Sperrung der A 24

A 24: Autobahn zwischen Kreuz Schwerin und Neustadt-Glewe am Mittwoch kurzzeitig gesperrt

Schwerin – Am Mittwoch (22.01.2020) wird die A 24 zwischen dem Kreuz Schwerin und der Anschlussstelle Neustadt-Glewe in Fahrtrichtung Berlin von 12 bis 14 Uhr voll gesperrt. Grund ist die zwingend erforderliche Erneuerung der Fahrbahnmarkierung auf der Brücke Neuhof.

Während der Sperrung wird der Verkehr über die Bedarfsumleitungsstrecke U 7 geführt. Diese leitet die Verkehrsteilnehmer über die A 14 in Richtung Dresden bis zur Anschlussstelle Ludwiglust, weiter über die Landesstraße L 73 in Richtung Neustadt-Glewe bis zur A 24-Anschlussstelle Neustadt-Glewe.

Die A 24 bei Neustadt-Glewe ist einer der am stärksten befahrenen Streckenabschnitte im Land. Seit Oktober 2018 wird hier die Autobahnbrücke bei Neuhof nahe der Anschlussstelle Neustadt-Glewe erneuert. Die vorhandene Fahrbahnmarkierung ist stark abgetragen. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wird am Mittwoch eine neue Markierung aufgetragen.

Sperrung A 24

A 24: Brückenbaustelle bei Neuhof am Donnerstag halbseitig gesperrt

Schwerin – Seit Oktober 2018 erneuert die Abteilung Autobahn des Landesamts für Straßenbau und Verkehr die Brücke bei Neuhof im Zuge der Autobahn 24 zwischen der Anschlussstelle Neustadt-Glewe und dem Autobahnkreuz Schwerin. Grund: Ein unbekannter Fahrer hat bei einem Unfall die Fahrbahn in Fahrtrichtung Hamburg so stark beschädigt, dass diese umgehend ausgebessert werden muss, um Folgeschäden abzuwenden und die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.

Die Arbeiten erfolgen am morgigen Donnerstag, 16. Januar 2019, ab neun Uhr. Dafür müssen die beiden Spuren in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt werden. Die Reparatur soll voraussichtlich bis 16 Uhr abgeschlossen werden. Die Umleitung über die U 4 erfolgt von der Anschlussstelle Neustadt-Glewe über die Landesstraße 73 zur Anschlussstelle Ludwigslust im Zuge der A 14. Über diese gelangen Autofahrer zurück zur Autobahn 24.

Darüber hinaus wird die rechte Fahrspur in Richtung Hamburg bis Freitag, 24. Januar 2019 gesperrt, damit die erneuerte Betonfahrbahn aushärten kann. Der Verkehr wird in dieser Zeit einspurig in Richtung Hamburg geleitet.

Anschließend erfolgt die Verkehrsführung – wie bislang im Zuge der Brückenbaumaßnahme – mit je zwei eingeengten Fahrspuren pro Fahrtrichtung.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

Erhaltung einer Gemeindestraße

Hinrichshagen – Die Gemeinde Hinrichshagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern für die Deckenerneuerung der Gemeindestraße im Bereich der Brücke über die Bundesstraße 109, Ortsumfahrung Greifswald, einen Zuschuss in Höhe von 24.400 Euro. Die Mittel werden gemäß der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Die Gesamtkosten betragen rund 35.000 Euro.

Das Straßenbauamt Neustrelitz hat die Brücke im Jahr 2018 geprüft. Dabei wurden Schäden am Brückenbauwerk sowie an der Straße festgestellt, die die Verkehrssicherheit beeinflussen. Im Rahmen der Unterhaltungsmaßnahmen an der Brücke durch das Straßenbauamt werden die an der darüber verlaufenden Gemeindestraße festgestellten Schäden mitbeseitigt. Die Gemeinde Hinrichshagen hat als Straßenbaulastträger die Kosten für die Erhaltung der Gemeindestraße zu tragen.

Die B 109 hat eine sehr hohe Verkehrsbedeutung. Täglich fahren dort durchschnittlich ca. 8.800 Kraftfahrzeuge.

