Land unterstützt 16 Stadtentwicklungsprojekte mit EU-Fördermitteln

Schwerin – Im vergangenen August hat das Bauministerium den dritten Projektaufruf zur Bereitstellung von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die integrierte nachhaltige Stadtentwicklung gestartet. Nun stehen die 13 Kommunen fest, die Fördermittel in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro für die Umsetzung von insgesamt 16 Maßnahmen erhalten.

Davon sind ca. 29 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur mit Blick auf die Integration in Bildung, Arbeit und Gesellschaft vorgesehen. „Rund 25 Millionen Euro haben wir für den Neubau, die Sanierung und die Erweiterung von Schulen in unserem Land sowie deren Anlagen vorgesehen“, sagt Landesbauminister Christian Pegel und betont: „Im Zentrum der Förderung steht dabei auch die barrierefreie Gestaltung der Bildungseinrichtungen.“ In das Programm aufgenommen wurden unter anderem der Neubau der Regionalschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Parchim, der Ausbau der Sporthalle und der Außenanlagen am Bildungscampus „Ribnitz West“ in Ribnitz-Damgarten sowie die Sanierung und Erweiterung der Schulsporthalle in Rostock, Kopenhagener Straße.

Rund 2,4 Millionen Euro stellt das Bauministerium für umweltrelevante Verkehrsinfrastrukturprojekte zur Verfügung. „Die Projekte in Neubrandenburg und Wolgast sollen stark frequentierte Wege in den Städten nachhaltig verbessern und verkürzen. Beide Maßnahmen tragen damit insbesondere zur Verringerung von Luftschadstoffemissionen sowie Lärm bei“, so Minister Pegel weiter. Die übrigen Mittel dienen unter anderem der Aufwertung des Palaisgartens in Bad Doberan sowie dem Anlegen eines Stadtparks zwischen dem Vielbecker See und dem Ploggensee in Grevesmühlen.

„Dank der zahlreichen Anträge seitens der Kommunen konnten wir die Projektauswahl auch in der dritten Runde des Programms so vielfältig gestalten, dass ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger in den geförderten Kommunen von den Projekten profitieren kann“, resümiert Christian Pegel. Nun seien die Kommunen am Zug, die Projekte schnellstmöglich vorzubereiten und umzusetzen, damit diese bis zum Ende der Förderperiode abgerechnet werden können.

Ziel des EFRE-Förderprogramms ist es, die dauerhafte Nutzung des Kulturerbes, die städtische Umweltqualität und die Möglichkeit zur Integration in Bildung, Arbeit und Gesellschaft in den 23 Mittel- und Oberzentren des Landes zu verbessern. Dafür stehen dem Land von 2014 bis 2020 insgesamt rund 210 Millionen Euro zur Verfügung.

Stadt Franzburg erhält Zuwendungsbescheid für Sporthalle

Franzburg – Die Stadt Franzburg (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Bauministerium eine Zuwendung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für den Ersatzneubau einer Einfeld-Sporthalle an der „Martha Müller-Grählert“-Schule. Die Mittel kommen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsprogramm im Bereich Städtebau. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2,2 Millionen Euro.

Nach erfolgter Sanierung der Regionalschule mit Grundschulanteil beabsichtigt die Stadt die Schulsporthalle zu erneuern, um die öffentliche Daseinsvorsorge für den schulpädagogischen Bereich zu sichern und zu stärken. Nach dem Abbruch der nicht sanierungswürdigen Turnhalle soll auf dem Schulgelände eine neue Einfeld-Sporthalle mit den Außenmaßen von ca. 32 Meter mal 15 Meter, einem flach geneigten Satteldach und im Dachfirst liegender Lichtbandkuppel errichtet werden. An den Längsseiten der Halle erschließen sich tiefergelegene Anbauten mit einem Pultdach. Eine Anbauseite ist für Geräteräume vorgesehen, die breitere Seite für die zweireihige Tribüne für den Zuschauerbereich mit etwa 46 Sitzplätzen. Hinter der Tribüne entstehen Umkleide- und Sanitärräume sowie ein Vereinsraum.

