Dahlemann: Historisches Institut steht für gute Entwicklung in Vorpommern

Greifswald – „Der Campus ist vollendet. Das altehrwürdige Gebäude des Historischen Instituts der Ernst-Moritz-Arndt-Universität erstrahlt in neuem Glanz. Damit ist ein wichtiges Projekt, das uns lange hier beschäftigt hat, erfolgreich zu Ende gebracht worden. Ich freue mich, das neugestaltete Gebäude eröffnen zu können“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Übergabe des Gebäudes.

Fast alle Lehrstühle des Historischen Instituts sind nunmehr in der Domstraße 9a untergebracht. Mehr als jeder zehnte Studierende in der Hansestadt wird Historiker. Damit zählt das Institut zu den größten der Universität.

Gerade das Historische Institut sei wichtig für die regionale Identität für Vorpommern. Dahlemann: „Auch mit diesem Institut zeigen wir, was wir im östlichen Teil des Landes können und was wir in den vergangenen Jahren bewegt und geschafft haben. Gute Bedingungen für Studierende und Lehrende, international vernetzte Forschungsprojekte und eine hervorragende Betreuung der Studierenden geben dem Historischen Institut seinen ganz eigenen Charakter.“

Das Institut werde auch in Zukunft dazu beitragen, dass sich die Universität insgesamt immer mehr zu einem Anziehungspunkt in der Region und im Ostseeraum entwickelt. „Diese Entwicklung ist für Vorpommern sehr wichtig und macht den Landesteil Stück für Stück attraktiver, gerade für junge Leute“, betonte Dahlemann.

Polizeidirektor Lutz Müller ist neuer Polizeichef der Landeshauptstadt

Schwerin – „Die Leitung der Polizeiinspektion Schwerin ist eine ganz besondere Herausforderung. Die polizeiliche Lage in der Landeshauptstadt steht im Fokus des gesamten Landes“, sagte Innenminister Lorenz Caffier anlässlich der Verabschiedung des bisherigen Leiters der Polizeiinspektion Schwerin Herrn Polizeidirektor Ingo Renk sowie der Amtseinführung seines Nachfolgers Herrn Polizeidirektor Lutz Müller am heutigen Nachmittag.

„Den Herausforderungen der Stadt hat sich Polizeidirektor Ingo Renk immer erfolgreich gestellt. Er hat ein gutes Gefühl für die Besonderheiten hier vor Ort entwickelt“, dankt Innenminister Caffier dem ehemaligen Polizeichef Schwerins, der nun die Geschicke der Polizeiinspektion Ludwigslust, der größten Polizeiinspektion des Landes, leitet.

Der neue Leiter der Polizeiinspektion in Schwerin Polizeidirektor Müller blickt bisher auf einen für einen Polizisten dienstlichen Werdegang zurück, bei dem er jede Menge polizeiliche Erfahrung sammeln konnte. Der heute 46-jährige, verheiratete und in Schwerin geborene Vater eines Kindes trat 1991 in den Dienst der Landespolizei ein und begann seine Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst.

Nach der zweijährigen Ausbildung versah Polizeidirektor Müller zunächst seinen Dienst in der ersten Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei in Schwerin bevor er 1996 den Aufstieg in die Laufbahn des gehobenen Dienstes erfolgreich absolvierte und zum Polizeikommissar ernannt wurde.

Nach vier Jahren Dienst in verschiedenen Funktionen in der damaligen Polizeidirektion Schwerin, unter anderem als Leiter der Führungsgruppe der Polizeiinspektion Hagenow oder in der Einsatzleitstelle als Leiter vom Lagedienst, wurde Lutz Müller zum Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern abgeordnet. Von hier betrieb er das Studium für die Laufbahn des höheren Polizeivollzugsdiensts in Münster Hiltrup und wurde nach erfolgreichen Abschluss im Jahr 2003 zum Polizeirat ernannt.

Innenminister Lorenz Caffier: „Herr Müller war jahrelang das Gesicht unserer Spezialeinheiten und ist zweifelsohne ein herausragender Experte auf diesem Gebiet.

Als Leiter der Spezialeinheiten oblagen Herrn Müller im Landeskriminalamt zuletzt die Leitung des MEK und SEK sowie die Verantwortung über die Berater- und Verhandlungsgruppe und die Zielfahndung.

