2. Bauabschnitt im Haupthafen Peenemünde beendet

Peenemünde – In Peenemünde (Insel Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist ein weiterer Abschnitt der umfangreichen Baumaßnahmen im Haupthafen beendet worden. „Damit wird die wirtschaftliche und die touristische Entwicklung in der Region weiter vorangetrieben. Peenemünde ist ein bedeutendes Tourismuszentrum für die Insel Usedom. Neben einer interessanten Museumslandschaft wird Einheimischen und Gästen nun auch ein attraktiver Hafen geboten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag vor Ort.

Nachdem in einem ersten Bauabschnitt im südlichen Teil des Haupthafens unter anderem die Ufereinfassung erneuert und die Elektro-, Abwasser- und Trinkwasserversorgung erschlossen wurden, sind jetzt die Arbeiten im nördlichen und nordöstlichen Teil des Hafens abgeschlossen – unter anderem sind zwei Liegeplätze saniert und der Rundweg um 210 Meter verlängert worden. Zusätzlich ist am Siebhaus eine Stahlbrücke installiert worden. Über dem Slipgraben kommt jetzt eine Drehbrücke zum Einsatz. „Mit der Verschönerung rund um den Peenemünder Haupthafen wird die Region insgesamt aufgewertet. Viele Besucher spazieren auch entlang des Hafens auf dem Weg zu den beeindruckenden Museen Peenemündes“, sagte Glawe.

Derzeit gibt es 1.400 Unternehmen mit rund 7.000 Beschäftigten in der Branche. Die Umsätze haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht auf 474 Millionen Euro Bruttoumsatz. Insgesamt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern derzeit 350 Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen mit 14.000 Liegeplätzen an der Küste und 7.725 Liegeplätzen im Binnenland. „Mecklenburg-Vorpommern ist vom Wasser geprägt und gehört zum größten zusammenhängenden Wassersportrevier in Deutschland. So hat sich der Wassertourismus zu einem der touristischen Hauptmärkte im Land entwickelt“, sagte Glawe.

Das Land hat das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 2,9 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtkosten betrugen rund 3,2 Millionen Euro. „Um die Angebotsvielfalt für unsere Gäste und die Einheimischen weiter zu erhöhen, brauchen wir eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Deshalb werden wir auch künftig weiter Projekte unterstützen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Beseitigung von Sturmflutschäden

Zinnowitz – Neben anderen Gemeinden war auch die Gemeinde Zinnowitz Anfang des Jahres von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht. Das Ministerium für Inneres und Europa beteiligt sich mit 5 Mio. EUR.

„Die Gemeinden wurden entgegen des gängigen Antragsprozedere bereits kurz nach der Sturmflut darüber informiert, dass Sofortmaßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Wiederherstellung der Strände ohne Bewilligung durchgeführt werden können. Dazu gehörte zum Beispiel das Beräumen und Wiederherstellen von Strandübergängen oder das Beseitigen von Dünenkliffs außerhalb von Küstenschutzanlagen. Normalerweise ist hierfür ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn nötig. Hier haben wir das Verfahren jedoch aus Gründen der Gefahrenabwehr beschleunigt“, erläuterte Innenminister Lorenz Caffier.

Insgesamt wurden 46 Anträge auf Unterstützung mit einem Finanzvolumen von rund 2,1 Millionen an das Innenministerium gerichtet. Zu den Antragstellern gehörte auch die Gemeinde Zinnowitz. Das Sturmhochwasser hatte die Seebrücke beschädigt und Treibgut angespült. Auch Strandaufgänge mussten wieder hergerichtet werden.

Mit rund 65.500 Euro unterstützt das Innenministerium die Gemeinde, die alles daran gesetzt hatte, um Einheimischen und Gästen einen ordentlichen Strandbereich in der Urlaubsaison präsentieren zu können. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid übergab der Minister heute in Zinnowitz an den Bürgermeister Peter Usemann.

Ahlbeck, Binz, Zingst und Boltenhagen – AOK AKTIV STRAND geht erstmals „ON TOUR“

Einladung zu Spiel, Spaß und Sport an der Ostsee

Faul in der Sonne liegen und nichts tun? Oder doch lieber mit Freunden und Familie neue Sportarten ausprobieren und an der frischen Ostseeluft Spaß bei gemeinsamem Spiel und Bewegung haben? Dann aufgemerkt, es wird sportlich am Ostsee-Strand und genau das ist das Konzept des AOK AKTIV STRANDES, der erstmals auf Tour geht.

Usedomer und Besucher können vor der einzigartigen Kulisse der Ostsee viele verschiedene Trendsportarten wie beispielweise Beachsoccer, Beachhandball oder Beachvolleyball auf ihren Funfaktor testen. Neben ihrem festen Standort im Ostseebad Kühlungsborn schlägt die AOK AKTIV STRAND SPIEL- UND SPORTARENA ihre Zelte nun auch auf Usedom in Ahlbeck (22. Juli), auf Rügen in Binz (5. August), auf Fischland-Darß in Zingst (12. August) und im Ostseebad Boltenhagen (19. August) auf. Dazu sind alle sportbegeisterten Ostseebewohner und Gäste der Region recht herzlich eingeladen. Geleitet wird der AOK AKTIV STRAND vom ehemaligen Bundesligatrainer des FC Hansa Rostock, Andreas Zachhuber.

