Tage des Energielabels 2017

Mehr als 1.100 Elektrogeräte und Autoreifen auf Kennzeichnung kontrolliert

Schwerin – In einer abgestimmten Aktion haben die Marktüberwachungsbehörden der Bundesländer vom 18. bis 22. September 2017 in ganz Deutschland die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht zum Energielabel im Handel kontrolliert. In Mecklenburg-Vorpommern ist dafür das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung zuständig.

Die Behörde hat die Kennzeichnung von 1.189 Elektrogeräten und Autoreifen geprüft. Bei 61 Produkten (5,1 Prozent) mussten die Kontrolleure sie beanstanden. Das ist eine geringfügige Verbesserung im Vergleich zu Vorjahresaktion (5,9 Prozent). Die Behörde beanstandete vor allem Produkte, bei denen das Energielabel ganz fehlte.

Die höchste Beanstandungsquote gab es mit 45,5 Prozent bei den Autoreifen. Das Label fehlt aber auch an Haushaltsgeschirrspülern (7 Prozent), Fernsehgeräten (6 Prozent), Kühlschränken (5 Prozent) und Staubsaugern (4,8 Prozent). Hingegen musste die Behörde fehlende Energielabel an Wäschetrocknern nur in 1,6 Prozent der Fälle, bei den Waschmaschinen gar nicht beanstanden.

Die Marktüberwachungsbehörde hat bei dieser Aktion 27 Händler, darunter Elektrofachmärkte, Küchenstudios, Kfz-Handwerksbetriebe und Autohäuser sowie Reifenhändler kontrolliert. Bei 14 Händlern hat die Behörde Geräte beanstanden müssen. Dies entspricht einer Quote von 52 Prozent und stellt gegenüber der Vorjahresaktion (59 Prozent) einen Rückgang um 7 Prozent dar. Nach Ansicht der Behörde deutet dies darauf hin, dass die regelmäßigen landesweiten Kontrollen die Händler zunehmend sensibilisieren und zu einer korrekten Kennzeichnung mit dem Energielabel veranlassen.

Die Hälfte der 14 beanstandeten Händler hat die festgestellten Mängel umgehend und freiwillig behoben. Bei den übrigen sieben Händlern wurden Verwaltungsverfahren eingeleitet.

Die Kennzeichnung mittels Energielabel versetzt die Verbraucherinnen und Verbrauchern in die Lage, sachkundige Entscheidungen auf der Grundlage des Verbrauchs an Energie und an anderen wichtigen Ressourcen sowie anhand verschiedener Parameter wie der Leistung beim Kauf von Elektrogeräten, Pkw und Reifen zu treffen.

Informationen über effiziente und nachhaltige energieverbrauchsrelevante Produkte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung und zur Senkung von Energiekosten. Sie fördern zugleich Innovationen und Investitionen in die Herstellung energieeffizienterer Produkte. Daher sind die Händler verpflichtet, das Energielabel gut sichtbar an den Produkten anzubringen.

Bundesweit haben die Marktüberwachungsbehörden der Länder bei dieser Aktion insgesamt 107.000 Elektrogeräte, Pkw und Reifen bei Händlern vor Ort und im Internet auf die Kennzeichnung mit dem Energielabel überprüft. Dabei lag die Beanstandungsquote bei rund 6,8 Prozent der geprüften Produkte, die damit höher ist als in Mecklenburg-Vorpommern.

Allerdings ist die Quote der bundesweit geprüften Händler, bei denen Beanstandungen festgestellt wurden, mit 38 Prozent geringer als in Mecklenburg-Vorpommern.

Bei den beanstandeten Produkten ist die Beanstandungsquote bei den Reifen mit 45 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern erheblich höher als im bundesweiten Durchschnitt von 5,5 Prozent. Bei den anderen Produktgruppen entsprechen die Beanstandungsquoten in Mecklenburg-Vorpommern in etwa denen im bundesweiten Durchschnitt.