Seit dem 02. Oktober führt Polizeidirektor Lutz Müller die Polizeiinspektion Schwerin. „Ich bin überzeugt, dass Herr Müller hier neue Impulse setzen wird. Er ist ein Mann mit klaren Linien und tadelloser Einstellung. Er regiert nicht wie ein Boss von oben, sondern nimmt den Begriff Polizeiführer wörtlich: Er geht voran, führt von vorne und reißt seine Mitarbeiter mit“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Neues Polizeigebäude in Heringsdorf übergeben

Insel Usedom – Die alten Quartiere der Polizeibediensteten in Heringsdorf gehören der Vergangenheit an. Nach umfangreichen Baumaßnahmen übergab Innenminister Lorenz Caffier heute offiziell das neue Polizeidomizil für die Polizistinnen und Polizisten des Polizeireviers und der Außenstelle des Kriminalkommissariats Anklam.

„Die Präsentation einer modernen Polizei als „Dienstleistungsunternehmen für innere Sicherheit“, wie hier in Heringsdorf, entscheidet nicht zuletzt über Erfolg und Misserfolg dieser Institution“, stellt Innenminister Lorenz Caffier fest. „So wie für jeden Beamten gilt, dass er persönlich durch sein Auftreten und seine Erscheinung das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit wesentlich bestimmt, muss auch ein Dienstgebäude diesen Ansprüchen genügen. Optimale räumliche und technische Arbeitsbedingungen tragen ganz wesentlich zur Motivation und Leistungssteigerung der Beamten bei.“

Nachdem die ursprüngliche Bauplanung aufgrund der Bausubstanz in der alten Villa nicht umgesetzt werden konnte, entschieden sich die Landesregierung und die Gemeinde für den Neubau auf einem bisher ungenutzten Grundstück im Waldbühnenweg von Heringsdorf. Es handelt sich bei dem neuen Polizeigebäude um einen freundlichen, zeitgemäßen Zweckbau, der nach Bewertungskriterien des Nachhaltigen Bauens errichtet wurde.

Die Fassadenelemente sind aus vollständig recyclebaren Material hergestellt worden. Die Energieversorgung übernimmt eine Luft-Wärmetauschanlage, deren Strombedarf über die Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert wird. So muss nur an äußerst kalten Tagen über eine Gastherme Wärmeenergie zugeführt werden.

Nicht zuletzt sorgen die hohen Fenster, die viel Licht in das Gebäude bringen, die breiten Flure und auch der innenliegende Sonnenschutz für angenehme Arbeits- und raumklimatische Bedingungen.

„In einer Grenzregion, die in großem Maße vom Tourismus lebt, ist innere Sicherheit ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. Durch den Neu-Bezug der modernisierten Polizeiliegenschaft geht meines Erachtens ein Impuls für mehr Sicherheit und Ordnung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger in Heringsdorf und seines Umlandes sowie deren Urlauber aus“, sagte Innenminister Caffier abschließend.

Drese: In Kürze sieben 24-Stunden-Kitas im Land

Rostock – Mecklenburg-Vorpommern baut sein bundesweit vorbildliches Angebot an 24-Stunden-Kitas und Kindertageseinrichtungen mit Randzeitenbetreuung weiter aus. Mit Kitas in Demmin (ab November 2017) und Wismar (ab Anfang 2018) verfügen in naher Zukunft dann sieben Einrichtungen über flexible Angebote über Nacht und an den Wochenenden. Darauf machte Sozialministerin Stefanie Drese bei ihrem Besuch der 24-Stunden-Kita Humperdinckstraße heute in Rostock aufmerksam.

„Besonders für Eltern im Schichtdienst und Berufspendler schließen Kitas mit Öffnungszeiten in den Randzeiten und Übernachtungsmöglichkeiten eine Betreuungslücke. Damit schaffen wir im Land Rahmenbedingungen, die es auch diesen Eltern ermöglicht, unbesorgt ihrer Arbeit nachzugehen und die Kinder gut versorgt und betreut zu wissen“, sagte Drese. Die Kinder verbleiben dabei in der Regel nicht länger in den Einrichtungen als im „normalen“ Betrieb werden aber über Nacht oder an den Wochenenden von pädagogischen sowie heilpädagogischen Fachkräfte betreut.

