Ausbau des Haubenwegs in Pastow

Broderstorf – Die Gemeinde Broderstorf (Landkreis Rostock) erhält vom Infrastrukturministerium für den Ausbau des Haubenwegs in Pastow 160.000 Euro Fördermittel. Die Zuwendungen wurden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Es ist vorgesehen, den Haubenweg vom Ortsausgang bis zum Anschluss an die Bundesstraße 110 in Asphaltbauweise in einer Breite von 5,50 Metern auszubauen. Dies ist infolge des stetig wachsenden Verkehrs auf dem unbefestigten Weg in Richtung B 110 dringend erforderlich. Zeitgleich baut das Straßenbauamt Stralsund die Kreuzung B 110/Haubenweg aus, so dass die Gemeindestraße regelgerecht ans übergeordnete Straßennetz angeschlossen wird.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 380.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im zweiten Quartal beginnen und im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

Kulturschuppen Garz präsentiert Dirk Ende

Insel Rügen – Am 15.06. gibt es das nächstes Konzert in dem Kulturschuppen in der Stadt Garz. Der Sänger Dirk Ende wird den Abend …. Hoch hinauf ….mit seiner Musik und Lyrics gestalten.

Dirk Ende ist ein Vollblutmusiker der seine Musik nicht einfach spielt, sondern lebt. Inspiriert durch wunderbare Songs von Weltklassekünstlern wie Simon & Garfunkel, Leonard Cohen, Cat Stevens, Reinard Mey, Westernhagen und vielen anderen, schreibt er die meisten seiner Titel selbst.

Die Anregung zu seiner Musik holt er sich im Alltag ebenso wie in Traumwelten. Sie ist gekennzeichnet von jenen wunderbaren Melodien und anspruchsvollen Texten, die Musik zu einem zeitlosen Erlebnis machen. Seine Songs überdauerten alle Trends, weil die Melodien unverwechselbar sind und ihr moderner Sound verhalf ihnen zu einer nie gekannten Intensität. Jeder seiner Songs erzählt eine Geschichte mit eigenem Flair und Charisma. So kommt es, dass seine Musik ein echtes Sammelsurium von Liedern ist, die man nicht erwartet.

Dirk Ende, geborener Saalfelder (Thüringen), konnte von jeher seiner Leidenschaft für das Spielen auf der Gitarre nicht entkommen. Während er viele eigene Lieder geschrieben und komponiert hat, interpretiert er auch immer wieder bekanntere Lieder neu. – Bekannte Lieder, die den Hörern immer im Gedächtnis bleiben sollten, denn die Schönheit der musizierenden Kunst kennt kein Alter.

Und so viel Seele er in die Interpretationen anderer Werke webt, so voller Seele und Erlebnisse sind auch seine eigenen Lieder. Der Ein oder Andere wird sich sicherlich in seinen Texten wiederfinden, ganz sicher aber wird man von seiner Präsenz auf der Bühne mitgerissen sein!

Die Themenvielfalt seiner Lieder reicht von Liebe über Leid bis hin zur augenzwinkernden Selbstironie, facettenreich wie das wahre Leben. Dirk Ende, er verzaubert und fasziniert mit seinen gefühlvollen Songs.

Beginn, wie immer 19.30 Uhr. Eintritt frei.Um eine Spende für den Künstler wird gebeten.
Für gute Laune, anregende Gespräche und so weiter seit Ihr dann selbst verantwortlich.
Anmeldung ist erforderlich, da wir immer mehr nette Gäste bekommen und die Plätze aber begrenzt ( 45 ) bleiben.
038304-829745
baltik-kulturhg@gmx.de

Fördermittel für LED-Umrüstung

Zingst – Die Gemeinde Zingst (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Landesenergieministerium einen Zuschuss in Höhe von 256.500 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung bzw. Errichtung von insgesamt 368 Lichtpunkten auf LED-Technik und wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Bauabschnitt werden dazu die vorhandenen 20 Quecksilberdampfleuchten auf LED-Technik umgerüstet. Um die Straßenzüge der Gemeinde künftig optimal auszuleuchten, werden zusätzlich 35 LED-Leuchten errichtet. Masten und Kabel werden ebenfalls erneuert.

Im zweiten Bauabschnitt sollen 313 Lichtpunkte, bestehend aus Quecksilber- und Natriumdampfleuchten, auf die klimaschonendere Alternative umgerüstet werden.

