Ausgezeichnetes Serviceportal SoJuS

Pegel lädt Landkreise zum Mitmachen ein

Berlin – Das „Soziales und Jugend Serviceportal“ (SoJuS) des Landkreises Vorpommern-Greifswald erhielt am Freitag (15.09.2017) beim 22. Ministerialkongress „Legislaturprogramm 2017-2021: Strategien und Impulse zur Digitalisierung und Modernisierung der Bundes- und Landesverwaltung“ in Berlin den Publikumspreis des 16. E-Government-Wettbewerbs. Schon beim Zukunftskongress „Staat & Verwaltung“ im Juni war SoJuS mit dem ersten Platz in der Kategorie „Bestes Kooperationsprojekt“ ausgezeichnet worden.

„Super. Tolle Erfolge für ein tolles Projekt“ – mit diesen Worten gratuliert Digitalisierungsminister Christian Pegel. Das von der Landesregierung unterstützte Pilotprojekt vernetzt im Landkreis Jugendämter und Organisationen, die Hilfen rund um die Erziehung anbieten. Ein Sozialarbeiter kann beispielsweise nach einer sofort verfügbaren Unterbringung für Jugendliche suchen und erfährt auch sofort, wer den am besten geeigneten und preisgünstigsten Platz anbietet. SoJuS liefert die Daten in Echtzeit, nimmt Reservierungen auf und erstellt automatisch amtliche Statistiken und Reports. Außerdem erstellt es automatisch Pflichtmitteilungen zum Beispiel an das Landesjugendamt, erfasst die erbrachten Leistungen und rechnet sie ab. Nutzer können sich mit ihrem Passwort auf jedem Endgerät einloggen, auch auf mobilen Geräten.

Christian Pegel ist begeistert: „Statt Menschen wandern Daten. Das beschleunigt die Entscheidung, welche Versorgung empfohlen werden kann, extrem. Aus Wochen werden Stunden. Und: Dieses ausgezeichnete Portal eignet sich auch für andere Landkreise, ja für ganze Bundesländer.“

Schwerin und Rostock haben bereits Interesse an einer Beteiligung bekundet. Sie wollen die bisherigen Projektergebnisse übernehmen und weiterentwickeln helfen. Wohin das führen kann – und soll -, hat der Minister klar vor Augen: ein landeseinheitliches, standardisiertes E-Government-Verfahren für die Träger der öffentlichen Jugendhilfe, das Landesjugendamt und die freien Träger der Wohlfahrtspflege. „Je mehr Landkreise sich anschließen, desto besser.“

Er wirbt mit handfesten Vorteilen für alle, die mitmachen: „Als Vorzeigeprojekt für die Digitalisierung der Verwaltung erleichtert Sojus die Arbeit, ermöglicht schnellere Hilfe und spart Kosten.“ Außerdem kann es auch in anderen Bereichen wie Altenpflege, Asyl und Integration eingesetzt werden.

Fördermöglichkeiten durch das Land werden zurzeit geprüft und stehen ab Herbst 2017 zur Verfügung.

„Destiny 2“ kracht auf Platz eins der Games-Charts

Das Schicksal meint es gut mit „Destiny 2“: Die Fortsetzung des wohl teuersten Videospieles aller Zeiten wiederholt den Erfolg seines Vorgängers und erobert Platz eins der offiziellen deutschen PS4- und Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Der Online-Shooter aus dem Hause Activision ballert „Uncharted: The Lost Legacy“ (PS4) bzw. „F1 2017 Special Edition” (Xbox One) vom Thron, die nun an zweiter Stelle Unterschlupf finden.

Äußerst wandlungsfähig ist der zweithöchste Neueinsteiger „Knack 2“, der Rang vier der PS4-Hitliste knackt. Das kunterbunte Action-Adventure lebt vom Charme seines ungewöhnlichen Helden, der wahlweise auf Mausgröße schrumpfen oder sich in einen riesigen Golem verwandeln kann. Dritter Neuling im Bunde ist die „Revolution Edition“ von „Battlefield 1“ auf Position neun.

In den restlichen Rankings bleibt die Spitze unverändert. Diese setzt sich aus „Die Sims 4“ und „Grand Theft Auto V“ (PC), „Call of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ (PS3), „Minecraft“ und „Call of Duty: Black Ops 2“ (Xbox 360) bzw. „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ (Nintendo Wii) zusammen.

