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Kategorie: Veranstaltungen / Termine

Landwirtschaft erwartet klare Ansagen von AMK

Schwerin – Anlässlich der heutigen Konferenz der Agrarminister (AMK) erklärt Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, seine Forderungen an das Gremium: „Wir müssen leider akzeptieren, dass wir uns im Dauerkrisenmodus befinden: Die Corona-Krise ist noch immer nicht überwunden, Putins fürchterlicher Angriffskrieg auf die Ukraine kostet täglich Menschenleben und schüttelt die internationalen Märkte durcheinander. Dabei geht fast der Blick dafür verloren, dass wir eine Klimakrise haben, die uns noch über Generationen beschäftigen wird. Deswegen ist es wichtig, klug und besonnen zu handeln und die Weichen jetzt richtig zu stellen. Dabei spielt der Agrarsektor eine wesentliche Rolle.

Wegen des Ausfalls der Ukraine als Produzent und Lieferant von Eiweißfuttermitteln und -komponenten, die aufgrund der GVO-Freiheit in der europäischen und heimischen Öko-Tierproduktion dringend gebraucht werden, müssen wir über Alternativen nachdenken. Die ökologischen Vorrangflächen zu nutzen, ist so eine. Eiweißpflanzen, Ölsaaten und Getreide: Der Mix macht`s. Das ist wichtig zur Unterstützung der Tierhaltung. Dabei darf nicht der Klimaschutz gegen die Ernährungssicherheit ausgespielt werden. Wir werfen nicht alles über den Haufen, sondern differenzieren in der Krisensituation“, so Minister Backhaus.

Weiterhin drängt der Minister zur Eile, den Umbau der Tierhaltung voranzubringen: „Landwirtschaft braucht Planungssicherheit. Deswegen dürfen wir nicht auf Zeit spielen, wenn wir die Tierhalter mitnehmen wollen. Ich erwarte, dass noch in diesem Jahr die Eckpunkte festgezurrt werden, wie das staatlich verpflichtende Tierhaltungslabel organisiert werden soll. Herkunftsnachweis – Stichwort fünfmal D – Haltungsform und Beschleunigung der Genehmigungs­verfahren müssen zu einem Gesamtpaket zusammen­gebunden werden. Das erwarten die tierhaltenden Betriebe und das erwarten die Verbraucherinnen und Verbraucher. Hier erwarte ich klare Signale von der AMK“, so der Minister.

Land-/Ernährungswirtschaft sind systemrelevant

Schwerin – Anlässlich des Bauerntages des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht der Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, die Bedeutung der Land- und Ernährungwirtschaft für die Versorgungssicherheit in Deutschland.

„Putins durch nichts zu rechtfertigender Angriffskrieg auf die Ukraine erzeugt täglich tausendfaches menschliches Leid. Unsere Anteilnahme gilt den Toten und Verletzten, die Opfer eines völlig unsinnigen Konfliktes geworden sind. Der Kriegsverbrecher Putin richtet mit seinem Amoklauf aber auch Kollateral­schäden in der ganzen Welt an. Darum stehen die Landwirtschaft und die Ernährungswirtschaft hierzulande erneut im Auge des Orkans.

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind noch längst nicht gemeistert und doch hat die Branche immer geliefert. Das war und ist nicht selbstverständlich, deswegen bedanke ich mich aufrichtig dafür. Und nun ruft der Ukraine-Krieg die nächste Krise auf den Plan und verstärkt den bereits gewaltigen Druck auf alle Marktteilnehmer vom Produzenten bis zum Endverbraucher. Steigende Energiekosten, unterbrochene Handelsketten, unkluges Verbraucherverhalten und Hamsterkäufe – eine Mischung, die toxisch auf die Stimmung der Mensch wirkt.

Aber ich sage ganz deutlich: Die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern bei uns ist gesichert. Dank der klugen Führung in den Betrieben der Land- und Ernährungswirtschaft.

