Landespolizei beteiligte sich an europaweiten Verkehrskontrollen zur Einhaltung der Gurtpflicht

Schwerin – Im Rahmen einer europaweiten Verkehrssicherheitsaktion hat die Polizei M-V gezielt die Einhaltung der Gurtpflicht sowie der verwendeten Kinderrückhaltesysteme im Straßenverkehr kontrolliert. An 379 Kontrollstellen im Land überwachten vergangene Woche (13. – 19.03.2017) 570 Polizeibeamte den Straßenverkehr.

Hierbei wurden insgesamt 658 Verstöße wegen nicht angeschnallter Fahrzeuginsassen, davon sieben Kinder, festgestellt.

„Das Verhalten einiger Eltern im Straßenverkehr ist besonders verantwortungslos. Erste Elternpflicht sollte es immer sein, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder in einem geeigneten, altersgerechten Kindersitz im Fahrzeug mitfahren und mit dem Sicherheitsgurt angeschnallt sind. Ungesicherte Kinder schweben in Lebensgefahr!“, mahnt Innenstaatssekretär Thomas Lenz.

Die Akzeptanz und Nutzung der vorgeschriebenen Rückhalteeinrichtungen ist in den letzten Jahren zwar gestiegen, da deren lebensrettende Wirkung mittlerweile jedem Verkehrsteilnehmer bekannt sein dürfte und auch die technische Entwicklung mit optischen und akustischen Warnsignalen bei nicht angelegtem Gurt in den Kraftfahrzeugen deutliche Fortschritte gemacht hat. Dennoch zeigt die Kontrollaktion, dass das Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt leider immer noch bei einer Vielzahl von Fahrzeugführern und -insassen festzustellen ist. Daher sind hier Aufklärungsarbeit und regelmäßige Kontrollen der Polizei wichtig, da die Folgen durch die Nicht- oder Falschnutzung von Rückhalteeinrichtungen bei einem Straßenverkehrsunfall für Leben und Gesundheit immens sein können.

Nach wie vor ist der angelegte Sicherheitsgurt – trotz Airbag und anderen Sicherheitssystemen – ein wesentliches Element passiver Sicherheit im Fahrzeug und rettet nachweislich Jahr für Jahr zahllosen Autofahrern das Leben! Denn nur durch ein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Schutzsystemen im Fahrzeug kann das Verletzungsrisiko der Insassen optimal reduziert werden.

Die Landespolizei beteiligt sich regelmäßig an europaweiten Verkehrskontrollen. Im Focus der nächsten europaweiten Kontrollaktion im April 2017 wird das Thema „Geschwindigkeit“ stehen.

FAKE-SHOPBETREIBER IN HAFT

Rampe – Am Abend des 07. März 2017 wurden durch das Cybercrime-Dezernat des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern (LKA M-V) in Niedersachsen, Raum Delmenhorst, strafprozessuale Maßnahmen durchgeführt. Diese erfolgten aufgrund eines hier geführten Ermittlungsverfahrens der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Rostock und richteten sich gegen einen männlichen Beschuldigten im Alter von 27 Jahren aus Delmenhorst.

Die Festnahme des Beschuldigten erfolgte mit Unterstützung von Kräften des Spezialeinsatzkommandos des LKA M-V. Die Cybercrime-Ermittler wurden bei den sich anschließenden Durchsuchungen an drei verschiedenen Örtlichkeiten (Wohnort, Meldeanschrift, ehemaliger Firmensitz) durch Mitarbeiter der Polizeiinspektion Delmenhorst sowie Finanzermittler und IuK-Forensiker des LKA M-V unterstützt. Die Maßnahmen vor Ort wurden durch den zuständigen Staatsanwalt der Schwerpunktstaatsanwaltschaft Cybercrime der Rostocker Staatsanwaltschaft begleitet.

