Polizeischüler vereidigt

Güstrow – Innenminister Lorenz Caffier hat heute in der Sport- und Kongresshalle in Güstrow 340 angehende Polizistinnen und Polizisten vereidigt, darunter auch vier Mitglieder der Sportfördergruppe der Landespolizei.

„Die Leistung des Eides soll Ihnen besonders die Verantwortung, die Sie nun übernehmen, bewusst machen“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Sie versprechen damit vor aller Öffentlichkeit, dass Sie in besonderer Weise für den Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung eintreten werden. Es versteht sich von selbst, dass sich für Polizisten als Inhaber des staatlichen Gewaltmonopols jeglicher politischer oder religiöser Extremismus verbietet.“

186 der heute vereidigten Anwärter haben ihre zweijährige Ausbildung in der Laufbahngruppe 1 zweites Einstiegsamt (ehemaliger mittlerer Dienst) bereits im September begonnen. Nach den vier Auszubildenden der Sportfördergruppe, die ebenfalls im September ihren Dienst bei der Landespolizei antraten, haben seit dem ersten Oktober 148 Polizeianwärterinnen und –anwärter als Fachhochschulstudenten das dreijährige Studium in der Kommissarslaufbahn begonnen.

Die jungen Polizeischüler haben sich in einem Auswahlverfahren unter 1.821 Bewerberinnen und Bewerbern als die Besten im Sinne von Teamfähigkeit, Leistung, Wissen und Flexibilität durchgesetzt.

„Sie sind das Symbol eines Paradigmenwechsels. Nie zuvor war ein Ausbildungsjahrgang in der Geschichte unseres Bundeslandes größer, nie zuvor haben wir so viel Nachwuchs eingestellt“, macht Innenminister Lorenz Caffier ins einem Grußwort deutlich.

Mit dem Pakt für Sicherheit hat die Landesregierung sich dazu entschlossen, die Personalstärke der Landespolizei bis zum Jahr 2021 auf 6.200, also um 400 Planstellen, zu erhöhen. Somit werden auch in den nächsten Jahren mit den neuen Einstellungen nicht nur die Altersabgänge ausgeglichen und jeder pensionierte Polizist durch einen jungen Anwärter ersetzt sondern auch zusätzlich Anwärterinnen und Anwärter für den Dienst in der Landespolizei eingestellt.

Innenminister Caffier wies in seiner Rede aber auch darauf hin, dass es für die Polizistinnen und Polzisten im Land nicht immer einfach sein wird, die ihnen übertragenen Aufgaben zu bewältigen: „Der Polizeiberuf ist mit Gefahren verbunden wie kaum ein anderer. Gewalt und Gewaltbereitschaft begegnen uns täglich. Immer wieder wird zu Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten aufgerufen oder diese ausgeübt, ob durch politische Extremisten oder Fußball-Hooligans. Gewalt ist ein Problem unserer Gesellschaft, nicht nur für die Polizei. Als Polizistinnen und Polizisten können Sie Gewaltkriminalität bekämpfen, aber damit können Sie Gewalt in unserer Gesellschaft nicht beseitigen, das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“

Polizeidirektor Peter Mainka zum Polizeipräsidenten Rostock ernannt

Polizeipräsident Rostock Peter Mainka

Polizeipräsident Rostock Peter Mainka

Rostock – „Der Polizeipräsident von Rostock hat einen absolut fordernden Job – und deswegen bekommen ihn auch nur absolute Spitzenkräfte. Und genau so eine Spitzenkraft haben wir mit Peter Mainka gefunden“, sagte Innenminister Lorenz Caffier anlässlich der offiziellen Amtseinführung des neuen Polizeipräsidenten im Polizeipräsidiums Rostock Peter Mainka am heutigen Nachmittag.

Mit Wirkung vom 01.11.2018 ist der bisherige Leiter des Landeswasserschutzpolizeiamts Mecklenburg-Vorpommern Polizeidirektor Mainka nun Chef von rund 2.300 Polizistinnen und Polizisten des Landes und zuständig für die Sicherheit von rund 900.000 Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns.

„Als Leiter der Wasserschutzpolizei brachte Herr Mainka eine Kooperation mit der Bundespolizei auf den Weg, nach der auch Wasserschutzpolizisten für den Frontex-Einsatz an Europas Außengrenze in Griechenland herangezogen werden“, würdigt Innenminister Caffier das bisherige Engagement Mainkas, das damit auch über die Grenzen des Landes und des Bundes hinweg reicht.

