Grünes Licht für „Wittenburg Village“

Wittenburg – Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat die Anträge der Stadt Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) auf Abweichung von den Zielen der Raumordnung im Zusammenhang mit dem Projekt „Wittenburg Village“ bewilligt. Das Prüfverfahren hat ergeben, dass die Voraussetzungen für die Zulassung einer Abweichung von den Zielen der Raumordnung vorliegen.

Damit steht die Ampel für die Stadt Wittenburg auf Grün. Sie kann nun ihre kommunalen Planungen einleiten und den Bebauungsplan für das Gesamtvorhaben „Wittenburg Village“ aufstellen. Dieses setzt sich aus Factory-Outlet-Center (FOC), Hotelerweiterung, Feriendorf, Spiel- und Sportanlagen sowie Schwimmbad zusammen. Der Bebauungsplan muss sicherstellen, dass „Wittenburg Village“ als Gesamtpaket umgesetzt wird. Das ist eine Maßgabe des Zielabweichungsbescheids. „Ein FOC ohne die anderen Bausteine wird es nicht geben“, sagt Infrastrukturminister Christan Pegel.“

Er begründet seine Zustimmung zu dem Vorhaben: „Die umfangreichen Analysen dazu zeigen, dass keine nachhaltig negativen Auswirkungen durch das FOC auf Branchenmix und Angebotsattraktivität der innerstädtischen Geschäftslagen und somit auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Städte im Einzugsgebiet zu befürchten sind. Die Gutachter bewerten die Ansiedlung des FOC als wirtschaftsstrukturell, städtebaulich und raumordnerisch verträglich.“

An die Bewilligung ist eine Vielzahl von Bedingungen geknüpft. So darf die Gesamtverkaufsfläche des FOC 12.600 Quadratmeter in 60 Geschäften nicht übersteigen. Für die geplanten Sortimente Bekleidung, Schuhe/Lederwaren und Sonstiges sind Obergrenzen festgelegt.

Im FOC dürfen ausschließlich Markenartikel angeboten werden, die zum Beispiel als Auslaufmodelle oder Artikel zweiter Wahl den Verkauf als Outlet-Ware rechtfertigen. Diese Markenartikel sind mit einem Preisabschlag von mindestens 20 Prozent auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers anzubieten.

Der Investor schließt mit der Stadt Wittenburg und dem Energieministerium als Vertreter des Landes einen Vertrag, der die o.g. Bedingungen enthält. Eingeschlossen ist die Vereinbarung, dass ein Einzelhandelsgutachter in den ersten zwei Jahren nach Eröffnung jährlich sowie in den darauf folgenden sechs Jahren alle zwei Jahre die Einhaltung dieser Kriterien prüft.

Der Investor verpflichtet sich, Feriendorf, Spiel- und Sportanlagen und Anlagen für Outdoor-Aktivitäten sowie Schwimmbad binnen sechs Jahren nach Inkrafttreten des Bebauungsplans fertigzustellen. Für die Hotelerweiterung hat er maximal sieben Jahre Zeit.

Der Vorhabenträger ist zudem verpflichtet, in seiner Anlage eine Tourismusinformation von mindestens 60 Quadratmetern einzurichten. Die Fläche hat er der Stadt Wittenburg kostenfrei zu überlassen, solange das FOC betrieben wird. Für ihren Betrieb und Maßnahmen zur Vermarktung der Region zahlt der Investor monatlich 2500 Euro an die Stadt.

