Fördermittel für neue Feuerwehrtechnik

Rankwitz/Ückeritz – Die Gemeinden Ückeritz und Rankwitz (Amt Usedom Süd) wollen für ihre Freiwilligen Feuerwehren neue Fahrzeuge anschaffen. Finanzielle Unterstützung dafür kommt vom Land. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute im Seebad Ückeritz einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung eines Mittleren Löschfahrzeuges für die Feuerwehr Ückeritz und einen Bewilligungsbescheid für die Anschaffung eines Löschfahrzeuges 20 für die Feuerwehr Rankwitz an die Bürgermeister der Gemeinden.

Die Freiwillige Feuerwehr Ückeritz ist nicht nur im eigenen Ort im Einsatz, sondern ebenso im Amtsgebiet. Außerdem wurden ihr durch den Landkreis Vorpommern-Greifswald überörtliche Aufgaben in der Wasserrettung übertragen, denn zu ihren Mitgliedern gehören auch ausgebildete Spezialkräfte wie Rettungsschwimmer oder Bootsführer. Das alte Löschfahrzeug mit Baujahr 1973 soll deshalb ersetzt werden, denn es hält nicht mehr den Anforderungen stand und verursacht zudem hohe Wartungs- und Unterhaltungskosten. Mit dem neuen Löschfahrzeug ist die Feuerwehr Ückeritz gerade für die Sonderaufgabe „Wasserrettung“ besser ausgestattet. 80.300 EUR steuert das Innenministerium als Sonderbedarfszuweisung für die Neuanschaffung bei.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Rankwitz nimmt nicht nur in der eigenen Gemeinde, sondern überörtlich Aufgaben des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung wahr. Besondere Einsatzschwerpunkte sind hier große Wald-, Wiesen- und Ackerflächen. Durch die Ersatzbeschaffung sollen ein Löschfahrzeug aus dem Jahr 1981 und eines mit Baujahr 1984 ersetzt werden, beide entsprechen altersbedingt nicht mehr dem nötigen Stand der Technik. In diesem Fall unterstützt das Innenministerium die Gemeinde Rankwitz mit 110.000 EUR Sonderbedarfszuweisung.

„Die Investitionen in den Brandschutz sind gut angelegtes Geld. Eine moderne Feuerwehrausstattung erleichtert erfolgreiche Einsätze“, so Innenminister Caffier heute in Ückeritz. „Das Einsatzspektrum ist vielfältig, dementsprechend müssen die Feuerwehren ausgestattet sein. Ohne den persönlichen Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfern nützt auch moderne Technik nichts. Viele engagieren sich in den beiden Gemeinden für den Schutz ihrer Mitbürger. Dafür danke ich allen recht herzlich.“

28. Hanseatische Sanierungstage in Heringsdorf

Insel Usedom – Rund 400 Experten tagen noch bis Sonnabend (04.11.) in Heringsdorf (Insel Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald) bei den 28. Hanseatischen Sanierungstagen. „Mit Tradition und Konstanz gestalten die Organisatoren der Tagung ein reichhaltiges Programm, das jährlich eine hohe Teilnehmerzahl anspricht. Neben Fachvorträgen werden im engen Austausch untereinander praktisch erprobte Techniken der Altbausanierung diskutiert. So bleibt die Branche stets auf dem aktuellen Stand. Und das ist richtig, denn Innovationsfähigkeit ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Strukturwandel und für eine gute Zukunft – in wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Hinsicht“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Die Fachtagung für Sachverständige, Architekten, Bauingenieure, Bauunternehmer sowie Mitarbeiter von Universitäten, Hochschulen und Fachbehörden wurde vom Bundesverband Feuchte & Altbausanierung e.V. (BuFAS) organisiert.

„Innovation setzt kluge Köpfe voraus. Deshalb ist es wichtig, für eine attraktive Wissenschaftslandschaft mit exzellenten Ausbildungs- und Forschungsbedingungen zu sorgen. Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinen Hochschulen und außeruniversitären Forschungsstätten hier gut aufgestellt. Mit langfristig am Markt erfolgreichen Innovationen werden notwendige Impulse für dynamische Entwicklungen und Wachstum in den Regionen gegeben. Dafür müssen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte mit Erfolg realisiert werden“, sagte Rudolph.

Unter den bisher vom Wirtschaftsministerium unterstützten Projekten waren auch Technologievorhaben, die sich mit dem Bau oder mit Bauwerken befassten, unter anderem: Automatisierte Flugroboter für Gebäudeerfassung und belastete Räume; Thermowandkonsolen für Industriebauten, die nahezu wärmebrückenfreie und hinterlüftete Fassadenverkleidungen ermöglichen; Hochleistungsleichtbauplatten mit verbesserten Wärmedämmungseigenschaften; beheizbare innovative Fenstersysteme; Bauwerksüberwachung.

„Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist ein wichtiger Bestandteil der Technologiepolitik des Wirtschaftsministeriums. Dabei haben wir besonders strategische Kooperationen von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die sogenannte Verbundforschung, im Fokus“, sagte Rudolph. Ziel ist es, dass Unternehmen mit wissenschaftlicher Begleitung marktfähige Produkte und Dienstleistungen entwickeln können.

