Von Jugendarbeit bis Altersheim – „Ein Tag mit…“ einem Seelsorger in Vorpommern

Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) begleitet in ihrem Aktionsjahr Beschäftigte des Geschäftsbereichs: „Ein engagierter Pastor ist wertvoll für die Gemeinde“

Justizministerin Katy Hoffmeister im Pfarrgarten Ranzin

Justizministerin Katy Hoffmeister im Pfarrgarten Ranzin

Züssow – „Einen Tag lang einen Pastor zu begleiten, bringt die breite Palette des Alltags der Gesellschaft ans Licht. Eine Pastorin oder ein Pastor ist Prediger, Seelsorger, Organisator und Veranstalter in einer Person. Das hat mich im vorpommerschen Züssow sehr beeindruckt, als ich Pastor Dr. Ulf Harder einen Tag lang begleiten durfte“, sagte Justizministerin Hoffmeister nach ihrer fünften Station im Rahmen ihres Aktionsjahres „Ein Tag mit…“

„Als zuständige Ministerin für Kirchenangelegenheiten wollte ich mir einen Einblick in ein Gemeindeleben verschaffen. Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den Bundesländern, in denen der christliche Glaube nicht so stark gelebt wird. Eine Pastorenstelle ist dennoch ein unverzichtbarer Anlaufpunkt für alle in den Gemeinden. Das wurde heute schon zu Beginn des Tages beim Gottesdienst und anschließenden Einzelgesprächen im Senioren- und Pflegeheim Gottfried-Janczykowsky-Haus Züssow deutlich. Großartig ist auch der Einsatz der Kirchgemeinde für den Verein, der den alten Pfarrgarten Ranzin in eine Streuobstwiese verwandelt.“ Als Doberanerin übernahm die Ministerin dort die Patenschaft für einen Apfelbaum namens „Doberaner Renette“.

Die evangelische Kirchengemeinde Züssow-Zarnekow-Ranzin hat ca. 1.200 Mitglieder. Pastor Ulf Harder und sein Kollege halten in sechs Orten Gottesdiene, in vier Orten stehen Kirchen. Nach eigenen Angaben ist er nahezu täglich unterwegs. Eine weitere halbe Pfarrstelle in der Kirchengemeinde bekleidet noch Gemeindepastor Christof Rau, der zugleich auch für die regionale Jugendarbeit zuständig ist. Justizministerin Hoffmeister: „Gestartet sind wir in den Tag im Altenheim, beendet haben wir ihn mit der Jugendarbeit. Das zeigt, für den Zusammenhalt in einer Gemeinde ist ein engagierter Pastor überaus wertvoll.“

Erdholländer Windmühle kann wieder mahlen

Steinhagen – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann übergibt am 21. Mai, dem traditionellen Mühlentag, an den Mühlenverein Steinhagen einen Förderzusage für die Sanierung der Rollbahn und der Mühlenhaube der Erdholländer Windmühle in Steinhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

„Ich freue mich, dass wir die weitere Sanierung der achteckigen Erdholländer Windmühle mit 29 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds unterstützen können. Sie ist mit über 250 Jahren eine der ältesten Holländerwindmühlen des Landes und damit neben der Kirche auch eines der ältesten Gebäude der Gemeinde. Das technische Denkmal gehört zum kulturellen Erbe Vorpommerns, das wir für die Einheimischen und Gäste erhalten wollen“, betonte Dahlemann bei der Übergabe des Bescheides.

Er würdigte die Arbeit des Mühlenvereins: „Der Verein, der sich extra gegründet hat, um die Mühle zu retten, leistet eine ganz hervorragende Arbeit. Das können wir auch wieder auf dem heutigen Mühlenfest feststellen, das die Vereinsmitglieder mit viel Engagement vorbereitet haben. Vielen Dank dafür.“

Traditionell wird der Pfingstmontag als Mühlentag begangen. Auch in diesem Jahr öffnen wieder 16 Wind-, Wasser- und Motorenmühlen im Land für die Besucherinnen und Besucher ihre Türen.

Bäderdienst der Landespolizei eröffnet

Rostock – Im feierlichen Rahmen eröffnete der Minister für Inneres und Europa des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, im Rostocker Stadthafen den Bäderdienst der Landespolizei 2018.

