Digitalisierung in der Schule: Land will 42 Lehrkräfte als Multiplikatoren einsetzen

Ministerin Hesse: Mecklenburg-Vorpommern ist für den Digitalpakt bereit

Schwerin – Das Land bereitet sich auf die Umsetzung der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ und des Digitalpaktes der Bundesregierung an den Schulen vor. Um alle Lehrerinnen und Lehrer für den Umgang mit digitalen Medien zu befähigen, sucht das Bildungsministerium unter den unbefristet beschäftigten Lehrkräften des Landes 42 Kolleginnen und Kollegen, die als medienpädagogische Multiplikatoren arbeiten wollen. Sie erhalten für die zusätzlichen Aufgaben Anrechnungsstunden und sollen vom Schuljahr 2018/2019 an im Einsatz sein. Im ersten Halbjahr des kommenden Schuljahres werden sie zunächst selbst fortgebildet.

„Um alle 11.700 Lehrerinnen und Lehrer an den staatlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen bei der Digitalisierung mitzunehmen, wollen wir ein landesweites Netz von Lehrerinnen und Lehrern aufbauen, die ihre Expertise weitergeben. Anders wäre diese große Aufgabe auch gar nicht zu schaffen“, betonte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Wir setzen bewusst auf Lehrkräfte mit Erfahrungen im Umgang mit digitalen Medien, da sie ihre Kolleginnen und Kollegen an den Schulen gut kennen und sie sie dort unterstützen können, wo es notwendig ist. Ich freue mich über alle, die offen sind für diese neue und spannende Aufgabe“, sagte Hesse.

Zum einen sollen 29 unbefristet beschäftigte Lehrkräfte im Einsatz sein, die als medienpädagogische Multiplikatoren Fortbildungen anbieten, bei der Umsetzung des Rahmenplans „Digitale Kompetenzen“ unterstützen und bei Datenschutzfragen die Schulen beraten und begleiten. Zum andern sollen weitere 13 unbefristet beschäftigte Lehrkräfte neben diesen Aufgaben Kooperationen mit Kreisen und kreisfreien Städten voranbringen und schulartbezogene Aktivitäten organisieren.

„Mit dem Aufbau eines landesweiten Netzes an Multiplikatoren zeigen wir, dass wir als Land unsere Hausaufgaben für die Umsetzung des Digitalpaktes gemacht haben“, betonte Hesse. „Aufgabe der Länder soll es sein, die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte zu übernehmen und die Rahmenpläne zu überarbeiten. Mecklenburg-Vorpommern ist für den Digitalpakt bereit. Ich bin froh, dass uns die neue Bundesbildungsministerin am vergangenen Freitag auf der Kultusministerkonferenz in Erfurt zugesichert hat, dass die Mittel im kommenden Jahr endlich abrufbar sein sollen“, sagte Hesse.

Wer sich die Aufgabe als Multiplikator vorstellen kann, kann sich bis Mittwoch, 20. Juni 2018, im Medienpädagogischen Zentrum des Bildungsministeriums bewerben. Die Staatlichen Schulämter haben die Schulen bereits in den vergangenen Wochen über die Veröffentlichung der Interessenbekundung informiert.

10 Mio. Euro für Forschungsprojekte zur Digitalisierung

Ministerin Hesse: Digitalisierung revolutioniert Alltag, Arbeit und Wissenschaft

Schwerin – Das Land lobt einen dritten Wettbewerb innerhalb des Exzellenzforschungsprogramms aus. Nach einem allgemeinen Aufruf zu exzellenten Forschungsprojekten und der Gesundheitsforschung stehen in der dritten Runde Projekte zur Digitalisierung im Mittelpunkt. Ziel ist es, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen, die sich in Forschungsverbünden weiter qualifizieren wollen. In der aktuellen Ausschreibung stehen knapp 10 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderung erfolgt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020.

„Die Digitalisierung revolutioniert unseren Alltag, unsere Arbeit und auch die Wissenschaft. Mit dem Exzellenzforschungsprogramm fördern wir die Spitzenforschung in unserem Land und erweitern sie um ein wichtiges Zukunftsthema“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Es geht darum, Digitalisierung als eigenen Schwerpunkt zu begreifen und sie in anderen Feldern mitzudenken und zu nutzen. In der aktuellen Runde sollen Fragen zur Digitalisierung in Forschung und Lehre thematisiert werden. Mit der Förderung von Forschungsprojekten zur Digitalisierung setzt die Landesregierung ein Vorhaben um, das sie in der Digitalen Agenda beschlossen hat“, betonte Hesse.