„Wir wollen die Ostseefans anstecken mit unserer Idee eines AKTIV STRANDES, an dem der gemeinsame Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht“, betonte Matthias Auth, Leiter Sport und Gesundheit der AOK Nordost. „Insofern sehen wir uns als Sportkasse und Impulsgeber für eine gesunde Lebensweise, die die regelmäßige Aktivität und eine ausgewogene Ernährung in den Mittelpunkt stellt.“

Volles Programm in Ahlbeck

Gestartet wird am Sonnabend, dem 22. Juli im Kaiserbad Ahlbeck. In Zusammenarbeit mit der Tourist Information Ahlbeck lädt die SPIEL- & SPORTARENA – der AOK AKTIV STRAND ON TOUR von 11 bis 21 Uhr zu aktiver Erholung mit Beachsoccer, Beachvolleyball und weiteren Sportarten am feinen Sandstrand in Ahlbeck ein (Strandaufgang 1y1z/Grenzstraße/Rathenaustraße). Direkt an der Ostsee können vier Spielfelder mit erstklassiger Ausrüstung und einem qualifizierten Trainerteam, das bis 17 Uhr zur Verfügung steht, frei genutzt werden. Sportgeräte können von 10 bis 18 Uhr gegen Pfand ausgeliehen werden.

Von 11 bis 13 Uhr findet ein Beachsoccer-Training ­und ­-Turnier mit den erfolgreichen und mehrfachen Deutschen Meister der Rostocker Robben statt. Wer lieber pritscht und baggert, sollte sich das Beachvolleyball-Training mit dem Lokalmatador des HSV Insel Usedom von 14 bis 17 Uhr vormerken. Gleichzeitig wird von 14 bis 17 Uhr für die Handballfreunde ein Training im Beachhandball­ angeboten. Und auch das geht auf der Sommersonneninsel – „Eishockey“­ mit den ­Rostocker­ Nasenbären­ von 11 – 14 Uhr. Ab 18 bis 21 Uhr wird zum sportlichen Match am Ahlbecker Strand auch noch chillige Musik aufgelegt. Herzlich willkommen.

Erweiterung der Europaschule und Beseitigung von Sturmflutschäden

Insel Usedom – Die amtsfreie Gemeinde Heringsdorf auf der Insel Usedom, im Landkreis Vorpommern-Greifswald erhielt heute Fördermittel aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung aus dem Ministerium für Inneres und Europa in Höhe von insgesamt 1.908.100 Euro für die Beseitigung der im Januar diesen Jahres entstanden Sturmflutschäden und für die umfassende Sanierung und Erweiterung der Europaschule in Ahlbeck. Innen- und Europaminister Lorenz Caffier übergab heute dem Bürgermeister des Ostsee- und Seebads Heringsdorf Lars Petersen die beiden Fördermittelbescheide.

Insgesamt wurden infolge der schwersten Sturmflut der letzten zehn Jahre 46 Anträge auf Unterstützung mit einem Finanzvolumen von rund 2,7 Millionen an das Innenministerium gerichtet. Zu den Antragstellern gehörte auch die Gemeinde Heringsdorf. Dort kam es im gesamten Strandabschnitt der Gemeinde zu Schäden an den Strandaufgängen, Dünenkanten und –Abgrenzungen und der Seebrücke in Ahlbeck. Mit der Sturmflut wurden außerdem Unmengen an Seetang, Muscheln und Müll aus der Ostsee angespült, welche entsorgt werden müssen. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 244.000 Euro, von denen das Innenministerium 158.600 Euro übernimmt.

„Auf viele Gemeinden kamen mit den Sturmschäden unvorhersehbare und somit auch nicht planbare finanzielle Belastungen zu. Ich freue mich, dass ich heute die zugesagte finanzielle Hilfe überreichen kann. Damit können Gäste und Einheimische nun wieder positiv auf die startende Sommersaison schauen“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Auf finanzielle Unterstützung aus dem Innenministerium kann die Gemeinde Heringsdorf auch für ihr Bauvorhaben der Sanierung und Erweiterung der Europaschule in Ahlbeck freuen. 1.749.500 Euro Fördermittel hat Europaminister Lorenz Caffier heute dem Bürgermeister übergeben. Im Zuge der Baumaßnahmen soll der Eingangsbereich auf der Südseite der Schule barrierefrei gestaltet werden. Insgesamt ist eine barrierefrei Erschließung des 4-geschossigen Plattenbaus durch den Einbau eines Aufzugs geplant. Ferner soll die äußere Gebäudehülle erneuert und die gesamte technische Gebäudeinstallation den technischen Anforderungen einschließlich der Umsetzung von Anforderungen an den Brandschutz neu gestaltet werden. Darüber hinaus ist die Erweiterung des Schulkomplexes um eine Eingangshalle geplant. Die geplanten Gesamtkosten in Höhe von rund 9,7 Mio. Euro werden von Land und Gemeinde gemeinsam getragen.

„Im Ergebnis aller geplanten Baumaßnahmen wird am Standort Ahlbeck ein hochwertiger und zeitgemäßer Unterrichtsbetrieb möglich gemacht“, ist sich Europaminister Caffier sicher. „Es gibt immer mehr grenzüberschreitende Freundschaften und es gibt immer mehr deutsch-polnische Familien. Die Freundschaft unser beiden Völker war nie größer und sie wird – davon bin überzeugt – in Zukunft noch viel enger werden. Und für all das steht die Europaschule in Ahlbeck wie ein strahlendes Symbol.“

Beseitigung der Sturmflutschäden und Neubeschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs

Insel Usedom – Die Sturmflut Anfang Januar diesen Jahres wurde mit Scheitelständen von über 1,50 Metern über Normal als eine schwere Sturmflut und als das höchste Sturmflutereignis seit über zehn Jahren eingestuft.

Neben anderen Gemeinden im Land waren auch die Gemeinde Zempin und Loddin im Amt Usedom Süd von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht. Das Ministerium für Inneres und Europa beteiligt sich mit 5 Mio. EUR.

