Goalball Europameisterschaft in Rostock

Rostock – Rostock ist vom 8. bis 13. Oktober 2019 erstmals Austragungsort einer Europameisterschaft in der paralympischen Sportart Goalball. Sportministerin Stefanie Drese begrüßt, dass das Spitzensport-Event in der Hanse- und Universitätsstadt ausgetragen wird: „Es ist eine große Anerkennung für den Deutschen Behindertensportverband und den Sportstandort Rostock. In Erwartung spannender und fairer Wettkämpfe drücke ich den teilnehmenden Mannschaften die Daumen für die erhofften Erfolge.“

So strebt die deutsche Nationalmannschaft der Männer als Vizeweltmeister von 2018 den Europameistertitel an. Für die Frauen geht es neben einer Top-Platzierung auch um die Qualifikation für die Paralympischen Spiele in Tokio 2020. Insgesamt treten jeweils zehn Frauen- und Männerteams aus 15 Nationen an.

„Die EM ist ein tolles sportliches Großereignis für unser Land. Zeigen doch gerade solche Spitzensport-Events eindrucksvoll die enorme Leistungsbereitschaft und Fähigkeit von Athletinnen und Athleten im Sport mit Handicap,“ sagt Drese im Vorfeld der EM. Die Ministerin nimmt am Goalball-EM Eröffnungsspiel (Frauen und Männer) am 8. Oktober teil.

Der Standort Rostock ist derzeit ein paralympischer Trainingsstützpunkt des Deutschen Behindertensportverbandes in der Sportart Goalball. Goalball ist die weltweit beliebteste Ballsportart für Menschen mit Sehbehinderung und bereits seit 1976 paralympisch. Das Ziel des Spiels besteht darin, einen 1250 g schweren Klingelball in das gegnerische Tor zu werfen.

Fördermittel zur LED-Umrüstung

Penzlin – Der Penzliner Sportverein (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 40.022 Euro für die Umrüstung der Flutlichtanlage am Kunstrasenplatz auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das geplante Vorhaben umfasst die Umrüstung der sechs Masten der Flutlichtanlage mit jeweils zwei Lichtpunkten auf LED-Technik sowie die Installation eines zusätzlichen Schaltschranks.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben ca. 15.000 Kilowattstunden Strom können rund neun Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden.

Neubau einer Sporthalle in Mirow

Mirow – Groß ist die Freude bei den Schulkindern in der Grundschule „Regenbogen“ in Mirow (Mecklenburgische Seenplatte). Nach mehrjährigen Planungen können nunmehr die Abrissarbeiten an der alten Sporthalle sowie der Neubau einer Zweifeld-Sporthalle beginnen.

Die Kosten für die Maßnahme betragen knapp 5 Mio. Euro. Das Ministerium für Inneres und Europa wird zur anteiligen Finanzierung eine Sonderbedarfszuweisung i.H.v. 1,64 Mio. Euro gewähren. Weitere Zuwendungen gewährt das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung aus Mitteln zur Förderung des Sportstättenbaus i.H.v. 375.000 Euro sowie der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 96.000 Euro. Die Stadt Mirow und das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte werden zur Absicherung der Finanzierung einen Eigenanteil i.H.v. 2,8 Mio. Euro aufbringen.

Innenminister Lorenz Caffier sagte bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Bürgermeister, Herrn Henry Tesch: „Ich freue mich als Kommunalminister helfen zu können, die Bedingungen für den Sportunterricht an der Grundschule in Mirow zu verbessern. Für den täglichen Schulsport ist eine moderne und voll funktionsfähige Sporthalle genauso wichtig wie in der Freizeit für den Vereinssport.“

Die vorhandene Sporthalle wird vollständig zurückgebaut und auf dieser Fläche eine neue Zweifeldhalle sowie die entsprechenden Außenanlagen errichtet. Die neue Zweifeld-Sporthalle soll zukünftig dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen.

Baufachliche Untersuchungen hatten ergeben, dass die Sanierungskosten im Vergleich zu den Neubaukosten unverhältnismäßig wären und so fiel die Entscheidung zu Gunsten eines Neubaus.

