Konsultationsbetriebe ergänzen Beratungsangebot zum Ökolandbau

Schwerin – Das Landwirtschaftsministerium hat 12 zertifizierte Ökobetriebe ausgewählt, die künftig im Rahmen des Landesprogramms „Öko-Kompetenz Mecklenburg-Vorpommern 2020“ als Konsultationsbetriebe im ökologischen Landbau fungieren werden. Diese Betriebe sollen wie Leuchttürme Anlaufstellen für andere Landwirte sein, die ökologisch wirtschaften oder sich für eine Umstellung auf den ökologischen Landbau interessieren. Sie wurden im Ergebnis eines Interessenbekundungsverfahrens entsprechend der 12 vorgegebenen Produktionsrichtungen ausgewählt.

„Ich danke den ausgewählten aber auch den anderen sich gemeldeten Betrieben für ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen weiterzugeben“, sagt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus „Mit den Konsultationsbetrieben wird der hohe Beratungsbedarf für den ökologischen Landbau durch ein weiteres Angebot abgedeckt. Das wird uns helfen, den ökologischen Landbau in Mecklenburg-Vorpommern weiter voranzubringen.“

Das Landwirtschaftsministerium vereinbarte mit den Konsultationsbetrieben Termine, an denen sie zur ersten Besichtigung und Beratung einladen. Die Termine sind als Anlage beigefügt.

Dahlemann: Stimmung in Vorpommern so dynamisch wie nie zuvor

Schwerin – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat eine positive Bilanz seiner diesjährigen Vorpommerntour gezogen: „Die Tour war ein Erfolg. Bei mehr als zwanzig Terminen in zwölf Tagen von Zirchow bis Demmin, wo ich am Freitag eine Förderzusage in Höhe von 35 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für die Erneuerung des Rundwanderweges an den Bürgermeister übergeben habe, habe ich wieder sehr viel engagierte Menschen getroffen, die sich einsetzen für ihre Gemeinden, für ein attraktives Kultur- und Sportangebot im ländlichen Raum und für ein gutes Zusammenleben. An der einen oder anderen Stelle konnten wir helfen, wie zum Beispiel in Zirchow, wo es gelungen ist, in kurzer Frist eine Geschwindigkeitsbegrenzung im Ort umzusetzen.“

Er wollte wie im vergangenen Jahr die Sommerpause nutzen, um vor allem kleine Dörfer zu besuchen, betonte der Staatssekretär. Dahlemann: „Ich höre von außerhalb immer noch die Behauptung, dass in Vorpommern nichts los sei. Die Termine in diesen Tagen haben mir jedoch gezeigt, dass das nicht stimmt. Natürlich stehen wir großen Herausforderungen gegenüber. Und das wichtigste Thema für Vorpommern ist nach wie vor die Schaffung und der Erhalt gut bezahlter Arbeitsplätze. Dazu kommt der zwingend notwendige Breitbandausbau, der in manchen Regionen leider nicht schnell genug vorankommt. Bei der Metropolregion Stettin setzen wir künftig auf noch mehr nachbarschaftliche Zusammenarbeit. Auch deshalb ist es richtig, dass die Entwicklung Vorpommerns zu einem Schwerpunkt der Landesregierung in dieser Wahlperiode gemacht wurde.“

Glewitz feiert 725-jähriges Jubiläum

Glewitz – In der Gemeinde Glewitz (südlich von Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen) ist am Freitag mit einem Festakt der Auftakt für ein Jubiläumswochenende gegeben worden. Anlass der Feierlichkeiten war die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes vor 725 Jahren. „Glewitz liegt inmitten unberührter Natur und ist ein attraktiver Bestandteil des Naturschutzgebietes Trebeltal. Hier finden Tagesausflügler und Urlaubsgäste eine Oase der Ruhe inmitten zahlreicher Zeugnisse mittelalterlicher Geschichte“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Zum Jubiläum ist das rekonstruierte Gemeindehaus offiziell an die Dorfgemeinschaft übergeben worden. Blickfang auf der Wiese neben dem Gemeindehaus bildet eine hölzerne Adlerskulptur, die sich auf historische Sagen der Region bezieht. Das gesamte Wochenende wird das Jubiläum des Ortes gefeiert, unter anderem mit einem Festumzug, Livemusik, Flohmarkt, Skatturnier und Feuerwerk. „Der Ort ist geprägt von einem starken Zusammenhalt der Einwohner, das zeigt sich deutlich an dem hohen Engagement der Bürger zur Gestaltung des Jubiläums“, sagte Glawe.