Digitalisierung: Land spart jährlich über drei Millionen Blatt Papier

Schwerin – Die voranschreitende Digitalisierung der Verwaltung zahlt sich aus. Mit dem im Finanzressort eingeführten Projekt BEATA („Bezügedaten elektronisch anweisen, transportieren und archivieren“) werden Bezügedaten nunmehr vollständig elektronisch verarbeitet. Beim Landesbesoldungsamt und den 168 personalbewirtschaftenden Dienststellen der Landesverwaltung wird dadurch Bürokratie abgebaut und die Sachkosten erheblich reduziert.

So können pro Jahr 3,2 Mio. Blatt Papier eingespart werden. Aneinander gereiht würden die A4-Blätter rd. 190 km weit reichen; eine Strecke von Anklam nach Schwerin. Finanzminister Mathias Brodkorb: „Wir sparen mit diesem Digitalisierungsprojekt nicht nur Steuergelder, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.“

Games-Charts: Die Dinos sind los

„F1 2017 Special Edition“ und „Madden NFL 18“ verweilen in sportlicher Zweisamkeit an der Spitze der offiziellen deutschen Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Spannender ist deshalb eher der Blick auf die restliche Top 10, wo sich insgesamt vier Neueinsteiger tummeln. Am lautesten von ihnen brüllt „Ark: Survival Evolved“ auf Platz drei. Das Survival-Game bietet Dinosaurier-Fans die Möglichkeit, ihre prähistorischen Lieblinge zu jagen, zu zähmen und sogar auf ihnen zu reiten.

Noch mehr Mut müssen Spieler mitbringen, die das fünftplatzierte „Resident Evil Revelations“ testen. Der Horror-Titel aus dem Jahr 2012 erscheint erstmals in detaillierter HD-Grafik. Nichts für Zartbesaitete ist auch „Killing Floor 2“, ein kooperativer Monster-Shooter, der sich an die sechste Stelle ballert. Dahinter beschließt die „Revolution Edition“ von „Battlefield 1“ das Neueinsteiger-Quartett.

Auf PS4 greift die Mehrheit weiterhin zu „Uncharted: The Lost Legacy“ und „F1 2017“. Die New Entries „Ark: Survival Evolved“ und „Resident Evil Revelations“ vergnügen sich auf den Positionen fünf und sechs. Frisch aus Japan eingetroffen, erobern „Yakuza Kiwami D1 Edition SteelBook“ und „Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm Legacy” gleich mal die Plätze acht und zehn.

In der PC Games-Tabelle gibt „F1 2017“ die Pole-Position an „Die Sims 4“ ab und parkt nun in vierter Reihe. Silber geht an „Grand Theft Auto V“. Das Wimmelbild-Abenteuer „Dark Tales: Edgar Allen Poes Metzengerstein“ feiert auf Platz acht den einzigen New Entry. Die restlichen Spitzenreiter lauten „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ (Nintendo Wii), „Call Of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ (PS3) sowie „Minecraft“ und „Call Of Duty: Black Ops 2“ (Xbox 360).

25 Jahre Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung

Rostock – In Rostock ist am Mittwoch feierlich das 25-jährige Jubiläum des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung (IGD) begangen worden.

„Das IGD hat sich zu einem wichtigen Zentrum für die Informations- und Kommunikationstechnologien insbesondere in der graphischen Datenverarbeitung entwickelt. Das Institut ist eine weltweit anerkannte Forschungseinrichtung sowie ein hervorragender Partner für den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Wirtschaft. Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung spielt aus unserer Sicht eine bedeutende Rolle insbesondere für die regionale Wirtschaft im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit vor Ort.

Seit 1993 hat das IGD rund 7,7 Millionen Euro Förderung für Forschung und Entwicklung für 46 Projekte seitens des Wirtschaftsministeriums erhalten. „Das IGD hat sich zu einer ausgesprochen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung entwickelt, die in ganz konkreten Projekten mit der Wirtschaft unseres Landes zusammenarbeitet. Gemeinsam wird an Produkten geforscht und entwickelt, das Wissen von Wissenschaft in die Wirtschaft transferiert“, betonte Wirtschaftsminister Harry Glawe weiter.