Die Sporthalle soll vorrangig für den Schulsport genutzt werden, aber auch für den Breitensport und kleinere Turniere. Voraussichtlich im April dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen und im Sommer 2020 abgeschlossen sein.

Jahresempfang im NaturErlebnisZentrum Müritzeum

Waren(Müritz) – Am Freitag hat der Jahresempfang des NaturErlebniszentrums Müritzeum in Waren (Müritz) im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte stattgefunden. „Das Müritzeum hat sich neben dem Ozeaneum in Stralsund und dem Darwineum in Rostock zu einem touristischen Leuchtturm in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Das NaturErlebnisZentrum bringt den Besuchern jeden Alters unterhaltsam und phantasievoll die Tier- und Pflanzenwelt der Region näher. Das Müritzeum leistet einen wertvollen Beitrag zur Saisonverlängerung“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Wirtschaftsminister Glawe wurde beim Jahresempfang durch den Referatsleiter Thomas Weber, zuständig für den Bereich „Förderung der kommunalen Infrastruktur“ im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit vertreten.

Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern informiert das 2007 eröffnete Müritzeum über Natur und Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte und stellt die Flora und Fauna der Region seit dem Ende der Eiszeit dar. Die Hauptattraktion im Müritzeum ist das Süßwasseraquarium mit sechs Metern Höhe – das rund 100.000 Liter fassende Schaubecken zeigt einen Tiefenausschnitt aus der Müritz.

Weiterhin können sich die Besucher Informationen über touristische Angebote aus der ganzen Region einholen und sich über den Müritz-Nationalpark mit seinen Besonderheiten und Naturschönheiten informieren. In den vergangenen Jahren ist das Museumsangebot erweitert worden, beispielsweise um ein Sonderbecken im Aquarienbereich und um die Schaffung eines zusätzlichen Veranstaltungsraums im Zusammenhang mit dem Umbau des Foyers. Neu ist eine Dauerausstellung, in der ein Ausschnitt eines Buchenwaldes zu sehen ist.

„Die Betreiber des Müritzeums sind stetig dabei, weitere für die Besucher attraktive Elemente zu initiieren. So soll beispielsweise auf dem Terrassendach ein neuer Veranstaltungsraum entstehen und die Zeitreise-Ausstellung neu konzipiert werden. Das sind kluge Investitionen, um Gästen aus Nah und Fern die beeindruckende Natur der Region vorzustellen“, sagte Glawe.

Nach Angaben des Statistischen Amtes gab es in Waren (Müritz) im Zeitraum Januar bis Oktober 2018 insgesamt rund 155.000 Ankünfte (das entspricht einem Plus von 14,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) und knapp 617.000 Übernachtungen (+12,3 Prozent). In ganz Mecklenburg-Vorpommern gab es im gleichen Zeitraum knapp 7,1 Millionen Ankünfte (+4,3 Prozent) und über 28,3 Millionen Übernachtungen (+3,6 Prozent).

Zustimmungsbescheid für Umgestaltung Am Mühlenberg In Putbus

Insel Rügen – Die Stadt Putbus (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Bauministerium für die Umgestaltung der Nebenanlagen der Straße Am Mühlenberg einen Zustimmungsbescheid zum Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 90.000 Euro. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen knapp 500.000 Euro.

Als letzte öffentliche Baumaßnahme im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Klassizistischer Stadtkern“ soll in Putbus der im Sanierungsgebiet liegende Bereich Am Mühlenberg umgestaltet werden. Das Vorhaben wird gemeinsam mit dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen durchgeführt.