Diese brauchen aber ihrerseits Sicherheit für ihre weiteren Planungen. Deswegen erwarte ich von der Bundespolitik, dass sie umsetzt, was wir in den Koalitionsvertrag hineinverhandelt haben. Wir brauchen schnellstens klare Ansagen dazu, wie die Tierhaltungs­systeme der Zukunft aussehen sollen, wie das verbindliche staatliche Tierwohllabel ausgestaltet werden wird und  einen Plan, wie das alles finanziert werden soll.

Die Verabredungen dazu haben wir nicht getroffen, um die Branche zu schikanieren, sondern weil wir eine Krise haben, die nicht durch einen Impfstoff oder einen Friedensplan beendet werden kann. Die Klimakrise wird uns über Generationen beschäftigen und jeder wird seinen Beitrag leisten müssen, um sie zu meistern.

Dazu werden wir noch vor dem Sommer die Eckpunkte für eine Klimaschutzgesetz des Landes vorlegen und im Anschluss unter einer breiten Beteiligung der Öffentlichkeit diskutieren, wie wir Zukunft gestalten wollen.

Ebenso werden wir mit dem Landeswassergesetz verfahren.  Wasser ist Leben und wir können es uns nicht leisten, mit dieser wichtigsten Ressource weiterhin gedankenlos umzugehen.

Die Herausforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes für die Landwirtschaft sind erheblich. Das ist uns allen bewusst. Doch angesichts der aktuellen Krise das Rad zurückzudrehen, wird es nicht geben.

Dennoch bin ich bereit, für einen kurzen Zeitraum die Bewirtschaftung der ökologischen Vorrangflächen zu gestatten, um die Tierhaltung zu unterstützen und für Ernährungssicherheit zu sorgen. Das ist kein Einknicken, sondern eine differenzierte Maßnahme in einer Krisensituation.

Das betrifft auch die Ausgestaltung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik. An dem Prinzip „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ halte ich fest. Daran gibt es nichts zu rütteln. Aber es werden Nach­justierungen nötig sein. Daran arbeiten wir und ich lade die Branche ein, konstruktiv daran mitzuwirken“, so Minister Backhaus.

Interviewerinnen und Interviewer gesucht

Schwerin – Mehr als 300 000 Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns werden in diesem Jahr für den Zensus 2022 – Deutschlands größte statistische amtliche Erhebung – befragt. Dafür werden etwa 2000 Erhebungsbeauftrage benötigt. Die 19 Erhebungsstellen in den Landkreisen und kreisfreien Städten im Land suchen für diese Aufgabe interessierte Frauen und Männer als Interviewerinnen und Interviewer, sogenannte Erhebungsbeauftragte.

„Bisher konnten wir 1162 Bürgerinnen und Bürger als Interviewende für Mecklenburg-Vorpommern gewinnen. Während die kreisfreien Städte schon gut aufgestellt sind, brauchen wir noch weitere Unterstützung in den Landkreisen“, appelliert Innenminister Christian Pegel und ergänzt: „Vor allem in unseren großflächigen Landkreisen brauchen wir noch Freiwillige, die auch in den ländlichen Regionen die Befragungen vornehmen.“ So konnten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bisher nur 22 Prozent der notwenigen Interviewenden gewonnen werden, gefolgt von Nordwestmecklenburg (27 Prozent), Ludwigslust-Parchim (39 Prozent), dem Landkreis Rostock (53 Prozent), Vorpommern-Greifswald (55 Prozent) sowie Vorpommern-Rügen (81 Prozent).

Die Kommunen sind wichtige Partner für das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern, da sie für die Organisation und Koordination der Befragungen der Bürgerinnen und Bürger zuständig sind. Die örtlichen Erhebungsstellen sind während der Vorbereitung und Durchführung der Haushaltebefragung und der Befragung an Anschriften mit Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften tätig. Für die persönlichen Interviews, die bei Haushalten und in Wohnheimen durchzuführen sind, werden sogenannte Erhebungsbeauftragte gesucht. Die Befragungen beginnen am 16. Mai 2022.

Die Interviewerinnen und Interviewer können sich ihre Termine mit den zu Befragenden unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben der Erhebungsstelle selbstständig einteilen und organisieren. Es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit für die eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. Je nach Anzahl der befragten Personen sowie dem Befragungsergebnis sind zirka 1 000 bis 1 500 Euro möglich.

