Boddenparty und Wittower Testival in Dranske

Insel Rügen – Vom 26. – 29. Juli 2018 feiert die Gemeinde Dranske ihre legendäre Boddenparty mit dem Wittower Testival der Wassersportschule Rügen Piraten. Für Unterhaltung und Partystimmung sorgen diverse live Konzerte auf vier verschiedenen Bühnen, DJs und Schausteller. Publikumsmagnet und feierlicher Höhepunkt des Samstags sind der beleuchtete Bootskorso „Bodden im Licht“ und das traditionelle Feuerwerk.

Auf vier verschiedenen Bühnen bietet die Boddenparty dieses Jahr ein abwechslungsreiches und vielseitiges musikalisches Programm. Im Zelt, auf der Showbühne, vor der Rügen Piraten Wassersportschule und neu auch auf der Seebrücke spielen Bands wie, Rockpiraten, Querbeet, Who Cares, Wir Kleben, Urgestein, Heike & Vlady sowie Berluc und Schlagerstar Regina Thoss.

Von Donnerstag bis Sonntag bieten sich den Besuchern auf dem ganzen Gelände der Boddenparty ein großer Schaustellerpark und vielseitiges Markttreiben an. Für die Kinder gibt es verschiedene Kinderspass-Aktionen. Am Samstagabend zaubert der beleuchtete Bootskorso „Bodden im Licht“ eine schöne, magische Atmosphäre auf den Bodden. Als Höhepunkt wird danach das spektakuläre Feuerwerk gezündet. Für Partystimmung bis in die späten Stunden sorgen die DJs „Mallo“, „Seimen Fresh“ und „Dust_Push.“

Windsurfer, Kiter und Stand Up Paddler kommen bei der Boddenparty auch voll auf ihre Kosten. Die Wassersportschule Rügen Piraten hat das aktuellste Material angesagter Firmen im Kite- und Windsurfbereich für die Besucher vor Ort, welches von geübten Wassersportlern getestet werden kann. In speziell vergünstigten SUP Einsteigerkursen können Klein und Groß das Stand Up Paddling erlernen. Außerdem stehen Kite-Wettkämpfe wie Boardercross- oder Freestylecontest auf dem Programm.

Für Kinder und Jugendliche findet bei den Rügen Piraten am Samstag um 14 Uhr die Beach-Olympiade statt: kleine Wettkämpfe in witzigen Geschicklichkeitsdisziplinen rund um Strand und Wasser. Außerdem organisieren die Rügen Piraten einen Beach-Cleanup in Zusammenarbeit mit Sea Shepherd. Speziell die Kinder und Jugendlichen werden dazu eingeladen, sich bei dieser tollen Strandsäuberungsaktion am Bodden zu beteiligen. Die Rügen Piraten verschenken als Dankeschön tolle Geschenke aus dem Rügen Piraten Laden.

Schwesig und Pegel starten Breitbandausbau auf Hiddensee

Insel Hiddensee – Am 16.07.2018 nahmen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Christian Pegel in Vitte den ersten Spatenstich für den Bau des Breitbandnetzes auf der Insel Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut vor. Zusätzlich übergab die Ministerpräsidentin die Zuwendungsbescheide für die Maßnahme auf Hiddensee sowie für den Breitbandausbau in zwei weiteren Projektgebieten auf der Insel Rügen an Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR).

„Der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern nimmt Fahrt auf“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erfreut. „Es ist wichtig, auch die ländlichen Regionen gut auszustatten. Wir brauchen schnelles Internet überall im Land.“

Für insgesamt sieben Millionen Euro sollen auf der Insel Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut etwa 1.500 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden. „Davon profitiert die einheimische Bevölkerung – und davon profitieren natürlich auch die Urlaubsgäste. Die zugesagte Bundesförderung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro wird flankiert durch Fördermittel des Landes in Höhe von ca. 2,5 Millionen Euro“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. Der Eigenanteil des ZWAR für die Maßnahme beträgt rund 1,3 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds bereitgestellt.

