Dahlemann: Sportvereine tragen zum Zusammenhalt in der Region bei

Löcknitz – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute zwei Zuwendungsbescheide aus dem Vorpommern-Fonds an den VfB Pommern Löcknitz für die Sanierung des Vereinsheims und an den Judosportverein Löcknitz für die Sanierung der Judohalle übergeben. 15.000 Euro gehen an den VfB Pommern und 25.000 Euro an den Judosportverein. Im Vereinsheim der Fußballer entstehen neue Kabinen mit modernen Sanitärbereichen. Die Judokas investieren in eine komplette Erneuerung des Fußbodens in ihrer Halle.

„Wir helfen beiden Vereine ausdrücklich, weil sie sehr engagiert dafür sorgen, dass Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung ermöglicht wird. Dazu gehören natürlich gute Trainingsbedingungen und die Möglichkeit, gemeinsam weitere Zeit verbringen zu können. Gern unterstützt die Landesregierung Sportvereine im ländlichen Raum, denn sie tragen entscheidend zum Zusammenhalt der Menschen bei“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe der Zuwendungsbescheide.

Die nun möglichen Sanierungen würden von einer guten Entwicklung in Löcknitz zeugen. „Bei Besuchen in beiden Vereinen konnte ich mir selbst ein Bild von der guten Vereinsarbeit machen. Ob Training, Wettkämpfe oder Vereinsfeiern: Alle sind mit großem Spaß und Einsatz dabei – ob Sportler, Trainer oder Betreuer. Die Löcknitzerinnen und Löcknitzer können stolz auf ihre Vereine sein. Beide Vereine zeichnen sich durch eine engagierte Einbeziehung polnischer Mitglieder aus, was für das Zusammenwachsen in der Metropolregion Stettin von besonderer Bedeutung ist“, freut sich Dahlemann abschließend.

Arbeit des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald gewürdigt

Trassenheide – Auf dem traditionellen Sportehrentag des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald in Trassenheide hat der Parlamentarische Staatsekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann die Arbeit des Kreissportbundes gewürdigt: „Es ist erstaunlich, was hier im Kreissportbund geleistet wird. Und das vor allem ehrenamtlich. In 360 Sportvereinen sind fast 40 500 Mitglieder aktiv. Davon fast 1 400 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Das ist eine stattliche Bilanz, die sich sehen lassen kann. Allen, die dafür sorgen, dass es mit dem Sport bei uns läuft, sage ich herzlichen Dank.“

Natürlich sei es vor allem der Sport in all seinen Facetten, der als sinnvolle Freizeitbeschäftigung im Mittelpunkt stehe. „Sportlerinnen und Sportler sind mit Spaß und Hingabe dabei und ringen um jeden Erfolg. Sie lernen aber auch, sich fair zu verhalten, den sportlichen Gegner beim Kampf um den Sieg anständig zu behandeln und wie wichtig ein guter Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist. Das ist wertvoll für unsere gesamte Gesellschaft.“

Die Landesregierung unterstütze den Sport im Land. „In diesem Jahr stellt das Land mit dem Haushalt rund 15 Millionen Euro für den Leistungs- und Breitensport zur Verfügung. Und auch die Einigung der Kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung zum Finanzausgleichsgesetz ab 2020 ist eine gute Grundlage, um den Sport in den Städten und Gemeinden noch besser unterstützen zu können. Das ist gerade für Vorpommern wichtig, machen doch auch sinnvolle Freizeitangebote den östlichen Landesteil attraktiver.“

Dahlemann gratulierte allen, die mit der Ehrennadel des Kreissportbundes Vorpommern-Greifswald in Gold und den Vereinspreisen „Bester Sportverein 2018“ und „Beste Sportjugend 2018“ ausgezeichnet wurden: „Ehrenamtliche Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Funktionäre sind unverzichtbar für den Erfolg. Alle können stolz auf die Auszeichnung sein, denn sie tragen zu einem guten Image unserer Region bei und sind Vorbilder für viele.“

