Gemeinde Lüdersdorf investiert weiter in ihre Feuerwehr

Fördermittel auch für neues Feuerwehrhaus in Wahrsow

Lüdersdorf – Für die Freiwillige Feuerwehr Lüdersdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) soll im Ortsteil Wahrsow ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden. Das jetzige Gerätehaus ist über 100 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr.

Die Gemeindewehr Lüdersdorf muss u.a. den Brandschutz und die technische Hilfeleistung nahe der Autobahn und im Gewerbegebiet sicherstellen.

Nachdem das Innenministerium bereits im letzten Jahr in Herrnburg (Ortsteil der Gemeinde Lüdersdorf) den Kauf einer neuen Feuerwehrdrehleiter mit Förderbescheid über rund 216.600 Euro unterstützt hat, übergibt Lorenz Caffier heute dem Bürgermeister Dr. Erhard Huzel einen Bescheid über 290.590,00 Euro für den Gerätehausneubau.

Der Minister dankte bei dieser Gelegenheit den Ehrenamtlern für ihr Engagement in der Feuerwehr. „Sie investieren viel Zeit für Übungen, Einsätze sowie Aus- und Fortbildungen. Wenn andere ihre Freizeit oder ihren Feierabend genießen, leisten Sie Dienst zum Wohle der Gemeinschaft.“

Der Neubau mit Umkleideräumen, Sanitär- und Sozialräumen sowie einem Raum für Unterbringung von Gerät und Material bekommt auch zwei Stellplätze.

Landespolizei testet Body-Cams

Schwerin – Mit der Novelle des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes im April dieses Jahres hat der Landesgesetzgeber mit dem §32a eine neue Befugnis zum Einsatz körpernah getragener Aufnahmegeräte, den Body-Cams, ergänzt. Zum Schutz der Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten oder von Dritten erhielt die Polizei die Möglichkeit, an öffentlich zugänglichen Orten und unter bestimmten Voraussetzungen Bild- und Tonaufzeichnungen in einem Zwischenspeicher oder auf einem dauerhaften Speichermedium zu erheben. Unter engeren Voraussetzungen wird auch ein offener Einsatz dieser Geräte in Wohn- und Geschäftsräumen sowie auf einem befriedeten Besitztum zugelassen.

Zur Umsetzung der neuen Rechtsnorm hat sich die Landespolizei dazu entschieden in einem Pilotverfahren verschiedene Modelle von Body-Cams in mehreren Pilotdienststellen des Landes als deeskalierendes und generalpräventives Einsatzmittel und als Mittel zur Beweissicherung und Aufklärung von Straftaten zu erproben.

Nachdem durch die am 01.04.2018 eingerichtete Projektgruppe unter der Leitung des Leiters des Polizeihauptreviers Anklam, Kriminalrat Michael Kath, alle notwendigen Schritte vorbereitet wurden, beginnt ab heute bis zum 15.02.2019 die praktische Erprobung durch die Polizeivollzugsbeamtinnen und –beamten in den Polizeihauptrevieren Anklam, Schwerin und Rostock-Reutershagen.

„Ich bin überzeugt, dass der Kameraeinsatz aufgrund der offenen Aufzeichnung in vielen Fällen zur Deeskalation beitragen wird“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier heute in Anklam und ergänzt: „Leider geraten Polizistinnen und Polizisten selbst immer wieder ins Visier von Gewalttätern und werden Opfer von Angriffen. Als Innenminister werde ich mich damit nicht abfinden und diese physische Gewalt gegen die Repräsentanten des Staates nicht akzeptieren.“

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 500 Widerstandsdelikte zum Nachteil von Polizeibeamten in der Polizeilichen Kriminalstatistik registriert. Darüber hinaus wurden außerdem insgesamt 109 Körperverletzungsdelikte registriert, in 34 Fällen davon handelte es sich um eine gefährliche oder schwere Körperverletzung.

Mit bereits 219 Widerstandsdelikten und 51 Körperverletzungsdelikten, davon 15 im Bereich der schweren oder gefährlichen Körperverletzung im ersten Halbjahr 2018 scheint sich der Trend der Vorjahre auch in diesem Jahr fortzusetzen.

Im Rahmen des Pilotprojektes werden 3 Systeme von drei verschiedenen Herstellern erprobt. Jede Pilotdienststelle wird mit insgesamt 13 Testgeräten eines Typs ausgestattet. Nach einer Erprobung von drei Monaten werden die Modelle unter den Pilotdienststellen getauscht, so dass am Ende der Praktischen Testphase jede Pilotdienststelle jedes Testmodell erproben konnte.

