„Allianz für Wohnen mit Zukunft“ zu Smarthome und Wohnungsbau sozial

Schwerin – Am 22.11. trafen sich zum achten Mal seit 2013 die Mitglieder der „Allianz für das Wohnen mit Zukunft“ in Schwerin. Bei ihrem Gespräch standen zwei Themen im Vordergrund: Wohnen und Digitalisierung sowie erste Erfahrungen mit dem neuen Förderprogramm Wohnungsbau sozial.

„Durch die demografische Entwicklung steigt der Bedarf an innovativen Technologien und Dienstleistungen im Bereich Wohnen. Wie es gelingen kann, alltagsunterstützende Assistenzsysteme in Wohnungen vermehrt zu berücksichtigen, die einer älter werdenden Bevölkerung ein großes Stück an Komfort, Selbstbestimmung und Sicherheit in den eigenen vier Wänden ermöglichen, war ein zentrales Thema“, sagt Infrastrukturminister Christian Pegel, der das Forum moderierte. So stellten Vertreter der „Initiative Leben und Wohnen im Alter“ aus Greifswald als Gäste der „Allianz“ ihre neueste Projektidee vor: Mit einer Musterwohnung auf Rädern sollen verschiedene „Smarthome“-Lösungen „zum Anfassen“ an beliebigen Orten präsentiert werden können.

Die Vertreter der Wohnungswirtschaft zeigten sich daran sehr interessiert. „Es besteht kein Zweifel daran, dass die Ausstattung mit Smarthome-Technik nicht nur für Seniorinnen und Senioren, sondern für alle Haushalte ein Qualitätsmerkmal bei der Wohnungsnachfrage sein wird. Und es ist natürlich unser aller Interesse, dem Wunsch der Mieter nach einem möglichst langen und selbstständigen Leben in den eigenen vier Wänden zu entsprechen“, so Christian Pegel. Die Musterwohnung auf Rädern könne dazu beitragen, Smarthome auch verstärkt in den ländlichen Raum zu bringen.

Beim weiteren Meinungs- und Erfahrungsaustausch ging es unter anderem um die Entwicklung der Kosten im Wohnungsbau und erste Erfahrungen mit dem Förderprogramm Wohnungsbau sozial. Es wurden erste positive Erfahrungen mit der Abwicklung geschildert, aber auch auf die Schwierigkeiten hingewiesen, bei steigenden Bau- und Grundstückskosten die Finanzierung zu bewerkstelligen.

Christian Pegel dankte den Teilnehmern für den konstruktiven Gedankenaustausch und kündigte eine Fortsetzung des Dialogs im ersten Halbjahr 2018 an.

Hintergrund

Seit 2013 treffen sich mit der „Allianz für Wohnen mit Zukunft“ regelmäßig die Vertreter der landesweiten Akteure im Bereich Wohnen und Wohnungsbau unter Leitung des Bauministeriums zum Gesprächsforum, um Herausforderungen und erforderliche Maßnahmen zur Sicherung einer angemessenen und qualitätsvollen Wohnraumversorgung herausarbeiten. Mitglieder der Allianz sind die Landesvertreter des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, des Bundesverbands freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, des Deutschen Mieterbunds, des Bauverbands sowie das Landesförderinstitut, der Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern sowie der Verein „Haus und Grund Mecklenburg-Vorpommern.“

Ungerechtfertigtes Geoblocking ab Weihnachten 2018 verboten

Brüssel – Am Montagabend haben sich Unterhändler des Europäischen Parlaments, der Mitgliedstaaten und der Kommission darauf geeinigt, dass ungerechtfertigtes Geoblocking im Online-Handel verboten wird. Ab Weihnachten 2018 können Verbraucher damit beliebige Waren wie Möbel und Spielzeug oder Dienstleistungen wie Hotelübernachtungen innerhalb der ganzen EU ebenso online einkaufen wie zu Hause. Die Verbraucher werden nicht mehr länger auf Websites mit nationalen Angeboten umgelenkt oder mit Hindernissen konfrontiert werden, wie beispielweise der Aufforderung, mit einer in einem anderen Land ausgestellten Debit- oder Kreditkarte zu zahlen. Für die Unternehmen bedeuten die neuen Vorschriften mehr Rechtssicherheit, um grenzüberschreitend tätig zu sein.

Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für den digitalen Binnenmarkt, erklärte: „Heute haben wir der ungerechtfertigten Diskriminierung beim Online-Shopping ein Ende gesetzt. Das sind ausgezeichnete Nachrichten für die Verbraucher. Mit den neuen Regeln können die Europäer wählen, von welcher Website sie etwas kaufen möchten, ohne blockiert oder umgeleitet zu werden. Das wird bis Weihnachten nächsten Jahres Realität sein.“

Die für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU zuständige Kommissarin Elżbieta Bieńkowska fügte hinzu: „Wir bringen den EU-Binnenmarkt in die digitale Welt, indem wir den Verbrauchern die gleiche Möglichkeit bieten, auf die breiteste Palette von Angeboten zuzugreifen, unabhängig davon, ob sie einen Laden in einem anderen Land betreten oder online einkaufen. Nächste Etappe: Senkung der Preise für grenzüberschreitende Paketzustellung, was die Menschen immer noch davon abhält, EU-weit Produkte zu kaufen und zu verkaufen.“

Die neuen Vorschriften definieren drei spezifische Situationen, in denen von vornherein keine Rechtfertigung und keine objektiven Kriterien bestehen, um Kunden aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich zu behandeln:

1. Der Verkauf von Waren ohne physische Lieferung

Beispiel: Ein belgischer Kunde möchte einen Kühlschrank kaufen und findet das beste Angebot auf einer deutschen Website. Der Kunde ist berechtigt, die Ware zu bestellen und beim Händler abzuholen oder die Lieferung selbst zu organisieren.

2. Verkauf von elektronisch erbrachten Dienstleistungen

Beispiel: Eine bulgarische Kundin möchte Hosting-Services für seine Website von einem spanischen Unternehmen kaufen. Sie wird nun Zugang zu diesem Service haben, sich registrieren und diesen Service kaufen können, ohne zusätzliche Gebühren im Vergleich zu einem spanischen Verbraucher bezahlen zu müssen.

3. Der Verkauf von Dienstleistungen, die an einem bestimmten physischen Ort erbracht werden

Beispiel: Eine italienische Familie kann eine Reise direkt zu einem Vergnügungspark in Frankreich kaufen, ohne auf eine italienische Website weitergeleitet zu werden.

Die Verordnung erlegt keine Verkaufsverpflichtung auf und harmonisiert die Preise nicht. Sie befasst sich jedoch mit der Diskriminierung beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen in Fällen, in denen sie nicht objektiv gerechtfertigt werden kann (z.B. durch MwSt.-Verpflichtungen oder andere rechtliche Anforderungen).

Die neuen Vorschriften treten unmittelbar nach Ablauf von neun Monaten nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft, um insbesondere Kleinhändlern die Anpassung zu ermöglichen.

„Need for Speed Payback“ brettert in die Games-Charts

Von 0 auf 100 schaffen viele, aber von 0 auf 2, das bekommt in dieser Woche nur „Need for Speed Payback“ hin. Die Rennsimulation von Electronic Arts drückt ordentlich auf die Tube und düst im PS4- und Xbox One-Ranking direkt zur Silbermedaille. „Call of Duty: WWII“ sieht die Sportwagen herannahen, gibt das Kommando über beide Hitlisten aber vorerst nicht aus der Hand.

Blau, stachelig, kultig: Seit einem Vierteljahrhundert rast Videospielheld Sonic durch die Gegend und hat immer noch genügend Ausdauer für weitere Abenteuer. Seine aktuelle Mission heißt „Sonic Forces“, hat die Rettung der Welt zum Ziel und startet in der Bonus Edition an sechster (PS4), siebter (Xbox One) bzw. dritter Stelle (Switch). Auf der Nintendo-Plattform verkaufen sich nur „Super Mario Odyssey“ und „Mario Kart 8 Deluxe“ besser.

Die alten Nintendo Wii-Abräumer, „Just Dance 2018“ und „Mario Kart Wii Selects“, sind auch die neuen Spitzenreiter. Auf 3DS übernimmt „Miitopia“ die Krone von „Super Mario 3D Land Selects“, das sich auf Platz zwei zurückzieht.

Nur eine Neuveröffentlichung wagt den Ausflug in die PC Games-Hitliste: der Wimmelbild-Thriller „Maze: Proband 360“ (13). Das Podium setzt sich aus „Die Sims 4“, „Assassin’s Creed Origins“ sowie dem „Landwirtschafts-Simulator 17“ zusammen. In den PS3- und Xbox 360-Charts führt „FIFA 18“ abermals vor „Call of Duty: Black Ops 2“ bzw. „Minecraft“.

