Wir fahren nach Berlin!

26 Schulteams aus MV beim Herbstfinale von „Jugend trainiert für Olympia“

Für 26 Schulmannschaften in Mecklenburg-Vorpommern heißt es: Finale! Sie haben sich in den Landeswettbewerben von „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ in ihren Sportarten durchgesetzt und nehmen am Bundesfinale teil, das vom 23. bis zum 27. September 2018 in Berlin ausgetragen wird.

Sportstaatssekretär Sebastian Schröder drückt den Schülerinnen und Schülern schon jetzt die Daumen: „In Berlin mit dabei zu sein, ist schon ein beachtlicher Erfolg, zu dem ich herzlich gratuliere. Es sind wertvolle Erfahrungen, die Jugendliche bei solchen Wettbewerben machen. Die Schülerinnen und Schüler stehen für den Sportgeist, den Ehrgeiz und die Leidenschaft, die andere Menschen für den Sport begeistern. Ich wünsche ihnen, dass sie ihre persönlichen Ziele in den Finals erreichen.“

Die Schulmannschaften aus MV sind in Berlin in neun Sportarten im Herbstfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ vertreten: Beachvolleyball, Fußball, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis und Triathlon. Die Jugendlichen, die es ins „Jugend trainiert für Paralympics“-Finale geschafft haben, bestreiten die Wettkämpfe in Fußball, Leichtathletik und Schwimmen.

Der Weg in das Bundesfinale führt über die Wettbewerbe auf Stadt- oder Kreis-, Regional- und Landesebene. Im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr haben sich daran wieder tausende junge Sportlerinnen und Sportler beteiligt.

Dahlemann: Anklamer Sporttag macht die ganze Region attraktiver

Anklam – „Nach der tollen Premiere im vergangenen Jahr war allen Beteiligten sofort klar, dass der Anklamer Sporttag seine Fortsetzung findet und zu einer schönen Tradition entwickelt wird. Ich freue mich, dass die Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Ostvorpommern-Greifswald in Zusammenarbeit mit vier Anklamer Vereinen 2018 erneut das Heft des Handelns in die Hand genommen und dieses wunderbare Sportfest vorbereitet haben“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Eröffnung des Sporttages in der Hanse- und Lilienthalstadt.

Das Ereignis wurde wieder vom Volleyballclub Anklamer Greif, der Wasserwacht, dem Ballspielverein und dem Rollsportclub organsiert. Angeboten werden ein Volleyballturnier für 15 Mannschaften, Schwimmen über 800 und 3000 Meter, Laufen über verschiedene Strecken und Skaterfahren. Dazu kommen Torwandschießen, Paddeln, Badminton und vieles mehr. Das DRK sorgt für Sicherheit und garantiert Hilfe im Notfall. 2017 haben rund 400 Sportbegeisterte aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin teilgenommen.

Dahlemann: „Ich finde es gut, dass auch aus den benachbarten Bundesländern interessierte Sportlerinnen und Sportler kommen und hier mitmachen. Sie erleben ganz direkt, was unsere Vereine drauf haben und was für eine tolle ehrenamtliche Arbeit hier in Anklam geleistet wird. Das ist eine große Werbung für die Region und für Vorpommern insgesamt. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und sage Sport frei!“.

Land fördert Modernisierung der Sporthalle von Eldena

Eldena – Am 2. Juni übergab der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, der Gemeinde Eldena im Namen der Bildungsministerin einen Zuwendungsbescheid zur Förderung des Umbaus und der Modernisierung einer Sporthalle. „Es ist für mich immer wieder eine dankbare Aufgabe, kommunale Projekte mit Fördermitteln zu unterstützen“, sagt der Minister. Das Bildungsministerium fördert das Projekt mit 288.000 Euro.

Mit der Übergabe des Förderbescheids kann die Baumaßnahme am 1980 errichteten Gebäude beginnen. Sie soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. An der Finanzierung des 0,7 Millionen Euro teuren Projekts beteiligen sich auch das Innenministerium mit einer Sonderbedarfszuweisung von 165.000 Euro sowie das Amt Grabow mit 267.000 Euro.

