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Drese: Rostock-Warnemünde ist bereit für Olympia

Bewerbungskonzept Berlin+ vorgestellt

Berlin – In Berlin haben heute der Regierende Bürgermeister Kai Wegner und weitere hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Berlin und den Partnerregionen Leipzig, Brandenburg und Rostock-Warnemünde das Bewerbungskonzept Berlin+ für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele vorgestellt, das offiziell am Donnerstag beim Deutschen Olympischen Sportbund eingereicht wird.

Mecklenburg-Vorpommerns Sportministerin Stefanie Drese war heute gemeinsam mit Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger vor Ort und begrüßte das vorgestellte Konzept, das insbesondere auf eine nachhaltige Nutzung bestehender Sportstätten und Infrastruktur setzt, ausdrücklich. „So sollen 97 Prozent aller Wettkämpfe in bereits bestehenden Sportstätten ausgetragen werden – für Spiele, die tragfähig, bezahlbar und nachhaltig sind“, erklärte Drese das Ansinnen Berlins und seiner Partner.

Deshalb sei auch Mecklenburg-Vorpommern als Partnerregion eine hervorragende Wahl für die Segelwettbewerbe. „Wir verfügen nicht nur über ein erstklassiges Segelrevier, das schon allein bei den Wind- und Strömungsverhältnissen seines Gleichen sucht, sondern mit den Yachthäfen Mittelmole und Hohe Düne sowie mit der neu gebauten Sportschule Warnemünde auch über exzellent ausgestattete maritime Infrastruktur. Diese erheblichen Investitionen haben sich gelohnt und sorgen dafür, dass wir bestens auf die Ausrichtung der Wettkämpfe vorbereitet sind“, unterstrich die Ministerin.

Mecklenburg-Vorpommern punkte außerdem mit kurzen Wegen zu den Regattabahnen und fantastischen Zuschauerperspektiven am breiten Ostseestrand. „Warnemünde ist die Copacabana Deutschlands. Das geht nicht besser“, zeigte sich Drese überzeugt.

Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin bei der Vorstellung des Konzepts aber auch darüber, dass Warnemünde neben den Segelwettbewerben auch als Austragungsort für Coastal Rowing, das Küstenrudern, vorgesehen ist. Zudem soll das Rostocker Ostseestadion Spielstätte des olympischen Fußballturniers werden.

Wichtig sei jedoch auch die Unterstützung der Bevölkerung. „Ohne Rückhalt der Bevölkerung keine Spiele, so viel ist klar. Die gute Nachricht ist, dass in Mecklenburg-Vorpommern die Begeisterung für Sport und Olympia groß ist. Und das nicht nur bei der Landesregierung, dem Landtag und dem organisierten Sport, die sich schon frühzeitig für eine deutsche Olympiabewerbung mit Rostock-Warnemünde ausgesprochen haben, sondern auch bei den Menschen vor Ort“, erklärte Drese.

So haben aktuelle Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts dimap im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes ergeben, dass 73 Prozent der befragten Rostockerinnen und Rostocker grundsätzlich eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele befürworten. „Noch bemerkenswerter ist, dass sich 80 Prozent dafür aussprechen, die Segelwettbewerbe im Falle einer Bewerbung in Rostock-Warnemünde auszurichten. Diesen Rückenwind haben wir heute mit nach Berlin genommen“, so Drese weiter

Persönlich halte sie eine Austragung im Jahr 2040 für besonders reizvoll. Drese: „Dann würde Deutschland 50 Jahre Wiedervereinigung feiern. Wenn die Spiele dann nicht nur in Berlin, sondern auch in Leipzig, Brandenburg und Rostock stattfinden würden, hätte das eine enorme emotionale Strahlkraft für den gesamten Osten Deutschlands und wäre ein starkes Zeichen für die gelebte Einheit und für die beeindruckende Entwicklung der neuen Bundesländer.“

Internationaler Kindertag

Ministerien laden am 07. Juni zum großen Familienfest im Marstallinnenhof ein

Seien Sie uns willkommen!

Schwerin – Anlässlich des Internationalen Kindertages macht Sozialministerin Stefanie Drese heute auf ein besonderes Highlight für Familien aufmerksam: Denn am 7. Juni 2026 veranstalten das Bildungs- und das Sozialministerium gemeinsam ein großes Familienfest im Innenhof des Marstalls in Schwerin.

