Fördermittel für Tanklöschfahrzeug und Drehleiter

Insel Rügen – Die Stadt Bergen auf Rügen will für ihre Freiwillige Feuerwehr ein neues allradbetriebenes Löschfahrzeug und eine Drehleiter kaufen. Finanzielle Unterstützung dafür kommt aus dem Innenministerium. Für die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 4000 Allrad mit Staffelkabine werden 120.000 EUR bereitgestellt, für den Ankauf einer Drehleiter der Bauart DLA(K) 370.000 EUR.

Bei der Übergabe der Förderbescheide an die Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen, Anja Ratzke, dankte Minister Lorenz Caffier den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr für ihre große Einsatzbereitschaft: „Im letzten Jahr waren Sie vor allem durch die lang anhaltende Hitze stark gefordert und mussten überdurchschnittlich oft zu Bränden an Bahndämmen oder auf Feldern ausrücken. Deutlich häufiger wurden Sie auch zur Technischen Hilfeleistung z.B. bei Unfällen gerufen. Ich ziehe den Hut davor, wie motiviert Sie bei Ihren Einsätzen trotz oft widriger Umstände sind und bedanke mich dafür. Jeder könnte ganz schnell auf Hilfe von gut ausgebildeten und engagierten Feuerwehrleuten angewiesen sein. Um diese leisten zu können, brauchen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr entsprechende Technik.“

Die Freiwillige Feuerwehr Bergen ist eine Schwerpunktfeuerwehr und es ist zu erwarte, dass sie zukünftig als Feuerwehr mit besonderen Aufgaben bestimmt wird. Neben Aufgaben im Stadtgebiet bergen nimmt sie auch Aufgaben im Landkreis Vorpommern-Rügen wahr. Gefahrenschwerpunkte im Ausrückbereich sind insbesondere ein Krankenhaus, mehrere Pflegeeinrichtungen, Schulen, ein Gewerbegebiet, die Bundesstraße B196 und eine Bahnlinie im Fernverkehr. Der Einsatz der Drehleiter ist immer dann wichtig, wenn ein baulicher, zweiter Rettungsweg für die Personenrettung und Brandbekämpfung nicht zur Verfügung steht. Das ist bei vielen Gebäuden in der Stadt und in den angrenzenden Gebieten des Amtes Bergen auf Rügen der Fall.

Neues Polizeigebäude in Bergen auf Rügen übergeben

Insel Rügen – Die alten Quartiere der Polizeibediensteten in Bergen auf Rügen gehören der Vergangenheit an. Nach umfangreichen Baumaßnahmen übergab Innenminister Lorenz Caffier heute offiziell das neue Polizeidomizil für die Polizistinnen und Polizisten des Polizeihauptreviers und der Außenstelle des Kriminalkommissariats Bergen.

„Die Präsentation einer modernen Polizei als „Dienstleistungsunternehmen für innere Sicherheit“, wie hier in Bergen, entscheidet nicht zuletzt über Erfolg und Misserfolg dieser Institution“, stellt Innenminister Lorenz Caffier fest. „So wie für jeden Beamten gilt, dass er persönlich durch sein Auftreten und seine Erscheinung das Bild der Polizei in der Öffentlichkeit wesentlich bestimmt, muss auch ein Dienstgebäude diesen Ansprüchen genügen. Optimale räumliche und technische Arbeitsbedingungen tragen ganz wesentlich zur Motivation und Leistungssteigerung der Beamten bei. Ich sehe mich als Innenminister in der Pflicht, für die gute Arbeit, die die Polizei im Land leistet, im Gegenzug dafür zu sorgen, dass die Beamtinnen und Beamten bestmöglich ausgestattet sind. Und dazu zählen eben nicht nur Pistolen und Uniformen, sondern auch vernünftige Büros.“

Das mehrgeschossige Gebäude und ehemalige Finanzamt ist den Anforderungen der Polizei entsprechend umgebaut worden. Auf einer Fläche von 1.208 m² des 1991 errichteten Plattenbaus wurden neue Besprechungsräume, Schulungsräume und Fitnessräume geschaffen. Zudem hat die Kriminalpolizei erheblich bessere Bedingungen als zuvor mit separaten Räumen für die Spurensicherung oder für Gegenüberstellungen. Wichtig ist auch, dass auf die erhöhten Sicherheitsanforderungen der Polizei eingegangen wurde; vor allem mit Blick auf die Gewahrsamsräume und neue Transpondertechnik.