Drese: “Der Bedarf an einer 24-Stunden-Kita ist in Rostock im näheren Umfeld der Humperdinckstraße vorhanden, da viele Eltern bei der Polizei oder am Uniklinikum beschäftigt sind und seit langem sich ein solches Angebot wünschen. Mein Dank gilt vor allem der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik mbH (GGP) als Kita-Träger, deren Konzept überhaupt erst eine qualifizierte Betreuung der Kinder mit erweiterten Öffnungszeiten und einer Übernachtungsmöglichkeit ermöglicht hat.“

Die derzeit existierenden 24-Stunden-Kitas befinden sich in Schwerin (2x) sowie in Rostock, Stralsund und Neubrandenburg. Demmin und Wismar folgen demnächst. In Greifswald könnte die Uni-Kita bei Bedarf zu einer 24-h-Kita werden (z. Zt. Betreuung von 5.30 – 20.30 Uhr).

Unterstützung für das Projekt „Theater-Hanse“ in Stralsund

Stralsund – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann besuchte am Freitagabend im Theater Vorpommern in Stralsund das Gastspiel des polnischen Teatr Wierszalin mit dem Stück „Gott Nijinski“.

Die Aufführung bildet den Auftakt zu einer Impulsveranstaltung, die am 13. und 14.Oktober in Stralsund stattfindet und durch den Interessenverein „Theater-Hanse“ ausgerichtet wird. Die Initiative möchte gemeinsam mit dem Verlag „theater der zeit“ und dem Theater Vorpommern die alte Tradition der Hanse auf kulturellem Gebiet beleben. Dafür soll ab 2019 in Stralsund ein Festival ins Leben gerufen werden, das dann alle zwei Jahre die bemerkenswertesten Schauspiel-, Musiktheater- und Tanzveranstaltungen aus dem Ostseeraum zeigt.

Dahlemann kündigte eine Zuwendung der Landesregierung in Höhe von 20.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds an: „Setzen Sie Ihr Vorhaben engagiert um. Ein Theaterfestival mit Ausstrahlung in den gesamten Ostseeraum, das an die gute Tradition der Hanse anknüpft, wäre eine große Bereicherung des kulturellen Lebens in Vorpommern und stärkt zugleich den sehr guten Ruf unserer Kulturschaffenden über unsere Region hinaus. Für Ihr Engagement danke ich Ihnen sehr herzlich“, sagte Dahlemann an die anwesenden Gäste gewandt.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Lambrechtshagen

Lambrechtshagen – Die Gemeinde Lambrechtshagen im Amt Warnow-West (Landkreis Rostock) erhält eine Zuwendung für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Das Energieministerium fördert das Projekt mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie.

Die Straßenbeleuchtung der Gemeinde wird im Wohngebiet Sievershagen II, Rostocker Straße, Siedlungsweg und Ostseeparkstraße auf energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Die derzeitigen 76 Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die vorhandenen Masten können weiterhin genutzt werden.

Nach Umsetzung der Maßnahme kann neben einer Energieeinsparung von 42.386 kWh pro Jahr auch eine CO2-Einsparung von 25 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Für dieses Vorhaben steht ein Zuschuss in Höhe von 29.419 Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 58.838 Euro.

Sanierung der Außensportanlagen der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“ in Neustrelitz

Neustrelitz – Die Sportanlagen der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“ in Neustrelitz wird für den Schul- und Freizeitsport genutzt, allerdings uneingeschränkt nur bei trockenem Wetter. Aufgrund der Platzbeschaffenheit fließt Niederschlagswasser nur unzureichend ab und bei Regenwetter steht das Wasser längere Zeit auf dem Platz. Ein lehrplangerechter Sportunterricht im Freien ist so nicht möglich.

Deshalb will die Stadt Neustrelitz die Außensportanlage dringend sanieren, damit sie wieder bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit genutzt werden kann. Als neuer Belag ist für das Spielfeld ein gefüllter Kunststoffrasen und für die Laufbahnen und die Segmente eine Kunststoffbelag vorgesehen. Die Kosten dafür muss die Stadt nicht allein tragen, das Innenministerium beteiligt sich mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 192.000 EUR. Den Zuwendungsbescheid übergab Minister Lorenz Caffier heute an Bürgermeister Andreas Grund.

