Schweriner UNICEF-Lauf eröffnet

Schwerin – Einmal im Jahr laufen viele Schwerinerinnen und Schweriner für einen guten Zweck um ihren Pfaffenteich. Für jede gelaufene Runde erfolgt eine Spende an die Hilfsorganisation UNICEF.

„Ich habe auch in diesem Jahr sehr gern die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen. Denn ich finde, dass UNICEF eine ganz wichtige Arbeit leistet. Die Organisation setzt sich weltweit für die Bekämpfung von Kinderarmut und für Kinderrechte ein“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim Start der Aktion.

„Das Ziel für heute ist klar. Es sollen heute so viele Runden gelaufen werden wie möglich, damit eine möglichst hohe Spendensumme zusammenkommt. Letztes Jahr haben alle Läuferinnen und Läufer zusammengerechnet fast 3.000 km absolviert. Ich hoffe sehr, dass das in diesem Jahr noch getoppt werden kann“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. „Vielen Dank an die die Schülerinnen und Schüler des Fridericianums und an die Schweriner UNICEF-Gruppe, die diesen Lauf auch in diesem Jahr hervorragend vorbereitet haben.“

Die Erlöse des Laufs gehen 2019 an das Projekt „UNICEF macht Mädchen stark“ in Gambia.

Eröffnung des Sportforums in Wolgast

Wolgast – Bauminister Christian Pegel nimmt heute an der feierlichen Eröffnung des sanierten Sportforums in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) teil. Dort übergibt der Minister für dieses Bauvorhaben einen Zuwendungsbescheid über rund 1,2 Millionen Euro an Bürgermeister Stefan Weigler. Die Fördermittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gemäß der Stadtentwicklungsförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern.

Da der Gebäudekomplex stark sanierungsbedürftig war, wurde dieser baulich aufgewertet, energetisch saniert und barrierefrei gestaltet. Damit das Gebäude auch für Menschen mit Behinderungen ohne fremde Hilfe genutzt werden kann, wurde der Hauptzugang schwellenlos gestaltet. Zudem wurden sämtliche Türen verbreitert. Im Erdgeschoss entstand ein Behinderten-WC.

Das Sportforum liegt im Stadtteil Wolgast Süd und ist neben dem Usedom Marathon und der Leichtathletik Heimatstätte mehrerer Fußballvereine sowie Heimstätte des Judo- und Kegelvereins. Aber auch Freizeitsportler aus der Stadt und den umliegenden Gemeinden sowie die Bundeswehr nutzen diese Sportstätte regelmäßig.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen ca. zwei Millionen Euro.

Neue Sporthalle für Grundschule Andershof

Stralsund – Für den Ersatzneubau einer Einfeldsporthalle im Stadtgebiet Andershof auf dem Schulgelände der Grundschule erhält die Hansestadt Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) Finanzhilfen aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm im Bereich Städtebau in Höhe von knapp 1,9 Millionen Euro. Die Gesamtkosten betragen rund 2,8 Millionen Euro.

Die Hansestadt beabsichtigt im Stadtgebiet Andershof die nicht mehr sanierungswürdige Sporthalle abzubrechen. An gleicher Stelle soll eine neue Halle errichtet werden, die aus zwei Baukörpern besteht: dem Hallengebäude mit einem Spielfeld von 15 mal 27 Metern und einem Flachanbau mit Funktionsräumen wie Umkleiden und Sanitäranlagen. Genutzt werden soll die barrierefreie Halle für den Vereins- und Breitensport.

Geplant ist eine Bauzeit von Oktober 2019 bis Ende 2020.

Redefiner Hengstparade

Redefin – „Wer den Namen Redefin hört, denkt unweigerlich an die inzwischen national und international beachteten Redefiner Hengstparaden. Die Vorführungen sind Höhepunkt für Züchter, Sportler und Pferdefreunde und zu echten Publikumsmagneten mit Volksfestcharakter avanciert“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister im Vorfeld der Eröffnungsveranstaltung am kommenden Sonntag, dem 1.09.2019, auf dem historischen Landgestüt südwestlich von Schwerin.

