Güstrow: Sportministerin eröffnet Seniorensportspiele 2017

Ministerin Hesse: Sport kann den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen

Güstrow – Sportministerin Birgit Hesse eröffnet am Sonnabend, 24. Juni 2017, in Güstrow die 12. Seniorensportspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Sportangebote richten sich an Sportlerinnen und Sportler ab einem Alter von 40 Jahren. Veranstaltet werden die Seniorensportspiele vom Landessportbund. Ausrichter in diesem Jahr sind die Stadt Güstrow und der Kreissportbund des Landkreises Rostock. Ministerin Hesse hat die Schirmherrschaft für die Sportveranstaltung übernommen.

„Seniorensport fördert die Gesundheit und kann den natürlichen Alterungsprozess zwar nicht verhindern, ihn aber deutlich verlangsamen“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Sport verbessert das persönliche Wohlbefinden. Er kann die gesamte Leistungsfähigkeit eines Menschen steigern und dazu beitragen, dass wichtige motorische Fähigkeiten auch im Alter erhalten bleiben. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich viel Spaß, einen sportlichen und geselligen Tag“, so Hesse.

„Mein besonderer Dank richtet sich in diesem Jahr an die Gastgeberstadt Güstrow, die ausrichtenden Sportvereine und -verbände, zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie die Unterstützerinnen und Unterstützer für ihr großes Engagement. Das Schöne ist, dass die breit gefächerten Seniorensportspiele nicht nur zum Mitmachen, sondern gleichermaßen zum Nachmachen anregen“, betonte Ministerin Hesse.

Seit 1995 veranstaltet der Landessportbund alle zwei Jahre die Seniorensportspiele – jedes Mal in einer anderen Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die 11. Seniorensportspiele wurden in Ueckermünde ausgetragen.

WEMAG unterstützt Nachwuchstalente im Fußball

Landesfußballverband MV und seine Partner ehren die Besten der Saison 2016/2017

Schwerin – Am Mittwochabend ehrte der Landesfußballverband (LFV) gemeinsam mit der WEMAG am Standort des Energieversorgers in der Landeshauptstadt Schwerin die Meister der abgelaufenen Saison 2016/2017 im Nachwuchsbereich und zeichnete die fairsten Teams der WEMAG-Landesligen aus.

Im Rahmen der Meisterehrung überreichten LFV-Präsident Joachim Masuch und WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart den Siegerteams je einen kompletten Trikotsatz und einen Original-Spielball. Zu den ausgezeichneten Vereinsmannschaften gehörten in den WEMAG-Ligen: SC Parchim als Sieger der A-Junioren; MSV Pampow als Sieger der B-Junioren; Hagenower SV als Sieger der C-Junioren und FC Schönberg 95 als Sieger der D-Junioren.

Großer Jubel bei den Besten der WEMAG-Ligen der A- D-Junioren, den Fairplay-Cupsiegern und den besten Jugend-Einzelsportlern nach der Ehrung in Schwerin. Foto @ WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Seit der Spielzeit 2015/2016 unterstützt der Schweriner Energieversorger zusätzlich den Fairplay-Cup, der den Team- und Toleranz-Gedanken des Mannschaftssports unterstreicht. „Neben Fußballerischem wie Flanke und Zweikampf werden auf dem Spielfeld auch Werte und Normen vermittelt. Fairplay, Integrität, Verantwortungsbewusstsein: alles Dinge, die auch in anderen Lebenslagen wichtig sind“, sagte Caspar Baumgart bei der Preisverleihung.

In jeder WEMAG-Liga wurde die jeweils fairste Mannschaft mit einem Preisgeld in Höhe von 350 Euro sowie einem Pokal als Symbol für das fairste Spieljahr geehrt. Die Gewinner-Mannschaften sind bei den A-Junioren der SG Lübstorf / Bad Kleinen, bei den B-Junioren der PSV Wismar, bei den C-Junioren der Schweriner SC. Bei den D-Junioren haben sich mit einem Punktegleichstand gleich drei Vereine diese Auszeichnung gesichert: der FC Schönberg 95, der Neumühler SV und der FC Mecklenburg Schwerin U11.

