German Open im Segeln eröffnet

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Schwerin die Internationalen Deutschen Meisterschaften/German Open in vier verschiedenen Traditionsbootsklassen eröffnet und zugleich dem Segler-Verein von 1894 e.V. zu seinem 125. Bestehen gratuliert.

„Herzlichen Glückwunsch zum Gründungsjubiläum. Einen solchen Geburtstag muss man kräftig feiern. Ich finde es auch gut, dass Sie parallel dazu die Schweriner Segeltage neu aufgelegt haben. 300 Sportlerinnen und Sportler, 130 Boote und mehrere Deutsche Meisterschaften. Das sind schon beeindruckende Zahlen. Gern habe ich die Schirmherrschaft für die Segeltage übernommen.“

Der Segelverein sei Teil einer vielfältigen Vereinslandschaft im Land, mit tollem Engagement und vielen Aktivitäten. So unterstütze der Verein den Präventionsrat der Stadt, das alljährliche Altstadtfest und biete Segelprojekte für Menschen mit Handicap an. Außerdem werde eine tolle Jugendarbeit geleistet.

Schwesig: „Es gibt Vereinsfahrten in verschiedene Länder. Eine gute Seemannschaft bedeutet auch, nicht nur Regatten zu gewinnen. Die Kinder lernen hier noch viel mehr: Rücksicht und Respekt, den Umgang mit Sieg und Niederlage und die Zusammenarbeit in einem Team.“

Sozialministerium für Sport zuständig

Schwerin – Mit dem 1. August wechselt die Zuständigkeit für den Bereich Sport offiziell ins Sozialministerium. „Der Sport hat eine große Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt und muss weiter gestärkt werden. Mit der neuen Stabsstelle Sportangelegenheiten werden wir deshalb einen besonderen Fokus auf den Bereich legen“, erklärte Staatssekretär Nikolaus Voss am Donnerstag.

Voss sieht viele positive Chancen durch Synergien mit den bestehenden Themen Ehrenamt, Integration sowie Kinder- und Jugend im Sozialministerium. „Tausende Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern vom Breitensport bis zum Spitzensport aktiv. So engagieren sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren Interessen in den Sportvereinen des Landes“, sagte Voss.

Gleichzeitig betonte der Staatssekretär, dass die künftigen Herausforderungen im Spitzensport bei der Sicherung der Olympiastützpunkte und Leistungszentren verstärkt angegangen werden: „Wir müssen uns den Sportpakt anschauen und weiterdenken. Dabei werden wir mit Kräften an einer auskömmlichen und bedarfsgerechten Finanzierung arbeiten.“

Voss: „Ebenso haben wir die aktuelle Debatte um die Kunstrasenplätze in unserem Land im Blick. Viele Sportlerinnen und Sportler wären von einer Schließung der Plätze betroffen. Wir sehen deutliche Nachteile für die Kommunen und Vereine – insbesondere mit jüngst geförderten Plätzen. Deshalb ist es gut, dass sich bereits die Länder innerhalb der Sportministerkonferenz als auch der Bundesinnenminister für eine Übergangsfrist eingesetzt haben. Allerdings handelt es sich nur um einen Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), der bisher keine Rechtskraft entfaltet.“

Sanierung der Turnhalle Rosenow

Rosenow – Die Sporthalle in der Gemeinde Rosenow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wurde Ende der 1970er Jahre errichtet und wird für den Vereinssport und den Schulsport genutzt. Sie ist stark sanierungsbedürftig. In allen Bereichen sind umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich.

Die Gemeinde sah sich jedoch nicht in der Lage, die Finanzierung der erforderlichen Investitionen mit Gesamtkosten von rd. 880.000,00 Euro ohne Fördermittel zu realisieren. Das Bildungsministerium wird über die Sportstättenbaurichtlinie eine Zuwendung in Höhe von 300.000,00 Euro gewähren. Weitere Unterstützung kommt nun aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung. Innenminister Lorenz Caffier hat dem Bürgermeister von Rosenow einen Bewilligungsbescheid über 290.121,50 Euro zugesandt.

