Zuschuss für Ausbau des Möskenwegs in Zinnowitz

Insel Usedom – Für den Ausbau des Möskenwegs im Ostseebad Zinnowitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält die Gemeinde vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 630.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Die Gemeinde Ostseebad Zinnowitz plant, den Möskenweg in zwei Bauabschnitten grundhaft auszubauen. Die Fahrbahn soll in acht Metern Breite mit Asphalt befestigt werden. An den Rändern werden zum Schutz der Radfahrer 1,50 Meter breite Schutzstreifen markiert. Die beidseitigen Gehwege werden in einer Breite von mindestens zwei Metern mit Betonrechteckpflaster hergestellt. Zudem wird die Straßenentwässerung komplett erneuert. Im Bereich der Zufahrten zu den Supermärkten wird die Fahrbahn aufgeweitet und mit Linksabbiegefahrsteifen und Mittelinsel versehen. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben des knapp 425 Meter langen zweiten Bauabschnitts vom Bahnübergang bis zum Gnitzer Weg liegen bei knapp einer Million Euro. Die Gesamtausgaben betragen rund zwei Millionen Euro.

Der Möskenweg ist die Hauptzufahrtsstraße von der Bundesstraße B 111 in den Ortskern und zur Promenade von Zinnowitz. Die 6,50 Meter breite Fahrbahn weist Spurrinnen, Asphaltausbrüche und Flickstellen auf.

Zirchower Geschwindigkeitsreduzierung kommt

Schwerin – Nach mehrfachen Gesprächen, u.a. mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Verkehrsminister Christian Pegel und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann am Rande der Landtagssitzung im Mai, vor Ort mit Ministeriumsvertretern und zuletzt während der Sommertour Dahlemanns am vergangenen Montag ist nun entschieden worden, dass die zulässige Geschwindigkeit auf der Durchfahrtsstraße im Ort reduziert wird.

„Das ist wichtig für die Lebensqualität und Sicherheit der Menschen in Zirchow. Ich freue mich, dass ich dem Bürgermeister heute mitteilen konnte, dass es zusammen mit dem Straßenbauamt gelungen ist, diese Geschwindigkeitsreduzierung umzusetzen. Somit konnten wir unser Versprechen einlösen, den Einwohnerinnen und Einwohnern zu helfen. In der nächsten Woche werden entsprechende Schilder montiert.“

Die Landesregierung werde weiter an meinem zweiten Schritt arbeiten. Dahlemann: „Wir brauchen hier dringend eine Ortsumgehung. Alle notwendigen Anträge sind beim Bund gestellt. Wir werden gemeinsam mit den Zirchowerinnen und Zirchowern dranbleiben, denn Engagement lohnt sich“, bekräftigte Dahlemann.

Dahlemann sagt Zirchow Unterstützung zu

Insel Usedom – Mit fünf Terminen auf der Insel Usedom startet der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute in seine Vorpommerntour.

Erste Station war am Morgen die Gemeinde Zirchow, in der sich viele Bürgerinnen und Bürger für den Bau einer Ortsumgehung einsetzen. „Die Landesregierung unterstützt diesen Wunsch. Zirchow ist schon heute durch den Durchgangsverkehr stark belastet. Diese Belastung wird vermutlich noch steigen, wenn der Tunnel in Swinemünde eröffnet wird. Es geht hier um Lebensqualität und um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, vor allem der Kinder im Ort“, erklärte Dahlemann im Anschluss an das Gespräch.

Deshalb seien zwei Dinge wichtig. „Wir brauchen eine Ortsumgehung. Der Bau wird nur möglich sein, wenn der Bund eine Ausnahme erteilt. Dazu ist das Land in guten Gesprächen mit dem Bund. Wir hoffen demnächst auf eine schriftliche Zusage vom Bundesverkehrsminister. Ich bin allen sehr dankbar, die das auf ihrer Ebene unterstützten. Und es gibt den Wunsch, dass bis zum Bau der Ortsumgehung die Verkehrsgeschwindigkeit in Zirchow auf Tempo 30 herabgesetzt wird. Dazu bin ich mit dem Landkreis und dem Verkehrsministerium im Gespräch“, sagte der Staatssekretär.

Mit seinem Besuch vor Ort löste Dahlemann eine Zusage ein, die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Vorpommern-Staatssekretär der Bürgerinitiative bei einer Demonstration vor dem Schweriner Landtag gegeben hatten.

Am Nachmittag übergibt Dahlemann einen Fördermittelbescheid in Höhe von 17.000 Euro an die Interessengemeinschaft Neeberg „Krumminer Wieck e.V.“. Mit diesen Mitteln sollen die Hafenbefestigung und der Badesteg an der Krumminer Wieck saniert werden. „Hafen und Steg werden von Einheimischen und zunehmend auch von Touristen genutzt. Mit der Sanierung leisten wir auch einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft auf Usedom“, so der Staatssekretär.

