Kulturschuppen Garz präsentiert Dirk Ende

Insel Rügen – Am 15.06. gibt es das nächstes Konzert in dem Kulturschuppen in der Stadt Garz. Der Sänger Dirk Ende wird den Abend …. Hoch hinauf ….mit seiner Musik und Lyrics gestalten.

Dirk Ende ist ein Vollblutmusiker der seine Musik nicht einfach spielt, sondern lebt. Inspiriert durch wunderbare Songs von Weltklassekünstlern wie Simon & Garfunkel, Leonard Cohen, Cat Stevens, Reinard Mey, Westernhagen und vielen anderen, schreibt er die meisten seiner Titel selbst.

Die Anregung zu seiner Musik holt er sich im Alltag ebenso wie in Traumwelten. Sie ist gekennzeichnet von jenen wunderbaren Melodien und anspruchsvollen Texten, die Musik zu einem zeitlosen Erlebnis machen. Seine Songs überdauerten alle Trends, weil die Melodien unverwechselbar sind und ihr moderner Sound verhalf ihnen zu einer nie gekannten Intensität. Jeder seiner Songs erzählt eine Geschichte mit eigenem Flair und Charisma. So kommt es, dass seine Musik ein echtes Sammelsurium von Liedern ist, die man nicht erwartet.

Dirk Ende, geborener Saalfelder (Thüringen), konnte von jeher seiner Leidenschaft für das Spielen auf der Gitarre nicht entkommen. Während er viele eigene Lieder geschrieben und komponiert hat, interpretiert er auch immer wieder bekanntere Lieder neu. – Bekannte Lieder, die den Hörern immer im Gedächtnis bleiben sollten, denn die Schönheit der musizierenden Kunst kennt kein Alter.

Und so viel Seele er in die Interpretationen anderer Werke webt, so voller Seele und Erlebnisse sind auch seine eigenen Lieder. Der Ein oder Andere wird sich sicherlich in seinen Texten wiederfinden, ganz sicher aber wird man von seiner Präsenz auf der Bühne mitgerissen sein!

Die Themenvielfalt seiner Lieder reicht von Liebe über Leid bis hin zur augenzwinkernden Selbstironie, facettenreich wie das wahre Leben. Dirk Ende, er verzaubert und fasziniert mit seinen gefühlvollen Songs.

Beginn, wie immer 19.30 Uhr. Eintritt frei.Um eine Spende für den Künstler wird gebeten.
Für gute Laune, anregende Gespräche und so weiter seit Ihr dann selbst verantwortlich.
Anmeldung ist erforderlich, da wir immer mehr nette Gäste bekommen und die Plätze aber begrenzt ( 45 ) bleiben.
038304-829745
baltik-kulturhg@gmx.de

Neues Löschfahrzeug für Feuerwehr Lancken-Granitz

Insel Rügen – Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Lancken-Granitz im Landkreis Vorpommern-Rügen soll ein neues Löschfahrzeug bekommen (LF 10-Allrad), bei dessen Finanzierung das Land unterstützt. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute bei einem Termin in Sellin an die Bürgermeisterin Henny Hoffmann einen Bewilligungsbescheid über 94.500,00 EUR Kofinanzierungshilfe und kündigte weitere 25.000 EUR aus dem Strategiefonds an. Mit den Fördergeldern verbleibt für die Gemeinde ein deutlich geringerer Eigenanteil an den Gesamtkosten in Höhe von ca. 320.000 EUR.

Innenminister Caffier betonte, dass die Landesregierung ihre Verantwortung für die Feuerwehren sehr ernst nimmt: „Die Modernisierung der Feuerwehren, ihre technische Ausstattung, Unterbringung und Ausbildung sind weiterhin ein besonderes Anliegen. Deshalb habe ich mich innerhalb der Landesregierung für ein Investitionspaket für die Feuerwehren stark gemacht. Über einen Zeitraum von vier Jahren wird die Landesregierung 50 Millionen Euro investieren, um neue Feuerwehrfahrzeuge zu beschaffen. Dafür meldet das Innenministerium im Rahmen der laufenden Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2020 bis 2023 jeweils 12,5 Millionen Euro im Landeshaushalt an. Wie genau wir dieses Programm ausgestalten werden, klären wir derzeit noch in Gesprächen mit den Landkreisen, den Gemeinden und den Feuerwehren. Um die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren und im Katastrophenschutz weiter voranzubringen, wird die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern zu einem Kompetenzzentrum fortentwickelt.“

In der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Lancken-Granitz leisten derzeit in der Einsatzabteilung rund 20 aktive Kameradinnen und Kameraden ihren Dienst. Zum Fahrzeugbestand der Feuerwehr gehört ein altes Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und ein Mannschaftstransportwagen (MTF). Während der letzten Jahre kam es am TSF-W wiederholt zu Mängeln mit hohen Instandsetzungskosten. Deshalb beschafft die Gemeinde ein neues Löschfahrzeug, um die Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung auch in Zukunft in der Gemeinde und über das Gemeindegebiet hinaus sicherzustellen.

