Klimafreundliche Verkehrspolitik priorisieren

Meyer: Deutschlandgeschwindigkeit auch im Straßenneubau notwendig – Mobilitätswende vorantreiben

Schwerin – Im Landtag ist am Donnerstag das Thema „Klimafreundliche Verkehrspolitik priorisieren“ diskutiert worden. „Es kann in Deutschland nicht darum gehen, dass das, was längst beschlossen ist, nämlich der Bundesverkehrswegeplan, aufzuhalten.

Im Gegenteil: Wir brauchen die Deutschlandgeschwindigkeit auch im Straßenneubau – insbesondere auch beim Ausbau des Fernstraßennetzes. Das, was beschlossen ist, muss auch umgesetzt werden. Es ist dringend erforderlich, dass es Investitionen zum Aus- oder Neubau des Straßennetzes gibt, nicht zuletzt um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu erhalten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer im Landtag.

Die Landesregierung unterstützt die ausdrückliche Initiative des Bundes, die Dauer von Planungen deutlich zu verkürzen. „Diese Beschleunigung muss nicht nur für die unbestritten sehr wichtigen Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende oder Schienenvorhaben gelingen, sondern eben auch für unverzichtbare Straßenvorhaben.

Das gilt vorrangig beispielsweise für die Erneuerung von Brücken in Deutschland, aber auch für die noch erforderlichen Ergänzungsmaßnahmen des Straßennetzes. Die Dauer von Planungen für Infrastrukturvorhaben in Deutschland ist aufgrund der vielfältigen, hohen Anforderungen mittlerweile ein Hemmschuh für die wirtschaftliche Entwicklung und Wachstum“, machte Meyer deutlich.

„Zur Absicherung der individuellen und wirtschaftlichen Mobilität in unserem Bundesland benötigen wir auch zukünftig ein funktionierendes Straßennetz. Die Anforderungen an Infrastrukturplanungen sind in Deutschland äußerst komplex. In den vergangenen Jahren ist eine deutliche Erhöhung der Planungsanforderungen im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes zu verzeichnen, der an wesentlichen Stellen Eingang in die strategische und maßnahmenbezogene Straßenbauplanung gefunden hat. Ein sichtbares Zeichen dieses Prozesses stellt auch das Klimaschutzgesetz des Bundes dar.

Die Bedarfsplanüberprüfung des Bundesverkehrswegeplanes 2030 ist eine zentrale Aufgabe des Bundes. Für die Planung hat das Land Mecklenburg-Vorpommern bereits in der Anmeldephase den Fokus auf die wichtigsten Neubaumaßnahmen gelegt und stark priorisiert.

„Hinzu kommt, dass die Maßnahmenanmeldung in einem breit angelegten Beteiligungsverfahren mit den handelnden Akteuren abgestimmt wurde. So kann für unser Bundesland festgestellt werden, dass nur Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan enthalten sind, für die es einen breiten Konsens gibt. Die Landesregierung hat sich daher im Koalitionsvertrag ausdrücklich dazu bekannt, die Vorhaben des Bundesverkehrswegeplans umzusetzen“, sagte Verkehrsminister Meyer.

Bund und Land verfolgen beim Straßenbau seit Jahren den Grundsatz: „Erhaltung vor Neubau“ und setzen danach auch die Schwerpunkte bei der Verwendung von Haushaltsmitteln. So wurden auch im dem aktuellen Bundesverkehrswegeplan zugrundeliegenden Finanzszenario ca. 60 Prozent der insgesamt für den Sektor Straße eingeplanten Finanzmittel für die Erhaltung und circa 30 Prozent für Neu- und Ausbauvorhaben veranschlagt.

Trotz der hohen Bedeutung können nicht alle Regionen des Landes mit Schienenanbindungen erschlossen werden. Insofern kommt es beispielsweise auch beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf gut ausgebaute und erhaltene Straßen in Mecklenburg-Vorpommern an.

„Die Umsetzung der Mobilitätswende ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, an dessen Ende nicht nur die Verlagerung von Verkehren auf die klimafreundlichen öffentlichen Verkehrsmittel sowie Rad- und Fußverkehr steht, sondern auch Lösungen gefunden werden müssen, die in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern Mobilität, auch individuelle, in der Zukunft ermöglicht. Hierzu zählt auch die Umsetzung von Straßenneubauvorhaben“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Meyer.

Bis 2030 sollen laut Bundesregierung 15 Millionen Elektroautos in Deutschland zugelassen sein. Begleitend dazu ist der Ausbau der E-Ladestationen und Betankungsmöglichkeiten für Einsatz von Wasserstoff und Wasserstoffderivaten voranzutreiben. Hier unterstützt die Landesregierung aktiv.

„Darüber hinaus wurden auf dem Weg hin zu einem klimaneutralen Gesamtverkehr mit dem 9-Euro-Ticket ein deutliches Signal gesetzt. An einer Nachfolgerlösung durch das Deutschlandticket wird intensiv gearbeitet. Auf diesem Wege können hoffentlich viele Bürgerinnen und Bürger zu einem Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr bewegt werde“, so Minister Meyer.

Große Anstrengungen unternimmt das Land beim Radwegebau. Circa 50 Prozent der Bundesstraßen und 30 Prozent der Landesstraßen sind bereits mit straßenbegleitenden Radwegen ausgestattet.

„Mit zukünftig etwa 15 Millionen Euro soll dieser Ausstattungsgrad weiter erhöht werden. Auch Kommunen werden durch umfangreiche Förderangebote beim Ausbau der Radwegeinfrastruktur unterstützt. Ziel ist es, die Menschen durch eine gut ausgebaute Radverkehrsinfrastruktur zum Umstieg vom Auto auf das Rad zu bewegen“, erläuterte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer im Landtag abschließend.

M-V: Aufhebung der Maskenpflicht im ÖPNV

Schwerin – Die Landesregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettssitzung eine Änderung der Corona-Landesverordnung vorgenommen. Danach wird in Mecklenburg-Vorpommern zum 2. Februar die Maskenpflicht im ÖPNV ausgesetzt, teilte Gesundheitsministerin Stefanie Drese nach der Kabinettssitzung mit.

„Wir befinden uns mit der Regelung im Einklang mit dem Bund. Es gibt klare und einheitliche Verhältnisse. Sowohl im öffentlichen Regionalverkehr als auch im Fernverkehr gibt es zwischen Boizenburg und Zinnowitz ab dem 2. Februar keine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen mehr“, verdeutlichte Drese. Das gelte auch für Schulbusse, so die Ministerin.