Premiere bei Vineta

Zinnowitz – Auf der Ostseebühne in Zinnowitz findet an diesem Samstag die Premiere der 22. Auflage der Vineta-Festspiele der Vorpommerschen Landesbühne Anklam statt. Zu erleben ist die erste Geschichte der neuen Trilogie „Das Elfenspiel“. Wolfgang Bordel, Autor und Erfinder der Festspiele, hat der Sage um die reiche Stadt Vineta, ein neues Gesicht gegeben.

„Seit vielen Jahren sind die Vineta-Festspiele ein Besuchermagnet auf der Insel Usedom und bestes Marketing für Vorpommern. Das gilt sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Sehr gerne unterstütze ich das Engagement der Gemeinde und der Vorpommerschen Landesbühne bei ihren Bemühungen, dieses Spektakel fortzuführen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Übergabe einer Fördermittelzusage an die Gemeinde Zinnowitz.

Nach über 20 Jahren Nutzung des Bühnengeländes macht sich eine Erneuerung der Sitzbänke erforderlich. Die Gemeinde Zinnowitz, Eigentümerin der Ostseebühne, stellte im April den Antrag auf eine Förderung für diese Investition.

„Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen eine Zusage für eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro überreichen kann. Mit den Mitteln aus dem Vorpommern-Fonds fördern wir die kulturelle Entwicklung und regionale Identität in Vorpommern. Deshalb unterstützen wir die Vineta-Festspiele gern. Schon in meiner Jugend war ich regelmäßiger Zuschauer der Vineta-Festspiele. Diese Begeisterung ist ansteckend und anhaltend. Umso mehr freue ich mich, der Einladung des Intendanten zu folgen und eine Gastrolle zu übernehmen“, betonte Dahlemann abschließend.

Oberbürgermeister aus Rheinland-Pfalz informiert sich über Kur- und Heilwald auf Usedom

Insel Usedom – Unter Leitung des Oberbürgermeisters von Lahnstein, Peter Labonte, haben sich am Montag etwa 15 Vertreter der kommunalen Verwaltung sowie aus Gesundheit und Politik der Stadt Lahnstein (Rheinland-Pfalz) über den Kur- und Heilwald in Heringsdorf (Insel Usedom) informiert. „Die Idee des ersten prädikatisierten Kur- und Heilwaldes in Deutschland stößt auf großes Interesse. Wir haben durch die Prädikatisierung des Kur- und Heilwaldes gemeinsam mit der Gemeinde Heringsdorf ein Alleinstellungsmerkmal definiert. Das ist beste Werbung für Mecklenburg-Vorpommern. Gesundheitstourismus und prädikatisierter Wald lassen sich hier vor Ort in wunderbarer Weise miteinander verbinden. Das sucht deutschlandweit Seinesgleichen. Die Stadt Lahnstein in Rheinland-Pfalz und ihr Oberbürgermeister haben das Gesundheits- und Wirtschaftspotential solcher Prädikatisierung erkannt. Wir unterstützen Lahnstein sehr gerne bei der Idee, ebenso erfolgreich zu arbeiten. Innenminister Roger Lewentz (Rheinland-Pfalz) und unser Wirtschaftsminister Harry Glawe haben gerne die Schirmherrschaft dieses partnerschaftlichen Miteinanders übernommen. Deutschland wird so im Wettbewerb mit anderen Gesundheitstourismusdestinationen gestärkt. Wir brauchen mehr solcher innovativen Ideen, die in die Praxis umgesetzt werden. So können wir kontinuierlich neue touristische Zielgruppen auf unser Land aufmerksam machen und im Wettbewerb mit anderen Schritt halten“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Auf der Insel Usedom wurde in Heringsdorf im vergangenen Jahr der erste deutsche Kur- und Heilwald ausgewiesen. In dem etwa 50 Hektar großen Waldstück entstanden Ruheplätze und Wege sowie Bewegungsstationen, um beispielsweise Atemwegs- sowie Herz- und Kreislauferkrankungen zu lindern. Der Besuch im Kur- und Heilwald ist wegen seines hohen Sauerstoffgehalts beispielsweise für die Behandlung von Atemwegserkrankungen interessant. „Neben den gesundheitlichen Aspekten zur Prävention und Rehabilitation von Krankheiten schaffen wir mit dem Kur- und Heilwald neue Angebote für Aktivurlauber in unserem Land. Der Wald ist auch ein Beitrag zur Saisonverlängerung in der Region. Der Kur- und Heilwald ist das ganze Jahr über begehbar“, so Rudolph weiter.