Durch die Maßnahme können insgesamt ca. 91.000 kWh pro Jahr, sowie ca. 56 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 513.000 Euro.

Umrüstung von Lichtsignalanlagen auf LED

Stralsund – Für die Umrüstung von vier Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet der Hansestadt Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) auf Lichtlösungen auf Basis von LED mit 24 Volt Betriebsspannung erhält die Hansestadt vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 56.500 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Es ist vorgesehen, die Lichtsignalanlagen in der Friedrich-Engels-Straße in der Kniepervorstadt und in der Greifswalder Chaussee im Stadtteil Andershof sowie zwei Anlagen auf der Rostocker Chaussee, eine in der Tribseer Vorstadt und die andere im Stadtteil Langerdorfer Berg auf LED umzurüsten.

Durch dieses Vorhaben können pro Jahr ca. 18.600 Kilowattstunden Strom sowie ca. 9,7 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neues Wärmekonzept der Hansestadt Rostock

Rostock – Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erhält vom Energieministerium einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 70.000 Euro für die Erstellung eines integrierten Wärmekonzepts „Klimaneutral 2050 – Der Wärmeplan in Rostock“. Die Fördermittel stammen aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) und dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das geförderte Vorhaben umfasst die Erstellung eines Wärmekonzepts für Rostock, einschließlich der Untersuchung von kohlenstoffdioxidfreien, regenerativen Fernwärme- und Entwicklungsstrategien unter Berücksichtigung regionaler Vernetzungspotentiale. Als Ergebnis sollen eine oder mehrere Strategien zur kohlenstoffdioxidfreien Wärmeversorgung im gesamten Gebiet der Hanse- und Universitätsstadt Rostock entstehen. Genutzt werden sollen diese als Grundlage für die geplante Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Stadt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf ca. 200.000 Euro.

Neue Straßenbeleuchtung in Sülstorf

Sülstorf – Die Gemeinde Sülstorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim erhält einen Zuwendungsbescheid in Höhe von etwa 118.000 Euro für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der Straßen- und Gehwegbeleuchtung auf LED-Technik in der Hauptstraße in Sülstorf. Dabei werden 25 Leuchten inklusive Masten ausgetauscht. Außerdem werden fünf zusätzliche Leuchten inklusive Masten neu errichtet.

Mit der Umstellung auf die LED-Beleuchtung können ca. vier Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Weiterhin wird der Energieverbrauch um etwa 7.116 Kilowattstunden jährlich gesenkt.

Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf ca. 281.400 Euro.

Touristische Informationsstelle für Negast

Negast – Die Gemeinde Steinhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) plant im Ortsteil Negast den Bau einer Tourismus-Informationsstelle. „Negast liegt inmitten idyllischer Natur – im Südosten das Naturschutzgebiet ´Krummenhagener See´ und im Nordwesten das Naturschutzgebiet ´Borgwallsee´. Nun soll eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, um den Gästen umfangreiche Informationen zur Region zu geben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Vorgesehen ist, ein Holzhaus mit Ausstellungsraum und öffentlicher Toilette zu errichten. Zudem sollen eine Aussichtsplattform mit Überdachung und behindertengerechter Zuwegung entstehen. Die touristische Informationsstelle soll direkt am Radweg Hamburg-Rügen platziert werden, der eine Gesamtlänge von 525 Kilometern vorweist und unter anderem über Schwerin, Güstrow sowie Stralsund bis nach Sassnitz führt.

In Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Radfernwege mit etwa 2.300 Kilometern Länge sowie 21 Rundrouten zwischen 100 und 400 Kilometern Länge zur Verfügung. Insgesamt können die Radfahrer im Nordosten rund 5.100 Kilometer touristisch ausgeschilderte Radrouten und 1.900 Kilometer straßenbegleitende Radwege des überörtlichen Verkehrs nutzen. „Die Region wird von den Gästen unseres Landes gern besucht. Mit der Errichtung einer Informationsstelle wird die Gegend touristisch weiter aufgewertet“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für die Errichtung der Tourist-Informationsstelle betragen rund 452.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium plant eine Unterstützung des Vorhabens aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 407.000 Euro. Wirtschaftsminister Glawe übergab am Sonnabend vor Ort die Zusicherung für einen Fördermittelbescheid.

Erstes Großprojekt für Vorpommern

Anklam – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann haben heute in Anklam einen Fördermittelbescheid über 802.000,00 Euro für die Planung des Ikareums an Bürgermeister Michael Galander übergeben.

