Tag der Erneuerbaren Energien erst 2021

Schwerin – Aufgrund der aktuellen Entwicklungen infolge der Corona-Pandemie muss das bereits in den August verschobene Aktionswochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern nun für 2020 doch abgesagt werden. Es wird im kommenden Jahr wieder regulär vom 23. bis zum 25. April 2021 stattfinden.

„Ich bedaure sehr, dass wir diese mittlerweile schon traditionsreiche Veranstaltung nun für dieses Jahr doch absagen müssen“, sagt Energieminister Christian Pegel und begründet die Entscheidung: „Nachdem die Bundeskanzlerin im Einvernehmen mit den Ministerpräsidenten der Länder gestern beschlossen hat, dass Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Straßen- oder Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen bis mindestens zum 31. August untersagt sind, halten wir diese Entscheidung für unausweichlich. Wir müssen dieser Vorschrift natürlich folgen, aber nicht nur das: Wir wollen auch den erreichten Stand der Lockerungen in unserem Bundesland nicht gefährden, indem wir möglicherweise einer erneuten Ausbreitung des Virus Vorschub leisten. Gesundheit geht vor.“

Christian Pegel bedankt sich bei allen Interessenten und vor allem auch bei allen Veranstaltern, die bereits Mühe, Zeit und auch Geld in die Vorbereitung ihres Events gesteckt haben: „Ich hoffe sehr auf Ihr Verständnis und freue mich schon darauf, Sie im kommenden Jahr zum Aktionswochenende vom 23. bis zum 25. April zu sehen. Passen Sie bitte alle gut auf sich auf und bleiben Sie gesund.“

Zuschuss für einen Energiespeicher

Börgerende-Rethwisch – Für die Errichtung eines Energiespeichers in der Wohnanlage „Parkstraße 24“ in Börgerende-Rethwisch (Landkreis Rostock) erhält Ralf Erik Kudra einen Zuschuss von 10.955 Euro. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen 21.100 Euro.

Geplant ist, auf dem Dach der Wohnanlage eine Photovoltaikanlage zu errichten. Im Zuge dieser Investition soll ein Energiespeicher im Keller installiert werden. Mit dem in der Photovoltaikanlage produzierten und im Batteriespeicher gespeicherten Strom sollen sechs Ferienwohnungen, der Gemeinschaftsstrom der Wohngemeinschaft „Parkstraße 24“ und die Wohnung von Ralf Erik Kudra versorgt werden.

Durch diese Maßnahmen können jährlich ca. drei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Biomasseanlage für Burg Trechow

Bernitt – Der Gewerbebetrieb Christian Schierning in Bernitt (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 467.219,10 Euro für die Errichtung einer Holzhackschnitzelheizung nebst Pufferspeicher und Nahwärmenetz zur Versorgung von Gebäuden des historischen Gutshofs in Kurzen Trechow. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen 999.500 Euro.

Das Gutshaus „Burg Trechow“ ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung und das Gebäudeensemble mit den Hofgebäuden steht unter Denkmalschutz. Bisher wurde die Burg nicht beheizt, der Anbau wurde durch einen Gaskessel mit Wärme versorgt. Der Gewerbebetrieb beabsichtigt, das Gut Trechow mit seinen diversen Gebäuden durch ein Nahwärmenetz mit Wärme zu versorgen, das auf Biomassebasis betrieben werden soll. Der Schwerpunkt liegt dabei auf CO2-neutraler Energieerzeugung mit Holzhackschnitzeln, die aus der Umgebung bezogen werden. Es soll eine Biomasseanlage mit zwei 240-Kilowatt-Kessel, einem Pufferspeicher und einem 695 Meter langen Nahwärmenetz errichtet werden.

