Menü Schließen

Kategorie: Städte und Gemeinden

Eigenes Wappen für Hornstorf

Hornstorf – Die Gemeinde Hornstorf im Landkreis Nordwestmecklenburg erhält ein eigenes Wappen sowie eine eigene Flagge. Den Wappenbrief hat das Innenministerium in dieser Woche an den Hornstorfer Bürgermeister Andreas Treumann versandt.

„Der Wunsch nach einem eigenen Wappen zeigt das Interesse der Gemeinde, ihre kulturhistorischen Traditionen zu bewahren und den deutlichen Willen der Gemeindevertretung, die Selbstverwaltung auch in einem eigenen Symbol sichtbar zu machen“, lobte Innenminister Christian Pegel und fügte hinzu: „Wappen sind wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen, Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein zu fördern. Sie spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider und können deshalb ein repräsentatives Aushängeschild für die Aktivitäten der Gemeinde sein.“

Das Wappen wird im Wappenbrief so beschrieben: „Geteilt; oben in Rot ein goldenes, beidseitig zweigestuftes Torportal mit halbrundem Bogen von einem überstehenden Walmdach bekrönt; unten in Gold ein kreisrundes silbernes Kirchenfenster in Form einer elfteiligen gotischen Rosette mit roten Stegen, in der Kreismitte ein Wolkenkreuz ausgebrochen“ (siehe Bild im Anhang).

Die Flagge der Gemeinde Hornstorf ist gleichmäßig längsgestreift von Gold (Gelb) und Rot. In der Mitte liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des gelben und des roten Streifens übergreifend, das Wappen der Gemeinde (auch dazu ein Bild im Anhang).

„Das Torportal im Wappen steht für das Friedhofsportal im historischen Hornstorfer Dorfkern. Es führt zum Adelsfriedhof der Familie von der Lühe, mit einem Mausoleum im Zentrum. Dieses ist in Form, Größe und Architektur einmalig in der Region“, erklärte Bürgermeister Andreas Treumann das Wappenmotiv und führte weiter aus:

„Die vier Stützstufen und das Walmdach symbolisieren die Dörfer der Gemeinde – Hornstorf, Rohlstorf, Kritzow und Rüggow – unter einem gemeinsamen kommunalen Dach. Die Vorlage für die Ziegelrosette befindet sich an der Hornstorfer Dorfkirche.“

Die Gemeinde kann das Wappen künftig unter anderem im Siegel, Briefkopf und auf Amtsschildern führen. Die endgültige Verwendung des Wappens legt jede Gemeinde selbst fest.

Aktuell sind in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen 724 Gemeinden und den kreisfreien Städten Schwerin und Rostock 380 Wappen in die Wappenrolle des Landes eingetragen. Seit 1990 wurden 291 Wappen für Gemeinden, Städte und Landkreise genehmigt (einschließlich Wappen, die zum Beispiel wegen Gemeindezusammenlegungen inzwischen erloschen sind). Jährlich werden etwa fünf bis acht Wappen beantragt und genehmigt.

Schon in der DDR gab es die Möglichkeit, ein Wappen als Hoheitszeichen zu beantragen. Nach 1990 nahmen die Anträge deutlich zu. Grund dafür war die Neufassung der Kommunalverfassung, wodurch auch das kommunale Wappen- und Flaggenwesen erneuert wurde.

Den Antrag für ein Hoheitszeichen – das sind neben Wappen auch Flaggen und Siegel – muss die Gemeinde in Papierform beim Innenministerium einreichen. Das Verfahren für die Annahme eines Wappens ist in der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums über die Genehmigung kommunaler Wappen und Flaggen beschrieben.

Kostenfreie Welterbe-Stadtführung

Stralsund – Im Jubiläumsjahr „20 Jahre Welterbe Stralsund und Wismar“ bietet die Tourismuszentrale Stralsund eine kostenfreie Welterbe-Stadtführung von Mai bis Oktober immer samstags um 14:00 Uhr an.

