Menü Schließen

Kategorie: Gesellschaft / Gesundheit / Pflege / Ehrenamt

Ein Transporter für moderne Jugendarbeit

Drese übergibt Fördermittelbescheid an gemeinnützige Jugendhilfe in Rostock

Rostock – Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene in Rostock und im nordöstlichen Umkreis profitieren jedes Jahr von den Angeboten des gemeinnützigen Vereins „Jugendhilfe Stadt und Land e.V“. Ob in Ausbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, in Projekten der Jugendsozialarbeit, in der Berufsfrühorientierung oder auf einem der zahlreichen Ausflüge – der Verein unterstützt, berät und fördert soziale Kompetenzen. Damit hiervon künftig noch mehr junge Menschen profitieren können, hat Sozial- und Jugendministerin Stefanie Drese dem Verein heute einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 26.800 Euro übergeben.

Mit den Mitteln aus dem Bürgerfonds des Landes soll der Kauf eines Transporters ermöglicht werden. „Denn Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe. Gerade Jugendliche aus ländlichen oder strukturschwachen Regionen sind häufig darauf angewiesen, dass Angebote zu ihnen kommen oder sie zuverlässig zu Bildungs-, Freizeit- und Beteiligungsformaten gebracht werden können“, erklärte Drese bei der Übergabe.

Bisher besaß der Verein lediglich ein kleineres Auto mit zu wenig Sitzplätzen, so dass es regelmäßig zu Mehrfachfahrten und logistischen Herausforderungen kam. „Nun können die Angebote der Jugendarbeit endlich flexibler und größer gestaltet werden, wenn das Hindernis der Mobilität aus dem Weg geräumt ist und mehr junge Menschen gemeinsam an Ausflügen oder Veranstaltungen teilnehmen können“, hob die Ministerin hervor. Auch Messebesuche oder die Inanspruchnahme von Weiterbildungsangeboten werden so besser möglich.

Drese: „Für die rund 300 Jugendlichen, die die Angebote der Jugendhilfe Stadt und Land e.V jedes Jahr in Anspruch nehmen, wird das ein riesiger Zugewinn sein und ich freue mich sehr, dass wir sie und die regionale Jugendarbeit auf diesem Wege mit Landesmitteln unterstützen können.“

Schwesig würdigt Hospizarbeit des Neubrandenburger Dreikönigsvereins

Neubrandenburg – Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat  beim Benefizabend des Dreikönigsvereins Neubrandenburg dessen Arbeit gewürdigt. „Der Dreikönigsverein Neubrandenburg zeigt, wie viel Herz, Verantwortung und Solidarität bewegen können“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Schwesig lobte insbesondere die Hospizarbeit des Vereins: „Sie schenken Menschen in ihrer letzten Lebensphase etwas, das unbezahlbar ist: Würde, Nähe und Geborgenheit.“ Schwesig hatte vor dem Benefizabend gemeinsam mit Landesbischof Tilman Jeremias und Regina Prachtl das Dreikönigshospiz in Neubrandenburg besucht. „Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die dort geleistet wird. Sie unterstützen die Schwerstkranken ebenso wie ihre Angehörigen.“ Jede Spende für die Hospizarbeit sei wichtig.

Die Hospize und Hospizdienste im Land würden eine unverzichtbare Arbeit für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen leisten. „Die Landesregierung hilft, wo besondere Lücken geschlossen werden müssen, wie aktuell beim ersten Kinder- und Jugendhospiz in Stralsund. Gleichzeitig schauen wir darauf, wie die Einrichtungen besser zusammenarbeiten können. So wächst mit jedem Schritt ein Netz, das den Menschen in allen Regionen unseres Landes noch besser zur Seite stehen soll.“

Drese zum bevorstehenden Jahreswechsel

Gesetzliche Änderungen stärken Familie und Ehrenamt

Schwerin – Mit dem Jahr 2026 treten auf Bundesebene gesetzliche Neuerungen in Kraft, die Familien entlasten und Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler stärken sollen. Darüber informierte Familien- und Sozialministerin Stefanie Drese heute in Schwerin anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels.