Synergien werden unter anderem damit erzielt, dass die rund 45 Mitarbeiter des Polizeihauptreviers und acht Mitarbeiter der Kriminalpolizei Besprechungs- und Schulungsräume gemeinsam nutzen können. Der Zugang zum Gebäude erfolgt barrierefrei und im Bereich der Hauptzufahrt befinden sich Parkplätze für Besucher.

Die Kosten für die neue Polizeiliegenschaft belaufen sich auf rund 4,35 Millionen Euro. Das Polizeihauptrevier Bergen und die Außenstelle des Kriminalkommissariats sind für rund 34.360 Einwohnerinnen und Einwohner der Ämter Bergen auf Rügen, West-Rügen sowie der Stadt Putbus auf einer Fläche von 661 km² zuständig.

Vernissage zum Auftakt

Insel Rügen – Mit gleich zwei Jubiläen weist das Jahr 2019 eine ganz besondere Bedeutung für Garz und das Ernst-Moritz-Arndt-Museum auf.

Zum einen blickt die älteste Stadt der Insel auf ihre 700jährige Geschichte zurück. Zum anderen jährt sich der Geburtstag von Ernst Moritz Arndt zum 250. Mal.

Dazu gibt das Museum am Freitag, den 15. März 2019, seinen Startschuss und lädt zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung ein. Unter dem Titel „Auftakt – Inspiration Arndt“ zeigen in einer Gruppenschau die Rügener Künstler Kerstin Langer, Günter Riechert, Silke Tolk-Ninnemann und Kalle Zangerl sowie Carmen Schunke, als Gast aus dem Harz, ihre ganz eigenen bildnerischen Ansichten und Einblicke zu Ernst Moritz Arndt.

Die wechselvolle Biografie des Schriftstellers, seine Reisen und Stationen sowie sein umfangreiches Oeuvre fungieren dabei als Anknüpfungspunkt zur künstlerischen Umsetzung. Die unter anderem in dieser Auseinandersetzung und auf diversen malerischen Streifzügen entstandenen Pastelle, Gemälde oder Emailarbeiten umfassen Stillleben, Landschaften und figürliche Darstellungen. Sie verdeutlichen dabei auch die Aktualität von Arndts Wirken bis in die Gegenwart.

Die Vernissage beginnt mit einer Einführung in die Ausstellung und anschließenden Künstlergesprächen um 17 Uhr.

Schülerreise nach Brüssel

CJD Christophorusschule Rügen erhält 3.000 EUR Fördermittel

Insel Rügen – Die CJD Christophorusschule Rügen im Ostseebad Sellin ist eine kooperative Gesamtschule, getragen vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD). Sie erhält für eine politische Bildungsreise nach Brüssel im Rahmen des Projekts „Jugend in Europa“ einen Zuschuss aus dem Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 3.000 EUR. Vom 21. bis 26. Juni 2019 werden 33 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 diese Reise unternehmen und damit ihr Wissen im Geschichts- und Sozialkundeunterricht vertiefen.

Die im Unterricht theoretisch behandelten Themen zur europäischen Union und Deutschlands Rolle in der EU sollen auch vor dem Hintergrund der dann schon abgeschlossenen Europawahlen (29. Mai 2019) vor Ort in Brüssel unmittelbar erlebbar werden. Die Struktur der demokratischen europäischen Organe steht dabei neben den aktuellen Entwicklungen im Vordergrund. Wie greifen die demokratischen Mechanismen innerhalb Europas ineinander und welche Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungs- und Planungsprozessen gibt es? Mit diesen Fragen und anderen Fragen werden sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften im Europäischen Parlament in Brüssel befassen. Auch ein Besuch im Informationsbüro Mecklenburg-Vorpommern in Brüssel steht auf dem Reiseplan

„Wir müssen Europa für die Jugend erlebbar machen. Deshalb begrüße ich es, wenn durch gezielte Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit das Verständnis für die EU gefördert und das Wissen über ihre Funktionsweise verbessert werden können“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Nur wenn auch junge Leute bereit sind, sich in Angelegenheiten ihres unmittelbaren Lebensumfelds oder in politische Debatten aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, kann Demokratie lebendig werden.“

Kita „Inselkrabben“ auf der Insel Hiddensee eröffnet

Insel Hiddensee – Ministerpräsidentin Manuela hat heute während ihres Vorpommerntages den Neubau der Kita „Inselkrabben“ in Vitte auf der Insel Hiddensee offiziell eröffnet. Begleitet wurde sie vom Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

„Das neue Haus ist wirklich gelungen. Die 2,7 Millionen Euro, die das Vorhaben gekostet hat, sind gut angelegtes Geld. Hier können sich die Inselkrabben wohlfühlen. Und die Eltern können sich sicher sein, dass ihre Jüngsten bestens aufgehoben sind. Ich habe großen Respekt vor den Bauleuten, die mit der besonderen Insel-Situation zurechtkommen mussten und diese sehr gut gemeistert haben“, betonte die Ministerpräsidentin.

