Sanierung der Außensportanlagen der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“ in Neustrelitz

Neustrelitz – Die Sportanlagen der Integrierten Gesamtschule „Walter Karbe“ in Neustrelitz wird für den Schul- und Freizeitsport genutzt, allerdings uneingeschränkt nur bei trockenem Wetter. Aufgrund der Platzbeschaffenheit fließt Niederschlagswasser nur unzureichend ab und bei Regenwetter steht das Wasser längere Zeit auf dem Platz. Ein lehrplangerechter Sportunterricht im Freien ist so nicht möglich.

Deshalb will die Stadt Neustrelitz die Außensportanlage dringend sanieren, damit sie wieder bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit genutzt werden kann. Als neuer Belag ist für das Spielfeld ein gefüllter Kunststoffrasen und für die Laufbahnen und die Segmente eine Kunststoffbelag vorgesehen. Die Kosten dafür muss die Stadt nicht allein tragen, das Innenministerium beteiligt sich mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe von rund 192.000 EUR. Den Zuwendungsbescheid übergab Minister Lorenz Caffier heute an Bürgermeister Andreas Grund.

„Die Schüler sollen ordentliche Bedingungen für den Sportunterricht haben, das fördert nicht nur die Freude am Sport, sondern weckt hoffentlich auch Begeisterung für den Sport außerhalb des Unterrichtes. Und so profitiert nicht nur die Schule von den Investitionen in die Sportanlage, sondern alle, die ihn gern nutzen.“

Dahlemann: Eislauffläche wird neue Attraktion für Pasewalk

Pasewalk – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt morgen an die Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk Sandra Nachtwein einen Zuwendungsbescheid aus dem Sportstättenprogramm des Bildungsministeriums in Höhe von 50 000 Euro für die Errichtung einer Eislauffläche auf der Festwiese der vorpommerschen Stadt. Die Stadt stellt Eigenmittel in Höhe von etwas mehr als 3 000 Euro zur Verfügung. Mehr als 35 500 Euro dafür kommen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Förderung des ländlichen Raumes (ELER).

„Ich finde es sehr schön, dass wir hier in Pasewalk in Vorpommern eine solche Sportanlage errichten können. Damit haben wir ein Versprechen eingelöst. Besonders gut finde ich, dass sie ganzjährig genutzt werden kann: im Winter als Eislauffläche und im Sommer zum Skaten, Inlinerlaufen oder Basketballspielen. Das ist vor allem für Kinder und Jugendliche eine Attraktion. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn wir diese neue Anlage in Betrieb nehmen können. Hoffen wir also auf einen knackigen Winter!“

Die Initiative für das Projekt sei vom Kinder- und Jugendrat der Stadt Pasewalk ausgegangen. Dahlemann: „Dafür möchte ich den Kindern und Jugendlichen ganz herzlich danken. Zeigt dies doch, dass sich Einsatz und Hartnäckigkeit lohnen. Mein Dank gilt auch Bürgermeisterin Sandra Nachtweih, der Landtagsabgeordneten Beate Schlupp und der Schulsozialarbeiterin Antje Schulz für ihr Engagement für dieses Projekt.“

Sportförderung: 1,9 Mio. Euro für Sportstätten im Land

Ministerin Hesse: Geförderte Projekte zeigen, wie vielfältig das Sportangebot ist

Schwerin – Das Land unterstützt in diesem Jahr 14 weitere Vorhaben zur Sanierung und Modernisierung von Sportstätten. Die Gemeinden und Vereine erhalten insgesamt 1,9 Mio. Euro für den Bau, die Sanierung und Modernisierung der Sportanlagen und -hallen. Dabei handelt es sich um Fördermittel des Landes bzw. der EU.

„Die geförderten Projekte zeigen, wie vielfältig das Sportangebot bei uns in Mecklenburg-Vorpommern ist“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Fußball, Leichtathletik, Eislaufen, Reiten oder Segeln – viele Sportarten sind nur möglich, wenn geeignete Sportstätten vorhanden sind. Und diese sollen selbstverständlich in gutem Zustand sein. Das Land unterstützt daher die Kommunen und Vereine, weil die Instandhaltung von Sportstätten eine kostspielige Angelegenheit ist. Wichtig ist außerdem der Bau von Sporthallen wie in Sagard oder Binz, damit der Sportunterricht in der Schule stattfinden kann. Die Sporthallen sollen auch von den ortsansässigen Vereinen genutzt werden. Deshalb freuen sich darüber nicht nur Schülerinnen und Schüler“, so Hesse.

