Rasentraktor für den SV Steinhagen e. V.

Steinhagen – Gesundheitsminister Harry Glawe hat einen Zuwendungsbescheid an den SV Steinhagen e. V. für die Anschaffung von Gerätschaften übergeben. „Der rund 150 Mitglieder starke Verein bietet attraktive Bewegungsangebote für alle Altersgruppen. Damit die Sportanlagen in einem guten Zustand sind, müssen diese umfangreich gepflegt werden. Jetzt soll dafür in neue Gerätschaften investiert werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der SV Steinhagen e. V. kümmert sich um die Pflege der Sport- und Bolzplätze in Steinhagen und Negast, die dem Vereins- und Breitensport zur Verfügung stehen. Jetzt soll ein Rasentraktor samt Zubehör angeschafft werden, um durch die professionelle Pflege der Anlagen einen sicheren Spiel- und Sportbetrieb zu gewährleisten. „Der Verein hat in seinem Portfolio Sportangebote für alle Altersgruppen, von der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zum Seniorensport. Damit die Sportanlagen weiterhin gut genutzt werden können, unterstützen wir die Anschaffung der neuen Technik“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition beträgt 43.000 Euro. Das Gesundheitsministerium unterstützt das Vorhaben in voller Höhe.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV hat zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern ein Sonderprogramm aufgelegt. Unterstützt werden Vorhaben, die inhaltlich auf die Erreichung, Begleitung oder Evaluation der durch das Plenum des Aktionsbündnisses für Gesundheit beschlossenen Gesundheitsziele für Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet sind. Die Gesundheitsziele sind jeweils einzeln für die drei Lebensphasen „Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ und „Gesund älter werden“ definiert, da alters- und situationsspezifisch jeweils andere Herausforderungen an eine bestmögliche Prävention und Rehabilitation gestellt werden.

Das Programm ist ein Bestandteil des Landesaktionsplanes zur Gesundheitsförderung und Prävention für Mecklenburg-Vorpommern. Das landesweite Aktionsbündnis für Gesundheit wurde im Herbst 2008 gegründet und ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 40 Akteuren mit gesundheitsförderlichem bzw. präventivem Bezug.

Mitglieder sind unter anderem die Sozialleistungsträger, Landesverbände, der Öffentliche Gesundheitsdienst, kommunale Spitzenverbände, die AOK Nordost, die IKK Nord, der Landessportbund MV, der Landesseniorenbeirat, die BioCon Valley GmbH, die Krankenhausgesellschaft, die Unfallkasse sowie die Universitätsmedizinen in Rostock und Greifswald. Weitere Informationen zum Aktionsbündnis für Gesundheit sowie zum Gesundheitszieleprozess sind auf der Website www.aktionsbuendnis-gesundheit-mv.de zu finden. Die Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses liegt bei dem für Gesundheit zuständigen Ministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Nachwuchssportler*innen geehrt

Neubrandenburg – Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung des Sozialministeriums und der Sportjugend M-V im Sportgymnasium Neubrandenburg wurden heute 24 Deutsche Jugend- und Juniorenmeister*innen aus Mecklenburg-Vorpommern sowie neun Vereine im Wettbewerb um den Förderpreis des Landes „kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ ausgezeichnet.

Darüber hinaus erhielten die vier Nachwuchsathletinnen und -athleten Lea Friedrich, Domenic Kruse, Paul Schippert und Malte Ullerich für herausragende internationale Leistungen im Jahr 2020 ein Ehrenpräsent des Sportministeriums.

Die Ehrungen nahmen Sportministerin Stefanie Drese, Landessportbund-Präsident, Andreas Bluhm und der neue Sportjugend-Vorsitzende, Theo Hadrath, vor.

Drese hob die herausragenden Leistungen der Nachwuchsspitzensportler*innen im Land hervor. „Gemeinsam mit ihren Trainerinnen und Trainern haben sie Großartiges geleistet. Sie sind ganz wichtige Vorbilder vor allem für Kinder und Jugendliche und Aushängeschilder für das Sportland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Drese.

Die Ministerin betonte, dass das Land gerade den Nachwuchsleistungssport in den letzten Jahren noch einmal zusätzlich gefördert habe. „Das ist aus meiner Sicht dringend erforderlich gewesen, um gute Trainings- und Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen zu können. Wir wollen auch in Zukunft den Nachwuchsleistungssport intensiv unterstützen“, so Drese.

Im Wettbewerb „kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ des Sozialministeriums und der Sportjugend M-V wurden neun Preisträger in drei Kategorien für ihre beispielhafte sportliche Kinder- und Jugendarbeit ausgezeichnet.

Drese: „Mein Dank geht nicht nur an die Preisträger für ihr Engagement in der sportlichen Kinder- und Jugendarbeit, sondern auch an alle Sportvereine im Land, die Kindern und Jugendlichen interessante Sportangebote unterbreiten, sie betreuen und fördern. Die qualifizierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besitzt gerade jetzt bei der Bewältigung der Corona Pandemie einen unschätzbaren Wert.“

Die Ministerin verdeutlichte, dass Begleitung, Unterstützung und zusätzliche Angebote notwendig sind, um pandemiebedingte Rückstände aufzuholen. „Das unterstützen wir als Land mit dem Kooperationsprogrammen ‚KinderBewegungsLand‘ und ‚Gemeinsam Sport in Schule und Verein‘. Dafür stehen 375.000 Euro im Jahr zur Verfügung“, so Drese.