Der Zensus 2022, eine bedeutende Datengrundlage für die Gesellschaft

Mit dem Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche
Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme notwendig. In erster Linie werden hierfür Daten aus Verwaltungsregistern genutzt. In Deutschland ist der Zensus eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.

Weitere Informationen zum Zensus 2022 finden Sie auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes (www.zensus2022.de) sowie des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern (https://www.laiv-mv.de/Statistik/Zensus).

Bei Interesse, als Erhebungsbeauftragte/Erhebungsbeauftragter beim Zensus 2022 in Mecklenburg-Vorpommern die Erhebungsstellen zu unterstützen, melden Sie sich unter folgendem Link an: https://www.laiv-mv.de/Statistik/Zensus/Zensus-2022/Erhebungsstellen/

Weitere Auskünfte erteilt Dr. Henry Lewerentz, Telefon 0385 588-56423.

Werften: Verlängerung der Transfergesellschaft

Schwerin – Die zum Genting-Konzern gehörende Unternehmensgruppe MV Werften mit den drei Werftstandorten in Wismar, Rostock und Stralsund hatte im Januar 2022 Insolvenz angemeldet. Alle Beschäftigten der MV-Werften, die Ende Februar 2022 noch an den drei Werftstandorten und bei der Fertigmodule GmbH beschäftigt waren, konnten dank eines Darlehens des Landes ab dem 01. März 2022 für bis zu vier Monate in die Transfergesellschaft wechseln. Das Angebot haben bislang 1.664 Beschäftigte angenommen.

Bereits zuvor wechselten ab Juni 2021 aufgrund der coronabedingten Betriebseinschränkungen auf Basis des ausgehandelten Transfer- und Sozialtarifvertrages 611 Beschäftigte zeitlich gestuft in die „Transfergesellschaft Küste mbH – Betriebsstätte MV Werften“. Für insgesamt 376 Beschäftigte, die bereits in 2021 in die Transfergesellschaft wechselten und noch dort verblieben sind, würde der Arbeitsvertrag nun am 31. März 2022 auslaufen. Das betrifft 200 Personen am Standort Stralsund, 121 in Rostock und 55 in Wismar.

Um diese Personen vor Arbeitslosigkeit zu bewahren, sollen die Transfer-Arbeitsverträge nun um vier Monate verlängert werden. Das Land will dazu der Transfergesellschaft bis zu 2,8 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll ein Darlehen zur Vorfinanzierung des Transfer-Kurzarbeitergeldes für die 376 Beschäftigten in Höhe von bis zu 560.000 Euro aus dem bereits im Februar 2022 vom Kabinett beschlossenen Kreditrahmen bereitgestellt werden, da die Transfergesellschaft selbst nicht über die finanziellen Mittel verfügt. Das hat das Kabinett heute in Schwerin beschlossen. „Das ermöglicht den Beschäftigten, die schon letztes Jahr in die Transfergesellschaft wechseln mussten, sich bis längstens Ende Juli 2022 umzuorientieren, weiter zu qualifizieren und eine andere Stelle zu finden. Trotz inzwischen aussichtsreicher Perspektiven für den Fortbestand und die Weiterentwicklung aller drei Werftstandorte hätte es zum 01. April 2022 noch keine nahtlose Weiterbeschäftigung geben können“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Beschlossen hat das Kabinett zudem die Bereitstellung von Geldern, um einen insolvenzbedingten Ausbildungsabbruch der insgesamt 78 Auszubildenden und dual Studierenden an den drei Standorten der MV Werften zu vermeiden. Für die Finanzierung der Ausbildungsvergütungen bis maximal zum 28. Februar 2023 will die Landesregierung dem Insolvenzverwalter zusätzlich bis zu 1,3 Millionen Euro aus dem „MV-Schutzfonds“ bereitstellen. Bis spätestens Ende Februar 2023 werden drei Viertel der Azubis und dual Studierenden – insgesamt 59 junge Menschen – ihre Ausbildung planmäßig beendet haben. Für die übrigen Azubis werden Möglichkeiten zur Ausbildungsfortsetzung bei anderen Unternehmen gesucht.