„Unser Ziel ist es, den ländlichen Raum weiter zu stärken. Dafür müssen attraktive Angebote geschaffen werden, um das touristische Angebot aufzuwerten. Die Region rund um Glewitz besticht durch eine wunderschöne Landschaft mit ausgedehnten Wäldern und Radwegen für Erholungssuchende“, sagte Glawe. Die Regionen im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns tragen mit jährlich mehr als sieben Millionen Übernachtungen etwa ein Viertel zum gesamten touristischen Aufkommen des Landes bei. Beim ländlichen Tourismus innerhalb Ostdeutschlands erreicht Mecklenburg-Vorpommern einen Anteil von mehr als 40 Prozent (Statistisches Amt MV/OSV-Tourismusbarometer).

Wieder hohe Waldbrandgefahr – im Südwesten Gefahrenstufe 4

Schwerin – „Die Trockenheit macht uns auch weiter zu schaffen“, so Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt. Nach einer kurzzeitigen Entspannung in Sachen Waldbrandgefahr infolge der Niederschläge in der vergangenen Woche bestehe in Teilen des Landes erneut eine hohe Waldbrandgefahr. Für den Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns (Forstamt Jasnitz, Landkreis Ludwigslust-Parchim) gilt seit gestern die Waldbrandgefahrenstufe 4. „Mit Blick auf die Wettervorhersagen ist damit zu rechnen, dass sich die Waldbrandgefahr im Laufe der nächsten Wochen auch in den anderen Landesteilen weiter erhöht“, sagt der Minister. Gleiches gelte auch für die Gefahr von Feldbränden.

Deshalb fordert der Minister die Bevölkerung erneut auf, sorgsam zu handeln. Auch die Landwirte erinnert er noch einmal dringend an ihre Verpflichtungen zum vorbeugenden Waldbrandschutz. „Während der laufenden Erntearbeiten in der Landwirtschaft sind Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen, um Feldbränden und dadurch verursachten Waldbränden vorzubeugen.“ so Backhaus.

In diesem Zusammenhang verweist er auf die seit 2016 geltende Waldbrandschutzverordnung, insbesondere auf § 5 der Verordnung. „Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 ist bei der Getreideernte auf Feldern am Wald mit Beginn des Mähdrusches ein 2 Meter breiter gepflügter Wundstreifen anzulegen“, betont der Minister. Das Anlegen des Wundstreifens mit Grubber oder Scheibenegge habe sich als nicht ausreichend erwiesen. Auch dürfe kein Holz oder gar Stroh am Feldrand gelagert werden.

Ausgehend von den Erfahrungen des Waldbrandes bei Groß Laasch werde die Waldbrandschutzverordnung derzeit überarbeitet. „In der Zwischenzeit appelliere ich an die Landwirte, die Vorgaben der Verordnung umzusetzen und die geforderten Wundstreifen bereits jetzt freiwillig in einer Breite von 6 Metern zu pflügen“, so Backhaus. Nur so sei es möglich, die Anzahl der Wald- und Feldbrände auch weiterhin möglichst gering zu halten.

Bislang sind im Verlauf des Jahres 2018 insgesamt 28 Waldbrände mit einer Gesamtfläche von knapp 12 Hektar zu verzeichnen. „Man kann sagen, wir sind bislang mit einem blauen Auge davongekommen. Deshalb müssen wir gemeinsam alles daran setzen, dass keine weiteren Brände dazukommen“, sagt der Minister auch mit Blick auf die katastrophalen Waldbrände in Schweden. Der Zivilschutz in Schweden spricht gegenwärtig von mehr als 40 Waldbränden auf 20.000 Hektar im ganzen Land, 15 Waldbrände sollen demnach außer Kontrolle geraten sein.

Ministerin Drese auf Sommertour im Landkreis Rostock

Rostock – Am kommenden Montag (23. Juli) ist Sozialministerin Stefanie Drese im Rahmen ihrer Sommertour durch alle Landkreise und kreisfreien Städte im Landkreis Rostock zu Gast.

Die Ministerin besucht zunächst den Fachdienst Integration und Unterbringung von Flüchtlingen des Landkreises in Bad Doberan. Sie wird sich bei einem Rundgang über die Betreuung anerkannter Flüchtlinge unter anderem durch den Einsatz der aktuell vier Integrationslotsinnen informieren.

Im Anschluss macht die Ministerin Station in Teterow. Sie trifft hier die Tagesgruppe des CJD Nord „Entlastung für Familien – Förderung für Kinder“. Der Träger ermöglicht mit diesem Angebot Erfahrungs- und Lernfelder für Mädchen und Jungen, deren Eltern und Familien. In der Gruppe trainieren die Kinder ihr Sozialverhalten, mit Konflikten umzugehen und ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Die Ministerin möchte sich insbesondere ein Bild vom Projekt „Inklusion mit Pferden“ – ein durch die „Aktion Mensch“ gefördertes Konzept – machen. So lernen die Kinder im Umgang mit Tieren, Ängste abzubauen und Vertrauen zu gewinnen.