Darüber hinaus wurden während der Veranstaltung vor etwa 100 Sportlern von der AOK Nordost Lina Jubel (1. FC Neubrandenburg 04) und die U16-Auswahl des LFV M.-V. mit ihrem Gesamtergebnis beim DFB-Sichtungsturnier als die besten Talente prämiert. Niklas Rose (MSV Pampow) hat den Titel als bester Jungschiedsrichter in Empfang genommen. Er ist seit dem Jahr 2014 ehrenamtlicher Schiedsrichter. Allein in der Saison 2016/2017 war der mit 18 Jahren junge Unparteiische 65-mal im Einsatz und überzeugte dabei mit sehr guten Leistungen. „Das sind großartige Voraussetzungen für den Weg in die nächst höhere Liga“, würdigt Bastian Dankert, Geschäftsführer des Landesfußballverbandes und selbst FIFA-Referee, das Engagement Roses.

Die WEMAG ist seit 2009 Premiumpartner des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Dank der finanziellen Förderung können unter anderem Mannschaftstrikots, Medaillen und Pokale sowie Fußbälle bereitgestellt werden und wir können unsere Nachwuchsfußballer und ‑fußballerinnen noch gezielter unterstützen“, sagt Joachim Masuch.

Das Energieunternehmen WEMAG bleibt weiter Premiumpartner des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Mit unserem Engagement wollen wir den Landesfußballverband in seiner sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung materiell und finanziell unterstützen und mit dafür sorgen, dass dem Fußball nicht die Talente ausgehen“, sagte Caspar Baumgart.

296.000 Euro für Neubau des Rostocker Yachtclubs e.V.

Ministerin Hesse: Kinder- und Jugendarbeit spielt seit jeher eine wichtige Rolle

Rostock – Das Land unterstützt in diesem Jahr den Rostocker Yachtclub e. V. beim Neubau einer Bootslagerhalle mit Sportfördermitteln in Höhe von 296.037 Euro. Die bestehende Bootshalle ist baufällig und soll durch einen Neubau ersetzt werden, der dem aktuellen Bedarf entspricht. Weil der Yachtclub die Kinder- und Jugendarbeit in den vergangenen Jahren verstärkt und mehr Segelboote angeschafft hat, ist die Fläche für Unterstell- und Lagermöglichkeiten der Sportgeräte gewachsen.

„Die Kinder- und Jugendarbeit spielt im Rostocker Yachtclub seit jeher eine wichtige Rolle“, sagte Sportministerin Birgit Hesse bei ihrem Besuch am Mittwochnachmittag. „Der Verein arbeitet mit sehr gut ausgebildeten Trainern. Nachwuchssportler in allen Altersklassen haben zahlreiche internationale und nationale Erfolge erlangt. Stellvertretend sind hier Jörn und Bodo Borowski oder Malte Philipp zu nennen. Um diese Tradition weiterzuführen, fördert der Rostocker Yachtclub e. V. verstärkt junge Seglerinnen und Segler“, so Hesse.

Der Rostocker Yachtclub gehört zu den ältesten Segelvereinen, die sich an der Warnow angesiedelt haben. Im Jahr 1905 wurde der Verein gegründet. Das Vereinsgelände mit dem historischen Vereinsgebäude befindet sich an der Unterwarnow im Rostocker Stadtteil Gehlsdorf direkt gegenüber dem historisch bedeutenden Stadthafen. Der Rostocker Yachtclub kann auf eine stetig steigende Mitgliederzahl verweisen, die im Jahr 2016 ihren bisherigen Höchststand mit 235 Sportlerinnen und Sportlern erreichte.

Förderbescheid für Modernisierung des Vereinshauses

Tutow – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute an Vertreter des Sportvereins Blau-Weiß-Tutow e.V. einen Fördermittelbescheid aus dem Sportministerium in Höhe von mehr als 15.500 Euro übergeben. Mit Hilfe dieser Mittel werden in den kommenden Monaten das Dach, die Heizung und der Erdgasanschluss des Vereinshauses saniert.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute diese Fördermittel übergeben und damit die notwendigen Sanierungen bis zum Jahresende durchgeführt werden können. Es ist wichtig, dass die Sportstätten in unserem Land in einem Zustand sind, der es den Sportlerinnen und Sportlern ermöglicht, fleißig zu trainieren. Dafür haben auch Vereinsgebäude eine nicht zu unterschätzende Bedeutung“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Übergabe des Bescheides.