Hafenausbau in Lauterbach auf Rügen

Putbus – Die Stadt Putbus auf der Insel Rügen will ihren Hafen in Lauterbach für rund fünf Millionen Euro ausbauen und erhält dafür Fördermittel aus dem Wirtschaftsministerium in Höhe von rund 4,3 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Beim Innenministerium hatte die Stadt Fördermittel aus dem Kofinanzierungsprogramm der Landesregierung beantragt, damit sie ihren Eigenanteil finanzieren kann. Nun ist der Bürgermeisterin ein Bewilligungsbescheid über rund 546.000 Euro Kofinanzierungsmittel zugesandt worden.

„Die Zuwendungen aus Mitteln des Kofinanzierungsfonds sind ein gutes Beispiel dafür, wie es kommunalen Investitionsträgern ermöglicht wird, ihren Eigenanteil zu erbringen, um von Förderprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU zu profitieren“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. „Der Eigenteil für diese wichtige Investition in den kommunalen Hafen wäre für die Stadt Putbus ohne die Kofinanzierungsmittel nur schwer zu finanzieren“, so Innenminister Lorenz Caffier. „Für die weitere Entwicklung der Infrastruktur ist der Hafenausbau wichtig, denn mit dem Vorhaben wird die touristische Attraktivität der gesamten Region erhöht.“

Am Hafen Lauterbach sollen die Spundwand am Südwestpier sowie die Verkehrs- und Freiflächen entlang der Südwestpier saniert und erneuert werden. Im Rahmen dieser Baumaßnahmen sehen die Planungen gleichzeitig moderne Ver- und Entsorgungssysteme sowie Elektro- und Kommunikationssysteme vor. Vor Ort soll auch eine Touristen-Information zur Betreuung von Gästen der Flusskreuzschifffahrt, der Bootstouristen und Besuchern entstehen.

Richtfest bei der Molkerei Naturprodukte GmbH in Poseritz

Insel Rügen – Am Freitag ist in Poseritz (Landkreis Vorpommern-Rügen) das Richtfest für die neue Produktionshalle der Molkerei Naturprodukt GmbH begangen worden. Zugleich hat das Unternehmen das 20-jährige Produktionsjubiläum gefeiert.

„Die Molkerei Naturprodukte GmbH ist ein für Mecklenburg-Vorpommern typisches mittelständisches Unternehmen – fest in der Region verankert, mit hohem Verantwortungsbewusstsein für ihre Beschäftigten und gesellschaftlichem Engagement. Die 16 Mitarbeiter produzieren und vertreiben frische, naturbelassene Produkte, die weit über die Region hinaus für den Standort Mecklenburg-Vorpommern werben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Unter dem Namen „Rügener Inselfrische“ produziert die Molkerei unter anderem Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Frischkäse für private sowie gewerbliche Kunden, betreibt einen Hofladen und ein Café. Derzeit entsteht vor Ort eine etwa 360 Quadratmeter große Produktionshalle, zudem wird das Kühlhaus erweitert. Die vorherige Produktionshalle soll nach Abschluss der Bauarbeiten künftig als Lager dienen. Mit der Erweiterung sollen die Produktionskapazitäten vergrößert werden.

„Der wirtschaftliche Erfolg der Molkerei Naturprodukte stärkt auch die regionale Wirtschaft. Das Unternehmen ist Abnehmer und Partner der ortsansässigen Landwirtschaft, Lieferant der Gastronomie und des Einzelhandels. Für Urlauber, Tagesgäste und Anwohner bietet sich mit dem eigenen Hofladen und einem Café ein attraktives Ausflugsziel in der Region“, sagte Glawe.

Die Gesamtinvestition des Unternehmens für den Neubau der Produktionshalle und die Ausstattung beträgt rund 970.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von knapp 280.000 Euro.