Abschließend besucht Drese das ASB Mutter-Kind-Therapiezentrum in Graal-Müritz. Dort wird sie sich die Vorsorgeklinik Meeresbrise für Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren anschauen und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin ins Gespräch kommen.

„Mir ist es sehr wichtig, direkt mit den Menschen in Kontakt zu treten und mich vor Ort über Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Projekte aus den Bereichen Soziales, Familie, Integration und Pflege zu informieren“, verdeutlicht Ministerin Drese das Anliegen ihrer Sommertour durch die Landkreise und kreisfreien Städte.

Am 25. Juli setzt Sozialministerin Drese ihre Sommertour im Landkreis Nordwestmecklenburg gemeinsam mit dem Minister für Familie, Gesundheit und Soziales der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien fort.

Zuschuss für Ausbau des Möskenwegs in Zinnowitz

Insel Usedom – Für den Ausbau des Möskenwegs im Ostseebad Zinnowitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält die Gemeinde vom Infrastrukturministerium einen Zuschuss in Höhe von rund 630.000 Euro. Die Fördermittel werden nach der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus in Mecklenburg-Vorpommern bewilligt.

Die Gemeinde Ostseebad Zinnowitz plant, den Möskenweg in zwei Bauabschnitten grundhaft auszubauen. Die Fahrbahn soll in acht Metern Breite mit Asphalt befestigt werden. An den Rändern werden zum Schutz der Radfahrer 1,50 Meter breite Schutzstreifen markiert. Die beidseitigen Gehwege werden in einer Breite von mindestens zwei Metern mit Betonrechteckpflaster hergestellt. Zudem wird die Straßenentwässerung komplett erneuert. Im Bereich der Zufahrten zu den Supermärkten wird die Fahrbahn aufgeweitet und mit Linksabbiegefahrsteifen und Mittelinsel versehen. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt. Die zuwendungsfähigen Ausgaben des knapp 425 Meter langen zweiten Bauabschnitts vom Bahnübergang bis zum Gnitzer Weg liegen bei knapp einer Million Euro. Die Gesamtausgaben betragen rund zwei Millionen Euro.

Der Möskenweg ist die Hauptzufahrtsstraße von der Bundesstraße B 111 in den Ortskern und zur Promenade von Zinnowitz. Die 6,50 Meter breite Fahrbahn weist Spurrinnen, Asphaltausbrüche und Flickstellen auf.

Geh- und Radweg in der Dierkower Allee in Rostock wird erneuert

Rostock – Für die Erneuerung des Geh- und Radwegs entlang der Dierkower Allee erhält die Hansestadt Rostock vom Bauministerium rund 180.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. Die Gesamtausgaben für das Vorhaben betragen rund 330.000 Euro.

Der in Dierkow gelegene Geh- und Radweg weist derzeit erhebliche Schäden auf und ist nicht barrierefrei. Um dies zu beheben, will die Hansestadt die Oberfläche mit Betongehwegplatten befestigen. Außerdem wird ein Randstein mit einer Anlaufkante gesetzt, die als Tastkante für Blinde und sehschwache Menschen dient. Im Bereich der Berringerstraße 1 entsteht zudem eine Feuerwehrzufahrt. Im Einmündungsbereich Theodor-Heuss-Straße / Kurt-Schumacher-Ring wird der Geh- und Radweg an den bereits vorhandenen Weg angepasst.

Die Dierkower Allee ist aufgrund der nahe gelegenen Straßenbahnhaltestelle von großer Bedeutung für die Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil. Der Ausbau des Geh- und Radwegs verbessert die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer wesentlich. Gleichzeitig wird der Stadtteil als Wohngebiet gestärkt.

Das Vorhaben soll im dritten Quartal 2018 begonnen werden und voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres fertig gestellt werden.

Wirtschaftsminister auf Informationstour bei Unternehmen

Schwerin – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat sich am Donnerstag bei vier Unternehmen aus Ludwigslust, Rastow und Schwerin über aktuelle Vorhaben informiert. Auf dem Tourplan standen die beiden Ludwigsluster Betriebe Rattunde GmbH & Co KG und M & M Autoteile GmbH sowie die Sörgel & Bunsen Gerüstbau GmbH aus Fahrbinde und das Hotel „Speicher am Ziegelsee“ in Schwerin. „In der Region zeigt sich eine beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung. Das ist dem hohen Engagement, dem verantwortungsvollen Wirken und dem unternehmerischen Mut der Firmenchefs und ihrer Mitarbeiter zu verdanken. Mit der Informationstour wollen wir beispielhaft auf die Innovationskraft und das technische Können der Unternehmen hinweisen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Die Betriebstour wurde von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (IHK) organisiert und durch den Präsidenten Hans Thon sowie den Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach begleitet.