Vorplanungen zur Karniner Brücke

Schwerin – Nach der Zustimmung des Landtags zum Doppelhaushalt 2020/2021 tritt dieser zum 1. Januar 2020 in Kraft. Darin eingestellt sind unter anderem jeweils 1,4 Millionen Euro für Vorplanungen zur Karniner Brücke.

„Das Land Mecklenburg-Vorpommern hält die zweite Bahnanbindung auf die Insel Usedom und die Wiederherstellung der Bahnlinie Ducherow – Swinemünde/Heringsdorf über Karnin für ein wesentliches Verkehrsprojekt für die Insel. Dennoch hat der Bund die Karniner Brücke und diesen Streckenabschnitt 2015 bedauerlicherweise nicht in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen“, sagt Landesinfrastrukturminister Christian Pegel.

Er weist darauf hin, dass die Verantwortung für solche Fernverkehrsprojekte der Bahn grundsätzlich beim Bund liegt. „Ich glaube jedoch, dass die Chance für eine Aufnahme dieses Projekts in den nächsten Bundesverkehrswegeplan größer ist, wenn es gelingt, durch eine erste Grundlagenplanung die Kostenschätzungen und Rahmenbedingungen des Projekts weiter zu konkretisieren“, so Pegel. Aus diesem Grund hat das Verkehrsministerium dafür im neuen Haushalt 2,8 Millionen Euro beantragt – und wurde nun vom Landtag gebilligt. Christian Pegel betont: „Die Vorplanungen sollen nun schnellstmöglich mit der zuständigen DB Netz AG in Angriff genommen werden.“

Fördermittel für Busse

Schwerin – Insgesamt zehn Verkehrsunternehmen im Land Mecklenburg-Vorpommern bekommen vom Infrastrukturministerium des Landes Fördermittel in Höhe von jeweils 100.000 Euro bzw. 130.000 Euro für die Neubeschaffung von barrierefreien Bussen im kommenden Jahr. Die Förderung erfolgt gemäß der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Neubeschaffung von Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Mecklenburg-Vorpommern.

Freuen können sich über den Zuschuss folgende Unternehmen: „Güstrow Club Reisen“, „Bustouristik Tonne“ in der Feldberger Seenlandschaft, „Carolinchen“ in Boltenhagen, „Unger“ in Mirow, Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen Grimmen, Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald Torgelow, Neubrandenburger Verkehrsbetriebe, Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft Demmin, „Nahbus“ Grevesmühlen und „Rebus“ Güstrow. Die Anschaffungskosten für die Busse variieren zwischen 140.000 und 354.000 Euro.

Über die Richtlinie wird seit 2013 die Neubeschaffung von Bussen gefördert. In der Regel wird jedes Fahrzeug mit maximal 100.000 Euro gefördert. Bei alternativen Antrieben liegt die Höchstförderung bei 130.000 Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung verbindet mit den Förderungen die Erwartung, dass mit den neuen Bussen die Attraktivität und insbesondere der Ausbau eines barrierefreien ÖPNV-Angebots nachhaltig verbessert werden.

A 20 bei Tribsees

Tribsees – Die Instandsetzung der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) läuft auf Hochtouren. Zurzeit wird das ca. 75 Meter lange Teilbauwerk in Fahrtrichtung Lübeck neu errichtet, mit dem die Trebeltalbrücke an die aus dem Osten kommende Autobahn angeschlossen wird.

„Wir liegen dank der engagierten Arbeit der Kollegen der Abteilung Autobahn im Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie der Baufirmen im Zeitplan“, berichtet Landesinfrastrukturminister Christian Pegel. Auch die für die Jahreszeit milde Witterung trage ihren Teil zum guten Vorankommen der Arbeiten bei. „Die Gründungspfähle sind alle gesetzt. Noch vor Jahresende wird die Unterbaukonstruktion des östlichen Teilbauwerks fertiggestellt, auf der die neue Autobahn ruhen wird. Zu Beginn des kommenden Jahres wird das Traggerüst errichtet, damit auch die Betonierarbeiten für die Fahrbahn beginnen können“, so Pegel zum aktuellen Stand der Arbeiten.