Die Förderungen im Überblick:

„Jugend trainiert für Olympia“

Ministerin Hesse: Jüngste Erfolge sollen Schülerinnen und Schüler beflügeln

Schwerin – Mit dem neuen Schuljahr gehen auch die Schulsportwettbewerbe in eine neue Runde. Den Mannschaften und Einzelsportlern, die sich in den Wettkämpfen besonders stark präsentieren, winkt am Ende die Teilnahme an den Finals des Bundeswettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“. Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, dass die Schulen im Land, und damit die Schülerinnen und Schüler, wieder in großer Zahl an den Vorausscheiden in Mecklenburg-Vorpommern teilnehmen.

„Sport schafft Selbstvertrauen, Sport schafft Ehrgeiz, und die Wettbewerbe haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir uns in vielen Sportarten nicht verstecken müssen“, sagte Hesse. „Von den Erfolgen, die Schülerinnen und Schüler aus MV in Berlin erreicht haben, lassen sich andere hoffentlich beflügeln.“

Im vergangenen Schuljahr war einer dieser Erfolge der erste Platz, den eine Schülerin vom Sportgymnasium Neubrandenburg in der Wettkampfklasse der 14- bis 17-Jährigen in der Leichtathletik holte. Ihre Mannschaft erkämpfte sich später bei den Schülerweltmeisterschaften im französischen Nancy Rang sechs.

Die Bundeswettbewerbe werden in folgenden Sportarten ausgetragen: Badminton, Basketball, Beach-Volleyball, Fußball, Geräteturnen, Golf, Hallenhandball, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Ski Alpin, Skilanglauf, Skisprung, Tennis, Tischtennis, Triathlon und Volleyball.

„Jenseits der sportlichen Erfolge, die am Ende stehen oder nicht stehen: Training und Wettbewerbe sind für Schüler und Lehrer eine Chance, sich außerhalb des Unterrichtsalltags kennen zu lernen. Das hält für beide Seiten sicherlich neue Facetten bereit“, so die Ministerin. „Ich weiß, dass sich bei uns im Land viele Lehrerinnen und Lehrer über Sportunterricht und Stundenplan hinaus engagieren. Dafür bedanke ich mich. Ohne diesen Einsatz würde ‚Jugend trainiert für Olympia‘ gar nicht funktionieren.“

Die Aussicht auf die Bundesfinals lockt viele junge Sportlerinnen und Sportler zu den Wettkämpfen auf Stadt- und Kreisebene: Im vergangen Schuljahr waren es insgesamt ca. 17.000, von denen es knapp 450 bis in die Endausscheide in Berlin geschafft haben.

Die Modalitäten und Formulare für die Anmeldungen zu den jeweiligen Wettbewerben sowie weitere Informationen zu „Jugend trainiert für Olympia“ bzw. „Jugend trainiert für Paralympics“ hat das Ministerium in einer Broschüre zusammengestellt. Diese ist unter Publikationen abrufbar.

Sporthalle in Barth wird saniert

Barth erhält Zuschuss für Sanierung der Sporthalle

Barth – Am 11.09.2017 übergibt Infrastrukturminister Christian Pegel einen Zuwendungsbescheid über rund 2,1 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm für die Sanierung der Schulsporthalle in Barth Süd (Landkreis Vorpommern-Rügen) an Bürgermeister Dr. Stefan Kerth.

Die Zwei-Feld-Sporthalle aus den 1970er Jahren ist stark sanierungsbedürftig. Sämtliche Einbauten, insbesondere der technischen Gebäudeausrüstung, stammen noch aus der Zeit der Errichtung des Gebäudes. Um den Schul- und Vereinssport aufrecht zu erhalten und zu verbessern, soll die Sporthalle für das gymnasiale Schulzentrum Barth grundlegend saniert werden.

Das Bauvorhaben umfasst die energetische Sanierung der Fassaden einschließlich Fenstern und eine komplette Innenraumsanierung in Verbindung mit einer Grundrissanpassung. Der Haupteingang soll barrierefrei gestaltet werden. Auch die sanitären Einrichtungen werden entsprechend umgebaut. Durch die Sanierung reduziert sich der Energieverbrauch des Gebäudes. Die Gesamtkosten betragen rund 2,7 Millionen Euro.

