Stadt Franzburg erhält Zuwendungsbescheid für Sporthalle

Franzburg – Die Stadt Franzburg (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Bauministerium eine Zuwendung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro für den Ersatzneubau einer Einfeld-Sporthalle an der „Martha Müller-Grählert“-Schule. Die Mittel kommen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsprogramm im Bereich Städtebau. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2,2 Millionen Euro.

Nach erfolgter Sanierung der Regionalschule mit Grundschulanteil beabsichtigt die Stadt die Schulsporthalle zu erneuern, um die öffentliche Daseinsvorsorge für den schulpädagogischen Bereich zu sichern und zu stärken. Nach dem Abbruch der nicht sanierungswürdigen Turnhalle soll auf dem Schulgelände eine neue Einfeld-Sporthalle mit den Außenmaßen von ca. 32 Meter mal 15 Meter, einem flach geneigten Satteldach und im Dachfirst liegender Lichtbandkuppel errichtet werden. An den Längsseiten der Halle erschließen sich tiefergelegene Anbauten mit einem Pultdach. Eine Anbauseite ist für Geräteräume vorgesehen, die breitere Seite für die zweireihige Tribüne für den Zuschauerbereich mit etwa 46 Sitzplätzen. Hinter der Tribüne entstehen Umkleide- und Sanitärräume sowie ein Vereinsraum.

Die Sporthalle soll vorrangig für den Schulsport genutzt werden, aber auch für den Breitensport und kleinere Turniere. Voraussichtlich im April dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen und im Sommer 2020 abgeschlossen sein.

Zusammenspiel geht in Verlängerung

WEMAG unterstützt seit zehn Jahren als Premiumpartner Landesfußballverband MV

Schwerin – Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LFV) hat einen großen Fan und Förderer: den kommunalen Energieversorger WEMAG mit Sitz in der Landeshauptstadt Schwerin. Die Premiumpartnerschaft besteht schon seit 2009 und wurde am 15. Januar im Rahmen des LFV-Jahresempfangs um weitere drei Jahre verlängert.

„Als Energieversorger sind wir fest in der Region verankert. Wir betreiben hier Wertschöpfung und tragen ein Stück weit soziale Verantwortung. Deshalb unterstützen wir den Breitensport, damit er in den ländlichen Gebieten unseres Bundeslandes für viele erlebbar wird. Das passt zu unserem Auftrag als Flächenversorger“, sagte Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG, am Rande der gestrigen Vertragsunterzeichnung in der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock.

Die WEMAG unterstützt den Verband nicht nur finanziell, sondern auch materiell. Seit Beginn der Partnerschaft im Sommer 2009 hat der Öko-Energieversorger den Teams mehr als 300 Spielbälle, etwa 800 Trikots sowie zahlreiche Medaillen und Pokale gesponsert. Insgesamt wurden mehr als 350 Teams ausgezeichnet und mit Prämien geehrt.

Seit der Spielzeit 2015/2016 unterstützt der Schweriner Energieversorger zusätzlich den Fairplay-Cup, der den Team- und Toleranz-Gedanken des Mannschaftssports unterstreicht. „Neben Fußballerischem wie Flanke und Zweikampf werden auf dem Spielfeld auch Werte und Normen vermittelt. Fairplay, Integrität, Verantwortungsbewusstsein: alles Dinge, die auch in anderen Lebenslagen wichtig sind“, sagt Thomas Murche weiter.

„In einer sonst eher wechselhaften Zeit ist es gut, auf eine beständige Partnerschaft wie die mit der WEMAG bauen zu können. Es freut uns sehr, dass wir die Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren kontinuierlich fortführen werden. Besonders bemerkenswert ist, dass die Unterstützung weiterhin vorrangig dem Nachwuchsfußball in Mecklenburg-Vorpommern zugutekommt. Und das gilt nicht nur für den Spielbetrieb in den WEMAG-Ligen, sondern auch für Qualifizierungsprojekte wie zum Beispiel den Junior-Coach“, sagte der Präsident des Landesfußballverbandes MV, Joachim Masuch.

Der am 15. Januar 2019 geschlossene Vertrag läuft bis zum 31. Dezember 2021. „Mit unserem Engagement wollen wir den Landesfußballverband in seiner sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung unterstützen und mit dafür sorgen, dass dem Fußball nicht die Talente ausgehen“, meinte WEMAG-Vorstand Murche.

