Breitbandausbau im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Anklam – Digitalisierungsminister Christian Pegel übergibt am Donnerstag (27.07.2017) fünf Förderbescheide des Landes über insgesamt rund 18,2 Millionen Euro für den Breitbandausbau an den Landkreis Vorpommern-Greifswald. Diese Summe wird zur Kofinanzierung von mehr als 50 Millionen Euro Bundesfördermitteln eingesetzt (diese Bescheide hatte der Bund zuvor bereits ausgereicht). Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 78 Millionen Euro.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald konnte mit fünf Breitbandausbauprojekten erfolgreich am 3. Call des Bundesförderprogramms teilnehmen. Insgesamt werden damit 15 Projektgebiete, die im Landkreis Vorpommern-Greifswald gebildet worden waren, mit insgesamt rund 48 Millionen Euro Landesfördermitteln und knapp 143 Millionen Euro Bundesfördermitteln unterstützt. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen in Höhe von ca. zehn Prozent ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 216 Millionen Euro.

Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellte das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit.

Von den 93 Projektgebieten, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden war, erhielten in den drei ersten Förderrunden 92 Projektgebiete den Zuschlag vom Bund. Damit konnten rund 826 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Mit den 305 Millionen vom Land und dem kommunalen Eigenanteil in Höhe von 173 Millionen stehen mehr als 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung. Über das 93. Projektgebiet vom Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) entscheidet der Bund im noch ausstehenden vierten Förderaufruf.

Digitalisierung und mehr

Landesschülerrat zu Gast im Bildungsministerium

Schwerin – „Digitale Medien können den traditionellen Unterricht ergänzen.“ Diese Aussage von Bildungsministerin Birgit Hesse hatte der Landesschülerrat (LSR) zum Anlass genommen, 100 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Digitale Medien“ zu befragen. Kurz vor den Sommerferien stellte nun der Vorstand des LSR die Ergebnisse im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vor.

„Das ist für uns ein wichtiges Themenfeld und deshalb sind die Rückmeldungen dazu aus so vielen Schulen natürlich interessant“, sagte Staatssekretär Steffen Freiberg.

Die technische Ausstattung der Schulen sei „sehr ausbaufähig“, lautete ein Fazit der Umfrage, so die LSR-Vorstandsmitglieder. Die Mehrheit der Befragten hätte die Ausstattung ihrer jeweiligen Schule mit „befriedigend“ benotet. „Im Zeitalter der Modernisierung darf das nicht unser Anspruch sein, und das Land sollte Gelder für die Digitalisierung, die sich als Indikator für die Modernität in Schullandschaften darstellt, zur Verfügung stellen“, forderte der LSR.

Dabei sieht der LSR nicht nur Investitionen in das technische Equipment der Schulen als notwendig an, sondern fordert darüber hinaus u. a. eine gezielte Schulung der Lehrkräfte und die Anstellung von Experten an den Schulen, um feste Ansprechpartner für das Kollegium und die Schülerschaft zu etablieren. „Aufklärung und Schulung sind genauso wichtig wie eine Investition in Materialien“, so der LSR.

„Wer sich in der digitalen Welt bewegt, muss auch wissen, wie er das sicher und zielführend tut“, sagte Freiberg, „deshalb werden wir im kommenden Schuljahr auch das Schulfach ,Informatik und Medienbildung‘ modellhaft erproben.“

Einen Blick in die Zukunft gab es auch in puncto Klassenfahrten: Ein novellierter Erlass des Ministeriums vereinfacht die Regelung für Klassenfahrten, indem die Schulämter ein entsprechendes Budget für jeweils ein Jahr statt bislang für fünf Jahre erhalten und festgelegt wird, dass es pro Jahrgangsstufe mindestens eine Schulwanderung geben soll.

Das Bildungsministerium und der Vorstand des LSR verständigten sich darauf, die regelmäßigen Treffen künftig in kürzeren Abständen stattfinden zu lassen.

WEMAG vereinheitlicht Auftritt gegenüber Kunden

Neue Website geht am 3. Juli online

Schwerin – Bisher trat die WEMAG AG gegenüber ihren Kunden und der Öffentlichkeit vor allem außerhalb des ehemaligen Kernversorgungsgebietes mit der Vertriebsmarke „wemio“ auf. Das wird sich ab dem 3. Juli ändern: Das Unternehmen wird über das gesamte Vertriebsgebiet hinweg einheitlich unter der Unternehmensmarke WEMAG präsent sein.