Schwesig: Digitalisierung eröffnet M-V neue Chancen

Schwerin – Auf der Konferenz „Digitale Zukunft@mecklenburg-vorpommern“ hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dazu aufgerufen, die digitale Welt aktiv mitzugestalten: „Die Digitalisierung eröffnet einem Land wie Mecklenburg-Vorpommern, das viel Freiraum für neue Ideen und optimale Bedingungen für kreatives Arbeiten bietet, neue Chancen.“

Auf Bundesebene werde vor allem darüber diskutiert, wie große Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt werden können. „Für uns in Mecklenburg-Vorpommern ist besonders wichtig, den vielen kleinen und mittleren Unternehmen zu helfen. Sie bilden das wirtschaftliche Rückgrat unseres Landes“, betonte Schwesig. „Diese Unternehmen müssen wir auf dem Weg ins digitale Zeitalter unterstützen. Ich bin deshalb sehr dankbar, dass es mit dem Kompetenzzentrum zur Digitalisierung des Mittelstands, das letzte Woche in Rostock an den Start gegangen ist, eine erste Anlaufstelle für kompetente Beratung gibt.“

Das Land wolle außerdem junge technologieorientierte Firmen besser als bisher fördern. „Warum soll es nur in den großen Metropolen möglich sein, junge, kreative Menschen dafür zu begeistern, ihre klugen Ideen mit einem eigenen Unternehmen in die Praxis umzusetzen“, fragte Schwesig. „Ich bin sicher: Das geht auch bei uns im Land.“ Das Land werde deshalb in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald Start-Up-Zentren für junge, digitale Unternehmen aufbauen.

Das digitale Zeitalter stelle auch höhere Anforderungen an die Bildung. Schwesig forderte eine schnelle Einigung zwischen Bund und Ländern über den Digitalpakt. „Ich erwarte, dass die Gespräche schnell abgeschlossen werden und dass der Bund schon 2018 Mittel für eine bessere Ausstattung unserer Schulen zur Verfügung stellt.“ Dies sei eine gemeinsame Erwartung aller 16 Länder an die künftige Bundesregierung.

Games-Charts: Soldat schlägt Assassine

Die Herrschaft der Assassinen-Bruderschaft über die offiziellen deutschen PS4- und Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, ist vorerst beendet. Wo in der vergangenen Woche noch ägyptische Meuchelmörder ihr Unwesen trieben, strecken nun die Soldaten aus „Call of Duty: WWII“ ihre Waffen in die Höhe. Der neueste Teil von Activisions Ego-Shooter-Reihe, der im Zweiten Weltkrieg spielt, verdrängt „Assassin’s Creed Origins“ in beiden Hitlisten auf den Silberplatz.

Wenn andere Fahrzeuge längst kapitulieren, schlägt die Stunde der „Spintires: MudRunner“. Die wendigen Geländemobile fühlen sich auf matschigen Waldstraßen erst richtig wohl und kurven an die achte (PS4) bzw. fünfte Stelle (Xbox One). Im PC Games-Ranking, das weiterhin von „Assassin’s Creed Origins“ und „Die Sims 4“ angeführt wird, brettert die Simulation auf Position sechs.

Auch nach über 80 Jahren hat „Monopoly“ nichts an Faszination eingebüßt. Die digitale Variante des Brettspiel-Klassikers startet von Rang sieben der Nintendo Switch-Charts. Meistverkaufte Titel sind erneut „Super Mario Odyssey“ und „Mario Kart 8 Deluxe“. Auf Nintendo Wii bleibt das Spitzenduo aus „Just Dance 2018“ und „Mario Kart Wii Selects“ bestehen. 3DS Spieler bugsieren „Super Mario 3D Land Selects“ von zwei auf eins; dahinter rangiert Vorwochensieger „Miitopia“.

Die beiden PS3-Gewinner lauten „FIFA 18“ und „Call Of Duty: Black Ops 2“. Auf Xbox 360 führt kein Weg an „FIFA 18“ und „Minecraft“ vorbei.

Kompetenzzentrum zur Digitalisierung des Mittelstandes gestartet

Rostock – Die Digitalisierung des Mittelstandes nimmt in Mecklenburg-Vorpommern einen immer höheren Stellenwert ein. In Rostock ist das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum gestartet. Gemeinsam mit Partnern aus ganz Mecklenburg-Vorpommern werden regionale mittelständische Unternehmen auf dem Weg der Digitalisierung begleitet und so fit für die wirtschaftliche Zukunft gemacht.