Zahlen und Fakten

Größe „Wittenburg Village“: ca. 35 Hektar
erwartete Besucher: ca. 1,5 Millionen/Jahr, davon 1 Million im FOC
Investitionssumme: ca. 71,6 Millionen Euro
neue Arbeitsplätze: ca. 570

Weitere Vorgaben

Architektur muss sich an norddeutschen/landestypischen Baustil anlehnen
Hotelerweiterung auf maximal 600 Betten in mehrstöckigem Hotelneubau
Feriendorf mit ca. 90 Ferienhäusern plus Zentraltrakt mit Rezeption, Restaurants sowie Gästehaus mit ca. 100 Zimmern mit maximal 730 Betten
Spiel- und Sportanlagen: z. B. Tennisplätze, Kletterpark, Mountain-Bike-Parcours, Golf Driving Range auf ca. acht bis zehn Hektar Fläche
Schwimmbad mit Bad-, Sauna- und Wellnessbereich auch zur Nutzung für Schul-, Sport- und Vereins- sowie öffentliches Schwimmen

Verfahren

Aufgrund der zu erwartenden überregionalen Auswirkungen des FOC war für das Vorhaben ein Raumordnungsverfahren (ROV) erforderlich. Dieses hat das Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg durchgeführt. Ziel des ROV war es, die zu erwartenden raumbedeutsamen Auswirkungen des Vorhabens zu beurteilen.

In das ROV wurde ein Zielabweichungsverfahren (ZAV) für das Outlet Center integriert. Die Stadt Wittenburg hatte beim Energieministerium einen entsprechenden Antrag gestellt. Dieser bezog sich auf die dem FOC entgegen stehenden Ziele von Landesentwicklungsprogramm und Regionalem Raumordnungsprogramm Westmecklenburg, insbesondere die Auswirkungen auf den Einzelhandel in den Innenstädten der Gemeinden im Einzugsgebiet des FOC. Das ROV mit integriertem ZAV ist damit abgeschlossen.

Rethwisch erhält neuen Hort

Ministerin Drese überreichte Zuwendungsbescheid für Hortneubau in Rethwisch

Rethwisch – Für die Erweiterung der Hortkapazitäten am Schulstandort Rethwisch hat der Landkreis Rostock zur Weiterreichung an die Gemeinde Börgerende-Rethwisch heute einen Zuwendungsbescheid des Landes erhalten. Sozialministerin Stefanie Drese überreichte die zweckgebundene Förderung für einen Hortneubau, der Platz für 66 Kinder schafft.

„Die erfreulicherweise steigenden Kinderzahlen an der Schule Rethwisch machen einen Neubau notwendig. Dadurch werden die Unterbringungsmöglichkeiten, die Bedingungen für die Kinder sowie das Angebot für die Betreuung am Schulstandort wesentlich verbessert“, sagte Drese bei der Übergabe des Förderbescheids in Rethwisch.

Die Baumaßnahme ist mit insgesamt rund 640.000 Euro veranschlagt. Davon steuert das Land 500.000 Euro bei. Der Zuwendungsbetrag beinhaltet Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums in Höhe von 375.000 Euro.

Drese: „Der weitere qualitative und quantitative Ausbau der Kindertagesbetreuung ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Land und Kommunen. Mit unserem beträchtlichen Investitionszuschuss für den Hortneubau in Rethwisch werden wir unserer Verantwortung gerecht und unterstützen die Kommunen bei der Bereitstellung einer guten Infrastruktur für die Kindertagesbetreuung. Gleichzeitig zeigt sich, dass Mecklenburg-Vorpommern von den Programmen der Europäischen Union in beträchtlicher Weise profitiert.“

Sanierung der Straßenbeleuchtung in Bugewitz

Bugewitz – Für die Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Bugewitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 58.954,20 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Gemeinde Bugewitz und den Ortsteilen Kalkstein, Kamp und Lucienhof soll die Straßenbeleuchtung erneuert und auf moderne LED-Beleuchtung umgerüstet werden. Die vorhandenen 121 Quecksilberdampflampen sollen durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt werden. Von den 121 Lampen werden 28 Lampen inklusive Masten und Kabel erneuert.

