Glewitz feiert 725-jähriges Jubiläum

Glewitz – In der Gemeinde Glewitz (südlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Freitag mit einem Festakt der Auftakt für ein Jubiläumswochenende gegeben worden. Anlass der Feierlichkeiten war die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes vor 725 Jahren. „Glewitz liegt inmitten unberührter Natur und ist ein attraktiver Bestandteil des Naturschutzgebietes Trebeltal. Hier finden Tagesausflügler und Urlaubsgäste eine Oase der Ruhe inmitten zahlreicher Zeugnisse mittelalterlicher Geschichte“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Zum Jubiläum ist das rekonstruierte Gemeindehaus offiziell an die Dorfgemeinschaft übergeben worden. Blickfang auf der Wiese neben dem Gemeindehaus bildet eine hölzerne Adlerskulptur, die sich auf historische Sagen der Region bezieht. Das gesamte Wochenende wird das Jubiläum des Ortes gefeiert, unter anderem mit einem Festumzug, Livemusik, Flohmarkt, Skatturnier und Feuerwerk. „Der Ort ist geprägt von einem starken Zusammenhalt der Einwohner, das zeigt sich deutlich an dem hohen Engagement der Bürger zur Gestaltung des Jubiläums“, sagte Glawe.

„Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum weiter zu stärken. Dafür müssen attraktive Angebote geschaffen werden, um das touristische Angebot aufzuwerten. Die Region rund um Glewitz besticht durch eine wunderschöne Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und Radwegen für Erholungssuchende“, sagte Glawe. Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent (Statistisches Amt MV/OSV-Tourismusbarometer).

Ministerin Drese auf Sommertour im Landkreis Rostock

Rostock – Am kommenden Montag (23. Juli) ist Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour durch alle Landkreise und kreisfreien Städte im Landkreis Rostock zu Gast.

Die Ministerin besucht zunächst den Fachdienst Integration und Unterbringung von Flüchtlingen des Landkreises in Bad Doberan. Sie wird sich bei einem Rundgang über die Betreuung anerkannter Flüchtlinge unter anderem durch den Einsatz der aktuell vier Integrationslotsinnen informieren.

Im Anschluss macht die Ministerin Station in Teterow. Sie trifft hier die Tagesgruppe des CJD Nord „Entlastung für Familien – Förderung für Kinder“. Der Träger ermöglicht mit diesem Angebot Erfahrungs- und Lernfelder für Mädchen und Jungen, deren Eltern und Familien. In der Gruppe trainieren die Kinder ihr Sozialverhalten, mit Konflikten umzugehen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Die Ministerin möchte sich insbesondere ein Bild vom Projekt „Inklusion mit Pferden“ – ein durch die „Aktion Mensch“ gefördertes Konzept – machen. So lernen die Kinder im Umgang mit Tieren, Ängste abzubauen und Vertrauen zu gewinnen.

Abschließend besucht Drese das ASB Mutter-Kind-Therapiezentrum in Graal-Müritz. Dort wird sie sich die Vorsorgeklinik Meeresbrise für Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren anschauen und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin ins Gespräch kommen.

„Mir ist es sehr wichtig, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und mich vor Ort über Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Familie, Integration und Pflege zu informieren“, verdeutlicht Ministerin Drese das Anliegen ihrer Sommertour durch die Landkreise und kreisfreien Städte.

Am 25. Juli setzt Sozialministerin Drese ihre Sommertour im Landkreis Nordwestmecklenburg gemeinsam mit dem Minister für Familie, Gesundheit und Soziales der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien fort.

Boddenparty und Wittower Testival in Dranske

Insel Rügen – Vom 26. – 29. Juli 2018 feiert die Gemeinde Dranske ihre legendäre Boddenparty mit dem Wittower Testival der Wassersportschule Rügen Piraten. Für Unterhaltung und Partystimmung sorgen diverse live Konzerte auf vier verschiedenen Bühnen, DJs und Schausteller. Publikumsmagnet und feierlicher Höhepunkt des Samstags sind der beleuchtete Bootskorso „Bodden im Licht“ und das traditionelle Feuerwerk.

Auf vier verschiedenen Bühnen bietet die Boddenparty dieses Jahr ein abwechslungsreiches und vielseitiges musikalisches Programm. Im Zelt, auf der Showbühne, vor der Rügen Piraten Wassersportschule und neu auch auf der Seebrücke spielen Bands wie, Rockpiraten, Querbeet, Who Cares, Wir Kleben, Urgestein, Heike & Vlady sowie Berluc und Schlagerstar Regina Thoss.