Die beiden weiteren Zuwendungsbescheide dienen dem Ausbau der digitalen Infrastruktur unter anderem in Putgarten, Schaprode, Bergen und Putbus sowie den Amtsgebieten West-Rügen und Nord-Rügen. Insgesamt stellt der Bund für den Ausbau des schnellen Internets in diesen beiden Projektgebieten ca. 15,7 Millionen Euro bereit. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro. Der Eigenanteil des ZWAR für beide Maßnahmen liegt bei etwa drei Millionen Euro und kann aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds gedeckt werden. Vom Breitbandausbau in den beiden Projektgebieten profitieren insgesamt gut 3.450 Haushalte.

Auf der Insel Hiddensee – und auf der gesamten Insel Rügen setzt man auf das sogenannte Betreibermodell. Das bedeutet, dass der ZWAR den Ausbau der digitalen Infrastruktur für die Kommunen übernimmt. Das fertiggestellte Netzsegment bleibt dann im Besitz des ZWAR und somit der Kommunen und wird anschließend an einen privaten Telekommunikationsanbieter verpachtet. „So stellen die Kommunen sicher, dass Glasfaserverbindungen flächendeckend und in ihrem Sinne auf der Insel verlegt werden und jederzeit nachgerüstet werden können“, erklärte Infrastrukturminister Christian Pegel.

Mit dem heutigen Baustart befinden sich landesweit 15 Breitbandprojektgebiete im Bau. Elf davon liegen im Landkreis Vorpommern-Rügen, drei im Landkreis Ludwigslust-Parchim und eins im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Gebiete werden mit der modernen Glasfasertechnologie ausgebaut. Von den verbleibenden 78 Projektgebieten, die sich im Auswahlverfahren befinden, stehen 14 im Landkreis Nordwestmecklenburg kurz vor dem Abschluss. Die Vertragsunterlagen liegen bereits zur Prüfung beim Bund. Christian Pegel fasste das Anliegen der Landesregierung noch einmal zusammen: „Unser Ziel ist es, in unserem gesamten Bundesland den Zugang zu schnellem Internet zu ermöglichen – bis hin zu den Gebieten, die nur auf dem Wasserweg erreichbar sind.“

Minister Pegel tauft auf Rügen Kleinbahn „Felicitas“

Insel Rügen – Infrastrukturminister Christian Pegel hat am 16.07.2018 mit Roger Pieniak, Geschäftsführer der Jagdschlossexpress und Ausflugsfahrten GmbH, die rote Elektrokleinbahn „Felicitas“ getauft. Die Bahn wird künftig ab Binz mit Haltepunkten bei den Störtebeker-Festspielen Ralswiek, in Prora und in Sellin eingesetzt.

Sie bietet Platz für 84 Passagiere, darunter drei Stellplätze für Rollstuhlfahrer. Die Lok wurde im Vergleich zur Vorgängerbahn verstärkt, so dass sie künftig Berge mit Steigungen von bis zu 24 Prozent bewältigen kann – bisher war dies nur bis zu 18 Prozent möglich. Mit einer Ladung kann sie eine Wegstrecke von 200 Kilometern zurücklegen. Damit kann „Felicitas“ bei normalem Einsatz zwei Tage ohne Nachladen fahren.

„Der Jagdschlossexpress setzt mit seinem bewussten Einsatz von Elektromobilen einen neuen Standard für das Naturland Mecklenburg-Vorpommern, mit dem der Osten der Insel Rügen besonders klima- und umweltfreundlich erkundet werden kann“, lobte Energieminister Pegel. „Ich wünsche allzeit gute Fahrt!“

Sassnitzer Ortsteile an schnelles Internet angeschlossen

Insel Rügen – Digitalisierungsminister Christian Pegel hat heute (16.07.2018) in Sassnitz mit Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR), und Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Kabel + Satellit Bergen Kommunikationstechnik GmbH (Kabel + Sat Bergen), sowie Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, das landesweit erste digitale Hochgeschwindigkeitsnetzsegment in Betrieb genommen, das aus Fördermitteln des Bundes und des Landes finanziert wurde.