Es sei eine Freude zu sehen, mit wieviel Einsatz sich alle für ihren bereits 1949 gegründeten Verein engagieren, „ob Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Betreuer und natürlich auch die treuen Fans. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft viel Erfolg“, sagte Dahlemann zum Abschluss.

Gut 11.600 Euro der Zuwendung kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung im ländlichen Raum (ELER), knapp 3.900 Euro steuert die Kommune als „nationale Kofinanzierungsmittel“ bei. Die Kosten für die Modernisierung betragen insgesamt mehr als 23.100 Euro, d.h. rund 7.600 Euro trägt der Verein als Eigenmittel.

Wassersport: 220.000 Euro für die Sanierung von Sportstätten

Ministerin Hesse: Mecklenburg-Vorpommern bietet tolles Revier für Wassersportler

Schwerin – Das Land fördert in diesem Jahr die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten der Wassersportvereine in Güstrow, Rostock und Wolgast. Die Vereine erhalten insgesamt rund 220.000 Euro für Instandsetzungsarbeiten der Boots- bzw. Vereinshäuser und der Wassersportanlagen. Dabei handelt es sich um Fördermittel des Landes bzw. der EU.

„Mecklenburg-Vorpommern bietet mit seinen Wasserstraßen, Seen und der Ostsee ein tolles Revier für Wassersportlerinnen und Wassersportler“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Intakte Bootsanlagen und Bootshäuser sind für das Vereinsleben ebenso wichtig. Die Förderung von Sportstätten mit Landes- und EU-Mitteln leistet einen wichtigen Beitrag, damit die Vereine ihre Anlagen auf einen modernen Stand bringen können“, so Hesse.

Der Segelverein Güstrow e. V. mit seinen 40 Mitgliedern liegt am Inselsee der Stadt. Auf dem Gelände befindet sich ein kleines Hafenbecken mit vier Liegeplätzen. Die Uferbefestigung zerfällt zusehends und das Hafenbecken ist versandet, die Wassertiefe beträgt nur noch 25 cm. Um den Hafen wieder nutzbar zu machen, sollen die Uferbefestigung erneuert und das Becken vertieft werden.

Der Mitteltrakt der Bootshalle des Rostocker Ruder-Clubs von 1885 e. V. befindet sich im Wesentlichen noch in dem Zustand, wie es in den Jahren 1950 bis 1960 errichtet wurde. Neben dem Einbau neuer Fenster und Außentüren sind die Dämmung der Fassade, der Einbau von Brandschutztüren und die Teilung des Gebäudes in Brandschutzabschnitte geplant.

Das Jugendhaus des See- und Segelsportvereins Rostock e. V. wird als Umkleidebereich und auch zu Schulen sowie zur Theorieausbildung genutzt und soll saniert werden.

Beim Ruderverein Wolgast e. V. soll die Steganlage und das Ruderbecken fertiggestellt werden. Außerdem ist eine Sanierung der Fassade des Boots- und Vereinshauses geplant.

Der Vereinsraum des Kuttersegelclubs Blau-Weiß e.V. Wolgast wird durch den Tauchclub Vineta Wolgast e. V. für zahlreiche Mitgliederversammlungen, Seminare und Weiterbildungen genutzt und soll modernisiert werden.

Die Förderungen im Überblick:

Segelverein Güstrow e.V.
Vertiefung Hafenbecken und Erneuerung der Uferbefestigung auf dem Vereinsgelände
Förderung: 20.106 EUR (EU-Mittel: ELER)

Rostocker Ruder-Club von 1885 e. V.
Energetische und brandschutztechnische Sanierung des Mittelbaus der Bootshalle
Förderung: 29.647 EUR

See- und Segelsportverein der Hansestadt Rostock e.V.
Sanierung Jugendhaus in Rostock Gehlsdorf – Vereinsgelände
Förderung: 60.000 EUR

Ruderverein Wolgast
Uferbefestigung des Ruderbeckens/der Steganlage sowie Fassadensanierung am Boots- und Vereinshaus
Förderung: 88.844 EUR (EU-Mittel: ELER)