Durch diese Maßnahmen können jährlich ca. 357 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Energieeffizientes Verwaltungsgebäude

Zarrentin – Das Amt Zarrentin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 436.090,25 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für den Neubau des Verwaltungsgebäudes „Amtsscheune Zarrentin“. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Das Verwaltungsgebäude wird energieeffizient gebaut und mit regenerativen Energien beheizt. Geplant ist ein Neubau in Holzrahmenbauweise mit einer thermisch aktiven Gebäudehülle. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Erdwärme für die Wärmeerzeugung des Gebäudes. Ein weiteres Kernstück ist die Lüftungsanlage, die für ein angenehmes und gesundes Raumklima sorgen wird. Dadurch werden die Abwärmeverluste des Gebäudes reduziert und im Sommer kann das Gebäude auch gekühlt werden. Außerdem wird für die Beleuchtung LED-Technik eingesetzt.

Durch das Vorhaben können jährlich rund zwölf Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Grundlage der Planungen war eine Analyse der Möglichkeiten zur optimalen Wärmeversorgung vor Ort, die das Amt 2017 mit einem integrierten energetischen Quartierskonzept für den Verwaltungsstandort Zarrentin in Auftrag gegeben hatte. Dieses Quartierskonzept war ebenfalls durch das Energieministerium über Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) finanziert worden

Tag der Erneuerbaren Energien in M-V

Schwerin – Das Corona-Virus macht auch vor dem alljährlichen Wochenende zum Tag der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern nicht Halt: In Anbetracht der Auswirkungen der Pandemie haben wir uns in Abstimmung mit den Veranstaltern des Wochenendes entschieden, den Termin 24. bis 26. April zu verschieben. Neuer Termin ist das Wochenende 21. bis 23. August 2020.

„Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass wir erstmals in der sechsjährigen Geschichte dieser Veranstaltung bei uns im Land vom gewohnten Termin Ende April abweichen. Und vor allem bedanke ich mich bei den Akteuren, die teilweise bereits viel Zeit, Mühe und auch Geld in die Vorbereitung ihrer Veranstaltung zum Tag der Erneuerbaren Energien investiert habe. Ich hoffe sehr, dass viele von Ihnen den Alternativtermin im Sommer wahrnehmen können“, sagt Energieminister Christian Pegel.

Auch Unternehmen, Organisationen und Initiativen im Bereich der Erneuerbaren Energien, die sich bisher nicht zu einer Teilnahme am landesweiten Aktionswochenende entschließen konnten, können noch mitmachen. „Wenn Ihnen dieser Termin besser passt – melden Sie sich gern bei uns. Vielleicht reizt Sie auch die Möglichkeit, durch den neuen Termin im August – andere Bundesländer haben dann im Gegensatz zu M-V noch Sommerferien – unter den Urlaubern bei uns im Land zusätzliche Besucher zu gewinnen“, wirbt der Minister.

2019 haben knapp 70 Unternehmen und Institutionen zum „EE-Tag“ die Türen geöffnet zu ihren Produktionsstätten, in denen sie Erneuerbare-Energie-Anlagen oder Teile dafür herstellen oder zu diesen Anlagen selbst: Photovoltaikparks, Windkraft- und Biogasanlagen. Sie haben ihre Speicherprojekte vorgestellt oder Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. „Auch 2019 nutzten mehr als zehntausend Menschen im Land die verschiedenen Angebote anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien, der eigentlich immer im April am Wochenende nach dem Jahrestag der folgenreichen Reaktorkatastrophe von Tschernobyl stattfindet“, so Pegel.

Mehr Informationen zum Tag der Erneuerbaren Energien in M-V finden Sie unter www.energietag-mv.de. Haben Sie Interesse, selbst eine Veranstaltung durchzuführen, wenden Sie sich gern an: energietag-mv@em.mv-regierung.de.

Zuschüsse für Heizungserneuerung!

