Wassersport: 50.000 Euro für Sportstätten in Schwerin

Ministerin Hesse: Land sorgt für bessere Bedingungen der Vereine

Schwerin – Das Land unterstützt in diesem Jahr die Sanierung von Sportstätten zweier Wassersportvereine in Schwerin mit insgesamt rund 50.000 Euro. Der Kanu- und Kleinsegel-Verein e. V. Schwerin erhält 25.249 Euro für die Modernisierung seines Bootshausgiebels. Die Sanierung der Uferkante und der Kanalausfahrt des Segelvereins Schwanenhalbinsel e. V. in Schwerin fördert das Land mit 24.735 Euro.

„Das Kommando ‚Leinen los‛ ist längst verhallt. Die Wassersportsaison auf dem Schweriner See hat bereits begonnen“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit der finanziellen Unterstützung bei der Sanierung sorgt das Land für bessere Bedingungen der beiden Wassersportvereine. Das Bootshaus des Kanu- und Kleinsegel-Vereins wurde in den vergangenen 16 Jahren durch Eigenleistungen der Mitglieder saniert. Die diesjährige Unterstützung ist damit auch eine Anerkennung für das Engagement der Mitglieder“, so Hesse.

Der noch nicht sanierte Ostgiebel des Bootshauses des Kanu- und Kleinsegel-Vereins e. V. weist starke Rissbildungen und Setzungen auf. Die massive Giebelkonstruktion soll zurückgebaut und durch eine leichte Fachwerkkonstruktion einschließlich neuer Gründung ersetzt werden.

Die Uferkante am Gelände des Segelvereins Schwanenhalbinsel e. V. ist wegen der Überalterung der Pfähle der vorhandenen Uferbefestigung stark sanierungsbedürftig. Außerdem verlandet die Kanalausfahrt in den Schweriner See zunehmend.

Landgestüt Redefin drei Tage Zentrum des internationalen Pferdesports

Redefin – „Die Pferdezucht und der Pferdesport gehören zu Mecklenburg-Vorpommern genauso wie das Landgestüt Redefin“, sagte Dr. Till Backhaus, Minister für Umwelt und Landwirtschaft, heute anlässlich der Eröffnung des Pferdefestivals. Es ist der Auftakt in die internationale Pferdesaison in Mecklenburg-Vorpommern.

Vom 12. Bis zum 14. Mai treffen sich über 100 Reiterinnen und Reiter aus 15 Nationen, um die rund 12.000 Besucher in 29 Prüfungen von ihrem Können zu überzeugen. Damit wird das Landgestüt für drei Tage zum internationalen Zentrum des Pferdesports. „Es ist bereits das 17. Internationale Reitturnier auf unserem historischen Landgestüt, für das ich sehr gern wieder die Schirmherrschaft übernommen habe“, so der Minister.

In drei Weltranglistenspringen messen sich Topreiter im Parcours. Spannung garantiert das Speed-Derby unter Flutlicht am Samstagabend. Bereits zum vierten Mal finden hier die Selektionsprüfungen zur Young Riders Academy des International Jumping Riders Club statt.

„Viele prominente Reiter haben das Pferdefestival Redefin aus den letzten Jahren in guter Erinnerung und kommen immer wieder. So freue ich mich, dass in diesem Jahr mit Holger Wulschner, Andre Thieme, Thomas Kleis, Andre Plath und Heiko Schmidt unsere Spitzenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern dabei sind“, so Dr. Backhaus.

„Ich begrüße es auch sehr, dass ebenfalls Turnierteilnehmer aus dem Landgestüt mit dabei sind. Dazu gehört beispielweise das Nachwuchspferd Fehrbellin unter der Auszubildenden Nathalie Westphal in einer Jungpferdeprüfung und Carlo unter Azubi Lukas Burmeister in einer Jugendspringprüfung. „Als Mecklenburger Vererber von Chacco-Blue ist Carlo eine Erfolgsgeschichte Mecklenburger Zucht!“, hob der Minister hervor. „Gezogen von Plath auf Poel, gekauft von Schockemöhle, nach Mexiko verkauft und dann unter taiwanesischer Flagge hocherfolgreich, ist er jetzt nach internationaler Karriere wieder zurück in MV und steht als Pachthengst im Landgestüt Redefin den Züchtern zur Verfügung. Darauf können wir zu Recht stolz sein!“

Rolli-Segler feiern10jähriges Jubiläum

Ueckermünde – „Der Rolli-Segler „Wappen von Ueckermünde“ sorgt nun schon seit fast auf den Tag genau 10 Jahren dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen die Ostsee mit dem wunderbaren Haff ganz unmittelbar selbst erfahren können. Das ist ein wirklich sehr guter Grund zum Feiern“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der 10jährigen Jubiläumsfeier des Rolli-Seglers im Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung in Ueckermünde.