Die dem Einsatz vorausgegangenen fast zweijährigen umfangreichen und komplexen Ermittlungen haben den Tatverdacht erhärtet, dass sich der Hauptbeschuldigte mit anderen Personen, gegen die gesondert ermittelt wird, in der Absicht zusammengeschlossen hat, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil, konkret durch das Betreiben sogenannter Fakeshops (Screenshot – Anlage), zu verschaffen. Derzeit sind hier über 200 Geschädigte bekannt, die bisherige Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 430.000,00 EUR.

Neben diesen Taten sind im Rahmen der Ermittlungen auch Aktivitäten im Underground-Economy-Forum „crimenetwork.biz“ festgestellt worden. Aus diesem Grund erfolgte das zeitgleiche Agieren des Cybercrime-Dezernats des LKA M-V mit den länderübergreifenden Durchsuchungsmaßnahmen (siehe dazu Pressemitteilung des BKA vom 08. März 2017). Eine Mitarbeiterin des BKA war bei der Umsetzung der Maßnahmen ebenso anwesend.

Im Ergebnis der Durchsuchungsmaßnahmen sind insbesondere IT-Beweismittel sowie Betäubungsmittel in allen drei Objekten, darunter neun Cannabis-Pflanzen, sichergestellt worden. Zusätzlich wurden ein Pkw (Foto – Anlage), ein hochwertiges Fahrrad sowie Bargeld in vierstelliger Höhe gesichert und ein Haftbefehl gegen den Beschuldigten vollstreckt. Der 27-jährige Mann ist seit dem 08.03.2017 in Untersuchungshaft.

Polizei und Stadt klären weitere Schritte zur geplanten Videoüberwachung

Schwerin – Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier und Polizeipräsident Thomas Laum haben in einem Arbeitsgespräch die weiteren Schritte zur Umsetzung des Stadtvertretungsbeschlusses zur Videoüberwachung auf dem Schweriner Marienplatz beraten. „Stadt und Polizei wollen bei der Erprobung der Videoüberwachung eng zusammenarbeiten. Die Gespräche waren sehr konstruktiv, und wir haben jetzt erste Schritte sowie die konkrete Arbeitsteilung vereinbart“, so Oberbürgermeister Rico Badenschier nach dem Gespräch.

Demnach wird sich die Polizei um die Beschaffung und Finanzierung der Kameratechnik sowie die Auswertung der Überwachungsbilder kümmern. Die Stadt stellt geeignete Standorte für die Videoüberwachung zur Verfügung. Darüber hinaus ist geplant, die Maßnahme im Rahmen einer Evaluation wissenschaftlich begleiten zu lassen.

An dem Arbeitsgespräch nahmen auch die Stellvertreterin des Polizeipräsidenten Anja Hamann, der Leiter der Polizeiinspektion
Schwerin Ingo Renk und der Dezernent für Finanzen, Jugend und Soziales Andreas Ruhl teil.

Unfall mit Nandu

Schlagsdorf – Bei einem Unfall mit einem Nandu auf der L 01 verletzte sich am Montagvormittag eine 92 Jahre alte Fahrerin leicht. Von Schönberg kommend in Richtung Ratzeburg kam es auf Höhe des Abzweigs Schlagresdorf gegen 10:00 Uhr zur Kollision mit einem plötzlich auf die Fahrbahn laufenden Nandu.

Passanten kümmerten sich um die Unfallbeteiligte und brachten sie zum Arzt. Der nicht mehr fahrbereite Mercedes Benz musste durch einen Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Das Tier überlebte den Unfall nicht.

Von Freitag bis Montagvormittag ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wismar 14 weitere Unfälle, die im Zusammenhang mit Tieren auf der Fahrbahn verursacht wurden. Während es in Metelsdorf gleich zweifach wegen Hasen krachte, liefen in Bobitz, Dassow, Kirchstück oder auch in Dreveskirchen Wildschweine, Füchse und Rehe auf die Fahrbahn. Fahrzeugführer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Die Unfälle ereigneten sich vermehrt während der Dunkelheit. Fahrerinnen und Fahrer sollten daher insbesondere während der Dämmerung und der Dunkelheit besonders vorsichtig fahren.

