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Fachtag Gleichstellung in Güstrow

„KI birgt Risiken und Chancen für ein gerechtes Leben.“ / Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt eröffnet den Fachtag Gleichstellung in Güstrow.

Güstrow – „Für das Erreichen des Verfassungsziels der Gleichstellung sind die Gleichstellungsbeauftragten von großer Bedeutung. Dank ihres Engagements sind wir mittlerweile ein gutes Stück vorangekommen. Sie sorgen dafür, dass Gleichstellung nicht nur ein gesetzlicher Auftrag bleibt, sondern im Alltag von Verwaltungen tatsächlich gelebt wird.

Daher ist es gut, dass an dem Fachtag hier in Güstrow erstmals auch die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten teilnehmen. Der Fachtag bietet Raum für Begegnung, für kollegiale Vernetzung, aber auch für neue fachliche Impulse“, begrüßt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt die Teilnehmenden des Fachtags Gleichstellung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow.

„Das Thema Künstliche Intelligenz greift auch in die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten. Denn längst geht es nicht mehr nur um technische Abläufe. Die KI birgt Risiken für ein Leben, das gerecht sein soll. Sie verändert Entscheidungsprozesse, Kommunikation, Arbeitsorganisation und damit auch die Bedingungen, unter denen Gleichstellung gestaltet wird. KI übernimmt bestehende gesellschaftliche Muster und Ungleichheiten, weil sie aus vorhandenen Daten im Internet lernt.

Solche Daten können verzerren und bestehende Diskriminierungen festigen oder sogar verstärken. Betroffen sind Bereiche wie Bewerbungsverfahren, automatisierte Vorauswahlen oder Sprachmodelle, die bestimmte Rollenbilder reproduzieren. Fragen der Fairness, Transparenz und Chancengleichheit müssen daher von Anfang an mitgedacht werden“, so Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt.

„Künstliche Intelligenz mahnt uns zu handeln. Persönlichkeitsrechte müssen geschützt, digitale Gewalt muss bekämpft und diskriminierende Auswirkungen verhindert werden. Hochaktuell ist unser Kampf gegen sogenannte Deepfakes, also manipulierte Bilder, Videos oder Audiodateien, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt werden.

Gerade Frauen sind hiervon überdurchschnittlich häufig betroffen, etwa durch sexualisierte oder pornografische Deepfakes, die ohne Zustimmung verbreitet werden. Es ist gut, dass sich der Bundesrat im März eine Entschließung auf Initiative Mecklenburg-Vorpommerns gefasst hat mit dem Ziel, sogenannte Deepfakes unter Strafe zu stellen. Somit unterstützen wir aktiv wir die Initiative der Bundesministerin der Justiz für einen Schutz vor sexualisierter digitaler Gewalt“, so Justizministerin Bernhardt weiter.

„KI bietet aber auch Chancen. Sie kann Verwaltungsprozesse erleichtern, Wissen besser zugänglich machen und neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Die neuen Möglichkeiten machen aber auch Dinge sichtbar, die ohne KI vielleicht verborgen geblieben wären. Am heutigen Fachtag hier in Güstrow zeigt die Ausstellung ‚Versäumte Bilder‘ genau das.

Das Projekt macht Wissenschaftlerinnen und Pionierinnen sichtbar, deren Leistungen häufig zu wenig Beachtung gefunden haben. Gleichstellung und Digitalisierung gehören zusammen. Wenn wir die digitale Zukunft gestalten, müssen wir sie gerecht gestalten. Dafür braucht es starke, engagierte und gut vernetzte Gleichstellungsbeauftragte“, sagt Ministerin Jacqueline Bernhardt.

Schwesig: Wir schaffen bessere Bedingungen an der Hochschule Wismar

Wismar – Baustart in Wismar: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nahm heute gemeinsam mit dem Rektor der Hochschule Bodo Wiegand-Hoffmeister den Spatenstich für ein neues Laborgebäude in Wismar vor. Es ist das erste aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes geförderte Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern.

