Gemeinde Rubkow erneuert Straßenbeleuchtung

Rubkow – Die Gemeinde Rubkow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde mit den Ortsteilen Rubkow, Daugzin und Bömitz einen Zuschuss in Höhe von 39.272,68 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Es ist geplant, die 42 vorhandenen Quecksilberdampflampen durch genauso viele hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste zu ersetzen. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Es können pro Jahr rund 17.000 Kilowattstunden Strom und knapp zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Ziesendorf

Ziesendorf – Die Gemeinde Ziesendorf (Landkreis Rostock) erhält für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Ziesendorf einen Zuschuss in Höhe von 39.554,47 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 114 Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen werden gegen Leuchten mit hocheffizienter LED-Technik ausgetauscht. Durch diese Maßnahme können jährlich rund 34.800 Kilowattstunden Strom und ca. 20 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Gültz erhält Zuschuss für Sanierung der Straßenbeleuchtung

Gültz – Die Gemeinde Gültz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung einen Zuschuss in Höhe von 110.422,19 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Vorgesehen ist, die 68 veralteten Leuchten auszutauschen. Es sollen 48 Leuchten mit Mast erneuert werden. Bei den restlichen 20 wurden die Maste bereits in den zurückliegenden Jahren erneuert, sodass nur die Leuchtmittel gewechselt werden. Dadurch können jährlich knapp 18.000 Kilowattstunden Strom sowie rund zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Künftig LED-Straßenbeleuchtung in Klink

Klink – Die Gemeinde Klink (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 82.450 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die teilweise Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Klink mit den Ortsteilen Grabenitz und Sembzin. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Zur Verbesserung der Effektivität der Beleuchtung werden die vorhandenen 181 Leuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die Maste und Kabel können weiterhin genutzt werden.

Dank dieser Maßnahme können pro Jahr rund 52.000 Kilowattstunden Strom und ca. 31 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Startschuss für „Grüne Gewerbegebiete“

Anklam – Mit dem Landesdialog „Grüne Gewerbegebiete in M-V“ startete das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung heute (02.07.2018) in Anklam ein Angebot für Unternehmen, Vermarkter von Gewerbe- und Industriegebieten und Kommunen, sich aktiv für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Standorte, in denen Unternehmen besondere Maßnahmen in den Bereichen erneu­erbare Energien, Ressourceneffizienz und sparsamer Flä­chenverbrauch umsetzen, können sich künftig mit dem Label „Grünes GewerbeGebiet“ schmücken.

„Damit entsteht ein neues Qualitätsmerkmal für Gewerbe- und Industriegebiete zum Vorteil aller Beteiligten“, sagte Landesenergieminister Christian Pegel bei der Eröffnungsveranstaltung heute (02.07.2018) in der Zuckerfabrik Anklam und zählte diese auf: „Die Unternehmen tun etwas für ihr Image, indem sie ihren ,grünen Fußabdruck‘ nachweisen. Die Gewerbegebiete empfehlen sich als attraktiver Partner für neue Unternehmensansiedlungen. Und die Kommu­nen verschaffen sich gegenüber Wettbewerbern entscheidende Standortvorteile. Das gesamte Umfeld profitiert also nicht nur durch die Umweltvorteile, sondern auch durch neue Arbeitsplätze“, so der Energieminister. Und nicht zu vergessen: „Dies ist auch ein langfristiger Beitrag zur Umsetzung der Energie- und Wärmewende und somit zum Klimaschutz.“

Zentrales Kriterium für die Vergabe des Gütesiegels ist die Verwendung von Strom und Wärme aus regenerativen Quellen. Durch vorbildlichen Umgang damit, innovative Vernetzung von Unternehmen oder auch Kampagnen, die das Umfeld solcher Gewerbegebiete miteinbeziehen, können „Grüne Gewerbegebiete“ innerhalb eines Bewertungssystems zusätzliche Qualitätsstufen erreichen.