Das Vorhaben soll im Oktober 2017 begonnen und voraussichtlich im vierten Quartal 2018 fertiggestellt werden.

Förderzusage für Sportplatz im Rostocker Stadtteil Dierkow

Rostock – Für den Bau eines Sportplatzes an der Walter-Butzek-Straße im Fördergebiet „Dierkow“ stellt das Infrastrukturministerium der Hansestadt Rostock Finanzhilfen im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von rund 580.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Die Hansestadt plant, einen öffentlichen Sportplatz an der Walter-Butzek-Straße zu bauen. Das vorhandene Rasenspielfeld ist in einem desolaten, fast nicht mehr bespielbaren Zustand.

Durch das neue Fußballspielfeld, das auch für Wettkämpfe genutzt werden soll, wird das Sportangebot am Standort komplettiert. Es sollen unter anderem eine Flutlichtanlage und Spielerkabinen errichtet werden. Erschlossen wird der Platz durch eine Straße mit 17 straßenbegleitenden Pkw-Stellplätzen. Sie ist Teil der Baumaßnahme.

Mehr Schlagkraft für den Boxsport

Richtfest für den Erweiterungsbau am Lambrechtsgrund

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse hat in Schwerin das Richtfest für den Erweiterungsbau der Boxhalle am Lambrechtsgrund besucht. Der Neubau, der Ende dieses Jahres fertiggestellt werden soll, schafft mehr Platz für ein besseres Training. Durch starken Zulauf waren die Box-Kader, die am Olympiastützpunkt trainieren, für die bestehende Halle und ihre Ausstattung zu groß geworden. Mit der Erweiterung ist auch die Aufnahme neuer talentierter Boxerinnen und Boxer wieder möglich.

Die gestiegene Attraktivität des Schweriner Boxstandorts wertete die Ministerin vor allem als Erfolg des Trainerteams, zu dem auch der ehemalige Mittelgewichtsweltmeister Sebastian Zbik gehört. „Große Namen und starke Trainer brauchen eine möglichst optimale Infrastruktur, wenn sie etwas erreichen wollen. Mit der neuen Halle wird es die jetzt geben und damit die Voraussetzung dafür, dass Schwerin noch mehr namhafte Trainer und vielversprechende Sportler anzieht“, sagte Hesse.

Mit dem zusätzlichen Platz und der modernen Ausstattung werde die Halle für die Kaderathleten und die Boxnationalmannschaft der passende Ort sein, um sich auf große Wettkämpfe, wie die Weltmeisterschaften und Olympia, vorzubereiten. Schwerin werde so seinem Anspruch als Bundesstützpunkt und wichtiger Partner des Deutschen Boxsport Verbandes noch besser gerecht.

„Schwerin und das Boxen gehören seit langer Zeit zusammen“, betonte die Ministerin, „und ich rechne damit, dass sich der Boxsport hier auch weiterhin immer größerer Bekanntheit und Beliebtheit erfreuen wird, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen.“

Die erweiterte Einfeldhalle wird u. a. Räume für das Krafttraining und die Leistungsdiagnostik, zwei Hochringe und abtrennbare Bereiche für Einzel- und Gruppentrainings beherbergen. Im Servicetrakt des Neubaus entsteht neben Umkleiden und Sanitäranlagen ein Regenerationsbereich. Derzeit trainieren 14 Bundes- und 33 Landeskader am Olympiastützpunkt Mecklenburg-Vorpommern.

Neues Vereinsheim der Ostseekicker in Kühlungsborn

Ministerin Hesse: Tore sind beim Fußballspielen nicht alles

Kühlungsborn – Der Fußballsportverein Kühlungsborn will ein Vereinsheim bauen, um die Bedingungen seiner Fußballer zu verbessern. Dazu soll der bestehende Pavillon um einen Anbau erweitert werden. Das Land unterstützt das Bauvorhaben mit 270.459 Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Tore sind beim Fußballspielen nicht alles“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Umkleiden, Duschen und ein Vereinsraum für Versammlungen, Feiern und Schulungen sind genauso wichtig für das Vereinsleben. Sie sorgen dafür, dass sich die Ostseekicker auf ihrem Vereinsgelände auch wohlfühlen. Mit den Landesmitteln fördern wir ein Bauvorhaben eines Vereins, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Dazu gratuliere ich herzlich“, so Hesse.