Peter Mainka wurde 1958 in Erfurt geboren, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Vor dem Beginn seiner beruflichen Laufbahn bei der Deutschen Volkspolizei im Jahr 1981 fuhr Peter Mainka als Vollmatrose der Deutschen Seereederei zur See. Es folgten in den 80er Jahren zunächst Aufgaben im Streifeneinzeldienst sowie als Sachbearbeiter der Kriminalpolizei im VPKA in Rostock.

Nach seinem Studium an der Hochschule der Deutschen Volkspolizei in Berlin, welches Peter Mainka als Diplom-Staatswissenschaftler 1989 erfolgreich abgeschlossen hatte, folgten mehrere Führungsaufgaben in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, unter anderem als Leiter der Kriminalpolizeiinspektion in Güstrow oder Leiter der Polizeiinspektion in Bad Doberan.

Nach verschiedenen Führungssaufgaben sowohl im Landeskriminalamt M-V als auch in der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Kavala zur Vorbereitung und Durchführung des G8-Gipfels, zog es Herrn Mainka im Jahr 2008 wieder in die Stadt Rostock, wo er zunächst die Polizeiinspektion und ab 2011 die Kriminalpolizeiinspektion Rostock leitete. Seit Mai 2016 war der Leitende Kriminaldirektor Mainka Behördenleiter der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommerns.

Innenminister Lorenz Caffier: „Mit Schutzpolizei, Kripo, LKA, Landespolizeischule und G8 hat Peter Mainka nahezu jeden Aufgabenbereich in der Landespolizei abgedeckt, den ein Polizeibeamter in seiner Laufbahn abdecken kann und hat damit auf allen Feldern enorme Fachkompetenzen entwickelt und Netzwerke aufgebaut. Daher ist es nur folgerichtig, dass Peter Mainka jetzt Polizeipräsident ist.“

Freiwillige Feuerwehr Tarnow bald besser ausgestattet

Tarnow – Die Freiwillige Feuerwehr in Tarnow (Landkreis Rostock) ist auch für Aufgaben außerhalb des Gemeindegebietes zuständig und könnte zukünftig nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz M-V ebenso als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt werden. Die technische Ausstattung muss allerdings dringend besser werden, denn das vorhandene Tanklöschfahrzeug vom Typ IFA W50 ist 28 Jahre alt.

Spätestens als die Tarnower Feuerwehr 2017 wegen eines Garagenbrands nach Bützow gerufen wurde und das Löschfahrzeug nicht ansprang, war klar: es muss ein neues Löschfahrzeug angeschafft werden. Dabei erhält die Gemeinde finanzielle Unterstützung nicht nur vom Landkreis, sondern auch vom Land. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute an den Bürgermeister Herrn Ingo Sander einen Zuwendungsbescheid über eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 83.333,00 EUR.

„Neue Löschtechnik schützt nicht nur die Bürgerinnen und Bürger bei Bränden oder anderen Gefahren, sondern sie schützt auch die Einsatzkräfte Die Freiwillige Feuerwehr Tarnow ist mit derzeit über 50 aktiven Kameradinnen und Kameraden gut aufgestellt und leistet auch mit ihrer Jugendfeuerwehr sehr viel für die Nachwuchsarbeit“, lobte der Minister vor Ort das Engagement der Ehrenamtler. „Für sie ist ihre Feuerwehr Herzensangelegenheit und sie opfern uneigennützig viele Stunden ihrer Zeit, nicht nur für die Ausbildung oder Nachbereitung von Einsätzen, sondern auch für die örtliche Gemeinschaft in Tarnow.“

Besondere Einsatzschwerpunkte im Ausrückebereich der Feuerwehr Tarnow sind u.a. Gewerbeunternehmen, eine Tagespflegestation, diverse größere Wohnblöcke, die Bundesstraße 104, eine Bahnstrecke im Fernverkehr, sowie eine Biogasanlage. Hinzu kommt, dass es in der Gemeinde Tarnow kein Löschwasserhydrantennetz gibt, auch aus diesem Grund ist die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeugs (TLF 4000) unumgänglich.

Neues Löschfahrzeug für die Darguner Feuerwehr

Dargun – Für die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (HLF 20) für die Freiwillige Feuerwehr Dargun (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) stellt das Innenministerium 117. 000 EUR als Sonderbedarfszuweisung zur Verfügung. Minister Lorenz Caffier übergab den Förderbescheid heute während eines Besuches persönlich an den Bürgermeister der Stadt Herrn Sirko Wellnitz.