In der europäischen Förderperiode bis 2020 stehen für die Unterstützung von Forschung, Entwicklung und Innovation aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) insgesamt 168 Millionen Euro zur Verfügung. In den Jahren 2015 und 2016 wurden aus diesen Mitteln für 182 Vorhaben insgesamt 53,8 Millionen Euro bewilligt; davon mit 42,1 Millionen Euro insgesamt 104 Verbundforschungsvorhaben Wirtschaft-Wissenschaft. Das Wirtschaftsministerium fördert zudem an den zwei Universitäten in Rostock und Greifswald sowie den drei für die Wirtschaft relevanten Hochschulen in Wismar, Stralsund und Neubrandenburg neben konkreten Verbundforschungsprojekten auch den Technologietransfer Wissenschaft-Wirtschaft in Form von Personalstellen für die Wirtschaftstransferbeauftragten.

Neben Fachvorträgen unter anderem zu den Themen Holzbau/Holzschutz, Forschung, Hohlraumdämmung und Baurecht wurden auch die Gewinner des Wettbewerbs „Nachwuchs-Innovationspreis Bauwerkserhaltung“ vergeben. Mit der Auszeichnung werden vom Verband mit Unterstützung des Beuth Verlags sowie dem Fraunhofer IRB Verlag (Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau) herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Bauwerkserhaltung gewürdigt.

Den ersten Platz erreichte Rafael Reimann von der Bauhaus Universität Weimar für seine Masterarbeit »Möglichkeiten der Erfassung von Verformungen durch Treibmineralbildungen an Mörtelsystemen mittels Streifenlichtprojektion – Bewertung und Vergleich zu anderen Messmethoden«. Die zweite Preisträgerin ist Magdalena Remde von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig für ihre Masterarbeit zum Thema »Untersuchung des Zugfestigkeitsverhaltens von Mauerwerksproben«.

„Die ausgezeichneten Masterarbeiten behandeln Themen, die für Mecklenburg-Vorpommern bedeutsam sind. Unser Land ist reich an baukulturell wertvollen Gebäuden und historischen Stadtkernen. Das gilt es behutsam zu erhalten. Qualität in Städtebau und Architektur gewinnt zunehmend als weicher Standortfaktor für wirtschaftliche Ansiedlungen, Wohnortwahl und als Urlaubsziel an Bedeutung“, sagte Rudolph bei Übergabe der Auszeichnungen.

Swinetunnel-Gutachten: Geringe Verkehrszunahme für Usedom zu erwarten

Insel Usedom – Die Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern hat heute (03.11.2017) auf Usedom ein Gutachten vorgestellt, das die Auswirkungen einer festen Swinequerung auf den Verkehr auf der Insel Usedom auswertet. Auf Basis dieser Untersuchungen war zu entscheiden, ob und wenn ja, welchen Anpassungsbedarf der Tunnelbau auf der Insel und ihren Zufahrten erforderlich macht.

Die Gutachter erwarten nach ihren Ausführungen keine wesentlichen Veränderungen des Verkehrs auf, nach und von Usedom durch den Bau des Tunnels. Wesentliche Voraussetzung hierfür sei laut Gutachtern, dass die Begrenzung der Bundesstraße 110 auf Fahrzeuge mit einem Gewicht von maximal 7,5 Tonnen bestehen bleibe. Straßenbauverwaltung und Energieministerium versicherten in diesem Zusammenhang, dass ein Ausbau dieser Straße hin zu einer Schwerlastfähigkeit und eine daraus folgende Änderung dieser Tonnagebeschränkung nicht beabsichtigt seien.

Die Gutachter erwarten nur moderate Verkehrszuwächse, die sich im Wesentlichen auf Urlauberverkehre auf der Insel Usedom, insbesondere im kleinen Grenzverkehr auswirken – bei den Tagestouristen. Darüber hinaus rechnen die Gutachter mit lediglich moderaten zusätzlichen Verkehrsmengen vom und zum Fährhafen Swinemünde, die sich durchgängig auf die B 110 bis zur Anschlussstelle Jarmen der Autobahn 20 auswirken würden. Dafür seien nach Einschätzung der Straßenbauverwaltung, gestützt durch Hinweise der Gutachter, die Straßen ausreichend ausgebaut.

Empfohlen haben die Gutachter der Straßenbauverwaltung jedoch eine nähere Betrachtung der Knotenpunkte B 110/B 199 in Görke und B 110/B 111 in Mellenthin. Außerdem raten sie, die B 110 zwischen A 20 und Anklam sowie die B 199 zwischen A 20 und Görke auszubauen. „Die Zufahrten zur Insel Usedom sind für mich ein wichtiges Anliegen. Die Empfehlungen des Gutachtens werden wir prüfen und im Rahmen der Möglichkeiten umsetzen“, so Verkehrsminister Christian Pegel. Die Gesamtkosten belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf ca. 51 Millionen Euro.

Unabhängig vom Gutachten werden nach Informationen der Straßenbauverwaltung auch die Strecken im weiteren Verlauf erneuert, wie zum Beispiel im Abschnitt der B 110 zwischen Pinnow und der Zecheriner Brücke.

Die Inseln Usedom und Wollin werden durch die Swine getrennt. Über den Fluss gibt es bislang keine feste Straßen- oder Schienenverbindung, nur zwei Fährverbindungen. Die Vertreter der polnischen Stadt Swinemünde, deren Gebiet sich auf Teile beider Inseln erstreckt, planen einen Tunnel zur Unterquerung der Swine. Das Infrastrukturministerium Mecklenburg-Vorpommern unter Minister Christian Pegel hat deshalb 2015 ein Verkehrsgutachten zu den Auswirkungen eines solchen Tunnels auf die Insel Usedom beauftragt inklusive der eventuell erforderlichen Maßnahmen, die sich daraus ergeben.