„Für Familien etwa erhöht sich das Kindergeld auf insgesamt 259 Euro pro Kind, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten besser aufzufangen. Auch der Kinderfreibetrag steigt auf nunmehr 6.828 Euro pro Kind“, erklärte Drese. Zusammen mit den jeweiligen Freibeträgen für Betreuung, Erziehung und Ausbildung ergebe sich somit ein Gesamtfreibetrag in Höhe von 9.756 Euro für jedes Kind, sodass Eltern im neuen Jahr insgesamt stärker steuerlich entlastet werden, so die Ministerin weiter. Im Jahr 2025 lag dieser Wert noch bei 9.600 Euro.

Ausdrücklich begrüßte Drese außerdem die geplanten Neuerungen für Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler. So steigt die Übungsleiterpauschale um zehn Prozent auf künftig 3.300 Euro pro Jahr, die Ehrenamtspauschale sogar um knapp 14 Prozent auf 960 Euro. „Eine dringend notwendige Anpassung, die den Stellenwert des Ehrenamtes für unser gesamtes gesellschaftliches unterstreicht. Denn ohne das Ehrenamt gäbe es viele Angebote, Veranstaltungen und Unterstützungsstrukturen, vor allem in ländlicheren Bereichen, schlichtweg nicht“, verdeutlichte Drese.

Um das Ehrenamt auch über die neuen Pauschalen hinweg attraktiver zu gestalten, werden Ehrenamtliche im neuen Jahr zudem besser vor persönlicher Haftung geschützt, wenn es unbeabsichtigt zu einem Schadensfall kommt. Der Haftungsschutz greift nun nicht mehr nur bis zur derzeitigen Grenze von 840 Euro, sondern bis zu einer Vergütung in Höhe von 3.300 Euro pro Jahr.  „Damit schaffen wir mehr Sicherheit für all jene, die freiwillig Verantwortung übernehmen und bauen zugleich Hürden ab, die der Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit vielleicht noch entgegenstehen“, so die Ministerin.

Einsatz an den Feiertagen

Drese dankt Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich für ihren Einsatz an den Feiertagen

Schwerin – Anlässlich der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage richtete Gesundheits- und Sozialministerin Stefanie Drese ihren ausdrücklichen Dank an alle Menschen, die auch an diesen Tagen im Einsatz sind, um andere zu unterstützen, zu pflegen und zu versorgen. „Während viele von uns die Feiertage im Kreis der Familie verbringen, stellen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialbereich ihre Weihnachtszeit in den Dienst der Gesellschaft. Dieser Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und verdient ausdrücklich unseren höchsten Respekt und Dank“, betonte die Ministerin heute.

Ob in Krankenhäusern, Pflegeheimen, im Rettungsdienst und den Leitstellen, in der mobilen Pflege, in sozialen Einrichtungen oder in der Betreuung: „All diese Menschen erbringen ein persönliches Opfer, damit wir besinnlich, sicher und umsorgt feiern können und ich würde mir wünschen, dass wir das gesellschaftlich auch wieder stärker anerkennen würden“, so Drese. Denn zum Fest wie auch an allen anderen Tagen im Jahr übernehmen die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich tagtäglich Verantwortung für andere– und das häufig unter hoher körperlicher und seelischer Belastung.

Dennoch würden die Beschäftigten ihren anvertrauten Menschen regelmäßig nicht nur fachlich zur Seite stehen, sondern auch Nähe, Trost und Zuversicht schenken. „Denn für viele von Ihnen ist es nicht einfach nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Und gerade zur Weihnachtszeit ist das eine große Stütze für die Patientinnen und Patienten, die Pflegebedürftigen oder Hilfssuchenden, die auf Ihre Arbeit angewiesen sind“, weiß die Ministerin.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Ehrenamtlichen, die über Weihnachten und den Jahreswechsel Dienst leisten, wünschte Drese deshalb viel Kraft, Gesundheit und Zuversicht. „Ich hoffe sehr, dass sie trotz aller Anforderungen auch Momente der Ruhe finden und spüren, wie sehr ihre Arbeit geschätzt wird. Ihnen aber auch Ihren Familien gilt mein herzlicher Dank – nicht nur an den Feiertagen, sondern das ganze Jahr über.“