„Derzeit sind Forschung und Lehre des Fachbereichs Maschinenbau, Verfahrens- und Umwelttechnik auf mehrere Standorte in Wismar verteilt. Das ändert sich mit dem Neubau. Der Fachbereich wird künftig vollständig am zentralen Campus in der Philipp-Müller-Straße gebündelt. Im Neubau werden spezialisierte Labore, zum Beispiel für Spritzguss und Energie- und Antriebstechnik, Büroflächen, Seminarräume sowie ein PC-Pool entstehen. Labor, Forschung und Technik sollen in einem Gebäude mit drei Teilen zusammengefasst werden“, kündigte Schwesig an.

Es werde mit Baukosten von 50,2 Millionen Euro gerechnet. Davon kommen 7,7 Millionen aus EFRE-Mitteln. Außerdem wird das Vorhaben mit 42,5 Millionen aus Mitteln des Bundes aus dem Sondervermögen Infrastruktur finanziert. Der Bund hat den Ländern aus seinen Mitteln 4 Milliarden Euro zusätzlich für die Modernisierung von Hochschulen und Kitas zur Verfügung gestellt.

„Es ist gut, dass jetzt das erste Projekt aus dem Sondervermögen in unserem Land an den Start geht. Wir schaffen attraktivere Bedingungen für Forschung und Lehre – und gleichzeitig sorgen wir mit diesen Mitteln für Aufträge für die Bauwirtschaft und das Handwerk“, erklärte die Ministerpräsidentin.

NØRD 2026: Ministerin Bernhardt ehrt digitale Frauen-Power

In der Kategorie „Female Pioneers“ gewinnt Katja Fröhlich aus Rostock: „Sie setzt sich für mehr Diversität in der Tech-Branche ein.“

Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt (Mitte) u.a. mit der Siegerin der NØRD-Award-Kategorie „Female Pioneers“ Katja Fröhlich (2.v.r.) @JM
Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt (Mitte) u.a. mit der Siegerin der NØRD-Award-Kategorie „Female Pioneers“ Katja Fröhlich (2.v.r.) @JM

Rostock – Die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt hat auf der größten Digital-Messe des Landes Frauen für ihr Wirken in der IT-Branche geehrt.

„Die NØRD zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in Mecklenburg-Vorpommern steckt. Als Schirmherrin für die Kategorie ‚Female Pioneers‘ konnte ich mich auch davon überzeugen, dass Frauen bei der Entwicklung der digitalen Zukunft ein gewichtiges Wort mitreden als Entwicklerinnen, Gründerinnen und Gestalterinnen.

Die Digitalisierung braucht diese Vielfalt. Sie braucht unterschiedliche Perspektiven, neue Ideen und Menschen, die den Mut haben, Veränderung aktiv zu gestalten. Frauen leisten dazu jeden Tag einen wichtigen Beitrag in den Unternehmen, in der Verwaltung, in Start-ups, in Wissenschaft und Gesellschaft.

Diese Leistungen sichtbar zu machen, ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen. Der NØRD Award ist dabei weit mehr als eine Auszeichnung.

Er macht digitale Vorbilder sichtbar und würdigt Menschen, die Verantwortung übernehmen, neue Wege gehen und andere inspirieren“, sagte Ministerin Bernhardt am Abend bei der Übergabe der NØRD Award in der Kategorie „Female Pioneers“ in Rostock.

„Als Siegerin von den zuletzt drei nominierten Frauen gratuliere ich ganz herzlich Katja Fröhlich. Sie ist Vice President IT & Digital Products bei hepster in Rostock und gestaltet die technologische Zukunft eines international wachsenden Unternehmens. Mit der Verbindung von IT und Business schafft sie moderne Daten- und Plattformstrukturen und sorgt dafür, dass Technologie nicht komplizierter wird, sondern neue Möglichkeiten eröffnet.

