Waldecker Justizvollzugsbedienstete gewinnen Volleyballmeisterschaft

Justizministerin Katy Hoffmeister gratuliert zum Erfolg: „Ich freue mich, dass Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2020 Ausrichter des Wettbewerbs ist“

Justizministerin Katy Hoffmeister mit Vertretern der Volleyballmannschaft der JVA Waldeck

Justizministerin Katy Hoffmeister mit Vertretern der Volleyballmannschaft der JVA Waldeck

Gelsenkirchen – Das Team der Justizvollzugsanstalt Waldeck war einer der Sieger der 39. Deutschen Volleyballmeisterschaften der Justizvollzugsbediensteten in Gelsenkirchen in diesem Sommer. Insgesamt waren 44 Mannschaften aus ganz Deutschland in einem A- und einem B-Turnier gegeneinander angetreten. Die Waldecker setzten sich im A-Turnier durch.

„Ich gratuliere zum Erfolg, auch zu der sportlichen Leistung. Ein gutes Training fördert die Sicherheit im Justizvollzug unseres Landes. Ich freue mich, dass im Jahr 2020 Mecklenburg-Vorpommern Ausrichter der 41. Deutschen Volleyballmeisterschaften der Justizvollzugsbediensteten sein darf. Meine Unterstützung zur Organisation des Turniers ist sicher“, sagte Justizministerin Hoffmeister als sie Vertreter des Erfolgsteams im Ministerium begrüßte.

„Ich finde das Engagement unserer Vollzugsbediensteten sehr begrüßenswert. Eine sportliche Teamleistung krönt ein kollegiales und familiäres Miteinander. Ich habe den guten Zusammenhalt der Bediensteten bei meinem Aktionstag in der JVA Waldeck erleben dürfen. In allen Anstalten leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorragende Arbeit. Die Belange unserer Bediensteten sind uns wichtig. Daher bereist auch Justizstaatssekretärin Birgit Gärtner derzeit alle Justizvollzugsanstalten“, so Justizministerin Hoffmeister.

Saniertes Landstallmeisterhaus in Redefin eingeweiht

Redefin – Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hat heute das sanierte Landstallmeisterhaus auf dem Landgestüt Redefin seiner neuen Bestimmung übergeben. „Erstmals in seiner 221-jährigen Geschichte wandelt sich das Landstallmeisterhaus vom Verwaltungssitz zum Veranstaltungs- und Beherbergungsort. Entstanden ist hier auf historischen Grundmauern ein zukunftsträchtiges Objekt – ein moderner, ganz besonderer Ort für Tourismus, Beherbergung und Gastronomie“, sagte der Minister m Vormittag anlässlich der Einweihung des Landstallmeisterhauses.

Saniert und umgestaltet wurde das Landstallmeisterhaus mit öffentlichen Mitteln durch die Schweriner Niederlassung des Betriebes für Bau und Liegenschaften (BBL). Knapp 6,3 Millionen Euro flossen zwischen November 2013 und August 2018 in die Sanierung des Landstallmeisterhauses; davon kamen knapp 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER). Von den insgesamt 71 ausgeschriebenen Aufträgen für Planung, Bau und Ausstattung des Landstallmeisterhauses war der größte Teil, nämlich 52 Aufträge, an Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern vergeben worden.

Entstanden sind auf rund 2.300 Quadratmetern Gesamtfläche über zwei Etagen multifunktionale Räume für Tagungen und ein Bankettsaal für ca. 100 Personen. Dazu gibt es auf etwa 340 Quadratmetern 5 großzügig ausgestattete Ferienwohnungen sowie Gastronomie auf gut 900 Quadratmetern.

Mit der Sanierung des Landstallmeisterhauses finden Baumaßnahmen ihren Abschluss, die auf ein Investitionskonzept aus dem Jahr 2008 zurückgehen. Hintergrund war ein von der Landesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten, das dem Landgestüt deutliche Optimierungspotenziale im touristischen Bereich bescheinigt hatte. „Das nun fertiggestellte Landstallmeisterhaus erfüllt mit seinen Tagungs-, Gastronomie- und Beherbergungsmöglichkeiten wesentliche Voraussetzungen für die weitere Entwicklung des Tourismus auf dem Landgestüt Redefin“, so Minister Backhaus.

Unter Federführung des BBL waren neben dem Landstallmeisterhaus das Rossarzthaus, das Inspektorhaus und das Gärtnerhaus saniert worden, ebenso wie die Schmiede und der Stall 3. Außerdem waren Paddocks-Anlage, Wege und Plätze an Reitbahn und Reitplatz neu angelegt, die Boxenställe 5 und 6 sowie die Strohlagerhalle neu errichtet worden. Insgesamt lagen die Kosten für die Baumaßnahmen bei rund 16,7 Millionen Euro, davon kamen gut 5,8 Millionen Euro aus dem ELER-Fonds.