Die Gästeführer nehmen alle Welterbe-Fans und diejenigen, die es werden wollen, mit auf eine lebendige Zeitreise durch die von der UNESCO im Jahre 2002 zum Welterbe erklärten Altstadtinsel und besuchen neben imposanten Gebäuden verschiedener Epochen auch die Welterbe-Ausstellung und das kunsthistorische Kleinod, den Hackertschen Tapetensaal, im Olthofschen Palais in der Ossenreyerstraße 1.

Eine Anmeldung für die Welterbe-Stadtführung ist erforderlich unter www.stralsundtourismus.de.  Treffpunkt ist immer 15 Minuten vor Führungsbeginn vor der Tourismuszentrale am Alten Markt.

20 Jahre Welterbe Stralsund und Wismar

Busfahrt zum Welterbetag am 4. und 5. Juni nach Wismar

Stralsund – Am 1. Juniwochenende (4. und 5. Juni) findet in Stralsunds Welterbe-Schwesterstadt Wismar die zentrale Veranstaltung anlässlich des bundesweiten Welterbetages statt. Der Welterbetag Wismar ist nur eine von vielen Veranstaltungen in der Jubiläumsreihe „20 Jahre Welterbe Stralsund und Wismar“.

Da 20 Jahre gemeinsames Welterbe verbinden, organisiert die Hansestadt Stralsund am Sonnabend, den 4. Juni sowie am Sonntag, den 5. Juni einen Bustransfer nach Wismar. Jeweils um 8:00 Uhr startet der Bus in Stralsund (Hauptabfahrt: Busbahnhof). Die Rückfahrt ist jeweils für 17:00 Uhr geplant. Die Bustickets beinhalten neben dem Transfer auch eine Stadtführung durch die Wismarer Altstadt.

Alle reiselustigen Stralsunderinnen und Stralsunder können die Tickets für die Fahrt ab sofort für 20,00 Euro Euro pro Person beim Busunternehmen Otto Möller Reisen, Knieperdamm 41, Telefon 03831 39 11 02 , erwerben (Achtung: begrenzte Anzahl von 46 Plätzen).

Beim Welterbetag in Wismar präsentieren sich an beiden Tagen über ein Dutzend Welterbestätten und Welterbe-Institutionen auf dem Marktplatz. Für Sonntag ist ein Programm auf dem Markt mit Redebeiträgen, Podiumsdiskussion und Musik geplant. Außerdem lädt das Welt-Erbe-Haus Wismar bei kostenfreiem Eintritt dazu ein, den Wismarer Teil des Welterbes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“ genauer kennenzulernen.

Bauernhof-Ensemble im Tierpark

Schulte: Tierpark ist in der Hansestadt um eine weitere Attraktion für Einheimische und Gäste reicher

Wismar – Heute hat Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte das Mecklenburger Bauernhof-Ensemble im Tierpark Wismar offiziell eröffnet.

„Der Tierpark in der Hansestadt ist um eine weitere Attraktion für Einheimische und Gäste reicher. Im neuen Bauernhof werden vor allem auch alte Haustierrassen aus der Region präsentiert. Der Tierpark untermauert mit stetig neuen Angeboten seinen Ruf als wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots in der Region“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Jochen Schulte am Donnerstag. In diesem Jahr sind bereits zwei neue Seilbahnen, ein neuer Wasserbob, eine neue Scooteranlage und ein komplett neu gestalteter Eingangsbereich hinzugekommen.

„Es handelt sich bei den sportlichen Freizeitanlagen um Investitionen von mehr als einer halben Million Euro, die der Tierpark allein durch Eigeninitiative aufgebracht hat“, so Schulte weiter.

Der Tierpark liegt auf einer Fläche von 17 Hektar südwestlich der Wismarer Altstadt. Es ist vor Ort eine Hofanlage mit unterschiedlichen Gebäuden gebaut worden. Neben Stallgebäuden für Ziegen, Schweine, Rinder, Schafe und Pferde ist unter anderem ein Gebäude aus Holz mit altem Bauerngerät entstanden.

„Darüber hinaus wird bereits in die Umsetzung neuer Pläne investiert. Es soll die digitale Infrastruktur weiter ausgebaut und die alten Stallanlagen zu einer begehbaren Vogelvoliere und einer Känguruanlage umgebaut werden. Das Angebot wird stetig erweitert. Dies macht sich auch in den Besucherzahlen bemerkbar. Bei mehr als 50 Prozent der Tierparkbesucher handelt es sich um Urlauber“, so Schulte weiter. Im vergangenen Jahr haben über 170.000 Gäste (2011: 119.000) den Tierpark besucht.