„Neben guter Arbeit für guten Lohn ist auch die Kinderbetreuung und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiger Entscheidungsgrund, in der Region zu bleiben. Gute und moderne Kitas sind ein wichtiger Standortfaktor, für die Insel und für ganz Vorpommern“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann. Er übergab eine Förderzusage für die Kita in Höhe von 12.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für eine Sonnenschutzmarkise und eine Wasserexperimentierstrecke.

Der Neubau war notwendig geworden, da der Zustand des alten Gebäudes sehr schlecht war. Das neue Gebäude mit Krippe, Hort und zwei Betriebswohnungen, das vom Land mit 1,3 Millionen Euro gefördert wurde, bietet jetzt für 66 Kinder Platz. Die alte Kita war lediglich für 48 Kinder zugelassen. Sechs Erzieherinnen und ein Auszubildender betreuen sie. Baubeginn war Herbst 2017. Während der Bauzeit wurden die Hortkinder in der Schule in Vitte betreut. Krippen- und Kindergartenkinder waren in Kloster im Küsterhaus und im Rüstzeitheim der Kirchgemeinde untergebracht. Träger der Kita ist das Kreisdiakonische Werk Stralsund. Die Kita verfolgt einen lebensbezogenen Ansatz nach Grundsätzen wie Förderung des Sozialverhaltens, Gerechtigkeit, faires Miteinander und Toleranz.

Die Regierungschefin ging auf den von der Landesregierung beschlossenen Fahrplan für die Beitragsentlastung für Eltern ein: „Familienfreundlichkeit wird bei uns in Mecklenburg-Vorpommern großgeschrieben. Die Landesregierung hat die schrittweise Einführung einer für Eltern kostenfreien Kindertagesbetreuung auf den Weg gebracht. Seit Januar 2019 gibt es die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in der Kindertagesförderung. Ab dem zweiten Kind in Krippe, Kindergarten, Hort oder Tagespflege bezahlen Eltern künftig keine Gebühren mehr. Ab 2020 sind Kitas für Eltern in unserem Land komplett beitragsfrei. Das ist ein großer Erfolg und fördert die Attraktivität unseres Bundeslandes für junge Familien.“

Am Vormittag hatten die Ministerpräsidentin und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern die Martinschule in Greifswald besucht, die vor wenigen Monaten für ihre hervorragende pädagogische Arbeit mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Der Preis wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung GmbH vergeben und ist mit 100 000 Euro dotiert.

Bilanz 2018: Kleinere Häfen legen beim Umschlag zu

Schwerin – Die Gesamtumschlagzahlen in Mecklenburg-Vorpommerns Häfen blieben auch 2018 stabil. Vor allem die Häfen in Vorpommern legten zum Teil deutlich zu. In Wolgast zum Beispiel erhöhte sich der Umschlag 2018 um 47.000 auf 212.000 Tonnen, ca. 28 Prozent mehr als im Vorjahr. In Stralsund überstieg der Jahresumschlag erstmals seit sechs Jahren wieder die Millionenschwelle. Auch Sassnitz, Greifswald, Lubmin und Ueckermünde verzeichnen Zuwächse.

„Das Land unterstützt seit Jahren den bedarfsgerechten Ausbau der Hafeninfrastruktur mit Fördermitteln, um die Weiterentwicklung der Seehäfen zu leistungsfähigen Logistikdrehscheiben und modernen Gewerbestandorten positiv zu begleiten“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel. Für die Entwicklung und Anpassung der Hafeninfrastruktur hat das Ministerium seit 2007 Zuschüsse aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in Höhe von insgesamt rund 136 Millionen Euro bewilligt.

„Die kontinuierliche Unterstützung des Landes ist ein wichtiger Beitrag zur Rolle der Häfen im Nordosten als wichtiger Wirtschaftsfaktor. Allein durch die Rostocker Hafenwirtschaft sind 16.000 Menschen direkt oder indirekt beschäftigt“, nennt der Minister ein Beispiel.

