2018/2019: 10 Mio. Euro pro Jahr für die Sportförderung

Ministerin Hesse: Sport besitzt eine integrative Kraft und fördert das Miteinander

Schwerin -Im kommenden Jahr sollen die Sportvereine in Mecklenburg-Vorpommern mehr Geld erhalten. In den Jahren 2018 und 2019 stehen jeweils 10 Mio. Euro für die Sportförderung zur Verfügung. Über das Sportfördergesetz des Landes standen bislang 8,7 Mio. Euro pro Jahr bereit, künftig sollen es 8,95 Mio. Euro sein. So sieht es der neue Doppelhaushalt 2018/2019 vor, den der Landtag am Abend beschlossen hat. Die zusätzlichen Mittel in Höhe von 250.000 sind insbesondere für eine Anpassung der Trainiergehälter gedacht. Darüber hinaus stehen weitere Mittel zur Verfügung.

„Sport ist und bleibt eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die keine Altersgrenze kennt. Sport besitzt eine integrative Kraft. Sport fördert das Miteinander und den gegenseitigen Respekt. Bei einer viertel Million Menschen, die im Land in Vereinen aktiv sind, ist das von großem Wert für uns alle“, betonte Sportministerin Birgit Hesse. „Ich freue mich, dass wir vom kommenden Jahr an den Sport stärker unterstützen können, insbesondere den Vereinssport, weil er eine gesellschaftliche Funktion hat“, sagte Hesse.

Darüber hinaus stellt das Land weitere Fördermittel bereit: In den Jahren 2018 und 2019 stehen jeweils 550.000 Euro für den Erwerb von Großsportgeräten zur Verfügung. Weitere 250.000 Euro pro Jahr sind zur Stärkung des Ehrenamts im Sport, der Förderung der Integration, der Förderung des Kinder- und Jugendsports sowie der Förderung des Behinderten- und Gehörlosensports vorgesehen. Außerdem unterstützt das Land den Nachwuchsleistungssport jährlich mit 250.000 Euro.

„Dies sind gute Nachrichten für den Sport“, lobte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit dem Landessportbund wollen wir Anfang des kommenden Jahres einen Sportpakt schließen, in dem nicht nur ein finanzieller, sondern auch ein inhaltlicher Rahmen vereinbart wird. Wichtig ist, dass wir junge talentierte Sportlerinnen und Sportler unterstützen, um sie im Land zu halten. Ich wünsche mir, dass die Sportvereine ihre Zusammenarbeit mit den Schulen verstärken und den Nachwuchs eben dort rekrutieren, wo er sich aufhält. Wenn Schülerinnen und Schüler möglichst früh Spaß an Bewegungsangeboten haben, sind sie auch für den Vereinssport offener“, erläuterte Hesse.

Ergebnisse der 17. Volleyballmeisterschaften der Schulen

Neubrandenburg – Am 07.12.2017 fand das 17. Volleyballturnier der Neubrandenburger Schulen und Bildungseinrichtungen unter dem Motto „Sport statt Gewalt“ statt. Sechs Schulen bzw. Schulungseinrichtungen aus Neubrandenburg und Altentreptow mit insgesamt 13 Mannschaften – sechs weibliche und sieben männliche Mannschaften – sind gegeneinander angetreten.

Die Siegermannschaften vom Albert-Einstein-Gymnasium mit PD Stüwert und Dr. Olaf Gundlach

Nach der Eröffnung durch die Ehrengäste von Polizei, PSV Neubrandenburg und Stadt Neubrandenburg wurde eine gemeinschaftliche Erwärmung durch Schüler der Beruflichen Schulen organisiert und durchgeführt. Wie jedes Jahr wurden alle Mannschaften mit Schaumküssen versorgt. Am Ende der spannenden und fairen Spiele konnte Polizeidirektor Detlef Stüwert den besten Mannschaften gratulieren. Hier die Ergebnisse:

Weiblich: 1. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium (1. Mannschaft) 2. Platz: Berufliche Schule Klinikum (1. Mannschaft) 3. Platz: Neue Friedländer Gymnasium

Männlich: 1. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium (1. Mannschaft) 2. Platz: Berufliche Schule Klinikum (1. Mannschaft) 3. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium (2. Mannschaft)

Weiterhin wurde Anna Kurze vom AEG als beste Spielerin und Kevin Krieche von der Beruflichen Schule des Klinikums als bester Spieler des Turniers geehrt.