Neubrandenburg erhält Zuwendungsbescheid für Sporthalle

Neubrandenburg – Bauminister Christian Pegel übergibt jetzt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro für den Abbruch der Sporthalle und den Ersatzneubau einer Zweifeld-Sporthalle an der Pestalozzischule an den Bürgermeister Neubrandenburgs, Silvio Witt. Die Mittel kommen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4,3 Millionen Euro.

Im Katharinenviertel östlich der Altstadt Neubrandenburgs soll die nicht mehr sanierungswürdige „Ruhland“-Turnhalle mit Tonnendach aus den 1970er Jahren abgerissen werden. Dort entsteht eine Zweifeld-Sporthalle, die energetisch den heutigen Anforderungen entspricht.

Die Turnhalle nutzen die angrenzenden Schulen – die Regionalschule „Fritz Reuter“, die Grundschule „Uns Hüsung“ und das Förderzentrum „Pestalozzi“ – sowie Vereine. Das Spielfeld der Halle soll 22 mal 45 Meter groß sein und mittels Trennvorhängen in drei Spielbereiche unterteilt werden. Der Sanitär- und Umkleidebereich ist für 92 Sportler ausgelegt, also maximal für drei Schulklassen.

Der Hallenkörper wird als Stahlbetonstützenkonstruktion errichtet. Die tieferliegenden Gebäudeteile werden in Anlehnung an das angrenzende Schuldenkmal der Pestalozzischule im Bereich des Erdgeschosses verklinkert.

Die Arbeiten sollen voraussichtlich im dritten Quartal 2019 beginnen und Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein.

Neptun-Schwimmhalle: Über eine halbe Million Euro für Modernisierung

Ministerin Hesse: Wasserspringen hat in Rostock eine lange Tradition

Rostock – Land und Bund unterstützen die Sanierung der Unteren Turnhalle der Neptun-Schwimmhalle in Rostock mit 548.323 Euro. Die Trainingsstätte des Bundesnachwuchsstützpunktes Wasserspringen soll energetisch und brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Außerdem müssen die Trainings- und Wettkampfbedingungen in der Halle an internationale Standards und Sicherheitsbestimmungen angepasst werden. 220.000 Euro der Förderung stammen aus Landesmitteln, den übrigen Teil steuert der Bund zu.

„Unsere Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler brauchen ausgezeichnete Bedingungen, damit sie Spitzenleistungen zeigen können“, betonte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit der Modernisierung der Unteren Turnhalle machen wir möglich, dass sich die jungen Springerinnen und Springer weiterhin angemessen vorbereiten können. Wir unternehmen damit nicht nur etwas für den Leistungssport, sondern tun gleichzeitig etwas für den Denkmalschutz. So wird am Gebäude selbst deutlich: Wasserspringen hat in Rostock eine lange Tradition. Und diese wollen wir pflegen“, sagte Hesse.

Die Untere Turnhalle im Hallenschwimmbad „Neptun“ in Rostock ist mit der installierten Akrobahn, den beiden Longenanlagen und der Trockensprunggrube speziell auf die Bedürfnisse und den täglichen Trainingsbetrieb der Sportlerinnen und Sportler des Bundesnachwuchsstützpunktes Wasserspringen ausgerichtet. Neben dem Trainingsbetrieb steht die Untere Turnhalle für Trainings- und Qualifikationslehrgänge der Nationalmannschaften (Jugend- bis Seniorenbereich) sowie bei Wettkämpfen als Vorbereitungs- und Aufwärmstätte zur Verfügung.

Das Hallenschwimmbad „Neptun“ in Rostock wurde am 7. Oktober 1955 nach drei Jahren Bauzeit mit einer 25-Meter Halle, Marmorsaal und Wandelgängen eröffnet und galt damals als eine der mordernsten Schwimmhallen Europas. 1963 folgten die Lehrschwimmhalle und mehrere Turnhallen. In der 1971 gebauten 50-Meter-Halle wurde ursprünglich ausschließlich für den Leistungs­sport trainiert. Inzwischen steht das Schwimmbad für den Schul-, Breiten- und Leistungs­sport sowie den öffentlichen Betrieb zur Verfügung. Seit den 2000er Jahren wird der Gebäudekomplex Schritt für Schritt saniert. In den Jahren 2014 und 2017 erfolgten Umbauten im Foyer und im Marmorsaal.