„Die Gemeindekasse wird durch die finanzielle Unterstützung deutlich entlastet. Die Schülerinnen und Schüler sollen ordentliche Bedingungen für den Sportunterricht haben und auch für den Vereinssport werden sich die Bedingungen verbessern. Eine gute Infrastruktur in einer Gemeinde ist für viele Familien eine wichtige Voraussetzung, um dort mit ihren Kindern zu leben“, so der Minister.

„Sport“ wechselt ins Sozialministerium

Schwerin – Die Zuständigkeit für den Sport wechselt vom Bildungs- ins Sozialministerium. Darauf haben sich Bildungsministerin Bettina Martin und Sozialministerin Stefanie Drese verständigt.

„Der Sport hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Viele Menschen lieben den Sport, engagieren sich ehrenamtlich in Sportvereinen und tragen damit zu einem besseren Miteinander bei“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Sowohl der Spitzensport im Land als auch der Breitensport sind prioritäre Themenfelder, die hohe politische Aufmerksamkeit erfordern. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird in den kommenden Jahren alle Kraft investieren, um die Bildung im Land voranzubringen. Den Wissenschaftsstandort MV gilt es zu stärken und die vielfältige kulturelle Landschaft erfordert hohe Aufmerksamkeit und Präsenz. Ich habe mich deshalb entschieden, das wichtige Themenfeld Sport an die Sozialministerin Stefanie Drese abzugeben, die diesen Themenbereich stark machen wird, und freue mich, dass der Sport nun wieder im Sozialministerium mit dem Thema Ehrenamt zusammengeführt werden kann“, so Martin.

„Ich freue mich sehr auf das neue Aufgabenfeld“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese. „Sowohl der Breiten- als auch der Leistungssport haben eine überragende Bedeutung für unser Land. Der Sportbereich passt zudem sehr gut in mein Ministerium. In Mecklenburg-Vorpommern sollen sich möglichst viele Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und nach ihren Interessen und Fähigkeiten sportlich betätigen können. Der Sport ist ohne das große ehrenamtliche Engagement vieler Tausend Freiwilliger nicht denkbar. Und in den Sportvereinen in unserem Land wird Integration tagtäglich ganz selbstverständlich gelebt“, so Ministerin Drese.

„Wir bauen weiterhin auf eine gute Unterstützung durch die Landesregierung“, sagte der Präsident des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Bluhm. „Veränderungen bieten auch immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Der Sport steht insgesamt vor großen Herausforderungen. Ich denke dabei an die Leistungssportreform des Bundes und den Sportstättenbau im Land. Deswegen freue ich mich auf ein baldiges Gespräch mit der neuen Sportministerin“, so Bluhm.

„Als Vorsitzender der Sportjugend MV begrüße ich den Wechsel der Zuständigkeit für den Sport vom Bildungs- ins Sozialministerium“, sagte der Vorsitzende der Landessportjugend MV, Stefan Sternberg. „Das ist eine absolut richtige Entscheidung. Im Sozialministerium ist ja schon heute die Förderung des Kinder- und Jugendbreitensports zuhause. Ich freue mich, dass wir mit den neuen Strukturen eine weitere Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit im Land erreichen werden“, so Sternberg.

Sportliches Ehrenamt in Ueckermünde gewürdigt

Ueckermünde – Aus Anlass des 70. Gründungsjubiläums des SV „Einheit“ Ueckermünde e.V. hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann den großen ehrenamtlichen Einsatz für den Sport am Haff gewürdigt.

„70 Jahre sportliche Vielfalt in Ueckermünde – das ist das Motto dieses Jubiläumstages. Ich danke den Verantwortlichen und allen Mitgliedern des Vereins für ihren unermüdlichen Einsatz für den Sport über Jahrzehnte hinweg. Der heutige Vereinsgeburtstag ist gleichzeitig ein Fest des Sportes in Ueckermünde und bringt damit die große Bedeutung des SV „Einheit“ für den Sport im Seebad zum Ausdruck. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum und machen Sie weiter so. Sehr gern haben wir dieses Fest heute mit Mitteln aus dem Vorpommernfonds unterstützt“, sagte Dahlemann.