Für die Kunden ändert sich dadurch praktisch nichts. Die WEMAG bleibt wie bisher schon im gesamten Vertriebsgebiet der Vertragspartner aller Kunden. Die Ansprechpartner bleiben dieselben wie bisher, genauso wie Kundennummern und alle sonstigen formalen Rahmenelemente. Die Kunden müssen also wegen der Markenveränderung in keiner Weise aktiv werden.

Ändern wird sich ausschließlich die Markenpräsenz: Auftreten und Kommunikation werden künftig einheitlich und ausschließlich unter dem Markennamen WEMAG erfolgen. Der Begriff „wemio“ wird in Zukunft nur bei den Produktnamen, also zum Beispiel bei „wemio Ökostrom“, weiterhin verwendet. Auslöser für die Veränderung war das Ergebnis einer Marktforschungsstudie. Sie zeigte, dass WEMAG als Unternehmensmarke auch außerhalb des ehemaligen Kernversorgungsgebietes über einen relativ hohen Bekanntheitsgrad verfügt und ein außergewöhnlich positives Markenimage genießt. „Wir vereinfachen unsere Markenführung und erhöhen damit nicht nur die Nachvollziehbarkeit für Kunden, sondern gleichzeitig auch unsere kommunikative Zugkraft und Effizienz“, erklärt Dr. Diana Kuhrau, Leiterin der WEMAG-Unternehmenskommunikation. Ab dem 3. Juli wird das Unternehmen deshalb nur noch unter der Marke WEMAG auftreten.

Ein neuer, einheitlicher Internetauftritt der WEMAG ist die Konsequenz daraus: Der Kundenbereich, Informationen zu unserem Ökostrom- und Erdgasangebot sowie unserem Unternehmen sind fortan auf der komplett neuen und für alle Gerätetypen optimierten Website www.wemag.com zu finden. Die Internetadresse www.wemio.de wird für eine Übergangszeit automatisch auf die neue gemeinsame Webpräsenz weiterleiten. Die E-Mail-Adressen werden ebenfalls automatisch auf die neue E-Mail-Adresse service@wemag.com umgeleitet, sodass Kunden und Interessenten auch in dieser Hinsicht nicht aktiv werden müssen.

Digitalisierung der Justiz in M-V: Gerichte und Staatsanwaltschaften unter einem IT-Dach

Schwerin – Das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern startet zum 1. Juli den „Gemeinsamen IT-Betrieb“ für die Gerichte, Staatsanwaltschaften und das Justizministerium. Damit wird im Zuge des Programms „Justiz 2020“ ein struktureller Grundstein gelegt, um die gesetzlich vorgegebene Digitalisierung ihrer Arbeitsabläufe erfolgreich umzusetzen.

Justizministerin Hoffmeister: „Wir erfüllen mit dem Start des Gemeinsamen IT-Betriebs auch eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag. Auf dem Weg zum elektronischen Rechtsverkehr und der elektronischen Akte müssen wir in Mecklenburg-Vorpommern mögliche Synergieeffekte nutzen. Darum ist es effektiv, wenn wir die unterschiedlichen bisherigen IT-Einheiten unter einem organisatorischen Dach vereinigen. Diese Organisation bauen wir mit Unterstützung der Leitungen der Gerichte und Staatsanwaltschaften ab Juli bis zum Jahresende auf.“

Im Gemeinsamen IT-Betrieb werden gut 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den bisherigen IT-Einheiten der Gerichte, Staatsanwaltschaften und des Justizministeriums beschäftigt sein. In seiner Gründungsphase wird der Gemeinsame IT-Betrieb vorübergehend an das Ministerium angegliedert, bevor es über die endgültige Gestalt des Gemeinsamen IT-Betriebs entscheiden wird. Um den bestmöglichen Austausch mit den Gerichten und den Staatsanwaltschaften sicherzustellen, wird der Gemeinsame IT-Betrieb feste Standorte in Schwerin, Rostock, Greifswald und Neubrandenburg haben.