Jahresrückblick: Schulsportliche Wettbewerbe 2018

Ministerin Hesse: Ergebnisse können sich auch in diesem Jahr sehen lassen

Schwerin – Bundesfinalveranstaltungen von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRANIERT FÜR PARALYMPICS haben eine lange Tradition. Mittlerweile nehmen mehr als 8.000 Aktive, Betreuerinnen und Betreuer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter an den Bundesfinalveranstaltungen in Berlin und dem jeweiligen Austragungsort der Winterfinals teil. Mecklenburg-Vorpommern hatte im Jahr 2018 einen Anteil von über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich über die Kreis-, Regional- und Landesebene für dieses Ereignis beim größten Schulsportwettbewerb der Welt qualifizieren mussten.

„Voraussetzung für eine Teilnahme ist Leistungsbereitschaft, Disziplin Teamgeist und Fairness“, sagte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Dies sind Charaktereigenschaften, die die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Sport weiterbringen, sondern weit über die Schulzeit hinaus wirken können. Die Mühen haben sich gelohnt, denn die Ergebnisse können sich auch in diesem Jahr sehen lassen“, lobte Hesse.

Insgesamt haben Schülerinnen und Schüler neun Podestplatzierungen in den Sportarten Handball, Volleyball, Leichtathletik, Triathlon und im Schwimmen erreicht. „Besonders beeindruckend waren dabei ein zweiter und zwei dritte Plätze in drei von vier Altersklassen durch das Sportgymnasium Neubrandenburg und die Christophorusschule Rostock in der Leichtathletik. Im Handball konnte durch das Sportgymnasium Schwerin bei den Jungen und Mädchen nach sehr spannenden Finalspielen die Silbermedaillen errungen werden. Im Rudern hat zum wiederholten Male das Hansagymnasium Stralsund eine Medaille erkämpft. Diesmal war es im Vierer mit Steuerfrau das Mädchenteam“, sagte die Bildungs- und Sportministerin. Der Grundstein für diese tolle Leistung hierfür sei die gute Kooperation mit dem Stralsunder Ruderclub.

Bei den paralympischen Wettbewerben haben die Schülerinnen und Schüler vom Mecklenburgischen Förderzentrum für Körperbehinderte die Bronzemedaille im Schwimmen erreicht. Im Rahmen dieses Bundesfinals findet ein gemeinsamer Wettbewerb der Schülerinnen und Schüler mit und ohne Handicap statt. „Unsere Landesstaffel konnte einen hervorragenden dritten Platz erzielen. Die Schulmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern haben insgesamt wieder einmal gezeigt, dass ihre Leistungen in vielen Sportarten das Niveau mitbestimmen. Danken möchte ich auch Lehrkräften und Eltern, die ihren Teil dazu beitragen, dass diese Leistungen möglich werden. Toll wäre, wenn wir einige der jungen Talente zukünftig bei Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen sehen“, meinte Hesse.

Volleyball Champions League

30.000 Euro für SSC-Teilnahme an Volleyball Champions League / Ministerin Hesse: Für den SSC entstehen erhebliche Mehraufwendungen

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse drückt den Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin für alle weiteren Champions League Spiele die Daumen. Das Land unterstützt die Teilnahme des SSC am wichtigsten europäischen Pokalwettbewerb für Volleyballvereinsmeisterschaften in der Saison 2018/2019 mit 30.000 Euro. Beim Bundesliga-Heimspiel gestern Abend gegen die Roten Raben aus Vilsbiburg hat die Sportministerin diese Botschaft überbracht und die Spielerinnen angefeuert.

„Die Leistungen unserer Volleyballerinnen können sich sehenlassen“, lobte Sportministerin Birgit Hesse. „Das Spiel gestern Abend war spannend, hat aber den Spielerinnen vom SSC einiges abverlangt. Umso mehr freue ich mich, dass sie in der Bundesliga ungeschlagen bleiben. Ich wünsche den Volleyballerinnen, dass sie auch Erfolge einfahren, wenn sie sich mit den Besten in Europa messen. Mit neun Perspektiv- bzw. Nachwuchskadern zeigt die Volleyballmannschaft, dass Mecklenburg-Vorpommern erfolgreiche Leistungssportlerinnen hervorbringen kann“, betonte Hesse.

„Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben sich in diesem Jahr als einzige Mannschaft aus unserem Land für die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb qualifiziert. Durch die Förderung machen wir möglich, dass die Nachwuchsathletinnen in diesem hochklassigen internationalen Wettbewerb auch starten können“, erläuterte Sportministerin Hesse. „Für den SSC entstehen im Unterschied zu anderen Mannschaften erhebliche Mehraufwendungen. Die Startlizenz ist sehr teuer und im Ausland erzielen Volleyballmannschaften erhebliche Einnahmen durch Fernsehübertragungen. In Deutschland ist das nicht der Fall. Wer auf solch einem hohen Niveau spielt, soll es auch tun“, sagte die Ministerin.

Sport tagt in Güstrow

Ministerin Hesse: LSB ist für anstehende Herausforderungen gut gerüstet

Güstrow – Sportministerin Birgit Hesse hat den 21. Landessporttag des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern (LSB) heute in Güstrow genutzt, um die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen organisiertem Sport und Land hervorzuheben. Dabei zeigte sie sich zuversichtlich, dass der LSB die anstehende Aufgabe, Konzepte für die mittel- und langfristige Zukunftsfestigkeit der Bundesstützpunkte (BSP) in Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln, mit seinen neuen Handlungsspielräumen meistern werde.

„Mit einer erhöhten Sportförderung und vier Millionen Euro zusätzlich aus dem Sportpakt verfügen die Verantwortlichen über gute Bedingungen für den Sport“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Lösungssuche für den dauerhaften Erhalt der Bundesstützpunkte und die erforderliche Anzahl von Bundeskadern sollte sich aber nicht ausschließlich auf Geld fokussieren, sondern im Blick behalten, dass Leistungssport und gerade auch die Nachwuchsarbeit nicht zuerst auf modernster Ausstattung fußen. Vieles hängt ab vom Engagement der Eltern und Trainer, von mitziehenden Schulen und Arbeitgebern und auch von den Sportlerinnen und Sportlern selber“, betonte die Ministerin und sprach allen ehrenamtlich im Sport Engagierten ihren Dank aus.

Um einen weiteren Teil zur Nachwuchsförderung beizutragen, sehe der aktuelle Entwurf der Schulgesetznovelle vor, dass das Land den Schulkostenbeitrag für Schülerinnen und Schüler aus anderen Bundesländern, die besondere sportliche Leistungsvoraussetzungen erfüllen, an die Träger der Sportgymnasien zahle, erklärte Hesse. Damit habe die Landesregierung eine Anregung des LSB aufgegriffen.

„Dass gerade die Schulen ein guter Anknüpfungspunkt für den Sport sind, haben wir auch zu Jahresbeginn mit der Kooperationsvereinbarung zum ganztägigen Lernen besiegelt, zu deren ersten Unterzeichnern auch der LSB gehörte“, sagte die Ministerin.

Der Landessporttag mit den Delegierten aus den Sportverbänden und -vereinen fand heute im Bürgerhaus Güstrow statt. Er ist das oberste Organ des Sportbundes in MV und wird jährlich veranstaltet.

Im laufenden Jahr stellt das Land dem Sport Fördermittel von insgesamt mehr als 14 Mio. Euro zu Verfügung.

Anklamer Rettungsschwimmer fliegen zur WM

Anklam – Kurz vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft der Rettungsschwimmer nach Adelaide (Australien) überreichte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute einen Zuwendungsbescheid an das SWIM&RESCUE Team der DLRG-Ortsgruppe aus Anklam.

Die Zuwendung in Höhe von 23.400 Euro kommt zu gleichen Teilen aus Mittel des Wirtschaftsministeriums und aus dem Vorpommern-Fonds und unterstützt die Rettungsschwimmer bei den Reisekosten.

„Wir freuen uns, dass die Anklamer Rettungsschwimmer es durch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft schon soweit geschafft haben. Das steht für die Ausdauer, Qualität, Leistung und auch Einsatzbereitschaft des gesamten Teams vor Ort. Wir drücken allen Beteiligten die Daumen. Allein die Teilnahme an den Wettkämpfen ist schon ein Riesenerfolg der Rettungsschwimmer aus Vorpommern. Sie sind sportliche Botschafter für unser Land und im Besonderen für Vorpommern“, betonte Wirtschaftsminister Glawe.

