Premierenbesuch: Christian Pegel im mobilen „Smart Home“

Greifswald – Der Herd schaltet sich ab, wenn sich längere Zeit niemand in der Küche befindet. Klingelt jemand an der Tür, ist das nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Droht die Badewanne überzulaufen, dreht sich der Hahn allein zu. Das sind nur einige Beispiele, mit denen die mobile Musterwohnung der Greifswalder „Initiative Leben und Wohnen im Alter (ILWiA)“ zeigt, wie das Wohnen der Zukunft aussehen dürfte. Und wie vor allem ältere Menschen von „Smart Home“ profitieren können.

„Wohnen im Alter – und das möglichst lange in den eigenen vier Wänden – braucht zuweilen Hilfen. Einen Eindruck von den technischen Möglichkeiten, die es heute schon gibt, zeigt diese mobile Musterwohnung in lebensechter Umgebung“, sagte Christian Pegel beim Besuch der Pflegemesse in Rostock, bei der die Musterwohnung erstmals gezeigt wurde. Sie besteht aus zwei mobilen Wohncontainern und einem Beratungspavillon.

„Damit hat die Vorführwohnung, die der Verein schon länger in Greifswald betreibt, eine transportable Schwester bekommen, durch die man schlendern und sich technische Lösungen und digitale Assistenzsysteme als Hilfen für den Alltag im Haushalt zeigen lassen kann. Sie ermöglicht es, die schon längst verfügbaren verschiedensten Hilfs- und Assistenzsysteme in einer realen Wohnumgebung kennenzulernen und durch praktisches Ausprobieren zu testen, ob und welche Lösung zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt – an jedem Ort im Land, zu dem die mobile Musterwohnung bestellt wird“, so Christian Pegel.

Er betont, wie wichtig es ist, sich auch im Bereich Wohnen auf die demographische Entwicklung einzustellen. „Die Menschen werden immer älter – und die Älteren werden immer mehr. Es ist vor allem für ihr Wohlbefinden und für ihre Würde wichtig, dass sie möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben können. Aber natürlich trägt dies auch zur Entlastung der Gesellschaft bei. ILWiA wird die Container aber auch regelmäßig nutzen, um damit Studierende und junge Start-Ups mit den Aufgaben und Herausforderungen im Rahmen von `smart living´ vertraut zu machen und sie so anzuregen, neue Ideen für digitale Assistenz- und Hilfssysteme zu entwickeln“, ergänzt Pegel. „Damit ist die Containerwohnung auch ein Reallabor für die digitale Entwicklung im Land – ganz im Sinne der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung!“

Die Landesregierung hat den Bau der mobilen Musterwohnung deshalb mit 182.000 Euro aus dem Strategiefonds gefördert.

Nach der Pflegemesse gestern in Rostock und heute in Stralsund ist die rollende Ausstellung zum Anfassen morgen in Greifswald auf dem Markt zu sehen. Ab kommender Woche sind alle Termine unter www.ilwia.de zu finden.

Das Projekt „ILWiA“ entstand 2014 als eine Initiative des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Zu den 40 Mitgliedern des Projektkonsortiums gehören unter anderen das Technologiezentrum Greifswald, die Rehabilitationsklinik „Medigreif“ Greifswald, der Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement der Universität Greifswald.

Ziel des Projekts ist es, Innovationen und Digitalisierung für Pflege und Wohnen nutzbar zu gestalten. Es richtet sich vor allem an ältere und hilfsbedürftige Menschen, die durch den Einsatz von technischen Lösungen in der Gestaltung ihres Alltages unterstützt werden sollen. So können die verschiedenen technischen Lösungen helfen, länger sicher und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben.

Schwesig: Rostocker Zoo ist um eine Attraktion reicher

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute im Rostocker Zoo das Polarium eröffnet: „Als ich im Mai den Zoo besucht habe, konnte man auf der Baustelle schon erahnen, wie es hier vielleicht mal aussehen wird. Meine Vorstellungen wurden weit übertroffen. Ich kann nur staunen, was hier geleistet wurde. Die mehr als 12.000 Quadratmeter große Anlage ist wunderschön. Jetzt können Besucherinnen und Besucher ganz nah Eisbären und Pinguine beobachten und sich in der Ausstellung über diese herrlichen Tiere informieren. Das Polarium ist ein tolles Projekt und das Wappentier des Rostocker Zoos hat endlich wieder ein schönes Zuhause.“

Die mehr als 20 Zoos und Tierparks im Land gehörten zu den stärksten Besuchermagneten. Jedes Jahr würden mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher gezählt, allein in Rostock über 600.000. Schwesig: „Als Tourismusland brauchen wir neben Strand und Wasser auch attraktive Freizeitangebote, die wetterunabhängig sind. Und auch viele Einheimische besuchen gern die Zoos in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb unterstützt die Landesregierung die Zoos und Tierparks bei Investitionen. Für das Polarium hat die Landesregierung über zehn Millionen Euro bereitgestellt und das Projekt von Anfang begleitet.“