Peenestraße in der Stadt Usedom wird frei gegeben

Schwerin – Am Freitag (03.11.2017) wird Infrastrukturminister Christian Pegel in der Stadt Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) die Peenestraße feierlich freigeben. Die Peenestraße verbindet die Innenstadt mit dem Hafen.

Der zweispurige Straßenabschnitt verlängert die durch die Altstadt führende Peenestraße, die schon vor 20 Jahren mit Städtebaufördermitteln saniert wurde, in Richtung Hafen. Die Fahrstreifen wurden mit Natursteinen gepflastert, ein breiter Fußgängerweg ergänzt, neue Versorgungsleitungen gelegt sowie sieben Straßenleuchten mit effizienter LED-Technik installiert. Beim Bau waren überwiegend Firmen aus der Region beteiligt.

Die Kosten für den ersten, ca. 160 Meter langen Teilabschnitt betragen rund 435.500 Euro. Für den weiteren Straßenausbau, inklusive rückwärtige Verkehrsanbindung an die Kreisstraße K 46 VG als Umgehungsstraße und die Erschließung des Hafenvorplatzes, werden Investitionen von rund 1,3 Millionen Euro getätigt. Die Erschließungsmaßnahmen werden auch mit Mitteln der Städtebauförderung in Höhe von 900.000 Euro gefördert.

Neues Polizeigebäude in Heringsdorf übergeben

Insel Usedom – Die alten Quartiere der Polizeibediensteten in Heringsdorf gehören der Vergangenheit an. Nach umfangreichen Baumaßnahmen übergab Innenminister Lorenz Caffier heute offiziell das neue Polizeidomizil für die Polizistinnen und Polizisten des Polizeireviers und der Außenstelle des Kriminalkommissariats Anklam.

„Die Präsentation einer modernen Polizei als „Dienstleistungsunternehmen für innere Sicherheit“, wie hier in Heringsdorf, entscheidet nicht zuletzt über Erfolg und Misserfolg dieser Institution“, stellt Innenminister Lorenz Caffier fest. „So wie für jeden Beamten gilt, dass er persönlich durch sein Auftreten und seine Erscheinung das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit wesentlich bestimmt, muss auch ein Dienstgebäude diesen Ansprüchen genügen. Optimale räumliche und technische Arbeitsbedingungen tragen ganz wesentlich zur Motivation und Leistungssteigerung der Beamten bei.“

Nachdem die ursprüngliche Bauplanung aufgrund der Bausubstanz in der alten Villa nicht umgesetzt werden konnte, entschieden sich die Landesregierung und die Gemeinde für den Neubau auf einem bisher ungenutzten Grundstück im Waldbühnenweg von Heringsdorf. Es handelt sich bei dem neuen Polizeigebäude um einen freundlichen, zeitgemäßen Zweckbau, der nach Bewertungskriterien des Nachhaltigen Bauens errichtet wurde.

Die Fassadenelemente sind aus vollständig recyclebaren Material hergestellt worden. Die Energieversorgung übernimmt eine Luft-Wärmetauschanlage, deren Strombedarf über die Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert wird. So muss nur an äußerst kalten Tagen über eine Gastherme Wärmeenergie zugeführt werden.

Nicht zuletzt sorgen die hohen Fenster, die viel Licht in das Gebäude bringen, die breiten Flure und auch der innenliegende Sonnenschutz für angenehme Arbeits- und raumklimatische Bedingungen.

„In einer Grenzregion, die in großem Maße vom Tourismus lebt, ist innere Sicherheit ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. Durch den Neu-Bezug der modernisierten Polizeiliegenschaft geht meines Erachtens ein Impuls für mehr Sicherheit und Ordnung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger in Heringsdorf und seines Umlandes sowie deren Urlauber aus“, sagte Innenminister Caffier abschließend.

Dahlemann: GRAFIK_NORD ist Anziehungspunkt für Kunstfreunde

Ahlbeck – „Bereits zum vierten Mal zeigen Künstlerinnen und Künstler aus unserem Land innerhalb des Ausstellungsprojektes GRAFIK_NORD ihre Arbeiten. Sie geben damit einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der künstlerischen Druckgrafik in Mecklenburg-Vorpommern. Besonders freue ich mich, dass die Galerie KALKSCHUPPEN in Ahlbeck-Ludwigshof zu den Gastgebern der Reihe gehört“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Ausstellungseröffnung am 8. Oktober.

Neben dem Tourismus seien Kunst und Kultur Stärken des Landesteils Vorpommern. Dahlemann: „Wir brauchen auch außerhalb der Saison vielfältige und interessante kulturelle Angebote für Einheimische und unsere Gäste. Das Ausstellungsprojekt GRAFIK_NORD gehört für mich ganz klar dazu. Es trägt dazu bei, die Region noch bekannter zu machen und die Identifikation mit dem östlichen Landesteil zu fördern. Gern habe ich die Schirmherrschaft dafür übernommen.“

Erste Station des acht Wochen dauernden Projekts war die Burg Neustadt-Glewe. Auf die Galerie KALKSCHUPPEN folgt die Galerie AURIGA in Rostock, in der am 27. Oktober die Ausstellung eröffnet wird.

