WEMAG nimmt erste Mehrzweck-Batteriestation in Betrieb

WBS 500 übernimmt Stromversorgung und stabilisiert Netzfrequenz

Neustadt-Glewe – Der Schweriner Energieversorger WEMAG hat am heutigen Montag offiziell seine Batteriespeicherstation WBS 500 im mecklenburgischen Neustadt-Glewe in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 750 Kilowatt und einem Speichervermögen von 925 Kilowattstunden markiert dieser Prototyp eine neue Generation dezentraler Batteriespeicher.

„Batteriespeicher sind für die Energiewende wie ein Schweizer Taschenmesser – sie verfügen über verschiedene Funktionen und sind vielseitig einsetzbar. Mit der WBS 500 hat die WEMAG einen kompakten Speicher entwickelt, der für Energieversorger und Industrie gleichermaßen vielfältig einsetzbar ist“, sagte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG AG. Die WBS 500 verfügt über ausreichend Leistung und Kapazität, um 500 Kilowatt Primärregelleistung bereitzustellen. Daher stammt auch die Bezeichnung. „Die Anlage gleicht in Sekundenbruchteilen Frequenzschwankungen aus. Wird aber die Funktionalität der Batterie für einen lokalen Engpass benötigt, kann eine andere Anlage im virtuellen Kraftwerk diese Funktion übernehmen“, so der WEMAG-Vorstand.

Die im Vergleich zu Batteriekraftwerken kleinen Stationen sollen künftig allein oder gemeinsam verschiedene Aufgaben der Energieversorgung übernehmen, die Netzstabilität verbessern und die Integration von erneuerbaren Energien oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ermöglichen. Dafür wird die WBS 500 mit dem vorhandenen Schweriner WEMAG-Batteriespeicher in einem virtuellen Kraftwerk gebündelt. Geplant ist die Errichtung weiterer Speicher für regionale Energieversorger.

„Die Idee, ein Speichernetzwerk aufzubauen, begrüße ich ausdrücklich. Die Energieerzeugung wird durch die erneuerbaren Energien insgesamt dezentraler. Mit den kleinen Energiespeichern folgt die WEMAG dieser Entwicklung und bringt Speicher näher an Erzeuger und Verbraucher“, erklärte Energieminister Christian Pegel. „Hervorzuheben ist die hohe Energie- und Leistungsdichte dieser Station. Im Vergleich zum ersten WEMAG-Batteriespeicherkraftwerk verfügt die WBS 500 über etwa ein Sechstel der Energie, das aber nur auf einem Hundertstel des umbauten Raums“, lobte der Minister die Station. Somit lasse sich dieser Stationstyp gut in vorhandene Infrastruktur integrieren.

Die WEMAG-Batteriestation 500 kombiniert dafür erprobte Technik aus Ortsnetzstationen mit moderner Batteriespeichertechnologie und flexibler Steuerung. Neben Systemdienstleistungen wie Frequenzstabilisierung, Blindleistungsmanagement und Spannungshaltung ermöglicht die WBS 500 Versorgungsaufgaben für Mieterstrom-Modelle mit erneuerbarer Energie oder Lademanagement für Elektromobilität. Für die Erprobung dieser Funktion installiert der Energieversorger in den kommenden Monaten eine öffentliche Ladesäule an der Batteriespeicherstation in Neustadt-Glewe.

Die von der WEMAG in Eigenregie entwickelte Batteriestation WBS 500 wurde mit regionalen Partnern aus Mecklenburg und der Prignitz errichtet. Für das etwa 1,5 Jahre andauernde Projekt investierte die WEMAG etwa 650.000 Euro für Batterien, Umrichter, Trafostation und Steuerung, berichtete Projektleiter Jost Broichmann. Förderung gab es unter anderem vom Grüner Strom-Label. Der Preis für die fertige Produktserie soll künftig darunterliegen. Der Prototyp der WBS 500 enthält 121 Batteriepakete des koreanischen Herstellers Samsung SDI mit jeweils 7,65 Kilowattstunden. Je nach Kundenanforderungen können maximal 132 Batterien integriert werden, um bis zu 1 Megawattstunde Strom zu speichern.