„Mit dem Landesdialog wollen wir alle Beteiligten in Gewerbegebieten zusammenbringen, um gemeinsam am Thema Energiewende mitzuwirken“, sagt Energieminister Christian Pegel. Dabei gehe es um Herausforderungen und Chancen gleichermaßen: „Mecklenburg-Vorpommern ist bei der Erzeugung regenerativer Energien in Führung gegangen. Diese Spitzenposition wollen wir nun mit einem vorbildlichen Umgang mit diesen Energien untermauern.“

Mehrere Gewerbestandorte in M-V verfügen bereits über eine regenerative Energieversorgung und integrierte Energiekonzepte. Andere weisen vielversprechende Potenziale für die Entwicklung zu „Grünen Gewerbegebieten“ auf. Ein Beispiel ist das Industrie- und Gewerbegebiet Anklam. So erzeugt die dort ansässige Zuckerfabrik aus Reststoffen der Zuckerrübenverarbeitung Biomethan und speist dieses ins Erdgasnetz ein. Sie erzeugt und vermarktet Bioethanol, stellt aus dem Abwasser der Zuckerrüben-Waschanlage Klärgas her, versorgt die Anklamer Schwimmhalle mit Wärme, verlagert ihren Verkehr zunehmend auf die Schiene und verfolgt ein Entwicklungskonzept, mit dem die Zuckerproduktion bei gleichbleibenden Energieverbrauch gesteigert werden soll. Außerdem kooperiert sie in verschiedenen Nachhaltigkeitsbereichen mit anderen Unternehmen der Region, so etwa über das Bioökonomiecluster Vorpommern.

„Das ist eine schöne Sammlung von Beispielen, was ein Gewerbegebiet in Sachen Nachhaltigkeit erreichen kann – und somit ein Vorbild für andere, dem nachzueifern. Deshalb haben wir uns entschieden, hier den Startschuss für die ,Grünen Gewerbegebiete‘ zu geben“, so Christian Pegel.

Der Landesdialog „Grüne Gewerbegebiete in M-V“ ist Teil des Projekts „Baltic Energy Areas – A Planning Perspective“. Elf Partner aus der Ostseeregion wollen in diesem Rahmen mit dem federführenden Mecklenburg-Vorpommern die Praxis in der Energie-, Regional- und Landesplanung verbessern. Das Ziel, möglichst viele zertifizierte Gewerbegebiete zu etablieren, soll auch Signalwir­kung auf die Bundespolitik haben, zu Nachahmeffekten in an­deren Ländern führen und in diesem Zuge idealerweise weitere Fördermöglichkeiten entstehen lassen.

Der Landesdialog richtet sich an alle Verantwortlichen in Gewerbe- und Industriegebieten, Unternehmer und Kommunen, die mit einzelnen oder gemeinsamen Aktionen diese Ziele unterstützen wollen. Mitmachen können alle Gewerbe- und In­dustriestandorte in M-V – unabhängig davon, ob sie noch in der Planung oder bereits umgesetzt sind. Das Energieministerium unterstützt das Engagement der Akteu­re vor Ort durch Beratungsangebote zu Fördermöglichkeiten, bei der Erarbeitung von Energie- und Managementkonzepten, Workshops, Vernetzung und Wissenstransfer.

Alle Informationen zum Landesdialog „Grüne Gewerbegebiete“ und zum neuen Label stehen ab voraussichtlich Mitte Juli auf der Homepage des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung bereit.

Straßenbeleuchtung in Burg Stargard wird auf LED-Technik umgerüstet

Burg Stargard – Die Stadt Burg Stargard (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 173.217,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das geförderte Vorhaben umfasst die energetische Sanierung der vorhandenen 206 Quecksilber- bzw. Natriumdampflampen in der Stadt Burg Stargard durch energieeffiziente, umweltschonende LED-Leuchten. Es werden 195 Masten getauscht und 8.265 Meter Kabel erneuert. Die Umrüstung betrifft u. a. die Stargarder Straße, Bahnhofstraße, Blumenstraße, Dewitzer Chaussee, Mühlenstraßen, Papiermühlenweg, Quastenberger Straße und Klüschenbergstraße.