WEMAG-Kunden pflanzen etwa 1.400 Bäume für Klimawald

7. Baumpflanzaktion des kommunalen Energieversorgers WEMAG

Malchow – Der kommunale Energieversorger WEMAG hat am Sonnabend, den 14. Oktober mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern der Landesforst in der Nähe von Malchow seinen nächsten Klimawald gepflanzt. „Der Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Deshalb packen wir selbst aktiv mit an und pflanzen seit sechs Jahren Bäume in unserer Region“, sagte WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart zu Beginn der 7. Baumpflanzaktion, die von Mitarbeitern des Forstamtes Wredenhagen fachlich geplant und begleitet wurde.

WEMAG-Baumpflanzaktion: Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart, Vorstand der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern Manfred Baum und WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Murche (v.l.) packten bei der WEMAG-Baumpflanzaktion ebenfalls mit an. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

„Ich freue mich, dass sich die Waldaktie in den zehn Jahren ihres Bestehens großer Beliebtheit erfreut und sich die WEMAG mit ihren Kunden mit dem Kauf von bisher etwa 44.300 Aktien vorbildlich engagiert. Schließlich erbringt der Wald eine Vielzahl von Leistungen. Er fördert die menschliche Gesundheit, verschönert die Landschaft und liefert uns den nachwachsenden und umweltfreundlichen Rohstoff Holz. Zudem wirkt er als Kohlenstoffspeicher, bindet Staubpartikel, kühlt das Umfeld, verbessert das Grundwasserdargebot, produziert Sauerstoff und erhöht die Artenvielfalt. Mit dieser Pflanzaktion leisten wir also auch etwas für nachfolgende Generationen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus.

„Da es ein Jubiläumsjahr für die Waldaktie ist, haben wir versucht, die Bäume des Jahres aus diesem Zeitraum zu bestellen, welche für diesen Boden geeignet sind“, erläuterte Forstamtsleiter Bernd Poeppel. Rund 1.400 Bäume, darunter etwa 1.000 Traubeneichen, jeweils 150 Elsbeeren und Vogelkirschen, Berg- und Feldahorn sowie Winterlinden, Ess- und Rosskastanien konnten innerhalb von etwa zwei Stunden in den Malchower Klostertannen, im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, gepflanzt werden.

In den vergangenen Jahren halfen hunderte Kunden und andere Freiwillige bei der Durchführung der Baumpflanzaktionen des regionalen Energieversorgers. Im UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, im Seefelder Holz bei Mühlen Eichsen, auf einer Fläche bei Bad Kleinen, bei Herren Steinfeld sowie in Malchow wurden so bereits sechs Klimawälder mit einer Gesamtfläche von etwa 41 Hektar geschaffen. Die dort gepflanzten Eichen und Linden entwickeln sich gut. Initiiert wurde die Aktion von der WEMAG und der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2011.

Die WEMAG bietet mit wemio-Waldgas ein Erdgasprodukt mit ökologischem Mehrwert an. Für jeden Kunden investiert das Unternehmen zehn Euro, um Waldschutzprojekte im Norden zu unterstützen. Mit dem Geld wurden bisher ausschließlich Waldaktien der Landesforst MV erworben. Jede Aktie steht für die Aufforstung von fünf Quadratmetern Waldfläche.
Die WEMAG verwendet die zehn Euro je Erdgaskunde nicht nur für Klimawälder, sondern verteilt das Geld auf mehrere Projekte. So unter anderem in die Wildtierhilfe, MoorFuture-Zertifikate sowie in die Erhaltung, Revitalisierung und Neuanlage von Streuobstwiesen, die zu den artenreichsten Biotopen Europas gehören.