Schwerin – Viele Heizungen im Land sind in die Jahre gekommen und müssen demnächst ausgetauscht werden. „Dafür können Sie staatliche Zuschüsse beantragen. Diese sind im Rahmen des Klimaschutzpakets des Bundes in diesem Jahr deutlich gestiegen“, wirbt Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel und präzisiert: „Je nach Art Ihrer neuen Heizung erhalten Sie bis zu 45 Prozent Zuschuss. Diesen Höchstsatz bekommen Sie zum Beispiel, wenn Sie Ihre Heizung von Öl auf Holzpellets oder auf eine effiziente Wärmepumpe umrüsten.“

Die Zuschüsse beantragen können Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften ebenso wie Freiberufler, Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Genossenschaften sowie Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände.

Kommunen profitieren doppelt

„Besonders interessant ist eine Umrüstung alter Ölheizungen für Kommunen. Sie können doppelt profitieren: Zusätzlich zum Zuschuss vom Bund können sie über die Klimaschutz-Förderrichtlinie bzw. über die regenerative Energieversorgungs-Richtlinie auch eine Landesförderung erhalten“, so Christian Pegel. Infos dazu finden Sie hier: www.regierung-mv.de/Landesregierung/em/Klima/Klimaschutz/F%C3%B6rderung/

Auf der Webseite www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie sind weitere Klimaschutz-Fördermöglichkeiten des Bundes für Kommunen etwa für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung oder den Einsatz eines Klimaschutzmanagers zusammengestellt.

Zuschuss vor Vorhabenbeginn beantragen

Zu beachten ist für alle: „Sie müssen den Antrag auf Zuschuss vor Vorhabenbeginn stellen, also bevor Sie den ersten Vertrag zur Installation Ihrer neuen Heizung abschließen“, nennt Christian Pegel eine wichtige Voraussetzung für die Förderung. Zudem sind die technischen Mindestanforderungen im Detail zu prüfen und dabei zu erfüllen – dabei hilft der Heizungsinstallateur.

Die vollständige Übersicht zu den Neuerungen bei der Heizungsförderung finden Sie auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa): www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html Weitere Ideen zur Verbesserung der Energieeffizienz und ihre Förderung gibt es auf: www.deutschland-machts-effi-zient.de/KAENEF/Navigation/DE/Foerderprogramme/Foerderfinder/foerderfinder.html

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit zinsgünstigen Krediten den Einbau von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Auch hier hat sich bei der Förderung von Heizungen im Rahmen des Programms „Energieeffizient sanieren“ zum Jahresanfang einiges geändert. Alternativ zum Bafa-Zuschuss fördert die KfW bei energetischen Sanierungen auch Gas-Brennwertheizungen. Mehr dazu: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/EBS-2020/

Lassen Sie sich beraten

Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) Bastian Riesebeck, Tel. 03981 4490-106, E-Mail: projektleitung@foerderung-leea-mv.de

Landesenergie- und Klimaschutzagentur (Leka) Tel. 03831 457038, E-Mail: info@leka-mv.de Web: www.leka-mv.de

Verbraucherzentrale Tel. 0800 80 98 02 400, Web: www.verbraucherzentrale-mv.eu/wissen/energie

Bundesweite Beratung und Information:

Förderhöhen im Detail (jeweils in Prozent der förderfähigen Kosten)

Bestehende Gebäude:

  • Solarthermieanlagen: 30 Prozent
  • Biomasseanlagen: 35 Prozent, bei Austausch einer Ölheizung 45 Prozent
  • Effiziente Wärmepumpenanlagen: 35 Prozent, bei Austausch einer Ölheizung 45 Prozent
  • Gas-Hybridheizungen: 30 Prozent, bei Austausch einer Ölheizung 40 Prozent (Kombination einer neuen Gasheizung mit einer Solarthermie-, Biomasse- oder Wärmepumpenanlage)

„Renewable Ready“-Gas-Brennwertheizungen 20 Prozent (Gas-Hybridheizung, die Einbindung der erneuerbaren Wärmeerzeugung      muss innerhalb von zwei Jahren nach Inbetriebnahme der Heizung erfolgen)Neubauten:

  • Solarkollektoranlagen: 30 Prozent
  • Biomasseanlagen: 35 Prozent

„Biota“ baut zwei Stromspeicher

Bützow – Das „Biota-Institut für ökologische Forschung und Planung“ in Bützow (Landkreis Rostock) erhält für die Errichtung von zwei Stromspeichern zur Optimierung des Eigenstromverbrauchs aus dem Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 10.899,92 Euro. Die Mittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten betragen ca. 27.249,80 Euro.