„Wir wünschen den Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern aus Vorpommern bei den Wettkämpfen in Australien viel Glück und drücken die Daumen. Wir sind sehr stolz darauf, dass die Qualifikation zur WM gelungen ist und unterstützen dieses Vorhaben sehr gern. Vertreten Sie unser Mecklenburg-Vorpommern in der Welt und bringen Sie tolle Eindrücke mit nach Hause“, gab Dahlemann den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern mit auf den Weg.

Auch bei den Trainingsbedingungen hilft die Landesregierung dem Schwimmverein und der Hansestadt Anklam.

Dahlemann: „Die Förderung des Schwimmhallen Ersatzneubaus im Rahmen des Anklamer Dreiklang ist eine gute Botschaft für Schwimmfreunde. Das stärkt die Vereinsarbeit und schafft hochmoderne und effiziente Bedingungen.“

Gute Signale für den Sport aus St. Wendel

Ministerin Hesse: Finanzierung unserer Bundesstützpunkte 2019 und 2020 sicher

Schwerin -. Bei der Sportministerkonferenz in St. Wendel im Saarland haben sich die Länder einstimmig auf eine Bund-Länder-Vereinbarung zum Spitzensport verständigt. Die Bund-Länder-Vereinbarung regelt die Finanzierung der Bundesstützpunkte in Deutschland.

„Ich freue mich über die Ergebnisse, die wir erzielt haben“, lobte Sportministerin Birgit Hesse. „Die Finanzierung unserer Bundesstützpunkte in den Jahren 2019 und 2020, die als Übergangsjahre eingestuft sind, ist damit sicher. Das ist wichtig, damit die Kader dort weiter trainieren können. Ich habe mich in der Ministerrunde dafür eingesetzt, dass eine Evaluierungsklausel in die Vereinbarung aufgenommen wird. Dies ist auch erfolgt. Ich danke meinen Länderkollegen, die dieses Vorhaben einstimmig unterstützt haben“, so Hesse.

Außerdem hat die Sportministerkonferenz über die Anerkennung der Stützpunkte durch den Bund diskutiert. „In der Runde habe ich die Interessen von Mecklenburg-Vorpommern noch einmal deutlich gemacht. Unsere Bundesstützpunkte müssen erhalten bleiben“, bekräftigte Sportministerin Hesse. „Ich habe mich sehr über die Unterstützung meines bayerischen Kollegen gefreut, der meiner Meinung ist, dass Leistungssport ohne Breitensport nicht möglich ist. Spitzensport muss auf breiten regionalen Schultern liegen, weil sonst keine Spitze entsteht. Der Deutsche Olympische Sportbund will darüber mit dem Bund in Nachverhandlungen treten. Das alles sind gute Signale für den Sport aus St. Wendel“, betonte Hesse.

Die wesentlichen Inhalte der Bund-Länder-Vereinbarung:

  • Die Bundesförderung der Olympiastützpunkte wird im Sinne einer finanziellen Gleichbehandlung nach Verursacherprinzip vereinheitlicht. Dies entspricht einer langjährigen Forderung der Sportministerkonferenz (SMK).
  • Im Bereich der Betriebskosten der Sportstätten für den Spitzensport werden Bund und Länder zukünftig ebenfalls diese nach Verursacherprinzip finanzieren.
  • Die hauptamtlichen Bundesstützpunktleiter – ein neues Strukturelement im Spitzensport – werden hälftig von Bund und Ländern finanziert, dadurch wird eine bessere Durchsetzung der Richtlinienkompetenz der Spitzenverbände erwartet.
  • Die Länder werden zukünftig länderübergreifende Forschungsprojekte zum Nachwuchsleistungssport am Institut für angewandte Trainingswissenschaft mit einem Betrag von insgesamt bis zu 1,5 Mio. Euro unterstützen.
  • Bund und Länder bekennen sich im Grundsatz zur Gleichstellung des olympischen und paralympischen Sports. Für den paralympischen Spitzensport wird ein deutlicher Ausbau der Strukturen angestrebt.
  • Der Bereich der mischfinanzierten Trainer wird mit den beteiligten Partnern einer genauen Analyse unterzogen.