Kuttersegelclub Blau-Weiß e. V. Wolgast
Modernisierung und Sanierung des Vereinsraums
Förderung: 20.574 EUR (EU-Mittel: ELER)

Wassersport: 50.000 Euro für Sportstätten in Schwerin

Ministerin Hesse: Land sorgt für bessere Bedingungen der Vereine

Schwerin – Das Land unterstützt in diesem Jahr die Sanierung von Sportstätten zweier Wassersportvereine in Schwerin mit insgesamt rund 50.000 Euro. Der Kanu- und Kleinsegel-Verein e. V. Schwerin erhält 25.249 Euro für die Modernisierung seines Bootshausgiebels. Die Sanierung der Uferkante und der Kanalausfahrt des Segelvereins Schwanenhalbinsel e. V. in Schwerin fördert das Land mit 24.735 Euro.

„Das Kommando ‚Leinen los‛ ist längst verhallt. Die Wassersportsaison auf dem Schweriner See hat bereits begonnen“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit der finanziellen Unterstützung bei der Sanierung sorgt das Land für bessere Bedingungen der beiden Wassersportvereine. Das Bootshaus des Kanu- und Kleinsegel-Vereins wurde in den vergangenen 16 Jahren durch Eigenleistungen der Mitglieder saniert. Die diesjährige Unterstützung ist damit auch eine Anerkennung für das Engagement der Mitglieder“, so Hesse.

Der noch nicht sanierte Ostgiebel des Bootshauses des Kanu- und Kleinsegel-Vereins e. V. weist starke Rissbildungen und Setzungen auf. Die massive Giebelkonstruktion soll zurückgebaut und durch eine leichte Fachwerkkonstruktion einschließlich neuer Gründung ersetzt werden.

Die Uferkante am Gelände des Segelvereins Schwanenhalbinsel e. V. ist wegen der Überalterung der Pfähle der vorhandenen Uferbefestigung stark sanierungsbedürftig. Außerdem verlandet die Kanalausfahrt in den Schweriner See zunehmend.

Landgestüt Redefin drei Tage Zentrum des internationalen Pferdesports

Redefin – „Die Pferdezucht und der Pferdesport gehören zu Mecklenburg-Vorpommern genauso wie das Landgestüt Redefin“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Umwelt und Landwirtschaft, heute anlässlich der Eröffnung des Pferdefestivals. Es ist der Auftakt in die internationale Pferdesaison in Mecklenburg-Vorpommern.

Vom 12. Bis zum 14. Mai treffen sich über 100 Reiterinnen und Reiter aus 15 Nationen, um die rund 12.000 Besucher in 29 Prüfungen von ihrem Können zu überzeugen. Damit wird das Landgestüt für drei Tage zum internationalen Zentrum des Pferdesports. „Es ist bereits das 17. Internationale Reitturnier auf unserem historischen Landgestüt, für das ich sehr gern wieder die Schirmherrschaft übernommen habe“, so der Minister.

In drei Weltranglistenspringen messen sich Topreiter im Parcours. Spannung garantiert das Speed-Derby unter Flutlicht am Samstagabend. Bereits zum vierten Mal finden hier die Selektionsprüfungen zur Young Riders Academy des International Jumping Riders Club statt.

„Viele prominente Reiter haben das Pferdefestival Redefin aus den letzten Jahren in guter Erinnerung und kommen immer wieder. So freue ich mich, dass in diesem Jahr mit Holger Wulschner, Andre Thieme, Thomas Kleis, Andre Plath und Heiko Schmidt unsere Spitzenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern dabei sind“, so Dr. Backhaus.

„Ich begrüße es auch sehr, dass ebenfalls Turnierteilnehmer aus dem Landgestüt mit dabei sind. Dazu gehört beispielweise das Nachwuchspferd Fehrbellin unter der Auszubildenden Nathalie Westphal in einer Jungpferdeprüfung und Carlo unter Azubi Lukas Burmeister in einer Jugendspringprüfung. „Als Mecklenburger Vererber von Chacco-Blue ist Carlo eine Erfolgsgeschichte Mecklenburger Zucht!“, hob der Minister hervor. „Gezogen von Plath auf Poel, gekauft von Schockemöhle, nach Mexiko verkauft und dann unter taiwanesischer Flagge hocherfolgreich, ist er jetzt nach internationaler Karriere wieder zurück in MV und steht als Pachthengst im Landgestüt Redefin den Züchtern zur Verfügung. Darauf können wir zu Recht stolz sein!“