„Mit der vorhandenen Technik würde die Feuerwehr ihre Aufgaben künftig nicht mehr wie erforderlich wahrnehmen können, die Fahrzeuge sind im Schnitt 30 Jahre alt und älter. Da die Darguner Feuerwehr auch ein unverzichtbarer Faktor bei der überörtlichen Gefahrenabwehr im Landkreis ist, sind die Investitionen gut angelegtes Geld in die Sicherheit der Menschen der Region“, sagte der Minister in seinem Gespräch mit dem Bürgermeister.

„Wer mit offenen Augen durchs Land fährt, stellt fest, dass in die Bereiche Brandschutz und technische Hilfeleistung schon viel Geld geflossen ist, zahlreiche Fahrzeuge wurden beschafft, viele Gebäude saniert oder neu errichtet. Aber unbestritten sind die Bedarfe an Investitionen der Gemeinden in ihre Feuerwehren nach wie vor groß“, betonte der Minister. „Das ist eine enorme finanzielle Herausforderung. Genaue Zahlen werden uns nächstes Jahr vorliegen, wenn die allermeisten Gemeinden ihre Brandschutzbedarfsplanung abgeschlossen haben. Ich halte diese Investitionen für alternativlos. An der Sicherheit der Bevölkerung dürfen wir nicht sparen. Die Kameradinnen und Kameraden haben ein Recht darauf, bei ihren gefährlichen Einsätzen auf modernes und leistungsstarkes Gerät zurückgreifen zu können.“

Die Stadt Dargun hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort entwickelt. Betriebe wie die Brauerei, die Zentralkäserei, die EcoNautic Systems GmbH und zuletzt die Biogasanlage stellen zunehmend neue Aufgaben an die Gemeindewehr. Ganz besondere Anforderungen bringen auch Pflegeheim, Betreutes Wohnen, Kindertagesstätten und Schulen sowie Hotels mit sich. Im Einzugsbereich befinden sich ebenso noch eine Agrargenossenschaft mit einer 2.000er Rinderanlage sowie andere Stallungen. Besondere Einsatzschwerpunkte im Ausrückebereich der Feuerwehr bilden auch die Bundesstraße 110 und die Landesstraßen L 20 und L 231, sowie diverse fließende und stehende Gewässer.

Hubschraubermessübung des BfS und der Bundespolizei

Innenminister Caffier: Kein Grund zur Sorge, Übungen für den Ernstfall wichtig

Greifswald – In der Region Greifswald trainieren vom kommenden Dienstag an Experten des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) und der Bundespolizei (BPol), die Radioaktivität am Boden von Hubschraubern aus zu messen.

Um die Einsatzbereitschaft für flugtaugliche Messsysteme für Radioaktivitätsmessungen des BfS sicherzustellen, wird jährlich eine gemeinsame Übung durchgeführt, bei der die Hubschrauber der BPol mit diesen Geräten ausgerüstet werden. Von Hubschraubern aus lassen sich radioaktive Stoffe am Boden schnell, flexibel und sowohl punktuell als auch großräumig aufspüren.

Messungen von Radioaktivität sind in einem Notfall die Grundlage für alle weiteren Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

„Es gibt keinen konkreten Anlass für diese Messungen, die erstmals in Mecklenburg-Vorpommern aus der Luft erfolgen und es gibt keinen Grund zur Sorge, wenn in den nächsten Tagen zwei Hubschrauber der Bundespolizei in der Region Greifswald nah über dem Boden unterwegs sind“, betont Innenminister Lorenz Caffier. „Das Ergebnis dieser Messungen ist jedoch im Ernstfall eine wesentliche Grundlage für die Arbeit der Katastrophenschutzbehörden.“

Unter anderem werden natürlich vorkommende radioaktive Stoffe sowie noch vorhandenes radioaktives Cäsium aus Tschernobyl dokumentiert. Darüber hinaus bietet der Standort Greifswald laut BfS die „Möglichkeit aufgrund der dort vorhandenen Anlagen und des eingelagerten Inventars die Leistungsfähigkeit der Messmethode zu überprüfen.“

Gemeinde Spantekow investiert in ihre Feuerwehr

Spantekow – Die Gemeinde Spantekow braucht ein neues Löschfahrzeug und bekommt dafür auch finanzielle Hilfe vom Land. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute dem Bürgermeister der Gemeinde Herrn Gerold Klien einen Bewilligungsbescheid über 150.000 Euro für die Anschaffung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF 20). Es soll ein altes Fahrzeug ersetzen, das altersbedingt (Baujahr 1974) erhebliche technische Mängel aufweist und kostenintensiv in Wartung und Instandhaltung ist.