Das heute freigeschaltete Netzsegment versorgt rund 110 Haushalte in den Sassnitzer Ortsteilen Alt Mukran, Neu Mukran, Wostevitz und Dubnitz mit schnellem Internet. Es ist Teil des Projektgebietes ZWAR 1_1, hinter dem sich der Breitbandausbau in Altefähr, Rambin, Sagard, Sassnitz, Lohme, Ralswiek, Buschvitz, Bergen, Glowe und auf der Insel Ummanz verbirgt. Das Projektgebiet ist in sieben Netzsegmente unterteilt.

„Mit insgesamt 5,3 Millionen Euro sollen bis Ende 2018 rund 1.700 Haushalte im Projektgebiet an das schnelle Internet angeschlossen werden. Dafür stellt der Bund 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit weiteren rund 1,4 Millionen Euro“, sagte Minister Pegel. Um die übrigen 1,1 Millionen Euro Eigenanteil zu stemmen, kann der ZWAR auf den Kommunalen Aufbaufonds zugreifen.

„Die notwendige Infrastruktur für das erste Netzsegment im Projektgebiet hat der ZWAR im Auftrag der Kommune erfolgreich angelegt. Jetzt wird das Netz an ein privates Telekommunikationsunternehmen verpachtet, das für den Datenverkehr sorgt“, beschreibt Digitalisierungsminister Christian Pegel das sogenannte Betreibermodell, das beim Ausbau des schnellen Internets auf der Insel Rügen angewandt wird. Mithilfe des Betreibermodells soll sichergestellt werden, dass Glasfaserverbindungen flächendeckend auf der Insel verlegt und jederzeit nachgerüstet werden können. Den Betrieb des Netzsegments Mukran übernimmt künftig die auf Rügen ansässige Kabel + Sat Bergen.

Mit heutigem Stand erfolgen die Arbeiten zum Breitbandausbau in 15 Projektgebieten landesweit. Dabei sollen Tiefbauarbeiten auf einer Länge von rund 1.900 Kilometern durchgeführt werden, bei denen gut 7.700 Kilometer Glasfaser verlegt werden. “Nach den zeitintensiven Antrags- und Ausschreibungsverfahren kommt der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern jetzt auf Touren“, kommentierte Pegel die Bestandsaufnahme. Und er ist überzeugt: In den kommenden Monaten werden die Zahlen exponentiell steigen.

Der Digitalisierungsminister lobte den Einsatz der zukunftsfähigen Glasfasertechnologie in sämtlichen Projektgebieten, die zurzeit landesweit im Bau sind. Auch für die verbleibenden 78 Projektgebiete in Mecklenburg-Vorpommern hofft er mindestens auf XTTB – also Glasfaser bis ans Gebäude bzw. an die Grundstücksgrenze: „Wir sind uns mit den Landkreisen einig, dass das Ziel überall Glasfaser heißt. Damit erreichen wir nicht nur das Bundesziel von 50 Megabit pro Sekunde locker, sondern können nach oben beinahe ohne Obergrenze bis in den Terrabit-Bereich hinein Anschlüsse im Land sicherstellen.“ Die Ausschreibungen müssten zwar aus wettbewerbsrechtlichen Gründen des EU-Rechts technologieneutral erfolgen und dürften nicht auf Glasfaser beschränkt werden. Das Land habe den Kreisen aber frühzeitig verschiedene Hilfen an die Hand gegeben, um mit größerer Wahrscheinlichkeit auf einen zukunftsfähigen Glasfaserausbau zuzusteuern. „Ich freue mich, dass es bislang bei allen Ausschreibungen funktioniert hat“, zeigte sich der Minister erfreut über die bisherigen Ergebnisse.