Das Zentrum ist im Rahmen der Förderinitiative Mittelstand 4.0 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entstanden. „Digitale Technologien werden die Geschäftsmodelle sowie Produkte, Fertigungsprozesse und Verbraucherverhalten der Unternehmen nachhaltig verändern. Die entsprechende Umsetzung ist für die Betriebe eine große Aufgabe, bietet aber auch viele Chancen. Dabei helfen die Experten des neu gegründeten Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums. Das Wirtschaftsministerium hat die Antragstellung aktiv begleitet. Wir freuen uns, dass es jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern eine regionale Anlaufstelle im Netzwerk von Mittelstand-Digital gibt, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die digitale Transformation der mittelständischen Wirtschaft bundesweit fördert. Die Unterstützung des Bundes hilft den mittelständischen Unternehmen im Land“, betonte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe.

Unter der Konsortialführerschaft der IT-Initiative MV e.V. werden zukünftig das Institut für Implantattechnologie und Biomaterialien e.V. (IIB e.V.), die Universitätsmedizin Rostock Versorgungsstrukturen GmbH, die Hochschule Stralsund und die Hochschule Neubrandenburg gemeinsam mit assoziierten Partnern wie dem Fraunhofer Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik (FhG IGP), der Hochschule Wismar und dem Institut für Polymertechnologien e.V. (IPT Wismar) regionale mittelständische Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Unternehmen aus den Bereichen Tourismus und Gesundheitswirtschaft stehen zunächst im Vordergrund, allerdings ist eine branchenübergreifende Ausweitung auf alle mittelständischen Unternehmen des Landes geplant.

Im Fokus steht die Sensibilisierung für Chancen und Potentiale, die die Digitalisierung mit sich bringt. „Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen haben häufig nicht die Kapazitäten, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die die Digitalisierung ihnen bieten kann. Hier soll das Kompetenzzentrum ansetzen und den regionalen Mittelstand fit für die digitale Zukunft machen“, so Dr. Andreas Müller von der IT-Initiative MV. Neben der Sensibilisierung und Information wird das Kompetenzzentrum auch Schulungen anbieten, Workshops durchführen und die interessierten Unternehmen bei konkreten Umsetzungsprojekten begleiten. Anhand sogenannter Demonstratoren können sich Unternehmen bereits im Vorfeld anschauen, wie Digitalisierung funktioniert. Digitalisierung quasi zum Anfassen.

Landkreis Ludwigslust-Parchim und WEMACOM unterzeichnen Vertrag zum Breitbandausbau

Unternehmen und Einwohner erhalten Chance auf eine Zukunftstechnologie

Parchim – Die WEMACOM Breitband GmbH hat vom Landkreis Ludwigslust-Parchim den Zuschlag für den Breitbandausbau in drei Gebieten erhalten. So sollen verschiedene Gemeinden in der Region Zarrentin, Wittenburg und Stralendorf, in der Sternberger Seenlandschaft sowie im Raum Eldenburg, Lübz und Plau am See die Möglichkeit für einen Glasfaseranschluss erhalten. Am Montagabend unterzeichneten die Vertragspartner in Parchim den Zuwendungsvertrag. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim ist einer der ersten Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern, die nach dem bundesweiten Förderprogramm nun einen unterschriebenen Zuwendungsvertrag vorweisen können.

Die WEMACOM hatte ihr Angebot gemeinsam mit der WEMAG AG und anderen Projektpartnern eingereicht. „Jetzt kann mit der konkreten Planung und dem Vertrieb begonnen werden. Wir rechnen mit etwa 8.500 Anschlüssen und wollen dafür insgesamt rund 650 Kilometer Trasse bauen. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2018 geplant“, sagte WEMACOM-Geschäftsführer Horst Richter. „Mit dem Zuschlag ist ein wichtiger Meilenstein für das gesamte Projektteam und die WEMAG Unternehmensgruppe erreicht. Das spricht für die gute Vorbereitung und ein überzeugendes Konzept“, ergänzte WEMAG-Vorstand Thomas Murche.