Vom 07. Mai bis zum 11. September 2018 werden insgesamt 202 Beamtinnen und Beamte der Landespolizei den Bäderdienst im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Rostock wahrnehmen. Dies erfolgt durch die Umsetzung von 122 eigenen Beamten und mit der Unterstützung von 80 Bereitschaftspolizisten in den Urlaubsregionen.

„Unseren vielen Sommergästen möchten wir neben anderen Aspekten vor allem auch einen sicheren Urlaub in M-V ermöglichen. Dank der engagierten Beamtinnen und Beamten, die für den Bäderdienst nicht selten auf ihren eigenen Sommerurlaub verzichten, kann unsere Polizei in den Bäderregionen noch viel präsenter sein – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder ganz klassisch mit dem Streifenwagen“, so Caffier.

Neben der konsequenten Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen zielt das Konzept der Landespolizei darauf ab, mögliche Straftaten wie Sachbeschädigungen und Diebstahl, Körperverletzungen oder Landfriedensbruch durch sichtbare Präsenz vielfach schon im Vorfeld zu verhindern.

Mehr Begegnungsmöglichkeiten und Austausch zwischen Bevölkerung und Polizei sind dabei ein sehr willkommener Nebeneffekt. „Unsere Landespolizei legt großen Wert auf den direkten Kontakt zu den Menschen. Weil wir so ein noch besseres Gespür für die Lage bekommen, aber auch, weil für uns der kleine Schnack zwischendurch einfach dazugehört“, erklärte der Minister in seiner Rede.

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Polizeiinspektionen, den Kommunalbehörden und Präventionsräten sowie den regionalen Saisonräten, Campingwirten und anderen Akteuren der Tourismusbranche, welche bereits lange vor Saisonbeginn anfange, habe sich das detaillierte Sicherheitskonzept bereits seit 27 Jahren bewährt, führte Caffier aus. Der guten Vorbereitung und vertrauensvollen Zusammenarbeit sei es zu verdanken, dass statt besonderer Vorkommnisse im Rahmen des Bäderdienstes vielmehr zahlreiche positive Reaktionen auf die Bäderpolizei zurückgemeldet würden.

Untermalt wurde die Rede von Minister Caffier von den Klängen der Dixieland-Jazz-Band des Landespolizeiorchesters, die somit auch den Gästen des MV-Tags 2018 im Rostocker Stadthafen eine kleine Darbietung ihres Könnens präsentierte.

Der Minister nutzte wie Gäste und zahlreiche Besucher auch die Gelegenheit, sich über die präsentierten Fahrzeuge und Einsatzmittel der Polizei zu informieren und mit den Polizeibeamtinnen und –beamten ins Gespräch zu kommen.

Schwesig: Wir haben allen Grund, unser schönes Bundesland zu feiern

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Rostock den Mecklenburg-Vorpommern-Tag eröffnet: „Ich freue mich, dass wir unseren Mecklenburg-Vorpommern-Tag in diesem Jahr in Rostock feiern. Natürlich auch wegen des großen 800. Jubiläums der Hanse- und Universitätsstadt.“

Der MV-Tag werde seinem Motto „Vielfalt entdecken im Land zum Leben“ garantiert gerecht. Diese Vielfalt wollen wir mit den unterschiedlichsten Angeboten sichtbar machen.“ Es gäbe jede Menge Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen. „Wie die Landesregierung mit ihrer Landesmeile präsentieren sich auch die Landkreise und kreisfreien Städte, Vereine und Verbände, Polizei, THW und Bundeswehr. Bühnenprogramme und verschiedene Aktionen bieten viel Information und gute Unterhaltung. Es ist selbstverständlich, dass auch alle Ministerinnen und Minister mit dabei sind.“

In Rostock könne man sehr gut sehen, wie sich das Land insgesamt entwickelt habe. „Wir sind heute ein hochattraktives Land mit wunderschön sanierten Städten und Dörfern, mit der traumhaften Natur ringsherum, mit sehr guten Standortbedingungen für die Wirtschaft, der niedrigsten Arbeitslosenquote seit der Deutschen Einheit, einer starken Wissenschaftslandschaft und einer großen kulturellen Vielfalt. Mecklenburg-Vorpommern ist schon lange kein Geheimtipp mehr, wenn es um Urlaub oder Investitionen geht. Wir sind ein Land zum Leben und Arbeiten“, betonte die Regierungschefin.

