Holldorf: Zuschuss für neue LED-Straßenbeleuchtung

Holldorf – Die Gemeinde Holldorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 54.291,37 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen Holldorf, Rowa und Ballwitz. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die 128 vorhandenen Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Außerdem werden neun Maste gegen Stahlmaste getauscht.

Dank dieser Maßnahme können pro Jahr 37.700 Kilowattstunden Strom und rund 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Zuschuss für Umrüstung einer Heizungsanlage

Sarnow – Zur Umrüstung einer Heizungsanlage von Öl auf feste Biomasse (Holzabfälle) erhält das Unternehmen „Harald Tesch Tischlerei und Innenausbau“ in Sarnow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss von 14.094,46 Euro (Fördersatz 55,49 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Der Handwerksbetrieb plant, die vorhandene Ölheizung auf einen Holzvergaserheizkessel umzurüsten einschließlich der Installation entsprechender Folgeeinrichtungen, wie Steuereinrichtung, Heizkreisverteilung, Pufferspeicher und Schornstein. Da Holzabfälle aus dem Betrieb genutzt werden, entfallen die Kosten für die Abfallentsorgung. Zudem verbessert sich die Kohlendioxid-Bilanz durch das Verwenden nicht fossiler Brennstoffe. Jährlich können rd. 24 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Unternehmer können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231). Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz.

Pasewalker Straße in Friedland erhält neue Straßenbeleuchtung

Friedland – Die Stadt Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 21.899,04 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 14 Leuchten in der Pasewalker Straße (Landstraße L 28) sowie im kommunalen Stichweg sollen auf 16 LED-Leuchten inklusive Kabel umgerüstet werden. Zur besseren Ausleuchtung werden im Stichweg zwei zusätzliche Lampen installiert.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Jährlich können 4.380 Kilowattstunden Strom und knapp 2,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Kraftwerksleistung aus EEG-Anlagen wird sich mindestens verdoppeln

WEMAG Netz GmbH will jährlich rund 35 Mio. Euro in leistungsfähige Netzinfrastruktur investieren

Schwerin – Die WEMAG Netz GmbH wird in den nächsten Jahren noch mehr in ihr Stromnetz investieren als in der Vergangenheit. Für notwendige Ersatzmaßnahmen sowie Netzerweiterungen und Netzverstärkungen sind allein für das Jahr 2019 Nettoinvestitionen in Höhe von 35,5 Mio. Euro vorgesehen.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet weiter voran. Dabei hat sich die angeschlossene Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen (EEG) zwischen 2012 und 2017 verdoppelt. „In den nächsten zehn Jahren wird sich die Kraftwerksleistung aus EEG-Anlagen nach unseren Planungen sowie den Zielen der Landes- und Bundespolitik mindestens noch einmal verdoppeln“, prognostiziert Andreas Haak.

Dafür braucht die WEMAG eine sehr leistungsfähige Netzinfrastruktur. „Wir werden für die kommenden fünf Jahre unser Investitionsvolumen jährlich um etwa 10 Mio. Euro anheben, sodass wir durchschnittlich etwa 35 Mio. Euro pro Jahr investieren“, ergänzt der Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH.

Die Investitionen im Hochspannungsnetz in Höhe von etwa 12 Mio. Euro fließen 2019 zum Beispiel in Erneuerungsmaßnahmen in den Umspannwerken Lübz, Wittenberge und Güstrow, den Bau von zwei neuen Umspannwerken sowie in den Ausbau von rund 10 km Hochspannungsleitung. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Aufbau eines hochverfügbaren Funknetzes ein, das zur Steuerung der Energieflüsse im künftigen Energiesystem dienen wird.

Im Mittel- und Niederspannungsnetz sind im nächsten Jahr umfangreiche Netzerneuerungsmaßnahmen in Höhe von 20 Mio. Euro erforderlich und eingeplant. Dazu gehören etwa 71 km Mittelspannungsleitungen im 20-kV-Netz, 48 km neue Leitungen im Niederspannungsnetz und 40 neue Transformatorenstationen.