Vertragspartner für die Hausanschlüsse ist die WEMACOM Breitband GmbH. „Wer sich während der Planungsphase für einen Glasfaser-Hausanschluss in Kombination mit einem Internet- oder Telefonvertrag mit mindestens 24 Monaten Laufzeit entscheidet, bekommt an seinem Haus kostenfrei den Glasfaseranschluss bis zu einer Länge von fünfzehn Metern bereitgestellt. Ab dem sechzehnten Meter fallen Kosten in Höhe von 50 Euro pro Meter an“, sagte WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann. Kunden können die Internetprodukte auch über die WEMAG beziehen. Das kommunale Unternehmen bietet Internettarife mit Übertragungsraten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde, Telefonanschlüsse mit Flatrate ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz sowie Digital- und HD-Fernsehen an. Für Gewerbekunden können Anschlüsse mit einer Übertragungsrate von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde bereitgestellt werden.

„Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hatte im ersten Förderaufruf des Bundes drei Projektgebiete beantragt, von denen alle bewilligt wurden. Insgesamt stehen damit knapp 60 Millionen Euro Fördermittel aus Bund und Land für diese drei Breitbandregionen im Landkreis zur Verfügung“, sagte Landrat Rolf Christiansen.

Bis zum Jahr 2018 soll deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Dafür stellt der Bund etappenweise vier Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt ergänzend eine Kofinanzierung bereit. Im Ergebnis der ersten vier Projektaufrufe wurden alle 93 im Land gebildeten Projektgebiete vom Bund bewilligt. Ein Erfolg, den bundesweit bislang nur Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen kann“, erklärte Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Insgesamt würden mehr als 832 Millionen Euro Bundesmittel nach Mecklenburg-Vorpommern fließen, ergänzt um eine knappe halbe Milliarde Euro Landesmittel als Kofinanzierung und zur Deckung des kommunalen Eigenanteils.

Die Glasfasertechnologie gilt als Investition in die Zukunft, denn die hochmodernen Leitungen ermöglichen die Übertragung großer Datenmengen. Sie bieten im Vergleich zu alten Kupferleitungen erhebliche Vorteile, wie beispielsweise ultraschnelle Datenübertragungsraten und eine geringe Störanfälligkeit. So können Internetnutzer bequem und ohne Ladehemmung Mediatheken, Online-Shopping und Streaming-Dienste nutzen.

M-V veröffentlicht Bundesratsvoten im Internet

Schwerin – Beginnend mit der heutigen 961. Sitzung des Bundesrates veröffentlicht das Land Mecklenburg-Vorpommern jeweils im Anschluss an die Plenarsitzung unter www.lv.mv-regierung.de das eigene Abstimmungsverhalten in der Länderkammer im Internet.

Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin: „Mit der Veröffentlichung des Abstimmungsverhaltens des Landes unmittelbar im Anschluss an die Plenarsitzungen des Bundesrates will die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern mehr Transparenz schaffen. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Verbände, Unternehmen und Medien wird es zukünftig deutlich einfacher sein, sich im Detail über die Position der Landesregierung zu aktuellen Gesetzgebungsvorhaben und Länderinitiativen zu informieren.“

Im Bundesrat wird durch die Stimmführerinnen und Stimmführer der Länder in der Regel durch Handaufheben abgestimmt. Wegen der vielen Einzelabstimmungen, die in jeder Sitzung durchzuführen sind, stellt der Bundesrats­präsident im Allgemeinen nur die Ja-Stimmen und damit die Mehrheit oder Minderheit fest. Gegenstimmen und Stimmenthaltungen, die für die absolute Mehrheit ohne Bedeutung sind, werden nicht ausgezählt. Wie die einzelnen Länder in der Plenarsitzung abstimmen, wird deshalb grundsätzlich nicht festgehalten und war bislang für die Öffentlichkeit nicht unmittelbar nachvollziehbar.

Mecklenburg-Vorpommern verfügt im Bundesrat über drei von insgesamt 69 Stimmen. Die Stimmen eines Landes sind stets einheitlich abzugeben. Damit die Länderkammer einem Gesetz oder einer Verordnung zustimmt, eine Stellungnahme abgibt oder den Vermittlungsausschuss anruft, wird eine Mehrheit von 35 Stimmen benötigt.

„Calliope mini“-Klassensatz an Schule auf Rügen

Insel Rügen – An der Regionalen Schule „Am Rugard“ in Bergen auf Rügen können Schülerinnen und Schüler künftig lernen, wie ein Computer programmiert wird. Digitalisierungsminister Christian Pegel übergibt am Montag (6.11.2017) einen Klassensatz des Lerncomputers „Calliope mini“ an eine sechste Klasse der Schule.