Innenminister Lorenz Caffier nutze seinen Besuch auf der Insel Usedom heute, um den Bürgermeistern der Gemeinden Loddin und Zempin in Benz Fördermittel zur Beseitigung der Sturmflutschäden und für die entstandenen Kosten für Aufräumarbeiten in Höhe von für beide Gemeinden insgesamt 160.650 Euro aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums zu überreichen.

„Die Gemeinden wurden entgegen des gängigen Antragsprozedere bereits kurz nach der Sturmflut darüber informiert wurden, dass Sofortmaßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Wiederherstellung der Strände ohne Bewilligung durchgeführt werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Dazu gehörte zum Beispiel das Beräumen und Wiederherstellen von Strandübergängen oder das Beseitigen von Dünenkliffs außerhalb von Küstenschutzanlagen. Normalerweise ist hierfür ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn nötig. Hier haben wir das Verfahren jedoch aus Gründen der Gefahrenabwehr beschleunigt.“

Der Strände der Gemeinde Loddin und Zempin wurde so stark zerstört, dass die Schäden eine Gefahr für Leib und Leben für Menschen und Tiere darstellte. Eine Beseitigung von Bäumen und Abbruchmaterial musste so schnell wie möglich erfolgen. Weiterhin sind Maßnahmen zur Wiederherstellung der kommunalen und touristischen Infrastruktur nötig, um den Besuchern der Seebäder in der diesjährigen Saison wieder einen Strandanschnitt für die Erholung bieten zu können. Dafür erhielt die Gemeinde Loddin 44.625 Euro und Zempin 116.025 Euro aus dem Innenministerium.

Grund zur Freude haben heute auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Benz. Innen- und Brandschutzminister Caffier übergab ihnen einen Fördermittelbescheid in Höhe von 120.000 Euro für den Kauf eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20.

Die als Stützpunktfeuerwehr eingestufte Feuerwehr Benz erfüllt Aufgaben im örtlichen und überörtlichen Brandschutz im eigenen Bereich und im gesamten Amtsgebiet Usedom Süd. Zu ihren Einsatzschwerpunkten zählen die eigene Grundschule mit Kindertagesstätte sowie zwei Grund und eine Gesamtschule der Nachbargemeinden, zahlreiche Hotels inklusive das mit Reetdach ausgestattete Golfhotel im Ortsteil Balm und der Flughafen Heringsdorf. Durch die Ersatzbeschaffung soll das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr mit Baujahr 1973 ersetzt werden, das aufgrund seines Zustands erhebliche Wartungs- und Instandhaltungskosten verursacht. Das neue Fahrzeug wird rund 330.000 Euro kosten.

„Die Freiwilligen Feuerwehren sind und bleiben das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes im Land“, sagte der Minister. „Ich danke den Kameradinnen und Kameraden der Benzer Feuerwehr für ihr ehrenamtliches Engagement, das jetzt durch ein modernes Einsatzmittel leichter wird. HLF 20 sind die klassischen Arbeitstiere in der Feuerwehr-Welt, wie es in Fachkreisen heißt. Die Löschfahrzeuge mit Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung decken ein enorm breites Spektrum verschiedenster Einsätze wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze ab.“

Neues Tanklöschfahrzeug für Feuerwehr Trassenheide und Neubau Feuerwehrhaus in Peenemünde

Insel Usedom – Innenminister Lorenz Caffier hat heute anlässlich der Übergabe von zwei Fördermittelbscheiden an die Bürgermeister der Gemeinden Trassenheide und Peenemünde im Amt Usedom-Nord die Arbeit der Feuerwehren im Land gewürdigt. Mit der finanziellen Unterstützung in Höhe von insgesamt 284.000 Euro aus Sonderbedarfszuweisungen des Innenministeriums möchte Trassenheide für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF) beschaffen. Peenemünde plant den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Kameradinnen und Kameraden ihrer Feuerwehr.

„Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr konzentriert sich heutzutage nicht mehr ausschließlich auf die Bekämpfung von Bränden. Vielfältige Aufgaben, wie die Rettung und Bergung von Unfallopfern, die Beseitigung von Havarien und der Einsatz bei Katastrophen und sonstigen Schadensereignissen sind hinzugekommen und verlangen der Feuerwehr ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab“, stellt Minister Caffier fest.

Die Freiwillige Feuerwehr Trassenheide ist zwar als Feuerwehr mit Grundausstattung eingestuft, erfüllt jedoch nicht nur Aufgaben des örtlichen Brandschutzes im eigenen Gemeindegebiet. Sie ist auch regelmäßig bei der Gewährleistung des überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im gesamten Amtsbereich und teilweise im Gebietsteil der gesamten Insel Usedom eingebunden. Zu den Gefahrenschwerpunkten gehören mehrere Hotel- und Beherbergungsbetriebe, Gewerbegebiete sowie die Bahnstrecke der Usedomer Bäderbahn. Für die geplante Beschaffung des Tanklöschfahrzeugs 3000 mit Kosten in Höhe von insgesamt rund 313.000 Euro erhält die Gemeinde Trassenheide rund 104.000 Euro Unterstützung vom Innenministerium. Das neue Fahrzeug ersetzt ein gegenwärtig genutztes Tragkraftspritzenfahrzeug.

Auch der Ausrücke- und Einsatzbereich der Freiwilligen Feuerwehr Peenemünde ist weitläufig und vor allem touristisch geprägt. Bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung des aktuellen Feuerwehrgebäudes wurden eine Reihe von Baumängeln festgestellt, die den Neubau einer Unterkunft für die rund 20 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Peenemünde zwingend notwendig macht. Die Gemeinde hat sich für den Neubau an einem anderen Standort entschieden, da das Grundstück des jetzigen Feuerwehrhauses eine geplante Erweiterung des Gebäudes nicht zulässt. Der Neubau für insgesamt rund 730.000 Euro bei finanzieller Unterstützung des Innenministeriums mit Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 180.000 Euro erfolgt in der Hauptstraße in Peenemünde.