Ohne die Finanzierung durch das Land bis Ende Februar müsste den Auszubildenden und dual Studierenden umgehend gekündigt werden. „Von unserer Unterstützung profitieren 36 junge Nachwuchsfachkräfte in Wismar, 24 in Stralsund und 18 in Rostock. Das ist eine Zukunftsinvestition in unsere Fach- und Führungskräfte der maritimen Industrie von morgen“, so Minister Meyer.

Ausreichend Fachkräfte, Spezialisten und Experten sind die Voraussetzung dafür, dass die maritimen Standorte in Mecklenburg-Vorpommern durch neue Unternehmensansiedlungen und eine Umorientierung hin zu einer zukunftsfähigen maritimen Wirtschaft sich weiter entwickeln. Die Verlängerung der Transfer-Tarifverträge und die Sicherung der Ausbildungsverhältnisse der MV Werften bis Ende Februar 2023 tragen dazu bei, zukunftsfähige Standorte maritimer Wirtschaft in MV zu erhalten und zu schaffen. Die vom Kabinett beschlossenen Maßnahmen stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Finanzausschuss des Landtages, der am kommenden Donnerstag dazu beraten wird.

Plätze zum GirlsDay22 im Umweltbereich

Schwerin – Über 30 Plätze bieten das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt und dessen nachgeordneten Behörden in diesem Jahr zum Girls Day 2022 am 28. April. Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort auf diese Plätze melden und einen spannenden Tag in verschiedenen Bereichen erleben.

„Thema des diesjährigen Girls Day sind die Schwerpunkte Digitalisierung und Nachhaltigkeit und da ist es nur konsequent, dass wir gerade im Bereich Umwelt- und Naturschutz möglichst vielen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, in Berufsfelder reinzuschnuppern, die ihnen vielleicht vorher weniger präsent. Umweltbildung für junge Menschen hat für die Landesregierung und auch für mich persönlich einen hohen Stellenwert, denn wir schützen nur, was wir schätzen. Wir müssen deshalb junge Menschen auch über konkrete Erfahrungen mit dem Umweltschutz an entsprechende Berufe heranführen.“, so Minister Backhaus.

Initiiert wurde der Girls Day im Jahr 2001, um vor allem männerdominierte Berufsfelder auch für junge Frauen präsenter zu machen und um tradierte Rollenbilder in der Arbeitswelt aufzubrechen. Männliche Schüler dürfen ebenfalls teilnehmen, jedoch wird darauf geachtet, über die Zuteilung der Tagespraktika das Anliegen der Aktion zu bewahren. Das unterstreicht Minister Backhaus:

„Die Vorstellung, manche Berufe seien bestimmten Geschlechtern vorbehalten, die ist längst überholt. Deshalb bieten wir Einsatzmöglichkeiten über verschiedenste Bereiche in unserer Zuständigkeit und die Resonanz gibt den Einsatzstellen Recht. Und das teilweise schon seit vielen Jahren. So nimmt das Biosphärenreservat Südost-Rügen bereits seit 2006 am Aktionstag teil. An dieser Stelle möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken, die die Schnuppertage trotz ihres volles Arbeitspensums möglich machen und die Notwendigkeit erkennen, dass wir Nachwuchs für diese wichtigen Aufgaben brauchen“, so der Minister.

Alle Angebote des LM und dessen nachgeordneter Behörden werden in das Portal des Aktionstages eingestellt und sind der folgenden Liste zu entnehmen.

Girls’Day Radar: Angebote (girls-day.de)

Biosphärenreservat Südost-Rügen

Angebot für fünf Mädchen der Klassenstufen 7 und 8, an einem Tag das vielfältige Tätigkeitsspektrum einer Rangerin im Biosphärenreservat kennenzulernen

Ein Tag mit Rangern, Teilnahme an einer Führung, Gebietskontrolle, Monitoring wie z.B. Vogelzählung

Kontakt: Yvonne Engelbrecht, Telefon: 038301/8829-23 oder y.engelbrecht@suedostruegen.mvnet.de

Weitere Informationen finden sich im Portal der Initiative.