Durch diese Maßnahmen können pro Jahr rund 81.000 Kilowattstunden Strom sowie knapp 48 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Neue Biogasanlage in Torgelow deckt Wärmebedarf von 15.000 Einwohnern

Torgelow – Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hat in Torgelow eine neue Biomethananlage der Firma ME-LE Biogas GmbH offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Die Anlage, die seit Februar 2017 in Torgelow südlich der Insel Usedom für rund 16,5 Millionen Euro auf einer Fläche von 5,8 Hektar errichtet wurde, erzeugt nach Erreichen ihrer vollen Kapazität im Juli 2018 jährlich eine Leistung von 63 Millionen Kilowattstunden. „Das entspricht dem jährlichen Wärmeenergiebedarf der Stadt Torgelow und ihrer Umgebung mit mehr als 15.000 Einwohnern“, erklärte Minister Backhaus. „Die Energie stammt aus Rohstoffen, die in der Region angebaut werden; die anfallenden Gärreste werden als organischer Dünger auf die Anbauflächen der Lieferanten wieder ausgebracht. Damit leistet die Biogasanlage Torgelow einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Region. Hier denkt man in Kreisläufen und arbeitet wirklich nachhaltig. Das wünsche ich mir auch andernorts“, sagte der Minister.

Zum Einsatz kommen jährlich ca. 65.000 Tonnen nachwachsende Rohstoffe, die nahezu vollständig von Landwirten im Umkreis von 25 Kilometern erzeugt werden. Zur Beheizung der Fermenter dient eine Hackschnitzelanlage, die ebenfalls aus regional erzeugten Rohstoffen gespeist wird. Mitte April 2018 erfolgte die erste Einspeisung von Biogas in das öffentliche Erdgasnetz. Mitte Mai lag die Auslastung bei ca.60 Prozent, aktuell liegt sie bei über 75 Prozent.

Das Biogas-Unternehmen beherrscht modernste Biogasaufbereitungstechnologien und verfügt über langjährige Erfahrung als Generalunternehmer in der Biogasbranche. Die ME-LE-Gruppe ist seit 2015 durch ein Joint Venture in Changsha in der chinesischen Provinz Hunan vertreten. Seit März 2017 besteht eine Partnerschaft zwischen der ME-LE Biogas GmbH und einer in Nangjing ansässigen Anlagenbaufirma. Zusammen sollen Biogasprojekte in China angeboten und umgesetzt werden. Minister Backhaus hatte die Provinz Hunan im November 2018 mit einer Unternehmerdelegation aus MV bereist. „Es gibt in der Provinz Hunan eine große Wertschätzung für deutsche Qualitätsprodukte und ein großes Interesse an der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus MV“, unterstrich der Minister.

Torgelow erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Torgelow – Am 15.06.2018 übergeben Energieminister Christian Pegel und der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann, an die Stadt Torgelow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 857.340,00 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die energieeffiziente Sanierung der Straßenbeleuchtung.

Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die 2064 vorhandenen Natriumdampfleuchten werden durch hocheffiziente LED-Leuchten inklusive 1.730 Meter Kabel ersetzt. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer jährlichen Einsparung von 563.727 Kilowattstunden Strom können zudem ca. 330 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Rossin erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Rossin – Die Gemeinde Rossin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 71.665,71 Euro (Fördersatz 60 Prozent) für die energieeffiziente Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Rossin mit dem Ortsteil Charlottenhof. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die 53 vorhandenen Natriumdampfleuchten werden durch 53 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Bei 37 Leuchten werden auch die Maste und Kabel ausgetauscht. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Neben einer jährlichen Einsparung von 13.800 Kilowattstunden Strom können zudem rund acht Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

LED-Beleuchtung für Greifswalder Ortsteil Ladebow

Greifswald – Energieminister Christian Pegel übergibt am Montag (11.06.2018) an die Universitäts- und Hansestadt Greifswald einen Zuwendungsbescheid für die Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Ortsteil Ladebow. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder wird den Zuschuss in Höhe von 54.181,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent) entgegennehmen. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

In der Max-Reimann-Straße, Clara-Zetkin-Straße und Hugo-Finke-Straße soll die Straßenbeleuchtung ersetzt und erweitert werden. Die vorhandenen 36 Leuchten werden durch 39 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Dabei werden 27 Leuchten inklusive Maste und Kabel erneuert. Bei zwölf Leuchten werden lediglich die Leuchtenköpfe ausgetauscht. Durch diese Maßnahme können pro Jahr rund 3.390 Kilowattstunden Strom und rund zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

LED-Beleuchtung für Güstrower Stadtmuseum und Wollhalle

Güstrow – Für die Umrüstung der Beleuchtung im Stadtmuseum und in der städtischen Wollhalle in Güstrow (Landkreis Rostock) erhält die Barlachstadt vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 39.650 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Im Stadtmuseum und in der städtischen Galerie Wollhalle werden insgesamt 213 LED-Leuchten auf das vorhandene Schienensystem installiert. 150 vorhandene Leuchten werden im Stadtmuseum und 63 Leuchten in der Wollhalle ausgetauscht.