Im Zuge der grundhaften Erneuerung der 220 Meter langen Straße wird der Regenwasserhauptkanal komplett erneuert. Der Gehweg wird in einer Breite von 1,5 bis zwei Metern mit Betonpflaster ausgebaut. Zudem werden die vorhandenen Leuchten erneuert. Zur technischen Sicherung des Geländegefälles wird entlang des Gehwegs eine Stützmauer errichtet.

Das Vorhaben soll in diesem Jahr durchgeführt werden.

Städtebaufördermittel für Wismarer Kleinschmiedestraße und Nikolaikirche

Wismar – Die Hansestadt Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Bauministerium zwei Zustimmungsbescheide für den Einsatz von Städtebaufördermitteln für zwei Vorhaben im Sanierungsgebiet „Altstadt“ in Höhe von insgesamt ca. 190.000 Euro.

Zum einen sollen rund 100.000 Euro eingesetzt werden, um die Kleinschmiedestraße neu zu gestalten. Sie verbindet die Mecklenburger Straße und die Dankwartstraße, die bereits mit Hilfe der Städtebauförderung erneuert wurden. Die verschlissene Bitumen-Fahrbahn wird durch Granitsteinpflaster ersetzt. Die Gehwege werden mit Klinkersteinen befestigt. Auch die Beleuchtung soll erneuert werden. Die Maßnahme soll in diesem Jahr umgesetzt werden. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 300.000 Euro.

Zum anderen sind knapp 90.000 Euro Städtebaufördermittel für dringend notwendige Sicherungsmaßnahmen im Bereich des Sockels der Chorfassade der St. Nikolaikirche vorgesehen. Dort zeigen sich starke Schäden durch jahrelange Verwitterung und Durchfeuchtung. Es gibt Risse, Schalenablösungen und Komplettverluste des Mauerwerks. Am umlaufenden Gesims sind Formverluste und Ausbrüche entstanden, die das Gesamtbild stören. Vorgesehen ist, die maroden Stellen bis auf einen tragfähigen Untergrund auszubauen und die Mauerwerkspartien wieder zu schließen. Glasierte Formsteine oder Kalkmörtel sollen Mörtelplomben aus Zement ersetzen. Das Vorhaben soll in diesem Jahr realisiert werden.

Erneuerung der Rigaer Straße in Wismar

Wismar – Die Hansestadt Wismar (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Bauministerium für die Erneuerung und Umgestaltung der Rigaer Straße innerhalb des Fördergebiets Ost-Kagenmarkt einen Zustimmungsbescheid zum Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von knapp 100.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund 260.000 Euro.

Die Rigaer Straße schließt im Norden an den zweiten Bauabschnitt der Professor-Frege Straße an und endet in einem Wendekreis. Sie wurde vor etwa 40 Jahren hergestellt und verfügt über eine mit Beton befestigte Fahrbahn, die einseitig von einem Gehweg begleitet wird. Die Wendeanlage ist für heutige Ansprüche zu gering bemessen, so dass Borde und Nebenanlagen regelmäßig von größeren Fahrzeuge überfahren werden. Niederschlagswasser kann nur bedingt abfließen. Außerdem wurde der Beton aufgrund zahlreicher Schadstellen mehrfach mit Asphalt ausgebessert.

Im Zuge der Maßnahme soll die Fahrbahn 4,75 Meter breit in Asphaltbauweise ausgebaut werden und einseitig einen 2,30 Meter breiten Gehweg in Betonpflasterbauweise erhalten. Der befahrbare Innenring der Wendeanlage soll mit Granitpflaster befestigt werden. Die Mittelinsel der Wendeanlage soll mit einem Laubbaum und mit Bodendeckern begrünt werden. Das Vorhaben macht das Wohngebiet attraktiver.

Diese Maßnahme wurde im vierten Quartal 2018 begonnen und soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 fertig gestellt werden.