Pro Jahr können durch diese Maßnahme rund 37.000 Kilowattstunden Strom und rund 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Hafen Lauterbach auf Rügen soll ausgebaut werden

Insel Rügen – Die Stadt Putbus (Insel Rügen) plant die Erneuerung des Hafens Lauterbach an der Südküste Rügens im Greifswalder Bodden. Lauterbach gilt als Rügens ältestes Seebad. Jetzt ist vorgesehen, das Hafengelände „Westlicher Kai“ zu einem Tourismusgebiet weiterzuentwickeln. „Der Hafen Lauterbach hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel für Urlauber und Einheimische entwickelt. Mit dem geplanten Vorhaben am Hafen wird die touristische Attraktivität der gesamten Region weiter erhöht. Vor Ort sollen jetzt neben einer Touristen-Information mehr Angebote zum Verweilen geschaffen werden. Darüber hinaus wird in die Infrastruktur des Hafens investiert. Auch diese wird den wachsenden touristischen Bedarfen noch besser Rechnung getragen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Der Hafen Lauterbach wurde seit seinem Bau in den Jahren 1901/1902 vorrangig als Wirtschafts- und Fischereihafen genutzt. In jüngster Zeit ist die touristische Nutzung stärker nachgefragt, unter anderem bedingt durch Flusskreuzfahrtschiffe der 80-Meter-Klasse, die dort anlegen. Zudem befinden sich im Hafen Anleger für Sportboote und Großsegler. Mit Ausflugsschiffen können Besucher in den Sommermonaten Fahrten um die Insel Vilm, in den Greifswalder Bodden und zum Ostseebad Baabe unternehmen. Auch die Haltestellen der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ und der Groß-Bahn befindet sich direkt auf der Lauterbacher Mole. „Im Hafen konzentriert sich eine ideale Kombination von Bahn-, Bus- und Schifffahrt für die Gäste. Mit einem neu zu schaffenden Anlaufpunkt für Touristen wird das Angebot komplett“, sagte Glawe.

Jetzt sollen zwei Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe der 120-Meter-Klasse geschaffen werden, die dem nach Angaben der Stadt Putbus gestiegenen Bedarf an Anlege- und Verweilmöglichkeiten Rechnung tragen. Dafür wird die vorhandene Anlegestelle insbesondere für Flusskreuzfahrtschiffe ausgebaut, unter anderem durch eine Erneuerung der südlichen Uferwand, eine Liegeplatzerweiterung, die Schaffung von zwei Liegeplätzen für die Flusskreuzschifffahrt und die Errichtung eines Informationszentrums. Die vorhandenen gastronomischen Einrichtungen sollen in die neue Nutzung eingebunden werden. Gegenüber dem Gastronomiebereich sind Liegeflächen für Segler und Traditionsschiffe vorgesehen.

Die Freitreppe soll mit Sitzstufen versehen sein. Ein barrierefreier Zugang soll insbesondere älteren Menschen einen leichten Zugang zum geplanten Informationszentrum und dem Gastronomiebereich ermöglichen. Der Betrieb des Hafens wird über die Stadt Putbus selbst erledigt, die dazu einen Eigenbetrieb gegründet hat, in dem zehn Mitarbeiter tätig sind. „Mit den geplanten Maßnahmen werden die Voraussetzungen geschaffen, die bestehenden Arbeitsplätze im touristischen Bereich zu sichern und langfristig weitere zu schaffen“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Vorhabens betragen rund fünf Millionen Euro. Das Land plant, das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zu unterstützen.

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis September 2017 mehr als 1,12 Millionen Ankünfte und rund 5,4 Millionen Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern wurden im gleichen Zeitraum 6,18 Millionen Ankünfte und 24,9 Millionen Übernachtungen gezählt.

Weihnachten im Forstamt: Weihnachtsmarkt, Wild und Tannenbäume

Bad Doberan – Im Forstamt Bad Doberan fand am 09.12.2017 nun schon zum dritten Mal ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art statt. Neben Basteln von Weihnachtsschmuck aus Naturmaterialien und Geschicklichkeitsspielen, wurden lebensgroße Tiere aus Holz im Forstamtsgarten ausgestellt und Führungen durch das historische Forstamt geboten. Zudem gab es Wildbretwurst, Bratapfel, Glühwein und Knüppelkuchen am Lagerfeuer.