Schwesig: „Ich freue mich auf die nächsten beiden Tage. Wir haben allen Grund, uns und unser Land kräftig zu feiern. Es wäre schön, wenn möglichst viele Mecklenburger und Vorpommern, aber auch viele unserer Gäste mit dabei sind, sich umsehen, mitmachen und Spaß haben. Der Mecklenburg-Vorpommern-Tag ist eröffnet.“

Landwirtschaftsministerium beim MV-Tag 2018 in Rostock vor Ort

Rostock – An diesem Wochenende präsentiert sich die Landesregierung im Rahmen des MV-Tages 2018 in Rostock. Alle Ministerien stellen sich dabei in einem „Pavillondorf“ den interessierten Besuchern vor.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt präsentiert in diesem Jahr unter anderem das Thema „Küstenschutz“. Einen Schwerpunkt bildet wie gewohnt die Präsentation der Landesforstanstalt. Dort können sich die Gäste des Pavillons mit dem „Erlebnisort Wald“ vertraut machen. Außerdem kann man Wissenswertes über außergewöhnliche Obstarten für den Kleingarten sowie das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen erfahren.

Neben der Landesforstanstalt wird das Ministerium dabei auch unterstützt von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt, der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in MV sowie der Verbraucher­zentrale.

Wer einmal auf Tuchfühlung mit dem Minister Dr. Till Backhaus gehen will, der hat dazu am 19.05.2018 Gelegenheit. In der Zeit von 13.00 – 15.00 Uhr wird der Minister persönlich vor Ort sein und den Pavillon seines Hauses besuchen.

MV-Tag: E-Mobilität, Digitalisierung und Verkehrssicherheit zum Anfassen

Rostock – Einem Elektroauto unter die Motorhaube schauen, mit einer Virtual-Reality-Brille die Arbeitswelt 4.0. erkunden oder die eigene Reaktionszeit an einem Verkehrssimulator testen können Besucherinnen und Besucher beim MV-Tag am Stand des Energieministeriums. Am kommenden Pfingstwochenende geben wir gemeinsam mit den anderen Ressorts der Landesregierung auf dem Rostocker Neuen Markt einen Einblick in unsere Arbeit.

„Wir haben in unseren drei Pavillons die Landesenergieagentur, das Datenverarbeitungszentrum M-V und die Landesverkehrswacht zu Gast und rücken so gemeinsam die Themen Elektromobilität, Digitalisierung und Verkehrssicherheit in den Mittelpunkt. Nicht nur die blanke Theorie, sondern zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren“, sagt Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Wichtig ist ihm als Familienvater wie in jedem Jahr, dass auch den jüngsten Besuchern etwas geboten wird. Vor allem für Kinder im Schulalter bringt das Datenverarbeitungszentrum den Lerncomputer Calliope zum Testen mit. „Selbstverständlich können Sie den Mitarbeitern des Energieministeriums und seiner Partner auch theoretische Fragen stellen oder sich beispielsweise zu Fördermöglichkeiten im Energie- und Klimaschutz beraten lassen“, wirbt Christian Pegel für einen Besuch.

Am Kanonsberg und auf dem Kröpeliner-Tor-Vorplatz sind zudem die Landesstraßenbauverwaltung und die Verkehrswacht mit großem Gerät präsent. So stellt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr u.a. Fahrzeuge vor, die für die Arbeit eines Straßenmeisters unabdingbar sind – und dem einen oder anderen vielleicht Lust machen, mehr über diesen Beruf zu erfahren.

Die Ausstellungsbereiche sind am Sonnabend von 10, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. „Kommen Sie vorbei, gucken Sie, probieren Sie, fragen Sie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch“, lädt Christian Pegel ein. Er selbst wird am Sonntag von elf bis zwölf Uhr am Stand des Ministeriums auf dem Neuen Markt vorbeischauen und gern mit anderen Besuchern ins Gespräch kommen.

Gottesgabe erhält Zuschuss für Umrüstung der Straßenbeleuchtung

Gottesgabe – Die Gemeinde Gottesgabe (Landkreis Nordwestmecklenburg) erhält vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.000 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Die vorhandenen 140 Natriumdampflampen in Gottesgabe, Klein Welzin und Groß Welzin sollen durch 140 LED-Leuchten ersetzt werden. Dadurch können jährlich rund 37.000 Kilowattstunden Strom und ca. 30 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau

Schwerin – Mecklenburg-Vorpommern profitiert stärker als andere Bundesländer vom Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Rund 1,3 Milliarden Euro sollen in schnelle Internetverbindungen investiert werden, überwiegend aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Der Kommunale Eigenanteil beträgt 10% und wird durch den Kommunalen Aufbaufonds M-V getragen.