Kinder toben beim Nikolaussportfest der Sportjugend MV

Ministerin Hesse: Sport und Bewegung gehören zu den wenigen Dingen, die gleichzeitig gesund sind und Spaß machen

Schwerin – Nicht nur die Stiefel, sondern auch die Turnschuhe waren am heutigen Tag gefragt – zumindest für all diejenigen Kinder, die am Nikolaussportfest der Sportjugend MV teilgenommen haben. Sportministerin Birgit Hesse begrüßte die rund 400 vier- bis sechsjährigen Vorschulkinder, die mit ihren Erzieherinnen und Erziehern in die Schweriner Sport- und Kongresshalle gekommen waren.

„Ich hoffe, Ihr habt heute Morgen nicht nur genascht, sondern auch ordentlich gefrühstückt“, sagte Sportministerin Birgit Hesse mit Blick auf den Nikolaustag, „schließlich braucht Ihr jetzt ein bisschen Kraft.“ Die Ministerin ermunterte die Kinder, sich auszutoben. „Sport und Bewegung gehören zu den wenigen Dingen, die gleichzeitig gesund sind und Spaß machen“, sagte sie. Hesse erkundigte sich nach den Lieblingssportarten der Kinder und verriet ihre eigene: das Reiten.

Zum Nikolaussportfest trafen sich Kinder aus den Schweriner und umliegenden Kitas, die sich 2017 am Projekt „KinderBewegungsLand“ der Sportjugend MV beteiligt haben, um sich kennenzulernen und einen sportlichen Jahresabschluss zu feiern. Selbstverständlich kam auch der Nikolaus vorbei. Ähnliche Sportfeste fanden im gesamten Land statt. Die Ministerin dankte den Mitarbeitern, Vereinsberatern und Freiwilligendienstleistenden der Sportjugend, die zum Landessportbund zählt, ausdrücklich für ihr Engagement.

Innerhalb des Projekts „KinderBewegungsLand“ gibt es zurzeit landesweit 181 Kooperationen, in denen Übungsleiterinnen und Übungsleitern aus den Vereinen mit wöchentlichen Bewegungsangeboten über 3.000 Kinder durch Sport fördern und fordern. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterstützt das Projekt jährlich mit 120.000 Euro.

Kutter für die Hanse-Haie wird gefördert

Anklam – Mit 10 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds wird der Ankauf eines gebrauchten Kutters für den Anklamer Verein Hanse-Haie gefördert. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann an den Verein übergeben.

„Ich weiß, dass die Anklamer Hanse-Haie mit großem Spaß ihren Sport betreiben. Bei jedem Wind und Wetter trauen sich die Kutterruderer aufs Wasser und sind inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft. Bei diversen Wettkämpfen treffen sie auf Teilnehmer aus ganz Deutschland.

Im nächsten Jahr werden sie beispielsweise zur Kieler Woche fahren und dort nicht nur ihren Anklamer Verein und ihren Sport, sondern auch ihre Heimat präsentieren, wie sie selbst sagen. Gern haben wir aus dem Vorpommern-Fonds den Ankauf eines gebrauchten Kutters aus Rostock mit 10 000 Euro gefördert“, betonte Dahlemann bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids.

Der Verein sei seit Jahren auch beim Anklamer Hansefest eine große Bereicherung. „Ich freue mich, dass das Kutterrudern so viele begeisterte Fans in Vorpommern anzieht“, so Dahlemann.

Leistungssportreform: Alle acht Bundesstützpunkte stehen auf Positivliste

Ministerin Hesse: Sich einsetzen, dass alle Bundesstützpunkte erhalten bleiben

Schwerin – Auf dem Weg zur Leistungssportreform des Bundes hat Mecklenburg-Vorpommern eine wichtige Hürde genommen. Von den derzeit acht anerkannten Bundesstützpunkten in den Sommersportarten sind alle acht Bundesstützpunkte in eine Positivliste für eine mögliche Anerkennung bis zum Jahr 2024 aufgenommen worden. Die Länder haben sich auf eine entsprechende Liste mit insgesamt über 100 Bundesstützpunkten verständigt und sie dem Bund übergeben. Auf dieser Grundlage soll das Bundesinnenministerium das entsprechende Anerkennungsverfahren einleiten.