Wolf zentrales Thema bei der 91. Umweltministerkonferenz

Bremen – In Bremen ist heute die 91. Umweltministerkonferenz zu Ende gegangen. Schwerpunktthemen waren Klima und Energie, saubere Luft und der Wolf.

„Wir sind uns einig, dass die Rückkehr des Wolfes ein großer artenpolitischer Erfolg ist. Aber: die Erfolgsgeschichte kann nur fortgeschrieben werden, wenn es uns gelingt, hier auch gesellschaftliche Akzeptanz zu finden. Gerade in den betroffenen Regionen und bei den Weidetierhaltern ist dies nicht der Fall. Deshalb begrüße ich es sehr, dass alle Länder mittlerweile eine rechtssichere Grundlage zur Entnahme von problematischen Wölfen fordern und diese bis zur nächsten UMK geschaffen werden soll.“

Weiterhin führte der Minister aus: „Ich freue mich, dass es mir und meinen Kolleginnen und Kollegen in den Ländern und im Bund gelungen ist, die EU-Kommission davon zu überzeugen, Präventionsmaßnahmen künftig bis zu 100 Prozent fördern zu lassen. Das reicht aber bei weitem nicht aus“.

Im Zentrum der klimapolitischen Debatte stand dabei die Frage, ob und wie die gesetzten Klimaziele erreicht werden können. „Die Ziele sind mehr als ambitioniert, das ist klar. Aber: wir haben keine Wahl. Die diesjährige Dürre hat uns vor Augen geführt, welche Auswirkungen die klimatischen Veränderungen haben. Und das ist nur der Anfang. Wir brauchen wirksame Instrumente, um die Erreichung der Ziele zu erreichen“, so der Standpunkt des Ministers.

So diskutierten die Umweltministerinnen und -minister auch den weiteren Netzausbau, die Verbesserung von klimapolitischen Instrumenten wie beispielsweise des EU-Emissionshandels oder die Realisierung eines möglichen CO2-Mindestpreises.

Auch der Dieselskandal war erneut ein beherrschendes Thema. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern mit die sauberste Luft. Keine Messstelle bei uns hat im letzten Jahr die Grenzwerte überschritten. Und gerade deshalb ist dieses Thema für mich von entscheidender Bedeutung“, führte der Minister aus. Ein besonderer Erfolg sei es dabei, dass der Luftreinhalteplan der Hansestadt Rostock seine Wirkung entfaltet hat – so seien im Jahr 2014 die regelmäßig an einer Stelle die Jahresgrenzwerte von 40 µg/m3 überschritten worden. Derzeit lägen sie bei vertretbaren 34 µg/m3. So sei es erst Recht ein Skandal, dass die Automobilindustrie nicht in die volle Verantwortung genommen werde. „Es kann überhaupt nicht sein, dass ein Betrug im großen Stil auf dem Rücken der Fahrzeughalter – egal ob diese in den betroffenen Städten oder weiter entfernt im ländlichen Raum leben – ausgetragen wird. Auch der Pendler, der jeden Morgen 60 km nach Hamburg fährt, um seine Familie zu ernähren, muss berücksichtigt werden“, so Minister Dr. Backhaus.

Ein weiteres artenschutzpolitisches Thema war erneut der Insektenschutz. Schon bei der letzten Umweltministerkonferenz hatte Mecklenburg-Vorpommern das Thema auf die Agenda gebracht und unter dem Titel „Mehr Respekt vor dem Insekt“ eine Bund-Länder-Initiative angeschoben. Dass der Bund dieses Thema ebenfalls ambitioniert vorantreibe, begrüße der Minister ausdrücklich. Es sei entscheidend, dass das Aktionsprogramm Insektenschutz auch mit der nötigen finanziellen Substanz ausgestattet werde. Mecklenburg-Vorpommern selbst hatte bereits im Frühjahr des Jahres eine Million Euro hierfür bereitgestellt. Eine Insektenschutzstrategie wird derzeit erarbeitet.