Die Redefiner Hengstparaden stünden für anspruchsvolle Reiterei, rasante Hengste und höchste Fahrkunst in einem der schönsten Gestüte Deutschlands, so der Minister. Auf dem Landgestüt könne man Pferde in all ihren Facetten hautnah erleben – als Herdentier, als Reit- und Fahrpferd oder auch als Mutterstute.

Die Besucherinnen und Besucher schätzten die Paraden wegen der guten Mischung aus traditionellen Darbietungen und neuen Höhepunkten, erklärte Backhaus. Üblicherweise werde jede Parade mit dem Redefiner Fanfarenzug und dem Kesselpauker eröffnet. Freilaufende Herden, eine Paarquadrille und die Springquadrille belegten die Vielfalt des Programms. Eine besondere Attraktion seien der große Mehrspänner mit mindestens 16 Pferden, die römischen Kampfwagen und der donnernde Abschluss der Lützower Dressurquadrille, die mit gezogenen Säbeln galoppierend den Platz verlässt.

Prominenter Gast, verriet Minister Backhaus, ist in diesem Jahr unter anderem Kristina Boe, amtierende Weltmeisterin im Einzelvoltigieren der Damen der Weltreiterspiele in Tryon 2018. 2017 wurde sie zudem Europameisterin und 2018 Deutsche Meisterin und Weltcupsiegerin. Auch mit dabei ist Jannik Heiland. Er ist kürzlich Deutscher Meister der Herren in Alsfeld geworden. Er ist unter anderem amtierender Vizeeuropameister (2019 in Ermelo), Vize-Weltmeister (Weltreiterspiele in Kentucky.

„Ich bin jedes Jahr aufs Neue beeindruckt, wie viel Herzblut in dieser Veranstaltung steckt und hoffe stark, dass der Funke insbesondere auch auf jene Gäste überspringt, die zum ersten Mal in Redefin sind“, kommentierte Backhaus.

Er betonte, dass sich das Land Mecklenburg-Vorpommern der besonderen Bedeutung des Landgestüts Redefins immer bewusst war und es sowohl baulich als auch konzeptionell stets mit Augenmaß weiterentwickelt habe. Für die Menschen in der Region sei das Gestüt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Teil der eigenen Identität.

100 Jahre Sport in Plöwen

Plöwen – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann nahm an der Festveranstaltung „100 Jahre Sport in Plöwen“ teil. Die Festveranstaltung bildet den Auftakt für eine Reihe von Höhepunkten am kommenden Wochenende, an dem das 100-jährige Jubiläum des organisierten Sports im Ort gefeiert wird. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hatte die Schirmherrschaft über die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres übernommen.

„An so einem Tag wie heute zeigt es sich wieder, wie wichtig der Sport und der Verein für das Leben im Dorf ist. Der Fußball- und Reitverein (FRV) Plöwen hat eine sehr lange Tradition, der sich den vielfältigen Wandlungen der Zeit angepasst hat. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich im Verein sehr wohl und verbringen dort ihre Freizeit. Jung und Alt treiben hier Sport, das stärkt den sozialen Zusammenhalt und die regionale Identität in Vorpommerns Süden. Die Mitglieder des Vereins um ihren Vorsitzenden Mario Hobom, der seit 20 Jahren an der Spitze des Vereins steht, leisten hervorragende Arbeit. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum“, betonte Dahlemann.