„Die Bundesstützpunkte sind wichtig, damit Spitzensportlerinnen und Spitzensportler trainieren können und bei uns im Land bleiben. Außerdem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsförderung“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Es ist daher eine gute Nachricht, dass alle unsere Bundesstützpunkte auf dieser Liste stehen. Ich werde mich im Zuge der Leistungssportreform dafür einsetzen, dass alle unsere Bundesstützpunkte erhalten bleiben. Außerdem ist mittlerweile geklärt, dass der Bahnradsport am Standort Schwerin, der bislang als Schwerpunktsportart gefördert wird, künftig in eine Bundesstützpunktstruktur überführt wird“, freute sich Hesse.

Im Frühjahr 2018 kommen die Länder zu einer Sonderkonferenz aller Sportminister zusammen. Bei dem Treffen sollen vor allem die Unsicherheiten ausgeräumt werden, die die Athletinnen und Athleten wegen der Reformpläne des Bundes haben. Der Olympiastützpunkt in Mecklenburg-Vorpommern, der als Betreuungs- und Serviceeinrichtung für die Bundeskader (ca. 100 A-, B-, C-Kader) fungiert, steht im Rahmen der Leistungssportreform nicht zur Diskussion.

Ziegelwerder und Kaninchenwerder wieder offen für Wassersportler

Schwerin – Die Naturschutzgebiete „Ziegelwerder“ sowie „Kaninchenwerder und Großer Stein im Schweriner See“ sind wieder offen für Wassersportler. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat jetzt im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Naturschutzgebietsbefahrensverordnung für die beiden Naturschutzgebiete „Kaninchenwerder und Großer Stein im Schweriner See“ sowie „Ziegelwerder“ geändert. Damit werden in den betreffenden Gebieten bestimmte Abschnitte wieder zum Ankern und Liegen freigegeben. Die Befahrensverordnung tritt mit Verkündung im Bundesgesetzblatt noch im November 2017 in Kraft.

Christian Schmidt, geschäftsführender Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Dies ist eine gute Nachricht für alle Wassersportler. Mit der neuen Befahrensverordnung können sie nun wieder einige ihrer angestammten Reviere im Schweriner See nutzen. Gleichzeitig berücksichtigen wir weiterhin die Belange des Natur- und insbesondere Vogelschutzes der Inseln.“

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Mecklenburg-Vorpommern: „Die Änderung der Befahrensregelung durch das Bundeministerium ist ein Durchbruch für Wassersportler und Naturschutz. Ich freue mich, dass wir zu einer tragfähigen Lösung im Umgang mit der Befahrensregelung auf dem Schweriner See gelangt sind“, sagte er.

Gleichzeitig rief der Minister alle Wassersportler auf, sich mit den neuen Regelungen vertraut zu machen und auf deren Einhaltung konsequent zu achten – nur so könne gesichert werden, dass ausreichend Anteile ungestörter Bereiche für die zu schützenden Wasservogelarten während der Brut- und Mauserzeit zur Verfügung stehen.

Bereits 2016 hatte Minister Backhaus nach dem Vorschlag einer Arbeitsgruppe, der einen Kompromiss aus den Positionen der unterschiedlichen Interessenparteien darstellt, einen Antrag zur Änderung der Befahrensverordnung beim Bundesverkehrsministerium gestellt, der nun positiv beschieden wurde.

Der Schweriner See gehört zur Bundeswasserstraße Stör und ist damit Teil der Müritz-Elde-Wasserstraße.

„fit4future“-Spieltonne mit 20 Sport- und Spielgeräten an Neumühler Schule übergeben

Schwerin – Mehr Bewegung, gute Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Schaffung einer gesunden Lebenswelt Schule – das sind die vier Ziele der bundesweiten Präventionsinitiative „fit4future“, die gemeinsam von der Cleven-Stiftung und der Krankenkasse DAK Gesundheit durchgeführt wird. Am Donnerstag (02.11.) ist die erste Schule aus Mecklenburg-Vorpommern mit einem Spiel- und Sportfest in das Programm aufgenommen worden und erhielt eine Spieltonne mit 20 Spiel- und Sportgeräten.