Neuer Internetauftritt für das Aktionsbündnis Gesundheit online

Schwerin – Der überarbeitete Internetauftritt für das Aktionsbündnis Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern ist unter www.aktionsbuendnis-gesundheit-mv.de online. „Der Internetauftritt wurde auf neue Füße gestellt. Wir bieten einen umfassenden Überblick über die Akteure des Aktionsbündnisses Gesundheit, ihre Projekte und Ansprechpartner. Das Aktionsbündnis ist ein freiwilliger Zusammenschluss von in unserem Land aktiven Akteuren im Gesundheitswesen, die in den verschiedensten Themenfeldern tätig sind. Ob medizinische Einrichtung oder Krankenkasse, Kita oder Schule, Unternehmen oder Kommune – alle Partner engagieren sich für die Gesundheitsförderung im Land“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch. Zum Netzwerk gehören mittlerweile fast 30 Mitglieder, die nachhaltig die Gesundheitsförderung und Prävention im Land stärken wollen.

Die Internetpräsentation bietet eine Übersicht über alle laufenden Projekte in Mecklenburg-Vorpommern, die durch Landesprogramme, im Einzelprojekt oder durch Kampagnen oder auch durch umfangreiche Schulungen umgesetzt werden. „Die Projekte thematisieren sowohl die Förderung von Bewegung und gesunder Ernährung als auch die Verbesserung der psychischen Gesundheit im Land“, so Glawe weiter. Zusätzlich wird auf Leuchtturmprojekte im Land aufmerksam gemacht. Derzeit wird die Kampagne Medien-Familie-Verantwortung unter dem Motto „Heute schon mit Ihrem Kind gesprochen?“ beworben.

Das landesweite Aktionsbündnis für Gesundheit wurde im Herbst 2008 gegründet und wird seit Herbst 2016 vom für Gesundheit zuständigen Ministerium, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, geleitet. „Künftig werden sich die Mitglieder des Netzwerkes einmal im Jahr zur Plenumssitzung treffen. In diesem Rahmen werden Ziele und Aufgaben des Gremiums diskutiert sowie gemeinsame Beschlüsse verabschiedet“, so Gesundheitsminister Glawe. Das Aktionsbündnis plant und beschließt Gesundheitsziele und Handlungsfelder, wie zum Beispiel Ernährung und Bewegung für den Nordosten. Diese münden dann in konkrete Projekte. Zur Umsetzung legen die Mitglieder des Aktionsbündnisses Verfahrensgrundsätze fest. „Die Mitglieder beteiligen sich aktiv an der Umsetzung des Landesaktionsplans und der Gesundheitsförderung im Land. Sie ermitteln Bedarfe und regen gesundheitsfördernde Maßnahmen sowie Aktivitäten an, wobei die Zielgruppen Kinder, Jugendliche und ältere Menschen im Fokus stehen“, sagte Glawe.

 Zu den Mitgliedern zählen Akteure im Gesundheitswesen des Landes M-V, die ihre Expertise und ihre Kompetenz im Aktionsbündnis für Gesundheit bündeln. Das sind unter anderem Sozialleistungsträger, Landesverbände, Öffentlicher Gesundheitsdienst sowie kommunale Spitzenverbände. „Wir werben weiterhin um Mitglieder. Jede Institution mit gesundheitsförderlichem bzw. präventivem Bezug, die sich für die Ziele des Aktionsbündnisses einsetzt, kann Mitglied werden“, so Gesundheitsminister Glawe. Vertreten im Aktionsbündnis sind derzeit u. a. die AOK Nordost, die Ärztekammer, die IKK Nord, der Landessportbund MV, der Landesseniorenbeirat MV, die BioCon Valley GmbH, die Krankenhausgesellschaft MV, der Landesverband Kneipp, die Unfallkasse sowie die Universitätsmedizin in Rostock und Greifswald.

Anfang des Jahres 2017 ist zum ersten Mal eine Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie abgeschlossen worden. „Prävention und Gesundheitsförderung sind in allen Phasen des Lebens wichtig. Mit der Rahmenvereinbarung haben wir den Grundstein für eine neue Form der verbindlicheren Zusammenarbeit gelegt“, sagte der Gesundheitsminister. Nach der Unterzeichnung der Landesrahmenvereinbarung durch den Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe für das Land Mecklenburg-Vorpommern und die Sozialversicherungsträger, Kranken-, Renten- und Unfallversicherer im Land wurde der Internetauftritt des Aktionsbündnisses Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern komplett überarbeitet.