Mit einer Gesamtsumme von knapp 35 Millionen Tonnen in allen 13 Hafenstandorten im Land lag das Umschlagergebnis 2018 knapp unter dem Vorjahresrekord von knapp 36 Millionen Tonnen. Der Umschlagrückgang von insgesamt rund 2,7 Prozent v. a. in Rostock und Wismar hatte seine Ursachen im Wesentlichen in von den Häfen nicht beeinflussbaren Gründen. Dazu zählen vor allem der deutlich geringere Getreideexport als Folge des schlechten Erntesommers, eine sinkende Nachfrage bei Dieselkraftstoffen und Mindermengen beim Holzimport für das Wismarer Holzcluster, da durch die Frühjahrsstürme viel Holz aus dem Inland zur Verfügung stand.

„Die Situation der Hafenwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist insgesamt positiv. Ich gehe davon aus, dass die Vertiefung der Zufahrten zu beiden Häfen und die Hafenerweiterung in Rostock zu weiteren Umschlagzuwächsen führen wird“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Christian Pegel.

Eine herausragende Stellung unter den Hafenstandorten in M-V nimmt Rostock ein, wo sich sowohl im Seehafen als auch im Fracht- und Fischereihafen zahlreiche Investitionen in Infrastruktur, moderne Umschlaganlagen und gewerbliche Ansiedlungen auszahlen. „Rostock profitiert zudem von hervorragenden Hinterlandanbindungen und seiner nautischen Erreichbarkeit, wobei die Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren mit der Seekanalvertiefung auf 16,5 Meter noch weiter verbessert wird“, sagte Minister Pegel.

Auch die Kreuzschifffahrt an der Warnow boomt weiter: 2018 erreichte Rostock mit insgesamt 923.000 an und von Bord gegangenen Seereisenden einen neuerlichen Passagierrekord.

Der Seehafen Stralsund konnte mit 1,15 Millionen Tonnen seeseitigem Umschlag sein bestes Ergebnis seit sechs Jahren einfahren. Ursachen dafür waren vor allem eine gestiegene Nachfrage beim Umschlag von Baustoffen, Gips sowie Blechen und Profilstäben. „Positiv wirkt sich auch die Gleisanbindung des Frankenhafens aus, die Ende September 2018 in Betrieb genommen wurde. Mit der Anbindung des Hafenareals an das überregionale Bahnnetz und weiterer geplanter Modernisierungen der Infra- und Suprastruktur wird die Bedeutung des Hafens als attraktives maritimes Gewerbegebiet weiter zunehmen“, so Christian Pegel.

Der Hafen in Sassnitz-Mukran konnte im vergangenen Jahr mit 2,2 Millionen Tonnen im vierten Jahr in Folge ein Wachstumsplus verzeichnen. „Der Mukran Port ist seit einigen Jahren durch einen Strukturwandel vom reinen Eisenbahnfährhafen hin zu einem spezialisierten Dienstleister gekennzeichnet. Durch seine Funktion als Servicehafen für die Offshore-Windbranche und zahlreiche Industrieansiedlungen, u.a. das Rohrummantelungswerk für die Erdgaspipelines Nord Stream 1 und 2, hat der Hafen einen Weg gefunden, seinen Umschlag weiter zu steigern“, so Pegel weiter.

Der Hafen Wolgast verzeichnete 2018 einen Anstieg der umgeschlagenen Güter von 165.000 auf 212.000 Tonnen. Er profitierte vor allem von der Kooperation mit Vierow bei der Verschiffung von Getreide als Zulieferungen zum Mukran Port, die seit vergangenem Jahr besteht.

Bankmitarbeiterin vereitelt Überweisungsbetrug

Insel Rügen – Wie der Polizei in Bergen auf Rügen am Montagnachmittag, dem 04.02.2019, über die Internetwache der Landespolizei M-V angezeigt wurde, kam es offenbar zu einem Versuch eines sogenannten Überweisungsbetruges. Eine aufmerksame Mitarbeiterin einer Bankfiliale in Gingst bemerkte den augenscheinlich gefälschten Überweisungsträger und verständigte den angeblichen Auftraggeber eines eingetragenen Vereins in Mecklenburg-Vorpommern. Dadurch deckte die Frau den Betrugsversuch auf und verhinderte somit, dass ein Geldbetrag in fünfstelliger Höhe überwiesen wurde.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche, bei der die Täter mit denkbar einfacher Ausführung an das Geld ihrer Opfer gelangen. Die Betrüger benötigen lediglich die IBAN-Nummer des Kontos und den dazugehörigen Namen einer Privatperson, eines Unternehmens oder eines Vereins, welche sie als Auftraggeber auf dem Überweisungsträger eintragen. Anschließend wird die Unterschrift ihrer Opfer gefälscht und der Überweisungsträger bei der Bank eingeworfen, um die Geldüberweisung auf zumeist ausländische Konten zu veranlassen.