Seit dem Jahr 2011 sind für 385 neue Investitionsvorhaben im Kammerbezirk der IHK zu Schwerin Investitionszuschüsse in Höhe von rund 255,9 Millionen Euro ausgegeben worden unter anderem aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Das Gesamtinvestitionsvolumen der Vorhaben betrug rund 1,35 Milliarden Euro. Damit wurden rund 3.900 neue Arbeitsplätze geschaffen und knapp 15.500 Arbeitsplätze gesichert. „Wir werden künftig weiter an der Verbesserung der Rahmenbedingungen arbeiten. Neuansiedlungen und Erweiterung von bestehenden Unternehmen haben wir klar im Fokus. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze, bestehende Jobs werden gesichert“, erläuterte Glawe weiter.

Das Ludwigsluster Maschinenbau-Unternehmen wurde im Jahr 1990 in Wittenberge als „Garagenfirma“ gegründet und begann mit der Fertigung von Maschinen, die später zu Sägebearbeitungszentren und flexiblen Fertigungssystemen weiter entwickelt wurden. Heute produzieren 235 Mitarbeiter vom Standort Ludwigslust aus Maschinen, Anlagen und technische Geräte, die nach Unternehmensangaben weltweit verkauft werden. Die Maschinen kommen in der Rohrindustrie, bei Stahlwerken, Automobilzulieferern, Möbel- und Fahrradherstellern zum Einsatz. Seit einigen Jahren hat die Rattunde GmbH auch Niederlassungen in den USA und in Mexico. Derzeit werden im Unternehmen 16 Jugendliche in insgesamt zehn Berufen der Metall- und Logistikbranche ausgebildet. „Die Rattunde GmbH investiert seit vielen Jahren vorbildlich in die Ausbildung junger Menschen. So wird Schulabgängern eine Perspektive für eine berufliche Karriere in der Region geboten. Zugleich ist so sichergestellt, dass den Unternehmen qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen“, sagte Glawe.

„Welche erfolgreichen Anstrengungen in der Rattunde GmbH in Punkto Ausbildung unternommen werden, zeigen seit Jahren die Ergebnisse. So konnte dieses Unternehmen zuletzt mit Toni Dahl einen der besten Auszubildenden der IHK-Winterprüfungen präsentieren“, ergänzt IHK-Präsident Thon.

Die Autoteile M & M GmbH ist ein Groß- und Einzelhändler für Autoersatzteile. Zudem werden Dienstleistungen rund um die Bereiche Automobile, Zweiräder, Kraftfahrzeugteile, Reifen und Zubehör angeboten. Das Sortiment umfasst Produkte zur Wartung, Reparatur und Pflege von Personen- und Nutzfahrzeugen für Gewerbetreibende und Hobbyschrauber. Insgesamt 13 Mitarbeiter sind an fünf Standorten (Ludwigslust, Schwerin, Parchim, Wismar-Kritzow und Hagenow) beschäftigt. Im Jahr 2016 wurde der Betrieb seitens der IHK als „Unternehmer in Verantwortung“ ausgezeichnet. Seit 2007 unterstützt das Unternehmen die Entwicklung des SG03 Ludwigslust/Grabow e.V., mit knapp 1.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Westmecklenburgs. „Die Autoteile M & M GmbH zeichnet sich durch ein besonderes ehrenamtliches Engagement aus – vor allem in den Bereichen Sport, Gesundheit und Jugendförderung. Mit der Unterstützung sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ein attraktives Freizeitangebot zu nutzen“, sagte Glawe.

„Mit Matthias Belke hat die M & M Autoteile GmbH einen außerordentlich engagierten Geschäftsführer, der neben seiner beruflichen Tätigkeit auch viel ehrenamtliche Arbeit leistet. Als Vizepräsident der IHK zu Schwerin vertritt er die Interessen der Unternehmer sehr erfolgreich“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Eisenach.

Die Sörgel & Bunsen Gerüstbau GmbH besteht seit 1990 und bietet ein breites Leistungsspektrum rund um den Gerüstbau und -verleih. Dazu gehören beispielsweise Arbeits- und Schutzgerüste, Einhausungen und Überdachungen sowie Sonderkonstruktionsgerüste für Denkmalpflege und Aufzüge. Nach Unternehmensangeben kommen die öffentlichen, gewerblichen und privaten Kunden aus Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. Insgesamt 35 Mitarbeiter – Gerüstbaumonteure, geprüfte Gerüstbaukolonnenführer, geprüfte Gerüstbaukolonnenführer mit Ausbildereignung, Gerüstbaumeister und Bauleiter – sind beim Unternehmen beschäftigt. „Familienfreundlichkeit und Fachkräftesicherung sind neben der kompetenten Absicherung von Bauarbeiten ein wichtiger Schwerpunkt in der täglichen Arbeit bei der Sörgel & Bunsen Gerüstbau GmbH. So können Mitarbeiter langfristig im Unternehmen gehalten werden“, sagte Glawe.