Seit dem Jahr 2011 wurden im Landkreis Vorpommern-Rügen insgesamt 103 Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 232,2 Millionen Euro in Höhe von rund 60,6 Millionen Euro unterstützt. Die Mittel kamen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Damit wurden im Landkreis 610 Arbeitsplätze neu geschaffen und etwa 2.160 Jobs gesichert.

„Santé Royale Gesundheitsresort Rügen“ im Ostseebad Göhren

Insel Rügen – Wirtschaftsminister Harry Glawe hat heute den ersten Spatenstich für den Neubau des „Santé Royale Gesundheitsresort Rügen“ gesetzt. Die Gesundheits-Vital-Resort Rügen GmbH plant im Ostseebad Göhren eine Einrichtung für den Gesundheitstourismus.

„Das Resort will mit spezialisierten Angeboten die aktive Gesundheitsvorsorge im Urlaub fördern. Gäste erhalten die Möglichkeit, mit Hilfe von Gesundheitspaketen die wohltuende, gesundheitsfördernde und stressreduzierende Wirkung der Ostsee zu nutzen. Mit der Errichtung des Resorts werden 35 Arbeitsplätze neu geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

Die knapp 10.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche beherbergt 125 Zimmer und Suiten, gastronomische Einrichtungen vom A-La-Carte-Restaurant über einen Buffetbereich bis zur Bar und Gesundheits-Lounge. Der Spa- und Medical-Bereich hat rund 2.000 qm. Therapeutische Anwendungen, Verpflegung und die dazugehörige Unterbringung zählen nach Angaben der Bauherren zu den drei Grundbestandteilen der einzelnen Pakete, die in die Bereiche Herz/Kreislauf, Bewegungsapparat, Adipositas und Psychosomatik geteilt werden. Darüber hinaus sollen im „Medical Center“ ergänzende Therapien wie beispielsweise Massagen, Osteopathie oder Manuelle Therapie angeboten werden. Komplettiert werden die Anwendungen von einem Cardio-Fitness-Bereich.

„Gesundheit und Wellness stehen in Göhren im Mittelpunkt. Neben der Anerkennung als Seebad erhielt die Gemeinde Göhren auch die staatliche Anerkennung als einziger Kneipp-Kurort der Insel Rügen. Ein präventivmedizinisches Haus für gesundheitsbewusste Urlauber ergänzt das touristische Angebot in der Region ideal“, sagte Glawe.

Wirtschaftsminister Glawe warb dafür, Angebote im Gesundheitstourismus im Land weiter auszubauen. „Gesundheit liegt im Trend. Es sind vor allem Kooperationen wichtig, um Wellness und Gesundheitsförderung noch deutlicher zu verbinden. Jedes Unternehmen im Gesundheitstourismus hat seine Kernkompetenzen, aber für den Kunden ist das Gesamtangebot entscheidend. Es braucht weiter auch individuell auf Gäste zugeschnittene Angebote. Das ist auch nötig, um neue Zielgruppen zu erschließen“, forderte Glawe.

Die Gesamtinvestitionen des Unternehmens betragen rund 20 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Die Insel Rügen (mit Hiddensee) verzeichnete 2018 insgesamt knapp 1,4 Millionen Ankünfte und über 6,39 Millionen Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste lag mit 4,7 Nächten über dem Landesdurchschnitt von 3,9 Nächten. Im Seebad und Kneipp-Kurort Göhren gab es 2018 rund 90.350 Ankünfte und knapp 470.000 Übernachtungen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 5,2 Nächte. In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren es im gleichen Zeitraum rund 7,9 Millionen Ankünfte (+4,6 Prozent) und mehr als 30,9 Millionen Übernachtungen (+3,9 Prozent).

Schülerin aus Putbus gewinnt Plakatwettbewerb gegen Komasaufen

Insel Rügen – „bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit fast 9.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen. In Mecklenburg-Vorpommern kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 15-jährigen Merle Nethe aus Putbus. Sie setzte sich gegen rund 200 Teilnehmer durch und wurde zusammen mit den anderen Landessiegern in Schwerin geehrt. Die Sozialministerin Stefanie Drese übergab als Schirmherrin der Aktion in MV die Preise und Urkunden.