Aktuell wird vom Wirtschaftsministerium zum Beispiel ein Verbundvorhaben im Bereich der IT-basierten Betreuungsunterstützung von Alten- und Pflegeheimen gefördert – also der Anwendung von moderner IT-Technik des IGD in der Gesundheitswirtschaft. Unter der Federführung eines Schweriner Sanitätshauses wird zusammen mit dem IGD, dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und der Universitätsmedizin Rostock ein sensorbasierter persönlicher Aktivitätsmanagementassistent für die individualisierte stationäre Betreuung von Menschen mit Demenz entwickelt.

Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung eines Systems zur Wartungsunterstützung von Produktionsprozessen. Die Firma Clausohm aus Neverin bei Neubrandenburg und das IGD entwickeln eine Software, mit der die Anwender des Systems Produktionsprozesse und den Status der Maschinen in Echtzeit abbilden und Störungen sowie deren Auswirkungen rechtzeitig erkennen und ggf. sogar vorhersagen und verhindern können. „Wir haben durch das IGD spannende und erfolgversprechende Vorhaben, die Arbeitsplätze in der Wirtschaft im Land schaffen sollen“, erläuterte Glawe.

Seit 2007 bis einschließlich 2016 wurden im Rahmen der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom Wirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern Zuschüsse in Höhe von rund 224 Millionen Euro für 1.081 Projekte bewilligt, davon rund 148 Millionen Euro für 524 Verbundvorhaben.

Für die laufende EU-Förderperiode 2014 bis 2020 stellt das Wirtschaftsministerium für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation 168 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. „Auch zukünftig werden die Verbundforschungsförderung, die einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsförderung sowie die Förderung von Prozessinnovationen unsere Schwerpunktinstrumente für den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sein“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.

Das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) in Rostock wurde vor 25 Jahren am 10. Januar 1992 als Außenstelle des Fraunhofer IGD Darmstadt gegründet – eine der ersten von 19 Fraunhofer-Einrichtungen in den neuen Bundesländern. Damit knüpfte das Fraunhofer IGD an die seit 1969 an der Universität Rostock existierende Computergraphik-Tradition an und stärkt am Standort Rostock einen der ältesten Schwerpunkte der Computergraphik in Deutschland.

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Es vereint Computergraphik und Computer Vision. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln und aus Bildern Informationen zu gewinnen. Hierauf basieren alle technologischen Lösungen des Fraunhofer IGD und seiner Partner.

Prototypen und Komplettlösungen werden am Fraunhofer IGD nach kundenspezifischen Anforderungen entwickelt. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxislösungen reicht von Virtueller Produktentwicklung und Qualitätssicherung im Schiff-, Maschinen- und Fahrzeugbau über Medizin und Verkehr bis zur Assistenz in der Produktion.

Wichtige aktuelle Themen des IGD in Rostock sind Virtuelle und Erweiterte Realität für Training und Assistenz in der Produktion, Visualisierung von Daten aus der Produktion und im marinen Umfeld, Unterwasserbildverarbeitung sowie Vitaldatenerfassung und Anomalieerkennung für Gesundheit im privaten und Arbeitsbereich. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es beschäftigt rund 230 (vollzeitäquivalente) feste Mitarbeiter.

Erfolgsprojekt „Hiddenseer Kutterfisch“ jetzt auch online

Insel Hiddensee – Gemeinsam mit Initiator Mathias Schilling hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann den Onlineshop des Fischkonservenladens „Hiddenseer Kutterfisch“ in Schaprode eröffnet. Der Fischladen selbst lädt seit Mitte August zum Einkaufen ein. Hier kann man neben der Konservenware natürlich auch frischen Fisch erwerben.

Das Projekt des erfolgreichen Unternehmers Schilling wurde im Rahmen des Modellvorhabens „Land(auf)Schwung“ des Landkreises Vorpommern-Rügen mit 30 000 Euro gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 243 000 Euro, wovon mehr als 146 000 durch Bund und Land gefördert wurden. Die Landesregierung unterstützt die Förderregion mit 50 000 Euro aus Mitteln des Landwirtschaftsministeriums und dem Vorpommern-Fonds mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und Beschäftigung im ländlichen Raum zu sichern.

