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Kategorie: Veranstaltungen / Termine

Grundsteinlegung für neue Sportschule

Schwesig: Sportschule Warnemünde wichtig für das Sportland MV

Warnemünde – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig würdigte heute bei der Grundsteinlegung der neuen Sportschule im Yachthafen Warnemünde die Bedeutung des Segelsports für Mecklenburg-Vorpommern.

„Heute ist ein wichtiger Tag für das Sportland Mecklenburg-Vorpommern. Ein traditioneller Ort, den jede Seglerin und jeder Segler aus Rostock und weit darüber hinaus kennt, bekommt ein neues, modernes Gesicht.“

Nach seiner Fertigstellung werde die Sportschule dem Breiten- und Spitzensport exzellente Bedingungen bieten. Gemeinsam mit dem geplanten Yachthafen erhalte das Juwel, das das Warnemünder Segelrevier schon lange ist, eine ganz besondere Einfassung, sagte Schwesig.

Die Regierungschefin erinnerte bei der Grundsteinlegung auch an die Herausforderungen des Sports in der Corona-Pandemie. „Wir haben lange darauf warten müssen, dass der Sport wieder stattfindet. Spannende Wettkämpfe im Profi- und im Breitensport, aber auch ein einfaches Training ohne Einschränkungen und ein normales Vereinsleben. Sport ist für unsere Gesellschaft außerordentlich wichtig. Für 250.000 Menschen in unserem Land sind ihre Sportvereine und -verbände ein Stück Heimat. Wir investieren in gute Bedingungen für den Spitzensport und den Breitensport. Und wir geben damit das Signal: Sport in MV ist wieder da.“

Gesundheitswirtschaft im Fokus

Wirtschaftsstaatssekretär besucht Start-ups und Unternehmen der Branche / Schulte: Innovative Gründungen treiben Gesundheitswirtschaft voran

Rostock – Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte hat sich am Freitag über verschiedene Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in Rostock und Roggentin informiert. „Mecklenburg-Vorpommern muss sich in einem kräftig wachsenden Gesundheitsmarkt behaupten. Innovative Ideen dabei in marktfähige Produkte zu entwickeln, die auch bei uns im Land produziert werden, ist eine der großen Herausforderungen der Branche. Das schafft und sichert Arbeitsplätze bei uns im Land“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Jochen Schulte.

„Neben der Fertigung von Produkten brauchen wir mehr innovative Gründungen im Land. Sie sind der kreative Motor, die Gesundheitswirtschaft insgesamt weiter voranzubringen. Umso wichtiger ist es dabei, junge Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben zu unterstützen.“ Die Informationstour wurde von der BioCon Valley® GmbH, dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern, organisiert (Unternehmensinformationen ab Seite 2 folgend).

Die Gesundheitswirtschaft ist mit einer Bruttowertschöpfung von über sechs Milliarden Euro und über 150.000 Beschäftigten einer der größten Wirtschaftszweige im Land. „Die Branche ist Wachstumsmotor und Beschäftigungsgarant. Jeder Fünfte arbeitet in der Branche. Jeder siebte Euro an Bruttowertschöpfung entsteht hier“, so Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte weiter. Die Gesundheitswirtschaft reicht von der Medizintechnik und Biotechnologie über das Gesundheitswesen, digitalen Anwendungen, dem Gesundheitstourismus bis hin zu Herstellern von Lebensmitteln für eine gesunde Ernährung.

Die BioCon Valley® GmbH ist das Netzwerk der Gesundheitswirtschaft für Mecklenburg-Vorpommern. Die Landesgesellschaft ist zentraler Ansprechpartner und Motor der Branche, stärkt Beschäftigung, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig im nationalen und internationalen Maßstab. Gemeinsam mit den Akteuren der Branche erschafft das Cluster aus gesunder Natur und innovativen Unternehmen das generationenübergreifende Gesundheitsland Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen: www.bioconvalley.org

Die Tour machte als erste Station bei der Innova Protein GmbH in Roggentin Halt. Das 2020 in Rostock gegründete Unternehmen ist im Bereich gesunder Ernährung aktiv. Das Start-up wird ab Sommer 2022 Insektenmehl aus Mehlwürmern herstellen – und damit eine nachhaltig erzeugte Proteinquelle für Mensch und Tier. Bis zum Sommer wird die Produktionshalle im Gewerbegebiet Roggentin errichtet. Der Verkaufsstart ist ab Herbst geplant.