Die Ministerpräsidentin dankte allen, die am Bau des Polariums beteiligt waren, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zoos, den Planern und Gewerken. „Ich danke auch dem Rostocker Zooverein. Ich finde es bewundernswert, wie sich die Mitglieder engagieren, ob bei Zooführungen oder Veranstaltungen wie dem Artenschutztag. Und ein herzlicher Dank gilt auch den Bürgerinnen und Bürgern, die 350.000 Euro für das Polarium gespendet haben.“

Integrationsbeauftragte eröffnet die Interkulturellen Wochen in Greifswald

Kaselitz: Interkulturellen Wochen sind Zeichen für Offenheit, Toleranz und Integration

Greifswald – Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, sieht in den derzeit überall im Land stattfindenden Interkulturellen Wochen (IKW) eine gute Möglichkeit für Einheimische und Zugewanderte, um ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und dadurch einander besser zu verstehen. „Die Interkulturellen Wochen sind zudem ein Zeichen für Offenheit, Toleranz und Integration“, so Kaselitz.

Die Fülle an Veranstaltungen, Events und kulturellen Angeboten können nach Ansicht der Integrationsbeauftragten auch dazu beitragen, Vorbehalte abzubauen. „Wer sich besser kennt, versteht sich in aller Regel auch besser“, sagte Kaselitz heute bei der Eröffnung der diesjährigen IKW in Greifswald. Kaselitz ist Schirmherrin der IKW in Greifswald.

Das Angebot bis zum 4. Oktober 2018 umfasst ein vielfältiges Programm mit über 30 Veranstaltungen. Organisiert werden die Interkulturellen Wochen unter dem diesjährigen Motto „Vielfalt verbindet“ vom Netzwerk Migration Greifswald gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern aus der Stadt und Umgebung.

Kaselitz bedankte sich bei den Organisatoren und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der IKW. „Sie schaffen Anlässe sich zu begegnen und füreinander zu interessieren. Das ist enorm wertvoll für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land“, verdeutlichte die Integrationsbeauftragte des Landes in Greifswald.

492.000 Euro für den Güstrower Sportclub 09 e.V.

Güstrow – Sportministerin Birgit Hesse hat den Güstrower Sportclub 09 e.V. besucht. Der Verein will die Trainingsbedingungen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions verbessern. So sollen ein Naturrasenplatz mit Flutlicht- und Beregnungsanlage geschaffen, Umkleide-, Sanitär- und ein Materialcontainer aufgestellt werden. Das Land unterstützt das Vorhaben über die Sportstättenförderung in diesem Jahr mit 492.892 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Der Güstrower Sportclub 09 hat viel vor“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Wir wollen den Verein unterstützen, eine bessere Situation für die Fußballerinnen und Fußballer zu schaffen. Ich begrüße das gut durchdachte Konzept, den Fußball in Güstrow bis 2025 an einem Standort zu konzentrieren. Mit einem neuen Naturrasenplatz wird es eine größere Sportfläche für Trainingseinheiten und für Sportwettkämpfe geben. Eine Beregnungsanlage wird gerade in Sommern wie diesem ihre wertvollen Dienste leisten“, so Hesse.

Der Güstrower SC 09 ist im Jahr 2010 aus der Fusion des VfL Grün-Gold Güstrow und des PSV 90 Güstrow hervorgegangen und zählt heute etwa 1.500 Mitglieder. Ein Drittel ist in der Fußballabteilung aktiv. Der Verein bietet ein vielfältiges und breites Sportangebot und gliedert sich in 17 Abteilungen und Sportgruppen. Der Güstrower SC 09 zählt zu den zehn mitgliederstärksten Vereinen in Mecklenburg-Vorpommern und leistet mit seinen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in der Region.

Schwesig: Ortsumgehung Plau am See ist Grund zu großer Freude

Plau am See – „Die Freigabe der Ortsumgehung Plau am See ist für alle Plauerinnen und Plauer ein großer Freudentag. Auch wenn sie nur 2,7 Kilometer lang ist: Sie hält den Verkehr aus der Innenstadt heraus und sorgt für weniger Lärm und bessere Luft. Das ist gut für Plau als Tourismus- und Wohnort“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Donnerstag anlässlich der Freigabe der Ortsumgehung.

„Die Umgehungsstraße wird einen Großteil des Durchgangsverkehrs, der sich bislang über die B 191 durch den Ort zog, aus Plau heraushalten. Wir gehen davon aus, dass sich die Verkehrsbelastung um mehr als 40 Prozent verringern wird, die Belastung durch den LKW-Verkehr gar um 70 Prozent“, sagte Enak Ferlemann. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur war für diesen Termin aus Berlin angereist. Der Bund hatte die Baukosten von etwa 11,4 Millionen Euro für den Straßenneubau bereitgestellt.