„Kinder und Jugendliche sollten möglichst frühzeitig mit Spiel und Spaß an Bewegung herangeführt werden, um langfristig einen gesunden Lebensstil zu entwickeln. Das Gemeinschaftsprojekt der Cleven-Stiftung und der DAK ´fit4future Spieltonne´ setzt direkt in der Lebenswelt Schule an. Grundschüler können mit der Spieltonne auf spielerische Art in der Entwicklung ihrer Motorik unterstützt werden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Ruder-Weltmeister Hannes Ocik (Schlagmann des deutschen Ruder-Achters) ist Sportbotschafter der Präventionsinitiative.

Die Neumühler Schule Schwerin (Gymnasium und Regionale Schule mit Grundschule, Staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft) ist die erste von insgesamt 29 Grund- und Förderschulen in Mecklenburg-Vorpommern, die an dem Gesundheits- und Präventions-Programm teilnimmt. Die Schulen werden drei Jahre lang bei der Umsetzung begleitet, unter anderem mit Workshops für Lehrer sowie Aktionstagen für Schüler und Lehrer. Nach Angaben der DAK Gesundheit sind bundesweit 1.500 Schulen in das Projekt involviert. „Prävention und Gesundheitsförderung sind in jedem Lebensalter wichtig. Je früher damit begonnen wird, umso besser wird die Grundlage für ein langes, möglichst beschwerdefreies Leben gelegt“, so Glawe weiter.

„Wir haben mit dem ´Aktionsbündnis Gesundheit´ in Mecklenburg-Vorpommern schon frühzeitig ein Bündnis zur Umsetzung und Weiterentwicklung des Landesaktionsplans zur Gesundheitsförderung und Prävention geschaffen“, sagte Glawe. Das Aktionsbündnis für Gesundheit ist ein freiwilliger Zusammenschluss von im Land Mecklenburg-Vorpommern tätigen Akteuren im Gesundheitswesen. Dazu bündeln rund 30 Mitgliedsorganisationen ihre Möglichkeiten, um nachhaltig die Gesundheitsförderung und Prävention im Land zu stärken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung und dem Austausch. Die Internetpräsentation www.aktionsbuendnis-gesundheit-mv.de bietet eine Übersicht über alle laufenden Projekte in Mecklenburg-Vorpommern, die durch Landesprogramme, im Einzelprojekt oder durch Kampagnen oder auch durch umfangreiche Schulungen umgesetzt werden.

Die ganzheitliche Präventionsinitiative beinhaltet die Module Bewegung, Ernährung und Brainfitness sowie weitere Schwerpunktthemen zur Schulentwicklung. Mehr Bewegung, gute Ernährung, eine stressfreie, positive Lernatmosphäre und die Entwicklung einer gesunden Lebenswelt Schule sind die Ziele der Initiative. Im Rahmen einer Partnerschaft erhalten ausgewählte Grund- und Förderschulen in ganz Deutschland eine dreijährige Betreuung und Unterstützung in Form von Workshops, Unterrichtsmaterialien und Spiel- und Sportgeräten. Das für sechs- bis zwölfjährige Kinder entwickelte Programm gibt jungen Menschen die Chance, physisch und psychisch fit zu werden und es in Zukunft auch zu bleiben. Darüber hinaus können die Schulen zwei Themen auswählen, mit denen die Entwicklung ihrer Schule zu einer gesunden Schule gelingen kann www.fit-4-future.de.

Voss: Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt nachhaltig verbessern

Neubrandenburg – Anlässlich des Abschlussforums „Safe Sport“ der Deutschen Sportjugend in Neubrandenburg hob Staatssekretär Nikolaus Voss heute (26. Oktober) die Bedeutung der stärkeren gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierte Gewalt im Umfeld von Kinder- und Jugendsport heraus.

„Sexualisierte Gewalt ist Schritt für Schritt aus der Tabuzone ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Wir alle sollten Hinschauen statt Wegsehen – Reden statt Totschweigen“, eröffnete Voss in seinem Grußwort.

Voss begrüßte das Engagement der Deutschen Sportjugend in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihren über 100.000 Mitgliedern ist die Organisation eine der wichtigsten Multiplikatoren für den Kinderschutz und bei der Umsetzung des Landesprogramms „Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern“.

