmensmanagement und Umweltbewusstsein von Beschäftigten in der Agrar- und Forstwirtschaft zu erlangen. Zuwendungsempfänger sind die Träger der Bildungsmaßnahmen, welche anerkannte Weiter­bildungseinrichtungen sein müssen.

Die digitale Antragstellung ermöglicht eine nutzerfreundliche und einfache Beantragung der Förderung, sowie eine zügige Bearbeitung bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei. Weitere Informationen zur Antragstellung, dem Verfahren und der Richtline erfahren Sie unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Service/Foerderungen/Projektfoerderung/

Durch die Förderprogramme wird ein entscheidender Schritt getan zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft, des Tierwohls, des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Eindämmung des Klimawandels hier im Land.

Erfolgsmodell Golfpark Strelasund

Dr. Wolfgang Blank: „Gezielte Förderung und engagiertes Unternehmertum schaffen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und neue Perspektiven im ländlichen Raum.“

Kaschow – Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Wolfgang Blank hat am Samstag, den 13. Juni, anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Golfparks Strelasund in Kaschow (Landkreis Vorpommern-Rügen) die Entwicklung des Unternehmens gewürdigt. Aus einem kleinen Golfplatz mit provisorischem Büro in einem Container hat sich in zwei Jahrzehnten eine touristische Anlage mit zwei Golfplätzen, Hotel- und Wellnessbereich, Ferienwohnungen, Gastronomie sowie Veranstaltungsräumen entwickelt.

„Die Erfolgsgeschichte des Golfparks Strelasund zeigt, was aus Engagement und Weitblick entstehen kann. Gemeinsam mit der gezielten Förderung des Landes sind hier inzwischen 78 Arbeitsplätze, touristische Angebote und neue Perspektiven für eine ganze Region geschaffen worden. Davon profitieren Gäste ebenso wie die Menschen vor Ort“, sagte Minister Dr. Blank.

Die Entwicklung des Unternehmens wurde über mehrere Investitionsvorhaben mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von rund 9,3 Millionen Euro mit knapp vier Millionen Euro Fördermitteln ermöglich. Dadurch konnten mehr als 20 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Fördermittel sollen dort wirken, wo sie nachhaltige Entwicklung ermöglichen. Der Golfpark Strelasund ist dafür ein gutes Beispiel. Die Investitionen stärken die touristische Infrastruktur, erhöhen die regionale Wertschöpfung und machen die Region für Gäste und Unternehmen gleichermaßen attraktiver“, so Minister Dr. Blank.

Neben seiner Bedeutung für den Tourismus engagiert sich der Golfpark auch für die Region. Schulklassen besuchen die Anlage regelmäßig im Rahmen von Berufsorientierungsangeboten. „Das Unternehmen macht frühzeitig auf attraktive Berufe in der Tourismusbranche  aufmerksam. Dies ist auch ein Beitrag frühzeitig praxisnahe Einblicke in die spannende touristisch abwechslungsreiche Arbeitswelt zu erhalten“, so Minister Dr. Blank weiter. Mit Projekten wie dem Schulgolfprogramm „Abschlag Schule“, Naturbildungsangeboten sowie Schwimmkursen für Kinder und Jugendliche trägt das Unternehmen zur gesellschaftlichen Entwicklung vor Ort bei.

Der Golfpark Strelasund zählt heute zu den etablierten Golfstandorten Mecklenburg-Vorpommerns. Mit seinen zwei 18-Loch-Plätzen, dem Hotel- und Wellnessangebot sowie seiner verkehrsgünstigen Lage im Pommerndreieck trägt er zur Stärkung des Tourismus in Vorpommern bei und zieht Gäste aus dem In- und Ausland an.