Bauarbeiten an A 20 bei Jarmen gehen weiter

Jarmen – Ab 11. September wird die Erneuerung der Autobahn 20 im Bereich der Peene-Brücke bei Jarmen fortgesetzt. Nach einer Unterbrechung der Bauarbeiten für die Sommersaison wird bis voraussichtlich 30. November die Fahrbahn in Richtung Stettin saniert. Auch die Planung des zweiten Bauabschnitts durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr erfolgte in enger Abstimmung mit den Tourismus-Vertretern der Insel Usedom.

Ab Montag, 4. September 2017, wird es zu Einschränkungen in Fahrtrichtung Lübeck kommen, da dort die mobilen Leitwände wieder aufgestellt werden müssen. Ab 11. September wird die Richtungsfahrbahn in Richtung Stettin gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Spur je Richtung über die Fahrbahn in Richtung Lübeck geführt. Diese war vor Beginn der Hochsaison erneuert worden, so dass der Haupturlaubsverkehr zu und von der Insel Usedom nicht durch die Bauarbeiten beeinträchtigt wurde. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird auch während des zweiten Bauabschnitts auf 80 km/h begrenzt. In den Bereichen der Überfahrten wird die Geschwindigkeit auf 40 km/h begrenzt.

Die Anschlussstellen (AS) Gützkow und Jarmen müssen wiederum teilgesperrt werden. Dort sind während der Baumaßnahme das Abfahren von der A 20 aus Richtung Lübeck sowie das Auffahren in Richtung Stettin nicht möglich. An den Anschlussstellen Gützkow und Jarmen sind nur das Verlassen der A 20 aus Richtung Stettin sowie das Auffahren in Richtung Lübeck möglich. Fahrzeuge aus Richtung Lübeck mit Ziel Usedom fahren an der AS Greifswald ab und über die Bundesstraße B 109, Landesstraße 35 bis Gützkow und dann weiter die B 111 Richtung Wolgast/Usedom. Auch die Anfahrt über die B 109 bei Greifswald ist möglich. Dort wird aber in Höhe Hanshagen der Verkehr mit Lichtsignalanlagen an einer Brückenbaustelle einspurig vorbeigeführt. Bei hohem Verkehrsaufkommen kann es zur Wartezeiten kommen.

Fahrzeuge von Usedom in Richtung Stettin können über die B 109 und B 199 zur AS Anklam und dort auf die A 20 fahren, alternativ in Richtung der A 20 und dann auf der L 35 in Parallellage bis zur Anschlussstelle Anklam. Dies bedeutet einen Umweg von ca. 600 Metern.

Im Rahmen des Bauvorhabens werden an der Jarmener Brücke alle Übergangskonstruktionen komplett erneuert. Auf insgesamt 7,5 Kilometern Länge werden die Fahrbahnen in kompletter Breite in beiden Fahrtrichtungen gefräst und es wird die Binder- und Deckschicht erneuert.

Der zeitliche Rahmen für die Bauarbeiten ist mit den Tourismusvertretern der Insel Usedom abgestimmt worden. Im März hatte die Straßenbauverwaltung den Tourismusverband über die erforderlichen Bauarbeiten informiert. Bei einem Treffen mit dem Verbandsvorstand sowie Vertretern von Infrastrukturministerium und Landesamt für Straßenbau und Verkehr wurden die Anregungen der Tourismusexperten und ihre Umsetzbarkeit besprochen. Dank akribischer Planungen konnte nun der Wunsch, dass die Bauarbeiten nicht die Urlauberströme in der Hauptsaison beeinträchtigen, erfüllt werden.

Auch der Wunsch nach einer Umleitungsbeschilderung, die an- und abreisenden Gästen der Insel die optimalen Reiserouten gut erkennbar anzeigt, wurde erfüllt. Dazu wurde ein weiterer Beschilderungsplan erarbeitet. Dieser wird dem Tourismusverband zur Verfügung gestellt. Es wurde zudem vereinbart, dass die Gastgeber auf der Insel ihren Gästen mit der Buchungsbestätigung die Anregungen zu den An- und Abfahrtsrouten während der Bauzeit übermitteln, die die Straßenbauverwaltung erarbeitet hat.

Vorstandsvorsitzender Sebastian Ader bewertete die Einbeziehung seines Tourismusverbands als äußerst positiv: „Natürlich sind wir und vor allem die Gäste unserer Insel überaus zufrieden, dass der Verkehr in der Hochsaison ungehindert über die A20 rollen konnte. Schon bei den Baumaßnahmen an der Bahnbrücke Anklam hatte sich gezeigt, dass die Beteiligung unseres Tourismusverbands an den Planungen allen Betroffenen zu Gute kommt.“ Er würde es begrüßen, wenn dieses abgestimmte Vorgehen auch bei künftigen Maßnahmen, die Usedom betreffen, praktiziert würde.

2. Bauabschnitt im Haupthafen Peenemünde beendet

Peenemünde – In Peenemünde (Insel Usedom, Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist ein weiterer Abschnitt der umfangreichen Baumaßnahmen im Haupthafen beendet worden. „Damit wird die wirtschaftliche und die touristische Entwicklung in der Region weiter vorangetrieben. Peenemünde ist ein bedeutendes Tourismuszentrum für die Insel Usedom. Neben einer interessanten Museumslandschaft wird Einheimischen und Gästen nun auch ein attraktiver Hafen geboten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag vor Ort.