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern würden die generelle Entwicklung in der Infrastruktur im Land als positiv empfinden. „Sie wollen aber weitere konkrete Verbesserungen, am besten in ihrer Heimatregion, in ihrer Stadt, vor ihrer Haustür. So ist es auch mit dieser Ortsumgehung. Sie ist ein tolles Beispiel dafür, dass wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern etwas erreichen“, so die Ministerpräsidentin weiter.

Die Ministerpräsidentin dankte dem Bund für die Unterstützung, dem Straßenbauamt für die sorgfältige Vorbereitung und Begleitung des Projektes und den ausführenden Unternehmen und Ingenieurbüros für die gute Zusammenarbeit. Schwesig: „Besonders danke ich dem Einsatz der Menschen vor Ort. Dieser Dank geht einerseits an die Eigentümer, die ihre Grundstücke verkauft haben, und andererseits an die Einwohnerinnen und Einwohner, die sich viele Jahre für den Bau der Ortsumgehung engagierten. Sie haben nicht nachgelassen und gemeinsam mit der Stadt und den Abgeordneten aus Land und Bund so viel Druck gemacht, dass wir die Straße heute für den Verkehr freigeben können. Herzlichen Dank für diesen großartigen Einsatz.“

Vorschläge für Vermarktung des Pommerndreiecks vorgestellt

Süderholz – Auf der Regionalkonferenz für die Region Vorpommern-Rügen wurden im Golfpark Strelasund in Süderholz (Ortsteil Kaschow, Landkreis Vorpommern-Rügen) neue Wege der Vermarktung des Pommerndreiecks diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei, welche wirtschaftlichen Branchen im Pommerndreieck zukünftig angesiedelt werden könnten. „Das Pommerndreieck ist ein wichtiger Knotenpunkt in Vorpommern. Chancen in der Vermarktung und der Ansiedlung des Gewerbegebietes bieten sich beispielsweise im Bereich der Ernährungswirtschaft, in der Kreislaufwirtschaft und im Tourismus. Alle drei Bausteine passen aus meiner Sicht sehr gut zusammen. Wir müssen neue Wege gehen, wenn wir auch am Pommerndreieck weiter vorankommen wollen. Jede Neuansiedlung sichert und schafft Arbeitsplätze in Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag vor Ort.

Wirtschaftsminister Glawe hat gemeinsam mit der Firma agiplan, der IHK zu Rostock sowie dem Landkreis Vorpommern-Rügen und der Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV entsprechende Vorschläge zur Neupositionierung vorgestellt. „Mit der Neupositionierung des Industriestandortes Schwerin haben wir bewiesen, dass eine intensive und nachhaltige Vermarktung von Industriestandorten erfolgreich ist. In Schwerin konnten mit der Ansiedlung von Firmen wie Nestlé, Ypsomed, ZIM Flugsitz, BVS Blechtechnik industrielle Kerne etabliert werden, die nachhaltig in die Region ausstrahlen. Die Ansiedlung der Firma Nestlé hat geradezu eine Sogwirkung für weitere Ansiedlungen gehabt“, so Glawe weiter.

Die Ernährungswirtschaft gehört zu einer der wichtigsten Branchen in unserem Lande. In ca. 90 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten arbeiten fast 15.000 Beschäftigte. „Die Region verfügt über landwirtschaftliche Ausgangsprodukte und eignet sich daher in besonderer Weise für die Herstellung von Nahrungsmitteln. Darüber hinaus fallen in der Nahrungsmittelindustrie große Mengen biogener Reststoffe an, die für die Energieerzeugung genutzt werden können. Die Energieerzeugung aus biogenen Reststoffen bietet gerade Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit einen besonderen Wert legen, interessante Chancen. Die Weiterentwicklung des Pommerndreiecks als touristischer Rastplatz birgt ebenso viele Möglichkeiten. Hierzu zählen beispielsweise Angebote für Familien oder auch Erlebniseinrichtungen“, erläuterte Glawe weiter.

Aktuell wird der nächste Teilabschnitt im Pommerndreieck erschlossen. Nach Fertigstellung des Abschnitts werden weitere 20 Hektar zur Verfügung stehen. Eine ca. 400 Meter lange Straße einschließlich eines zweiten Kreisverkehrs ermöglicht die weitere kurzfristige Vermarktung von Gewerbe- und Industrieflächen. „Im Pommerndreieck sollen insbesondere flächenintensive Ansiedlungen ermöglicht werden. Es umfasst eine Gesamtfläche von 235 Hektar (Gebiete der Stadt Grimmen und der Gemeinde Süderholz)“, sagte Glawe.