Die Gesamtinvestitionen für den Bauernhof im Tierpark betragen rund 2,36 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 1,89 Millionen Euro.

„Das Wirtschaftsministerium wird auch zukünftig Investitionen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten in den Tierparks und Zoologischen Gärten unterstützen. Ziel ist es, die touristische Attraktivität der einzelnen Standorte zu erhöhen und innovative und neue Erlebnisformate für die Zoobesucher zu schaffen“, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte abschließend.

Seehotel Zarrentin feiert Richtfest

Zarrentin – Minister Dr. Till Backhaus hat am Mittwoch in Vertretung der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Richtfest des Seehotels Zarrentin teilgenommen.

„Ich bin nicht nur dieser Region geboren und aufgewachsen, sondern habe hier auch meine ersten beruflichen Erfahrungen gesammelt. Deswegen liegt mir diese schöne Ecke Mecklenburg-Vorpommerns besonders am Herzen. In den vergangenen 30 Jahren hat sich hier viel getan. Durch Landes- und EU-Mittel, insbesondere der Richtlinie für Integrierte ländliche Entwicklung (ILERL) und der LEADER-Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), konnten hier viele Infrastrukturprojekte realisiert werden.

Ich denke da etwa an den Neubau der Kita am Sophientalring, die Außenanlage des Klosters und die Umgestaltung des Bienenzuchtzentrums Bantin zum Apineum. Ein wichtiges Projekt ist auch der Neue Schulcampus Zarrentin. Hier entstehen bis 2023 eine neugebaute Regionale Schule, eine Grundschule mit Hort, eine Zweifeldsporthalle mit Mensa sowie eine Sportplatzanlage und Freianlagen zum Spielen. Sie bieten Platz für 650 Schülerinnen und Schüler.

Allein diese rund 4,9 Millionen Euro teure Maßnahme wurde mit 3,6 Millionen Euro EU-Mitteln bezuschusst. Weitere 4,8 Millionen Euro aus dem ELER flossen in die Erschließungsarbeiten und Freianlagen des Campus‘. Insgesamt wurden in Zarrentin Gesamtinvestitionen in Höhe von fast 11 Millionen Euro getätigt, bei denen sich das Land mit fast 6 Millionen Euro beteiligte. Dadurch haben wir die gesamte Schaalsee-Region lebenswerter und attraktiver gemacht“, sagte der Minister.

Anders als in anderen Kleinstädten und Dörfern im Land ist die Bevölkerungszahl hier stetig gestiegen –  und dass nicht nur durch Eingemeindungen.
Auch der Tourismus nahm dank der landschaftlichen Vorzüge des Biosphärenreservates Schaalsee-Elbe und der vielen kulturellen Angebote stetig zu und hat sich zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standbein entwickelt.

Vor diesem Hintergrund investiert die Eugen-Block-Holding GmbH rund 15 Millionen Euro in den Neubau des Seehotels Zarrentin. Errichtet werden drei Gebäude im Landhaus-Stil, unter anderem mit 45 Zimmern und 90 Betten, Wellnessangebot, Veranstaltungssaal und Tiefgarage.

Das Hamburger Unternehmen betreibt im Ort bereits das „Fischhaus Hotel am Schaalsee“  und die Produktionsstätte „Block Menü“. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2023 geplant.

Eigenes Wappen für Toddin

Toddin – Die Gemeinde Toddin im Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält ein eigenes Wappen. Die Urkunde für das Hoheitszeichen mit der Wappengenehmigung und dem Eintragungsnachweis für die amtliche Wappensammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat das Innenministerium jetzt an den Toddiner Bürgermeister Marco Haurenherm versandt.