In dem bestehenden Pavillon auf dem Gelände des FSV Kühlungsborn soll im Erdgeschoss ein Bereich für Schiedsrichter mit Umkleideraum, Dusche und WC eingerichtet werden. Der bisherige Kiosk-Bereich wird zurückgebaut, das Lager bleibt erhalten. Im Anbau sollen von nur einem Flur aus der Schulungsraum, die WCs und der Umkleidebereich zu erreichen sein. Die Sportler erhalten zwei Umkleideräume mit Zugang zu den Duschen mit separatem WC.

Deutschland-Premiere der Euro Beach Soccer League in Rostock-Warnemünde

Warnemünde – Vom 25. bis 27. August findet in Rostock-Warnemünde das erste internationale Qualifikationsturnier der Euro Beach Soccer League (EBSL) in Deutschland statt. Nationalmannschaften aus acht Nationen treten am Warnemünder Strand an, um sich eines der begehrten Tickets für das Europafinale im September in Italien zu sichern. Mit von der Partie ist auch die Deutsche Beachsoccer Nationalmannschaft. Die deutschen Nationalspieler, die Organisatoren von Beachsoccer World Wide sowie Vertreter der internationalen Teams werden am Samstag bei einem Empfang des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf AIDAmar offiziell im Seebad Warnemünde willkommen geheißen. Die deutsche Mannschaft absolviert anschließend an Bord ihr Training zum Start des zweiten Wettkampftages.

Volle Action und Ballakrobatik auf Sand: Letztes Wochenende triumphierten die Rostocker Robben eindrucksvoll bei der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaft. Drei der Rostocker kämpfen jetzt mit der deutschen Nationalmannschaft auch um den Einzug ins Europafinale. Foto (c) Joachim Kloock/TZRW.

Aus England, Italien, Deutschland, Niederlande, Ukraine, Litauen, Rumänien und Aserbaidschan kommen die Teams, die sich an diesem Wochenende in einem spannenden Turnier der Euro Beach Soccer League am Warnemünder Strand messen. Es ist das erste Mal, dass eines der hochkarätig besetzten internationalen Turniere zur Qualifikation für das Europafinale in Deutschland stattfindet.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe unterstreicht: „Der Wettbewerb ist eine hervorragende sportliche und touristische Werbung für unser Bundesland. Dass das internationale Turnier erstmals in Deutschland und vor allem bei uns in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet, ist eine große Ehre. Dies spricht auch für die positive Entwicklung des Sportstandortes Rostock. Es ist toll, was die gesamte Region hier mit allen Beteiligten gemeinsam vor einer solchen traumhaften Kulisse auf die Beine gestellt hat.“

Auch Reinhardt Grindel, Präsident des DFB, freut sich über dieses erste internationale Beachsoccer Turnier in Deutschland und lobt die Wettkampfbedingungen am Warnemünder Ostseestrand: „Der DFB ist erstmals Gastgeber eines internationalen Beachsoccer-Events und wir konnten gemeinsam mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde Wettkampfbedingungen schaffen, die internationalen Anforderungen entsprechen. Mit der deutschen Nationalmannschaft haben wir eine starke Mannschaft im Turnier und wir drücken dem Team von Nationaltrainer Sebastian Ullrich die Daumen, sich zur europäischen Endrunde zu qualifizieren.“

Deutschland wird auf Aserbaidschan, die Ukraine, den amtierenden EBSL-Sieger, sowie auf Italien treffen.

In den letzten Tagen liefen die Vorbereitungen am Strandaufgang 1 in Warnemünde auf Hochtouren. Die Verantwortlichen des DFB, des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern und der Tourismuszentrale haben die Wettkampfarena präpariert und sehen nun einem spannenden Turnier entgegen.

Matthias Fromm, Tourismusdirektor der Hansestadt, ist über den Zuspruch bei den Gästen erfreut: „Die Euro Beach Soccer League wird mit Sicherheit genauso viele begeisterte Zuschauer anlocken, wie die Deutschen Beachsoccer-Meisterschaften am vergangenen Wochenende. Sportevents wie diese zeigen, dass Warnemünde bestens aufgestellt ist, um nationale und internationale Wettkämpfe in der Destination zu etablieren.“

Die Hansestadt mit ihrem feinsandigen Strand ist bereits seit 2013 Austragungsort der Deutschen Meisterschaft im Beachsoccer. Mit den Rostocker Robben konnten sich in diesem Sommer auch die Lokalmatadore nach 2015 erneut den Sieg erspielen und sind damit amtierender deutscher Meister. Somit präsentiert sich das Seebad Warnemünde als Top-Standort für Beachsoccer in Deutschland und ist in diesem Jahr die erste Wahl der Verantwortlichen bei Beachsoccer World Wide für die Austragung der internationalen Qualifikation.