Hangelparcours und Sechseckspiel

Modernisierung der Sportanlage für die Stadt Loitz

Loitz – Gesundheitsminister Harry Glawe hat am Sonnabend zwei Zuwendungsbescheide und eine Fördermittelzusicherung aus dem Sonderprogramm „Gesundheit und Prävention“ an die Stadt Loitz übergeben.

„In der Stadt Loitz werden die Voraussetzungen für den Freizeit-, Schul- und Breitensport maßgeblich verbessert. Die dringend notwendige Modernisierung der Sportanlage sowie die Erweiterung des Sport- und Spielangebotes werden künftig attraktive Bewegungsangebote für Jung und Alt bieten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Stadt Loitz plant, die Sportanlage sowie das Sportler- und Kulturgebäude umfassend zu sanieren. Die gesamte Sportanlage wird von mehreren hundert Sportlern genutzt, darunter Mitglieder aus dem Fußballverein, dem Handballverein und den Hundefreunden. Darüber hinaus dient die Anlage Schul- und Hortkindern und wird auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt wie beispielsweise Hochzeiten und Jugendweihen.

„Die Sportanlagen sowie das Sportler- und Kulturgebäude nehmen in Loitz eine wichtige Bedeutung als zentraler Treffpunkt der Region ein. Hier werden Sport getrieben, Versammlungen abgehalten und Familienfeiern durchgeführt. Mit der jetzt anstehenden Sanierung und Modernisierung werden die Bedingungen deutlich verbessert“, sagte Glawe.

Das Land beabsichtigt, die Investition mit Fördermitteln in Höhe von 395.000 Euro zu unterstützen.

Weiterhin sollen in Loitz auf dem vorhandenen Spielplatz Ecke Schloßbergstraße/Mühlenstraße ein Kletter-Klimmzug-Hangelparcours für Kinder und Jugendliche entstehen. Im Ortsteil Rustow ist auf dem Gelände des Sportplatzes die Errichtung eines Sechseckspiels geplant. An diesem Spielgerät können Kinder Klettern und Balancieren lernen.

„Kinder und Jugendliche brauchen die Möglichkeit, sich durch Bewegung fit zu halten und so spielerisch den Grundstein für ein gesundes Leben zu legen. In Loitz gibt es bald attraktive Angebote dafür“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten für beide Vorhaben betragen rund 14.800 Euro. Das Land unterstützt die Investition in voller Höhe.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV hat zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern ein Sonderprogramm aufgelegt. Unterstützt werden Vorhaben, die inhaltlich auf die Erreichung, Begleitung oder Evaluation der durch das Plenum des Aktionsbündnisses für Gesundheit beschlossenen Gesundheitsziele für Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet sind.

Die Gesundheitsziele sind jeweils einzeln für die drei Lebensphasen „Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ und „Gesund älter werden“ definiert, da alters- und situationsspezifisch jeweils andere Herausforderungen an eine bestmögliche Prävention und Rehabilitation gestellt werden.

Das Programm ist ein Bestandteil des Landesaktionsplanes zur Gesundheitsförderung und Prävention für Mecklenburg-Vorpommern. Das landesweite Aktionsbündnis für Gesundheit wurde im Herbst 2008 gegründet und ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 40 Akteuren mit gesundheitsförderlichem bzw. präventivem Bezug.

Mitglieder sind unter anderem die Sozialleistungsträger, Landesverbände, der Öffentliche Gesundheitsdienst, kommunale Spitzenverbände, die AOK Nordost, die IKK Nord, der Landessportbund MV, der Landesseniorenbeirat, die BioCon Valley GmbH, die Krankenhausgesellschaft, die Unfallkasse sowie die Universitätsmedizinen in Rostock und Greifswald.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis für Gesundheit sowie zum Gesundheitszieleprozess sind auf der Website www.aktionsbuendnis-gesundheit-mv.de zu finden. Die Geschäftsstelle des Aktionsbündnisses liegt bei dem für Gesundheit zuständigen Ministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Neue Sporthalle übergeben

Laage – Nun ist es soweit! Die Zweifeldsporthalle am Recknitz-Campus ist fertiggestellt und wurde heute im Rahmen einer Festveranstaltung eingeweiht. Für den Neubau unterstützte das Innenministerium das Projekt der Stadt im Oktober 2020 mit 950.000 Euro.

„Mit der neuen Zweifeldsporthalle können alle Schülerinnen und Schüler, aber auch alle Sportlerinnen und Sportler von Vereinen und Freizeitsportgruppen in einer modernen und funktionsfähigen Halle Sport treiben. Gerade Schul- und Sporteinrichtungen sind auch Orte für das gesellschaftliche Leben und gehören dazu, damit sich die Menschen in ihrer Region wohlfühlen“, sagte Innenminister Torsten Renz.

Der „Recknitz-Campus“ umfasst zwei Schulen, die Grundschule und die Kooperative Gesamtschule mit zwei Sporthallen und Sportplätzen. Die ältere Sporthalle aus den siebziger Jahren wies schon erhebliche Mängel auf, die eine komplette Gebäudeentkernung bzw. –sanierung erforderlich gemacht hätten. Da die Sanierungskosten im Vergleich zu den Neubaukosten unverhältnismäßig gewesen wären, fiel die Entscheidung zu Gunsten eines Ersatzneubaus.