Fall des sexuellen Missbrauchs eines 11jährigen Jungen aufgeklärt

Innenminister Caffier: Hervorragende Ermittlungsarbeit der Schweriner Kriminalpolizei im Fall des sexuellen Missbrauchs eines 11jährigen Jungen

Schwerin – Zur Mitteilung der Staatsanwaltschaft Schwerin über die Festnahme eines Tatverdächtigen wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines 11jährigen Jungen im Dezember 2015 in schwerin erklärt Innenminister Lorenz Caffier: „Ich freue mich sehr, dass diese schreckliche Tat nun aufgeklärt zu sein scheint und bedanke mich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schweriner Kriminalpolizei, die mit sehr großem Kräfteaufwand sowie hervorragender und akribischer Ermittlungsarbeit wesentlich dazu beigetragen haben, den bislang unbekannten Täter bekannt zu machen und festzunehmen.“

Wie die Ermittler mitteilten, habe eine DNA-Spur den Tatverdächtigen überführt. „Dies zeigt einmal mehr, dass der DNA-Beweis eines der erfolgreichsten kriminalistischen Instrumente bei der Identifizierung von Tätern sowie bei der Zuordnung von Tatspuren ist“, so Innenminister Caffier. „Vor diesem Hintergrund begrüße ich eine Ausweitung der DNA-Untersuchung auf offen sichtbare äußere Merkmale einer Person, wie sie im Übrigen auch für jeden Zeugen optisch sichtbar sind, ausdrücklich.“

Der Gesetzgeber hat bislang strikte Grenzen der DNA-Untersuchung in § 81e StPO festgeschrieben. Die gegenwärtige Entwicklung der Sicherheitslage gebietet aber, hierüber eine neue Diskussion mit allen zu beachtenden Aspekten zu führen.

Ziel einer DNA-Untersuchung ist bislang vor allem der sogenannte „nicht codierende“ Teil der DNA, über den sich ein Spurenverursacher individualisieren lässt. Zusätzlich ist die Geschlechtsbestimmung erlaubt. Weiterführende Untersuchungen sind nicht zulässig, können aber bei beispielsweise der Feststellung der Farbe des Haares und der Augen weitere Ermittlungsansätze bieten und die Fahndung nach Tätern verbessern.

Seit Bestehen der DNA-Analyse-Datei (1998) wurden in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2.816 Treffer zu den in der DNA-Datenbank eingestellten Datensätzen zu Personen bzw. Spuren erzielt. Bis Mitte Dezember 2016 gab insgesamt 237 Treffer. 2015 waren es 344 und 2014 insgesamt 184 Treffer.

Feuerwerkskörper sichergestellt

Pasewalk/Linken – Kurz vor dem Jahreswechsel haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk am gestrigen Nachmittag (29. Dezember 2016) gegen 16:40 Uhr bei der Kontrolle eines polnischen PKW auf der B 104/ Höhe Ortschaft Linken im Fahrzeuginnenraum einfuhrverbotene Feuerwerks- und Knallkörper festgestellt. Darunter befanden sich 32 sogenannte „Polenböller“ sowie jeweils eine Silberfontäne und eine Feuerwerksbatterie.

Diese verfügten nicht über die erforderlichen Kennzeichnungen (BAM- und CE-Kennzeichen). Die Feuerwerkskörper wurden sichergestellt und werden dem Munitionsbergungsdienst in Mellenthin übergeben, durch welchen die fachmännische Entsorgung erfolgt. Gegen den 46-jährigen polnischen Fahrzeugführer wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion Pasewalk weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper äußerst gefährlich und deren Gebrauch mit extremen Risiken verbunden ist. Mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff können selbst bei korrekter Anwendung zu lebensbedrohlichen Verletzungen führen.