Die Idee für Kur- und Heilwälder ist auf der 8. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2012 durch Professor Horst Klinkmann thematisiert worden und mit Unterstützung der BioCon Valley GmbH entwickelt worden. Der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat ein umfassendes Konzept für die Nutzung von Kur- und Heilwälder im Land erarbeitet und setzt dieses im Land unter anderem mit der Landesforstanstalt sowie neben Heringsdorf mit weiteren staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten, darunter zum Beispiel Waren (Müritz), Plau am See, Sassnitz, Bad Doberan, Heringsdorf, Graal-Müritz, Krakow am See, Klink und Baabe weiter um.

Im Zeitraum Januar bis März 2018 wurden nach Angaben des Statistischen Amtes auf der Insel Usedom 176.036 Ankünfte (+0,6 Prozent) und 711.226 Übernachtungen (3,5 Prozent) verzeichnet. Das Seeheilbad Heringsdorf kann seit 2014 stetig steigende Ankunfts- und Übernachtungszahlen verzeichnen. So stiegen die Ankünfte 2017 um 1,3 Prozent und die Übernachtungen leicht um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Ziel ist es, das die Insel als Ganzes als Lebensort für die Anwohner sowie als Ausflugs- und Urlaubsziel für Gäste noch attraktiver wird. Die Investitionen in die touristische Infrastruktur, der Ausbau des Freizeitangebotes und die Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten machen sich bemerkbar. Wichtig ist, dass der Tourismus seine stabilisierende Kraft innerhalb der heimischen Wirtschaft vor allen Dingen auch in der Vor- und Nachsaison noch intensiver entfaltet. Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Ausbau saisonverlängernder Maßnahmen auch künftig“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend.

Saisonauftakt beim Flughafen Heringsdorf

Rudolph: Flughafen ist inzwischen ein Aushängeschild für den Tourismus in Vorpommern

Insel Usedom – Die Linienflugsaison wurde zwar bereits am 14. April mit einer ausgebuchten Canadair CRJ900 der Lufthansa aus Frankfurt/Main eröffnet, aber erst heute wurde der Auftakt mit Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph und vielen Gästen aus der Tourismusbranche, Wirtschaft und Politik offiziell gefeiert.

„Der Flughafen Heringsdorf ist inzwischen ein Aushängeschild für den Tourismus in Vorpommern. Erreichbarkeit ist heute ein Standortfaktor von zunehmender Bedeutung. Das gilt für die Ansiedlung von Investoren genau wie für Gäste, die in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen wollen. Wir können gemeinsam stolz sein, was wir hier geschafft haben“, betonte der Staatssekretär. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Linien bedient. Nach dem Start des Linienverkehrs am 14. April mit einem Lufthansa-Flug von Frankfurt am Main folgten am 28. April die Eurowings-Linien aus Düsseldorf und Stuttgart. Ab morgen (6. Mai) gibt es dann wieder regelmäßige Flüge aus der Alpenrepublik von Basel über Bern mit der SkyWork Airlines. Ab dem 25. Mai wird Linz in Österreich wöchentlich mit der Austrian Airlines angeflogen. Im vergangenen Jahr nutzten 32.128 Fluggäste den Heringsdorfer Flughafen, davon 19.616 Linienflugpassagiere. Die Lotsen registrierten 2017 insgesamt 4.369 Flugbewegungen.

„Die Zukunft und die weitere Entwicklung des Flughafens in der Region und für das Land sind spannende Themen“, betonten der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Raulin und Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel. „Insofern sind wir sehr froh über die bisherige Unterstützung des Landes und des Wirtschaftsministeriums. Auch in Zukunft sind wir auf diese Hilfe angewiesen, so etwa bei der geplanten Erneuerung der 20 Jahre alten Anflugbefeuerung. Darunter sind die ortsfesten Licht- oder Funksignale zur Navigation bei Start- und Landemanöver zu verstehen“, so Dirk Zabel. Das Wirtschaftsministerium hatte in den vergangenen Jahren die notwendige Kapazitätserweiterung und die Herstellung der notwendigen Sicherheitsstandards mit insgesamt 1,34 Millionen Euro gefördert.

Investitionen in die Zukunft, die sich auszahlen. Eine zunehmende Zahl an Gästen aus dem südlichen und westlichen Ballungszentren Deutschlands sowie aus Österreich und der Schweiz entscheidet sich für die unkomplizierte Anreise per Flugzeug. Die Insel Usedom konnte 2017 1.068.258 Ankünfte und 5.296.492 Übernachtungen verzeichnen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr zwar einem Rückgang von 1,5 Prozent bei den Ankünften und 1,2 Prozent bei den Übernachtungen, stellt jedoch trotzdem das zweitbeste Ergebnis für die Insel nach der Wende dar. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt mit 5,0 Nächten deutlich über dem Landesschnitt von 4,0 Nächten. Mecklenburg-Vorpommern erreichte im Jahr 2017 ebenfalls sein zweitbestes Ergebnis mit 29,7 Mio. Übernachtungen (-1,8 % gegenüber dem Vorjahr) und 7,5 Mio. Gästeankünften (-0,5 % gegenüber dem Vorjahr).

