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Tag: 30. Mai 2026

Schwesig: Schloss Ludwigslust erstrahlt in neuem Glanz

Ludwigslust – Nach der Sanierung des Westflügels und der Festsäle sowie der Neugestaltung der Ausstellung öffnet Schloss Ludwigslust mit einem großen Bürgerfest heute wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern. Am gesamten Eröffnungswochenende ist der Eintritt ins Schloss frei.

„Ganz Ludwigslust und viele Menschen aus der Umgebung haben lange auf diesen Tag gewartet. Wir feiern die Wiedereröffnung des Westflügels und des Goldenen Saals. Schloss Ludwigslust erstrahlt in neuem Glanz“, sagte die Ministerpräsidentin. Anders als in früheren Zeiten würden Schlösser heute nicht nur dem Adel, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern offenstehen. „Es ist wirklich wunderschön geworden. Alle Ludwigslusterinnen und Ludwigsluster können auf ihr Schloss stolz sein.“ Das Land habe seit 1992 rund 49 Millionen Euro in die Sanierung des Schlosses investiert. „Es ist wichtig, dass wir unser kulturelles Erbe bewahren. Ich danke allen, die an der Sanierung und Neugestaltung beteiligt waren. Herzlichen Dank für Ihre Arbeit“

Mit der Eröffnung des Westflügels präsentiert sich das Schloss erstmals als vollständig erlebbares Gesamtkunstwerk. Auf drei Etagen mit 25 Räumen und 1.000 qm Ausstellungsfläche ist durch das Land Mecklenburg-Vorpommern eine neue Dauerausstellung entstanden, die die höfische Welt des 18. und 19. Jahrhunderts eindrucksvoll lebendig werden lässt. Die elegante Ausstattung und Einrichtung zeugen vom damaligen Zeitgeist und von den Vorlieben der Herzoginnen Luise Friederike, Louise, Großfürstin Helena Paulowna und Prinzessin Alexandrine.

„Im Westflügel wird die bislang kaum erzählte Welt der Frauen am Hof sichtbar. Der Westflügel war damals der Damenflügel – hier wohnte die Herzogin. Dass die Besucherinnen und Besucher nun in diese prachtvollen und facettenreichen Lebenswelten eintauchen können, ist einer echten Teamleistung zu verdanken. Handwerk, Wissenschaft und Ausstellungsgestaltung haben dieses außergewöhnliche Projekt im Zusammenspiel ermöglicht“, sagte Dr. Pirko Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. „Die neue Ausstellung fußt auf jahrelanger Forschung und akribischer Detektivarbeit. So erzählt Schloss Ludwigslust ein Stück europäische Kulturgeschichte.“

Zu den besonderen Highlights der Ausstellung zählen beispielsweise das Schlafzimmer der Prinzessin Alexandrine mit dem originalen Prunkbett und das goldene Kaffee- und Teeservice der Großfürstin Helena Paulowna, das „Petit Déjeuner“ aus dem Brautschatz der russischen Zarentochter sowie der sogenannte Schinkel-Tisch.. Dazu lassen historische Kronleuchter und Seidentapeten die Räume erstrahlen. Viele der Ausstattungen konnten auf Grundlage historischer Vorlagen detailgetreu rekonstruiert werden. Interaktive Medienstationen und ein neuer digitaler Mediaguide verbinden historische Pracht mit zeitgemäßer Wissensvermittlung und eröffnen neue Zugänge zur Schlossgeschichte.

Internationaler Kindertag am 1. Juni

Drese zum Internationalen Kindertag: Einsatz für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen darf niemals beendet sein

Schwerin – Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni spricht sich Sozialministerin Stefanie Drese für die Stärkung von Kinderrechten und verlässlicher Unterstützungssysteme für junge Menschen aus. „Jedes Kind soll mit den besten Voraussetzungen großwerden. Mecklenburg-Vorpommern hat in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um diesen Anspruch zu erfüllen“, erklärte Drese am Wochenende.

Die Ministerin hob hervor, dass sich das Land auf vielfältige Weise für Chancengerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und positive Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen im Land eingesetzt habe. Eine zentrale Rolle spiele hierbei das erste Kinderschutzgesetz des Landes, das Anfang dieses Jahres in Kraft trat.