Der Vergabe der Fördermittel liegt ein wettbewerbliches Verfahren zu Grunde, wie es auch bei anderen Forschungsförderern üblich ist. Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig. Eine unabhängige Fachjury wählt die Forschungsverbünde aus, die gefördert werden sollen. Es können vier bis fünf Verbünde gefördert werden. Ein Forschungsverbund kann rund zwei Millionen Euro an ESF-Mitteln erhalten.

In diesem Wettbewerbsaufruf können Forschungsprojekte zu folgenden Themen gefördert werden:

Digitalisierung in der Energie-, Umwelt- und Agrarforschung

Entwicklung von intelligenten Messsystemen
Datenerfassung und -übertragung, Visualisierung

Digitalisierung in Produktionsverfahren

Entwicklungen in den Bereichen Automatisierung und Robotik
Forschungen zur systemischen Vernetzung und zur künstlichen Intelligenz

Digitalisierung in der Gesellschaft

Digitalisierung und Datensicherheit
Auswirkungen auf das Arbeitsleben, Familienleben und Freizeit
Entwicklungen im städtischen und ländlichen Raum

Digitalisierung in Bildung & Ausbildungskonzepten

Wissensvermittlung und -anwendung (Digitales Lernen)
Entwicklung von interdisziplinären Ausbildungsmodulen und Studiengängen
Konzepte für die berufliche Ausbildung
Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen

Forschungsverbünde, die sich nicht einem der vier Themenschwerpunkte zuordnen lassen, müssen in ihrer Projektskizze darstellen, wie sie sich dem Themenfeld „Information und Kommunikation (IuK)“ der Regionalen Innovationsstrategie (RIS) des Landes Mecklenburg-Vorpommern zuordnen lassen.

In den Games-Charts ist die Hölle los: „Agony“ erobert Top 5

Der höchste Neuzugang der offiziellen deutschen Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, macht der Konkurrenz die Hölle heiß. In totaler „Agony“ durchwandern Spieler das Fegefeuer und bekommen es mit allerlei finsteren Kreaturen und Dämonen zu tun. Während auf PS4 und PC die fünfte Position drin ist, erobert das Horror-Adventure im Xbox One-Ranking den Silberplatz. Nur die nicht minder gruseligen Zombies aus „State Of Decay 2“ zeigen dem Höllenspaß seine Grenzen auf. Die „Tennis World Tour“ betritt an fünfter Stelle den Xbox One-Court.

Retro-Fans werden auf PS4 gleich doppelt unterhalten. Die zum 30-jährigen Jubiläum von Kultkonsole („SEGA Mega Drive Classics“) und Prügler-Reihe („Street Fighter – Anniversary Collection“) erschienenen Sonderausgaben zeigen an siebter und achter Stelle, dass sie längst nicht zum alten Eisen gehören. Die Spitzenreiter „Detroit: Become Human“ und „God Of War“ verkaufen sich allerdings noch eine Spur besser.

In den PC-Charts erobert „Die Sims 4“ den Thron von „Overwatch“ zurück, dessen Game Of The Year Edition jetzt Silber holt. Auf Nintendo Switch und Wii heißen die Wochengewinner abermals „Mario Kart 8 Deluxe“ und „Donkey Kong Country: Tropical Freeze“ bzw. „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“. Gold und Silber des 3DS-Rankings halten „Pokémon Ultramond“ und „Pokémon Ultrasonne“ in ihren Händen. PS3- und Xbox 360-Spieler kommen an „FIFA 17“ und „Minecraft“ bzw. „Minecraft“ und „Call Of Duty: Black Ops 2“ nicht vorbei.

Justizministerin Hoffmeister: Kinderpornografie im Netz effektiver bekämpfen

Justizministerkonferenz fordert Prüfung, ob Ermittler künftig mit künstlich erstellten einschlägigen Bildern den Tätern im Internet auf die Spur kommen kann

Eisenach – „Die Existenz von kinderpornografischen Bilder ist schon an sich eine zutiefst verabscheuungswürdige Tatsache. Laut der neuesten Ergebnisse aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 nahm die Verbreitung der bekannt gewordenen Bilder um 14,5 Prozent zu. Über die weitaus höhere Dunkelziffer lassen sich nur Vermutungen anstellen. Wir müssen es schaffen, die einschlägigen Foren im Internet einzudämmen und damit auszutrocknen. Da sich die Täter im Internet stark nach außen abschotten, ist der Einsatz verdeckter Ermittler unerlässlich. Sie müssen die technischen Möglichkeiten an die Hand bekommen, um in die Täterkreise vordringen zu können“, sagte Ministerin Katy Hoffmeister nach der Justizministerkonferenz.