Der Gesetzgeber hat aufgrund der davon ausgehenden Gefahr, die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt. Personen, die solche Feuerwerkskörper dennoch nach Deutschland einführen, verstoßen gegen das Sprengstoffgesetz.

Greifswalder Polizisten sammelten Spenden für krebskranke Kinder

Greifswald – In der Weihnachtszeit ist die Nächstenliebe besonders groß. Auch unsere Greifswalder Polizisten Polizeiobermeisterin Jana Szepat und Polizeihauptmeister Holger Pretschner, später agierender Weihnachtsmann, machten sich Gedanken darüber, wie und wo sie helfen können. Sie entschieden sich für die Kinderonkologie des Greifswalder Universitätsklinikums und fragten direkt nach. Wo drückt der Schuh? Woran fehlt es am meisten? Für die Verantwortlichen der Kinderonkologie war sofort klar, dass vor allem Spielsachen benötigt werden.

Mit viel Herz und Engagement sammelten sie Spendengelder bei den Kollegen im Polizeihauptrevier Greifswald und in der Kriminalkommissariat-Außenstelle Greifswald. Am Ende kamen über 600,- Euro zusammen, wovon Gesellschaftsspiele, Filme, Spielsachen, T-Shirts und Süßigkeiten besorgt wurden. Auch einige Greifswalder Firmen, wie Real, Marktkauf und Metro Gastro, beteiligten sich an der Aktion und gaben Sachspenden.

Nun wurde alles an Vertreter der Kinderonkologie übergeben. Da so viel zusammen gekommen ist, geht ein Teil auch an das Eltern-Kind-Haus.

Allen Kindern viel Kraft und der Wunsch auf Genesung!

Neue Einsatzfahrzeuge für Landespolizei

Schwerin – Innenminister Lorenz Caffier hat in Schwerin sechs Funkstreifenwagen des Typs Mercedes-Benz Vito 114, einen Kriminalkraftwagen groß vom Typ Mercedes Benz Sprinter 316 CDI sowie einen Befehls- und Verkehrskontrollkraftwagen vom Typ Mercedes Benz Sprinter 316 an die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern übergeben.

„Der eingeschlagene Weg der ständigen Modernisierung des Fuhrparkes der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern wird heute fortgesetzt. Die neuen Einsatzfahrzeuge werden Fahrzeuge ablösen, von denen die meisten fast 300.000 Kilometer gelaufen oder schon 15 Jahre alt sind“, sagte Minister Caffier und ergänzte: „Wir haben in diesem Jahr den Bestand der Landespolizei bereits mit 79 Fahrzeugen erneuert.

Je drei Funkstreifenwagen werden künftig im allgemeinen Streifendienst in den Polizeipräsidien Neubandenburg und Rostock eingesetzt.

Mithilfe des Kriminalkraftwagens, der für die Kriminalpolizeiinspektion Anklam vorgesehen ist, lassen sich diverse Materialien zur Spurensicherung an einen beliebigen Ort transportieren. Dazu verfügt das Fahrzeug, neben diverser polizeitechnischer Ausrüstung, auch über eine unabhängige Stromversorgung sowie Klimatisierung. Die Ausstattung als geländefähiges Fahrzeug (4×4) ermöglicht auch den Einsatz in schwerem Gelände.

Mit dem Verkehrskontrollwagen für die Polizeiinspektion ins Wismar lassen sich Kontrolltätigkeiten an beliebigen Orten durchführen. Dazu verfügt das Fahrzeug, neben diverser polizeitechnischer Ausrüstung, auch über eine unabhängige Stromversorgung sowie Klimatisierung. Die Anhaltesignalgeber im Front- und Heckbereich erleichtern das Anhalten von zu kontrollierenden Fahrzeugen aus dem fließenden Verkehr.