Passend zur Festveranstaltung überreichte Patrick Dahlemann eine Förderzusage in Höhe von 10.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die Erneuerung des Richterturms auf dem Reitplatz Plöwen. „Unsere Sportlerinnen und Sportler brauchen gute Rahmenbedingungen. Diese können wir hiermit nachhaltig verbessern.“ Dahlemann sprach die Bitte aus: „Machen Sie so engagiert weiter!“

Die Geschichte des Sports in Plöwen begann 1919 mit einigen fußballbegeisterten Männern, die sich im Arbeiter-Turn-und Sportbund zusammenfanden. In den folgenden Jahren folgten unterschiedliche Aktivitäten der Bewohner, um den Sport in Plöwen weiter zu organisieren. Die Geburtsstunde des heute bestehenden Vereins liegt im Jahr 1991. Seitdem bestimmen der Fußball und der Reitsport das Sportleben im Dorf.

German Open im Segeln eröffnet

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Schwerin die Internationalen Deutschen Meisterschaften/German Open in vier verschiedenen Traditionsbootsklassen eröffnet und zugleich dem Segler-Verein von 1894 e.V. zu seinem 125. Bestehen gratuliert.

„Herzlichen Glückwunsch zum Gründungsjubiläum. Einen solchen Geburtstag muss man kräftig feiern. Ich finde es auch gut, dass Sie parallel dazu die Schweriner Segeltage neu aufgelegt haben. 300 Sportlerinnen und Sportler, 130 Boote und mehrere Deutsche Meisterschaften. Das sind schon beeindruckende Zahlen. Gern habe ich die Schirmherrschaft für die Segeltage übernommen.“

Der Segelverein sei Teil einer vielfältigen Vereinslandschaft im Land, mit tollem Engagement und vielen Aktivitäten. So unterstütze der Verein den Präventionsrat der Stadt, das alljährliche Altstadtfest und biete Segelprojekte für Menschen mit Handicap an. Außerdem werde eine tolle Jugendarbeit geleistet.

Schwesig: „Es gibt Vereinsfahrten in verschiedene Länder. Eine gute Seemannschaft bedeutet auch, nicht nur Regatten zu gewinnen. Die Kinder lernen hier noch viel mehr: Rücksicht und Respekt, den Umgang mit Sieg und Niederlage und die Zusammenarbeit in einem Team.“

Sozialministerium für Sport zuständig

Schwerin – Mit dem 1. August wechselt die Zuständigkeit für den Bereich Sport offiziell ins Sozialministerium. „Der Sport hat eine große Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt und muss weiter gestärkt werden. Mit der neuen Stabsstelle Sportangelegenheiten werden wir deshalb einen besonderen Fokus auf den Bereich legen“, erklärte Staatssekretär Nikolaus Voss am Donnerstag.

Voss sieht viele positive Chancen durch Synergien mit den bestehenden Themen Ehrenamt, Integration sowie Kinder- und Jugend im Sozialministerium. „Tausende Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern vom Breitensport bis zum Spitzensport aktiv. So engagieren sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihren Interessen in den Sportvereinen des Landes“, sagte Voss.

Gleichzeitig betonte der Staatssekretär, dass die künftigen Herausforderungen im Spitzensport bei der Sicherung der Olympiastützpunkte und Leistungszentren verstärkt angegangen werden: „Wir müssen uns den Sportpakt anschauen und weiterdenken. Dabei werden wir mit Kräften an einer auskömmlichen und bedarfsgerechten Finanzierung arbeiten.“

Voss: „Ebenso haben wir die aktuelle Debatte um die Kunstrasenplätze in unserem Land im Blick. Viele Sportlerinnen und Sportler wären von einer Schließung der Plätze betroffen. Wir sehen deutliche Nachteile für die Kommunen und Vereine – insbesondere mit jüngst geförderten Plätzen. Deshalb ist es gut, dass sich bereits die Länder innerhalb der Sportministerkonferenz als auch der Bundesinnenminister für eine Übergangsfrist eingesetzt haben. Allerdings handelt es sich nur um einen Vorschlag der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), der bisher keine Rechtskraft entfaltet.“

Sanierung der Turnhalle Rosenow

Rosenow – Die Sporthalle in der Gemeinde Rosenow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) wurde Ende der 1970er Jahre errichtet und wird für den Vereinssport und den Schulsport genutzt. Sie ist stark sanierungsbedürftig. In allen Bereichen sind umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich.