Von Donnerstag bis Sonntag bieten sich den Besuchern auf dem ganzen Gelände der Boddenparty ein großer Schaustellerpark und vielseitiges Markttreiben an. Für die Kinder gibt es verschiedene Kinderspass-Aktionen. Am Samstagabend zaubert der beleuchtete Bootskorso „Bodden im Licht“ eine schöne, magische Atmosphäre auf den Bodden. Als Höhepunkt wird danach das spektakuläre Feuerwerk gezündet. Für Partystimmung bis in die späten Stunden sorgen die DJs „Mallo“, „Seimen Fresh“ und „Dust_Push.“

Windsurfer, Kiter und Stand Up Paddler kommen bei der Boddenparty auch voll auf ihre Kosten. Die Wassersportschule Rügen Piraten hat das aktuellste Material angesagter Firmen im Kite- und Windsurfbereich für die Besucher vor Ort, welches von geübten Wassersportlern getestet werden kann. In speziell vergünstigten SUP Einsteigerkursen können Klein und Groß das Stand Up Paddling erlernen. Außerdem stehen Kite-Wettkämpfe wie Boardercross- oder Freestylecontest auf dem Programm.

Für Kinder und Jugendliche findet bei den Rügen Piraten am Samstag um 14 Uhr die Beach-Olympiade statt: kleine Wettkämpfe in witzigen Geschicklichkeitsdisziplinen rund um Strand und Wasser. Außerdem organisieren die Rügen Piraten einen Beach-Cleanup in Zusammenarbeit mit Sea Shepherd. Speziell die Kinder und Jugendlichen werden dazu eingeladen, sich bei dieser tollen Strandsäuberungsaktion am Bodden zu beteiligen. Die Rügen Piraten verschenken als Dankeschön tolle Geschenke aus dem Rügen Piraten Laden.

Geh- und Radweg in der Dierkower Allee in Rostock wird erneuert

Rostock – Für die Erneuerung des Geh- und Radwegs entlang der Dierkower Allee erhält die Hansestadt Rostock vom Bauministerium rund 180.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 330.000 Euro.

Der in Dierkow gelegene Geh- und Radweg weist derzeit erhebliche Schäden auf und ist nicht barrierefrei. Um dies zu beheben, will die Hansestadt die Oberfläche mit Betongehwegplatten befestigen. Außerdem wird ein Randstein mit einer Anlaufkante gesetzt, die als Tastkante für Blinde und sehschwache Menschen dient. Im Bereich der Berringerstraße 1 entsteht zudem eine Feuerwehrzufahrt. Im Einmündungsbereich Theodor-Heuss-Straße / Kurt-Schumacher-Ring wird der Geh- und Radweg an den bereits vorhandenen Weg angepasst.

Die Dierkower Allee ist aufgrund der nahe gelegenen Straßenbahnhaltestelle von großer Bedeutung für die Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil. Der Ausbau des Geh- und Radwegs verbessert die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich. Gleichzeitig wird der Stadtteil als Wohngebiet gestärkt.

Das Vorhaben soll im dritten Quartal 2018 begonnen werden und voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres fertig gestellt werden.

Fördermittelbescheid an Integrationsprojekt in Ludwigslust

Gelungenes Integrationsprojekt: Ministerin Drese bei der Übergabe des Förderbescheides in Ludwigslust

Ludwigslust – Ministerin Drese übergab am heute im Rahmen ihrer Sommertour einen Fördermittelbescheid in Höhe von 27.000 Euro an den Landkreis Ludwigslust-Parchim. Mit den Mitteln aus dem Integrationsfonds des Landes wird das Projekt „Über Generationen integrieren – Integrationsangebote für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Mehrgenerationenhaus Ludwigslust“ des Vereins ZEBEF (Zentrum für Bildung, Erholung und Freizeit) gefördert.

Zentraler Treffpunkt des Projektes ist das „Café der kulturellen Vielfalt“ in Ludwigslust. Dort treffen sich regelmäßig Menschen verschiedener Nationalitäten und verschiedenen Alters, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu spielen, musizieren und basteln, Vorträge anzuhören oder Feste zu feiern.

Das Programm des Cafés wird zusammen mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Schloßkirchengemeinde gestaltet. Es sind immer Ehrenamtliche vor Ort, die die verschiedenen Events leiten und sich um neue Gäste kümmern.