Das Landwirtschaftsministerium unterstützte ebenfalls die Entwicklung des Dorfes. Im Rahmen der Förderung des ländlichen Raums wurden seit 2007 insgesamt 17 Fördervorhaben mit insgesamt mehr als 1,34 Millionen Euro gefördert. Damit konnten Investitionen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro realisiert werden.

Glawe und Dahlemann unterstützen Anklamer Rettungsschwimmer

Glawe und Dahlemann halten Wort und drücken dem Anklamer Swim & Rescue Team die Daumen für die Weltmeisterschaften in Australien

Glawe und Dahlemann halten Wort und drücken dem Anklamer Swim & Rescue Team die Daumen für die Weltmeisterschaften in Australien

Anklam – Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann unterstützen das SWIM&RESCUE Team Anklam bei seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen vom 16.11.-02.12.2018 in Adelaide (Australien).

Der Wirtschaftsminister und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern haben im November 2017 die Anklamer Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer gemeinsam besucht. Bei dieser Gelegenheit bat der Verein den Minister und den Staatssekretär um Unterstützung, da die Teilnahme an der Weltmeisterschaft allein aus Eigenbeiträgen nicht zu finanzieren ist. Glawe und Dahlemann hatten damals ihre Unterstützung signalisiert.

Der Minister und der Staatssekretär lösen ihre Zusage jetzt ein und unterstützten die Teilnahme mit zusammen 23.400 Euro, die je zur Hälfte aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums und aus dem Vorpommern-Fonds stammen.

„Die Rettungsschwimmer leisten im gesamten Land eine hervorragende Arbeit. Allein die Teilnahme der Anklamer Sportler an der Weltmeisterschaft spricht für die Qualität und die hervorragende Leistung aller Beteiligten vor Ort. Das Anklamer Team macht in Australien darüber hinaus beste Werbung für Mecklenburg-Vorpommern. Wir wünschen viel Erfolg, Kraft und Ausdauer“, sagte Wirtschaftsminister Glawe.

„Wir drücken den Anklamer Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern bei ihren Wettkämpfen in Australien die Daumen. Sie vertreten Mecklenburg-Vorpommern in der Welt. Darauf sind viele Menschen in Anklam und Umgebung sehr stolz. Mit der Förderung danken wir auch allen Eltern, Trainern und Sponsoren, die die Qualifikation für die Lifesaving World Championships 2018 möglich gemacht haben“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

Torgelower Tribünendach – ein lang gehegter Wunsch der Fans

Torgelow – Nach knapp sechs Monaten Bauzeit wird heute Abend die neue Tribünenüberdachung in der Torgelower Gießereiarena durch den Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann eingeweiht. Die neue Stahlkonstruktion bietet 200 Besuchern Schutz vor Regen und Schnee.

„In enger Zusammenarbeit des Innenministeriums, des Bildungsministeriums und der Stadt Torgelow konnte dieses Bauprojekt realisiert werden. Das macht die Sportstättenlandschaft Vorpommerns weiter attraktiver und wertet das stolze Torgelower Stadion deutlich auf“, sagte Dahlemann in seinem Grußwort.

Planung und Bauausführung des rund 146.200 Euro teuren Bauwerks erfolgte ausschließlich durch Firmen aus der Region. Die neue Überdachung ist ein weiterer Baustein im Sanierungskonzept des Stadions.

„Es gibt keinen besseren Tag für diese Einweihung als das sportliche Highlight im Landespokalhalbfinale Torgelower FC Greif gegen den FC Hansa Rostock. Ein Sieg der Greifen würde die Feierstimmung abrunden“, sagte Dahlemann abschließend.