Die Gemeinde sah sich jedoch nicht in der Lage, die Finanzierung der erforderlichen Investitionen mit Gesamtkosten von rd. 880.000,00 Euro ohne Fördermittel zu realisieren. Das Bildungsministerium wird über die Sportstättenbaurichtlinie eine Zuwendung in Höhe von 300.000,00 Euro gewähren. Weitere Unterstützung kommt nun aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung. Innenminister Lorenz Caffier hat dem Bürgermeister von Rosenow einen Bewilligungsbescheid über 290.121,50 Euro zugesandt.

„Die Gemeindekasse wird durch die finanzielle Unterstützung deutlich entlastet. Die Schülerinnen und Schüler sollen ordentliche Bedingungen für den Sportunterricht haben und auch für den Vereinssport werden sich die Bedingungen verbessern. Eine gute Infrastruktur in einer Gemeinde ist für viele Familien eine wichtige Voraussetzung, um dort mit ihren Kindern zu leben“, so der Minister.

„Sport“ wechselt ins Sozialministerium

Schwerin – Die Zuständigkeit für den Sport wechselt vom Bildungs- ins Sozialministerium. Darauf haben sich Bildungsministerin Bettina Martin und Sozialministerin Stefanie Drese verständigt.

„Der Sport hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Viele Menschen lieben den Sport, engagieren sich ehrenamtlich in Sportvereinen und tragen damit zu einem besseren Miteinander bei“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Sowohl der Spitzensport im Land als auch der Breitensport sind prioritäre Themenfelder, die hohe politische Aufmerksamkeit erfordern. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wird in den kommenden Jahren alle Kraft investieren, um die Bildung im Land voranzubringen. Den Wissenschaftsstandort MV gilt es zu stärken und die vielfältige kulturelle Landschaft erfordert hohe Aufmerksamkeit und Präsenz. Ich habe mich deshalb entschieden, das wichtige Themenfeld Sport an die Sozialministerin Stefanie Drese abzugeben, die diesen Themenbereich stark machen wird, und freue mich, dass der Sport nun wieder im Sozialministerium mit dem Thema Ehrenamt zusammengeführt werden kann“, so Martin.

„Ich freue mich sehr auf das neue Aufgabenfeld“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese. „Sowohl der Breiten- als auch der Leistungssport haben eine überragende Bedeutung für unser Land. Der Sportbereich passt zudem sehr gut in mein Ministerium. In Mecklenburg-Vorpommern sollen sich möglichst viele Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und nach ihren Interessen und Fähigkeiten sportlich betätigen können. Der Sport ist ohne das große ehrenamtliche Engagement vieler Tausend Freiwilliger nicht denkbar. Und in den Sportvereinen in unserem Land wird Integration tagtäglich ganz selbstverständlich gelebt“, so Ministerin Drese.

„Wir bauen weiterhin auf eine gute Unterstützung durch die Landesregierung“, sagte der Präsident des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, Andreas Bluhm. „Veränderungen bieten auch immer die Möglichkeit zur Weiterentwicklung. Der Sport steht insgesamt vor großen Herausforderungen. Ich denke dabei an die Leistungssportreform des Bundes und den Sportstättenbau im Land. Deswegen freue ich mich auf ein baldiges Gespräch mit der neuen Sportministerin“, so Bluhm.

„Als Vorsitzender der Sportjugend MV begrüße ich den Wechsel der Zuständigkeit für den Sport vom Bildungs- ins Sozialministerium“, sagte der Vorsitzende der Landessportjugend MV, Stefan Sternberg. „Das ist eine absolut richtige Entscheidung. Im Sozialministerium ist ja schon heute die Förderung des Kinder- und Jugendbreitensports zuhause. Ich freue mich, dass wir mit den neuen Strukturen eine weitere Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit im Land erreichen werden“, so Sternberg.