„Mit meinem Bild möchte ich darstellen, wie stark der innere Kampf sein kann, zwischen der Entscheidung dem Alkohol zu verfallen oder das Leben mit bunten und freundlichen Dingen zu füllen“, so beschreibt Merle Nethe ihr Siegerplakat. Mit der beeindruckenden Arbeit gewann die fünfzehnjährige Neuntklässlerin der Christophorusschule Rügen den Hauptpreis von 300 Euro. Der zweite Platz ging an Henrike Wilcke (15) aus der neunten Klasse derselben Schule. Den dritten Rang belegte die 17-jährige Elisa Bööck aus Rubow. Sie besucht die Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung in Schwerin. Den Sonderpreis „Jüngere Künstler“ erhielten die beiden Mädchen Anna Luis Hüneburg (12) und Helena Fuest (13) von der ecolea-Schule in Schwerin.

„Die gestiegenen Zahlen zeigen, wie wichtig Suchtprävention weiterhin ist. Jede Alkoholvergiftung ist eine zu viel. Mir geht es vor allem darum, diejenigen zu stärken, die ganz klar „Nein“ zum Komasaufen sagen, die sich vielleicht auch manchmal dem Gruppendruck widersetzen. Je mehr mutige und starke Jugendliche „Nein“ sagen, desto leichter wird es für die vielleicht nicht ganz so Mutigen, sich ebenfalls nicht zu betrinken, betont Ministerin Drese. „Der Plakatwettbewerb ist ein toller Weg, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Farbe zu bekennen. Mein Dank geht an alle teilnehmenden Jugendlichen, die sich mit äußerst kreativen Ideen eingebracht haben“, so die Ministerin weiter.

„Die Plakate machen auch im zehnten Jahr der Präventionskampagne deutlich, dass es uncool ist, sich bewusstlos zu trinken“, sagt Sabine Hansen, Leiterin der DAK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Jugendliche müssen lernen, mit Alkohol vernünftig umzugehen. Das sehen wir an der hohen Anzahl von Alkoholvergiftungen.“ 2017 kamen nach aktueller Bundesstatistik 21.721 Zehn- bis Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. In Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben der DAK-Gesundheit die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Vorjahr um 22,5 Prozent deutlich gestiegen. „Mit dem Plakatwettbewerb kommt dieses wichtige Gesundheitsthema in den Schulalltag“, so Hansen.

Die Plakate, die Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind tatsächlich für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer Online-Studie mit 1.273 Teilnehmern ihre Wirkung im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von der Zielgruppe selbst gemalten „bunt statt blau“-Plakate die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.

Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Experten vom IFT-Nord die Bundesgewinner 2018. Auch der Hamburger Deutsch-Soul-Sänger Emree Kavás gehört der Bundesjury an. Er begeistert mit seiner Debütsingle „Kopf Hoch“ Medienvertreter und Musikfans gleichermaßen.

Den Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. Insgesamt haben seit 2010 mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis.

Städtebaufördermittel für Sassnitz

Insel Rügen – Die Stadt Sassnitz (Landkreis Vorpommern-Rügen) erhält vom Landesbauministerium einen Zustimmungsbescheid über ca. 1,5 Millionen Euro Zuwendungen im Rahmen der Städtebauförderung für den Ausbau der Hafenbahntrasse. Bund und Land übernehmen damit je ein Drittel der Gesamtkosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Ein weiteres Drittel steuert die Stadt Sassnitz als Eigenanteil bei.

Die Trasse der alten Hafenbahn, die in der Vergangenheit aus der Oberstadt bis zum alten Fähranleger führte, soll zu einer behindertengerechten Verkehrsverbindung für Fußgänger und Radfahrer ausgebaut werden. Künftig soll dort auch eine Touristenbahn als Shuttle zwischen Terrassenpark und Stadthafen fahren. Der Ausbau der neuen Straße mit Betonpflaster erfolgt im Anschluss der Hafenstraße zwischen Rügenkaskade und Pylon der neuen Fußgängerbrücke, die Oberstadt und Stadthafen verbindet, und biegt nach ca. 760 Metern in das Gebiet „Terrassenpark“ ein. An zwei Stellen entstehen Ruhezonen zum Verweilen, u. a. mit Spielgeräten. Am „Sachsenblick“ – in Verlängerung der Bahnhofstraße – soll ein Kunstobjekt des Sassnitzers Helmut Senf aufgestellt werden. Die Trasse soll mit LED-Lichtstelen beleuchtet werden.

Das Vorhaben wird mit dem Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen durchgeführt, der auch Regenentwässerung und Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt.