„Besonders vorbildlich finde ich, dass der ZEBEF e.V. sich mit seinen Angeboten gezielt an die Zugewanderten richtet und dabei die Einheimischen weiterhin miteinbezieht. So werden Vorurteile abgebaut und sind bereits etliche Freundschaften zustande gekommen, gerade von Eltern mit Kindern zu anderen Familien aus Ludwigslust“, sagte Drese bei ihrem Besuch in Ludwigslust.

Aber auch über das Café hinaus bietet das Mehrgenerationenhaus viele Möglichkeiten, um Freizeit aktiv zu verbringen, sich für Andere zu engagieren oder sich weiterzubilden.

Drese: „Mich beeindruckt das breite Angebot von Kindersport bis Seniorencafé, von Computer- und Musikkursen bis hin zum gemeinsamen Kochen. Hier ist immer etwas los.“

ZEBEF e.V. ist Träger verschiedener Einrichtungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim – u.a. ist er Betreiber des Mehrgenerationenhauses, eines Jugendklubs, einer Kinder- und Jugendwerkstatt und einer Waldschule in Alt Jabel. Insbesondere zur Integration von Geflüchteten werden mit Hilfe von ehrenamtlichen Engagement gezielte Angebote geschaffen.

Sonderband zum Barther Kinderfest erhält Förderung

Barth – Zum 190. Mal wird in diesem Jahr das Barther Kinderfest gefeiert. Aus diesem Anlass gibt der Verlag Redieck & Schade in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Heimatverein einen Sonderband in der Buchreihe „LandeBarth – Barther Geschichte(n)“ heraus, der die Historie des Kinderfestes von den Anfängen bis in die heutige Zeit dokumentiert.

Dieses Projekt wird mit 1 800 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute an den Vereinsvorsitzenden Mario Galepp übergeben. Die Gesamtkosten betragen 3 900 Euro. Der Verein übernimmt einen Eigenanteil von 2 100 Euro.

„Das Kinderfest ist ein Aushängeschild für die Stadt am Bodden, die sehr stolz auf diese lange Tradition sein kann. Seit 190 Jahren können Kinder mit ihren Eltern und Großeltern fröhlich feiern. Das Ehrenamt funktioniert und der Sonderband wird ebenfalls dazu beitragen, dass die Geschichte des Barther Kinderfestes für Einheimische und Gäste unvergessen bleibt. Ich danke allen, die an dem Buch mitgearbeitet haben und freue mich darauf, das Buch lesen zu können“, betonte Dahlemann.

Das Barther Kinderfest wurde 2016 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO Deutschlands aufgenommen.

Gemeinde Rubkow erneuert Straßenbeleuchtung

Rubkow – Die Gemeinde Rubkow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde mit den Ortsteilen Rubkow, Daugzin und Bömitz einen Zuschuss in Höhe von 39.272,68 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Es ist geplant, die 42 vorhandenen Quecksilberdampflampen durch genauso viele hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste zu ersetzen. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Es können pro Jahr rund 17.000 Kilowattstunden Strom und knapp zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Lüdersdorf investiert weiter in ihre Feuerwehr

Fördermittel auch für neues Feuerwehrhaus in Wahrsow

Lüdersdorf – Für die Freiwillige Feuerwehr Lüdersdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) soll im Ortsteil Wahrsow ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden. Das jetzige Gerätehaus ist über 100 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr.

Die Gemeindewehr Lüdersdorf muss u.a. den Brandschutz und die technische Hilfeleistung nahe der Autobahn und im Gewerbegebiet sicherstellen.

Nachdem das Innenministerium bereits im letzten Jahr in Herrnburg (Ortsteil der Gemeinde Lüdersdorf) den Kauf einer neuen Feuerwehrdrehleiter mit Förderbescheid über rund 216.600 Euro unterstützt hat, übergibt Lorenz Caffier heute dem Bürgermeister Dr. Erhard Huzel einen Bescheid über 290.590,00 Euro für den Gerätehausneubau.