Beachsoccer: Deutsche Meisterschaft in Rostock-Warnemünde

Warnemünde – Strandfußball in Rostock-Warnemünde – Deutscher Meister gesucht: An diesem Wochenende findet in Warnemünde die Deutsche Meisterschaft im Beachsoccer des Deutschen Fußball Bundes (DFB) statt.

„Beachsoccer als aufstrebende, junge Sportart passt perfekt nach Mecklenburg-Vorpommern, nach Rostock und an den Warnemünder Strand. Neben der Schnelligkeit des Spiels mit vielen Toren, den fußballerischen Tricks der Spieler ist vor allem die mitreißende Stimmung im Publikum ein besonderes Merkmal der Veranstaltung. Die Besucher können das maritime Flair am Strand mit Badegästen, ein- und auslaufenden Fährschiffen, Segel- und Motorbooten sowie Fahrgastschiffen genießen. Das ist attraktive Werbung für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Sonntag vor Ort. Wirtschaftsminister Glawe ist Schirmherr der Veranstaltung.

Beachsoccer wird von zwei Mannschaften mit je fünf Spielern (4 Feldspieler + 1 Torwart) bestritten. Die Spieler dürfen keine Ausrüstung tragen, die Andere verletzen könnte. Gespielt wird barfuß auf einer Sandfläche in drei Perioden mit jeweils zwölf Minuten. Nach jeder Spielperiode wird die Seite gewechselt. Der Deutsche Fußball-Bund trägt seit 2013 jährlich den DFB-Beachsoccer-Cup beziehungsweise seit 2015 die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft in Rostock-Warnemünde aus. Nach der Deutschen Meisterschaft werden Beachsoccer-Mannschaften aus acht Nationen – England, Italien, Deutschland, Niederlande, Ukraine, Litauen, Rumänien und Aserbaidschan – vom 25. bis 27. August in Warnemünde um den Einzug in das Finalturnier der Euro Beach Soccer League kämpfen.

„Ein Event wie die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft bringt eine immense Aufmerksamkeit für unser Land mit sich. In den vergangenen Jahren hat sich die Region als herausragender Gastgeber für die Teilnehmer und Gäste des Beachsoccers erwiesen. Der nächste Schritt ist bereits getan: Jetzt ist auch die europäische Elite dieses Sports auf Warnemünde aufmerksam geworden und spielt hier vom 25. bis 27. August die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Bei der Begeisterung für den Beachsoccer in Deutschland ist Warnmünde zukünftig sicher ebenfalls ein ausgezeichneter Austragungsort für eine Weltmeisterschaft“, regte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe an. Die Weltmeisterschaft findet im September in Italien statt.

Beginn der Veranstaltung ist am Sonntag um 10:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag stehen die Halbfinals und das Finale an.

Strandfußball-Saison in Warnemünde

Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft und Euro Beachsoccer League finden im Ostseebad statt

Warnemünde – An den kommenden beiden Wochenenden stehen die Höhepunkte der diesjährigen Strandfußball-Saison an. Zuerst sucht der Deutsche Fußball Bund (DFB) am 19./20. August am Warnemünder Strand seinen neuen Deutschen Meister. Schirmherr ist der Wirtschafts- und Tourismusminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe, der auch den Siegerpokal überreichen wird. Die Rostocker Robben, die in diesem Jahr bereits die German Beachsoccer League (GBSL) gewinnen konnten, gehen dabei als Topfavorit ins Rennen um die begehrte Trophäe. Nur eine Woche später kämpft die deutsche Nationalmannschaft bei dem internationalen Qualifikationsturnier um ein Ticket für das Euro Beach League Superfinal im nächsten Monat. Dieses internationale Turnier wird erstmalig in Deutschland ausgetragen.