Sportliches Ehrenamt in Ueckermünde gewürdigt

Ueckermünde – Aus Anlass des 70. Gründungsjubiläums des SV „Einheit“ Ueckermünde e.V. hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann den großen ehrenamtlichen Einsatz für den Sport am Haff gewürdigt.

„70 Jahre sportliche Vielfalt in Ueckermünde – das ist das Motto dieses Jubiläumstages. Ich danke den Verantwortlichen und allen Mitgliedern des Vereins für ihren unermüdlichen Einsatz für den Sport über Jahrzehnte hinweg. Der heutige Vereinsgeburtstag ist gleichzeitig ein Fest des Sportes in Ueckermünde und bringt damit die große Bedeutung des SV „Einheit“ für den Sport im Seebad zum Ausdruck. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum und machen Sie weiter so. Sehr gern haben wir dieses Fest heute mit Mitteln aus dem Vorpommernfonds unterstützt“, sagte Dahlemann.

Der Verein veranstaltet zum Vereinsgeburtstag ein großes offenes Sportfest auf dem Sportgelände des Greifen-Gymnasiums in Ueckermünde. Dabei werden an neun Stationen alle Abteilungen des Vereins vorgestellt, um Kinder und Jugendliche für die verschiedenen Sportarten zu begeistern und möglichst zu gewinnen. Im Rahmen des Sportfestes übergab der Parlamentarische Staatssekretär auch eine Förderzusage über Mittel aus dem Vorpommernfonds in Höhe von 1.500 Euro für den Bau einer Basketball-Außenanlage an den Leiter der Abteilung Basketball.

13. Waldolympiade gestartet

300 Klassen in 85 Wettkämpfen aktiv

Grevesmühlen – „Mit der Waldolympiade wollen wir spielerisch und alters­gerecht das Interesse am Wald wecken und dadurch die Entwicklung eines nachhaltigen Umweltbewusstseins fördern“, sagte Forstminister Dr. Till Backhaus heute im Restaurant „Seeschlösschen“ in Grevesmühlen. Dort gab er den Startschuss für die inzwischen 13. Waldolympiade des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

„Die Waldolympiade ist ein absolutes Erfolgsmodell. So hat sich die Anzahl der Gruppenwettbewerbe pro Jahr seit 2007 mehr als verdoppelt. In diesem Jahr sind 85 Veranstaltungen mit rund 300 Schulklassen in allen Forst­ämtern des Landes geplant. 2007 waren es 37 Wettbewerbe mit etwa 150 Klassen. Mittlerweile schöpfen wir aus einem Erfahrungsschatz, den wir in über 700 Einzelwettbewerben erworben haben. In Summe haben über 2.700 Klassen bisher teilgenommen. In 2019 wollen wir die 3.000-Marke knacken. Das ist eine unglaubliche Reichweite“, betonte der Minister.

Bei dem Gruppenwettbewerb absolvieren die Kinder zwölf Erlebnis- und Wissensstationen. Darunter sind die Disziplinen „Tiere des Waldes“, „Überwinden von Hinder­nissen“, „Waldboden“ und „Baumartenkenntnis“ sowie die Geschicklichkeitsübungen „Zapfenzielwurf“ und „Holzstapel umsetzen“. An jeder Station werden die Leistungen der Teams von einem Forstmitarbeiter bepunktet. Die Siegerklasse eines jeden Wettkampfes zwischen jeweils 3 bis 5 Klassen erhält einen Pokal aus Holz.

„Neben dem pädagogischen Aspekt ist es mir persönlich besonders wichtig, dass die Kinder einen erlebnisreichen Tag im Wald verbringen. Positive Erlebnisse in und mit der Natur stärken das Umweltbewusstsein. Und nur was ich kenne und schätze, bin ich bereit zu schützen. Das faire Miteinander im Klassenverband ist eine weitere wichtige Erfahrung“, führte Backhaus aus.