Das Unternehmen wurde 2020 auch im Rahmen des Ideenwettbewerbes Gesundheitswirtschaft des Wirtschaftsministeriums ausgezeichnet. „Die Inova Protein greift einen neuen Ernährungstrend auf. Diese innovative Idee ist durch eigene Forschungsaktivitäten von den Gründern untermauert worden. Inova Protein ist eine erfolgreiche Ausgründung der Universität Rostock. Jetzt geht es darum, mit dem innovativen Produkt den Ernährungsmarkt zu erobern“, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Schulte vor Ort.

Anschließend erfolgte ein Informationsbesuch bei der Oehm & Rehbein GmbH. Das 1991 in Rostock gegründete Unternehmen ist ein renommierter Hersteller von digitaler Röntgentechnik und Entwickler von Bildmanagementsoftware. Die 64 Beschäftigten produzieren Systemlösungen in Human- und Veterinärmedizin sowie für Industrie und Sicherheitsbehörden. 2003 folgte der Eintritt in internationale Märkte.

Die Oehm & Rehbein GmbH verkauft ihre Produkte aktuell in über 120 Ländern an mehr als 50 Vertriebspartner weltweit. 2009 nahm die Oehm & Rehbein GmbH einen Strukturwechsel vom reinen Softwarehaus zum Systemanbieter vor. Seither vertreibt sie eigenentwickelte und -produzierte Röntgensysteme für Humanmedizin, Veterinärmedizin, die maritime Wirtschaft, zur Material- und Qualitätsprüfung, für die Sicherheitsbranche und für militärische Sanitätsdienste.

„Besondere Produkte sind insbesondere die mobilen Lösungen, darunter ein Röntgenkoffer, der eines der leichtesten Röntgensysteme weltweit darstellt. Die Oehm & Rehbein GmbH hat sich national und international einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Sie steht für innovative, hochwertige medizinische Hard- und Softwarelösungen“, machte der Wirtschaftsstaatssekretär vor Ort deutlich.

Letzte Station der Informationstour war die DEJ Technology GmbH in Rostock. Die 2016 gegründete DEJ Technology GmbH ist ein IT-Unternehmen mit den Schwerpunkten kundenspezifischer Softwarelösungen sowie Navigationslösungen für Gesundheitswirtschaft, Einzelhandel und öffentliche Einrichtungen. Das Start-up hat 2021 zur Bewältigung der durch die Corona-Pandemie verschärften Personalsituation in Gesundheitseinrichtungen die Softwarelösung „Care Compass – Onboarding App for health worker“ entwickelt.

Damit soll das sogenannte Onboarding, die Einarbeitung neuer Kollegen, erleichtert und der hohen Fluktuation von Mitarbeitern, die nicht gut eingearbeitet wurden, entgegengewirkt werden. Der „Care Compass“ stellt hierzu interne Abläufe, wichtige Informationen, Lagerung und Handhabung von medizinischen Geräten vereinfacht und schnell auffindbar durch Foto-Storys dar, wie man sie von WhatsApp oder Instagram kennt. Entwickelt wurde die App zusammen mit der Universitätsmedizin Rostock. „Hier werden innovative Produktideen tatkräftig mit Erfolg in die Praxis umgesetzt. Die Einsatzmöglichkeiten für diese Technologien sind vielfältig“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte abschließend.

Arbeitsmarktfrühstück der Regionaldirektion Nord

Schwesig: Gute Arbeit zu fairen Löhnen macht MV attraktiver

Auf dem Arbeitsmarktfrühstück der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die positive wirtschaftliche Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern hervorgehoben. Ziel der Landesregierung sei es, dass Mecklenburg-Vorpommern sowohl für Unternehmen wie auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter an Attraktivität gewinnt.