Der Lerncomputer „Calliope mini“ ist benannt nach einer Tochter von Zeus, der Muse der Wissenschaft. Mit ihm soll Programmieren im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht werden. Der rund 7 x 8 cm große Computer ermöglicht von einfachen Experimenten mit Licht und Sound bis hin zur Konstruktion eines Roboters viele Anwendungen. Sein Display besteht aus 25 LEDs. Er hat einen Bluetooth-fähigen Prozessor und einen integrierten Lautsprecher.

Games-Charts: „Assassin’s Creed Origins“ schickt Konkurrenz in die Wüste

Mit „Assassin’s Creed Origins“ läutet Ubisoft nicht nur das zehnjährige Jubiläum seiner beliebten Meuchler-Reihe ein, sondern geht auch an die Ursprünge der Bruderschaft zurück, die im alten Ägypten zu finden sind. In den offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, legt der Neustart des Franchises selbst einen gelungenen Auftakt hin: Auf PC, PS4 und Xbox One winkt die Goldmedaille, dazu dank Gold- und Gods Edition die Positionen vier und acht (PS4) bzw. vier und sechs (Xbox One).

Unter dem Aufstieg der Assassinen hat „FIFA 18“ am meisten zu leiden, das nach vier Wochen Tabellenführung erstmals Gegentore einsteckt. Die Fußball-Simulation weicht nun an die zweite Stelle des PS4- und Xbox One-Rankings aus. Auch das deutsche Rollenspiel „ELEX“, das von eins auf vier der PC Games-Charts rutscht, bekommt einen leichten Dämpfer. Mächtig aufwärts geht’s dagegen für den neu erschienenen Ego-Shooter „Wolfenstein II – The New Colossus“, der böse Nazis und die Plätze drei (PC), sechs (PS4) und fünf (Xbox One) ins Visier nimmt.

Wer statt der Kanone lieber das Tanzbein schwingt, ist bei „Just Dance 2018“ genau richtig. Musikalisch begleitet von Popstars wie Shakira, Bruno Mars oder Ariana Grande schnellt das Spiel direkt an die Spitze der Nintendo Wii-Charts. „Mario Kart Wii Selects“ bleibt nur der Vizesieg. Im Switch-Ranking beginnt die heiß ersehnte und von Kritikern und Fans gefeierte „Super Mario Odyssey“ standesgemäß auf Platz eins. „Mario Kart 8 Deluxe“ rangiert dahinter. Auf 3DS übergibt „Mario & Luigi: Super Star Saga + Bowsers Schergen“ das Kommando an „Miitopia“.

Die PS3- und Xbox 360-Charts vermelden mit „FIFA 18 Legacy Edition“ denselben Spitzenreiter wie vor sieben Tagen. Einziger Neuzugang ist „Just Dance 2018“, das sich die sechste Stelle der Xbox 360-Titel schnappt.

Attraktivität ländlicher Räume durch freie WLAN-Netze steigern

Schwerin – Mit 400.000 Euro aus dem Strategiefonds des Landes sollen in den kommenden Jahren kostenfreie und offene Internetzugangspunkte mittels WLAN zur Verfügung gestellt werden.

Dazu erklärt der Netzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Philipp da Cunha: „Ziel ist es, Vereinen, Dorfzentren, aber auch Marktplätzen oder touristischen Orten, die privatwirtschaftlich nicht mit öffentlichem WLAN versorgt werden, neue Möglichkeiten zu eröffnen. Dabei orientieren wir uns an dem Gedanken der Freifunk-Initiativen, da es sich hierbei um öffentlich zugängliche Software handelt, die von jedem benutzt und weiterentwickelt werden kann. Von Bürgern, mit Bürgern, für Bürger.“

Neben der allgemeinen Förderung der Hardware, solle begleitend eine Informationskampagne durchgeführt werden, so da Cunha weiter.

„Wir wollen die weitere Ausbreitung und Gründung von neuen Freifunk-Initiativen anregen und unterstützen. Dabei setzen wir auch explizit darauf, dass die Kommunen eng mit diesen Initiativen und Vereinen zusammenarbeiten. Über die nächsten Jahre wird das Land 400.000 € bereitstellen. Für die genaue Ausgestaltung werden wir uns mit unterschiedlichen Akteuren im Land koordinieren.“

Hintergrund: Freifunk wird auch häufig als Bürgernetz bezeichnet. Es ermöglicht jedem Bürger, ohne tiefgreifende technische Kenntnisse, am eigenen Internetanschluss ein öffentliches WLAN anzubieten. Dabei müssen sich die Anschlussinhaber weder über rechtliche Probleme bezüglich der „Störerhaftung“, noch über die Privatsphäre Sorgen machen, da ein spezielles Gerät für eine Trennung zwischen privaten und öffentlichen Netzwerken sorgt.