Auf dem ersten Großsegler Deutschlands, auf dem auch Menschen mit Behinderungen mitfahren können, werden Segeltörns nach den individuellen Wünschen der Mitsegler organisiert. Das Besondere daran sei, dass alle Teilnehmer in die Abläufe an Bord ganz selbstverständlich einbezogen würden. Insgesamt haben seit der Taufe des Rolli-Seglers rund 3 000 Crew-Mitglieder mehr Seemeilen zurückgelegt als für eine Erdumrundung nötig wären. Dahlemann: „Diese großartige Bilanz ist natürlich nur möglich, weil das Schiff komplett barrierefrei ausgebaut ist.“ Hinzu käme die Wartung und Unterhaltung, „und zwar nicht als großes kommerzielles Unternehmen, sondern als kleiner, ganz überwiegend ehrenamtlich getragener Verein.“

Für diese Leistungen wurde der Verein mehrmals ausgezeichnet, 2007 als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“, 2008 mit dem Zertifikat „Qualitätsmanagement barrierefreier Tourismus“ oder als „Verein des Jahres der ostdeutschen Sparkassen“.

Dass Menschen mit Handicap ganz selbstverständlich in unserer Gemeinschaft mit dabei seien und auch an allen Freuden des Lebens teilhaben, das bleibe ein wichtiges Ziel der Landesregierung und sei auch für Vorpommern ein ernstes Anliegen, sagte Dahlemann. „Das ist eine Frage der Würde jedes Einzelnen. Barrierefreiheit, größtmögliche Inklusivität aller Lebensbereiche, das ist für ein Land, für das der Tourismus eine so große Rolle spielt wie für Mecklenburg-Vorpommern, aber auch eine wirtschaftliche Frage“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär abschließend.

Land unterstützt Turnier im Dressur- und Springreiten in Sukow

Ministerin Hesse: Förderung ist auch Ausdruck des Landes für das ehrenamtliche Engagement

Sukow – Das Land unterstützt das diesjährige Turnier im Dressur- und Springreiten in Sukow. Für die Ausrichtung des Turniers vom 19. bis 20. August 2017 erhält der SV Sukow e. V. Mittel der Sportförderung in Höhe von 2.000 Euro.

„Sukow ist ein Zentrum des Pferdesports in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Der Verein hat eine lange Tradition bei der Organisation und Durchführung von Turnieren im Dressur- und Springreiten. Seit über 40 Jahren werden in Sukow Pferdeturniere veranstaltet. Da ich selbst begeisterte Reiterin bin, freut es mich, dass wir den Reitsport in Sukow unterstützen können. Diese Förderung und die Bewilligung der Fördermittel in den vergangenen Jahren ist auch Ausdruck der Wertschätzung des Landes für das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder“, lobte Hesse.

Der SV Sukow e. V. hat im Jahr 2015 Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro erhalten, um die Zaunanlage zu modernisieren und eine Beregnungsanlage zu bauen. Im Jahr 2016 erhielt der Verein Landesmittel in Höhe von 51.000 Euro für den Ersatzneubau von zwei Tribünen für den Reitplatz. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Juni 2017 abgeschlossen sein.

An Kündigungsfristen bei Dauerverträgen sollte künftig transparent erinnert werden

Schwerin – Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) hat sich auf der Verbraucherschutzministerkonferenz für einen Vorschlag aus Baden-Württemberg eingesetzt. Der Vorschlag soll „Hilfe im Vertragsdschungel“ leisten.