Für beide Turniere steht ein Stadion direkt am Strand für knapp 1.500 Zuschauer. Der Eintritt ist kostenfrei. „Der DFB kürt seinen Champion in diesem Jahr bereits zum fünften Mal an unserem schönen Ostseestrand und hat bereits die Austragung zu unserem großen 800. Stadtjubiläum 2018 angekündigt“, freute sich Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski, erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock. „Die Vorzüge unseres breiten Sandstrandes und die hervorragende Infrastruktur vor Ort wissen nicht nur unsere vielen Urlaubsgäste, sondern auch die Verantwortlichen des DFB sehr zu schätzen. Da mit den Rostocker Robben unsere Lokalmatadore wieder mit von der Partie sind, hoffen wir Rostocker, dass sich die Robben nach 2015 in diesem Jahr wieder die Krone aufsetzen können“, so Müller-von Wrycz Rekowski.

Neben den Rostocker Robben, die in dieser Saison nicht nur in der GBSL triumphierten, sondern sich auch bereits die Landesmeisterschaft sichern konnten, kämpfen fünf weitere Teams um die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft. Mit dem Ibbenbürener BSC hat sich der Titelverteidiger in diesem Jahr erneut qualifizieren können. Hinzu kommen der Wuppertaler SV, die Bavaria Beach Bazis sowie die Strandfußballer des Hamburger SV und von Hertha BSC Berlin. Für die Zuschauer stehen mehrere Tribünen unterhalb des Teepotts zur Verfügung. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

„Ein Event wie die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft bringt eine immense Aufmerksamkeit für unser Land mit sich. In den vergangenen Jahren hat sich die Region als herausragender Gastgeber für die Teilnehmer und Gäste des Beachsoccers erwiesen. Der nächste Schritt ist bereits getan: Jetzt ist auch die europäische Elite dieses Sports auf Warnemünde aufmerksam geworden und spielt hier die Qualifikation für die Weltmeisterschaft. Bei der Begeisterung für den Beachsoccer in Deutschland ist Warnmünde zukünftig sicher ebenfalls ein ausgezeichneter Austragungsort für eine Weltmeisterschaft“, regte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe an. Die Weltmeisterschaft findet im September in Italien statt.

Ähnlich sieht es Reinhardt Grindel, Präsident des DFB: „Warnemünde hat seinen ganz eigenen Charme, so dass wir immer wieder gerne hierher kommen. Mit dem Qualifikationsturnier ist Deutschland zudem erstmals Gastgeber eines internationalen Beachsoccer-Events. Vom 25. bis zum 27. August spielt die deutsche Beachsoccer-Nationalmannschaft um den Einzug in das Finalturnier der Euro Beach Soccer League. Das Team von Nationaltrainer Sebastian Ullrich trifft in Warnemünde auf Aserbaidschan, den amtierenden EBSL-Sieger Ukraine und Italien. Bei den Heimspielen sind Siege gefragt, um sich am Ende eines der begehrten Tickets für die WM-Endrunde zu sichern.“

Vom 25. bis 27. August werden sich Beachsoccer-Mannschaften aus 8 Nationen – England, Italien, Deutschland, Niederlande, Ukraine, Litauen, Rumänien und Aserbaidschan – in spannenden Wettkämpfen begegnen.

Mit großem Engagement hat die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde die Austragung beider Turniere vorangetrieben. Matthias Fromm, Tourismusdirektor der Hansestadt, freut sich, dass sich Warnemünde auch auf internationaler Ebene mit hervorragenden Strandbedingungen durchsetzen konnte: „Es war ein besonderer Moment, als wir erfuhren, dass wir für das Turnier der Euro Beach Soccer League den Zuschlag bekommen haben. Die Verhandlungen mit dem Veranstalter Beach Soccer World Wide liefen schon zwei Jahre und die Spanier waren von Warnemünde begeistert. Dank bester infrastruktureller Voraussetzungen hat dieser Sport in Warnemünde richtig Fahrt aufgenommen und so sind wir noch bis mindestens 2018 Gastgeber der Deutschen Beachsoccer-Meisterschaften.“

Fördermittel für Tribünenüberdachung in Torgelower Gießerei-Arena

Torgelow – Die Stadt Torgelow investiert in eine Überdachung der Tribüne in der „Gießerei-Arena“. Das Torgelower Stadion bietet auf Grund seiner Auslegung als Trainings- und Wettkampfstätte beste Voraussetzungen für eine Vielzahl von Sportarten und sehr gute Bedingungen auch für schulische, außerschulische und wettkampforientierten Vergleiche. Hinzu kommt, dass das Torgelower Stadion den internationalen Normen entspricht und somit auch von anderen Vereinen und Organisationen für Wettkämpfe genutzt werden kann.