Rolli-Segler feiern10jähriges Jubiläum

Ueckermünde – „Der Rolli-Segler „Wappen von Ueckermünde“ sorgt nun schon seit fast auf den Tag genau 10 Jahren dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen die Ostsee mit dem wunderbaren Haff ganz unmittelbar selbst erfahren können. Das ist ein wirklich sehr guter Grund zum Feiern“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der 10jährigen Jubiläumsfeier des Rolli-Seglers im Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung in Ueckermünde.

Auf dem ersten Großsegler Deutschlands, auf dem auch Menschen mit Behinderungen mitfahren können, werden Segeltörns nach den individuellen Wünschen der Mitsegler organisiert. Das Besondere daran sei, dass alle Teilnehmer in die Abläufe an Bord ganz selbstverständlich einbezogen würden. Insgesamt haben seit der Taufe des Rolli-Seglers rund 3 000 Crew-Mitglieder mehr Seemeilen zurückgelegt als für eine Erdumrundung nötig wären. Dahlemann: „Diese großartige Bilanz ist natürlich nur möglich, weil das Schiff komplett barrierefrei ausgebaut ist.“ Hinzu käme die Wartung und Unterhaltung, „und zwar nicht als großes kommerzielles Unternehmen, sondern als kleiner, ganz überwiegend ehrenamtlich getragener Verein.“

Für diese Leistungen wurde der Verein mehrmals ausgezeichnet, 2007 als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“, 2008 mit dem Zertifikat „Qualitätsmanagement barrierefreier Tourismus“ oder als „Verein des Jahres der ostdeutschen Sparkassen“.

Dass Menschen mit Handicap ganz selbstverständlich in unserer Gemeinschaft mit dabei seien und auch an allen Freuden des Lebens teilhaben, das bleibe ein wichtiges Ziel der Landesregierung und sei auch für Vorpommern ein ernstes Anliegen, sagte Dahlemann. „Das ist eine Frage der Würde jedes Einzelnen. Barrierefreiheit, größtmögliche Inklusivität aller Lebensbereiche, das ist für ein Land, für das der Tourismus eine so große Rolle spielt wie für Mecklenburg-Vorpommern, aber auch eine wirtschaftliche Frage“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär abschließend.

Land unterstützt Turnier im Dressur- und Springreiten in Sukow

Ministerin Hesse: Förderung ist auch Ausdruck des Landes für das ehrenamtliche Engagement

Sukow – Das Land unterstützt das diesjährige Turnier im Dressur- und Springreiten in Sukow. Für die Ausrichtung des Turniers vom 19. bis 20. August 2017 erhält der SV Sukow e. V. Mittel der Sportförderung in Höhe von 2.000 Euro.

„Sukow ist ein Zentrum des Pferdesports in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Der Verein hat eine lange Tradition bei der Organisation und Durchführung von Turnieren im Dressur- und Springreiten. Seit über 40 Jahren werden in Sukow Pferdeturniere veranstaltet. Da ich selbst begeisterte Reiterin bin, freut es mich, dass wir den Reitsport in Sukow unterstützen können. Diese Förderung und die Bewilligung der Fördermittel in den vergangenen Jahren ist auch Ausdruck der Wertschätzung des Landes für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder“, lobte Hesse.

Der SV Sukow e. V. hat im Jahr 2015 Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro erhalten, um die Zaunanlage zu modernisieren und eine Beregnungsanlage zu bauen. Im Jahr 2016 erhielt der Verein Landesmittel in Höhe von 51.000 Euro für den Ersatzneubau von zwei Tribünen für den Reitplatz. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Juni 2017 abgeschlossen sein.

An Kündigungsfristen bei Dauerverträgen sollte künftig transparent erinnert werden

Schwerin – Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) hat sich auf der Verbraucherschutzministerkonferenz für einen Vorschlag aus Baden-Württemberg eingesetzt. Der Vorschlag soll „Hilfe im Vertragsdschungel“ leisten.