„Bei laufenden Verträgen mit automatischer Verlängerung der Vertragslaufzeit sollten künftig die Unternehmen an die mögliche Kündigungsfrist erinnern. So können Unternehmen für noch mehr Transparenz für ihre Kunden sorgen. Denn es ist sicher jedem schon mal passiert, dass ein Vertrag z. B. im Fitnessstudio oder für die Energieversorgung weiterläuft, obwohl man ihn längst hätte kündigen wollen. Die Frist dazu verstreicht dann stets, weil man nicht an den Termin gedacht hat, und schon ist die Kündigung wieder nicht erfolgt. Das sollte sich bei sogenannten Dauerschuldverhältnissen ändern“, fordert Justizministerin Hoffmeister kurz vor der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) in Dresden. Die Ministerin ist für den wirtschaftlichen Verbraucherschutz zuständig.

Laut Vorstoß soll das Bundesjustizministerium bis zur nächsten VSMK prüfen, ob Unternehmen dazu verpflichtet werden können, auf ein bevorstehendes Frist-Ende für die Vertragskündigung hinzuweisen. Ministerin Hoffmeister: „Ich unterstütze den Vorschlag. Eine solche Pflicht gibt es ab Juni bereits in der Telekommunikation. Auf der Grundlage des Telekommunikationsgesetzes führt die Bundesnetzagentur dann eine Transparenzverordnung ein. Demnach soll künftig auf jeder Rechnung ein Hinweis zur Vertragslaufzeit und nächsten Kündigungsfrist vorgeschrieben sein. Ähnlich könnten Verbraucherinnen und Verbraucher auch in anderen Bereichen des Lebens auf die Möglichkeit der Vertragskündigung hingewiesen werden. Die Unternehmen könnten ihre Kunden per Brief, Email oder mobiler Textnachricht erinnern. Letztendlich würde aus meiner Sicht das Vertrauensverhältnis zu den Verbrauchern noch weiter stärken, denn es ist eine Hilfe im Vertragsdschungel“, so Ministerin Hoffmeister.

Sportgala des Landessportbundes in Rostock

Sellering: Sport hat eine große Kraft, Menschen zusammenzuführen

Rostock – Ministerpräsident Erwin Sellering hat auf der Sportgala des Landessportbundes in Rostock den Athletinnen und Athleten, die bei den Olympischen Spielen und Paralympics 2016 in Rio de Janeiro zum Teil erfolgreich teilgenommen haben, gratuliert: „Sie alle waren hervorragende Botschafter für unser Land und stehen gemeinsam mit vielen anderen für erstklassigen Leistungssport in Mecklenburg-Vorpommern.“

Spitzensportler brauchen Talent, Disziplin, Siegeswillen und beste Bedingungen, betonte Sellering, „vor allem Menschen, die sie auf ihrem Weg mit großem Engagement begleiten. Ich denke da an all die Trainer, Übungsleiter, Vereinsverantwortlichen, Schieds- und Kampfrichter. Der gesamte Sport in unserem Land wäre ohne dieses vor allem ehrenamtliche Engagement nicht möglich“, betonte Sellering. Es sei wichtig, Nachfolgerinnen und Nachfolger für die langjährigen Aktiven zu finden, „damit eine gute Betreuung auch in Zukunft gesichert ist“.

Sport sei mit wichtigen Aufgaben in der Gesellschaft verbunden. „Vereine tragen einen entscheidenden Teil zur Integration bei, bringen Menschen verschiedener Herkunft zusammen, vermitteln wichtige Werte wie Achtung des anderen. Sport schafft Gemeinschaft und Zusammenhalt, lehrt Fairness und Toleranz. Sport hat eine große Kraft, Menschen zusammenzuführen.“

25. Ehrung der Deutschen Jugend- und Juniorenmeister

Ministerin Hesse: Meistertitel sind weit mehr als enorme persönliche Erfolge

Grimmen – Sportministerin Birgit Hesse hat am Abend in Grimmen gemeinsam mit dem Landessportbund-Präsidenten Andreas Bluhm und dem Sportjugend-Vorsitzenden Stefan Sternberg junge Sportlerinnen und Sportler aus dem Land ausgezeichnet, die im vergangenen Wettkampfjahr einen Deutschen Meistertitel erringen konnten und zum Teil auch auf internationalem Parkett hervorragende Leistungen erbracht haben.

„Ich gratuliere den Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Erfolgen, die von hoher Leistungsbereitschaft zeugen und beispielgebend sind“, betonte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Meistertitel sind weit mehr als enorme persönliche Erfolge. Sie unterstreichen gleichsam das Ansehen von Mecklenburg-Vorpommern als ein Land des Sports und geben dem Breitensport wichtige Impulse. Ich wünsche mir, dass künftig noch mehr Jugendliche sich die ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler zum Vorbild nehmen, den Ergebnissen nacheifern und ihre freie Zeit ebenso sinnvoll sportlich-aktiv nutzen“, so Hesse.