Alle Informationen zum Aktionsbündnis Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern finden Sie unter: www.aktionsbuendnis-gesundheit-mv.de.

Breitbandausbau im Landkreis Rostock

Schwerin – Digitalisierungsminister Christian Pegel übergibt am Freitag (30. Juni 2017) vier Förderbescheide des Landes über insgesamt 15,5 Millionen Euro für den Breitbandausbau an den Landkreis Rostock. Diese Summe wird zur Kofinanzierung von mehr als 29 Millionen Euro Bundesfördermitteln eingesetzt (diese Bescheide hatte der Bund zuvor bereits ausgereicht). Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 51,6 Millionen Euro.

Der Landkreis Rostock konnte mit vier Breitbandausbauprojekten erfolgreich am 3. Call des Bundesförderprogramms teilnehmen. Insgesamt werden damit alle 16 Projektgebiete, die im Landkreis Rostock gebildet worden waren, mit insgesamt rund 60 Millionen Euro Landesfördermitteln und knapp 149 Millionen Euro Bundesfördermitteln unterstützt. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen in Höhe von ca. zehn Prozent ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 251 Mil-lionen Euro.

Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellte das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit.

Von den 93 Projektgebieten, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden war, erhielten in den drei ersten Förderrunden 92 Projektgebiete den Zuschlag vom Bund. Damit konnten rund 826 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Mit den 305 Millionen vom Land und dem kommunalen Eigenanteil in Höhe von 173 Millionen stehen mehr als 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung. Über das 93. Projektgebiet vom Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) entscheidet der Bund im noch ausstehenden vierten Förderaufruf.

Kennzeichnung von Social Bots

Mecklenburg-Vorpommern regt eine Pflicht zur Kennzeichnung von Social Bots an

Schwerin – Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) begrüßte jetzt den Beschluss der Justizministerkonferenz 2017 zu einer Kennzeichnung von Social Bots.

„Social Bots sollten von jedem Nutzer erkannt werden können. Denn sie täuschen in sozialen Netzwerken eine Identität vor. Von diesen programmierten Kommentaren wird die Chancengleichheit in der Kommunikation enorm beeinträchtigt. Aus diesem Grund begrüße ich, dass sich die Justizministerkonferenz mit dem Thema Beeinflussung durch Social Bots befasst hat“, sagte Justizministerin Hoffmeister nach der JuMiKo in Deidesheim. Vorgelegt wurde ein Bericht, den die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Mecklenburg-Vorpommern verfasst haben. Auf dieser Grundlage sollen alle Länder abschließend das Thema bis zur Herbstministerkonferenz diskutieren. Ziel ist es, dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden und dem Bundesjustizminister bereits konkrete Handlungsvorschläge zu unterbreiten.

„Zurzeit kann der Nutzer sozialer Medien nicht erkennen, ob hinter einem Kommentarnamen eine natürliche Person oder ein Computer steht. Aber gerade solche Algorithmen können in den Meinungsbildungsprozess eingreifen, in dem sie mit massenhaft programmierten Kommentaren eine Diskussion in eine bestimmte Richtung lenken. Der natürliche Nutzer unterliegt einem Täuschungsmanöver der Absender der Social Bots. Mit einer Kennzeichnungspflicht der Social Bots für Verwender und Betreiber von Plattformen sozialer Netzwerke könnte gegensteuert werden. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass wir keinen Meinungsfilter einsetzen wollen. Wir wollen aber die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessern, um den Schutz einer kommunikativen Chancengleichheit zu stärken“, sagte die Justizministerin auf der JuMiKo in Rheinland-Pfalz.

Digitalisierung: Landkreis Vorpommern-Greifswald ausgezeichnet

Greifswald – Der Landkreis Vorpommern-Greifswald ist für sein „Soziales und Jugend Serviceportal“ (SoJuS) ausgezeichnet worden. Auf dem „Zukunftskongress Staat & Verwaltung“ in Berlin kam es am Dienstagabend (20.6.) auf den ersten Platz in der Kategorie „Bestes Kooperationsprojekt“. Eine hochrangig besetzte Jury aus Wissenschaft und Praxis hat es aus einer Vielzahl digitaler Projekte von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt. Das Online-Serviceportal vernetzt im Landkreis Jugendämter und Organisationen, die Hilfen rund um die Erziehung anbieten.