Ausgezeichneter Einsatz für den Sport

Ministerin Hesse: Sport braucht Menschen, die Ideen haben und anpacken

Rostock – Sport und Ehrenamt gehören zusammen. Diese Partnerschaft steht am Sonnabend, 9. März 2019, im Mittelpunkt, wenn das Land und der Landessportbund im Rathaus der Hansestadt Rostock diejenigen auszeichnen, die sich um den Sport in Mecklenburg-Vorpommern in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Mit Blick auf die feierliche Matinee sagte Sportministerin Birgit Hesse: „Alles, was Politik und Verbände inhaltlich, finanziell und strukturell für den Sport auf die Beine stellen, braucht Menschen, die es vor Ort mit Leben füllen, die eigene Ideen haben und diese auch anpacken. Nur dann kann der Sport seine große gesellschaftliche Kraft entfalten.“

Die „Sportplaketten des Landes Mecklenburg-Vorpommern“ seien deshalb Ausdruck von Anerkennung und Dank gleichermaßen. „Wir wollen zehn Menschen ehren, die über Jahre großen Sportsgeist bewiesen haben, sei es auf oder neben dem Platz“, erklärte Hesse. „Es geht um besonders eindrückliche Leistungen, deswegen zeichnen wir sowohl aktive Athletinnen als auch ehrenamtlich Engagierte aus. Schließlich machen die einen den Erfolg der anderen erst möglich.“ Erstmals ist die Sportplakette in diesem Jahr um eine tragbare Variante ergänzt: Eine Anstecknadel in Form eines Lorbeerblatts.

Neben den Sportplaketten des Landes übergibt Sportministerin Hesse morgen mit dem Ehrenpräsent des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine weitere Auszeichnung für herausragendes Engagement für den Sport. „Stellvertretend für viele andere in Mecklenburg-Vorpommern stehen die ausgewählten drei Herren dafür, sich zum Teil weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus für den Sport einzusetzen“, lobte die Ministerin. „Mit dem Ehrenpräsent wollen wir zeigen, dass wir wahrnehmen und achten, dass Menschen Herzblut, Energie und Zeit in den Sport und für andere investieren.“

Schwesig: Sport trägt zu einem guten Zusammenhalt im Land bei

Rostock – „Ich bin stolz auf unsere vielen erfolgreichen Athletinnen und Athleten, die jedes Jahr viele nationale und internationale Wettkämpfe bestreiten. Sie alle sind tolle Botschafterinnen und Botschafter für unser Land“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf der Sportgala des Landessportbundes in Rostock. Die Ministerpräsidentin verwies auf jüngste Erfolge von Sportlerinnen und Sportlern aus Mecklenburg-Vorpommern wie den Gewinn des DVV-Pokals der Volleyballerinnen vom SSC und der Deutschen Meisterschaften im Boxen des Boxclubs Traktor Schwerin.

Leistungs- und Siegeswille und eiserne Disziplin seien wichtig für den Spitzensport. Genauso wichtig seien Menschen, die diese Spitzenleistungen möglich machen wie Trainer, Übungsleiter, Schieds- und Kampfrichter und Betreuer. Schwesig: „Der gesamte Sport in Mecklenburg-Vorpommern ist nicht möglich ohne den großen, überwiegend ehrenamtlichen Einsatz von mehr als 27.000 Engagierten in über 1.900 Sportvereinen des Landes. Sie haben sich über viele Jahre, viele Jahrzehnte dem Sport verschrieben und setzen sich in ihrer Freizeit unermüdlich dafür ein.“

Dabei gehe es zwar zuerst um Sport, aber auch um Zusammenhalt, Fairplay und Toleranz. „Sport hat eine große Kraft, Menschen zusammenzuführen, unkompliziert und ohne Barrieren. Sport spielt eine wichtige Rolle für einen guten Zusammenhalt bei uns im Land. Ich danke allen, die sich dafür einsetzen. Sie sind ein großes Vorbild – vor allem für die Jugend“, so die Ministerpräsidentin.