Das Unternehmen plant, mit Hilfe von zwei Stromspeichern mit einer Gesamtspeicherkapazität von 39 Kilowattstunden den Eigenstromverbrauch zu senken. Sie sollen den selbst erzeugten Strom aus einer bereits bestehenden Photovoltaikanlage speichern. Zusätzlich können die Speicher eine Notstromfunktion übernehmen, so dass bei einem Netzausfall auch Störungen des Betriebsablaufs minimiert werden. Durch dieses Vorhaben können pro Jahr knapp zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Ausweitung der Pfandpflicht gefordert

Berlin – Der Bundesrat setzt sich dafür ein, dass die Pfandpflicht aus Umweltschutzgründen auf alle Getränkedosen und Einweg-Kunststoffflaschen ausgedehnt wird. Die Getränkeart dürfe bei der Frage der Pfandpflicht keine Rolle mehr spielen, heißt es in einer am 13. März 2020 gefassten Entschließung.

Voraussetzung für die erweiterte Pfandpflicht soll jedoch sein, dass die aus den Einwegflaschen gewonnenen Rezyklate auch gut zu verwerten sind. Zur Begründung dieser Einschränkung verweist der Bundesrat auf die stoffliche Zusammensetzung von Einweg-Kunststoffflaschen für Frucht- und Gemüsesäfte: Sie mache ein Recycling mitunter unmöglich.

Die Länder plädieren deshalb zugleich dafür, dass die Recyclingfähigkeit solcher PET-Flaschen erhöht wird. Hierfür soll die Bundesregierung auf die Wirtschaft einwirken, auf entsprechende Additive zu verzichten, die das „Bottle-to-Bottle“-Recycling verhindern.

Da mit der Ausweitung des Pfandsystems für verschiedene Branchen steigende Kosten verbunden sind, spricht sich der Bundesrat weiter dafür aus, dass die Bundesregierung im Vorfeld der Pfandpflichtausweitung eine umfangreiche Kostenfolgenabschätzung durchführt. Zudem solle der Handel mit Übergangsfristen entlastet werden.

Außerdem fordern die Länder Erleichterungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher: Derzeit ist das jeweilige Pfandsystem auf den Verpackungen häufig schwer erkennbar. Sie sollten deshalb gut sichtbar mit den Begriffen Einweg bzw. Mehrweg ausgezeichnet werden.

Auch steuerrechtlich sieht der Bundesrat Handlungsbedarf: Es dürfe nicht sein, dass Einheitsleergut gegenüber Individualleergut beim Pfandgeld benachteiligt wird. Deshalb müsse die Verwendung von Einheitsflaschen zur Stärkung des Mehrwegsystems gefördert werden. Der Bund solle in Abstimmung mit den Ländern geeignete Maßnahmen ergreifen.

Die Entschließung geht nun weiter an die Bundesregierung. Sie entscheidet, ob sie das Anliegen der Länder aufgreift. Feste Fristen gibt es dafür nicht.

Die Pfandpflicht wurde zuletzt vor einem guten Jahr geändert. Seitdem muss auch für Einweggetränkeverpackungen von Frucht- und Gemüse-Nektaren mit Kohlensäure und Mischgetränken mit einem Molke-Anteil von mindestens 50 Prozent Pfand bezahlt werden. Er beträgt 25 Cent.