Der Minister dankte bei dieser Gelegenheit den Ehrenamtlern für ihr Engagement in der Feuerwehr. „Sie investieren viel Zeit für Übungen, Einsätze sowie Aus- und Fortbildungen. Wenn andere ihre Freizeit oder ihren Feierabend genießen, leisten Sie Dienst zum Wohle der Gemeinschaft.“

Der Neubau mit Umkleideräumen, Sanitär- und Sozialräumen sowie einem Raum für Unterbringung von Gerät und Material bekommt auch zwei Stellplätze.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Ziesendorf

Ziesendorf – Die Gemeinde Ziesendorf (Landkreis Rostock) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Ziesendorf einen Zuschuss in Höhe von 39.554,47 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 114 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen werden gegen Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik ausgetauscht. Durch diese Maßnahme können jährlich rund 34.800 Kilowattstunden Strom und ca. 20 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Ministerin Drese auf Sommertour in der Hansestadt Rostock

Rostock – Am Donnerstag (19. Juli) setzt Sozialministerin Stefanie Drese in der Hansestadt Rostock ihre Informationsreise durch das Land fort. Dabei macht die Ministerin zunächst Station bei der Evangelischen Stiftung Michaelshof. Hier finden Menschen mit und ohne Behinderung zahlreiche Angebote. Dazu zählen Wohnheime, Pflegeheime und ambulante Betreuung, die Michaelschule mit Grundschule, Förderschule, Gesamtschule, Hort und Kindertagesstätte sowie das Michaelwerk mit Werkstätten für behinderte Menschen.

Im Anschluss wird Drese die Psychologische Beratungsstelle der Diakonie Rostocker Stadtmission e. V. besuchen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung beraten Menschen in Erziehungs-, Familien- und Lebensfragen sowie in der Schwangerschaftskonflikt- und Schwangerenberatung.

Am Nachmittag folgt der dritte Termin für die Ministerin in der Integrativen Kita „Lebensbaum“. Hier werden rund 130 Kinder in Trägerschaft des DRK Rostock betreut. Zudem werden 16 Integrationsplätze für die Kinder vorgehalten, die einen hohen Bedarf an Frühförderung benötigen sowie 32 Plätze mit einer Komplexleistung wie Sprache, Ergotherapie und Physiotherapie.

Abschließend nimmt Ministerin Drese an einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung „Zukunft der Pflege/ Kostenfreie Kita“ teil. Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Schulte beantwortet die Ministerin im Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel bei Kaffee und Kuchen die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu aktuellen Entwicklungen im Pflege- und Kindertagesförderungsbereich.

„Mir ist es sehr wichtig, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und mich vor Ort über Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Familie, Integration und Pflege zu informieren“, verdeutlicht Ministerin Drese das Anliegen ihrer Sommertour durch die Landkreise und kreisfreien Städte.

„Seeweide Naturcamping“ entsteht in Penzlin

Penzlin – Im Ortsteil Werder in der Stadt Penzlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) entsteht derzeit ein neuer Campingplatz mit 120 Stellplätzen. „Es entsteht ein neues touristisches Angebot inmitten einer beeindruckenden Naturlandschaft am Penzliner Stadtsee. Mit dem Campingplatz bietet sich Gästen eine attraktive Möglichkeit, von dort aus den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zu erkunden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Mit dem Vorhaben werden zwei neue Arbeitsplätze geschaffen.

Der Campingplatz wird am Großen Penzliner Stadtsee, rund vier Kilometer vom Tollensesee-Radrundweg, auf einem ehemals mit Stallanlagen bebautem Gelände neu errichtet. Neben der verkehrstechnischen Erschließung und der Gestaltung der Außenflächen ist vorgesehen, unter anderem ein Sanitärgebäude, ein Rezeptionsgebäude, ein Spielplatz und eine Minigolfanlage zu bauen. Die Eröffnung des Campingplatzes ist Ostern 2019 geplant.

„Camping wird von einer stetig wachsenden Gästegruppe nachgefragt. Deshalb gilt es, kluge Investitionen zu tätigen, die Qualität und Komfort mit attraktiven Freizeitangeboten kombinieren“, sagte Glawe. Die Campingplätze im Land erzielten nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis März 2018 ein Plus von 79,6 Prozent bei den Ankünften (16.668) und 91,1 Prozent bei den Übernachtungen (58.101).

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen knapp 1,4 Millionen Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 352.000 Euro.

Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es im Zeitraum Januar bis März 2018 im Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz/Seenplatte rund 153.000 Ankünfte (+4,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum) und knapp 484.000 Übernachtungen (+8,2 Prozent). In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es mehr als eine Million Ankünfte (+4,9 Prozent) und knapp 3,7 Millionen Übernachtungen (+6,8 Prozent).