Neubau der Sportschule Warnemünde

Sportministerin Stefanie Drese übergab den Zuwendungsbescheid für die neue Sportschule in Warnemünde an LSB-Präsident Andreas Bluhm (Mitte) und LSB-Geschäftsführer Torsten Haverland.

Sportministerin Stefanie Drese übergab den Zuwendungsbescheid für die neue Sportschule in Warnemünde an LSB-Präsident Andreas Bluhm (Mitte) und LSB-Geschäftsführer Torsten Haverland.

Warnemünde – Ein sportliches Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an: Für den Neubau der Landessportschule in Rostock-Warnemünde hat Sportministerin Stefanie Drese dem Landessportbund (LSB) einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 2,15 Millionen Euro überreicht.

„Der Neubau der Sportschule Warnemünde ist zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit dringend erforderlich“, betonte Ministerin Drese bei der Übergabe der Landesmittel an den Präsidenten des LSB, Andreas Bluhm.

Die für 2023 geplante Fertigstellung des LSB-Neubaus ersetzt die alte, sowohl in ihrer Funktion, als auch im Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigte Sportschule an der gleichen Stelle.

„An prominenter Lage an der Mittelmole in Warnemünde entsteht nun ein neues Sport- und Bildungszentrum, das den aktuellen sportfachlichen und technischen Erfordernissen und Qualitätsstandards entspricht“, verdeutlichte Drese.

Die Sportschule wird zukünftig weiterhin eine Unterkunft für Sportlerinnen und Sportler, Trainer- und Betreuerstäbe sowie andere Gäste sein. Das erweiterte Seminarzentrum wird nach Ansicht Dreses beste Möglichkeiten für die Aus- und Fortbildung des LSB bieten.

„Auch die Fachverbände und Sportvereine werden in Zukunft moderne und professionelle Bedingungen für Tagungen, Seminare, Trainingslehrgänge und Wettkämpfe vorfinden“, so Drese.

Neben dem Hauptgebäude der neuen Sportschule werden weitere Funktionsflächen – ein Kraftraum und eine Einfeldsporthalle – entstehen. Drese: „Wir stärken zudem den Leistungssport in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bootshalle und Trockenräume bieten zukünftig für den Bundesstützpunkt Segeln deutlich bessere Bedingungen.“

Neben der Förderung durch das Sportministerium stellt das Land EFRE-Mittel zur Verfügung. Auch der Bund beteiligt sich am Bauvorhaben.

Sonderpreis „Sport statt Gewalt 2021“

Güstrow – Zum zweiten Mal wurde heute vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern (LfKM-V) in Kooperation mit dem Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern an drei Sportvereine der Sonderpreis „Sport statt Gewalt“ 2021 verliehen.

Seit 2020 werden Sportvereine aus Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet, die sich über ihre eigentliche sportliche Tätigkeit hinaus in besonderer und nachahmenswerter Weise auch um die Vorbeugung und Verhinderung von Gewalt und Kriminalität verdient machen.

Torsten Renz betonte als Vorsitzender des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung in seiner Laudatio anlässlich der Preisverleihung in der Sportschule des Landessportbundes in Güstrow: „Viele Sportvereine organisieren in unserem Land ehrenamtlich und mit großem Engagement nicht nur einen regelmäßigen Trainings- und Wettkampfbetrieb. Sie sind auch als zuverlässige Partner und Akteure in vielen anderen Bereichen unverzichtbar. Eine große Bedeutung haben sie bei der Integration und Gewaltprävention. Die heutige Preisverleihung steht daher als Anerkennung und Würdigung stellvertretend für die zahlreichen anderen Sportvereine, die durch ihre Freizeitangebote viele Menschen erreichen und für ein gewaltfreies und demokratisches Miteinander einstehen.“

Landessportbund Präsident Andreas Bluhm unterstreicht die Worte des Ministers: „Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung des LfK M-V das besondere Engagement von Sportvereinen für die Prävention von Gewalt und Kriminalität würdigen können. Auch an dieser Stelle möchte ich betonen, dass viel ehrenamtlicher Einsatz von Vereinsmitgliedern zum Gelingen neuer Projekte beiträgt. Auch dafür bedanken wir uns mit diesem Preis.“

Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung hatte im Oktober 2020 Vereine, die Mitglied im Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern sind, aufgerufen, sich zu bewerben. 12 Vereine hatten sich daraufhin gemeldet. Die drei Preisträger erhalten eine Anerkennungsurkunde und jeweils eine Geldprämie in Höhe von 1.500 Euro.

Die drei Preisträger sind:

Internationaler FC Rostock e.V. mit dem Projekt „Girlsunited“

Mit dem Projekt „girlsunited“ verfolgt der IFC das Ziel, neue innovative Impulse zur Gewaltprävention in der Region auszulösen. Girlsunited schafft Sport- und Aufklärungsangebote für Mädchen und Frauen, die offen rassistische, häusliche, sexualisierte oder emotionale Gewalt erleben mussten.  Das Trainingskonzept verfolgt die Sensibilisierung und Aufklärung im Bereich der sexualisierten Gewalt sowie die Entwicklung von Strategien, um sich vor Grenzverletzungen zu schützen oder ggf. Hilfe zu erhalten, wenn eine Frau Übergriffe erlebt.