Die Lockerungen können nach Angaben von Drese vorgenommen werden, da die Corona-Lage sich in den letzten Wochen nach Auskunft unserer wissenschaftlichen Expertinnen und Experten entspannt habe. „Corona ist nicht vorbei, aber wir haben mit hoher Wahrscheinlichkeit eine endemische Lage erreicht.“

Drese gab zudem bekannt, dass im Kabinett auch über ein Ende der Isolationspflicht von Corona-Infizierten gesprochen wurde. „Wir wollen auch hier ein möglichst einheitliches Vorgehen mit dem Bund und weiteren Bundesländern. Deshalb gib es noch keinen genauen Zeitpunkt für diese weitere Lockerungsmaßnahme“, sagte Drese.

Ablehnend steht Ministerin Drese Vorschlägen zur Abschaffung der gesetzlichen Maskenpflicht im Gesundheitswesen gegenüber. „Das halte ich im Februar angesichts der Schutzbedürftigkeit vulnerabler Gruppen für zu früh“, so Drese. Geregelt wird die Maskenpflicht im medizinischen und pflegerischen Bereich im Infektionsschutzgesetz des Bundes. Dort ist die Maskenpflicht bis zum 7. April befristet.

Drese: „Das ist meines Erachtens bei weiter abflauender Corona-Entwicklung ein sinnvoller Zeitpunkt für die Aufhebung der Maskenpflicht in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen.“

Barrierefreier Umbau von Haltestellen

Meyer: Baumaßnahmen geben Schutz und Sicherheit für Fahrgäste

Anklam – Insgesamt fünf Bushaltestellen werden jetzt im Amtsbereich Anklam-Land (Landkreis Vorpommern-Greifswald) barrierefrei umgebaut. Dabei geht es um die Errichtung von Bushaltestellen sowie Aufstell- und Warteflächen in den Gemeinden Neu Kosenow (Ortsteile Auerose und Kagendorf), Rossin (Ortsteil Charlottenhof), Sarnow sowie Neetzow-Liepen (Ortsteil Steinmocker).

„Ein müheloser Zugang für alle, Sicherheit und Schutz vor Witterungseinflüssen sind wichtige Elemente an Bushaltestellen. Mit den jetzt geplanten Umbaumaßnahmen im Amtsbereich Anklam-Land wird für die Fahrgäste die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs deutlich erleichtert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Die Haltestellen in der Gemeinde Neu Kosenow in den Ortsteilen Neu Kosenow und Auerose sind sehr frequentiert, da diese, neben den regulären Fahrgästen, insbesondere von Schülern genutzt werden. Es sind ein neuer Fahrgastunterstand, der Bau einer Aufstellfläche, für den passenden Einstieg in die behindertengerechten Fahrzeuge ein erhöhter Bordstein sowie das Einfügen von Bodenindikatoren für Blinde und Sehbehinderte geplant.

In der Gemeinde Rossin ist keine Buswartehalle vorhanden, daher sind im Ortsteil Charlottenhof die Errichtung einer Buswartehalle mit Zubehör sowie einer Aufstellfläche mit Unterbau geplant. Beidseitig der Wartefläche werden Rampen gebaut, die das behindertengerechte Erreichen der Busspur ermöglichen. Die Ausstattung der Wartehalle erfolgt mit Sichtschutzstreifen, einem Abfallkorb und einer Sitzbank mit Rückenlehne, damit für ältere und in der Mobilität eingeschränkte Menschen eine höhere Sicherheit gegeben werden kann.

Die Haltestelle in der Gemeinde Sarnow ist ebenfalls eine sehr frequentierte Haltestelle, da neben den regulären Fahrgästen auch Schüler den Ein- und Ausstieg nutzen. Es sind ein neuer Fahrgastunterstand, der Bau einer Aufstellfläche, ein erhöhter Bordstein für den passenden Ein- und Ausstieg in die behindertengerechten Fahrzeuge sowie das Einfügen von Bodenindikatoren für Blinde und Sehbehinderte geplant.

Die Gemeinde Neetzow-Liepen plant im Ortsteil Steinmocker die Errichtung einer Buswartehalle mit Zubehör, inklusive Aufstellfläche mit Unterbau und der Neuerrichtung einer Wartefläche. Die Erreichbarkeit der Buswartehalle ist dann ohne Hindernisse möglich und auch der Aufstellbereich für Rollstuhlfahrer ist gegeben.

„Mit den geplanten Maßnahmen wird die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Schülerinnen und Schüler sowie für ältere und in der Beweglichkeit eingeschränkte Personen gewährleistet“, sagte Meyer.

Die Gesamtinvestition beträgt knapp 173.000 Euro. Das Wirtschafts- und Verkehrsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 138.200 Euro.

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Vorhaben im Rahmen des Sonderprogramms „Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern“. Gefördert wird daraus der Neu- und Umbau von barrierefreien Haltestellen und Verkehrsstationen mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Voraussetzung ist, dass das Vorhaben dem Barrierefreiheitsprogramm für den ÖPNV entspricht. Insgesamt standen in dem Sonderprogramm 15 Millionen Euro zur Verfügung; diese sind bereits vollständig bewilligt.

Aufhebung der Maskenpflicht

Schwerin – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat am (heutigen) Freitag angekündigt, dass die bundesweite Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr zum 2. Februar vorzeitig ausgesetzt wird. Das Infektionsschutzgesetz soll entsprechend geändert werden.

Gesundheitsministerin Stefanie Drese begrüßt diesen Schritt: „Die Bundesregierung schätzt die Coronalage ebenso wie wir in Mecklenburg-Vorpommern als stabil ein. Die Corona-Infektionszahlen und die Hospitalisierungsinzidenz sind kontinuierlich rückläufig. Zudem sind die Intensivstationen weniger mit Corona-Patientinnen und -patienten belastet. Deshalb ist die vorzeitige Aufhebung der Maskenpflicht im Fernverkehr folgerichtig“, betonte Drese.

Die Ministerin hob insbesondere hervor, dass mit dem Nachziehen des Bundes ein Regelungs-Flickenteppich verhindert werde. „Wir haben jetzt eine klare und gut kommunizierbare Regelung: am 2. Februar gibt es in Mecklenburg-Vorpommern sowohl im öffentlichen Fernverkehr als auch im ÖPNV keine Maskenpflicht mehr“, verdeutlichte Drese.

Die Landesregierung hatte bereits am Dienstag beschlossen, die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr (Busse und Bahnen) ebenfalls zum 2. Februar auszusetzen.