Waldaktie wird 10 Jahre: Für 20 Euro eine Tonne weniger CO2 in der Luft

18 Klimawälder auf 120 Hektar Fläche in MV

Schwerin – Die in Mecklenburg-Vorpommern entwickelte Waldaktie erfreut sich auch zehn Jahre nach ihrem Start großer Beliebtheit. „Als wir im Herbst 2007 den ersten Klimawald nahe Neustrelitz bepflanzten, war diese überwältigende Resonanz noch nicht abzusehen“, sagte Umweltminister Dr. Backhaus am Sonnabend (14. Oktober 2017) anlässlich des Jubiläums der Waldaktie auf der 7. Baumpflanzaktion des regionalen Energieanbieters WEMAG im Klimawald Fleesensee. Seit 2007 sind landesweit auf einer Gesamtfläche von rund 120 Hektar durch zwanzig Pflanzaktionen 18 Klimawälder entstanden. Etwa 85.000 Waldaktien zum Einzelpreis von 10 Euro wurden seither in ganz Deutschland sowie an Interessenten aus Europa, Südamerika und Australien verkauft. Damit standen aus dem Waldaktien-Verkauf bislang zusätzliche 850.000 Euro für Aufforstungen zur Verfügung.

Bei der jüngsten Pflanzaktion am Fleesensee brachten die Waldaktien-Käufer – sie können, je Aktie auf fünf Quadratmetern Bäume pflanzen und pflegen – rund 1.400 Bäume auf insgesamt 0,3 Hektar in den Boden. Das sind etwa 1.000 Traubeneichen, je 150 Elsbeeren und Vogelkirschen, je 30 Berg- und Feldahorn sowie Winterlinden sowie 20 Esskastanien.

„Die Waldaktie ist eines der ersten Instrumente, um die Treibhausgas-Ausgleichfunktion eines Waldes in Wert zu bemessen“, erinnerte Minister Backhaus. „Sie bietet die Möglichkeit, die eigene Treibhausbilanz freiwillig zu verbessern.“ Rechnerisch könne bereits das Pflanzen eines Baumes die Kohlendioxid-Emissionen von einer vierköpfigen Familie in einwöchigem Urlaub ausgleichen.

Expertenberechnungen zufolge binden zehn Quadratmeter ausgeforstete Fläche – das entspricht dem Kauf zweier Waldaktien für je zehn Euro – knapp eine Tonne Kohlendioxid und weitere Luftschadstoffe. „Nach dem Aufwachsen der Bäume werden die bis heute angelegten Waldaktien-Klimawälder der Atmosphäre rund 100.000 Tonnen Kohlendioxid entziehen“, betonte der Minister. Auf diese Weise minderten die neuen Anpflanzungen die Auswirkungen des Klimawandels und dessen durch Extrem-Ereignisse wie Orkane, Überschwemmungen oder Dürren ausgelöste Folgekosten. Daneben seien Klimawälder wichtige Lebensräume zahlreicher Arten. Sie verbesserten die Grundwasserqualität und wirkten sich positiv auf die die menschliche Gesundheit aus. Heimatverbundenen biete die Waldaktie überdies die Möglichkeit, ihre Region ein Stück weit mitzugestalten.

Mit der Bepflanzung des 21 Hektar umfassenden Klimawaldes am Fleesensee war im Frühjahr 2015 begonnen worden; knapp sieben Hektar stehen hier noch für weitere Pflanzaktionen zur Verfügung.

Die mehrfach ausgezeichnete und zuletzt 2017 als offizielles Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt geehrte Waldaktie wurde im Herbst 2007 als gemeinsames Projekt des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, des Tourismusverbandes und der Landesforst aufgelegt, um Touristen zu animieren, ihre mit dem Urlaub verbundenen Treibhausgasemissionen freiwillig zu kompensieren. So zeigte sich Wolfgang Waldmüller, Vorsitzender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern erfreut: „Die Waldaktie ist ein Pionier der Nachhaltigkeit. Gäste kommen damit der Natur Mecklenburg-Vorpommerns nahe. Sie gestalten ihren Urlaub CO2-neutral, erfahren etwas über Umweltprozesse und nehmen das Erlebnis mit nach Hause, einen Baum gepflanzt zu haben. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass sich die weltgrößte Reisemesse ITB Berlin im Rahmen ihrer Kooperation mit Mecklenburg-Vorpommern für die Waldaktie engagiert“.

Im Jahre 2010 wurde das Instrument nach Togo (Afrika) exportiert, wo derzeit zwei Klimawälder wachsen.