Bisher haben sich am Pommerndreieck zwei Industrieunternehmen angesiedelt. Die Firma biosanica produziert Apfelchips, Die Firma Akku Sys (Batterieherstellung) siedelt sich gerade an und wird in Kürze in Betrieb gehen. Weiterhin sind im Eingangsbereich des Pommerndreiecks ein Schnellrestaurant, eine Tankstelle, ein Einzelhandelsunternehmen und ein Lebensmitteldiscounter ansässig. „Das Pommerndreieck gehört zu den industriellen Großstandorten, deren Entwicklung und Vermarktung die Landesregierung zu einem Schwerpunkt erklärt hat. Wir werden vor Ort weiter unterstützen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Fördermittel für St. Marien Kirche in Loitz

Loitz – Für die Fassadensanierung der St. Marien Kirche erhält die Stadt Loitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald vom Bauministerium ca. 7.000 Euro Finanzhilfen aus Städtebaufördermitteln. Kirche und die Stadt Loitz übernehmen rund 81.000 Euro bei Gesamtkosten in Höhe von knapp 88.000 Euro.

Die gotische Stadtpfarrkirche St. Marien ist Teil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ der Stadt Loitz. Die Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist ein das Stadtbild prägendes Denkmal, das sowohl für sakrale Zwecke als auch für Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte genutzt wird. Die Fassade ist teilweise so stark beschädigt, das Wasser in das Mauerwerk eindringt. Um vorhandene, und auch weitere Schäden zu verhindern, soll sie teilsaniert werden.

Die Kirchengemeinde plant in diesem Jahr mit den Baumaßnahmen zu beginnen.

Altenpflegepreis des Landes geht nach Stralsund

Ministerin Drese zeichnet innovatives Unterrichtsprojekt zur Gewinnung von Altenpflege-Auszubildenden aus

Die Gewinner des Altenpflegepreises 2018 - Tagespflege und Pflegedienst Prettin, Stralsund

Die Gewinner des Altenpflegepreises 2018 – Tagespflege und Pflegedienst Prettin, Stralsund

Stralsund – Der Gewinner des Landes-Altenpflegepreises 2018 ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Tagespflege und dem Pflegedienst Prettin mit der Gesamtschule „Marie Curie“ in Stralsund. Im Rahmen von Betriebsbesichtigungen, Schülerpraktika und Wahlpflichtunterricht wird Schülern der Klassenstufen 7 bis 10 der Marie-Curie-Gesamtschule das Berufsfeld Altenpflege nähergebracht.

„Durch vielfältige Kontakte und innovative Unterrichtsprojekte wird von der Tagespflege und dem Pflegedienst Prettin aktiv für das wichtige Arbeitsfeld Pflege geworben. Mit diesem nachhaltigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung erfüllt das Projekt in beispielgebender Weise das Anliegen des Altenpflegepreises“, verdeutlichte Sozialministerin Stefanie Drese bei der Preisverleihung im Rahmen des Landespflegekongresses in Rostock.

Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Altenpflegepreis wird durch den Landespflegeausschuss und das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung verliehen.

„Bei allen Herausforderungen sollte das Thema Pflege nicht immer nur mit negativen Etiketten behaftet werden. Das wird in keiner Weise den dort arbeitenden Menschen, den pflegenden Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten sowie der Entwicklung im Pflegebereich in den vergangenen Jahren gerecht“, betonte Ministerin Drese heute in ihrer Laudatio. Viele hervorragende Projekte und Angebote seien in Mecklenburg-Vorpommern entstanden.

Drese: „Pflege braucht Anerkennung. Pflege braucht Öffentlichkeit. Pflege braucht feierliche Anlässe. Mit der Verleihung des Altenpflegepreises wollen wir einen Beitrag leisten, die vielen Facetten der Pflege zu würdigen und ihre gesellschaftliche Bedeutung hervorzuheben.“

Die Preisträger des Altenpflegepreises 2018 sind:

  • 1. Platz mit 3.000,00 Euro – Tagespflege und Pflegedienst Prettin, Stralsund – „Innovatives Unterrichtsprojekt mit der Gesamtschule Marie Curie zur Gewinnung von Altenpflege-Azubis“
  • 2. Platz mit 1.500,00 Euro – Städtisches Pflegeheim Neubrandenburg – „Genuss wie aus der Sterne-Küche: Show-Cooking und Restaurant-Feeling im Pflegeheim“
  • 3. Platz mit 500,00 Euro – Grabower Pflegedienst und Tagespflege Henning – „Trotz Pflegebedarf die Welt entdecken“

Der Verleihung vorausgegangen war eine öffentliche Ausschreibung. 19 Bewerbungen zu verschiedenen Themenbereichen wurden eingereicht. Aus diesen Wettbewerbsbeiträgen hat die Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der AOK Nordost, des MDK MV, dem bpa MV, der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege MV, dem vdek MV, der Vereinigung kommunaler Träger von Pflegeeinrichtungen MV sowie des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung die drei Gewinner ausgewählt.

Neues ASB Familienkompetenzzentrum eröffnet

Neuer Anlaufpunkt für hilfesuchende Familien in Rostock – Vom Kinderbauernhof bis zum gemeinsamen Wohnen

Rostock – Nach knapp dreijähriger Bauzeit wurde heute im Beisein von Sozialministerin Stefanie Drese das neue Familienkompetenzzentrum der ASB Kinder- und Jugendhilfe in Rostock eröffnet. Ministerin Drese würdigte in ihrem Grußwort die hervorragende Umsetzung des Projektes. So sei der Neubau nicht nur baulich modern gestaltet, sondern auch nach neuesten jugendhilferechtlichen Maßstäben umgesetzt worden. Insgesamt betrug das Investitionsvolumen rund 11 Millionen Euro. Das Land förderte aus EU-Mitteln mit knapp 7,5 Millionen Euro das drei Häuser umfassende Projekt.