„Ich bin dem Beschlussvorschlag aus Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz mit Entschiedenheit beigetreten. Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz wird gebeten zu prüfen, ob verdeckten Ermittlern der Zugang zu den verborgenen Foren durch das Hochladen computererstellter Bilder ermöglicht werden kann. Bei diesen Bildern käme kein Kind zu Schaden. Bei der Schwere der Straftaten dürfte kaum zu bestreiten sein, dass jedes einzelne Kind, dem ein sexueller Missbrauch erspart bleibt, weil die Täter in ihrem Forum identifiziert werden können, den Einsatz technisch generierter Bilder rechtfertigt. Wir müssen den Täterkreis verringern. Denn ein stetig steigender Bedarf an neuen Bildern verstärkt den realen sexuellen Kindesmissbrauch. Das perfide Geschäft wäre noch lukrativer. Zum Schutz unserer Kinder brauchen wir neue Instrumente in dieser Internetgeprägten Zeit. Wenn die Strafverfolgungsbehörden dem technischen Fortschritt erkennbar hinterherhinken, wird sich die Zahl der Straftaten weiter vergrößern, die wir eigentlich bekämpfen müssen“, so Justizministerin Hoffmeister in Eisenach.

Minister: Big Data in Landwirtschaft ganz klar ein Zukunftsmodell

Dummerstorf – Am 6. Juni haben das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf, die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Universität Rostock zum 7. Wilhelm-Stahl-Symposium in Dummerstorf eingeladen. Über 100 Wissenschaftler und Landwirte berieten die Fragestellung „Big Data im Stall – Zukunftsmodell oder Sackgasse?“.

„Big Data, also rasant wachsende Datenmengen, sind natürlich auch im Stall längst Realität“, sagte der Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, zu Beginn des Fachsymposiums. „Selbstverständlich sehe ich auch die damit verbundenen Risiken. Aus meiner Sicht überwiegen aber ganz klar die Chancen für die Landwirtschaft und deshalb ist es für mich auch das einzig gangbare Zukunftsmodell.“

53 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland würden bereits digitale Lösungen nutzen. Aus den Kontakten mit Betriebsleitern hätte er den Eindruck gewonnen, dass der Nutzungsumfang digitaler Lösungen in Mecklenburg-Vorpommern auf Grund der Größe beispielsweise der modernen Michviehbetriebe noch weit höher sei. Hier würden schon heute beim Melken in großem Umfang Daten erfasst, die in die Zuchtwertschätzung einfließen und beim Herdenmanagement helfen.

In erster Linie gehe es den Betrieben darum, die klaren Vorteile der Digitalisierung zu nutzen. Dazu zählen insbesondere eine höhere Produktivität durch optimierte Haltungssysteme, eine Zeit- und Kostenersparnis und eine Verbesserung der Produktqualität. Aber auch eine körperliche Entlastung sowie die Schonung der Ressourcen, tierartgerechtere Haltung und geringere Umweltbelastung seien Effekte der Digitalisierung. Der Minister verwies darauf, dass bereits 2017 im Landwirtschaftsministerium eine Arbeitsgruppe „Digitalisierung“ gebildet worden sei. Daran sind auch Vertreter der LMS Agrarberatung, der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei sowie des Landbauernverbandes beteiligt.

Damit Big Data im Stall tatsächlich zu einem Erfolgsmodell werde, käme es entscheidend auf die Rahmenbedingungen an. So müsste die digitale Infrastruktur massiv ausgebaut werden. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns habe das Thema zur Chefsache gemacht. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes werden für die Digitalisierung im Land bereitgestellt. 1.3 Milliarden davon würden in den Ausbau eines schnellen Internets fließen.

Auch müsste der gesetzliche Datenschutz über personenbezogene Daten hinaus auf Betriebs-, Maschinen- und Geschäftsdaten ausgedehnt werden. Die Landwirte müssten die Hoheit über ihre Daten behalten können. „Wir wollen nicht den gläsernen Landwirt“, sagte der Minister.

„Nicht zuletzt können wir Digitalisierung auch dazu nutzen, um Landwirtschaft und Verbraucher näher zusammenzubringen. Transparenz der Produktionsverfahren und Rückverfolgbarkeit werden durch Digitalisierung vereinfacht. Das schafft Vertrauen und erhöht die Wertschätzung für die Landwirtschaft“, schloss Dr. Backhaus seine Rede.

Unterrichtshilfenportal für Lehrkräfte weiter ausgebaut

Ministerin Hesse: Lehrerinnen und Lehrer können aus 170 Themenpaketen wählen

Schwerin – Digitalisierung in der Schule: Lehrerinnen und Lehrern in Mecklenburg-Vorpommern stehen immer mehr digitale Arbeitsblätter und interaktive Materialien für den Unterricht zur Verfügung. Das Land hat das Unterrichtshilfenportal für Lehrkräfte Schritt für Schritt ausgebaut. Das Portal war im Juni 2016 an den Start gegangen. Vor zwei Jahren standen zunächst Materialien für die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 zur Verfügung.