Der Verein veranstaltet zum Vereinsgeburtstag ein großes offenes Sportfest auf dem Sportgelände des Greifen-Gymnasiums in Ueckermünde. Dabei werden an neun Stationen alle Abteilungen des Vereins vorgestellt, um Kinder und Jugendliche für die verschiedenen Sportarten zu begeistern und möglichst zu gewinnen. Im Rahmen des Sportfestes übergab der Parlamentarische Staatssekretär auch eine Förderzusage über Mittel aus dem Vorpommernfonds in Höhe von 1.500 Euro für den Bau einer Basketball-Außenanlage an den Leiter der Abteilung Basketball.

13. Waldolympiade gestartet

300 Klassen in 85 Wettkämpfen aktiv

Grevesmühlen – „Mit der Waldolympiade wollen wir spielerisch und alters­gerecht das Interesse am Wald wecken und dadurch die Entwicklung eines nachhaltigen Umweltbewusstseins fördern“, sagte Forstminister Dr. Till Backhaus heute im Restaurant „Seeschlösschen“ in Grevesmühlen. Dort gab er den Startschuss für die inzwischen 13. Waldolympiade des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

„Die Waldolympiade ist ein absolutes Erfolgsmodell. So hat sich die Anzahl der Gruppenwettbewerbe pro Jahr seit 2007 mehr als verdoppelt. In diesem Jahr sind 85 Veranstaltungen mit rund 300 Schulklassen in allen Forst­ämtern des Landes geplant. 2007 waren es 37 Wettbewerbe mit etwa 150 Klassen. Mittlerweile schöpfen wir aus einem Erfahrungsschatz, den wir in über 700 Einzelwettbewerben erworben haben. In Summe haben über 2.700 Klassen bisher teilgenommen. In 2019 wollen wir die 3.000-Marke knacken. Das ist eine unglaubliche Reichweite“, betonte der Minister.

Bei dem Gruppenwettbewerb absolvieren die Kinder zwölf Erlebnis- und Wissensstationen. Darunter sind die Disziplinen „Tiere des Waldes“, „Überwinden von Hinder­nissen“, „Waldboden“ und „Baumartenkenntnis“ sowie die Geschicklichkeitsübungen „Zapfenzielwurf“ und „Holzstapel umsetzen“. An jeder Station werden die Leistungen der Teams von einem Forstmitarbeiter bepunktet. Die Siegerklasse eines jeden Wettkampfes zwischen jeweils 3 bis 5 Klassen erhält einen Pokal aus Holz.

„Neben dem pädagogischen Aspekt ist es mir persönlich besonders wichtig, dass die Kinder einen erlebnisreichen Tag im Wald verbringen. Positive Erlebnisse in und mit der Natur stärken das Umweltbewusstsein. Und nur was ich kenne und schätze, bin ich bereit zu schützen. Das faire Miteinander im Klassenverband ist eine weitere wichtige Erfahrung“, führte Backhaus aus.

Der Minister kündigte an, dass es Ende August wieder eine Waldolympiade „Spezial“ zum Thema „Wald.Sport.Bewegt“ in Kooperation mit dem Landessportbund M-V in enger Zusammenarbeit zwischen dem Forstamt Grabow und der Stadt Grabow geben soll.

Die seit 2007 jährlich stattfindende Waldolympiade ist Teil der waldpädagogischen Arbeit der Landesforstanstalt. Weitere Maßnahmen sind neben Waldführungen, Wald­erlebnistagen, Naturschutzprojekte, Jugendwaldheim­aufenthalten, Waldkindergärten und Waldpatenschaften. Landesweit gibt es mittlerweile über 60 zertifizierte Waldpädagoginnen und -pädagogen. Ihre Arbeit wird maßgeblich von der Stiftung „Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt.