Dabei erlangen die Täter ihre benötigten Daten auf Homepages, Briefbögen oder von weggeworfenen Kontoauszügen ihrer Opfer. Auch fingierte Gewinnspiele oder falsche Bankmitarbeiter am Telefon zielen darauf ab, an private Daten zu gelangen. Die Polizei rät daher, den Zahlungsverkehr auf dem eigenen Konto regelmäßig in kurzen Abständen zu überprüfen, um Unregelmäßigkeiten schnellst möglich feststellen zu können. Nicht mehr benötigte Kontoauszüge sollten am besten geschreddert werden, bevor sie entsorgt werden. Bankdaten sollten stets vertraulich behandelt werden.

In diesem Fall fiel der Betrugsversuch durch die aufmerksame Mitarbeiterin der Bankfiliale auf. Ein Schaden wurde nicht verursacht. Dafür gilt der Frau der ausdrückliche Dank der Polizeiinspektion Stralsund.

Nationalpark-Zentrum Königsstuhl feiert 15jähriges Bestehen

Insel Rügen – Das Nationalpark-Zentrum am berühmten Kreidefelsen Königsstuhl feiert am morgigen Samstag (11 Uhr) im Rahmen eines gemeinsamen Neujahrsempfangs mit dem Nationalparkamt Vorpommern sein 15jähriges Bestehen.

„Mit dem 1991 gegründeten Nationalpark Jasmund ist dem Land Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern eine beispiellose Erfolgsgeschichte gelungen. Der Nationalpark ist in der Region fest etabliert – seit 2011 sind Teile der Buchenwälder des Nationalparks sogar UNESCO-Weltnaturerbe. Das ist ein Meilenstein für die Natur und hat dazu geführt, dass unser Bundesland auch internationale Bekanntheit erlangte. Mit dem 2017 eingeweihten UNESCO-Welterbeforum haben wir ein weiteres attraktives touristisches Angebot geschaffen“, würdigte Umweltminister Dr. Till Backhaus die Entwicklung der Region.

An der Stelle des heutigen Nationalpark-Zentrums Königsstuhl befand sich vor der Einweihung im Jahr 2004 eine etwa 2,8 Hektar große Militärliegenschaft, erinnerte der Minister. Nachdem im Jahr 1994 die Idee entstand, dort eine Bildungseinrichtung für den Nationalpark zu schaffen, prüfte das Land Möglichkeiten, das Areal zu erwerben. Im Jahr 1997 konnten Bund und Land einen Flächentausch im Wert von 3,5 Mio. DM vereinbaren. Die Liegenschaften am Königsstuhl erwarb das Land, indem es Flächen auf der Insel Riems abgab, die der Bund für seine Forschungsinstitution benötigte, führte Backhaus aus.

Das Land als Flächen­eigentümer räumte der Stadt Sassnitz ein Erbbaurecht ein und verzichtete auf die Zahlung von jährlichen Erbbauzinsen in Höhe von 104.000 DM. Das Wirtschaftsministerium reichte rund 9,4 Mio. DM Fördermittel an die Stadt Sassnitz für die Errichtung des Zentrums und der Ausstellung aus. Der WWF Deutschland brachte die Kofinanzierung für die bereitgestellten Fördermittel in Höhe von 3,7 Mio. DM auf. Das Bundesamt für Naturschutz finanzierte die Machbarkeitsstudie, fasste Backhaus zusammen.

Der WWF Deutschland und die Stadt Sassnitz gründeten daraufhin eine gemeinnützige Betreibergesellschaft. In einem umfassenden Vertragswerk regelten Land, Stadt und WWF Errichtung und Betrieb des Nationalpark-Zentrums Königsstuhl. „Die verbindende Klammer war stets der gemeinsame Wille, das Nationalparkzentrum zu einem naturschutzfachlichen, wirtschaftlichen und touristischen Erfolgsmodell zu entwickeln“, so der Minister. Im Jahr 2004 wurde das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl eingeweiht. Heute arbeiten an diesem Standort mehr als 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Mit etwa 1,0 Mio. Besucherinnen und Besucher gehören der Nationalpark Jasmund und die Umgebung zu den beliebtesten Reisezielen im Land. Die touristische Infrastruktur ist gut ausgebaut und der Nationalpark verkehrstechnisch auf hohem Niveau erschlossen“, sagte Backhaus. Rund 250.000 Euro seien in den vergangenen acht Jahren für Wegebaumaterial investiert worden, dazu Personal und Sachkosten. Die Stadt Sassnitz baue derzeit einen Radweg zwischen Sassnitz und Königsstuhl. Das Nationalpark-Zentrum und Nationalparkamt planen derzeit die Umsetzung von zwei Lehrpfaden.