Außerdem hat die Ministerin die drei Siegervereine des gemeinsam von der Sportjugend und dem Land Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufenen Wettbewerbs „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein 2016“ ausgezeichnet. Neben einer Urkunde haben die Vereine eine Prämie in Höhe von je 1.000 Euro erhalten.

„Gefragt sind Sportvereine, die es verstehen, Kinder und Jugendliche mit abwechslungsreichen Angeboten zu begeistern“, sagte Sportministerin Hesse. „Alle drei ausgezeichneten Sportvereine bieten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich in das Vereinsleben einzubringen und mitzubestimmen. Es handelt sich also um Sportvereine, in denen sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen, wo sie Freude an der Bewegung haben, wo ihre Wünsche und Vorstellungen entsprechende Beachtung finden“, sagte Hesse.

An der Veranstaltung in Grimmen nahmen rund 250 jugendliche Sportlerinnen und Sportler teil sowie Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer, Ehrengäste und Eltern der Sportlerinnen und Sportler.

Preisträger „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein 2016“

Kategorie ab 700 Mitglieder
Gewinner: be free ueckermünde e.V. (Vorpommern-Greifswald)

Kategorie 200 bis 699 Mitglieder
Gewinner: Plauer Sportverein e.V. (Ludwigslust-Parchim)

Kategorie bis 199 Mitglieder
Gewinner: Sport- und Athletenverein Torgelow-Drögeheide 90 e.V. (Vorpommern-Greifswald)

Sellering: Gute Zusammenarbeit mit Landessportbund wird fortgesetzt

Schwerin – Ministerpräsident Erwin Sellering hat heute den neuen Präsidenten des Landessportbundes Andreas Bluhm zum Antrittsbesuch in der Schweriner Staatskanzlei empfangen. „Mit seinen mehr als 245 000 Mitgliedern ist der Landessportbund der größte Verband in unserem Land, die größte Bürgerbewegung im wahrsten Sinne des Wortes. In mehr als 1900 Vereinen sind Kinder, Frauen und Männer aktiv, werden Talente entdeckt und gefördert. Ich freue mich über das großartige ehrenamtliche Engagement in den Vereinen und Sportverbänden“, betonte der Ministerpräsident.

Sport lebe von der Breite der verschiedenen Sportarten in allen Altersgruppen. „Von Kindergartenkindern bis zu Seniorinnen und Senioren – in allen Altersgruppen wird Sport groß geschrieben. Aber natürlich ist auch die Förderung des Leistungssports in unserem Land ein wichtiges Thema.“

Selbstverständlich stünde das Training im Vordergrund. „Aber es geht weit über den Sport hinaus. Sportvereine erfüllen auch eine wichtige soziale Funktion. Schon die Kleinsten lernen wie wichtig Zusammenhalt, Toleranz und Solidarität sind, dass Sport eben auch ein Gefühl für Heimat entwickelt. Daran haben die vielen Übungsleiter und Trainer einen großen Anteil.“

Sellering und Bluhm waren sich darin einig, die gute Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Sportbund fortsetzen zu wollen. Bluhm: „Der Landessportbund begrüßt die zugesagte Unterstützung insbesondere im Kinder- und Jugendbereich. Der LSB und seine Mitgliedsvereine werden sich auch in den nächsten Jahren für noch mehr attraktive Sportangebote und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas, für die Umsetzung der Inklusion und die vielfältigen Aufgaben, die aus der Integration resultieren, einsetzen.“

Gingster Schüler gewannen Meisterschaft

Über 90 Schüler suchten die Hochspringer bei fairen Bereichswettkämpfen

Von Julienne Köster

Insel Rügen – Die Gingster Hochspringer holten sich bei den diesjährigen Hochsprungmeisterschaften mit Musik den Gesamtsieg vor den Sportlern aus Binz. Über 90 Schüler der Regionalen Schulen aus Binz, „Am Grünen Bergen“ und „Am Rugard“ aus Bergen, Garz und Gingst suchten in sechs Altersklassen nach den besten Hochspringern.