„Für alle, die sich die Weihnachtszeit mit schmackhaftem Wild zu etwas Besonderem machen wollen, steht der Hofladen „Wild vom Förster“ offen“, betonte der Minister Dr. Till Backhaus. Diesen gibt es seit dem Jahr 2015 und wird gerne und regelmäßig besucht.

„Die Vorzüge von Wildbret aus der Region liegen auf der Hand“, sagte Dr. Backhaus. Es ist natürlich und bekömmlich. Wildtiere haben überwiegend Muskelfleisch. Deshalb ist Wildbret von Natur aus mager, eiweißreich, leicht verdaulich, cholesterin- und kalorienarm. Außerdem ist Wildbret aus der Region frisch. Kurze Wege zu den Bezugsquellen in der Region, wie dem Hofladen im Forstamt machen lange Lagerzeiten und Transportwege überflüssig. „Ich möchte betonen, dass bei der Jagd zudem strenge Regeln der Wildbrethygiene im Vordergrund stehen. Dazu gehört auch die Begutachtung des Wildes sowie die umgehende Kühlung“, so Backhaus.

Im Forstamt Bad Doberan befinden sich auf 7,2 ha Weihnachtsbaumplantagen in den Revieren Neukloster, Ivendorf, Höltingsdorf und Diedrichshagen. Für den Weihnachtsmarkt stammen die Bäume in diesem Jahr aus den Plantagen in Höltingsdorf und Hundehagen. Es werden ca. 60 bis 80 Bäume verkauft. In der gesamtem Landesforst waren es im letzten Jahr knapp 20.600 Weihnachtsbäume. Deutschlandweit waren es nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie 29,5 Mio. Weihnachtsbäume. Der häufigste verkaufte Weihnachtsbaum der Landesforstanstalt ist die Nordmanntanne. Ein Weihnachtsbaum bis zu einer Größe von 2 Metern kostet 30 €. „Ich freue mich, dass ich in diesem Jahr den ersten von mir frisch geschlagenen Weihnachtsbaum aus Hundehagen verlosen darf“, betonte der Minister.

„Mit einem Weihnachtsbaum vom Förster kann man sich sicher sein, dass man einen Baum erhält, der natürlich wächst, ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und zusätzlichem Dünger, was in gewerblichen Plantagen eingesetzt wird, um schnelles Wachstum zu garantieren. Außerdem ist er wirklich frisch. Lange Transporte quer durch Europa werden so vermieden“, unterstrich Backhaus. Ein Weihnachtsbaum wird dabei ungefähr 10 bis 15 Jahre alt. „Das lässt sich selbst für den Laien ganz einfach herausfinden. Jeder Quirl steht für ein Jahr“, sagte Backhaus.

Auf den Weihnachtsbaumplantagen des Forstamtes Bad Doberan wird es am 16.12.2017 einen Weihnachtsbaumverkauf mit Glühwein- und Bratwurstverkauf geben. Dort kann jeder das Erlebnis seinen eigenen Weihnachtsbaum im Wald zu schlagen genießen.

Richtfest für Erweiterungsbau an den Helios Kliniken Schwerin

Schwerin – Am Freitag ist in Schwerin das Richtfest für den Erweiterungsneubau der Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie an den Helios Kliniken begangen worden.

„Mit dem Neubau entstehen für die Patienten moderne, den vielfältigen Krankheitsbildern entsprechende Räumlichkeiten. Es ist wichtig, dass sich Helios mit seinem Angebot auf die Bedürfnisse älter werdender Patienten einstellt. Die Bedingungen für Patienten werden sich mit dem Erweiterungsneubau weiter deutlich verbessern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Die Gerontopsychiatrie beschäftigt sich mit psychischen Erkrankungen des höheren Lebensalters. Gedächtnisstörungen, Orientierungsstörungen, aber auch viele andere Probleme, die das höhere Lebensalter mit sich bringt, werden in diesem Zweig der Medizin gründlich betrachtet.