Das Hotel „Speicher am Ziegelsee“ in Schwerin entstand 1998 aus einem denkmalgeschützten Getreidespeicher und bietet 77 Zimmer, ein Restaurant, Tagungsräume sowie einen Wellnessbereich. Unter den 50 Mitarbeitern ist eine im April 2018 gekürte „Landesmeisterin in den gastgewerblichen Grundberufen Koch, Restaurantfach und Hotelfach“ des DEHOGA MV und der IHKs. „Eine sehr gute Berufsausbildung leistet einen hervorragenden Beitrag zur Fachkräftesicherung im eigenen Unternehmen. Das Hotel ´Speicher am Ziegelsee´ war hier in der Vergangenheit höchst erfolgreich und ist beispielgebend für die Hotelbranche“, unterstreicht IHK-Präsident Thon.

Das Hotel wurde im Oktober 2005 außerdem als erstes Hotel für die Region Mecklenburg-Schwerin von der Dachmarke „Viabono“ zertifiziert. Viabono ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bundesregierung in Kooperation mit Tourismus-, Umwelt- und Verbraucherverbänden. Seit dem Jahr 2010 wird das Hotel nach Unternehmensangaben komplett klimaneutral geführt. „Ein modernes und qualitätsbewusstes Hotelgewerbe ist für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern von entscheidender Bedeutung. Das bedeutet, stetig in Qualitätsverbesserungen zu investieren. Das Hotel ´Speicher am Ziegelsee´ geht konsequent den Weg der Ressourcenschonung und schafft sich so ein Alleinstellungsmerkmal“, sagte Glawe.

Die IHK zu Schwerin vertritt für rund 25.000 Mitgliedsunternehmen die Interessen der gewerblichen Wirtschaft in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg sowie in der Landeshauptstadt Schwerin. „Die IHK zu Schwerin ist eine entscheidende, gestaltende Kraft für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Sie berät Unternehmen, bündelt deren Interessen gegenüber Politik und Verwaltung, bildet Menschen aus und weiter“, sagte Glawe.

Landesfinale Ideenwettbewerb „inspired“ in Wismar

Wismar – Landesfinale beim Ideenwettbewerb inspired“: In dem Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Rostock und Greifswald sowie der Fachhochschulen Neubrandenburg, Stralsund, Wismar und der Fachhochschule des Mittelstands Rostock/Schwerin präsentieren sich am Donnerstag (19.07.) die Finalisten zum Endausscheid. „Der Gründer-Ideenwettbewerb ist ein gutes Instrument, um kreative Ideen der Studierenden, Forschenden und Absolventen in konkrete und qualitativ hochwertige Gründungen umzusetzen. Wichtig ist, dass die unternehmerischen Konzepte realisiert werden. Das schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, potenzielle Gründer zu motivieren und frühzeitig bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Auch innovative Technologien und Ideen an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen identifiziert und mit wertvollen Kontakten, intensivem Coaching und wichtigen Erfahrungswerten unterstützt werden. Der Ideenwettbewerb wird in einem zweistufigen Verfahren umgesetzt: Zunächst gibt es lokale Ideenwettbewerbe, veranstaltet von den Hochschulen an ihrem jeweiligen Standort (Forschungsraum), ggf. in Kooperation untereinander oder mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Dann folgt das Landesfinale. Die Bewertungskriterien sind Innovationsgehalt, Kundennutzen, Marktpotenzial, Realisierungswahrscheinlichkeit und die Motivation des Gründungsteams.

„Hinter allen Projektvorschlägen steckt Kreativität, Arbeit, Zeit und persönliches Engagement. Mit Unterstützung der wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes haben die Teilnehmenden originelle Geschäftsideen und entscheidende Forschungsergebnisse zu wirtschaftlichen Gründungsszenarien weiterentwickelt“, sagte Glawe.

Das Land unterstützt das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von rund zwei Millionen Euro. „Der Wettbewerb trägt dazu bei, die allgemeine Ideenfindungs- und Gründungskultur in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken“, sagte Glawe.

Kein gutes Jahr für die Landwirte

Schwerin – „Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos!“, mit diesem Satz überschreibt der Minister die aktuelle Situation der Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das aktuelle Dürregeschehen habe ohne Zweifel zum Teil existenzbedrohende Auswirkungen für die Landwirtschaftsbetriebe des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Betroffenheit sei je nach den regionalen Witterungs- und Standortbedingungen unterschiedlich groß. „Das Ausmaß der Dürre zeichnet sich jedoch ab. Die Ernte der Wintergerste ist abgeschossen, da haben wir erhebliche Mindererträge von bis zu 50 Prozent und damit verbundene Mindererlöse von rund 47 Mio. Euro“, so der Minister. „Auch die ersten Ergebnisse weiterer Mähdruschfrüchte deuten darauf hin, dass die Verluste noch höher ausfallen werden als bisher befürchtet. Die Erträge beim Raps liegen demnach nur zwischen 15 und 35 Dezitonnen pro Hektar und beim Winterweizen zwischen 35 und 60 Dezitonnen pro Hektar.“ Außerdem sei abzusehen, dass der 2. und. 3. Schnitt auf den Wiesen und Weiden ausfällt, was die Futterversorgung in den viehhaltenden Betrieben gefährde.