Ziel ist es, soziokulturelle Benachteiligungen zu durchbrechen und durch Empowerment die gesellschaftliche Integration zu unterstützen. Das Projekt ist als Breitensportangebot für Mädchen und Frauen mit niedrigen Zugangsmöglichkeiten für die Altersgruppen von 16 bis 45 Jahren konzipiert. Bei Girlsunited bekommen die Teilnehmerinnen juristische Informationen und damit Handlungsoptionen an die Hand. Durch das Visualisieren von Statistiken und Fallzahlen von Gewalt gegen Frauen und durch den kursinternen Austausch bekommen die Teilnehmerinnen das Gefühl vermittelt, nicht allein betroffen zu sein.  Ein nicht zu unterschätzender Faktor im Bereich Gewalt gegen Frauen ist die Verteidigung der körperlichen Unversehrtheit, und ggf. die von Dritten.

Kernziel des Projekts ist Anerkennung und Wertschätzung kultureller Besonderheiten, Toleranz, gegenseitiges Verstehen und Solidarität, Sensibilisierung für gemeinsame Grundwerte und Normen, Aufklärung im Bereich der sexualisierten Gewalt sowie der Abbau von Ängsten und Unsicherheiten durch Sport und Gemeinschaft. Daraus entwickelt sich eine Öffnung gegenüber der Thematik und eigene Erfahrungen und Ängste werden neu abgerufen und kritisch hinterfragt.

PSV Rostock mit dem Projekt „Sport is your gang“ (Thaiboxen)

In den letzten Jahren kam es in der Rostocker Innenstadt zu mehreren Massenschlä­gereien zwischen jugendlichen Gruppen zu einer Unzahl von Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und vielen anderen Straftaten.

Die Abteilung Thaiboxen des PSV Rostock, die sich intensiv mit der Integration von Menschen beschäftigt, entwickelte daraufhin das Gewaltpräventionsprojekt „Sport ist your Gang“, um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken. Ziel des Projektes ist es, soziale Integration und Toleranz von orientierungssuchenden Kindern und Jugendlichen, die aus ökonomisch schwächeren Verhältnissen stammen, zu fördern.  Jeden Mittwoch und Freitag trainieren kostenfrei zwischen 10 und 20 Jugendliche unter den strengen Auflagen des Ehrenkodex des Vereins in der OSPA-Arena.

Besonders hervorzuheben: Während der ersten Projektphase baute die Abteilung Thaiboxen die durch­schnittliche Teilnehmeranzahl durch eine enge Kooperation mit der Rostocker Polizei, Staatsanwaltschaft, den Leiter(innen) der örtlichen Gemeinschaftsunterkünfte, vielen Streetworkern und Sozialarbeitern an Schulen kontinuierlich aus. Im stetigen Austausch mit den Institutionen der Strafverfolgung wurde das pädagogische Konzept der Maßnahme soweit verfeinert, dass Polizei und Jugendgerichte straffällig gewor­dene Jugendliche als erzieherischen Akt zur Teilnahme delegieren wollen. Jugendgerichte, Staatsanwaltschaft und Polizei wollen zukünftig straffällig gewordene Jugendliche zur Teilnahme verpflichten. Des Weiteren soll das Projekt der Rostocker Polizei als Möglichkeit dienen, um mit potentiellen Problemgruppen proaktiv ins Gespräch zu kommen und Konfliktpotentiale aufzuzeigen.

FC Mecklenburg Schwerin e.V. mit dem Projekt „Sportkoordinator“

In den vergangenen Jahren sind in Schwerin viele Menschen mit dem Hintergrund von Flucht und Asyl aufgenommen worden.  Der FC Mecklenburg Schwerin hat sich der Herausforderung und der Frage gestellt: Wie kommen wir zueinander, welches ist der richte Weg zur Integration?!

Die Antwort: Es gibt wohl keinen einfacheren Weg als über den Sport. Auf dem Spielfeld spielen Nationalitäten keine Rolle, da ist die Mannschaft ein Team und eine Sprachbarriere scheint kaum zu bestehen. Im Februar 2018 ist der Verein mit dem Projekt „Sportkoordinator – Sport in Schwerin“ gestartet. Am Anfang stand die Kontaktaufnahme zu den Flüchtlings- und Migrantenselbstorganisationen im Vordergrund. Ziel des „Sportkoordinators“ ist, den sportinteressierten Migranten und Migrantinnen die Sportangebote der Vereine aufzuzeigen, bei der Kontaktaufnahme zu helfen und die Neu-Schweriner in die Vereine zu begleiten. Vertrauen und Verlässlichkeit war im Rahmen der Kontaktaufnahme der Schlüssel. Die Sportangebote wurden mit offenen Armen angenommen und regelmäßige Hallensportzeiten eingerichtet. Teilweise bis zu 60 Migranten aus unterschiedlichen Nationen und Altersgruppen konnten so regelmäßig auf dem Spielfeld ihre Kräfte messen.