Am spannendsten war der Zweikampf um die Höhe von 1,60 m, den Paul Burow (Gingst) und Moritz Siedelmann (Am Rugard, Bergen) bestritten. Am Ende bewahrte Moritz die Nerven und besiegte seinen fairen Kontrahenten. Er belegte auch den ersten Platz im so genannten Relativwettbewerb, der im Verhältnis zur seiner Körpergröße 88,9%, erzielte.

Moritz Siedelmann von der Bergener Schule „Am Rugard“ (Bildmitte) sprang am höchsten und siegte vor den zwei Gingster Hochspringern Paul Burow (links) und Ben-Luca Riedel (rechts). Foto @ Dörte Thiede

Bei Mädchen ist die Leistung von Carlotta-Marie (Am Rugard, Bergen) erwähnenswert, die im Verhältnis zu ihrer Körpergröße 82,1% erzielte. Die beste Höhe holte sich aber Tiffany Rupprich von der Binzer Schule, die mit 1,30 m alle anderen Mädchen hinter sich ließ.

Bei heißen Rhythmen und der Versorgung durch die Schülerfirma fühlten sich die Athleten besonders wohl. Schulleiter Eckhard Mostek hatte alle Teilnehmer mit einem kräftigen „Sport frei“ begrüßt und damit den schon traditionell in Gingst stattfindenden Wettbewerb eröffnet.

Das Wettkampfbüro war wie in den Jahren zuvor auch schon von eifrigen Schülerinnen besetzt, die für den ordentlichen Ablauf der Wettkämpfe sorgten: Luisa Henning, Wendy Schmidt, Anne-Kristin Böcker und Julienne Köster wurden von der Security-Gruppe unterstützt, die für die Sicherheit an der Anlage und in der gesamten Halle sorgten.

Übersicht

Die besten Mädchen

5. Klasse Annika Borgwald 1,25m (Am Grünen Berg)
6. Klasse Sophie Finn 1,25m (Binz)
7. Klasse Pia Kaufmann 1,25m (Garz)
8. Klasse Tiffany Rupprich 1,30m (Binz)
9. Klasse Hannah Arndt 1,25m (Gingst)
10. Klasse Leonie Hahn 1,25m (Am Grünen Berg)

Die besten Jungen

5. Klasse Maximilian Reetz 1,25m (Binz)
6. Klasse Nick Klecha 1,30m (Gingst)
7. Klasse Max Claus 1,50m (Am Rugard)
8. Klasse Eric Bischoff 1,40m (Gingst)
9. Klasse Moritz Siedelmann 1,60m (Am Rugard)
10. Klasse Maik Buhlmann 1,50m (Garz)

Sporthalle in Rostock-Dierkow soll saniert werden

Rostock – Die Sporthalle im Kurt-Schumacher-Ring 161a im Fördergebiet Dierkow der Hansestadt Rostock soll saniert werden. Genutzt wird die Halle durch Vereine und Schulen der Umgebung, insbesondere durch das Musik-Gymnasium „Käthe Kollwitz“ und die Berufsschule für Dienstleistung und Gewerbe.

Die Stadt Rostock erwartet aufgrund steigender Schülerzahlen an der Berufsschule und am Musikgymnasium einen höheren Bedarf an Hallenkapazität für den Schulsportunterricht. Dieser kann momentan wegen bestehender baulicher Mängel und ungenügender Ausstattung der Sporthalle Kurt-Schumacher-Ring 161a nicht gedeckt werden.

Daher hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung der Förderung zur Modernisierung der Sporthalle zugestimmt. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Das Ministerium unterstützt die Maßnahme mit rund 550.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung.

Im Zuge der Baumaßnahme soll das Gebäude energetisch ertüchtigt und die Sanitäranlagen saniert werden. Außerdem wird die Turnhalle barrierefrei gestaltet.

Jahresrückblick: Schulsportliche Wettbewerbe 2016

Schwerin – „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, jubelten die meisten Schülerinnen und Schüler der Siegermannschaften bei den Landesfinals im Bundeswettbewerb der Schulen JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS. Im Jahr 2016 konnten sich 49 Schulmannschaften die begehrten Startplätze für die Bundesfinalveranstaltungen in Berlin und Schonach (Baden-Württemberg) sichern. Beim Winterfinale in Schonach belegte die „Schule an der Bleiche“ Ludwigslust im paralympischen Wettbewerb Skilanglauf den 4. Platz und verpasste das Siegerpodium wie im vergangenen Jahr nur sehr knapp.