Mit dem Drachenboot in der Wismarbucht

Ministerin Hesse: Wer im Drachenboot sitzt, braucht starke Oberarme

Wismar – Der Poeler SV 1923 e. V. erweitert sein Angebot um den Drachenbootsport. Das Land unterstützt den Verein bei der Anschaffung eines eigenen Drachenbootes mit 19.180 Euro. Der Poeler SV bestand bislang aus den Abteilungen Fußball und Volleyball und führt nun auch ein eigenes Drachenbootteam.

„Wer im Drachenboot sitzt, braucht starke Oberarme“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit einem eigenen Drachenboot und regelmäßigem Training schafft der Poeler SV dafür die Voraussetzungen. Ich kann gut nachvollziehen, dass sich die ‚Poeler Sprotten‛ auf die kommende Wassersportsaison freuen, in der sie mit ihrem eigenen Boot unterwegs sein können“, so Hesse.

Vor vier Jahren haben Mitglieder des Poeler SV 1923 e. V. und des Faschingsvereins erstmals als Team an einem Drachenbootwettkampf im Kirchdorfer Hafen teilgenommen. Seitdem beteiligt sich das Team mit dem Namen „Poeler Sprotten“ regelmäßig im Jahr an verschiedenen Rennen in Norddeutschland. Die Breitensportlerinnen und Breitensportler mussten sich bislang für die Wettkampfveranstaltungen immer ein Boot des jeweiligen Ausrichters ausleihen. Ein Training war nicht möglich, weil der Poeler SV kein eigenes Drachenboot besaß.

Dahlemann: Motorsportverein Wilhelmsburg macht Region attraktiver

Wilhelmsburg – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat an den Motorsportverein Wilhelmsburg einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 16.500 Euro übergeben. Rund 6.400 Euro kommen vom Verein. Die Mittel werden für die Anschaffung eines neuen Feldtraktors verwendet.Der Verein braucht den neuen Traktor für die Herrichtung und Pflege der Motorcrossstrecke in der Friedländer Großen Wiese.

„Ich schätze die Arbeit des 1975 gegründeten Vereins sehr. Ob für Erwachsene oder für Kinder – die Vereinsmitglieder organisieren attraktive Angebote für jedermann. Darüber hinaus stellen sie Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene auf die Beine. Ganz klar, dass das nicht nur Einheimische, sondern auch Interessierte aus anderen Bundesländern anlockt“, betonte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Vereine wie der Motorsportverein würden daran mitarbeiten, dass der Landesteil für Vorpommern attraktiver werde. „Sie sorgen für sinnvolle Freizeitbeschäftigung, stärken die Identität der Einheimischen und tragen dazu bei, dass unser Land bekannter und auch beliebter wird“, so Dahlemann. „Und deshalb gilt allen, die sich ehrenamtlich engagieren, ein großes Dankeschön.“

Sanierung des Sportplatzes in Marlow und neues Löschfahrzeug

Marlow – Nun soll es endlich losgehen mit der Sanierung des Marlower Sportplatzes und wie versprochen gibt es dafür auch finanzielle Unterstützung aus dem Innenministerium. Minister Lorenz Caffier übergab heute in Marlow (Landkreis Vorpommern-Rügen) an den Bürgermeister der Stadt Herrn Norbert Schöler einen Bewilligungsbescheid über 257.800 EUR Sonderbedarfszuweisung.

„Ich erinnere mich noch gut daran, als mich die Marlower bei einem Besuch im Sommer 2016 auf den Sportplatz ´entführten´, um zu erfahren, welche Unterstützung das Land für den Ausbau des Sportkomplexes beisteuern kann. Umso mehr freue ich mich, dass alle jetzt in den Startlöchern stehen, auch wenn damit zunächst einige Einschränkungen für den Sportunterricht der Grundschule oder den beliebten Sonnenscheincup verbunden sein werden. Aber ich bin sicher, das Ergebnis wird das alles vergessen lassen“, so der Minister.