„Zum Welterbetag öffnen wir unsere Türen und schaffen mit tollen Partnern ein buntes Programm für Groß und Klein“, lädt Drese Familien zum kostenlosen Sonntagsausflug ein.

So verwandelt sich der Innenhof des Marstalls dank des Landessportbundes in ein großes Street Soccer Feld, können Körbe beim Angebot der Rostocker Seawolves geworfen werden und kommen die Kleinsten auf zwei Hüpfurgen auf Ihre Kosten.

Mit dabei sind außerdem Teams von NOFiAS e.V. und vom Arbeiter-Samariter-Bund, die Interessierten zum Beispiel an elektronisch verkabelten Puppen die Erste Hilfe beibringen und zwar so, dass die Wiederbelebung spielerisch zum Wettbewerb wird.

„Also messen Sie sich doch ruhig mal gegen ihre Freunde und Familie und zeigen Sie, wer von Ihnen das Zeug zum Lebensretter hat“, sagte Drese. Für das jüngere Publikum gibt es außerdem Kinderschminken und eine Ballonkünstlerin. Für das leibliche Wohl sorgen Bratwurst-, Getränke und Eisstände.

„Wer außerdem mal einen Blick hinter die Kulissen wagen möchte, kann sich für eine der Führungen durch das Sozialministerium anmelden. Innerhalb von rund 45 Minuten geht es dabei einmal durchs Haus, inklusive Ministerbüro“, versprach die Ministerin, die selbstverständlich ebenfalls vor Ort sein und auch Fragen der Besucherinnen und Besucher beantworten wird.

Los geht es am 07. Juni 2026 ab 10:00 Uhr. Die Nutzung der Spiel- und Sportangebote ist kostenlos, eine Anmeldung ist nur für die Teilnahme an den Führungen nötig. Alle Informationen zur Anmeldung wie auch zum Programm der anderen Häuser finden Interessierte unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/stk/welterbetag/.

Drese: „Also kommen Sie gern vorbei, wir freuen uns auf Sie!“

MV heißt 65 neue Referendarinnen und Referendare willkommen

Justizministerin Jacqueline Bernhardt: „Insgesamt bereiten sich hier 254 Frauen und Männer auf die zweite juristische Staatsprüfung vor.“

www.mv-justiz.de/karriere

Schwerin – „Ich heiße 65 Frauen und Männer zu ihrem Rechtsreferendariat hier in Mecklenburg-Vorpommern herzlich willkommen. Die Zahl derer, die den Vorbereitungsdienst für die Zweite juristische Staatsprüfung absolvieren, hat sich wieder erhöht.

Vor einem Jahr waren es im Juni noch 236 Frauen und Männer insgesamt im Referendariat, heute sind es 254 Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare. Es freut mich, dass Mecklenburg-Vorpommern für die angehenden Volljuristinnen und Volljuristen aus ganz Deutschland attraktiv ist.

Wir gehen mit der Zeit und entwickeln das Referendariat weiter. Erstmals haben wir diesem Jahr das E-Examen angeboten. Das Oberlandesgericht Rostock und das Landesjustizprüfungssamt sind dabei eine unverzichtbare Stütze“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt anlässlich der Einstellung von 65 Referendarinnen und Referendaren.

„Knapp 28 Prozent der Referendarinnen und Referendare sind gebürtig aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Anteil der gebürtigen Norddeutschen insgesamt liegt bei 54 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den bisherigen Studienorten: Knapp die Hälfte der eingestellten Frauen und Männer hat hier im Land die Erste juristische Prüfung abgeschlossen und sich entschieden, vorerst hierzubleiben. Auch in diesem Einstellungsdurchgang ist Mecklenburg-Vorpommern wieder besonders attraktiv für angehende Juristinnen und Juristen aus Nordrhein-Westfalen“, so Justizministerin Jacqueline Bernhardt.

Von den 35 Frauen und 30 Männern kommen unter anderem 18 aus MV, jeweils zehn aus NRW und Schleswig-Holstein. Die weiteren Referendarinnen und Referendare kommen aus anderen Bundesländern und drei aus dem Ausland. 26 der Eingestellten haben ihr Studium der Rechtswissenschaften in M-V absolviert, zwölf in NRW und zehn in Berlin. Alle anderen legten ihre Erste juristische Prüfung in weiteren Bundesländern ab.

Entlastungen für Bürger und Wirtschaft gefordert

Bad Saarow – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow weitere Entlastungen bei den Kraftstoffpreisen und einen Gipfel der Bundesregierung mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sowie Wirtschaft und Gewerkschaften gefordert: „Wir brauchen jetzt weitere Entlastungen für die Menschen und die Betriebe. Viele Menschen in den ostdeutschen Ländern machen sich Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung und ihre persönliche Zukunft.