Modernisierungsarbeiten im Veranstaltungszentrum Pommerndreieck

Grimmen – Im Veranstaltungszentrum Pommerndreieck in Grimmen (Landkreis Vorpommern-Rügen) laufen derzeit die Erneuerungen des Versorgungsnetzes. „Das Veranstaltungszentrum in Grimmen – vielen Motorsportbegeisterten auch als Hexenkessel bekannt – ist seit 25 Jahren Austragungsort von Stock-Car-Rennen und weiteren Veranstaltungen. Bis zu 10.000 Besucher sind dort vor Ort. Jetzt war es dringend notwendig, die touristische Infrastruktur dem hohen Gästeaufkommen anzupassen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Die Baumaßnahmen umfassten unter anderem die Modernisierung des elektronischen Leitungsnetzes samt Errichtung einer Trafostation. Zudem wird ein neues Abwasserentsorgungssystem gebaut, um künftig bei Veranstaltungen nicht mehr auf Abwassertanks zurückgreifen zu müssen. „Die Arbeiten werden von heimischen Unternehmen ausgeführt. So profitiert neben den Besuchern und Teilnehmern der Veranstaltungen auch die regionale Wirtschaft von den Verbesserungen“, sagte Glawe.

Organisiert vom Verein 1. Grimmener „Stock-Car-Legion“ e.V. finden die nächsten Rennen am 23. und 24. Juni 2018 (Hexenkessel Stock-Car-Racing & Tractor-Pulling) sowie am 8. und 9. September 2018 statt.

Die Gesamtinvestitionen betragen 85.500 Euro. Das Land unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 77.000 Euro.

Schwesig empfängt Schweriner Volleyballerinnen vor der Staatskanzlei

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin vor der Staatskanzlei empfangen und dem Team zur Deutschen Meisterschaft gratuliert.

„Schwerin hat eine extrem starke Finalrunde gespielt. Ich gratuliere den Volleyballerinnen und dem Verein zur erfolgreichen Titelverteidigung. Man kann es an der Reaktion in den letzten 48 Stunden sehen. Viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind stolz auf unsere Deutschen Meisterinnen“, sagte die Ministerpräsidentin beim Empfang der Spielerinnen und ihrer Betreuer.

„Die Schweriner Volleyballerinnen sind ein Aushängeschild für unser Land“, betonte die Ministerpräsidentin. „Die Volleyball-Damen machen im besten Sinne Werbung für Mecklenburg-Vorpommern. Ich drücke den Volleyballerinnen beide Daumen, dass sie auch in Zukunft ganz vorne mitspielen.“

Schweriner Volleyballerinnen holen Meistertitel

Schwesig gratuliert Schweriner Volleyballerinnen zum Meistertitel

Schwerin – Der SSC Palmberg Schwerin ist Deutscher Meister im Damen-Volleyball. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig gratulierte den Volleyballerinnen zur erfolgreichen Titelverteidigung.

„Schwerin ist erneut Deutscher Meister im Damen-Volleyball. Ich freue mich mit allen Spielerinnen, dem Trainerstab, den Betreuern und den großartigen Fans. Die Schweriner Volleyballerinnen sind ein Aushängeschild für unser Land“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Wieder einmal habe sich Schwerin als das stärkste Team der Finalrunde erwiesen. „Die Schweriner Volleyballerinnen schaffen es immer wieder, in den entscheidenden Spielen noch einmal zuzulegen. Das spricht für die Nervenstärke der Spielerinnen und auch für das Trainerteam um Felix Koslowski. Und das Team kann sich auch auf ganz besonders treue und begeisterte Fans stützen. Da wird heute in Stuttgart sicher noch kräftig gefeiert – und dafür gibt es auch allen Grund.“

Die Ministerpräsidentin wird die Schweriner Volleyballerinnen am Mittwoch (2.5.18) um 13.30 Uhr in der Staatskanzlei empfangen.