Das Landstallmeisterhaus geht auf ein eingeschossiges barockes Fachwerkgutshaus von Bauinspektor Ernst Christian August Behrens aus dem Jahr 1797 zurück. Nachdem Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin 1825 das Landgestüt Redefin gegründet hatte, ließ Baumeister Carl Heinrich Wünsch das Gutshaus zum repräsentativen Landstallmeisterhaus im klassizistischen Stil mit Schaufassade, Säulen und Reithallenportal als Mittelpunkt umbauen. Das Bauwerk blieb im 19. und 20. Jahrhundert fast unverändert.

Bis 1945 war das Gestüt Eigentum des Landes Mecklenburg. Danach wurde es bis 1990 als volkseigenes Gut geführt. Von 1990 bis 1993 stand es vorübergehend unter Verwaltung der Treuhandgesellschaft. Im August 1993 beschloss das Kabinett die Errichtung des Landesgestüts Redefin als Landesbetrieb. Die Entscheidungskompetenz über Angelegenheiten des Gestüts liegt seither beim Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Abstimmung mit dem Finanzministerium MV. Die Verwaltung des Landesgestüts hat ihren Sitz im sanierten Inspektorhaus bezogen.

Schwesig: Usedomer Musikfestival ist eine Erfolgsgeschichte in unserem Land

Insel Usedom – „25 Jahre Usedomer Musikfestival – das ist eine wahrhafte Erfolgsgeschichte, auf die alle, die dran beteiligt waren und sind, stolz sein können. Es ist ein Festival, das mit seiner Ausrichtung auf den Ostseeraum unter den Musikfestivals einzigartig ist. Ein Festival, das jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher auf die wunderschöne Insel Usedom bringt und damit zu einem hervorragenden kulturellen Botschafter unseres Landes geworden ist“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim Eröffnungskonzert des 25. Usedomer Musikfestivals im Kraftwerk in Peenemünde.

 Jedes Jahr werde die wunderbare Möglichkeit geboten, „uns mit der Musik und den Künstlerinnen und Künstlern des Ostseeraums bekannt zu machen und die Länder rund um unser gemeinsames Meer durch die Musik und Begegnungen noch besser kennenzulernen. Das Usedomer Musikfestival leistet so einen wichtigen und sehr wertvollen Beitrag für das kulturelle Leben in Vorpommern und im Land insgesamt.“ Ob Ahlbecker Kirche, das Stolper Schloss oder eben das Kraftwerk in Peenemünde – ohne Übertreibung könne man sagen, dass „das Festival in den vergangenen 25 Jahren ein Taktgeber für die Region geworden ist“.

 Die Ministerpräsidentin ging auf die Geschichte des Spielortes ein: „Der Name Peenemünde ist ein Mahnmal eines menschenverachtenden, zügellosen Expansions- und Vernichtungswillens und zugleich des menschlichen Forscherdrangs und technischen Fortschritts. Diesen Widerspruch, dieses schwierige Erbe und seine Geschichte angemessen darzustellen, ist für uns in Mecklenburg-Vorpommern sehr wichtig. Umso mehr freuen wir uns, dass es dem Land und dem Bund gemeinsam gelungen ist, die Neugestaltung der Dauerausstellung zu finanzieren: Mit jeweils fünf Millionen Euro von Land und Bund.“ Peenemünde soll mehr als ein Gedenkort sein, betonte Schwesig. „Peenemünde soll ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik sein. Mit dem Museum, mit Ausstellungen, Projekttagen und Workshops.“

Backhaus: Ökologischer Landbau hat hohen Stellenwert in Agrarpolitik

Insel Rügen – Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus hat heute auf dem Ökohof „Ranch am Torfmoor“ in Göhren auf Rügen die 11. Bio-Landpartie eröffnet. 62 Betriebe bieten an diesem Tag landesweit die Möglichkeit, sich selbst ein Bild vom ökologischen Landbau in Mecklenburg-Vorpommern zu machen.

„Die Betriebsinhaber, die sich heute vorstellen, belegen durch die Vielfalt ihrer ökologischen Erzeugnisse, dass sie sich engagiert den Anforderungen des Marktes stellen“, sagte Backhaus. „Mit Menschen wie ihnen wird es auch zukünftig gelingen, den ökologischen Landbau nachhaltig zu entwickeln. Insofern schaue ich mit Blick auf den Ökolandbau in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin positiv in die Zukunft.“

Der ökologische Landbau besitze in der Agrarpolitik der Landesregierung einen hohen Stellenwert. Stand Juni dieses Jahres wurden rund 150.000 Hektar und damit 11,1 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes nach Kriterien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Vom Flächenumfang her ist also die Zielstellung für 2021 bereits erreicht.