„In ihrem täglichen Einsatz riskieren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im ganzen Land nicht selten ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Dienst der Allgemeinheit. Sie sind damit ein Vorbild für uns alle“, so Innenminister Caffier abschließend.

Hauptrettungsturm im Ostseebad Koserow offiziell in Betrieb genommen

Insel Usedom – Der neue Rettungsturm im Ostseebad Koserow (Insel Usedom) ist am Montag offiziell von Wirtschaftsminister Harry Glawe eröffnet worden. „Mit der Inbetriebnahme des neuen Rettungsturmes wird sich die Attraktivität des Ostseebades Koserow für Einheimische und Gäste nachhaltig erhöhen. Die am Turm stationierten Rettungsschwimmer erhalten bessere Arbeitsbedingungen. Ihnen steht jetzt mehr Fläche zur Betreuung der Badegäste zur Verfügung. Und mit der Verlegung des Rettungsturms an den Haupteingang des Strandes ist für die Rettungsschwimmer ein schnelleres Ankommen bei den Badegästen möglich“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der bislang genutzte Rettungsturm befand sich direkt über der Seebrücke und war nur über diese zu erreichen. Der neue Turm steht nun am Haupteingang zum Strand, etwa 100 Meter von der Seebrücke entfernt. Von Anfang Mai bis Mitte September sollen im gesamten Strandbereich an insgesamt fünf Rettungstürmen täglich zwischen 11 und 13 Rettungsschwimmer aktiv sein. Die Überwachung des Badestrandes hat der Arbeiter Samariter Bund (ASB) seit vielen Jahren inne. „Um die wertvolle Arbeit der Rettungsschwimmer noch weiter zu erleichtern, wird heute auch der Fuhrpark erweitert. Ein neuer Jetski vom Arbeiter Samariter Bund und ein von der Gemeinde angeschafftes Quad unterstützen zukünftig die Arbeit der Rettungsschwimmer“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 192.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf knapp rund 240.000 Euro.

Im Zusammenhang mit den durch das Sturmhochwasser verursachten Schäden in der Gemeinde Ostseebad Koserow hatte das Wirtschaftsministerium jüngst die Reparatur von zwei Holztreppen am Streckelsberg und den Ersatz der zerstörten Treppe an der Steilküste unterstützt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 1,02 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium förderte die Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 892.000 Euro.

Neubau des Hauptrettungsturmes in Koserow

Insel Usedom – Im Ostseebad Koserow auf der Insel Usedom soll ein neuer Hauptrettungsturm gebaut werden. Der Turm entsteht am Haupteingang zum Strand. Der jetzige Rettungsturm befindet sich direkt über der Seebrücke. Der Zugang ist nur über die Seebrücke möglich. „Bei hohem Besucheransturm kann dies zu Konflikten führen. Um einen sicheren Strandbetrieb zu ermöglichen und die Badegäste zeitgemäß zu betreuen, muss hier gehandelt werden. Der Rettungsturm muss neugebaut werden. Daran führt kein Weg vorbei. Das Vorhaben ist auch ein Beitrag, die Badesicherheit der Gäste optimal zu gewährleisten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Mit den Bauarbeiten ist bereits begonnen worden. Die Ausbauarbeiten und die Verlegung der Leitungen sind erfolgt. In den kommenden Tagen werden die Restarbeiten vorgenommen werden. „Der neue Hauptrettungsturm soll noch im Juni fertiggestellt und übergeben werden. Das wäre hervorragend, damit pünktlich zum Start der Hauptsaison und dem Beginn der Sommerferien beste Bedingungen für Einheimische und Gäste am Strand von Koserow vorhanden sind“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe weiter.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 240.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur mit einem Zuschuss in Höhe von rund 192.000 Euro.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes für die Insel Usedom rund eine Million Ankünfte (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und mehr als 5,4 Millionen Übernachtungen (4,7 Prozent) registriert worden. „Usedom ist eine verlässliche Größe der touristischen Entwicklung im Land. Wir werden den Ausbau der touristischen Infrastruktur im Land weiter bestmöglich unterstützen“, so Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten.

Premiere auf der Insel Usedom: Xtreme Coast Race erstmals in Zinnowitz

Insel Usedom – Sportliche Premiere auf der Insel Usedom: Die „Xtreme Coast Race Usedom“ findet erstmals in und um Zinnowitz statt. 40 Athleten aus sieben Bundesländern gehen in zehn Teams an den Start. Der Wettkampf wird in den Disziplinen Laufen, Outrigger (Kanu mit Ausleger), Biking und Surfski (Kajak mit Doppelpaddel) am Sonnabend (10.06.) ausgetragen. „Spannende Sportarten werden in neuartiger Weise miteinander kombiniert. Das macht neugierig. Wir können mit Know-how in einer ausgezeichneten Infrastruktur als Land punkten. Das ist auch ein Plus für die vielen Aktivurlauber und Sportbegeisterten, die zu uns kommen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph im Vorfeld der Veranstaltung. Er wird am Sonnabend vor Ort sein.

Der Wirtschaftsstaatssekretär forderte mehr innovative Veranstaltungsformate in Mecklenburg-Vorpommern. „Erstklassige Events bereichern die touristische Angebotspalette in Mecklenburg-Vorpommern. Solche Veranstaltungen machen lohnend auf unser Bundesland aufmerksam. Neue Gästezielgruppen können so erschlossen werden“, so Rudolph weiter.

