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Tag: 27. Juni 2026

Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften

Staatssekretär Schulte auf Delegationsreise nach Zentralasien / Jochen Schulte: „Mit verlässlichen interna­tionalen Partnerschaften gewinnen wir Fach- und Arbeitskräfte für Mecklenburg-Vorpommern“

Schwerin – Jochen Schulte, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpom­mern, reist vom 27. Juni bis zum 04. Juli 2026 nach Zentral­asien. Stationen der Delegationsreise sind Usbekistan und Kirgisistan. „Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Partner­schaften für die faire und nachhaltige Gewinnung von Fach- und Arbeitskräften“, so Staatssekretär Schulte.

Die Delegationsreise bietet den Teilnehmenden einen struk­turierten und praxisnahen Einblick in den Talent- und Bil­dungsmarkt. Durch gezielte Programmpunkte, institutionelle Besuche und direkte Begegnungen mit Fachkräften, Auszu­bildenden sowie relevanten Akteuren vor Ort werden fundierte Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltige Personal- und Standortstrategie geschaffen.

„Die Sicherung von Arbeits- und Fachkräften ist eine der zen­tralen Herausforderungen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Neben der Aktivierung eigener Potenziale brauchen wir dafür auch internationale Kooperationen. Dabei geht es nicht um kurzfristige Lösungen, sondern um verläss­liche Strukturen, gute Vorbereitung und nachhaltige Integra­tion“, sagt Staatssekretär Schulte.

In Usbekistan und Kirgisistan sind Gespräche mit Regierungs­vertretern, Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsvertretern und weiteren Partnern vorgesehen. Dabei geht es unter anderem um Fragen der beruflichen Bildung, des Spracherwerbs, mög­licher Kooperationsmodelle sowie um den Erfahrungsaus­tausch aus bestehenden Projekten zur internationalen Fach­kräftegewinnung. Ein Schwerpunkt der Reise liegt auf dem Austausch zu Voraussetzungen erfolgreicher Erwerbsmigra­tion. Dazu gehören insbesondere Sprachkenntnisse, Quali­fizierung, die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und die enge Einbindung von Unternehmen und wirtschaftsnahen Organisationen.

„Erfolgreiche Arbeits- und Fachkräftegewinnung entsteht dort, wo alle Beteiligten fair und vertrauensvoll zusammenarbeiten – von der Vorbereitung im Herkunftsland über die erfolgreiche Vermittlung bis hin zur sozialen und beruflichen Integration. Wir wollen mit unseren Partnern vor Ort Strukturen entwi­ckeln, die langfristige und nachhaltige Wege der Erwerbs­migration ermöglichen und auch Unternehmen in Mecklen­burg-Vorpommern zugutekommen“, so Staatssekretär Schulte.

Staatssekretär Schulte wird auf der Delegationsreise begleitet von der IHK Neubrandenburg als Sprecher-Kammer im Land, der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nord, der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V. sowie WirtschaftsvertreterInnen des Landes.

Schwesig: Modernisierung der Unimedizin Rostock und ELKI kommen!

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich heute in Rostock über Maßnahmen zur Modernisierung der Unimedizin in Rostock und zum Aufbau des Eltern-Kind-Zentrums von Unimedizin und Südstadt-Klinik informiert. Symbolisch wurde der Start für die vorbereitenden Maßnahmen zum Bau des Bettenhauses 1 auf dem Campus Schillingallee gegeben. Die Modernisierung und Weiterentwicklung der Universitätsmedizin Rostock ist das größte Infrastrukturprojekt des Landes in den nächsten zehn Jahren.

„Es ist beeindruckend, was hier in den nächsten Jahren entstehen soll. Mit der Weiterentwicklung des Campus Schillingallee investieren wir in eine moderne und leistungsfähige Gesundheitsversorgung für die Menschen in unserem Land. Gleichzeitig stärken wir Rostock als bedeutenden Standort für Spitzenmedizin, Forschung und Lehre. Die erste Schritte sind bereits getan. Das Universitäre Notfallzentrum und das Biomedicum sind in Betrieb. Hier wurden in den vergangenen Jahren über 200 Millionen Euro investiert. Das neue Bettenhaus ist das nächste große Vorhaben. Weitere sollen folgen wie zum Beispiel der Bau eines OP-Zentrums und die Sanierung und Erweiterung der Kinder- und Jugendklinik“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Letzteres sei auch wichtig für den Aufbau des gemeinsamen Eltern-Kind-Zentrums. „Die Landesregierung hat den Aufbau des ELKI  immer unterstützt. Ich freue mich, dass sich die Akteure auf ein gemeinsames Konzept verständigt haben. Das Eltern-Kind-Zentrum wird durch den Neubau am Südstadt-Klinikum und die hier geplanten Baumaßnahmen auf den Weg gebracht. Wir wollen, dass die Kinder in unserem Land die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten und in dieser Zeit nahe bei ihren Eltern sein können.“