Ein „Ableger“ des Projektes ist die Zusammenstellung eines Teams bestehend aus Fußballern aus Afghanistan, Syrien und Eritrea, das im Juli 2019 in den Spielbetrieb der Kreisklasse gestartet ist und einen guten Platz im Mittelfeld belegt hat. Es war ein großer Schritt zur Integration, denn die Fußballer wurden respektiert und haben mit viel Disziplin auf dem Platz gezeigt, dass es keinen Unterschied macht, in welchem Land der Geburtsort liegt. Eine weitere Herausforderung stellte sich der Verein 2020: Im Rahmen des Projekts werden Migrantinnen begleitet, den Weg in bestehende Sportgruppen der Vereine zu finden. 2021 wurde das Angebot zum Beispiel mit einer Sport-AG in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen vor Ort erweitert, sodass nach bislang 4 nun weitere 8 Einrichtungen eingebunden sind.

Förderung für Rostocker Sporthalle

Rostock – Bauminister Christian Pegel übergibt heute an Rostocks Senator und 2. Vize-Oberbürgermeister Steffen Bockhahn einen Zuwendungsbescheid über 4,5 Millionen Euro für die Sanierung und Erweiterung der Schulsporthalle an der Kopenhagener Str. 5b in Rostock-Lütten Klein.

Die Mittel stammen aus dem Programm „Integrierte Nachhaltige Stadtentwicklung“ des „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.

Für insgesamt 8,3 Millionen Euro soll der bestehende Hallenkomplex mit zwei miteinander verbundenen Sporthallen saniert werden. Nach der Sanierung dient die 2-Feldsporthalle in erster Linie dem Schul- und Vereinssport und wird teilweise für Wettkämpfe genutzt. Durch zwei mobile Trennungen können dann drei Sportbereiche geschaffen werden.

Im Februar dieses Jahres wurde der vorzeitige Vorhabenbeginn bewilligt. Die Bauarbeiten sollen im Juni 2023 abgeschlossen sein.

Teilnehmer der Paralympics aus MV

Schwerin – Neun Sportlerinnen und Sportler haben Mecklenburg-Vorpommern bei den Paralympischen Spielen in Tokio vertreten. Die Leichtathletin Lindy Ave kehrte dabei mit einer Gold- sowie einer Bronzemedaille zurück. Aber auch die weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben hervorragende Leistungen gezeigt und sehr gute Platzierungen erreicht.

„Bereits der hohe Anteil von Athletinnen und Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern am Team Deutschland Paralympics war bemerkenswert. Alle unsere Sportlerinnen und Sportler können nach Abschluss der 16. Paralympischen Spiele mit Stolz auf ihr Abschneiden schauen, auch wenn nicht alle Träume in Erfüllung gegangen sind“, zog Sportministerin Stefanie Drese eine Bilanz aus Landessicht.

Als „sensationell und beeindruckend“ bezeichnete Drese die Leistungen von Lindy Ave, die in ihrer Startklasse Gold über 400 Meter und Bronze über 100 Meter holte. „Meine herzlichen Glückwünsche gehen an die großartige Lindy Ave, ihre Trainerin Heike Kemmler-Westphal und das gesamte Landesleistungszentrum des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern in Greifswald“, sagte die Ministerin.

Drese hob zudem die vielen guten Platzierungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus MV hervor. So fehlten den Bahnradsportlern Kai Kruse und dessen Pilot Robert Förstemann im 1000-Meter-Sprint als Viertplatzierte nur 8 Hundertstelsekunden für Bronze. Ramona Brussig wurde Fünfte im Judo, Dressurreiterin Saskia Deutz 6. (im Einzel) und 7. (in der Mannschaft).

„Das sind sehr gute Resultate, die zeigen, dass unsere Sportlerinnen und Sportler zur Weltspitze gehören. Aber die Leistungsdichte wird auch im Parasport immer größer“, so Drese.

Das gelte auch für die Goalballer. Drese: „Ich weiß, dass die Enttäuschung über das Vorrundenaus riesig war. Das kann aber beim nächsten Großturnier schon wieder ganz anders aussehen. Wie eng Enttäuschung und Triumph im Sport beieinanderliegen, zeigen aktuell die Springreiter um André Thieme aus Lübz. Bei Olympia noch weit weg von den Medaillenrängen gab es bei den gestern zu Ende gegangenen Euromeisterschaften Mannschafts-Silber und Gold im Einzel durch André Thieme, dem ich zu seinem großen Erfolgen heute ebenfalls in einem Glückwunschschreiben ganz herzlich gratuliert habe.“

Drese für neuen Sportpakt

Berlin – Sportministerin Stefanie Drese hat sich für eine Verlängerung des Sportpakts in Mecklenburg-Vorpommern ausgesprochen. „Wir brauchen für die Stärkung des Breiten-, Behinderten- und Jugendsports sowie des Leistungssports auch in den kommenden Jahren zusätzliche Mittel über die gesetzlichen Leistungen des Sportfördergesetzes hinaus“, sagte Drese auf dem sportpolitischen Talk in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin.

Der Sport leistet in Mecklenburg-Vorpommern nach Ansicht von Ministerin Drese einen überaus wichtigen und unverzichtbaren gemeinwohlorientierten Beitrag für die Gesellschaft. Fast 260.000 Menschen sind in rund 1.900 Vereinen aktiv. „Deshalb müssen wir auch in den nächsten Jahren unsere Vereine stärker unterstützen und in die Sportinfrastruktur investieren“, so Drese.