Zu den zahlreichen Sportangeboten in Mecklenburg-Vorpommern zählen unter anderem Segeln, Golf, Kanuwandern, Angeln, Radfahren, Wandern, Reiten, Schwimmen, Tauchen und Tennis. In Mecklenburg-Vorpommern werden im Jahr 2017 eine Reihe von großen Sportveranstaltungen ausgerichtet wie beispielsweise: die 80. Warnemünder Woche vom 1. – 9. Juli in Rostock-Warnemünde, die Winston Golf Senior Open in Vorbeck bei Schwerin vom 14. – 16. Juli, das Drachenbootfestival in Schwerin vom 25. – 27. August, der Ironman 70.3 Rügen am 10. September sowie die OZ-Golf-Cup-Serie mit Turnieren im Golfpark Strelasund (23. September) und im Golfcentrum Schloss Karnitz Rügen (24. Juni).

Auf der Insel Usedom gab es im Jahr 2016 rund eine Million Ankünfte (+6,3% im Vergleich zum Vorjahr) und mehr als 5,4 Millionen Übernachtungen (4,7%). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. Im Seebad Zinnowitz waren es 2016 rund 184.000 Ankünfte (+5,8%) und knapp 845.000 Übernachtungen (+4,5%). „Der Tourismus ist in der Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir werden touristische Maßnahmen, vor allem die, die der Saisonverlängerung und der Qualitätssicherung touristischer Angebote dienen nach Möglichkeit unterstützen“, sagte Rudolph. In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt wurden 2016 mit 30,3 Millionen Übernachtungen und 7,6 Millionen Ankünften die höchsten Werte seit der Wiedervereinigung erreicht.

Am Samstag, den 10. Juni treten die Teams über insgesamt 88 Kilometer gegeneinander an. Dabei verteilt sich die Strecke auf einen Halbmarathon (21,1km) im Laufen, 30 Kilometer für die Biker und je 19 Kilometer für die Wassersportler. Start für das Rennen ist 10.00 Uhr direkt am Strandaufgang 8Q in Zinnowitz. Für Besucher und Aktive sind zwei Partys organisiert worden: Am heutigen Freitag findet ab 16 Uhr eine Warm-up-Party in der Sportarena Zinnowitz statt, auf der die Aktiven vorgestellt und die Startplätze ausgelost werden (ca. 18 Uhr). Am Sonnabend ist ab 20 Uhr die „Xtreme Race Party“ geplant. Zuschauer des Events können zusätzlich an einem Fotowettbewerb teilnehmen und ihre Bilder von der Veranstaltung in der Strandarena bis 17 Uhr im Zelt des BLITZ in digitaler Form abgeben. Im Rahmen der Siegerehrung (20.00 Uhr) sollen die Fotos auf der Bühne gezeigt und prämiert werden.

SEETELHOTELS feiert 25jähriges Bestehen

Insel Usedom – Das Unternehmen SEETELHOTELS mit Sitz im Seebad Heringsdorf (Insel Usedom) hat am Sonnabend sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zur Hotelgruppe der Familie Seelige-Steinhoff gehören 16 Hotels, Residenzen und Villen auf der Insel Usedom sowie ein Hotel in Santa Ponsa (Mallorca). „Das familiengeführte Unternehmen SEETELHOTELS hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Hotelgruppe stetig um weitere Übernachtungsmöglichkeiten erweitert und das Angebot für die Gäste vielfältig ergänzt. Diese Erfolgsgeschichte ist geprägt durch das unermüdliche Engagement der Gründerfamilie. Heute gehört SEETELHOTELS zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in Vorpommern. 450 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl ihrer Gäste“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die Hotelgruppe verfügt über mehr als 950 Zimmer, die Angebote reichen dabei vom Drei-Sterne-Familienresort bis zum Fünf-Sterne-Luxushotel. Insgesamt hat die Unternehmerfamilie an den Standorten Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck und Trassenheide in den vergangenen 25 Jahren mehr als 100 Millionen Euro investiert. Das Wirtschaftsministerium hat die Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit knapp 27 Millionen Euro unterstützt. Zuletzt wurden das Hotel Kaiserstrand Beachhotel und die Villa Gerda in Bansin eröffnet. Zu den SEETELHOTELS gehört auch die Privatbrauerei zu Heringsdorf. In dem Usedomer Brauhaus werden vier verschiedene Biere mit einer Gesamtkapazität von über 2.400 Hektolitern pro Jahr gebraut sowie edle Brände destilliert und Liköre kreiert.

„Besonders hervorzuheben ist auch das starke Engagement des Unternehmens für die Region. Neben der Unterstützung kultureller und kulinarischer Veranstaltungen übernimmt das Unternehmen auch Klassenpatenschaften, geht Schulkooperationen ein und fördert die heimischen Vereine. Das zeigt die hohe Identifikation mit der Insel Usedom und ihren Menschen“, sagte Glawe.

Gemeinsam mit anderen Hoteliers der Insel Usedom unterstützt die SEETELHOTELS-Gruppe die Entwicklung des Flughafens Heringsdorf. Die Unternehmer übernehmen Garantien für den Flugticketverkauf, um so regelmäßige Flüge aus verschiedenen Quellgebieten zu ermöglichen. Am Flughafen startete am 8. April der Linienverkehr mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. „Die Kooperation zwischen dem Flughafen und den Hotels trägt entscheidend dazu bei, die Attraktivität der Urlaubsregion weiter zu erhöhen und auch in der Vor- und Nachsaison eine gute Auslastung zu sichern“, sagte Glawe.