„Bei laufenden Verträgen mit automatischer Verlängerung der Vertragslaufzeit sollten künftig die Unternehmen an die mögliche Kündigungsfrist erinnern. So können Unternehmen für noch mehr Transparenz für ihre Kunden sorgen. Denn es ist sicher jedem schon mal passiert, dass ein Vertrag z. B. im Fitnessstudio oder für die Energieversorgung weiterläuft, obwohl man ihn längst hätte kündigen wollen. Die Frist dazu verstreicht dann stets, weil man nicht an den Termin gedacht hat, und schon ist die Kündigung wieder nicht erfolgt. Das sollte sich bei sogenannten Dauerschuldverhältnissen ändern“, fordert Justizministerin Hoffmeister kurz vor der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) in Dresden. Die Ministerin ist für den wirtschaftlichen Verbraucherschutz zuständig.

Laut Vorstoß soll das Bundesjustizministerium bis zur nächsten VSMK prüfen, ob Unternehmen dazu verpflichtet werden können, auf ein bevorstehendes Frist-Ende für die Vertragskündigung hinzuweisen. Ministerin Hoffmeister: „Ich unterstütze den Vorschlag. Eine solche Pflicht gibt es ab Juni bereits in der Telekommunikation. Auf der Grundlage des Telekommunikationsgesetzes führt die Bundesnetzagentur dann eine Transparenzverordnung ein. Demnach soll künftig auf jeder Rechnung ein Hinweis zur Vertragslaufzeit und nächsten Kündigungsfrist vorgeschrieben sein. Ähnlich könnten Verbraucherinnen und Verbraucher auch in anderen Bereichen des Lebens auf die Möglichkeit der Vertragskündigung hingewiesen werden. Die Unternehmen könnten ihre Kunden per Brief, Email oder mobiler Textnachricht erinnern. Letztendlich würde aus meiner Sicht das Vertrauensverhältnis zu den Verbrauchern noch weiter stärken, denn es ist eine Hilfe im Vertragsdschungel“, so Ministerin Hoffmeister.

Sportgala des Landessportbundes in Rostock

Sellering: Sport hat eine große Kraft, Menschen zusammenzuführen

Rostock – Ministerpräsident Erwin Sellering hat auf der Sportgala des Landessportbundes in Rostock den Athletinnen und Athleten, die bei den Olympischen Spielen und Paralympics 2016 in Rio de Janeiro zum Teil erfolgreich teilgenommen haben, gratuliert: „Sie alle waren hervorragende Botschafter für unser Land und stehen gemeinsam mit vielen anderen für erstklassigen Leistungssport in Mecklenburg-Vorpommern.“

Spitzensportler brauchen Talent, Disziplin, Siegeswillen und beste Bedingungen, betonte Sellering, „vor allem Menschen, die sie auf ihrem Weg mit großem Engagement begleiten. Ich denke da an all die Trainer, Übungsleiter, Vereinsverantwortlichen, Schieds- und Kampfrichter. Der gesamte Sport in unserem Land wäre ohne dieses vor allem ehrenamtliche Engagement nicht möglich“, betonte Sellering. Es sei wichtig, Nachfolgerinnen und Nachfolger für die langjährigen Aktiven zu finden, „damit eine gute Betreuung auch in Zukunft gesichert ist“.

Sport sei mit wichtigen Aufgaben in der Gesellschaft verbunden. „Vereine tragen einen entscheidenden Teil zur Integration bei, bringen Menschen verschiedener Herkunft zusammen, vermitteln wichtige Werte wie Achtung des anderen. Sport schafft Gemeinschaft und Zusammenhalt, lehrt Fairness und Toleranz. Sport hat eine große Kraft, Menschen zusammenzuführen.“

25. Ehrung der Deutschen Jugend- und Juniorenmeister

Ministerin Hesse: Meistertitel sind weit mehr als enorme persönliche Erfolge

Grimmen – Sportministerin Birgit Hesse hat am Abend in Grimmen gemeinsam mit dem Landessportbund-Präsidenten Andreas Bluhm und dem Sportjugend-Vorsitzenden Stefan Sternberg junge Sportlerinnen und Sportler aus dem Land ausgezeichnet, die im vergangenen Wettkampfjahr einen Deutschen Meistertitel erringen konnten und zum Teil auch auf internationalem Parkett hervorragende Leistungen erbracht haben.