Neben der Waldaktie gibt es inzwischen zwei weitere erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete ökologische Wertpapiere aus Mecklenburg-Vorpommern: die MoorFutures (www.moorfutures.de) und den Streuobstgenussschein (www.streuobstgenussschein.de ).

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Lambrechtshagen

Lambrechtshagen – Die Gemeinde Lambrechtshagen im Amt Warnow-West (Landkreis Rostock) erhält eine Zuwendung für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Das Energieministerium fördert das Projekt mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie.

Die Straßenbeleuchtung der Gemeinde wird im Wohngebiet Sievershagen II, Rostocker Straße, Siedlungsweg und Ostseeparkstraße auf energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Die derzeitigen 76 Leuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die vorhandenen Masten können weiterhin genutzt werden.

Nach Umsetzung der Maßnahme kann neben einer Energieeinsparung von 42.386 kWh pro Jahr auch eine CO2-Einsparung von 25 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Für dieses Vorhaben steht ein Zuschuss in Höhe von 29.419 Euro zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 58.838 Euro.

Gemeinde Krusenhagen rüstet Beleuchtung auf LED um

Krusenhagen – Für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Krusenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) einen Zuschuss in Höhe von 13.373,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde beabsichtigt, die vorhandene Straßenbeleuchtung in der Redentiner Landstraße, Gardinenstraße in Hof Redentin und im Wiesenweg in Gagzow auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 31 Natriumdampflampen werden durch 31 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. In Hof Redentin werden zudem drei Betonmaste durch neue feuerverzinkte Stahlmasten ausgetauscht.

Ziel dieser Maßnahme ist es, den Stromverbrauch sowie die Kohlendioxidbelastung zu reduzieren. Neben einer jährlichen Energieeinsparung von rund 8.315 Kilowattstunden kann eine Kohlendioxideinsparung von rund 5 Tonnen pro Jahr erreicht werden.

Deponie Ihlenberg setzt auf erneuerbare Energien

Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft und WEMAG bauen Zusammenarbeit aus

Schwerin – Die Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft mbH (IAG) und die WEMAG wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Hintergrund ist der geplante Bau einer Photovoltaikanlage (PV) mit einer Leistung von insgesamt 11 Megawatt peak (MWPeak). Als Voraussetzung dafür wird voraussichtlich ab 2019 auf den in der Stilllegungsphase befindlichen Flächen der Deponie Ihlenberg eine insgesamt etwa zwei Meter starke sogenannte endgültige Oberflächenabdichtung aufgebracht.

„Mit dem Bau von PV-Anlagen auf Deponien haben wir bereits seit mehreren Jahren Erfahrung. Wir betreiben neben Paarsch auch in Tessin selbst errichtete Freiflächenanlagen auf einer ehemaligen Mülldeponie“, erklärte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG, den Gästen nach einer Besichtigung der PV-Anlage in Paarsch. Das Arbeitstreffen wurde später im WEMAG-Batteriespeicher in Schwerin-Lankow fortgesetzt.

Ähnlich wie in Paarsch, soll auch auf Teilen der Deponie Ihlenberg eine Photovoltaikanlage errichtet werden. Foto@ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

„Aus heutiger Sicht ist geplant, die auf dem Deponiegelände gewonnene Energie teilweise zu speichern. Dafür setzen wir auf die Erfahrungen der WEMAG im Bereich Speichertechnologien für unterschiedliche regenerative Energiequellen“, sagte Norbert Jacobsen, technischer Geschäftsführer der IAG. Außerdem sei vorgesehen, Ladesäulen für den Eigenbedarf der geplanten E-Fahrzeuge aufzubauen. Auch hier ist die WEMAG Vorreiterin und kann auf ein ständig wachsendes Netz an Ladesäulen im Land verweisen.

Außerdem plant die Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft ihre derzeitige PV-Anlage mit einer Leistung von 220 kWp umzubauen, so dass der Strom nicht mehr vollständig ins Netz gespeist wird, sondern auch für den Eigenbedarf genutzt werden kann. Auch für dieses Vorhaben hat die WEMAG ihre Unterstützung erklärt.