„In den kommenden Monaten sollen mit der Speicherstation verschiedene Versuche im Rahmen virtueller Kraftwerke vorgenommen werden, darüber hinaus dient die Anlage auch als Entwicklungsumgebung für die Energiewende-Projekte WindNode und Routecharge. Ein Regelbetrieb parallel zu dem Schweriner Batteriekraftwerk ist ab dem Sommer 2019 geplant“, so Projektleiter Jost Broichmann. Das dafür notwendige virtuelle Kraftwerk wird derzeit im Auftrag der WEMAG entwickelt.

„Durch die Einbindung von Speichern in virtuelle Kraftwerke ergeben sich für deren Eigentümer zusätzliche Erlösmodelle. Somit zahlen sich Speicher schneller aus“, ergänzte WEMAG-Vorstand Thomas Murche. Auch ein Zugriff durch die Stromnetzbetreiber könnte sich für die Speicherbetreiber lohnen. „Wir sehen Batteriestationen als künftige Netzbetriebsmittel. Mit einem Netzwerk von Batterien, die in einem virtuellen Kraftwerk miteinander verbunden sind, können Netzbetreiber flexibler auf Netzsituationen reagieren. Dafür müssen sie die Speicher nicht notwendigerweise besitzen, sondern nur die jeweiligen Dienstleistungen daraus abrufen. Der regulatorische Rahmen dafür fehlt allerdings noch“, sagte Thomas Murche mit Blick zum Gesetzgeber nach Berlin.

Seit 2014 betreibt die WEMAG in Schwerin einen Lithium-Ionen-Batteriespeicher, dessen Leistung im Juni 2017 von fünf auf zehn Megawatt verdoppelt wurde. Die Station in Neustadt-Glewe ist somit das dritte Batterie-Großprojekt des kommunalen Energieversorgers.

Land, Stadt, AIDA und Hafen machen Kreuzfahrttourismus umweltfreundlicher

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, der Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Roland Methling, der Präsident von AIDA Cruises Felix Eichhorn und der Geschäftsführer von ROSTOCK PORT Jens A. Scharner haben heute in Rostock-Warnemünde eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Förderung einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Kreuzschifffahrt am Standort Rostock unterzeichnet. Kernpunkt der Vereinbarung ist der Aufbau einer Landstromanlage in Rostock-Warnemünde bis zum Jahr 2020.

„Der Kreuzfahrttourismus ist für Mecklenburg-Vorpommern von besonderer Bedeutung. Wir sind stolz darauf, dass so viele Schiffe unser Land anlaufen und Warnemünde heute der wichtigste Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe in Deutschland ist. Und wir freuen uns sehr darüber, dass mit AIDA Cruises eines der wichtigsten Unternehmen der Branche hier in Rostock seinen Sitz hat und für Arbeitsplätze sorgt“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei der Unterzeichnung. „Wir unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung darüber, dass die Kreuzfahrtschiffe im Rostocker Hafen in Zukunft mit Landstrom versorgt werden können. Ich bin sicher: Das ist ein guter Schritt. Das wird zu noch mehr Akzeptanz hier in der Stadt, vor allem in Warnemünde führen. Und es ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Kreuzfahrttourismus.“

„Mit unserer „Green Cruising“-Strategie investieren wir Milliarden von Euro in einen zukunftsfähigen Kreuzfahrtmarkt – sowohl im Bereich nachhaltiger Antriebstechnologien wie der Nutzung von LNG oder Landstrom, als auch beim Umweltmanagement an Bord. Die Partnerschaft, die wir heute besiegelt haben, ist ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung eines nachhaltigen Kreuzfahrttourismus in Mecklenburg-Vorpommern und für AIDA ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einer emissionsfreien Kreuzfahrt. Gemeinsam werden wir unsere langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Stadt Rostock weiter ausbauen und ein wichtiges Signal setzen, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa“, sagte Felix Eichhorn, President AIDA Cruises.

„Die Schifffahrt muss ökologisch nachhaltiger werden. Rostock ist gut beraten, als wichtigster deutscher Ostseekreuzfahrthafen und Reedereien-Sitz hier moderne Maßstäbe mitzubestimmen. Diese Spitzenposition lässt sich nur ausbauen, wenn wir uns noch stärker auch ökologischer Themen annehmen. Außerdem wird ein Landstromanschluss wesentlich zur Akzeptanz der Kreuzschifffahrt auch an Land beitragen“, erklärte Oberbürgermeister Methling.