Eröffnung des Hauses des Gastes im Ostseebad Zinnowitz

Zinnowitz – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Montag gemeinsam mit kommunalen Vertretern sowie Gästen aus Verwaltung und Wirtschaft das Haus des Gastes in Zinnowitz (Insel Usedom) eröffnet. „Die umfangreichen Investitionen haben sich gelohnt. Mit dem Haus wird die Attraktivität des Ostseebades weiter erhöht. Die neue Begegnungsstätte ermöglicht zusätzliche Angebote insbesondere in der Vor- und Nachsaison. Es ist ein moderner Treffpunkt für Gäste und Einheimische gleichermaßen entstanden. Die Bedingungen haben sich vor Ort deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe (zweiter von links) hat das „Haus des Gastes“ im Ostseebad Zinnowitz offiziell eröffnet. Fotoquelle WM

„Mit dem baulichen und räumlichen Zuwachs zur bisherigen Kurverwaltung hat jetzt der gesamte Service Platz im Haus. Im Obergeschoss sind zudem ein Kreativraum als zusätzliches Angebot, saisonverlängernde Maßnahme und witterungsunabhängiges Angebot und ein kleiner Saal entstanden, in dem bei Veranstaltungen 70 bis 80 Personen Platz finden werden. Das fehlte bisher in Zinnowitz“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe. Bei dem Vorhaben sind unter anderem der Gäste- und Verwaltungsbereich getrennt worden. Verkehrsflächen, wie Vorräume, Flure und Treppen wurden vergrößert. Darüber hinaus sind zusätzliche sanitäre Anlagen sowie Büro- und Lagerflächen entstanden. Im Gebäude wurde ein Aufzug gebaut.

Darüber hinaus wurde das Haus des Gastes mit dem dreistufigen Qualitätsmanagementsystem „ServiceQualität Deutschland“ zertifiziert. Wirtschaftsminister Glawe hat gemeinsam mit kommunalen Vertretern im Foyer das Siegel enthüllt. „Das Gütesiegel hilft Unternehmen und Einrichtungen wie Häusern des Gastes, ihren Service weiter zu entwickeln und zu verbessern. An dem „Q“-Siegel kann der Gast erkennen, dass auf Grundlage der Gästeerwartungen kontinuierlich und intensiv an der Perfektionierung der ServiceQualität hier vor Ort gearbeitet wird“, erläuterte Glawe weiter.

Weiterhin verfügt Zinnowitz über das Siegel „Reisen für Alle“. „Bei der Errichtung des Haus des Gastes in Zinnowitz wurde großer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. So bietet das Haus des Gastes nicht nur bauliche Vorteile für Menschen mit körperlichen Behinderungen, sondern geht auch auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen ein.

Das Ostseebad Zinnowitz ist ein positives Beispiel für einen barrierefreien Urlaub entlang der touristischen Servicekette. So bietet das Ostseebad neben entsprechenden Unterkünften auch spezialisierte Transporte und zwei behindertenfreundliche Strandzugänge an. Die wassertauglichen Strandrollis ermöglichen es Urlaubern mit Behinderungen sogar ins Wasser zu kommen“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Das Wirtschafts- und Tourismusministerium hat die Errichtung des Hauses des Gastes über die Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit rund 602.000 Euro unterstützt. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe dankte abschließend den Planern, Architekten, Bauleuten und der Kommune für die erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens.