„Die Schüler sollen ordentliche Bedingungen für den Sportunterricht haben, das fördert nicht nur die Freude am Sport, sondern weckt hoffentlich auch Begeisterung für den Sport außerhalb des Unterrichtes. Und so profitiert nicht nur die Schule von den Investitionen in die Sportanlage, sondern alle, die ihn gern nutzen.“

Waldkinder feiern Holzwippe

WEMAG schenkt Kindergartengruppe ein begehrtes Spielgerät

Dechow – Gespannt schauen die Kinder den Waldweg hinunter. Als sie eine Wippe in der Hand des Mannes erkennen, bricht großer Jubel aus. Wie ein Relikt wird der Dreisitzer von den Kinderhänden übernommen und vorsichtig auf dem Waldboden abgesetzt. Die Erzieherin teilt kurz die erste Gruppe ein und schon beginnt ein ausgelassenes Auf und Ab.

„Vor einigen Jahren haben wir von der Kita in Carlow genau solch eine Wippe geschenkt bekommen, die noch aus einer Kita-Weihnachtsaktion der WEMAG vor vielen Jahren stammt. Doch diese ist jetzt zur Reparatur“, erklärt die Erzieherin Grit Werner die Freude und teilt bereits die nächste Gruppe zum Wippen ein. Auch der Überbringer, WEMAG-Geschäftskundenbetreuer Mario Möller, freut sich darüber, wie die Holzwippe gefeiert wird. „Nachhaltigkeit und ökologisches Engagement sind sowohl für die WEMAG als auch für den Waldkindergarten Dechow ein wichtiges Thema. Hier ist das Spielgerät in guten Händen“, meint Mario Möller bei der Übergabe.

WEMAG-Geschäftskundenbetreuer Mario Möller löst mit dem kleinen Geschenk bei den Erzieherinnen Kerstin Houdelet, Grit Werner und Monika Audorff (v.li.) sowie den Kindern des Waldkindergartens Dechow gleichermaßen große Freude aus. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Der Waldkindergarten Dechow „Die Wildsprösslinge“ ist einer der ersten und wenigen Waldkindergärten in Mecklenburg-Vorpommern. Seit Mai 2008 verbringen die Drei- bis Sechsjährigen den abwechslungsreichen Kindergartentag im 80 Hektar großen Mischwald zwischen Groß Molzahn und Dechow. „Hier haben wir uns auf bisher 24 Waldplätzen mit den jeweils verschiedenartigen Gegebenheiten eingerichtet“, erläutert Erzieherin Kerstin Houdelet.

Die Waldkindergartengruppe ist die meiste Zeit des Tages draußen. Dabei spielt das Wetter nicht die entscheidende Rolle. Eher bestimmen kleine besondere Entdeckungen, gemeinsame Erlebnisse, durchlebte Konflikte und Naturprojekte die Zeit im Wald. Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich ein Bauwagen als Materiallager und Notunterkunft bei schlechtem Wetter.

Mit der pädagogischen Arbeit im Lebensraum Wald wird Freude an der Natur gefördert – Grundlagen sie zu schützen, zu erhalten und zu achten werden gelegt. Die Naturerfahrungen sollen den Kindern helfen, sich in bestimmten Lebenssituationen zurecht zu finden. Zudem sollen natürliche Bewegungsanlässe und Möglichkeiten das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder stärken. „Mit dem Waldkindergarten wollen wir die Entwicklung des Kindes zu einer selbstbewussten, eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützen. Das gibt den Kindern die Chance, einen selbstverständlichen, vertrauten Bezug zur Natur zu gewinnen“, sagt die Erzieherin Monika Audorff.

Gemeinde Krusenhagen rüstet Beleuchtung auf LED um

Krusenhagen – Für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Krusenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) einen Zuschuss in Höhe von 13.373,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde beabsichtigt, die vorhandene Straßenbeleuchtung in der Redentiner Landstraße, Gardinenstraße in Hof Redentin und im Wiesenweg in Gagzow auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 31 Natriumdampflampen werden durch 31 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. In Hof Redentin werden zudem drei Betonmaste durch neue feuerverzinkte Stahlmasten ausgetauscht.