Und somit sei auch die ursprünglich geplante Förderhöhe ausgeschöpft. „Dennoch haben wir uns entschlossen, für den Ökolandbau Erweiterungsanträge als auch Neuanträge weiterhin zuzulassen“, verkündete Backhaus. Das sei ein klares Signal an die Ökobranche des Landes, dass Mecklenburg-Vorpommern keinen Abbruch dieser positiven Entwicklung riskieren wolle.

Die Bio-Landpartie sei zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender Mecklenburg-Vorpommerns geworden. „Beim Start 2007 nahmen acht Betriebe teil, heute öffnen 62, darunter neben den Landwirtschaftsbetrieben, auch Käsereien, Bäckereien, Mostereien, Brennereien, Mühlen, Fleischereien sowie Vermarkter“, würdigte Backhaus die Entwicklung. Das ermögliche die Vielfalt der Bio-Produkte hautnah zu erleben. Der besondere Charme der Bio-Landpartie bestehe darin, an diesem Tag die engagierten Menschen kennenzulernen, die hinter den Bio-Produkten stehen.

Drese: Anerkennung des Ehrenamtes weiter ausbauen – Ehrenamtskarte kommt

Bad Doberan – Sozialministerin Stefanie Drese eröffnete am 22. September die Doberaner Klostertage, die in diesem Jahr unter dem Leitthema „Ehrenamt“ stehen. „Bürgerschaftliches Engagement hat in unserem Land eine herausragende Bedeutung. Die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen macht unsere Gesellschaft lebenswerter und stärkt den sozialen Zusammenhalt“, betonte die Ministerin in ihrem Grußwort.

Die Klostertage werden jährlich durch den Verein der „Freunde und Förderer des Klosters Doberan“ organisiert und durchgeführt.

„Vieles von dem, was unsere Städte und Dörfer liebenswert macht, sind die vielfältigen Veranstaltungen, so wie die Klostertage in Bad Doberan“, betonte Drese. „Ob Aktionen wie der wiederbelebte Dorfladen oder der Feuerwehrball – für ein positives Zusammenleben ist das freiwillige Engagement unabdingbar.“

Ministerin Drese zeigte auf, dass die Leistungen der Ehrenamtler besonderer Wertschätzung bedürfen. „Wichtiges Ziel der Landesregierung ist es deshalb, das bürgerschaftliche Engagement weiter zu unterstützen, die Rahmenbedingungen für aktive Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und Maßnahmen der Anerkennung auszubauen“, so Drese.

Wichtig seien Fortbildungen, Ehrenamtsmessen und Ehrungen. Drese: „Zudem haben wir mit der Ehrenamtsstiftung einen zentralen Ansprechpartner installiert, der insbesondere kleinen Initiativen und Vereinen ganz gezielt hilft. Als weiteren wichtigen Schritt der Würdigung wollen wir nun eine landesweite Ehrenamtskarte einführen. Mein Ministerium wird dazu in Kürze dem Landtag entsprechende Pläne vorlegen.“

Die Karte soll Vergünstigen für Ehrenamtler bieten – in Landes- und kommunalen Einrichtungen wie Museen, aber auch bei privaten Unternehmen. Drese: „Neben den monetären Vorteilen erfüllt die Ehrenamtskarte des Landes aus meiner Sicht aber vor allem auch den wichtigen Zweck, den Menschen, die freiwillig für die Gemeinschaft und für andere Menschen tätig sind, „Danke“ zu sagen.“

Premierenbesuch: Christian Pegel im mobilen „Smart Home“

Greifswald – Der Herd schaltet sich ab, wenn sich längere Zeit niemand in der Küche befindet. Klingelt jemand an der Tür, ist das nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen. Droht die Badewanne überzulaufen, dreht sich der Hahn allein zu. Das sind nur einige Beispiele, mit denen die mobile Musterwohnung der Greifswalder „Initiative Leben und Wohnen im Alter (ILWiA)“ zeigt, wie das Wohnen der Zukunft aussehen dürfte. Und wie vor allem ältere Menschen von „Smart Home“ profitieren können.

„Wohnen im Alter – und das möglichst lange in den eigenen vier Wänden – braucht zuweilen Hilfen. Einen Eindruck von den technischen Möglichkeiten, die es heute schon gibt, zeigt diese mobile Musterwohnung in lebensechter Umgebung“, sagte Christian Pegel beim Besuch der Pflegemesse in Rostock, bei der die Musterwohnung erstmals gezeigt wurde. Sie besteht aus zwei mobilen Wohncontainern und einem Beratungspavillon.