Ziel ist es, im Ergebnis des Probebetriebes und anhand der Erfahrungsberichte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeireviere zum einen zu überprüfen, inwieweit es durch die abschreckende Wirkung von Body-Cams gar nicht erst zu eskalierenden Situationen und damit zu Straftaten kommt und zum anderen Kriterien hinsichtlich der technischen Anforderungen für eine möglicherweise landesweite Anschaffung festzuschreiben.

Eine besondere Erkennbarkeit der Body-Cam führenden Beamten wird einerseits durch Einsatzwesten gewährleistet, die mit Aufschriften auf eine Video-Dokumentation hinweisen. Zum anderen erfolgt vor der Aufzeichnung ein mündlicher Hinweis auf den Einsatz der Body-Cam. Darüber hinaus ist je nach eingesetztem System die Aufnahmetätigkeit anhand einer LED-Funktionsleuchte oder über einen Monitor auch für das polizeiliche Gegenüber erkennbar.

Im Rahmen des anstehenden Pilotverfahrens wird ein besonderes Augenmerk auch auf der Pre-Recording-Funktion liegen. Mit der Pre-Recording-Funktion werden kontinuierlich Videobilder auf einem sogenannten flüchtigen Speicher ablegt. Der Speicher verliert die Daten automatisch nach Abschalten des Geräts, beim Überschreiben der Daten nach 60 Sekunden oder durch Stoppen des Pre-Recording. Sobald die dauerhafte Aufnahmefunktion des Kamerasystems eingeschaltet wird, werden die letzten 60 Sekunden auf den internen Speicher kopiert und in der Folge gespeichert.

„Die präventive Zielrichtung steht hier im Vordergrund“, so Projektleiter Michael Kath. „Denn ein potenzieller Störer, der damit rechnen muss, dass selbst ein plötzlicher körperlicher Übergriff aufgezeichnet wird, wird eher geneigt sein, von einer solchen Handlung Abstand zu nehmen. Der Einsatz von Body-Cams inklusive des Pre-Recordings ist unter sehr engen rechtlichen Voraussetzungen auch in Wohn- und Geschäftsräumen sowie auf befriedetem Besitztum gestattet, zum Beispiel in Fällen häuslicher Gewalt.“

Die Speicherfrist von getätigten Aufnahmen beträgt 14 Tage, sofern die Aufnahmen nicht für laufende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren, zur Geltendmachung von öffentlich-rechtlichen Ansprüchen oder zum Schutz privater Rechte länger benötigt werden. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit sowie die Personalvertretungen wurden von Beginn an eng in das Pilotprojekt eingebunden.

Für die Anmietung der Testmodelle, den Kauf der Einsatzwesten sowie der PC-Software und –Hardware investierte die Landespolizei im Rahmen des Pilotprojektes bisher rund 21.300 Euro.

Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Pilotprojektes hinsichtlich der Akzeptanz, der Wirkung und der Technik erfolgt in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow. Ein Abschlussbericht ist Ende des ersten Quartals 2019 vorgesehen.

„Der Einsatz ist nur erlaubt, um die hochrangigen Rechtsgüter Leib und Leben zu schützen. Das düstere Bild einer total kontrollierten Gesellschaft – ganz nach George Orwells Buch „1984“ wird es mit dem Einsatz der Body-Cams ganz sicher nicht geben, erklärt Innenminister Caffier gegenüber Kritikern. „Indem wir die Beamten mit Body-Cams ausstatten, schrecken wir Gewalttäter von Exzessen ab oder dokumentieren diese wenigstens, um im Anschluss die Täter schnell zur Verantwortung ziehen zu können.“

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk für Freiwillige Feuerwehr Dambeck

Dambeck – Im letzten Sommer feierte die Freiwillige Feuerwehr Dambeck ihr 120jähriges Jubiläum. Ganz oben auf der Wunschliste stand und steht ein neues Einsatzfahrzeug. Jetzt überbrachte Innenminister Lorenz Caffier einen Förderbescheid über 50.000 Euro als Zuschuss an die Gemeinde für die Neuanschaffung.

„Wie wichtig eine zeitgemäße technische Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren in unserem Land ist, zeigen uns gerade die zahlreichen Einsätze zur Brandbekämpfung in den letzten Wochen. Neue Fahrzeuge zu beschaffen, ist keine leichte Aufgabe für viele Gemeinden, aber eine wichtige und notwendige Investition in die Sicherheit unserer Bürger. Eine moderne Feuerwehrausstattung erleichtert erfolgreiche Einsätze“, betonte der Minister im Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Dambeck Wolfgang Schmidt. „Das neue Fahrzeug wird hoffentlich nur selten zu Bränden und anderen Unglücken fahren müssen.