Die Landkreise fungieren im Förderverfahren des Breitbandausbaus in Mecklenburg-Vorpommern als Antragsteller für die Ausbauprojekte in ihrem Kreisgebiet.

Im 2. Call (Förderaufruf) des Bundesförderprogramms Breitband enthielten die vorläufigen Zuwendungsbescheide des Bundes für die Landkreise umfangreiche Auflagen. Um diese Auflagen zu erfüllen, mussten detailliertere Netzpläne erstellt und die dazugehörenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorgenommen werden. Mit der Erarbeitung dieser Unterlagen wurde die TÜV Rheinland Consulting GmbH beauftragt. So konnten die geforderten Daten qualitäts- und termingerecht übermittelt und die Mittelbereitstellung seitens des Bundes gesichert werden. Die den Landkreisen dadurch entstandenen Zusatzkosten werden durch das Land zu 100 %gefördert.

So erhält der Landkreis Vorpommern-Greifswald bezogen auf 7 Projektgebiete Fördermittel in Höhe 86.590,35 EUR. Innenminister Lorenz Caffier übergab dazu heute in Anklam den Förderbescheid an die Landrätin Frau Dr. Barbara Syrbe.

„Die Antragstellung ist hoch komplex, weil eine Vielzahl von Daten zur tatsächlichen Versorgungssituation, zu den künftigen Übertragungsbedarfen, zu den veranschlagten Kosten usw. erhoben und abgeglichen werden müssen“, so der Minister. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir die Landkreise auch finanziell dabei unterstützen, die Voraussetzungen zu erfüllen, um für ihre Ausbauprojekte in den Genuss des Bundesförderprogramms zu kommen.“

Gespräch zur künftigen Verpachtung der Binnengewässer

Schwerin – Eine europaweite Ausschreibung von Gewässern in Mecklenburg-Vorpommern zum Höchstgebot ist nicht das Ziel der Landesregierung. Das versicherte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus dem Landesverband der Binnenfischer und dem Landesanglerverband. Damit widersprach er anderslautenden Informationen in der Vergangenheit. Vielmehr sei eine transparente Vergabe der Flächen auf der Grundlage der Konzepte der wirtschaftlich erfolgreichen Binnenfischereiunternehmen sowie die Nutzung der Gewässer durch den Landesanglerverband weiterhin das Ziel der Landesregierung.

Sobald die Hinweise des Landesrechnungshofes zur zukünftigen Verpachtungspraxis vorliegen, werde eine zeitnahe Verpachtung angestrebt, um den Unternehmen und den Verbandsmitgliedern langfristige Planungssicherheit zu ermöglichen.

„Wir wollen, dass erfolgreiche Unternehmen, die in der Vergangenheit viel investiert haben, sich weiterentwickeln können. Und wir werden solchen Unternehmen, die bisher nur auf Verschleiß gefahren sind, deutlich machen, wie sie bestehende Wertschöpfungspotentiale nutzen können, wenn sie weiterhin Gewässer pachten wollen.“ Ziel müsse mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Binnenfischerei und auf den nachhaltigen Tourismus auch außerhalb der Tourismuszentren eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Gewässernutzung sein.

Start in die Badesaison: Informationen zu Badestellen im Land stehen online bereit

Schwerin – Die Badesaison startet in Mecklenburg-Vorpommern offiziell am Sonntag (20. Mai). „Die Küste, die Seen und Flüsse im Land laden Gäste und Einheimische zum Baden, Sport und Spiel ein. Die Qualität der Badegewässer ist größtenteils ausgezeichnet, das zeigen die regelmäßigen Überprüfungen. Für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern ist sauberes Badewasser und eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur an den Badestellen eine wichtige Voraussetzung dafür, eine entspannte und unvergessliche Urlaubszeit hier zu erleben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit 497 Badegewässer hygienisch überwacht. Mindestens alle vier Wochen bis zum Ende der Badesaison am 10. September besichtigen die Gesundheitsämter jedes Badegewässer, entnehmen eine Wasserprobe, messen die Sichttiefe und den pH-Wert. Zugleich wird geprüft, ob Algen, Cyanobakterien oder andere Verunreinigungen das Badegewässer belasten. Die Wasserproben werden im Landesamt für Gesundheitsamt und Soziales M-V (LAGuS) mikrobiologisch auf die Indikatorkeime Intestinale Enterokokken und E. coli untersucht.