Besonders bemerkenswert ist dabei ihre Fähigkeit, Menschen mitzunehmen. Sie baut Brücken zwischen Technologie und Organisation, fördert Austausch und Lernen rund um Künstliche Intelligenz und setzt sich gleichzeitig mit großem Engagement für Female Leadership und mehr Diversität in der Tech-Branche ein. Katja Fröhlich steht damit für eine neue Generation von Führungskräften: strategisch, empathisch, innovativ und inspirierend“, so Gleichstellungsministerin Jacqueline Bernhardt in ihrer Laudatio.

„Aber auch die beiden ebenfalls nominierten Frauen beweisen die Stärke dieser Kategorie. Eine Nominierte bringt künstliche Intelligenz auf Campingplätze. Mit dem Projekt KI-Camper zeigt sie, wie Digitalisierung verständlich, praktisch, menschlich und direkt vor Ort funktionieren kann. Eine weitere Nominierte hat im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein System etabliert, um Prozesse effizienter, transparenter und nachhaltiger zu gestalten.

Digitalisierung beginnt eben nicht erst in Großkonzernen oder Metropolen, sondern dort, wo Menschen Chancen erkennen und andere mitziehen. Die nominierten Frauen sind daher Vorbilder vor allem für junge Mädchen, die sich so auch eine Zukunft in Technik, IT oder Innovation vorstellen könnten. Fortschritt entsteht durch Mut von Menschen, die neue Technologien erfinden oder bestehende optimieren und damit unser Land voranbringen“, erklärte Ministerin Jacqueline Bernhardt in Rostock.

EinBlick in die Landesregierung am 7. Juni

Großes Familienfest im Marstall-Innenhof / Bildungs- und Sozialministerium öffnen ihre Türen und laden zu Mitmachaktionen, Sport und Begegnungen ein

Schwerin – Am 7. Juni 2026 öffnet die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des UNESCO-Welterbetages erneut ihre Türen für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner. Das Bildungsministerium und das Sozialministerium laden im Innenhof des Marstalls zu einem großen Familienfest ein.

Bildungsministerin Simone Oldenburg: „Wir wollen alle Kinder, Eltern und Großeltern herzlich einladen, einen abwechslungsreichen Tag im und um den Marstall zu verbringen. Mit vielen Mitmachangeboten sorgen wir für einen schönen Tag für die Familien. “

Sozialministerin Stefanie Drese: „Unser Familienfest bietet dank unserer Partner viele Möglichkeiten für Sport, Spiel und Spaß und das vor dem tollen historischen Ambiente des Marstalls. Highlights sind eine 10x15m große Street-Soccer-Anlage und ein Spielmobil des Landessportbundes sowie ein Reanimations- und Erste-Hilfe-Training der Rettungsteams von Nofias e.V.“

Das Familienfest im Innenhof des Marstalls bietet ab 10 zahlreiche weitere Mitmachaktionen für Groß und Klein: Geplant sind unter anderem Aktionen der Rostocker Seawolves mit Korbwürfen, zwei Hüpfburgen, Kinderschminken, Ballonkünstler, eine Bewegungslandschaft für Kinder bis 12 Jahre sowie Möglichkeiten für das Ausprobieren von verschiedenen Sportgeräten. Für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst, Nuggets, alkoholfreien Getränken und einem Eisstand gesorgt.

Im Foyer des Bildungsministeriums und den angrenzenden Räumen werden unter anderem die Lehrerwerbe-, die Kita-Fachkräftekampagne sowie die Schülerfirma „Die Früslis“ aus Malchin vorgestellt. Die Führungen über das Außengelände beginnen ab 11 bis 16 Uhr jeweils stündlich und werden vom Petermännchen begleitet. Bildungsministerin Simone Oldenburg und Staatssekretär Tom Scheidung werden zur Veranstaltung erwartet.

Auch das Sozialministerium bietet Führungen durch das historische Marstallgebäude und Gespräche mit Ministerin Drese und Sozial-Staatssekretärin Sylvia Grimm an. Diese finden um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr statt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter www.mv.de  für die Führungen anmelden.

Deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung

Rostock – In Rostock ist heute die Digitalisierungsmesse NØRD eröffnet worden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig betonte in ihrer Rede, dass Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung gemacht hat. „Die Glasfaserquote lag im Jahr 2015 bei 21%. Mittlerweile ist bereits für 64% der Adressen Glasfaser verfügbar. Die Glasfaserausbauquote und auch die Anschlussquote in Mecklenburg-Vorpommern liegen jeweils über dem Bundesdurchschnitt. Auch die Mobilfunkversorgung im Land hat sich deutlich verbessert: die 5G-Versorgung ist von Mitte 2022 bis Ende 2025 von 61% auf 97% gestiegen“, informierte die Ministerpräsidentin.

2018 habe das Land eine digitale Agenda für Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut. „Heute bilden sechs Digitale Innovationszentren in Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg gemeinsam mit ihren Partnern in den Regionen ein starkes landesweites Netzwerk. Sie bringen Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft, Start-ups und Zivilgesellschaft zusammen. Sie beraten, vernetzen und begleiten konkrete Projekte. Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist das ein entscheidender Ansatz“, bilanzierte Schwesig. Aktuell arbeite die Landesregierung an einer Förderrichtlinie, die Unternehmen bei der Einführung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz unterstützen soll.

Partnerland der NØRD ist in diesem Jahr Lettland. Zu den Gästen der Messe aus Lettland zählt unter anderem der lettische „Minister für Smart Administration and Regional Development“ Raimonds Čudars  „Lettland zählt zu den europäischen Vorreitern im Bereich digitale Verwaltung. Die Erfahrungen aus dem Ostseeraum haben uns in Mecklenburg-Vorpommern wichtige Impulse gegeben“, sagte die Ministerpräsidentin. „Digitale Transformation ist kein Selbstzweck. Sie entscheidet darüber, wie attraktiv ein Land künftig sein wird – zum Leben, Arbeiten, Gründen und Investieren.“ Mecklenburg-Vorpommern wolle deshalb die Chancen der Digitalisierung in den kommenden Jahren noch konsequenter nutzen.

Aufbau einer digitalen Pflege-Plattform

Drese übergibt Fördermittelbescheid an Verein „Zukunftsfeste Pflege“

Schwerin – Tritt innerhalb der Familie eine Pflegebedürftigkeit ein, dann stehen die Angehörigen oftmals vor großen Herausforderungen. Zu den zentralen Punkten gehört dann meist die Frage, welche Pflegeplätze es in der Nähe gibt, welche ambulanten Pflegedienste noch Kapazitäten haben und ob etwa ehrenamtliche Angebote zur Entlastung der Familie beitragen können. Für all diese Fragen soll es künftig eine neue Digital-Plattform geben, für dessen Errichtung Sozialministerin Stefanie Drese heute einen Zuwendungsbescheid an den Verein Zukunftsfeste Pflege e.V. überreicht hat.

Die Mittel in Höhe von gut 31.000 Euro stammen aus dem Bürgerfonds des Landes und sollen genutzt werden, um eine digitale Infrastruktur zur Pflegekoordination zu schaffen. „Bisher sind die Informationen zur Verfügbarkeit der verschiedenen Pflegeleistungen oft schwer zugänglich und vor allem dezentral verteilt. Wer Hilfe und Orientierung sucht, muss sich oftmals durchtelefonieren und viel Zeit in die eigene Recherche investieren“, erklärte Drese bei der Übergabe heute in Ludwigslust.

Zeit, die die Angehörigen oftmals nicht haben. „Mit der neuen Plattform soll das in Zukunft schneller gehen. Tagesaktuelle Verfügbarkeitsmeldungen von Pflegeanbietern gekoppelt mit Informationen zu Schulungs- und Beratungsstrukturen aber eben auch zu Entlastungsmöglichkeiten durch das Ehrenamt oder die Vereinsarbeit werden miteinander vernetzt und sind rund um die Uhr abrufbar“, unterstrich die Ministerin.