Ohne den persönlichen Einsatz der freiwilligen Helfer hier in Dambeck nützt allerdings auch die moderne Technik nichts. Für ihre gute und kontinuierliche Arbeit bedanke ich mich recht herzlich, auch für das Engagement im kulturellen Leben der Gemeinde.“

Derzeit hat die Freiwillige Feuerwehr 35 aktive Mitglieder, die noch mit ihrem alten und reparaturbedürftigen LKW „LO“ mit Baujahr 1988 ausrücken müssen. Zum Einsatzgebiet gehören neben der Gemeinde auch die überörtliche Nachbarschaftshilfe, insbesondere landwirtschaftliche Betriebe, eine Biogasanlage und eine Stärkefabrik in Dallmin, unmittelbar hinter der Landesgrenze zu Brandenburg.

Innenminister Caffier ernennt so viel Polizeischüler wie noch nie

Güstrow – Innenminister Lorenz Caffier hat heute im Festsaal der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow 103 Polizeimeisteranwärterinnen und Polizeimeisteranwärter nach zweijähriger Ausbildung die Abschlusszeugnisse übergeben und sie zu Polizeimeisterinnen und Polizeimeistern ernannt. Sie setzten sich im Auswahlverfahren vor zwei Jahren gegen 1.254 durch.

Die 31 Absolventinnen und 72 Absolventen werden die Landespolizei M-V ab dem 1. August 2018 überwiegend im Landespolizeibereitschaftsamt M-V in Schwerin und Waldeck und anschließend im Streifendienst der Polizeireviere eingesetzt. Später haben sie die Möglichkeit, sich für andere Dienstzweige oder über einen Bachelorstudiengang an der Fachhochschule weiter zu qualifizieren.

Innenminister Lorenz Caffier ging in seiner Rede vor den Absolventen auch auf die aktuellen Herausforderungen für die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ein: „Wir brauchen derzeit jede Polizistin und jeden Polizisten“, so der Minister und ergänzt: „In den vergangenen Jahren standen oft die Haushaltskonsolidierung und damit der Personalabbau im Mittelpunkt. Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern erlebten vergleichsweise ruhige Zeiten. Da war das oberste Ziel eben, die Finanzen in Ordnung zu bringen und vorzusorgen. Doch die Situation hat sich geändert.“

So viele Polizistinnen und Polizisten wie in diesem Jahr wurden noch nie zeitgleich in Güstrow ernannt. Die Zahl der Polizistinnen und Polizisten wird sich in Mecklenburg-Vorpommern in den nächsten Jahren von 5.800 auf 6.200, also um 400 Polizistinnen und Polizisten, erhöhen.

Innenminister Lorenz Caffier: „Wir haben auf die Herausforderungen, reagiert und werden auch in den kommenden Jahren mehr Polizisten eistellen und ausbilden. Denn was nützt mir ein perfekt ausgebildeter und perfekt ausgerüsteter Polizist, wenn er die Arbeit für drei erledigen muss. Eine verstärkte Präsenz der Polizei wird ganz sicher auch zu einer steigenden gefühlten Sicherheitslage in der Bevölkerung beitragen!“

Feldbrand bei Cambs: Minister alarmiert die Feuerwehr

Schwerin – Dienstagabend gegen halb acht liegt der letzte Termin hinter Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. Er ist auf dem Heimweg; vom Beifahrersitz seines Dienstwagens aus richtet er den Blick in die Ferne – und erschrickt: „Wir haben plötzlich diesen dicken Qualm gesehen. Mir war sofort klar: Da brennt ein Feld!“, erzählt er. Backhaus, ein Ortskenner, der seinesgleichen sucht, navigiert seinen Fahrer kurzentschlossen in Richtung Zittower See: „Von dort musste der Qualm kommen“. In der Nähe von Cambs werden sie fündig; fünf, sechs Meter hohe Flammen wüten auf etwa einem Hektar Gerste. Kurz vor 20 Uhr wählt Backhaus den Notruf – und erlebt den Einsatz der Feuerwehrleute hautnah.

„30 Kameraden waren zügig vor Ort, der Einsatz lief reibungslos“, lobt der Minister. „Die Vorsorge des Landwirtes hat das Übergreifen der Flammen auf weitere Flächen verhindert. Der Mann hatte im Vorfeld Brandschneisen angelegt und den Boden mit der Scheibenegge umgebrochen. Außerdem hatte er einen Anhänger mit 10.000 Liter Löschwasser auf dem Feld“, berichtet er. Am Ende sind 40 bis 50 Doppelzentner Gerste abgebrannt, der Schaden liegt bei ungefähr 1000 Euro liegen, schätzt der Minister.