Aus 10.427 Analysen von mikrobiologischen Parametern über vier Jahre erfolgt dann eine statistische Einstufung der Badegewässer. Die Messungen haben ergeben, dass 91 Prozent aller Badegewässer (453) eine ausgezeichnete Qualität haben. Weitere sechs Prozent erhielten eine gute Einstufung. Weitere 13 Badegewässer haben eine ausreichende Qualität. „97 Prozent aller Badegewässer in Mecklenburg-Vorpommern sind als ausgezeichnet und gut bewertet worden. Das ist herausragende touristische Werbung, schließlich schätzen unsere Gäste neben der beeindruckenden Natur und dem gesunden Klima vor allem auch die vielfältigen Bademöglichkeiten“, sagte Glawe.

„Nur wenn das Baden in MV eine saubere Sache ist und bleibt, haben wir zufriedene Gäste und Gastgeber. Dafür analysieren unsere Fachleute mehr als 2.500 Proben“, sagt Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. Die Ergebnisse könne jeder vor Ort an der Badestelle einsehen.

Nach einer Auswertung des Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus (2016) entscheidet sich die Mehrzahl der Gäste für einen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern, weil sie Landschaft und Natur mögen (71,9 Prozent); die gute Luft und das gesunde Klima genießen wollen (59,6 Prozent); die Erholungsmöglichkeiten nutzen (53,1 Prozent) und weil die Gäste die Strand-(-bäder) und Bademöglichkeiten sowie die Seen sehr schätzen (50 Prozent).

Informationen zu jedem einzelnen Badegewässer sind auf der Badegewässerkarte im Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/badewasserkarte/ zu finden. Diese beinhalten unter anderem ein Kurzprofil, die Einstufung des Badegewässers, die aktuellen Untersuchungsergebnisse, Informationen zur Infrastruktur, wie Toiletten, Parkplätze, Kioske, Rettungsschwimmer. Alle Angaben können auch mobil auf dem Mobiltelefon oder Tablett über eine App erhalten werden. Unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/gesundheitsland-mv/badewasser/ ist ein Link zur Badewasser App und ein Hinweis auf eine Liste für Badegewässer mit behindertengerechtem Zugang eingerichtet. Über den Link zum LAGuS gibt es diverse Empfehlungen rund ums Baden und zu den allgemeinen Baderegeln, die ebenso wie die Anweisungen der Rettungsschwimmer zu beachten sind.

Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von 1,30 Meter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

Entspannungswald in Graal-Müritz eröffnet

Graal-Müritz – Umweltminister Dr. Till Backhaus eröffnete jetzt in Graal Müritz einen Entspannungswald als Teil des Projekts „Kurwald Graal Müritz“.

In Mecklenburg-Vorpommern ist knapp ein Viertel (24,1 Prozent) der Fläche von Wald bedeckt (558.000 ha). Zudem verfügt MV als einziges Bundesland direkt an den Stränden über kilometerlange Küstenwälder – so wie in Graal-Müritz.

„Dieses unvergleichliche Naturpotential darf man nicht ungenutzt lassen“, bekräftigte der Minister und verwies darauf, dass bereits 2013 die Überlegung entstand, unter der Trägerschaft des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Land spezielle Kur- bzw. Heilwälder einzurichten. Ziel sei es, die Bereiche Natur, Gesundheit und Tourismus noch enger miteinander zu verzahnen. Damit solle der Wald mit seiner Erholungs- und Gesundheitswirkung auch touristisch noch besser genutzt und der Freizeitwert weiter gesteigert werden.

„Das Vorhaben ist bislang einzigartig in Deutschland und auch in Europa. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam in so kurzer Zeit geschaffen haben. Seit November 2016 nennt unser Land im Heringsdorfer Küstenwald den 1. Kur-und Heilwald Europas sein Eigen. Mit Graal-Müritz folgt eine weitere Gemeinden diesem Beispiel“, zeigte sich der Minister zufrieden.

In Graal-Müritz entsteht derzeit ein Kurwald, der sich in einen Entspannungs- und Aktivbereich untergliedert. Im Aktivwaldbereich werden die Themen Gesundheit und Umweltbildung in der Waldnatur miteinander verknüpft. Dazu wurden dort bereits mehrere Stationen mit Fitnessgeräten eingerichtet.