Insofern danke ich allen Beteiligten für ihre Initiative und Kooperation und hoffe, dass wir dieses Projekt schnell umsetzen können“

„ROSTOCK PORT ist überzeugt, dass mit der Investition in eine Landstromanlage in Rostock-Warnmünde die Immissionen von Stickoxiden und Feinpartikeln während der Hafenliegezeit der Kreuzfahrtschiffe weiter deutlich reduziert werden können. Wir danken dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, dem zukünftigen Nutzer und Impulsgeber AIDA Cruises und dem Ortsbeirat Warnemünde für die Unterstützung und Förderung umweltverträglicher und nachhaltiger Schifffahrt an einem der schönsten Kreuzschifffahrtsstandorte in der Ostsee“, sagte Jens A. Scharner, Geschäftsführer der ROSTOCK PORT GmbH.

Klimareport M-V zeigt deutlichen Trend der Erwärmung

Schwerin – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat im Auftrag des Energieministeriums den „Klimareport Mecklenburg-Vorpommern“ erstellt. Energieminister Christian Pegel und der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes, Dr. Paul Becker, stellten diesen heute in Schwerin vor.

„Mecklenburg-Vorpommern steckt bereits im Klimawandel. Seit 1881 ist es deutlich wärmer geworden: Die Jahresdurchschnittstemperatur ist um 1,3 Grad Celsius gestiegen, es gibt mehr Sommertage und weniger Frosttage. Die Jahresniederschlagshöhe hat um fast neun Prozent zugenommen. Diese Zunahme fand allerdings besonders ausgeprägt in den Wintermonaten statt. Den Trend zu mehr Winterniederschlägen finden wir auch in den Projektionen für die Zukunft. Für die Sommermonate hingegen geben die Projektionen insbesondere für die zweite Hälfte des Jahrhunderts Hinweise auf eine mögliche Zunahme von Trockenperioden“, sagt Dr. Becker.

„Der Klimareport stellt eines unmissverständlich heraus: Wir müssen uns auf weitere Klimaänderungen einstellen. Ein Weitermachen wie bisher kann keine Option sein“, so Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel.

Angesprochen auf den neuen Klimareport und die Folgen für Mecklenburg-Vorpommern betonte auch Professor Ulrich Bathmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde: „Neben der Temperatur nehmen die Auswirkungen der Überdüngung der Ostsee zu. Beides führt zu erhöhter Produktion von Biomasse. Deren mikrobieller Abbau wird den Sauerstoffmangel im Tiefenwasser verstärken.“

„Wir müssen uns auf Klimaänderungen einstellen. Wie stark diese ausfallen, ist letztendlich auch davon abhängig, wie konsequent wir Klimaschutz betreiben. In der Landespolitik ist der Klimaschutz seit Langem fester Bestandteil“, sagt Energieminister Pegel. Beispielhaft führt er an: „Beim Erzeugen erneuerbarer Energien sind wir bereits weit gekommen. Mit dem hier produzierten sauberen Strom können wir den Strombedarf unseres Bundeslands rein rechnerisch decken. Außerdem unterstützen wir Kommunen und Unternehmen bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, etwa bei der Umrüstung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung oder E-Mobilität. Wir honorieren den Einsatz von Unternehmern und Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung mit dem Label ‚Grünes Gewerbe Gebiet‘. Dennoch müssen wir mehr leisten, um den Treibhausgasausstoß zu vermindern. Dies betrifft in erster Linie Politik und Wirtschaft, aber nicht zuletzt auch jeden Einzelnen.“

Potenziale sehe er dabei insbesondere im weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und in der Nutzung des so erzeugten Stroms im Wärme- und Verkehrssektor. „Hier muss die Bundesregierung dringend handeln: Indem langfristige, stabile und klare Rahmenbedingungen für den Ausbau insbesondere der Windenergie an Land sowie auf See geschaffen und Innovationen bei der Sektorenkopplung sowie Speichertechnologien nachhaltig gefördert werden. Außerdem müssen Übertragungs- und Verteilnetze zügig ausgebaut und ein intelligentes Lastmanagement entwickelt werden. Es muss Ziel der Energiewende sein, sämtlichen erneuerbaren Strom konsequent nutzbar zu machen“, erklärt Pegel weiter.

In M-V müsse der Dialog zu einer Anpassungsstrategie an den Klimawandel fortgesetzt und erweitert werden. „Der Klimawandel hat massiven Einfluss auf unsere Lebensrealität. Darauf müssen wir uns vorbereiten – auch mit der Berücksichtigung bei der Planung von Infrastrukturmaßnahmen und der Städte- und Raumplanung“, so Pegel. Auftakt dafür ist die fünfte Regionalkonferenz des Bundes und der norddeutschen Länder zum Klimawandel, die am 26. September 2018 in Schwerin stattfindet.