„Mit einer stärkeren fachübergreifenden Zusammenarbeit, verpflichtenden Qualifizierungen von Fachkräften und mit der Entwicklung von Kinderschutzkonzepten durch alle Träger von Einrichtungen, Diensten oder Angeboten sorgen wir dafür, dass Kinderschutzbelange überall entsprechend berücksichtigt werden“, betonte Drese. Auch strukturell seien neuen Weichen gestellt worden. So wurde das Landesjugendamt zurück in die Landesverwaltung überführt, um Bedarfe künftig schneller zu erkennen und aus einer Hand bearbeiten zu können.

Neben dem Recht auf Schutz habe die junge Generation aber auch einen Anspruch auf Beteiligung. „Ich freue mich deshalb sehr, dass es nicht nur gelungen ist, das aktive Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre herabzusetzen, sondern, dass die Rechte junger Menschen auf kommunaler Ebene gestärkt wurden“, führte Drese mit Bezug auf das Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz aus. Dadurch können sich Kinder und Jugendliche besser einbringen und ihre Interessen vertreten und sind bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, zu beteiligen, so Drese weiter.

Für Kinder, Jugendliche und Eltern wurden außerdem neue Beratungsangebote geschaffen. Ein Beispiel sei die Anlaufstelle KipsFam, die speziell Kinder aus psychisch- oder suchtbelasteten Familien unterstützt. Besonders frühzeitig setzen außerdem die neu geschaffenen Kinder- und Familienzentren an, die an Kitas angegliedert sind. Sie verbinden Kinderbetreuung mit zusätzlichen Beratungs-, Informations- und Unterstützungsangeboten auch in schwierigen Lebenslagen direkt im vertrauten Umfeld der Kita.

„Der Einsatz für das Wohlbefinden und den Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine Daueraufgabe, die niemals beendet sein darf. Auch daran erinnert uns der Internationale Kindertag“, verdeutlichte Drese.

Feierliche Inbetriebnahme Mobilfunkmast bei Cantnitz

Cantnitz – Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert weiter in den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur. Insgesamt sind derzeit 17 Mobilfunkmasten im Landeseigentum geplant, um die Netzabdeckung in ländlichen Regionen deutlich zu verbessern.

Heute wurde der Mobilfunkmast bei Cantnitz, den die Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (FMI) im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern errichtet hat, feierlich in Betrieb genommen. Der Mast steht in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft im Südosten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Damit konnte der Bau des 50 Meter hohen Stahlgittermastes inklusive der Einrichtung der technischen Infrastruktur erfolgreich abgeschlossen werden.

„Zum erfolgreichen Abschluss des Baus des Mobilfunkmastes in Cantnitz hat vor allem das Engagement der Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft M-V mbH beigetragen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie mit den Netzbetreibern Vodafone, Telefónica und die Deutsche Telekom und allen anderen Beteiligten.“, so Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin für Bau im Innenministerium M-V in der Begrüßungsrede vor Ort.

Die Funkmasten-Infrastrukturgesellschaft M-V mbH setzt das Ausbauprogramm des Landes M-V um, das heißt, sie baut im Auftrag und mit Mitteln des Landes M-V die passive Infrastruktur für den Mobilfunk und verpachtet diese an die Mobilfunknetzbetreiber. Die Netzbetreiber verbauen dann die aktive Technik am Mast und versorgen das jeweilige Gebiet mit Mobilfunk.

Mit diesem Mobilfunkmast bei Cantnitz werden jetzt 120 Haushalte und Unternehmen in dieser Region mit Mobilfunk versorgt. Für den Bau des Mobilfunkmastes hat das Land ca. 785.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Denn Ziel der Landesregierung ist eine flächendeckende Mobilfunkversorgung zur Verbesserung des Sprachmobilfunks und der mobilen Datennutzung um insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die ländlichen Räume zu stärken.

Eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Zukunft unseres Landes: sie hat eine enorme Bedeutung für die Wirtschaft, den Tourismus aber auch für die Lebensqualität und Teilhabe der Einwohnerinnen und Einwohner in MV.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist das Land dabei, weitere Maststandorte zu errichten und zeitnah an die Mobilfunknetzbetreiber zur Anbringung der aktiven Technik zu übergeben. So können weitere Versorgungslücken geschlossen werden.