Nachdem in einem ersten Bauabschnitt im südlichen Teil des Haupthafens unter anderem die Ufereinfassung erneuert und die Elektro-, Abwasser- und Trinkwasserversorgung erschlossen wurden, sind jetzt die Arbeiten im nördlichen und nordöstlichen Teil des Hafens abgeschlossen – unter anderem sind zwei Liegeplätze saniert und der Rundweg um 210 Meter verlängert worden. Zusätzlich ist am Siebhaus eine Stahlbrücke installiert worden. Über dem Slipgraben kommt jetzt eine Drehbrücke zum Einsatz. „Mit der Verschönerung rund um den Peenemünder Haupthafen wird die Region insgesamt aufgewertet. Viele Besucher spazieren auch entlang des Hafens auf dem Weg zu den beeindruckenden Museen Peenemündes“, sagte Glawe.

Derzeit gibt es 1.400 Unternehmen mit rund 7.000 Beschäftigten in der Branche. Die Umsätze haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht auf 474 Millionen Euro Bruttoumsatz. Insgesamt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern derzeit 350 Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen mit 14.000 Liegeplätzen an der Küste und 7.725 Liegeplätzen im Binnenland. „Mecklenburg-Vorpommern ist vom Wasser geprägt und gehört zum größten zusammenhängenden Wassersportrevier in Deutschland. So hat sich der Wassertourismus zu einem der touristischen Hauptmärkte im Land entwickelt“, sagte Glawe.

Das Land hat das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 2,9 Millionen Euro unterstützt. Die Gesamtkosten betrugen rund 3,2 Millionen Euro. „Um die Angebotsvielfalt für unsere Gäste und die Einheimischen weiter zu erhöhen, brauchen wir eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Deshalb werden wir auch künftig weiter Projekte unterstützen“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

Beseitigung von Sturmflutschäden

Zinnowitz – Neben anderen Gemeinden war auch die Gemeinde Zinnowitz Anfang des Jahres von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht. Das Ministerium für Inneres und Europa beteiligt sich mit 5 Mio. EUR.

„Die Gemeinden wurden entgegen des gängigen Antragsprozedere bereits kurz nach der Sturmflut darüber informiert, dass Sofortmaßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Wiederherstellung der Strände ohne Bewilligung durchgeführt werden können. Dazu gehörte zum Beispiel das Beräumen und Wiederherstellen von Strandübergängen oder das Beseitigen von Dünenkliffs außerhalb von Küstenschutzanlagen. Normalerweise ist hierfür ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn nötig. Hier haben wir das Verfahren jedoch aus Gründen der Gefahrenabwehr beschleunigt“, erläuterte Innenminister Lorenz Caffier.

Insgesamt wurden 46 Anträge auf Unterstützung mit einem Finanzvolumen von rund 2,1 Millionen an das Innenministerium gerichtet. Zu den Antragstellern gehörte auch die Gemeinde Zinnowitz. Das Sturmhochwasser hatte die Seebrücke beschädigt und Treibgut angespült. Auch Strandaufgänge mussten wieder hergerichtet werden.

Mit rund 65.500 Euro unterstützt das Innenministerium die Gemeinde, die alles daran gesetzt hatte, um Einheimischen und Gästen einen ordentlichen Strandbereich in der Urlaubsaison präsentieren zu können. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid übergab der Minister heute in Zinnowitz an den Bürgermeister Peter Usemann.

Ahlbeck, Binz, Zingst und Boltenhagen – AOK AKTIV STRAND geht erstmals „ON TOUR“

Einladung zu Spiel, Spaß und Sport an der Ostsee

Faul in der Sonne liegen und nichts tun? Oder doch lieber mit Freunden und Familie neue Sportarten ausprobieren und an der frischen Ostseeluft Spaß bei gemeinsamem Spiel und Bewegung haben? Dann aufgemerkt, es wird sportlich am Ostsee-Strand und genau das ist das Konzept des AOK AKTIV STRANDES, der erstmals auf Tour geht.

Usedomer und Besucher können vor der einzigartigen Kulisse der Ostsee viele verschiedene Trendsportarten wie beispielweise Beachsoccer, Beachhandball oder Beachvolleyball auf ihren Funfaktor testen. Neben ihrem festen Standort im Ostseebad Kühlungsborn schlägt die AOK AKTIV STRAND SPIEL- UND SPORTARENA ihre Zelte nun auch auf Usedom in Ahlbeck (22. Juli), auf Rügen in Binz (5. August), auf Fischland-Darß in Zingst (12. August) und im Ostseebad Boltenhagen (19. August) auf. Dazu sind alle sportbegeisterten Ostseebewohner und Gäste der Region recht herzlich eingeladen. Geleitet wird der AOK AKTIV STRAND vom ehemaligen Bundesligatrainer des FC Hansa Rostock, Andreas Zachhuber.