„Der Wunsch nach einem eigenen Wappen zeigt das Interesse der Gemeinde, ihre kulturhistorischen Traditionen zu bewahren und den deutlichen Willen der Gemeindevertretung, die Selbstverwaltung auch in einem eigenen Symbol sichtbar zu machen“, lobt Innenminister Christian Pegel. Zudem fügt Pegel hinzu: „Wappen sind wie kaum ein anderes Zeichen geeignet, Wertvorstellungen, Heimatverbundenheit und Geschichtsbewusstsein zu fördern. Sie spiegeln die Besonderheiten der örtlichen Gemeinschaft auf anschauliche Art und Weise wider und können deshalb ein repräsentatives Aushängeschild für die Aktivitäten der Gemeinde sein.“

Das Toddiner Wappen beschreibt der Wappenbrief wie folgt: „Geteilt von Rot und Gold; oben ein schräglinks liegendes Eichenblatt mit drei Eicheln in einem nach rechtshin abzweigenden Stiel, alles silbern; unten eine blaue Kornblumenblüte an einem blauen Stielende.“

Die Erklärung: Die Schildfarben Rot und Gold deuten auf die mecklenburgischen Landesfarben hin. Die beiden Symbole stehen für wichtige historische und gegenwärtige Erwerbsquellen der Einwohner ­– die Kornblume für die Landwirtschaft, die Eiche für die Forstwirtschaft.

Die Gemeinde mit den Ortschaften Setzin und Toddin kann das Wappen künftig unter anderem im Siegel, Briefkopf und auf Amtsschildern führen. Die endgültige Verwendung des Wappens legt jede Gemeinde selbst fest.

Aktuell sind in Mecklenburg-Vorpommern mit seinen 724 Gemeinden und den kreisfreien Städten Schwerin und Rostock 378 Wappen in die Wappenrolle des Landes eingetragen. Seit 1990 wurden 290 Wappen für Gemeinden, Städte und Landkreise genehmigt (einschließlich Wappen, die zum Beispiel wegen Gemeindezusammenlegungen inzwischen erloschen sind). Pro Jahr werden etwa fünf bis acht Wappen beantragt und genehmigt.

Schon in der DDR gab es die Möglichkeit, ein Wappen als Hoheitszeichen zu beantragen. Nach 1990 nahmen die Anträge deutlich zu. Grund dafür war die Neufassung der Kommunalverfassung, wodurch auch das kommunale Wappen- und Flaggenwesen erneuert wurde.

Den Antrag für ein Hoheitszeichen – das sind neben Wappen auch Flaggen– muss die Gemeinde in Papierform beim Innenministerium einreichen. Das Verfahren für die Annahme dieser Hoheitszeichen ist in der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums über die Genehmigung kommunaler Wappen und Flaggen beschrieben.

4. Landesweite Schulmesse Greifswald

Oldenburg: Lehramtsstudierende herzlich eingeladen persönliche Kontakte zu knüpfen

Greifswald – Bei der 4. Landesweiten Schulmesse Greifswald am 11. Mai (14:30 – 16:30 Uhr) können sich Lehramtsstudierende der Universität Greifswald ein Bild von den Schulen im ländlichen Raum machen.

„Wenn angehende Lehrerinnen und Lehrer erst einmal persönliche Kontakte geknüpft und von den Schulleitungen und Lehrkräften aus erster Hand im persönlichen Gespräch gehört haben, wie es sich vor Ort lebt und arbeitet, geben sie einem Praktikum oder Referendariat an einer Schule im ländlichen Raum eine Chance“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

„Vor Ort erleben sie dann, dass die Einstiegsmöglichkeiten und Berufsperspektiven gut sind, viele Schulen sich durch kleinere Klassen und eine persönliche Atmosphäre auszeichnen. Der Fahrtkostenzuschuss macht ein Praktikum, der Referendarzuschlag in Höhe von 20 Prozent den Vorbereitungsdienst an Schulen im ländlichen Raum noch attraktiver“, erläuterte die Ministerin.