„Es ist eine großartige Idee, die der Initiator Mathias Schilling maßgeblich in die Tat umgesetzt hat: „Vorpommern in die Welt tragen, quasi vom Fischernetz direkt ins Internet“. Nunmehr gibt es die Möglichkeit, nicht nur im Sommer gesunde Produkte der einheimischen Fischer als Mitbringsel vom Ostseeurlaub mit nach Hause zu nehmen, sondern auch im Winter online zu bestellen. So sorgt der engagierte Unternehmer mit dafür, dass die wunderschöne Insel Hiddensee, dass Vorpommern, ja unser ganzes Land weit über seine Grenzen hinaus noch bekannter wird“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann bei der Eröffnung.

Mit diesem Projekt würden die ansässigen Fischer unterstützt. „Bei uns wird nicht nur frischer Fisch gefangen, sondern die verarbeiteten Produkte werden hier auch direkt zum Kauf angeboten. Das ist gut für Fischer, Einheimische und Touristen und damit gut für die Region.“

Breitbandausbau im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Schwerin – Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat vier Förderbescheide zur Kofinanzierung der Bundesförderung zum Breitbandausbau im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ausgereicht.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hatte mit den letzten vier, bislang noch nicht durch Bundesförderung abgesicherten Breitbandausbauprojekten erfolgreich am 3. Call des Bundesförderprogramms teilgenommen. Die zugesagte Bundesförderung in Höhe von mehr als 20,43 Millionen Euro wird durch rund 6,89 Millionen Euro Landesmittel flankiert. Die vier Projektgebiete umfassen die Gemeinden Röbel/Müritz, Feldberg, Demmin, Kummerow, Malchin, Neukalen, Faulenrost, Gielow und Basedow.

Der Landkreis hatte in den ersten drei Förderaufrufen des Bundes 18 Projektgebiete beantragt, von denen alle bewilligt wurden. Insgesamt stehen damit knapp 161 Millionen Euro Bundesmittel und ca. 51 Millionen Euro Landesmittel für den Landkreis zur Verfügung.

Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund etappenweise mehrere Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt ergänzend eine Kofinanzierung bereit. Im Ergebnis der ersten vier Projektaufrufe wurden alle 93 im Land gebildeten Projektgebiete vom Bund bewilligt. Ein Erfolg, den bundesweit bislang nur Mecklenburg-Vorpommern verzeichnen kann. Insgesamt werden mehr als 832 Millionen Euro Bundesmittel nach Mecklenburg-Vorpommern fließen, ergänzt um eine knappe halbe Milliarde Euro Landesmittel als Kofinanzierung und zur Deckung des Kommunalen Eigenanteils.

„Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik ist im privaten wie beruflichen Leben kaum mehr wegzudenken und gewinnt weiterhin an Bedeutung. Die Grundvoraussetzung dafür, dass unser Land an dieser Entwicklung partizipieren kann, ist eine flächendeckende Breitbandversorgung. Durch eine beispiellose Zusammenarbeit von Land, Kommunen und Breitbandkompetenzzentrum ist es uns gelungen, durch Generierung aller beantragten Bundesmittel den flächendeckenden Ausbau im Land zu sichern. Nach Umsetzung aller Projekte werden wir die Breitbandversorgung mit mindestens 50 Mbit/s in Mecklenburg-Vorpommern von derzeit 57,4 Prozent auf 86 Prozent gesteigert haben, im ländlichen Raum gar von 19,5 auf über 94 Prozent“, so der Minister für Digitalisierung Christian Pegel.

Bund verschleppt Verhandlungen zum Digitalpakt

Ministerin Hesse: 16 Länder werden in voller Fahrt ausgebremst

Schwerin – Bildungsministerin Birgit Hesse fordert die Bundesregierung auf, die zugesagten Mittel für die Digitalisierung der Schulen noch vor der Bundestagswahl bereitzustellen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wollte mit den Ländern einen Digitalpakt schließen und hatte den Schulen in Deutschland insgesamt fünf Milliarden Euro für die Digitalisierung zugesagt.

„Wir haben in die Ankündigung von Frau Wanka große Hoffnungen gesetzt, weil die Digitalisierung der Schulen wichtig ist“, betonte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Sich als Bundesbildungsministerin hinzustellen, den Schulen in Deutschland fünf Milliarden Euro zu versprechen und in der eigenen Amtszeit nicht dafür zu sorgen, dass diese Mittel auch bereitstehen, ist für mich ein leeres Versprechen. Die Bundesregierung hat an dieser Stelle falsche Erwartungen geweckt. 16 Länder haben mit den Vorbereitungen zur Umsetzung des Bundesprogramms begonnen. Nun werden wir in voller Fahrt ausgebremst. Unsere Schulen sind auf die Mittel aus Berlin dringend angewiesen, weil sie die Digitalisierung allein nicht leisten können.