Ziel des Vorhabens ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Es können jährlich rund 40.000 Kilowattstunden Strom und 23,640 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Groß Nemerow erhält Zuschuss für LED-Straßenbeleuchtung

Groß Nemerow – Die Gemeinde Groß Nemerow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 82.621,50 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 178 Quecksilber- und Natriumdampflampen in Groß Nemerow werden durch energieeffiziente, umweltschonende LED-Leuchten ersetzt. Ebenfalls werden 79 alte Masten ausgetauscht und das 1.850 Meter lange Kabel erneuert. Dadurch kommt es zu einer jährlichen Einsparung von fast 60.000 Kilowattstunden Strom und 35,350 Tonnen Kohlendioxid.

Energieminister Pegel und IG Metall fordern vom Bund deutliches Engagement für die Windenergie

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel fordert gemeinsam mit Betriebsräten und Vertretern der IG Metall Küste ein klares Bekenntnis der neuen Bundesregierung zum Ausbau der Windenergie – und ein entsprechendes Vorgehen, mit dem auch die einheimische Windbranche gestärkt werden soll.

„Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zum Umsetzen der Energiewende und somit dazu, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine gesunde, lebenswerte Erde hinterlassen. Hinzu kommt, dass sich die Branche in Mecklenburg-Vorpommern zu einem wichtigen Wirtschaftszweig mit zehntausenden gut bezahlten Jobs für qualifizierte Fachkräfte entwickelt hat – onshore ebenso wie offshore. Uns eint die Sorge, dass eine unentschlossene Bundespolitik diese Entwicklung nicht nur bremsen, sondern gar zu einem Rückschritt führen könnte“, sagte Energieminister Christian Pegel nach einem Gespräch mit Betriebsräten und Gewerkschaftsvertretern am heutigen Montag (28. Mai 2018) in Schwerin.

„Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Windstrom, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Nur durch einen verlässlichen und deutlich stärkeren Ausbau der Windenergie an Land und auf See kann die Energiewende für weitere Investitionen und Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern sorgen“, schloss sich ihm Heiko Messerschmidt, Bezirkssekretär der IG Metall Küste, an.

Mit Sorge sehen die Gesprächsteilnehmer, dass seit Anfang 2017 mehr als 2.000 Arbeitsplätze in der Windkraftbranche in Norddeutschland gestrichen worden sind. Sie fordern einhellig, dass die neue Bundesregierung mit klaren Entscheidungen zugunsten des Windenergieausbaus für Planungssicherheit und Verlässlichkeit bei den Unternehmen der Branche sorgt. „Dazu zählt neben einem beharrlichen Einsatz für eine europäische Industriepolitik mit dem Ziel einer europäischen Energiewende vor allem auch, faire Ausschreibungs- und Wettbewerbsbedingungen zu gestalten, die einheimischen Unternehmen einen gleichberechtigten Zugang zum Markt ermöglichen“, so Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister.

Des Weiteren sei der Bund gefordert, damit Übertragungs- und Verteilnetze zügig ausgebaut und ein intelligentes Lastmanagement entwickelt werden können. Außerdem müsse er Innovationen insbesondere bei der Sektorenkopplung und Speichertechnologien nachhaltig fördern. „Unser Bundesland produziert seit Jahren mehr sauberen Strom als hier verbraucht wird. Es muss ein Ziel der Energiewende sein, den überzähligen Strom konsequent nutzbar zu machen“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel.

