Anklamer Rettungsschwimmer fliegen zur WM

Anklam – Kurz vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer nach Adelaide (Australien) überreichte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute einen Zuwendungsbescheid an das SWIM&RESCUE Team der DLRG-Ortsgruppe aus Anklam.

Die Zuwendung in Höhe von 23.400 Euro kommt zu gleichen Teilen aus Mittel des Wirtschaftsministeriums und aus dem Vorpommern-Fonds und unterstützt die Rettungsschwimmer bei den Reisekosten.

„Wir freuen uns, dass die Anklamer Rettungsschwimmer es durch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft schon soweit geschafft haben. Das steht für die Ausdauer, Qualität, Leistung und auch Einsatzbereitschaft des gesamten Teams vor Ort. Wir drücken allen Beteiligten die Daumen. Allein die Teilnahme an den Wettkämpfen ist schon ein Riesenerfolg der Rettungsschwimmer aus Vorpommern. Sie sind sportliche Botschafter für unser Land und im Besonderen für Vorpommern“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

„Wir wünschen den Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern aus Vorpommern bei den Wettkämpfen in Australien viel Glück und drücken die Daumen. Wir sind sehr stolz darauf, dass die Qualifikation zur WM gelungen ist und unterstützen dieses Vorhaben sehr gern. Vertreten Sie unser Mecklenburg-Vorpommern in der Welt und bringen Sie tolle Eindrücke mit nach Hause“, gab Dahlemann den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern mit auf den Weg.

Auch bei den Trainingsbedingungen hilft die Landesregierung dem Schwimmverein und der Hansestadt Anklam.

Dahlemann: „Die Förderung des Schwimmhallen Ersatzneubaus im Rahmen des Anklamer Dreiklang ist eine gute Botschaft für Schwimmfreunde. Das stärkt die Vereinsarbeit und schafft hochmoderne und effiziente Bedingungen.“

Gute Signale für den Sport aus St. Wendel

Ministerin Hesse: Finanzierung unserer Bundesstützpunkte 2019 und 2020 sicher

Schwerin -. Bei der Sportministerkonferenz in St. Wendel im Saarland haben sich die Länder einstimmig auf eine Bund-Länder-Vereinbarung zum Spitzensport verständigt. Die Bund-Länder-Vereinbarung regelt die Finanzierung der Bundesstützpunkte in Deutschland.

„Ich freue mich über die Ergebnisse, die wir erzielt haben“, lobte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Finanzierung unserer Bundesstützpunkte in den Jahren 2019 und 2020, die als Übergangsjahre eingestuft sind, ist damit sicher. Das ist wichtig, damit die Kader dort weiter trainieren können. Ich habe mich in der Ministerrunde dafür eingesetzt, dass eine Evaluierungsklausel in die Vereinbarung aufgenommen wird. Dies ist auch erfolgt. Ich danke meinen Länderkollegen, die dieses Vorhaben einstimmig unterstützt haben“, so Hesse.

Außerdem hat die Sportministerkonferenz über die Anerkennung der Stützpunkte durch den Bund diskutiert. „In der Runde habe ich die Interessen von Mecklenburg-Vorpommern noch einmal deutlich gemacht. Unsere Bundesstützpunkte müssen erhalten bleiben“, bekräftigte Sportministerin Hesse. „Ich habe mich sehr über die Unterstützung meines bayerischen Kollegen gefreut, der meiner Meinung ist, dass Leistungssport ohne Breitensport nicht möglich ist. Spitzensport muss auf breiten regionalen Schultern liegen, weil sonst keine Spitze entsteht. Der Deutsche Olympische Sportbund will darüber mit dem Bund in Nachverhandlungen treten. Das alles sind gute Signale für den Sport aus St. Wendel“, betonte Hesse.