Der Minister kündigte an, dass es Ende August wieder eine Waldolympiade „Spezial“ zum Thema „Wald.Sport.Bewegt“ in Kooperation mit dem Landessportbund M-V in enger Zusammenarbeit zwischen dem Forstamt Grabow und der Stadt Grabow geben soll.

Die seit 2007 jährlich stattfindende Waldolympiade ist Teil der waldpädagogischen Arbeit der Landesforstanstalt. Weitere Maßnahmen sind neben Waldführungen, Wald­erlebnistagen, Naturschutzprojekte, Jugendwaldheim­aufenthalten, Waldkindergärten und Waldpatenschaften. Landesweit gibt es mittlerweile über 60 zertifizierte Waldpädagoginnen und -pädagogen. Ihre Arbeit wird maßgeblich von der Stiftung „Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern“ unterstützt.

Verwaltungsrechtssache Deutsche Fußball Liga – Freie Hansestadt Bremen

Innenminister Caffier: Finanzielle Beteiligung wirkt der Gewalt im Fußball nicht entgegen

Schwerin – Zu den heutigen Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts in der Verwaltungsrechtssache Deutsche Fußball Liga – Freie Hansestadt Bremen über die Gebührenerhebung für Polizeieinsätze anlässlich der Fußballbegegnungen in der Fußballbundesliga erklärt Innenminister Lorenz Caffier: „Auch wenn das Bundesverwaltungsgericht heute kein abschließendes Urteil gefällt hat, nehmen wir die grundsätzlichen Ausführungen zur Kenntnis und werden uns diese genauestens anschauen und prüfen, inwieweit dies tatsächlich Auswirkungen auf Mecklenburg-Vorpommern haben könnte.“

Streitparteien im heute beurteilten Rechtsstreit sind die Hansestadt Bremen und die Deutsche Fußball-Liga GmbH (DFL). Die DFL ist zuständig für die Fußballspiele der 1. Bundesliga sowie der 2. Bundesliga. Der F.C. Hansa Rostock spielt in der 3. Liga. Die 3. Liga liegt in der Zuständigkeit des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

„Eine mögliche finanzielle Beteiligung an den polizeilichen Einsatzkosten durch die Vereine und Verbände wirkt der Gewalt im Fußball und der damit einhergehenden konstant hohen Belastung der Polizei aus Anlass von Fußballspielen allerdings nicht entgegen. Es würde lediglich den Landeshaushalt entlasten“, stellt Innenminister Lorenz Caffier klar.

„Selbstverständlich werden wir uns nun als Innenminister in der nächsten Innenministerkonferenz sicher dazu beraten, was die heutigen Aussagen des Gerichts im Detail für die Länder bedeutet. Das Ziel der Innenminister sollte ein einheitliches Vorgehen aller Länder sein, wie es das in der Vergangenheit gab. Nachhaltig zu verbessern ist die Sicherheit bei Fußballspielen allerdings nur im engen Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen, vor allem der Vereine, der Fanvertreter und der Polizei. Über ihr Engagement in der Prävention hinaus müssen Vereine und Verbände dabei auch weiteren Verpflichtungen nachkommen. Dies gilt insbesondere für die Qualifikation von Ordnerdiensten, das konsequente Aussprechen von Stadionverboten sowie die Übernahme der Verantwortung für die eigenen Fanszenen auch außerhalb von Stadien.“

In der Spielsaison 2017/2018 gab es insgesamt drei als Risikospiel deklarierte Fußballveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern. Für die laufende Saison ist ein Spiel als Risikospiel eingestuft.