Auf der Insel Usedom gab es im Jahr 2016 mehr als eine Million Ankünfte (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und über 5,3 Millionen Übernachtungen (+4,7 Prozent). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. 2016 wurden im Seeheilbad Heringsdorf (Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf) mehr als 479.000 Ankünfte (+5 Prozent) und mehr als 2,3 Millionen Übernachtungen (+4,6 Prozent) gezählt.

In Mecklenburg-Vorpommern insgesamt gab es im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord: Die Marke von 30 Millionen Übernachtungen wurde erstmals überschritten. Insgesamt gab es 30,3 Millionen Übernachtungen (+2,8 Prozent) und 7,6 Millionen Ankünfte (+2,3 Prozent).

Erweiterung der Johannesbad Fachklinik „Klaus Störtebeker“ Ostseestrand

Insel Usedom – Am Mittwoch ist in Kölpinsee (Insel Usedom) der erste Spatenstich für die Erweiterung der Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand gesetzt worden. Die Ostseestrandklinik bietet Vorsorgemaßnahmen für Eltern (sogenannte Mutter/Vater-Kind-Kuren) und Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche an. Träger der Klinik ist die Johannisbad Usedom AG & Co. KG.

„Mit der anstehenden Erweiterung werden sich die Bedingungen für Gäste und Personal weiter verbessern. Mecklenburg-Vorpommern erweist sich so einmal mehr als attraktiver Vorsorge- und Rehabilitationsstandort“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Die Ostseestrand-Klinik mit rund 260 Betten besteht aus mehreren Gebäuden, die sich auf einem weitläufigen Gelände mit Spiel- und Sportplätzen befinden. Insgesamt 96 Mitarbeiter, insbesondere Ärzte, Pflegepersonal, Physio- und Sporttherapeuten, Ernährungsfachleute, Psychologen und Pädagogen sind vor Ort tätig. Das Leistungsspektrum umfasst die Bereiche psychosomatische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen/Adipositas, Hauterkrankungen, Atemwegserkrankungen und orthopädische Erkrankungen.

Nach Klinikangaben sind die Betten mit weit über 90 Prozent ganzjährig ausgelastet. In der Klinik wird für schulpflichtige Patienten auch eine unterstützende Lernbegleitung angeboten. „Die Klinik bietet neben den Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche auch Eltern die Möglichkeit, Vorsorge zu treffen. So kann auch die eigene Leistungsfähigkeit gestärkt werden, um langfristig die Lebensqualität zu erhöhen. Dazu tragen das familiengerechte Umfeld, die professionelle Kinderbetreuung und die medizinische Kompetenz der Mitarbeiter in der Klinik bei“, sagte Rudolph.

Mit dem Neubau entstehen 14 Patientenappartements für Mutter-Vater-Kind-Vorsorgemaßnahmen. Zusätzlich sind unter anderem Spiel- und Aufenthaltsbereiche, eine Empfangshalle, Kinderwagenabstell- und Technikräume sowie der Einbau eines Fahrstuhles geplant. „Mit dem Neubau und der damit folgenden Erhöhung der Bettenkapazitäten wird für die medizinische Versorgung sowie für weitere Aktiv- und Erholungsangebote mehr Raum geschaffen“, sagte Rudolph.

Insgesamt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 60 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit insgesamt rund 10.400 Betten. Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden dort im Jahr 2015 knapp 130.000 Patienten mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 23,8 Tagen stationär behandelt. In den Kliniken arbeiten 471 Ärzte und mehr als 4.900 nichtärztliche Mitarbeiter.

Flüge aus Österreich und der Schweiz starten in Kürze

Insel Usedom – Am Sonnabend fand auf dem Heringsdorfer Flughafen (Insel Usedom) die traditionelle Saisonauftaktfeier mit Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe statt. „Der Flughafen hat sich gut entwickelt. Er ist ein wichtiger Faktor für die Tourismus- und Wirtschaftsregion Insel Usedom und Vorpommern. Wir haben noch deutliches Potenzial für mehr ausländischen Gäste in Mecklenburg-Vorpommern. Insofern ist es gut, wenn wir die Möglichkeiten der Erreichbarkeit der Gäste für unser Land auch weiter verbessern“, sagte der Wirtschaftsminister Glawe.

„Der Saisonauftakt mit unseren Mitstreitern in der Region aus der Tourismusbranche, Politik und Verwaltung ist immer eine gute Gelegenheit, über die neuesten Entwicklungen und Zukunftschancen bezüglich des Flughafens Heringsdorf ins Gespräch zu kommen. Auch in diesem Jahr haben wir einige Abläufe neu gestaltet, verbessert und uns viel vorgenommen“, betonten Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel und Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Raulin.

Der Wirtschaftsminister nutze das Treffen, um die mit Unterstützung des Landes neu angeschafften Vorfeldmaschinen sowie die Feuerwehr und die umgesetzten Investitionsmaßnahmen im Linienbetrieb in Augenschein zu nehmen. „Mit der erfolgten Anpassung der Sicherheitstechnik an die geltenden Standards und den weiteren noch anstehenden Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung des Flughafens Heringsdorf werden wichtige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des internationalen Tourismus in der Region und somit auch für den Erhalt bestehender und die Ansiedlung neuer Betriebe geschaffen“, so Glawe weiter.

So haben sich seit Saisonstart am 8. April schon die neue 18stufige Passagiertreppe, die Ground Power Unit, eine Bodenstromversorgung für Flugzeuge, ein Elektrokleinschlepper für Bodengeräte und Gepäckhänger sowie eine Gepäckförderanlage zur Verladung in Luftfahrzeuge bestens bewährt. Die Verbesserungsmaßnahmen am Inselairport unterstützte das Wirtschaftsministerium mit einem Zuschuss von 1,15 Millionen Euro. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf 1,54 Millionen Euro.