Ziel dieser Maßnahme ist es, den Stromverbrauch sowie die Kohlendioxidbelastung zu reduzieren. Neben einer jährlichen Energieeinsparung von rund 8.315 Kilowattstunden kann eine Kohlendioxideinsparung von rund 5 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Dahlemann: Eislauffläche wird neue Attraktion für Pasewalk

Pasewalk – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt morgen an die Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk Sandra Nachtwein einen Zuwendungsbescheid aus dem Sportstättenprogramm des Bildungsministeriums in Höhe von 50 000 Euro für die Errichtung einer Eislauffläche auf der Festwiese der vorpommerschen Stadt. Die Stadt stellt Eigenmittel in Höhe von etwas mehr als 3 000 Euro zur Verfügung. Mehr als 35 500 Euro dafür kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Förderung des ländlichen Raumes (ELER).

„Ich finde es sehr schön, dass wir hier in Pasewalk in Vorpommern eine solche Sportanlage errichten können. Damit haben wir ein Versprechen eingelöst. Besonders gut finde ich, dass sie ganzjährig genutzt werden kann: im Winter als Eislauffläche und im Sommer zum Skaten, Inlinerlaufen oder Basketballspielen. Das ist vor allem für Kinder und Jugendliche eine Attraktion. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir diese neue Anlage in Betrieb nehmen können. Hoffen wir also auf einen knackigen Winter!“

Die Initiative für das Projekt sei vom Kinder- und Jugendrat der Stadt Pasewalk ausgegangen. Dahlemann: „Dafür möchte ich den Kindern und Jugendlichen ganz herzlich danken. Zeigt dies doch, dass sich Einsatz und Hartnäckigkeit lohnen. Mein Dank gilt auch Bürgermeisterin Sandra Nachtweih, der Landtagsabgeordneten Beate Schlupp und der Schulsozialarbeiterin Antje Schulz für ihr Engagement für dieses Projekt.“

Radweg von Rövershagen nach Gelbensande wird frei gegeben

Rövershagen – Infrastrukturminister Christian Pegel wird am Freitag (13.10.2017) zusammen mit Vertretern des Landkreises Rostock, der Hansestadt Rostock und der Gemeinden den Radweg entlang der Bundesstraße B 105 zwischen Rövershagen und Gelbensande (Landkreis Rostock) feierlich freigeben.

Der Radweg wurde parallel zur Fahrbahnseite der B 105 auf einer Länge von 3,5 Kilometern und in einer Breite von 2,50 Metern überwiegend in Asphaltbauweise errichtet. Der neue Abschnitt zwischen Rövershagen und Gelbensande stellt ein Teilstück des Gesamtradweges entlang der B 105 von Rostock nach Bentwisch bis Altheide da. Somit schließt sich die Lücke zu den bereits fertiggestellten Radwegen entlang der B 105. Der Lückenschluss bis Altheide mit einer Länge von 3 km ist im Straßenbauplan Mecklenburg-Vorpommern enthalten und soll – sofern der Grunderwerb rechtzeitig abgeschlossen ist und Baurecht besteht – bis Ende 2020 fertiggestellt werden.

Die Bundesstraße B 105 ist eine überregionale, hochfrequentierte Verkehrsverbindung von Selmsdorf über Wismar und Rostock in Richtung Ribnitz-Damgarten, weiterführend bis nach Stralsund. Der Neubau des Radweges dient der

Erhöhung der Verkehrssicherheit, der Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der weiteren touristischen Erschließung. Für den Neubau des Radweges waren umfangreiche Fäll- und Rodungsarbeiten notwendig. Als Ausgleichsmaßnahme erfolgten Erstaufforstungen auf insgesamt 6,7 ha Fläche. Im Bereich des Waldbiotops der Rostocker Heide wurde eine 68 m lange Spundwand zwischen dem Teich und dem Radweg gesetzt.

Zusätzlich wurde auf dem Streckenabschnitt in der Rostocker Heide ein Fledermausquartier durch Umbau eines ehemaligen Trafohauses geschaffen.

Die Baukosten belaufen sich auf 858.200 Euro. Davon trägt der Bund 833.200 Euro und die Gemeinde Rövershagen 25.000 Euro.