„Ich gratuliere den Schülerinnen und Schülern zu ihren sportlichen Leistungen“, sagte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Insgesamt ist das Abschneiden der Schulmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit den anderen Ländern durch die vielen Podestplätze und guten Platzierungen mehr als zufriedenstellend. Ich drücke die Daumen, dass eines dieser Talente unser Land zukünftig bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen erfolgreich vertreten kann. Den Lehrerinnen und Lehrern danke ich für ihr Engagement und die große Unterstützung unserer sportlichen Schülerinnen und Schüler“, so Hesse.

Bei den paralympischen Sportarten im Frühjahrsfinale in Berlin erreichte das Überregionale Förderzentrum Sehen Neukloster den 1. Platz im Goalball und hat somit mit dem dritten Bundessieg innerhalb von vier Jahren seine herausragende Stellung in dieser Sportart eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das Mecklenburgische Förderzentrum für Körperbehinderte Schwerin errang im Rollstuhlbasketball einen 4. Rang und verpasste die ersehnte Bronzemedaille im kleinen Finale nur sehr knapp. Das Schulzentrum Paul-Friedrich-Scheel Rostock belegte mit Platz 5 ebenso eine Platzierung im Vorderfeld im Vergleich mit den Landessiegern aus den anderen Bundesländern.

Auch die Handballmädchen und -jungen von der Christophorusschule Rostock erzielten mit den Plätzen zwei und drei herausragende Resultate. Das sehr gute Ergebnis im Handball wird mit dem 4. Platz des Sportgymnasiums Neubrandenburg und dem 7. Platz vom Sportgymnasium Schwerin unter 16 teilnehmenden Mannschaften komplettiert.

Im Volleyball der Mädchen konnte sich das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim überraschend für das Bundesfinale in Berlin durch einen Sieg über das favorisierte Sportgymnasium Schwerin qualifizieren. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille zeigten sie, dass sie unser Land völlig zu Recht in Berlin vertreten haben.

„Beim Berliner Herbstfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS war das herausragende Resultat aus Landessicht der Bundessieg in der Leichtathletik der Mädchen durch das Sportgymnasium Neubrandenburg“, sagte Bildungs- und Sportministerin Hesse. „Die Mannschaft konnte sich somit wiederholt für die Weltmeisterschaft der Schulmannschaften qualifizieren, die im Juni 2017 in Nancy (Frankreich) stattfindet. Dort werden 22 Nationen von vier Kontinenten am Start sein. Dieser Wettbewerb wird sicherlich der Höhepunkt in der noch jungen Karriere der Mädchen sein“, so Hesse.

Zweite Plätze erreichten die Mädchen des Hansagymnasiums Stralsund und des Sportgymnasiums Schwerin jeweils im Doppelvierer mit Steuermann im Rudern sowie das Mecklenburgische Förderzentrum für Körperbehinderte Schwerin im Schwimmen. Im Schwimmen gibt es bei diesem Bundesfinale einen gemeinsamen Wettbewerb der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap. „In einer Länderstaffel wird dort nicht nur um den Sieg und gute Platzierungen gekämpft, sondern auch Inklusion im besten Sinne gelebt“, lobte Ministerin Hesse.

Das sehr gute Abschneiden bei diesem Bundesfinale wird durch Silber und jeweils Bronze durch das Triathlon-Team beziehungsweise durch die Judokas und die Jungen in der Leichtathletik vom Sportgymnasium Neubrandenburg komplettiert.

Stadtvertretung beschließt neue Entgeltordnung für Hallenbäder

Schwerin – Auf ihrer Sitzung am 12. Dezember 2016 haben die Stadtvertreter die neue Entgeltordnung für die Benutzung von Hallenbädern in Schwerin beschlossen. Neu ist eine Kurzzeitkarte für eine Benutzungsdauer von maximal 1,5 Stunden zum Preis von 3,50 Euro (Erwachsene) bzw. 2,50 Euro (Kinder u.a. ermäßigte Nutzer). Die zugehörige Mehrfachkarte ermöglicht die elfmalige Nutzung der Schwimmhalle zum Preis von 35,00 bzw. 25,00 Euro.