Hintergrund Der Klimareport Mecklenburg-Vorpommern wurde auf Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem DWD entgeltfrei erstellt. Er gibt einen Überblick zur Klimaentwicklung im Nordostdeutschen Tiefland – zu dem auch Mecklenburg-Vorpommern gehört – seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Schwerpunkte sind die langjährige Entwicklung der Temperatur, des Niederschlags, der Sonnenscheindauer, des Winds, und der Phänologie, also den im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Außerdem befasst sich der Report mit dem Schwerpunkt der langjährigen Entwicklung des Meeresspiegels, der vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erstellt wurde. Zu sämtlichen Punkten liefert der knapp 50-seitige Bericht zusätzlich zwei Szenarien der möglichen Entwicklung bis 2100 und stellt damit eine wesentliche Wissensgrundlage für die Anpassung an zu erwartende Änderungen des Klimas und deren Folgen dar.

Sarmstorf: Zuschuss für ein Stromspeichersystem für Solarstrom

Sarmstorf – Für die Errichtung und Betrieb eines Stromspeichersystems für Solarstrom in Sarmstorf (Landkreis Rostock) erhält der KFZ-Meisterbetrieb Christian Wendt vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 11.586,88 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Das Unternehmen setzt sich seit längerem mit dem Thema Energieeinsparung auseinander. Bereits im Jahr 2015 wurde auf dem Firmengelände in Sarmstorf eine Solarstromanlage errichtet. Der erzeugte Strom wird zu rund 30 Prozent selbst verbraucht. Mit der geplanten Installation des Stromspeichersystems soll der durch die bestehende Solarstromanlage erzeugte Solarstrom noch stärker selbst genutzt werden. Durch den Einsatz von Energiespeichern auf Basis von Lithium-Ionen- Akkus wird ein Eigenverbrauch von Strom auf rund 83 Prozent angestrebt. Dadurch können jährlich knapp drei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Unternehmer können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231). Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz.

Umstellung der Straßenbeleuchtung in Nostorf –

Nostorf – Die Gemeinde Nostorf (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 60.281,83 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Insgesamt 46 Leuchten sollen im Ortsteil Nostorf umgerüstet bzw. neu errichtet werden. Bei 20 Leuchten werden nur die Leuchtenköpfe ersetzt. Die Masten können weiterhin genutzt werden. 13 neue Lampen entstehen durch verringerte Abstände zwischen den Masten. An der Rendsdorfer Straße/Kirchplatz werden 13 Leuchten auf LED umgerüstet und zudem die Kabel erneuert.

Die Maßnahme führt zu einer jährlichen Energieeinsparung von rund 9.700 Kilowattstunden Strom sowie knapp fünf Tonnen Kohlendioxid.

Gemeinde Pinnow erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Pinnow – Die Gemeinde Pinnow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 28.737,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in den Straßen An der Bietnitz, Achter de Hüsler, Dat Äuwer, Dat Mittelfeld, Seestraße, De Hellbarg, De Grund und Seestraße. Die 121 vorhandenen Leuchten werden erneuert. Die Maste und Kabel können weiterhin genutzt werden.

Jährlich können durch diese Maßnahme rund 31.700 Kilowattstunden Strom und rund 19 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Inselstadt Usedom erneuert Straßenbeleuchtung

Insel Usedom – Für die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik erhält die Stadt Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 367.880,70 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Inselstadt plant die Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen Karnin, Mönchow, Zecherin, Voßberg, Kölpin, Gneventhin, Wilhelmshof, Gellenthin, Weltzin, Ostklüne und Wilhelmsfelde auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 447 Natriumdampf-Hochdrucklampen werden durch genauso viele hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Dabei sollen 201 Masten und rund neun Kilometer Kabel erneuert werden.