Weltweit gibt es mehr als 2.200 Nationalparks. Deutschland bringt insgesamt 16 Nationalparks in dieses Netzwerk mit ein.

Zustimmungsbescheid für Umgestaltung Am Mühlenberg In Putbus

Insel Rügen – Die Stadt Putbus (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Bauministerium für die Umgestaltung der Nebenanlagen der Straße Am Mühlenberg einen Zustimmungsbescheid zum Einsatz von Städtebaufördermitteln in Höhe von rund 90.000 Euro. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen knapp 500.000 Euro.

Als letzte öffentliche Baumaßnahme im Rahmen der Gesamtmaßnahme „Klassizistischer Stadtkern“ soll in Putbus der im Sanierungsgebiet liegende Bereich Am Mühlenberg umgestaltet werden. Das Vorhaben wird gemeinsam mit dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen durchgeführt.

Im Zuge der grundhaften Erneuerung der 220 Meter langen Straße wird der Regenwasserhauptkanal komplett erneuert. Der Gehweg wird in einer Breite von 1,5 bis zwei Metern mit Betonpflaster ausgebaut. Zudem werden die vorhandenen Leuchten erneuert. Zur technischen Sicherung des Geländegefälles wird entlang des Gehwegs eine Stützmauer errichtet.

Das Vorhaben soll in diesem Jahr durchgeführt werden.

Königsstuhl: Backhaus stellt neues Zugangskonzept vor

Insel Rügen – Über dem Königsstuhlmassiv soll eine freischwebende Aussichtsplattform gebaut werden. Sie soll als Alternative zum vorhandenen Strandabstieg entstehen, der im Mai 2016 nach einer Hangrutschung durch eine herabstürzende Buche massiv beschädigt und daraufhin gesperrt worden war. So sieht es das zukünftige Zugangskonzept vor, über das Umweltminister Dr. Till Backhaus heute persönlich mit Vertretern der Bürgerinitiative „Rette Deine Insel“ im Rathaus Sassnitz auf Rügen sprach. Eine Wiedereröffnung der Treppe zum Strand, wie es die Bürgerinitiative fordert, schloss er aus, da sie die Anzahl der Strandbesucher und damit das Unfallrisiko deutlich erhöhen würde.

Seit 2006 hat der Geologische Dienst an der Steilküste von Jasmund rund 300 Rutschereignisse nachgewiesen. Seit 2007 registrierte die Freiwillige Feuerwehr Sassnitz in diesem Bereich 17 Unfälle, von denen vier sogar tödlich ausgingen. „Der Abstieg am Königsstuhl gehört damit zu den gefährlichsten Strandabschnitten der Insel Rügen. Trotz umfassender Warnhinweise verleitete er Menschen immer wieder zu Strandsparziergängen, deren Gefahren sie nicht abschätzen konnten. Das Land trägt hier eine Verantwortung, denn kein touristisches Erlebnis ist es wert, dass sich Menschen dafür in Lebensgefahr bringen“, betonte Backhaus.

Als Eigentümer von Kreidefelsen und Strand müssen das Land und das Nationalparkamt Vorpommern die Verkehrssicherungspflicht für Mensch und Sachwerte vor Ort garantieren, erläuterte der Minister. Diese sei im deutschen Recht so umfassend ausgestaltet, dass Eigentümer und Betreiber wegen der bekannten Gefährdungslage im Schadensfall trotz ordnungsgemäßer Sicherungs- und Instandhaltungsmaßnahmen haftbar gemacht werden können.

Für einen Neubau der Treppe müssten Steuermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro eingesetzt werden, so Backhaus. „Da der betroffene Hangbereich geologisch extrem instabil ist, wäre nicht gesichert, dass diese Mittel wirksam und langfristig nutzbringend eingesetzt wären“, sagte er weiter. Kein Unternehmen sei bisher im Hinblick auf den instabilen Baugrund am Kreidekliff bereit gewesen, die Standsicherheit eines neuen Abstieges zu gewährleisten.

Das zukünftige Zugangskonzept sieht laut Minister vor, den vorhandenen Zugang, ein mit Treppenstufen erschlossenes Hügelgrab, durch eine frei schwebende Plattform, die als gestreckter Rundweg über das Königsstuhlmassiv reicht und von einem Pylon und Seilen gehalten wird, zu ersetzen.