Drese: „Eigenverantwortung bleibt gerade jetzt dennoch wichtig. Das Corona-Virus ist weiterhin gefährlich. Deshalb ist es sinnvoll, in vollen Bussen und Bahnen auch nach dem 2. Februar freiwillig weiter Maske zu tragen und auf ausreichenden Hygieneschutz zu achten.“

Eisenbahnstrecke Ducherow – Heringsdorf

Schwerin – Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer hat am Dienstag im Kabinett über die weiteren Ergebnisse der von der DB Netz AG erstellten Grundlagenplanung zum Schieneninfrastrukturprojekt „Reaktivierung und Neubau der Eisenbahnstrecke Ducherow – Heringsdorf über die Karniner Brücke“ informiert.

„Die Südanbindung nach Usedom ist für uns ein wichtiges Thema. Es geht vor allem darum, über ein attraktives Angebot auf der Schiene den Straßenverkehr auf der Insel zu entlasten. Hierzu gibt es nun erste grundlegende Untersuchungen, wie eine Reaktivierung der Strecke geschehen kann. Darüber haben wir uns heute im Kabinett verständigt. Jetzt können die nächsten Schritte gemacht werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Die DB Netz AG hat im Auftrag des Landes die Grundlagen ermittelt und eine erste Vorplanung vorgenommen. Dabei wurden drei Trassierungsvarianten ab Ducherow beziehungsweise Anklam untersucht, die ab der Ortschaft Zirchow alle von der ehemaligen Bestandstrasse in Richtung Swinemünde abweichen und stattdessen in Richtung Ostseebad Heringsdorf auf deutschem Staatsgebiet führen.

Hintergrund ist, dass das polnische Infrastrukturministerium einen Wiederaufbau der Eisenbahnlinie in Polen als nicht durchführbar eingeschätzt hat. Die drei Trassierungsvarianten wurden in je fünf Planungsabschnitten – in Bezug auf alle relevanten baulichen Maßnahmen inklusive geotechnischer, schalltechnischer und hydrologischer (Vor-)Untersuchungen – ausgeplant und die Baukosten ermittelt. Des Weiteren wurden für alle Varianten Umweltverträglichkeitsprüfungen und eine Prüfung auf elektromagnetische Verträglichkeit durchgeführt.

Variante 1

Die geprüfte Trassenvariante umfasst im Wesentlichen die Reaktivierung der ehemals vorhandenen Streckenführung vom Bahnhof Ducherow, zuzüglich einer neuen 1,8 Kilometer langen nördlichen Verbindungskurve zur Bestandsstrecke Stralsund – Berlin (Anbindung Anklam), bis zur Gemeinde Zirchow auf einer Länge von etwa 29 Kilometer.

Die Variante sieht einen Neubau der notwendigen Brücke über den Peenestrom als Ersatz für das Baudenkmal „Karniner Brücke“ oder eine Umfahrung (Variante 1a) des Baudenkmals vor. Von Zirchow aus ist eine etwa fünf Kilometer lange östliche Umfahrung der Ortschaft bis zur Gemeinde Korswandt als Neubaustrecke geplant.

Diese soll bis zur Einbindung in das Streckengleis des Bestandsnetzes der UBB nach Heringsdorf (unter Umfahrung der Erhebung Hasenberg) durchgeführt werden (etwa zwei Kilometer).

Variante 2

Auch diese Variante sieht eine seitliche Umfahrung der denkmalgeschützten Reste des Hubbauwerkes „Karniner Brücke“ vor sowie eine westliche Umfahrung der Gemeinde Zirchow und eine direkte Querung des Hasenberges (Tunnel).

In der Variante 2 würden etwa 25 Kilometer der ursprünglichen Streckenführung wiederhergestellt werden.

Variante 3

Mit der Variante 3 wird eine vollständig neue Trassenführung auf dem Festland mit Ausbindung der Strecke im Bahnhof Anklam betrachtet. Die Querung des Peenestroms liegt im Nahbereich zur Ansiedlung „Anklamer Fähre“. Die Ausbindung aus der Bestandsstrecke in Richtung Heringsdorf erfolgt in der Variante 3 im Nahbereich von Dargen. Der Hasenberg würde mit Querung des Naturschutzgebietes „Gothensee und Thurbruch“ weiträumig umfahren werden.

Im Bestandnetz der UBB (etwa zwei Kilometer) sind in allen Varianten umfangreiche Ausbaumaßnahmen bis hin zur Umgestaltung der Gleisanlagen im Bahnhof Heringsdorf vorzunehmen.

Im Ergebnis hat sich Variante 1 als beste Realisierungsoption herauskristallisiert. Für diese Variante würden Baukosten in Höhe von rund 560 bis 580 Millionen Euro zuzüglich Planungskosten von etwa 110 bis 120 Millionen Euro ermittelt.

Nach einer Information des Landtages und vor Ort auf der Insel Usedom über den Projektfortschritt wird das Kabinett über die nächsten anstehenden Schritte entscheiden:

  • Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nach dem Verfahren der Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr sowie
  • vertiefend qualifizierte Vorplanung für die Variante 1 zwecks Reduzierung/Ausschluss von Risiken.

Diese Schritte werden voraussichtlich eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen.

Straßenbegleitende Radwege in M-V

Schwerin – Für den Radwegebau an Bundesstraßen hat die Straßenbauverwaltung des Landes ein Priorisierungskonzept erstellt, nach dem künftig die Baumaßnahmen grundsätzlich umgesetzt werden sollen.

„Bislang erfolgte der Bau von Radwegen entlang der in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Bundesstraßen auf Grundlage von Vorschlägen der einzelnen Straßenbauämter. Eine landesweite und einheitliche Methodik zur Auswahl der zu bauenden Radwege existierte bisher nicht in Mecklenburg-Vorpommern. Wenn wir die uns zur Verfügung stehenden Mittel effektiver im gesamten Land einsetzen wollen, benötigen wir dafür einheitliche und nachvollziehbare Kriterien.

Jetzt hat unsere Straßenbauverwaltung ein Konzept erstellt, das künftig als grundlegendes Ausbauprogramm für die straßenbegleitenden Radwege in den kommenden Jahren gelten soll“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Im Rahmen der Konzepterstellung wurden für alle 494 Bundesstraßenabschnitte im Land, die bislang nicht mit einer straßenbegleitenden Radverkehrsanlage ausgestattet sind, die Dringlichkeit eines Radweges nach raumordnerischen und verkehrssicherheitstechnischen Gesichtspunkten ermittelt.