„Neben der Bekämpfung von Bränden müssen die Feuerwehren unseres Landes immer häufiger zu Hilfeleistungs- und Rettungseinsätzen ausrücken. Moderne Einsatztechnik ist bei diesen Aufgaben unentbehrlich, denn die Angehörigen der Feuerwehren können Menschen oft nur unter großer Gefahr für das eigene Leben retten. Die Bereitstellung moderner Einsatzmittel dient deshalb dem Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte gleichermaßen“, so der Minister. Er dankte den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für ihr ehrenamtliches Engagement. „Ein Fuhrpark, der den örtlichen Verhältnissen und Einsatzschwerpunkten angepasst ist, ist in einer Gemeinde genauso wichtig, wie das Ehrenamt“, betonte Lorenz Caffier

Die Freiwillige Feuerwehr (FFw) Spantekow ist bisher als Stützpunktfeuerwehr eingestuft, könnte aber zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt werden. Sie nimmt im Brandschutz Aufgaben im Gemeindegebiet wahr, aber auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Die örtliche und überörtliche Technische Hilfeleistung wurde bisher von den Freiwilligen Feuerwehren Krien, Samow und Anklam übernommen. Diese soll zukünftig ebenfalls in den Aufgabenbereich der FFw Spantekow übergehen, um die Feuerwehren der Nachbargemeinden zu entlasten. Besondere Einsatzschwerpunkte bilden u.a. eine Schweineaufzuchtstation, eine Mülldeponie sowie mehrere historische Bauwerke, eine Schule und ein Kindergarten. Des Weiteren grenzen die Bundesstraßen 199 im Norden und 197 im Osten an das Gemeindegebiet.

Mit derzeit rund 70 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist die Feuerwehr Spantekow gut aufgestellt und auch in der Jugendarbeit aktiv.

Zeugnisübergabe an der Fachhochschule Güstrow

Minister Caffier: Mit Aufstiegslehrgang für höheres Amt in der Landespolizei qualifiziert

Güstrow – Neun Polizeibeamtinnen und 16 Polizeibeamte haben sich seit Februar 2018 in einem Lehrgang an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Güstrow erfolgreich für den Aufstieg vom ehemals mittleren in den gehobenen Dienst der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert. Sie wurden heute im Festsaal der Fachhochschule feierlich verabschiedet und zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren ernannt.

Innenminister Lorenz Caffier gratulierte zum erfolgreichen Abschluss und betonte in seiner Festansprache die großen Herausforderungen, vor denen die Fachhochschule bei der Ausbildung und Qualifizierung für die Landespolizei steht: „Mit den im Koalitionsvertrag vereinbarten 150 neuen Polizeistellen, weiteren 100, die im Zuge der Flüchtlingszuwanderung zunächst befristet und dann entfristet wurden und dem Pakt für Sicherheit mit nochmals 150 weiteren Stellen stehen 400 Stellen mehr als noch vor drei Jahren in der Landespolizei zur Verfügung. Rund 1000 Beamten werden in den kommenden Jahren altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden, so dass insgesamt fast 1400 Polizistinnen und Polizisten in den nächsten Jahren an der Fachhochschule ausgebildet werden. Dabei vergessen wir nicht die Entwicklungsperspektiven für diejenigen, die schon im Dienst sind. Die heutigen 25 Absolventinnen und Absolventen sind dafür ein gutes Beispiel.“

Sie haben sich in einem Auswahlverfahren, dem ein dreimonatiges Selbststudium vorausging, gegen 85 weitere Bewerberinnen und Bewerber durchgesetzt. Für den neun Monate dauernden Lehrgang wurden sie von ihren insgesamt elf unterschiedlichen Dienststellen freigestellt. Nach ihrer Rückkehr in den Dienst werden sie entsprechend ihrer Qualifikation wieder bei der Schutz-, Kriminal-, Bereitschafts- oder Wasserschutzpolizei tätig sein. Dass lebenslanges Lernen auch in der Landespolizei keine Grenzen kennt, zeigt die Altersspanne der Absolventen/-innen: Der jüngste Teilnehmer ist 38 Jahre, die älteste Teilnehmerin 53 Jahre alt.

Neuer Einsatzleitwagen für die Stadt Usedom

Usedom – Wegen sinkender Mitgliederzahlen in den Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Usedom werden im Einsatzfall stets mehrere Einheiten alarmiert. Für diese Fälle und bei komplexen Einsätzen wird ein Einsatzleitwagen als Führungsfahrzeug benötigt, denn damit ist es der Führungseinheit des Amtes möglich, größere Einsätze in vollem Umfang abzuarbeiten und die Einheiten besser zu koordinieren. Daher soll ein neuer Einsatzleitwagen (ELW 1) angeschafft werden.