„Wir wollen die Ostseefans anstecken mit unserer Idee eines AKTIV STRANDES, an dem der gemeinsame Spaß an der Bewegung im Vordergrund steht“, betonte Matthias Auth, Leiter Sport und Gesundheit der AOK Nordost. „Insofern sehen wir uns als Sportkasse und Impulsgeber für eine gesunde Lebensweise, die die regelmäßige Aktivität und eine ausgewogene Ernährung in den Mittelpunkt stellt.“

Volles Programm in Ahlbeck

Gestartet wird am Sonnabend, dem 22. Juli im Kaiserbad Ahlbeck. In Zusammenarbeit mit der Tourist Information Ahlbeck lädt die SPIEL- & SPORTARENA – der AOK AKTIV STRAND ON TOUR von 11 bis 21 Uhr zu aktiver Erholung mit Beachsoccer, Beachvolleyball und weiteren Sportarten am feinen Sandstrand in Ahlbeck ein (Strandaufgang 1y1z/Grenzstraße/Rathenaustraße). Direkt an der Ostsee können vier Spielfelder mit erstklassiger Ausrüstung und einem qualifizierten Trainerteam, das bis 17 Uhr zur Verfügung steht, frei genutzt werden. Sportgeräte können von 10 bis 18 Uhr gegen Pfand ausgeliehen werden.

Von 11 bis 13 Uhr findet ein Beachsoccer-Training ­und ­-Turnier mit den erfolgreichen und mehrfachen Deutschen Meister der Rostocker Robben statt. Wer lieber pritscht und baggert, sollte sich das Beachvolleyball-Training mit dem Lokalmatador des HSV Insel Usedom von 14 bis 17 Uhr vormerken. Gleichzeitig wird von 14 bis 17 Uhr für die Handballfreunde ein Training im Beachhandball­ angeboten. Und auch das geht auf der Sommersonneninsel – „Eishockey“­ mit den ­Rostocker­ Nasenbären­ von 11 – 14 Uhr. Ab 18 bis 21 Uhr wird zum sportlichen Match am Ahlbecker Strand auch noch chillige Musik aufgelegt. Herzlich willkommen.

Erweiterung der Europaschule und Beseitigung von Sturmflutschäden

Insel Usedom – Die amtsfreie Gemeinde Heringsdorf auf der Insel Usedom, im Landkreis Vorpommern-Greifswald erhielt heute Fördermittel aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung aus dem Ministerium für Inneres und Europa in Höhe von insgesamt 1.908.100 Euro für die Beseitigung der im Januar diesen Jahres entstanden Sturmflutschäden und für die umfassende Sanierung und Erweiterung der Europaschule in Ahlbeck. Innen- und Europaminister Lorenz Caffier übergab heute dem Bürgermeister des Ostsee- und Seebads Heringsdorf Lars Petersen die beiden Fördermittelbescheide.

Insgesamt wurden infolge der schwersten Sturmflut der letzten zehn Jahre 46 Anträge auf Unterstützung mit einem Finanzvolumen von rund 2,7 Millionen an das Innenministerium gerichtet. Zu den Antragstellern gehörte auch die Gemeinde Heringsdorf. Dort kam es im gesamten Strandabschnitt der Gemeinde zu Schäden an den Strandaufgängen, Dünenkanten und –Abgrenzungen und der Seebrücke in Ahlbeck. Mit der Sturmflut wurden außerdem Unmengen an Seetang, Muscheln und Müll aus der Ostsee angespült, welche entsorgt werden müssen. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 244.000 Euro, von denen das Innenministerium 158.600 Euro übernimmt.

„Auf viele Gemeinden kamen mit den Sturmschäden unvorhersehbare und somit auch nicht planbare finanzielle Belastungen zu. Ich freue mich, dass ich heute die zugesagte finanzielle Hilfe überreichen kann. Damit können Gäste und Einheimische nun wieder positiv auf die startende Sommersaison schauen“, so Innenminister Lorenz Caffier.

Auf finanzielle Unterstützung aus dem Innenministerium kann die Gemeinde Heringsdorf auch für ihr Bauvorhaben der Sanierung und Erweiterung der Europaschule in Ahlbeck freuen. 1.749.500 Euro Fördermittel hat Europaminister Lorenz Caffier heute dem Bürgermeister übergeben. Im Zuge der Baumaßnahmen soll der Eingangsbereich auf der Südseite der Schule barrierefrei gestaltet werden. Insgesamt ist eine barrierefrei Erschließung des 4-geschossigen Plattenbaus durch den Einbau eines Aufzugs geplant. Ferner soll die äußere Gebäudehülle erneuert und die gesamte technische Gebäudeinstallation den technischen Anforderungen einschließlich der Umsetzung von Anforderungen an den Brandschutz neu gestaltet werden. Darüber hinaus ist die Erweiterung des Schulkomplexes um eine Eingangshalle geplant. Die geplanten Gesamtkosten in Höhe von rund 9,7 Mio. Euro werden von Land und Gemeinde gemeinsam getragen.

„Im Ergebnis aller geplanten Baumaßnahmen wird am Standort Ahlbeck ein hochwertiger und zeitgemäßer Unterrichtsbetrieb möglich gemacht“, ist sich Europaminister Caffier sicher. „Es gibt immer mehr grenzüberschreitende Freundschaften und es gibt immer mehr deutsch-polnische Familien. Die Freundschaft unser beiden Völker war nie größer und sie wird – davon bin überzeugt – in Zukunft noch viel enger werden. Und für all das steht die Europaschule in Ahlbeck wie ein strahlendes Symbol.“

Beseitigung der Sturmflutschäden und Neubeschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs

Insel Usedom – Die Sturmflut Anfang Januar diesen Jahres wurde mit Scheitelständen von über 1,50 Metern über Normal als eine schwere Sturmflut und als das höchste Sturmflutereignis seit über zehn Jahren eingestuft.