Die Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie betreibt bereits heute drei Stationen: das Haus 19 (offene Station) mit 27 Betten für die Behandlung von allen psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter; die Station 13 (geschützte Station) mit 14 Betten für die Behandlung von schweren Verhaltensauffälligkeiten, die zur Beeinträchtigung der Einwilligungs- und Steuerungsfähigkeit der Patienten führen sowie Behandlung von Patienten mit psychischen Erkrankungen, die einen geschützteren Behandlungsrahmen benötigen; die Station 14 (gemischtgeschlechtlich offene Station) mit 13 Betten für die Behandlung psychisch kranker Älterer mit schweren körperlichen Erkrankungen, die einen erhöhten körperlichen Pflegebedarf neben der akuten und chronischen psychischen Erkrankung aufweisen.

Mit dem Neubau sollen den Patienten künftig überwiegend Zwei- und Ein-Bett-Zimmer zur Verfügung stehen. Gleichzeitig entstehen neue Therapieräume. „Das Thema Gerontopsychiatrie wird zukünftig aufgrund des demografischen Wandels an Bedeutung gewinnen. Eine Fokussierung der Krankenhausversorgung auf die Bedürfnisse älterer Patienten ist dafür notwendig. Mit dem Neu- und Umbau der Klinik wird ein wichtiger Schritt zur besseren Versorgung gegangen“, sagte Glawe.

Die umfassende Sanierung der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik wird vom Land in Höhe von 29 Millionen Euro unterstützt; die Gesamtinvestitionen betragen rund 37 Millionen Euro.

Bützow rüstet Straßenbeleuchtung um

Bützow – Am Montag (11.12.2017) übergibt Energieminister Christian Pegel zwei Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 71.500 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED an den Bürgermeister der Stadt Bützow (Landkreis Rostock), Christian Grüschow. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt Bützow beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung „Vor dem Rühner Tor“ auf energieeffiziente LED –Technik umzurüsten. Der Zuschuss für diese Maßnahme beträgt 36.500 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die vorhandenen 13 Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 26 Leuchten mit LED-Technik inklusive Masten ersetzt. Durch dieses Vorhaben können jährlich rund 1.920 Kilowattstunden Strom und knapp eine Tonne Kohlendioxid eingespart werden.

Außerdem ist vorgesehen, die Straßenbeleuchtung im Vierburgweg auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Dafür beträgt der Zuschuss 35.000 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die vorhandenen 48 Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 49 Leuchten mit LED inklusive Masten ersetzt. So können pro Jahr knapp 25.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Pegel übergibt Zuwendungsbescheid an WOGEWA Waren (Müritz)

Waren(Müritz) – Bauminister Christian Pegel übergibt am Montag (11.12.2017) einen Zuwendungsbescheid an die WOGEWA Wohnungsbaugesellschaft Waren mbH (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Das Land unterstützt die Modernisierungsmaßnahme an der Carl-Moltmann-Straße 14 bis 16 gemäß Modernisierungsrichtlinie mit einem Darlehen zur Modernisierung und Instandsetzung von Miet- und Genossenschaftswohnungen in Höhe von 104.000 Euro.

Die WOGEWA modernisiert in dem fünfgeschossigen Wohngebäude mit drei Aufgängen und 30 Wohnungen aus dem Jahr 1972 die Heizungsanlage. Die komplette Heizung soll von Einrohr- auf Zweirohrsystem gestellt werden.