Erst nach Abschluss der gesamten Ernte könnte das Schadensausmaß insgesamt bewertet werden. „Deshalb sind uns im Moment auch noch die Hände gebunden, was finanzielle Hilfen zum Schadensausgleich angeht“, wirbt der Minister um Verständnis bei den betroffenen Landwirten.

Sollte sich im weiteren Ernteverlauf abzeichnen, dass aufgrund widriger Witterungsverhältnisse bei einer erheblichen Anzahl von Betrieben das gesamtbetriebliche Einkommen um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum 3-Jahresdurchschnitt aus den letzten 5 Jahre sinkt, seien Hilfsmaßnahmen zum Schadensausgleich möglich. Dazu zähle der Erlass einer entsprechenden Schadensausgleichsrichtlinie, um finanzielle Unterstützung zu gewähren. Die dafür benötigten finanziellen Mittel müssten aus dem Landeshaushalt bereitgestellt werden. Grundlage dafür sei die „Nationale Rahmenrichtlinie zur Gewährung staatlicher Zuwendungen zur Bewältigung von Schäden in der Land- und Forstwirtschaft verursacht durch Naturkatastrohen oder widrige Witterungsverhältnisse“ vom 29.06.2015.

„In der Zwischenzeit sind wir aber nicht untätig“, betont der Minister. So habe er bereits frühzeitig eine Arbeitsgruppe „Dürre“ eingerichtet, die sich permanent mit dem Erntegeschehen und den Ernteergebnissen beschäftigt. Darin eingebunden seien Vertreter aus dem Ministerium, der Landesforschung, der LMS Agrarberatung GmbH und des Bauernverbandes.

„Das zeigt, wir nehmen die Situation sehr ernst und setzen weiterhin alles daran, den betroffenen Landwirten zu helfen“, sagt der Minister und verweist darauf, dass das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt bereits eine Reihe unterstützender Maßnahmen eingeleitet habe. So würden beispielsweise für die landwirtschaftlichen Flächen in Landesbesitz auf Antrag Pachten gestundet. Gleiches gelte für fällige Steuerzahlungen. „Außerdem bieten wir den Landwirten den zeitweisen Flächenankauf durch die Landgesellschaft (LG M-V) an. Damit wollen wir den Betrieben zu neuer Liquidität verhelfen“, so Backhaus. Sie hätten dann die Möglichkeit, die Flächen innerhalb von sechs Jahren zu gleichen Konditionen von der Landgesellschaft zurückzukaufen.

Auch seien die ökologischen Vorrangflächen für Mahd und Beweidung freigegeben worden, um die viehhaltenden Betriebe im Land zu unterstützen.

„Wir haben außerdem bereits die Banken zu uns an den Tisch geholt und um ihre Unterstützung für die betroffenen Betriebe geworben“, ergänzt der Minister und appelliert auch an den Bauernverband und die Landwirte im Land, sich mit den betroffenen Betrieben solidarisch zu zeigen und diese zum Beispiel bei der Futterversorgung zu unterstützen.

„Ich sehe aber auch weiterhin den Bund in der Pflicht“, so der Minister und verweist auf die im Rahmen des Bund-Länder-Treffens am 10.07.2018 in Brüssel erteilte Zusage des Bundes, noch bis Ende Juli die Abteilungsleiter der Länder zu einer gemeinsamen Beratung einzuladen. Dort sollen sowohl die Auswirkungen der anhaltenden Dürre im Norden als auch der Starkregenereignisse im Süden ausgewertet und daraus abzuleitende Maßnahmen erörtert werden. „MV wird dabei vor allem dafür eintreten, dass sich der Bund auch finanziell an der Bewältigung der nunmehr dritten schlechten Ernte in Folge beteiligt“, sagt der Minister zu.

OVG Greifswald kassiert Bäderverkaufsverordnung M-V

Greifswald – Mit heute verkündetem Urteil hat das Oberverwaltungsgericht in Greifswald die Bäderverkaufsverordnung M-V für unwirksam erklärt.