„In der Startphase zählte das Unterrichtshilfenportal lediglich 3.700 digitale Arbeitsblätter und interaktive Materialien. Heute sind es 16.000 interaktive Medien auf verschiedenen Niveaus für die Jahrgangsstufen 1 bis 10. Lehrerinnen und Lehrer können aktuell aus 170 Themenpaketen wählen“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Mit dem Unterrichtshilfenportal bieten wir unseren Lehrkräften zeitgemäße didaktische Materialien an. Dies ist ein wichtiger Service, um moderne und traditionelle Formen des Unterrichts zu verbinden. Jede Nutzerin bzw. jeder Nutzer verfügt im Portal zudem über eine persönliche Cloud, in der Materialien für die eigene Unterrichtsgestaltung gespeichert werden können“, erläuterte Hesse.

Neben den drei Kernfächern stehen heute Materialien für Deutsch als Zweitsprache, Biologie, Chemie, Physik, Geografie, Geschichte, Sozialkunde, Religion, AWT, Informatik und Sachkunde zur Verfügung. Hinzu kommen Materialien für die Berufsbildung sowie zu fachübergreifenden Themen wie Verkehrserziehung, Bewerbungstraining, Rechnungswesen, Sozialkompetenzen und Erste Hilfe. Ein Themenpaket Brockhaus rundet das Angebot ab. Die Unterrichtsmaterialien können unabhängig vom Betriebssystem online und offline auf dem PC, Tablet, Whiteboard oder als Ausdruck verwendet werden.

Mit dem Unterrichtshilfenportal hat das Bildungsministerium ein Projekt umgesetzt, auf das sich die Landesregierung, der Landesdatenschutzbeauftragte und die Medienanstalt MV in der „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz“ verständigt hatten. Aktuell greifen mehr als 3.000 Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten auf die Materialien zu. Den Zugang zum Portal erhalten Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer Schulleitung. Die Einwahl erfolgt über den Bildungsserver. „Seit Beginn des Schuljahres 2017/2018 kümmern sich 10 Lehrkräfte um die Weiterentwicklung und Evaluation des Portals. Unser Ziel ist es, das Unterrichtshilfenportal um Materialien der Sekundarstufe II zu ergänzen“, betonte Bildungsministerin Hesse.

Schwesig: Mecklenburg-Vorpommern mit großem Gemeinschaftsstand auf CEBIT

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern präsentiert sich stark wie nie auf der CEBIT. Das Land ist mit einem Firmengemeinschaftstand mit 20 Ausstellern sowie 2 Einzelausstellern auf der vom 12. bis zum 15. Juni in Hannover stattfindenden Messe vertreten.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die IT-Branche aus Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr stark auf der CEBIT vertreten ist. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Sie zeigt: Es gibt bei uns im Land eine Reihe junger und dynamischer IT-Unternehmen, die sich vor einem Fachpublikum präsentieren und neue Märkte erschließen wollen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig heute auf der Landespressekonferenz in Schwerin. „Die IT-Wirtschaft ist schon heute eine wichtige Branche für unser Land. Es sind zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. Wir wollen, dass es künftig noch mehr werden.“ Die Ministerpräsidentin wird die Messe am 12. Juni und 13. Juni gemeinsam mit Energieminister Pegel besuchen.

Für den 13. Juni ist auf der CEBIT ein Aktionstag des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung auf der CEBIT geplant. „An diesem Tag präsentieren sich bereits etablierte Unternehmen ebenso wie junge Start-ups. Diese erhalten zum Beispiel die Gelegenheit, in einem ,Pitching‘-Wettbewerb in jeweils zehn Minuten ihre Geschäftsidee vor potenziellen Investoren zu erläutern“, nennt Digitalisierungsminister Christian Pegel einen Höhepunkt. Zudem werden Workshops und viele weitere Gelegenheiten zum Netzwerken angeboten.

Für Christian Pegel zählt neben der Chance für die jungen Unternehmen, sich über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus zu präsentieren, die Möglichkeit sich mit den erfahreneren Kollegen auszutauschen: „Wir bringen die jüngeren und älteren Hasen ganz bewusst zusammen. Ich hoffe sehr, dass aus diesen Kontakten ein nachhaltiger Austausch mit Mentoring-Effekten entsteht“, so der Minister.

„Die CEBIT hat große Signalwirkung für die Wirtschaft. Es ist gut, wenn sich die regionale Wirtschaft auf einem so angesehenen Messeplatz präsentiert. Es ist sehr gut, wenn Land und Wirtschaft gemeinsam auf dieser renommierten Messe so präsent sein werden. Das zeigt auch: Die Landesregierung meint es ernst mit der Digitalisierungsoffensive. Das ist der beste Weg dahin, dass unser Land auf der Digitalisierungslandkarte erscheint und zeigt: Unser Land kann mehr als nur schön sein. Es ist richtig, dass das Thema Digitalisierung auch in der Landesregierung Chefsache ist. Genauso ist und sollte Digitalisierung in jedem Unternehmen Chefsache sein: Das Vermitteln von digitaler Kompetenz und die Förderung auch von Eigeninitiative“, erklärte der Präsident der IHK Rostock zu Rostock Claus Ruhe Madsen.