Rollenspiel-Hit „ELEX“ erobert PC-Thron

Mit den Fantasy-Reihen „Gothic“ und „Risen“ setzte Piranha Bytes die Messlatte im Rollenspiel-Genre höher. Bei seinem jüngsten Projekt „ELEX“ beschreitet der Essener Entwickler neue Wege und lässt Mittelalter und Zukunft unmittelbar aufeinanderprallen. Schauplatz ist der nach einem Meteoriteneinschlag verwüstete Planet Magalan, der seine Geheimnisse auf Platz eins der offiziellen deutschen PC Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, offenbart. Auf PS4 (acht) und Xbox One (vier) startet das RPG ebenfalls direkt in der Top 10.

Vor einer „rektakulären Zerreißprobe“ stehen die Superhelden aus „South Park“, die alles daransetzen, ihre friedliche Stadt vor dem Bösen zu retten. Gleich drei Versionen des schrägen Spaßes entern die PC-Hitliste, und zwar die Standard-Variante (drei), Collector’s Edition (sechs) und Gold Edition (sieben). In den PS4- und Xbox One-Charts winkt als höchste Position jeweils Rang fünf.

Neue Strecken, neue Fahrzeuge, neue Physik-Engine: Sony motzt seine Rennsportsimulation „Gran Turismo Sport“ mächtig auf und rast mit der Standard Plus-, Standard-, Special- und Collector‘s Edition auf die Plätze zwei, drei, vier und zehn der PS4-Tabelle. Nur der abermalige Spitzenreiter „FIFA 18“ bremst die PS-Protze aus. Auch auf Xbox One stellt sich „FIFA 18“ einem riesigen Fuhrpark in den Weg, dieses Mal aber dem Rennstall des zweitplatzierten „Forza Motorsport 7“.

Wer die „Fire Emblem“-Serie und das „Warriors“-Franchise mag, kommt mit „Fire Emblem Warriors“ voll auf seine Kosten. Hinter „Mario Kart 8 Deluxe“ erkämpft sich das Crossover die Silber- und Bronzemedaille der Nintendo Switch-Charts. Auf 3DS beginnt das Schlacht-Spektakel an siebter Stelle. „Mario & Luigi: Super Star Saga + Bowsers Schergen“ und „Miitopia“ haben hier Oberwasser.

Einen New Entry vermelden die Nintendo Wii-Charts mit „Sonic & Sega All-Stars Racing“ (neun). Vorne tauschen wieder einmal „Mario Kart Wii Selects“ (jetzt eins) und „Mario Party 9 Selects“ (jetzt zwei) das Kommando. Auf PS3 und Xbox 360 hält „FIFA 18“ den Kasten sauber.

Neu: Zentrales Infoportal für Umweltverträglichkeitsprüfungen

Schwerin – Nach neuem europäischem Recht und dessen Umsetzung in Deutschland ist die Öffentlichkeit über sämtliche Zulassungsverfahren, die mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) verbunden sind, elektronisch an zentraler Stelle zu unterrichten.

Daher haben alle 16 Bundesländer gemeinsam ein neues Internetportal für Informationen über Umweltverträglichkeitsprüfungen entwickelt. Das Portal https://www.uvp-verbund.de/mv gibt künftig über jegliche durchzuführende Zulassungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfungen in Mecklenburg-Vorpommern Auskunft.

Umweltverträglichkeitsprüfungen dienen dazu, die Umweltauswirkungen von bestimmten Vorhaben in einem öffentlichen Verfahren frühzeitig zu ermitteln, zu beschreiben und zu bewerten. Sie sind in Deutschland in die laufenden Zulassungsverfahren, etwa nach Immissionsschutz-, Fernstraßen- oder Bergrecht, integriert.

Im neuen UVP-Portal sind Informationen über alle laufenden UVP-pflichtigen Verfahren zu finden, sobald das öffentliche Beteiligungsverfahren begonnen wurde: Um welche Art von UVP-pflichtigem Vorhaben geht es, welche Behörde führt das Verfahren durch, wo und wann können Unterlagen eingesehen werden? In das Portal werden außerdem der UVP-Bericht, in dem die Umweltauswirkungen eines Vorhabens beschrieben werden, entscheidungserhebliche Berichte und Empfehlungen sowie die Entscheidung zur Zulassung oder Ablehnung des Vorhabens eingestellt.