Verwaltungsrechtssache Deutsche Fußball Liga – Freie Hansestadt Bremen

Innenminister Caffier: Finanzielle Beteiligung wirkt der Gewalt im Fußball nicht entgegen

Schwerin – Zu den heutigen Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts in der Verwaltungsrechtssache Deutsche Fußball Liga – Freie Hansestadt Bremen über die Gebührenerhebung für Polizeieinsätze anlässlich der Fußballbegegnungen in der Fußballbundesliga erklärt Innenminister Lorenz Caffier: „Auch wenn das Bundesverwaltungsgericht heute kein abschließendes Urteil gefällt hat, nehmen wir die grundsätzlichen Ausführungen zur Kenntnis und werden uns diese genauestens anschauen und prüfen, inwieweit dies tatsächlich Auswirkungen auf Mecklenburg-Vorpommern haben könnte.“

Streitparteien im heute beurteilten Rechtsstreit sind die Hansestadt Bremen und die Deutsche Fußball-Liga GmbH (DFL). Die DFL ist zuständig für die Fußballspiele der 1. Bundesliga sowie der 2. Bundesliga. Der F.C. Hansa Rostock spielt in der 3. Liga. Die 3. Liga liegt in der Zuständigkeit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

„Eine mögliche finanzielle Beteiligung an den polizeilichen Einsatzkosten durch die Vereine und Verbände wirkt der Gewalt im Fußball und der damit einhergehenden konstant hohen Belastung der Polizei aus Anlass von Fußballspielen allerdings nicht entgegen. Es würde lediglich den Landeshaushalt entlasten“, stellt Innenminister Lorenz Caffier klar.

„Selbstverständlich werden wir uns nun als Innenminister in der nächsten Innenministerkonferenz sicher dazu beraten, was die heutigen Aussagen des Gerichts im Detail für die Länder bedeutet. Das Ziel der Innenminister sollte ein einheitliches Vorgehen aller Länder sein, wie es das in der Vergangenheit gab. Nachhaltig zu verbessern ist die Sicherheit bei Fußballspielen allerdings nur im engen Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen, vor allem der Vereine, der Fanvertreter und der Polizei. Über ihr Engagement in der Prävention hinaus müssen Vereine und Verbände dabei auch weiteren Verpflichtungen nachkommen. Dies gilt insbesondere für die Qualifikation von Ordnerdiensten, das konsequente Aussprechen von Stadionverboten sowie die Übernahme der Verantwortung für die eigenen Fanszenen auch außerhalb von Stadien.“

In der Spielsaison 2017/2018 gab es insgesamt drei als Risikospiel deklarierte Fußballveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern. Für die laufende Saison ist ein Spiel als Risikospiel eingestuft.

„Gesund älter werden mit Bewegung“

Glawe: Aktiv-sein ist Schlüsselfunktion für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude

Schwerin – Das Thema „Gesund älter werden mit Bewegung“ stand im Mittelpunkt der 4. Landeskonferenz „Sport und Gesundheit“. Veranstalter der Konferenz war der Landessportbund e.V.

„Sport und Bewegung sind Schlüsselfunktionen für ein möglichst gesundes Älterwerden. Ist die eigene Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, leiden oft auch die Selbständigkeit und die Lebensqualität. Deshalb sollte jeder ältere Mensch versuchen, Bewegungseinschränkungen durch Training wieder zu verbessern. Regelmäßiges Aktiv-sein fördert die Gesundheit, steigert Lebensfreude und hilft, möglichst lange gesund arbeiten zu können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

In Mecklenburg-Vorpommern lag der Anteil der über 65-jährigen Männer und Frauen nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2017 bei etwa 24,1 Prozent (390.000 Menschen). Dieser Anteil wird Bevölkerungsprognosen nach bis zum Jahr 2030 auf rund 31,7 Prozent (etwa eine halbe Million Menschen) ansteigen.