Die wesentlichen Inhalte der Bund-Länder-Vereinbarung:

  • Die Bundesförderung der Olympiastützpunkte wird im Sinne einer finanziellen Gleichbehandlung nach Verursacherprinzip vereinheitlicht. Dies entspricht einer langjährigen Forderung der Sportministerkonferenz (SMK).
  • Im Bereich der Betriebskosten der Sportstätten für den Spitzensport werden Bund und Länder zukünftig ebenfalls diese nach Verursacherprinzip finanzieren.
  • Die hauptamtlichen Bundesstützpunktleiter – ein neues Strukturelement im Spitzensport – werden hälftig von Bund und Ländern finanziert, dadurch wird eine bessere Durchsetzung der Richtlinienkompetenz der Spitzenverbände erwartet.
  • Die Länder werden zukünftig länderübergreifende Forschungsprojekte zum Nachwuchsleistungssport am Institut für angewandte Trainingswissenschaft mit einem Betrag von insgesamt bis zu 1,5 Mio. Euro unterstützen.
  • Bund und Länder bekennen sich im Grundsatz zur Gleichstellung des olympischen und paralympischen Sports. Für den paralympischen Spitzensport wird ein deutlicher Ausbau der Strukturen angestrebt.
  • Der Bereich der mischfinanzierten Trainer wird mit den beteiligten Partnern einer genauen Analyse unterzogen.

Gemeinde Mönchgut investiert in Turnhalle für die Grundschule

Insel Rügen – Die drei Gemeinden Gager, Middelhagen und Thiessow haben sich zum 1. Januar dieses Jahres zur neuen Gemeinde Mönchgut (Landkreis Vorpommern-Rügen) zusammengeschlossen. Die Grundschule in Gager, die 1957 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht, wird von den Kindern aus Gager, Middelhagen und Thiessow besucht. Allerdings gibt es dort keine Turnhalle, es existiert nur ein größerer Sportraum und wann immer es das Wetter zulässt, machen die Mädchen und Jungen draußen ihren Sportunterricht.

Das soll sich nun endlich ändern und mit Hilfe von Fördermitteln kann die Gemeinde Mönchgut die dringend nötigen Investitionen angehen. Innenminister Lorenz Caffier übergab dazu heute am Schulstandort einen Förderbescheid über 303.300 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Mönchgut Hartwig Diwisch.

„Die Sporthalle wird zu einer enormen Qualitätsverbesserung für den Schul- und Breitensport führen und auch den Schulstandort für die kommenden Jahre stärken. Sicher werden sich auch die Vereine darauf freuen“, ist der Minister überzeugt. „Schulbedingungen sind zudem oft auch wichtige Kriterien für die Wohnortentscheidung junger Eltern. Das Geld, das die Gemeinde hier für eine bessere kommunale Infrastruktur investiert, ist gut angelegt.“

Als erste Gemeinde des Landes hatte die Gemeinde Mönchgut im Sommer einen Bewilligungsbescheid des Innenministeriums über eine Fusionszuweisung in Höhe von 800.000 Euro nach dem Gemeinde-Leitbildgesetz erhalten. Entsprechend einer Festlegung im Gebietsänderungsvertrag wird das Geld unter anderem auch für den Bau der neuen Schulsporthalle verwendet.

Innenminister Caffier lobte die Gemeinde: „Das Beispiel zeigt, dass alle von einem solchen Schritt profitieren können, wenn man sachorientiert miteinander verhandelt und die Bürgerinnen und Bürger mitnimmt. Ich hoffe, dass bis zur Kommunalwahl 2019 noch weitere Gemeinden diesen Weg beschreiten und die vom Land bereitgestellten Prämien für sinnvolle kommunale Maßnahmen nutzbar machen werden.“

„Sterne des Sports“ – Sportvereine leuchten in Rostock

Ministerin Hesse: Ohne den großen Einsatz wären viele Sportprojekte gar nicht möglich

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich 27.100 Mitglieder von Sportvereinen in einem Ehrenamt, wie aus dem Sportentwicklungsbericht 2015/2016 hervorgeht. Der Bericht wird im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der 16 Landessportbünde und des Instituts für Sportwissenschaft alle zwei Jahre erstellt. Der jüngste Bericht zeigt auf, dass die ehrenamtlichen Positionen von 8.600 Frauen und 18.500 Männern besetzt werden. Dabei handelt es sich um Vorstandsposten, Trainer, Übungsleiter, Jugendleiter, Schieds- und Kampfrichter. Bei der Festveranstaltung „Sterne des Sports“ am Abend in Rostock lobte Sportministerin Birgit Hesse die Vereinsarbeit.

„Wenn wir uns die Leistungen der Ehrenamtlichen anschauen, wird deutlich, warum Sport das gesellschaftliche Miteinander fördert“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Ohne den großen Einsatz wären viele Sportprojekte gar nicht möglich. Ich danke allen Aktiven für ihren Einsatz und gehe fest davon aus, dass sie ihn als sinnvolle Freizeitbeschäftigung empfinden. Außerdem gratuliere ich den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern zu den ‚Oscars des Breitensports‛, wie die ‚Sterne des Sports‛ liebevoll genannt werden“, so Hesse.