Neben dem Landkreis Vorpommern-Greifswald unterstützt auch das Innenministerium die Ersatzbeschaffung mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 31.300 Euro. Einen entsprechenden Bewilligungsbescheid hat Minister Lorenz Caffier  im Feuerwehrgerätehaus der Stadt Usedom an den Bürgermeister Herrn Jochen Storrer übergeben.

Der Minister würdigt in diesem Zusammenhang die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren. „Ihre Tätigkeit konzentriert sich heutzutage nicht mehr ausschließlich auf die Bekämpfung von Bränden. Vielfältige Aufgaben, wie die Rettung und Bergung von Unfallopfern, die Beseitigung von Havarien und der Einsatz bei Katastrophen und sonstigen Schadensereignissen sind hinzugekommen und verlangen den Feuerwehren ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab. Dazu gehört neben dem Personal auch die entsprechende Technik.“

Neues Löschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Freest

Kröslin – Die Gemeinde Kröslin will ein altes Löschfahrzeug (Baujahr 1972) ihrer Ortsfeuerwehr Freest ausrangieren und dafür ein neues Löschfahrzeug LF 10 Allrad anschaffen. Zu den immer länger werdenden Ausfall- und Reparaturzeiten kommt beim alten Fahrzeug kommt, dass es nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Einsatzorte auch abseits befestigter Wege müssen schnell und sicher erreicht werden und gerade in der ersten Phase eines Einsatzes ist es wichtig, eine komplette Ausrüstung für die Brandbekämpfung und Hilfeleistung dabei zu haben.

Das Innenministerium unterstützt das Vorhaben finanziell mit rund 83.000 Euro Sonderbedarfszuweisung und auch der Landkreis Vorpommern-Greifswald beteiligt sich. Minister Lorenz Caffier sagte heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides an den Bürgermeister der Gemeinde Kröslin, Herrn Holger Dinse: „Unsere Freiwilligen Feuerwehren müssen attraktiv sein, dazu gehört auch eine zeitgemäße technische Ausstattung. So stärken wir das ehrenamtliche Engagement, ohne das die Wehren nicht existieren könnten, und wir stärken auch eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Mit Investitionen in die Feuerwehren unterstützen wir nicht nur deren Arbeit, sondern darüber hinaus auch die Gemeinden.“

Die Freiwillige Feuerwehr Freest ist eine Ortsfeuerwehr in der Gemeinde Kröslin mit vielfältigen Aufgabenstellungen. Dazu zählen Brand- und Hilfeleistungseinsätze. Zum Aufgabenbereich der Feuerwehr in der Gemeinde Kröslin gehören eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, drei Anlagen für Betreutes Wohnen, zahlreiche Gaststätten und Hotels, ein Campingplatz, eine Bootswerft in Freest und die Marina in Kröslin sowie ein hoher Geländeanteil an Wald und landwirtschaftlichen Flächen.

Die Freiwillige Feuerwehr Freest gehört außerdem zur 2. Löschgruppe der EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH (kurz EWN) und des Zwischenlagers Nord (ZLN) als Bedarfsabsicherung Brandschutzunterstützung. Damit nimmt die Freester Feuerwehr nicht nur örtliche Aufgaben wahr, sondern ist auch überörtlich im Einsatz. Mit derzeit 33 aktiven Kameradinnen und Kameraden ist sie gut aufgestellt und aktuell als Löschgruppe einsatzbereit. Auch eine aktive Jugendfeuerwehr gibt es.

Peter Mainka wird neuer Präsident im Polizeipräsidium Rostock

Künftiger Präsident im Polizeipräsidium Rostock - Peter Mainka

Künftiger Präsident im Polizeipräsidium Rostock – Peter Mainka

Rostock – Der bisherige Chef des Landeswasserschutzpolizeiamts Mecklenburg-Vorpommern, Peter Mainka, wird neuer Präsident des Polizeipräsidiums Rostock. Die Personalentscheidung wurde heute im Kabinett der Landesregierung bestätigt. Der 60 Jahre alte Leitende Kriminaldirektor Mainka folgt damit dem Polizeipräsidenten a.D. Thomas Laum, der Ende August dieses Jahres von Innenminister Lorenz Caffier in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit Peter Mainka übernimmt eine erfahrene Führungskraft der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern die Leitung der Behörde.