Was fehlt, ist allerdings eine Überdachung der Tribüne. Künftig sollen Zuschauer und Besucher vor schlechtem Wetter besser geschützt sein, ob bei Fußballspielen, den feierlichen Gelöbnissen der Bundeswehr oder bei Nachwuchsturnieren in verschiedenen Sportarten. Und auch bei schulischen Veranstaltungen könnte eine überdachte Tribüne als Aufenthaltsort bei Regen oder auch an heißen Sommertagen nützlich sein. Das Innenministerium unterstützt die Stadt mit rund 58.800 Euro Sonderbedarfszuweisung.

„Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns an wichtigen Investitionen in das Stadion beteiligen. Rund 23.000 EUR Fördermittel flossen seinerzeit in eine neue Rasenbewässerung in der Gießerei-Arena“, sagte Minister Lorenz Caffier. „Wenn Geld in die kommunale Infrastruktur investiert wird, ist das immer gut angelegtes Geld, das vielen zugutekommt.“

Innenminister Caffier zu Gewaltausbruch bei Pokal-Spiel in Rostock

Fußballchaoten haben sich erneut ins Abseits gestellt und dem Image ihrer Vereine und der Stadt Rostock geschadet

Rostock – „Die Fußballchaoten haben sich beim gestrigen Pokal-Spiel erneut ins Abseits gestellt und dem Image ihrer Vereine und der Stadt Rostock geschadet“, so das Fazit von Innenminister Lorenz Caffier, der das Spiel gestern selbst im Stadion verfolgt hat. „Es zeigte sich leider das altbekannte Gesicht rivalisierender Gruppen, die mit ihren gewaltsamen Auseinandersetzungen zur Schande des Fußballs geworden sind.

Echte Fans schaden ihrem Verein nicht, sie treten ein für die Werte des Sports, unterstützen ihren Verein mit Herzblut und nicht mit Gewalt. Das, was gestern Millionen Fernsehzuschauer live sehen konnten, bringt den Fußball in Verruf. Wieder einmal ist eine Grenze überschritten worden, und wir sind nicht bereit, das zu tolerieren. Vereine, Polizei und Gesellschaft wollen und dürfen uns nicht an solche Bilder gewöhnen. Derartige Angriffe zielen auf das Herz unseres demokratischen Gemeinwesens und schaden nicht nur dem Sport.

Wir haben gestern aber auch andere Bilder gesehen, die Mut machen. Die wahren Fans haben sich im Stadion hörbar distanziert. Wir brauchen diesen Aufstand der Anständigen auf den Besuchertribünen und eine klare Distanzierung von Gewalt, auch durch die neue Vereinsführung von Hansa Rostock. Sie muss alles dafür tun, um solche hemmungslosen Handlungen im Stadion zu verhindern. Dem muss ein für alle Mal ein Riegel vorgeschoben werden. Dazu gehört auch eine Distanzierung des Vereins von den Ultras.“

Heimspielstätte des FC Greif wird attraktiver

Torgelow – Patrick Dahlemann hat in Torgelow an Bürgermeister Ralf Gottschalk einen Zuwendungsbescheid für eine neue Tribünenüberdachung in der Gießerei-Arena übergeben und besuchte anschließend das 1. Heimspiel des FC Greif gegen den Malchower SV.

Rund 54 000 Euro aus Landesmitteln und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) stehen damit für den Neubau des Tribünendaches zur Verfügung.

„Endlich ist ein langersehnter Traum wahr geworden. Mit dem neuen Tribünendach wird das Fußballstadion attraktiver, für Aktive und für Zuschauerinnen und Zuschauer. Das wird noch mehr Fans ins Stadion locken und ist wichtig für die Stadt und die ganze Region“, betonte Dahlemann und nutzte die Gelegenheit zum Aufstieg in die Oberliga zu gratulieren: „Ich gratuliere der 1. Mannschaft der Greifen zum Aufstieg in die Oberliga und wünsche ihnen für die Saison viel Erfolg und die nötige Portion Glück.“

Bei FC Greif werde eine hervorragende Arbeit geleistet. „Egal ob bei den Männermannschaften oder im Jugendbereich. Überall sind engagierte Trainer und Betreuer am Werk, deren Ziel nicht nur gute sportliche Leistungen sind. Sie sorgen auch für Kameradschaftlichkeit und gute Laune im Verein. Ein Dank gilt auch den Sponsorinnen und Sponsoren, die dem Verein seit Jahren die Treue halten.“