Parallel führt die Abteilung Autobahn des Landesamts für Straßenbau und Verkehr die Ausschreibung für das ca. 800 Meter lange westliche Teilbauwerk in Fahrtrichtung Lübeck durch. „Wir gehen davon aus, dass wir bei reibungslosem Verlauf der Ausschreibung im zweiten Quartal 2020 mit den Arbeiten an dem längeren Bauwerk beginnen können“, sagt Pegel und betont: „Wir wollen den Ersatzneubau der A 20 bei Tribsees im kommenden Jahr so weit wie möglich vorantreiben, bevor wir die Großbaustelle in die Zuständigkeit der Autobahngesellschaft des Bundes übergeben. Damit wollen wir dazu beitragen, dass der Autobahnverkehr möglichst Ende des Jahres 2021 wieder vierspurig – auf zwei eingeengten Fahrspuren je Richtung – durch das Trebeltal rollen kann. Das Beispiel der Petersdorfer Brücke an der A 19 zeigt, dass damit größere Staus im regulären Verkehr Geschichte sein werden.“

Dass das Projekt auch in Berlin Priorität genießt, zeige die bisherige Zusammenarbeit seit dem unerwarteten Abbruch der Autobahn vor zwei Jahren.

Zahlen & Fakten

Brückenbauwerk östlich der Trebeltalbrücke, Fahrtrichtung Lübeck

Für die Gründung wurden 34 Bohrpfähle in drei Pfeilerachsen jeweils quer zur Fahrbahn eingesetzt. Die Bohrpfähle haben jeweils einen Durchmesser von 1,2 Metern und sind im Schnitt ca. 24 Meter lang. Dafür wurden ca. 700 Kubikmeter Pfahlbeton verarbeitet. Zudem wird eine Bodenplatte genutzt, die bereits zur Stabilisierung der Trebeltalbrücke während des Behelfsbrückenbaus errichtet worden war. Diese gründet auf 20 Bohrpfählen.

Die Brücke wird mit Spannbeton errichtet, also Beton, der im unbelasteten Zustand mit Hilfe von Stahldrahteinlagen zusammengepresst wird, um die durch spätere Lasten wie die darauf liegenden Verkehre oder Temperaturschwan-kungen entstehenden Zugkräfte zu kompensieren. Für die insgesamt ca. 75 Meter lange Brücke werden 1.450 Kubikmeter Beton verbaut.

Kappenerneuerung auf der Trebeltalbrücke

Um die Begrenzung der knapp 530 Meter langen Trebeltalbrücke in Fahrtrichtung Lübeck zu erneuern, werden insgesamt ca. 1,6 Kilometer der Außen- und Mittelkappen erneuert. Dafür werden 500 Kubikmeter Beton eingebaut.

Kosten

Die Kosten für die zuvor genannten Maßnahmen belaufen sich auf ca. 8,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Dieser ist auch zuständig für Planung, Ausschreibung und Bau der westlichen Brückenhälfte, die aus Richtung Rostock kommend auf die Trebeltalbrücke führt, sowie des an diese anschließenden kurzen Teilbauwerks in Richtung Stralsund.

Neue Autobahnschilder…..

…..sagen: „Willkommen im Jubiläumsjahr in Mecklenburg-Vorpommern“

Schwerin – Anlässlich des 30. Jubiläums des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurden heute an den Landesgrenzen nach Mecklenburg-Vorpommern an den Autobahnen A11, A14, A19, A20, A24 insgesamt neun neue Begrüßungsschilder aufgestellt.

Der Chef der Staatskanzlei, Dr. Heiko Geue, präsentierte gemeinsam mit dem Leiter des Landesmarketings MV, Peter Kranz, die neuen Schilder der Öffentlichkeit. „Zum 30. Jubiläum unseres Landes setzen wir die Tradition des fröhlichen Willkommens-Grußes an den Landesgrenzen fort. Ich freue mich, dass wir den Fokus deutlich auf Mecklenburg-Vorpommern als fabelhaftes Land zum Leben legen“, sagte der Chef der Staatskanzlei Dr. Heiko Geue.

Mit dem Begrüßungsschild wird die Marke Mecklenburg-Vorpommern mit dem Markenversprechen „MV tut gut.“ und der freundlichen Willkommensformel „Willkommen im Land zum Leben.“ im Jubiläumsjahr kommuniziert, so Peter Kranz. In moderner Gestaltung mit den Landesfarben wird der Fokus auf die Marke und die Willkommensformel gelenkt. Die neuen Autobahnbegrüßungsschilder sind in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr M-V und der Agentur des Landesmarketings MV, A&B One entstanden.