„Ziel muss es sein, altersgerechte Sport- und Bewegungsangebote, Sturzpräventionsprogramme oder die Gesundheitsförderungsprogramme für ältere Arbeitnehmer weiter auszubauen und möglichst flächendeckend anzubieten. Dafür ist eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen, Krankenkassen, Medizinischen Versorgungs- und Pflegeeinrichtungen, Kommunen, Arbeitgebern und weiteren Partnern unerlässlich“, sagte Glawe.

Das Thema „Gesund älter werden“ spielt auch eine wichtige Rolle im „Aktionsbündnis für Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern“. Zur Umsetzung einer nationalen Präventionsstrategie im Land hatte das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium eine Landesrahmenvereinbarung geschlossen. Partner sind unter anderem die in Mecklenburg-Vorpommern tätigen Krankenkassen, der Verband der Ersatzkassen (vdek), die Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern, die Bundesagentur für Arbeit sowie der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern e. V. Bis Ende des Jahres sollen drei lebensphasen-bezogene Arbeitsgruppen („Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ und „Gesund älter werden“) Gesundheitsziele für Mecklenburg-Vorpommern erarbeiten sowie erste Handlungsempfehlungen zu deren Umsetzung geben. Das Gestaltungsfeld „Gesundes Alter(n)“ ist zudem ein wesentlicher Baustein im „Masterplan Gesundheitswirtschaft MV 2020“.

„Das Thema muss immer gesamtgesellschaftlich und fachübergreifend betrachtet werden. Das Wirtschaftsministerium greift dies beispielsweise im Geriatriebeirat des Landes, im Aktionsbündnis Gesundheit und auch im Bereich Arbeitsschutz auf. Denn die Bewahrung der Sicherheit und der Gesundheit des Menschen bei der Arbeit ist das Kernziel des Arbeitsschutzes. Dazu gehört auch, älteren Mitarbeitern ein den Fähigkeiten entsprechendes Arbeitsumfeld zu bieten“, sagte Glawe.

Wirtschaftsminister Glawe verwies auf den 3. Arbeitsschutztag am 02. April 2019 in Güstrow, der gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit sowie dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) veranstaltet wird. Themen sind unter anderem das neue Mutterschutzgesetz, psychische Belastung am Arbeitsplatz sowie ein Workshop unter dem Motto „Eins ist sicher – kommmitmensch“ – eine Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung mit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Weitere Themen der Fachtagung sind unter anderem Änderungen im Strahlenschutzrecht, die zentrale Expositionsdatenbank ZED (ein Angebot der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zur zentralen Erfassung gegenüber krebserzeugenden Stoffen exponierter Beschäftigter) und der Vortrag „Spielt das Geschlecht im Arbeitsschutz eine Rolle?“.

Dahlemann: Sportvereine tragen zum Zusammenhalt in der Region bei

Löcknitz – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute zwei Zuwendungsbescheide aus dem Vorpommern-Fonds an den VfB Pommern Löcknitz für die Sanierung des Vereinsheims und an den Judosportverein Löcknitz für die Sanierung der Judohalle übergeben. 15.000 Euro gehen an den VfB Pommern und 25.000 Euro an den Judosportverein. Im Vereinsheim der Fußballer entstehen neue Kabinen mit modernen Sanitärbereichen. Die Judokas investieren in eine komplette Erneuerung des Fußbodens in ihrer Halle.

„Wir helfen beiden Vereine ausdrücklich, weil sie sehr engagiert dafür sorgen, dass Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglicht wird. Dazu gehören natürlich gute Trainingsbedingungen und die Möglichkeit, gemeinsam weitere Zeit verbringen zu können. Gern unterstützt die Landesregierung Sportvereine im ländlichen Raum, denn sie tragen entscheidend zum Zusammenhalt der Menschen bei“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide.

Die nun möglichen Sanierungen würden von einer guten Entwicklung in Löcknitz zeugen. „Bei Besuchen in beiden Vereinen konnte ich mir selbst ein Bild von der guten Vereinsarbeit machen. Ob Training, Wettkämpfe oder Vereinsfeiern: Alle sind mit großem Spaß und Einsatz dabei – ob Sportler, Trainer oder Betreuer. Die Löcknitzerinnen und Löcknitzer können stolz auf ihre Vereine sein. Beide Vereine zeichnen sich durch eine engagierte Einbeziehung polnischer Mitglieder aus, was für das Zusammenwachsen in der Metropolregion Stettin von besonderer Bedeutung ist“, freut sich Dahlemann abschließend.