Außerdem habe der Bund seine Bereitschaft signalisiert, im Falle nicht ausreichender Mittel für den flächendeckenden Glasfasereinsatz Fördermittel nachzubewilligen. „Von Landesseite aus würden wir in diesen Fällen ebenfalls nachbewilligen“, erklärte der Minister und sagte weiter: „Ich hoffe, dass die Landkreise dies im Rahmen ihrer Auswahlverfahren berücksichtigen.“

Um deutschlandweit eine flächendeckende Breitbandabdeckung mit Datenraten von mindestens 50 Mbit/s zu erreichen, stellt der Bund in mehreren Etappen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel bereit. Die Förderung des Bundes beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten eines Ausbauprojekts. Um den verbleibenden kommunalen Eigenanteil zu verringern, stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzend eine Kofinanzierung zum Breitbandausbau bereit. Der Eigenanteil der Landkreise beträgt zehn Prozent. Dieser wird aus dem Kommunalen Aufbaufonds finanziert und belastet deshalb nicht die einzelnen Kommunen. Das Land finanziert diese Ausgaben des Kommunalen Aufbaufonds aus der Haushaltsrücklage des Landes vor.

Sämtliche 93 Projektgebiete, mit denen Mecklenburg-Vorpommern nahezu flächendeckend für den Breitbandausbau überplant worden ist, erhielten den Zuschlag vom Bund. Damit konnten rund 832 Millionen Euro Bundesmittel nach M-V geholt werden. Das Land wird aus der Haushaltsrücklage eine knappe halbe Milliarde Euro als Kofinanzierung des Landes sowie für den kommunalen Eigenanteil beitragen. Damit stehen insgesamt ca. 1,3 Milliarden Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung.

Dahlemann: Engagement vieler ist beeindruckend

Süderholz – Mit einem Besuch des Schlosses Griebenow in der Gemeinde Süderholz startete der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann einen „Denkmal-Tag“ während seiner diesjährigen Vorpommerntour. „Denkmale spielen eine wichtige Rolle in unserer Region, so wie das Barockschloss Griebenow. Sie sind Lernorte mit großem kulturellem Wert und attraktiv für Einheimische und Gäste. Ich bin beeindruckt, was der Verein als Eigentümer hier alles auf die Beine stellt, um das Schloss mit Leben zu erfüllen. Ob Ausstellungen, Konzerte, Oster- und Adventsmärkte oder private Feiern – das große Engagement der Vereinsmitglieder lockt jedes Jahr rund 10 000 Besucherinnen und Besucher an. Das hat höchste Anerkennung verdient“, betonte Dahlemann.

Von außergewöhnlicher Bedeutung für den Landkreis Vorpommern-Greifswald sei die Dorfkirche Iven, „deren barocke Innenausstattung von hohem Denkmalwert ist. Die bemalte Holzdecke muss dringend saniert werden, da alle Balken morsch sind. Aus dem Vorpommern-Fonds haben wir dafür 11 500 Euro bereitgestellt“, sagte der Staatssekretär bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an Vertreter der Kirchengemeinde. Die Gesamtinvestitionskosten betragen 120 000 Euro.

Wichtig für das gesellschaftliche Leben im Dorf seien auch Begegnungsstätten für Jung und Alt. Auf diesen Aspekt ging Dahlemann bei seinem Besuch in Kasnevitz auf der Insel Rügen ein. Hier engagiert sich eine Initiative aus der evangelischen Kirchengemeinde dafür, dass das gegenwärtig nur als Lagerraum genutzte ehemalige Feuerwehrgerätehaus im Ortszentrum saniert und zu einem Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut wird. Auch die Kommune und das Biospährenreservat sind daran interessiert.