Die Maßnahme soll im dritten Quartal dieses Jahres beginnen und voraussichtlich im dritten Quartal 2020 fertig gestellt werden.

Neue Ausstellung im Granitzhaus unterstützt Naturtourismus auf Rügen

Insel Rügen – Die Besonderheiten, Aufgaben und Ziele des Biosphärenreservat Südost-Rügen auf 126 Quadratmetern erlebbar machen – das versucht eine neue familienfreundliche Ausstellung im Informationszentrum Granitzhaus am Jagdschlosses Granitz auf Rügen, die am morgigen Donnerstag, dem 18. April 2019, um 10 Uhr, durch Umweltminister Dr. Till Backhaus eröffnet wird.

Ab 14.00 Uhr lädt das Biosphärenreservat Südost-Rügen Anwohner und Gäste der Region in die neue Ausstellung ein.

„Die Ausstellung und ein neuer Naturerlebnispfad im Außenbereich erweitern das touristische Angebot für die jährlich über 40.000 Besucher des Informationszentrums“, sagte der Minister im Vorfeld der Veranstaltung. Der Tourismus sei der wichtigste Wirtschaftszweig auf der Ostseeinsel und daher untrennbar mit der regionalen Entwicklung verbunden. Er schaffe Arbeitsplätze, Einkommen und eine angepasste strukturelle Entwicklung. Auch in der neuen Ausstellung spiele das Thema Tourismus eine wichtige Rolle.

„Schutzgebiete können zu Vorreitern eines naturverträglichen Tourismus werden, vorausgesetzt die regionalen Akteure arbeiten gut zusammen. Das ist hier auf Rügen vorbildhaft geschehen. Es wurde mit Naturschutz, Tourismus und Land-Wirtschaft ein Partnernetzwerk aufgebaut, das sowohl dem Naturschutz als auch der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Rechnung trägt und eine nachhaltige und qualitätsorientierte Tourismusentwicklung unterstützt“, betonte Minister Backhaus.

Die mittlerweile fast 30 Partnerbetriebe werden nach bundesweit einheitlichen Qualitäts- und Umweltstandards ausgezeichnet. Ein regionaler Vergaberat entscheidet auf der Basis einer Geschäftsordnung über die Anerkennung von Betrieben als Biosphärenreservat Südost-Rügen-Partner.

Das Biosphärenreservat Südost-Rügen wurde in diesem Jahr erneut als „Charta Park für nachhaltigen Tourismus in Schutzgebieten“ von der Föderation EUROPARC ausgezeichnet. 2012 erhielt das 22.800 Hektar große Schutzgebiet den Titel zum ersten Mal.

Informationen zur Ausstellung und anderen Angeboten

Neben Informationen über das Biosphärenreservat und zu laufenden Projekten bietet das Biosphärenreservat Aktivitäten für Jung und Alt an. Nehmen Sie gerne an einer der Rangerführungen entlang des ebenfalls neu eröffneten „Pfades der Sinne“ um 14.30 Uhr oder 15.30 Uhr teil.

Das Granitzhaus ist zu Ostern und zu Pfingsten jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, im Mai und Oktober von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie von Juni bis September von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Besucher können das Granitzhaus von den Haltestellen „Jagdschloss Granitz“ oder „Garftitz“ des Rasenden Rolands zu Fuß bzw. mit dem Jagdschlossexpress von Binz aus erreichen.

Auch vom Parkplatz an der Landesstrasse zwischen Serams und Binz kann man sich auf eine etwa 2 Kilometer lange Wanderung durch das Naturschutzgebiet der Granitz zum Granitzhaus begeben.

Schwesig: Windkraft-Branche hat große strategische Bedeutung für MV

Ministerpräsidentin Schwesig mit Bundeskanzlerin Merkel und Dr. Johannes Teyssen (E.ON SE-Vor­stands­vor­sit­zen­der)

Ministerpräsidentin Schwesig mit Bundeskanzlerin Merkel und Dr. Johannes Teyssen (E.ON SE-Vor­stands­vor­sit­zen­der)

Insel Rügen – „Heute senden wir ein starkes Signal aus: Es geht voran mit der Energiewende. Offshore-Windkraft ist dabei ein entscheidendes Element. Das ist ein Weg mit Zukunft. Ein Weg, den wir mit starken Partnern wie E.ON und Equinor gemeinsam gehen. Ich gratuliere sehr herzlich zur Fertigstellung des Projektes Arkona“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig anlässlich der Inbetriebnahme des Offshore-Windparks Arkona heute in Sassnitz.

