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Schwesig: Vorpommern-Politik hat sich bewährt

Barth – Eine Bilanz der Vorpommern-Politik der letzten fünf Jahre haben Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß heute bei einem Treffen mit dem Vorpommern-Rat in Barth gezogen.

„Vorpommern hat in den letzten zehn Jahren spürbar an Attraktivität gewonnen. Es war richtig, dass wir ab 2016 ein besonderes Augenmerk auf den östlichen Landesteil gerichtet haben. Die Vorpommern-Politik mit einem Vorpommern-Staatssekretär, dem Vorpommern-Rat und dem Vorpommern-Fonds hat sich bewährt. Sie sollte auch in Zukunft fortgeführt werden“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Anschluss an die Sitzung. Auch die Ausweitung auf das östliche Mecklenburg zu Beginn dieser Wahlperiode habe sich als richtig herausgestellt.

„Die Arbeitslosigkeit ist im östlichen Landesteil in den letzten Jahren schneller gesunken, die Wertschöpfung pro Kopf stärker gestiegen. Das stimmt uns positiv. Dennoch bleiben die strukturellen Herausforderungen hoch, es gibt weiter einen Aufholbedarf“, bilanzierte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern und das östliche Mecklenburg Heiko Miraß.

Die Landesregierung habe gerade in den letzten fünf Jahren wichtige Projekte im östlichen Landesteil auf den Weg gebracht. „Wir haben mit dem neuen Inselhafen Prerow und dem Skywalk auf Rügen den Tourismus in Vorpommern gestärkt. Die neue Galerie der Romantik in Greifswald, das fertig sanierte Deutsche Meeresmuseum in Stralsund und der Papenhof hier in Barth bereichern das kulturelle Leben in Vorpommern. Und mit dem Ikareum ist das nächste große Projekt schon auf dem Weg“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Auch wirtschaftlich habe Vorpommern an Stärke gewonnen. „Im Moment spüren Unternehmen im ganzen Land die schwierige wirtschaftliche Lage in Deutschland. Schaut man sich die letzten zehn Jahren an, dann hat Vorpommern an Wirtschaftskraft gewonnen. Das schafft und sichert Arbeitsplätze. In Pasewalk haben sich Birkenstock und Topregal angesiedelt. Die Werftstandorte haben neue Perspektiven. Wolgast profitiert von neuen Aufträgen in Folge der Zeitenwende. Und in Stralsund ist die Stadt dabei, ein modernes maritimes Gewerbegebiet aufzubauen. In Gesprächen mit der Bundesregierung ist es uns gelungen, die Finanzierung der Ortsumgehung Wolgast abzusichern“, sagte Schwesig weiter.

„Mit dem Fonds für Vorpommern und das östliche Mecklenburg konnten wir die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung zusätzlich unterstützen. Unser großer Dank gilt den vielen ehrenamtlich Aktiven. Sie zu unterstützen ist unser Schwerpunkt. Unter den von 2022 bis zum Monat März 2026 geförderten 1.086 Projekten bei einer Gesamtfördersumme von 12,4 Mio. Euro waren, in der Regel kleinere, Vereine mit 549 Zuwendungen und Zuschüssen von 4,8 Mio. Euro die wichtigste Zielgruppe des Fonds. Das soll auch in Zukunft so bleiben, denn gerade in diesen ehrenamtlichen Strukturen wachsen Ideen und Konzepte, die das Leben im Osten des Landes bereichern“ erklärte der Beauftragte für den östlichen Landesteil Miraß.

„Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der Menschen in Vorpommern, von den Kommunalpolitikern ebenso wie von den Unternehmern und die vielen Ehrenamtlichen. Sie haben unter oft nicht einfachen Bedingungen viel für ihre Region erreicht. Darauf kann Vorpommern sehr stolz sein“, ergänzte Schwesig.

Es müsse weiter ein besonderes Augenmerk auf den östlichen Teil des Landes gerichtet werden. „Die wichtigste Aufgabe ist auch in Zukunft, die Wirtschaftskraft zu stärken und damit Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern. Wir werden beim Bund darauf drängen, dass wichtige Verkehrsprojekte wie die Vorpommern-Magistrale und die Darßbahn weiter vorangebracht werden. Und wir wollen das Ehrenamt und den sozialen Zusammenhalt in Vorpommern weiter stärken“, erklärte die Ministerpräsidentin zu ihren Plänen für die Zukunft.

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