Dahlemann: „Auch wenn es sich beim Feuerwehrhaus nicht um ein Denkmal handelt, ist es doch eine gute Sache, eine altes Gebäude wieder herzurichten und für Veranstaltungen jeglicher Art zu öffnen. Gegenwärtig wird geprüft, inwieweit das Projekt aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt werden kann. Am heutigen „Denkmal-Tag“ habe ich wieder eindrucksvoll erleben können, dass es viele Menschen gibt, die – fest verwurzelt mit ihrer Region – dafür Sorge tragen, dass Vorpommern lebens- und liebenswerter wird.“

Gefördertes Breitbandnetzsegment auf der Insel Rügen wird freigegeben

Insel Rügen – Am Montag (16.07.2018) gibt Infrastrukturminister Christian Pegel mit Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR), und Rolf Hoffmann, Geschäftsführer der Kabel + Satellit Bergen Kommunikationstechnik GmbH, das landesweit erste Breitbandnetzsegment frei, das mit Fördermitteln von Bund und Land unterstützt wurde. Das Netzsegment schließt künftig rund 110 Haushalte in den Sassnitzer Ortsteilen Alt Mukran, Neu Mukran, Wostevitz und Dubnitz an.

Die Freigabe des Netzsegments Mukran ist Teil einer Gesamtmaßnahme, mit der bis Ende 2018 rund 1.700 Haushalte auf der Insel Rügen mit schnellem Internet versorgt werden sollen. Um das digitale Hochgeschwindigkeitsnetz im gesamten Projektgebiet zu installieren, das sich über Altefähr, Rambin, Sagard, Sassnitz, Lohme, Ralswiek, Buschvitz, Bergen, Glowe und die Insel Ummanz erstreckt, werden insgesamt sieben Netzsegmente errichtet. Dafür hat der Bund Fördermittel in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro bereitgestellt. Diese werden durch Landesmittel in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro flankiert. Der Eigenanteil des ZWAR für die Maßnahme beträgt rund 1,1 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds bereitgestellt.

Im Anschluss tauft der Minister mit Roger Pieniak, Geschäftsführer der Jagdschlossexpress und Ausflugfahrten GmbH, eine elektrische Kleinbahn.

Land fördert gesunden Mittagstisch in Sassnitz

Insel Rügen – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern übergab jetzt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 18.000 Euro für die Sanierung der Küche im Sassnitzer Grundtvighaus.

„Ich habe das Grundtvighaus letztes Jahr schon einmal besucht. Damals wurde mir die Idee eines gesunden Mittagstisches für Kitas, Schulen und ältere Menschen hier in Sassnitz präsentiert. Ich habe damals unsere Unterstützung zugesagt. Das wird heute eingelöst“, sagte Dahlemann.

„Voraussetzung für die Einführung des Mittagstisches war eine Sanierung der Küche. Die ist schon weit fortgeschritten. Der Mittagstisch ist gut angelaufen. Ich halte das für ein sehr gutes Projekt. Die Landesregierung unterstützt es gern mit Mitteln aus dem Vorpommernfonds“, sagte Dahlemann weiter.

Dahlemann kommt anschließend im Grundtvighaus im Zuge seiner Vorpommerntour mit dem Jugendbeirat der Stadt Sassnitz zusammen. Bereits am Morgen führte Dahlemann gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Stefan Zierke ein Gespräch mit ehrenamtlich Engagierten in Anklam. „Bei uns im Land engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Sie bringen sich ein, arbeiten in Kommunalparlamenten, in Jugend- oder Seniorenbeiräten und Vereinen mit und stärken damit die Demokratie bei uns im Land. Mit meinem heutigen Thementag Demokratie und Ehrenamt will ich allen herzlich Dankeschön sagen, die sich hier bei uns in Vorpommern für die Demokratie engagieren“, sagte der Staatssekretär.

Erster Spatenstich für Breitbandausbau auf Hiddensee

Insel Hiddensee – Am Montag (16.07.2018) übergibt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig den endgültigen Zuwendungsbescheid für den Breitbandausbau auf der Insel Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut an Axel Rödiger, Geschäftsführer des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR). Anschließend nimmt die Ministerpräsidentin mit Infrastrukturminister Christian Pegel und Axel Rödiger den ersten Spatenstich für den Breitbandausbau in Vitte auf der Insel Hiddensee vor.