Und auch das Thema Wasser stand im Fokus: „Die Umsetzung der Wasserrahmen-Richtlinie ist eine zentrale politische Aufgabe in den nächsten Jahren. Und auch die Frage des Bodenschutzes nehme ich sehr ernst. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern federführend an konkreten Vorschlägen gearbeitet, wie die Qualität dieser wichtigen Ressourcen gehalten und verbessert werden kann. Ich verbinde damit auch die Diskussion um Mikroplastik“, so der Minister.

Die Diskussion sei nicht neu, aber umweltpolitisch relevant. „Wir brauchen hier belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse, die deutlich machen, dass die Kunststoff-Schwemme in allen Bereichen unseres Alltags ein umweltpolitisches Desaster ist. Kunststoffe müssen ersetzt werden durch den verstärkten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. Wir brauchen ein kluges Pfandsystem. Und: wo es möglich ist, muss der Einsatz von Kunststoffen reduziert werden“, sagte der Minister weiter.

Bei der Novellierung der Technischen Anleitung Luft gelang es Minister Dr. Backhaus, seine Amtskolleginnen und ‑kollegen davon zu überzeugen, dass die Beteiligten, insbesondere die Landwirtschaft, Planungssicherheit benötigen und deshalb frei in der Wahl der technischen Maßnahme zur Emissionsminderung sein müssen. „Es ist und bleibt unser zentrales Anliegen, das Ziel von wirksamen Emissionsreduktionen zu erreichen.“

Auch die Rolle von Großschutzgebieten hatte Mecklenburg-Vorpommern in den Fokus gerückt. So forderten die Umweltministerinnen und ‑minister den Bund auf, bis zur nächsten Umweltministerkonferenz im Frühjahr 2019 über den im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Aktionsplan Schutzgebiete zu berichten. „Mit seinen Großschutzgebieten ist Mecklenburg-Vorpommern das Rückgrat des Naturschutzes in Deutschland. Insofern begrüße ich es sehr, dass ein Aktionsplan Schutzgebiete die besonderen Leistungen honoriert und gleichzeitig die Umsetzung der Schutzziele im Interesse aller Länder stärkt“, konstatierte Minister Dr. Backhaus.

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung

Alt Meteln – Die Gemeinde Alt Meteln im Landkreis Nordwestmecklenburg erhält vom Energieministerium zwei Zuwendungsbescheide: Beim ersten handelt es sich um einen Zuschuss in Höhe von 40.349,89 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße 42.

Geplant ist, die 16 Natriumdampf- und Quecksilberdampfleuchten in der Dorfstraße im Ortsteil Böken durch hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel zu ersetzen. Zusätzlich werden im Gehwegbereich drei LED-Leuchten mit den dazugehörigen Kabeln und Masten installiert. Jährlich können mehr als 8.000 Kilowattstunden Strom und vier Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Der zweite Bescheid über 121.485,62 Euro (Fördersatz 50 Prozent) betrifft die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in den Ortsteilen Böken und Hof Meteln. Die 38 Leuchten, bestehend aus Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen sollen durch 53 LED-Leuchten (in Böken 17 und in Hof Meteln 36 Leuchten) inklusive Masten und Kabel ersetzt werden. Dadurch können pro Jahr rund 22.240 Kilowattstunden Strom und knapp zwölf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Spatenstich für Windpark Hoort

Hoort – Am Donnerstag (8.11.2018) wird Landesenergieminister Christian Pegel mit Vertretern des Windparkentwicklers Loscon, der Gemeinde Hoort und der Mea Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern den Spatenstich für den Windpark Hoort durchführen.

In Hoort sollen 16 Turbinen des Herstellers Nordex errichtet werden. Mit 57,6 Megawatt installierter Nennleistung handelt es sich um den zurzeit größten im Bau befindlichen Windpark in Mecklenburg-Vorpommern.