Straßenbeleuchtung in Peckatel auf LED-Technik umgerüstet

Peckatel – Am Montag (11.12.2017) nimmt Energieminister Christian Pegel an der Feier anlässlich der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in Peckatel, Gemeinde Plate (Landkreis Ludwigslust-Parchim) teil.

Die Gemeinde Plate beantragte im Jahr 2016 die Umrüstung der LED-Beleuchtung in Plate mit den Ortsteilen Peckatel und Consrade. Die vorhandenen 641 Leuchten, zum Teil bestehend aus Natriumdampfhochdruck- und Quecksilberdampflampen werden durch 641 Leuchten (in Peckatel 161, in Consrade 154 und in Plate 326) mit hocheffizienten LED-Leuchten und zum Teil neuen Masten sowie Kabeln ersetzt.

Das Energieministerium hat Anfang Mai dieses Jahres diese Maßnahme mit einem Zuschuss in Höhe von 482.776,89 Euro gefördert. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Durch diese Maßnahmen können pro Jahr rund 184.000 Kilowattstunden Strom und knapp 110 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Förderbescheid für Personenaufzug in Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten – Infrastrukturminister Christian Pegel übergibt heute (08.12.2017) einen Zuwendungsbescheid über 59.400 Euro an den Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft Ribnitz-Damgarten GmbH, Christian Janssen. Die Fördermittel kommen aus dem Zuschussprogramm Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen.

Um die Barrieren im Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1990 zu reduzieren, ist der Einbau eines Personenaufzugs vorgesehen. Es soll neben dem Treppenhaus ein Aufzug mit separatem Eingang von außen errichtet werden. Nach Fertigstellung sollen alle zwölf Wohnungen stufenlos erreichbar sein.

Kita in Liepgarten übergeben

Liepgarten – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat an der Übergabe der sanierten Kita „Uns Kinnerhus“ in Liepgarten teilgenommen. „Ich habe diese Kita schon mehrfach besucht und bin immer wieder begeistert, welch engagierte Arbeit die Leitung und die Erzieherinnen und Erzieher hier leisten. Ab heute können sie das in einem frisch sanierten Gebäude tun. Ein schöneres Geschenk kann es für eine Kita zum Nikolaustag wohl kaum geben“, sagte der Staatssekretär in seinem Grußwort.

„Die Kitas sind ein absoluter Schwerpunkt der Landesregierung. Wir brauchen gute Kitas, damit Eltern Familie und Beruf unter einen Hut bringen können und damit die Kinder in unserem Land von Anfang an beste Chancen haben“, betonte Dahlemann. Die Sanierung der Kita in einem denkmalgeschützten Gebäude wurde mit 145.000 Euro aus ELER-Mitteln und 18.000 Euro aus dem Innenministerium unterstützt. „Ich freue mich, dass ich meinen Kollegen bei unserer nächsten Kabinettssitzung sagen kann, dass die Sanierung der Kita in Liepgarten dank dieser Unterstützung erfolgreich abgeschlossen wurde.“

Zum Schwerpunkt Kita gehöre auch, die Eltern bei den Beiträgen für Kita-Plätze zu entlasten. „Die versprochene Entlastung kommt. Wir werden ab dem 1. Januar die Eltern über einen Zuschuss zu den Kita-Beiträgen um 50 Euro pro Monat entlasten. Das gilt für die Krippe und den Kindergarten, mit Ausnahme des letzten Kindergartenjahres, in dem es eine solche Entlastung schon gibt. Das sind 600 Euro im Jahr, das hilft den Familien in unserem Land weiter“, erklärte der Staatssekretär.

Dahlemann: „Vorpommern braucht Macher wie hier in Anklam“

Anklam – „Ich freue mich, dass wir nun mit der fertiggestellten Verglasung der Sakristei mit Zunftfenstern in der Anklamer Nikolaikirche ein Stück bei der Sanierung der Taufkirche von Otto Lilienthal vorangekommen sind. Sie ist Teil eines wichtigen historischen Erbes der Hansestadt. Ich danke allen Beteiligten, dass sie sich so vehement für diese Entwicklung eingesetzt haben. Besonders danke ich den rund 80 Mitgliedern des Fördervereins Nikolaikirche für ihr Engagement“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am Mittwoch bei der Enthüllung der Sponsorentafel in der Marienkirche der Hansestadt.