Arbeit des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald gewürdigt

Trassenheide – Auf dem traditionellen Sportehrentag des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald in Trassenheide hat der Parlamentarische Staatsekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Arbeit des Kreissportbundes gewürdigt: „Es ist erstaunlich, was hier im Kreissportbund geleistet wird. Und das vor allem ehrenamtlich. In 360 Sportvereinen sind fast 40 500 Mitglieder aktiv. Davon fast 1 400 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Das ist eine stattliche Bilanz, die sich sehen lassen kann. Allen, die dafür sorgen, dass es mit dem Sport bei uns läuft, sage ich herzlichen Dank.“

Natürlich sei es vor allem der Sport in all seinen Facetten, der als sinnvolle Freizeitbeschäftigung im Mittelpunkt stehe. „Sportlerinnen und Sportler sind mit Spaß und Hingabe dabei und ringen um jeden Erfolg. Sie lernen aber auch, sich fair zu verhalten, den sportlichen Gegner beim Kampf um den Sieg anständig zu behandeln und wie wichtig ein guter Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist. Das ist wertvoll für unsere gesamte Gesellschaft.“

Die Landesregierung unterstütze den Sport im Land. „In diesem Jahr stellt das Land mit dem Haushalt rund 15 Millionen Euro für den Leistungs- und Breitensport zur Verfügung. Und auch die Einigung der Kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung zum Finanzausgleichsgesetz ab 2020 ist eine gute Grundlage, um den Sport in den Städten und Gemeinden noch besser unterstützen zu können. Das ist gerade für Vorpommern wichtig, machen doch auch sinnvolle Freizeitangebote den östlichen Landesteil attraktiver.“

Dahlemann gratulierte allen, die mit der Ehrennadel des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald in Gold und den Vereinspreisen „Bester Sportverein 2018“ und „Beste Sportjugend 2018“ ausgezeichnet wurden: „Ehrenamtliche Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Funktionäre sind unverzichtbar für den Erfolg. Alle können stolz auf die Auszeichnung sein, denn sie tragen zu einem guten Image unserer Region bei und sind Vorbilder für viele.“

Ausgezeichneter Einsatz für den Sport

Ministerin Hesse: Sport braucht Menschen, die Ideen haben und anpacken

Rostock – Sport und Ehrenamt gehören zusammen. Diese Partnerschaft steht am Sonnabend, 9. März 2019, im Mittelpunkt, wenn das Land und der Landessportbund im Rathaus der Hansestadt Rostock diejenigen auszeichnen, die sich um den Sport in Mecklenburg-Vorpommern in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Mit Blick auf die feierliche Matinee sagte Sportministerin Birgit Hesse: „Alles, was Politik und Verbände inhaltlich, finanziell und strukturell für den Sport auf die Beine stellen, braucht Menschen, die es vor Ort mit Leben füllen, die eigene Ideen haben und diese auch anpacken. Nur dann kann der Sport seine große gesellschaftliche Kraft entfalten.“

Die „Sportplaketten des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ seien deshalb Ausdruck von Anerkennung und Dank gleichermaßen. „Wir wollen zehn Menschen ehren, die über Jahre großen Sportsgeist bewiesen haben, sei es auf oder neben dem Platz“, erklärte Hesse. „Es geht um besonders eindrückliche Leistungen, deswegen zeichnen wir sowohl aktive Athletinnen als auch ehrenamtlich Engagierte aus. Schließlich machen die einen den Erfolg der anderen erst möglich.“ Erstmals ist die Sportplakette in diesem Jahr um eine tragbare Variante ergänzt: Eine Anstecknadel in Form eines Lorbeerblatts.