„Das Besondere an unserem Gemeinschaftsstand auf der CEBIT sind nicht nur die einzelnen Aussteller als solche, sondern die Tatsache, dass so viele verschiedene Akteure hier zusammenkommen, ob Softwareentwickler, Unternehmensberater, Wirtschaftsförderer, Kapitalgeber, Studierende oder Multiplikatoren. Alle sind an unserem Landesgemeinschaftsstand vereint als digitale Talente, um gemeinsam etwas zu schaffen und innovative Ideen zu kreieren“, erklärte Christian Weiß, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH, die den Firmengemeinschaftsstand organisiert hat.

„Detroit: Become Human” auf Platz eins der PS4-Charts

Nicht nur Bestsellerautor Frank Schätzing beschäftigt sich derzeit intensiv mit den Herausforderungen von künstlicher Intelligenz. Auch im Videospielemarkt ist das Thema hochaktuell. Der interaktive Sci-Fi-Film „Detroit: Become Human” kreiert Androiden, die menschlicher als der Mensch sind und ihren gerechten Platz in der Gesellschaft suchen. In den offiziellen deutschen PS4-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, haben sie diesen bereits gefunden und steigen direkt an der Spitze ein.

Unbestritten eines der besten Spiele aller Zeiten ist „Dark Souls“, das nun eine Neuauflage erlebt und in der Remastered-Version vor „God Of War“ (drei) die PS4-Silbermedaille holt. Im Xbox One-Ranking erreicht der RPG-Klassiker ebenfalls die zweite Position. Ganz oben herrschen weiterhin die Untoten aus „State Of Decay 2“.

Meistverkaufter PC-Titel ist die Game of the Year Edition von „Overwatch“. Die übrigen Medaillen schnappen sich „Die Sims 4“ und „Far Cry 5“. Neu dabei sind das Wimmelbild-Adventure „Mystery of the Ancients: Versiegelt und Vergessen“ (vier) sowie das „The Elder Scrolls Online“-Add-on „Summerset“ (sieben).

Nintendo Switch-Fans schalten einen Gang höher und hieven „Mario Kart 8 Deluxe“ zurück an die Pole-Position. Vorwochensieger „Hyrule Warriors – Definitive Edition“ ergattert hinter „Donkey Kong Country: Tropical Freeze“ Bronze. 3DS-Sieger sind abermals die „Pokémon“-Games „Ultrasonne“ und „Ultramond“; Super Mario dominiert dank „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ die Wii-Charts.

Im Vorfeld der Fußball-WM zocken PS3-Spieler gerne selbst eine Runde und greifen bei „FIFA 17“ am häufigsten zu. Für Xbox 360-Anhänger ist „Minecraft“ das Maß der Dinge.

Christian Pegel gratuliert „Müritzfischern“ zum Erfolg bei „We do digital“

Schwerin – Beim bundesweiten Wettbewerb „We Do Digital“ zählt auch in diesem Jahr ein Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern zu den Gewinnern: Die „Müritzfischer“ aus Mecklenburg-Vorpommern gewannen in der Kategorie „Digital Commerce“ als Unternehmen im Bereich Tourismus und Handel für ihren erfolgreichen Umgang mit der Digitalisierung.

„Meinen Glückwunsch an die Müritzfischer“, gratuliert Digitalisierungsminister Christian Pegel und lobt: „Toll, dass erneut ein Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern für seine digitale Erfolgsgeschichte ausgezeichnet wurde. Die ,Müritzfischer‘ sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich ein Unternehmen die Digitalisierung erfolgreich zu Nutze machen kann.“ Das ursprünglich traditionelle Fischfang- und –verarbeitungsunternehmen aus Waren an der Müritz bietet heute unter www. fischkaufhaus.de sein Hauptprodukt online an. Zudem hat es sein Portfolio um touristische Angebote erweitert, indem es online Angelkarten verkauft und Ferienwohnungen anbietet.