Dr. Backhaus richtet „ein ganz dickes Lob“ nicht nur an die Feuerwehrleute, sondern auch an den Landwirt, auf dessen Feld das Feuer kurze Zeit nach dem Abrücken der Erntemaschinen ausgebrochen war. „Ich appelliere noch einmal an alle Landwirte, jegliche Brandschutzvorsorgemaßnahmen während der Ernte einzuhalten“, so der Minister. Er verweist nochmals auf die gestern veröffentlichte gemeinsame Erklärung mit dem Bauernverband, der die Brandschutzmaßnahmen zu entnehmen sind.

Finanzspritze für Feuerwehr Krakow am See

Innenminister Caffier lobt lebendiges Ehrenamt in Krakow am See

Krakow am See – „Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Krakow am See beweisen, dass das Ehrenamt lebendig ist“, sagte Innenminister Lorenz Caffier heute bei einem Besuch in der Stadt. Anlass war die Übergabe eines Förderbescheids an Bürgermeister Wolfgang Geistert. Die Stadt will in ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 20) investieren. Dafür gibt das Land 143.330 EUR als Sonderbedarfszuweisung dazu, die Gesamtanschaffungskosten belaufen sich auf rund 430.000 EUR.

Minister Lorenz Caffier: „Nicht zuletzt die vielen Feld- und Waldbrände vom letzten Wochenende haben gezeigt, dass die Feuerwehr in Notfällen oder bei Gefahren schnell einsatzbereit sein und Hilfe leisten muss, sei es beim Löschen von Bränden oder Retten von Menschen aus Gefahrensituationen. Im Ernstfall kommt es darauf an, mit möglichst vielen Einsatzkräften und moderner Technik schnell am Ort des Geschehens zu sein. Deshalb investiert das Land in eine moderne Ausstattung der Feuerwehren.“ Der Minister verwies darauf, dass die Angehörigen der Feuerwehren Menschen oft unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Dafür dankte er den Einsatzkräften. Die Bereitstellung moderner Technik diene daher nicht nur dem Schutz der Bevölkerung sondern auch dem der ehrenamtlichen Kräfte.

Dass das Ehrenamt in der Krakow am See lebendig ist, zeigen auch die Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehr. 42 aktive Kameradinnen und Kameraden gehören neben 10 Kindern und Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr zur Freiwilligen Wehr der Stadt und zeugen vom erfolgreichen Engagement für die Feuerwehr. Diese soll zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben eingestuft er werden und erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im eigenen Stadtgebiet und im Amtsbereich. Besondere Einsatzschwerpunkte sind unter anderem zahlreiche Gewerbeunternehmen, diverse Hotels, Ferienhäuser und Pensionen und die Autobahn 19 einschließlich Gefahrgut. Darüber hinaus übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Krakow am See Sonderaufgaben im Bereich CBRN* im gesamten südlichen Landkreis Rostock.

„HLF 20“ ab sofort beim Löschzug Süderholz im Einsatz

Süderholz – Ein neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr „Löschzug Süderholz“ ist am Sonnabend von Wirtschaftsminister Harry Glawe offiziell in Dienst gestellt worden. „Neben dem Löschen von Bränden haben die Feuerwehren heute eine Vielzahl weiterer Aufgaben zu bewältigen – technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit Gefahrstoffen sowie der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen. Dafür braucht es angemessenes Rüstzeug. Für die Wehr in Süderholz ist das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 – kurz HLF 20 – eine wichtige Unterstützung“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der Löschzug Süderholz setzt sich aus Wehren der Orte Bretwisch, Kandelin, Klevenow, Griebenow und Neuendorf zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft und im Gebiet der Gemeinde Süderholz und überörtlich im Einsatz. Weiterhin wird die Wehr auch an der Bundesautobahn 20 und an der Bundesstraße 194 eingesetzt und dient im Gefahrgutzug des Landkreises Vorpommern-Rügen. „Die Feuerwehr-Kameraden sorgen täglich für die Sicherheit der Anwohner und Urlauber. Dieses hohe ehrenamtliche Engagement verdient Respekt, Anerkennung und vor allem Unterstützung. Schnell kann es beispielsweise in einem Gewerbebetrieb, Hotel oder in der Landwirtschaft zu einem Brand kommen. Da sollte es für jeden Unternehmer Ehrensache sein, Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren einzustellen, sie für die Einsätze, für Übungen und Fortbildungen freizustellen“, betonte Glawe.