„Das ist der erste große Schritt auf dem Weg zum Ikareum. Wir schaffen hier gemeinsam mit der Stadt Anklam einen touristischen Anziehungspunkt für ganz Vorpommern. Die wiederaufgebaute Nikolaikirche und Taufkirche Otto Lilienthals erhält eine neue Nutzung für die Zukunft und wird Einheimische und Gäste als Erlebnismuseum begeistern“, erklärte MP Manuela Schwesig.

„Das Ikareum ist das erste Großprojekt für Vorpommern, das wir in dieser Wahlperiode auf den Weg bringen. Hier können sich die Bürgerinnen und Bürger in einigen Jahren über die Geschichte der Luftfahrt und zugleich auch über unsere vorpommersche Geschichte informieren. Ich freue mich mit den Anklamerinnen und Anklamern, dass wir jetzt mit den Planungen so richtig loslegen können und auch das 3. Projekt des Anklamer Dreiklangs anpacken. Das ist zugleich der

i-Punkt auf dem erfolgreichen Stadtumbau“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

Fördermittel für Schulerweiterung

Grabow – Am 20. Mai 2019 übergibt Bauminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von ca. 2,3 Millionen Euro an Kathleen Bartels, Bürgermeisterin der Stadt Grabow, für Umbau und Erweiterung der Regionalen Schule „Friedrich Rohr“.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) dienen der Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung in kleinstädtisch geprägten Gemeinden. Zweck der Förderung ist es, die Potenziale des ländlichen Raums gezielt so zu stärken, dass ein attraktiver Lebensraum geschaffen wird.

Bei der regionalen Schule „Friedrich Rohr“ handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude. Die aktuellen Platzverhältnisse reichen jedoch nicht aus, um die heutigen wie auch die prognostizierten Schülerzahlen in den kommenden Jahren aufzunehmen. Zudem findet die Mittagsversorgung der Schüler zurzeit in einer provisorisch eingerichteten Cafeteria im Kellergeschoss statt. Deshalb will die Stadt Grabow mit einem Erweiterungsbau die nötigen Raumkapazitäten schaffen und die momentan nicht nutzbare Mensa im Bestandsgebäude umbauen und erweitern.

Die Arbeiten sollen kurzfristig beginnen und bis Ende 2020 abgeschlossen werden.

Radweg-Lückenschluss

Strohkirchen – Heute übergibt Verkehrsminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid in Höhe von ca. 508.000 Euro an Stefan Sternberg, Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, für den Bau des dritten und letzten Bauabschnitts des insgesamt etwa 6,4 Kilometer langen Radwegs an der Kreisstraße K 22 zwischen Picher, Strohkirchen und Moraas.

Der Neubau des straßenbegleitenden Radweges wird nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gefördert.

Der neue Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Strohkirchen und Moraas an der K 22 hat eine Breite von 2,25 Metern und eine Länge von knapp zwei Kilometern. Mit dem Bauabschnitt wird nicht nur die letzte Lücke im Radweg zwischen Picher, Strohkirchen und Moraas geschlossen, sondern auch im Radwegnetz zwischen Hagenow und Ludwigslust. Der Radweg leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Insbesondere Schüler der Theodor-Körner-Schule in Picher können diesen künftig nutzen.

Die Gesamtkosten für den Neubau des dritten Bauabschnitts sind mit ca. 684.000 Euro veranschlagt. Damit betragen die Kosten für den gesamten Radweg zwischen Picher, Strohkirchen und Moraas voraussichtlich etwa 1,6 Millionen Euro.

Vorpommern-Tage der Festspiele

Torgelow – 2019 laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erstmals im Rahmen des Festivals zu Vorpommern-Tagen ein. Heute wurde in Torgelow das Programm vorgestellt.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern erstmals Vorpommern-Tage in ihr Programm aufgenommen haben. Das ist ein Gewinn für alle: für die Spielorte, für die Festspiele, für Vorpommern und vor allem für die Besucherinnen und Besucher der sehr abwechslungsreichen Veranstaltungen“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Vorstellung des Programms.

Auf dem Programm der vom 5. bis zum 7. Juli dauernden „Konzert- und Kulturreise“ durch den Landesteil Vorpommern stehen drei große Konzertveranstaltungen in der Kirche in Benz auf der Insel Usedom, in der Haferscheune des Gutshauses Stolpe und in der Eisengießerei Torgelow. Hinzu kommen eine musikalische Schifffahrt auf der Peene und eine Landpartie in den Botanischen Garten Christiansberg.