Neben den Sportplaketten des Landes übergibt Sportministerin Hesse morgen mit dem Ehrenpräsent des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine weitere Auszeichnung für herausragendes Engagement für den Sport. „Stellvertretend für viele andere in Mecklenburg-Vorpommern stehen die ausgewählten drei Herren dafür, sich zum Teil weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus für den Sport einzusetzen“, lobte die Ministerin. „Mit dem Ehrenpräsent wollen wir zeigen, dass wir wahrnehmen und achten, dass Menschen Herzblut, Energie und Zeit in den Sport und für andere investieren.“

Schwesig: Sport trägt zu einem guten Zusammenhalt im Land bei

Rostock – „Ich bin stolz auf unsere vielen erfolgreichen Athletinnen und Athleten, die jedes Jahr viele nationale und internationale Wettkämpfe bestreiten. Sie alle sind tolle Botschafterinnen und Botschafter für unser Land“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf der Sportgala des Landessportbundes in Rostock. Die Ministerpräsidentin verwies auf jüngste Erfolge von Sportlerinnen und Sportlern aus Mecklenburg-Vorpommern wie den Gewinn des DVV-Pokals der Volleyballerinnen vom SSC und der Deutschen Meisterschaften im Boxen des Boxclubs Traktor Schwerin.

Leistungs- und Siegeswille und eiserne Disziplin seien wichtig für den Spitzensport. Genauso wichtig seien Menschen, die diese Spitzenleistungen möglich machen wie Trainer, Übungsleiter, Schieds- und Kampfrichter und Betreuer. Schwesig: „Der gesamte Sport in Mecklenburg-Vorpommern ist nicht möglich ohne den großen, überwiegend ehrenamtlichen Einsatz von mehr als 27.000 Engagierten in über 1.900 Sportvereinen des Landes. Sie haben sich über viele Jahre, viele Jahrzehnte dem Sport verschrieben und setzen sich in ihrer Freizeit unermüdlich dafür ein.“

Dabei gehe es zwar zuerst um Sport, aber auch um Zusammenhalt, Fairplay und Toleranz. „Sport hat eine große Kraft, Menschen zusammenzuführen, unkompliziert und ohne Barrieren. Sport spielt eine wichtige Rolle für einen guten Zusammenhalt bei uns im Land. Ich danke allen, die sich dafür einsetzen. Sie sind ein großes Vorbild – vor allem für die Jugend“, so die Ministerpräsidentin.

Mit dem Drachenboot in der Wismarbucht

Ministerin Hesse: Wer im Drachenboot sitzt, braucht starke Oberarme

Wismar – Der Poeler SV 1923 e. V. erweitert sein Angebot um den Drachenbootsport. Das Land unterstützt den Verein bei der Anschaffung eines eigenen Drachenbootes mit 19.180 Euro. Der Poeler SV bestand bislang aus den Abteilungen Fußball und Volleyball und führt nun auch ein eigenes Drachenbootteam.

„Wer im Drachenboot sitzt, braucht starke Oberarme“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit einem eigenen Drachenboot und regelmäßigem Training schafft der Poeler SV dafür die Voraussetzungen. Ich kann gut nachvollziehen, dass sich die ‚Poeler Sprotten‛ auf die kommende Wassersportsaison freuen, in der sie mit ihrem eigenen Boot unterwegs sein können“, so Hesse.

Vor vier Jahren haben Mitglieder des Poeler SV 1923 e. V. und des Faschingsvereins erstmals als Team an einem Drachenbootwettkampf im Kirchdorfer Hafen teilgenommen. Seitdem beteiligt sich das Team mit dem Namen „Poeler Sprotten“ regelmäßig im Jahr an verschiedenen Rennen in Norddeutschland. Die Breitensportlerinnen und Breitensportler mussten sich bislang für die Wettkampfveranstaltungen immer ein Boot des jeweiligen Ausrichters ausleihen. Ein Training war nicht möglich, weil der Poeler SV kein eigenes Drachenboot besaß.