„Damit Kinderschutz gelingt, benötigen wir ein präventives Netzwerk. Wir setzen uns daher besonders für den Ausbau der Angebote in der frühkindlichen Bildung, Schule und Freizeit ein“, erklärte Voss und sagte weiter: „Zugleich müssen wir diejenigen, denen wir Kinder und Jugendliche anvertrauen, ertüchtigen, präventiv zu handeln. Das gilt für Kita-Erzieher gleichermaßen, wie für den Lehrer, die Schulsozialarbeiterin oder Sporttrainer.“

Bei der Veranstaltung werden u.a. die neuen Ergebnisse aus dem bundesweiten Forschungsprojekt „Safe Sport“ zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt im Sport präsentiert. Daneben werden auch Handlungsempfehlungen und Maßnahmen der Prävention für Sportverbände und -vereine thematisiert.

Sanierung der Außensportanlagen der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“ in Neustrelitz

Neustrelitz – Die Sportanlagen der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“ in Neustrelitz wird für den Schul- und Freizeitsport genutzt, allerdings uneingeschränkt nur bei trockenem Wetter. Aufgrund der Platzbeschaffenheit fließt Niederschlagswasser nur unzureichend ab und bei Regenwetter steht das Wasser längere Zeit auf dem Platz. Ein lehrplangerechter Sportunterricht im Freien ist so nicht möglich.

Deshalb will die Stadt Neustrelitz die Außensportanlage dringend sanieren, damit sie wieder bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit genutzt werden kann. Als neuer Belag ist für das Spielfeld ein gefüllter Kunststoffrasen und für die Laufbahnen und die Segmente eine Kunststoffbelag vorgesehen. Die Kosten dafür muss die Stadt nicht allein tragen, das Innenministerium beteiligt sich mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 192.000 EUR. Den Zuwendungsbescheid übergab Minister Lorenz Caffier heute an Bürgermeister Andreas Grund.

„Die Schüler sollen ordentliche Bedingungen für den Sportunterricht haben, das fördert nicht nur die Freude am Sport, sondern weckt hoffentlich auch Begeisterung für den Sport außerhalb des Unterrichtes. Und so profitiert nicht nur die Schule von den Investitionen in die Sportanlage, sondern alle, die ihn gern nutzen.“

Dahlemann: Eislauffläche wird neue Attraktion für Pasewalk

Pasewalk – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt morgen an die Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk Sandra Nachtwein einen Zuwendungsbescheid aus dem Sportstättenprogramm des Bildungsministeriums in Höhe von 50 000 Euro für die Errichtung einer Eislauffläche auf der Festwiese der vorpommerschen Stadt. Die Stadt stellt Eigenmittel in Höhe von etwas mehr als 3 000 Euro zur Verfügung. Mehr als 35 500 Euro dafür kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Förderung des ländlichen Raumes (ELER).

„Ich finde es sehr schön, dass wir hier in Pasewalk in Vorpommern eine solche Sportanlage errichten können. Damit haben wir ein Versprechen eingelöst. Besonders gut finde ich, dass sie ganzjährig genutzt werden kann: im Winter als Eislauffläche und im Sommer zum Skaten, Inlinerlaufen oder Basketballspielen. Das ist vor allem für Kinder und Jugendliche eine Attraktion. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir diese neue Anlage in Betrieb nehmen können. Hoffen wir also auf einen knackigen Winter!“

Die Initiative für das Projekt sei vom Kinder- und Jugendrat der Stadt Pasewalk ausgegangen. Dahlemann: „Dafür möchte ich den Kindern und Jugendlichen ganz herzlich danken. Zeigt dies doch, dass sich Einsatz und Hartnäckigkeit lohnen. Mein Dank gilt auch Bürgermeisterin Sandra Nachtweih, der Landtagsabgeordneten Beate Schlupp und der Schulsozialarbeiterin Antje Schulz für ihr Engagement für dieses Projekt.“

Sportförderung: 1,9 Mio. Euro für Sportstätten im Land

Ministerin Hesse: Geförderte Projekte zeigen, wie vielfältig das Sportangebot ist

Schwerin – Das Land unterstützt in diesem Jahr 14 weitere Vorhaben zur Sanierung und Modernisierung von Sportstätten. Die Gemeinden und Vereine erhalten insgesamt 1,9 Mio. Euro für den Bau, die Sanierung und Modernisierung der Sportanlagen und -hallen. Dabei handelt es sich um Fördermittel des Landes bzw. der EU.