Klimaschutz-Preis für Schule aus M-V: Für Energiesparmeister geht es jetzt um Bundessieg

Arche Schule Waren ist Landessieger / Abstimmung über bestes Projekt aus ganz Deutschland auf www.energiesparmeister.de / Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin

Berlin – Die Arche Schule Waren hat das beste Klimaschutz-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern. Das hat die Jury des Energiesparmeister-Wettbewerbs (www.energiesparmeister.de) entschieden.

An der Grundschule in Waren wird darauf Wert gelegt, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch praktisch erfahren wird. Daher verzichtet die Schule auf Einwegplastik, setzt in der Verpflegung auf Regionalität, schult die Kinder im Energiesparen und führt regelmäßig Exkursionen zu Erzeugern von erneuerbarer Energie durch.

Arche Schule Waren (Mecklenburg-Vorpommern)

Für ihr Engagement erhalten die Landessieger 2.500 Euro sowie eine Patenschaft mit der WEMAG AG. Die regionale Energieversorgerin unterstützt die Arche Schule Waren beim Kampf um den Bundessieg.

Welcher der 16 Landessieger den Titel „Energiesparmeister Gold“ und ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro gewinnt, entscheiden Internetnutzer bis zum 6. Juni 2018 per Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de/voting.

„Lehrkräfte und die jungen Schülerinnen und Schüler der evangelischen Grundschule Waren zeigen, worauf es beim Klimaschutz ankommt: Das eigene Verhalten jeden Tag auch im Kleinen zu verändern“, sagt Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG. „Ein Papierhandtuch statt vier zu benutzen, regionales Obst statt Südfrüchte im Kompott, Energiesparlampen statt Glühbirnen im Einsatz. Ein wunderbares Projekt, das die WEMAG als ökologisches Unternehmen sehr gern als Pate unterstützt.“

Welche Schule das Rennen um den Bundessieg für sich entscheidet, wird auf der Preisverleihung am 15. Juni 2018 im Bundesumweltministerium bekannt gegeben.

Energieminister Christian Pegel gratuliert der Arche Schule Waren zum Landessieg im Schülerwettbewerb „Energiesparmeister“ – und ruft alle Mecklenburger und Vorpommern auf, in der bundesweiten Konkurrenz für die Warener zu stimmen.

„Die Schüler und Lehrer im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte machen eindrucksvoll vor, wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit gelebt werden können, wie jeder seinen Beitrag dazu leisten kann“, lobte der Minister. Die Grundschule in der Mecklenburgischen Seenplatte verzichtet auf Einwegverpackungen aus Plastik, setzt bei der Schulspeisung auf regionale Produkte, schult die Kinder im Energiesparen und unternimmt mit ihnen regelmäßig Exkursionen zu Erzeugern von erneuerbarer Energie.

„Die Kinder werden zum Beispiel angehalten, ein Papierhandtuch statt vier zum Abtrocknen zu benutzen. Mit ihren personalisierten Mehrwegbechern zapfen sie an den schuleigenen Wasserspendern Trinkwasser und vermeiden somit Müll. Als Nachtisch gibt es je nach Saison Äpfel-, Birnen- oder Erdbeerkompott statt Ananas oder Bananen. Bei der Beleuchtung setzt die Schule auf Energiesparlampen, Durchflussbegrenzer und Bewegungsmelder sorgen für noch mehr schonenden Umgang mit Ressourcen. Von diesem konsequenten Handeln profitiert die Schule heute schon, aber noch wichtiger ist: Sie schärft das Bewusstsein der Kinder von heute, die die Erwachsenen von morgen sind“, sagt Christian Pegel – und fügt hinzu: „Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Kinder heute schon einen Teil dessen, was sie in der Schule über Nachhaltigkeit lernen, nach Hause in ihre Familien tragen.“

Putbus rüstet Straßenbeleuchtung auf LED-Technik um

Insel Rügen – Die Stadt Putbus (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 16.470,58 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Vorhaben umfasst die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in den Ortsteilen Neuendorf (36 Leuchten) und Wreechen (20 Leuchten) sowie Neuendorfer Weg (7 Leuchten) und Wreechener Weg (21 Leuchten). Die vorhandenen 84 Natriumdampf- bzw. Quecksilberdampflampen werden durch 84 hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt.

Dadurch können pro Jahr 20.736 Kilowattstunden Strom und rund 17 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.