„Der Königsstuhl wird bei diesem Konzept nicht mehr direkt betreten, was verhindert, dass Besucher bei einem Küstenabbruch am Königsstuhl in die Tiefe gerissen werden. Auf diese Weise können die jährlich mehr als 300.000 Gäste die fantastische Aussicht auf die Kreideküste, Buchenwälder und Ostsee unbeschwert genießen“, ergänzte Backhaus. Der bestehende Weg soll zurückgebaut und die alte Aussichtsplattform renaturiert werden.

Das Projekt wurde bereits im September 2018 öffentlich vorgestellt.

Gingster Schüler singen in der Kirche

Grund- und Regionalschüler bereiten ein traditionelles Weihnachtssingen vor

Insel Rügen – Das ist eine Premiere. In diesem Jahr setzen die Schüler eine schöne Tradition fort, in dem sie am 21. Dezember eine Neuauflage des Weihnachtssingens organisieren. Und dieses Mal treffen sich dazu alle Kinder der Klassenstufen 1 bis 7 zum ersten Mal in der Kirche des Ortes.

Nicole Hoppe, die in verschiedenen Klassen Musikprojekte organisiert, hat für die Veranstaltung den Hut auf. Sie studiert mit den Schülern ihrer Musik-Profilstunden 5 bis 8 beliebte Weihnachtslieder ein, die an dem Vormittag ab 9 Uhr zu hören sein werden. Die Kleinen aus den Klassenstufen 1 bis 4 üben bis dahin in den Musikstunden ihre Lieblingslieder. Sie werden alle zusammen mit ihren Lehrern die schönsten Lieder singen und sich so auf das Fest und die Ferien einstimmen.

Pastor Joachim Gerber und seine Frau Dorothee begleiten das Weihnachtssingen in der Gingster Kirche und freuen sich auf eine vorweihnachtliche Veranstaltung. Dabei werden auch Klänge auf der Orgel und einige besinnliche Worte zum Fest zu hören sein.

Einwohner und Gäste des Ortes sind herzlich eingeladen, an dem Weihnachtssingen teilzunehmen und natürlich auch mitzusingen.

Netzwerk „LebensGut Frankenthal“ vermarktet regionale Produkte der Insel Rügen

Foto: LebensGut Frankenthal e.V. Bereits zum siebten Mal fand in diesem Jahr das Frühlingsfest statt, bei dem sich regionale Anbieter aus den Regionen Rügen und Stralsund präsentieren.

Foto @ LebensGut Frankenthal e.V. Bereits zum siebten Mal fand in diesem Jahr das Frühlingsfest statt, bei dem sich regionale Anbieter aus den Regionen Rügen und Stralsund präsentieren.

Insel Rügen – Der LebensGut Frankenthal e.V. bei Samtens auf der Insel Rügen will mit eigenen ökologisch erzeugten Produkten und Markttagen auf eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensform aufmerksam machen. Dafür hat der Verein ein Netzwerk regionaler Partner geschaffen, um die Produkte der Insel Rügen gemeinsam zu vermarkten. „Mit kulturellen Veranstaltungen und einem großen Angebot lokal erzeugter Produkte ist die Gutsscheune Frankenthal für Anwohner und Gäste zu einem attraktiven Anlaufpunkt der Region geworden. Durch das Engagement der Vereinsmitglieder ist ein Netzwerk regionaler Betriebe entstanden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Gemeinsam können Spezialitäten und handwerkliche Erzeugnisse der Insel Rügen besser vermarktet werden. Darüber hinaus ist das eine gute Möglichkeit, neue Absatzmärkte und Zielgruppen zu erschließen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

In der Vernetzung regionaler Wirtschaftskreisläufe ist der LebensGut Frankenthal e.V. bereits seit 2015 aktiv. Der Verein umfasst mehr als 60 Mitglieder. Dazu gehören Gewerbetreibende aus den Bereichen ökologische Landwirtschaft, Gärtnerei, handwerkliche Dienstleistungen wie Töpferei, Zimmerei und Tischlerei sowie Vertreter aus dem bildenden und künstlerischen Bereich. Derzeit steht die Belebung der Dorfgemeinschaft insbesondere in Frankenthal und der Gemeinde Samtens im Vordergrund. Im Gemeinschaftsgarten des Vereins werden seit 2015 eigene ökologische Produkte hergestellt. Seit dem vergangenen Jahr bewirtschaftet das Unternehmen „Kräuter am Meer“ einen Teil dieser Flächen und wird dabei vom Verein beim Anbau, der Ernte und der Vermarktung des ökologisch produzierten Tees unterstützt. Zudem können die Vereinsmitglieder und interessierte Einheimische mit der Saftpresse des LebensGut Frankenthal e.V. ihre eigenen Fruchtsäfte produzieren. Der Verein organisiert eigene Veranstaltungen wie beispielsweise das Frühlingsfest am ersten Maiwochenende. In diesem Jahr waren nach Angaben der Organisatoren mehr als 1.000 Besucher und 40 verschiedene Anbieter von der Insel Rügen und aus der Region Stralsund vor Ort. Der Verein beteiligt sich darüber hinaus an kleinen Regionalmärkten, um die eigenen Produkte und Veranstaltungen vorzustellen. „Mit den neuen Angeboten wird die kulturelle Vielfalt in der Region verbessert und die touristische Attraktivität ausgebaut“, sagte Wirtschaftsminister Glawe.