Im Einzelnen erfolgte die Bedarfsbewertung anhand der folgenden Kriterien: Verbesserung der Stadt-Umland-Beziehungen, Distanz zu zentralen Orten, Lückenschluss zu Radwegen im Bestand, Anbindung an Orte der Versorgung wie beispielsweise Einzelhandel und medizinischer Versorgung, Bestandteil touristischer Radfernrouten und weiterer touristischer Radrouten, Anbindung an Bahnhöfe sowie Schulwegsicherung.

Darüber hinaus wurde die Dringlichkeit einer Radwegausstattung aus der Perspektive der Verkehrssicherheit anhand der verkehrstechnischen Daten Fahrbahnbreite, Verkehrsstärke und Schwerlastverkehrsstärke abgebildet. Im Ergebnis wurde für jeden Radwegeabschnitt eine sogenannte Prioritätskennzahl ermittelt. „Unter der Voraussetzung, dass auch künftig rund zehn Millionen Euro jährlich an Bundesmitteln für den Radwegebau zur Verfügung gestellt werden, können wir jetzt planvoll umsetzen. Die Priorisierung steht“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Meyer.

Für die kommenden fünf Jahre (2023-2027) sind insgesamt 102 Straßenabschnitte mit einer Gesamtlänge von 165 Kilometern zur Umsetzung vorgesehen. Dies sind vorrangig Radwegeprojekte, die sich derzeit bereits in einer fortgeschrittenen Planungsphase befinden sowie Radwegeprojekte in einer frühen Planungsphase mit einer hohen Priorisierung.

In den Jahren 2028 bis 2032 ist insbesondere die Umsetzung von Abschnitten mit einer hohen Bedarfsbewertung vorgesehen, deren Planung aber noch nicht begonnen wurde beziehungsweise sich noch in einer sehr frühen Planungsphase befinden. Zudem sollen Projekte mit einem jetzt schon fortgeschrittenen Planungsstand aber niedrigen Priorisierung realisiert werden. Die Planungen für die Jahre 2028 bis 2032 umfassen 101 Projekte mit einer Gesamtlänge von 202 Kilometern.

Für die übrigen 212 Abschnitte mit einer Länge von 349 Kilometern wird eine Realisierung ab dem Jahr 2033 geprüft.

Kostenloses WLAN in allen Bussen der VLP

WEMAG und WEMACOM statten 200 Omnibusse mit Internet aus

Parchim – Das Internet ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Schnell eine E-Mail verschicken, ein Foto mit der Familie teilen oder noch schnell etwas für die Schule recherchieren – jederzeit und überall auf Online-Dienste zugreifen zu können, ist inzwischen ein tief verankertes Bedürfnis. Dem will die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim mbH (VLP) gerecht werden und hat in Zusammenarbeit mit der WEMACOM Telekommunikation GmbH und der WEMAG AG nun 150 Busse des Nahverkehrs mit WLAN ausgestattet.

„In einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern spielt ein funktionierender Nahverkehr eine wichtige Rolle. Unser kreiseigenes Unternehmen, die VLP, vernetzt mit ihrem öffentlichen Personennahverkehr den gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim. Dieses Angebot zusätzlich so modern und nachhaltig wie möglich aufzustellen, ist mir ein besonderes Anliegen. Zum aktuellen Zeitgeist gehört eben auch die Möglichkeit, während der Fahrt auf das Internet zugreifen zu können“, erklärt Landrat Stefan Sternberg den Hintergrund für das neue Angebot.

Auch Stefan Lösel, Geschäftsführer der VLP, geht mit seinem Unternehmen gerne neue Wege. „VLP bietet die meisten Abfahrten je Einwohner und Woche aller deutschen Landkreise unter 150 Einwohnern je Quadratkilometer. Unsere Flotte ist bereits zu fast einem Viertel auf emissionsarme Elektrobusse umgestellt. Unsere Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Rufbusse können 24 Stunden am Tag an 7 Tagen der Woche auch online bestellt werden.

Das Angebot von kostenlosem WLAN war für uns der logische nächste Schritt, unsere Servicequalität weiter zu verbessern. Hier haben wir nach geeigneten Partnern gesucht und sind bei der WEMAG-Unternehmensgruppe fündig geworden“, so Lösel.

Das Schweriner Telekommunikationsunternehmen WEMACOM und seine Muttergesellschaft, die WEMAG AG, haben mit dem geförderten Breitbandausbau bereits weitreichende Erfahrungen im Bereich der kabelgebundenen Internetversorgung gesammelt. Bis Ende Januar 2023 wird die notwendige Technik für den WLAN-Empfang von der WEMACOM bereitgestellt und in allen 200 Omnibussen der VLP verbaut. Die WEMAG stellt derweil den Internet-Dienst zur Verfügung.

„Weit mehr als 20.000 Kundinnen und Kunden surfen in Westmecklenburg bereits mit dem WEMAG-Internet. Nun kommen hoffentlich zahlreiche Fahrgäste der VLP hinzu. Wir sind sehr gespannt, wie dieses neue Angebot aufgenommen wird“, sagt Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG AG.

Dabei müssen die Fahrgäste nicht bis Ende Januar warten, um unterwegs kostenfrei zu surfen. „Es sind bereits rund 150 Busse mit Routern ausgestattet. Hier kann das kostenlose WLAN bereits genutzt werden“, berichtet Volker Buck, Geschäftsführer der WEMACOM.

Wer beim Einsteigen einen Aufkleber mit dem Schriftzug ‚Gratis WLAN hier im Bus‘ entdeckt, muss einfach nur die WLAN-Funktion seines mobilen Endgeräts aktivieren, das Netzwerk „WEMAG-Internet“ auswählen und auf der Seite, die sich daraufhin automatisch öffnet, das kostenlose Surfen bestätigen. Schon kann es losgehen. „Wir haben das Angebot in den vergangenen Wochen bereits im Hintergrund getestet. Nun beginnt die Testphase mit den Fahrgästen der VLP. Wir sind uns sicher, dass das Angebot auf große Resonanz stoßen wird“, so Buck.

Deutschlandticket 2023

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer hat eine schnelle Einführung des Deutschland-Tickets für 49 Euro gefordert.

„Das ist eines der drängendsten Aufgaben für das kommende Frühjahr. Das Ticket revolutioniert die bisherigen Tarifstrukturen bundesweit. Die Erwartungshaltung ist in ganz Deutschland hoch. Mit der geplanten Einführung des Deutschlandtickets wird erstmalig und dauerhaft ein bundesweit geltendes Nahverkehrsticket geschaffen.