Für den Schul- und Vereinssport werden das Rasenspielfeld und die Laufbahnen erneuert, gleichzeitig wird im Rahmen der Baumaßnahmen auch der räumliche Zuschnitt des Platzes den Bedürfnissen besser als bisher angepasst.

Freuen kann sich ebenso die Freiwillige Feuerwehr Marlow, denn Minister Caffier hat auch einen Bewilligungsbescheid über rund 127.000 EUR für ein neues Löschfahrzeug (TLF 3000 mit Staffelbesatzung) mitgebracht. Es soll ein altes und unwirtschaftliches Fahrzeug (Baujahr 1972) ersetzen.

„Das letzte Jahr war für die Gemeindefeuerwehr Marlow ein ereignisreiches, wie ich auf der Homepage nachlesen konnte: 55 Einsätze, davon 16 Brand-, 36 Hilfeleistungs- und 3 sonstige Einsätze. Allen in Erinnerung ist sicher noch der plötzliche Wintereinbruch mit starkem Schneefall zu Ostern 2018, der auch im Vogelpark Marlow große Schäden anrichtete. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren gehören immer mit zu den Ersten, bei denen um Hilfe gerufen wird. Umso wichtiger ist eine ordentliche technische Ausstattung, mit der sie ihre Einsätze bewältigen können.“

Die Freiwillige Feuerwehr Marlow ist als Stützpunktfeuerwehr eingestuft. Gemäß des neuen Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern wird sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt und sie erfüllt Aufgaben des örtlichen und überörtlichen Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung im Stadtbereich und den eingemeindeten Ortsteilen. Besondere Einsatzschwerpunkte sind verschiedene Gewerbe- und Industriebetriebe, Hotels, Verkehrswege und der Vogelpark.

Stadt Franzburg erhält Zuwendungsbescheid für Sporthalle

Franzburg – Die Stadt Franzburg (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Bauministerium eine Zuwendung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für den Ersatzneubau einer Einfeld-Sporthalle an der „Martha Müller-Grählert“-Schule. Die Mittel kommen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsprogramm im Bereich Städtebau. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2,2 Millionen Euro.

Nach erfolgter Sanierung der Regionalschule mit Grundschulanteil beabsichtigt die Stadt die Schulsporthalle zu erneuern, um die öffentliche Daseinsvorsorge für den schulpädagogischen Bereich zu sichern und zu stärken. Nach dem Abbruch der nicht sanierungswürdigen Turnhalle soll auf dem Schulgelände eine neue Einfeld-Sporthalle mit den Außenmaßen von ca. 32 Meter mal 15 Meter, einem flach geneigten Satteldach und im Dachfirst liegender Lichtbandkuppel errichtet werden. An den Längsseiten der Halle erschließen sich tiefergelegene Anbauten mit einem Pultdach. Eine Anbauseite ist für Geräteräume vorgesehen, die breitere Seite für die zweireihige Tribüne für den Zuschauerbereich mit etwa 46 Sitzplätzen. Hinter der Tribüne entstehen Umkleide- und Sanitärräume sowie ein Vereinsraum.

Die Sporthalle soll vorrangig für den Schulsport genutzt werden, aber auch für den Breitensport und kleinere Turniere. Voraussichtlich im April dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen und im Sommer 2020 abgeschlossen sein.

Zusammenspiel geht in Verlängerung

WEMAG unterstützt seit zehn Jahren als Premiumpartner Landesfußballverband MV

Schwerin – Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LFV) hat einen großen Fan und Förderer: den kommunalen Energieversorger WEMAG mit Sitz in der Landeshauptstadt Schwerin. Die Premiumpartnerschaft besteht schon seit 2009 und wurde am 15. Januar im Rahmen des LFV-Jahresempfangs um weitere drei Jahre verlängert.