Mit der heutigen Eröffnung kommt auch ein Entspannungswaldbereich dazu, der vielfältige Verweilmöglichkeiten in der Natur bietet.

Das Herzstück bildet ein Waldpavillon, der abseits des turbulenten Badebetriebes zum Verweilen am Mahlbusen einlädt. Ein 90 Meter langer Holzbohlensteg ermöglicht den barrierefreien Zugang zum Pavillon.

Neben besten natürlichen Voraussetzungen für Erholung und Genesung zählt der Gesundheits- und Wellness-Sektor hier im Land zu den modernsten und leistungsfähigsten in Europa. Insgesamt 63 Heilbäder, Seeheilbäder, Seebäder, Luftkurorte und Erholungsorte erfüllen die strengen Kriterien des Landeskurortgesetzes. Dazu kommen herausragendes wissenschaftliches Know-how, Life-Science-Technologien, gesunde Ernährungsangebote und moderne Wellness-Ein

„Ich bin sicher, dass das Projekt „Kurwald“ die Attraktivität des Seeheilbades Graal-Müritz weiter steigern wird. Darum setze ich darauf, dass die Gemeinde das Vorhaben mit der noch ausstehenden Beantragung der Ausweisung als Kurwald erfolgreich zum Abschluss führt. Dann hat Graal-Müritz gute Chancen, ganz offiziell den zweiten Kurwald Europas zu bekommen“, so der Minister. Er versicherte gleichzeitig, die Einrichtung von Kur- und Heilwäldern weiterhin aktiv zu begleiten.

Bereits 2011 wurden mit der Novellierung des Landeswaldgesetzes die rechtlichen Rahmenbedingungen für neue Formen der Waldnutzung geschaffen. Seitdem besteht auch die Option, Kur- und Heilwälder rechtsförmlich auszuweisen.

Unter der Trägerschaft des Bäderverbandes wurde im Jahr 2013 mit der Planung und Einrichtung von Kur- bzw. Heilwäldern begonnen. Unterstützung erhält der Verband seitdem vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der Landesforstanstalt und den Universitäten Rostock und München.

Gestartet ist das Projekt mit den fünf Gemeinden Heringsdorf, Bad Doberan, Sassnitz, Waren und Graal-Müritz. Mittlerweile sind zahlreiche weitere Kommunen dazugekommen: Göhren, Klink, Koserow, Krakow am See, Kühlungsborn, Malchow, Plau am See, Putbus, Ribnitz-Damgarten, Sellin, Ückeritz, Zinnowitz.

In der aktuellen Förderperiode wurden seit 2015 bereits sechs derartige Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt mehr als 1Million Euro bewilligt. Damit wurden Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,4 Millionen Euro ermöglicht. Das Kurwaldprojekt in Graal-Müritz wurde bislang mit Fördermitteln in Höhe von knapp 164.000 Euro unterstützt.

Internationaler Tag gegen Homophobie

Drese: Mecklenburg-Vorpommern ist tolerant, weltoffen und vielfältig

Schwerin – Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie erklärt Sozialministerin Stefanie Drese: „Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sollen gleichberechtigt und ohne Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung, leben können.“

Diesem Grundsatz folgend wurde 2014 der Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Die entwickelten Konzepte und Maßnahmen, mit denen Vorurteile gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, Transgender und intersexuellen Menschen – kurz LSBTI* – abgebaut werden sollen, werden immer wieder gemeinsam mit dem LSVD-Landesverband der LSBTI* in Mecklenburg-Vorpommern „Gaymeinsam“ e.V. geprüft und weiterentwickelt. So auch auf der Fachtagung „Landesaktionsplan Vielfalt – Bilanz und Ausblick“ im Oktober 2017 in Schwerin.

Drese: „Ich möchte ein Mecklenburg-Vorpommern, in dem Vielfalt selbstverständlich gelebt werden kann. Diskriminierung muss konsequent entgegengetreten werden. Die Landesregierung engagiert sich aktiv für Akzeptanz, Wertschätzung und Toleranz. Mit dem ‚Landesaktionsplan Vielfalt‘ entwickeln wir Konzepte und Maßnahmen, um Vorurteile gezielt abzubauen.“

Der Landesaktionsplan bezieht sich auf verschiedene gesellschaftliche Handlungsfelder – beispielsweise auf den Bereich Familie, Kinder und Jugend. „Gleichgeschlechtliche Familien sollen genauso akzeptiert sein wie andere Lebensmodelle. Familie ist für mich dort, wo Menschen zusammenleben und füreinander Verantwortung übernehmen“, so Drese.