Der Linienverkehr startete in Heringsdorf am 8. April mit den Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart und am 15. April mit der Lufthansa aus Frankfurt am Main. Ab dem 26. Mai wird wöchentlich wieder mit der Austrian Airlines Linz in Österreich angeflogen, ab dem 4. Juni kommen mit der SkyWork Airlines auch wieder die Schweizer Urlauber aus Bern und Basel. Im Spätsommer ab dem 2. September folgt die Germania mit einem Flugangebot aus Dortmund, das von Usedom aus zum direkten Weiterflug nach Palma de Mallorca genutzt werden kann. Im vergangenen Jahr nutzten insgesamt 42.160 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 22.497 Linienflugpassagiere.

Die Insel Usedom konnte 2016 nach Angaben des Statistischen Amtes 1.08 Millionen Ankünfte (+6,3%) und 5.36 Millionen Übernachtungen verzeichnen (+4,7%). Sie kann damit an den positiven Trend des Vorjahres (Ankünfte +5,5%; Übernachtungen +2,8%) anknüpfen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von 4,0 Nächten.

Mecklenburg-Vorpommern hat im Gesamtjahr 2016 einen Übernachtungsrekord erzielt. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes 30,3 Millionen Übernachtungen registriert worden. Im Vergleich zum Vorjahr (29,5 Millionen Übernachtungen) ist das ein Zuwachs um 2,8 Prozent. Auch die Anzahl der Gästeankünfte liegt mit 7,6 Millionen und einem Zuwachs von 2,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis.

Vorbereitungen für Projekt `Portalpraxis´ in Wolgast laufen

Wolgast – Die Kreiskrankenhaus Wolgast GmbH erhält einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn für das Projekt `Pädiatrische Portalpraxis Wolgast`. „Die Vorbereitungen für die Portalpraxis laufen. Wir schaffen mit dem Maßnahmebeginn die Voraussetzungen für die Umsetzung des neuartigen Projektes in Wolgast. Die Ausschreibungen für die Herrichtung der Räume können starten und Personal kann gewonnen werden. Vor Ort soll ein Modell erprobt werden, das zu einer sektorenübergreifenden Versorgung in der Kinderheilkunde (Pädiatrie) beiträgt. Zudem werden damit auch die Bedarfe beispielsweise durch die touristische Saison entsprechend berücksichtigt. So können flexible Regelungen zur Sicherstellung der Versorgung im Rahmen des Projektes erprobt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag.

In Wolgast wird eine intersektorale fachärztliche Notfallversorgung am Beispiel der Pädiatrie in einer ländlichen Region durch eine Portalpraxisklinik aufgebaut. „Da eine solche Versorgungform bisher noch nicht in der Regelversorgung existiert, soll anhand des Projekts modellhaft die Praxistauglichkeit erprobt werden. Es ist notwendig, Versorgungskonzepte mit neuen Formen der Behandlung und Betreuung zu entwickeln, um weiterhin einen hohen fachlichen Standard zu gewährleisten“, erläuterte Glawe weiter. Zu den Zielen zählen unter anderem eine gut erreichbare Notfallversorgung in einem ländlich strukturierten Gebiet, die Vermeidung unnötiger Krankenhausaufenthalte sowie der Einsatz telemedizinischer Instrumente für z.B. Videosprechstunden oder eine ärztliche Zweitmeinung. „Zudem wird ein kindgerechter Bereich mit 10 Plätzen als Portal-Praxisklinik gestaltet“, sagte Gesundheitsminister Glawe.

Eine wichtige Aufgabe für die Portalpraxisklinik ist die Sichtung und Einteilung („Triage“) der als Notfall ankommenden Kinder und Jugendlichen. „Hierzu sind ein ärztlicher Dienst sowie Kinderkrankenschwestern erforderlich. Flankiert werden diese Maßnahmen durch die Nutzung telemedizinischer Netzwerke. Für die Einrichtung und den Betrieb der Portalpraxisklinik am Krankenhausstandort Wolgast sind Ärzte und Krankenschwestern/Krankenpfleger erforderlich. „Hier laufen die Gespräche weiter. Die Fachkräftesuche ist eine Herausforderung. Alle Beteiligten sind gefordert, ihre Bemühungen weiter zu intensivieren“, sagte Gesundheitsminister Glawe abschließend.

Bauarbeiten an A 20 bei Jarmen ab 2. Mai nach enger Abstimmung mit Tourismusverband Usedom

Jarmen – Ab 2. Mai wird die A 20 an der Peene-Brücke bei Jarmen erneuert. Im ersten Bauabschnitt bis voraussichtlich 30. Juni wird die Fahrbahn in Richtung Lübeck saniert. Ab 11. September folgt der zweite Bauabschnitt in der Gegenrichtung. Die dringend erforderlichen Baumaßnahmen wurden durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr geplant und mit Tourismus-Vertretern so abgestimmt, dass die Bauarbeiten außerhalb der Haupt-Urlaubssaison erfolgen können.

Ab 2. Mai wird die Richtungsfahrbahn in Richtung Lübeck gesperrt. Somit kann der Verkehr zum verlängerten 1. Mai-Wochenende von und nach Usedom uneingeschränkt rollen. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit einer Spur je Richtung über die Fahrbahn in Richtung Stettin geführt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird in diesem Zeitraum auf 80 km/h begrenzt. Auf der Brücke über die Peene ist eine Reduzierung auf 40 km/h erforderlich.