„SoJuS ist ein Vorzeigeprojekt für die Digitalisierung der Verwaltung. Es erleichtert die Arbeit, ermöglicht eine schnellere Hilfe und spart Kosten“, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel. „Das Service-Portal eignet sich auch für andere Landkreise und sogar für andere Bundesländer“, sagte der Minister.

SoJuS verbindet Jugendämter und freie Träger, das Landesjugendamt, das Sozialministerium sowie lokale Entscheider. Ein Sozialarbeiter kann dort beispielsweise nach einer sofort verfügbaren Unterbringung für Jugendliche suchen, kann also viel schneller reagieren und erfährt auch sofort, wer den am besten geeigneten und preisgünstigsten Platz anbietet. SoJuS liefert die Daten in Echtzeit, nimmt Reservierungen auf und erstellt automatisch amtliche Statistiken und Reports. Außerdem erstellt das Portal automatisch Pflichtmitteilungen zum Beispiel an das Landesjugendamt, erfasst die erbrachten Leistungen und rechnet sie ab. Nutzer können sich mit ihrem Passwort auf jedem Endgerät einloggen, auch auf mobilen Geräten. Der Datenschutz ist stets gewährt.

SoJuS eignet sich nicht nur für den Bereich rund um die Erziehungshilfe. Das Portal kann auch in der Altenpflege eingesetzt werden, ebenso in den Bereichen Asyl und Integration.

Zum zweitägigen Zukunftskongress in Berlin kamen mehr als 1500 Entscheider aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. Schirmherr war Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Veranstalter ist die Berliner Gesellschaft Wegweiser, die 1996 gegründet wurde und Regierungen, Parteien und Verbände berät.

Internetportal Familienbotschaft M-V mit neuem Gesicht

Rostock – Anlässlich der 8. Netzwerkkonferenz der Familienbotschaft M-V in Rostock wurde heute im Beisein von Ministerin Stefanie Drese die aufwendig neugestaltete Homepage des Internetportals für Familien freigeschaltet.

Jüngere und ältere Erwachsene, Kinder, Jugendliche, aber auch Neubürger und Urlauber finden unter www.familienbotschaft-mv.de Wissenswertes und Interessantes für Familien in Mecklenburg-Vorpommern.

„In unserem Land gibt es eine Fülle von Angeboten für die gesamte Familie. Es ist deshalb ein toller Service der Familienbotschaft, die vorhandenen unterschiedlichen Hilfen, Kurse und Unterstützungen online zu bündeln“, sagte Ministerin Drese heute in Rostock. Drese: „Dabei sind neben Informationen z. B. über Freizeit- und Urlaubsaktivitäten, Bildungs- und Beratungsangebote und Förderprogramme von Land und Bund auch Einblicke in familienfreundliche Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern zu finden.“

Die Familienbotschaft M-V wurde 2007 vom Verein „Rügen-tut-gut e. V.“ ins Leben gerufen und nach siebenjähriger erfolgreicher Arbeit an das Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung gGmbH Neustrelitz übergeben. Die Familienbotschaft wird vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt und jährlich mit rund 35.000 Euro gefördert.

Ministerin Drese betonte in ihrem Grußwort die gute Zusammenarbeit der Familienbotschaft mit verschiedenen Institutionen und Sozialen Trägern, die aktiv mit und für die Familie arbeiten. Dazu gehörten die Lokalen Bündnisse für Familien, die Familienzentren und -bildungsstätten, die Mehrgenerationenhäuser, die Familienferienstätten und die Einrichtungen der Seniorenarbeit. „Diese enge Kooperation, die durch Veranstaltungen wie die Netzwerktreffen vertieft wird, ist entscheidend für die Qualität und Aktualität des Internetportals. Jetzt wünsche ich mir, dass möglichst alle Familien in M-V von dem hilfreichen Angebot erfahren und die Homepage ganz oben in ihrer Favoritenleiste speichern“, sagte Drese.

Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern offiziell gestartet

Ministerin Hesse: Kulturhistorische Quellen für den wissenschaftlichen und privaten Gebrauch zur Verfügung stellen

Schwerin – Historische Bücher, alte Chroniken und bedeutende Handschriften können jetzt online eingesehen werden. Die Digitale Bibliothek des Landes bietet 3,2 Millionen Internetseiten über kulturhistorische Werke, die für die Landesgeschichte von großer Bedeutung sind. Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat die Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern heute in Greifswald offiziell gestartet. 11 Archive, acht Bibliotheken, zwei Museen und mehrere wissenschaftliche Sammlungen präsentieren fast 30.000 Objekte.