Wie erfolgreich die „Müritzfischer“ dank der Digitalisierung sind, kann Geschäftsführer Jens-Peter Schaffran exakt beziffern: „Dank der Digitalisierungsmöglichkeiten, die wir rege nutzen, haben wir die Zahl unserer Mitarbeiter um mehr als 30 auf 130 erhöht. Und vor allem können wir diese Arbeitsplätze langfristig sichern.“

Seit zwei Jahren ruft der Deutsche Industrie- und Handelskammertag alljährlich Unternehmen auf, ihre digitale Erfolgsgeschichte zu erzählen und damit anderen Unternehmen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie der digitale Wandel gelingen kann. In diesem Jahr haben an dem Wettbewerb 324 Unternehmen aus ganz Deutschland teilgenommen. Die Gewinner werden am 12. Juni bei der Computermesse Cebit in Hannover ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr hatte das Greifswalder Start-Up „Advocado“ mit seiner digitalen Rechtsberatung gewonnen.

Neuer Rahmenplan „Digitale Kompetenzen“ soll in Kraft treten

Ministerin Hesse: Nicht alles, was technisch möglich ist, ist pädagogisch sinnvoll

Schwerin – Vom Schuljahr 2018/2019 an sollen Schülerinnen und Schüler verstärkt Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien erlangen. Die landesweit einheitlichen Lernziele und Unterrichtsinhalte gehen aus dem Entwurf des neuen fächerübergreifenden Rahmenplans „Digitale Kompetenzen“ hervor, den Bildungsministerin Birgit Hesse vorgelegt hat. Lehrergewerkschaften, Verbände, Vereinigungen, Kammern und weitere Einrichtungen können bis zum 15. Juni 2018 ihre Stellungnahmen zu dem Entwurf abgeben. Der neue Rahmenplan soll am 1. August 2018 in Kraft treten.

„Die Digitalisierung spielt in unserem Alltag eine immer größere Rolle“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Dieser Entwicklung wollen die Schulen Rechnung tragen. Im Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler die entsprechenden Kompetenzen erhalten. Aber nicht alles, was technisch möglich ist, ist pädagogisch sinnvoll. Vorrang hat deshalb, was dem Lernen und den Lernenden nützt. Daran muss sich die technische Ausstattung orientieren – nicht umgekehrt. Das ist die Haltung, die der neuen Generation der Rahmenpläne zugrunde liegen soll“, betonte Hesse.

Der Rahmenplan „Digitale Kompetenzen“ ist als Übergangsrahmenplan angelegt, der zunächst für alle Schularten, Fächer und Klassenstufen gelten soll. Geplant ist, dass die Vorgaben dieses Rahmenplans bei der Überarbeitung der einzelnen Fachpläne in diese integriert werden. Im Mittelpunkt soll der Kompetenzerwerb stehen. Für jede Kompetenzgruppe soll ein sogenanntes Leitfach festgelegt werden. Die Kompetenzen lassen sich in folgenden Gruppen zusammenfassen:

Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren
Kommunizieren und Kooperieren
Produzieren und Präsentieren
Schützen und sicher Agieren
Problemlösen und Handeln
Analysieren und Reflektieren

Grundlage für den Rahmenplan ist die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“, auf die sich die Ressortchefs der Länder in der Kultusministerkonferenz verständigt haben. Danach soll jedes Kind, das im Sommer 2018 eingeschult wird, in seiner Schullaufbahn eine umfassende Medienbildung erhalten.

„Digitale Werkzeuge können den Fachunterricht verbessern und das Lernen erleichtern“, sagte Bildungsministerin Hesse. „Zum anderen muss die Digitalisierung selber Unterrichtsgegenstand sein: Fake News und seriöse Information; Datenklau und Urheberrecht; likes und hate speech – das Netz birgt Chancen und Risiken, mit denen Schülerinnen und Schüler lernen müssen, umzugehen“, so Hesse. Jugendliche sollten zudem ein Grundverständnis dafür entwickeln, was im Inneren ihres Smartphones oder Tablets vor sich geht.

Games-Charts: „State Of Decay 2” und „Hyrule Warriors” in Front

Angsthasen sollten jetzt lieber wegschauen. Denn mit „State Of Decay 2“ betritt eine riesige Horde furchteinflößender Zombies die offiziellen deutschen Xbox One-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Langsam, aber mit klarem Ziel vor Augen, schlurfen die Untoten direkt auf Rang eins. Die Ultimate Edition des Open World-Schockers erobert zusätzlich den Silberplatz. Muskelprotz „Conan Exiles“ fällt hinter „Far Cry 5“ an die vierte Stelle zurück.

Auf PS4 gibt es zwei Neuzugänge. „Dragon’s Crown Pro – Battle Hardened Edition“, die überarbeitete Version des 2013er-Rollenspiel-Hits, erreicht Platz sieben; der Ballsportspaß „AO International Tennis“ liefert ganz großes Tennis auf Position neun. In Führung liegen „God Of War“ und „Far Cry 5“. Auf dem PC Games-Podium tauschen „Die Sims 4“ (eins) und „Far Cry 5“ (zwei) die Medaillen.