Das Projekt stehe für preisgekrönte Hochtechnologie, für hervorragende Organisation in der Planungs- und Bauphase. „Und es steht für zukunftssichere Stromerzeugung, für Nachhaltigkeit und einen sparsamen Umgang mit Ressourcen.“

 Arkona sei der vierte Windpark nach Baltic 1 und 2 und Winkinger und zugleich der größte. „Zum Erfolg der Offshore-Windkraft in Mecklenburg-Vorpommern tragen die hervorragenden natürlichen Bedingungen bei, die wir hier vor der Küste in der Ostsee haben: genügend Wind bei vergleichsweise ruhiger Witterung. Dazu geringe Wassertiefen und kürzere Kabelverbindungen zum Land als anderswo. Das macht den Netzanschluss deutlich günstiger.“

 Dazu kämen starke Häfen wie Sassnitz-Mukran. Den Ausbau des Hafens habe das Land in den letzten Jahren kräftig vorangetrieben.

„Ich freue mich, dass mit E.ON ein weiteres führendes Unternehmen im Bereich der Offshore-Windenergie die hervorragenden Bedingungen in Sassnitz genutzt hat. Wir in Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den Vorreitern in Deutschland bei der Erzeugung der Erneuerbaren Energien, bei der technischen Innovation in diesem Wachstumsmarkt. Das ist eine Erfolgsgeschichte, die wir fortsetzen wollen. Die Windkraft-Branche hat große strategische Bedeutung für die gesamte Wirtschaft im Land, mit Aufträgen für viele Bereiche. In erster Linie natürlich bei den Herstellern und Zulieferern der Windkraftanlagen selbst. Dazu gehört aber auch der gesamte Dienstleistungs- und Servicebereich. Diese große wirtschaftliche Chance wollen wir für unser Land entschlossen nutzen.“

Osterkörbchen für Senioren

Gingster Schüler überraschen ältere Menschen im Pflegeheim

Von André Farin

Insel Rügen – Das war ein besonderer Projekttag. Die Jungen und Mädchen der 4b haben sich für den Ostertag an ihrer Grundschule etwas Neues ausgedacht. „Ich war sehr überrascht“, erzählt Klassenleiterin Christiane Tittel, „als von einem Schüler der Vorschlag kam, für die Senioren aus dem Gingster Pflegeheim Osterkörbchen zu basteln.“ Gesagt, getan.

In einer Bastelstunde haben die jungen Künstler die Körbe aus Pappe und Papier hergestellt. Alle bemalten Korb und Henkel mit Tusche oder Filzstiften. An einigen Stellen kam ein Stückchen Buntpapier dazu. Ausgefüllt wurde die Ostergabe mit Grashalmen aus Papier und vielen kleinen Süßigkeiten. Wer schon fertig war, malte noch ein großes Ei oder ein Osterhuhn aus, um es im Seniorenheim für eine österliche Dekoration zu verschenken.

Am Freitag vor den Osterferien marschierten die 16 Schüler mit ihrem Werklehrer Clemens Oppermann zur Pflegeeinrichtung. Dort überreichten sie Ricarda Wulff, Mitarbeiterin im Bereich der Betreuung, ihre kleinen Geschenke. „Alles natürlich streng geheim“, meinte Fiene Schulz aus der 4b. Denn ihre Überraschung sollen die älteren Männer und Frauen erst am Ostersonntag bekommen. Wie sie darauf reagieren werden, das erfahren die Kinder gleich an ihrem ersten Schultag nach den Ferien. „Wir haben gleich an dem Vormittag eine Rückmeldung vereinbart“, Clemens Oppermann zu seinen Schützlingen.

Und vielleicht wird das dann eine schöne Tradition, ähnlich wie das Schulprojekt „Teenager und Senioren“, das Schulsozialarbeiterin Dagmar Felzmann schon seit Jahren immer montags betreut. Interessierte Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 10 treffen sich dann mit Senioren, um mit ihnen Karten oder Brettspiele zu spielen oder in Gingst spazieren zu gehen. Mit Erfolg für beide Seiten: Strahlende Augen bei den Rentnern, die sich auf die Montagsgestaltung freuen und eine Lebensvorbereitung für die Schüler. Am Ende eines solchen Kurses hat sich schon öfter ein Berufswunsch im medizinischen oder Pflegebereich entwickelt.