Neben den Ehrenamtlichen engagieren sich in Mecklenburg-Vorpommern 72.240 Mitglieder der Sportvereine als freiwillige Helfer, wie aus dem Sportentwicklungsbericht weiter hervorgeht. Das sind 30,6 Prozent der Mitglieder aller Sportvereine hierzulande. Sie beteiligen sich unentgeltlich an Arbeitseinsätzen und Sportveranstaltungen, übernehmen Fahrdienste oder helfen bei Renovierungen von Vereinsheimen und der Sanierung von Sportstätten. Mit dem Sportpakt 2018 bis 2021 hat das Land die Sportförderung auf rund 10 Millionen Euro pro Jahr verstärkt. Im Jahr 2018 stehen mit über 14 Millionen Euro sogar deutlich mehr Sportfördermittel bereit.

„Mit dem Sportpakt unterstützen wir vor allem den Breitensport“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit den Fördermitteln für Ehrenamtsprojekte kann der Landessportbund beispielsweise Vereine unbürokratisch unterstützen. Vereine machen Kindern und Jugendlichen Lust auf Bewegung, begeistern sie für Sportarten und sorgen damit für ihren eigenen Nachwuchs. Hier werden auch Talente gesucht und entdeckt, die dann mit besonderen Angeboten weiter gefördert werden sollen. Auch für den Nachwuchsleistungssport stellt die Landesregierung zusätzliche Fördermittel bereit“, erläuterte Hesse.

Waldstadion in Grabow erhält Flutlichtanlage

Ministerin Hesse: Für die Sportler verlängern sich die Trainingszeiten erheblich

Grabow – Sportministerin Birgit Hesse hat am Freitag, 2. November 2018, die Sportgemeinschaft 03 Ludwigslust/Grabow besucht. Das Waldstadion in Grabow, das durch den Verein genutzt wird, soll eine Flutlichtanlage erhalten. Das Land unterstützt die Anschaffung und den Neubau mit insgesamt 66.607 Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Fußball ist eigentlich nicht von Jahreszeiten abhängig“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Im Waldstadion in Grabow ist er das bislang aber schon. Das Gelände liegt außerhalb des Stadtzentrums und ist unbeleuchtet. Mit einer Flutlichtanlage soll es möglich sein, auch in den Herbst- und Wintermonaten bis in den späten Nachmittag und in die frühen Abendstunden hinein zu trainieren. Für die Sportlerinnen und Sportler verlängern sich dadurch die Trainingszeiten erheblich“, betonte Hesse.

Das Waldstadion in Grabow soll mit einer LED-Flutlichtanlage ausgestattet werden. Die Anlage soll aus sechs Masten und 12 Flutlichtstrahlern mit einer Lichtpunkthöhe von 16 Metern besehen. Die Gesamtkosten für die Neuanschaffung belaufen sich auf ca. 99.000 Euro.

Turnhalle in Semlow erhält neue Heizanlage

Semlow – Die Turnhalle in der Gemeinde Semlow im Kreis Vorpommern-Rügen wird modernisiert. Heute übergab der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 15.000 Euro für die Modernisierung der Heizanlage.

„Die Halle wird für den Vereinssport und auch für kulturelle Veranstaltungen in Semlow genutzt. Sie ist ein wichtiger Treffpunkt in der Gemeinde. Deshalb unterstützt die Landesregierung sehr gern die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Heizanlage“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei seinem Besuch in Semlow.

Mit dem Vorpommern-Fonds fördert die Landesregierung Projekte zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der regionalen Identität im Landesteil Vorpommern. „Dieses Vorhaben erfüllt gleich mehrere dieser Kriterien. Sport führt Menschen zusammen und trägt so zum sozialen Zusammenhalt bei. Und Kultur braucht modern ausgestattete Veranstaltungsorte. Auch deshalb ist uns die Entscheidung für Semlow sehr leicht gefallen“, so der Staatssekretär.