Erweiterungsbau der Fachklinik „Klaus Störtebeker“ fertiggestellt

Insel Usedom – In Kölpinsee (Insel Usedom) hat Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe den Neubau der Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand offiziell in Betrieb genommen. Vor Ort sind 14 neue Patientenappartements für Eltern-Kind-Vorsorgemaßnahmen zusätzlich zu den fünf bereits vorhandenen entstanden. „Mit dem Neubau bietet sich Müttern und Vätern in Familienverantwortung mit ihren Kindern eine gute Möglichkeit, Kraft für den Alltag zu tanken. Die komfortable Unterbringung, das vielseitige Behandlungsangebot und die erholsame Natur ergänzen sich in besonderer Weise“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Träger der Fachklinik „Klaus Störtebeker“ ist die Johannisbad Usedom AG & Co. KG. Die Ostseestrandklinik mit 270 Betten besteht aus zwei Bereichen – einer Klinik zur Durchführung von Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche sowie einer weiteren Klinik für Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter in Familienverantwortung. Kinder können in der Regel bis zum Alter von zwölf Jahren mitfahren. „In der Fachklinik Klaus Störtebeker wird die Basis geschaffen, um Familien zu stärken. Das gilt für die Eltern, die während der Vorsorgemaßnahme lernen, die Balance zwischen Privat- und Berufsleben besser zu schaffen. Und besonders für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, frühzeitig den Grundstein für ein möglichst gesundes Leben zu legen“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich insgesamt 60 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen angesiedelt. Davon 30 für Erwachsene, acht für erwachsene Suchtkranke und 22 Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen. Die 60 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtung in M-V verfügen über 10.383 Betten. Nach Angaben des Statistischen Amtes wurden rund 129.000 Patienten bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 23,7 Tagen stationär behandelt. In den Kliniken arbeiten 484 Ärzte. Die Zahl des nichtärztlichen Personals beträgt 5.033.

Die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand in Kölpinsee auf Usedom ist nach eigenen Angaben spezialisiert auf stationäre Vorsorgemaßnahmen für Eltern und Kinder sowie auf Kinder- und Jugendrehabilitation. Im Mittelpunkt der Vorsorgemaßnahmen stehen Mütter und Väter mit psychosomatischen Beschwerden, Erkrankungen von Atemwegen, Haut, Stoffwechsel und Bewegungsapparat. Die Einrichtung bietet derzeit Platz für 48 Erwachsene mit bis zu 72 Kindern in der Regel bis zwölf Jahren in den stationären Eltern-Kind-Vorsorgemaßnahmen.

In der Kinderrehabilitation können 95 Kinder behandelt werden. Die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand führt Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten vom Säuglingsalter bis zum 18. Lebensjahr durch mit Krankheiten der Haut, des Atmungssystems, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten sowie seltenen genetischen Erkrankungen.

Startschuss für „Baltic Lights“ auf der Insel Usedom

Insel Usedom – Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Sonnabend (10.03.) den Startschuss für das nördlichste Schlittenhunderennen Deutschlands in Heringsdorf (Insel Usedom) gegeben. Unter dem Titel “Baltic Lights” finden noch bis Sonntag Wettkämpfe internationaler Hundeschlittenteams sowie ein großes Rahmenprogramm in den Kaiserbädern Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin statt.

„Das Schlittenhunderennen ist für die Insel und für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern insgesamt etwas ganz Besonderes. Von dem sportlichen Großereignis profitieren die Hotels in den Kaiserbädern, die mit besonderen Angeboten werben. Strandfeuer locken die Gäste auch am Abend an die Küste. Der abwechslungsreiche und vielfältige Rahmen der Veranstaltung ist für die Insel ein touristisches Alleinstellungsmerkmal“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Wirtschaftsminister Glawe hatte die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen.

Neben spannenden Wettkämpfen internationaler Musher Teams (Musher sind die Hundeschlittenführer) und Promi-Rennen zu Gunsten der Welthungerhilfe zwischen den Seebrücken Heringsdorf und Ahlbeck können sich Besucher im Musherdorf an der Seebrücke Heringsdorf über die Sportart informieren. Am Sonnabend ist ab 18.30 Uhr ein „Biike Brennen“ geplant – drei lodernde Feuer laden an den Stränden der drei Kaiserbäder zum Verweilen ein; zudem sind Feuershows und eine Fackelwanderung geplant.

Die Siegerehrung der Rennen findet am Sonntag um 15 Uhr statt. „Der touristische Erfolg einer Region entsteht aus der Kombination von moderner Infrastruktur, engagierten Machern sowie interessanten Veranstaltungen und Ausflugszielen. Wichtig ist dabei, dass für die Gäste unseres Landes das ganze Jahr über attraktive Angebote zur Verfügung stehen. Die Baltic Lights tragen dazu bei, die Saison in Mecklenburg-Vorpommern auch außerhalb der Sommermonate zu bereichern“, sagte Glawe.

Auf der Insel Usedom sind nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2017 mehr als eine Million Ankünfte und knapp 5,3 Millionen Übernachtungen gezählt worden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit fünf Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten. In ganz Mecklenburg-Vorpommern gab es im Jahr 2017 mehr als 7,5 Millionen Ankünfte und rund 29,8 Millionen Übernachtungen.

Fördermittel für neue Feuerwehrtechnik

Rankwitz/Ückeritz – Die Gemeinden Ückeritz und Rankwitz (Amt Usedom Süd) wollen für ihre Freiwilligen Feuerwehren neue Fahrzeuge anschaffen. Finanzielle Unterstützung dafür kommt vom Land. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute im Seebad Ückeritz einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung eines Mittleren Löschfahrzeuges für die Feuerwehr Ückeritz und einen Bewilligungsbescheid für die Anschaffung eines Löschfahrzeuges 20 für die Feuerwehr Rankwitz an die Bürgermeister der Gemeinden.