Radweg wird für Verkehr frei gegeben

Bad Sülze – Heute gibt Landesinfrastrukturminister Christian Pegel mit Hartmut Kolschewski, Bürgermeister der Gemeinde Lindholz, den Radweg an der Landesstraße 19 zwischen Langsdorf und der Stadtrandsiedlung Bad Sülze (Landkreis Vorpommern-Rügen) feierlich für den Verkehr frei.

Der etwa 1,8 Kilometer lange Asphaltradweg schließt die Lücke zwischen Bad Sülze als ältestem Sole- und Moorbad Norddeutschlands und Langsdorf. Der Radweg ist auch touristisch von überregionaler Bedeutung, da er im weiteren Verlauf den Anschluss an den östlichen Backstein-Rundweg, den Recknitztal- und den Trebeltal-Rundweg ermöglicht. Der ca. 2,5 Meter breite, neu gebaute Radweg führt an der Nordostseite der L 19 über den Damm einer still gelegten Kleinbahn, der parallel zur Straße verläuft.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 539.000 Euro. Davon wurden ca. 377.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung für den Radwegebau an Landesstraßen, die übrigen Kosten aus Landesmitteln finanziert.

Die L 19 diente von Oktober 2017 bis zur Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke im Dezember 2018 als Umleitungsstrecke für die abgesackte Autobahn 20 bei Tribsees.

Verkehrsunfallgeschehen in M-V

Schwerin – Nachdem in der letzten Nacht drei Menschen bei einem Autounfall ihr Leben verloren haben, mahnt Innenminister Lorenz Caffier eindringlich zur Vorsicht: „Bei den Verkehrsunfällen in unserem Land, bei denen Personen zu Schaden gekommen sind, ist fast immer menschliches Fehlverhalten die Unfallursache. Missachten der Vorfahrt, überhöhte Geschwindigkeit oder die Ablenkung durch das Handy können zu schlimmen Unfallfolgen führen. Gerade in dieser Jahreszeit muss man sich auf schnell wechselnde Witterungsbedingungen einstellen, die die volle Konzentration beim Autofahren erfordern.“

Nach der vorläufigen Verkehrsunfallstatistik sind auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns mit Stand heute, 88 Menschen infolge eines Verkehrsunfalls tödlich verunglückt. Im Vorjahreszeitraum 2018 waren es 86 Todesopfer.

„Gerade zur Weihnachtszeit sind viele Autofahrer auf den Straßen unterwegs, um die Festtage mit ihren Familienangehörigen und Freunden zu verbringen. Gegenseitige Rücksicht und angepasste Geschwindigkeit können schon viel bewirken. Die Landespolizei wird weiterhin für mehr Sicherheit im Straßenverkehr Kontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden,“ so Innenminister Lorenz Caffier.

Ortsdurchfahrt bekommt neuen Gehweg

Rogeez – Die Gemeinde Fünfseen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium Fördermittel in Höhe von 33.000 Euro für den Bau eines Gehwegs an der Landesstraße 206 in der Ortsdurchfahrt Rogeez.

Die Mittel werden gemäß der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bereitgestellt. Die Gesamtkosten betragen 91.000 Euro.

Geplant ist, in der Ortsdurchfahrt Rogeez einen 177 langen und 1,50 Meter breiten Gehweg mit Betonrechteckpflaster zu errichten. Die L 206 ist eine Verbindung der Bundesstraßen 192 im Norden und 198 im Süden, welche an die Autobahn 19 in jeweils kurzen Entfernungen anschließen. Um die Sicherheit der Fußgänger, insbesondere der Kinder zu gewährleisten, ist der Bau des Gehwegs erforderlich. Er verbindet Parkallee und die Kita am Friedhofsweg mit der Buswendeschleife. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem ein Sportplatz.

Nach Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns wurde mit der Baumaßnahme am 5. Dezember begonnen. Sie soll innerhalb von vier Wochen abgeschlossen werden.

Zuwendungsbescheid für Park- & Ride-Anlage

Bützow – Infrastrukturminister Christian Pegel nimmt heute an der Übergabe des ersten Bauabschnitts für den Ausbau des Bahnhofsgeländes zur zentralen Park- & Ride-Anlage in Bützow (Landkreis Rostock) teil.