Die Veranstaltungsreihe soll mit 13.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds gefördert werden. „Mit dem Fonds unterstützen wir auch Projekte, mit denen die kulturelle Identität in Vorpommern gestärkt wird. Die Festspiele tragen dazu mit dieser Veranstaltungsreihe auf doppelte Weise bei: Sie bringen erstklassige Konzertveranstaltungen in ländliche Orte, die sonst nicht so sehr im Fokus stehen. Und sie machen hervorragende Werbung für Vorpommern, weit über die Grenzen unseres Landes hinaus“, so Dahlemann.

Schwesig würdigt Rostocker Kunsthalle

Rostock – Die Kunsthalle sei der erste und einzige Neubau eines Kunstmuseums in der DDR gewesen. „In den 60er Jahren sollte ein Haus entstehen, das für die Biennale der Ostseeländer ein Fenster in die Welt öffnet“, erinnerte Schwesig. „Schnell hat sich das Ausstellungsgebäude mit seiner besonderen Architektur, mit den offenen, ineinanderfließenden Ausstellungsräumen zu einem der wichtigsten Orte zeitgenössischer Kunst in der DDR entwickelt.“

Nach der Deutschen Einheit habe die Kunsthalle zunächst eine schwere Zeit durchlebt. 2009 sei denn ein „toller Neustart“ gelungen. „Der Erfolg der letzten zehn Jahre hat gute Gründe: Die Kunsthalle knüpft gezielt an die Traditionen des Hauses an – mit ostdeutscher und osteuropäischer Kunst, auch durch die Arbeit mit der reichen Sammlung. Sie wagt immer wieder das, was andere Museen nicht tun: Sie hat den Mut, schwierige Präsentationen zu zeigen. Ausstellungen, die etwas riskieren. In einem weiten Blick auf die Vielfalt der Kunst. Und die Kunsthalle ist ganz dem Publikum verpflichtet, hat sich konsequent geöffnet, spricht jede und jeden Einzelnen an“, sagte die Ministerpräsidentin

Der Erfolg sei ganz maßgeblich auf die Arbeit des Leiters der Kunsthalle Dr. Uwe Neumann zurückzuführen. „Sie haben die Kunsthalle wieder zu einer der wichtigsten Adressen in der Kunstszene des Landes gemacht“, sagte Schwesig an Neumann gewandt. „Mit der Unterstützung des Fördervereins ist es Ihnen eindrucksvoll gelungen, die moderne, zeitgenössische Kunst wieder in der Mitte der Stadt, in der Mitte der Gesellschaft zu verankern“

Die Landesregierung stehe hinter der Kunsthalle und der Stadt Rostock. „Mit der BUGA, dem Neubau für das Volkstheater und dem Archäologischen Landesmuseum setzen wir einen deutlichen Akzent für die Stadtentwicklung. Drei Projekte, die Rostock gerade als lebendige Kulturstadt für die Zukunft prägen werden“, sagte Schwesig mit Blick auf die am Dienstag getroffene Vereinbarung zwischen Landesregierung und den Spitzen der Hanse- und Universitätsstadt.

EU-Gelder für öffentliche WLAN-Hotspots

Schwerin – 24 Kommunen aus Mecklenburg-Vorpommern konnten sich im zweiten Aufruf zum Programm „WiFi4EU“ der Europäischen Union durchsetzen. Sie erhalten nun Fördermittel in Höhe von je 15.000 Euro. Mit dem Geld können die Kommunen kostenlose Internet-Hotspots im öffentlichen Raum installieren. Eine Liste der beim zweiten Förderaufruf erfolgreichen Kommunen aus Mecklenburg-Vorpommern finden Sie anbei.

„Es freut mich sehr, dass mit den 24 Kommunen alle Landkreise und auch die Landeshauptstadt Schwerin von der Förderung profitieren. Sie können sich mit dieser Unterstützung aus Brüssel für Bewohner und Gäste gleichermaßen attraktiver aufstellen“, sagt Landesdigitalisierungsminister Christian Pegel.

Wie beim ersten Förderaufruf war der Andrang der Kommunen EU-weit groß: Mehr als 10.000 Kommunen hatten sich im Rahmen des Förderaufrufs vom 4. bis 5. April 2019 beworben. 3.400 von ihnen haben einen Gutschein erhalten. Insgesamt standen 51 Millionen Euro zur Verfügung. Davon gingen 7,65 Millionen Euro an Kommunen in Deutschland.