Deshalb müssen wir in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt bewahren. Aus meiner Sicht muss der Bundeskanzler die Länder und die Wirtschaft an einen Tisch holen. Wir brauchen ein Gesamtpaket auf Bundesebene, zu dem neben der Energieversorgung, Rente, Gesundheit und Pflege auch eine Einkommensteuerreform für kleine und mittlere Einkommen gehört.“

Die ostdeutsche Wirtschaft habe in den 35 Jahren seit der Deutschen Einheit eine tiefgreifende Transformation durchlebt. „Wir haben alle miteinander seit der Vereinigung Deutschlands viel erreicht“, bilanzierte die Ministerpräsidentin. „Wir sind durch schwierige Zeiten gegangen: mit dem Wegbrechen der alten Industrien, mit hoher Arbeitslosigkeit und Abwanderung. Es ist uns gelungen, Fuß zu fassen in der Wirtschaft.

Heute gibt es viel Innovation in Ostdeutschland. Viele attraktive Investitionsstandorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Internationale Unternehmen siedeln sich in den ostdeutschen Ländern an. Einheimische Unternehmen haben Erfolg auf dem Weltmarkt.“ Die Perspektiven hätten sich gerade für junge Menschen verbessert. „Trotzdem sind einige Nachteile geblieben: die geringe Repräsentation von Ostdeutschen in gesamtdeutschen Führungspositionen. Die dünnere Kapitaldecke der Unternehmen. Und die Sorge, dass das mühsam Erreichte unter erneuten Krisen wieder zusammenbricht“, sagte die Ministerpräsidentin.

Eine Chance für die ostdeutschen Länder sei ihre Brückenfunktion nach Nord- und Osteuropa. Für Mecklenburg-Vorpommern sei der Ostseeraum von besonderer Bedeutung: „Mecklenburg-Vorpommern wickelt etwa 25 Prozent seines Außenhandels mit den Ostseestaaten ab. „Insgesamt ist das Handelsvolumen Deutschlands mit allen Ostseeanrainern mit 341 Milliarden Euro größer als mit China oder den USA. Diese Chance wollen wir für unser Land nutzen.“

Schwesig: Schloss Ludwigslust erstrahlt in neuem Glanz

Ludwigslust – Nach der Sanierung des Westflügels und der Festsäle sowie der Neugestaltung der Ausstellung öffnet Schloss Ludwigslust mit einem großen Bürgerfest heute wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern. Am gesamten Eröffnungswochenende ist der Eintritt ins Schloss frei.

„Ganz Ludwigslust und viele Menschen aus der Umgebung haben lange auf diesen Tag gewartet. Wir feiern die Wiedereröffnung des Westflügels und des Goldenen Saals. Schloss Ludwigslust erstrahlt in neuem Glanz“, sagte die Ministerpräsidentin. Anders als in früheren Zeiten würden Schlösser heute nicht nur dem Adel, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen. „Es ist wirklich wunderschön geworden. Alle Ludwigslusterinnen und Ludwigsluster können auf ihr Schloss stolz sein.“ Das Land habe seit 1992 rund 49 Millionen Euro in die Sanierung des Schlosses investiert. „Es ist wichtig, dass wir unser kulturelles Erbe bewahren. Ich danke allen, die an der Sanierung und Neugestaltung beteiligt waren. Herzlichen Dank für Ihre Arbeit“

Mit der Eröffnung des Westflügels präsentiert sich das Schloss erstmals als vollständig erlebbares Gesamtkunstwerk. Auf drei Etagen mit 25 Räumen und 1.000 qm Ausstellungsfläche ist durch das Land Mecklenburg-Vorpommern eine neue Dauerausstellung entstanden, die die höfische Welt des 18. und 19. Jahrhunderts eindrucksvoll lebendig werden lässt. Die elegante Ausstattung und Einrichtung zeugen vom damaligen Zeitgeist und von den Vorlieben der Herzoginnen Luise Friederike, Louise, Großfürstin Helena Paulowna und Prinzessin Alexandrine.