Die Länder peilen als Start den 1. April an. Das muss das Ziel bis zur Einführung bleiben. Bund und Länder teilen sich die Kosten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer. Das Deutschlandticket soll an das stark nachgefragte 9-Euro-Ticket aus dem Sommer dieses Jahres anknüpfen.

Das Deutschlandticket soll für Busse und Bahnen im Nahverkehr mit einem Einführungspreis von 49 Euro je Monat kommen. Mit dem Deutschlandticket sind neue Erlös- und Tarifstrukturen aufzubauen.

„Mit der neuen Tarifstruktur ist ein grundlegender Paradigmenwechsel im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verbunden. Das Bus-und-Bahn-Fahren wird für die Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets erheblich einfacher werden. Ein Preis für ein Ticket, um durch ganz Deutschland zu fahren. Gegenwärtig werden die organisatorischen Voraussetzungen zur Umsetzung geschaffen“, so Verkehrsminister Meyer.

Darüber hinaus werden Varianten für ergänzende länderspezifische Rabattierungen zum Deutschlandticket diskutiert. „Wir prüfen beispielsweise eine Variante, nach der ausgewählte Kundengruppen mit einem eher geringen Einkommen – beispielsweise wie Auszubildende und Senioren – einen rabattierten Preis für das Deutschlandticket zahlen würden“, sagte Minister Meyer. Er verwies auch auf das bereits bestehend 365-Euro-Ticket für Auszubildende.

Bei allen zusätzlichen landesspezifischen Ticketrabattierungen müssen ausreichende Mittel zur Finanzierung zur Verfügung stehen. „Diese Mittel werden gleichzeitig gebraucht, um das Leistungsangebot im Schienenpersonennahverkehr (SPNV)/ÖPNV zu sichern und auszubauen. Dazu zählt, die anteilige Finanzierung von wichtigen Infrastrukturprojekten für den SPNV durch das Land zu gewährleisten. Auch die Digitalisierung im ÖPNV des Landes muss vorangetrieben werden“, so Meyer.

Verkehrsminister Meyer fordert vom Bund eine klare Finanzierungszusage der Fahrgeldmindereinnahmen über das Einführungsjahr 2023 hinaus. „Das ist notwendig, um Wirtschaftlichkeit und Liquidität zu erhalten. Verkehrsunternehmen dürfen nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Die Verkehrsunternehmen brauchen Planbarkeit“, machte Meyer deutlich. Die Länder und der Bund sind bereit, über ihren jeweiligen Finanzierungsanteil von 1,5 Milliarden Euro hinaus auch eine Nachschusspflicht paritätisch mitzufinanzieren.

„Ein günstiges Ticketangebot ist ohne ein qualitativ vernünftiges ÖPNV-Angebot kein wirkliches Angebot für viele Menschen“, so Wirtschafts- und Verkehrsminister Meyer.

„Das gilt vor allem auch für die Nahverkehrsversorgung im ländlichen Raum. Daher führen wir ab 2024 ein landesweites, nach einheitlichen Standards organisiertes Rufbussystem ein und bauen auch das Taktbusliniennetz entsprechend aus. Es ist unser Ziel, dass jeder Rufbus an einen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) oder einen Taktbusverkehr angebunden wird. Damit werden auch Menschen in den ländlichen Räumen das bestehende ÖPNV-Angebot besser erreichen und ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten können“, betonte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer abschließend.

Dabei verwies er darauf, dass es für Lehrlinge bereits das Azubi-Ticket für 365 Euro im Jahr gebe, das nun in einem nächsten Schritt auch auf Senioren ausgedehnt werden solle.

Fördermittel für ÖPNV

Fördermittel für die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH bei Eisfahrplan

Schwerin – Das Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH (VVR) eine Kostenübernahme für Hiddenseer Bürgerinnen und Bürger zugesichert. Die Zuwendung erfolgt als Ausgleich, wenn im Zeitraum vom 18. Dezember 2022 bis zum 27. März 2023 auf Grund zugefrorener Fahrrinnen die Fährlinienverkehre eingestellt werden.

„Auf den Boddengewässern zwischen Rügen und Hiddensee ist es für die Fähre nicht immer ganzjährig möglich, alle Häfen anzufahren. Trotzdem muss natürlich sichergestellt sein, dass die Bürgerinnen und Bürger der Insel Hiddensee ihre Ziele erreichen. Wir unterstützen die Verkehrsgesellschaft, einen Ersatzverkehr auf die Beine zu stellen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Bei einer witterungsbedingten Eislage werden die Häfen Kloster und Neuendorf nicht angelaufen. Die Reederei Hiddensee fährt dann nach dem sogenannten EisfahrpIan. Im Eisverkehr werden zusätzliche Busleistungen nach 17 Uhr und an den Wochenenden angeboten.

Zur Absicherung der Busanschlüsse nach Kloster/Grieben und Neuendorf tritt zeitgleich ein erweiterter Busfahrplan in Kraft. Dadurch können dann Anschlüsse zum Eis-Schiff im Hafen Vitte hergestellt werden. Eine Weiterbeförderung der Fahrgäste von Vitte nach Kloster und umgekehrt wird ermöglicht.

Da die Fahrpreise für die Fährverbindungen Schaprode – Vitte sowie Schaprode – Kloster einheitlich sind, entstehen für Bürgerinnen und Bürger aus Grieben, Kloster und Neuendorf bei Eisverkehr zusätzliche Aufwendungen, da sie zum Erreichen des Hafens Schaprode nicht nur das Schiff, sondern zusätzlich auch den Inselbus als Zubringer zum Hafen nehmen müssen.

„Um sozialverträgliche Tarife für die Fahrgäste zu gewährleisten, werden die zusätzlich entstehenden Kosten anteilig an die Verkehrsgesellschaft erstattet“, sagte Meyer.

Die Zuwendung an die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH beträgt 50 Prozent der zusätzlichen Ausgaben, die Hiddenseer Bürgern auf Grund der in den Wintermonaten veränderten Verkehrsführung bei Eisfahrplan entstehen würden sowie 75 Prozent der Buskosten. Für die anstehende Saison 2022/2023 werden vom Verkehrsministerium knapp 33.000 Euro reserviert. Die Gesamtkosten betragen rund 47.000 Euro.

Auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit

Umgestaltung der Haltestelle Schöffenweg in Rostock

Rostock – In der Hansestadt Rostock soll im Ortsteil Gehlsdorf die Haltestelle Schöffenweg beidseitig ausgebaut werden. Die Haltestelle befindet sich in der Pressentinstraße.