Sassnitzer Ortsteile an schnelles Internet angeschlossen

Insel Rügen – Digitalisierungsminister Christian Pegel hat heute (16.07.2018) in Sassnitz mit Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR), und Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Kabel + Satellit Bergen Kommunikationstechnik GmbH (Kabel + Sat Bergen), sowie Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, das landesweit erste digitale Hochgeschwindigkeitsnetzsegment in Betrieb genommen, das aus Fördermitteln des Bundes und des Landes finanziert wurde.

Das heute freigeschaltete Netzsegment versorgt rund 110 Haushalte in den Sassnitzer Ortsteilen Alt Mukran, Neu Mukran, Wostevitz und Dubnitz mit schnellem Internet. Es ist Teil des Projektgebietes ZWAR 1_1, hinter dem sich der Breitbandausbau in Altefähr, Rambin, Sagard, Sassnitz, Lohme, Ralswiek, Buschvitz, Bergen, Glowe und auf der Insel Ummanz verbirgt. Das Projektgebiet ist in sieben Netzsegmente unterteilt.

„Mit insgesamt 5,3 Millionen Euro sollen bis Ende 2018 rund 1.700 Haushalte im Projektgebiet an das schnelle Internet angeschlossen werden. Dafür stellt der Bund 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit weiteren rund 1,4 Millionen Euro“, sagte Minister Pegel. Um die übrigen 1,1 Millionen Euro Eigenanteil zu stemmen, kann der ZWAR auf den Kommunalen Aufbaufonds zugreifen.

„Die notwendige Infrastruktur für das erste Netzsegment im Projektgebiet hat der ZWAR im Auftrag der Kommune erfolgreich angelegt. Jetzt wird das Netz an ein privates Telekommunikationsunternehmen verpachtet, das für den Datenverkehr sorgt“, beschreibt Digitalisierungsminister Christian Pegel das sogenannte Betreibermodell, das beim Ausbau des schnellen Internets auf der Insel Rügen angewandt wird. Mithilfe des Betreibermodells soll sichergestellt werden, dass Glasfaserverbindungen flächendeckend auf der Insel verlegt und jederzeit nachgerüstet werden können. Den Betrieb des Netzsegments Mukran übernimmt künftig die auf Rügen ansässige Kabel + Sat Bergen.

Mit heutigem Stand erfolgen die Arbeiten zum Breitbandausbau in 15 Projektgebieten landesweit. Dabei sollen Tiefbauarbeiten auf einer Länge von rund 1.900 Kilometern durchgeführt werden, bei denen gut 7.700 Kilometer Glasfaser verlegt werden. “Nach den zeitintensiven Antrags- und Ausschreibungsverfahren kommt der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern jetzt auf Touren“, kommentierte Pegel die Bestandsaufnahme. Und er ist überzeugt: In den kommenden Monaten werden die Zahlen exponentiell steigen.

Der Digitalisierungsminister lobte den Einsatz der zukunftsfähigen Glasfasertechnologie in sämtlichen Projektgebieten, die zurzeit landesweit im Bau sind. Auch für die verbleibenden 78 Projektgebiete in Mecklenburg-Vorpommern hofft er mindestens auf XTTB – also Glasfaser bis ans Gebäude bzw. an die Grundstücksgrenze: „Wir sind uns mit den Landkreisen einig, dass das Ziel überall Glasfaser heißt. Damit erreichen wir nicht nur das Bundesziel von 50 Megabit pro Sekunde locker, sondern können nach oben beinahe ohne Obergrenze bis in den Terrabit-Bereich hinein Anschlüsse im Land sicherstellen.“ Die Ausschreibungen müssten zwar aus wettbewerbsrechtlichen Gründen des EU-Rechts technologieneutral erfolgen und dürften nicht auf Glasfaser beschränkt werden. Das Land habe den Kreisen aber frühzeitig verschiedene Hilfen an die Hand gegeben, um mit größerer Wahrscheinlichkeit auf einen zukunftsfähigen Glasfaserausbau zuzusteuern. „Ich freue mich, dass es bislang bei allen Ausschreibungen funktioniert hat“, zeigte sich der Minister erfreut über die bisherigen Ergebnisse.