„Als Energieversorger sind wir fest in der Region verankert. Wir betreiben hier Wertschöpfung und tragen ein Stück weit soziale Verantwortung. Deshalb unterstützen wir den Breitensport, damit er in den ländlichen Gebieten unseres Bundeslandes für viele erlebbar wird. Das passt zu unserem Auftrag als Flächenversorger“, sagte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG, am Rande der gestrigen Vertragsunterzeichnung in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock.

Die WEMAG unterstützt den Verband nicht nur finanziell, sondern auch materiell. Seit Beginn der Partnerschaft im Sommer 2009 hat der Öko-Energieversorger den Teams mehr als 300 Spielbälle, etwa 800 Trikots sowie zahlreiche Medaillen und Pokale gesponsert. Insgesamt wurden mehr als 350 Teams ausgezeichnet und mit Prämien geehrt.

Seit der Spielzeit 2015/2016 unterstützt der Schweriner Energieversorger zusätzlich den Fairplay-Cup, der den Team- und Toleranz-Gedanken des Mannschaftssports unterstreicht. „Neben Fußballerischem wie Flanke und Zweikampf werden auf dem Spielfeld auch Werte und Normen vermittelt. Fairplay, Integrität, Verantwortungsbewusstsein: alles Dinge, die auch in anderen Lebenslagen wichtig sind“, sagt Thomas Murche weiter.

„In einer sonst eher wechselhaften Zeit ist es gut, auf eine beständige Partnerschaft wie die mit der WEMAG bauen zu können. Es freut uns sehr, dass wir die Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren kontinuierlich fortführen werden. Besonders bemerkenswert ist, dass die Unterstützung weiterhin vorrangig dem Nachwuchsfußball in Mecklenburg-Vorpommern zugutekommt. Und das gilt nicht nur für den Spielbetrieb in den WEMAG-Ligen, sondern auch für Qualifizierungsprojekte wie zum Beispiel den Junior-Coach“, sagte der Präsident des Landesfußballverbandes MV, Joachim Masuch.

Der am 15. Januar 2019 geschlossene Vertrag läuft bis zum 31. Dezember 2021. „Mit unserem Engagement wollen wir den Landesfußballverband in seiner sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung unterstützen und mit dafür sorgen, dass dem Fußball nicht die Talente ausgehen“, meinte WEMAG-Vorstand Murche.

Neubrandenburg erhält Zuwendungsbescheid für Sporthalle

Neubrandenburg – Bauminister Christian Pegel übergibt jetzt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro für den Abbruch der Sporthalle und den Ersatzneubau einer Zweifeld-Sporthalle an der Pestalozzischule an den Bürgermeister Neubrandenburgs, Silvio Witt. Die Mittel kommen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4,3 Millionen Euro.

Im Katharinenviertel östlich der Altstadt Neubrandenburgs soll die nicht mehr sanierungswürdige „Ruhland“-Turnhalle mit Tonnendach aus den 1970er Jahren abgerissen werden. Dort entsteht eine Zweifeld-Sporthalle, die energetisch den heutigen Anforderungen entspricht.

Die Turnhalle nutzen die angrenzenden Schulen – die Regionalschule „Fritz Reuter“, die Grundschule „Uns Hüsung“ und das Förderzentrum „Pestalozzi“ – sowie Vereine. Das Spielfeld der Halle soll 22 mal 45 Meter groß sein und mittels Trennvorhängen in drei Spielbereiche unterteilt werden. Der Sanitär- und Umkleidebereich ist für 92 Sportler ausgelegt, also maximal für drei Schulklassen.

Der Hallenkörper wird als Stahlbetonstützenkonstruktion errichtet. Die tieferliegenden Gebäudeteile werden in Anlehnung an das angrenzende Schuldenkmal der Pestalozzischule im Bereich des Erdgeschosses verklinkert.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im dritten Quartal 2019 beginnen und Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein.