„Die geförderten Projekte zeigen, wie vielfältig das Sportangebot bei uns in Mecklenburg-Vorpommern ist“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Fußball, Leichtathletik, Eislaufen, Reiten oder Segeln – viele Sportarten sind nur möglich, wenn geeignete Sportstätten vorhanden sind. Und diese sollen selbstverständlich in gutem Zustand sein. Das Land unterstützt daher die Kommunen und Vereine, weil die Instandhaltung von Sportstätten eine kostspielige Angelegenheit ist. Wichtig ist außerdem der Bau von Sporthallen wie in Sagard oder Binz, damit der Sportunterricht in der Schule stattfinden kann. Die Sporthallen sollen auch von den ortsansässigen Vereinen genutzt werden. Deshalb freuen sich darüber nicht nur Schülerinnen und Schüler“, so Hesse.

Die Förderungen im Überblick:

„Jugend trainiert für Olympia“

Ministerin Hesse: Jüngste Erfolge sollen Schülerinnen und Schüler beflügeln

Schwerin – Mit dem neuen Schuljahr gehen auch die Schulsportwettbewerbe in eine neue Runde. Den Mannschaften und Einzelsportlern, die sich in den Wettkämpfen besonders stark präsentieren, winkt am Ende die Teilnahme an den Finals des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“. Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, dass die Schulen im Land, und damit die Schülerinnen und Schüler, wieder in großer Zahl an den Vorausscheiden in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen.

„Sport schafft Selbstvertrauen, Sport schafft Ehrgeiz, und die Wettbewerbe haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir uns in vielen Sportarten nicht verstecken müssen“, sagte Hesse. „Von den Erfolgen, die Schülerinnen und Schüler aus MV in Berlin erreicht haben, lassen sich andere hoffentlich beflügeln.“

Im vergangenen Schuljahr war einer dieser Erfolge der erste Platz, den eine Schülerin vom Sportgymnasium Neubrandenburg in der Wettkampfklasse der 14- bis 17-Jährigen in der Leichtathletik holte. Ihre Mannschaft erkämpfte sich später bei den Schülerweltmeisterschaften im französischen Nancy Rang sechs.

Die Bundeswettbewerbe werden in folgenden Sportarten ausgetragen: Badminton, Basketball, Beach-Volleyball, Fußball, Geräteturnen, Golf, Hallenhandball, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Ski Alpin, Skilanglauf, Skisprung, Tennis, Tischtennis, Triathlon und Volleyball.

„Jenseits der sportlichen Erfolge, die am Ende stehen oder nicht stehen: Training und Wettbewerbe sind für Schüler und Lehrer eine Chance, sich außerhalb des Unterrichtsalltags kennen zu lernen. Das hält für beide Seiten sicherlich neue Facetten bereit“, so die Ministerin. „Ich weiß, dass sich bei uns im Land viele Lehrerinnen und Lehrer über Sportunterricht und Stundenplan hinaus engagieren. Dafür bedanke ich mich. Ohne diesen Einsatz würde ‚Jugend trainiert für Olympia‘ gar nicht funktionieren.“

Die Aussicht auf die Bundesfinals lockt viele junge Sportlerinnen und Sportler zu den Wettkämpfen auf Stadt- und Kreisebene: Im vergangen Schuljahr waren es insgesamt ca. 17.000, von denen es knapp 450 bis in die Endausscheide in Berlin geschafft haben.

Die Modalitäten und Formulare für die Anmeldungen zu den jeweiligen Wettbewerben sowie weitere Informationen zu „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“ hat das Ministerium in einer Broschüre zusammengestellt. Diese ist unter Publikationen abrufbar.

Sporthalle in Barth wird saniert

Barth erhält Zuschuss für Sanierung der Sporthalle

Barth – Am 11.09.2017 übergibt Infrastrukturminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid über rund 2,1 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm für die Sanierung der Schulsporthalle in Barth Süd (Landkreis Vorpommern-Rügen) an Bürgermeister Dr. Stefan Kerth.