Zuschuss für Elektrofahrzeug

Rostock – Für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs erhält Sten Walpuski vom „Brötchenexpress Rostock“ aus dem Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 12.800 Euro. Die Mittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten betragen ca. 42.750 Euro.

Zurzeit liefert die Firma hauptsächlich innerhalb der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Lebensmittel mit einem Dieselfahrzeug aus. Geplant ist, ein Elektrofahrzeug des Typs Streetscooter zu erwerben. Durch diese Maßnahme können jährlich rund zwei Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Energiesparmeister an Schulen in M-V gesucht

Endspurt für den Klimaschutz

Berlin – Wer wird Energiesparmeister in Mecklenburg-Vorpommern? Der Klimaschutz-Wettbewerb geht in die Endphase: Schüler und Lehrer aller Schultypen können noch bis zum 31. März 2020 ihre Bewerbung auf www.energiesparmeister.de einreichen.

Der Energiesparmeister-Wettbewerb wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium beauftragte Kampagne „Mein Klimaschutz“ und ist eine Aktion der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Für viele Schüler und Lehrer gehört Klimaschutz schon seit Jahren zum Alltag: Verpackungsfreie Lebensmittel in Brotboxen, Antimüllmonsterliste, Anti-Verpackungs-Appell an Supermärkte. Solch ein Einsatz wird dieses Jahr in Mecklenburg-Vorpommern wieder mit dem Landestitel belohnt. Die Bewerbungsfrist läuft: Jetzt noch bis zum 31. März bewerben und Energiesparmeister werden.

„In den vergangenen 12 Jahren Energiesparmeister-Wettbewerb haben Schulen aus ganz Deutschland tausende kreative und praxisnahe Beiträge eingereicht. Sie alle regen zum Mitmachen beim Klimaschutz an und vermeiden viele Tonnen CO2. Wir sind gespannt, welches Bundesland dieses Jahr den Landes- und Bundestitel holt“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online.

Schüler und Lehrer können sich einzeln oder als Team mit ihren Klimaschutzprojekten bewerben. Für das überzeugendste Schulprojekt ist ein Preisgeld von 2.500 Euro, eine Patenschaft mit einem Unternehmen oder einer regionalen Institution und die Reise zur Preisverleihung ins Bundesumweltministerium nach Berlin ausgeschrieben.

Im vergangenen Jahr haben Schüler der Evangelischen Schule Robert Lansemann in Wismar gewonnen. Die Grundschüler machen ein Antimüllmonster-Projekt. Ihr Ziel ist es, keinen Müll in ihren Brotboxen zu haben. Außerdem appellieren sie an heimische Fabriken und Supermarktketten, weniger Verpackungsmüll mit ihren Produkten zu produzieren. „Ich bin überzeugt, dass die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren kreativen Ideen wieder ganz vorn dabei sind. Wir werden den Sieger aus unserem Land nach besten Kräften auf der Zielgeraden unterstützen“, erklärt Thomas Murche, Technischer Vorstand der WEMAG und Pate des Wettbewerbs für Mecklenburg-Vorpommern.

Ab 26. Mai entscheiden Internetnutzer dann in einer Online-Abstimmung, wer von den 16 Landessiegern zusätzlich Bundessieger wird. Der wird mit dem Titel „Energiesparmeister Gold“ ausgezeichnet und erhält insgesamt 5.000 Euro Preisgeld.

Eine Experten-Jury aus Politik und Gesellschaft schaut sich die Bewerbungen der Schulen an und entscheidet darüber, welches Schulprojekt die Kriterien Effizienz, Innovation, Kreativität und Kommunikation am besten erfüllt. Das können Projekte sein, die sich gerade in Planung befinden, aktuell laufen oder bereits abgeschlossen sind. Auch bei den Themen gibt es großen Freiraum: Klimaschutz in den Bereichen Strom, Heizen, Konsum oder Mobilität.