„Ich freue mich, diese modernen Fahrzeuge der Landespolizei persönlich zur Nutzung übergeben zu können. Da Mecklenburg-Vorpommern ein Flächenland mit langen Anfahrtswegen ist müssen wir zeitnah die Fahrzeugflotte erneuern, um Instandhaltungskosten niedrig zu halten“, führte Minister Caffier aus.

Thomas Dabel ist neuer Vize-Präsident im Polizeipräsidium Neubrandenburg

Foto: Pressestelle PP Neubrandenburg Neubrandenburg – Das Polizeipräsidium in Neubrandenburg hat seit heute wieder offiziell einen Leiter des Führungsstabes und Vizepräsidenten. Innenminister Lorenz Caffier hat den bisher kommissarisch mit der Aufgabe betrauten Leitenden Polizeidirektor Thomas Dabel heute in das Amt eingeführt.

Der Innenminister dankte Thomas Dabel für sein großartiges Engagement als langjähriger Leiter der Polizeiinspektion Stralsund: „Es spricht für sich, dass unter Ihnen die Kriminalitätsbelastung im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund stetig gesunken ist. Dabei haben Sie durch Ihre stets freundliche und menschliche Art in kürzester Zeit große Sympathie und uneingeschränkte Akzeptanz bei Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefunden. Sie hinterlassen ein wohl bestelltes Haus, das für künftige Aufgaben bestens gerüstet ist. Ihre langjährigen Verdienste in der Landespolizei werden nun mit dem zweithöchstem Amt im Polizeipräsidium Neubrandenburg belohnt.“

Der bisherige Lebenslauf zeichnet Herrn Thomas Dabel als genau den richtigen Mann für eine der verantwortungsvollsten Positionen der Polizei aus.

Der 55-jährige gelernte Maschinenbauer wurde in Bartmannshagen geboren. Seine polizeiliche Laufbahn begann Thomas Dabel 1980 mit einem Studium in Dresden. Im Anschluss sammelte er bereits reichhaltige polizeiliche Erfahrungen in Stralsund und war dort unter anderem Transportzugführer und stellvertretender Kompaniechef in der Bereitschaftspolizei.

1987 absolvierte Thomas Dabel ein weiteres Studium in Dresden und war im Anschluss dessen bis 1993 zunächst als Hundertschaftsführer einer Ausbildungshundertschaft und anschließend als Hundertschaftsführer der 5. Einsatzhundertschaft tätig. Anschließend wurde er Leiter des Spezialeinsatzkommandos im Landeskriminalamt MV. Seit 2002 war Thomas Dabel zunächst Leiter im Polizeirevier Stralsund und ab 2003 Leiter der Polizeiinspektion Stralsund.

Im Jahr 2004 war Thomas Dabel zum Bundesinnenministerium abgeordnet und dort im Projektbüro der Polizei Kabul als Leiter der Außenstelle Kundus tätig. Die Erfahrungen konnte er 2006 auch in die BAO Kavala einbringen, in der er anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm tätig war. Nach Umsetzung der Polizeistrukturreform im Jahr 2011 wurde Herrn Dabel die Leitung der Polizeiinspektion Stralsund übertragen. Seit August dieses Jahres arbeitete er bereits im Polizeipräsidium Neubrandenburg. Herr Dabel ist verheiratet und hat drei Kinder.

Europaweite Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen

Schwerin – In der Zeit vom 12. – 18. Dezember 2016 wird sich die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern an europaweiten Verkehrskontrollen für mehr Sicherheit auf den Straßen beteiligen.Im Focus der Kontrollen steht das Thema „Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss“.