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Je zwei Plätze zu den folgenden Schwerpunkten sind verfügbar an den Standorten:

Ein Tag mit Rangern, Teilnahme an einer Führung, Gebietskontrolle, Monitoring wie z.B. Vogelzählung

  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Prerow, 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Zingst, 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Barhöft Hafen, 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ein Tag mit Rangern, Führung im Gelände, Gebietskontrolle, Monitoring, Wegesicherung

  • Nationalpark Jasmund, Werder, ca. 9:00 Uhr bis ca. 16 Uhr

Teilnehmende müssen jeweils nur wetterfeste Kleidung, ein Lunchpaket und Neugier mitbringen

Kontakt: Katrin Bärwald, k.baerwald@npa-vp.mvnet.de

StALU Westmecklenburg

zwei Plätze: Flurneuordnung: „Ein Tag als Vermessungstechniker/in“

  • 8 – spät. 16 Uhr
  • Begleitung und Unterstützung des Messtrupps des StALU, Streckenmessungen mit dem Tachymeter vornehmen, Gebäudeumringsmaße ermitteln, Koordinaten mit hochmodernen Satellitenempfängern (Global Navigation Satellite System) ermitteln und abstecken
  • Wetterfeste Kleidung ist empfohlen.

ein Platz: Naturschutz, Wasser und Boden: „Reinschnuppern in alle Bereiche“

drei Plätze: Immissionsschutz/Abfallwirtschaft: Dezernate 52 (Tierhaltungsanlagen), 53 (Abfall) und 54 (Windkraftanlagen)

Kontakt: Frau Ihde, Tel. 0385/59586-142

Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV (LFA),

Standort Born am Darß, Institut für Fischerei (IfF)

Fünf Plätze Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten an der Anlage Born einen Kurzüberblick über die Aufgaben und Arbeiten in der Aquakulturforschung sowie eine Führung durch die verschiedenen Anlagenteile und dürfen anschließend selbst praktische Arbeiten ausprobieren (z.B. Fische bestimmen, messen und wiegen und andere).

09.00 bis 15.30

Teilnehmende sollten folgendes mitbringen:

robuste Kleidung (Arbeitsschutzsachen werden gestellt), Lunchpaket, Neugier

– Ansprechpartnerin: Rica Tielebier (038208-630418)

Standort Dummerstorf

Zehn Plätze Die Forschungsanstalt wird gemeinsam mit der Gut Dummerstorf GmbH zeigen, wie Milchviehhaltung, Kälberaufzucht, Fütterung und Ackerbau funktionieren. Auf dem Betrieb werden hochwertige Lebensmittel produziert, wir können zeigen, wie Kälber wachsen, Kühe mit Robotern gemolken werden, was die Tiere fressen und ob ein offenes Fenster Kühen gut tut.

– 09.00 bis 13.00 Uhr –

festes Schuhwerk, evtl. Gummistiefel, robuste Kleidung – Schutzanzug wird gestellt – Lunchpaket kann mitgebracht werden –

Ansprechpartner: Dr. Peter Sanftleben (03843-789100) IfF der LFA (Born) –

Gewachsene Tradition bei Naturfreunden

WEMAG lädt am 2. April zur Baumpflanzaktion nach Dömitz ein

Schwerin –  Baumpflanzaktionen besitzen bei der WEMAG eine gewachsene Tradition. In diesem Jahr wird sie bereits zum elften Mal durchgeführt. Nachdem wir in den vergangenen Jahren überwiegend in der Nähe von Malchow mit unseren Kunden und Partnern Bäume gepflanzt haben, kehren wir jetzt wieder nach Westmecklenburg zurück. Unterstützt werden wir dieses Mal durch die Stadt Dömitz und das Forstamt Kaliß.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, ebenfalls mit dabei zu sein, wenn am 2. April 2022 bei der 11. Baumpflanzaktion der WEMAG von 11 bis 13 Uhr im „WEMAG Zukunftswald“ bei Dömitz hunderte kleine Setzlinge in den Boden gebracht werden.