Der Digitalpakt wäre für Mecklenburg-Vorpommern eine Riesenchance. Wo, wenn nicht bei der Digitalisierung, will der Bund in die Bildung investieren? Noch nicht einmal die gemeinsame Erklärung mit den Ländern hat der Bund unterzeichnet. Das ist nicht verlässlich. Die Behauptung, der Bund sei auf einem guten Weg, ist für solch ein ambitioniertes Programm zu wenig und bleibt eine Worthülse“, kritisierte Hesse.

WEMACOM baut Glasfaser in Plau am See auf

Planungen für das Wohngebiet Gerichtsberg abgeschlossen

Schwerin/Plau – Das Internet kann nie schnell genug sein. Wie angenehm das schnelle Surfen im Web tatsächlich sein kann, erleben bald auch viele Einwohner des Luftkurortes Plau am See. Das verspricht die Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM mit Sitz in Schwerin und beginnt in Teilgebieten mit den Erschließungsarbeiten zur Zukunftstechnologie „Glasfaser“.

So sind die Planungen für die Erschließung des Wohngebietes Gerichtsberg bereits abgeschlossen. Ganz konkret werden hier etwa 50 Haushalte in den Straßen Am Köpken, Drinkelgrund, Frohnerweg, Gerichtsberg, Gustav-Barday-Platz, Ludwig-Düwahl-Weg, Rosenplan und Zur Alten Mühle an das Glasfasernetz der WEMACOM angeschlossen.

Die Bau-Anlaufberatung hat am 8. August stattgefunden. „Der Baustart selbst ist für die 33. Kalenderwoche vorgesehen“, kündigt Mario Jeske, Gruppenleiter für Privatkunden bei der WEMACOM an. Für die Tiefbau- und Glasfaserarbeiten wurde das Unternehmen Tele Media GmbH beauftragt. Für Fragen zum Zeitplan in der Bauphase können sich Kunden an die Tele Media GmbH unter der Rufnummer 038454/21200 wenden.

„Während der Arbeiten ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis“, so Jeske. Mitarbeiter des Planungsbüros CEC werden mit Beginn der Bauarbeiten mit den Eigentümern die Hauseinführung und den Platz für den Hausübergabepunkt abstimmen. „Die ersten Kunden werden dann wahrscheinlich ab Oktober 2017 mit Lichtgeschwindigkeit durch das Internet surfen“, so Mario Jeske weiter. „Sie können dann  bequem und ohne Ladehemmung Mediatheken, Online-Shopping und Streaming-Dienste mit sehr hohen Bandbreiten nutzen.“

Die Glasfasertechnologie gilt als Investition in die Zukunft, denn die hochmodernen Leitungen ermöglichen die Übertragung großer Datenmengen. Sie bieten im Vergleich zu alten Kupferleitungen erhebliche Vorteile, wie beispielsweise ultraschnelle Datenübertragungsraten und eine geringe Störanfälligkeit.

Alle bewilligt: Bund stimmt letztem Projektgebiet zum Breitbandausbau in MV zu

Schwerin – Der Bund hat im vierten Förderdurchlauf seines Breitbandförderprogramms ein weiteres Projektgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) positiv beschieden. Damit wurde das letzte Projektgebiet in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt.

„Diese Nachricht ist ein Riesenerfolg. Damit haben wir die vollständige Finanzierung aller im Land gebildeten 93 Projektgebiete aus Mitteln des Bundesförderprogramms, ergänzt durch unsere Landesmittel, erreicht. Das hat bisher kein anderes Bundesland geschafft“, so der Minister für Digitalisierung Christian Pegel.

Für das Projekt des ZWAR werden rund 5,6 Millionen Euro Bundesförderung bewilligt. Für alle 93 Projektgebiete werden damit insgesamt mehr als 832 Millionen Euro Bundesmittel nach Mecklenburg-Vorpommern fließen. Das Land wird aus der Haushaltsrücklage eine knappe halbe Milliarde Euro als Kofinanzierung des Landes und kommunalen Eigenanteil beitragen.