Schulcampus „Käthe Kollwitz“ in Anklam wird erweitert und saniert

Anklam – Für die Erweiterung und Sanierung des Schulcampus „Käthe Kollwitz“ übergeben am Freitag, 18. Januar 2019, Landesbauminister Christian Pegel und der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann in Anklam drei Zuwendungsbescheide an den Bürgermeister der Hansestadt, Michael Galander. Die Fördermittel in Höhe von insgesamt 13,4 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Gesamtkosten für die Maßnahmen belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro.

Die Hansestadt Anklam beabsichtigt, den Schulcampus „Käthe Kollwitz“ im Altstadtkern – dem Sanierungsgebiet der Stadt – zu sanieren und zu erweitern. Das Vorhaben umfasst die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden, bereits teilsanierten Regionalschulgebäudes. Dabei sollen insbesondere die Brandsicherheit und die Barrierefreiheit des Gebäudes sichergestellt werden.

Außerdem beabsichtigt die Peenestadt, einen Erweiterungsbau am Südteil des Schulhofs zu errichten. Um an dieser Stelle mit dem Bau beginnen zu können, muss ein dreigeschossiger Plattenbau aus den 1970er Jahren abgerissen werden. Der anschließend zu errichtende Erweiterungsbau soll den bisherigen Standort der Grundschule „Villa Kunterbunt – Haus Cothenius“ in der Schulstraße ersetzen und zudem Räume schaffen, die der regionalen Schule „Käthe Kollwitz“ bislang fehlen. Im Zuge der Arbeiten sollen beide Gebäude durch einen Verbindungsbau verknüpft werden. Ein Fahrstuhl darin soll die barrierefreie Erreichbarkeit beider Schulen gewährleisten.

Das Projekt wird kurzfristig begonnen, sodass die Arbeiten im ersten Quartal 2021 abgeschlossen werden können.

Ersatzneubau der Kindertagesstätte „Samuil Marschak“

Pegel übergibt Förderbescheid für Kita-Neubau

Greifswald – Bauminister Christian Pegel übergibt amDonnerstag, 17.1.2019 an Jeanette von Busse, Vize-Oberbürgermeisterin der Universitäts- und Hansestadt Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald), einen Zustimmungsbescheid über den Einsatz von Städtebaufördermitteln für den Ersatzneubau der Kindertagesstätte „Samuil Marschak“ in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen ca. 4,7 Millionen Euro.

Der Eigenbetrieb „Hanse-Kinder“ der Stadt Greifswald plant den Ersatzneubau der Kita „Samuil Marschak“ im Fördergebiet „Soziale Stadt – Schönwalde II“. Die seit 1975 bestehende Kita in Plattenbauweise ist stark sanierungsbedürftig. Daher soll auf dem Grundstück zwischen Tolstoi- und Maxim-Gorki-Straße ein zweigeschossiger Ersatzneubau in Massivbauweise für die Betreuung von 153 Kindern entstehen.

Auch die Außenanlagen sollen neu gestaltet werden. Vorgesehen sind zum Beispiel Schaukeln, Rutschen und eine Bobbycar-Rennstrecke. Um die Bewegung der Kinder zu fördern, entstehen Wasserspiele sowie ein Kletter- und Spielhügel. Im Bereich des Haupteingangs werden Fahrrad- und Pkw-Stellplätze errichtet. Für Außenspielgeräte ist eine Hütte vorgesehen.

Das Bauvorhaben soll voraussichtlich im ersten Quartal dieses Jahres begonnen werden. Für März 2020 ist die Fertigstellung des Gebäudes geplant. Spätestens im April 2020 soll die Kita in Betrieb genommen werden.

Ausbau der Straße Kloster in Malchow

Malchow – Die Inselstadt Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Infrastrukturministerium für den Ausbau der Straße Kloster 167.600 Euro Fördermittel. Die Zuwendungen wurden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern (KommStrabauRL M-V) bewilligt.

Die Stadt Malchow plant die Straße Kloster im zweiten Bauabschnitt vom Ende des ersten Bauabschnitts bis zur Einmündung in die Bundesstraße192 grundhaft zu erneuern. Die Fahrbahn soll auf einer Länge von 415 Metern und in einer Breite von 5,50 Metern hergestellt werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 495.600 Euro. Die Bauausführung ist von Ende 2018 bis Mitte 2019 vorgesehen.