Neben anderen Gemeinden im Land waren auch die Gemeinde Zempin und Loddin im Amt Usedom Süd von der Sturmflut „Axel“ betroffen, bei der Strände, Wege oder Gebäude in mehreren Küstenorten unseres Landes beschädigt wurden. Bereits wenige Tage nach der Sturmflut wurden ressortübergreifend Hilfsmittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro verfügbar gemacht. Das Ministerium für Inneres und Europa beteiligt sich mit 5 Mio. EUR.

Innenminister Lorenz Caffier nutze seinen Besuch auf der Insel Usedom heute, um den Bürgermeistern der Gemeinden Loddin und Zempin in Benz Fördermittel zur Beseitigung der Sturmflutschäden und für die entstandenen Kosten für Aufräumarbeiten in Höhe von für beide Gemeinden insgesamt 160.650 Euro aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums zu überreichen.

„Die Gemeinden wurden entgegen des gängigen Antragsprozedere bereits kurz nach der Sturmflut darüber informiert wurden, dass Sofortmaßnahmen zur Verkehrssicherung und zur Wiederherstellung der Strände ohne Bewilligung durchgeführt werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Dazu gehörte zum Beispiel das Beräumen und Wiederherstellen von Strandübergängen oder das Beseitigen von Dünenkliffs außerhalb von Küstenschutzanlagen. Normalerweise ist hierfür ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn nötig. Hier haben wir das Verfahren jedoch aus Gründen der Gefahrenabwehr beschleunigt.“

Der Strände der Gemeinde Loddin und Zempin wurde so stark zerstört, dass die Schäden eine Gefahr für Leib und Leben für Menschen und Tiere darstellte. Eine Beseitigung von Bäumen und Abbruchmaterial musste so schnell wie möglich erfolgen. Weiterhin sind Maßnahmen zur Wiederherstellung der kommunalen und touristischen Infrastruktur nötig, um den Besuchern der Seebäder in der diesjährigen Saison wieder einen Strandanschnitt für die Erholung bieten zu können. Dafür erhielt die Gemeinde Loddin 44.625 Euro und Zempin 116.025 Euro aus dem Innenministerium.

Grund zur Freude haben heute auch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Benz. Innen- und Brandschutzminister Caffier übergab ihnen einen Fördermittelbescheid in Höhe von 120.000 Euro für den Kauf eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20.

Die als Stützpunktfeuerwehr eingestufte Feuerwehr Benz erfüllt Aufgaben im örtlichen und überörtlichen Brandschutz im eigenen Bereich und im gesamten Amtsgebiet Usedom Süd. Zu ihren Einsatzschwerpunkten zählen die eigene Grundschule mit Kindertagesstätte sowie zwei Grund und eine Gesamtschule der Nachbargemeinden, zahlreiche Hotels inklusive das mit Reetdach ausgestattete Golfhotel im Ortsteil Balm und der Flughafen Heringsdorf. Durch die Ersatzbeschaffung soll das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr mit Baujahr 1973 ersetzt werden, das aufgrund seines Zustands erhebliche Wartungs- und Instandhaltungskosten verursacht. Das neue Fahrzeug wird rund 330.000 Euro kosten.

„Die Freiwilligen Feuerwehren sind und bleiben das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes im Land“, sagte der Minister. „Ich danke den Kameradinnen und Kameraden der Benzer Feuerwehr für ihr ehrenamtliches Engagement, das jetzt durch ein modernes Einsatzmittel leichter wird. HLF 20 sind die klassischen Arbeitstiere in der Feuerwehr-Welt, wie es in Fachkreisen heißt. Die Löschfahrzeuge mit Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung decken ein enorm breites Spektrum verschiedenster Einsätze wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze ab.“

Neues Tanklöschfahrzeug für Feuerwehr Trassenheide und Neubau Feuerwehrhaus in Peenemünde

Insel Usedom – Innenminister Lorenz Caffier hat heute anlässlich der Übergabe von zwei Fördermittelbscheiden an die Bürgermeister der Gemeinden Trassenheide und Peenemünde im Amt Usedom-Nord die Arbeit der Feuerwehren im Land gewürdigt. Mit der finanziellen Unterstützung in Höhe von insgesamt 284.000 Euro aus Sonderbedarfszuweisungen des Innenministeriums möchte Trassenheide für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF) beschaffen. Peenemünde plant den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Kameradinnen und Kameraden ihrer Feuerwehr.

„Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr konzentriert sich heutzutage nicht mehr ausschließlich auf die Bekämpfung von Bränden. Vielfältige Aufgaben, wie die Rettung und Bergung von Unfallopfern, die Beseitigung von Havarien und der Einsatz bei Katastrophen und sonstigen Schadensereignissen sind hinzugekommen und verlangen der Feuerwehr ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab“, stellt Minister Caffier fest.

Die Freiwillige Feuerwehr Trassenheide ist zwar als Feuerwehr mit Grundausstattung eingestuft, erfüllt jedoch nicht nur Aufgaben des örtlichen Brandschutzes im eigenen Gemeindegebiet. Sie ist auch regelmäßig bei der Gewährleistung des überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im gesamten Amtsbereich und teilweise im Gebietsteil der gesamten Insel Usedom eingebunden. Zu den Gefahrenschwerpunkten gehören mehrere Hotel- und Beherbergungsbetriebe, Gewerbegebiete sowie die Bahnstrecke der Usedomer Bäderbahn. Für die geplante Beschaffung des Tanklöschfahrzeugs 3000 mit Kosten in Höhe von insgesamt rund 313.000 Euro erhält die Gemeinde Trassenheide rund 104.000 Euro Unterstützung vom Innenministerium. Das neue Fahrzeug ersetzt ein gegenwärtig genutztes Tragkraftspritzenfahrzeug.