Landesregierung lässt Schweriner Volleyballer nicht im Stich

Schwerin – Zur Medienberichterstattung, dass dem amtierenden Deutschen Meister im Volleyball, dem Schweriner SC ein Verbot der Teilnahme an Europacup-Wettbewerben droht, weil die Spielstätte des SSC den dafür notwendigen Anforderungen der Volleyball-Bundesliga-Gesellschaft nicht gerecht werde, erklären Innen- und Kommunalminister Lorenz Caffier und Sportministerin Birgit Hesse:

„Die Landesregierung lässt einen der erfolgreichsten Sportvereine Mecklenburg-Vorpommerns selbstverständlich nicht im Stich. Wir stehen gemeinsam mit der Landeshauptstadt Schwerin im Gespräch, um eine Lösung im Interesse des Sports zu finden. Der Schweriner SC trägt viel zu dem positiven Image unseres Bundeslandes bei, ist Aushängeschild und Botschafter im In- und Ausland zugleich. Das gilt es zu unterstützen. Insbesondere freuen wir uns vor allem für die Volleyballerinnen des Schweriner SC über ihre bisher sehr erfolgreiche Finalserie in der laufenden Saison. Mit einer Titelverteidigung würden sie den Volleyballstandort Schwerin und unser Land Mecklenburg-Vorpommern einmal mehr bekannt machen. Wir wünschen hier weiterhin viel Erfolg.“

Insel Poel erhält Zuschuss für Flutlichtanlage auf dem Sportplatz

Insel Poel – Für die Erneuerung der Flutlichtanlage auf dem Sportplatz im Kaltenhöfer Weg auf der Insel Poel, Ortsteil Kirchdorf, erhält die Gemeinde Ostseebad Insel Poel vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 34.986,00 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die Gemeinde beabsichtigt, die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz mit energiesparender LED-Technik zu erneuern. Da die veraltete Flutlichtanlage auf dem Sportplatz in der Wismarschen Straße nicht umgerüstet werden kann, weil dort altersgerechtes Wohnen geplant ist, wird der Spiel- und Sportbetrieb auf den Sportplatz Kaltenhöfer Weg verlagert.

Pro Jahr können 2.220 Kilowattstunden Strom und rund 1,3 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Landesforst und Landessportbund vereinbaren enge Kooperation

Schwerin – Der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, sowie Andreas Bluhm, Präsident des Landessportbundes MV e.V. (LSB), und Torsten Haverland, Geschäftsführer des LSB, unterzeichneten heute während einer Pressekonferenz eine Kooperationsvereinbarung mit dem Titel „Wald bewegt – Sport verbindet“.

„Mit unserer Kooperationsvereinbarung werden wir ab sofort den Sport im Wald mit seinen positiven gesundheitlichen und sozialen Effekten verstärkt ins Blickfeld der Menschen rücken. Zugleich wollen wir Sportler und Erholungssuchende über die Bedeutung des Waldes als Natur- und Lebensraum informieren und für die Akzeptanz einer nachhaltigen, naturnahen Forstwirtschaft werben“, so Minister Backhaus. Ein weiteres Anliegen der Zusammenarbeit sei das Herstellen eines Interessenausgleichs zwischen allen Akteuren im Wald, also zwischen Waldbesitzern und wirtschaftlichen Nutzern, Naturschützern, Erholungssuchenden und sportlich Aktiven wie Reitern, Radlern, Joggern und Wanderern.

Bestandteil der Kooperation zwischen Landesforst und Landessportbund sind regelmäßige gemeinsame Sportveranstaltungen vornehmlich in Kommunal- oder Staatswaldgebieten. Bereits am 16. Mai 2018 wird im Forstamt Grabow ein erstes Waldsportfest mit dem Titel „WaldSportSpiele“ über die Bühne gehen.

„Angesichts einer zunehmend naturfernen Lebensweise wächst das Bedürfnis der Menschen nach Erholung und Ausgleich in Wald und Natur“, so Minister Backhaus. Er hob die Bedeutung des Sports in freier Natur als „gesunden Ausgleich in Zeiten zunehmender Urbanisierung, Globalisierung und Digitalisierung“ hervor und warb für die Einzigartigkeit der Wälder Mecklenburg-Vorpommerns. 24 Prozent der Landesfläche sind von Wald bedeckt, dazu gehören neben Kiefernheiden auch Edellaubholzwälder oder Buchenwälder mit Unesco-Weltnaturerbe-Status in den Nationalparks Jasmund und Müritz.