Die rechtliche Grundlage für die Einrichtung des Zentralen UVP-Portals fußt auf der Änderung der EU-Richtlinie 2011/92/EU – UVP-Richtlinie, die durch die EU-Richtlinie 2014/52/EU erfolgte.

Schwesig: Länder drängen auf mehr Tempo beim Digitalpakt Schule

Schwerin – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat sich zufrieden mit den Ergebnissen der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder in Saarbrücken gezeigt: „Die Länder sind sich einig, dass sie ihre gemeinsamen Interessen auch künftig gemeinsam gegenüber dem Bund vertreten werden. Ziel ist und bleibt, dass wir in Deutschland zu gleichwertigen Lebensverhältnissen kommen“, sagte Schwesig.

Das gelte auch beim Thema Bildung und Digitalisierung. „Wir brauchen modernste digitale Technik und die Vermittlung von Medienkompetenz an unseren Schulen, damit unsere Kinder gut auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet werden“, erklärte die Ministerpräsidentin.

In ihrem heutigen Beschluss fordern die 16 Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder den Bund auf, die Gespräche über den Digitalpakt Schule noch in diesem Jahr abzuschließen. „Wir sehen das als gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern. Die Länder begrüßen, dass der Bund sein finanzielles Engagement angekündigt hat. Jetzt müssen diesen Worten aber auch Taten folgen. Wir erwarten, dass die Gespräche über den Digitalpakt zügig abgeschlossen werden und dass der Bund schon 2018 Mittel für eine bessere Ausstattung unserer Schulen zur Verfügung stellt. Das ist unsere gemeinsame Forderung an die neue Bundesregierung“, erklärte Schwesig.

Horror hält Einzug in die Games-Charts

Die offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, präsentieren sich pünktlich zu Halloween von ihrer bitterbösen Seite: Nicht nur fiese Orks und Nazgûl, sondern auch zahllose Untote, Geister und Serienmörder bevölkern die Hitlisten. Auf PS4 landet das „Herr der Ringe“-Epos „Mittelerde: Schatten des Krieges“ dank Standard- und Gold Edition auf den Positionen zwei und vier. Der Grusel-Schocker „The Evil Within 2“ startet an dritter Stelle, das Slasher-Spiel „Friday the 13th“ auf Platz zehn. Einzig der erneute Spitzenreiter „FIFA 18“ sowie der Wrestling-Spaß „WWE 2K18 – Deluxe Edition“ (neu auf fünf) können sich dem blanken Horror erwehren.

Xbox One-Spieler befördern die verschiedenen Versionen von „Mittelerde: Schatten des Krieges“ an die zweite bzw. fünfte Stelle. „The Evil Within 2“ verbreitet auf Rang vier Angst und Schrecken. „FIFA 18“ bleibt auch hier unbesiegt, ebenso wie auf PS3 und Xbox 360, wo „Call of Duty: Black Ops 2“ bzw. „Minecraft“ den Vizesieg einheimsen.

Mit seinem nervenaufreibenden Setting in einem düsteren Schloss reiht sich „Grim Tales: Der Erbe“ nahtlos in die Reihe an Gruselspielen ein. Das Wimmelbild-Abenteuer erobert hinter „The Evil Within 2“ (vier) den fünften Platz im PC Games-Ranking. Gold und Silber gehen abermals an „Die Sims 4“ sowie den „Landwirtschafts-Simulator 17“.

Auf Nintendo 3DS sorgt „Luigi‘s Mansion 2 Selects” (neu auf sechs) mit seinen Quälgeistern und Spukhäusern für Gänsehaut. Noch erfolgreicher sind „Story of Seasons: Trio of Towns” und „Super Mario 3D Land Selects“, die an erster bzw. fünfter Stelle debütieren. Höchster Nintendo-Switch-Neuzugang ist das Shoot-‚em-up „Sine Mora EX“ auf Rang sieben. Weiter oben stößt „Mario Kart 8 Deluxe“ den Vorwochen-Champion „FIFA 18“ (jetzt auf zwei) vom Thron. Auf Nintendo Wii steigt weiterhin die „Mario Party 9 Selects“; dahinter verbessert sich „Mario Kart Wii Selects“ von drei auf zwei.