Neues Gesetz: Mehr Befugnisse für Pflegefachkräfte

Schwerin – Pflegefachkräfte können künftig weitergehende Leistungen als bisher erbringen. „Ich begrüße sehr, dass qualifizierte Pflegerinnen und Pfleger zusätzliche medizinische Befugnisse erhalten, die bisher Ärztinnen und Ärzten vorbehalten waren“, sagte Sozial- und Gesundheitsministerin Stefanie Drese am Montag in Schwerin. Durch die stärkere Nutzung der vielfältigen Kompetenzen von Pflegefachkräften würde die Versorgung der Patientinnen und Patienten in hoher Qualität auf mehr Schultern verteilt, so Drese.

Die Grundlage bildet das „Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege“, das zum 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Der Bundesrat hatte in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr am vergangenen Freitag den Weg abschließend freigemacht.

Nach Ansicht von Drese verbessern sich mit dem Gesetz, die Strukturen in der pflegerischen Versorgung nachhaltig. Durch die Kompetenzerweiterung werde die Attraktivität des Pflegeberufs weiter erhöht. „Fachkräfte werden gestärkt und Einrichtungen entlastet“, so Drese. Dies könne zu einer besseren Versorgung etwa beim Management chronischer Erkrankungen sowie in der Prävention und Gesundheitsförderung führen.

Durch die Schaffung bundeseinheitlicher Rahmenbedingungen in der Pflege gebe es klare Zuständigkeiten. „Die Wege werden kürzer und die Zusammenarbeit gestärkt. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten“, verdeutlichte Drese.

Die Ministerin hob zudem hervor, dass Anträge und Formulare vereinfacht werden sollen, um Bürokratie abzubauen. So sei geplant die Pflegedokumentation auf das notwendige Maß zu begrenzen sowie die Prüfverfahren von Medizinischem Dienst und Heimaufsicht besser aufeinander abzustimmen.

Drese: „Das Gesetz gibt den Beschäftigten mehr Handlungsspielraum und sorgt dafür, dass die pflegerische Arbeit wieder stärker im Mittelpunkt steht. Jetzt geht es um die gute Umsetzung dieser Reformen.“

Niemand soll an den Feiertagen einsam sein

Drese weist auf Angebote hin

Schwerin – Für viele Menschen steht die Weihnachtszeit für Nächstenliebe, Geborgenheit und gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden. Für Menschen, die sich einsam fühlen, können die Feiertage daher eine ganz besondere Herausforderung sein. „Ich bin sehr dankbar, dass auch in diesem Jahr wieder vielerorts Aktionen für Menschen, die nicht mit Familie oder Bekannten feiern können, bei uns im Land stattfinden“, betonte Sozialministerin Stefanie Drese kurz vor den Feiertagen.

Zu einem Beisammensein vor Ort und einem gemeinsamen Essen laden etwa die Volkssolidarität in Ludwigslust und Parchim, die Gemeinde St. Anna und die Caritas in Schwerin oder der Treffpunkt andersARTick in Barth ein. Auch viele Kirchengemeinden organisieren festliche Veranstaltungen und die Initiative Keine(r)BleibtAllein bringt private Gastgeberinnen und Gastgeber mit Gästen zusammen. „Wer also Gemeinschaft sucht oder einfach mal einen Tapetenwechsel braucht, kann dank der engagierten Initiatorinnen und Initiatoren eine schöne Zeit mit anderen genießen“, so Drese.

Wer hingegen ortsungebunden nach Angeboten sucht, kann sich zur digitalen Weihnachtsfeier des Vereins „Wege aus der Einsamkeit“ am 25.12.2026 anmelden. Auch eigene Telefon- und Chatangebote stehen zur Verfügung. Etwa das Silbernetz-Feiertagstelefon für Menschen über 60, das unter der Telefonnummer 0800 470 80 90 von Heiligabend ab 08:00 Uhr bis Neujahr um 22:00 Uhr durchgängig verfügbar ist. Für Kinder und Jugendliche gibt es die Jugendnotmail, die via Mail und Chat verfügbar ist und auch das Malteser Plaudernetz steht unter 0800 330 1111 allen Menschen offen, die zwischen 10:00 Uhr und 22:00 Uhr Plauder- und Gesprächspartner suchen.