Die IAG und die WEMAG arbeiten schon seit einiger Zeit erfolgreich zusammen. So wird beispielsweise der Strom der mit Deponiegas betriebenen Blockheizkraftwerke von der WEMAG direktvermarktet. In den nächsten Monaten sollen die Gespräche fortgesetzt und die gemeinsamen Projekte konkretisiert werden.

Marlow erhält Zuschuss zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Marlow – Für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung im Ort und entlang der Landstraße 181 erhält die Stadt Marlow einen Zuschuss in Höhe von 26.600 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Stadt beabsichtigt, die vorhandene Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik in Marlow und den Ortsdurchfahrten entlang der Landstraße 181 in den Ortsteilen Allerstorf, Jahnkendorf, Tressentin und Carlewitz umzurüsten. Die vorhandenen 91 Leuchten werden durch 91 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Auch fünf neue Lichtmaste sowie 15 Meter Kabel werden erneuert.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Energieeinsparung von rund 24.508,00 Kilowattstunden Strom pro Jahr kann jährlich eine Einsparung von rund 20 Tonnen Kohlendioxid erreicht werden.

Konferenz zur künstlichen Veränderung des Klimas

Zivilgesellschaft zu Geo-Engineering: Klimawandel erfordert echte Ursachenbekämpfung statt riskanter Manipulation globaler Ökosysteme

Berlin – Anlässlich der heute in Berlin beginnenden Konferenz zur künstlichen Veränderung des Klimas („Climate Engineering Conference, CEC17“) warnen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Heinrich-Böll-Stiftung vor den unkalkulierbaren Folgen großflächiger, technologisch unerprobter Manipulation an den globalen Ökosystemen. Anstatt Unsummen in die Erforschung riskanter Technologien zur Symptombekämpfung zu stecken, sei in erster Linie der rasche Ausstieg aus fossilen Energien wie der klimaschädlichen Kohle nötig. Zugleich müssten die erneuerbaren Energien stärker gefördert und Ökosysteme wie Wälder und Moore weltweit großflächig renaturiert werden, um die natürlichen CO2-Absorptionspotentiale auszuschöpfen. Unerlässlich sei auch die Veränderung der industriellen landwirtschaftlichen Produktion hin zu klimafreundlichen kleinbäuerlichen Betrieben.

Barbara Unmüßig, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung: „Vorschläge, den globalen Klimawandel aufzuhalten, gibt es zahlreiche. Diese durchzusetzen ist in erster Linie eine politische und keine ausschließlich technologische Frage. Wir haben viele Antworten. Stattdessen erleben wir in immer größerem Maße Investitionen in den Ausbau fossiler Infrastruktur und in die agroindustrielle Landwirtschaft. Diese Investitionen müssen wir umlenken in Klimaschutz und armutsorientierte Entwicklung. Geoengineering macht leider das glatte Gegenteil. Investitionen in Milliardenhöhe fließen in Risikotechnologien mit neuen negativen Auswirkungen auf Menschenrechte und Ökosysteme. Wir brauchen dringend eine breite demokratische Debatte zu den komplexen Gesamtrisiken des Geoengineerings.“

Karin Nansen, Vorsitzende der internationalen Dachorganisation des BUND „Friends of the Earth International“ sagte: „Schon heute fließt zu viel Geld in die Erforschung fragwürdiger Technologien zur CO2-Reduktion. Diese Experimente sind sehr teuer im Vergleich zu sinnvollen Investitionen in saubere Energien und Ressourcenschutz, die sofort wirksam wären. Geo-Engineering ist verbunden mit einem hohen Flächenverbrauch und birgt große Risiken für die direkt betroffenen Menschen und Ökosysteme. Es verführt dazu zu glauben, wir könnten weiter wirtschaften wie bisher. Die Klimakrise erfordert jedoch das Gegenteil, nämlich den Ausstieg aus fossilen Energien, den Ausbau der Erneuerbaren, den Schutz von Wäldern und Mooren, Agrarökologie und das Einleiten von umweltfreundlicher Mobilität noch vor 2020. Wir müssen die Ursache der Klimakrise beseitigen, nicht ihre Symptome.“

Auf der Konferenz werden Vertreter und Vertreterinnen der drei Organisationen die erforderliche grundlegende Transformation unserer Gesellschaften als Gegenbeispiel zu Plänen diskutieren, in das Klima großtechnologisch einzugreifen.