Der Landessportbund, Dienstleister für die Sportvereine im Land und auf Bundesebene organisiert im Deutschen Olympischen Sportbund, ist die größte Bürgerbewegung im Land. Dessen Sportjugend ist der größte Jugendverband in MV. Rund 16 Prozent der Einwohner des Landes sind im LSB organisiert. Das sind knapp 254.000 Mitglieder, die in 1906 Vereinen Sport treiben. 46 Sportverbände koordinieren Wettkämpfe und Breitensport.

Vorausgegangen war der Kooperation auf Landesebene zwischen Landesforst und Landessportbund die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Zusammenarbeit auf Bundesebene zwischen dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Rande der Grünen Woche in Berlin unter dem Motto „Wald.Sport.Bewegt.“

Große Nachfrage nach Stadtradeln

Landesregierung stockt Fördertopf auf

Schwerin – So viele Kommunen aus Mecklenburg-Vorpommern wie nie zuvor wollen in diesem Jahr beim deutschlandweiten Stadtradeln mitmachen. Um auch weiteren Interessenten die Möglichkeit dazu zu geben, stockt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung den Fördertopf auf, aus dem die Anmeldegebühr für die Teilnehmerkommunen bezahlt wird.

„Seit drei Jahren stellen wir dafür jährlich 10.000 Euro bereit. In diesem Jahr ist dieses Geld erstmals ausgeschöpft – und das nur einen Monat nach Beginn der Anmeldefrist. In meinen Augen ist das ein Signal dafür, dass sich immer mehr Kommunen bewusst machen, dass das Fahrrad eine wichtige Rolle in Verkehr und Klimaschutz als Alternative zum Auto spielt. Und dass es diese Rolle zu fördern gilt, etwa mit Aktionen wie dem Stadtradeln“, sagt Energieminister Christian Pegel und fügt hinzu: „Sehr gern stocken wir deshalb den Topf für die Anmeldegebühr um weitere 4000 Euro auf, damit auch andere Interessenten noch das Stadtradeln zu sich holen können.“

Bislang haben sich Greifswald, Rostock, Schwerin, Anklam, Neubrandenburg, Parchim und Ludwigslust für das diesjährige Stadtradeln angemeldet. Dank der zusätzlichen Finanzmittel konnten sich zudem bereits der Landkreis Vorpommern-Rügen, die Hansestadt Stralsund und Bergen anmelden. Damit ist der Fördertopf noch nicht ausgeschöpft. Für weitere Städte und Gemeinden besteht die Chance auf Förderung. Die Teilnahmegebühren variieren je nach Einwohnerzahl.

Aktuell gibt es in mindestens einer weiteren Kommune Interesse an einer Teilnahme.

Beim Stadtradeln kann jede Stadt, jede Gemeinde, jeder Landkreis und jede Region mitmachen. Ein Gemeindebeschluss oder ähnliches ist für eine Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Das Einverständnis der Kommune, zum Beispiel durch den Bürgermeister/die Bürgermeisterin oder die Verwaltung, muss jedoch gegeben sein. Bei der Anmeldung über die Webseite www.stadtradeln.de muss zudem mindestens eine Ansprechperson vor Ort für das Stadtradeln in der Kommune genannt werden. Der Aktionszeitraum, in dem dann alle Teilnehmer aus der Kommune mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer sammeln, muss drei zusammenhängende Wochen nach Wahl zwischen dem 1. Mai und dem 30. September betragen. Das heißt, frühestmöglicher Starttermin ist der 1. Mai, letzter der 10. September. Anmeldungen werden bis kurz vor dem letztmöglichen Starttermin angenommen.