Für den Ausbau des digitalen Hochgeschwindigkeitsnetzes auf der Insel Hiddensee und der Halbinsel Mönchgut hat der Bund eine Förderung in Höhe von ca. 3,2 Millionen Euro zugesagt. Diese wird durch Fördermittel des Landes in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro flankiert. Der Eigenanteil des ZWAR für die Maßnahme beträgt rund 1,3 Millionen Euro und wird aus Mitteln des Kommunalen Aufbaufonds bereitgestellt. Insgesamt sollen mit der Maßnahme knapp 1.500 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden, davon 860 auf der Insel Hiddensee. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende 2020 abgeschlossen werden.

Kesselkritik an Bürgermeister und Bundesbahn

Theatergruppe nimmt in 17. Talente-Show „Kessel Buntes“ Missstände aufs Korn

Von ANDRÉ FARIN
Innsel Rügen – Die 17 ist für die Gingster Schule eine neue Glückszahl. Denn zum 17. Kessel Buntes, der Talente-Show im Westen der Insel Rügen, kamen so viele Gäste wie noch nie. Über 450 Zuschauer erlebten in gut 160 Minuten tanzende, singende, musizierende, rezitierende und schauspielernde junge Künstler. „Was hier in den letzten Wochen und Monaten mit zahlreichen Proben entstanden ist, kann sich wieder sehen lassen“ lobt Schulleiter Eckhard Mostek die Arbeit seiner Kollegin Heide Saathoff und ihrer Mitstreiter.

Der Deutschlehrerin war es wieder einmal gelungen, eine gute künstlerische Mischung für den Abend zusammenzustellen. Dabei spürte man in zahlreichen Beiträgen ihre persönliche Handschrift, wie etwa bei den Sketchen der Theater AG, die sie bereits über Jahre erfolgreich leitet. Das Publikum belohnte ihre Kombination von Sketch und Filmdreh auf dem Stralsunder Bahnhof mit besonders starkem Applaus. Die Jungen und Mädchen hatten einen spannenden Nachmittag in der Hansestadt und erarbeiteten den kritischen Beitrag „Wise Guys“ über Angebote und Auftritte der Deutschen Bahn. Kritik musste sich an dem Abend auch der Gingster Bürgermeister Karsten Lange anhören, denn in dem Stück „Hart aber fair: Schüler vs. Lehrer“ nahmen die Theaterleute die Missstände in der eigenen Schule aufs Korn. Aktueller hätte das nicht sein können, denn in dieser Woche erfuhren die Schulentwickler in Gingst, dass ihre Einrichtung nicht auf der Sanierungsliste des Landes steht. Mit dem Satz „Unsere Schule macht trotzdem Spaß.“ schlossen die Schauspieler versöhnlich, denn inhaltlich organisieren Schüler und Lehrer zahlreiche Höhepunkte, die das sportliche, künstlerische, musikalische oder fremdsprachliche Leben in Gingst bereichern.

Sechs Grundschullehrer verwandelten sich in „Time Warp“ in rockende Horrorsänger und ernteten minutenlangen Applaus. Foto by Martina Zabel

Mit Spannung wartete das Publikum in der sonnenverwöhnten Turnhalle auf die Auftritte der Lehrerinnen und Lehrer aus beiden Schulformen. Vor allem die sechs Grundschullehrer haben sich mit einem Ausschnitt aus dem Stück „The Rocky Horror Picture Show“ in die Herzen der Kinder gespielt. Sie erlebten ihre Lehrer wieder ganz ausgefallen und richtig gut aufgedreht. Mit atemberaubenden Kostümen sorgten die tanzenden Sängerinnen für die passende Abwechslung und rockten förmlich die Halle. Nicht weniger professionell zeigten sich die Tanzgruppen von Manja Ehlers, die in zwei schwungvollen Choreographien stimmungsvolle Bewegungen und Schritte erdacht hatte. Die Mädchen ernteten für deren Umsetzung viel Sympathie und lautes Klatschen, denn die aufmerksamen Gäste verfolgen deren Laufbahn schon seit Jahren. Ähnlich wie die der Schülerband „KALLM“, die aus dem Kesselgeschehen nicht mehr wegzudenken ist. Sänger Malte Kubowicz begeisterte seine Fans mit ganz neuen Tönen und interpretierte vor allem Nena‘s Song von den 99 Luftballons mit seinen Bandmitgliedern Emma, Lea, Mia und Lennart besonders eindrucksvoll.