Die Gesamtausgaben in Höhe von 400.000 Euro werden unter anderem durch Zuwendungen des Landkreises Vorpommern-Rügen in Höhe von 150.000 Euro und Eigenmittel bezahlt. Weitere 150.000 Euro stammen aus Sonderbedarfszuweisungen des Ministeriums für Inneres und Sport.

Freiwillige Feuerwehr Utzedel erhält Geld für neues Löschfahrzeug

Utzedel – Innenminister Lorenz Caffier hat heute anlässlich der Übergabe eines Fördermittelbscheids an die Bürgermeisterin der Gemeinde Utzedel im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte die Arbeit der Feuerwehren im Land gewürdigt. Mit der finanziellen Unterstützung in Höhe von 107.736 Euro aus Mitteln der Sonderbedarfszuweisung des Innenministeriums wird die Gemeinde für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues Tanklöschfahrzeug 3000 (TLF) beschaffen.

„Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr konzentriert sich heutzutage nicht mehr ausschließlich auf die Bekämpfung von Bränden. Vielfältige Aufgaben, wie die Rettung und Bergung von Unfallopfern, die Beseitigung von Havarien und der Einsatz bei Katastrophen und sonstigen Schadensereignissen sind hinzugekommen und verlangen der Feuerwehr ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab“, stellt Minister Caffier fest.

Die Freiwillige Feuerwehr Utzedel ist als Feuerwehr mit Grundausstattung eingestuft und gliedert sich in zwei Ortswehren. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Utzedel erfüllen nicht nur Aufgaben des örtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im eigenen gemeindegebiert, sondern kommen auch überörtlich zum Einsatz. Besondere gefahrenschwerpunkte bilden mehrere landwirtschaftliche Großbetriebe in der Region, die Landstraße 271 und eine Bahnstrecke im Fernverkehr. Von besonderer Bedeutung im ein im Zuständigkeitsbereich der Freiwilligen Feuerwehr Utzedel liegendes Großdepot für Schmier- und Treibstoffe der Bundeswehr, für welches die Feuerwehr Utzedel in der Nacht und am Wochenende den Brandschutz sicherstellt.

Mit der Ersatzbeschaffung soll ein 44 Jahre altes Tanklöschfahrzeug mit erheblichen technischen Mängeln ersetzt werden. Mit derzeit 22 aktive Kameradinnen und Kameraden ist die Freiwillige Feuerwehr Utzedel gut aufgestellt und kann die notwendige Tageseinsatzbereitschaft sicherstellen.

Die Gesamtkosten für die Ersatzbeschaffung des neuen Tanklöschfahrzeugs belaufen sich auf zirka 324.000 Euro.

„In ihrem täglichen Einsatz riskieren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im ganzen Land nicht selten ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Dienst der Allgemeinheit. Sie sind damit ein Vorbild für uns alle“, so Innenminister Caffier abschließend.

Fördermittel für neue Feuerwehrfahrzeuge

Schwerin – Die Gemeinde Murchin des Amtes Züssow im Landkreis Vorpommern-Greifswald möchte einen neuen Mannschaftstransportwagen für ihre Freiwillige Feuerwehr anschaffen. Mit dem Fahrzeug wird den umfangreichen Aufgaben zur Gewährleistung des Brandschutzes und der Hilfeleistung besser Rechnung getragen und die Arbeit der Gemeindefeuerwehr unterstützt. Für das neue Fahrzeug erhält die Gemeinde Murchin finanzielle Unterstützung aus dem Innenministerium in Form von Sonderbedarfszuweisungen in Höhe von 14.191 Euro.

„Eine solche Anschaffung ist keine leichte Aufgabe für eine kleine Gemeinde, aber eine sinnvolle Investition“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Um den Brand- und Katastrophenschutz in unserem Land zukunftssicher aufzustellen müssen wir den Kameradinnen und Kammeraden unserer Feuerwehr attraktive Anreize für die Ausübung des Ehrenamts zur Verfügung stellen. Das ist man mit veralteter Technik nicht zu erreichen. Daher ist jeder investierte Euro in moderne und zeitgemäße Ausstattung gut angelegt.“

Die Freiwillige Feuerwehr Murchin ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft. Die Gemeinde Murchin ist das östliche Tor zur Insel Usedom, wodurch das Straßennetz in und um Murchin neben den Anwohnern des Landkreises auch von den zahlreichen Urlaubern ganzjährig stark genutzt wird. Hierdurch besteht auch ein erhöhtes Risiko im Bereich der Verkehrsunfälle, bei denen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Murchin dann zum Einsatz kommen.  Durch Unachtsamkeit der Verkehrsteilnehmer besteht auch eine große Gefahr von Waldbränden im Bereich des Naturparks Flusslandschaft Peenetal.