„Das Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent gewachsen. Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen Außenhandelsrekord erzielt. Und auch was die Arbeitsmarktzahlen angeht, gibt es positive Nachrichten: Die Zahl der Arbeitslosen ist im April noch einmal gesunken, auf eine Quote von 6,9 Prozent oder fast 11.000 Arbeitslose weniger als im Vorjahres-April“, betonte Schwesig. Neben der Corona-Pandemie seien auch die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges in Mecklenburg-Vorpommern deutlich zu spüren. „Die gestiegenen Energiepreise und Engpässe bei Rohstoffen stellen unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen vor große Herausforderungen. Wir setzen uns beim Bund für Entlastungen für Unternehmen ein. So wie auch die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden.“

Eines der drängendsten Probleme der Wirtschaft sei nach wie vor die Gewinnung von Fachkräften. „Branchen wie die Hotellerie, Gastronomie, Pflege oder Handwerk spüren das am meisten“, sagte Schwesig. Die Ministerpräsidentin rief die beim Arbeitsmarktfrühstück anwesenden Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Arbeitsverwaltung dazu auf, bei diesem Thema miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten. „Wir brauchen einen gemeinsamen Ansatz für Fachkräfte in Mecklenburg-Vorpommern. Für ein Land, das attraktiv ist für Einsteiger und Rückkehrer, für Umsteiger und Aufsteiger.“

Dazu müsse das Land weiter an Wirtschaftskraft gewinnen. Hier setze das Land vor allem das von Regierung, Wirtschaft und Gewerkschaften erarbeiteten industriepolitischen Konzepts für Mecklenburg-Vorpommern. Punkten könne das Land mit seiner sehr guten Kinderbetreuung. „Es bleibt bei der kostenlosen Kita. Jetzt machen wir zusätzlich auch den Ferienhort kostenfrei. Damit entlasten wir Eltern und erleichtern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagte die Ministerpräsidentin.

Das Land werde nur Fachkräfte gewinnen können, wenn auch die Löhne im Land attraktiv sind. „Deshalb unterstützt die Landesregierung die Pläne der Bundesregierung, den Mindestlohn auf 12 Euro anzuheben.“ Im Land solle die Vergabe öffentlicher Aufträge daran gekoppelt werden, dass für deren Erfüllung Tariflohn oder tarifgleicher Lohn gezahlt wird. „Ich bin überzeugt: gute Arbeit zu fairen Löhnen, das ist Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und gute Löhne machen Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern attraktiver“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Mit dem Ukraine-Krieg sind viele Millionen Menschen aus ihrer Heimat geflohen, auch zu uns nach Deutschland, nach MV. Wir alle wünschen uns, dass der Frieden möglichst schnell zurückkehrt. Es ist mir wichtig, dass wir die Flüchtlinge gut bei uns in Mecklenburg-Vorpommern aufnehmen und ihnen auch die Möglichkeit geben, bei uns im Land arbeiten zu können. Es gibt viele Unternehmen im Land, die nicht nur finanziell helfen oder Wohnungen zur Verfügung stellen, sondern die auch Ukrainerinnen und Ukrainer einstellen wollen. Ich danke der Bundesagentur sehr herzlich für ihre Unterstützung dabei“, erklärte Schwesig weiter.

Pferdefestival in Redefin

Redefin – Das Landesmarketing MV ist auch 2022 Partner des hochkarätigen Pferdefestivals Redefin, bei dem die weltbesten Dressur- und Springreiterinnen und -reiter vom 13. bis 15. Mai vor der Kulisse des traditionsreichen Landgestüts Redefin zu erleben sind. Gemeinsam mit der Horses & Dreams Entertainment GmbH lobt das Landesmarketing MV dabei das Championat des Landes Mecklenburg-Vorpommern „MV tut gut.“ für das beste Springerpaar am 14. Mai 2022 aus.

Der Preis ist mit 26.000 Euro, davon 7.500 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), dotiert und wird durch den Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus überreicht.

Das Championat ist als internationale Weltranglistenprüfung der Höhepunkt des Turniers am Sonnabend. Außerdem werden erstmals die Wettbewerbe in der Dressur international ausgerichtet.