„Die Digitale Bibliothek stellt kulturhistorisch bedeutende Quellen für den privaten und wissenschaftlichen Gebrauch kostenlos zur Verfügung. Sie ermöglicht es, unabhängig von Ort und Zeit, die kulturhistorischen Schätze des Landes einzusehen“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Die Digitale Bibliothek des Landes ist als digitale Quellensammlung für die Deutsche Digitale Bibliothek konzipiert. Ich wünsche mir, dass sie zu einem zentralen Portal für Kultur und Wissen wird. Die Universitätsbibliotheken sind dabei die tragenden Säulen des Projektes. Sie verfügen über die technische Infrastruktur und fachkundiges Personal“, lobte Hesse.

Zu den Highlights, die online aufgerufen werden können, zählen beispielsweise die Mecklenburgische Reimchronik von 1378/1379. Sie gibt auf 232 Blättern in mehr als 26.000 Reimen in mittelhochdeutscher Sprache die Geschichte Mecklenburgs und seiner obotritischen Fürsten wieder. Außerdem können die Barther Plattdeutsche Bibel und die Mecklenburgische Fürstengenealogie angeschaut werden. Mit dem Start des Regelbetriebs sind auch Mitmachangebote möglich. Das Crowdsourcing-Tool der Digitalen Bibliothek gestattet es registrierten Nutzerinnen und Nutzern, einzelne Objekte mit Kommentaren und Hinweisen zu versehen.

Bereits im Jahr 2009 wurde die Deutsche Digitale Bibliothek errichtet. Basis war ein entsprechendes Abkommen von Bund und Ländern. In den Jahren 2010 und 2011 hat das Land Pilotprojekte mit der Universitätsbibliothek Greifswald initiiert, finanziert und damit die strukturelle Grundlage für eine Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet. Gefördert wurden die Integration von Archivalien und Kartensammlungen sowie die Erstellung von Schnittstellen zu den Archivportalen „Ariadne“ und „Geogreif“.

Energieminister Christian Pegel wirbt bei Digitalgipfel in Ludwigshafen für M-V

Ludwigshafen – Beim Digitalgipfel des Bundeswirtschaftsministeriums in Ludwigshafen am 12. und 13. Juni diskutierten Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf höchster Ebene über die Gestaltung des digitalen Wandels. Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, nutzte diese Gelegenheit, um auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die sich mit dem beispielhaften Breitbandausbau in Deutschlands Nordosten bieten.

„In zwei, drei Jahren wird unser Bundesland nahezu flächendeckend mit schnellem Internet versorgt sein – und damit vollkommen neue wirtschaftliche Betätigungsmöglichkeiten eröffnen, auch und vor allem für Unternehmen, die in der Digitalisierung tätig sind“, warb der Minister bei seinen Gesprächspartnern.

Für den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze konnte Mecklenburg-Vorpommern allein bisher ein Drittel der Fördermilliarden ins Land holen, die der Bund insgesamt für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt hat. Dank der knapp 830 Millionen Euro Fördermittel vom Bund, der Aufstockung um 305 Millionen Euro vom Land sowie des kommunalen Eigenanteils werden etwa 1,3 Milliarden Euro in den Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern investiert.

Im Mittelpunkt des Digitalgipfels standen in diesem Jahr die digitale Gesundheit, die Metropolregion Rhein-Neckar als Modellregion für intelligente Vernetzung und die digitale Transformation der Wirtschaft und Verwaltung.

Drese: Digitale Medien eröffnen älterer Generation neue Wege der gesellschaftlichen Teilhabe

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese hat sich für ein auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnittenes medienpädagogisches Angebot im Land ausgesprochen. „Die gesellschaftliche Teilhabe ist heute ganz wesentlich an die Nutzung digitaler Medien gebunden“, so Drese zur Eröffnung der Fachtagung der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern „Die Klügeren lernen weiter. Warum mediales Wissen im Alter wichtig ist.“

Drese: „Die meisten Seniorinnen und Senioren wollen auch im Ruhestand aktiv sein und sich gesellschaftlich engagieren – im Ehrenamt, in der Familie, für die Nachbarschaftshilfe, als erfahrene Ratgeberinnen und Ratgeber.“ Digitale Medien spielten dabei eine immer wichtiger werdende Rolle. Insbesondere für ältere Menschen sei die Nutzung digitalen Medien eine Chance und ein großer Gewinn.