„Damit hat die Vorführwohnung, die der Verein schon länger in Greifswald betreibt, eine transportable Schwester bekommen, durch die man schlendern und sich technische Lösungen und digitale Assistenzsysteme als Hilfen für den Alltag im Haushalt zeigen lassen kann. Sie ermöglicht es, die schon längst verfügbaren verschiedensten Hilfs- und Assistenzsysteme in einer realen Wohnumgebung kennenzulernen und durch praktisches Ausprobieren zu testen, ob und welche Lösung zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt – an jedem Ort im Land, zu dem die mobile Musterwohnung bestellt wird“, so Christian Pegel.

Er betont, wie wichtig es ist, sich auch im Bereich Wohnen auf die demographische Entwicklung einzustellen. „Die Menschen werden immer älter – und die Älteren werden immer mehr. Es ist vor allem für ihr Wohlbefinden und für ihre Würde wichtig, dass sie möglichst lange selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben können. Aber natürlich trägt dies auch zur Entlastung der Gesellschaft bei. ILWiA wird die Container aber auch regelmäßig nutzen, um damit Studierende und junge Start-Ups mit den Aufgaben und Herausforderungen im Rahmen von `smart living´ vertraut zu machen und sie so anzuregen, neue Ideen für digitale Assistenz- und Hilfssysteme zu entwickeln“, ergänzt Pegel. „Damit ist die Containerwohnung auch ein Reallabor für die digitale Entwicklung im Land – ganz im Sinne der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung!“

Die Landesregierung hat den Bau der mobilen Musterwohnung deshalb mit 182.000 Euro aus dem Strategiefonds gefördert.

Nach der Pflegemesse gestern in Rostock und heute in Stralsund ist die rollende Ausstellung zum Anfassen morgen in Greifswald auf dem Markt zu sehen. Ab kommender Woche sind alle Termine unter www.ilwia.de zu finden.

Das Projekt „ILWiA“ entstand 2014 als eine Initiative des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Zu den 40 Mitgliedern des Projektkonsortiums gehören unter anderen das Technologiezentrum Greifswald, die Rehabilitationsklinik „Medigreif“ Greifswald, der Landkreis Vorpommern-Greifswald und der Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement der Universität Greifswald.

Ziel des Projekts ist es, Innovationen und Digitalisierung für Pflege und Wohnen nutzbar zu gestalten. Es richtet sich vor allem an ältere und hilfsbedürftige Menschen, die durch den Einsatz von technischen Lösungen in der Gestaltung ihres Alltages unterstützt werden sollen. So können die verschiedenen technischen Lösungen helfen, länger sicher und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben.

Schwesig: Rostocker Zoo ist um eine Attraktion reicher

Rostock – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute im Rostocker Zoo das Polarium eröffnet: „Als ich im Mai den Zoo besucht habe, konnte man auf der Baustelle schon erahnen, wie es hier vielleicht mal aussehen wird. Meine Vorstellungen wurden weit übertroffen. Ich kann nur staunen, was hier geleistet wurde. Die mehr als 12.000 Quadratmeter große Anlage ist wunderschön. Jetzt können Besucherinnen und Besucher ganz nah Eisbären und Pinguine beobachten und sich in der Ausstellung über diese herrlichen Tiere informieren. Das Polarium ist ein tolles Projekt und das Wappentier des Rostocker Zoos hat endlich wieder ein schönes Zuhause.“

Die mehr als 20 Zoos und Tierparks im Land gehörten zu den stärksten Besuchermagneten. Jedes Jahr würden mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher gezählt, allein in Rostock über 600.000. Schwesig: „Als Tourismusland brauchen wir neben Strand und Wasser auch attraktive Freizeitangebote, die wetterunabhängig sind. Und auch viele Einheimische besuchen gern die Zoos in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb unterstützt die Landesregierung die Zoos und Tierparks bei Investitionen. Für das Polarium hat die Landesregierung über zehn Millionen Euro bereitgestellt und das Projekt von Anfang begleitet.“

Die Ministerpräsidentin dankte allen, die am Bau des Polariums beteiligt waren, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zoos, den Planern und Gewerken. „Ich danke auch dem Rostocker Zooverein. Ich finde es bewundernswert, wie sich die Mitglieder engagieren, ob bei Zooführungen oder Veranstaltungen wie dem Artenschutztag. Und ein herzlicher Dank gilt auch den Bürgerinnen und Bürgern, die 350.000 Euro für das Polarium gespendet haben.“

Schwesig: Wohnungsfrage ist eine der großen sozialen Fragen unserer Zeit

Schwerin – Nach dem heutigen Wohnungsgipfel im Kanzleramt hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ein gemischtes Fazit gezogen. „Es ist gut, dass die Bundesregierung zu diesem Wohngipfel eingeladen hat. Das war ein wichtiger erster Schritt, dem allerdings weitere folgen müssen. Die Wohnungsfrage ist eine der großen sozialen Fragen unserer Zeit. Wir müssen sie gemeinsam angehen und lösen. Bund, Land, Kommunen sind hier in einer gemeinsamen Verantwortung“, sagte Schwesig im Anschluss an den Gipfel im Kanzleramt.