Gemeinde Mönchgut investiert in Turnhalle für die Grundschule

Insel Rügen – Die drei Gemeinden Gager, Middelhagen und Thiessow haben sich zum 1. Januar dieses Jahres zur neuen Gemeinde Mönchgut (Landkreis Vorpommern-Rügen) zusammengeschlossen. Die Grundschule in Gager, die 1957 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht, wird von den Kindern aus Gager, Middelhagen und Thiessow besucht. Allerdings gibt es dort keine Turnhalle, es existiert nur ein größerer Sportraum und wann immer es das Wetter zulässt, machen die Mädchen und Jungen draußen ihren Sportunterricht.

Das soll sich nun endlich ändern und mit Hilfe von Fördermitteln kann die Gemeinde Mönchgut die dringend nötigen Investitionen angehen. Innenminister Lorenz Caffier übergab dazu heute am Schulstandort einen Förderbescheid über 303.300 Euro an den Bürgermeister der Gemeinde Mönchgut Hartwig Diwisch.

„Die Sporthalle wird zu einer enormen Qualitätsverbesserung für den Schul- und Breitensport führen und auch den Schulstandort für die kommenden Jahre stärken. Sicher werden sich auch die Vereine darauf freuen“, ist der Minister überzeugt. „Schulbedingungen sind zudem oft auch wichtige Kriterien für die Wohnortentscheidung junger Eltern. Das Geld, das die Gemeinde hier für eine bessere kommunale Infrastruktur investiert, ist gut angelegt.“

Als erste Gemeinde des Landes hatte die Gemeinde Mönchgut im Sommer einen Bewilligungsbescheid des Innenministeriums über eine Fusionszuweisung in Höhe von 800.000 Euro nach dem Gemeinde-Leitbildgesetz erhalten. Entsprechend einer Festlegung im Gebietsänderungsvertrag wird das Geld unter anderem auch für den Bau der neuen Schulsporthalle verwendet.

Innenminister Caffier lobte die Gemeinde: „Das Beispiel zeigt, dass alle von einem solchen Schritt profitieren können, wenn man sachorientiert miteinander verhandelt und die Bürgerinnen und Bürger mitnimmt. Ich hoffe, dass bis zur Kommunalwahl 2019 noch weitere Gemeinden diesen Weg beschreiten und die vom Land bereitgestellten Prämien für sinnvolle kommunale Maßnahmen nutzbar machen werden.“

„Sterne des Sports“ – Sportvereine leuchten in Rostock

Ministerin Hesse: Ohne den großen Einsatz wären viele Sportprojekte gar nicht möglich

Rostock – In Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich 27.100 Mitglieder von Sportvereinen in einem Ehrenamt, wie aus dem Sportentwicklungsbericht 2015/2016 hervorgeht. Der Bericht wird im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der 16 Landessportbünde und des Instituts für Sportwissenschaft alle zwei Jahre erstellt. Der jüngste Bericht zeigt auf, dass die ehrenamtlichen Positionen von 8.600 Frauen und 18.500 Männern besetzt werden. Dabei handelt es sich um Vorstandsposten, Trainer, Übungsleiter, Jugendleiter, Schieds- und Kampfrichter. Bei der Festveranstaltung „Sterne des Sports“ am Abend in Rostock lobte Sportministerin Birgit Hesse die Vereinsarbeit.

„Wenn wir uns die Leistungen der Ehrenamtlichen anschauen, wird deutlich, warum Sport das gesellschaftliche Miteinander fördert“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Ohne den großen Einsatz wären viele Sportprojekte gar nicht möglich. Ich danke allen Aktiven für ihren Einsatz und gehe fest davon aus, dass sie ihn als sinnvolle Freizeitbeschäftigung empfinden. Außerdem gratuliere ich den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern zu den ‚Oscars des Breitensports‛, wie die ‚Sterne des Sports‛ liebevoll genannt werden“, so Hesse.

Neben den Ehrenamtlichen engagieren sich in Mecklenburg-Vorpommern 72.240 Mitglieder der Sportvereine als freiwillige Helfer, wie aus dem Sportentwicklungsbericht weiter hervorgeht. Das sind 30,6 Prozent der Mitglieder aller Sportvereine hierzulande. Sie beteiligen sich unentgeltlich an Arbeitseinsätzen und Sportveranstaltungen, übernehmen Fahrdienste oder helfen bei Renovierungen von Vereinsheimen und der Sanierung von Sportstätten. Mit dem Sportpakt 2018 bis 2021 hat das Land die Sportförderung auf rund 10 Millionen Euro pro Jahr verstärkt. Im Jahr 2018 stehen mit über 14 Millionen Euro sogar deutlich mehr Sportfördermittel bereit.