Schuljahr 2016/2017: Schwimmunterricht an 97,5 Prozent der Grundschulen

Ministerin Hesse: Kinder sollten so früh wie möglich Schwimmen lernen

Schwerin – Im Schuljahr 2016/2017 haben 272 von 279 staatlichen Grundschulen Schwimmunterricht erteilt. Das sind 97,5 Prozent aller staatlichen Grundschulen. Lediglich an 7 Schulen hatte es keinen Schwimmunterricht gegeben. An diesen sieben Schulen hat es aber im Folgejahr ein entsprechendes Angebot für den Schwimmunterricht gegeben.

„In einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern sollten Kinder so früh wie möglich Schwimmen lernen“, betonte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse im Landtag. „Über den Rahmenplan Sport für die Grundschule sehen wir vor, dass Kinder am Ende der 4. Klasse schwimmen können sollen und dass sie außerdem Verhaltensweisen für Hygiene und die Baderegeln beherrschen. Uns allen ist klar, dass das nur aufgeht, wenn der Schwimmunterricht auch stattfindet. Um genau das sicherzustellen, hat die Landesregierung gemeinsam mit den Schulträgern in den vergangenen Jahren viel getan.“

Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse lobte Organisationen wie die DLRG, den ASB oder das DRK. Sie alle setzten sich mit großem Engagement dafür ein, Kindern frühzeitig das Schwimmen beizubringen. Die Schwimmfähigkeit von Schülerinnen und Schülern im Zeugnis aufführen zu wollen, lehnte Hesse hingegen ab.

„Das Schwimmen hat deshalb seinen festen Platz in der Schule, einen eigenen Platz auf dem Zeugnis hat es nicht – schlicht und einfach, weil es dort nicht hingehört“, sagte sie. „Ein Zeugnis ist dazu da, den Schülerinnen bzw. Schülern und deren Eltern einen Überblick zu geben über ihre Entwicklung im Unterricht und ihren Leistungsstand. Diese Leistungen manifestieren sich in Noten für die jeweiligen Fächer. Eines dieser Fächer heißt Sport und dazu gehört das Schwimmen. Die Leistungen, die die Kinder im Schwimmbecken zeigen, fließen in die Sportnote mit ein“, so Hesse.

Spitzensport: Debatte um Bundesstützpunkte im Landtag

Ministerin Hesse: Langfristige Lösung für Bundesstützpunkte muss unser Ziel sein

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse setzt sich dafür ein, dass die Bundesstützpunkte in Mecklenburg-Vorpommern langfristig erhalten bleiben und weiterhin auskömmlich durch den Bund finanziert werden. Im Landtag haben die Abgeordneten über die Situation des Spitzensports debattiert. Dabei ging es auch um die drei Bundesstützpunkte „Segeln“ in Rostock-Warnemünde, „Kanu“ und „Triathlon“ in Neubrandenburg, die im Zuge der Leistungssportreform zunächst um eine weitere Anerkennung bangen mussten.

„Was wir nun schwarz auf weiß haben, ist die offizielle Anerkennung der Bundesstützpunkte. Die entsprechenden Bescheide aus dem Bundesinnenministerium liegen uns mittlerweile vor“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Danach werden auch die drei Bundesstützpunkte ‚Segeln‛, ‚Kanu‛ und ‚Triathlon‛ bestätigt – zumindest bis 2020. Diese Aussicht ist erst einmal eine Erleichterung. Sie bedeutet aber keineswegs eine langfristige Lösung für die Standorte Neubrandenburg und Rostock-Warnemünde. Eine solche aber muss unser Ziel sein, denn alles andere wäre für den Nachwuchsleistungssport hier im Land fatal“, betonte Hesse.

„Die ganze Diskussion um den Erhalt der Stützpunkte und die erforderliche Anzahl von Bundeskadern fokussiert sich nun fast ausschließlich auf das Geld“, so Sportministerin Hesse. Nach bisherigen Informationen plant der Bund, sich nur noch an der Finanzierung der Trainergehälter zu beteiligen. Für die Betriebskosten der Bundesstützpunkte sollen die Länder aufkommen. „Mecklenburg-Vorpommern hat mit dem Sportpakt 2018 – 2021 die Basis für den Spitzensport solide untermauert und dem Landessportbund neue Handlungsspielräume eröffnet. Über den Sportpakt stehen insgesamt vier Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, die unter anderem für die Nachwuchsförderung und die Anschaffung von Großsportgeräten vorgesehen sind“, erläuterte die Ministerin.