Neptun-Schwimmhalle: Über eine halbe Million Euro für Modernisierung

Ministerin Hesse: Wasserspringen hat in Rostock eine lange Tradition

Rostock – Land und Bund unterstützen die Sanierung der Unteren Turnhalle der Neptun-Schwimmhalle in Rostock mit 548.323 Euro. Die Trainingsstätte des Bundesnachwuchsstützpunktes Wasserspringen soll energetisch und brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Außerdem müssen die Trainings- und Wettkampfbedingungen in der Halle an internationale Standards und Sicherheitsbestimmungen angepasst werden. 220.000 Euro der Förderung stammen aus Landesmitteln, den übrigen Teil steuert der Bund zu.

„Unsere Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler brauchen ausgezeichnete Bedingungen, damit sie Spitzenleistungen zeigen können“, betonte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit der Modernisierung der Unteren Turnhalle machen wir möglich, dass sich die jungen Springerinnen und Springer weiterhin angemessen vorbereiten können. Wir unternehmen damit nicht nur etwas für den Leistungssport, sondern tun gleichzeitig etwas für den Denkmalschutz. So wird am Gebäude selbst deutlich: Wasserspringen hat in Rostock eine lange Tradition. Und diese wollen wir pflegen“, sagte Hesse.

Die Untere Turnhalle im Hallenschwimmbad „Neptun“ in Rostock ist mit der installierten Akrobahn, den beiden Longenanlagen und der Trockensprunggrube speziell auf die Bedürfnisse und den täglichen Trainingsbetrieb der Sportlerinnen und Sportler des Bundesnachwuchsstützpunktes Wasserspringen ausgerichtet. Neben dem Trainingsbetrieb steht die Untere Turnhalle für Trainings- und Qualifikationslehrgänge der Nationalmannschaften (Jugend- bis Seniorenbereich) sowie bei Wettkämpfen als Vorbereitungs- und Aufwärmstätte zur Verfügung.

Das Hallenschwimmbad „Neptun“ in Rostock wurde am 7. Oktober 1955 nach drei Jahren Bauzeit mit einer 25-Meter Halle, Marmorsaal und Wandelgängen eröffnet und galt damals als eine der mordernsten Schwimmhallen Europas. 1963 folgten die Lehrschwimmhalle und mehrere Turnhallen. In der 1971 gebauten 50-Meter-Halle wurde ursprünglich ausschließlich für den Leistungs­sport trainiert. Inzwischen steht das Schwimmbad für den Schul-, Breiten- und Leistungs­sport sowie den öffentlichen Betrieb zur Verfügung. Seit den 2000er Jahren wird der Gebäudekomplex Schritt für Schritt saniert. In den Jahren 2014 und 2017 erfolgten Umbauten im Foyer und im Marmorsaal.

Jahresrückblick: Schulsportliche Wettbewerbe 2018

Ministerin Hesse: Ergebnisse können sich auch in diesem Jahr sehen lassen

Schwerin – Bundesfinalveranstaltungen von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRANIERT FÜR PARALYMPICS haben eine lange Tradition. Mittlerweile nehmen mehr als 8.000 Aktive, Betreuerinnen und Betreuer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter an den Bundesfinalveranstaltungen in Berlin und dem jeweiligen Austragungsort der Winterfinals teil. Mecklenburg-Vorpommern hatte im Jahr 2018 einen Anteil von über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich über die Kreis-, Regional- und Landesebene für dieses Ereignis beim größten Schulsportwettbewerb der Welt qualifizieren mussten.

„Voraussetzung für eine Teilnahme ist Leistungsbereitschaft, Disziplin Teamgeist und Fairness“, sagte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Dies sind Charaktereigenschaften, die die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Sport weiterbringen, sondern weit über die Schulzeit hinaus wirken können. Die Mühen haben sich gelohnt, denn die Ergebnisse können sich auch in diesem Jahr sehen lassen“, lobte Hesse.