„Durch das von Gemeinden, Kreisen und Land gemeinsam verabredete Vorgehen bei der Planung und die strukturierte Beantragung aller gebildeten Projektgebiete ist uns ein Paukenschlag gelungen“, so Pegel weiter.

Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/Sekunde zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehrere Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellte das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit.

Der Eigenanteil der Landkreise beträgt 10 Prozent, der allerdings aus dem Kommunalen Aufbaufonds finanziert wird und deshalb nicht die einzelnen Kommunen unmittelbar in ihrem eigenen Haushalt belastet. Das Land finanziert diese Ausgaben des Kommunalen Aufbaufonds ebenfalls aus der Haushaltsrücklage des Landes vor, da der Kommunale Aufbaufonds zurzeit keine frei verfügbaren Mittel hätte bereitstellen können.

WEMACOM gibt Startschuss für Glasfaser in Plau am See

Schwerin/Plau – Das Internet kann nie schnell genug sein. Wie angenehm das schnelle Surfen im Web tatsächlich sein kann, erleben bald auch viele Einwohner des Luftkurortes Plau am See. Das verspricht die Telekommunikationsgesellschaft WEMACOM mit Sitz in Schwerin und kündigt an, zumindest schon in Teilgebieten mit den Erschließungsarbeiten zur Zukunftstechnologie „Glasfaser“ zu beginnen.

Der Ausbau startet in Plau Nord mit den Bereichen Quetziner Straße und Quetzin Mitte August. Hier besteht bereits mit einer vorhandenen Trasse eine Infrastruktur, die es der WEMACOM ermöglicht, den Ausbau zeitnah zu realisieren. Auch wurden im Bereich Plau Nord bereits 113 Vorverträge von 150 benötigten Vorverträgen mit Kunden, die schnelles Internet wollen, geschlossen. Die Wirtschaftlichkeit ist in diesem Bereich damit am Ehesten gegeben.

Für die Stadt Plau insgesamt liegen aktuell 644 Vorverträge von benötigten 900 Vorverträgen vor. Die Zahl der Vorverträge reicht noch nicht aus, um mit der kompletten Erschließung mit Glasfaser zu beginnen. Dass die WEMACOM trotzdem eigenwirtschaftlich mit dem Breitbandausbau in Plau beginnt, freut Bürgermeister Norbert Reier: „Mit der Glasfasertechnologie von der WEMACOM investieren wir in die Zukunft. Damit laufen wir nicht Gefahr in fünf bis zehn Jahren wieder Erschließungsarbeiten vornehmen zu müssen, weil die Leitungen unter Umständen veraltet sind.“

Die Glasfasertechnologie gilt als Investition in die Zukunft, denn die hochmodernen Leitungen ermöglichen die Übertragung großer Datenmengen. Sie bieten im Vergleich zu alten Kupferleitungen erhebliche Vorteile, wie beispielsweise ultraschnelle Datenübertragungsraten und eine geringe Störanfälligkeit.

Schrittweise sollen von der WEMACOM auch weitere Bereiche erschlossen werden. „Wir werden die Vermarktung im Luftkurort weiter fortsetzen. Durch den Ausbau Plau Nord wollen wir die Einwohner in den Bereichen Plau Zentrum und Süd weiter animieren, sich für einen Glasfaseranschluss zu entscheiden. Wir setzen deshalb darauf, die Vorvertragsquote noch zu erreichen, um dann selektiv weitere Bereiche erschließen zu können. Eine offizielle Fristverlängerung wird es aber nicht geben,“ sagt Mario Jeske, Gruppenleiter Privatkundenvertrieb bei der WEMACOM.

In Plau am See surfen jetzt bereits circa 30 Kunden in der Dammstraße, der Bergstraße, der Lübzer Straße, Vogelsang und Am Köpken mit einem Glasfaseranschluss der WEMACOM. Sie können schon bequem und ohne Ladehemmung Mediatheken, Online-Shopping und Streaming-Dienste mit sehr hohen Bandbreiten nutzen. In den kommenden vier bis sechs Wochen sollen weitere 80 Kunden in den benannten Straßen an das Glasfasernetz der WEMACOM angeschlossen werden können.

Zusätzlich sind die Planungen für die Erschließung des Wohngebietes Gerichtsberg abgeschlossen. Die Bau-Anlaufberatungen finden in der 32 Kalenderwoche statt. „Die ersten Kunden werden dann wahrscheinlich ab Oktober 2017 mit Lichtgeschwindigkeit durch das Internet surfen“, so Mario Jeske weiter.