„Die Haltestelle entspricht auf beiden Fahrbahnseiten nicht den heutigen Standards. Darüber hinaus befindet sie sich in der Nähe einer Grundschule. Die Umgestaltung der Bushaltestelle macht den Ein- und Ausstieg für Fahrgäste sicherer. Es ist gut, dass die Bedingungen vor Ort insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler mit der Umgestaltung der Haltestellen auf beiden Seiten deutlich verbessert werden“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse. Die Haltestelle wird im 20-Minutentakt von der Linie 45 der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) angefahren.

Die Haltestelle Schöffenweg in Richtung Warnowblick ist als Haltestelle am Fahrbahnrand ausgebildet. Ein Blindenleitsystem ist nicht vorhanden. Die Haltestellenausstattung besteht aus einem Haltestellenmast mit einem Papierkorb.

Die Haltestelle entspricht auch auf Grund der Bordhöhe nicht dem behindertengerechten Standard. Bei der Haltestelle Schöffenweg in Richtung Dierkower Kreuz ist der Zustand ähnlich. Beispielsweise ist die Breite der Wartefläche unzureichend. „Haltestellen sollen leicht und sicher erreichbar sein. Zum Ausbau der Bushaltestellen Schöffenweg erfolgte eine Variantenuntersuchung. Im Ergebnis soll das Haltestellenpaar nun näher an die Grundschule gerückt werden.

Die Ausführung beider Haltestellen erfolgt als Haltestelle am Fahrbahnrand. Es wird eine Mittelinsel eingerichtet. Hierdurch soll eine sichere Überquerung während eines haltenden Busses ermöglicht werden“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretärin Jesse weiter.

Das Verkehrsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 641.200 Euro. Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Vorhaben im Rahmen des Sonderprogramms „Barrierefreie Haltestellen in Mecklenburg-Vorpommern“.

Gefördert wird daraus der Neu- und Umbau von barrierefreien Haltestellen und Verkehrsstationen mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Voraussetzung ist, dass das Vorhaben dem Barrierefreiheitsprogramm für den ÖPNV entspricht. Insgesamt stehen dem Sonderprogramm 15 Millionen Euro zur Verfügung; diese sind vollständig bewilligt.

L 22: Neubau eines Geh- und Radweges

Jesse: Lückenschluss erhöht die Verkehrssicherheit für alle Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich

Rostock – In Rostock (Ortsteil Nienhagen) soll ein Geh- und Radweg als Lückenschluss entlang der Landesstraße 22 (L22) zwischen dem Güterverkehrszentrum (GVZ) und dem Stadtteil Nienhagen neu gebaut werden.

„Für die Erhöhung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist ein solcher Lückenschluss für das bereits bestehende Rad- und Fußwegenetz zwingend notwendig. Darüber hinaus erfolgt mit dem Lückenschluss eine verbesserte Anbindung der nordöstlichen Stadtteile sowie des Umlandes an das Stadtzentrum“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse.

Vorhabenträger und Träger der Baulast ist die Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Das Planungsgebiet liegt außerorts im Stadtteil Nienhagen im Nordosten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

Mit dem vierstreifigen Ausbau der L22 zwischen dem Stadtteil Toitenwinkel und dem Güterverkehrszentrum vor einigen Jahren wurden entlang dieser Trasse auf der östlichen Seite auch Anlagen für den Rad- und Fußverkehr errichtet.

An der Kreuzung Hinrichshäger Straße/Große Rampe/Hinrichsdorf endet derzeit der straßenbegleitende Geh- und Radweg. Radfahrer wie Fußgänger müssen dann auf einer Länge von etwa 600 Metern die Fahrbahn der stark befahrenen L22 nutzen, wenn sie zu den nördlich gelegenen Stadtteilen oder in den Landkreis wollen bzw. von dort kommen. Die Länge des geplanten gemeinsamen Geh- und Radweges parallel zur Landesstraße beträgt ca. 600 Meter auf einer Breite von circa 2,50 Metern zwischen den Straßen Große Rampe und Max-Garthe-Straße.

„Die Radweginfrastruktur wird weiter ausgebaut. Im Ergebnis werden die Bedingungen für die Radfahrerinnen und Radfahrer vor Ort deutlich verbessert. Das freut Einheimische und auch Gäste gleichermaßen. Die Hansestadt wird auch für Radtouristen noch attraktiver“, so Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretärin Jesse in Rostock.

Wirtschaftsstaatssekretärin Ines Jesse hat an den ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock Dr. Chris von Wrycz Rekowski einen Zuwendungsbescheid im Rathaus übergeben. Die Unterstützung des Radwegneubaus erfolgt im Rahmen der Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast (Kommunale Radbaurichtlinie – KommRadbauRL M-V). Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von rund 778.000 Euro.

Neue Tarifstrukturen im ÖPNV

Meyer: Neue Tarifstruktur durch Deutschlandticket ist grundlegender Paradigmenwechsel – Verkehrsunternehmen brauchen Planbarkeit – Finanzierung der Folgejahre nach 2023 schnell klären

Schwerin – Im Landtag ist die Einführung eines 29-Euro-Tickets für Mecklenburg-Vorpommern diskutiert worden. „Das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) soll in den nächsten Jahren schrittweise sowohl quantitativ als auch qualitativ verbessert werden. Zur Umsetzung dieser Zielstellung sind erhebliche finanzielle Anstrengungen bei den kommunalen Aufgabenträgern und beim Land erforderlich. Dies muss in einer Zeit schwieriger Rahmenbedingungen für die öffentlichen Haushalte und die Verkehrsunternehmen erfolgen. Es gibt aktuell sicherlich viele kluge Ideen für neue Tarife und Angebote. Diese müssen allerdings auch finanzierbar sein“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer am Freitag.

Die Einführung des 9-Euro-Tickets hat gezeigt, dass ein günstiges Ticketangebot ohne ein qualitativ vernünftiges ÖPNV-Angebot für viele Menschen kein wirkliches Angebot ist. „Insbesondere die Nahverkehrsversorgung im ländlichen Raum ist ausbaubedürftig. Daher werden wir ab 2024 ein landesweites, nach einheitlichen Standards organisiertes Rufbussystem einführen und auch das Taktbusliniennetz entsprechend ausbauen. Ziel ist es, dass jeder Rufbus an einen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) oder einen Taktbusverkehr angebunden wird. Damit werden auch Menschen in den ländlichen Räumen das bestehende ÖPNV-Angebot besser erreichen und ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten können“, so Minister Meyer weiter.