„Ich bin überzeugt, dass wir hier die richtige Person am richtigen Ort haben“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Die Landespolizei und ich schätzen Peter Mainkas Willens- und Führungsstärke sowie Durchsetzungskraft. Er ist immer dicht an den Leuten dran und weiß, wo der Schuh drückt. Sein Auftreten ist bestimmt und er macht klare Ansagen. Ich freue mich, dass wir mit Herrn Mainka einen so erfahrenen Polizisten für die anspruchsvolle Aufgabe des Polizeipräsidenten gewinnen konnten.“

Peter Mainka wurde 1958 in Erfurt geboren, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Vor dem Beginn seiner beruflichen Laufbahn bei der Deutschen Volkspolizei im Jahr 1981 fuhr Peter Mainka als Vollmatrose der Deutschen Seereederei zur See. Es folgten in den 80er Jahren zunächst Aufgaben im Streifeneinzeldienst sowie als Sachbearbeiter der Kriminalpolizei im VPKA in Rostock.

Nach seinem Studium an der Hochschule der Deutschen Volkspolizei in Berlin, welches Peter Mainka als Diplom-Staatswissenschaftler 1989 erfolgreich abgeschlossen hatte, folgten mehrere Führungsaufgaben in der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, unter anderem als Leiter der Kriminalpolizeiinspektion in Güstrow oder Leiter der Polizeiinspektion in Bad Doberan.

Nach verschiedenen Führungssaufgaben sowohl im Landeskriminalamt M-V als auch in der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Kavala zur Vorbereitung und Durchführung des G8-Gipfels, zog es Herrn Mainka im Jahr 2008 wieder in die Stadt Rostock, wo er zunächst die Polizeiinspektion und ab 2011 die Kriminalpolizeiinspektion Rostock leitete. Seit Mai 2016 war der Leitende Kriminaldirektor Mainka Behördenleiter der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommerns.

Innenminister Lorenz Caffier: „Wer Polizist werden will und wer dann innerhalb der Polizei aufsteigen will, der muss viele Lehrgänge absolvieren und viel lernen. Dabei wird tunlichst Wert darauf gelegt, dass die Führungskräfte in den Spitzenämtern der Landespolizei eine möglichst große Verwendungsbreite vorweisen können. Das ist der Anspruch, den ich als Innenminister an eine moderne Landespolizei habe und dem Peter Mainka in vollem Umfang gerecht wird.“

Bis zur Ernennung eines Nachfolgers im Amt des Direktors des Landeswasserschutzpolizeiamts Mecklenburg-Vorpommern wird der Leiter des Sachbereichs Einsatz und stellvertretende Behördenleiter der Wasserschutzpolizei, Polizeioberrat Klaus-Peter Müller, die Geschäfte der Behördenleitung führen.

Neues Fahrzeug soll Gadebuscher Feuerwehr für Einsätze fitmachen

Gadebusch – Die Freiwillige Feuerwehr in Gadebusch (Landkreis Nordwestmecklenburg) braucht als Ersatz für ein Einsatzfahrzeug mit Baujahr 1995 dringend ein neues Löschfahrzeug. Das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Gemeinde bei der Ersatzbeschaffung mit 140.000,00 EUR Fördermitteln als Sonderbedarfszuweisung. Minister Lorenz Caffier übergab heute den Bewilligungsbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde Gadebusch Herrn Ulrich Howest. Die Gemeinde rechnet für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (kurz: HLF 20) mit Kosten in Höhe von insgesamt 420.000,00 EUR. Auch der Landkreis wird sich an der Finanzierung beteiligen.

„Das Einsatzspektrum der Feuerwehren im Land hat sich von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschoben. Deshalb brauchen viele Feuerwehren Fahrzeuge, die neben der herkömmlichen Ausstattung für Brandeinsätze auch über zusätzliche Beladung für alle denkbaren Einsatzsituationen bei der Unfallhilfe verfügen“, so Minister Caffier. „Die Gadebuscher Feuerwehr wird mit dem neuen Fahrzeug bestens gerüstet sein.“

Sie erfüllt nicht nur in Gadebusch ihre Aufgaben, sondern auch überörtlich im Amtsgebiet. Besondere Schwerpunkte sind Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenheime sowie die Bundesstraßen 104 und 208. Mit ihrer Drehleiter ist die Freiwillige Feuerwehr Gadebusch außerdem überörtlich in den Ämtern Rehna und Lützow im Einsatz und in den Katastrophenschutz des Landkreises integriert.

Der Minister dankte aktiven Kameradinnen und Kameraden der Gadebuscher Feuerwehr: „Den trockenen Sommer hat wohl jede Feuerwehr im Land zu spüren bekommen und auch die Politik. Feuerwehr ohne Ehrenamt ist schlicht nicht denkbar, schon gar nicht in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern. Wo andere sich zurücklehnen, sind die Feuerwehrleute unterwegs, um in Not geratenen Mitmenschen zu helfen. Das kostet Zeit, Kraft und bedeutet auch Abstriche im Familienleben. Dafür danke ich Ihnen und Ihren Familien ganz besonders.“

Obwohl schon viel Geld in die Feuerwehren unseres Landes geflossen ist, ist es noch nicht ausreichend. Minister Caffier versprach, alles daran zu setzen, dass die Investitionen in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden, sowohl in Technik und Gerät als auch in die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz als zentrale Ausbildungsstätte für die öffentlichen Feuerwehren des Landes.