Durch eine Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluss von Alkohol und Drogen sowie berauschenden Mitteln und Medikamenten gefährden die Fahrer sich und auch andere, denn die Wahrnehmungsfähigkeit sowie Reaktionsgeschwindigkeit werden deutlich reduziert. Obendrein steigt die Risikobereitschaft.Das damit einhergehende Gefährdungspotenzial ist insbesondere beim Führen von Kraftfahrzeugen signifikant.Bestehende Fahrunsicherheiten können zu schwerwiegenden Unfallfolgen führen. „Gerade in der Vorweihnachtszeit finden viele Veranstaltungen statt, bei denen in gemütlicher Runde oder auf den Weihnachtsmärkten Alkohol konsumiert wird“, so Innenminister Caffier.

Bereits ein Glas Glühwein kann die Fahrtüchtigkeit einschränken.Daher gilt für Innenminister Caffier: „Null Toleranz gegenüber Alkohol und Drogen am Steuer! Lassen Sie ihr Fahrzeug stehen, wenn Sie Alkohol konsumieren wollen und überlegen Sie im Voraus, wie Sie nach Hause kommen.“

Die Polizei wird auch künftig alle Fahrzeugführer aus dem Verkehr ziehen, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten und unter Alkohol- und Drogeneinfluss fahren.Deshalb finden ähnliche Kontrollen während des gesamten Jahres statt und nicht nur kurz vor Weihnachten.

Bei der letzten einwöchigen europaweiten Kontrollaktion im Juni 2016 wurden landesweit 4.223 Fahrzeugführer von der Polizei kontrolliert.Dabei wurden 86 Alkohol- und 46 Drogenanzeigen gefertigt.

Ein Grund mehr, die Verkehrsüberwachung durch intensive Polizeikontrollen permanent fortzusetzen.

Hinweis zur aktuellen Schadsoftware „Goldeneye“

Rampe – Die aktuell bundesweit in Umlauf befindliche, Festplatten verschlüsselnde und Lösegeld fordernde Ransomware namens „Goldeneye“ gelangt über den Anhang einer E-Mail auf die Computer von geschädigten Firmen auch in Mecklenburg-Vorpommern. Bislang sind dem Cybercrime-Dezernat des Landeskriminalamtes landesweit 15 Fälle des Eingangs solcher Mails zur Kenntnis gelangt. In 13 dieser Fälle ist der täterseitig beabsichtigte Schaden in der Folge auch eingetreten. Die besagten E-Mails bzw. die entsprechenden Anhänge sind aktuell als Bewerbungsunterlagen getarnt, wobei dieser vorgegebene Kontakthintergrund künftig durchaus auch variieren könnte.

Soweit zur Methode der Schadsoftware-Verbreitung, die als solche nicht neu ist (siehe dazu auch die Pressemitteilung des LKA M-V vom 20.10.2015 „Vorsicht bei der Bewerbersuche!“) – als Besonderheit in der jetzt festgestellten Version gibt ein vorgeblicher Rolf Drescher an, sich für eine aktuell tatsächlich ausgeschriebene Stelle zu interessieren, genauere Daten seien im Anhang zu finden. Insgesamt befinden sich zwei Dateien als Anhänge an den jeweiligen E-Mails:

  • eine (harmlose) .pdf-Datei mit angeblichen Eckdaten zur Bewerbung
  • eine .xls-Datei, die zum Aktivieren der Makro-Funktion unter Windows auffordert

Das Öffnen dieser Excel-Tabelle und die anschließende Aktivierung der Bearbeitungsfunktion führen unmittelbar zum besagten Schadenseintritt.

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern empfiehlt generell, tägliche Backups durchzuführen und diese physisch vom Rechnernetzwerk zu trennen.

Zur konkreten Begehungsweise sollte eine unternehmensinterne Warnmeldung herausgegeben werden, die entsprechend der aktuellen Variante vor der E-Mail-Adresse bzw. dem Username rolf.drescher warnt (zur Beachtung: die Domain (hinter dem @) verändert sich).