„Mit ihren Angeboten, Dienstleistungen und Projekten unterstützt der ASB in Kooperation mit dem Jugend- und Sozialamt Kinder, Jugendliche und Familien in Rostock und Umgebung, die sich z.B. in akuten oder permanenten Krisen befinden. Mit dem neuen Gebäudekomplex kann dank einer aufeinander abgestimmten baulichen Konzeption, nun optimal auf die Bedürfnisse der Menschen eingegangen werden“, erklärte Drese.

Das neue Familienkompetenzzentrum bietet u.a. drei tierpädagogische und naturverbunden arbeitende familienaktivierende Wohngruppen mit insgesamt 28 stationären Plätzen, Bereiche für zwei Tagesgruppen mit insgesamt 16 Plätzen, drei Mutter- oder Vater-Kind-Wohnprojekte mit insgesamt 17 Plätzen, ambulante Hilfen und genügend Raum für die offene Kinder- und Jugendarbeit auf dem Kinderbauernhof und im Naturgarten. Drese: „Damit erhalten Familien, alleinerziehende Mütter und Väter, Kinder und Jugendliche passgenaue Hilfen – unabhängig von Ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit.“

Die Ministerin hob bei diesem Anlass erneut die besondere Bedeutung des Kinderschutzes in den Fokus. Sie verwies darauf, dass der ASB ein jahrelang verlässlicher Partner in der Kinder- und Jugendhilfe sei. „Bereits seit zehn Jahren gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom ASB im Auftrag des Landes bei der Kinderschutzhotline an den Hörer. Die Fachkräfte sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für den Kinderschutz verfügbar und haben bereits vielen Kindern, Jugendlichen und Familien oft in Notsituationen helfen können“, resümierte die Ministerin.

Rostock erhält Auszeichnung für Engagement im Klimaschutz

Rostock – Die Universitäts- und Hansestadt Rostock erhielt heute vom Bundesumweltministerium eine Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement im Klimaschutz. Dazu gratuliert Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel herzlich.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit fördert mit der „Masterplan-Richtlinie“ Kommunen, die bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegenüber 1990 senken und ihren Energieverbrauch im gleichen Zeitraum halbieren wollen. Im Rahmen der Konferenz „Masterplankommunen: Vorbilder für den Klimaschutz“ wurden heute insgesamt 19 Kommunen bundesweit mit einer Plakette als Spitzenreiter im Klimaschutz ausgezeichnet.

„Rostock setzt sich seit Jahren kontinuierlich für den Klimaschutz ein. Mit einem gut ausgebauten Fernwärmenetz, dem ausgedehnten Straßenbahnnetz und dem in weiten Teilen sanierten Wohnungsbestand sind bereits gute Voraussetzungen für das Ziel der Stadt geschaffen, bis 2050 klimaneutral zu agieren. Mit vielfältigen Maßnahmen und öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie dem Klimaaktionstag, der zuletzt am vergangenen Sonntag begangen wurde, sowie dem jährlichen Energiesparwettbewerb der Rostocker Schulen macht die Stadt erfolgreich auf das ambitionierte Vorhaben aufmerksam und motiviert die Einwohner zum Mitmachen“, sagt Christian Pegel.

„Für die Umsetzung der Klimaschutzziele brauchen wir die Unterstützung und das Engagement unserer Kommunen. Dabei geht Rostock mit gutem Beispiel voran.“

Feierlicher Semesterstart an der Hochschule Stralsund

Ministerin Hesse: HOST pflegt Netzwerk zu Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft

Stralsund – Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat am Nachmittag die neuen Studierenden an der Hochschule Stralsund begrüßt. Im Wintersemester 2018/2019 beginnen dort 630 junge Leute ihr Studium. Mit einem Festakt in der St. Marienkirche hatte die Hochschule Stralsund offiziell das neue Studienjahr eingeläutet.

„Die neuen Studierenden kann ich zu ihrem Studienstart an der HOST nur beglückwünschen“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Die Hochschule Stralsund füllt nicht nur meiner Einschätzung nach ein überzeugendes Konzept mit überzeugenden Inhalten. Es ist auch mit einem objektiven Gütesiegel versehen: Das Centrum für Hochschulentwicklung hat den Stralsundern in seinem aktuellen Ranking kürzlich zum wiederholten Male sehr gute Platzierungen bescheinigt. Die Studierenden lernen hier nicht nur die Theorie, sondern erhalten auch den Bezug zur Praxis“, betonte Hesse.