Der Leiter des Landesmarketings MV, Peter Kranz: „Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zum Gelingen dieses hochklassigen Festivals leisten dürfen. Es erzielt eine starke nationale und internationale Wirkung für Mecklenburg-Vorpommern. Pferdesport in schönster Umgebung und Chancen für unternehmerische Initiative und Entwicklung – das passt in Redefin bestens zusammen.“

Redefin mit seiner eindrucksvollen Tradition und seiner einzigartigen Lage im Landkreis Ludwigslust-Parchim bietet für die Wettbewerbe der Spring- und Dressurreiterinnen und -reiter beste Voraussetzungen für Weltklasse-Sport. Das Landesmarketing MV bewirbt Mecklenburg-Vorpommern hier mit seinen Stärken als Land zum Arbeiten, Erholen und Genießen; kurz: „Land zum Leben“.

Die Festival-Besucher und die vielen Pferdesport-Interessierten in ganz Deutschland können die Wettkämpfe in den Live-Übertragungen des NDR-Fernsehens und durchgehend im Internet unter www.clipmyhorse.tv verfolgen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.pferdefestivalredefin.de

Ostdeutsche Wirtschaft krisenfest machen

Ueckermünde – Am Donnerstag sind die Chefin und Chefs der Staatskanzleien der ostdeutschen Länder zu Beratungen in Ueckermünde (Vorpommern-Greifswald) zusammengekommen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, war zugeschaltet.

Das Treffen diente im Wesentlichen der Vorbereitung der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der ostdeutschen Länder im Juni.

„Wir haben uns mit Carsten Schneider heute natürlich auch über die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine und die Energieversorgung in Ostdeutschland ausgetauscht“, sagte der Chef der Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommern, Patrick Dahlemann.

Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin wären von einem Ölembargo gegen Russland aufgrund der Bedeutung der PCK-Raffinerie Schwedt für diese Regionen besonders betroffen.

„Weitere Schritte, wie negative Folgen für diese Regionen vermieden werden, sollen auf der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der ostdeutschen Länder mit dem Bundeskanzler dann im Juni abgestimmt werden“, betonte Dahlemann. „Wir haben dazu heute entsprechende Vorberatungen geführt. Unser gemeinsames Ziel ist es, die ostdeutsche Wirtschaft zukunfts- und krisenfest zu machen“, sagte Dahlemann weiter. „Neben der PCK-Raffinerie Schwedt hat auch eine künftige LNG-Infrastruktur in Rostock und Lubmin eine entscheidende Bedeutung für die ostdeutsche Wirtschaftsstruktur und damit für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen.“

Weitere Themen, die von der Chefin und den Chefs der Staatskanzleien im Vorfeld der MPK Ost beraten worden sind, waren verschiedene Strategien u.a. zur Etablierung von weiteren Forschungseinrichtungen in Ostdeutschland, zur Sicherstellung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung im ländlichen Raum und zur Wasserstoffkoordinierung.

Kostenfreie Welterbe-Stadtführung

Stralsund – Im Jubiläumsjahr „20 Jahre Welterbe Stralsund und Wismar“ bietet die Tourismuszentrale Stralsund eine kostenfreie Welterbe-Stadtführung von Mai bis Oktober immer samstags um 14:00 Uhr an.

Die Gästeführer nehmen alle Welterbe-Fans und diejenigen, die es werden wollen, mit auf eine lebendige Zeitreise durch die von der UNESCO im Jahre 2002 zum Welterbe erklärten Altstadtinsel und besuchen neben imposanten Gebäuden verschiedener Epochen auch die Welterbe-Ausstellung und das kunsthistorische Kleinod, den Hackertschen Tapetensaal, im Olthofschen Palais in der Ossenreyerstraße 1.

Eine Anmeldung für die Welterbe-Stadtführung ist erforderlich unter www.stralsundtourismus.de.  Treffpunkt ist immer 15 Minuten vor Führungsbeginn vor der Tourismuszentrale am Alten Markt.

20 Jahre Welterbe Stralsund und Wismar

Busfahrt zum Welterbetag am 4. und 5. Juni nach Wismar

Stralsund – Am 1. Juniwochenende (4. und 5. Juni) findet in Stralsunds Welterbe-Schwesterstadt Wismar die zentrale Veranstaltung anlässlich des bundesweiten Welterbetages statt. Der Welterbetag Wismar ist nur eine von vielen Veranstaltungen in der Jubiläumsreihe „20 Jahre Welterbe Stralsund und Wismar“.