Die Freiwillige Feuerwehr Ückeritz ist nicht nur im eigenen Ort im Einsatz, sondern ebenso im Amtsgebiet. Außerdem wurden ihr durch den Landkreis Vorpommern-Greifswald überörtliche Aufgaben in der Wasserrettung übertragen, denn zu ihren Mitgliedern gehören auch ausgebildete Spezialkräfte wie Rettungsschwimmer oder Bootsführer. Das alte Löschfahrzeug mit Baujahr 1973 soll deshalb ersetzt werden, denn es hält nicht mehr den Anforderungen stand und verursacht zudem hohe Wartungs- und Unterhaltungskosten. Mit dem neuen Löschfahrzeug ist die Feuerwehr Ückeritz gerade für die Sonderaufgabe „Wasserrettung“ besser ausgestattet. 80.300 EUR steuert das Innenministerium als Sonderbedarfszuweisung für die Neuanschaffung bei.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Rankwitz nimmt nicht nur in der eigenen Gemeinde, sondern überörtlich Aufgaben des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung wahr. Besondere Einsatzschwerpunkte sind hier große Wald-, Wiesen- und Ackerflächen. Durch die Ersatzbeschaffung sollen ein Löschfahrzeug aus dem Jahr 1981 und eines mit Baujahr 1984 ersetzt werden, beide entsprechen altersbedingt nicht mehr dem nötigen Stand der Technik. In diesem Fall unterstützt das Innenministerium die Gemeinde Rankwitz mit 110.000 EUR Sonderbedarfszuweisung.

„Die Investitionen in den Brandschutz sind gut angelegtes Geld. Eine moderne Feuerwehrausstattung erleichtert erfolgreiche Einsätze“, so Innenminister Caffier heute in Ückeritz. „Das Einsatzspektrum ist vielfältig, dementsprechend müssen die Feuerwehren ausgestattet sein. Ohne den persönlichen Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfern nützt auch moderne Technik nichts. Viele engagieren sich in den beiden Gemeinden für den Schutz ihrer Mitbürger. Dafür danke ich allen recht herzlich.“

28. Hanseatische Sanierungstage in Heringsdorf

Insel Usedom – Rund 400 Experten tagen noch bis Sonnabend (04.11.) in Heringsdorf (Insel Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald) bei den 28. Hanseatischen Sanierungstagen. „Mit Tradition und Konstanz gestalten die Organisatoren der Tagung ein reichhaltiges Programm, das jährlich eine hohe Teilnehmerzahl anspricht. Neben Fachvorträgen werden im engen Austausch untereinander praktisch erprobte Techniken der Altbausanierung diskutiert. So bleibt die Branche stets auf dem aktuellen Stand. Und das ist richtig, denn Innovationsfähigkeit ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Strukturwandel und für eine gute Zukunft – in wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Hinsicht“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Die Fachtagung für Sachverständige, Architekten, Bauingenieure, Bauunternehmer sowie Mitarbeiter von Universitäten, Hochschulen und Fachbehörden wurde vom Bundesverband Feuchte & Altbausanierung e.V. (BuFAS) organisiert.

„Innovation setzt kluge Köpfe voraus. Deshalb ist es wichtig, für eine attraktive Wissenschaftslandschaft mit exzellenten Ausbildungs- und Forschungsbedingungen zu sorgen. Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinen Hochschulen und außeruniversitären Forschungsstätten hier gut aufgestellt. Mit langfristig am Markt erfolgreichen Innovationen werden notwendige Impulse für dynamische Entwicklungen und Wachstum in den Regionen gegeben. Dafür müssen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte mit Erfolg realisiert werden“, sagte Rudolph.

Unter den bisher vom Wirtschaftsministerium unterstützten Projekten waren auch Technologievorhaben, die sich mit dem Bau oder mit Bauwerken befassten, unter anderem: Automatisierte Flugroboter für Gebäudeerfassung und belastete Räume; Thermowandkonsolen für Industriebauten, die nahezu wärmebrückenfreie und hinterlüftete Fassadenverkleidungen ermöglichen; Hochleistungsleichtbauplatten mit verbesserten Wärmedämmungseigenschaften; beheizbare innovative Fenstersysteme; Bauwerksüberwachung.

„Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Technologiepolitik des Wirtschaftsministeriums. Dabei haben wir besonders strategische Kooperationen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die sogenannte Verbundforschung, im Fokus“, sagte Rudolph. Ziel ist es, dass Unternehmen mit wissenschaftlicher Begleitung marktfähige Produkte und Dienstleistungen entwickeln können.