Präsentation der Landesregierung auf dem MV-Tag in Rostock

Rostock – Die Landesregierung präsentiert sich auf dem MV-Tag in Rostock in einem Pavillondorf auf dem Neuen Markt.

Die Staatskanzlei stellt unter anderem Projekte vor, die mit EU-Fördermitteln unterstützt wurden, z.B. die Begeg­nungs­stätte Schwaan, der Bernitter Dorfladen oder ein Online-Marktplatz für Anbieter und Abnehmer regionaler Produkte. Besucher können sich durch eine Projektkarte klicken und mit Fachleuten und Projektträgern sprechen. Die Landesvertretung in Berlin, das Schaufenster des Landes für Wirtschaft und Kultur in der Bundeshauptstadt, informiert über ihre Aufgaben und bietet ein Föderalismus-Quiz an, mit dem die Gäste des Pavillons ihr Wissen gleich testen können. Das Landesmarketing ist wieder mit seiner Foto-Strand­korbaktion dabei: Alle Besucher des MV-Tags sind herzlich eingeladen, sich als Erinnerung an das Landesfest foto­gra­fieren zu lassen.

Mit Mitmach-Aktionen im Ministerium für Inneres und Europa können sich die Kleinen dem Thema Europa nähern. Es wird eine Buttonmaschine mit dem kleinen Stern Europa und ein Glücksrad geben. Außerdem stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Notfall-Informa­tions- und Nachrichten-App „NINA“ vor, geben Auskunft zu Geoinformationen und dem Vermessungswesen und informieren über den Verfassungs­schutz.

Das Justizministerium gibt in seinem Pavillon Auskunft über die vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der Justiz zu arbeiten, denn hier werden dringend Nachwuchs­kräfte gesucht. Außerdem gibt es unter anderem Informationen über die Vorsorge­vollmacht.

Haben Sie Fragen zur Steuererklärung? Dann sind sie im Finanzministerium genau richtig. Es präsentiert sich zusammen mit dem Rostocker Finanzamt, der neuen Landesbehörde „Staatliche Schlösser, Gärten und Kunst­sammlungen“ sowie dem Betrieb für Bau und Liegen­schaften Rostock (BBL M-V). Dieser präsentiert den Gästen unter anderem laufende und fertiggestellte Bauwerke.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit stellt unter anderem die Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV – Dein Land, Deine Chance“ vor. In einem Azubi-Atlas sind rund 1.400 Unter­nehmen mit über 3.000 Ausbildungsangeboten in 270 Berufen vertreten. Über regionale Anlaufstellen für zuziehende Fachkräfte, Rückkehrer und Absolventen unter der Dachmarke „Welcome Center“ in Rostock, Stralsund und Wismar können sich Besucher ebenfalls informieren.

Das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt präsentiert das Thema „Küstenschutz“. Ferner lernen Gäste des Pavillons den „Erlebnisort Wald“ kennen, außergewöhnliche Obstarten für den Kleingarten sowie das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen. Das Ministerium wird unterstützt von der Landesforstanstalt, der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, dem Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt, der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung in MV sowie der Verbraucher­zentrale.

Beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur dreht sich alles rund um die Archäologie im Land, denn in Rostock soll ein neues Archäologisches Landesmuseum entstehen. Besucherinnen und Besucher können in bronzezeitliche Kleidung schlüpfen und zusehen, wie Schiffsfunde mit einem Handscanner in 3D-Bilder verwandelt werden. Unterstützt wird das Ministerium vom Studiengang Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock und von IPAL, der Initiative Pro Archäologisches Landesmuseum.

Einem Elektroauto unter die Haube schauen, mit einer Virtual-Reality-Brille die Arbeitswelt 4.0 erkunden oder die eigene Reaktionszeit an einem Verkehrssimulator testen – all dies können die Gäste im Pavillon des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Landeszentrum für erneuerbare Energien rückt es so die Themen Elektromobilität, Digitalisierung und Verkehrs­sicherheit in den Mittelpunkt – zum Anfassen, Anschauen und Ausprobieren.

Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleich­stellung präsentiert sich zusammen mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) sowie mit der Familienbotschaft MV. Mit einer „Zauberbox“ können schon die Kleinsten spielerisch lernen, warum Händewaschen wichtig ist. Neben vielen weiteren Aktionen für Kinder und Eltern, wie z.B. Trommel­workshops, wird die Wander­ausstellung „Entgeltgleichheit JETZT“ zu sehen sein. Sie stammt vom Institut für Sozialforschung und berufliche Weiterbildung (ISBW) und macht auf die Ungleichheiten bei der Entlohnung zwischen Frauen und Männern aufmerk­sam. Zudem wird die Arbeit rund um die landesweite Kinderschutzhotline vorgestellt.

Das Polizeipaket schafft mehr Sicherheit für die Bürger

Schwerin – Zu den geplanten Mehrausgaben von 15 Millionen Euro und der Schaffung von zusätzlichen 150 neuen Polizeistellen erklärt der polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Manfred Dachner: „Ich begrüße die getroffene Entscheidung, die Landespolizei zu stärken. Dies erhöht nicht nur die Sicherheit in unserem Land, sondern führt im Ergebnis auch zu einer größeren Zufriedenheit der Beamtinnen und Beamten in den Revieren.

Bisher anfallende Überstunden können reduziert werden und die Anhebung des Schichtzuschlages ist eine Anerkennung der geleisteten Arbeit und Motivation zugleich.

Kritisch muss allerdings angemerkt werden, dass man in Vorbereitung der Polizeistruktur 2016, Stäbe und Führungsgruppen klein gerechnet hatte und in Folge dessen ein Führungskräftedefizit entstanden ist. Deshalb stand für mich von Anfang an fest, dass hier nachgebessert werden muss. Dieses wird im Zuge der Umsetzung des 15 Millionenpaketes für den Bereich der Landespolizei erfolgen können.

Ich verstehe deshalb auch nicht die unqualifizierte Kritik der Fraktionsvorsitzenden der LINKEN, Frau Oldenburg, an diesem Paket. Ihre Forderung nach einer Verdreifachung der eingestellten Mittel entspricht keiner soliden Haushaltspolitik.

Ich hoffe, dass mit dem 15 Millionenpaket endlich alle Polizeivollzugsbeamten, insbesondere die der Laufbahngruppe 1 ihr Endamt sukzessive vor der Pensionierung erreichen. Hier ist das Innenministerium gefordert, intelligente Lösungen zu entwickeln.“

Drese: Beitragsfreie frühkindliche Bildung führt zu mehr Chancengerechtigkeit für Kinder

Schwerin – Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege sind ab dem 1. Januar 2020 in Mecklenburg-Vorpommern für Eltern gebührenfrei. Die gestern vom Koalitionsausschuss beschlossenen komplette Abschaffung der Elternbeiträge in der Kindertagesförderung ist nach Einschätzung von Sozialministerin Stefanie Drese eine riesige Entlastung für Familien mit kleineren Kindern.

„Das ist vor allem für Eltern, die mit ihrem Einkommen knapp über den Grenzen für staatliche Hilfsleistungen liegen eine enorme finanzielle Hilfe. Für diese Familien freue ich mich ganz besonders“, sagte Drese heute in Schwerin. „Und es bleibt natürlich dabei: als Zwischenschritt erfolgt die Abschaffung der Elternbeiträge für Geschwisterkinder ab dem 1. Januar 2019.“

Mit der beitragsfreien Kindertagesförderung leistet das Land nach Ansicht der Ministerin einen großen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Und wir ermöglichen für alle Kinder die Teilhabe an frühkindlicher Bildung. Das trägt zu mehr Chancengerechtigkeit von Anfang an bei“, so Drese.

Einen Dank richtete Ministerin Drese an den Bund: „Die Bundesfamilienministerinnen der letzten Jahre haben dafür gesorgt, dass ab dem Haushalt 2019 den Ländern erhebliche Mittel für die Kindertagesförderung zur Verfügung gestellt werden. Mit unseren beträchtlichen Investitionen und der Unterstützung des Bundes ist der finanzielle Kraftakt für eine elternbeitragsfreie KiTa seriös zu realisieren.“

Die Kosten für die Übernahme aller Elternbeiträge belaufen sich derzeit auf rund 122 Millionen Euro jährlich. Die bereits beschlossenen Maßnahmen (Absenkung des Elternbeitrags um 50 Euro seit 1.1.2018 und Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder ab 1.1.2019) sind mit rund 54 Millionen Euro abgedeckt. Damit verbleiben für die vollständige Beitragsfreiheit rund 68 Millionen Euro.