Da 20 Jahre gemeinsames Welterbe verbinden, organisiert die Hansestadt Stralsund am Sonnabend, den 4. Juni sowie am Sonntag, den 5. Juni einen Bustransfer nach Wismar. Jeweils um 8:00 Uhr startet der Bus in Stralsund (Hauptabfahrt: Busbahnhof). Die Rückfahrt ist jeweils für 17:00 Uhr geplant. Die Bustickets beinhalten neben dem Transfer auch eine Stadtführung durch die Wismarer Altstadt.

Alle reiselustigen Stralsunderinnen und Stralsunder können die Tickets für die Fahrt ab sofort für 20,00 Euro Euro pro Person beim Busunternehmen Otto Möller Reisen, Knieperdamm 41, Telefon 03831 39 11 02 , erwerben (Achtung: begrenzte Anzahl von 46 Plätzen).

Beim Welterbetag in Wismar präsentieren sich an beiden Tagen über ein Dutzend Welterbestätten und Welterbe-Institutionen auf dem Marktplatz. Für Sonntag ist ein Programm auf dem Markt mit Redebeiträgen, Podiumsdiskussion und Musik geplant. Außerdem lädt das Welt-Erbe-Haus Wismar bei kostenfreiem Eintritt dazu ein, den Wismarer Teil des Welterbes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“ genauer kennenzulernen.

Gingster Turner glänzen in Berlin

MV-Landessieger landen im Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ auf Platz 6

Insel Rügen – Die extra Übungseinheiten im Trainingslager der Gingster Turner haben sich gelohnt. Bei dem Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ erkämpften sich fünf Gingster Schüler mit ihrer Trainerin Birgit Eicke einen 6. Platz. Die Sportlehrerin und zugleich Wettkampfleiterin in der Schöneberger Turnhalle strahlt zufrieden. „Das erste Mal überhaupt nahm eine Jungenmannschaft aus Mecklenburg-Vorpommern am Bundesfinale teil“, sagt sie nach dem spannenden Wettbewerb, „und dann erreichen wir auf Anhieb eine solche Platzierung.“

Die Gingster Turner mit ihrer Trainerin Birgit Eicke (rechts im Bild) holen bei „Jugend trainiert für Olympia“ einen 6. Platz für MV. Foto: privat
Die Gingster Turner mit ihrer Trainerin Birgit Eicke (rechts im Bild) holen bei „Jugend trainiert für Olympia“ einen 6. Platz für MV. Foto: privat

Insgesamt waren 278 Mannschaften aus allen Bundesländern angereist, um nach einer fast dreijährigen Pause wieder live und in Farbe im begehrten Bundesfinale die sportlichen Sieger in ganz unterschiedlichen olympischen und paralympischen Disziplinen zu ermitteln. Die Insulaner gehörten zu den gut 2.300 Sportlern, die in die Hauptstadt eingeladen wurden. Sie hatten sich bei dem MV-Landeswettbewerb als Turnsieger dafür qualifiziert, genügend Motivation im Vorfeld gesammelt und viel Power im Gepäck, um nach Gold zu greifen.

Fion Raben, Alexander Schulze, Felix Schwarzer, Jennifer Lewandowski und Leonie Heidenreich wuchsen an dem Entscheidungstag über sich hinaus, erinnert sich Sportlehrerkollege Marc Burmeister. „Die Stärke der Mannschaft lag vor allem bei den Sonderprüfungen“, erklärt er und hat dabei zwei Beispiele im Kopf. Beim Staffellauf liefen sie als viertschnellstes Team aller teilnehmenden Schulen ins Ziel. Und Felix Schwarzer glänzte beim Standweitsprung. Nach drei fließenden, hintereinander ausgeführten Sprüngen schaffte er einen Satz von sieben Metern und war damit der beste Springer in dieser Wettkampfklasse.

„Das Mitfiebern hat sich für uns gelohnt“, meint André Farin, der Vorsitzende des Gingster Schul- und Sportvereins. Zusammen mit der Sparkasse Vorpommern, der Apotheke Gingst, dem C+C Großhandel und der Familie Lewandowski hat der Förderverein das Sportprojekt unterstützt. „Wir sind auf die Fortsetzung gespannt“, sagt er und schmiedet mit seinen Vereinsmitgliedern die nächsten Pläne für die talentierten Turner der Gingster Schule.