2017 haben die Städte Greifswald, Ludwigslust, Rostock, Schwerin und erstmals Parchim den Nordosten vertreten. Mit insgesamt gut 5.000 aktiven Radlern haben sie in ihrem jeweils dreiwöchigen Aktionszeitraum mehr als 720.000 Kilometer zurückgelegt und damit fast 102.300 Kilogramm Kohlendioxid vermieden, die beim Zurücklegen derselben Strecke mit dem Auto ungefähr angefallen wären. Deutschlandweit waren im vergangenen Jahr knapp 620 Kommunen dabei, von Ahrensburg in Schleswig-Holstein bis zum bayrischen Zirndorf im Landkreis Fürth.

Turnhalle in Teterow wird saniert

Teterow – Bauminister Christian Pegel übergibt heute in Teterow dem Bürgermeister der Stadt, Dr. Reinhard Dettmann, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro für die Sanierung der Turnhalle der Regionalen Schule. Die Mittel kommen aus dem „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“ (EFRE). Die Gesamtkosten für diese Maßnahme betragen knapp zwei Millionen Euro.

Die Stadt Teterow beabsichtigt, die Turnhalle der Regionalen Schule in Teterow energetisch zu sanieren. Im Rahmen der Baumaßnahme sollen das Dach und die Fassade einschließlich Dämmung sowie die Fenster und Türen erneuert werden. Auch die Heizungs- und Lüftungsanlage wird erneuert. Diese Maßnahmen tragen zur Einsparung von Energie bei.

Zudem verbessert sich das Sporthallenangebot im Bereich Schul- und Freizeitsportangebot, vorwiegend für Kinder- und Jugendmannschaften der lokalen Vereine. Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen und im Dezember 2019 abgeschlossen sein.

Anmeldung zum „Stadtradeln“ startet – Land übernimmt Anmeldegebühr

Schwerin – Ab morgen (Donnerstag, 08.03.2018) können sich Städte und Gemeinden zum elften Mal fürs bundesweite „Stadtradeln“ anmelden. Das Schweriner Energieministerium stellt wieder 10.000 Euro zur Verfügung, mit denen die Teilnahmegebühr für radelbegeisterte Kommunen Mecklenburg-Vorpommerns erstattet wird.

„Damit viele Städte und Gemeinden unseres Landes mitmachen, haben wir vor drei Jahren zum ersten Mal diesen Fördertopf bereitgestellt. Ich würde mir wünschen, dass sich neben den großen Städten auch mehr kleine Gemeinden und gern auch die Landkreise beteiligen“, sagt Landesenergieminister Christian Pegel. Er lobt das Stadtradeln als eine Aktion, mit der das Bewusstsein für das Fahrrad als Alternative zum Auto geschärft werde. „Als Minister, der für Energie und Verkehr zugleich zuständig ist, kann ich diese Initiative nur begrüßen“, so der Minister, der selber gern auf den Drahtesel steigt, wenn es Zeit und Route erlauben.

2017 haben die Städte Greifswald, Ludwigslust, Rostock, Schwerin und erstmals Parchim den Nordosten vertreten. Mit insgesamt gut 5.000 aktiven Radlern haben sie in ihrem jeweils dreiwöchigen Aktionszeitraum mehr als 720.000 Kilometer zurückgelegt und damit fast 102.300 Kilogramm Kohlendioxid vermieden, die beim Zurücklegen derselben Strecke mit dem Auto ungefähr angefallen wären.

Beim Stadtradeln kann jede Stadt, jede Gemeinde, jeder Landkreis und jede Region mitmachen. Ein Gemeindebeschluss oder ähnliches ist für eine Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Das Einverständnis der Kommune, zum Beispiel durch den Bürgermeister/die Bürgermeisterin oder die Verwaltung, muss jedoch gegeben sein. Bei der Anmeldung über die Webseite www.stadtradeln.de muss zudem mindestens eine Ansprechperson vor Ort für das Stadtradeln in der Kommune genannt werden. Der Aktionszeitraum, in dem dann alle Teilnehmer aus der Kommune mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer sammeln, muss drei zusammenhängende Wochen nach Wahl zwischen dem 1. Mai und dem 30. September betragen. Das heißt, frühestmöglicher Starttermin ist der 1. Mai, letzter der 10. September. Anmeldungen werden bis kurz vor dem letztmöglichen Starttermin angenommen.