„Im Westflügel wird die bislang kaum erzählte Welt der Frauen am Hof sichtbar. Der Westflügel war damals der Damenflügel – hier wohnte die Herzogin. Dass die Besucherinnen und Besucher nun in diese prachtvollen und facettenreichen Lebenswelten eintauchen können, ist einer echten Teamleistung zu verdanken. Handwerk, Wissenschaft und Ausstellungsgestaltung haben dieses außergewöhnliche Projekt im Zusammenspiel ermöglicht“, sagte Dr. Pirko Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. „Die neue Ausstellung fußt auf jahrelanger Forschung und akribischer Detektivarbeit. So erzählt Schloss Ludwigslust ein Stück europäische Kulturgeschichte.“

Zu den besonderen Highlights der Ausstellung zählen beispielsweise das Schlafzimmer der Prinzessin Alexandrine mit dem originalen Prunkbett und das goldene Kaffee- und Teeservice der Großfürstin Helena Paulowna, das „Petit Déjeuner“ aus dem Brautschatz der russischen Zarentochter sowie der sogenannte Schinkel-Tisch.. Dazu lassen historische Kronleuchter und Seidentapeten die Räume erstrahlen. Viele der Ausstattungen konnten auf Grundlage historischer Vorlagen detailgetreu rekonstruiert werden. Interaktive Medienstationen und ein neuer digitaler Mediaguide verbinden historische Pracht mit zeitgemäßer Wissensvermittlung und eröffnen neue Zugänge zur Schlossgeschichte.

Internationaler Kindertag am 1. Juni

Drese zum Internationalen Kindertag: Einsatz für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen darf niemals beendet sein

Schwerin – Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni spricht sich Sozialministerin Stefanie Drese für die Stärkung von Kinderrechten und verlässlicher Unterstützungssysteme für junge Menschen aus. „Jedes Kind soll mit den besten Voraussetzungen großwerden. Mecklenburg-Vorpommern hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um diesen Anspruch zu erfüllen“, erklärte Drese am Wochenende.

Die Ministerin hob hervor, dass sich das Land auf vielfältige Weise für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und positive Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen im Land eingesetzt habe. Eine zentrale Rolle spiele hierbei das erste Kinderschutzgesetz des Landes, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat.

„Mit einer stärkeren fachübergreifenden Zusammenarbeit, verpflichtenden Qualifizierungen von Fachkräften und mit der Entwicklung von Kinderschutzkonzepten durch alle Träger von Einrichtungen, Diensten oder Angeboten sorgen wir dafür, dass Kinderschutzbelange überall entsprechend berücksichtigt werden“, betonte Drese. Auch strukturell seien neuen Weichen gestellt worden. So wurde das Landesjugendamt zurück in die Landesverwaltung überführt, um Bedarfe künftig schneller zu erkennen und aus einer Hand bearbeiten zu können.

Neben dem Recht auf Schutz habe die junge Generation aber auch einen Anspruch auf Beteiligung. „Ich freue mich deshalb sehr, dass es nicht nur gelungen ist, das aktive Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre herabzusetzen, sondern, dass die Rechte junger Menschen auf kommunaler Ebene gestärkt wurden“, führte Drese mit Bezug auf das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz aus. Dadurch können sich Kinder und Jugendliche besser einbringen und ihre Interessen vertreten und sind bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, zu beteiligen, so Drese weiter.

Für Kinder, Jugendliche und Eltern wurden außerdem neue Beratungsangebote geschaffen. Ein Beispiel sei die Anlaufstelle KipsFam, die speziell Kinder aus psychisch- oder suchtbelasteten Familien unterstützt. Besonders frühzeitig setzen außerdem die neu geschaffenen Kinder- und Familienzentren an, die an Kitas angegliedert sind. Sie verbinden Kinderbetreuung mit zusätzlichen Beratungs-, Informations- und Unterstützungsangeboten auch in schwierigen Lebenslagen direkt im vertrauten Umfeld der Kita.

„Der Einsatz für das Wohlbefinden und den Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine Daueraufgabe, die niemals beendet sein darf. Auch daran erinnert uns der Internationale Kindertag“, verdeutlichte Drese.

Feierliche Inbetriebnahme Mobilfunkmast bei Cantnitz

Cantnitz – Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert weiter in den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur. Insgesamt sind derzeit 17 Mobilfunkmasten im Landeseigentum geplant, um die Netzabdeckung in ländlichen Regionen deutlich zu verbessern.

Heute wurde der Mobilfunkmast bei Cantnitz, den die Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (FMI) im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern errichtet hat, feierlich in Betrieb genommen. Der Mast steht in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft im Südosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Damit konnte der Bau des 50 Meter hohen Stahlgittermastes inklusive der Einrichtung der technischen Infrastruktur erfolgreich abgeschlossen werden.