„Wir brauchen einen Paradigmenwechsel beim Wohnungsbau. Der Staat muss wieder mehr Verantwortung übernehmen. Wir können uns nicht allein auf den Markt verlassen“, sagte Schwesig.

„Ich habe in der heutigen Veranstaltung deutlich gemacht, dass Wohnungsbau nicht allein ein Thema für die großen Städte und Ballungsräume ist. Auch in Städten wie Rostock oder Greifswald und in Tourismusregionen wie zum Beispiel auf der Insel Usedom haben wir einen deutlich gewachsenen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Wir brauchen wieder mehr sozialen Wohnungsbau, und zwar in ganz Deutschland“, sagte die Ministerpräsidentin. Es sei gut, dass sich die Bundesregierung dazu bekannt habe, 5 Milliarden Euro in den Wohnungsbau zu investieren. „Wir werden diese Mittel vollständig für den sozialen Wohnungsbau einsetzen“, sicherte Schwesig zu.

Schwesig begrüßte die Ankündigung des Bundes, das Wohngeld für Geringverdiener anzuheben und auszuweiten. „Das ist eine wichtige Verbesserung. Ich hätte mir allerdings vom Gipfel noch weitergehende Beschlüsse erhofft. Es wäre zum Beispiel gut, wenn wir zu einer jährlichen Dynamisierung des Wohngelds kommen würden.“ Positiv sei, dass das beschlossene Baukindergeld auf starke Resonanz stoße.

Integrationsbeauftragte eröffnet die Interkulturellen Wochen in Greifswald

Kaselitz: Interkulturellen Wochen sind Zeichen für Offenheit, Toleranz und Integration

Greifswald – Die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Dagmar Kaselitz, sieht in den derzeit überall im Land stattfindenden Interkulturellen Wochen (IKW) eine gute Möglichkeit für Einheimische und Zugewanderte, um ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und dadurch einander besser zu verstehen. „Die Interkulturellen Wochen sind zudem ein Zeichen für Offenheit, Toleranz und Integration“, so Kaselitz.

Die Fülle an Veranstaltungen, Events und kulturellen Angeboten können nach Ansicht der Integrationsbeauftragten auch dazu beitragen, Vorbehalte abzubauen. „Wer sich besser kennt, versteht sich in aller Regel auch besser“, sagte Kaselitz heute bei der Eröffnung der diesjährigen IKW in Greifswald. Kaselitz ist Schirmherrin der IKW in Greifswald.

Das Angebot bis zum 4. Oktober 2018 umfasst ein vielfältiges Programm mit über 30 Veranstaltungen. Organisiert werden die Interkulturellen Wochen unter dem diesjährigen Motto „Vielfalt verbindet“ vom Netzwerk Migration Greifswald gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern aus der Stadt und Umgebung.

Kaselitz bedankte sich bei den Organisatoren und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der IKW. „Sie schaffen Anlässe sich zu begegnen und füreinander zu interessieren. Das ist enorm wertvoll für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land“, verdeutlichte die Integrationsbeauftragte des Landes in Greifswald.

Autobahnbrücke bei Neuhof wird erneuert

Neustadt-Glewe – Die A 24 bei Neustadt-Glewe ist einer der am stärksten befahrenen Streckenabschnitte im Land. Um die Verkehrssicherheit auf der Strecke langfristig sicherzustellen, wird ab Oktober 2018 die Autobahnbrücke bei Neuhof erneuert. Diese liegt nahe der Anschlussstelle Neustadt-Glewe und führt die Autobahn über die eingleisige Bahntrasse zwischen Ludwigslust und Waren. Um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Brücke in zwei Bauabschnitten erneuert.

Ab Mitte September richtet das beauftragte Bauunternehmen die Baustraße ein. Diese verläuft neben der Autobahn, so dass der Autobahnverkehr davon nicht beeinflusst wird.

Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt beginnen in der zweiten Oktoberwoche. Dabei wird die Brückenhälfte in Richtung Hamburg abgerissen und ersetzt. Ab Montag, 8. Oktober, wird die Baustellensicherung aufgebaut. Im Anschluss wird die Fahrbahn in Richtung Hamburg im Bereich der Brücke voll gesperrt. Beide Fahrstreifen werden auf die andere Brückenhälfte in Richtung Berlin verlegt und so an der Baustelle vorbeigeführt. So wird gewährleistet, dass während der Arbeiten in beide Richtungen je zwei – eingeengte – Fahrspuren zur Verfügung stehen. Bis Oktober 2019 soll der erste Bauabschnitt fertig gestellt sein.