Im Schoß der Wespe – Malerei, Grafik, Skulptur

Ausstellung vom 21. April bis 1. September 2019 – Öffentliche Ausstellungseröffnung am 20. April 2019, 15.00 Uhr

Insel Rügen – Im zweiten Jahr nach Neueröffnung zeigt die Galerie Uhleck.Hagen eine große Gruppenausstellung mit dem Titel „Im Schoß der Wespe“. Eingeladen sind etwa 15 befreundete und geschätzte Künstler der Galeriebetreiber Sabine Korneli und Thomas K. Müller.

Eine Besonderheit dieser Ausstellung liegt unter anderem darin, dass man sich bei allen gezeigten Bilder und Skulpturen auf das „kleine Format“ beschränkt. So werden die Exponate eine Größe von 50 cm nicht überschreiten.

Die Idee dieser Ausstellung ist, wie deren Titel „ Im Schoß der Wespe“ andeutet, zum einen das Angenehme, das Erotische, das Beheimatetsein in einem Schoß, aber auch das Trügerische, Gefährliche ihrer Besitzerin der Wespe zu zeigen. Das Trügerische kommt oft im Mantel des Schönen daher. Zu spät merken wir, wenn wir der Verlockung folgen, dass wir einer faden Illusion aufgesessen sind. Oder das Thema Eros und Tod. In jedem Schönen, Aufblühenden wohnt bereits deren Verfall, deren Sterben. Diese Dualität versucht die Ausstellung möglichst umfänglich, vielstimmig zu beleuchten.

Es wird klassische Malerei ebenso vertreten sein, wie Zeichnung, Druckgrafik und die vielen sogenannten Mischtechniken – was auf eine Kombination verschiedener künstlerischer Mittel hinweist.

Die Idee des vielstimmigen Chores findet auch Ausdruck in der Ausstellungsgestaltung – es wird eine als „Petersburger Hängung“ bekannte Variante gewählt, wobei die Bilder eng beieinander und auch übereinander gehängt werden. Jedenfalls können wir uns auf eine interessant, vielfältige Ausstellung freuen. Zu deren Eröffnung am Samstag, dem 20. April 2019 um 15 Uhr wir Sie schon jetzt herzlich einladen möchten.Es wird etwas Musik, ein kleines Büffet und kühle Getränke geben. Die Sabine Korneli und Thomas K. Müller.

Dahlemann: 700. Geburtstag von Samtens bleibt nachhaltig in Erinnerung

Insel Rügen – Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat heute in der Grundschule Kranichblick in Samtens an Schülerinnen und Schüler einen immerwährenden 38cm mal 38cm großen Geburtstagskalender übergeben, an dem die Kinder selbst mitgewirkt haben. Ausgangspunkt war ein im Herbst 2017 vom Verein bildung am meer e.V. initiierter Malwettbewerb. Ziel des Wettbewerbs war es, mit Zeichnungen der Kinder ein Buch anlässlich des 700. Geburtstags der Gemeinde zu illustrieren.

Da in dem Buch nicht alle 64 Einsendungen verwendet werden konnten, entstand die Idee für den Geburtstagskalender, in dem sich alle Werke der kleinen Malerinnen und Maler wiederfinden – auf den zwölf Monatsblättern die Siegerbilder, auf den Rückseiten die anderen. Verschiedenste Motive halten Kindheitsausschnitte fest. Gedruckt wurden 150 Kalender. Aus dem Vorpommern-Fonds wurden das Buch und der Druck der Kalender mit 2.500 Euro unterstützt.

„Ich danke dem Verein bildung am meer und vor allem Dr. Dörthe Buchhester ausdrücklich für ihre Ideen und ihr Engagement. Ich danke Mario Müller, der das Samtensbuch und den Kalender ehrenamtlich layoutet hat und den Autoren des Samtensbuchs Gundula und Horst Tetzlaff. Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Geschichte der kleinen Gemeinde nicht im Verborgenen geblieben ist. Und Sie haben Kinder ermuntert, sich selbst Gedanken über ihre Heimat zu machen. Auch so wird die Identität mit der Region gestärkt. Es ist eine Freude zu sehen, wie hier viele Menschen in Samtens zu einem guten Zusammenhalt im Ort beitragen. Das ist vorbildlich und beispielgebend. Gern haben wir die Projekte aus dem Vorpommern-Fonds unterstützt“, betonte Dahlemann bei der Übergabe der Kalender.