Außerdem habe der Bund seine Bereitschaft signalisiert, im Falle nicht ausreichender Mittel für den flächendeckenden Glasfasereinsatz Fördermittel nachzubewilligen. „Von Landesseite aus würden wir in diesen Fällen ebenfalls nachbewilligen“, erklärte der Minister und sagte weiter: „Ich hoffe, dass die Landkreise dies im Rahmen ihrer Auswahlverfahren berücksichtigen.“

Um deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojekts. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit. Der Eigenanteil der Landkreise beträgt zehn Prozent. Dieser wird aus dem Kommunalen Aufbaufonds finanziert und belastet deshalb nicht die einzelnen Kommunen. Das Land finanziert diese Ausgaben des Kommunalen Aufbaufonds aus der Haushaltsrücklage des Landes vor.

Sämtliche 93 Projektgebiete, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden ist, erhielten den Zuschlag vom Bund. Damit konnten rund 832 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Das Land wird aus der Haushaltsrücklage eine knappe halbe Milliarde Euro als Kofinanzierung des Landes sowie für den kommunalen Eigenanteil beitragen. Damit stehen insgesamt ca. 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung.

LEADER-Förderung für Slawendorf am Zierker See in Neustrelitz

Neustrelitz – Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, hat heute Nachmittag in Neustrelitz einen Zuwendungsbescheid zur Förderung der geplanten Instandsetzungen im Slawendorf Neustrelitz übergeben. „Es ist für mich immer wieder eine dankbare Aufgabe, solche Projekte im ländlichen Raum mit Fördermitteln zu unterstützen“, sagte der Minister. „Ich finde Orte wie diesen ungemein wichtig. Sie sind nicht nur Zeugnis unserer Geschichte, sondern auch eine Investition in die Zukunft des ländlichen Raumes.“ Denn das Slawendorf sei nicht nur ein kulturelles und touristisches Bildungsangebot, es biete darüber hinaus auch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und Raum für gesellschaftliche Teilhabe.

Das Slawendorf wurde 1998 eröffnet. In Erinnerung an die slawische Besiedelung der Region wurde ein dem Frühmittelalter nachempfundenes Dorf in alter Bautechnik und mit natürlichen Baumaterialien geschaffen. Eine Ausstellung über das Leben der Slawen, ein 12 Meter hoher Aussichtsturm und das Slawenboot Nakon vervollständigen die erlebnispädagogische Einrichtung der Innovativen Personal- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (IPSE). Dort bietet sich den Besuchern die Möglichkeit, alte Gewerke wie Flechten, Schnitzen, Töpfern, Schmieden, Speckstein bearbeiten, Kerzenherstellung und Weben vorgeführt zu bekommen und als kreatives Mitmachangebot auszuprobieren.

Nach 20-jähriger Nutzung sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an der Dorfanlage und eine Anpassung der Sicherheitseinrichtungen an aktuelle Bauvorschriften erforderlich. Diese etwa 420.000 Euro teuren Baumaßnahmen hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Mecklenburg-Strelitz in ihre LEADER-Vorhabenliste für 2018 aufgenommen, so dass eine Förderung mit ELER-Mitteln in Höhe von 270.000 Euro möglich wurde. Den erforderlichen Eigenanteil in Höhe von 30.000 Euro trägt die Stadt Neustrelitz.

Zirchower Geschwindigkeitsreduzierung kommt

Schwerin – Nach mehrfachen Gesprächen, u.a. mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Verkehrsminister Christian Pegel und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am Rande der Landtagssitzung im Mai, vor Ort mit Ministeriumsvertretern und zuletzt während der Sommertour Dahlemanns am vergangenen Montag ist nun entschieden worden, dass die zulässige Geschwindigkeit auf der Durchfahrtsstraße im Ort reduziert wird.

„Das ist wichtig für die Lebensqualität und Sicherheit der Menschen in Zirchow. Ich freue mich, dass ich dem Bürgermeister heute mitteilen konnte, dass es zusammen mit dem Straßenbauamt gelungen ist, diese Geschwindigkeitsreduzierung umzusetzen. Somit konnten wir unser Versprechen einlösen, den Einwohnerinnen und Einwohnern zu helfen. In der nächsten Woche werden entsprechende Schilder montiert.“

Die Landesregierung werde weiter an meinem zweiten Schritt arbeiten. Dahlemann: „Wir brauchen hier dringend eine Ortsumgehung. Alle notwendigen Anträge sind beim Bund gestellt. Wir werden gemeinsam mit den Zirchowerinnen und Zirchowern dranbleiben, denn Engagement lohnt sich“, bekräftigte Dahlemann.