A20 bei Tribsees weiter abgesackt – eine Spur Richtung Stettin vorerst weiter befahrbar

Tribsees – Am 10.10.2017 untersuchte ein Bodengutachter erneut die abgesackte Fahrbahn auf der A 20 im Bereich der Trebeltalbrücke. Die Setzungen auf der schadhaften Fahrbahn in Richtung Rostock sind so weit fortgeschritten, dass etwa 1000 Kubikmeter Erde „weggesackt“ sind und dadurch ein Loch von ca. 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und durchschnittlich 2,50 Metern Tiefe entstanden ist. Es gibt zudem Anzeichen dafür, dass der Prozess der Setzung nicht abgeschlossen ist.

Der Gutachter sieht aber keine akute Gefährdung des Verkehrs auf der verbleibenden einen Fahrspur auf der Gegenfahrbahn in Richtung Stettin. Deshalb soll der Verkehr dort zunächst aufrechterhalten werden. Vermesser des Landesamtes kontrollieren zweimal täglich die Fahrbahn durch Höhenmessungen der Fahrbahnoberfläche. Abhängig von den Ergebnissen dieser Messungen wird über eventuelle weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs entschieden.

Der Verkehr in Richtung Rostock wird über die die bisherige Umleitungsstrecke von der Anschlussstelle Tribsees über die L19 zur Anschlussstelle Sanitz geführt. Die Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung prüfen zudem zurzeit, ob zusätzliche Umleitungsmöglichkeiten geschaffen werden können.

Für den Verkehr auf der A20 in Richtung Stettin gilt in dem betroffenen Bereich bei der Trebeltalbrücke zurzeit ein Tempolimit von 60 km/h.

Marlow erhält Zuschuss zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Marlow – Für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung im Ort und entlang der Landstraße 181 erhält die Stadt Marlow einen Zuschuss in Höhe von 26.600 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt beabsichtigt, die vorhandene Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik in Marlow und den Ortsdurchfahrten entlang der Landstraße 181 in den Ortsteilen Allerstorf, Jahnkendorf, Tressentin und Carlewitz umzurüsten. Die vorhandenen 91 Leuchten werden durch 91 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Auch fünf neue Lichtmaste sowie 15 Meter Kabel werden erneuert.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Energieeinsparung von rund 24.508,00 Kilowattstunden Strom pro Jahr kann jährlich eine Einsparung von rund 20 Tonnen Kohlendioxid erreicht werden.

Bau eines Familien-Kompetenz-Zentrums

Minister Pegel in Rostock: Förderbescheid für den Bau eines Familien-Kompetenz-Zentrums

Rostock – Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt heute (09.10.2017) in Rostock einen Zuwendungsbescheid über rund 7,52 Millionen Euro für den Bau eines Familien-Kompetenz-Zentrums an den Oberbürgermeister Roland Methling. Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, Förderzeitraum 2014 bis 2020, für den Förderbereich Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung gewährt.

Die Stadt Rostock baut auf dem Gelände des Kinderheims in der Schleswiger Straße 6 in Rostock-Lichtenhagen ein Familien-Kompetenz-Zentrum (FKZ). Das Vorhaben umfasst den Abbruch alter Bestandsgebäude und den Neubau von drei Gebäuden sowie einer Zufahrtsstraße. Innerhalb der drei Gebäude wird künftig eine Betreuung für das Mutter-Kind-Wohnen, das betreute Kinder- und Jugendwohnen sowie eine Nutzung für weitere soziale Zwecke realisiert. Das Projekt dient der Verbesserung der Möglichkeiten zur Integration von Bildung, Arbeit und Gesellschaft.

Mit den Bauarbeiten konnte aufgrund eines genehmigten vorzeitigen Maßnahmenbeginns bereits im Oktober 2016 begonnen werden. Im Rahmen der Bescheidübergabe besichtigt Minister Pegel auch die Baustelle und lässt sich über den Baufortschritt informieren.

„Als für den Bereich Bau zuständiges Ministerium verfolgen wir die stadtentwicklungspolitische Zielstellung, Städte und Gemeinden in unserem Land zu zeitgemäßen Wohn- und Arbeitsstandorten zu entwickeln. Dies gelingt durch die gezielte Unterstützung von Projekten, die zur Funktionsstärkung von Innenstädten und Ortsteilzentren, zum Beispiel durch die Verbesserung der sozialen Infrastruktur beitragen, um für die Bewohnerinnen und Bewohner gute Lebensbedingungen zu schaffen.“, so Minister Pegel.