Im Anschluss beginnt das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Autobahn, mit dem zweiten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Berlin. Dafür wird diese voll gesperrt und der Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet, so dass wiederum zwei – eingeengte – Spuren je Richtung zur Verfügung stehen. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im September 2020 abgeschlossen werden.

Die Erneuerung der knapp 40 Jahre alten Brücke ist dringend erforderlich. Die Brücke ist Teil eines der höchstbelasteten Straßenabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern, den täglich etwa 27.000 Fahrzeuge passieren, und weist erhebliche Schäden auf.

Die Bahntrasse unterhalb der Brücke kann während der Bauzeit größtenteils in Betrieb bleiben. Sie muss nur für einige Arbeiten kurzzeitig gesperrt werden, unter anderem für den Abbruch der Brückenwiderlager sowie den Auf- und Abbau des Trägergerüsts. Weitere Informationen dazu erteilt die Deutsche Bahn.

Die Kosten für die gesamte Brückenbaumaßnahme in Höhe von knapp 4,4 Millionen Euro trägt der Bund.

Die Autofahrer werden um Verständnis für die dringend erforderlichen Bauarbeiten und die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen gebeten.

NORMA Logistikzentrum in Dummerstorf eröffnet

Dummerstorf – Am Freitag ist das neue NORMA Logistikzentrum Ostsee GmbH & Co. KG in Dummerstorf (Landkreis Rostock) offiziell eröffnet worden. „Eine pünktliche und reibungslose Belieferung der Filialen ist für NORMA die Grundlage erfolgreichen Wirtschaftens. Der neue Standort des Logistikzentrums am Autobahnkreuz Rostock und die deutlich vergrößerte Fläche mit modernster Technik bieten dafür ideale Voraussetzungen. Mit dem Neubau werden künftig 100 Arbeitsplätze geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort. Die Ansiedlung wurde durch die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV GmbH begleitet.

Das neue Logistikzentrum weist eine Gesamtfläche von mehr als 22.000 Quadratmeter auf und kann perspektivisch baulich erweitert werden. Von Dummerstorf aus sollen künftig nach Unternehmensangaben über 120 eigene Filialen in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, dem nördlichen Brandenburg und dem nördlichen Niedersachsen beliefert werden. NORMA bezieht von 36 Unternehmen der Ernährungswirtschaft aus Mecklenburg-Vorpommern regionale Produkte, die im Land hergestellt werden. Das heimische Angebot geht von Fisch und Wurst über alkoholische und alkoholfreie Getränke bis zu Milchprodukten.

„Die in Mecklenburg-Vorpommern erzeugten Produkte legen kurze Wege bis zum Kunden zurück, so dass Frische garantiert ist. Gleichzeitig werden durch die Berücksichtigung regionaler Produkte im Gesamtsortiment Arbeitsplätze in der Landwirtschaft, im produzierenden Gewerbe und bei den Unternehmen der Ernährungswirtschaft bei uns im Land gesichert. Das stärkt die Wirtschaft insgesamt im Land“, sagte Glawe.

Derzeit sind in den 89 Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern insgesamt über 14.700 Mitarbeiter beschäftigt. Die Branche erwirtschaftete dabei in 2017 einen Jahresumsatz von rund 4,7 Milliarden Euro. Der Anteil der Ernährungsindustrie am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes beträgt etwa 33 Prozent. Die Ernährungswirtschaft ist damit innerhalb des verarbeitenden Gewerbes sowohl gemessen an der Zahl der Beschäftigten als auch nach dem Umsatz der größte Industriezweig des Bundeslandes. Zu den bedeutendsten Produktionsbereichen gehören die Backwarenindustrie, die Fleischverarbeitung, die Milchverarbeitung, die Fischverarbeitung und die Getränkeherstellung. Eine Vielzahl der Betriebe zählt zu den mittelständischen Unternehmen.

„Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern eine Vielzahl regionaler Spezialitäten, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt sind. Um unsere Produkte noch intensiver zu vermarkten, sollte es gelingen, dass noch mehr Lebensmittelproduzenten in überregionalen Geschäften zu finden sind. Das ist beste Werbung für unser Land“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betrugen knapp 18 Millionen Euro. Das Land unterstützte das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Die Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG ist ein Discounter mit einem Netz von über 1.450 Filialen unter dem Namen Norma in Deutschland, Frankreich, Österreich und Tschechien. Diese werden von 13 Logistik-Niederlassungen versorgt.

Modernisierung des Rettungsbootes für Feuerwehr Neukalen

Neukalen – Mit 10 000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds werden die technische Aufrüstung des Rettungsbootes der Freiwilligen Feuerwehr Neukalen und die Verbesserung der Schutzausrüstungen der Kameradinnen und Kameraden unterstützt. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid hat der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann heute in der Peenestadt an Bürgermeister Willi Voß übergeben.