Mit dem Sportpakt stellt die Landesregierung dem Landessportbund für den Zeitraum von 2018 bis 2021 zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt vier Millionen Euro zur Verfügung. „Dieses Engagement sollte fortgesetzt werden“, betonte Drese

Drese rückte für die Zukunft den Breiten- und Leistungssport gleichermaßen in den Fokus. „Jede und jeder in unserem Land soll die Möglichkeit haben, sich sportlich zu betätigen. Gleichzeitig brauchen wir eine Reform des Leistungssports und die Stärkung unserer Bundesstützpunkte als Standorte für den Spitzensport“, so Drese.

Ministerin Drese bezeichnete das bisherige Sportjahr 2021 als äußerst erfolgreich für Mecklenburg-Vorpommern. „Mit zweimal Silber bei den Olympischen Spielen, neun Athletinnen und Athleten bei den Paralympics inklusive bisher einer Medaille, dem Pokalsieg des Schweriner SC und den Aufstiegen des FC Hansa und des HC Empor Rostock haben sich unsere Spitzensportlerinnen und Spitzensportler hervorragend präsentiert und eine neue Euphorie für den Sport in unserem Land entfacht“, sagte Drese.

Redefiner Pferdetage starten

Redefin – Am 5. und 12. September finden auf dem neu restaurierten Portal des Landgestüts Redefin in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr die Redefiner Pferdetage statt.

„Die Redefiner Pferdetagen sind die Hengstparaden in neuem Gewand“, erklärte der für das Gestüt zuständige Minister Dr. Till Backhaus. „Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat viele Veranstalter zum Umdenken gezwungen, aber auch viele tolle neue Ideen hervorgebracht. So auch hier in Redefin! Ich freue mich, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landgestüts gelungen ist, diese historische Kulisse neu in Szene zu setzen und an zwei Tagen im September ein abwechslungsreiches Programm für die die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher zusammenstellen“, sagte er weiter.

Highlights sind in diesem Jahr die Kaltblutshow der Titanen der Rennbahn, bekannt aus Brück sowie die Greifvogelvorführung der Falknerei Walter, bekannt von den Störtebeker Festspielen. Auch der Verein „IG Lewitzzüchter MV“, die in diesem Jahr das 50. Jubiläum dieser in MV beheimateten Sportponyrasse feiert, und die Voltigierer, die nicht nur die Landesmeisterschaften, sondern auch Norddeutschen Meisterschaften in Redefin austragen, sind mit dabei und zeigen ihr breites Leistungsspektrum.

Am Nachmittag präsentieren die Redefiner Gestütsmitarbeiter ihre Hengste und Nachwuchspferde, in den von den traditionellen Hengstparaden bekannten Schaubildern. Und auch die IG Shetland MV mit einer freilaufenden Herde ist Teil des Programms.

„In diesem Jahr setzen wir bei der Durchführung noch stärker auf Familienfreundlichkeit. Anders als in den Vorjahren wird es neben dem Hauptprogramm auf dem alten Paradeplatz deshalb viele kleine Stationen geben, an denen Gäste in die Welt der Pferdezucht, des Pferdesports und in das Pferdeland Mecklenburg-Vorpommern eintauchen können. Mittendrin laden Sitzinseln zum Verweilen und Picknicken ein“, sagte Backhaus.

Besucher werden gebeten, sich zeitnah über das Hygienekonzept informieren. Eine Registrierung der Besucher erfolgt bei Einlass auf das Veranstaltungsgelände per LUCA APP oder als Eintrag der Daten in Registrierungslisten.

Zurzeit besteht keine Maskenpflicht im Außenbereich, die Testpflicht für Besucher ist ausgesetzt – Änderungen richten sich nach der Entwicklung der Pandemielage.

Alle Informationen über die Redefiner Pferde erhalten Sie unter www.landgestuet-redefin.de

Neues Vereins- und Funktionsgebäude

Grabowhöfe – Auf dem Sportplatz in Grabowhöfe (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) soll ein Vereins- und Funktionsgebäude entstehen. Die Gemeinde ist diesem lang gehegten Wunsch nun ein weiteres Stück nähergekommen, denn sie erhält Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro.

Ein entsprechender Zuwendungsbescheid ist dem Bürgermeister jetzt zugesandt worden. In dem eingeschossigen Gebäude werden neben den Sanitäranlagen u.a. auch ein Übungs- und Mannschaftsbesprechungsraum verfügbar sein.

„Das neue funktionale Gebäude wird für alle eine Bereicherung sein“, ist Innenminister Torsten Renz überzeugt. „Ohne Fördermittel hätte das Vorhaben nicht verwirklicht werden können. Es ist auch eine Anerkennung für die im Ort geleistete ehrenamtliche Arbeit, denn gerade unsere ländlichen Räume sind geprägt vom Engagement der Menschen vor Ort. Das Zusammenspiel aller Beteiligten, die sich dieses Vorhaben auf die Fahnen geschrieben haben, hat hier beispielhaft funktioniert.“

Grundsteinlegung für Schwimmhalle auf Rügen

Insel Rügen – Auf der Insel Rügen ist in Bergen feierlich der Grundstein für die neue Schwimmhalle gelegt worden.