Aufgrund der vielen Ausflugsmöglichkeiten nutzen auch immer mehr Naturliebhaber die in der Nähe der Gemeinde Murchin bestehenden Jugendherbergen, Pensionen und Ferienwohnungen. Weiterhin befinden sich das Industriegebiet „An der Redoute“ in Relzow, die Agrar GmbH Murchin sowie die Biogasanlage Pinnow im Einsatzgebiet der Murchiner Feuerwehr. Außerdem ist die Murchiner Feuerwehr als Wasserwehr im Rahmen des Hochwasserschutzes zuständig.

Derzeit besitzt die Freiwillige Feuerwehr Murchin ein Löschfahrzeug 24 mit Baujahr 1993 und ein Löschfahrzeug 8, das im Jahr 1982 gebaut wurde. Der Kommandowagen der Feuerwehr wurde nach einem Brandschaden einsatzunfähig. Dieser diente neben der Einsatzorganisation und Koordinierung durch den Einsatzleiter auch dem Transport der Jugendfeuerwehr. Um die eigenen und übertragenen Aufgaben auch zukünftig vollständig gewährleisten zu können, benötigt die Freiwillige Feuerwehr Murchin den neuen Mannschaftstransportwagen. Die Anaschaffungskosten belaufen sich auf insgesamt 42.574 Euro.

Durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag ist die Gemeinde Murchin eine Kooperation mit der Stadt Lassan eingegangen, um gemeinsam den Brandschutz in Lassan und den dazugehörigen Ortsteilen abzusichern.

Auch die Gemeinde Lassan kann sich heute über Finanzmittel aus dem Innenministerium für ihre Freiwillige Feuerwehr freuen. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute 42.618 Euro Fördermittel als Sonderbedarfszuweisung für die Anschaffung eines Einsatzleitwagens (ELW 1). Hierbei handelt es sich um ein Führungsmittel, welches für Führungs- und Koordinierungsaufgaben bei Einsätzen dringend benötigt wird.

Im Amt am Peenestrom und der Stadt Lassan werden im Einsatzfall meist mehrere Feuerwehreinheiten alarmiert.

„Mit einem entsprechenden Führungsfahrzeug ist es auch der Führungseinheit des Amtes möglich größere Einsätze in vollem Umfang abzuarbeiten“, so Innenminister Caffier.

Die Gesamtkosten für die Anschaffung des Einsatzleitwagens belaufen sich auf insgesamt 127.855 Euro.

Minister dankt Mitarbeitern der Waldbrandzentrale in Mirow

Mirow – Umweltminister Dr. Till Backhaus hat heute den Mitarbeitern der Waldbrandüberwachungszentale in Mirow für ihren Einsatz gedankt. „Seit Auslösung der hohen Waldbrandgefahrenstufen ist die Waldbrandzentrale mit ganzer Mannschaft besetzt. 18 speziell geschulte Mitarbeiter der Landesforst überwachen die besonders durch Waldbrand gefährdeten Gebiete des Landes, und sie leisten eine hervorragende Arbeit. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass die bislang 12 Waldbrände dieses Jahres frühzeitig erkannt und in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren schnell gelöscht werden konnten. Dafür spreche ich den Mitarbeitern der Waldbrandzentrale und den Feuerwehrleuten meine ausdrückliche Anerkennung aus“, sagte der Minister.

Die Waldbrandüberwachungszentrale im Forstamt Mirow war im April 2014 in Betrieb genommen worden. Bereits seit 2003 waren Waldbrandfrühwarnsysteme in vier besonders waldbrandgefährdeten Gebieten im Einsatz. Heute überwachen 21 hochmoderne Kameras mit spezieller Raucherkennungssoftware die besonders gefährdeten Wälder, insbesondere die großen Kiefernheiden im Süden Mecklenburg-Vorpommerns.

„Auf diese Weise werden über die Hälfte der Wälder des Landes mit dem hochmodernen Überwachungssystem beobachtet. Mit diesem Frühwarnsystem gehören wir zu den Spitzenreitern in Europa“, sagte der Minister.

Neue Funkstreifenwagen für die Polizei

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier hat heute in Schwerin 19 neue Funkstreifenwagen an die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern übergeben.