UEFA-Breitenfußballprojekt 2019

Initiative „Anstoß für ein neues Leben“ für die Arbeit bei der Resozialisierung von Jugendstrafgefangenen prämiert. Justizministerin Katy Hoffmeister gratuliert

Neustrelitz- „Durch Sport werden Fairness und Rücksichtnahme erlernt. Mit diesen Voraussetzungen kann der Weg zurück in ein straffreies Leben erfolgreich sein. Daher ist das Engagement der DFB-Stiftung Sepp Herberger in der JVA Neustrelitz so wertvoll. Die nunmehr erfolgte Auszeichnung des Projektes ‚Anstoß für ein neues Leben‘ durch den europäischen Fußballverband UEFA ist eine hohe Wertschätzung auch für die Arbeit in Neustrelitz. Die JVA hat viele sportliche Partner und baut ihr Engagement bei der Resozialisierung weiter aus. Ich werde die Bediensteten in der JVA dabei weiterhin gern unterstützen“, sagte Justizministern Hoffmeister.

Im September erhielt die Initiative „Anstoß für ein neues Leben“ den Preis für das beste UEFA-Breitenfußballprojekt 2019. Dieses Projekt soll helfen, Strafgefangene mit Fußball auf die Zeit nach der Haftentlassung vorzubereiten. Träger des Projekts ist die DFB-Stiftung Sepp Herberger. Laut der Stiftung nehmen Deutschlandweit 300 junge Strafgefangene in 22 Justizvollzugsanstalten an dem Projekt teil.

Allein in der JVA Neustrelitz sind es 22 Gefangene. Im Projekt werden Fußballtrainings und Schulungen für Schiedsrichter und Trainer angeboten. Anti-Gewalt-Trainings gehören auch dazu. Fairplay und Teamgeist sollen gefördert werden. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit werden entlassene Strafgefangene bei Ausbildung und Jobsuche unterstützt.

Mit dem besten Breitenfußballprojekt werden seit 2010 jedes Jahr innovative bzw. sozial verantwortliche Initiativen des Breitenfußballs prämiert.

Neuer Kunstrasenplatz in Demmin

Demmin – In der Hansestadt Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll auf der Friesenhöhe ein Kunstrasenplatz entstehen. Der jetzige Rasenplatz ist in einem so schlechten Zustand, dass er nicht mehr weiter für den Sport genutzt werden kann. Ein neuer Kunstrasenplatz soll unter anderem für die Kindermannschaften, die derzeit auf dem Saarplatz trainieren und spielen, bessere Bedingungen schaffen. Er wäre ganztägig und ganzjährig bespielbar, haltbarer und pflegeleichter, als der jetzige Rasenplatz.

Neben der Hansestadt Demmin und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das 173.000 Euro Fördermittel bereitstellt, beteiligt sich auch das Ministerium für Inneres und Europa an der Finanzierung. Innenminister Lorenz Caffier übergab dazu heute an den Bürgermeister, Herrn Dr. Michael Koch, einen Bewilligungsbescheid über 282.000 Euro.

„Es ist gut investiertes Geld, denn Sport leistet viel mehr, als nur Bewegung und Spiel. Er stärkt den Zusammenhalt und die Gemeinschaft nicht nur im Verein sondern in der Stadt und der Region“, sagte Innenminister Caffier.

Schweriner UNICEF-Lauf eröffnet

Schwerin – Einmal im Jahr laufen viele Schwerinerinnen und Schweriner für einen guten Zweck um ihren Pfaffenteich. Für jede gelaufene Runde erfolgt eine Spende an die Hilfsorganisation UNICEF.

„Ich habe auch in diesem Jahr sehr gern die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen. Denn ich finde, dass UNICEF eine ganz wichtige Arbeit leistet. Die Organisation setzt sich weltweit für die Bekämpfung von Kinderarmut und für Kinderrechte ein“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim Start der Aktion.