Im Falle einer Schädigung sollte auf keinen Fall ein Lösegeld gezahlt werden. Eine Entschlüsselung ist auch bei Zahlung nicht zu erwarten. In jedem Fall sollte jedoch sofort Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Polizeieinsatz wegen zwei alkoholisierter Jugendlicher

Neubrandenburg – Am 03.12.2016 gegen 21:30 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz am Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg gerufen. Hier benötigten Rettungskräfte Unterstützung bei der Klärung eines Sachverhaltes mit mehreren alkoholisierten Jugendlichen. Beim Eintreffen der Beamten wurde eine 14-jährige Jugendliche bereits im Rettungswagen medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Beobachtung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Ein Atemalkoholtest im Klinikum ergab einen Wert von 1,22 Promille. Durch die Rettungskräfte wurde bekannt, dass zuvor noch ein zweites stark alkoholisiertes Mädchen vor Ort war. Dieses wurde jedoch nach kurzer Zeit durch 2 männliche Jugendliche vom Ereignisort weggetragen. Als bekannt war, wohin die Jugendliche gebracht wurde, suchten die Beamten anschließend die besagte Adresse auf. Der 22-jährige Mieter der Wohnung gab an, dass er die ebenfalls 14-jährige Jugendliche mit zu sich nach Hause genommen habe, um sich um sie zu kümmern, da es ihr auf Grund starker Alkoholisierung nicht gut ging. Die 14-Jährige musste sich bereits mehrfach übergeben. Auch sie wurde durch einen hinzugerufenen Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum verbracht.

Der Atemalkoholtest hat bei ihr einen Wert von 1,45 Promille ergeben. Die Polizeibeamten haben die Eltern der beiden Jugendlichen aufgesucht und sie über die Vorkommnisse informiert. Eine Information an das zuständige Jugendamt ist ebenfalls erfolgt. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die beiden 14-jährigen Jugendlichen den hochprozentigen Alkohol von einem 17-jährigen Jugendlichen erhalten.

Die Polizei bittet auf Grund des genannten Vorfalls Eltern sowie auch die Lebensmittelmärkte und Verkaufsstände um die Einhaltung der jugendschutzrechtlichen Bestimmungen.

Totschlagsverdacht in Bergen

Insel Rügen – In den heutigen Morgenstunden (23.11.16) wurde die Polizei durch Zeugen über eine tätliche Auseinandersetzung in Bergen informiert. Nach dem Eintreffen der Beamten im Wilhelm-Pieck-Ring bestätigte sich der Sachverhalt. Nach gegenwärtigem Erkenntnisstand kam es zwischen einem 53-jährigen Mann syrischer Herkunft und einer 41-jährigen Frau, ebenfalls syrischer Herkunft, in dem Haus zu einem Streit.

Der Mann habe infolgedessen mehrfach mit einem Messer auf die Frau eingestochen. Eine Zeugin beobachtete den Vorfall vor dem Hauseingang des Mehrfamilienhauses und informierte die Polizei. Der Tatverdächtige konnte durch die sofort eingesetzten Beamten noch vor Ort vorläufig festgenommen werden. Er befindet sich derzeit im polizeilichen Gewahrsam. Die herbeigerufenen Rettungskräfte versorgten die Frau, jedoch erlag die 41-Jährige im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Das verwandtschaftliche Verhältnis zwischen der Geschädigten und dem Beschuldigten wird derzeit geprüft. Bisher wird angenommen, dass sie drei gemeinsame Kinder haben (8, 16 und 24 Jahre alt).

Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt nun wegen Totschlags. Weitere Angaben können derzeit nicht gemacht werden.

Weihnachtsmärkte locken zahlreiche Besucher – aber auch Diebe

Neubrandenburg – Schon am nächsten Sonntag ist der Erste Advent. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit öffnen zahlreiche Weihnachtsmärkte auch im Osten unseres Bundeslandes traditionell ihre Pforten. Das Angebot dabei ist vielfältig: ob romantische Adventsmärkte oder doch eher Veranstaltungen mit Rummel und zahlreichen Fahrgeschäften. Bereits morgen (24.11.16) öffnen zum Beispiel die Weihnachtsmärkte in Stralsund und Neubrandenburg und locken zahlreiche Besucher.