Drese ermutigte Betroffene unterdessen, keine Scheu zu haben diese Angebote auch zu nutzen. „Zu Weihnachten muss niemand allein sein. Es bedarf vielleicht ein bisschen Mut, die ausgestreckte Hand zu ergreifen und Hilfe anzunehmen. Aber ich kann Ihnen versprechen: All diese Angebote existieren, weil sich die Veranstalterinnen und Veranstalter über Ihren Besuch freuen“, so die Ministerin.

Drese: „Gleichzeitig bitte ich alle Menschen in unserem Land: Schauen Sie auch nach Ihren Nachbarinnen und Nachbarn. Klingeln Sie vielleicht einmal mehr, hören Sie zu und schenken Sie Zeit. Oft reicht ein offenes Ohr oder eine kleine Geste, um jemandem das Gefühl zu geben, auch an den Feiertagen gesehen und nicht vergessen zu sein“, so die Ministerin abschließend.

Suchthilfe auf Augenhöhe

Schwerin – Sozialministerin Stefanie Drese überbrachte persönlich die vorweihnachtlich frohe Botschaft an die Caritas: Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert unser Lots:innen-Netzwerk im Bereich Suchthilfe für das kommende Jahr.

Das Lots:innen-Netzwerk MV ist ein Angebot für Suchtkranke, die vor allem in der ersten Zeit nach Entzug oder Entgiftung Begleitung brauchen. Vieles muss neu gelernt werden, der Alltag türmt sich vor den Betroffenen gewaltig auf. Es wächst das Gefühl, allein zu sein und sich an niemanden wenden zu können, der wirklich versteht, was man durchmacht. Genau in dieser Situation kann das Lots:innen-Netzwerk MV helfen. Unsere ehrenamtlichen Lotsen in Rostock und Schwerin, Wismar, Neubrandenburg oder Parchim verstehen die Probleme der Suchtkranken. Schließlich haben sie vergleichbare Erfahrungen selbst gemacht und ihren Weg zurück ins gesellschaftliche Leben bereits gefunden. Jeder Lotse begleitet einen Betroffenen, hört zu und kann auf Augenhöhe Tipps geben, wie es gelingen kann, die Abhängigkeit ganz zu überwinden. Derzeit sind bis zu 20 Lots:innen im Einsatz, unter ihnen auch Angehörige von Suchtkranken.

Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern, besuchte heute die Caritas im Norden in ihrer Geschäftsstelle in Schwerin, um noch vor Weihnachten die Frohe Botschaft für die Ehrenamtlichen und die Betroffenen zu überbringen, dass das Land nun dieses Angebot der Caritas im kommenden Jahr fördern wird. Frau Drese wurde in adventlicher Stimmung von Andreas Meindl, Vorstand der Caritas im Norden und Jennifer Schlaupitz empfangen und freute sich, die gute Nachricht überbringen zu können.

„In Mecklenburg-Vorpommern sind Suchterkrankungen weiterhin ein schwerwiegendes und dauerhaftes Problem. Oftmals sind ist die Hemmschwelle der Betroffenen oder die Scham über die Erkrankung jedoch so groß, dass sie sich davor scheuen, den Weg in unser Hilfesystem zu finden. Die Lotsinnen und Lotsen setzen genau hier an, indem sie niedrigschwellig, ohne erhobenen Zeigefinger und stattdessen basierend auf den eigenen Erfahrungen Zugang zu den Betroffenen finden. Oftmals sind die Lotsinnen und Lotsen der Caritas so das fehlende Glied zwischen der medizinischen Hilfe auf der einen und dem umfangreichen Angebot an Selbsthilfegruppen, Suchttherapien und Sozialer Beratung auf der anderen Seite. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir dieses Projekt und die engagierten Ehrenamtlichen nun auch als Land unterstützen können“, so die Ministerin.