Die Ministerin lobte vor diesem Hintergrund ausdrücklich, dass im Auftrag der Medienanstalt M-V durch die Universität Greifswald der Medienkompass II erstellt wurde. „Der Kompass zeigt, wie ältere Menschen von den Medien profitieren können. Er bietet auch eine Orientierung in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren und beschreibt konkret, wie Medienbildung an Menschen im mittleren und höheren Alter vermittelt werden kann“, sagte Drese.

Neben den zahlreichen Informationsmöglichkeiten ist für Ministerin Drese besonders wichtig, dass mit dem Computer und Internet vielen Menschen, die weniger oder nicht mobil sind, neue Wege der Teilhabe eröffnet werden. „Gerade für unser Flächenland sind digitale Medien eine Chance und sie können ein großer Gewinn sein, wenn es uns gemeinsam gelingt, auch bisher skeptischen älteren Menschen die Angst im Umgang mit neuen Medien und Technologien zu nehmen und sie zu befähigen, sie sicher anzuwenden“, so Drese. „Ob und wie lange Seniorinnen und Senioren, vor allem im ländlichen Raum, zukünftig im eigenen Haushalt/Wohnumfeld verbleiben können, hängt ebenfalls zunehmend von moderner Technik und der Bereitschaft und Fähigkeit zur Nutzung von netzbasierten Assistenzsystemen ab“, betonte die Ministerin.

Jahresempfang der Techniker Krankenkasse in Schwerin

Schwerin – In Schwerin hat Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe am Jahresempfang der Techniker Krankenkasse (TK), Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, teilgenommen. Das Thema der digitalen Gesundheit als Innovation für den Patienten stand im Mittelpunkt des Abends.

„Die Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Gesundheitswirtschaft bietet Chancen für die gesundheitliche Versorgung in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig ist es, diese zu erkennen, um neue Lösungsansätze für eine optimale Betreuung der Menschen zu erzielen. Entscheidend ist, dass innovative medizinische Projekte im Erfolgsfall auch in eine Regelversorgung münden. Was gut ist für die einen, muss auch allen anderen, die bisher noch nicht davon profitieren können, zugänglich sein“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Die TK versichert nach eigenen Angaben in Mecklenburg-Vorpommern rund 172.000 Menschen.

„Die Verbesserung der medizinischen Versorgung insbesondere in den dünn besiedelten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns ist eine Herausforderung auch für die kommenden Jahre“, so Glawe weiter. Die Techniker Krankenkasse ist unter anderem im Projekt „Teledermatologie“ engagiert. Mit dem Vorhaben wird ein telemedizinisches Konsil zwischen Ärzten und Fachärzten etabliert. Die teilnehmenden Ärzte nutzen dabei eine App, die Veränderungen der Haut abbildet. Anschließend leiten sie die Daten an die Dermatologie der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) oder an kooperierende niedergelassene Dermatologen weiter.

Rund 100 Hausärzte und 20 Dermatologen sollen in Mecklenburg-Vorpommern miteinander vernetzt werden. Partner des Projektes sind Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten der Universitätsmedizin Greifswald, die Informations- und Kommunikationsgesellschaft mbH aus Neubrandenburg sowie das wissenschaftliche Institut für angewandte Versorgungsforschungs GmbH.

Das Land unterstützt mit Mitteln der Förderung der Gesundheitswirtschaft die Etablierung telemedizinischer Projekte beispielsweise im Rahmen des Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft. Auch im Bereich von Forschung, Entwicklung und Innovation werden Projekte im Rahmen der Verbundforschung gefördert. Für die Unterstützung von verschiedensten Vorhaben aus dem Bereich stellt das Wirtschaftsministerium in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 rund 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Am 27. Oktober 1884 wurde die „Eingeschriebene Hilfskasse für Architekten, Ingenieure und Techniker“ zugelassen. Die Gründung erfolgte am 03. August 1884; dieser Termin gilt als die Geburtsstunde der TK. Der Hauptsitz ist in Hamburg. Bundesweit hat die TK mehr als 13.600 Mitarbeiter, die 10,7 Millionen Kunden betreuen. In Mecklenburg-Vorpommern arbeiten nach Angaben des Unternehmens rund 220 Mitarbeiter, unter anderem in sechs Kundenzentren.