Auch der Ausrücke- und Einsatzbereich der Freiwilligen Feuerwehr Peenemünde ist weitläufig und vor allem touristisch geprägt. Bei einer sicherheitstechnischen Überprüfung des aktuellen Feuerwehrgebäudes wurden eine Reihe von Baumängeln festgestellt, die den Neubau einer Unterkunft für die rund 20 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Peenemünde zwingend notwendig macht. Die Gemeinde hat sich für den Neubau an einem anderen Standort entschieden, da das Grundstück des jetzigen Feuerwehrhauses eine geplante Erweiterung des Gebäudes nicht zulässt. Der Neubau für insgesamt rund 730.000 Euro bei finanzieller Unterstützung des Innenministeriums mit Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 180.000 Euro erfolgt in der Hauptstraße in Peenemünde.

„In ihrem täglichen Einsatz riskieren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im ganzen Land nicht selten ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Dienst der Allgemeinheit. Sie sind damit ein Vorbild für uns alle“, so Innenminister Caffier abschließend.

Hauptrettungsturm im Ostseebad Koserow offiziell in Betrieb genommen

Insel Usedom – Der neue Rettungsturm im Ostseebad Koserow (Insel Usedom) ist am Montag offiziell von Wirtschaftsminister Harry Glawe eröffnet worden. „Mit der Inbetriebnahme des neuen Rettungsturmes wird sich die Attraktivität des Ostseebades Koserow für Einheimische und Gäste nachhaltig erhöhen. Die am Turm stationierten Rettungsschwimmer erhalten bessere Arbeitsbedingungen. Ihnen steht jetzt mehr Fläche zur Betreuung der Badegäste zur Verfügung. Und mit der Verlegung des Rettungsturms an den Haupteingang des Strandes ist für die Rettungsschwimmer ein schnelleres Ankommen bei den Badegästen möglich“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der bislang genutzte Rettungsturm befand sich direkt über der Seebrücke und war nur über diese zu erreichen. Der neue Turm steht nun am Haupteingang zum Strand, etwa 100 Meter von der Seebrücke entfernt. Von Anfang Mai bis Mitte September sollen im gesamten Strandbereich an insgesamt fünf Rettungstürmen täglich zwischen 11 und 13 Rettungsschwimmer aktiv sein. Die Überwachung des Badestrandes hat der Arbeiter Samariter Bund (ASB) seit vielen Jahren inne. „Um die wertvolle Arbeit der Rettungsschwimmer noch weiter zu erleichtern, wird heute auch der Fuhrpark erweitert. Ein neuer Jetski vom Arbeiter Samariter Bund und ein von der Gemeinde angeschafftes Quad unterstützen zukünftig die Arbeit der Rettungsschwimmer“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 192.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf knapp rund 240.000 Euro.

Im Zusammenhang mit den durch das Sturmhochwasser verursachten Schäden in der Gemeinde Ostseebad Koserow hatte das Wirtschaftsministerium jüngst die Reparatur von zwei Holztreppen am Streckelsberg und den Ersatz der zerstörten Treppe an der Steilküste unterstützt. Die Gesamtkosten beliefen sich auf etwa 1,02 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium förderte die Vorhaben mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 892.000 Euro.

Neubau des Hauptrettungsturmes in Koserow

Insel Usedom – Im Ostseebad Koserow auf der Insel Usedom soll ein neuer Hauptrettungsturm gebaut werden. Der Turm entsteht am Haupteingang zum Strand. Der jetzige Rettungsturm befindet sich direkt über der Seebrücke. Der Zugang ist nur über die Seebrücke möglich. „Bei hohem Besucheransturm kann dies zu Konflikten führen. Um einen sicheren Strandbetrieb zu ermöglichen und die Badegäste zeitgemäß zu betreuen, muss hier gehandelt werden. Der Rettungsturm muss neugebaut werden. Daran führt kein Weg vorbei. Das Vorhaben ist auch ein Beitrag, die Badesicherheit der Gäste optimal zu gewährleisten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Mit den Bauarbeiten ist bereits begonnen worden. Die Ausbauarbeiten und die Verlegung der Leitungen sind erfolgt. In den kommenden Tagen werden die Restarbeiten vorgenommen werden. „Der neue Hauptrettungsturm soll noch im Juni fertiggestellt und übergeben werden. Das wäre hervorragend, damit pünktlich zum Start der Hauptsaison und dem Beginn der Sommerferien beste Bedingungen für Einheimische und Gäste am Strand von Koserow vorhanden sind“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe weiter.

Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 240.000 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur mit einem Zuschuss in Höhe von rund 192.000 Euro.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Amtes für die Insel Usedom rund eine Million Ankünfte (+6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und mehr als 5,4 Millionen Übernachtungen (4,7 Prozent) registriert worden. „Usedom ist eine verlässliche Größe der touristischen Entwicklung im Land. Wir werden den Ausbau der touristischen Infrastruktur im Land weiter bestmöglich unterstützen“, so Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag mit 4,9 Nächten über dem Landesschnitt von vier Nächten.