„Mit dem Sportpakt unterstützen wir vor allem den Breitensport“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Mit den Fördermitteln für Ehrenamtsprojekte kann der Landessportbund beispielsweise Vereine unbürokratisch unterstützen. Vereine machen Kindern und Jugendlichen Lust auf Bewegung, begeistern sie für Sportarten und sorgen damit für ihren eigenen Nachwuchs. Hier werden auch Talente gesucht und entdeckt, die dann mit besonderen Angeboten weiter gefördert werden sollen. Auch für den Nachwuchsleistungssport stellt die Landesregierung zusätzliche Fördermittel bereit“, erläuterte Hesse.

Waldstadion in Grabow erhält Flutlichtanlage

Ministerin Hesse: Für die Sportler verlängern sich die Trainingszeiten erheblich

Grabow – Sportministerin Birgit Hesse hat am Freitag, 2. November 2018, die Sportgemeinschaft 03 Ludwigslust/Grabow besucht. Das Waldstadion in Grabow, das durch den Verein genutzt wird, soll eine Flutlichtanlage erhalten. Das Land unterstützt die Anschaffung und den Neubau mit insgesamt 66.607 Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Fußball ist eigentlich nicht von Jahreszeiten abhängig“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Im Waldstadion in Grabow ist er das bislang aber schon. Das Gelände liegt außerhalb des Stadtzentrums und ist unbeleuchtet. Mit einer Flutlichtanlage soll es möglich sein, auch in den Herbst- und Wintermonaten bis in den späten Nachmittag und in die frühen Abendstunden hinein zu trainieren. Für die Sportlerinnen und Sportler verlängern sich dadurch die Trainingszeiten erheblich“, betonte Hesse.

Das Waldstadion in Grabow soll mit einer LED-Flutlichtanlage ausgestattet werden. Die Anlage soll aus sechs Masten und 12 Flutlichtstrahlern mit einer Lichtpunkthöhe von 16 Metern besehen. Die Gesamtkosten für die Neuanschaffung belaufen sich auf ca. 99.000 Euro.

Turnhalle in Semlow erhält neue Heizanlage

Semlow – Die Turnhalle in der Gemeinde Semlow im Kreis Vorpommern-Rügen wird modernisiert. Heute übergab der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 15.000 Euro für die Modernisierung der Heizanlage.

„Die Halle wird für den Vereinssport und auch für kulturelle Veranstaltungen in Semlow genutzt. Sie ist ein wichtiger Treffpunkt in der Gemeinde. Deshalb unterstützt die Landesregierung sehr gern die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Heizanlage“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei seinem Besuch in Semlow.

Mit dem Vorpommern-Fonds fördert die Landesregierung Projekte zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der regionalen Identität im Landesteil Vorpommern. „Dieses Vorhaben erfüllt gleich mehrere dieser Kriterien. Sport führt Menschen zusammen und trägt so zum sozialen Zusammenhalt bei. Und Kultur braucht modern ausgestattete Veranstaltungsorte. Auch deshalb ist uns die Entscheidung für Semlow sehr leicht gefallen“, so der Staatssekretär.

Schuljahr 2016/2017: Schwimmunterricht an 97,5 Prozent der Grundschulen

Ministerin Hesse: Kinder sollten so früh wie möglich Schwimmen lernen

Schwerin – Im Schuljahr 2016/2017 haben 272 von 279 staatlichen Grundschulen Schwimmunterricht erteilt. Das sind 97,5 Prozent aller staatlichen Grundschulen. Lediglich an 7 Schulen hatte es keinen Schwimmunterricht gegeben. An diesen sieben Schulen hat es aber im Folgejahr ein entsprechendes Angebot für den Schwimmunterricht gegeben.