„Zum erfolgreichen Abschluss des Baus des Mobilfunkmastes in Cantnitz hat vor allem das Engagement der Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft M-V mbH beigetragen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie mit den Netzbetreibern Vodafone, Telefónica und die Deutsche Telekom und allen anderen Beteiligten.“, so Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin für Bau im Innenministerium M-V in der Begrüßungsrede vor Ort.

Die Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft M-V mbH setzt das Ausbauprogramm des Landes M-V um, das heißt, sie baut im Auftrag und mit Mitteln des Landes M-V die passive Infrastruktur für den Mobilfunk und verpachtet diese an die Mobilfunknetzbetreiber. Die Netzbetreiber verbauen dann die aktive Technik am Mast und versorgen das jeweilige Gebiet mit Mobilfunk.

Mit diesem Mobilfunkmast bei Cantnitz werden jetzt 120 Haushalte und Unternehmen in dieser Region mit Mobilfunk versorgt. Für den Bau des Mobilfunkmastes hat das Land ca. 785.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Denn Ziel der Landesregierung ist eine flächendeckende Mobilfunkversorgung zur Verbesserung des Sprachmobilfunks und der mobilen Datennutzung um insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die ländlichen Räume zu stärken.

Eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Zukunft unseres Landes: sie hat eine enorme Bedeutung für die Wirtschaft, den Tourismus aber auch für die Lebensqualität und Teilhabe der Einwohnerinnen und Einwohner in MV.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist das Land dabei, weitere Maststandorte zu errichten und zeitnah an die Mobilfunknetzbetreiber zur Anbringung der aktiven Technik zu übergeben. So können weitere Versorgungslücken geschlossen werden.

Volle Fahrt voraus: Aktionstag Schiene 2026

VMV, VVW, DB Regio Nordost, ODEG und weitere Partner informierten am Stralsunder Hauptbahnhof über bessere Takte, moderne Fahrzeuge und die Zukunft des Regionalverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern

Stralsund – Der Stralsunder Hauptbahnhof stand am heutigen Freitag ganz im Zeichen der Schiene: Beim Aktionstag Schiene luden die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, DB Regio Nordost, der Usedomer Bäderbahn, dem Verkehrsverbund Warnow und weiteren Partnerinnen und Partnern dazu ein, Bahnverkehr hautnah zu erleben. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Verbesserungen im Regionalverkehr, moderne Fahrzeuge sowie Wissenswertes rund um den schienengebundenen Nahverkehr und die dazugehörige Infrastruktur zu informieren.

Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten unter anderem Live-Musik von Singer-Songwriter ÖXL, ein Eisenbahn-Quiz mit Gewinnen, eine Modenschau historischer und moderner Eisenbahnuniformen, Theater (in) Zivil, die Mönchguter Trachtengruppe, eine Fundsachenversteigerung sowie ein Kinderprogramm mit Clown Herzchen. Ein besonderer Publikumsmagnet war das historische „Ferkeltaxi“ der Hafenbahn Neustrelitz, mit dem die Gäste mitfahren konnten.

Der Aktionstag zeigte, welche Bedeutung der Schienenpersonennahverkehr für Mecklenburg-Vorpommern hat. Mehr als 5.000 Fahrgäste nutzen den Stralsunder Hauptbahnhof täglich für An- und Abreise oder zum Umstieg in Richtung Insel Rügen. Erst im April wurde hier ein modernisiertes DB-Reisezentrum eröffnet. Zugleich unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern die persönliche Reiseberatung an sieben großen Bahnhöfen mit rund 700.000 Euro pro Jahr.

Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Der Aktionstag Schiene vereint die Eisenbahnverkehrsunternehmen des Landes. Hier können Fahrgäste Eisenbahn erleben und sich über Neuerungen im Regionalverkehr des Landes informieren. Neu ist: Die Regionalzüge auf der Linie RE3 und RE30 von Berlin über Pasewalk nach Stralsund wurden so verlängert, vertaktet und verstärkt, dass diese gemeinsam einen Stundentakt herstellen. Das Platzangebot im Schienenpersonennahverkehr zwischen Berlin, Pasewalk und Stralsund hat sich damit verdoppelt! Somit können die Verkehrsströme gerade in den Sommermonaten von der Metropole an die Ostsee in den nachfragereichsten Spitzen des Jahres besser bewältigt werden.“