„Das Ziel für heute ist klar. Es sollen heute so viele Runden gelaufen werden wie möglich, damit eine möglichst hohe Spendensumme zusammenkommt. Letztes Jahr haben alle Läuferinnen und Läufer zusammengerechnet fast 3.000 km absolviert. Ich hoffe sehr, dass das in diesem Jahr noch getoppt werden kann“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. „Vielen Dank an die die Schülerinnen und Schüler des Fridericianums und an die Schweriner UNICEF-Gruppe, die diesen Lauf auch in diesem Jahr hervorragend vorbereitet haben.“

Die Erlöse des Laufs gehen 2019 an das Projekt „UNICEF macht Mädchen stark“ in Gambia.

Eröffnung des Sportforums in Wolgast

Wolgast – Bauminister Christian Pegel nimmt heute an der feierlichen Eröffnung des sanierten Sportforums in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) teil. Dort übergibt der Minister für dieses Bauvorhaben einen Zuwendungsbescheid über rund 1,2 Millionen Euro an Bürgermeister Stefan Weigler. Die Fördermittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß der Stadtentwicklungsförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern.

Da der Gebäudekomplex stark sanierungsbedürftig war, wurde dieser baulich aufgewertet, energetisch saniert und barrierefrei gestaltet. Damit das Gebäude auch für Menschen mit Behinderungen ohne fremde Hilfe genutzt werden kann, wurde der Hauptzugang schwellenlos gestaltet. Zudem wurden sämtliche Türen verbreitert. Im Erdgeschoss entstand ein Behinderten-WC.

Das Sportforum liegt im Stadtteil Wolgast Süd und ist neben dem Usedom Marathon und der Leichtathletik Heimatstätte mehrerer Fußballvereine sowie Heimstätte des Judo- und Kegelvereins. Aber auch Freizeitsportler aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden sowie die Bundeswehr nutzen diese Sportstätte regelmäßig.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. zwei Millionen Euro.

Neue Sporthalle für Grundschule Andershof

Stralsund – Für den Ersatzneubau einer Einfeldsporthalle im Stadtgebiet Andershof auf dem Schulgelände der Grundschule erhält die Hansestadt Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) Finanzhilfen aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm im Bereich Städtebau in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro. Die Gesamtkosten betragen rund 2,8 Millionen Euro.

Die Hansestadt beabsichtigt im Stadtgebiet Andershof die nicht mehr sanierungswürdige Sporthalle abzubrechen. An gleicher Stelle soll eine neue Halle errichtet werden, die aus zwei Baukörpern besteht: dem Hallengebäude mit einem Spielfeld von 15 mal 27 Metern und einem Flachanbau mit Funktionsräumen wie Umkleiden und Sanitäranlagen. Genutzt werden soll die barrierefreie Halle für den Vereins- und Breitensport.

Geplant ist eine Bauzeit von Oktober 2019 bis Ende 2020.

Redefiner Hengstparade

Redefin – „Wer den Namen Redefin hört, denkt unweigerlich an die inzwischen national und international beachteten Redefiner Hengstparaden. Die Vorführungen sind Höhepunkt für Züchter, Sportler und Pferdefreunde und zu echten Publikumsmagneten mit Volksfestcharakter avanciert“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister im Vorfeld der Eröffnungsveranstaltung am kommenden Sonntag, dem 1.09.2019, auf dem historischen Landgestüt südwestlich von Schwerin.

Die Redefiner Hengstparaden stünden für anspruchsvolle Reiterei, rasante Hengste und höchste Fahrkunst in einem der schönsten Gestüte Deutschlands, so der Minister. Auf dem Landgestüt könne man Pferde in all ihren Facetten hautnah erleben – als Herdentier, als Reit- und Fahrpferd oder auch als Mutterstute.

Die Besucherinnen und Besucher schätzten die Paraden wegen der guten Mischung aus traditionellen Darbietungen und neuen Höhepunkten, erklärte Backhaus. Üblicherweise werde jede Parade mit dem Redefiner Fanfarenzug und dem Kesselpauker eröffnet. Freilaufende Herden, eine Paarquadrille und die Springquadrille belegten die Vielfalt des Programms. Eine besondere Attraktion seien der große Mehrspänner mit mindestens 16 Pferden, die römischen Kampfwagen und der donnernde Abschluss der Lützower Dressurquadrille, die mit gezogenen Säbeln galoppierend den Platz verlässt.