„In so einem Umfeld zu leben und so ein Umfeld zu erleben – das sollten die neuen Studierenden schon heute als Gewinn für sich verbuchen. Genauso übrigens wie die einerseits übersichtliche Größe der Hochschule mit einem entsprechend vertrauensvollen Umgang zwischen denen, die hier lehren, und denen, die hier lernen – und dem andererseits weit verzweigten Netzwerk, das die HOST nach draußen pflegt: zu ihren Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft“, so Ministerin Hesse.

Sanitz: Fördermittel für Erweiterungsneubau der Grundschule

Sanitz – Für die Erweiterung der Grundschule in Sanitz (Landkreis Rostock) übergibt Bauminister Christian Pegel am Mittwoch (19.09.2018) dem Bürgermeister der Gemeinde Sanitz, Joachim Hünecke, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) und dienen der Förderung der nachhaltigen ländlichen Entwicklung in kleinstädtisch geprägten Gemeinden.

Die Gesamtkosten für den Erweiterungsneubau betragen etwa 3,6 Millionen Euro.

Die 2012 gebaute Grundschule am Standort John-Brinkmann-Straße/Groß Lüsewitzer Weg soll erweitert werden, weil ein rasanter Anstieg an neuer Wohnbebauung und damit einhergehend der Schülerzahlen zu verzeichnen ist. Im Erdgeschoss wird der Erweiterungsbau mit dem bestehenden Gebäude verbunden. Ferner ist ein großzügiger Eingangsbereich in der Mitte und den beiden Flügeln vorgesehen. Optisch wird der Neubau an das Bestandsgebäude angepasst und die gesamte Schule eine Einheit bilden. Künftig sollen ca. 240 Kinder, verteilt auf elf Schulklassen, in der Schule lernen.

Die Maßnahme wird voraussichtlich im vierten Quartal 2018 beginnen und Ende 2020 abgeschlossen sein.

Mehr als 200 Feinschmecker auf der Insel Rügen zu Gast

Insel Rügen – Mehr als 200 Gäste aus ganz Deutschland und den Niederlanden sind noch bis Sonntag im Ostseebad Binz zur 93. Grand Chapitre D´Allemagne zu Gast. Die internationale Vereinigung Chaîne des Rôtisseurs widmet sich der Förderung der Koch- und Tafelkultur und ist in rund 100 Ländern der Welt vertreten. In Deutschland hat sie rund 2.500 Mitglieder.

„Mit acht Sterne-Restaurants und einer vielseitigen Spitzen-Gastronomie hat sich Mecklenburg-Vorpommern unter Gourmets einen guten Ruf erarbeitet. Mit dem Besuch der Mitglieder der Chaîne des Rôtisseurs wird vor allem die Verwendung regionaler Spezialitäten wie Fisch, Wild und Sanddorn gewürdigt. Neben den kulinarischen Genüssen haben die Feinschmecker die Gelegenheit, die Insel Rügen zu erkunden. Für uns ist das die Möglichkeit, einmal für die touristischen Schönheiten Vorpommern zu werben und auf die heimischen Köstlichkeiten aufmerksam zu machen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

In der ersten Jahreshälfte 2018 erfasste das Statistische Amt auf der Insel Rügen knapp 521.000 Ankünfte und mehr als 2,2 Millionen Übernachtungen. Im Ostseebad Binz gab es im gleichen Zeitraum knapp 163.000 Ankünfte und knapp 718.000 Übernachtungen. Der Ortsteil Prora der Gemeinde Binz hatte jüngst den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ von Wirtschaftsminister Glawe erhalten. Auf Rügen insgesamt wurde in den vergangenen fünf Jahren mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums in die touristische Infrastruktur investiert – beispielsweise in die Errichtung des barrierefreien Strandes in Altefähr, die Verlängerung sowie den Ausbau der Strandpromenade Juliusruh, in den Wasserwanderrastplatz mit zwei Fahrgastschiffsanlegern in Baabe, in den Wasserwanderrastplatz Sellin einschließlich Ausbaggerung der Fahrrinne, in den Wasserwanderrastplatz Glewitzer Fähre, in die grundlegende Erneuerung und Erweiterung des Stadthafens in Sassnitz oder in die Verlängerung der Strandpromenade von Prora nach Binz.

„Die Insel Rügen wartet mit einer Vielzahl attraktiver Möglichkeiten für die Urlauber auf. Neben dem reinen Strandvergnügen gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und sportliche Aktivitäten. Entscheidend ist, dass ausreichend Angebote auch außerhalb der typischen Saisonzeiten vorhanden sind, denn ein Besuch der Insel lohnt sich das ganze Jahr“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Glawe.

Die Chaîne des Rôtisseurs ist eine Gastronomie-Vereinigung mit mehr als 25.000 Mitgliedern in über 80 Ländern. Ihr Ziel sind Förderung und Erhalt gehobener Kochkunst und Aufrechthaltung gastronomischer Werte und gepflegter Tischsitten. Die Geschichte der Vereinigung begann im Jahre 1248, als König Ludwig der Neunte die Genehmigung zur Gründung der Zunft der „Gänsebrater“ (Rôtisseurs) gab.