Nutzbar ist diese digitale Infrastruktur dann für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Pflegestützpunkte und sonstige Beratungsangebote im Land. „Auch hier fällt die zielgerichtete Hilfe dann künftig leichter, wenn schon innerhalb der Beratung klar ist, welche Dienste direkt in Anspruch genommen werden könnten“, so Drese. So sei die Plattform auch eine gute Möglichkeit, um ehrenamtlich Engagierte, Gemeinwesensstrukturen und soziale Dienstleister auch im Sinne einer sorgenden Gemeinschaft besser miteinander zu vernetzen.

Bereitgestellt wird die Plattform als webbasierte Anwendung, die ohne Installation zur Verfügung steht und die barrierearm gestaltet ist. Sie ist ein gemeinnütziges Vorhaben des Vereins Zukunftsfeste Pflege e.V. und soll nach Fertigstellung und Schulung der betroffenen Akteure schrittweise und beginnend mit dem betreuten Wohnen, und den Tagespflegeeinrichtungen zunächst in zwei Landkreisen getestet werden. Eine vollständige Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 anvisiert.

„Pflege gelingt nur gemeinsam – egal ob im privaten oder beruflichen Umfeld. Deshalb ist es wichtig, nicht nur professionelle Pflegeangebote sichtbar zu machen, sondern auch die vielen ehrenamtlich Engagierten, Vereine und sozialen Netzwerke vor Ort stärker miteinander zu verbinden“, unterstrich Drese und dankte dem Verein Zukunftsfeste Pflege e.V. für die Umsetzung und Betreuung der neuen Plattform.

Ausschreibungsstart für das Referendariat ab 1. Oktober 2026

Oldenburg: In Mecklenburg-Vorpommern erhält jede zulassungsfähige Bewerbung ein Einstellungsangebot

Schwerin – Lehramtsabsolventinnen und -absolventen können sich bis zum 8. Juni 2026 für ein zum 1. Oktober 2026 beginnendes Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern bewerben. Die freien Stellen sind auf dem Karriereportal für den Schuldienst www.lehrer-in-mv.de ausgeschrieben. „In Mecklenburg-Vorpommern erhält jede zulassungsfähige Bewerbung auch ein Einstellungsangebot für den Vorbereitungsdienst“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg.

Die Absolventinnen und Absolventen können sich auf landesweite oder schulbezogene Stellen bewerben. Bei schulbezogenen Stellen ist die zukünftige Ausbildungsschule bereits in der Ausschreibung festgelegt. Bewerben können sich Personen, die neben dem erforderlichen Lehramt auch das entsprechende Bedarfsfach oder die Bedarfsfachrichtung studiert haben. Ein Abschluss im Zweitfach bzw. in der zweiten Fachrichtung erhöht die Chancen der Bewerberinnen und Bewerber, eine Zusage für die Wunschstelle zu bekommen, ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Bei landesweiten Stellen ist die Ausbildungsschule zum Zeitpunkt der Bewerbung noch offen. Sie wird nach Ablauf der Bewerbungsfrist anhand der Fächerkombination und des Bedarfs im Bundesland individuell gesucht und zugewiesen. Bei der Bewerbung auf eine landesweite Stelle können Wünsche hinsichtlich konkreter Schulen, Orte, Landkreise oder Schulamtsbereiche geäußert werden. Diese werden im Verteilungsverfahren nach Möglichkeit berücksichtigt. Erfahrungsgemäß werden bei rund 80 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber auf eine landesweite Stelle die Wünsche bei der Zuweisung umgesetzt.

„Um den Referendarinnen und Referendaren mehr Planungssicherheit für ihre Zukunft zu bieten, gibt es in Mecklenburg-Vorpommern die Übernahmegarantie“, so Simone Oldenburg. „Diese ermöglicht es den Absolventinnen und Absolventen, nach Abschluss ihres Vorbereitungsdienstes ohne ein erneutes Bewerbungsverfahren an ihrer Ausbildungsschule zu verbleiben oder in einem landesinternen Verfahren Wünsche für Schulen auszusprechen. So können sie nahtlos in den Schuldienst des Landes einsteigen.“

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsministeriums informieren regelmäßig über das Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern. In Vorträgen an den Universitäten und in digitalen Informations-Veranstaltungen geben sie einen Einblick in den Ablauf des Referendariats und liefern hilfreiche Informationen für die Bewerbung. Lehramtsstudierende haben dabei die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen.