Bei diesem Anlass wird er dem Bürgermeister der Stadt Christian Grüschow einen Zuwendungsbescheid zur Unterstützung dieses Vorhabens in Höhe von rund einer Million Euro übergeben. Die Fördermittel werden nach der Förderrichtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Investitionen und Maßnahmen ÖPNV aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt. Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen betragen ca. 1,4 Millionen Euro.

Am Bahnhof Bützow entstehen 83 Lang- und 15 Kurzzeitparkplätze sowie zwei Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge. Außerdem werden drei Bushaltestellen mit Fahrgastunterständen errichtet. Die Parkplätze und die Bushaltestellen werden behindertengerecht an den Bahnsteig der Deutschen Bahn (DB) angebunden. Auch ein Blindenleitsystem ist vorgesehen. Das regionale Busunterunternehmen „Rebus“ errichtet in Zusammenarbeit mit dem Landkreis eine Fahrgastinformation.

Aufgrund der Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns haben die Arbeiten im Juni 2019 begonnen.

Die Deutsche Bahn beabsichtigt, den Bahnhof im kommenden Jahr behindertengerecht auszubauen und einen Aufzug zu errichten. Dann soll auch ein Toilettengebäude entstehen. Im Jahr 2021 soll dann der zweite Bauabschnitt zur Einrichtung des ÖPNV-Verknüpfungspunktes erfolgen. Eine Abstellanlage für 60 Fahrräder, ein weiterer Zugang zum Bahnsteig 1 sowie ein kleiner Spielplatz zur Überbrückung der Wartezeiten sollen entstehen.

Erneuerung der Ringstraße in Röckwitz

Röckwitz – Die Gemeinde Röckwitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte für die Erneuerung der Ringstraße Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, um ihren Eigenanteil finanzieren zu können. Nun ist dem Bürgermeister der Gemeinde ein Bewilligungsbescheid über eine Kofinanzierungshilfe i.H.v. rund 128.000 EUR zugesandt worden.

Hauptzuwendungsgeber ist das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt M-V mit einer Finanzierung über die Richtlinie für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung i.H.v. 605.700 EUR.

Die Ringstraße wird auf ihre Gesamtlänge als örtliche Hauptstraße ausgebaut. Zusätzlich werden für die Anbindung der landwirtschaftlichen Flächen zwei Nebenachsen als Anliegerstraße verlängert. Die Trassierung orientiert sich am bestehenden Wegeverlauf. Angesichts der Nutzung durch den Schwerlastverkehr wird sie somit dem zu erwartenden Begegnungsverkehr des motorisierten Individualverkehrs als auch den damit in Verbindung stehenden Achslasten gerecht werden.

„Investitionen in zukunftsfähige Verkehrsinfrastrukturen und gezielte Straßen- und Wegebaumaßnahmen sind gerade für den ländlichen Raum wichtig. Deshalb freue ich mich, bei der Durchführung der Investitionsmaßnahme unterstützen zu können“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Radweg am Südufer des Dwang wird freigegeben

Schwerin – Heute wird Infrastrukturminister Christian Pegel an der Freigabe des ersten Bauabschnitts „Südufer Dwang“ des touristischen Radweges Dwang-Krösnitz in der Landeshauptstadt teilnehmen.

Der neue Radweg gehört zum Verbindungsweg zwischen dem Radfernweg Hamburg-Rügen und dem Residenzstädte-Radrundweg. Er dient der Verbesserung der touristischen Infrastruktur der Landeshauptstadt Schwerin. Durch die Wegeführung entlang der Uferlinie können Radtouristen und Einheimische Schwerin künftig noch besser als „Stadt der sieben Seen“ erleben.

Der erste Bauabschnitt „Südlicher Dwang“ ist rund 700 Meter lang und 2,5 Meter breit. Davon wurden 239 Meter asphaltiert und 467 Meter aus ökologischen Gründen mit wassergebundener Decke versehen. Zum Ausgleich der für den Radwegbau gefällten Bäume wird eine Neupflanzung von 17 Rotbuchen an der Plater Straße erfolgen.