Die Zwei-Feld-Sporthalle aus den 1970er Jahren ist stark sanierungsbedürftig. Sämtliche Einbauten, insbesondere der technischen Gebäudeausrüstung, stammen noch aus der Zeit der Errichtung des Gebäudes. Um den Schul- und Vereinssport aufrecht zu erhalten und zu verbessern, soll die Sporthalle für das gymnasiale Schulzentrum Barth grundlegend saniert werden.

Das Bauvorhaben umfasst die energetische Sanierung der Fassaden einschließlich Fenstern und eine komplette Innenraumsanierung in Verbindung mit einer Grundrissanpassung. Der Haupteingang soll barrierefrei gestaltet werden. Auch die sanitären Einrichtungen werden entsprechend umgebaut. Durch die Sanierung reduziert sich der Energieverbrauch des Gebäudes. Die Gesamtkosten betragen rund 2,7 Millionen Euro.

Das Vorhaben soll im Oktober 2017 begonnen und voraussichtlich im vierten Quartal 2018 fertiggestellt werden.

Förderzusage für Sportplatz im Rostocker Stadtteil Dierkow

Rostock – Für den Bau eines Sportplatzes an der Walter-Butzek-Straße im Fördergebiet „Dierkow“ stellt das Infrastrukturministerium der Hansestadt Rostock Finanzhilfen im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von rund 580.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Die Hansestadt plant, einen öffentlichen Sportplatz an der Walter-Butzek-Straße zu bauen. Das vorhandene Rasenspielfeld ist in einem desolaten, fast nicht mehr bespielbaren Zustand.

Durch das neue Fußballspielfeld, das auch für Wettkämpfe genutzt werden soll, wird das Sportangebot am Standort komplettiert. Es sollen unter anderem eine Flutlichtanlage und Spielerkabinen errichtet werden. Erschlossen wird der Platz durch eine Straße mit 17 straßenbegleitenden Pkw-Stellplätzen. Sie ist Teil der Baumaßnahme.

Mehr Schlagkraft für den Boxsport

Richtfest für den Erweiterungsbau am Lambrechtsgrund

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse hat in Schwerin das Richtfest für den Erweiterungsbau der Boxhalle am Lambrechtsgrund besucht. Der Neubau, der Ende dieses Jahres fertiggestellt werden soll, schafft mehr Platz für ein besseres Training. Durch starken Zulauf waren die Box-Kader, die am Olympiastützpunkt trainieren, für die bestehende Halle und ihre Ausstattung zu groß geworden. Mit der Erweiterung ist auch die Aufnahme neuer talentierter Boxerinnen und Boxer wieder möglich.

Die gestiegene Attraktivität des Schweriner Boxstandorts wertete die Ministerin vor allem als Erfolg des Trainerteams, zu dem auch der ehemalige Mittelgewichtsweltmeister Sebastian Zbik gehört. „Große Namen und starke Trainer brauchen eine möglichst optimale Infrastruktur, wenn sie etwas erreichen wollen. Mit der neuen Halle wird es die jetzt geben und damit die Voraussetzung dafür, dass Schwerin noch mehr namhafte Trainer und vielversprechende Sportler anzieht“, sagte Hesse.

Mit dem zusätzlichen Platz und der modernen Ausstattung werde die Halle für die Kaderathleten und die Boxnationalmannschaft der passende Ort sein, um sich auf große Wettkämpfe, wie die Weltmeisterschaften und Olympia, vorzubereiten. Schwerin werde so seinem Anspruch als Bundesstützpunkt und wichtiger Partner des Deutschen Boxsport Verbandes noch besser gerecht.

„Schwerin und das Boxen gehören seit langer Zeit zusammen“, betonte die Ministerin, „und ich rechne damit, dass sich der Boxsport hier auch weiterhin immer größerer Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen wird, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen.“

Die erweiterte Einfeldhalle wird u. a. Räume für das Krafttraining und die Leistungsdiagnostik, zwei Hochringe und abtrennbare Bereiche für Einzel- und Gruppentrainings beherbergen. Im Servicetrakt des Neubaus entsteht neben Umkleiden und Sanitäranlagen ein Regenerationsbereich. Derzeit trainieren 14 Bundes- und 33 Landeskader am Olympiastützpunkt Mecklenburg-Vorpommern.