In dem Abendprogramm hatte Kesselchefin Heide Saathoff eine Menge Hingucker platziert, die mit der von Spendengeldern angeschafften Technik gut ins Bild gesetzt wurden: Klassiker wie Fontanes Gedicht über den Gutsherrn von Ribbeck, die Piratengruppe der 5a mit Konfettikanonen oder Rapunzel bei der Arbeitsagentur und später in der Lehrersuch-Show „Aktenzeichen ABC ungelöst“. Mit viel Liebe zu Details halfen auch wieder Eltern, wie beispielsweise Nicole Hoppe oder Kathrin Thesenvitz, an Probentagen, mit eigenen Beiträgen oder bei der Gestaltung der Bühnendekoration. Abgerundet wurde die Gesamtleistung des festlichen Abends vom Schul- und Sportverein und der Schülerfirma, die in der wohltuenden Pause im Schatten mit Gegrilltem, Gebackenem und gekühlten Getränken die Massen verwöhnten.

Gemeinde Samtens feiert 700. Geburtstag

Insel Rügen – Die Gemeinde Samtens auf Rügen, auf halben Wege zwischen Stralsund und Bergen gelegen, feiert am heutigen Samstag sein 700. Jubiläum seit der Ersterwähnung. Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann gratuliert der Gemeinde zu diesem Geburtstag im Rahmen eines Dorffestes.

Samtens hat nicht nur eine sehr lange, sondern auch wechselvolle Geschichte. Die Gemeinde selbst gibt es erst seit dem Jahr 1928. Durch die Auflösung der Gutsbezirke auf Rügen entstanden in dieser Zeit erst die heutigen Gemeindestrukturen. Aber die Geschichte reicht bis zur ersten Erwähnung unter dem Namen Samtensze ins Jahr 1318 zurück.

„Ich gratuliere der Gemeinde sehr herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und wünsche den Einwohnerinnen und Einwohnern auch für die Zukunft alles Gute“, sagte Dahlemann in seinem Grußwort.

Anlässlich des Gemeindegeburtstages erscheint das Buch „700 Jahre Samtens“. Der ehemalige Schulleiter Horst Tetzlaff und seine Frau haben diese Chronik aus vielen alten Schriften und Berichten der Bewohner mühevoll zusammengestellt. „Ich finde, Sie können sehr stolz auf diese Chronik und ihre Herausgeber sein. Sie zeigt die beeindruckende Geschichte, vom unscheinbaren Ort abseits der Rügenschen Landstraßen bis zum heutigen modernen Dorf an der B 96. Diese Pflege der Geschichte ist wichtig für die regionale Identität. Und eine solche Jubiläumsfeier stärkt den Zusammenhalt im Dorf“, sagte Dahlemann abschließend.