Anlässlich der Verkehrsfreigabe wird Minister Pegel dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, Dr. Rico Badenschier, die Fördermittelbescheide für das Projekt Dwang – Krösnitz sowie einen Zuwendungsbescheid der Metropolregion Hamburg übergeben. Die Landeshauptstadt erhält 3,24 Millionen Euro aus Fördermitteln des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Der Eigenanteil der Stadt Schwerin in Höhe von 388.000 Euro wird mit 200.000 Euro von der Metropolregion Hamburg bezuschusst.

Führerschein mit 15

Bundesrat stimmt für Führerschein mit 15 – M-V will Regelung zügig umsetzen

Berlin – Der Bundesrat hat auf seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass die befristete Ausnahme-Regelung zum Moped-Führerschein mit 15 regulär im Straßenverkehrsgesetz und der Fahrerlaubnisverordnung verankert wird. Landesinfrastrukturminister Pegel zeigte sich über das Ergebnis sehr erfreut: „In Mecklenburg-Vorpommern haben wir uns bereits am Modellversuch beteiligt, weil es uns ein großes Anliegen ist, die Mobilität der jungen Menschen vor allem im ländlichen Raum zu erhöhen.“

Nach der positiven Entscheidung des Bundesrats kann jedes Bundesland selbst entscheiden, ob es das Mindestalter für den Mopedführerschein generell von 16 auf 15 Jahre herabsetzt. Christian Pegel betont: „Diese Chance werden wir so schnell wie möglich ergreifen, damit der noch bis Frühjahr 2020 laufende Modellversuch auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns nahtlos in geltendes Recht übergehen kann.“

Der Minister begründet: „Vor allem im ländlichen Raum ist es wichtig, dass Jugendliche unabhängig von anderen auch längere Strecken zurücklegen können. Der Modellversuch hat gezeigt, dass er mehr Mobilität der jungen Menschen ermöglichen kann – und die Jugendlichen verantwortungsbewusst mit der Chance umgehen.“ In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Mopedführerscheinprüfungen mit dem Herabsetzen des Mindestalters deutlich angestiegen. Erste Auswertungen des Modellversuchs haben auch ergeben, dass sich der Mopedführerschein mit 15 nicht negativ auf die Sicherheit auswirkt – weder die der jungen Mopedfahrer noch die der übrigen Verkehrsteilnehmer.

Nahverkehrstarif ohne Aufpreis

Rostock – Fahrgäste, die mit der Bahn zwischen Rostock und Stralsund unterwegs sind, können auch künftig ohne Aufpreis zum Nahverkehrstarif die Fernverkehrszüge der deutschen Bahn nutzen. Dafür hat die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (VMV) nun die Verträge mit der Deutschen Bahn unterzeichnet.

„Durch die Integration des Fernverkehrs in den Nahverkehrstarif stellen wir den Menschen im Land ein noch dichteres Angebot an preisgünstigen Zugverbindungen bereit“, betont Landesinfrastrukturminister Christian Pegel. Insbesondere die Besitzer von Zeitkarten profitieren von dem Angebot, da diese – neben den Einzelfahrausweisen – weiterhin nicht nur für Fahrten mit den ab Dezember 2019 von der Ostdeutschen Eisenbahn betriebenen Regionalzügen der Linien RE 9 und RE 10, sondern auch in den InterCity (IC) und InterCity-Express (ICE) der Deutschen Bahn genutzt werden können.

„Für Pendler und Reisende auf der weitestgehend eingleisigen Strecke zwischen den beiden Hansestädten ergeben sich damit nahezu stündliche Reisemöglichkeiten“, so der Minister.

Für die sogenannten Sparangebote des Nahverkehrs bleibt es bei der bisherigen Regelung, dass diese nicht erfasst sind – dazu gehören unter anderem das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket und das Quer-durchs-Land-Ticket. Diese berechtigen wie bisher nicht zur Nutzung der Fernverkehrszüge.

Minister Pegel betont weitere Vorteile für Reisende auf der Strecke zwischen Stralsund und Rostock: „Mit der nun geschlossenen Vereinbarung sichern wir die ganzjährige Anbindung der Stralsunder Region an den bundesweiten Fernverkehr. Außerdem profitieren Nutzerinnen und Nutzer vom hohen Fernverkehrskomfort inklusive Restaurantbereich – zum günstigeren Nahverkehrstarif.“

Die Vereinbarung zwischen Land und Deutscher Bahn gilt zunächst bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025, mit Option zur Verlängerung bis 2030.