Mit der geplanten Einführung des Deutschlandtickets wird erstmalig und dauerhaft ein bundesweit geltendes Nahverkehrsticket geschaffen. „Mit dem Deutschlandticket sind völlig neue Erlös- und Tarifstrukturen aufzubauen, die viele Verkehrsunternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellen. Mit der neuen Tarifstruktur ist ein grundlegender Paradigmenwechsel im ÖPNV verbunden, der auch Auswirkungen auf den weiteren Umgang mit landesweit rabattierten Tarifangeboten hat“, sagte Reinhard Meyer im Landtag.

Wichtigste Voraussetzung dafür, dass das Deutschlandticket als Beitrag für eine nachhaltige Mobilität eingeführt werden kann, ist eine umfassende Finanzierungszusage der Fahrgeldmindereinnahmen gegenüber den Verkehrsunternehmen, um Wirtschaftlichkeit und Liquidität zu erhalten. „Hier sind wir mit der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz einen deutlichen Schritt weitergekommen. In 2023 steht die Finanzierung. Bund und vor allem die Länder brauchen nun Klarheit und Einigkeit über die Finanzierung der Folgejahre. Die Verkehrsunternehmen dürfen nicht diejenigen sein, die am Ende auf den Kosten sitzen bleiben. Sie benötigen eine verlässliche Planung. Auch die Länder sind bereit dafür, ihre Hausaufgaben zu machen“, machte Meyer deutlich.

Das Tarifmodell für das Deutschlandticket bietet perspektivisch auch völlig neue Chancen für die Umsetzung rabattierter landesweiter Ticketlösungen. „Gegenwärtig werden Varianten für ergänzende länderspezifische Rabattierungen zum Deutschlandticket diskutiert. Wir prüfen beispielsweise eine Variante, nach der ausgewählte Kundengruppen mit einem eher geringen Einkommen – wie Auszubildende, Senioren und Studierende – einen rabattierten Preis für das Deutschlandticket zahlen würden. Bei allen zusätzlichen landesspezifischen Ticketrabattierungen müssen ausreichend Landesmittel und Regionalisierungsmittel zur Finanzierung der Differenz zum Deutschlandticket zur Verfügung stehen. Diese Mittel werden gleichzeitig gebraucht, um das Leistungsangebot im SPNV/ÖPNV zu sichern und auszubauen. Dazu zählt, die anteilige Finanzierung von wichtigen Infrastrukturprojekten für den SPNV durch das Land zu gewährleisten und die Digitalisierung im ÖPNV des Landes voranzutreiben“, erläuterte Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer abschließend.

Gegenwärtig wird im Wirtschafts-und Verkehrsministerium eine Strategie erarbeitet, wie in den nächsten Jahren bis 2030 und darüber hinaus mit dem zur Verfügung stehenden Finanzrahmen für den ÖPNV ein optimaler Maßnahmenmix zur Stärkung der öffentlichen Mobilität im Land und zur Bewältigung der künftigen klima- und verkehrspolitischen Herausforderungen umgesetzt werden kann.

Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022

Meyer: Saisonverkehre werden fortgeführt – neues Ticket zur Kleinseenplatte

Schwerin – Am Sonntag, den 11. Dezember 2022, startet der neue Jahresfahrplan 2023 im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Mecklenburg-Vorpommern. „Der gewohnte Fahrplan wird auf den meisten Strecken auch im neuen Fahrplanjahr unverändert fortgeführt. Wir planen, mit der Einführung des Deutschlandtickets im Fahrplanjahr 2023 zusätzliche Fahrten in der Saison zwischen der Metropolregion Berlin an die Ostseeküste anzubieten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Die Fahrplanentwürfe aller Linien des SPNV in Mecklenburg-Vorpommern werden für das kommende Fahrplanjahr (2024), im Februar 2023 wie gewohnt auf der Webseite der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern VMV veröffentlicht (www.vmv-mbh.de) und zur Verfügung gestellt. „Es wird baubedingt auf einigen Streckenabschnitten auch im Laufe des Jahres 2023 zu Fahrplananpassungen und Verkehrseinschränkungen kommen. Darüber werden die Eisenbahnverkehrsunternehmen rechtzeitig und zu gegebener Zeit informieren“, so Meyer weiter.

Im Rahmen der gemeinsamen Stationsoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der DB Station&Service entsteht in Rövershagen bei Karls Erlebnisdorf ein neuer Haltepunkt im Schienenpersonennahverkehr für den Landkreis Rostock. Die Inbetriebnahme der neuen Verkehrsstation für die Linie RB12 zwischen Rostock und Graal-Müritz findet im April 2023 statt.

Auch die Landeshauptstadt Schwerin erhält auf der Strecke RB13 Rehna – Parchim ab Spätsommer einen neuen Haltepunkt zwischen Wüstmark und Plate mit dem Namen „Schwerin Industriepark“. „Die beiden Neubauten erhalten neben einem Bahnsteig mit Zuwegungen zum Bahnübergang beziehungsweise zur Straße einen barrierefreien Ausbau, Bahnsteigmobiliar, Wetterschutz und eine entsprechende Beleuchtung“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Meyer.

Attraktive Ziele entlang der Havel und der Mecklenburger Kleinseenplatte klimafreundlich mit der Bahn entdecken – ab dem 01. Januar ist das mit dem neuen Kleinseenticket möglich. Im Dreieck zwischen Fürstenberg (Havel), Neustrelitz und Mirow können Reisende aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Regional-Express 5 (RE5) sowie in der Regionalbahn 16 (RB16) zwischen Fürstenberg, Neustrelitz und Mirow, wahlweise für eine oder beliebig viele Fahrten, mit dem Kleinseenticket ab 4,50 Euro (Einzelfahrt) bzw. 9 Euro (Tagesfahrt) reisen. Das Ticket kann an den Fahrkartenautomaten der DB entlang der Linie RE5 und in den Zügen der Hanseatischen Eisenbahn auf der Linie RB16 erworben werden. „Mit dem Übergangstarif von Berlin/Brandenburg zur Kleinseenplatte möchten wir die Tourismusregion südlich der Müritz unterstützen und die Anreise für Urlauber und Tagestouristen aus den Metropolregionen erleichtern. Vom Angebot profitieren alle, die in der Region wohnen und auch Gäste des Landes, die Mecklenburg-Vorpommern entdecken wollen“, machte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer deutlich.