Die Pflanzfläche befindet sich östlich von Dömitz an der LWL46, 19303 Dömitz (GPS-Koordinaten: 53.129178, 11.317456). Auf unserer Internetseite ist eine Landkarte mit der eingezeichneten Stelle abrufbar. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk. Auch der eigene Spaten kann mitgebracht werden.

Aufgrund der Corona-Situation informieren Sie sich bitte zwei Tage vor dem Veranstaltungstermin  unter:

www.wemag.com/baumpflanzaktion

ob die Veranstaltung stattfinden kann.

Tag der Erneuerbaren Energien in M-V

Meyer: Alle Unternehmen, Projektinitiatoren und Initiativen im Land können mitmachen

Schwerin – Der „Tag der Erneuerbaren Energien“ findet in diesem Jahr als Aktionswochenende vom 29. April bis 01. Mai statt. Unternehmen und Initiativen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien sind eingeladen, sich interessierten Besuchern vorzustellen.

„Der ´Tag der Erneuerbaren Energien´ zeigt ein ganzes Wochenende lang spannende, informative und unterhaltsame Aktionen rund um das Thema. Verteilt über das ganze Land sind in den vergangenen Jahren in vielen Gemeinden und Regionen interessante Projekte entstanden, haben sich engagierte Firmen angesiedelt, wurden neue Wissenschaftsgebiete eröffnet. Viele öffnen ihre Türen und stellen Anlagen, Projekte, Initiativen und Ideen vor. Wir wollen die gesamte Vielfalt des Landes zeigen und laden alle Akteure herzlich ein, sich an dem Wochenende zu beteiligen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Das Ministerium koordiniert die Aktivitäten der einzelnen Teilnehmer und unterstützt sie in der Öffentlichkeitsarbeit. Anmeldungen sind bis zum 01. April 2022 per mail unter energietag-mv@wm.mv-regierung.de möglich.

Informationen zu allen Veranstaltungen am Aktionswochenende unter www.energietag-mv.de.

LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis M-V

Meyer: Bis zum 1. April bewerben – eigene Innovationen im Land bekannt machen

Schwerin – Die Bewerbungsphase für den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern endet am 1. April 2022. „Wir wollen innovative Ideen prämieren, die konkret in der Praxis umgesetzt werden. Hierzu zählt beispielsweise ein neuartiges Produkt oder Verfahren sowie eine technologische Dienstleistung. Die innovativen Ergebnisse wollen wir bekannter machen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Reinhard Meyer.

Das Wirtschaftsministerium und die Industrie- und Handelskammern loben in diesem Jahr zum neunzehnten Mal den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ aus. Schirmherr ist Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. „Der erfolgreiche Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die wirtschaftliche Nutzung trägt dazu bei, zukunftsorientierte und hochwertige Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern zu schaffen und auch zu sichern. Erfindergeist und Innovationsfreude treiben den Fortschritt in unserem Land weiter voran“, betonte Wirtschaftsminister Meyer weiter.

Mit dem „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis“ werden Unternehmen und wissenschaftlich ausgebildete Einzelpersonen oder auch Personengruppen gewürdigt, die sich um die erfolgreiche Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus MV in ein konkretes wirtschaftliches Produkt, ein Verfahren oder eine technologische Dienstleistung besonders verdient gemacht haben.

Eine Jury bewertet die Einreichungen nach den folgenden Kriterien: Technische bzw. wirtschaftliche Vorteile und Umsetzbarkeit; Neuheitsgrad, Aktualität, Anwendungsbreite; Nutzung des Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft; unternehmerische Leistung, Risikobereitschaft, persönlicher Einsatz, wirtschaftlicher Erfolg mit dem Produkt/Verfahren, nachgewiesene Marktfähigkeit, geschaffene sowie zukünftige Arbeitsplätze. Die Jury besteht aus Vertretern des Wirtschaftsministeriums, den Industrie- und Handelskammern des Landes, den Universitäten und Hochschulen sowie Vertretern der Medien und der Finanzwirtschaft. Für den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis MV 2022“ stehen insgesamt 10.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.

Die Bewerbungsunterlagen für den „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ sind bis zum 01. April 2022 bei der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin einzureichen.