„Einen kostenfreien Internetzugang anbieten zu können, ist von großer Bedeutung für die Städte und Gemeinden im Land. Er ist nicht nur Ausdruck einer digitalen und vernetzten Informationsgesellschaft, sondern wichtiger Faktor der Wahrnehmung der Städte und Gemeinden als attraktiver Standort, sowohl für die Einwohner und ansässigen Unternehmen als auch für Touristen“, so der Minister.

Deshalb begrüße er, dass die Europäische Kommission noch in diesem Jahr einen weiteren Förderaufruf plant. Die eingegangenen Bewerbungen werden dabei nach dem Prinzip ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘ bearbeitet. Christian Pegel appelliert an die Kommunen: „Beim jetzt abgeschlossenen Förderaufruf wurden laut EU-Angaben fast 98 Prozent der Gutscheine in den ersten 60 Sekunden des Förderaufrufs vergeben. Es lohnt sich also, bei der Bewerbung schnell zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit, kostenloses WLAN in Ihren Zentren mit finanzieller Unterstützung aus Brüssel einzurichten!“

Einen Termin für die ausstehenden Förderaufrufe gibt es noch nicht.

Neuer Gemeindename „Südmüritz“ genehmigt

Südmüritz – Die Gemeinden Ludorf und Vipperow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatten einen Gebietsänderungsvertrag geschlossen. Danach werden sie sich zum Tag der Kommunalwahlen am 26.05.2019 als Rechtssubjekte auflösen und zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen „Südmüritz“ zusammenschließen. Die Namensgebung einer neu gebildeten Gemeinde ist Sache der Gemeinde selbst, nach der Kommunalverfassung M-V muss das Ministerium für Inneres und Europa den neuen Gemeindenamen jedoch genehmigen.

Innenminister Caffier lobte die Gemeinden und die verantwortliche Koordinierungsstelle des Landkreises für den gelungenen Prozess. „Sie haben die Chancen erkannt. Das Beispiel zeigt, dass alle von einem solchen Schritt profitieren können, wenn man sachorientiert miteinander verhandelt und die Bürgerinnen und Bürger mitnimmt. Fusionen ermöglichen den Gemeinden mehr finanzielle Spielräume für Investitionen, die das Landleben wieder attraktiver machen können.“

Der neue Name ist auf die geografische Lage der beiden Gemeinden im Süden der Müritzregion zurückzuführen. Mehr als die Hälfte des zukünftigen Gemeindegebiets besteht aus Wasserflächen der südlichen Müritz.

Produktionswerk in Rehna eröffnet

Rehna – In Rehna im Landkreis Nordwestmecklenburg ist heute die neue Produktionsstätte der Palmberg GmbH eröffnet worden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigte in ihrer Rede die Entwicklung des Unternehmens seit 1990 als „wirtschaftliche Erfolgsgesichte“ in Mecklenburg-Vorpommern.

„Palmberg ist in den drei Jahrzehnten zu einem der führenden Büromöbelanbieter in Europa geworden. Die Qualität der Möbel made in Schönberg und jetzt auch made in Rehna hat sich herumgesprochen. Jeden Tag fahren die LKW vom Hof und bringen die Produkte zu Kunden nach ganz Deutschland und auch in Nachbarländer wie nach Österreich oder in die Niederlande“, sagte die Ministerpräsidentin. Mit der neuen Produktionsstätte könne das Produktionsprogramm noch erweitert werden. In Rehna sollen 40 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden.

Das Unternehmen beweise zudem Verantwortung für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch für die Gesellschaft. So sei die Palmberg GmbH 2018 als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet worden. Das Unternehmen engagiere sich für den Sport, zuletzt vor allem für die Volleyballerinnen des Schweriner SC. „Tolle Frauen, sehr sympathisch und erfolgreich – ein Aushängeschild für unser Land“, sagte die Ministerpräsidentin.

Das Engagement gehe aber weit über den Sport hinaus. „Für den Schönberger Musiksommer ist das Unternehmen ebenso ein wichtiger Partner wie für das Biosphärenreservat Schaalsee und viele regionale Vereine“, so Schwesig. „Das ist ein tolles Engagement für ein gutes Zusammenleben, für den Zusammenhalt der Menschen.“