Erweiterter Hafen in Glowe offiziell freigegeben

Insel Rügen – Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe hat am Sonnabend den erweiterten Ostseehafen in Glowe (Insel Rügen) offiziell freigegeben. „Der Hafen in Glowe hat sich zu einem stark nachgefragten Anlaufpunkt für Wassersportler entwickelt. Die rund 100 Liegeplätze haben nicht mehr ausgereicht. Jetzt sind die umfangreichen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen abgeschlossen. Hier ist ein attraktives Ausflugs- und Ferienziel mit herausragender Infrastruktur entstanden“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der Hafen liegt an der Nordspitze der Insel Rügen mit direktem Zugang zur Ostsee, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Königshörn, einem kleinen Kap gegenüber dem Kap Arkona. Im Hafen haben neben den zahlreichen Segel- und Motorsportbooten auch Fischer und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit dem Seenotrettungskreuzer „Kurt Hoffmann“ ihren Liegeplatz. Seit 2000 ist Glowe Seenotrettungsstation, seit 2005 liegt der Seenotrettungskreuzer im Hafen. Im Zuge der Erweiterung sind unter anderem 60 neue Liegeplätze entstanden.

Zudem ist an der Ostseite eine neue Ufereinfassung gebaut worden, ein neuer Slipsteg und Schwimmstege errichtet sowie Sitzbänke aufgestellt worden. Darüber hinaus wurde der gesamte Hafenbereich durch eine mit Betonpflaster befestigte Straße erschlossen. „Die vielen gastronomischen Einrichtungen, die Einkaufs- und Übernachtungskapazitäten, der Kurpark, die Strandpromenade und der jetzt erweiterte Hafen tragen dazu bei, dass Gäste und Einheimische in der Region eine Vielzahl von Möglichkeiten für einen ereignisreichen Aufenthalt haben“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen für die Erweiterung betrugen mehr als drei Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützte das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro. Die Gemeinde erhielt zusätzlich eine Kofinanzierungshilfe in Höhe von rund 154.000 Euro aus dem Ministerium für Inneres und Europa.

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis April 2018 insgesamt rund 248.000 Ankünfte und mehr als eine Million Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum knapp 1,6 Millionen Ankünfte und knapp 5,5 Millionen Übernachtungen.

16. Pflegestützpunkt im Land öffnet auf Rügen

Insel Rügen – Mit der Eröffnung des Pflegestützpunktes in Bergen haben nun auch die Bürgerinnen und Bürger auf Rügen eine zentrale Beratungsstelle für alle Fragen rund um das Thema Pflege. Die Insellage von Rügen macht nach Ansicht von Sozialministerin Stefanie Drese eine ortsnahe Beratung besonders notwendig, gerade in dem überaus wichtigen Bereich der Pflege.

„Ich freue mich, dass wir mit dem insgesamt 16. Pflegestützpunkt im Land und dem zweiten im Landkreis Vorpommern-Rügen dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Pflegestützpunkten damit erneut einen guten Schritt nähergekommen sind“, so Drese. Der 17. Pflegestützpunkt wird demnächst in Ribnitz-Damgarten eröffnet.

Rund 75 Prozent der pflegebedürftigen Personen im Land werden zu Hause betreut – entweder ausschließlich durch Angehörige oder mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes.

„Besonders die pflegenden Angehörigen, die oft an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit sind, brauchen deshalb kompetente und unabhängige Beratungs- und Hilfsangebote. Genau das bieten die Pflegestützpunkte im Land“, verdeutlicht Ministerin Drese. „Damit stärken wir vor Ort die häusliche und ambulante Pflege.“

Pflegestützpunkte bündeln alle Leistungen und Beratungen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu allen Fragen der Pflege informieren und praktischen Rat und Hilfestellung „aus einer Hand“ holen.

Drese: „So ist es möglich, unmittelbar Betroffenen oder deren Angehörige in einer oftmals schwierigen Lebenssituation bei plötzlich auftretender Pflegesituation schnell zu helfen und all die Möglichkeiten aufzuzeigen, die es gestatten, trotzdem in der eigenen Wohnung zu verbleiben. Denn Pflegebedürftigkeit bedeutet heute lange nicht mehr die Aufgabe der eigenen Häuslichkeit und eines selbstbestimmten Lebens.“

Die Teams der Pflegestützpunkte sind auch darauf eingestellt, Bürgerinnen und Bürger zu Hause zu besuchen. So können auch in den eigenen vier Wänden alle notwendigen Gespräche geführt werden.