Prominenter Gast, verriet Minister Backhaus, ist in diesem Jahr unter anderem Kristina Boe, amtierende Weltmeisterin im Einzelvoltigieren der Damen der Weltreiterspiele in Tryon 2018. 2017 wurde sie zudem Europameisterin und 2018 Deutsche Meisterin und Weltcupsiegerin. Auch mit dabei ist Jannik Heiland. Er ist kürzlich Deutscher Meister der Herren in Alsfeld geworden. Er ist unter anderem amtierender Vizeeuropameister (2019 in Ermelo), Vize-Weltmeister (Weltreiterspiele in Kentucky.

„Ich bin jedes Jahr aufs Neue beeindruckt, wie viel Herzblut in dieser Veranstaltung steckt und hoffe stark, dass der Funke insbesondere auch auf jene Gäste überspringt, die zum ersten Mal in Redefin sind“, kommentierte Backhaus.

Er betonte, dass sich das Land Mecklenburg-Vorpommern der besonderen Bedeutung des Landgestüts Redefins immer bewusst war und es sowohl baulich als auch konzeptionell stets mit Augenmaß weiterentwickelt habe. Für die Menschen in der Region sei das Gestüt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Teil der eigenen Identität.

100 Jahre Sport in Plöwen

Plöwen – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann nahm an der Festveranstaltung „100 Jahre Sport in Plöwen“ teil. Die Festveranstaltung bildet den Auftakt für eine Reihe von Höhepunkten am kommenden Wochenende, an dem das 100-jährige Jubiläum des organisierten Sports im Ort gefeiert wird. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hatte die Schirmherrschaft über die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres übernommen.

„An so einem Tag wie heute zeigt es sich wieder, wie wichtig der Sport und der Verein für das Leben im Dorf ist. Der Fußball- und Reitverein (FRV) Plöwen hat eine sehr lange Tradition, der sich den vielfältigen Wandlungen der Zeit angepasst hat. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich im Verein sehr wohl und verbringen dort ihre Freizeit. Jung und Alt treiben hier Sport, das stärkt den sozialen Zusammenhalt und die regionale Identität in Vorpommerns Süden. Die Mitglieder des Vereins um ihren Vorsitzenden Mario Hobom, der seit 20 Jahren an der Spitze des Vereins steht, leisten hervorragende Arbeit. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum“, betonte Dahlemann.

Passend zur Festveranstaltung überreichte Patrick Dahlemann eine Förderzusage in Höhe von 10.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die Erneuerung des Richterturms auf dem Reitplatz Plöwen. „Unsere Sportlerinnen und Sportler brauchen gute Rahmenbedingungen. Diese können wir hiermit nachhaltig verbessern.“ Dahlemann sprach die Bitte aus: „Machen Sie so engagiert weiter!“

Die Geschichte des Sports in Plöwen begann 1919 mit einigen fußballbegeisterten Männern, die sich im Arbeiter-Turn-und Sportbund zusammenfanden. In den folgenden Jahren folgten unterschiedliche Aktivitäten der Bewohner, um den Sport in Plöwen weiter zu organisieren. Die Geburtsstunde des heute bestehenden Vereins liegt im Jahr 1991. Seitdem bestimmen der Fußball und der Reitsport das Sportleben im Dorf.

German Open im Segeln eröffnet

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Schwerin die Internationalen Deutschen Meisterschaften/German Open in vier verschiedenen Traditionsbootsklassen eröffnet und zugleich dem Segler-Verein von 1894 e.V. zu seinem 125. Bestehen gratuliert.