Minister Christian Pegel gratuliert Greifwalder Start-up advocado zu Erfolg bei „We do digital“

Greifswald – Das Greifswalder Unternehmen advocado gehört zu den Siegern im bundesweiten Wettbewerb „We do digital“ der Industrie- und Handelskammern. 270 Unternehmen haben sich dafür mit ihren digitalen Erfolgsgeschichten beworben, die anderen Unternehmen Wege, Möglichkeiten und Lösungen aufzeigen sollen, wie der digitale Wandel gelingen kann.

„Mein Glückwunsch an das Team von advocado“, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel. „Ich freue mich, dass ein junges Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern zu den Gewinnern zählt. Das ist auch ein Beleg für den Erfolg unserer Digitalisierungsstrategie und spricht für den Standort Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Minister.

Dass die Preisträger Juristen aus der Universitäts- und Hansestadt sind, in der er selbst Jura studiert hat, freut Christian Pegel besonders. „Die Idee des jungen Start-up, online über das Portal www.advocado.de Bürgern die Scheu vorm Gang zum Rechtsanwalt zu nehmen, wenn sie diesen benötigen, halte ich für sehr sinnvoll“, so der Minister, der das Unternehmen Mitte Juni besuchen wird.

Die Anwälte Jacob Saß und Maximilian Block haben advocado 2014 gegründet. „Die Hemmschwelle bei Rechtssuchenden ist oft sehr hoch, da sie die Kosten nicht abschätzen können und auch den zeitlichen Aufwand vermeiden wollen. Über advocado können sie schnell ihre Rechtsfrage schildern und erhalten nach einer Prüfung Angebote von Anwälten. Diese können sie in Ruhe prüfen und anschließend annehmen“, erklären die Firmengründer ihre Geschäftsidee.

Alle Gewinner des Wettbewerbs werden auf dem G20 „Young Entrepreneurs‘ Alliance Summit“ in Berlin am 15. Juni 2017 ausgezeichnet. Dabei werden branchenbezogen die besten Darstellungen für den Norden, Süden, Osten und Westen prämiert. Aus Mecklenburg-Vorpommern hatten sich insgesamt sechs Unternehmen mit ihren digitalen Ideen beworben.

„Injustice 2“ prügelt sich auf Xbox One-Thron

Für alle DC-Fans ist 2017 ein gutes Jahr: Mit „Wonder Woman“ und „Justice League“ kommen gleich zwei Schwergewichte der Comic-Schmiede ins Kino, und mit „Injustice 2“ geht’s auf der Heimkonsole ordentlich zur Sache. Insgesamt 29 Superhelden und Schurken, darunter Batman, The Flash und Harley Quinn, machen keine Gefangenen und tragen ihre Kämpfe auf Platz eins der offiziellen deutschen Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, aus.

Science-Fiction satt wird auf den Positionen zwei und drei geboten, wo sich „Prey“ und Neuling „The Surge“ aufhalten. Das Action-Rollenspiel erinnert an Klassiker wie „Dark Souls“, punktet aber mit eigenen Elementen wie gigantischen Exoskeletten und postapokalyptischem Setting.

Der PS4-Tabelle drücken „Injustice 2“ (zwei) und „The Surge“ (drei) ebenfalls ihren Stempel auf. Gegen „Farpoint“ ziehen sie aber den Kürzeren. Das für PlayStation VR entwickelte Weltraumabenteuer bietet dank PS VR-Ziel-Controller ein völlig neues Virtual Reality-Erlebnis und setzt sich souverän an die Spitze. „Portal Knights“, Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2017 in der Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“, erobert die achte Stelle.

Sieben Plätze aufwärts klettert die Origins Edition von „Overwatch“, die damit das Big Bud Add-On des „Landwirtschafts-Simulator 2017“ (sechs) vom PC-Thron wirft. Für die höchsten New Entries sind „Grim Tales: Fäden des Schicksals“ (sieben) und „The Surge“ (acht) verantwortlich. Auf PS3 („Call Of Duty: Black Ops 2“), Xbox 360 („Minecraft“) und Nintendo Wii („Mario Kart Wii Selects”) behalten die Vorwochensieger ihre Goldmedaille.