„Und auch in der jetzigen Situation habe ich das Gespräch mit dem Landessportbund gesucht, um zu beraten, wie wir die drei in Rede stehenden Bundesstützpunkte zukunftsfest machen können, also die Bedingungen dafür schaffen können, dass sie auch über 2020 ihren Status behalten und die entsprechenden Fördergelder erhalten. Bei der Sportministerkonferenz Anfang November im Saarland werde ich mich mit Nachdruck für unsere Stützpunkte einsetzen. Außerdem werde ich deutlich machen, dass die Art und Weise der Kommunikation aus Berlin eine mangelnde Wertschätzung erkennen lässt, für alle, die hier seit Jahren und Jahrzehnten hervorragende Arbeit im und für den Sport leisten“, so Hesse.

Fußball-EM im Jahr 2024

Minister Caffier fordert mehr Vorrunden-Spielorte in ostdeutschen Stadien

Schwerin – Mit großer Freude hat der Minister für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern und Sprecher der unionsgeführten Innenressorts der Länder, Lorenz Caffier, die gestrige Entscheidung der Uefa aufgenommen, dass die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland stattfinden wird.

„Für mich ist das auch ein Beleg dafür, welche große Achtung und Anerkennung Deutschland insgesamt und der deutsche Sport im Besonderen in ganz Europa genießt“, so Caffier. „Ich bin mir sicher, dass Deutschland ein würdiger Gastgeber sein wird.“

Zugleich forderte er den DFB aber auch auf, noch einmal über die Vergabe der Spielorte nachzudenken. Er sprach sich für mehr Austragungsorte in den ostdeutschen Bundesländern aus. Nach bisheriger Planung sind mit Berlin und Leipzig lediglich zwei Spielorte aus Ostdeutschland vorgesehen.

„28 Jahre nach dem Mauerfall wäre die EM 2024 ein gutes Signal an die Menschen hier und eine gute Gelegenheit für den DFB, dem ostdeutschen Fußball neuen Schwung zu verleihen. Neben Leipzig wären auch Rostock, Magdeburg oder Dresden geeignet. Als Sprecher der CDU-Innenminister werde ich bei einem ohnehin geplanten Treffen mit den Spitzen des DFB die Gelegenheit nutzen, eindringlich dafür zu werben.“

Redefiner Hengstparaden 2018 erzielen Besucherzuwachs

Redefin – Die Redefiner Hengstparaden 2018 haben gegenüber dem Vorjahr einen leichten Besucherzuwachs zu verzeichnen. Insgesamt hatten an drei September-Sonntagen 9.800 Zuschauer das Programm der Hengstparaden verfolgt, 800 mehr als im Vorjahr. „Ich freue mich, dass auch Bundespräsident a. D., Dr. Joachim Gauck, am 23. September zu Gast bei der 3. Hengstparade war“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Der Minister – er hatte zuvor das sanierte Landstallmeisterhaus als neu geschaffenen Ort für Tourismus, Tagungen und Gastronomie eingeweiht – bescheinigte dem vierstündigen Showprogramm der Hengstparaden einen Qualitätssprung. Schaubilder waren zeitlich gestrafft und der Programmablauf um Gastschaubilder erweitert worden, die das Landgestüt Redefin nicht selbst liefern kann. Unter anderem begeisterte Iseulys Deslé aus Belgien mit ihrer Freiheitsdressur. Erstmals zu erleben war außerdem ein Trachten-Reigen mit Schwarzwälder Kaltblütern des Haupt- und Landgestüts Marbach, eine Show mit Pferden, Hunden und Ziegen der Familie Krüger-Degener und freilaufende Vollblutaraberherde vom Arabergestüt Ismer in Ströhen bei Diepholz.

„Die Hengstparaden haben sich einmal mehr als der absolute Publikumsmagnet auf dem Landgestüt Redefin erwiesen“, so Backhaus.

Zum Jahresende 2018 werden die Ergebnisse einer Besucherumfrage zu den Hengstparaden auf dem Landgestüt Redefin vorliegen. Die Umfrage werde für eine Masterarbeit wissenschaftlich aufbereitet, teilte das Gestüt mit.