Dahlemann: Motorsportverein Wilhelmsburg macht Region attraktiver

Wilhelmsburg – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat an den Motorsportverein Wilhelmsburg einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 16.500 Euro übergeben. Rund 6.400 Euro kommen vom Verein. Die Mittel werden für die Anschaffung eines neuen Feldtraktors verwendet.Der Verein braucht den neuen Traktor für die Herrichtung und Pflege der Motorcrossstrecke in der Friedländer Großen Wiese.

„Ich schätze die Arbeit des 1975 gegründeten Vereins sehr. Ob für Erwachsene oder für Kinder – die Vereinsmitglieder organisieren attraktive Angebote für jedermann. Darüber hinaus stellen sie Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene auf die Beine. Ganz klar, dass das nicht nur Einheimische, sondern auch Interessierte aus anderen Bundesländern anlockt“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Vereine wie der Motorsportverein würden daran mitarbeiten, dass der Landesteil für Vorpommern attraktiver werde. „Sie sorgen für sinnvolle Freizeitbeschäftigung, stärken die Identität der Einheimischen und tragen dazu bei, dass unser Land bekannter und auch beliebter wird“, so Dahlemann. „Und deshalb gilt allen, die sich ehrenamtlich engagieren, ein großes Dankeschön.“

Sanierung des Sportplatzes in Marlow und neues Löschfahrzeug

Marlow – Nun soll es endlich losgehen mit der Sanierung des Marlower Sportplatzes und wie versprochen gibt es dafür auch finanzielle Unterstützung aus dem Innenministerium. Minister Lorenz Caffier übergab heute in Marlow (Landkreis Vorpommern-Rügen) an den Bürgermeister der Stadt Herrn Norbert Schöler einen Bewilligungsbescheid über 257.800 EUR Sonderbedarfszuweisung.

„Ich erinnere mich noch gut daran, als mich die Marlower bei einem Besuch im Sommer 2016 auf den Sportplatz ´entführten´, um zu erfahren, welche Unterstützung das Land für den Ausbau des Sportkomplexes beisteuern kann. Umso mehr freue ich mich, dass alle jetzt in den Startlöchern stehen, auch wenn damit zunächst einige Einschränkungen für den Sportunterricht der Grundschule oder den beliebten Sonnenscheincup verbunden sein werden. Aber ich bin sicher, das Ergebnis wird das alles vergessen lassen“, so der Minister.

Für den Schul- und Vereinssport werden das Rasenspielfeld und die Laufbahnen erneuert, gleichzeitig wird im Rahmen der Baumaßnahmen auch der räumliche Zuschnitt des Platzes den Bedürfnissen besser als bisher angepasst.

Freuen kann sich ebenso die Freiwillige Feuerwehr Marlow, denn Minister Caffier hat auch einen Bewilligungsbescheid über rund 127.000 EUR für ein neues Löschfahrzeug (TLF 3000 mit Staffelbesatzung) mitgebracht. Es soll ein altes und unwirtschaftliches Fahrzeug (Baujahr 1972) ersetzen.

„Das letzte Jahr war für die Gemeindefeuerwehr Marlow ein ereignisreiches, wie ich auf der Homepage nachlesen konnte: 55 Einsätze, davon 16 Brand-, 36 Hilfeleistungs- und 3 sonstige Einsätze. Allen in Erinnerung ist sicher noch der plötzliche Wintereinbruch mit starkem Schneefall zu Ostern 2018, der auch im Vogelpark Marlow große Schäden anrichtete. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren gehören immer mit zu den Ersten, bei denen um Hilfe gerufen wird. Umso wichtiger ist eine ordentliche technische Ausstattung, mit der sie ihre Einsätze bewältigen können.“

Die Freiwillige Feuerwehr Marlow ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft. Gemäß des neuen Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern wird sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt und sie erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im Stadtbereich und den eingemeindeten Ortsteilen. Besondere Einsatzschwerpunkte sind verschiedene Gewerbe- und Industriebetriebe, Hotels, Verkehrswege und der Vogelpark.