„Herzlichen Glückwunsch zum Gründungsjubiläum. Einen solchen Geburtstag muss man kräftig feiern. Ich finde es auch gut, dass Sie parallel dazu die Schweriner Segeltage neu aufgelegt haben. 300 Sportlerinnen und Sportler, 130 Boote und mehrere Deutsche Meisterschaften. Das sind schon beeindruckende Zahlen. Gern habe ich die Schirmherrschaft für die Segeltage übernommen.“

Der Segelverein sei Teil einer vielfältigen Vereinslandschaft im Land, mit tollem Engagement und vielen Aktivitäten. So unterstütze der Verein den Präventionsrat der Stadt, das alljährliche Altstadtfest und biete Segelprojekte für Menschen mit Handicap an. Außerdem werde eine tolle Jugendarbeit geleistet.

Schwesig: „Es gibt Vereinsfahrten in verschiedene Länder. Eine gute Seemannschaft bedeutet auch, nicht nur Regatten zu gewinnen. Die Kinder lernen hier noch viel mehr: Rücksicht und Respekt, den Umgang mit Sieg und Niederlage und die Zusammenarbeit in einem Team.“

Sozialministerium für Sport zuständig

Schwerin – Mit dem 1. August wechselt die Zuständigkeit für den Bereich Sport offiziell ins Sozialministerium. „Der Sport hat eine große Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt und muss weiter gestärkt werden. Mit der neuen Stabsstelle Sportangelegenheiten werden wir deshalb einen besonderen Fokus auf den Bereich legen“, erklärte Staatssekretär Nikolaus Voss am Donnerstag.

Voss sieht viele positive Chancen durch Synergien mit den bestehenden Themen Ehrenamt, Integration sowie Kinder- und Jugend im Sozialministerium. „Tausende Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern vom Breitensport bis zum Spitzensport aktiv. So engagieren sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren Interessen in den Sportvereinen des Landes“, sagte Voss.

Gleichzeitig betonte der Staatssekretär, dass die künftigen Herausforderungen im Spitzensport bei der Sicherung der Olympiastützpunkte und Leistungszentren verstärkt angegangen werden: „Wir müssen uns den Sportpakt anschauen und weiterdenken. Dabei werden wir mit Kräften an einer auskömmlichen und bedarfsgerechten Finanzierung arbeiten.“

Voss: „Ebenso haben wir die aktuelle Debatte um die Kunstrasenplätze in unserem Land im Blick. Viele Sportlerinnen und Sportler wären von einer Schließung der Plätze betroffen. Wir sehen deutliche Nachteile für die Kommunen und Vereine – insbesondere mit jüngst geförderten Plätzen. Deshalb ist es gut, dass sich bereits die Länder innerhalb der Sportministerkonferenz als auch der Bundesinnenminister für eine Übergangsfrist eingesetzt haben. Allerdings handelt es sich nur um einen Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), der bisher keine Rechtskraft entfaltet.“

Sanierung der Turnhalle Rosenow

Rosenow – Die Sporthalle in der Gemeinde Rosenow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wurde Ende der 1970er Jahre errichtet und wird für den Vereinssport und den Schulsport genutzt. Sie ist stark sanierungsbedürftig. In allen Bereichen sind umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich.

Die Gemeinde sah sich jedoch nicht in der Lage, die Finanzierung der erforderlichen Investitionen mit Gesamtkosten von rd. 880.000,00 Euro ohne Fördermittel zu realisieren. Das Bildungsministerium wird über die Sportstättenbaurichtlinie eine Zuwendung in Höhe von 300.000,00 Euro gewähren. Weitere Unterstützung kommt nun aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung. Innenminister Lorenz Caffier hat dem Bürgermeister von Rosenow einen Bewilligungsbescheid über 290.121,50 Euro zugesandt.

„Die Gemeindekasse wird durch die finanzielle Unterstützung deutlich entlastet. Die Schülerinnen und Schüler sollen ordentliche Bedingungen für den Sportunterricht haben und auch für den Vereinssport werden sich die Bedingungen verbessern. Eine gute Infrastruktur in einer Gemeinde ist für viele Familien eine wichtige Voraussetzung, um dort mit ihren Kindern zu leben“, so der Minister.

„Sport“ wechselt ins Sozialministerium

Schwerin – Die Zuständigkeit für den Sport wechselt vom Bildungs- ins Sozialministerium. Darauf haben sich Bildungsministerin Bettina Martin und Sozialministerin Stefanie Drese verständigt.