Neues Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Klütz

Klütz – Die Freiwillige Feuerwehr in Klütz (Landkreis Nordwestmecklenburg) braucht als Ersatz für ein Einsatzfahrzeug mit Baujahr 1979 dringend ein neues Löschfahrzeug. Das Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Neuanschaffung mit 110.000,00 EUR Fördermitteln als Sonderbedarfszuweisung. Minister Lorenz Caffier übergab den Bewilligungsbescheid an den Bürgermeister der Gemeinde Klütz Herrn Guntram Jung. Die Gemeinde rechnet für das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 mit Kosten in Höhe von insgesamt 330.000,00 EUR. Auch der Landkreis wird sich an der Finanzierung beteiligen.

„Das neue Löschfahrzeug sichert auf modernstem technischen Stand den Brandschutz und die technische Hilfeleistung in der Region. Es wird weit mehr können, als große Mengen Löschwasser zu transportieren. Mit seiner feuerwehrtechnischen Beladung kann es für viele Aufgaben zum Einsatz kommen, egal ob bei Waldbränden, auf der Autobahn, im ländlichen oder städtischen Bereich“, so Innenminister Caffier. Er dankte bei seinem Besuch in Klütz den Feuerwehrfrauen und –männern für ihre ehrenamtliche Arbeit und Einsatzbereitschaft und machte deutlich, wie wichtig eine gute Ausrüstung für die Feuerwehr ist. „So wie ein Arzt seine medizinischen Instrumente braucht, kann die Feuerwehr ohne eine gute Ausrüstung nicht helfen.“

Die Freiwillige Feuerwehr Klütz ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft, es ist nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern zu erwarten, dass sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt wird. Besondere Gefahrenschwerpunkte im Ausrückebereich sind zahlreiche Campingplätze, Großparkplätze und Urlaubsdörfer. Darüber hinaus stellen zahlreiche reetgedeckte Häuser, Guthäuser, das Schloss Bothmer sowie diverse Gewerbeunternehmen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial dar. Die Freiwillige Feuerwehr Klütz erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes sowie der technischen Hilfeleistung im eigenen Stadtgebiet und im Landkreis Nordwestmecklenburg.

Präventionsveranstaltung zum Tag des Einbruchsschutzes

Neubrandenburg – Wie in jedem Jahr findet anlässlich der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit bundesweit der Tag des Einbruchsschutze statt. Anlässlich dessen organisiert die Polizeiinspektion Neubrandenburg schon fast traditionell eine Informationsveranstaltung im Neubrandenburger Bethanien-Center statt.

Polizeihauptkommissar (PHK) Torsten Dowe ist am 25.10.2018 in der Zeit von 10:00 – 16:00 Uhr mit seinem Beratungsstand im Bethanien-Center. Vor Ort werden den Besuchern verschiedene Sicherheitsprodukte anschaulich dargestellt und der Einbau von Sicherheitsfensterbeschlägen demonstriert. Ebenfalls präsentiert werden die Widerstandswirkung von einbruchhemmender Verglasung mit Durchbruchversuchen und auch mechanische sowie elektronische Sicherheitssysteme für Häuser und Wohnungen.

PHK Dowe steht zudem für alle Fragen zum Thema Einbruchsschutz zur Verfügung. Gerne können auch terminliche Absprachen getroffen werden, um eine Vor-Ort-Begehung mit PHK Dowe in Ihrem Zuhause zu vereinbaren.

Komplettiert wird die Informationsveranstaltung durch die Informationsstände eines Neubrandenburger Schlüsseldienstes sowie eines Unternehmens mit Schwerpunkt des Nachrüstens von Sicherheitstechnik von Fenstern und Türen. Beide Firmen sind auf der Liste des Landeskriminalamtes MV als handwerklicher Fachbetrieb gelistet.