Diese Zunft bekam 1610 die königliche Anerkennung durch die Überreichung des Berufswappens der Rôtisseure, wurde jedoch 1789 während der französischen Revolution, wie alle anderen Zünfte auch, aufgelöst. 1950 kam es zur Neugründung der Vereinigung, die sich Confrérie de la Chaîne des Rôtisseurs nennt. Die Chaîne veranstaltet jedes Jahr nationale und internationale Meisterschaften für Jungköche bis 27 Jahre und Sommeliers. Mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft werden die Jungköche in die Confrérie aufgenommen.

ROSTOCK CRUISE FESTIVAL eröffnet

Rostock – Premiere in Mecklenburg-Vorpommern: Wirtschaftsminister Harry Glawe und der Oberbürgermeister von Rostock, Roland Methling, haben am Freitag das erste ROSTOCK CRUISE FESTIVAL in der Hansestadt eröffnet. „Wenn wir Rostock als Kreuzfahrtdestination im nationalen und internationalen Vergleich weiter stärker in den Fokus rücken wollen, dann brauchen wir neuen Formen der Vermarktung. Das Festival gehört dazu. Es ist eine gute Möglichkeit, vor allem auch außerhalb der Hauptsaison auf Mecklenburg-Vorpommern und im Besonderen auf Rostock aufmerksam zu machen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe in Rostock.

Das ROSTOCK CRUISE FESTIVAL soll künftig abwechselnd alle zwei Jahre mit den Hamburg Cruise Days mit einem maritimen Programm für die ganze Familie zwischen Kaikante und Warnemünder Ostseestrand stattfinden. „Kreuzfahrtschiffe faszinieren immer wieder die Besucher unseres Landes und insbesondere in Warnemünde, wo man ganz nah beim Ein- und Auslaufen der Schiffe dabei sein kann“, so Glawe weiter. Die Anläufe haben sich in den vergangenen Jahren nahezu verdoppelt (2008: 115 Anläufe, 2018: 205 Anläufe), die Passagierzahlen in diesem Zeitraum sogar verdreifacht (2008: 172.000 Passagiere; 2017: 642.000 Passagiere). 2018 werden 43 Kreuzfahrtschiffe in Rostock erwartet.

„Der Kreuzfahrttourismus ist ein junger, wachsender Markt im Land. Wichtig sind dabei für uns besonders die Tagesausflügler. Das Ziel muss sein, dass die Kreuzfahrtgäste idealerweise ihren nächsten Urlaub dann komplett im Land verbringen würden“, so Glawe weiter. „Die Kreuzfahrthäfen unseres Landes erfahren ähnliche Impulse wie Rostock. Der gesamte Kreuzfahrtmarkt ist im Aufwind und bringt erhebliche Potentiale mit sich. Wir werden weiter in die Infrastruktur investieren“, betonte Glawe. Seit den 90er Jahren sind 20,49 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium in den Ausbau der Häfen Rostock-Warnemünde und Wismar im Rahmen des Kreuzfahrttourismus geflossen. Damit konnten Gesamtinvestitionen von rund 29,1 Millionen Euro ausgelöst werden. Die Mittel dafür stammen von der EU, vom Land und vom Bund.

Mit den Geldern wurden in Rostock zum Beispiel die Liegeplätze 7 und 8 und die Grauwasserentsorgung im Bereich der Liegeplätze 6 und 8 in Rostock-Warnemünde ausgebaut. In Wismar wurde beispielsweise in die Vorbereitung zur Entwicklung der Infrastruktur für die Kreuzschifffahrt investiert. „Aktuell laufen die Planungen zur Neugestaltung des Werftbeckens und zur Errichtung eines seetouristischen Informations- und Organisationszentrums“ am Passagierliegeplatz 8 in Rostock-Warnemünde. Hier sind wir mit den Beteiligten der Hansestadt Rostock in Gesprächen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

9. ParkLand-Jazz vom 22. – 23. September 2018 im Mecklenburger ParkLand

Kulturelles Leben hat sich in den letzten Jahren mit Veranstaltungen wie der Mittsommer Remise etabliert in den alten Gemäuern und sorgte dafür, dass diese bezaubernde Region sich in das Gedächtnis vieler Besucher eingeprägt hat. Zum nunmehr neunten Mal findet vom 22.-23.09.2018 der „Parkland-Jazz“ statt.

Tessin – Das Mecklenburger ParkLand, gelegen zwischen den Städtchen Tessin, Laage, Teterow und Gnoien ist geprägt durch die Zeugen der jahrhundertealten Gutswirtschaft: Parks, Bauernkaten, Kirchen, Gutshäuser und eine weitgehend intakte Natur, welche wie ein großer englischer Landschaftspark anmutet.