Am Sonntag, den 16.12., richten die Akteure des LebensGut Frankenthal e.V. von 10.00 bis 16.00 Uhr einen Markttag aus. Besucher können dort brunchen und Produkte aus der Region erwerben.

Im Förderzeitraum von Mai 2018 bis April 2019 betragen die Gesamtkosten des Projektes knapp 15.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von rund 10.000 Euro.

Hinter dem Verein „LebensGut“ Frankenthal e.V. verbirgt sich ein Grundgedanke, der auf dem „LebensGut“ konsequent gelebt und praktiziert werden soll: „Wir wollen nicht besser leben, sondern wir wollen gut leben“. Gutes Leben bedeutet für den Verein ein Leben im Einklang mit und nicht auf Kosten der Natur und anderer Menschen. Charakteristisch für alle geplanten Aktivitäten sind der achtungsvolle Umgang mit den Menschen und der Natur und eine regionale und ökologische Herangehensweise an die Erzeugung und Verarbeitung von regionalen Produkten.

Modernisierungen in Sassnitz

Fördermittel für Tierpark und Straße zum Königsstuhl

Insel Rügen – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Montag zwei Zuwendungsbescheide an die Stadt Sassnitz (Insel Rügen) übergeben. Die Fördermittel sind für grundlegende Modernisierungsmaßnahmen im Tierpark Sassnitz und für die Erneuerung der Straße zum Königsstuhl vorgesehen. „Die Stadt Sassnitz als staatlich anerkannter Erholungsort ist auf der Insel Rügen ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel. Jetzt wird die touristische Infrastruktur für die Region weiter verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Der Tierpark in Sassnitz soll umfassend erneuert werden. Das etwa zweieinhalb Hektar große Areal liegt am Rande des Nationalparks Jasmund. Unter anderem ist vorgesehen, die Flächen mit 19 unterschiedlichen Volieren neu zu gestalten. Das alte Eingangsgebäude wird abgerissen, stattdessen entsteht ein Neubau unter anderem mit Kassenbereich, Souvenirshop und WC-Anlagen. In einem weiteren noch zu errichtenden Gebäude sollen unter anderem ein Ausstellungsbereich, die Futterküche, eine Werkstatt sowie Büroräume untergebracht werden. Der Baubeginn ist für 2019 vorgesehen. „Der Tierpark wird grundlegend erneuert und kann nach Ende der Baumaßnahmen wieder wesentlich zur touristischen Entwicklung und Attraktivität der Stadt Sassnitz beitragen“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten der umfangreichen Baumaßnahmen betragen knapp fünf Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund vier Millionen Euro.

Ebenfalls soll die 2,1 Kilometer lange Zufahrtstraße zum Königsstuhl grundlegend erneuert werden. Die etwa sechs Meter breite Straße von der L 303 ist auf der gesamten Länge mit einer Asphaltschicht belegt, die durch Frost- und Taueinwirkung sowie der starken Belastung aus dem Busverkehr starke Beschädigungen aufweist. Im Frühjahr 2019 sollen die Bauarbeiten starten. „Der Nationalpark Jasmund, die weltweit bekannten Kreidefelsen und der Königsstuhl sind bedeutende Anlaufpunkte auf der Insel Rügen. Um künftig die Besucher bequemer und sicherer zu den touristischen Zielen zu führen, wird die Straße jetzt grundlegend ausgebessert“, sagte Glawe.

Die Gesamtkosten der Straßenverbesserung betragen knapp 2,6 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro.

Im Reisegebiet Rügen/Hiddensee gab es nach Angaben des Statistischen Amtes im Zeitraum Januar bis September 2018 mehr als 1,1 Millionen Ankünfte und über 5,4 Millionen Übernachtungen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum mehr als 6,4 Millionen Ankünfte und über 25,7 Millionen Übernachtungen.