Neben neuen Projekten zeichnet der Energiesparmeister-Wettbewerb auch besonders ausdauernde Schüler und Lehrer aus. Ehemalige Preisträger können sich für den Sonderpreis „langfristiges Engagement“ bewerben. Das Projekt mit der nachhaltigsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung wird mit 1.000 Euro und einer Reise zur Preisverleihung nach Berlin belohnt.

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Gewinner-Schulen mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft oder Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihren Energiesparmeister bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Online-Abstimmung über den Bundessieger. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: atmosfair gGmbH, Brandenburger Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen und WEMAG AG.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, MELAWEAR, memo AG, Spreeprint Textildruck e.K., Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Schülermagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung „Kakadu“.

Umweltfreundlich unterwegs in M-V

WEMAG, Stadtwerke Schwerin und Volker Rumstich Transporte wollen die BlueLine für Nutzfahrzeuge errichten

Schwerin – Im Verkehrswesen gilt Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Aus diesem Grund haben sich die WEMAG, die Stadtwerke Schwerin und das Transportunternehmen Volker Rumstich Transporte zu einem Konsortium zusammengeschlossen und die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) mit einer Studie zur Untersuchung der Einsatzbedingungen von wasserstoffbetriebenen Nutzfahrzeugen und Bussen in Mecklenburg-Vorpommern beauftragt.

Die Ergebnisse der vom Landesförderinstitut M-V geförderten Studie liegen nun vor. Sie haben unter anderem ergeben, dass allein mit der Umstellung aller Nutzfahrzeuge in Mecklenburg-Vorpommern fünf bis zehn Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes im Land eingespart werden könnten. Dafür wären maximal fünf Prozent der bis 2050 geplanten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern erforderlich.

Im Rahmen der Studie wurden Umfragen und Interviews mit Flottenbetreibern von LKW und Bussen aus Mecklenburg-Vorpommern geführt. Dabei haben insgesamt zehn Verkehrsbetriebe Letters of Interest abgegeben, mit denen die Unternehmen ihr großes Interesse an der umweltfreundlichen Wasserstofftechnologie bescheinigen.

Gemeinsam mit der IHK zu Schwerin und der LBST hat das Konsortium bis 2050 verschiedene Maßnahmen erarbeitet, um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu ermöglichen.

In einem ersten Schritt soll die Wasserstofferzeugung mittels Wasserelektrolyse an einer zentralen Stelle erfolgen, um die Preisvorteile von größeren Anlagen zu nutzen. Darauffolgend sollen etwa zwei bis vier Wasserstoff-Tankstellen entlang der Achse von Hamburg nach Berlin entstehen. „Der Aufbau einer regionalen Wasserstoffbereitstellung und die Nutzung von Wasserstoff in LKW und Bussen birgt ein großes Potenzial zur CO2-Minderung. Das gilt insbesondere entlang der Hauptverkehrsrouten an der A20, A24 und der A14 sowie weiterer regionaler Emissionszentren, wie zum Beispiel Häfen und touristische Regionen“, erklärt Sylvia Schimanek, Leiterin des Projektes „Blue-Line“ bei der WEMAG.

Mittelfristig soll das Tankstellennetz auf ganz Mecklenburg-Vorpommern ausgedehnt werden und die Wasserstofftechnologie flächendeckend verfügbar sein. Dabei sollen dann vor allem onsite-Tankstellen zum Einsatz kommen, die den Wasserstoff dezentral, also direkt am Standort der Tanksäule gewinnen.

Das langfristige Ziel, auch das Gasnetz sowie Großspeicher zu dekarbonisieren, darf dabei nicht außer Acht gelassen werden. Bereits heute müssen die Akteure aus allen Bereichen mit der Untersuchung bzw. Planung sowie Umsetzung von ersten Projekten beginnen, um den nächsten Schritt in der Energiewende zu gehen.