Die Anschlussstellen (AS) Gützkow und Jarmen werden teilgesperrt. Dort ist während der Baumaßnahme zunächst nur die Auffahrt auf die A 20 in Richtung Stettin und die Abfahrt aus Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge auf der A 20 aus Richtung Stettin mit Ziel Usedom müssen die Autobahn an der AS Anklam verlassen. Von dort werden sie über die L 35 zur B 111 nahe der AS Gützkow geführt – bis voraussichtlich 01. Juni. Ab dann soll der Verkehr wieder zweistreifig über die Bahnbrücke Anklam auf der B 109 rollen, an der zurzeit gebaut wird. Sobald die zwei Fahrstreifen befahrbar sind, erfolgt die Umleitung zur Insel Usedom über die B 199. Alternativ ist ab diesem Zeitpunkt eine Abfahrt von der A 20 an der AS Pasewalk-Süd und die Anreise nach Usedom über die B 109 über Anklam möglich.

Fahrzeuge aus Richtung Usedom in Richtung Lübeck können über die B 109 zur AS Greifswald und dort auf die A 20 auffahren.

Die Fahrbahn auf der A 20 in Richtung Stettin wird im zweiten Bauabschnitt nach Saisonende ab 11. September bis voraussichtlich 30. November erneuert. Dann ist an den AS Gützkow und Jarmen nur das Verlassen der A 20 aus Richtung Stettin sowie das Auffahren in Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge aus Richtung Lübeck mit Ziel Usedom fahren an der AS Greifswald ab und über die Bundesstraßen B 109 – B 110 – B 111 zur Insel. Fahrzeuge von Usedom in Richtung Stettin können über die B 109 und B 199 zur AS Anklam und dort auf die A 20 fahren.

Im Rahmen des Bauvorhabens werden an der Jarmener Brücke alle Übergangskonstruktionen komplett erneuert. Auf insgesamt 7,5 Kilometern Länge werden die Fahrbahnen in kompletter Breite in beiden Fahrtrichtungen gefräst und es wird die Binder- und Deckschicht erneuert. Zurzeit erfolgen bereits Arbeiten zur Ertüchtigung der Fahrbahnübergänge an der Brücke in Richtung Stettin, damit der Umleitungsverkehr ab 02.05.2017 möglich ist. Bis zum 2. Mai steht in dieser Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Für die Planer ebenso wie für die Bauausführenden stellt dieses Bauvorhaben eine große Herausforderung dar. Die umfangreichen Bauarbeiten können nur in frostfreien Perioden durchgeführt werden und zudem in Abhängigkeit von der Fertigstellung der Arbeiten an der Bahnbrücke Anklam.

Der zeitliche Rahmen für die Bauarbeiten ist mit den Tourismusvertretern der Insel Usedom abgestimmt worden. Anfang März hatte die Straßenbauverwaltung den Tourismusverband der Insel über die erforderlichen Bauarbeiten informiert. Bei einem Treffen am 15. März mit dem Vorstand des Verbands sowie Vertretern von Infrastrukturministerium und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Autobahn wurden dann die Anregungen der Tourismusexperten und ihre Umsetzbarkeit besprochen. Dank akribischer Planungen kann nun der Wunsch, dass die Bauarbeiten nicht die Urlauberströme in der Hauptsaison beeinträchtigen, erfüllt werden.

Auch der Wunsch nach einer Umleitungsbeschilderung, die an- und abreisenden Gästen der Insel die optimalen Reiserouten gut erkennbar anzeigt, wurde erfüllt.

Dazu wurde der Beschilderungsplan für den ersten Bauabschnitt mit dem Tourismusverband abgestimmt.

Es wurde zudem vereinbart, dass die Gastgeber auf der Insel ihren Gästen mit der Buchungsbestätigung die Anregungen zu den An- und Abfahrtsrouten während der Bauzeit übermitteln, die die Straßenbauverwaltung erarbeitet hat. Außerdem veröffentlicht der Tourismusverband diese Informationen zu den einzelnen Bauphasen auf seiner Internetseite www.tviu.de/aktuelles

Vorstandsvorsitzender Sebastian Ader bewertete die Einbeziehung seines Tourismusverbands als äußerst positiv. „Diese Vorgehensweise haben wir bereits bei den Baumaßnahmen an der Bahnbrücke Anklam gut praktiziert. Bei dieser immer noch bestehenden Maßnahme können wir allen Befürchtungen zum Trotz von einem reibungslosen Verlauf sprechen. Hierbei war insbesondere der abgestimmte Zeitplan und die hochmoderne Ampelanlage, welche das Verkehrsaufkommen aus beiden Richtungen erkannte und berücksichtigte, verantwortlich.“

Zu erneuernde Fahrbahnlänge: 7,5 km auf kompletter Breite und beiden Richtungsfahrbahnen 1. Bauabschnitt: 2. Mai bis voraussichtlich 30. Juni 2. Bauabschnitt: 11. September bis vorauss.30. November

Kosten: 9,87 Mio. Euro (Bundesmittel) Ausführendes Unternehmen (Hauptauftragnehmer): Arbeitsgemeinschaft der Eurovia VBU GmbH Neubrandenburg mit der Strabag AG Neubrandenburg

Verbesserung der Infrastruktur auf Usedom

Insel Usedom – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute an die Gemeinde Benz einen Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Benz und dem Ortsteil Stoben übergeben. Verbessert werden soll der Straßenverkehr in den Ortslagen Benz und Stoben. Für den Ausbau sind Kosten in Höhe von rund 394.500 Euro geplant. Bund und Land fördern das Vorhaben bis zu einem Höchstbetrag von rund 256.000 Euro.

„Dieser Ausbau ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur im ländlichen Raum im Herzen der Insel Usedom. Gerade für die Anwohner bedeutet dies eine deutliche Steigerung der Lebensqualität. Mögen die Baumaßnahmen zügig und reibungslos verlaufen“, sagte der Staatssekretär bei der Übergabe des Bescheides in der Stadt Usedom.