Nach Auffassung des Gerichts ist die Bäderverkaufsverordnung bereits aus formellen Gründen wegen eines Verstoßes gegen das Zitiergebot des Art. 57 Landesverfassung M-V verfassungswidrig und deshalb unwirksam. Der Antragsgegner habe die ihm verfassungsrechtlich obliegende Pflicht verletzt, die vollständigen Ermächtigungsgrundlagen, auf die die Bäderverkaufsverordnung M-V beruht, zu zitieren. Der Hinweis auf § 10 Satz 1 Ladenöffnungsgesetz in Verbindung mit dem Organisationserlass des Ministerpräsidenten vom 18. November 2011 i.d.F. vom 25. September 2014 genüge nicht. Vielmehr hätte mit Blick auf den erfolgten Zuständigkeitswechsel für Sonn- und Feiertagsrecht vom Innenministerium auf das Justizministerium § 5 Abs. 5 Landesorganisationsgesetz genannt werden müssen.

Eine Entscheidung, ob die Bäderverkaufsverordnung M-V (auch) aus materiellen Gründen zu beanstanden ist, hatte das Oberverwaltungsgericht daher nicht mehr zu treffen. Allerdings hatte das Gericht bereits in der mündlichen Verhandlung am 11.Juli 2018 deutlich gemacht, dass es gegen § 5 BädVerkVO M-V (Freizeiteinrichtungen) aus materiell-rechtlichen Gründen Bedenken hat. Hingegen hat es sich zu der Anzahl der Sonntage in der Bäderverkaufsverordnung, zu dem sog. Warenkorb und der Zahl der betroffenen Orte nicht abschließend geäußert.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

In einer ersten Stellungnahme sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe zur Entscheidung des OVG Greifswald: „Die Aufrechterhaltung des Angebotes sonntags öffnen zu können, halte ich in unserem Tourismusland für enorm wichtig. Der Sonntagseinkauf wird von unseren Gästen geschätzt und erwartet. Für die touristische Entwicklung unserer Wirtschaft ist er unverzichtbar. Kühlere Monate, in denen das Wetter ein Sonnenbad und längeren Aufenthalt am Strand erschweren, können so besser abgefedert werden. Letztlich wird im Handel in den touristischen Orten vor allem noch in der Hauptsaison das Geschäft nahezu für das ganze Jahr gemacht.

Ich möchte auch klar sagen: Niemand wird gezwungen, sein Geschäft am Sonntag zu öffnen. Die Bäderverkaufsverordnung ermöglicht der heimischen Wirtschaft, zu öffnen und für unsere Gäste bleibt es ein Angebot, sonntags einzukaufen.

Die Gewerkschaft Verdi misst in ihren Forderungen mit zweierlei Maß – in Schleswig-Holstein trägt sie eine ähnlich lautende Bäderregelung wie bei uns im Land mit. Umso weniger ist es nachvollziehbar, dass Mecklenburg-Vorpommern das Nachsehen haben soll. Hier entsteht eine absolute Wettbewerbsverzerrung und im Ergebnis bedeutet dies auch einen deutlichen Wettbewerbsnachteil zu Lasten der heimischen Wirtschaft.

Wir haben vor dem Gerichtstermin der Gewerkschaft einen neuen Entwurf einer Bäderverkaufsverordnung vorgelegt. Leider sind die im Hintergrund gelaufenen Bemühungen eine Einigung zu erzielen, ins Leere gelaufen. Auch ein unmittelbares Gesprächsangebot nach dem Verhandlungstag (11. Juli) wurde von Seiten der Gewerkschaft abgelehnt. Diese Blockadehaltung ist für mich nicht nachvollziehbar.

Die bisher geltende Regelung ist ein Kompromiss, der gemeinsam mit vielen Beteiligten erzielt worden ist.

Die heutige Entscheidung ist keine Entscheidung für oder gegen den Sonntagsschutz. Wir werden das heutige Gerichtsurteil sorgsam prüfen und dies gemeinsam mit den Betroffenen besprechen, um die aus dem Urteil notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Die Bäderregelung ist für die Versorgung der ca. 7,5 Millionen Urlauber im Land unverzichtbar.“

Fördermittelbescheid an Integrationsprojekt in Ludwigslust

Gelungenes Integrationsprojekt: Ministerin Drese bei der Übergabe des Förderbescheides in Ludwigslust

Ludwigslust – Ministerin Drese übergab am heute im Rahmen ihrer Sommertour einen Fördermittelbescheid in Höhe von 27.000 Euro an den Landkreis Ludwigslust-Parchim. Mit den Mitteln aus dem Integrationsfonds des Landes wird das Projekt „Über Generationen integrieren – Integrationsangebote für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Mehrgenerationenhaus Ludwigslust“ des Vereins ZEBEF (Zentrum für Bildung, Erholung und Freizeit) gefördert.

Zentraler Treffpunkt des Projektes ist das „Café der kulturellen Vielfalt“ in Ludwigslust. Dort treffen sich regelmäßig Menschen verschiedener Nationalitäten und verschiedenen Alters, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu spielen, musizieren und basteln, Vorträge anzuhören oder Feste zu feiern.

Das Programm des Cafés wird zusammen mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Schloßkirchengemeinde gestaltet. Es sind immer Ehrenamtliche vor Ort, die die verschiedenen Events leiten und sich um neue Gäste kümmern.