Insgesamt haben Schülerinnen und Schüler neun Podestplatzierungen in den Sportarten Handball, Volleyball, Leichtathletik, Triathlon und im Schwimmen erreicht. „Besonders beeindruckend waren dabei ein zweiter und zwei dritte Plätze in drei von vier Altersklassen durch das Sportgymnasium Neubrandenburg und die Christophorusschule Rostock in der Leichtathletik. Im Handball konnte durch das Sportgymnasium Schwerin bei den Jungen und Mädchen nach sehr spannenden Finalspielen die Silbermedaillen errungen werden. Im Rudern hat zum wiederholten Male das Hansagymnasium Stralsund eine Medaille erkämpft. Diesmal war es im Vierer mit Steuerfrau das Mädchenteam“, sagte die Bildungs- und Sportministerin. Der Grundstein für diese tolle Leistung hierfür sei die gute Kooperation mit dem Stralsunder Ruderclub.

Bei den paralympischen Wettbewerben haben die Schülerinnen und Schüler vom Mecklenburgischen Förderzentrum für Körperbehinderte die Bronzemedaille im Schwimmen erreicht. Im Rahmen dieses Bundesfinals findet ein gemeinsamer Wettbewerb der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap statt. „Unsere Landesstaffel konnte einen hervorragenden dritten Platz erzielen. Die Schulmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern haben insgesamt wieder einmal gezeigt, dass ihre Leistungen in vielen Sportarten das Niveau mitbestimmen. Danken möchte ich auch Lehrkräften und Eltern, die ihren Teil dazu beitragen, dass diese Leistungen möglich werden. Toll wäre, wenn wir einige der jungen Talente zukünftig bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen sehen“, meinte Hesse.

Volleyball Champions League

30.000 Euro für SSC-Teilnahme an Volleyball Champions League / Ministerin Hesse: Für den SSC entstehen erhebliche Mehraufwendungen

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse drückt den Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin für alle weiteren Champions League Spiele die Daumen. Das Land unterstützt die Teilnahme des SSC am wichtigsten europäischen Pokalwettbewerb für Volleyballvereinsmeisterschaften in der Saison 2018/2019 mit 30.000 Euro. Beim Bundesliga-Heimspiel gestern Abend gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg hat die Sportministerin diese Botschaft überbracht und die Spielerinnen angefeuert.

„Die Leistungen unserer Volleyballerinnen können sich sehenlassen“, lobte Sportministerin Birgit Hesse. „Das Spiel gestern Abend war spannend, hat aber den Spielerinnen vom SSC einiges abverlangt. Umso mehr freue ich mich, dass sie in der Bundesliga ungeschlagen bleiben. Ich wünsche den Volleyballerinnen, dass sie auch Erfolge einfahren, wenn sie sich mit den Besten in Europa messen. Mit neun Perspektiv- bzw. Nachwuchskadern zeigt die Volleyballmannschaft, dass Mecklenburg-Vorpommern erfolgreiche Leistungssportlerinnen hervorbringen kann“, betonte Hesse.

„Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben sich in diesem Jahr als einzige Mannschaft aus unserem Land für die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb qualifiziert. Durch die Förderung machen wir möglich, dass die Nachwuchsathletinnen in diesem hochklassigen internationalen Wettbewerb auch starten können“, erläuterte Sportministerin Hesse. „Für den SSC entstehen im Unterschied zu anderen Mannschaften erhebliche Mehraufwendungen. Die Startlizenz ist sehr teuer und im Ausland erzielen Volleyballmannschaften erhebliche Einnahmen durch Fernsehübertragungen. In Deutschland ist das nicht der Fall. Wer auf solch einem hohen Niveau spielt, soll es auch tun“, sagte die Ministerin.

Sport tagt in Güstrow

Ministerin Hesse: LSB ist für anstehende Herausforderungen gut gerüstet

Güstrow – Sportministerin Birgit Hesse hat den 21. Landessporttag des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern (LSB) heute in Güstrow genutzt, um die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen organisiertem Sport und Land hervorzuheben. Dabei zeigte sie sich zuversichtlich, dass der LSB die anstehende Aufgabe, Konzepte für die mittel- und langfristige Zukunftsfestigkeit der Bundesstützpunkte (BSP) in Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln, mit seinen neuen Handlungsspielräumen meistern werde.