Die teilnehmenden Schulen umfassen alle allgemein bildenden Schularten; aufgrund der Greifswalder Ausbildung von Lehrkräften im Fach Niederdeutsch präsentieren sich zwei Profilschulen für Niederdeutsch:

  • Reuterstädter Schulcampus Stavenhagen
  • Goethe-Gymnasium – Musikgymnasium – Demmin
  • Kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, Altentreptow
  • „Schloss-Gymnasium“ Gützkow
  • Regionale Schule Siegfried Marcus, Malchin
  • Regionale Schule „Robert Koch“ Grimmen
  • Regionale Schule „Am Wasserturm“ Strasburg
  • Regionale Schule „Friedrich Schiller“ Anklam
  • Regionale Schule „Käthe Kollwitz“ Anklam
  • Regionale Schule „Ehm Welk“ Ueckermünde
  • Ostseeschule Ückeritz
  • Regionale Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ Woldegk
  • Regionale Schule mit Grundschule „Johann-Christoph Adelung“ Spantekow
  • Regionale Schule mit Grundschule „Heinrich Heine“ Karlshagen
  • Grundschule Datzeberg, Neubrandenburg
  • Grundschule Mitte Pasewalk

Außerdem stellt das Welcome Center Vorpommern-Greifswald die Leistungen dieser regionalen Servicestellen vor und das Bildungsministerium informiert über den Referendar-Zuschlag und das Bewerbungsverfahren für den Vorbereitungsdienst.

Die Schulmesse findet an der Universität Greifswald auf dem Campus Loefflerstraße statt (Ernst-Lohmeyer-Platz 6, 17489 Greifswald).

Für die Veranstaltungen zur Lehrkräftegewinnung für den ländlichen Raum kooperiert das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung mit dem landesweiten Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) und dem Greifswalder Universitätszentrum für Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung (GULB).

Sie führen neben einer weiteren Schulmesse am Di. 24. Mai an der Universität Rostock noch zwei LehrerbildungsLANDPARTIEN durch, für die sich interessierte Lehramtsstudierende jetzt noch anmelden können: Starttermine für die mehrtätigen Schulbesuchsreisen sind der 18. Mai und der 30. Mai 2022.

Regionales Informations- und Touristikzentrum

Schwesig hebt Bedeutung von Anklam und Vorpommern insgesamt hervor

Anklam – „Eine attraktive Stadt muss sich positiv darstellen. Ich freue mich, dass wir heute den ersten Spatenstich für das neue Regionale Informations- und Touristikzentrum, das RITZ, hier in Anklam vornehmen können“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Freitag in Anklam.

Das RITZ werde alles aus einer Hand bieten: Informationen zu touristischen Angeboten in der Stadt, in der Region und bis nach Usedom. Dazu noch ein Fahrradverleih und eine sanitäre Anlage. Schwesig: „6,2 Millionen Euro geben wir als Land zu dieser Investition hinzu.“ Das sei gut angelegtes Geld. Auch deshalb, weil sich das RITZ einfüge in eine Stadtentwicklung in Anklam, die wirklich ihresgleichen sucht.

„Dazu gehört der Marktplatz, der schon länger fertig ist. Vor allem aber gehört der so genannte Anklamer Dreiklang aus Schwimmhalle, Schule und Ikareum dazu.“ Die Mehrzweckhalle am Stadion und die weitere Hafenbebauung seien die nächsten Projekte, führte die Regierungschefin weiter aus. „Hier entstehen Infrastruktur und Lebensqualität für die Menschen in der Stadt. Ich finde es großartig, was sich Anklam vornimmt und wie zielstrebig die Stadt ihre Vorhaben umsetzt“, lobte Schwesig.

Nicht nur Anklam, ganz Vorpommern habe sich gut entwickelt. „Dafür haben wir alle in den vergangenen Jahren viel getan.Unser östlicher Landesteil und vor allem die Gebiete, die nicht direkt am Meer liegen, brauchen weiter Unterstützung. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, für Vorpommern besondere Strukturen zu schaffen.“ Das seien der Vorpommern-Rat, der sich morgen in Greifswald zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung trifft, die Lenkungsgruppe Vorpommern, der Vorpommern-Fonds mit 3,5 Millionen Euro jährlich, was in der Förderperiode von 2022 bis 2026 ein Gesamtvolumen von 17,5 Millionen Euro ausmacht „und vor allem der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg, Heiko Miraß.“

Auch in dieser Wahlperiode lege die Regierung besonderes Augenmerk auf Vorpommern. „Denn Vorpommern hat Potenzial – als Wachstumsregion zwischen den dynamischen Großräumen Berlin und Stettin, als Kulturregion und als Region der schönen, lebendigen, kleinen Städte.“