„Die neuen Fahrzeuge sind mit ihrer modernen Technik ein weiterer wichtiger Baustein für eine sachgerechte Ausstattung unserer Polizei“, sagte der Minister bei der Übergabe. „Wir brauchen eine moderne Fahrzeugflotte, um die Mobilität unserer Polizei und damit die Sicherheit in unserem Land zu gewährleisten.“

Die neuen Fahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz Vito verfügen über leistungsstarke Dieselmotoren (120kw), Sondersignalanlage mit Anhaltesignalgeber in LED, vorne und seitlich angebrachte Arbeitsscheinwerfer, spezielle Sitze, Motorweiterlaufschaltung und eine Digitalfunkausrüstung. Sie werden im allgemeinen Streifendienst und zum Transport der Einsatzeinheiten der Landespolizei genutzt.

Verteilt werden sie auf Dienststellen in Neubrandenburg, Anklam, Stralsund, Rostock, Ludwigslust, Güstrow und Schwerin. Die neuen Fahrzeuge ersetzen Vorgänger, die im Durchschnitt sieben Jahre alt und ca. 210.000 km gelaufen sind.

„Ich wünsche den Polizeibeamtinnen und –beamten mit ihren neuen Streifenwagen allzeit gute Fahrt dass sie aus all ihren Einsätzen unbeschadet nach Hause zurückkehren“, so Lorenz Caffier abschließend.

Fördermittel für neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Dassow

Dassow – Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Dassow ist eine Stützpunktfeuerwehr mit erweiterter Ausstattung zur Hilfeleistung und für Katastrophenschutzaufgaben.

Sie braucht unbedingt eine neue Drehleiter. Seit einer Havarie bei einer Truppmannausbildung ist die alte Drehleiter nicht mehr einsatzbereit und als Übergangslösung hatte die Stadt für die Feuerwehr eine Drehleiter angemietet. Dies konnte aber kein Dauerzustand sein, denn die Feuerwehr braucht eine Drehleiter, um den erforderlichen zweiten Rettungsweg über Rettungsgerät der Feuerwehr bei Gebäuden der mittleren Höhe sicherzustellen. Auch zur Bekämpfung von möglichen Bränden in der Schule, in der Kindertagesstätte, im Gewerbegebiet oder in den Gutshäusern in Harkensee und Wilmstorf sowie im Schloss Lütgenhof braucht die Feuerwehr die neue Drehleiter, um den Brandschutz und die technische Hilfeleistung wie gesetzlich vorgeschrieben zu gewährleisten.

Für die Neuanschaffung erhält die Stadt Fördermittel aus dem Ministerium für Inneres und Europa, für die Staatssekretär Thomas Lenz heute den Zuwendungsbescheid an den Bürgermeister Jörg Ploen übergab.

„Die Feuerwehren sind und bleiben das Rückgrat des Brand- und Katastrophenschutzes“, sagte er und dankte den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Dassow zugleich für ihr ehrenamtliches Engagement. „Sie können Menschen oft nur unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Die Bereitstellung moderner Einsatzmittel ist deshalb nicht nur für die Einsatzbereitschaft wichtig, sondern sie dient auch dem Eigenschutz. Deshalb unterstützen wir den Ersatz der alten Drehleiter durch ein neues Fahrzeug mit rund 213.000 Euro Sonderbedarfszuweisung. Nur eine gut ausgerüstete Feuerwehr kann bei allen Notlagen, vom Verkehrsunfall über Großbrände bis hin zum Katastrophenfall, ihren vollen Einsatz bringen und wirksame Hilfe leisten.“

Technisches Hilfswerk und WEMAG üben Ernstfall

Elektrofachleute versorgen Gemeinde mit Notstromaggregaten

Schwerin – Die Elektrofachleute des Technischen Hilfswerks (THW) aus den Ortverbänden Rostock und Schwerin sowie die Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststelle Hagenow haben am Sonnabend, den 26. Mai 2018 in Moraas ihre zweite gemeinsame Übung erfolgreich durchgeführt. Damit konnte der 2017 in Dolgen begonnene Erfahrungsaustausch der Fachleute fortgesetzt und die Zusammenarbeit weiter gefestigt werden.

Schulterschluss: Das Technische Hilfswerk und Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststelle Hagenow haben in Moraas den Ernstfall geübt. Foto by THW/Axel Schirmacher

Ziel war es, die Stromeinspeisung von mobilen Netzersatzanlagen in das Stromnetz mit angeschlossenen Verbrauchern zu üben. Dafür rückte das THW mit Netzersatzanlagen aus Rostock und Schwerin an, die jeweils die Größe eines Lkw-Anhängers hatten.