Doch auch Taschendiebe nutzen häufig den Schutz in großen Menschenmengen, um Portemonnaies und Handys aus Handtaschen und Jacken zu stehlen. Dabei gehen die Diebe oft in Teams vor und nutzen vorhandenes oder selbst verursachtes Gedränge. Die Maschen dabei sind vielfältig: Anrempeln, Beschmutzen der Kleidung, Fragen nach dem Weg und so weiter. Ziel der Täter ist es, möglichst engen Körperkontakt herzustellen, um unbemerkt in die Taschen zu greifen.

Auf den Weihnachtsmärkten im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg werden unsere Beamten natürlich präsent und verstärkt im Einsatz sein. Damit auch Sie selbst sich vor möglichen Diebstählen schützen können, bitten wir Sie, nachfolgende Hinweise zu beachten:

  • Achten Sie im Gedränge bewusst und aufmerksam auf Taschendiebe
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit wie Sie benötigen
  • Tragen Sie Handtaschen verschlossen auf der Körperseite oder unter den Arm geklemmt
  • Lassen sie keine Taschen oder Rucksäcke unbeaufsichtigt (z.B. über Stuhllehnen) hängen oder liegen
  • Tragen Sie Geldkarten, Handys und Papiere in verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung
  • Vermeiden Sie, dass Fremde beim Bezahlen Einblicke in Ihre Brieftasche nehmen können
  • Nutzen Sie einen Brustbeutel oder eine Gürteltasche

Wir wünschen Ihnen eine sichere Vorweihnachtszeit und viel Freude auf den zahlreichen schönen Weihnachtsmärkten in unserer Region.

Körperliche Auseinandersetzung in Röbel am Wochenende

Röbel – Am 12.11.2016 um 00:36 Uhr ging bei der Einsatzleitstelle der Polizei ein Notruf ein, in welchem mitgeteilt wurde, dass es in 17207 Röbel, Minzower Straße auf der Veranstaltung „Halle 3“ zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen gekommen und eine Person derzeitig bewusstlos ist. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Röbel vor Ort eintrafen, war die zuvor bewusstlose Person bereits wieder ansprechbar und wurde im Rettungswagen der Wache Bollewick behandelt.

Nach bisherigem Kenntnisstand kam es gegen 00:30 Uhr zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen vier Geschädigten und drei namentlich bekannten Tatverdächtigen im Barbereich der in „Halle 3“ und später dann vor der Lokalität. Aus der verbalen Auseinandersetzung wurde schnell eine körperliche Auseinandersetzung. Die vier männlichen Geschädigten im Alter von 21 bis 38 Jahren wurden dabei leicht verletzt – zum größten Teil Prellungen im Gesicht. Als der 38-jährige Geschädigte von dem 21-jährigen Tatverdächtigen mit der rechten geballten Faust im Gesicht getroffen wurde, fiel er rückwärts zu Boden.

Bei dem Aufprall auf den Boden verletzte er sich am Hinterkopf durch einen am Boden befindlichen Stein und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Anschließend wurde der Geschädigte im ohnmächtigen Zustand durch die drei Tatverdächtigen im Alter von 18 bis 21 Jahren weiter körperlich angegriffen. In Folge des Aufpralles zog er sich eine 5 – 6 Zentimeter große Platzwunde zu. Anschließend verließen die Tatverdächtigen die Lokalität und entfernten sich in Richtung Bahnhofstraße. Der unmittelbare Nahbereich und das Stadtzentrum wurden nach den Tatverdächtigen abgesucht. Dabei konnten die Tatverdächten nicht aufgefunden werden.

Die Beamten haben eine Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die vier Geschädigten sowie die drei namentlich bekannten Tatverdächtigen kommen aus der Region Röbel.