Das Landgestüt Redefin war 1812 durch Herzog Friedrich Franz I von Mecklenburg-Schwerin gegründet worden. Seither ist es nicht nur ein Ort qualitativ hochwertiger Pferdezucht, sondern heute auch Dienstleister in allen Fragen der Pferdehaltung sowie in der Ausbildung von Pferdesportlern, Reitern und Fahrern. „Das Landgestüt ist auch dem Erhalt des kulturellen Erbes in MV verpflichtet. In den Dreiklang aus Zucht, Ausbildung sowie Kultur und Tourismus reihen sich auch die Redefiner Hengstparaden ein“, sagte Minister Backhaus.

Waldecker Justizvollzugsbedienstete gewinnen Volleyballmeisterschaft

Justizministerin Katy Hoffmeister gratuliert zum Erfolg: „Ich freue mich, dass Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2020 Ausrichter des Wettbewerbs ist“

Justizministerin Katy Hoffmeister mit Vertretern der Volleyballmannschaft der JVA Waldeck

Justizministerin Katy Hoffmeister mit Vertretern der Volleyballmannschaft der JVA Waldeck

Gelsenkirchen – Das Team der Justizvollzugsanstalt Waldeck war einer der Sieger der 39. Deutschen Volleyballmeisterschaften der Justizvollzugsbediensteten in Gelsenkirchen in diesem Sommer. Insgesamt waren 44 Mannschaften aus ganz Deutschland in einem A- und einem B-Turnier gegeneinander angetreten. Die Waldecker setzten sich im A-Turnier durch.

„Ich gratuliere zum Erfolg, auch zu der sportlichen Leistung. Ein gutes Training fördert die Sicherheit im Justizvollzug unseres Landes. Ich freue mich, dass im Jahr 2020 Mecklenburg-Vorpommern Ausrichter der 41. Deutschen Volleyballmeisterschaften der Justizvollzugsbediensteten sein darf. Meine Unterstützung zur Organisation des Turniers ist sicher“, sagte Justizministerin Hoffmeister als sie Vertreter des Erfolgsteams im Ministerium begrüßte.

„Ich finde das Engagement unserer Vollzugsbediensteten sehr begrüßenswert. Eine sportliche Teamleistung krönt ein kollegiales und familiäres Miteinander. Ich habe den guten Zusammenhalt der Bediensteten bei meinem Aktionstag in der JVA Waldeck erleben dürfen. In allen Anstalten leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorragende Arbeit. Die Belange unserer Bediensteten sind uns wichtig. Daher bereist auch Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner derzeit alle Justizvollzugsanstalten“, so Justizministerin Hoffmeister.

492.000 Euro für den Güstrower Sportclub 09 e.V.

Güstrow – Sportministerin Birgit Hesse hat den Güstrower Sportclub 09 e.V. besucht. Der Verein will die Trainingsbedingungen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadions verbessern. So sollen ein Naturrasenplatz mit Flutlicht- und Beregnungsanlage geschaffen, Umkleide-, Sanitär- und ein Materialcontainer aufgestellt werden. Das Land unterstützt das Vorhaben über die Sportstättenförderung in diesem Jahr mit 492.892 Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Der Güstrower Sportclub 09 hat viel vor“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Wir wollen den Verein unterstützen, eine bessere Situation für die Fußballerinnen und Fußballer zu schaffen. Ich begrüße das gut durchdachte Konzept, den Fußball in Güstrow bis 2025 an einem Standort zu konzentrieren. Mit einem neuen Naturrasenplatz wird es eine größere Sportfläche für Trainingseinheiten und für Sportwettkämpfe geben. Eine Beregnungsanlage wird gerade in Sommern wie diesem ihre wertvollen Dienste leisten“, so Hesse.

Der Güstrower SC 09 ist im Jahr 2010 aus der Fusion des VfL Grün-Gold Güstrow und des PSV 90 Güstrow hervorgegangen und zählt heute etwa 1.500 Mitglieder. Ein Drittel ist in der Fußballabteilung aktiv. Der Verein bietet ein vielfältiges und breites Sportangebot und gliedert sich in 17 Abteilungen und Sportgruppen. Der Güstrower SC 09 zählt zu den zehn mitgliederstärksten Vereinen in Mecklenburg-Vorpommern und leistet mit seinen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in der Region.

Zustimmungsbescheid für Sportplatz am Dubnaring

Greifswald – Bauminister Christian Pegel übergibt am Freitag (07.09.2018) in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) dem Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Dr. Stefan Fassbinder eine Förderzusage in Höhe von rund 200.000 Euro aus Städtebaufördermitteln. Die Stadt plant, den Wohngebietspark im Stadtteil „Schönwalde 1“ weiter aufzuwerten und die Freizeitangebote zu erweitern.