„Rügen bekommt ein öffentliches Schwimmbad. Das wird dringend benötigt. Eine Versorgungslücke der Region kann auf diese Weise geschlossen werden. Es findet eine deutliche Verbesserung der Sportangebote im Bereich Schwimmen für die Bevölkerung sowie für den Bereich der gesundheitlichen Prävention und Gesundheitsförderung statt. Hiervon können nach Fertigstellung Vereine profitieren und auch Schulschwimmen kann in der neuen Schwimmhalle stattfinden. Jeder weiß, wie wichtig das Schwimmenlernen für das spätere Leben ist – vor allem auch, wenn man nahe am Wasser aufwächst“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit am Montag in Bergen.

Die Schulen der Stadt Bergen auf Rügen müssen für den Schwimmunterricht in den Grundschulen derzeit auf hotelbetriebene Schwimmbäder außerhalb des Stadtgebietes zurückgreifen.

„Das führt zu zeitintensiven An- und Abreisezeiten für die Schülerinnen und Schüler. Schwimmzeiten können im Ergebnis nur verkürzt genutzt werden. Darüber hinaus verfügen die Schwimmbäder der Hotels nicht über Sportschwimmbecken von 25 Meter Länge. Das ist für den Schwimmunterricht erforderlich. Mit der neuen Schwimmhalle wird die Situation vor Ort deutlich verbessert“, so Glawe weiter.

Die Stadt Bergen sieht vor, das Schwimmbad zweckmäßig mit einem Sportbecken (25 m x 12,50 m), einem Lehrschwimmbecken (8 m x 12,50 m) und einem Sprungturm mit einer 3 Meter-Plattform und einem 1 Meter-Sprungbrett zu bauen. Darüber hinaus sind eine Saunaanlage mit Abkühlbereich und ein Aufenthaltsbereich vorgesehen.

„Es soll am Ende eine Sportstätte entstehen, die von Jedermann genutzt werden kann“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 6,15 Millionen Euro.

Sportplakette M-V für Lea Sophie Friedrich

Ministerin Stefanie Drese überreichte Lea Sophie Friedrich die Sportplakette des Landes.

Ministerin Stefanie Drese überreichte Lea Sophie Friedrich die Sportplakette des Landes.

Schwerin – Bahnradsportlerin Lea Sophie Friedrich ist am heutigen Freitag bei einem feierlichen Empfang ihres Heimatvereins Schweriner SC die „Sportplakette des Landes M-V“ verliehen worden.

Die Auszeichnung des Landessportbundes bekam die 21-Jährige für ihre Leistungen bei den Olympischen Spielen in Tokio. Lea Sophie Friedrich gewann zusammen mit Emma Hinze die Silbermedaille im Bahnrad-Teamsprint.

Sportministerin Stefanie Drese, die Friedrich die Sportplakette in der Palmberg-Arena persönlich überreicht hat, sagte: „Eine Medaille bei den Olympischen Spielen zu gewinnen, ist das Größte was ein Sportler oder eine Sportlerin erreichen kann. Sie haben das in Tokio geschafft und Silber geholt. Und es war hauchdünn gegenüber den Chinesinnen, 85 Tausendstel haben über Gold und Silber entschieden.“

Die Dassowerin hat im weiteren Verlauf der olympischen Wettkämpfe in Japan außerdem in der Disziplin Sprint den 5. Platz belegt und in der Qualifikation einen olympischen Rekord aufgestellt.

„Sie stehen am Anfang Ihrer Karriere und sind doch schon so weit“, sagte Sportministerin Drese. „Sie können noch viel erreichen. Ich bin sicher, dass Sie sich nicht bremsen lassen, erst recht nicht in einem Sport, der keine Bremse kennt. Sie haben Mecklenburg-Vorpommern und den Schweriner SC als ihren Heimatverein grandios vertreten. Wir sind stolz auf Sie!“

Stadtradeln in Neustrelitz

Neustrelitz – Verkehrs- und Klimaschutzminister Christian Pegel wird am 27. August mit dem erstem stellvertretenden Bürgermeister Christian Butzki den Startschuss fürs diesjährige Stadtradeln in Neustrelitz geben. Beide werden bei der Eröffnungstour mitradeln.

Seit 2018 beteiligt sich Neustrelitz am alljährlichen bundesweiten Stadtradeln. Bis zum 16. September können sich alle, die in der Stadt leben, arbeiten oder die sie auch einfach nur mögen, beteiligen und ihre mit dem Rad zurückgelegten Kilometer im dreiwöchigen Aktionszeitraum in den Online-Stadtradelkalender eintragen.

Zusätzlich bietet die Stadt während des Stadtradelns zehn Touren zum Extra-Kilometersammeln an. Die 14 Kilometer lange Eröffnungstour morgen ist eine davon. Weitere Informationen zu den Touren, zur Anmeldung und zum Stadtradelkalender finden Sie unter www.stadtradeln.de/neustrelitz.

Im vergangenen Jahr haben 268 Neustrelitzer Stadtradler knapp 56.000 Kilometer zurückgelegt. Dabei haben sie gut 8.500 Kilogramm Kohlenstoffdioxid eingespart.