„Erste Maßnahmen zur Umsetzung einer Wasserstoffroute, einer sogenannten BlueLine, sind bereits geplant“, berichtet Sylvia Schimanek und freut sich, dass die WEMAG an der Entwicklung dieser Innovation beteiligt ist. Das Gesamtprojekt wird kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Sole-Wasser-Wärmepumpe für Wohngebäude

Greifswald – Für die Errichtung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe erhält die „Frank Ziemer & Ralph Müller GbR“ in Greifswald vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 131.775,84 Euro. Die Mittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten betragen ca. 264.000 Euro.

Das Unternehmen baut zurzeit zwei Wohnhäuser mit 27 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten im Jacobiquartier. Zu ihrer Wärmeversorgung ist eine Sole-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Dafür waren ca. zehn Bohrungen mit einer Tiefe von jeweils ca. 100 Metern nötig. Die Wärmeerzeugungsanlage wird als Kombination aus Sole-Wasser-Wärmepumpe und Gasbrennwertkessel konzipiert. Durch das Vorhaben können jährlich knapp zwölf Tonnen Kohlendioxid eingespart und 70.000 Kilowattstunden Strom thermisch genutzt werden.

Aktuell gibt es lukrative Fördermittel sowohl für Private als auch für Kommunen und Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau, z.B. für den Austausch von Ölheizungen oder für energetische Sanierungen. Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz.

Zuschuss für Holzhackschnitzelheizung

Dummerstorf – Die Landfleischerei Wiechmann im Dummerstorfer Ortsteil Pankelow (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 32.253,60 Euro für den Bau einer Holzhackschnitzelheizung zur Wärmeerzeugung und deren Nutzung in verschiedenen Gebäuden des Unternehmens. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die Gesamtkosten betragen 89.000 Euro.

Für das Hackschnitzellager wird eine überdachte Fläche genutzt. Die Heizung besteht aus zwei Kesseln mit vorgelagertem Brennstofflager und hat ein Hackschnitzel-Fassungsvermögen für zwei bis drei Tage im Volllastbetrieb. Sie soll in einer vorhandenen Halle eingebaut werden. Zur Zwischenspeicherung der Wärme wird ein Pufferspeicher errichtet. Durch das Vorhaben können jährlich ca. 88 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Unternehmen können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231). Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz. Ansprechpartner: Herr Bastian Riesebeck, Tel. 03981 4490 -106, Mail: projektleitung@foerderung-leea-mv.de, Website: http://www.foerderung-leea-mv.de.

Stromnutzung in Wärme, Verkehr, Industrie und Chemie

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern setzt sich mit einem Antrag im Bundesrat für eine Experimentierklausel zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine Nutzung von Strom im Wärme-, Verkehrs-, Industrie- und Chemiebereich, die sogenannte Sektorenkopplung, ein. Nach dem Kabinettsbeschluss in dieser Woche wird der Antrag jetzt der Ländervertretung zugeleitet.

„Eines unserer wichtigsten Anliegen ist, dass die saubere Energie, die wir erzeugen, auch vollständig genutzt wird. Nur dann wird der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien die nötige öffentliche Akzeptanz finden. Deshalb ist die Nutzung des Stroms durch Umwandlung und Verwendung im Verkehr, in Gebäuden für Wärme sowie Warmwasser und in der Industrie als Alternative zur Energiespeicherung unverzichtbar für die Energiewende. Dieser sinnvolle und für den Erfolg der Energiewende notwendige nächste Schritt wird durch die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen jedoch verhindert“, sagt Energieminister Christian Pegel und präzisiert: „Die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Energieträgern aufgrund verschiedener Steuern, Abgaben und Umlagen sind zu hoch. Damit sich die sogenannte Sektorenkopplung im Markt durchsetzen kann, müssen gleiche Wettbewerbsbedingungen für die verschiedenen Energieträger herrschen.“

Dafür sollen in so genannten Reallaboren Abweichungen von den rechtlichen Rahmenbedingungen zugelassen und deren Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit der Stromverwendung in den anderen Bereichen untersucht werden. „Grundlage für diese Reallabore sind Experimentierklauseln. Sie schaffen den Rechtsrahmen für die ergebnisoffene Erprobung skalierbarer Lösungen für die wirtschaftlichen, technischen und vor allem regulatorischen Herausforderungen“, so Christian Pegel.

