Mecklenburg-Vorpommern fördert Angebote jährlich mit 1,5 Millionen Euro
Schwerin – Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt: Außerschulische Lernorte in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen Schülerinnen und Schülern besondere praxisnahe Lernerfahrungen. Das Land unterstützt diese Angebote jährlich mit 1,5 Millionen Euro.
„Außerschulische Lernorte lassen Bildung lebendig werden. Kinder und Jugendliche können hier Wissen unmittelbar erleben und Zusammenhänge besser verstehen“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Diese Form des Lernens ergänzt den Unterricht auf besondere Weise und stärkt Neugier, Motivation und nachhaltiges Verstehen.“ Mit der Förderung durch das Land werden Lehrkräfte finanziert, die an den Einrichtungen den Unterricht besonderer Art gestalten. Insgesamt können Angebote im Umfang von 400 Unterrichtsstunden realisiert werden.
Außerschulische Lernorte eröffnen Schülerinnen und Schülern vielfältige Zugänge zu Natur, Umwelt, Kultur, Wissenschaft und Technik. Sie ermöglichen lebensnahes Lernen und schaffen Einblicke, die im Unterricht nur schwer möglich sind.
Die Bandbreite der Angebote in Mecklenburg-Vorpommern ist groß: Vom Besuch der Zooschulen in Rostock, Greifswald, Stralsund oder Schwerin über Experimente im Phantechnikum in Wismar bis hin zu Beobachtungen in der Sternwarte Schwerin oder Erkundungen im Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund entdecken die Kinder und Jugendlichen zahlreiche Einrichtungen. „Wir wollen allen Schülerinnen und Schülern die Chance geben, Lernen mit eigenen Erfahrungen zu verbinden. Außerschulische Lernorte spielen dabei eine zentrale Rolle“, betonte Oldenburg.
An insgesamt 19 außerschulischen Lernorten wird Unterricht erteilt, der den schulischen Fachunterricht ergänzt. Die Angebote richten sich an Schulen im ganzen Land und werden von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften gleichermaßen stark nachgefragt.