Land plant Ausweitung der digitalen Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte
Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Lehrkräfte auf vielen verschiedenen Wegen – unter anderem durch das digitale „Web Based Training – Schulrecht“. Dieses E-Learning-Angebot zum Schulrecht richtet sich an Referendarinnen und Referendare, Lehrkräfte im berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst und im Seiteneinstieg. Außerdem können auf Probe verbeamtete Lehrkräfte das Modul absolvieren genauso wie schulische Führungskräfte im Land. Seit Einführung des Angebots im Jahr 2025 haben 133 Teilnehmende die Fortbildung erfolgreich abgeschlossen.
„Das Schulrecht ist die Grundlage für rechtssicheres Handeln, schützt alle Beteiligten und gibt Lehrkräften Sicherheit, pädagogische Entscheidungen verantwortungsvoll, fair und transparent zu treffen. Umso wichtiger ist es, dass alle Lehrkräfte das Schulrecht sicher beherrschen. Durch das Web Based Training zum Schulrecht haben Lehrkräfte die Möglichkeit, Beruf und Privatleben noch besser zu vereinbaren. Sie können ganz individuell entscheiden, wann sie sich den Inhalten der Fortbildung widmen.
Das steigert nicht nur die Attraktivität des Angebotes, sondern entlastet auch Lehrkräfte. Insbesondere für ein so umfassendes Themengebiet wie das Schulrecht ist das Web Based Training eine sehr gute Option“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.
Für den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung steht den Teilnehmenden abhängig von ihrer Aufgabe, beispielsweise als Referendarin bzw. Referendar oder Führungskraft, unterschiedlich viel Zeit zur Verfügung. Sie können das Modul sowohl zeit- als auch ortsunabhängig und somit individuell nach ihren Bedürfnissen in ihren jeweiligen Alltag integrieren. Die Nutzerinnen und Nutzer können dabei nach Bedarf unbegrenzt die Inhalte lesen, anhören und bearbeiten.
Das Land möchte zukünftig noch mehr Lehrkräften die Möglichkeit geben, Fortbildungen örtlich und zeitlich unabhängig zu besuchen. So sind für 2027 unter anderem die Module „Aufsicht und Haftung“, „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“ sowie „Urheberrecht“ und „Datenschutz“ geplant.