Breitbandausbau im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Anklam – Digitalisierungsminister Christian Pegel übergibt am Donnerstag (27.07.2017) fünf Förderbescheide des Landes über insgesamt rund 18,2 Millionen Euro für den Breitbandausbau an den Landkreis Vorpommern-Greifswald. Diese Summe wird zur Kofinanzierung von mehr als 50 Millionen Euro Bundesfördermitteln eingesetzt (diese Bescheide hatte der Bund zuvor bereits ausgereicht). Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 78 Millionen Euro.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald konnte mit fünf Breitbandausbauprojekten erfolgreich am 3. Call des Bundesförderprogramms teilnehmen. Insgesamt werden damit 15 Projektgebiete, die im Landkreis Vorpommern-Greifswald gebildet worden waren, mit insgesamt rund 48 Millionen Euro Landesfördermitteln und knapp 143 Millionen Euro Bundesfördermitteln unterstützt. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen in Höhe von ca. zehn Prozent ergibt sich ein Gesamtvolumen von rund 216 Millionen Euro.

Um bis zum Jahr 2018 deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojektes. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellte das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit.

Von den 93 Projektgebieten, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden war, erhielten in den drei ersten Förderrunden 92 Projektgebiete den Zuschlag vom Bund. Damit konnten rund 826 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Mit den 305 Millionen vom Land und dem kommunalen Eigenanteil in Höhe von 173 Millionen stehen mehr als 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung. Über das 93. Projektgebiet vom Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) entscheidet der Bund im noch ausstehenden vierten Förderaufruf.

Digitalisierung und mehr

Landesschülerrat zu Gast im Bildungsministerium

Schwerin – „Digitale Medien können den traditionellen Unterricht ergänzen.“ Diese Aussage von Bildungsministerin Birgit Hesse hatte der Landesschülerrat (LSR) zum Anlass genommen, 100 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern zum Thema „Digitale Medien“ zu befragen. Kurz vor den Sommerferien stellte nun der Vorstand des LSR die Ergebnisse im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vor.

„Das ist für uns ein wichtiges Themenfeld und deshalb sind die Rückmeldungen dazu aus so vielen Schulen natürlich interessant“, sagte Staatssekretär Steffen Freiberg.

Die technische Ausstattung der Schulen sei „sehr ausbaufähig“, lautete ein Fazit der Umfrage, so die LSR-Vorstandsmitglieder. Die Mehrheit der Befragten hätte die Ausstattung ihrer jeweiligen Schule mit „befriedigend“ benotet. „Im Zeitalter der Modernisierung darf das nicht unser Anspruch sein, und das Land sollte Gelder für die Digitalisierung, die sich als Indikator für die Modernität in Schullandschaften darstellt, zur Verfügung stellen“, forderte der LSR.

Dabei sieht der LSR nicht nur Investitionen in das technische Equipment der Schulen als notwendig an, sondern fordert darüber hinaus u. a. eine gezielte Schulung der Lehrkräfte und die Anstellung von Experten an den Schulen, um feste Ansprechpartner für das Kollegium und die Schülerschaft zu etablieren. „Aufklärung und Schulung sind genauso wichtig wie eine Investition in Materialien“, so der LSR.

„Wer sich in der digitalen Welt bewegt, muss auch wissen, wie er das sicher und zielführend tut“, sagte Freiberg, „deshalb werden wir im kommenden Schuljahr auch das Schulfach ,Informatik und Medienbildung‘ modellhaft erproben.“

Einen Blick in die Zukunft gab es auch in puncto Klassenfahrten: Ein novellierter Erlass des Ministeriums vereinfacht die Regelung für Klassenfahrten, indem die Schulämter ein entsprechendes Budget für jeweils ein Jahr statt bislang für fünf Jahre erhalten und festgelegt wird, dass es pro Jahrgangsstufe mindestens eine Schulwanderung geben soll.

Das Bildungsministerium und der Vorstand des LSR verständigten sich darauf, die regelmäßigen Treffen künftig in kürzeren Abständen stattfinden zu lassen.