„Ich gratuliere den Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Erfolgen, die von hoher Leistungsbereitschaft zeugen und beispielgebend sind“, betonte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Meistertitel sind weit mehr als enorme persönliche Erfolge. Sie unterstreichen gleichsam das Ansehen von Mecklenburg-Vorpommern als ein Land des Sports und geben dem Breitensport wichtige Impulse. Ich wünsche mir, dass künftig noch mehr Jugendliche sich die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler zum Vorbild nehmen, den Ergebnissen nacheifern und ihre freie Zeit ebenso sinnvoll sportlich-aktiv nutzen“, so Hesse.

Außerdem hat die Ministerin die drei Siegervereine des gemeinsam von der Sportjugend und dem Land Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufenen Wettbewerbs „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein 2016“ ausgezeichnet. Neben einer Urkunde haben die Vereine eine Prämie in Höhe von je 1.000 Euro erhalten.

„Gefragt sind Sportvereine, die es verstehen, Kinder und Jugendliche mit abwechslungsreichen Angeboten zu begeistern“, sagte Sportministerin Hesse. „Alle drei ausgezeichneten Sportvereine bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich in das Vereinsleben einzubringen und mitzubestimmen. Es handelt sich also um Sportvereine, in denen sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen, wo sie Freude an der Bewegung haben, wo ihre Wünsche und Vorstellungen entsprechende Beachtung finden“, sagte Hesse.

An der Veranstaltung in Grimmen nahmen rund 250 jugendliche Sportlerinnen und Sportler teil sowie Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Ehrengäste und Eltern der Sportlerinnen und Sportler.

Preisträger „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein 2016“

Kategorie ab 700 Mitglieder
Gewinner: be free ueckermünde e.V. (Vorpommern-Greifswald)

Kategorie 200 bis 699 Mitglieder
Gewinner: Plauer Sportverein e.V. (Ludwigslust-Parchim)

Kategorie bis 199 Mitglieder
Gewinner: Sport- und Athletenverein Torgelow-Drögeheide 90 e.V. (Vorpommern-Greifswald)

Sellering: Gute Zusammenarbeit mit Landessportbund wird fortgesetzt

Schwerin – Ministerpräsident Erwin Sellering hat heute den neuen Präsidenten des Landessportbundes Andreas Bluhm zum Antrittsbesuch in der Schweriner Staatskanzlei empfangen. „Mit seinen mehr als 245 000 Mitgliedern ist der Landessportbund der größte Verband in unserem Land, die größte Bürgerbewegung im wahrsten Sinne des Wortes. In mehr als 1900 Vereinen sind Kinder, Frauen und Männer aktiv, werden Talente entdeckt und gefördert. Ich freue mich über das großartige ehrenamtliche Engagement in den Vereinen und Sportverbänden“, betonte der Ministerpräsident.

Sport lebe von der Breite der verschiedenen Sportarten in allen Altersgruppen. „Von Kindergartenkindern bis zu Seniorinnen und Senioren – in allen Altersgruppen wird Sport groß geschrieben. Aber natürlich ist auch die Förderung des Leistungssports in unserem Land ein wichtiges Thema.“

Selbstverständlich stünde das Training im Vordergrund. „Aber es geht weit über den Sport hinaus. Sportvereine erfüllen auch eine wichtige soziale Funktion. Schon die Kleinsten lernen wie wichtig Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität sind, dass Sport eben auch ein Gefühl für Heimat entwickelt. Daran haben die vielen Übungsleiter und Trainer einen großen Anteil.“

Sellering und Bluhm waren sich darin einig, die gute Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Sportbund fortsetzen zu wollen. Bluhm: „Der Landessportbund begrüßt die zugesagte Unterstützung insbesondere im Kinder- und Jugendbereich. Der LSB und seine Mitgliedsvereine werden sich auch in den nächsten Jahren für noch mehr attraktive Sportangebote und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas, für die Umsetzung der Inklusion und die vielfältigen Aufgaben, die aus der Integration resultieren, einsetzen.“

Gingster Schüler gewannen Meisterschaft

Über 90 Schüler suchten die Hochspringer bei fairen Bereichswettkämpfen

Von Julienne Köster

Insel Rügen – Die Gingster Hochspringer holten sich bei den diesjährigen Hochsprungmeisterschaften mit Musik den Gesamtsieg vor den Sportlern aus Binz. Über 90 Schüler der Regionalen Schulen aus Binz, „Am Grünen Bergen“ und „Am Rugard“ aus Bergen, Garz und Gingst suchten in sechs Altersklassen nach den besten Hochspringern.