Landesregierung unter Strom

Minister Caffier übergibt der Zentralen Fahrbereitschaft vier Elektrofahrzeuge

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier hat heute neue Dienstfahrzeuge in den Dienst der Landesregierung gestellt und der zentralen Fahrbereitschaft des Landes übergeben. Bei den vollelektrischen Fahrzeugen handelt es sich um das Modell BMW i3. Die kompakten Stromer ergänzen als vollwertige Dienstwagen den Fuhrpark der Landesregierung. Die Landesregierung hat im gemeinsamen Koalitionsvertrag vereinbart sich für einen Einsatz von unter anderem Elektrofahrzeugen in der Landesverwaltung einzusetzen.

„ Der Elektromobilität gehört die Zukunft, auch wenn es noch viele Vorbehalte gibt, was Reichweite, Lademöglichkeit und Preis betrifft. Bekanntlich geht probieren über studieren“, so Innenminister Lorenz Caffier und ergänzt: „Mit unserer Beschaffung setzen wir Impulse für den Elektro-Antrieb und verleihen dieser Zukunftstechnik neue Schubkraft.

Jeder Bedienstete kann im Rahmen seiner Dienstreise von nun an ein entsprechendes Fahrzeug nutzen und seine ganz persönliche Erfahrung mit der Elektromobilität machen. Die neuen Leasingfahrzeuge mit einer Höchstleistung von immerhin 75 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h verfügen über eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern.

Bereits Ende 2014 bis Ende 2016 wurde in einem Pilotprojekt mit einem E-Smart in der Zentralen Fahrbereitschaft der Landesregierung das Thema „Elektromobilität“ gestartet. Nunmehr soll das Thema weitergeführt bzw. erweitert werden.

Die neuen Fahrzeuge BMW i3 wurden für 24 Monate und 15.000 km p.a. geleast und ersetzen vier Fahrzeuge mit herkömmlichem Verbrennungsmotor im zentralen Fuhrpark. Ein weiteres, fünftes Fahrzeug vom Typ BMW i3 wird im kommenden Monat den Fuhrpark der Landesregierung verstärken.

Bützow erhält Zuschuss zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Bützow – Im Zuge des Ausbaus der Kreisstraße GÜ 06 Ortsdurchfahrt Bützow (Landkreis Rostock) soll auch die Straßenbeleuchtung von der Gartenstraße bis zum Ziegelhofweg erneuert werden. Dafür erhält die Stadt Bützow vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 39.500 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandene Beleuchtung in dem Bauabschnitt wird durch 29 energieeffiziente LED-Leuchten inklusive Masten und Kabel erneuert. Jährlich können dadurch rund 10.100 Kilowattstunden Strom und rund fünf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Baabe erhält Zuschuss für Umrüstung der Beleuchtung auf LED

Insel Rügen – Für die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik in der Bollwerkstraße im Ostseebad Baabe (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 16.616,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent) vom Energieministerium. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Ostseebad Baabe beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik in der Bollwerkstraße (am Radweg) umzurüsten. Die vorhandenen neun Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch 15 LED-Leuchten inklusive Masten ersetzt.

Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer Energieeinsparung von rund 4.800 Kilowattstunden Strom pro Jahr kann jährlich eine Einsparung von rund 2,8 Tonnen Kohlendioxid erreicht werden.