Tausende Gegner müssen in „Hyrule Warriors – Definitive Edition“ besiegt werden – pro Schlacht. Trotz dieser Anstrengungen bringt der Hack and Slay-Titel noch die Kraft auf, das Nintendo Switch-Ranking einzunehmen. „Donkey Kong Country: Tropical Freeze“ notiert dahinter. Die New Entries „Battle Chasers: Nightwar“ (sieben) und „Nintendo Labo: Toy-Con 01 Multi-Set” (acht) haben ebenfalls ein Wörtchen mitzureden.

Das Europa-Debüt gelingt der Redux-Version des japanischen Sci-Fi-Klassikers „Shin Megami Tensei Strange Journey“ auf Rang vier der 3DS-Hitliste. Besser verkaufen sich nur die „Pokémon“-Spiele „Ultrasonne“ und „Ultramond“ sowie „Super Mario 3D Land Selects“. Die Wii-Spitzenreiter lauten abermals „Mario Kart Wii Selects“ sowie „Just Dance 2018“.

Auf PS3 kommt an „FIFA 17“ und „Minecraft“ niemand vorbei. „Call Of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ heißen die Gewinner der Xbox 360-Charts.

Bundesprogramm für den Breitbandausbau

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern profitiert stärker als andere Bundesländer vom Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Rund 1,3 Milliarden Euro sollen in schnelle Internetverbindungen investiert werden, überwiegend aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Der Kommunale Eigenanteil beträgt 10% und wird durch den Kommunalen Aufbaufonds M-V getragen.

Die Landkreise fungieren im Förderverfahren des Breitbandausbaus in Mecklenburg-Vorpommern als Antragsteller für die Ausbauprojekte in ihrem Kreisgebiet.

Im 2. Call (Förderaufruf) des Bundesförderprogramms Breitband enthielten die vorläufigen Zuwendungsbescheide des Bundes für die Landkreise umfangreiche Auflagen. Um diese Auflagen zu erfüllen, mussten detailliertere Netzpläne erstellt und die dazugehörenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorgenommen werden. Mit der Erarbeitung dieser Unterlagen wurde die TÜV Rheinland Consulting GmbH beauftragt. So konnten die geforderten Daten qualitäts- und termingerecht übermittelt und die Mittelbereitstellung seitens des Bundes gesichert werden. Die den Landkreisen dadurch entstandenen Zusatzkosten werden durch das Land zu 100 %gefördert.

So erhielt bereits der Landkreis Vorpommern-Greifswald bezogen auf 7 Projektgebiete Fördermittel in Höhe von rund 86.600 Euro. Heute übergab Innenminister Lorenz Caffier in Schwerin weitere Förderbescheide, so an den Landkreis Nordwestmecklenburg über rund 136.000 Euro, an den Landkreis Ludwigslust-Parchim über rund 160.800 Euro und an den Landkreis Rostock über rund 111.300 Euro.

„Die Antragstellung ist hoch komplex, weil eine Vielzahl von Daten zur tatsächlichen Versorgungssituation, zu den künftigen Übertragungsbedarfen, zu den veranschlagten Kosten usw. erhoben und abgeglichen werden müssen“, so der Minister. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir die Landkreise auch finanziell dabei unterstützen, die Voraussetzungen zu erfüllen, um für ihre Ausbauprojekte in den Genuss des Bundesförderprogramms zu kommen.“

Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern profitiert stärker als andere Bundesländer vom Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Rund 1,3 Milliarden Euro sollen in schnelle Internetverbindungen investiert werden, überwiegend aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Der Kommunale Eigenanteil beträgt 10% und wird durch den Kommunalen Aufbaufonds M-V getragen.

Die Landkreise fungieren im Förderverfahren des Breitbandausbaus in Mecklenburg-Vorpommern als Antragsteller für die Ausbauprojekte in ihrem Kreisgebiet.

Im 2. Call (Förderaufruf) des Bundesförderprogramms Breitband enthielten die vorläufigen Zuwendungsbescheide des Bundes für die Landkreise umfangreiche Auflagen. Um diese Auflagen zu erfüllen, mussten detailliertere Netzpläne erstellt und die dazugehörenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorgenommen werden. Mit der Erarbeitung dieser Unterlagen wurde die TÜV Rheinland Consulting GmbH beauftragt. So konnten die geforderten Daten qualitäts- und termingerecht übermittelt und die Mittelbereitstellung seitens des Bundes gesichert werden. Die den Landkreisen dadurch entstandenen Zusatzkosten werden durch das Land zu 100 %gefördert.

So erhält der Landkreis Vorpommern-Greifswald bezogen auf 7 Projektgebiete Fördermittel in Höhe 86.590,35 EUR. Innenminister Lorenz Caffier übergab dazu heute in Anklam den Förderbescheid an die Landrätin Frau Dr. Barbara Syrbe.