WEMAG vereinheitlicht Auftritt gegenüber Kunden

Neue Website geht am 3. Juli online

Schwerin – Bisher trat die WEMAG AG gegenüber ihren Kunden und der Öffentlichkeit vor allem außerhalb des ehemaligen Kernversorgungsgebietes mit der Vertriebsmarke „wemio“ auf. Das wird sich ab dem 3. Juli ändern: Das Unternehmen wird über das gesamte Vertriebsgebiet hinweg einheitlich unter der Unternehmensmarke WEMAG präsent sein.

Für die Kunden ändert sich dadurch praktisch nichts. Die WEMAG bleibt wie bisher schon im gesamten Vertriebsgebiet der Vertragspartner aller Kunden. Die Ansprechpartner bleiben dieselben wie bisher, genauso wie Kundennummern und alle sonstigen formalen Rahmenelemente. Die Kunden müssen also wegen der Markenveränderung in keiner Weise aktiv werden.

Ändern wird sich ausschließlich die Markenpräsenz: Auftreten und Kommunikation werden künftig einheitlich und ausschließlich unter dem Markennamen WEMAG erfolgen. Der Begriff „wemio“ wird in Zukunft nur bei den Produktnamen, also zum Beispiel bei „wemio Ökostrom“, weiterhin verwendet. Auslöser für die Veränderung war das Ergebnis einer Marktforschungsstudie. Sie zeigte, dass WEMAG als Unternehmensmarke auch außerhalb des ehemaligen Kernversorgungsgebietes über einen relativ hohen Bekanntheitsgrad verfügt und ein außergewöhnlich positives Markenimage genießt. „Wir vereinfachen unsere Markenführung und erhöhen damit nicht nur die Nachvollziehbarkeit für Kunden, sondern gleichzeitig auch unsere kommunikative Zugkraft und Effizienz“, erklärt Dr. Diana Kuhrau, Leiterin der WEMAG-Unternehmenskommunikation. Ab dem 3. Juli wird das Unternehmen deshalb nur noch unter der Marke WEMAG auftreten.

Ein neuer, einheitlicher Internetauftritt der WEMAG ist die Konsequenz daraus: Der Kundenbereich, Informationen zu unserem Ökostrom- und Erdgasangebot sowie unserem Unternehmen sind fortan auf der komplett neuen und für alle Gerätetypen optimierten Website www.wemag.com zu finden. Die Internetadresse www.wemio.de wird für eine Übergangszeit automatisch auf die neue gemeinsame Webpräsenz weiterleiten. Die E-Mail-Adressen werden ebenfalls automatisch auf die neue E-Mail-Adresse service@wemag.com umgeleitet, sodass Kunden und Interessenten auch in dieser Hinsicht nicht aktiv werden müssen.

Digitalisierung der Justiz in M-V: Gerichte und Staatsanwaltschaften unter einem IT-Dach

Schwerin – Das Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern startet zum 1. Juli den „Gemeinsamen IT-Betrieb“ für die Gerichte, Staatsanwaltschaften und das Justizministerium. Damit wird im Zuge des Programms „Justiz 2020“ ein struktureller Grundstein gelegt, um die gesetzlich vorgegebene Digitalisierung ihrer Arbeitsabläufe erfolgreich umzusetzen.

Justizministerin Hoffmeister: „Wir erfüllen mit dem Start des Gemeinsamen IT-Betriebs auch eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag. Auf dem Weg zum elektronischen Rechtsverkehr und der elektronischen Akte müssen wir in Mecklenburg-Vorpommern mögliche Synergieeffekte nutzen. Darum ist es effektiv, wenn wir die unterschiedlichen bisherigen IT-Einheiten unter einem organisatorischen Dach vereinigen. Diese Organisation bauen wir mit Unterstützung der Leitungen der Gerichte und Staatsanwaltschaften ab Juli bis zum Jahresende auf.“

Im Gemeinsamen IT-Betrieb werden gut 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den bisherigen IT-Einheiten der Gerichte, Staatsanwaltschaften und des Justizministeriums beschäftigt sein. In seiner Gründungsphase wird der Gemeinsame IT-Betrieb vorübergehend an das Ministerium angegliedert, bevor es über die endgültige Gestalt des Gemeinsamen IT-Betriebs entscheiden wird. Um den bestmöglichen Austausch mit den Gerichten und den Staatsanwaltschaften sicherzustellen, wird der Gemeinsame IT-Betrieb feste Standorte in Schwerin, Rostock, Greifswald und Neubrandenburg haben.