Auch für Familien gibt es Neuerungen: Mit der Familienkarte für 9 Euro können maximal fünf Personen, bestehend aus einem oder zwei Erwachsenen mit mindestens einem Kind den Badespaß genießen. Jedes weitere Kind erhält ermäßigten Eintritt. Die neue Entgeltordnung tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft. Die zugehörige Mehrfachkarte kostet 90,00 Euro. Der bis zu dreistündige Saunabesuch kostet für Erwachsene 9,50 Euro und ermäßigt 7,00 Euro, für Familien 23,00 Euro und für jedes weitere Kind 4,00 Euro.

Mehrfachkarten für elf Besuche zum Preis von zehn werden ebenfalls angeboten. Neu geregelt sind auch die Parkentgelte auf dem hinter der Schwimmhalle befindlichen Parkplatz: Bis zu 30 Minuten Parken ist kostenlos möglich für das Bringen und Abholen von Kindern zum und vom Schwimmen. Das Parkticket für den ganzen Tag kostet weiterhin 2,00 Euro. Dauernutzer zahlen 20,00 Euro im Monat bzw. 200,00 Euro im Jahr.

Innenminister Caffier: Schwerin kann wieder zur Hochburg des Boxsports werden

Schwerin – Für den Bau einer neuen Boxhalle in Schwerin am Lambrechtsgrund stellt das Ministerium für Inneres und Europa eine Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 700.000 Euro bereit. Bei der heutigen Übergabe des Förderbescheides an den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Schwerin, Herrn Rico Badenschier, unterstrich Innenminister Lorenz Caffier das besondere öffentliche Interesse sowohl für die Landeshauptstadt Schwerin als auch für das Land Mecklenburg-Vorpommern am Bau einer neuen Boxhalle.

„Der Bau der Boxhalle ist Voraussetzung dafür, dass Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern bundesweit und international wieder zu einer anerkannten und begehrten Hochburg des Boxsportes werden kann und namhafte Trainer und Sportler anzieht. Neben dem damit verbundenen nationalen und internationalen Image- und Werbeeffekt kann die Landeshauptstadt durch deutlich mehr Trainingslager und hochrangige Wettkämpfe langfristig auch zusätzliche Einnahmen erzielen. Nicht zuletzt wird der Boxsport noch bekannter gemacht und kann gerade im Kinder- und Jugendsport langfristig Nachwuchs gewinnen und fördern.“

Minister Caffier betonte, dass nach der Richtlinie für die Gewährung von Sonderbedarfszuweisungen im Regelfall bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert werden können, aufgrund der überregionalen sport- und kommunalpolitischen Bedeutung dieses Vorhabens aber ein höherer Zuwendungsprozentsatz von rund 86% gewährt wurde, weil auch die erforderliche boxspezifische Erstausstattung der Halle berücksichtigt wurde.

Da es sich beim Bau der Boxhalle um eine freiwillige Leistung der Landeshauptstadt handelt, wurde im Vorfeld der Entscheidung auch die Haushaltssituation der Stadt Schwerin hinsichtlich des aufzubringenden Eigenanteils und der Folgekosten geprüft. Letztere werden vom Olympiastützpunkt ohne kommunale Beteiligung finanziert, daher wurden auch die aufzubringenden Eigenmittel der Stadt in Höhe von 115.000 Euro genehmigt.

Der Bund und das Land M-V beteiligen sich darüber hinaus über die Sportförderung in Höhe von rund 833.000 Euro an dem Bauvorhaben. Die Gesamtkosten werden auf rund 1,648 Mio. Euro beziffert.

SportKongress in Rostock: Für Sport und Bewegung begeistern

Ministerin Hesse: Menschen, die sich viel bewegen, leben oftmals gesünder

Rostock – Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse will mehr Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern für Sport und für eine gesundheitsorientierte Freizeitgestaltung begeistern. Beim diesjährigen SportKongress M-V heute in Rostock hat sie das Engagement vieler Übungsleiterinnen und Übungsleiter gelobt, die sich in ihren Vereinen für sportliche Angebote und Aktivitäten einsetzen.

„Sport ist und bleibt eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die keine Altersgrenze kennt. Sport prägt den Gemeinschaftssinn und ist ein wichtiger Ausgleich zur ‚Kopfarbeit‛“, betonte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass körperliche Aktivitäten und Sport nicht nur Krankheiten vorbeugen, sondern auch sehr wirksame Mittel sind, die so manches Medikament ersetzen können. Menschen, die sich viel bewegen, leben oftmals gesünder“, sagte Hesse.