„In einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern sollten Kinder so früh wie möglich Schwimmen lernen“, betonte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse im Landtag. „Über den Rahmenplan Sport für die Grundschule sehen wir vor, dass Kinder am Ende der 4. Klasse schwimmen können sollen und dass sie außerdem Verhaltensweisen für Hygiene und die Baderegeln beherrschen. Uns allen ist klar, dass das nur aufgeht, wenn der Schwimmunterricht auch stattfindet. Um genau das sicherzustellen, hat die Landesregierung gemeinsam mit den Schulträgern in den vergangenen Jahren viel getan.“

Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse lobte Organisationen wie die DLRG, den ASB oder das DRK. Sie alle setzten sich mit großem Engagement dafür ein, Kindern frühzeitig das Schwimmen beizubringen. Die Schwimmfähigkeit von Schülerinnen und Schülern im Zeugnis aufführen zu wollen, lehnte Hesse hingegen ab.

„Das Schwimmen hat deshalb seinen festen Platz in der Schule, einen eigenen Platz auf dem Zeugnis hat es nicht – schlicht und einfach, weil es dort nicht hingehört“, sagte sie. „Ein Zeugnis ist dazu da, den Schülerinnen bzw. Schülern und deren Eltern einen Überblick zu geben über ihre Entwicklung im Unterricht und ihren Leistungsstand. Diese Leistungen manifestieren sich in Noten für die jeweiligen Fächer. Eines dieser Fächer heißt Sport und dazu gehört das Schwimmen. Die Leistungen, die die Kinder im Schwimmbecken zeigen, fließen in die Sportnote mit ein“, so Hesse.

Spitzensport: Debatte um Bundesstützpunkte im Landtag

Ministerin Hesse: Langfristige Lösung für Bundesstützpunkte muss unser Ziel sein

Schwerin – Sportministerin Birgit Hesse setzt sich dafür ein, dass die Bundesstützpunkte in Mecklenburg-Vorpommern langfristig erhalten bleiben und weiterhin auskömmlich durch den Bund finanziert werden. Im Landtag haben die Abgeordneten über die Situation des Spitzensports debattiert. Dabei ging es auch um die drei Bundesstützpunkte „Segeln“ in Rostock-Warnemünde, „Kanu“ und „Triathlon“ in Neubrandenburg, die im Zuge der Leistungssportreform zunächst um eine weitere Anerkennung bangen mussten.

„Was wir nun schwarz auf weiß haben, ist die offizielle Anerkennung der Bundesstützpunkte. Die entsprechenden Bescheide aus dem Bundesinnenministerium liegen uns mittlerweile vor“, sagte Sportministerin Birgit Hesse. „Danach werden auch die drei Bundesstützpunkte ‚Segeln‛, ‚Kanu‛ und ‚Triathlon‛ bestätigt – zumindest bis 2020. Diese Aussicht ist erst einmal eine Erleichterung. Sie bedeutet aber keineswegs eine langfristige Lösung für die Standorte Neubrandenburg und Rostock-Warnemünde. Eine solche aber muss unser Ziel sein, denn alles andere wäre für den Nachwuchsleistungssport hier im Land fatal“, betonte Hesse.

„Die ganze Diskussion um den Erhalt der Stützpunkte und die erforderliche Anzahl von Bundeskadern fokussiert sich nun fast ausschließlich auf das Geld“, so Sportministerin Hesse. Nach bisherigen Informationen plant der Bund, sich nur noch an der Finanzierung der Trainergehälter zu beteiligen. Für die Betriebskosten der Bundesstützpunkte sollen die Länder aufkommen. „Mecklenburg-Vorpommern hat mit dem Sportpakt 2018 – 2021 die Basis für den Spitzensport solide untermauert und dem Landessportbund neue Handlungsspielräume eröffnet. Über den Sportpakt stehen insgesamt vier Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, die unter anderem für die Nachwuchsförderung und die Anschaffung von Großsportgeräten vorgesehen sind“, erläuterte die Ministerin.

„Und auch in der jetzigen Situation habe ich das Gespräch mit dem Landessportbund gesucht, um zu beraten, wie wir die drei in Rede stehenden Bundesstützpunkte zukunftsfest machen können, also die Bedingungen dafür schaffen können, dass sie auch über 2020 ihren Status behalten und die entsprechenden Fördergelder erhalten. Bei der Sportministerkonferenz Anfang November im Saarland werde ich mich mit Nachdruck für unsere Stützpunkte einsetzen. Außerdem werde ich deutlich machen, dass die Art und Weise der Kommunikation aus Berlin eine mangelnde Wertschätzung erkennen lässt, für alle, die hier seit Jahren und Jahrzehnten hervorragende Arbeit im und für den Sport leisten“, so Hesse.