Der vor 20 Jahren errichtete Wohngebietspark wurde von den Bewohnerinnen und Bewohnern gut angenommen. Hauptanziehungspunkt für Freizeitsportler ist der Kunstrasenplatz mit den umliegenden Sportanlagen am Dubnaring. Nun soll diese Anlage für Kinder und Kleinkinder sowie für Fitnessinteressierte erweitert werden.Vorgesehen ist, einen eingezäunten Kinderspielbereich mit Spielgeräten wie Klettergerüst, Wippe und Rutsche sowie im mittleren Bereich Fitnessgeräte zu errichten. Außerdem sollen überdachte Sitzplatzbereiche am Sportplatz, am Spielplatz und am Weg zum Grillen geschaffen und diese mit Bänken und Papierkörben ausgestattet werden.

Die Maßnahme soll im dritten Quartal dieses Jahres begonnen und voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 fertig gestellt werden. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 250.000 Euro.

Dahlemann: Land stärkt Wolgaster Vielfalt im Sport

Wolgast – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergab heute einen Zuwendungsbescheid zur Förderung einer umfassenden Sanierung des Vereinsgebäudes des SSV Wolgast an die Vereinsführung.

„Durch einfache Reparaturarbeiten wäre das vorhandene Gebäude für die weitere Nutzung nicht mehr geeignet gewesen. Daher freue ich mich sehr, dass aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds – ELER“ der Trainings-und Wettkampfbetrieb aufrechterhalten werden kann. Das ist gut angelegtes Geld zur Stärkung des Sports“, sagte Dahlemann bei der Übergabe des Bescheides.

Der Verein erhält für die Sanierung des Daches, der Beleuchtung, der Eingangstür und weiterer Maßnahmen Mittel in Höhe von 88.200 Euro. Der Umfang der gesamten Baumaßnahme umfasst ca.131.000 Euro. Der Sportschützenverein Wolgast besteht seit 1990 und hat derzeit 115 Mitglieder, davon 15 Kinder und Jugendliche.

„Die Wolgaster betreiben ihren Sport nicht nur im Bereich der Erwachsenen, sondern auch sehr erfolgreich im Schüler- und Jugendbereich. Das Projekt „Gemeinsam Sport in Schule und Verein“ wird von den Vereinsmitgliedern aktiv unterstützt. Dieses vielfältige ehrenamtliche Engagement der Mitglieder unterstützt die Landesregierung sehr gern, denn die Vielfalt im Sport ist wichtig für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vorpommern“, betonte der Staatssekretär abschließend.

Rostocker Triathlon in den Startlöchern

Ministerin Hesse: Respekt vor Dreifach-Leistung

Rostock – Wenn am kommenden Sonntag wieder rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Rostocker OSPA Triathlon an den Start gehen, drückt Sportministerin Birgit Hesse ihnen als Schirmherrin der Wettbewerbe die Daumen.

„Vor dieser Sportart und allen, die sie betreiben, kann man nur den Hut ziehen. Die Dreifachbelastung in so enger Taktung stellt riesige Anforderungen an die körperliche Fitness und auch das mentale Durchhaltevermögen. Ich bin immer wieder schwer beeindruckt von den Athletinnen und Athleten, die sich diesem Wettkampf stellen“, sagte die Ministerin im Vorfeld der Veranstaltung.

„Die Sportlerinnen und Sportler können sich auf das Rostocker Publikum und ein akribisch organisiertes Event freuen, denn die Veranstalter haben sich ordentlich ins Zeug gelegt, um auch den Triathlon in der Hansestadt auch ein 35. Mal zu realisieren. Dafür bedanke ich mich, denn solche Highlights sind eine tolle Werbung für unser sportliches Mecklenburg-Vorpommern“, betonte Hesse.

Der 35. Rostocker OSPA Triathlon findet am Sonntag, 2. September 2018, im IGA Park Rostock Schmarl statt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen die olympische Distanz und die Sprintdistanz zur Verfügung. Für beide Strecken gibt es Einzel- und Staffelwettbewerbe. Sportministerin Birgit Hesse hat nach 2017 zum zweiten Mal die Schirmherrschaft übernommen und die Urkunden für die Finisher signiert.