„Gesund älter werden mit Bewegung“

Glawe: Aktiv-sein ist Schlüsselfunktion für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude

Schwerin – Das Thema „Gesund älter werden mit Bewegung“ stand im Mittelpunkt der 4. Landeskonferenz „Sport und Gesundheit“. Veranstalter der Konferenz war der Landessportbund e.V.

„Sport und Bewegung sind Schlüsselfunktionen für ein möglichst gesundes Älterwerden. Ist die eigene Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, leiden oft auch die Selbständigkeit und die Lebensqualität. Deshalb sollte jeder ältere Mensch versuchen, Bewegungseinschränkungen durch Training wieder zu verbessern. Regelmäßiges Aktiv-sein fördert die Gesundheit, steigert Lebensfreude und hilft, möglichst lange gesund arbeiten zu können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

In Mecklenburg-Vorpommern lag der Anteil der über 65-jährigen Männer und Frauen nach Angaben des Statistischen Amtes im Jahr 2017 bei etwa 24,1 Prozent (390.000 Menschen). Dieser Anteil wird Bevölkerungsprognosen nach bis zum Jahr 2030 auf rund 31,7 Prozent (etwa eine halbe Million Menschen) ansteigen.

„Ziel muss es sein, altersgerechte Sport- und Bewegungsangebote, Sturzpräventionsprogramme oder die Gesundheitsförderungsprogramme für ältere Arbeitnehmer weiter auszubauen und möglichst flächendeckend anzubieten. Dafür ist eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen, Krankenkassen, Medizinischen Versorgungs- und Pflegeeinrichtungen, Kommunen, Arbeitgebern und weiteren Partnern unerlässlich“, sagte Glawe.

Das Thema „Gesund älter werden“ spielt auch eine wichtige Rolle im „Aktionsbündnis für Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern“. Zur Umsetzung einer nationalen Präventionsstrategie im Land hatte das Wirtschafts- und Gesundheitsministerium eine Landesrahmenvereinbarung geschlossen. Partner sind unter anderem die in Mecklenburg-Vorpommern tätigen Krankenkassen, der Verband der Ersatzkassen (vdek), die Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern, die Bundesagentur für Arbeit sowie der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern e. V. Bis Ende des Jahres sollen drei lebensphasen-bezogene Arbeitsgruppen („Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ und „Gesund älter werden“) Gesundheitsziele für Mecklenburg-Vorpommern erarbeiten sowie erste Handlungsempfehlungen zu deren Umsetzung geben. Das Gestaltungsfeld „Gesundes Alter(n)“ ist zudem ein wesentlicher Baustein im „Masterplan Gesundheitswirtschaft MV 2020“.

„Das Thema muss immer gesamtgesellschaftlich und fachübergreifend betrachtet werden. Das Wirtschaftsministerium greift dies beispielsweise im Geriatriebeirat des Landes, im Aktionsbündnis Gesundheit und auch im Bereich Arbeitsschutz auf. Denn die Bewahrung der Sicherheit und der Gesundheit des Menschen bei der Arbeit ist das Kernziel des Arbeitsschutzes. Dazu gehört auch, älteren Mitarbeitern ein den Fähigkeiten entsprechendes Arbeitsumfeld zu bieten“, sagte Glawe.

Wirtschaftsminister Glawe verwies auf den 3. Arbeitsschutztag am 02. April 2019 in Güstrow, der gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit sowie dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) veranstaltet wird. Themen sind unter anderem das neue Mutterschutzgesetz, psychische Belastung am Arbeitsplatz sowie ein Workshop unter dem Motto „Eins ist sicher – kommmitmensch“ – eine Kampagne der gesetzlichen Unfallversicherung mit Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Weitere Themen der Fachtagung sind unter anderem Änderungen im Strahlenschutzrecht, die zentrale Expositionsdatenbank ZED (ein Angebot der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zur zentralen Erfassung gegenüber krebserzeugenden Stoffen exponierter Beschäftigter) und der Vortrag „Spielt das Geschlecht im Arbeitsschutz eine Rolle?“.