Christian Pegel unterzeichnet für M-V Cuxhavener Appell 2.0

Cuxhaven – Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Ausbau der Offshore-Windenergie fordern die zuständigen Minister und Senatoren der fünf norddeutschen Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen von der Bundesregierung. Mit Vertretern der Offshore-Städte sowie der Branche haben sie am 11.09.2017 in der Stadt an der Elbmündung den „Cuxhavener Appell 2.0“ unterzeichnet. In dem Elf-Punkte-Papier fordern sie unter anderem eine Erhöhung der Ausbauziele, eine entsprechende Anpassung der Stromnetzkapazitäten sowie Unterstützung bei der Erforschung und Erprobung von Offshore-Windtechnologien.

„Mit diesem Appell an die Bundesregierung wollen wir die Offshore-Windenergie als Schlüsselbranche für ein Gelingen der Energiewende weiter stärken“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel und fügte hinzu: „Gemeinsam mit der Offshore-Windbranche haben die norddeutschen Länder mit dem Aufbau der erforderlichen Infrastruktur einen wesentlichen Anteil daran, dass die Kosten für offshore erzeugte Energie stark gesenkt werden konnten, innovative und weltweit nachgefragte Produkte und Dienstleistungen entwickelt wurden und eine exzellente industrielle Forschungs- und Entwicklungslandschaft entstanden ist. Die erste Ausschreibungsrunde im Frühjahr 2017 hat die Wettbewerbsfähigkeit der Offshore-Windenergie eindrucksvoll gezeigt und gleichzeitig verdeutlicht, welchen kostengünstigen Beitrag die Windenergie auf See für die Energiewende leisten kann. Jetzt gilt es, diese Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen und zu stärken.“

Mit dem ersten Cuxhavener Appell 2013 konnten die Küstenländer eine Anhebung der Ausbauziele im „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) erreichen. „Die Offshore-Windenergie in Deutschland hat seitdem rasante Fortschritte gemacht. Die Offshore-Windenergie sorgt entlang der gesamten Wertschöpfungskette für hochqualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze im ganzen Bundesgebiet. Es gilt, die Chancen, die diese innovative Branche bietet, auch in Zukunft zu nutzen, um die Rolle Deutschlands als Technologieführer in der Offshore-Windenergie zu sichern und die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen“, fordert Christian Pegel unisono mit seinen norddeutschen Amtskollegen.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Lambrechtshagen

Lambrechtshagen – Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Gemeinde Lambrechtshagen (Landkreis Rostock) einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 124.611,31 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Gewährt werden 57.710,84 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Wohngebiet Sievershagen (Fulgen, Steinfulgen, Alter Sportplatz, Am Dorfteich, Gockelgasse, Hahnenkamp, Kückensteg, Hennenhof, Zu den Weiden, Heidenholt und Alt Sievershagen). Die vorhandenen 157 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen werden durch 157 LED-Leuchten ausgetauscht. Dadurch kommt es zu einer jährlichen Einsparung von rund 52.000 Kilowattstunden Strom und rund 31 Tonnen Kohlendioxid.

Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Wohngebiet Lambrechtshagen I in den Straßen Tannenweg, Buchenweg, Birkenweg, Lindenweg, Ahornweg und Am Soll beträgt der Zuschuss 31.979,90 Euro. Hier werden 87 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen durch 87 neue LED-Leuchten ersetzt. Dadurch können pro Jahr rund 25.000 Kilowattstunden Strom und rund 15 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Der Zuschuss für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Wohngebiet Lambrechtshagen II in den Straßen Lindenanger, Dorfstraße, Rotbäkaue und In den Wischen beträgt der Zuschuss 34.920,57 Euro. Es sollen 95 Natriumdampf- und Quecksilberdampfleuchten durch 95 LED-Leuchten ausgetauscht werden. Durch diese Maßnahme können pro Jahr rund 27.000 Kilowattstunden Strom und rund 16 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Zuschüsse für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung

Zierow – Einen Zuschuss in Höhe von 18.338,55 Euro (Fördersatz 50 Prozent) erhält die Gemeinde Zierow vom Energieministerium für die energetische Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Zierow. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde Zierow beabsichtigt, entlang der Kreisstraße 22 in Zierow die Straßenbeleuchtung auf moderne energetische LED-Beleuchtung umzurüsten. Die vorhandenen acht Leuchten werden durch elf LED-Leuchten ersetzt. Auch die Masten und Kabel werden erneuert.