Neustrelitz ist eine von 14 angemeldeten Kommunen aus Mecklenburg-Vorpommern. Kommunen, die noch nicht dabei sind, können sich noch für den restlichen Stadtradel-Zeitraum bis Ende September anmelden. Das Energieministerium übernimmt in Mecklenburg-Vorpommern die Anmeldegebühr. Dafür waren in diesem Jahr 20.000 Euro vorgesehen, von denen noch 1.240 Euro übrig sind. Anmelden ganz einfach unter www.stadtradeln.de – mitmachen – Kommunen.

Ehrenamtliche im Sport

Schwesig würdigt auf Sportgala Arbeit der Ehrenamtlichen im Sport

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf der Sportgala im Innenhof des Schweriner Schlosses die Bedeutung des Sports für eine lebendige Gesellschaft hervorgehoben und gemeinsam mit Sportministerin Stefanie Drese und dem Präsidenten des Landessportbundes Andreas Bluhm neun Frauen und Männer, die ehrenamtlich im Sport tätig sind, mit der „Sportplakette des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ geehrt.

„Endlich steht der Sport wieder im Mittelpunkt. Lange mussten wir darauf warten. Auf tolle Turniere, die Fußballeuropameisterschaft, die Olympischen Spiele und die Paralympics, die gestern begonnen haben. Und auch die Sportgala des Landessportbundes hat uns gefehlt. Ich freue mich, dass wir sie endlich nachholen können, dass wir erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler aus unserem Land auszeichnen und verdienstvollen Ehrenamtlichen im Sport Danke sagen können.“

Sie sei sehr stolz auf die erfolgreichen Athletinnen und Athleten aus dem Land, „die jedes Jahr viele nationale und internationale Wettbewerbe bestreiten. Sie alle sind Botschafter für unser Land. Wir alle haben uns in diesem Jahr besonders über den Aufstieg des F.C. Hansa Rostock und des HC Empor Rostock gefreut. Die Frauen des SSC Palmberg Schwerin holten zum 7. Mal den DVV-Pokal.

Nachwuchstalente haben bei den Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik geglänzt. Und auch bei den Olympischen Spielen waren unsere Athleten top. Besonders hervorheben möchte ich Hannes Ocik und Lea Sophie Friedrich, die beide eine Silbermedaille gewonnen haben. Auch sie beide erhalten wie der Goalballer Felix Rogge die „Sportplakette des Landes Mecklenburg-Vorpommern“. Ich drücke allen paralympischen Athletinnen und Athleten ganz fest die Daumen, dass in den kommenden Tagen vielleicht noch ein paar Medaillen dazukommen.“

Der Landessportbund sei das starke Rückgrat des Sports in Mecklenburg-Vorpommern. Schwesig: „Er macht eine hervorragende Arbeit im Breiten- und Spitzensport – auf Landesebene und vor Ort. Rund 260.000 Mitglieder in rund 1.900 Vereinen zu betreuen – das ist eine große Leistung. Dafür möchte ich allen Beteiligten meinen herzlichen Dank aussprechen. Besonders danken möchte ich den vielen Ehrenamtlichen, die sich für den Sport einsetzen. 27.000 sind es, die sich auf diese Art und Weise engagieren. Der Sport konnte sich während der Pandemie auf jeden Einzelnen von ihnen verlassen. Die Sportgala ist eine schöne Möglichkeit, neun von ihnen mit der „Sportplakette des Landes“ auszuzeichnen – der höchsten Auszeichnung, die wir in Mecklenburg-Vorpommern zu vergeben haben. Sie alle stehen für den guten Zusammenhalt überall im Land, für die lebendige Gemeinschaft in Vereinen, für die Begeisterung, gemeinsam aktiv zu sein.“

Die Ministerpräsidentin erinnerte in ihrer Festrede auch an die Verdienste des früheren LSB-Präsidenten Wolfgang Remer und das langjährige Mitglied des LSB-Vorstandes Norbert Baunach, die kürzlich verstorben sind: „Wir werden Wolfgang Remer und Norbert Baunach als Ideengeber und Wegbegleiter, als verlässliche Partner und Förderer und einfach als Sportbegeisterte in Erinnerung behalten.“

Sportministerin Stefanie Drese hob die schwere Zeit für die Sportlerinnen und Sportler sowie die Vereine in der Corona-Pandemie hervor. „Umso erfreulicher ist es, dass es coronabedingt nur einen leichten Mitgliederrückgang zu verzeichnen gibt. Das zeigt die tiefe Verankerung der Vereine im Alltag der Menschen in unserem Land. Mich freut, dass auch unsere Corona-Nothilfe den Vereinen in dieser schwierigen Zeit geholfen hat“, so Drese.

Drese überreichte auf der Sportgala das Ehrenpräsent des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung für beispielhaftes Engagement in der Förderung des Sports in Mecklenburg-Vorpommern an Dr. Monika Knauer. Die Geehrte wurde jüngst nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit als Geschäftsführerin des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e. V. in den Ruhestand verabschiedet. „Monika Knauer hat sich über 30 Jahre sehr engagiert und beispielhaft für die Belange von Menschen mit einer Behinderung im Sport eingesetzt. Das Thema Sport mit Handicap ist in unserem Land untrennbar mit Monika Knauer verbunden“, sagte Drese in ihrer Laudatio.