„Die Antragstellung ist hoch komplex, weil eine Vielzahl von Daten zur tatsächlichen Versorgungssituation, zu den künftigen Übertragungsbedarfen, zu den veranschlagten Kosten usw. erhoben und abgeglichen werden müssen“, so der Minister. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir die Landkreise auch finanziell dabei unterstützen, die Voraussetzungen zu erfüllen, um für ihre Ausbauprojekte in den Genuss des Bundesförderprogramms zu kommen.“

Justiz von Mecklenburg-Vorpommern startet neues Karriereportal im Internet

Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU): „Wir kommen auf den Punkt. Ein Portal für alle, denn wir suchen von der Staatsanwaltschaft bis zum Vollzug Nachwuchs“

Schwerin – Am Montag startet die Justiz von Mecklenburg-Vorpommern offiziell das neue Karriereportal im Internet. Justizministerin Katy Hoffmeister dankt den Mitwirkenden aus allen Bereichen der Justiz für die Zusammenarbeit: „Die Justiz unseres Landes wird auf den Punkt gebracht. Wir haben nun ein Portal für alle Ausbildungsberufe. Denn egal ob an den Gerichten, in der Staatsanwaltschaft oder im Justizvollzug, wir brauchen überall und in jeder Besoldungsstufe Nachwuchs. Wer sich nun über seine Perspektiven in der Justiz informieren möchte, findet hier alle wichtigen Fakten, die er überall auf der Welt zu jeder Zeit abrufen kann.“

„Der nun bevorstehende Generationenwechsel ist für die Justiz unseres Landes eine große Herausforderung. In allen Ebenen müssen wir uns verjüngen. Es reicht nicht aus, in Universitäten und auf Ausbildungsmessen zu sein. Wir müssen uns vor allem auch in der digitalen Welt der jungen Menschen präsentieren. Die Informationen zur Ausbildung und auch zu den Bewerbungsmodalitäten sind nun kompakt und unkompliziert zu finden“, sagt Ministerin Hoffmeister.

Das Karriereportal ist vom gemeinsamen IT-Betrieb der Justiz (GemIT) im Justizministerium in Zusammenarbeit mit dem Oberlandesgericht Rostock und der Bildungsstätte Justizvollzug in Güstrow umgesetzt worden. Es bietet alle Informationen für aktuelle Ausbildungs- und Einstellungsbereiche der Justiz in M-V wie Rechtsreferendariat, Justizfachangestellte, Justizvollzugsanwärter und auch Gerichtsvollzieher. Mit dem Internetportal werden ebenso Schulen angesprochen und dazu ermuntert, live ein Gerichtsverfahren zu erleben. „Denn unsere Nachwuchs-suche beginnt bereits in der Schule“, so die Justizministerin.

PC-Charts: „Total War” ist Thronfolger

Angelsachsen, Gälen, Wikinger: Der Kampf um die Vorherrschaft Britanniens ist in vollem Gange. Bereits entschieden ist dagegen das Rennen um Platz eins der offiziellen deutschen PC Games-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. „Total War Saga: Königreiche Britanniens“, das neueste Abenteuer der Strategiespiel-Reihe, macht keine Gefangenen und reißt die Krone an sich. Ex-König „Far Cry 5“ rutscht hinter „Die Sims 4“ an die dritte Stelle. Von der alten in die neue Welt geht’s mit „Adelantado 4: Aztec Skulls“, das auf Rang zehn debütiert

Der „God Of War“ behält vor „Far Cry 5“ die Kontrolle über die PS4-Hitliste, das heißt konkret über die Positionen eins (Day One Edition), drei (Standard Edition) und vier (Limited Edition). Conan der Barbar lässt in „Conan Exiles – Day One Edition” an achter Stelle seine Muskeln spielen. Im Xbox One-Ranking besucht „Minecraft“ dank dem Explorer’s Pack noch einmal den Silberrang. An „Far Cry 5“ kommt der Dauerbrenner aber nicht vorbei.

Ein echter Affenspaß ist „Donkey Kong Country Tropical Freeze“, das Schwing- und Spring-Stunts im Sekundentakt bietet. Kein Nintendo Switch-Titel verkauft sich derzeit häufiger. „Mario Kart 8 Deluxe“ überlässt dem agilen Neuling das Feld und nimmt mit Platz zwei vorlieb. „Pokémon Ultrasonne“ und „Pokémon Ultramond“ sowie „Mario Kart Wii Selects“ und „Mario Party 9 Selects“ bilden wie gehabt die 3DS- und Wii-Vorhut. „FIFA 17“ und „Minecraft“ bzw. „Call of Duty: Black Ops 2“ und „Minecraft“ dominieren auf PS3 und Xbox 360.