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung übernimmt die Anmeldegebühr für die sich anmeldenden Kommunen so lange, bis der Fördertopf in Höhe von 10.000 Euro ausgeschöpft ist. Die Gebühren variieren je nach Einwohnerzahl. Das Geld wird entsprechend der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Dies erfolgt direkt bei Anmeldung auf www.stadtradeln.de – die Kommune muss nicht in Vorleistung gehen.

„In den vergangenen Jahren wurde dieser Topf nicht ausgeschöpft. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich auch in unserem Bundesland noch mehr Gemeinden für diese Aktion zu Gunsten des Ressourcen schonenden Fahrrads begeistern würden“, sagt Christian Pegel.

Deutschlandweit waren im vergangenen Jahr knapp 620 Kommunen dabei, von Ahrensburg in Schleswig-Holstein bis zum bayrischen Zirndorf im Landkreis Fürth.

Zur Winterwelt 1: Ehrung der Deutschen Jugend- und Juniorenmeister

Ministerin Hesse: Sport funktioniert nur mit viel freiwilligem Engagement

Hamburg-Wittenburg – Auszeichnung für junge Sportlerinnen und Sportler in Mecklenburg-Vorpommern: Sportministerin Birgit Hesse hat am Samstag, 3. März 2018, im alpincenter Hamburg-Wittenburg, Zur Winterwelt 1, die Ehrung der Deutschen Jugend- und Juniorenmeister vorgenommen und die Gewinnerinnen und Gewinner des Landesförderpreises „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ ausgezeichnet. Die drei Vereine haben ein Preisgeld von jeweils 1.000 Euro erhalten. Ausrichter der Veranstaltung ist die Sportjugend M-V im Landessportbund.

„Wer in seiner Sportart einen Titel gewinnt, wie die Deutsche Jugend- oder Juniorenmeisterschaft, hat sich die richtige Sportart ausgesucht“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Ich gratuliere allen Nachwuchsathletinnen und -athleten, die in Einzelwettkämpfen oder im Teamsport viel erreicht haben. Wer Sport treibt und sich dabei mit anderen misst, lernt, wie dicht oft Sieg und Niederlage, Lust und Frust beieinanderliegen. Damit muss man umgehen können. Der Sport ist hier eine gute Schule“, so Hesse.

„Über alle vermeintlichen sozialen und kulturellen Hürden hinweg trainiert der Sport bei uns Teamgeist, Selbstvertrauen, Respekt, Disziplin, Durchhaltevermögen und Zuverlässigkeit. Kinder und Jugendliche nehmen viel mit, wenn sie in einem Verein miteinander Sport treiben. Glücklicherweise gibt es bei uns im Land Vereine, die sich dem sportlichen Nachwuchs besonders verschrieben haben, indem sie initiativ mit ihren Angeboten auf Kinder und Jugendliche zugehen oder sie im Verein mit besonderer Aufmerksamkeit und besonderen Aktivitäten fördern. Mit dem Sportpakt und weiteren vier Millionen Euro stärken wir die Sportförderung. Von den zusätzlichen Mitteln sollen das Ehrenamt, der Nachwuchsleistungssport und der Kinder- und Jugendsport profitieren“, erläuterte Hesse.

In ihrem Grußwort bedankte sich Sportministerin Hesse auch dafür, dass in Mecklenburg-Vorpommern an vielen Stellen alles so gut ineinander greift. „Trainer, Übungsleiter, Schiedsrichter, elterliche Fahr- und Verpflegungsdienste – Sport funktioniert nur mit viel freiwilligem Engagement“, lobte die Ministerin.