An der Übung haben acht THW-Elektrofachleute und sechs Mitarbeiter der WEMAG-Netzdienststelle Hagenow teilgenommen. Auch Andreas Casper, Mitarbeiter der WEMAG Netz GmbH, nutzte diese Möglichkeit, sich von der Kompetenz der THW-Fachkräfte zu überzeugen. „Die Handlungssicherheit spielt im Ernstfall eine entscheidende Rolle“, so der Koordinator des WEMAG-Krisenstabes.

„Rein von der benötigten Leistung im Ort hätte eine Netzersatzanlage genügt. Da die Einspeisung mit zwei Netzersatzanlagen anspruchsvoller ist und mehr Übungsszenarien ermöglicht, haben beide Netzersatzanlagen gleichzeitig über den mobilen Kabelverteilerschrank ihre Energie in das Stromnetz eingespeist“, erläuterte Alexander Schröder vom THW-Ortsverband Rostock.

Die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der WEMAG Netz GmbH und dem THW begann kurz nach dem Elbehochwasser 2013. Ein Jahr später wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. Das Energieunternehmen unterstützte das THW bei der Anschaffung des mobilen Kabelverteilerschrankes und anderer wichtiger Ausrüstung „Dadurch werden die Einsatzmöglichkeiten der Fachgruppe Elektroversorgung enorm gesteigert“, sagte Alexander Schröder.

Schmierfett-Verunreinigungen könnten von Baggerschiff stammen

Stralsund – Bei den auf der Halbinsel Zudar, im Bereich Stahlbrode und bei Wampen/Koos über Pfingsten angelandeten Schmierfettklumpen handelt es sich um ein Maschinen-Schmierfett auf Mineralölbasis. Das haben Labor-Analysen heute bestätigt.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern als zuständige Wasserbehörde und die Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast hatten nach Driftberechnungen des Havariekommandos Cuxhaven mehrere in Frage kommende Schiffe untersucht und auf einem Baggerschiff eine Maschinen-Schmierfett-Probe sichergestellt, die ähnliche Konsistenz und Färbung aufweist, wie die zuvor am Ufer des Greifswalder Boddens und des östlichen Strelasunds angespülten, violett gefärbten Fettklumpen. Die Probe wurde ebenfalls zur Untersuchung in das Labor geschafft.

Inzwischen räumte die Nord Stream 2 AG ein, dass auf einem durch sie beauftragten Baggerschiff Auffälligkeiten festgestellt worden seien, die das Verursachen einer Schmierfett-Verunreinigung nicht ausschließen. Das Schiff sei umgehend außer Betrieb genommen und in den Hafen zu technischen Untersuchungen beordert worden. Der das Schiff betreibende Auftragnehmer sei zur Prüfung bzw. zum Nachweis des Schmiermittelverbrauchs aufgefordert worden.

Derzeit dauern die technischen Überprüfungen auf dem Schiff an. Die Behörden ermitteln weiter zur abschließenden Feststellung des Verursachers.

Einsatz mit Rettungskräften und Hubschrauber in Boldevitz

Insel Rügen – Seit dem 21.05.2018, etwa 19:40 Uhr, wurde ein 73-jähriger Urlauber aus Berlin in Boldevitz (Parchtitz/Rügen) vermisst. Der Berliner war kurz nach seiner Ankunft am Gutshaus in Boldevitz in einem nahegelegen Teich schwimmen gegangen. In der Folge ist er nicht mehr gesehen worden und die Angehörigen meldeten dies der Polizei.

Die gestrigen Suchmaßnahmen im Bereich Boldevitz mit mehreren Suchhunden, Tauchern der Berufsfeuerwehr Stralsund, der Feuerwehr Bergen und der Unterstützung der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) mussten aufgrund der Dunkelheit zunächst abgebrochen werden. Heute (22.05.2018) setzten die Beamten des Polizeihauptreviers Bergen die Suche wieder mit Kräften der DLRG sowie der Berufsfeuerwehr Stralsund und dem Polizeihubschrauber fort. Gegen 11:35 Uhr fanden die eingesetzten Kräfte eine leblose, im Teich treibende Person, die durch die Taucher der Feuerwehr geborgen wurde. Hier konnte nur noch der Tod des 73-Jährigen festgestellt werden. Eine mögliche Todesursache ist derzeit noch nicht bekannt-

Die Polizei bedankt sich hiermit noch einmal besonders bei allen eingesetzten Rettungskräften der Feuerwehr, der DLRG, der Hundestaffel und der Hubschrauberstaffel für die gute Zusammenarbeit und die genutzte technische Ausrüstung.