ERINNERUNGSORT PRORA – VOM GEPLANTEN „KdF-SEEBAD“ ZUR WOHLFÜHLOASE

Berlin – Auf Einladung der Bevollmächtigten Mecklenburg-Vorpommerns beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin und der Vorsitzenden des Vereins Bildungs- und Dokumentationszentrums Prora e.V., Sonja Steffen (MdB) fand in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern die Informationsveranstaltung ERINNERUNGSORT PRORA – VOM GEPLANTEN „KdF-SEEBAD“ ZUR WOHLFÜHLOASE statt.

Das unvollendete „KdF-Seebad Rügen“ in Prora ist eine der größten architektonischen NS-Hinterlassenschaften in Deutschland. Nach Kriegsbeginn 1939 waren hier Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt, ebenso wurden Polizeibataillone für ihren „Einsatz“ in den besetzten Gebieten ausgebildet. Nach 1945 zunächst Standort der Roten Armee und der Kasernierten Volkspolizei, war Prora bis 1990 eine Großkaserne der NVA und ab 1982 der größte Stationierungsort von Bausoldaten. Nach der deutschen Wiedervereinigung übernahm die Bundeswehr die Anlage. Es folgten vielfältige Nutzungen, Leerstand und der Verkauf einzelner Blöcke, die in den letzten Jahren zu Teilen saniert wurden.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt für die Sanierung des Gebäudeabschnitts „Kamm 7 / Liegehalle“ als Komplementärfinanzierung 3,4 Mio. Euro zu Verfügung, die der Kofinanzierung von 3,4 Mio. Euro dienen, die der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bereitgestellt hat. Damit eröffnet sich erstmals nach fast 30 Jahren dank des Einsatzes der Landesregierung und der Bundestagsabgeordneten Mecklenburg-Vorpommerns die Aussicht, in Prora Erinnerungsarbeit zukunftssicher aufzustellen.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das große Engagement der beiden Vereine Prora-Zentrum e. V. und Dokumentationszentrum Prora e. V., die in den vergangenen Jahren trotz schwieriger und zum Teil widriger Bedingungen die Erinnerung an die unterschiedlichen historischen Ebenen Proras wachgehalten, diese vielen tausend Besucherinnen und Besuchern vermittelt haben und die nun unter dem Dachverband Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora e. V. zusammenarbeiten werden.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat das Projekt nachhaltig unterstützt und wird auch die Trägerschaft für die Sanierung übernehmen.

Staatssekretärin Martin: „Dank des gemeinsamen Einsatzes unserer Bundes- und Landtagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern und der beiden Vereine Prora-Zentrum e. V. und Dokumentationszentrum Prora e. V. wird es in Prora in naher Zukunft ein professionelles Angebot zeitgemäßer Erinnerungsarbeit geben. Ich begrüße es sehr, dass hier Geschichte in besonderer Weise erhalten und erfahrbar gemacht wird. Die gemeinsame Veranstaltung in unserer Berliner Landesvertretung macht deutlich, dass dieses Projekt weit über unsere Landesgrenzen hinweg von großer Bedeutung ist. Und ich bin sicher, dass dieser Erinnerungsort viele Gäste aus allen Teilen Deutschlands anziehen wird.“

Parlamentarischer Staatssekretär Dahlemann: „Der ehemalige KdF-Bau in Prora ist einer der bekanntesten Orte unseres Landes dessen Geschichte zugleich eine der schwierigsten ist. Wir freuen uns über die starke touristische Entwicklung und dem enormen Baugeschehen. Allerdings muss man die Geschichte dieses Baus vor Ort erleben und sich damit auseinandersetzen können. Deshalb entsteht hier aus Mitteln des Bundes und des Landes die größte Einzelinvestition im Bereich der Gedenkstättenförderung in dieser Legislatur. Wir räumen einen jahrelangen Konflikt ab. Landesregierung, Landrat, Bundestagsabgeordnete und Verein ziehen dabei an einem Strang. Das ist gut für Rügen, für Vorpommern und für unser ganzes Land. Wir stellen uns der historischen Verantwortung.“

Vereinsvorsitzende Steffen (MdB): „Das Projekt „Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora“ zeigt, das Kommune, Land und Bund in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich Hand-in-Hand arbeiten. Mit dem Vorhaben verbinden wir wichtige Erinnerungskultur und moderne Bildung – und das an einem wunderschönen Ort direkt an der Ostsee.“