Pro Jahr können durch das Vorhaben rund 173.000 Kilowattstunden Strom und 102 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Ducherow erneuert Beleuchtung in der Lindenschule

Ducherow – Die Gemeinde Ducherow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die energetische Sanierung der Beleuchtung in der Lindenschule einen Zuschuss in Höhe von 135.539,40 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde plant die Grundschule, die Sporthalle sowie die Realschule und den Schulhof mit hocheffizienten LED-Leuchten auszustatten. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Es können pro Jahr rund 78.000 Kilowattstunden Strom und 46 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Zuschuss für LED-Beleuchtung in Anklamer Straßen

Anklam – Das Energieministerium bezuschusst die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Hansestadt Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) mit 131.820 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Hansestadt beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung im Quartier Leipziger Allee sowie weiteren Straßen zu erneuern und auf energieeffiziente LED-Technik umzurüsten. Die vorhandenen 209 Leuchten werden durch LED-Technik ersetzt.

Neben der Einsparung von mehr als 64.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr können rund 38 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Lübtheen erhält Zuschuss für Umrüstung auf LED

Lübtheen – In Vertretung des Energieministers hat Landwirtschafts­minister Dr. Till Backhaus am Freitag (17.8.) der Stadt Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) einen Zuwendungsbescheid für die Umrüstung einer Straßenbeleuchtung auf LED überreicht.

In der Johannesstraße sollen die 8 neuen Leuchten die HQL-Beleuchtung aus den 1970-er Jahren ersetzen und so den Stromverbrauch senken. Der Zuschuss erfolgt in Höhe von 10.590 Euro (Fördersatz 50 Prozent).

Die Stadt Lübtheen hat in den letzten Jahren bereits drei Zuwendungsbescheide für die Umrüstung ihrer Straßenbeleuchtung erhalten. Die Zuschusshöhe betrug insgesamt knapp 135.000 Euro. Mit der Realisierung dieser drei Vorhaben können jährlich gut 14 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Seit 2010 unterstützt das Energieministerium die Umrüstung kommunaler Straßenbeleuchtungen auf klimafreundliche LED-Lampen gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützen Projekte zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz.

Gemeinde Sarnow erhält Zuschuss für Umrüstung auf LED

Sarnow – Die Gemeinde Sarnow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung einen Zuschuss in Höhe von 179.521,78 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die insgesamt 95 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen in Sarnow und den Ortsteilen Idasruh, Panschow und Wusseken werden gegen Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik ausgetauscht. Bei den 88 Lampen in Sarnow, Idasruh und Wusseken werden Maste und Kabel mit erneuert, bei den sieben in Panschow wird nur der Beleuchtungskopf erneuert. Durch diese Maßnahme können jährlich rund 30.162 Kilowattstunden Strom und knapp 18 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Butzow erhält Zuschuss für Umrüstung auf LED

Butzow – Die Gemeinde Butzow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung einen Zuschuss in Höhe von 61.183,80 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die insgesamt 130 Natriumdampflampen in Butzow und den Ortsteilen Alt Teterin, Lüskow und Neu Teterin werden gegen Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik ausgetauscht, zwei davon mit Masten und Kabeln, bei den anderen nur der Beleuchtungskopf. Durch diese Maßnahme können jährlich knapp 39.600 Kilowattstunden Strom und mehr als 23 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Bargischow erhält Zuschuss für Umrüstung auf LED

Bargischow – Die Gemeinde Bargischow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung einen Zuschuss in Höhe von 39.480 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die insgesamt 90 Natriumdampflampen in Bargischow und den Ortsteilen Bargischow-Ausbau, Gnevezin, Woserow und Anklamer Fähre werden gegen Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik ausgetauscht, 34 davon mit Masten und Kabeln. Durch diese Maßnahme können jährlich knapp 27.000 Kilowattstunden Strom und nahezu 16 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neue Straßenbeleuchtung in Schwerin

Schwerin – Für die Umrüstung der Gehweg- und Straßenbeleuchtung auf LED-Technik übergibt Energieminister Christian Pegel am Dienstag (14.08.2018) drei Zuwendungsbescheide an Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin. Das Land bezuschusst die Vorhaben mit insgesamt 300.000 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Landeshauptstadt Schwerin beabsichtigt, die Straßenbeleuchtung unter anderem in der Bernhard-Schwenter-Straße und in der Lomonossowstraße sowie im Kleiner Moor und den angrenzenden Straßen zu modernisieren. Alle 86 Leuchten werden durch energieeffiziente, umweltschonende LED-Technik ersetzt. Davon werden 81 Leuchten komplett inklusive Masten und Kabel umgerüstet.

So kann die Landeshauptstadt Schwerin pro Jahr rund 32.000 Kilowattstunden Strom und rund 19 Tonnen Kohlendioxid eingesparen.