Vier dieser Windenergieanlagen betreibt die Gemeinde Hoort selbst. An ihnen können sich die Einwohner, Flächeneigentümer und Unternehmer aus der Gemeinde Hoort sowie von sieben räumlich angrenzenden Nachbargemeinden beteiligen. Die direkte Beteiligungsmöglichkeit liegt demnach bei 25 Prozent, mehr als den im Bürger- und Gemeindenbeteiligungsgesetz vorgeschriebenen 20 Prozent. Deshalb wurde diese freiwillig durch die Investoren vorgesehene höhere Beteiligung als Ausnahme von den Regelungen des Beteiligungsgesetzes zugelassen.

Der Windpark Hoort ist zudem einer der ersten neuen Windparks, der eine „bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung“ erhält. Das bedeutet, dass die für Anlagen ab einer Höhe von 100 Metern luftfahrtrechtlich vorgeschriebenen Warnlichter dank einer entsprechenden Technologie nur dann blinken, wenn sich ein Luftfahrzeug nähert. Mit einer entsprechenden Änderung der Landesbauordnung (§ 46, Absatz 2) im vergangenen Jahr wurde dies für alle Windenergieanlagen, die nach dem 30. Dezember 2017 genehmigt werden, zur Pflicht gemacht.

WEMAG-Kunden pflanzen 2.500 Bäume für den Klimaschutz

8. Baumpflanzaktion des kommunalen Energieversorgers WEMAG

Malchow – Groß und Klein, Jung und Alt haben bei der achten Baumpflanzaktion der WEMAG zum Spaten gegriffen, um selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. Neben zahlreichen Kunden des kommunalen Energieversorgers aus Schwerin beteiligten sich auch Einwohner der Region sowie Mitarbeiter des Energieversorgers und der Landesforst an dieser Aktion, die zum vierten Mal in Folge in der Nähe von Malchow durchgeführt wurde. „Auf ökologisches Bewusstsein müssen auch Taten folgen. Die WEMAG packt selbst aktiv mit an und pflanzt schon seit vielen Jahren gemeinsam mit uns Bäume – das finde ich großartig“, sagt Manfred Baum, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern.

Insgesamt 2.500 Setzlinge wurden auf einer Fläche von einem halben Hektar unter fachmännischer Begleitung der Landesforst in den Boden gebracht. Darunter 1.500 Traubeneichen, 500 Vogelkirschen und 500 Esskastanien. Die Esskastanie, offiziell auch Edelkastanie genannt, ist Baum des Jahres 2018.

WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart, Manfred Baum, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, Ulf Tielking, Referatsleiter Forstpolitik im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern (v. l.) engagieren sich bei der Baumpflanzaktion gemeinsam für den Klimaschutz. Foto @ WEMAG/Oliver Maaß

„Für jeden Kunden, der sich für unser Erdgasprodukt entscheidet, investieren wir 10 Euro, um ökologische Projekte in der Region zu unterstützen. Dazu gehören neben Waldschutzprojekten wie diesem auch die Wildtierhilfe MV, MoorFuture-Zertifikate sowie die Erhaltung, Revitalisierung und Neuanlage von Streuobstwiesen, die zu den artenreichsten Biotopen Europas gehören“, erklärte Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG.

In den vergangenen Jahren halfen mehr als 1.000 Kunden und andere Freiwillige bei den Baumpflanzaktionen des regionalen Energieversorgers tatkräftig mit. Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, im Seefelder Holz bei Mühlen Eichsen, auf einer Fläche bei Bad Kleinen, bei Herren Steinfeld sowie bei Malchow wurden so bereits sieben Klimawälder mit einer Gesamtfläche von mehr als 41 Hektar angelegt. Die bislang gepflanzten Laubbäume entwickeln sich gut. Sie binden große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids und werden vielen Generationen Raum für Erholung bieten. Die Aktion wurde im Jahr 2011 von der WEMAG und der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen.