In der europäischen Förderperiode bis 2020 stehen für die Unterstützung von Forschung, Entwicklung und Innovation aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) insgesamt 168 Millionen Euro zur Verfügung. In den Jahren 2015 und 2016 wurden aus diesen Mitteln für 182 Vorhaben insgesamt 53,8 Millionen Euro bewilligt; davon mit 42,1 Millionen Euro insgesamt 104 Verbundforschungsvorhaben Wirtschaft-Wissenschaft. Das Wirtschaftsministerium fördert zudem an den zwei Universitäten in Rostock und Greifswald sowie den drei für die Wirtschaft relevanten Hochschulen in Wismar, Stralsund und Neubrandenburg neben konkreten Verbundforschungsprojekten auch den Technologietransfer Wissenschaft-Wirtschaft in Form von Personalstellen für die Wirtschaftstransferbeauftragten.

Neben Fachvorträgen unter anderem zu den Themen Holzbau/Holzschutz, Forschung, Hohlraumdämmung und Baurecht wurden auch die Gewinner des Wettbewerbs „Nachwuchs-Innovationspreis Bauwerkserhaltung“ vergeben. Mit der Auszeichnung werden vom Verband mit Unterstützung des Beuth Verlags sowie dem Fraunhofer IRB Verlag (Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau) herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Bauwerkserhaltung gewürdigt.

Den ersten Platz erreichte Rafael Reimann von der Bauhaus Universität Weimar für seine Masterarbeit »Möglichkeiten der Erfassung von Verformungen durch Treibmineralbildungen an Mörtelsystemen mittels Streifenlichtprojektion – Bewertung und Vergleich zu anderen Messmethoden«. Die zweite Preisträgerin ist Magdalena Remde von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig für ihre Masterarbeit zum Thema »Untersuchung des Zugfestigkeitsverhaltens von Mauerwerksproben«.

„Die ausgezeichneten Masterarbeiten behandeln Themen, die für Mecklenburg-Vorpommern bedeutsam sind. Unser Land ist reich an baukulturell wertvollen Gebäuden und historischen Stadtkernen. Das gilt es behutsam zu erhalten. Qualität in Städtebau und Architektur gewinnt zunehmend als weicher Standortfaktor für wirtschaftliche Ansiedlungen, Wohnortwahl und als Urlaubsziel an Bedeutung“, sagte Rudolph bei Übergabe der Auszeichnungen.

Swinetunnel-Gutachten: Geringe Verkehrszunahme für Usedom zu erwarten

Insel Usedom – Die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern hat heute (03.11.2017) auf Usedom ein Gutachten vorgestellt, das die Auswirkungen einer festen Swinequerung auf den Verkehr auf der Insel Usedom auswertet. Auf Basis dieser Untersuchungen war zu entscheiden, ob und wenn ja, welchen Anpassungsbedarf der Tunnelbau auf der Insel und ihren Zufahrten erforderlich macht.

Die Gutachter erwarten nach ihren Ausführungen keine wesentlichen Veränderungen des Verkehrs auf, nach und von Usedom durch den Bau des Tunnels. Wesentliche Voraussetzung hierfür sei laut Gutachtern, dass die Begrenzung der Bundesstraße 110 auf Fahrzeuge mit einem Gewicht von maximal 7,5 Tonnen bestehen bleibe. Straßenbauverwaltung und Energieministerium versicherten in diesem Zusammenhang, dass ein Ausbau dieser Straße hin zu einer Schwerlastfähigkeit und eine daraus folgende Änderung dieser Tonnagebeschränkung nicht beabsichtigt seien.

Die Gutachter erwarten nur moderate Verkehrszuwächse, die sich im Wesentlichen auf Urlauberverkehre auf der Insel Usedom, insbesondere im kleinen Grenzverkehr auswirken – bei den Tagestouristen. Darüber hinaus rechnen die Gutachter mit lediglich moderaten zusätzlichen Verkehrsmengen vom und zum Fährhafen Swinemünde, die sich durchgängig auf die B 110 bis zur Anschlussstelle Jarmen der Autobahn 20 auswirken würden. Dafür seien nach Einschätzung der Straßenbauverwaltung, gestützt durch Hinweise der Gutachter, die Straßen ausreichend ausgebaut.

Empfohlen haben die Gutachter der Straßenbauverwaltung jedoch eine nähere Betrachtung der Knotenpunkte B 110/B 199 in Görke und B 110/B 111 in Mellenthin. Außerdem raten sie, die B 110 zwischen A 20 und Anklam sowie die B 199 zwischen A 20 und Görke auszubauen. „Die Zufahrten zur Insel Usedom sind für mich ein wichtiges Anliegen. Die Empfehlungen des Gutachtens werden wir prüfen und im Rahmen der Möglichkeiten umsetzen“, so Verkehrsminister Christian Pegel. Die Gesamtkosten belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 51 Millionen Euro.