„Mit einer erhöhten Sportförderung und vier Millionen Euro zusätzlich aus dem Sportpakt verfügen die Verantwortlichen über gute Bedingungen für den Sport“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Lösungssuche für den dauerhaften Erhalt der Bundesstützpunkte und die erforderliche Anzahl von Bundeskadern sollte sich aber nicht ausschließlich auf Geld fokussieren, sondern im Blick behalten, dass Leistungssport und gerade auch die Nachwuchsarbeit nicht zuerst auf modernster Ausstattung fußen. Vieles hängt ab vom Engagement der Eltern und Trainer, von mitziehenden Schulen und Arbeitgebern und auch von den Sportlerinnen und Sportlern selber“, betonte die Ministerin und sprach allen ehrenamtlich im Sport Engagierten ihren Dank aus.

Um einen weiteren Teil zur Nachwuchsförderung beizutragen, sehe der aktuelle Entwurf der Schulgesetznovelle vor, dass das Land den Schulkostenbeitrag für Schülerinnen und Schüler aus anderen Bundesländern, die besondere sportliche Leistungsvoraussetzungen erfüllen, an die Träger der Sportgymnasien zahle, erklärte Hesse. Damit habe die Landesregierung eine Anregung des LSB aufgegriffen.

„Dass gerade die Schulen ein guter Anknüpfungspunkt für den Sport sind, haben wir auch zu Jahresbeginn mit der Kooperationsvereinbarung zum ganztägigen Lernen besiegelt, zu deren ersten Unterzeichnern auch der LSB gehörte“, sagte die Ministerin.

Der Landessporttag mit den Delegierten aus den Sportverbänden und -vereinen fand heute im Bürgerhaus Güstrow statt. Er ist das oberste Organ des Sportbundes in MV und wird jährlich veranstaltet.

Im laufenden Jahr stellt das Land dem Sport Fördermittel von insgesamt mehr als 14 Mio. Euro zu Verfügung.

Anklamer Rettungsschwimmer fliegen zur WM

Anklam – Kurz vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer nach Adelaide (Australien) überreichte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute einen Zuwendungsbescheid an das SWIM&RESCUE Team der DLRG-Ortsgruppe aus Anklam.

Die Zuwendung in Höhe von 23.400 Euro kommt zu gleichen Teilen aus Mittel des Wirtschaftsministeriums und aus dem Vorpommern-Fonds und unterstützt die Rettungsschwimmer bei den Reisekosten.

„Wir freuen uns, dass die Anklamer Rettungsschwimmer es durch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft schon soweit geschafft haben. Das steht für die Ausdauer, Qualität, Leistung und auch Einsatzbereitschaft des gesamten Teams vor Ort. Wir drücken allen Beteiligten die Daumen. Allein die Teilnahme an den Wettkämpfen ist schon ein Riesenerfolg der Rettungsschwimmer aus Vorpommern. Sie sind sportliche Botschafter für unser Land und im Besonderen für Vorpommern“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

„Wir wünschen den Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern aus Vorpommern bei den Wettkämpfen in Australien viel Glück und drücken die Daumen. Wir sind sehr stolz darauf, dass die Qualifikation zur WM gelungen ist und unterstützen dieses Vorhaben sehr gern. Vertreten Sie unser Mecklenburg-Vorpommern in der Welt und bringen Sie tolle Eindrücke mit nach Hause“, gab Dahlemann den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern mit auf den Weg.

Auch bei den Trainingsbedingungen hilft die Landesregierung dem Schwimmverein und der Hansestadt Anklam.

Dahlemann: „Die Förderung des Schwimmhallen Ersatzneubaus im Rahmen des Anklamer Dreiklang ist eine gute Botschaft für Schwimmfreunde. Das stärkt die Vereinsarbeit und schafft hochmoderne und effiziente Bedingungen.“