„Mit dem Boot wird die Wasserrettung auf der Peene und auf dem gesamten Kummerower See gewährleistet. Das ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Neukalener Freiwillige Feuerwehr. Sie ist zuständig für viele Gemeinden im Peenetal hier in Vorpommern. Wir alle haben in den vergangenen Monaten besonders gespürt, wie wichtig die Freiwilligen Feuerwehren sind und welche große Verantwortung auf ihnen lastet. Zur erforderlichen Einsatzbereitschaft brauchen wir nicht nur engagierte Frauen und Männer, sondern auch gut funktionierendes Gerät. Mit der Zuwendung aus dem Vorpommern-Fonds wollen wir dazu beitragen“ betonte Dahlemann.

Er ging in diesem Zusammenhang auf die Gesamtverantwortung der Freiwilligen Feuerwehr für ein funktionierendes Zusammenleben, insbesondere im ländlichen Raum ein: „Natürlich steht die Hilfe in Not an erster Stelle. Aber auch bei Festen und Sportveranstaltungen stehen die Kameradinnen und Kameraden bereit, unterstützen und sorgen für gutes Gelingen. Auf ihre ehrenamtliche Arbeit können sie alle stolz sein.“

Norddeutscher Wissenschaftspreis 2018: 16 Bewerbungen eingegangen

Ministerin Hesse: Rege Beteiligung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus MV

Schwerin – Für den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2018 sind 16 Anträge mit norddeutschen Kooperationsvorhaben eingegangen. Der Preis wird in diesem Jahr im Bereich der Lebenswissenschaften vergeben. Sie umfassen Biologie, Ernährungswissenschaften, Medizin, Pharmazie und Pharmakologie, Umwelt- oder Agrarwissenschaften. Die 16 Wettbewerbsbeiträge des Norddeutschen Wissenschaftspreises 2018 decken ein breites Spektrum ab.

„Mit dem gemeinsamen Preis wollen wir zeigen, wie leistungsstark die Forschung in Norddeutschland ist“, betonte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Ich freue mich über die rege Beteiligung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus MV. Mecklenburg-Vorpommern hat bei vier Anträgen die Federführung und ist an zwei weiteren Forschungsverbünden beteiligt. Ich drücke den Forscherinnen und Forschern aus unserem Land die Daumen und hoffe, dass sie die Fachjury überzeugen können“, sagte Hesse.

Die Beiträge reichen von Projekten aus der Grundlagenforschung (z. B. zur epigenetischen Struktur des Alterns) über die anwendungsorientierte medizintechnische Forschung (z. B. zu funktionalen Gewebeimplantaten oder strahlungsfreien Methoden zur Gefäßdarstellung) und Stammzellforschung (z. B. mit Projekten zur Qualitätskontrolle oder zur personalisierten Diagnostik und Therapieentwicklung bei Herzinsuffizienz) bis hin zur Gesundheitsforschung (z. B. mit einem Projekt zum gesunden Altern) und Beiträgen zur Agrarwissenschaft (z. B. mit einem Projekt zum Mikrobiom von Agrarböden im Klimawandel).

Der Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Freien Hansestadt Bremen, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein vergeben.

Bewerben konnten sich sowohl länderübergreifende Wissenschaftskooperationen, die bereits länger bestehen oder auch neu aufgebaut werden, die sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen und zur Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Wissenschaftsnetzwerke beitragen. Sie mussten Beteiligte aus mindestens zwei norddeutschen Ländern aufweisen, darunter mindestens eine staatliche norddeutsche Hochschule.

Eine Jury aus renommierten Forscherinnen und Forschern trifft eine Vorauswahl. Der Preis soll am 29. November 2018 in Bremen feierlich übergeben werden.

Gesundheitsminister Glawe informiert sich bei Kavelstorfer Pharmagroßhändler

Kavelstorf – Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe informierte sich bei der Kavelstorfer Niederlassung des pharmazeutischen Großhändlers Alliance Healthcare Deutschland AG über den Vertrieb von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten in Mecklenburg-Vorpommern.