„Der Sport hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Viele Menschen lieben den Sport, engagieren sich ehrenamtlich in Sportvereinen und tragen damit zu einem besseren Miteinander bei“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Sowohl der Spitzensport im Land als auch der Breitensport sind prioritäre Themenfelder, die hohe politische Aufmerksamkeit erfordern. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird in den kommenden Jahren alle Kraft investieren, um die Bildung im Land voranzubringen. Den Wissenschaftsstandort MV gilt es zu stärken und die vielfältige kulturelle Landschaft erfordert hohe Aufmerksamkeit und Präsenz. Ich habe mich deshalb entschieden, das wichtige Themenfeld Sport an die Sozialministerin Stefanie Drese abzugeben, die diesen Themenbereich stark machen wird, und freue mich, dass der Sport nun wieder im Sozialministerium mit dem Thema Ehrenamt zusammengeführt werden kann“, so Martin.

„Ich freue mich sehr auf das neue Aufgabenfeld“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese. „Sowohl der Breiten- als auch der Leistungssport haben eine überragende Bedeutung für unser Land. Der Sportbereich passt zudem sehr gut in mein Ministerium. In Mecklenburg-Vorpommern sollen sich möglichst viele Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und nach ihren Interessen und Fähigkeiten sportlich betätigen können. Der Sport ist ohne das große ehrenamtliche Engagement vieler Tausend Freiwilliger nicht denkbar. Und in den Sportvereinen in unserem Land wird Integration tagtäglich ganz selbstverständlich gelebt“, so Ministerin Drese.

„Wir bauen weiterhin auf eine gute Unterstützung durch die Landesregierung“, sagte der Präsident des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Bluhm. „Veränderungen bieten auch immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Der Sport steht insgesamt vor großen Herausforderungen. Ich denke dabei an die Leistungssportreform des Bundes und den Sportstättenbau im Land. Deswegen freue ich mich auf ein baldiges Gespräch mit der neuen Sportministerin“, so Bluhm.

„Als Vorsitzender der Sportjugend MV begrüße ich den Wechsel der Zuständigkeit für den Sport vom Bildungs- ins Sozialministerium“, sagte der Vorsitzende der Landessportjugend MV, Stefan Sternberg. „Das ist eine absolut richtige Entscheidung. Im Sozialministerium ist ja schon heute die Förderung des Kinder- und Jugendbreitensports zuhause. Ich freue mich, dass wir mit den neuen Strukturen eine weitere Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit im Land erreichen werden“, so Sternberg.

Sportliches Ehrenamt in Ueckermünde gewürdigt

Ueckermünde – Aus Anlass des 70. Gründungsjubiläums des SV „Einheit“ Ueckermünde e.V. hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann den großen ehrenamtlichen Einsatz für den Sport am Haff gewürdigt.

„70 Jahre sportliche Vielfalt in Ueckermünde – das ist das Motto dieses Jubiläumstages. Ich danke den Verantwortlichen und allen Mitgliedern des Vereins für ihren unermüdlichen Einsatz für den Sport über Jahrzehnte hinweg. Der heutige Vereinsgeburtstag ist gleichzeitig ein Fest des Sportes in Ueckermünde und bringt damit die große Bedeutung des SV „Einheit“ für den Sport im Seebad zum Ausdruck. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum und machen Sie weiter so. Sehr gern haben wir dieses Fest heute mit Mitteln aus dem Vorpommernfonds unterstützt“, sagte Dahlemann.

Der Verein veranstaltet zum Vereinsgeburtstag ein großes offenes Sportfest auf dem Sportgelände des Greifen-Gymnasiums in Ueckermünde. Dabei werden an neun Stationen alle Abteilungen des Vereins vorgestellt, um Kinder und Jugendliche für die verschiedenen Sportarten zu begeistern und möglichst zu gewinnen. Im Rahmen des Sportfestes übergab der Parlamentarische Staatssekretär auch eine Förderzusage über Mittel aus dem Vorpommernfonds in Höhe von 1.500 Euro für den Bau einer Basketball-Außenanlage an den Leiter der Abteilung Basketball.