Durch diese Maßnahme können jährlich rund 6.500 Kilowattstunden Strom und rund vier Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Auch die Gemeinde Hornstorf erhält für die die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung erhält die Gemeinde Hornstorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) vom Energieministerium Mecklenburg-Vorpommern Zuschüsse in Höhe von insgesamt 26.800 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Die Gemeinde Hornstorf beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung im Gewerbegebiet Kritzow umzurüsten. Es ist geplant, die vorhandenen 44 Natriumdampflampen durch 44 LED-Leuchten zu ersetzen. Dafür beträgt der Zuschuss 11.550 Euro. Neben einer Energieeinsparung von 16.423 Kilowattstunden Strom pro Jahr können jährlich zudem rund zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Außerdem beabsichtigt die Gemeinde die Straßenbeleuchtung in der Ortslage Hornstorf umzurüsten. Die vorhandenen 61 Natriumdampflampen sollen durch 61 LED-Leuchten ersetzt werden. Für dieses Vorhaben beträgt der Zuschuss 15.250 Euro. Jährlich können durch diese Maßnahme 16.220 Kilowattstunden Strom und rund zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Technologie-Unternehmen forscht zu Analyseplattform für Solaranlagen

Rostock – Das 2014 gegründete Rostocker Technologie-Unternehmen powerdoo GmbH entwickelt derzeit ein innovatives Analyse- und Monitoringsystem für Photovoltaikanlagen. Bislang erfolgt die Auswertung der Daten vor Ort direkt an den Anlagen. Jetzt soll in einem Forschungsvorhaben ein Monitoringsystem entwickelt werden, das die Daten ausliest und in Echtzeit an eine cloudbasierte Speicher- und Recheneinheit übermittelt. „Die powerdoo GmbH will eine innovative Software für die Überwachung und das Management von regenerativen Energiekraftwerken entwickeln, um den Aufwand für die Anlagenbetreiber zu verringern. Das junge Unternehmen setzt dabei auf eigene, wirtschaftsnahe Forschungs- und Entwicklungsarbeit, um für die Kunden intelligente Lösungen aufzuzeigen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Die powerdoo GmbH hat derzeit vier Mitarbeiter.

Über ein Webportal sollen die Anlagenbetreiber Zugriff auf die Daten Auswertungen zur Betriebsführung erhalten. Für das Testsystem integriert powerdoo die Datenformate und Protokolle verschiedener Hersteller, sodass die Lösung universell einsetzbar ist. Dabei werden geeignete Schnittstellen definiert und ein Betriebssystem für die verwendete Hardware-Plattform ausgewählt, welches die Daten aus der Solaranlage ausliest.

Der Webdienst soll für Photovoltaikbetreiber unterschiedliche Funktionalitäten darstellen, wie beispielsweise eine Verwaltung der Sensordaten, Datenverarbeitung und –analyse. Nach der Entwicklung des Hardware-Prototyps soll das Monitoringsystem im Livebetrieb getestet und optimiert werden. Dieser Schritt ist nach Unternehmensangaben für das nächste Jahr vorgesehen. Derzeit betreut das Unternehmen Systeme mit 697 Megawatt Peak (Einheit der maximalen Leistung eines Photovoltaik-Kraftwerks), produziert von 82.872 Wechselrichtern (diese dienen dazu, Gleichstrom in ein Wechsel- oder Drehstromnetz einzuspeisen, etwa bei ins Stromnetz einspeisenden Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung).

„International wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen stärken die Unternehmen und damit auch die Wirtschaft insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern. So werden zukunftssichere und attraktive Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt gesichert und geschaffen“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 207.380 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 365.000 Euro. „Die europäischen Fördermittel helfen, die Innovationskraft unserer Unternehmen durch die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu stärken“, sagte Glawe. In der Förderperiode von 2014 – 2020 können 168 Millionen Euro für wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung aus dem EFRE eingesetzt werden.