„Arzneimittel müssen für Patienten schnell und ortsnah verfügbar sein, um den Heilungsprozess ohne Verzögerungen voranzutreiben. Bei der Versorgung der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen Arzneimittelgroßhändler diese wichtige Aufgabe. Vom Kavelstorfer Standort aus beliefert die Alliance Healthcare Deutschland AG zuverlässig mehrmals täglich die Apotheken mit Medikamenten und medizinischen Produkten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

In Mecklenburg-Vorpommern haben insgesamt drei vollsortierte Arzneimittelgroßhändler eine Großhandelserlaubnis inne. Neben diesen Vollsortimenten gibt es weiterhin rund 60 Händler, die den Arzneimittelgroßhandel mit einem kleineren Sortiment durchführen, dazu zählen beispielsweise Sanitätshäuser, die Arztpraxen mit Hautdesinfektionsmittel beliefern. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es insgesamt rund 400 Apotheken. Die Alliance Healthcare Rostock ist in Mecklenburg-Vorpommern seit März 1991 vertreten; zunächst in Güstrow, seit dem Jahr 2004 mit einem neuen Logistikzentrum am Autobahnkreuz A 19/A 20 in Kavelstorf. Nach Unternehmensangaben arbeiten am Standort 100 Mitarbeiter.

„Der Unternehmensstandort ist aus logistischer Sicht klug gewählt. Die unmittelbare Nähe zum Autobahnkreuz A 19/A 20 schafft hervorragende Verkehrsverbindungen, beispielsweise zum Seehafen Rostock sowie zu den Großstädten Rostock, Hamburg, Berlin und Stettin. So kann die Alliance Healthcare Deutschland AG als Anbieter von Gesundheitslösungen reaktionsschnell und flexibel für die Kunden reagieren“, sagte Glawe.

Alliance Healthcare Deutschland AG (vormals Andreae-Noris Zahn AG, abgekürzt auch ANZAG) mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Pharmagroßhändler mit Sitz in Frankfurt und verfügt mit 25 Niederlassungen über ein dichtes Auslieferungsnetz. Darüber hinaus ist das Unternehmen über Tochtergesellschaften und Beteiligungen in den Bereichen Healthcare-Logistik und Informations-Dienstleistungen tätig. Im Januar 2013 wurde die Börsennotierung der Andreae-Noris Zahn mit einem Squeeze-out eingestellt und das Unternehmen im April 2013 in Alliance Healthcare Deutschland umbenannt.

Fünf Plätze zusätzlich fürs Mega-Gründer-Event „Slush“ in Helsinki

Schwerin – Zehn Start-ups aus Mecklenburg-Vorpommern fahren im Dezember mit Unterstützung von Landesregierung und Industrie- und Handelskammern (IHK) zu einem der weltgrößten Start-up-Events, dem „Slush“ in Helsinki. Für fünf weitere Teilnehmer wurde der Etat aufgestockt – jetzt heißt es flink bewerben.

„,Slush‘ ist das globale Netzwerktreffen der New-Tech-Szene, bei dem Start-ups aus aller Welt, etablierte Unternehmer und Top-Investoren, Studenten und Medien aufeinandertreffen. Im vergangenen Jahr waren das insgesamt 20.000 Besucher, darunter Vertreter von 2.600 Start-ups, 1500 Investoren und 600 Journalisten aus 130 Ländern“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Digitalisierungsminister Christian Pegel. Er fügt hinzu: „Wir möchten gern möglichst vielen Gründern aus M-V die Möglichkeit geben, zu diesem Mega-Event zu fahren. Es ist Konferenz und Festival zugleich und bietet Gründern innerhalb eines fantastischen Rahmens eine Riesenchance, mit ihrer Geschäftsidee einen entscheidenden Schritt weiter zu kommen.“ Deshalb finanziert das Ministerium zu den bislang ausgeschriebenen – und bereits vergebenen – zehn Plätzen fünf weitere.

Für je einen Vertreter pro Start-up übernimmt die Landesregierung ca. 600 Euro der Reise- und Veranstaltungskosten, so dass sie nur einen Festbetrag von 500 Euro für die Teilnahme bezahlen müssen. Sie werden in der M-V-Delegation mit Minister Christian Pegel und Rostocks IHK-Geschäftsführer Claus Ruhe Madsen nach Helsinki reisen, sich die Start-up-Szene vor Ort anschauen und den Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern repräsentieren. Vor Ort haben die jungen Gründer bei so genannten „Pitches“ die Möglichkeit, vor internationalen Investoren innerhalb weniger Minuten ihre Geschäftsidee zu präsentieren und die potenziellen Geldgeber von dieser zu überzeugen.

Um sich neben mehr als tausend anderen Start-ups behaupten zu können, erhalten die Teilnehmer aus M-V Anfang November ein Training für das „Pitching“, bei dem sie mit finnischen Start-up-Trainern an ihrer englischen Präsentation feilen können.

„Kein Start-up sollte sich diese Gelegenheit entgehen lassen“, so Christian Pegel. Wer dabei die Unterstützung der Landesregierung noch in Anspruch nehmen möchte, sollte sich bis Mittwoch, 26. September bewerben für das „Slush“ 2018 vom 3. bis 6. Dezember. Natürlich können auch Vertreter etablierter Unternehmen, Journalisten und andere Interessenten – auf eigene Kosten – an der Unternehmerreise teilnehmen.