LED-Straßenbeleuchtung für die Rudolf-Tarnow-Straße in Ludwigslust

Ludwigslust – Die Stadt Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 44.571 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Rudolf-Tarnow-Straße. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 16 Natrium- und Quecksilberdampfleuchten werden durch 19 hocheffiziente LED-Leuchten einschließlich Maste und Kabel ersetzt. Für eine bessere Beleuchtung werden drei Lampen zusätzlich installiert. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit die Kosten zu senken. Jährlich werden zirka 3.426 Kilowattstunden Strom und rund zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart.

In Lindetal wird die Straßenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet

Lindetal – Die Gemeinde Lindetal (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 82.804,72 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in den Ortsteilen Leppin, Dewitz, Marienhof, Plath, Alt Käbelich und Rosenhagen. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In den genannten Ortsteilen werden die 127 vorhandenen Leuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Zudem werden 46 Maste durch Stahlmaste ersetzt.

Durch dieses Vorhaben können pro Jahr knapp 37.000 Kilowattstunden Strom sowie rund 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

BUND begrüßt Entwurf des Umweltministeriums zum Masterplan Stadtnatur

Berlin – Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Entwurfs des Masterplans Stadtnatur durch das Bundesumweltministerium begrüßt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Initiative und fordert die zügige Umsetzung des im Koalitionsvertrag verankerten Programms. Magnus Wessel, Leiter für Naturschutzpolitik beim BUND, sagte dazu: „Lebendige Natur in unseren Städten ist die Voraussetzung für die Gesundheit der Menschen, die Lebensqualität in Städten und das Verständnis für die Natur und das Naturerleben insbesondere von Kindern. Deshalb ist es gut, dass das Bundesumweltministerium jetzt einen Masterplan Stadtnatur vorgelegt hat, der schnell umgesetzt werden muss. Wir erwarten letztlich von der gesamten Bundesregierung ein starkes Signal für lebenswerte Städte und einen aktiven Beitrag zum Senken des Flächenverbrauchs – so wie in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie vereinbart. Die Bundesregierung muss die finanzielle Unterstützung der Kommunen für mehr Stadtgrün durch die Städtebauförderung stärken und so die gesetzlichen Grundlagen für mehr Natur in der Stadt verbessern. Nur so werden unsere Städter grüner und der Flächenfraß wird eingedämmt. Es geht im Grund um nicht mehr und nicht weniger, als unsere Städte fit für den Klimawandel zu machen und lebenswerte Innenstädte zu erhalten.

Der BUND fordert insbesondere das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf, sich dafür einzusetzen, dass bezahlbares Wohnen und grüne Infrastruktur kein Widerspruch werden. So führen die bisherigen Ansätze im Baugesetzbuch oft zur weiteren Zersiedlung der Landschaft und schaffen gleichzeitig wenig Wohnraum. Besonders Wohnviertel mit niedrigem Einkommen leiden unter der Verdichtung der Städte und brauchen dringend mehr Grün. Die Grundsteuer umweltgerecht weiterzuentwickeln, Natur-Erlebnisräume zu sichern und die bereits bestehenden Möglichkeiten zum Artenschutz an Gebäuden umzusetzen sind nur drei wichtige Eckpunkte, die auch das Bau- und Heimatministerium stärken muss. Mit wenig mehr identifizieren sich Menschen stärker als mit dem Grün vor ihrer Haustür, es ist Zeit jenseits von Ressort- und Parteigrenzen für Grün in der Stadt aktiv zu werden.“

Zuschuss für LED-Beleuchtung in Zirchow

Zirchow – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Zirchow (Landkreis Vorpommern-Rügen) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 51.430 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde der Ostseeinsel Usedom beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 125 Natriumdampf-Hochdruckleuchten werden durch 125 LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel ersetzt.