Zuschuss für LED-Beleuchtung im Verwaltungsgebäude

Lützow – Die Gemeinde Lützow-Lübstorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 24.512,63 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die energetische Sanierung der Innenbeleuchtung im Verwaltungsgebäude des Amtes auf LED-Technik.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die 165 vorhandenen Leuchten werden gegen 141 energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Diese sind hell genug, um die erforderliche Beleuchtungsstärke zu erreichen und die Gesamtzahl der Lampen kann daher um 24 reduziert werden.

Durch die Umrüstung auf LED können pro Jahr knapp 34.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 18 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neue Brücke über die Stadtautobahn nach Evershagen

Rostock – Im Februar wird der erste Abschnitt des Umbaus des Verkehrsknotens Evershagen im Zuge der Bundesstraße B 103 (Stadtautobahn) abgeschlossen. Die neue Anbindung von der B 103 in Richtung Jägerbek und Schmarler Damm sowie die neugebaute Brücke über die Stadtautobahn von Schmarl nach Evershagen werden für den Verkehr freigegeben.

Bevor der Verkehr auch in Fahrtrichtung Schmarl über das neue Bauwerk rollen kann, muss die Zufahrt zur Brücke in Evershagen ertüchtigt werden. Dafür wird unter anderem ein Kreisverkehr westlich der B 103 im Wohngebiet Evershagen errichtet, um die Verkehre möglichst ohne Einschränkungen auf die Brücke zuzuleiten. Geplant ist, dass die Querung der Bundesstraße im vierten Quartal 2019 in beiden Fahrtrichtungen genutzt werden kann.

Zudem wird nach der Freigabe der neuen Abfahrt im Februar die bisherige Abfahrt von der Stadtautobahn in Richtung Schmarl für den Verkehr gesperrt. Sie wird zurückgebaut und an gleicher Stelle ein Radweg errichtet.

Die gesamte Umgestaltung wird voraussichtlich zum Sommer 2020 abgeschlossen. Dann sollen die im Durchschnitt 55.000 Fahrzeuge, die täglich diesen Knoten passieren, ohne Lichtsignalanlagen und somit ohne verkehrssteuerungsbedingten Stopp von der Autobahn 20 nach Warnemünde bzw. andersherum durchfahren.

Die Kosten für den Umbau in Höhe von 13 Millionen Euro tragen der Bund und die Hansestadt Rostock.

Neue Drehleiter für Feuerwehr Parchim

Parchim – Für die Freiwillige Feuerwehr Parchim rückt die neue Drehleiter in greifbare Nähe, denn auch das Land beteiligt sich neben dem Landkreis Ludwigslust-Parchim an den Beschaffungskosten.

Innenminister Lorenz Caffier war heute vor Ort und betonte die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit im Land: „Die Kameradinnen und Kameraden sind ganz vorn mit dabei, wenn es um die Sicherheit der Menschen geht. Sie helfen bei Unfällen, bergen Verletzte, beseitigen Sturmschäden und natürlich löschen sie Brände“, betonte er bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids an den Bürgermeister Herrn Dirk Flörke.

Gleichzeitig dankte er den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Parchim für ihr ehrenamtliches Engagement. „Sie können Menschen oft nur unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Die Bereitstellung moderner Einsatzmittel ist deshalb nicht nur für die Einsatzbereitschaft wichtig, sondern sie dient auch dem Eigenschutz. Deshalb unterstützen wir den Ersatz der alten Drehleiter durch ein neues Fahrzeug mit 233.000 Euro Sonderbedarfszuweisung.“

Die Freiwillige Feuerwehr Parchim ist als Schwerpunktfeuerwehr eingestuft. Nach dem neuen Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz ist zu erwarten, dass die Feuerwehr zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt wird. Besondere Gefahrenschwerpunkte im Ausrückebereich sind zahlreiche Industrie- und Gewerbeunternehmen, Schulen, Pflegeheime, der Flughafen Parchim, sowie Bauten mit Rettungshöhen von teilweise über 8 Meter. Darüber hinaus wird die Drehleiter gemäß Alarmplanung im gesamten Stadtgebiet Parchim und im Landkreis Ludwigslust-Parchim eingesetzt. Die neue Drehleiter ersetzt ein Fahrzeug mit Baujahr 1998.

