Menü Schließen

Tag: 27. Mai 2026

EinBlick in die Landesregierung am 7. Juni

Großes Familienfest im Marstall-Innenhof / Bildungs- und Sozialministerium öffnen ihre Türen und laden zu Mitmachaktionen, Sport und Begegnungen ein

Schwerin – Am 7. Juni 2026 öffnet die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des UNESCO-Welterbetages erneut ihre Türen für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner. Das Bildungsministerium und das Sozialministerium laden im Innenhof des Marstalls zu einem großen Familienfest ein.

Bildungsministerin Simone Oldenburg: „Wir wollen alle Kinder, Eltern und Großeltern herzlich einladen, einen abwechslungsreichen Tag im und um den Marstall zu verbringen. Mit vielen Mitmachangeboten sorgen wir für einen schönen Tag für die Familien. “

Sozialministerin Stefanie Drese: „Unser Familienfest bietet dank unserer Partner viele Möglichkeiten für Sport, Spiel und Spaß und das vor dem tollen historischen Ambiente des Marstalls. Highlights sind eine 10x15m große Street-Soccer-Anlage und ein Spielmobil des Landessportbundes sowie ein Reanimations- und Erste-Hilfe-Training der Rettungsteams von Nofias e.V.“

Das Familienfest im Innenhof des Marstalls bietet ab 10 zahlreiche weitere Mitmachaktionen für Groß und Klein: Geplant sind unter anderem Aktionen der Rostocker Seawolves mit Korbwürfen, zwei Hüpfburgen, Kinderschminken, Ballonkünstler, eine Bewegungslandschaft für Kinder bis 12 Jahre sowie Möglichkeiten für das Ausprobieren von verschiedenen Sportgeräten. Für das leibliche Wohl ist mit Bratwurst, Nuggets, alkoholfreien Getränken und einem Eisstand gesorgt.

Im Foyer des Bildungsministeriums und den angrenzenden Räumen werden unter anderem die Lehrerwerbe-, die Kita-Fachkräftekampagne sowie die Schülerfirma „Die Früslis“ aus Malchin vorgestellt. Die Führungen über das Außengelände beginnen ab 11 bis 16 Uhr jeweils stündlich und werden vom Petermännchen begleitet. Bildungsministerin Simone Oldenburg und Staatssekretär Tom Scheidung werden zur Veranstaltung erwartet.

Auch das Sozialministerium bietet Führungen durch das historische Marstallgebäude und Gespräche mit Ministerin Drese und Sozial-Staatssekretärin Sylvia Grimm an. Diese finden um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr statt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter www.mv.de  für die Führungen anmelden.

Deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung

Rostock – In Rostock ist heute die Digitalisierungsmesse NØRD eröffnet worden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig betonte in ihrer Rede, dass Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren deutliche Fortschritte bei der Digitalisierung gemacht hat. „Die Glasfaserquote lag im Jahr 2015 bei 21%. Mittlerweile ist bereits für 64% der Adressen Glasfaser verfügbar. Die Glasfaserausbauquote und auch die Anschlussquote in Mecklenburg-Vorpommern liegen jeweils über dem Bundesdurchschnitt. Auch die Mobilfunkversorgung im Land hat sich deutlich verbessert: die 5G-Versorgung ist von Mitte 2022 bis Ende 2025 von 61% auf 97% gestiegen“, informierte die Ministerpräsidentin.

2018 habe das Land eine digitale Agenda für Mecklenburg-Vorpommern aufgebaut. „Heute bilden sechs Digitale Innovationszentren in Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg gemeinsam mit ihren Partnern in den Regionen ein starkes landesweites Netzwerk. Sie bringen Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft, Start-ups und Zivilgesellschaft zusammen. Sie beraten, vernetzen und begleiten konkrete Projekte. Gerade in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern ist das ein entscheidender Ansatz“, bilanzierte Schwesig. Aktuell arbeite die Landesregierung an einer Förderrichtlinie, die Unternehmen bei der Einführung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz unterstützen soll.

Partnerland der NØRD ist in diesem Jahr Lettland. Zu den Gästen der Messe aus Lettland zählt unter anderem der lettische „Minister für Smart Administration and Regional Development“ Raimonds Čudars  „Lettland zählt zu den europäischen Vorreitern im Bereich digitale Verwaltung. Die Erfahrungen aus dem Ostseeraum haben uns in Mecklenburg-Vorpommern wichtige Impulse gegeben“, sagte die Ministerpräsidentin. „Digitale Transformation ist kein Selbstzweck. Sie entscheidet darüber, wie attraktiv ein Land künftig sein wird – zum Leben, Arbeiten, Gründen und Investieren.“ Mecklenburg-Vorpommern wolle deshalb die Chancen der Digitalisierung in den kommenden Jahren noch konsequenter nutzen.