Die Polizei lädt alle interessierten Bürger/innen ein, sich am 25.10.2018 an den genannten Informationsständen zu informieren und ausführlich beraten zu lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Landesregierung würdigt Engagement und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren

Rostock – Die Landesregierung richtet heute im Rostocker IGA-Park ein Fest aus, um allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden Danke zu sagen für ihren Einsatz in diesem Sommer. Das heiße und langanhaltende Wetter führte zu zahlreichen Bränden und damit zu besonderen und andauernden Belastungen vor allem für die Freiwilligen Feuerwehren. Von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Livekünstlern, Comedy, Spielrunden und Kinderunterhaltung.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: „In diesem Sommer haben wir in besonderer Weise erlebt, wie wichtig die Feuerwehren sind. Sie mussten öfter als gewöhnlich ausrücken und zum Teil höchst gefährliche Brände löschen. Deshalb wollen wir uns heute für das großartige Engagement und die unermüdliche Einsatzbereitschaft, aber auch für die alltägliche Arbeit der Kameradinnen und Kameraden mit diesem Fest bedanken.“

Sie alle seien bereit, ihre freie Zeit für das Gemeinwohl zu opfern, riskierten sogar Gesundheit oder im schlimmsten Fall ihr Leben. Die Ministerpräsidentin dankte auch den Familien der Feuerwehrleute und hob zugleich das Engagement der Wehren für einen guten sozialen Zusammenhalt, insbesondere auf den Dörfern hervor: „Ob Kinderfeste, Osterfeuer, Dorffeste oder Gemeindeumzüge – überall sind sie dabei und machen mit.“

Innenminister Lorenz Caffier hob vor allem das große Engagement und die große Leistungsbereitschaft der Freiwilligen in den Feuerwehren hervor. „Bürgersinn kann kein Land verordnen. Wir können ihn aber fördern. Dazu gehört sehr vieles, auch die symbolische Anerkennung und Wertschätzung, denn ohne die ehrenamtlichen Kräfte ist ein flächendeckender Brand- und Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern überhaupt nicht zu verwirklichen.“

Der Minister nutzt die heutige Veranstaltung auch dazu, drei verdiente Feuerwehrkameraden mit dem Brandschutz-Ehrenzeichen der Sonderstufe auszuzeichnen. Es sind dies:

Herr Werner Schön
Freiwillige Feuerwehr Seebad Zempin, Wehrführer von 2000-2018

Herr Frank Affeldt
Freiwillige Feuerwehr Seebad Zempin, stellvertretender Wehrführer von 2000-2018, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Seebad Zempin

Herr Willi Zipser
Freiwillige Feuerwehr Leezen, von 2001 bis 2017 Gemeindewehrführer der Gemeinde Leezen und gleichzeitig Ortswehrführer der Stützpunktfeuerwehr Leezen

In Mecklenburg-Vorpommern sind 25.444 ehrenamtlich Tätige in 939 Freiwilligen Feuerwehren und ca. 740 (739) hauptamtlich Beschäftigte in den 6 Berufsfeuerwehren in den Städten Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund, Greifswald und Wismar organisiert.

Erfahrungen rund um Waldbrandereignisse

Führungskräfte der Feuerwehren aus M-V tauschen Erfahrungen rund um die Waldbrandereignisse aus

Malchow – Rund 150 Führungskräfte der Feuerwehren aus M-V treffen sich heute in Malchow in der „Werleburg“ zum Austausch und um die Waldbrandereignisse dieses Sommers aufzuarbeiten. Das Programm beinhaltet Vorträge rund um das Thema „Vegetationsbrände“. Beispielsweise werden durch Mitarbeiter der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern Maßnahmen zum vorbeugenden Waldbrandschutz vorgestellt. Die Einsatzleiter der Einsätze im Landkreis Ludwigslust-Parchim, aber auch der niedersächsischen Feuerwehr im Schwedeneinsatz teilen ihre Erfahrungen mit den Kameraden.

„Der Brandschutz in Mecklenburg-Vorpommern funktioniert gut und die Einsätze in der Trockenperiode haben gezeigt, wie reibungslos Polizeikräfte, Kameraden von Feuerwehr, Katastrophenschutz, Technischem Hilfswerk und Verwaltungskräfte zusammenarbeiten“, so Innenminister Lorenz Caffier. Es ist mit Blick in die Zukunft aber auch wichtig, solche besonderen Einsatzsituationen, wie wir sie in diesem Jahr schon hatten, auszuwerten, deshalb begrüße ich diese Veranstaltung ausdrücklich.“

Die Fortbildung, die mehr Kongresscharakter hat, wird durch die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz gemeinsam mit dem Ministerium für Inneres und Europa ausgerichtet. Höhepunkt ist neben dem Vortrag über Einsätze auf munitionsbelasteten Flächen auch der fast zwei stündige Vortrag des Vorsitzenden der Hilfsorganisation @fire, Jan Südmersen, über Strategien und Taktik bei der Vegetationsbrandbekämpfung.