Manchester-Jungs siegen gegen Hansa-Kicker

Jubiläum an der Gingster Schule: 20. Eike-Koch-Pokal für erfolgreiche Fußballer

Insel Rügen – Fair, flink und flexibel – so schätzt Spielleiter Eckhard Mostek die Spieler und Spiele beim diesjährigen Eike-Koch-Pokal der Gingster Schule ein. Von den neun beteiligten Mannschaften, die sich die Namen ihrer Lieblingsvereine gaben, haben sich die Jungen von Manchester United am besten geschlagen. „Sie dominierten mit einem überlegten Einsatz, vielen Spielideen und Toren das Spielfeld“, sagt Eckhard Mostek, der den sonnigen Vormittag auf dem Fußballpatz des SV Gingst moderierte. In dem alles entscheidenden Endspiel setzten sie sich gegen ein starkes Hansa-Team mit 4:3 nach Neun-Meter-Schießen durch.

Ben Luca Riedel (9a) im Zweikampf mit Torschützenkönig Hauke Jordan (10b). Foto @ Martina Zabel

Traditionell treten die Mannschaften sehr gemischt an. Das bedeutet, dass jüngere und ältere Schüler zusammen in einem Team spielen. Aber auch immer mehr Mädchen mischen sich in die sonst von den Jungen dominierte Sportart als aktive, selbstbewusste Spielerinnen ein. „Da ist immer wieder Rücksicht und Fairness gefragt“, meint Chef-Schiedsrichter Frank Erdmann. Er habe in diesem Jahr aber keine groben Fouls oder mutwillige Beleidigungen ahnden müssen, denn nach insgesamt 20 Jahren Pokalgeschichte an der Schule wissen die Teilnehmer, worauf es ankommt. Der Pokal-Tag ist nämlich ein fester Termin im Jahresplan der Schule, an dem über 200 Schüler mit ihren Lehrern auf dem Platz sind. Sie kommen als Spieler oder Fans und wollen natürlich für ihr Team oder ihre Klasse den Sieg einfahren. „Das soziale Lernen in dem jahrgangsübergreifenden Projekt steht ganz oben“, erklärt Sportlehrerin Martina Zabel den Grundsatz des Sportevents, auf das sich alle zum Ende eines Schuljahres freuen.

Zwei junge Fußballer haben sich in den Spielen um den Sieg besonders hervorgetan. Hauke Jordan aus der 10b hat mit 12 Toren am meisten Schüsse auf die gegnerischen Tore erfolgreich verwandelt. Er darf sich jetzt Torschützenkönig nennen und davon bei seinen kommenden Einsätzen als Spieler beim SV Trent zehren. Im gleichen Verein engagiert sich Max Becker aus der 5a, der aus Sicht der Beobachter und Spielleitung den besten Job als Torwart gemacht hat. Auch wenn er nicht in der siegreichen Mannschaft spielte, zeichnete er sich durch hohe Einsatzbereitschaft aus. Das lässt auf kommende Pokalrunden hoffen.

Max Becker aus der 5a bekommt beim 20. Eike-Koch-Pokal den Titel „Bester Torwart“. Foto @ Martina Zabel

Die Neuauflage des Eike-Koch-Pokals ist für 2018 natürlich geplant. Dann werden sich Mannschaften ganz im Zeichen der Fußball-Weltmeisterschaften zur Höchstform auflaufen. (André Farin)

Die Ergebnisse im Überblick

Tabelle:

1. Manchester United
2. FC Hansa Rostock
3. ZSKA Moskau
4. FC Barcelona
5. Galatasaray Istanbul
6. RB Leipzig
7. Ajax Amsterdam
8. FC Schalke 04
9. 1. FC Köln

Torschützenkönig mit 12 Toren:

Hauke Jordan (10b)

Bester Torwart:

Max Becker (5a)

Geschichte

Die Schule Gingst suchte im Frühjahr 1997 nach einem geeigneten Sportereignis für die vielen Fußballer an der Schule. Der damalige stellvertretende Bürgermeister von Gingst und selbst Fußballvereinsaktive Eike Koch spendete für das Sommerturnier einen Pokal und begann damit die noch immer andauernde Tradition.