„Die Feuerwehren brauchen moderne Ausstattungen und Konzepte. Die können aber niemals Einsatzmotivation ersetzen. Und die gibt es ganz offensichtlich in der Parchimer Feuerwehr. Mit über 80 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist die Feuerwehr auch tagsüber voll einsatzbereit“, lobt Minister Caffier.

Straßenbeleuchtung wird auf LED umgerüstet

Rukieten – Die Gemeinde Rukieten (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 13.975,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In Rukieten sollen 65 vorhandene Natriumdampfleuchten durch ebenso viele LED-Leuchten ersetzt werden. Dadurch können pro Jahr 13.115 Kilowattstunden Strom und knapp acht Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Innenstadtmanager für die Stadt Wolgast

Wolgast – Die Stadt Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) will durch einen Innenstadtmanager den Handel, das Handwerk und die Dienstleistungen im historischen Stadtkern stärken. „In Wolgast soll durch den Innenstadtmanager gemeinsam mit den lokalen Akteuren die wirtschaftlich nachhaltige Stadtentwicklung vorangetrieben und weiter belebt werden. Der Manager ist eine wichtige Schnittstelle beispielsweise für die Bereiche Gastronomie, Wirtschaft, Handel und Kultur. Ein Konzept zur Entwicklung soll erstellt werden, um die Attraktivität der Stadt auszubauen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Gemeinsam mit lokalen Akteuren soll die Angebotsvielfalt im Zentrum der Stadt erhöht werden. Dazu ist zunächst geplant, einen Bestandskatalog und ein Leerstandskataster zu erstellen. „Jetzt gilt es, mit allen Beteiligten aus Politik, Verwaltung, Handel und Dienstleistung für Besucher und Anwohner die Innenstadt ideenreich weiterzuentwickeln“, so Glawe weiter. Partner des Projektes sind unter anderen der Handels- und Gewerbeverein Wolgast e.V. (HGV) und das WolgastFORUM.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben der Stadt Wolgast aus Mitteln des „Europäischen Sozialfonds“ (ESF) in Höhe von 25.000 Euro. Die Gesamtkosten betragen rund 48.000 Euro.

Sanierung von Schwanenteich und Promenade in Demmin abgeschlossen

Demmin – Am Montag, 14.1.2019, wird Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, mit Dr. Michael Koch, Bürgermeister der Hansestadt Demmin, sowie Heiko Kärger, Landrat im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, das sanierte Schwanenteichareal feierlich übergeben.

Für die Maßnahme erhielt die Hansestadt Demmin Fördermittel in Höhe von rund 595.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für integrierte nachhaltige Stadtentwicklung. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen ca. 815.000 Euro.

Die Hansestadt Demmin hat damit den Schwanenteich und den umliegenden Bereich als attraktives Erholungsgebiet aufgewertet. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden unter anderem der Schwanenteich entschlammt und zur Regulierung des Wasserstands und zur Sicherung der Umgebungsbebauung ein Überlauf für den Teich geschaffen. Zudem wurden die vorhandenen Wege einschließlich Entwässerung erneuert sowie Holzstege und Sitzmöglichkeiten geschaffen. Auch die vorhandenen Grünanlagen wurden neu gestaltet. Die Maßnahmen tragen durch die Aktivierung der Frei- und Erholungsflächen zur Verbesserung der Umweltqualität bei.