Die nächsten Vortragstermine:

  • Dienstag, 2. Juni 2026, 17:15 – 18:45 Uhr, Universität Rostock, Arno-Esch-Hörsaal 2, Ulmencampus
  • Donnerstag, 8. Juli 2026, 16:15 – 17:45 Uhr, Universität Greifswald, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Hörsaal 2
  • Mittwoch, 9. September 2026, digitale Informations-Veranstaltung zum Referendariat ab 1. Februar 2027
  • Mittwoch, 11. November 2026, digitale Informations-Veranstaltung zum Referendariat ab 1. April 2027

Weitere Informationen zum Referendariat in Mecklenburg-Vorpommern sowie alle freien Stellen sind unter https://www.lehrer-in-mv.de/referendariat zu finden.

Deutsche Jugend-Motocross-Meisterschaft eröffnet

Tessin – Am heutigen Montag richtet der MCC Tessin e.V. bereits zum 68. Mal das Pfingstrennen im Motocross am Echoberg aus. In zwei Jugendklassen wird dabei um die deutsche Meisterschaft gefahren, in zwei weiteren um die Landesmeisterschaft. Sportministerin Stefanie Drese eröffnete das Rennen heute und hob in ihrer Ansprache die Tradition des Motorsports in Mecklenburg-Vorpommern und die hervorragende Jugendarbeit des MCC Tessin hervor.

„Der Echoberg gehört nicht umsonst zu den bekanntesten Rennstrecken im Land. Bereits seit 1991 werden hier auf 1450m Strecke Landes-Meisterschaften in allen Klassen ausgetragen“, erklärte Drese. Bis zu 40 Solomaschinen finden so zeitgleich Platz, 2500 regelmäßig vollständig belegte Zuschauerplätze und eine neu gestaltete Kindercrossbahn runden das Angebot ab.

„Diese schafft beste Bedingungen für die starke Kinder- und Jugendarbeit, die sich der Verein auf die Fahnen geschrieben hat. Und das äußerst eindrucksvoll, so gehören den jungen Sparten mehr als 100 Mitglieder an“, erklärte Drese. Zudem veranstalte der MCC Tessin regelmäßig Sommercamps sowie kostenlose Schnuppertrainings, bei denen Interessierte den Motorsport selbst ausprobieren können.

„Die Ergebnisse dieser intensiven Arbeit können sich sehen lassen. Allein im letzten Jahr sind 34 Fahrer des Vereins bei Landesmeisterschaften angetreten – der jüngste davon im Alter von nur fünf Jahren“, so Drese weiter. Auch über die Landesgrenzen hinaus habe sich der MCC so Rang und Namen gemacht.

Drese freue sich deshalb, dass zuletzt auch das Land mit einer Förderung aus dem Bürgerfonds für einen WC-Container zur Attraktivitätssteigerung des Vereins beigetragen könnte. „Dieser sorgt für eine enorme Verbesserung der Bedingungen für Training und Wettkämpfe. Denn gerade im Nachwuchsbereich sind längere Trainingseinheiten ohne ein WC nur mangelhaft umsetzbar“, verdeutlichte die Ministerin.

Drese brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass der Verein nun noch weiter wächst und noch mehr Kindern den Motorsport näherbringt. „Veranstaltungen wie das Pfingstrennen tragen dazu mit ihrer Strahlkraft sicherlich weiterhin bei“, erklärte Drese. Die Ministerin wünschte allen Fahrerinnen und Fahrern faire und erfolgreiche Wettkämpfe sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern noch viele spannende Rennen am Echoberg.