„Es ist, als ob nicht nur die Fenster geschlossen, sondern die Zukunft für die traditionsreiche Kirche aufgestoßen worden“, betonte Dahlemann und ging in diesem Zusammenhang auf die vom Förderkreis Nikolaikirche, den Museen der Stadt und der Stadt Anklam selbst unterstützten Idee des Ikareums ein: „Wie Sie wissen, bin ich ein großer Fan dieser Überlegungen und darf allen versichern, dass ich auch weiterhin nach Kräften an der Umsetzung mitwirken werde. Ein Ikareum hier in diesem altehrwürdigen Gebäude der Backsteingotik wäre eine weitere Attraktion für Anklam und für ganz Vorpommern und würde weitere interessierte Gäste zu uns locken. Gemeinsam können wir in Vorpommern noch viel erreichen. Lassen Sie uns alle weiterhin engagiert bleiben. Vorpommern braucht Macher wie Sie!“

Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Züssow – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Züssow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 14.230,41 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Züssow beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung im Ortsteil Radlow komplett mit LED-Leuchten zu erneuern. Zurzeit werden im gesamten Ort nur acht Straßenlampen betrieben. Um eine volle Ausleuchtung zu gewährleisten, wurde der Abstand zwischen den Leuchten verringert, so dass 15 neue Straßenlampen erforderlich sind. Auch die Kabel werden erneuert. Im Zuge dieser Maßnahme werden außerdem die 18 alten Holzmasten, die für den Erhalt der Straßenbeleuchtung erforderlich waren, entfernt.

Dadurch können jährlich rund 1.300 Kilowattstunden Strom und 0,750 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neubau eines Kindergartens n Radelübbe

Bandenitz – Am 6.12. übergab Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, einen Zuwendungsbescheid an die Gemeinde Bandenitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim für den Neubau einer Kindertagesstätte im Ortsteil Radelübbe. Die Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) liegen bei rund 1,15 Millionen Euro. Sie ermöglichen eine Gesamtinvestition von rund 1,3 Millionen Euro.

Derzeit stehen in Bandenitz 28 Betreuungsplätze im Gemeindehaus zur Verfügung, in dem auch die Feuerwehr untergebracht ist. Im Neubau entstehen bis Ende 2018 insgesamt 42 Plätze, davon zwölf für Krippen- und für 30 Kindergartenkinder.

Bis Ende 2018 wird am Standort des Gemeindehauses ein neues, winkelförmiges Gebäude errichtet, das sich in Krippen- und in Kindergartenbereich unterteilt; dazu kommen Räume für Personal, Küche und eine barrierefreie Toilette. Vor dem Haus werden vier Parkplätze, davon einer barrierefrei, angelegt.

„Die neue Einrichtung leistet einen wichtigen Beitrag für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Gemeinde Bandenitz sichert sich eine Grundversorgung, die den aktuellen Technik- und Sicherheitsstandards für den Betrieb von Kindertagesstätten entspricht. Mit der Erhöhung der Betreuungskapazität können künftig weitere 14 Kinder frühzeitig gefördert und in ihren Begabungen unterstützt werden. Insgesamt verbessern sich die räumlichen und materiellen Bedingungen für alle Kinder und die Erzieherinnen“, sagt Dr. Till Backhaus.

Das bisher vom Kindergarten genutzte Gebäude wird nach Fertigstellung des Kita-Neubaus wieder in Gänze als Dorfgemeinschaftshaus genutzt. „Das Gemeindehaus ist ein wichtiges Zentrum für generationsübergreifendes Gemeinschaftsleben“, so der Minister.