Eine Studie im Auftrag seines Ministeriums hatte gezeigt, dass dies sinnvoller und auch viel schneller umsetzbar ist, als das Energiewirtschaftsrecht zur verbesserten Integration der Sektorenkopplung grundlegend zu überarbeiten. „Forderungen, zunächst das gesamte Abgaben- und Steuerrecht so zu überarbeiten, dass die Nutzung von Strom im Wärme-, Verkehrs-, Industrie- und Chemiebereich tatsächlich wirtschaftlich möglich wird, sind in Wahrheit ein Vertagen dieses Themas auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Das wollen wir in Mecklenburg-Vorpommern nicht. Wir wollen die Energiewende zum Erfolg führen und das geht nur mit einer schnellen Experimentierklausel“, so der Minister.

Der Bundesrat soll nun auf Antrag Mecklenburg-Vorpommerns die Bundesregierung bitten, den Rechtsrahmen für eine Experimentierklausel zu schaffen mit dem Ziel, neue wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit mit zeitlich und räumlich begrenzten Experimenten erprobt werden kann, wie sich diese Hemmnisse beseitigen und die sektorenübergreifende Wettbewerbsfähigkeit von Strom aus erneuerbaren Energien herstellen lassen. Um die nötigen Schlussfolgerungen aus den Experimenten ziehen zu können, sollen sie wissenschaftlich begleitet werden.

Die Länderkammer wird Mecklenburg-Vorpommerns Antrag voraussichtlich am 14. Februar 2020 in der Berliner Länderkammer beraten.

CO2-Preis wird langfristig auf null sinken

Schwerin – Der Landtag hat in seiner aktuellen Stunde über das Klimapaket der Bundesregierung debattiert.

Dazu erklärt der klimapolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thomas Würdisch: „Kritiker des Klimapaketes argumentieren, dass ein CO2-Preis nur alles teurer macht, ohne eine einzige Tonne CO2 einzusparen. Das stimmt aber nicht. Ihre Annahme ist nur in einem einzigen Fall richtig, nämlich genau dann, wenn die Menschen ihr Verhalten überhaupt nicht ändern. Wenn alles genau so bleibt, wie es heute ist. Eine solche Sichtweise aber ist naiv und sie verkennt komplett die Steuerungswirkung des Preises in einem freien Markt.

Wenn ich ein CO2-haltiges Produkt verteuere, dann wird im direkten Vergleich das Produkt ohne CO2-Ausstoß wirtschaftlich attraktiver. Von dem Produkt ohne CO2-Ausstoß wird dann auch mehr nachgefragt, so dass der Preis für dieses Produkt – das vorher ja oft ein Nischenprodukt war – ebenfalls sinkt. Skaleneffekte nennt sich das, wenn sie plötzlich mehr von einer Sache produzieren.

Der Preis verschiebt also die Attraktivität des Marktes in Richtung der CO2-freien Alternative.

Konsequent zu Ende gedacht, ist damit das langfristige Einnahmeziel des Staates aus dem CO2-Preis gleich NULL Euro. Denn das Ziel, das mit dem CO2-Preis verbunden ist, ist, dass wir perspektivisch die CO2-Emissionen Deutschlands aus fossilen Energien ebenfalls auf null drücken.

Und egal wie hoch ein CO2-Preis dann ist –wenn man eine Zahl mal Null nimmt, egal wie groß die erste Zahl ist, dann ist das Ergebnis auch immer Null.“