Dahlemann: Sportvereine tragen zum Zusammenhalt in der Region bei

Löcknitz – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute zwei Zuwendungsbescheide aus dem Vorpommern-Fonds an den VfB Pommern Löcknitz für die Sanierung des Vereinsheims und an den Judosportverein Löcknitz für die Sanierung der Judohalle übergeben. 15.000 Euro gehen an den VfB Pommern und 25.000 Euro an den Judosportverein. Im Vereinsheim der Fußballer entstehen neue Kabinen mit modernen Sanitärbereichen. Die Judokas investieren in eine komplette Erneuerung des Fußbodens in ihrer Halle.

„Wir helfen beiden Vereine ausdrücklich, weil sie sehr engagiert dafür sorgen, dass Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglicht wird. Dazu gehören natürlich gute Trainingsbedingungen und die Möglichkeit, gemeinsam weitere Zeit verbringen zu können. Gern unterstützt die Landesregierung Sportvereine im ländlichen Raum, denn sie tragen entscheidend zum Zusammenhalt der Menschen bei“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide.

Die nun möglichen Sanierungen würden von einer guten Entwicklung in Löcknitz zeugen. „Bei Besuchen in beiden Vereinen konnte ich mir selbst ein Bild von der guten Vereinsarbeit machen. Ob Training, Wettkämpfe oder Vereinsfeiern: Alle sind mit großem Spaß und Einsatz dabei – ob Sportler, Trainer oder Betreuer. Die Löcknitzerinnen und Löcknitzer können stolz auf ihre Vereine sein. Beide Vereine zeichnen sich durch eine engagierte Einbeziehung polnischer Mitglieder aus, was für das Zusammenwachsen in der Metropolregion Stettin von besonderer Bedeutung ist“, freut sich Dahlemann abschließend.

Arbeit des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald gewürdigt

Trassenheide – Auf dem traditionellen Sportehrentag des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald in Trassenheide hat der Parlamentarische Staatsekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Arbeit des Kreissportbundes gewürdigt: „Es ist erstaunlich, was hier im Kreissportbund geleistet wird. Und das vor allem ehrenamtlich. In 360 Sportvereinen sind fast 40 500 Mitglieder aktiv. Davon fast 1 400 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Das ist eine stattliche Bilanz, die sich sehen lassen kann. Allen, die dafür sorgen, dass es mit dem Sport bei uns läuft, sage ich herzlichen Dank.“

Natürlich sei es vor allem der Sport in all seinen Facetten, der als sinnvolle Freizeitbeschäftigung im Mittelpunkt stehe. „Sportlerinnen und Sportler sind mit Spaß und Hingabe dabei und ringen um jeden Erfolg. Sie lernen aber auch, sich fair zu verhalten, den sportlichen Gegner beim Kampf um den Sieg anständig zu behandeln und wie wichtig ein guter Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist. Das ist wertvoll für unsere gesamte Gesellschaft.“

Die Landesregierung unterstütze den Sport im Land. „In diesem Jahr stellt das Land mit dem Haushalt rund 15 Millionen Euro für den Leistungs- und Breitensport zur Verfügung. Und auch die Einigung der Kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung zum Finanzausgleichsgesetz ab 2020 ist eine gute Grundlage, um den Sport in den Städten und Gemeinden noch besser unterstützen zu können. Das ist gerade für Vorpommern wichtig, machen doch auch sinnvolle Freizeitangebote den östlichen Landesteil attraktiver.“

Dahlemann gratulierte allen, die mit der Ehrennadel des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald in Gold und den Vereinspreisen „Bester Sportverein 2018“ und „Beste Sportjugend 2018“ ausgezeichnet wurden: „Ehrenamtliche Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Funktionäre sind unverzichtbar für den Erfolg. Alle können stolz auf die Auszeichnung sein, denn sie tragen zu einem guten Image unserer Region bei und sind Vorbilder für viele.“