Auch die Hansestadt Stralsund unterstrich die Bedeutung des Aktionstags für die Region: Heino Tanschus, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Leiter des Ordnungsamtes der Hansestadt Stralsund unterstrich: „Stralsund ist Hansestadt an der Ostsee, wichtiger Bahnknoten und Ankunftsort für unsere Gäste aus nah und fern. Ein leistungsfähiger Schienenverkehr stärkt Stadt, Wirtschaft und Tourismus gleichermaßen.“

DB Regio Nordost gab beim Aktionstag außerdem Einblicke in das künftige Netz Nord-Süd, das ab Dezember 2026 mit den Linien RE3, RE4 und RE5 starten soll. Ziel sind komfortablere, nachhaltigere Angebote mit modernen Zügen, dichteren Takten, schnelleren Verbindungen und mehr Platz für Fahrgäste.

Carsten Moll, DB Regio Nordost: „Mit dem Netz Nord-Süd entwickeln wir den Regionalverkehr auf wichtigen Achsen konsequent weiter. Für die Fahrgäste bedeutet das mehr Komfort, bessere Verbindungen und ein Angebot, das Pendelverkehr, Freizeit und Tourismus noch stärker zusammenbringt.“

Ein weiterer Blick richtete sich auf die Zukunft des klimafreundlichen Regionalverkehrs. Am Stralsunder Hauptbahnhof sollen künftig drei batterieelektrische Züge geladen werden können. Dafür werden zwischen Gleis 45 und 48 drei Smart-Elektranten, drei Einstiegshilfen sowie ein beleuchteter Gleisübergang zu den Bahnsteigen 1 und 2 geschaffen. Grundlage ist ein Realisierungs- und Finanzierungsvertrag mit der DB InfraGO AG. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt dafür 673.550 Euro Landesförderung bereit; bereits seit 2024 wurden zusätzlich 46.000 Euro für die Planung der Maßnahme finanziert.

Karsten Erhardt, DB InfraGO AG, Leiter Infrastrukturprojekte Ost: „Eine starke Schiene braucht ein belastbares Rückgrat. Dieses Rückgrat besteht nicht allein aus Gleisen und Stationen, sondern auch aus der Infrastruktur, die einen stabilen Betrieb überhaupt erst möglich macht. Moderne Abstell- und Versorgungsanlagen sind deshalb kein Nebenthema, sondern eine zentrale Voraussetzung für mehr Qualität, mehr Kapazität und mehr Verlässlichkeit auf der Schiene. Mit der Schaffung von Infrastruktur für batterieelektrische Triebwagen, unterstützen wir aktiv den Wandel hin zur klimafreundlichen Mobilität. Ich freue mich sehr, dass wir anlässlich des Aktionstags Schiene, neben der Finanzierung der „Ladestation“ in Stralsund auch noch einen zweiten Finanzierungsvertrag für den Ausbau im Güterbahnhof Schwerin unterzeichnen. Wir erweitern damit in Mecklenburg-Vorpommern die „Abstell- und Ladeinfrastruktur“ für den batteriebetriebenen Bahnverkehr von morgen.“

Auch die ODEG ist an der Ostseeküste fest verankert: Mit den Linien RE9, RE50 und einzelnen Fahrten der RE3 bringt sie Fahrgäste zuverlässig zur Arbeit, zum Wochenendausflug und in den Urlaub. Auf dem Netz Ostseeküste werden jährlich rund 1,5 Millionen Fahrgäste befördert. Zum Einsatz kommen moderne Desiro-ML-Fahrzeuge, gebaut bei Siemens, die mit barrierearmen Einstiegen, Mehrzweckbereichen, Fahrradstellplätzen, akustischer und optischer Fahrgastinformation sowie Klimaanlage für Komfort im Regionalverkehr stehen.

Lars Gehrke, Geschäftsführer der ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH: „Der Aktionstag Schiene hat gezeigt, wie viel Dynamik im Regionalverkehr Mecklenburg-Vorpommerns steckt. Mehr Takt, moderne Fahrzeuge und persönliche Beratung sind genau die Bausteine, die Menschen überzeugen, die Bahn im Alltag und in der Freizeit zu nutzen.“

Die Veranstaltenden danken allen Partnerinnen und Partnern, die den Aktionstag Schiene in Stralsund möglich gemacht haben. Gemeinsam wurde deutlich: Die Schiene ist ein zentraler Baustein für verlässliche, nachhaltige und attraktive Mobilität in Mecklenburg-Vorpommern.