In den letzten zwanzig Jahren hat sich in dieser Region einiges getan: es kamen Menschen mit Optimismus und Visionen, viele der ehemaligen Gutshäuser werden heute wieder genutzt, ein sanfter Tourismus entwickelte sich neben der Landwirtschaft, von Jahr zu Jahr finden mehr Feriengäste hier Ruhe und Erholung – das Modewort Entschleunigung scheint hier erfunden…

Das Mecklenburger ParkLand lädt ein zur Jazz-Partie in die Sommerfrische. Verbinden Sie doch einen Spaziergang durch einen unserer zahlreichen Gutsparks mit einem anschließenden Essen im Café, am Feuer im Park oder im Gutshaus. Unsere Gastgeber erwarten Sie zum:

  1. ParkLand Jazz
  • auf Gut Wardow am 22.09.2018, 19.00 Uhr
  • auf Schloss Duckwitz am 23.09.2018, 11.00 Uhr

Swing & Jazz zu Gast im Mecklenburger ParkLand

Auf zwei besonderen Anwesen des Mecklenburger Parklandes wird stilvolle Jazzkultur präsentiert. In diesem Jahr sind Gastgeber dieses besonderen musikalischen Erlebnisses das Gut Wardow und das Schloß Duckwitz

In diesem Jahr erwarten Sie Live-Musiker und Gastgeber, um Ihnen musikalisch Freude zu bereiten mit Swing & Jazz zum Mitschnippsen, Mitklatschen, Mitswingen und Mitwippen. Genießen Sie die Musik im Ambiente der Herrenhäuser gepaart mit Kulinarischem & Weinseligem.

Swing mit Genuss in Wardow am Samstag

Am 22.09.2018 ist das Gut Wardow ein offener Hof der diesjährigen landesweiten Bio-Landpartie mit der ausdrücklichen Aufforderung: Erleben Sie Bio-Landwirtschaft hautnah und schauen Sie einmal hinter die Kulissen der ökologischen Landwirtschaft.

Und weil der Tag noch lange nicht zu Ende ist, gibt es etwas für die Ohren: ParkLand Jazz 2018 auf Gut Wardow! Wir freuen uns, Kerzel´s Ragtime Band am 22. September ab 19:00 Uhr zu Gast zu haben! Die Jungs entführen uns musikalisch in 20er Jahre. Oldtime Jazz, Ragtime und Swing stehen auf dem Programm. Launisch und kenntnisreich moderiert vom Chef der Combo. Mit Banjo, Klarinette, Bass, Klavier und Stimme bringen die Jungs richtig Schwung in die Bude.

Wir wollen an diesem Abend natürlich alle Sinne ansprechen. Aus der Gutsküche gibt es kleine Leckereien vom Les Bleus Huhn, vom Lamm und vom Wasserbüffel. Die passenden Getränke haben wir natürlich auch bereitgestellt.

Für die Köstlichkeiten aus der Gutsküche ist die Gutsherrin selbst verantwortlich. Übrigens: Auf Gut Wardow ist „Swing mit Genuss“ der krönende Abschluss des Bio-Landpartie-Tages, ein ganzer Tag … mit Genuss, frisch und belebend 😉

Reservieren Sie sich einen Sitzplatz, denn es wird voll und unterhaltsam. Eintritt: 12,00 Euro

Kontakt: Gut Wardow, Schulstrasse 2, 18299 Wardow

Tel. 0171-3109402, info@gut-wardow.de

Jazz Frühschoppen in Duckwitz am Sonntag

Herzlich willkommen am 23.09.2018 ab 11 Uhr am Schloss Duckwitz!

„Schlafen Sie aus und starten Sie beschwingt in den Sonntag mit Kind und Kegel. Bleiben Sie gern, so lange Sie mögen …“, empfehlen die Gastgeber Edda und Joachim Krüger.

Mit Swing, Jazz und alten Schlagern unterhalten die Musiker Thomas Braun (ViolineFlügelhornGesang), Marian Hoffmann (PianoGesang) und AnneWiebke Willsch (GesangFlöteSaxofon) auf der Bühne im Schlosspark oder im Schloss bei Regenwetter.

Am leckeren Büffet können Sie sich stärken und auch an Wein vom Baltic Wein Kontor aus Rostock wird es nicht fehlen. Der Eintrittspreis beträgt 12 € – die Leckereien bezahlen Sie direkt am Buffet.

Kontakt: Schloss Duckwitz, 17179 Duckwitz

039972-51435, info@ferien-am-schloss.de

Freuen Sie sich auf ein herrliches Jazz-Wochenende im Mecklenburger ParkLand!

Partner dieses besonderen Festivals ist der Landschaftspflegeverband Mecklenburger Agrarkultur e.V., der sich für den Erhalt und die Entwicklung der historischen Kulturlandschaft und die Etablierung des Landtourismus einsetzt.

Informationen und Kartenreservierung:

Gut Wardow, Schulstrasse 2, 18299 Wardow, Tel. 0171-3109402, info@gut-wardow.de

Schloss Duckwitz, 17179 Duckwitz, 039972-51435, info@ferien-am-schloss.de