Der SportKongress richtet sich an Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Trainerinnen und Trainer, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle sport- und gesundheitsinteressierte Menschen. Vor allem in den Workshops zum Gesundheitssport können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Anregungen für ihre eigenen Sportstunden und Übungseinheiten erhalten. Der SportKongress M-V ist die größte Bildungsveranstaltung im Sportbereich in Mecklenburg-Vorpommern mit jährlich 400 bis 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ziel ist es, traditionelle Sportangebote und aktuelle Trends zu präsentieren.

7. Hanse-Aerospace Sailing-Cup in Rostock-Warnemünde

Warnemünde – Mehr als 150 Segelbegeisterte von 16 Luftfahrtunternehmen aus ganz Deutschland sind noch bis Sonntag (09.10.) beim „Hanse-Aerospace Sailing-Cup“ in Rostock-Warnemünde aktiv. Die Regatta wird im siebten Jahr durch den Luftfahrtverband Hanse Aerospace e.V. organisiert, zu dem auch das Luft- und Raumfahrtnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern gehört. „Neben dem sportlichen Wettstreit spielen bei der Veranstaltung auch der Netzwerk-Charakter und der fachliche Austausch untereinander eine große Rolle. Eine ideale Kombination, von der die teilnehmenden Unternehmen unseres Landes profitieren können. Denn Mecklenburg-Vorpommern hat sich zu einem wichtigen Standort für die Luft- und Raumfahrtindustrie entwickelt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

In Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit rund 40 Unternehmen mit rund 750 Mitarbeitern in der Fertigung von Zulieferteilen und im ingenieurtechnischen Bereich, hauptsächlich für den europäischen Flugzeughersteller Airbus, tätig. Zu den Produkten gehören unter anderem die Beschichtung von Einzelteilen, Brandgassensoren, Spezialschläuche und Spezialvorrichtungen für die Montage bis hin zu speziellen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. „In den letzten Jahren haben sich mittelständische Zulieferer verstärkt bei uns angesiedelt oder bestehende Unternehmen haben erweitert. Im Industriepark Schwerin ist die ZIM Flugsitz GmbH, ein Hersteller von Flugzeugsitzen, neu dazugekommen; in Wismar hat die AERO-Coating GmbH ihre Betriebsstätte erweitert. Das spricht für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Die Firmen im Land profitieren von den zahlreichen Technologieeinrichtungen, den universitären Einrichtungen sowie den hervorragenden Standortbedingungen“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein regionaler Zusammenschluss der Luft- und Raumfahrttechnikunternehmen entwickelt, das Forschung und Wirtschaft miteinander verbindet – das Netzwerk Luft- und Raumfahrt Mecklenburg-Vorpommern, in dem 24 Unternehmen aus dem Land aktiv sind. Unter anderem engagieren sich Entwickler, Produzenten und Dienstleister wie die RST Rostock System Technik, die Flamm Aerotec in Schwerin, die AMAS GmbH aus Neu Kalliß, die Aero-Coating GmbH oder die MST Matzen Schlauch Technik Ltd & Co. KG aus Boizenburg. „Der Zusammenschluss in einer Branchenvereinigung stärkt unsere heimischen Unternehmen für den internationalen Wettbewerb über Beratung zu fachspezifischen Fragen, Unterstützung bei der Gewinnung neuer Märkte und realisiert gemeinschaftliche Auftritte auf internationalen Fachmessen“, sagte Glawe. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Netzwerk bis zum Jahr 2018 aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 153.000 Euro.

Der Hanse-Aerospace e.V. ist ein Verband von mehr als 160 kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt. Zu den Mitgliedern gehören Hersteller, Entwicklungs- und Wartungsbetriebe sowie luft- und raumfahrtorientierte Personal- und Ingenieurdienstleister und Berater. Weiterbildungsinstitute, Hochschulen und Universitäten runden das Spektrum ab. Rund vierzehn Prozent aller in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie tätigen Fachkräfte sind in Hanse-Aerospace-Mitgliedsunternehmen beschäftigt. Zusammen setzen die Unternehmen jährlich rund 11 Milliarden Euro um, davon rund 1,7 Milliarden Euro in der Luft- und Raumfahrtindustrie.