Matthias Timmermann, Diözesancaritasdirektor, fügt hinzu: „Das Lots:innen-Netzwerk ist für die Caritas ein Herzensprojekt, denn das Engagement unserer insgesamt fast 1.700 Ehrenamtlichen zeigt, dass Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt vielen wichtig sind. Wir lassen nicht zu, dass Menschen aufgegeben werden, die eine schwere Zeit in ihrem Leben durchmachen.“

Modernisierung des Kreißsaals im Helios Hanseklinikum

Stralsund – Gute Nachrichten für das Helios Hanseklinikum Stralsund. Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese hat heute einen Fördermittelbescheid über eine Million Euro überreicht, um den Kreißsaal komplett zu sanieren. Baubeginn ist 2027, doch die Planungen laufen bereits.

Nicht nur die Medizin entwickelt sich weiter, sondern auch der Anspruch werdender Eltern. Und der Stralsunder Kreißsaalbereich hält Schritt: Die geplanten Maßnahmen umfassen eine gestalterisch-optische und funktionale Weiterentwicklung sowie die Modernisierung von zwei Rooming-In-Zimmern auf der Wochenstation. Zudem sollen Medizingeräte erneuert werden und ein offener Tresen entstehen, um Patientinnen und deren Familien größtmöglichen Komfort und einen freundlichen Empfang zu bieten.

„Kinder sind unser größtes Glück. Es gibt deshalb keine bessere Investition in die Zukunft als die Modernisierung und Erweiterung eines Kreißsaals. Damit werden die Bedingungen für werdende Mütter und Familien deutlich verbessert. Und wir stärken damit voller Überzeugung langfristig die qualitative und quantitative geburtshilfliche Versorgung in der Region. Gleichzeitig ist diese Investition auch ein wirksames Instrument zur Fachkräftesicherung in der Klinik“, sagte Ministerin Drese bei ihrem Besuch in Stralsund.

„Das ist ein großartiger Tag für unser Krankenhaus“, sagt Klinikgeschäftsführer Michael Kabiersch. „Wir danken dem Ministerium für diese Unterstützung und verstehen dies als ein deutliches Signal für den Standort Stralsund und für Vertrauen, weiterhin eine hochwertige Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen sicherzustellen. Die werdenden Mütter und ihre Familien können sich auf eine moderne, freundliche Umgebung freuen, die in die Zeit passt und in der sie sich wohlfühlen können.“

„Stralsund ist unverzichtbar, um Kinder auf die Welt zu holen begleiten“, macht die leitende Ärztin der geburtshilflichen Abteilung, Wiebke Duwe, deutlich. Die Klinik deckt nicht nur den Landkreis ab. Dem Fachbereich vertrauen sich auch werdende Mütter aus dem gesamten Umland an. Dieses Vertrauen soll mit sanierten Kreißsälen weiterwachsen. Das Helios Hanseklinikum Stralsund betreibt ab 2026 die einzige Geburtshilfe im Landkreis und stellt mit ca. 800 Geburten im Jahr die drittgrößte Geburtsklinik in Mecklenburg-Vorpommern.

Für das gesamte Kreißsaal-Team geht mit der anstehenden Sanierung ein großer Wunsch in Erfüllung. „Für werdende Mütter ist eine Umgebung wichtig, die Sicherheit vermittelt und gleichzeitig Ruhe, Komfort und Selbstbestimmung ermöglicht. Die Modernisierung gibt uns die Chance, unsere Patientinnen in einem modernen, wohltuenden Ambiente zu begleiten. Und auch für uns Mitarbeiterinnen ist es ein großer Gewinn“, sagt Duwe.

Bis zur Eröffnung wird es aber noch ein wenig dauern. Der Baubeginn ist für 2027 geplant und die Fördermittel für das Haushaltsjahr 2027 eingestellt.

Mit dem Projekt stärken Ministerium und Hanseklinikum die geburtshilfliche Versorgung in der Region und setzen ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige, familienorientierte Medizin.