„Besonders vorbildlich finde ich, dass der ZEBEF e.V. sich mit seinen Angeboten gezielt an die Zugewanderten richtet und dabei die Einheimischen weiterhin miteinbezieht. So werden Vorurteile abgebaut und sind bereits etliche Freundschaften zustande gekommen, gerade von Eltern mit Kindern zu anderen Familien aus Ludwigslust“, sagte Drese bei ihrem Besuch in Ludwigslust.

Aber auch über das Café hinaus bietet das Mehrgenerationenhaus viele Möglichkeiten, um Freizeit aktiv zu verbringen, sich für Andere zu engagieren oder sich weiterzubilden.

Drese: „Mich beeindruckt das breite Angebot von Kindersport bis Seniorencafé, von Computer- und Musikkursen bis hin zum gemeinsamen Kochen. Hier ist immer etwas los.“

ZEBEF e.V. ist Träger verschiedener Einrichtungen im Landkreis Ludwigslust-Parchim – u.a. ist er Betreiber des Mehrgenerationenhauses, eines Jugendklubs, einer Kinder- und Jugendwerkstatt und einer Waldschule in Alt Jabel. Insbesondere zur Integration von Geflüchteten werden mit Hilfe von ehrenamtlichen Engagement gezielte Angebote geschaffen.

Sonderband zum Barther Kinderfest erhält Förderung

Barth – Zum 190. Mal wird in diesem Jahr das Barther Kinderfest gefeiert. Aus diesem Anlass gibt der Verlag Redieck & Schade in Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Heimatverein einen Sonderband in der Buchreihe „LandeBarth – Barther Geschichte(n)“ heraus, der die Historie des Kinderfestes von den Anfängen bis in die heutige Zeit dokumentiert.

Dieses Projekt wird mit 1 800 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute an den Vereinsvorsitzenden Mario Galepp übergeben. Die Gesamtkosten betragen 3 900 Euro. Der Verein übernimmt einen Eigenanteil von 2 100 Euro.

„Das Kinderfest ist ein Aushängeschild für die Stadt am Bodden, die sehr stolz auf diese lange Tradition sein kann. Seit 190 Jahren können Kinder mit ihren Eltern und Großeltern fröhlich feiern. Das Ehrenamt funktioniert und der Sonderband wird ebenfalls dazu beitragen, dass die Geschichte des Barther Kinderfestes für Einheimische und Gäste unvergessen bleibt. Ich danke allen, die an dem Buch mitgearbeitet haben und freue mich darauf, das Buch lesen zu können“, betonte Dahlemann.

Das Barther Kinderfest wurde 2016 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO Deutschlands aufgenommen.

Gemeinde Rubkow erneuert Straßenbeleuchtung

Rubkow – Die Gemeinde Rubkow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) erhält für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde mit den Ortsteilen Rubkow, Daugzin und Bömitz einen Zuschuss in Höhe von 39.272,68 Euro (Fördersatz 60 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Es ist geplant, die 42 vorhandenen Quecksilberdampflampen durch genauso viele hocheffiziente LED-Leuchten inklusive Maste zu ersetzen. Ziel ist es, den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Es können pro Jahr rund 17.000 Kilowattstunden Strom und knapp zehn Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gemeinde Lüdersdorf investiert weiter in ihre Feuerwehr

Fördermittel auch für neues Feuerwehrhaus in Wahrsow

Lüdersdorf – Für die Freiwillige Feuerwehr Lüdersdorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) soll im Ortsteil Wahrsow ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden. Das jetzige Gerätehaus ist über 100 Jahre alt und entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Feuerwehr.

Die Gemeindewehr Lüdersdorf muss u.a. den Brandschutz und die technische Hilfeleistung nahe der Autobahn und im Gewerbegebiet sicherstellen.

Nachdem das Innenministerium bereits im letzten Jahr in Herrnburg (Ortsteil der Gemeinde Lüdersdorf) den Kauf einer neuen Feuerwehrdrehleiter mit Förderbescheid über rund 216.600 Euro unterstützt hat, übergibt Lorenz Caffier heute dem Bürgermeister Dr. Erhard Huzel einen Bescheid über 290.590,00 Euro für den Gerätehausneubau.

Der Minister dankte bei dieser Gelegenheit den Ehrenamtlern für ihr Engagement in der Feuerwehr. „Sie investieren viel Zeit für Übungen, Einsätze sowie Aus- und Fortbildungen. Wenn andere ihre Freizeit oder ihren Feierabend genießen, leisten Sie Dienst zum Wohle der Gemeinschaft.“

Der Neubau mit Umkleideräumen, Sanitär- und Sozialräumen sowie einem Raum für Unterbringung von Gerät und Material bekommt auch zwei Stellplätze.