Der Südbahn-Saisonverkehr zwischen Waren (Müritz) beziehungsweise Parchim und Plau am See wird in der Saison im Zweistundentakt von April bis September im Jahr 2023 an den Wochenenden fortgeführt. Der Fahrplan der sommerlichen Ausflugslinie wird grundsätzlich beibehalten, d. h., die Abfahrten und Ankünfte in Waren (Müritz) werden weiterhin an die Fernverkehrsanschlüsse in/aus Richtung Berlin und Rostock ausgerichtet.

Auf der Strecke von Bergen auf Rügen nach Sassnitz-Mukran Fährhafen konnten Reisende in der Sommersaison 2022 an Samstagen mit dem Zug direkt die Schiffe der Bornholm-Linien und der FRS Baltic erreichen. Das Verkehrsunternehmen – die Hanseatische Eisenbahn GmbH (HANS) – hat fast 900 Fahrgäste in dieser Saison transportiert.

Carsten Werfel, Abteilungsleiter Verkehrsplanung und Vergabe der VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH betont: „Hafen, Reedereien und die Eisenbahnunternehmen (HANS, ODEG, DB-Fernverkehr) haben an einem Strang gezogen und beraten derzeit gemeinsam über die künftige Ausgestaltung des Angebotes. Ziel ist es, ein entsprechendes Angebot auch im nächsten Jahr den Reisenden zur Verfügung zu stellen.“

Mit dem Fahrplanwechsel geht das neue Netz Elbe-Spree in Betrieb. Neu ist für Mecklenburg-Vorpommern auf der Strecke zwischen Wismar, Schwerin, Ludwigslust und Berlin, dass sich die Linienkennung von Linie RE2 zu RE8 ändert. Die neue Linie RE8 fährt mit den bekannten – aber modernisierten und mit WLAN ausgestatteten – ODEG-Fahrzeugen vom Typ Stadler KISS, weiter umsteigefrei im Zweistundentakt im bekannten Fahrplanmuster bis nach Berlin Hbf, ab dort jedoch dann weiter zum Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) „Willy Brandt“ und nicht mehr nach Cottbus.

Die landesweite Fahrplanauskunft „MV FÄHRT GUT“ für Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt alle Änderungen des neuen Fahrplans. Die kostenlose App des Landes enthält alle Fahrplandaten des ÖPNV in M-V und steht für Android und iOS zur Verfügung (www.fahrplanauskunft-mv.de).

Einführung eines Deutschland-Tickets

Schwerin – Am Dienstag hat die digitale Sonder-Verkehrsministerkonferenz aller Verkehrsminister der Länder mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing stattgefunden. Ein Schwerpunkt der Konferenz war die Einführung eines Deutschland-Tickets für 49-Euro.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer: „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind sich einig: Das Deutschland-Ticket kommt. Die Kosten von drei Milliarden Euro pro Jahr werden zur Hälfte vom Bund und den Ländern getragen. Nach Auffassung der Länder gilt dies auch für etwaige Mehrkosten.

Ein dauerhaft geltendes Deutschland-Ticket muss vernünftig abgestimmt werden, denn die Erwartungshaltung ist in ganz Deutschland hoch. Es muss von Anfang an funktionieren. Gegenwärtig werden die organisatorischen Voraussetzungen zur Umsetzung geschaffen. Ziel ist es, am ersten April des kommenden Jahres mit dem Deutschland-Ticket zu starten.“

Verkehrsminister Meyer machte weiter deutlich, dass vor allem Flächenländer wie Mecklenburg-Vorpommern mehr Regionalisierungsmittel benötigen: „Wichtig ist den ersten Schritt vor dem zweiten zu machen, das heißt, zuerst die Finanzierung des ÖPNV auf sichere Füße zu stellen, damit dann das Deutschland-Ticket ein Erfolg wird.

Entscheidend dafür ist, dass das Angebot im ländlichen Raum verkehrlich aufrechterhalten beziehungsweise ausgebaut wird. Dazu brauchen wir eine starke Finanzierung durch Regionalisierungsmittel vom Bund. In Mecklenburg-Vorpommern ist vorgesehen, im Jahr 2024 ein Rufbussystem einzuführen. Auf diese Weise können die Menschen beispielsweise mit dem jeweiligen Fahrzeug in das nächste Unterzentrum gefahren werden, um dann das bestehende ÖPNV-System weiter zu nutzen.

Wir wollen eine vernünftige Vernetzung im ländlichen Raum hinbekommen. Das darf nicht zu Lasten der Kommunen, Verkehrsunternehmen und somit auch letztendlich der Kunden im ÖPNV gehen.“

Deutschlandticket muss kommen

Liquidität der Verkehrsunternehmen muss gesichert sein – Start für Seniorenticket verschiebt sich

Schwerin – Bund, Länder und Verbände arbeiten aktuell an der Einführung des beschlossenen bundesweit geltenden 49-Euro-Tickets für den Nahverkehr.

„Das ist gut so, weil es für Menschen, die viel unterwegs sind, einen attraktiven Tarif und damit eine dauerhafte Nachfolge für das 9-Euro Ticket anbietet. Vor Einführung des Deutschlandtickets muss zwischen Bund und Ländern klar sein, dass die Auskömmlichkeit der Finanzierung des Tickets gesichert ist.

Das finanzielle Risiko darf nicht allein bei den Aufgabenträgern des ÖPNV und der Verkehrsunternehmen hängen bleiben. Die Wirtschaftlichkeit unserer Verkehrsunternehmen im Land muss erhalten bleiben.

Dazu bedarf es einer Nachschusspflicht, vor allem durch den Bund, falls der Kostenrahmen von drei Milliarden Euro pro Jahr überschritten wird“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer im Vorfeld der Verkehrsministerkonferenz der Länder am morgigen Dienstag.

In Mecklenburg-Vorpommern wird gegenwärtig an der Einführung eines landesweit gültigen Seniorentickets zu 365 Euro pro Jahr gearbeitet. „Hier sind wir gut vorangekommen. Es wurde zwischen den Aufgabenträgern – dem Land und den Kommunen – und den Verkehrsunternehmen weitgehend vorbereitet.

Wesentliche Rahmenbedingungen sind bereits abgestimmt worden. Da allerdings zurzeit die Details der Umsetzung des Deutschlandtickets zu klären sind, wird sich der ursprünglich für Januar 2023 geplante Start eines Seniorentickets verschieben.

Klar ist auch: Wir halten weiter an einem Seniorenticket fest“, erläuterte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer abschließend.