Ines Jesse: „Das ist ein wichtiger Beitrag für die Mobilität und die Wirtschaftskraft in M-V“
Rostock – Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert in die Erneuerung wichtiger Brückenbauwerke im Landkreis Rostock. Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat sich heute vor Ort an der Landesstraße 11 in Langhagen und Kuchelmiß ein Bild vom aktuellen Baufortschritt gemacht.
Ines Jesse: „Leistungsfähige Landesstraßen sind im ländlichen Raum besonders entscheidend: Sie sind Lebensadern für unsere Unternehmen und die Menschen vor Ort. Mit der Erneuerung der Brücken an der L 11 sichern wir wichtige Verkehrswege langfristig und fördern die Entwicklungsperspektiven in der Region nachhaltig“, so Staatssekretärin Jesse. „Die Investitionen in unsere Brücken und Straßen sind ein weiterer wichtiger Beitrag für die Mobilität und die Wirtschaftskraft in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig profitieren davon auch die Bauwirtschaft und Ingenieur- und Planungsbüros hier bei uns in M-V.“
In Langhagen entsteht ein Ersatzbau über die Bahnstrecke Neustrelitz-Warnemünde. Die Brücke ist Teil der L 11 und damit eine wichtige Verbindung zur A 19. Rund 26 Prozent des Verkehrs entfallen auf den Schwerlastverkehr. Zugleich ist das Bauwerk die Verbindung zwischen den beiden Bahnsteigen des Haltepunkts Langhagen. Neben Treppenanlagen wird daher auch eine barrierefreie Gehwegrampe errichtet.
Die Bauarbeiten haben Ende Juli 2026 begonnen und werden Anfang 2028 fertiggestellt. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen rund 8,9 Millionen Euro. Die Landesstraße L 11 verbindet unter anderem Kühlungsborn, Bützow, Krakow am See und Teterow und stellt eine wichtige Verbindung zur Autobahn A 19 dar. Mit der Baumaßnahme wird unter anderem auch sichergestellt, dass ein großes Kieswerk und ein Betonfertigteilwerk direkt an die Bundesautobahn angeschlossen ist – das ist wichtiger Beitrag in die Zukunft der regionalen Wirtschaft.
In Kuchelmiß wird eine historische Brücke über die Nebel erneuert. Dabei wird eine Tragkonstruktion aus Stahlbeton über dem Ziegelgewölbe aus dem Jahr 1907 errichtet und mit Naturstein verkleidet. Dadurch fügt sich das Bauwerk gut in die Landschaft ein und das historische Gewölbe kann erhalten werden. Die Kosten von rund 2,2 Millionen Euro trägt das Land. Die Bauarbeiten haben im Januar 2026 begonnen. Ziel ist eine Verkehrsfreigabe bis Ende dieses Jahres.
Darüber hinaus hat sich Wirtschaftsstaatssekretärin Ines Jesse über den Stand der Planung eines straßenbegleitenden Radweges auf dem Damm zwischen Krakower Ober- und Untersee an der Landesstraße L 204 zwischen Wadehäng und Dobbin informiert.
Für den Erhalt und den Neubau von Bundes- und Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern sind in diesem Jahr Investitionen in Höhe von insgesamt rund 263 Millionen Euro geplant. Davon sind rund 182,4 Millionen Euro für Bundesstraßen und 80,6 Millionen Euro für Landesstraßen vorgesehen. Im vergangenen Jahr hatten Bund und Land 159,6 Millionen Euro für Straßenbaumaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern investiert.