Pro Jahr können durch das Vorhaben mehr als 37.600 Kilowattstunden Strom und 22 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Straßenbeleuchtung in Timmendorf wird umgerüstet

Insel Poel – Die Gemeinde Ostseebad Insel Poel (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 33.121,07 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Ortsdurchfahrt Timmendorf auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Ortsdurchfahrt Timmendorf soll die vorhandene Beleuchtung, bestehend aus neun Natriumdampfhochdrucklampen, durch 17 Leuchten mit LED-Technik einschließlich Maste und Kabel ersetzt werden. Um eine ordnungsgemäße Beleuchtung zu gewährleisten, sollen die neuen Leuchten in einem Abstand von 30 bis 35 Metern errichtet werden. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Lampen. Die Arbeiten werden im Zuge des Um- und Ausbaus der Landesstraße 121 durchgeführt.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit die Kosten zu senken. Jährlich werden 1.882 Kilowattstunden Strom und rund eine Tonne Kohlendioxid eingespart.

Landesforst zieht forstliches Saatgut für den Wald im Klimawandel

Crivitz – Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hat sich heute Nachmittag (15. Oktober) im Forstamt Gädebehn bei Crivitz über die Arbeit der Landesforstanstalt für den Wald der Zukunft informiert. Die dort angesiedelte Forstbaumschule des Kompetenzzentrums für forstliche Nebenproduktion (KfN) betreibt Genarchive und Samenplantagen für Erhalt und Züchtung des Genmaterials heimischer Waldbaumarten und Sträucher.

„Für den klima- und standortgerechten Wald der Zukunft benötigen wir hochwertiges und anpassungsfähiges forstliches Vermehrungsgut. Die Anlagen in Gädebehn bilden dafür die Grundlage“, erklärte der Minister.

Die Landesforst MV verfügt über 8 Genarchive auf einer Gesamtfläche von rund 11 Hektar. Hier wachsen Wildapfel, Elsbeere, Schwarzpappel, Haselnuss, Bergahorn, Douglasie, Waldkiefer und Weymouthkiefer. Zwei weitere Klonarchive der Baumarten Holzbirne und Gemeine Esche befinden sich im Aufbau. Die Genarchive dienen der Erhaltung der Genressourcen und der Züchtungsforschung.

Die 8 Samenplantagen dienen der Erzeugung von hochwertigem forstlichen Saatgut. Auf einer Fläche von 17 ha wurden seit den 60-er Jahren fast ausschließlich Samen von Nadelbäumen gezogen. Die Plantagen befinden sich derzeit im Umbau und sollen bis 2022 für die Baumarten Gemeine Esche – mit dieser Art wurde bereits begonnen –, Stieleiche und Traubeneiche um 10 Hektar erweitert werden.

Einige dieser Generhaltungsmaßnahmen erfolgen im Rahmen der bundesweiten Verbundprojekte FitForClim (2014 bis 2016) bzw. AdaptForClim (seit 2017). Diese zielen darauf ab, anpassungsfähiges Vermehrungsgut zu züchten, das die ökologischen und Holzleistungen der einheimischen Wälder auch unter den Bedingungen des Klimawandels stabil sichert. Dabei kommt der Landesforst MV die Aufgabe zu, für die Baumarten Kiefer, Douglasie und Bergahorn Züchtungsmaterial von sogenannten „Plusbäumen“ – das sind Bäume mit besonders guten Eigenschaften hinsichtlich Wuchsleistung, Vitalität und Form der jeweiligen Baumart – zu gewinnen und Generhaltungsplantagen anzulegen.

Des Weiteren informierte sich der Minister über den Stand des Gemeinschaftsprojektes mit dem Thünen-Institut zum Erhalt der Gemeinen Esche. Hierbei wird Erbmaterial mit einer hohen Resistenz gegenüber dem Verursacher des Eschentriebsterbens gezüchtet

Gemeinde Brunn erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Brunn – Die Gemeinde Brunn (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.521,02 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrt und der Gehwege. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Friedländer Straße sollen die vorhandenen 15 Leuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste ersetzt werden. 850 Meter Kabel werden ebenfalls erneuert.

Diese Maßnahme trägt zur jährlichen Einsparung von 2.792 Kilowattstunden Strom und knapp 1,5 Tonnen Kohlendioxid bei.