Am spannendsten war der Zweikampf um die Höhe von 1,60 m, den Paul Burow (Gingst) und Moritz Siedelmann (Am Rugard, Bergen) bestritten. Am Ende bewahrte Moritz die Nerven und besiegte seinen fairen Kontrahenten. Er belegte auch den ersten Platz im so genannten Relativwettbewerb, der im Verhältnis zur seiner Körpergröße 88,9%, erzielte.

Moritz Siedelmann von der Bergener Schule „Am Rugard“ (Bildmitte) sprang am höchsten und siegte vor den zwei Gingster Hochspringern Paul Burow (links) und Ben-Luca Riedel (rechts). Foto @ Dörte Thiede

Bei Mädchen ist die Leistung von Carlotta-Marie (Am Rugard, Bergen) erwähnenswert, die im Verhältnis zu ihrer Körpergröße 82,1% erzielte. Die beste Höhe holte sich aber Tiffany Rupprich von der Binzer Schule, die mit 1,30 m alle anderen Mädchen hinter sich ließ.

Bei heißen Rhythmen und der Versorgung durch die Schülerfirma fühlten sich die Athleten besonders wohl. Schulleiter Eckhard Mostek hatte alle Teilnehmer mit einem kräftigen „Sport frei“ begrüßt und damit den schon traditionell in Gingst stattfindenden Wettbewerb eröffnet.

Das Wettkampfbüro war wie in den Jahren zuvor auch schon von eifrigen Schülerinnen besetzt, die für den ordentlichen Ablauf der Wettkämpfe sorgten: Luisa Henning, Wendy Schmidt, Anne-Kristin Böcker und Julienne Köster wurden von der Security-Gruppe unterstützt, die für die Sicherheit an der Anlage und in der gesamten Halle sorgten.

Übersicht

Die besten Mädchen

5. Klasse Annika Borgwald 1,25m (Am Grünen Berg)
6. Klasse Sophie Finn 1,25m (Binz)
7. Klasse Pia Kaufmann 1,25m (Garz)
8. Klasse Tiffany Rupprich 1,30m (Binz)
9. Klasse Hannah Arndt 1,25m (Gingst)
10. Klasse Leonie Hahn 1,25m (Am Grünen Berg)

Die besten Jungen

5. Klasse Maximilian Reetz 1,25m (Binz)
6. Klasse Nick Klecha 1,30m (Gingst)
7. Klasse Max Claus 1,50m (Am Rugard)
8. Klasse Eric Bischoff 1,40m (Gingst)
9. Klasse Moritz Siedelmann 1,60m (Am Rugard)
10. Klasse Maik Buhlmann 1,50m (Garz)

Sporthalle in Rostock-Dierkow soll saniert werden

Rostock – Die Sporthalle im Kurt-Schumacher-Ring 161a im Fördergebiet Dierkow der Hansestadt Rostock soll saniert werden. Genutzt wird die Halle durch Vereine und Schulen der Umgebung, insbesondere durch das Musik-Gymnasium „Käthe Kollwitz“ und die Berufsschule für Dienstleistung und Gewerbe.

Die Stadt Rostock erwartet aufgrund steigender Schülerzahlen an der Berufsschule und am Musikgymnasium einen höheren Bedarf an Hallenkapazität für den Schulsportunterricht. Dieser kann momentan wegen bestehender baulicher Mängel und ungenügender Ausstattung der Sporthalle Kurt-Schumacher-Ring 161a nicht gedeckt werden.

Daher hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Förderung zur Modernisierung der Sporthalle zugestimmt. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Das Ministerium unterstützt die Maßnahme mit rund 550.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung.

Im Zuge der Baumaßnahme soll das Gebäude energetisch ertüchtigt und die Sanitäranlagen saniert werden. Außerdem wird die Turnhalle barrierefrei gestaltet.