Unabhängig vom Gutachten werden nach Informationen der Straßenbauverwaltung auch die Strecken im weiteren Verlauf erneuert, wie zum Beispiel im Abschnitt der B 110 zwischen Pinnow und der Zecheriner Brücke.

Die Inseln Usedom und Wollin werden durch die Swine getrennt. Über den Fluss gibt es bislang keine feste Straßen- oder Schienenverbindung, nur zwei Fährverbindungen. Die Vertreter der polnischen Stadt Swinemünde, deren Gebiet sich auf Teile beider Inseln erstreckt, planen einen Tunnel zur Unterquerung der Swine. Das Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern unter Minister Christian Pegel hat deshalb 2015 ein Verkehrsgutachten zu den Auswirkungen eines solchen Tunnels auf die Insel Usedom beauftragt inklusive der eventuell erforderlichen Maßnahmen, die sich daraus ergeben.

Peenestraße in der Stadt Usedom wird frei gegeben

Schwerin – Am Freitag (03.11.2017) wird Infrastrukturminister Christian Pegel in der Stadt Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die Peenestraße feierlich freigeben. Die Peenestraße verbindet die Innenstadt mit dem Hafen.

Der zweispurige Straßenabschnitt verlängert die durch die Altstadt führende Peenestraße, die schon vor 20 Jahren mit Städtebaufördermitteln saniert wurde, in Richtung Hafen. Die Fahrstreifen wurden mit Natursteinen gepflastert, ein breiter Fußgängerweg ergänzt, neue Versorgungsleitungen gelegt sowie sieben Straßenleuchten mit effizienter LED-Technik installiert. Beim Bau waren überwiegend Firmen aus der Region beteiligt.

Die Kosten für den ersten, ca. 160 Meter langen Teilabschnitt betragen rund 435.500 Euro. Für den weiteren Straßenausbau, inklusive rückwärtige Verkehrsanbindung an die Kreisstraße K 46 VG als Umgehungsstraße und die Erschließung des Hafenvorplatzes, werden Investitionen von rund 1,3 Millionen Euro getätigt. Die Erschließungsmaßnahmen werden auch mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von 900.000 Euro gefördert.

Neues Polizeigebäude in Heringsdorf übergeben

Insel Usedom – Die alten Quartiere der Polizeibediensteten in Heringsdorf gehören der Vergangenheit an. Nach umfangreichen Baumaßnahmen übergab Innenminister Lorenz Caffier heute offiziell das neue Polizeidomizil für die Polizistinnen und Polizisten des Polizeireviers und der Außenstelle des Kriminalkommissariats Anklam.

„Die Präsentation einer modernen Polizei als „Dienstleistungsunternehmen für innere Sicherheit“, wie hier in Heringsdorf, entscheidet nicht zuletzt über Erfolg und Misserfolg dieser Institution“, stellt Innenminister Lorenz Caffier fest. „So wie für jeden Beamten gilt, dass er persönlich durch sein Auftreten und seine Erscheinung das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit wesentlich bestimmt, muss auch ein Dienstgebäude diesen Ansprüchen genügen. Optimale räumliche und technische Arbeitsbedingungen tragen ganz wesentlich zur Motivation und Leistungssteigerung der Beamten bei.“

Nachdem die ursprüngliche Bauplanung aufgrund der Bausubstanz in der alten Villa nicht umgesetzt werden konnte, entschieden sich die Landesregierung und die Gemeinde für den Neubau auf einem bisher ungenutzten Grundstück im Waldbühnenweg von Heringsdorf. Es handelt sich bei dem neuen Polizeigebäude um einen freundlichen, zeitgemäßen Zweckbau, der nach Bewertungskriterien des Nachhaltigen Bauens errichtet wurde.

Die Fassadenelemente sind aus vollständig recyclebaren Material hergestellt worden. Die Energieversorgung übernimmt eine Luft-Wärmetauschanlage, deren Strombedarf über die Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert wird. So muss nur an äußerst kalten Tagen über eine Gastherme Wärmeenergie zugeführt werden.

Nicht zuletzt sorgen die hohen Fenster, die viel Licht in das Gebäude bringen, die breiten Flure und auch der innenliegende Sonnenschutz für angenehme Arbeits- und raumklimatische Bedingungen.

„In einer Grenzregion, die in großem Maße vom Tourismus lebt, ist innere Sicherheit ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. Durch den Neu-Bezug der modernisierten Polizeiliegenschaft geht meines Erachtens ein Impuls für mehr Sicherheit und Ordnung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger in Heringsdorf und seines Umlandes sowie deren Urlauber aus“, sagte Innenminister Caffier abschließend.